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Geschichte: Fanfiktion
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von Cerveth
erstellt: 26.11.2007
letztes Update: 01.05.2010
Geschichte, Mystery / P16
(fertiggestellt)
Kapitel 2
Emma hatte die Zentrale frühzeitig verlassen und sich auf den weg in das Versteck gemacht. Sie wartete dort bereits eine halbe Stunde, als Brennan, Shalimar und ihr Schützling Kyle dort ein-
trafen.
„Hey Emma.“, grüßte Shalimar. „Wartest du schon länger?“ Die Wilde sah Emma abschätzend an.
„Nein Shal, eigentlich nicht.“, antwortete Emma, fast beiläufig, mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen. „He Kyle. Du kannst es dir hier ruhig gemütlich machen.“, sagte Brennan. „Und wenn
du Hunger hast, dann bedien dich ruhig am Kühlschrank.“, ergänzte Shalimar und zeigte zum Kühlschrank. „Wie lange werde ich denn hier bleiben müssen?“, fragte Kyle. „Das hängt davon ab wie viele Informationen wir von dir bekommen.“, antwortete Brennan. „Gut, wo soll ich anfangen? Was wollt ihr von mir wissen?“, fragte Kyle. „Du bist ein Psioniker, oder?“, fragte Emma und sah Kyle durchdringend an. Kyle sah sie verwundert an, dann sagte er: „Ja, aber woher weißt du es?“
„Emma ist auch eine Psionikerin, du kannst vor ihr so gut wie nichts verbergen.“, sagte Shal.
„Du kannst also Gedanken lesen?“, fragte Kyle und sah Emma in die Augen. „Wohl eher die Gefühle.“, antwortete Emma. „Und du?“ „Ich kann Menschen beeinflussen. Ich lasse sie Handlungen ausführen, von denen sie glauben das es ihr eigener Wille war, oder auch sein wird.“, sagte Kyle.
„Das klingt ja wohl eher nach manipulieren.“, stellte Brennan fest. Kyle verteidigte sich: „Nur wenn man im Sinn hat jemandem zu schaden.“ „Und du bist dir sicher das du Niemandem schadest?“ ,
fragte Brennan mit sarkastischem Unterton. „Wenn ich jemandem schaden wollte, hätte ich euch dann einen Hinweiß geliefert?“, konterte Kyle. Emma sah Brennan an und sagte: „Er sagt die Wahrheit.“ Ich frage mich ja auch nur wie er in die ganze Sache hineinpasst.“, sagte Brennan und sah Kyle erwartungsvoll an. Auch Emma und Shalimar sahen ihn nun an.
„Ich war ein Teil ihres Planes...“, begann Kyle zu erzählen und sah zu Boden. Emma spürte wie sehr er unter dieser Erkenntnis litt. Kyle schwieg einen Augenblick, dann erzählte er was ihm wieder- fahren war: „Vor einiger Zeit lernte ich auf einer Party Oleg und Tom kennen, dass sie auch Mutanten waren erfuhr ich wenige Tage später. Ich weiß nicht woher sie es wussten, aber sie sagten mir das sie jemanden mit meinen Fähigkeiten gut brauchen könnten. Ich fragte für was sie mich brauchen könnten, da haben sie mir von der OZSDR erzählt. Sie sagten das diese Organisation schon viel gutes erreicht hat. Ich habe ihnen geglaubt...“
Kyle schwieg, nachdem er den letzten Satz ausgesprochen hatte. Brennan sah erst Shalimar und
Dann Emma an, dann fragte er Kyle: „Hast du denn nicht versucht mehr über die OZSDR heraus
Zu finden?“ „Nein. Nachdem ich mich dazu bereit erklärt hatte in die Organisation einzutreten, traf ich Victor. Er hat die OZSDR ins Leben gerufen. Er erzählte mir das sie versuchten die Entwicklung von Waffen, die der Menschheit und der Regierung schaden könnten, zu verhindern. Dazu verschaffte er uns Jobs in den großen Firmen und Labors.
Mir verschaffte er einen Job bei Semcotex. Dort werden Waffen entwickelt die elektrische Felder erzeugen können, und auch solche die elektrische Felder zerstören können. Semcotex arbeitet zur Zeit an einer EMP- Waffe, die nur Computersysteme ausschaltet.“ „EMP- Waffe?“, fragte Shalimar.
„EMP steht für Elektro – Magnetischer – Puls.“, antwortete Brennan. „Woher weißt du das?“, fragte Emma und erwiderte Shalimars Blick. „Ich habe mir Jesse darüber geredet.“, antwortete Brennan.
„Wie dem auch sei. Nachdem ich mich bei Semcotex eingearbeitet hatte musste ich Victor Berichte über die Projekte liefern.“, sagte Kyle. „Ich bekam dann gleich am nächsten Tag Aufgaben die ich ausführen musste. Zuerst waren die Aufgaben vielfältig und auf viele Projekte bezogen. Dann konzentrierten sich die Aufgaben immer mehr auf das EMP Projekt, bis ich nur noch Aufgaben dafür
bekam. Ich musste dann feststellen, dass der EMP- Waffe durch mein Handeln eine enorme Reich-
weite gegeben wurde.“
„Hast du noch mehr Veränderungen an der EMP- Waffe vorgenommen?“, fragte Emma. „Nein.“, antwortete Kyle. „Ich habe noch einmal mit Victor gesprochen. Er sagte mir aber das alles seine Richtigkeit hätte, und das von mir eine Menge abhängen würde. Ich habe dann noch zwei Tage bei
Semcotex gearbeitet, bevor ich gekündigt habe.
Am selben Abend habe ich noch die wichtigsten Sachen aus meiner Wohnung geholt und bin in ein
Hotel gefahren. Das die Nacht in Hotel gerechtfertigt war, sah ich am nächsten Morgen. Meine Wohnung war verwüstet.“ „Woher hast du erfahren das die OZSDR die Waffe stehlen will?“, wollte
Brennan wissen. „Als ich meine Wohnung wieder verlassen wollte, erwartete mich Oleg. Er machte mir ein Angebot, wenn ich ihnen helfen würde die Waffe zu stehlen, würden sie mich am Leben lassen.“, sagte Kyle. „Wie bist du ihm entkommen?“, fragte Shalimar. Kyle fühlte sich wie bei einem
Verhör, trotzdem antwortete er: „Er führte mich in eine Gasse, dort ist auch der Eingang zum Keller.
Als wir an der geöffneten Tür vorüber gingen, habe ich ihn hinein gestoßen und die Tür verriegelt.
Dann bin ich in mein versteck geflüchtet. Dort habe ich erst mal darüber nachgedacht wenn ich über
Diese Sache Informieren kann.“ „Und da hast du an Mutant X gedacht?“, sagte Brennan. „Ja und es war nicht einfach mit euch in Kontakt zu treten.“, antwortete Kyle. „Schon gut Kyle, er meint es nicht so. Wir werden sehen was wir tun können.“, sagte Shalimar und warf Brennan einen düsteren Blick zu. „Du wirst aber hier bleiben müssen bis die Sache geklärt ist.“, sagte Emma. „Ich werde so wieso
Nirgends sicherer sein als hier.“, entgegnete Kyle.
Brennan ging derweil zum Kühlschrank und nahm Kontakt mit Jesse auf : „Jess, bist du da?“ „Ja, ich habe alles gehört.“, meldete sich Jesse. „Und was hältst du von der Geschichte?“, wollte Brennan wissen. „Er hat tatsächlich bei Semcotex gearbeitet, er war bis vor zwei Tagen dort gemeldet. Und auch sonst klingt alles glaubwürdig.“, entgegnete Jesse. „Brennan.“, meldete sich nun auch Adam.
„Ihr müsst unbedingt herausfinden wo sich dieser Victor aufhält, oder wie man an ihn herankommt.
Wir müssen unbedingt verhindern das diese Organisation ihre Ziele weiter verfolgen kann.“
„Klar, Adam.“, meinte Brennan und sah zu Kyle herüber. „Ich glaube aber das Kyle keine große Hilfe mehr sein wird. Wenigstens wissen wir jetzt wonach der GSD gesucht hat.“ „Ja, und deshalb müssen wir die OZSDR aufhalten, wenn Eckhart einen von ihnen in die Hände bekommt, kann er auch an die EMP- Waffe gelangen.“ „Gut Adam. Ich werde Ihm noch mal auf den Zahn fühlen.“, sagte Brennan, und zu Jesse sagte er: „Jess, schau mal nach was du so über Semcotex finden kannst. Vielleicht Baupläne und etwas zur Sicherheitseinrichtung.“ „Schon in Arbeit, Brennan. Ich melde mich wieder.“, antwortete Jesse.
Brennan ging wieder herüber zu den Anderen und reichte Kyle etwas zu trinken, was dieser gerne annahm. „Sag mal Kyle, wie konntest du diesen Victor eigentlich erreichen?“, fragte Brennan. „Ich habe eine Telefonnummer bekommen. Dort musste ich eine Nachricht hinterlassen. Nach wenigen
Stunden wurde ich dann angerufen, und dann wurde ein Treffpunkt vereinbart.“, antwortete Kyle.
„Gibst du uns diese Telefonnummer?“, fragte Brennan. Kyle überlegte einen Moment lang, als wäge er das für und wieder ab. Es schien ihm nicht zu behagen, doch er antwortete: „Ja, wenn ihr mir versichert das mir dadurch nicht noch mehr Probleme gemacht werden.“ „Hier bist du sicher.“, sagte Emma. „Ich vertraue euch... Die Nummer ist 624 555 791.“, sagte er.
„Hast du alles verstanden?“, fragte Brennan, führ Kyle scheinbar ins leere. Doch dann hörte er die Antwort: „Ja, ich überprüfe es.“ „Wer war das?“, fragte Kyle. „Das war Jesse, er überprüft alles in der Zentrale.“, antwortete Shalimar. In diesem Moment meldete sich Jesse wieder: „Ich konnte die Nummer zu einem Büro in der City zurück verfolgen, vielleicht seht ihr dort mal nach dem Rechten?“
„Okay Jess, schickst du uns die Adresse in die Helix?“, sagte Emma und folgte Brennan und Shal.
„Und ich soll nun hier bleiben?“, fragte Kyle und bekam sofort die Antwort: „Ja, wenn du nicht noch mehr Probleme bekommen willst.“ Dann war Kyle allein.
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