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von gugi28    erstellt: 18.11.2007    letztes Update: 10.12.2007    Geschichte, Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Hey ihr Süßen!


Ich bitte vielmals um Entschuldigung, da ich gestern keine Zeit hatte, das nächste Chap hochzuladen! Hole ich hiermit nach! *gg*

Mein besonderer Dank geht an folgende Reviewer!

bambi71, hermione-twin, Lady Evil, Polarstern, Babsel, DHaddict91 und Shalah

Vielen lieben Dank, ihr Lieben! Ich hab mich total über eure Kommentare gefreut! So, dann wünsche ich euch nun viel Spaß mit dem dritten Teil!

Bussis, eure gugi


°°°°


Teil 3


Der Abend kam rasch und eine knisternde Spannung lag in der Luft. Harry, der sich nach den Hausaufgaben eine Auszeit genommen hatte und sich beim Fenster befand, bemerkte nicht, dass Draco direkt hinter ihm stand und den Atem anhielt, damit er sich nicht verriet. Erst als er eine Zunge spürte, die genüsslich und langsam seinen Hals empor leckte, zuckte er zusammen und wirbelte mit Gänsehaut herum. Geschockt griff er sich an die feuchte Stelle des Halses, er japste empört nach Luft. Es folgte ein Stoß seitens Harrys und Draco ruderte mit den Armen, ehe er sich schnell wieder fing.

„Was soll der Scheiß, Malfoy! Ich dachte, wir hätten das geklärt!“, funkelte er ihn breitbeinig stehend an, Draco legte den Kopf schief.

„Du hast es für dich geklärt, Potter, nicht ich für mich“, grinste er fies, Harry verlor seine Gesichtsfarbe.

„Wage es nur einmal, Malfoy, und du bist deine Eier los!“, erklärte er kühl und gefährlich, Draco nahm die Herausforderung an und schnalzte gleichgültig mit der Zunge. „Wir werden sehen, Potter.“

Danach begab er sich zum Tisch und wartete ungeduldig sitzend auf das Essen, welches sofort erschien. Harry kam nur zögerlich näher, setzte sich weit von Draco weg und aß sich satt. Den letzten Bissen getan zischte er hoch und verschanzte sich wieder im Badezimmer. Draco schüttelte über Harrys Abgang den Kopf, nahm die Chance wahr, sich umzuziehen, ehe er ein Buch schnappte und es sich auf der Couch gemütlich machte. Verwundert über diese Lektüre zog er gekonnt eine Augenbraue hoch, aber er vertiefte sich nur zu gerne und vor allem neugierig darin. So bemerkte er auch nicht, dass Harry leise ins Zimmer schlich, sich ins Bett legte und bald darauf einschlief. Tja, auch heute waren sie erst um 22.30 Uhr mit ihren Aufgaben fertig geworden. Noch immer rätselten sie über die üppigen Massen an Aufträgen und fanden keine Erklärung dafür. Draco gähnte, sah auf seine Uhr und kam zu dem Entschluss, ebenfalls schlafen zu gehen. Nach einer Katzenwäsche begab auch er sich ins Bett, die Lichter löschten sich von alleine.

Draco konnte einfach nicht einschlafen, da Potter viel zu nahe neben ihm lag und er schon vor Verlangen zersprang! Zwar hatte er kein `Problem´, aber in seinem Inneren brodelte es gewaltig. Potters Decke lag zu seinen Füßen, anscheinend hatte er sie abgestrampelt. Dracos Augen fuhren über den vom Mond erhellten Körper, seine Hand glitt langsam in Richtung Harrys Schritt. Kurz zuckte er zurück, aber dann traute er sich doch. Langsam hob er die Schlafhose an, um hineinsehen zu können. Er erblickte, was er unbedingt sehen wollte, stöhnte leise auf und leckte sich über die Lippen. Wie es wohl wäre… Schnell kam er wieder zu sich und deckte Harry zu. Er konnte es sich nicht erklären, aber Potter machte ihn wirklich scharf. Oh Mann, wie notgeil konnte er eigentlich sein, dass er schon auf St. Potter abfuhr? Mit diesem verzweifelten Gedanken schlief er schließlich ein.  

°°°°


Tag vier begann und er wurde von einem Unwetter begleitet. Wassermassen liefen über die Fensterscheiben, Blitze zuckten und Donner grollte. Draco wurde davon wach, aber auch, weil sich jemand an ihn drückte. Als er zu seiner Rechten sah, entdeckte er einen schwarzen Schopf, der sich an seinen Arm kuschelte. Zuerst wollte er Potter wegstoßen, aber dann entsann er sich seines Plans, Potter zu vernaschen. Er musste jede Chance, die sich ihm bot, nutzen. Also zog er den Schwarzhaarigen in eine Umarmung, die eher widerwillig  war, so redete er es sich jedenfalls ein. Andererseits gestand er sich ein klein wenig ein, es zu genießen. Potter in seinen Armen – wer hätte das gedacht? Plötzlich regte sich der Schwarzhaarige, er fing leicht zu keuchen an.

Hoppla, was war das denn? Wieso keuchte Potter auf einmal und bewegte sich so unruhig? Draco wurde neugierig und wartete einfach ab. Im nächsten Moment riss er die Augen auf, als er bemerkte, dass der große Harry Potter Probleme bekam. Von was er wohl träumte? Ein fieses Grinsen legte sich auf seine Lippen, ehe er sich zu ihm drehte und noch enger an sich zog. Ihre Gesichter waren nur Millimeter voneinander getrennt, immer wieder drang leises Stöhnen über Harrys Lippen. Draco fragte sich, wie es wohl war, Potter zu küssen. Und die nächste Frage gestaltete sich sofort: Wieso interessierte ihn das? Er wollte einzig und alleine nur Selest, und Potter war nur Sinn und Zweck für sein sexuelles Interesse!

Plötzlich riss Harry die Augen auf, die jetzt größer wurden.

„Guten Morgen, Potter. Wusstest du, dass du einen Steifen hast?“, säuselte er ihm entgegen und versuchte, Potters Lippen einzufangen. Wie er es sich schon gedacht hatte, kam Leben in Harry, der sich aus seinen Armen befreite und aus dem Bett sprang.

„Habe ich nicht, Malfoy! Und ich erinnere mich ganz gut daran, dir gesagt zu haben, mich nicht mehr anzufassen!“, keifte Harry mit roten Wangen los, Draco lachte auf.

„Hey, es stimmt aber! Sieh dir mal deine recht beachtliche Beule in der Hose an! Und noch etwas: Du hast dich an mich gekuschelt, klar?“, erwiderte er kalt, Harry starrte seine Lenden an. Tatsächlich! Oh nein, das durfte nicht wahr sein! Wieder einmal flüchtete er ins Badezimmer und sprang unter die Dusche. Draco fragte sich, wieso dem so war, denn Potter hatte doch erst kürzlich geduscht? Musste er seinen Stau loswerden? Zufrieden schlenderte er hinterher, die Brille von Harry legte er auf dem Regal unterhalb des Spiegels ab.

„Na, Potter? Willst du dir denn keine Erleichterung verschaffen?“, grinste er fies, Harry antwortete nicht.

„Ach ja, deine Brille liegt jetzt auf der Ablage. Bin ich nicht nett?“, wandte er sich der Dusche zu, deren Wand zugezogen war. Dampfwolken entstiegen dem heißen Wasser, Draco schnalzte mit der Zunge. Erst, als er sich beim Waschbecken die Zähne putzte – Potters Bürste fehlte wieder einmal – antwortete Harry.

„Du bist alles andere als nett, Malfoy! Sieh zu, dass du verschwindest!“, knurrte dieser, Malfoy lachte.

„Aber nicht doch! Ich will doch nicht verpassen, wie du aus der Dusche kommst!“

„Dann komme ich gar nicht mehr raus!“, murrte Harry, Draco lachte auf.

„Und was ist, wenn du schrumpelig bist, du auf die Toilette musst oder Hunger hast?“, zwitscherte er gehässig, kurz war es still, dann…

„SCHEISSE!“ Draco grinste breit und wissend.

„Und? Kommst du nun raus? Ich bin auch so nett und reiche dir ein Handtuch“, schnurrte Draco, Harry saß in der Falle.

„Verdammt!“, kam es verärgert aus der Dusche.

„Aber nicht doch! Sieh mal, dein Handtuch wartet bereits auf dich!“, hielt er es hoch, nun stand er direkt vor der Duschwand. Durch das milchige Glas konnte er beobachten, dass Harry sich die Haare raufte, eher er den Wasserstrahl abdrehte. Die Duschwand wurde ein wenig beiseite geschoben, eine Hand kam zum Vorschein.

„Her damit!“ Die Hand bewegte sich hektisch.

„Wie sagt man?“, lehnte sich Draco ein wenig vor, seine Augen glitzerten.

„SOFORT!“, reagierte Harry gereizt, Draco zog eine kleine Schnute.  

„Das war aber nicht nett, Potter. Falsche Antwort“, schnarrte er eisig, er hörte Harry seufzten.

„Bitte!“, stieß er aus, Draco grinste wieder und begutachtete das flauschige Tuch in seiner Hand.

„Hm… nein“, entschied er, Harry knurrte.

„Gib es mir! Sofort!“, blaffte er, danach steckte er den Kopf durch den Schlitz hindurch. Mit einem Griff schnappte er sich das Handtuch, Draco seufzte. Als Harry es sich um die Hüften gebunden hatte, traute er sich raus zu kommen. Wütend starrte er zu Draco, danach ging er zum Waschbecken und legte die Zahnbürste ab. Draco stand noch immer an Ort und Stelle, als Harry an ihm vorbeigehen wollte. Mit einem Ruck packte er den Schwarzhaarigen und drehte ihn so umher, dass dieser an der Fliesenwand stand.

„Lass mich sofort los“, knurrte Harry gefährlich, seine Augen blitzten.

„Nein“, erwiderte Draco fest, er musste es einfach versuchen! Es machte ihm Spaß, Harry Potter in Bedrängnis zu bringen, ihn panisch werden zu lassen. Und bevor der Schwarzhaarige handeln konnte, drängte sich Draco an ihn und nahm dessen Hals mit hungrigen Küssen in Beschlag. Es war unglaublich, wie gut Potter schmeckte und roch. Nicht nur der Geruch des Gels stach hervor, sondern auch der Körpergeruch – es machte Draco beinahe verrückt! Ja, zu diesem Geruch hatte er sich schon immer hingezogen gefühlt!

Harrys Augen richteten sich starr auf die gegenüberliegende Wand. Er konnte nicht fassen, was hier gerade passierte und er wollte sich wehren. Aber da gab es noch eine andere Macht, die nach Dracos Berührungen lechzte, sich so sehr danach sehnte. Zärtlichkeit, sexuelle Annäherung, das wollte er. Aber von Malfoy? Leider war es so, dass Harrys rationales Denken vollkommen erlosch, als Draco Malfoy mit streichelnden Händen über seinen Körper fuhr. Die Küsse und die Zunge verbrannten ihn, Harry keuchte stoßweise und rang nach Atem. Er driftete immer mehr ab, als er merkte, dass Draco küssend hinab wanderte. Der Blonde wusste ja, wie er jemanden verführte und in diesen Genuss kam auch Harry. Als der warme Mund, die Zunge und auch die Zähne mit seiner harten Knospe spielten, zischte er durch die Zähne und schnappte nach Luft. Dass er da so empfindlich war? Der Mund wanderte weiter zur anderen, Harry stöhnte heiser auf. Nein, er konnte sich wirklich nicht wehren, sein Körper war stärker als der sich verabschiedende Verstand!

Draco grinste in sich hinein und genoss sein Spielchen. Potter stand bereits unter Strom, Draco merkte es. Seine Lippen und seine Zunge spielten mit den harten Knospen, er saugte und leckte daran. Schließlich wollte er nicht länger warten und während er sich leckend und hungrig hinab küsste, einfach nicht von Potters Aroma genug bekommen konnte, streichelte seine rechte Hand den festen Oberschenkel seines Opfers empor und kroch unter das Handtuch. Ein heiseres Stöhnen erklang, der traktierte Körper fing zu zittern an. Draco bemerkte, dass Harry die Wand hinab rutschte, auch er ging in die Knie, ohne seine Tätigkeit zu unterbrechen.

Dracos Herzschlag steigerte sich ins Unermessliche, er versuchte, seine Erregung zu zügeln. Inzwischen küsste er sich zum Bauchnabel hinab, Dracos Augen lagen auf dem Gesicht Harrys. Die Hand des Blonden kam dem Zentrum immer näher, eine beachtliche Beule zeichnete sich im Badetuch ab. Für eine Sekunde wusste Draco nicht, ob er es wagen sollte, doch dann gewann seine Neugierde. Mit einer nie gekannten Zärtlichkeit legten sich seine Finger um das pulsierende Fleisch, welches stark erregt war. Langsam schob sich seine Faust auf und ab. Draco unterdrückte ein Stöhnen, denn Malfoys stöhnten nie. Dafür Harry Potter, und das ziemlich heiser.

Draco beendete seine küssende Attacke mit einem Schlussakkord. Seine Zunge tauchte in den Bauchnabel von Harry ein, danach umkreiste er ihn mit der Spitze. Er spürte das Zusammenzucken seines Opfers und kniete sich zwischen die leicht gespreizten Beine. Ohne etwas zu sagen, löste er seine Hand um den Stahl, öffnete er den Knoten und schlug Harrys Handtuch zur Seite. Danach hielt er den Atem an, als er die beachtliche Länge Harrys musterte, nie hatte er einen heißeren Anblick als diesen Jungen gesehen. Er hätte niemals gedacht, dass er so darauf reagieren konnte, aber es war einfach so.

Dracos Augen fixierten den verklärten Gesichtsausdruck Potters, der hektisch nach Atem rang und sich hoffentlich geschlagen gab.

„Nicht, Malfoy, nein“, keuchte Harry, doch machte er keine Anstalten, sich körperlich zu wehren. Draco grinste ihn teuflisch an, seine Augen funkelten.

„Oh doch, Potter“, schnurrte er dunkel und kam mit seinem Kopf dem aufrecht stehendem Glied immer näher. Harry verfolgte mit Keuchen seine Bewegungen und hielt die Luft an, als Malfoy kurz vor seiner Spitze innehielt. In dem Blonden tobte ein Sturm, denn noch nie hatte er einen anderen Mann mit der Hand oder gar mit dem Mund befriedigt! Abermals legte sich seine Hand um den harten Schaft, seine Lippen kamen immer näher. Schließlich öffnete er den Mund und kostete die Spitze, seine Augen lagen ein weiteres Mal auf dem Gesicht Harrys.

Der Schwarzhaarige kniff die Augen zusammen, öffnete seinen Mund zu einem stummen Schrei. Die Hände ballten sich zu Fäusten und Draco wünschte sich, den Gryffindor schreien zu hören. Bisher hatten dies alle Mädchen getan, also musste es bei einem Jungen ebenso funktionieren. So öffnete er seinen Mund ein kleines Stück weiter, die Zunge kam tastend hervor und tippte die feste Spitze an. Dracos Augen fixierten den auf- und abspringenden Kehlkopf, verfolgten die ungeduldigen Bewegungen des Schwarzhaarigen. Doch dann schloss Draco die Augen und verließ sich auf sein Gefühl. Nach und nach tauchte das pulsierende Fleisch in seine Mundhöhle ein, Draco fing zu saugen an.

Tausend Blitze explodierten vor Harrys Augen, als er die weiche und feuchte Wärme um sein bestes Stück fühlte. Hinzu kam, dass Dracos Zunge ihn verbrannte, die den Schaft auf und ab streichelte. Außerdem saugte sich der Blonde fest und Harry war sich nicht sicher, ob Malfoy so etwas nicht doch schon einmal gemacht hatte. Harry driftete immer weiter ab, er richtete seinen Blick hoch, direkt in Richtung Spiegel. Ihm wurde unsäglich heiß, Stromschnellen jagten durch seinen Körper. Er zuckte, während die Blitze sich in seinen Lenden sammelten und sein Glied noch mehr anschwellen ließen. Wenn der Blonde so weiter machte, würde er bald kommen!

Keuchend sah er nun an sich hinab, er zitterte immer noch. Es war einfach nicht zu fassen, dass Draco Malfoy vor ihm kniete und ihm einen Blow Job verpasste! Dessen Kopf wurde nun immer schneller, die Bewegungen fließender und Harry starb tausend süße Tode. Verzweifelt rang er nach Atem, die Gefühle übermannten ihn. Malfoy war verdammt gut darin und Harry hätte vor Lust aufschreien können! Jetzt wurde der Slytherin noch wilder und um Harry war es geschehen. Denn der Blonde knetete zusätzlich seine Hoden, stimulierte den Schaft mit seiner warmen Hand und bearbeitete seine Spitze mit den Lippen, der Zunge und den Zähnen. Ein letzter Zungenschlag folgte und Harry katapultierte sich in eine andere Welt. Mit einem lauten Schrei ergoss er sich im Mund seines Feindes (?), während ein Feuerwerk in seinem Körper explodierte. Wie es den Anschein hatte, schluckte Draco brav, denn nichts blieb an ihm kleben. Endlich ließ er ab und Harry fand nach und nach einen annehmbaren Pulsschlag.

Beide sahen sich an, der Eine grinste fies, der Andere keuchte mit knallroten Wangen.

„Na, Potter? Das war doch geil, oder? Und jetzt bin ich dran“, knurrte er, seine Hände machten sich an der Kordel der eigenen Schlafhose zu schaffen. Endlich kam Harry wieder zu sich und sein Verstand meldete sich auch wieder. Ehe Draco schauen konnte, knallte es und Dracos Kopf schleuderte zur Seite.

„Du Arschloch! Ich habe dir doch gesagt, du sollst mich in Ruhe lassen! Mein erster Blow Job sollte von einer Frau kommen und nicht von dir!“, kreischte Harry wütend los, während er das Handtuch zusammenschlug, damit seine Lenden verdeckt wurden. Draco spürte das Brennen auf der Wange, verwundert starrte er noch immer zur Türe. Dann veränderte sich sein Gesichtsausdruck, er wurde bitter und wütend. Sein Kopf schnellte zu Harry, schnaubend stand er auf und betrachtete Harry angewidert.

„Du bist so etwas von prüde, Potter! Und wieso hast du dir dann von mir einen blasen lassen?“, zischte er ihn an, „Wieso hast du dich dann nicht gewehrt? Gib es zu, Potter! Du fandest es geil, es hat dir gefallen!“, kochte er vor Wut und Demütigung, Harry blitzte zu ihm empor.

„VERSCHWINDE!“, schrie er ihn an, Draco verzog sein Gesicht. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, verschwand er tatsächlich und ließ einen verwirrten Harry Potter zurück. Der Gryffindor musste erst einmal wieder zu sich kommen, so entschied er. Was sollte er von Draco Malfoy bloß halten? Er hatte doch tatsächlich die Frechheit besessen, ihm einen Blow Job zu verpassen!

Und, so gestand er sich ein, es war höllisch geil für ihn gewesen! Oh Merlin, was für Gefühle er da verspürt hatte! Aber von Draco Malfoy? Seinem Feind? Einem Jungen? Und was noch zählte, war, dass er nicht frei war, sondern nur mit ihm spielte! Aber gut, Harry empfand nichts für ihn, es wurde nur seine Neugierde geweckt. Die Frage formte sich in seinem Kopf: Wie geil war Sex? War er so anders, als mit einem Mädchen? Konnte man diese Arten vergleichen? Er wusste es nicht, hatte keine Vergleichsmöglichkeiten und Erfahrungen. Mit zittrigen Beinen stand er auf und wankte zum Spiegel. Glitzernde Augen blickten ihm entgegen, gerötete Wangen stachen hervor und sein gesamter Körper kribbelte noch immer.

„Ganz ruhig, Harry, ganz ruhig“, beschwichtigte er sich, während er daran dachte, dass ein notgeiler Draco Malfoy da draußen auf ihn wartete. Mutig, wie Harry nun mal war, betrat er das Wohnzimmer und schnappte sich seine frische Kleidung. Er verschwendete keinen Blick an Draco und stürmte ins Badezimmer zurück, um sich zu waschen und umzuziehen. Als er fertig war, musste er sich seinem eigentlichen Problem stellen: Draco Malfoy. Wieder im Wohnzimmer angekommen saß Draco angezogen und friedlich beim Tisch und aß sein Frühstück. Harry gesellte sich dazu und machte es ihm gleich. Danach folgten wieder einmal Hausaufgaben, die beide ablenkte. Das Mittagessen wurde ebenso schweigend verzehrt und der Nachmittag bestand wieder darin, weiterhin ihre Aufgaben zu erledigen. Nach dem Abendessen hätten sie noch Zeit, etwas anderes zu tun, denn beide hatten sich heute regelrecht in ihren Hausaufgaben vertieft und waren somit schon eher fertig als geplant.

Harry ging auf das Regal zu, schnappte sich eines der Bücher und setzte sich auf die Couch. Was Draco tat, war ihm egal. Das Einzige was ihn störte, war, dass der Blonde nicht mehr mit ihm sprach – er schien sauer zu sein. Na wen störte dies schon? Ihn ja wohl nicht! Frustriert darüber, dass er sich nicht sicherer und freier fühlte, schmökerte er weiterhin in seiner sehr uninteressanten Lektüre, ehe sich Draco zu ihm setzte und abermals eine Hand auf seinem Schenkel ablegte. Harry zuckte zusammen, sprang aber nicht auf. Sein Kopf schoss in dessen Richtung, Draco blitzte ihn an.

„Na? Bist du jetzt bereit, dich mir zu ergeben? Ich denke, ich habe dir genügend Zeit gelassen, dich zu entscheiden. Du bist mir etwas schuldig, Potter“, knurrte er ihn an, Harry schnappte nach Luft.

„Ich bin dir gar nichts schuldig, Malfoy! Denn ich habe dich nicht darum gebeten, mir einen Blow Job zu verpassen!“, zischte er als Antwort.

„Ich bekomme immer, was ich will, Potter, merk dir das!“, meinte er mit Nachdruck, Harry bekam es mit der Angst zu tun. Das Buch fiel krachend zu Boden, Harry flüchtete, Draco hinterher.

„Bleib stehen, Potter! Ich bekomme dich schon!“, rief er hinterher, aber Harry stürmte weiter. Dummerweise gab es einfach keinen Ausweg, er befand sich wieder im Badezimmer. Abermals wurde er gegen eine Wand gedrückt, Dracos Gesicht kam gefährlich nahe.

„Lass mich los, Malfoy! Mit Gewalt erreichst du gar nichts bei mir“, wimmerte Harry, Draco schnaufte ihn an.

„Ich müsste keine Gewalt anwenden, wenn du endlich das machen würdest, was ich von dir verlange, Potter! Jedes Mädchen würde sich die Finger ablecken, wenn sie mich haben könnte! Du solltest dankbar sein, dass ich dir diese Chance überhaupt gebe!“, blaffte er ihn an.

„Aber ich will dich nicht, kapier das endlich! Du bist ein Junge, verdammt! Und…“

„…und trotzdem hast du in meinem Mund abgespritzt! Wenn du nicht auf mich abfahren würdest, hättest du niemals so auf mich reagiert!“, entgegnete Draco gereizt, Harry schüttelte den Kopf.

„Mensch, Malfoy! Du warst der Erste, der mich überhaupt so berührt hat! Ist doch klar, dass ich hart werde! Es waren nur Hände und nur ein Mund!“, spie er ihm entgegen, Schmerz wallte in Dracos Augen auf.

„So, so? Nur ein Mund und nur Hände? Mehr also nicht? Na dann verlange ich auch nur nach einem Mund und Hände, Potter! Mir doch scheißegal, zu wem sie gehören!“, keifte er ihn an, er fühlte sich verletzt. Das, was Potter sagte, tat ihm weh und er wusste nicht, wieso dem so war. Aber sein Herz schmerzte und er konnte eine Zurückweisung einfach nicht ertragen. Nicht von ihm!

„Dann mache es dir selber, Malfoy!“, spuckte er ihn an, Dracos Geduld war zu Ende. Nun wurde er wild und Harry sah rot. Mit alle Macht zog er sein Knie hoch und rammte es Malfoy in die Weichteile. Der Blonde hielt sofort inne, er keuchte auf und wimmerte. Ging in die Knie und hielt sich seine Genitalien. Sein Kopf kippte nach vorne, das Wimmern ging weiter.

„Du… verdammtes… Arschloch“, presste er unter unglaublichen Schmerzen hervor, Harry sah kalt auf ihn hinab.

„Geschieht dir Recht, Malfoy! Ich sagte dir doch, dass es sinnlos wäre!“

Harry verschwand und ließ einen verzweifelten Malfoy zurück, der sich vor Schmerzen krümmte und zur Seite kippte.

°°°°


Eine halbe Stunde verging und Harry starrte auf die Badezimmertüre. Er bekam ein schlechtes Gewissen, da so ein Tritt wirklich sehr schmerzlich sein musste. Gut, der Blonde hatte ihn bedrängt, aber schließlich hatte er sich wehren müssen! Ob er noch starke Schmerzen hatte? Harry biss sich auf die Lippen und versuchte, nicht all zu nervös zu sein. Plötzlich ging die Türe auf, Malfoy ging ohne ein Wort an ihn zu richten zu seinem Schrank. Er nahm einen frischen Schlafanzug heraus, verschwand wieder im Badezimmer und Harry glotzte dumm. Dann hörte er die Dusche rauschen und Harry seufzte. Auch er zog sich um, verschwand im Bett und dachte über Malfoy nach. Wie er wohl die nächsten Tage überstehen würde? Mit diesem Gedanken schlief er ein.

Draco kam aus dem Badezimmer, betrachtete Harry Potter emotionslos. Sein Plan hatte sich geändert, er gab es auf. Sollten sie sich bald verstehen, würden sie endlich aus dieser Hölle entlassen werden, dieses Ziel hatte er nun. Wie davon angezogen schritt er auf das Bücherregal zu und zog eines der Bücher heraus. Interessiert las er den Titel, lugte noch einmal zu Potter, ehe er sich auf die Couch setzte und sich vom Feuer wärmen ließ. Schließlich begann er zu lesen, seine Augen wurden immer größer. Nach und nach verschlang er die Informationen, die für ihn sehr hilfreich sein würden. Eine Stunde später war er zu müde, also machte er sich auf den Weg zu seinem Kasten und holte die eigenen Bücher hervor. Eines dieser Duden besaß einen Umschlag, den er davon entfernte und um das interessantere Buch legte. Potter brauchte nicht zu wissen, welches Buch er gerade las, es wäre besser so.

Danach legte er es auf seinem Nachttisch ab und legte sich ebenso schlafen. Potter betrachtete er heute nicht mehr.

°°°°


Tag fünf brach an, das Unwetter und die Sturmfrisur hielten. Harry schlug die Augen auf und bemerkte, dass die Seite neben ihm leer und das Bett gemacht war. Etwas verblüfft darüber setzte er sich die Brille auf und machte sich auf den Weg ins Badezimmer. Malfoy stand bereits vor dem Spiegel und putzte sich die Zähne.

„Morgen“, nuschelte Harry leicht verlegen, Draco antwortete nicht. Er reichte ihm kommentarlos die Zahnbürste mit der Paste darauf, Harry nahm sie entgegen. Beide putzten sich die Zähne, Harry stierte Malfoy an. Doch der tat so, als gäbe es Harry nicht einmal, was den Schwarzhaarigen ein wenig ärgerte. Der Blonde kämmte sich die Haare und wartete, bis Potter mit dem Putzen fertig war.

„Darf ich?“, fragte er höflich, seine Hände schwebten über Harrys Kopf.

„Ähm…“, staunte Harry nicht schlecht, Draco machte sich mit einem kühlen Gesichtsausdruck über Harrys Haare her. Nachdem das Ergebnis zufrieden stellend war, nickte er ihm zu und begab sich nach draußen. Harry starrte dem Slytherin nach, der Mund stand ihm offen. Hatte Malfoy es endlich geschnallt? Aber irgendwie fühlte er sich nicht wohl in der Haut, er vermisste etwas. Vielleicht Malfoys Aufmerksamkeit? Der Blonde tat so, als wäre Harry irgendeine Person und nicht eine, die er schon kannte! Verdammt, Malfoy! Was war nur los mit ihm? Harry machte sich daran, sich anzukleiden und verließ, durch Neugierde angetrieben, das Bad. Malfoy saß bei Tisch und wartete auf ihn. Mit starrem Blick nickte er zu dem Stuhl, auf dem Harry immer saß.

„Setz dich, Potter, ich würde gerne etwas essen“, informierte er ihn formell, Harry staunte schon wieder darüber.

„Ähm, natürlich“, murmelte er und als sie saßen, erschien das Frühstück. Harry kam aus dem Staunen nicht mehr raus, denn Malfoy achtete darauf, dass Harry wirklich genügend zu essen hatte, schenkte ihm sogar Kürbissaft nach.

„Du, Malfoy?“, fragte Harry, der Blonde sah desinteressiert auf.

Ja?
Wie geht es dir?
Prima!
Hast… Hast du noch Schmerzen?
Welche Schmerzen?
Na wegen gestern…
Nicht der Rede wert, Potter. Iss, sonst wird dein Frühstück kalt.
Seit wann interessierst du dich für mein Essen, Malfoy?
Lenk nicht vom Thema ab, Potter, iss einfach. Wir müssen noch Hausaufgaben machen.
Ja, aber…
Nichts aber, Potter. Ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle und ich würde es bevorzugen, wenn du nicht darüber sprechen würdest. Nicht mit mir, nicht in diesem Raum und auch nicht mit anderen. Ginge das?
Ähm, ja, klar! Natürlich! Ich meine… Es war ja unangenehm… für uns beide.
Anderes Thema, Potter.
Oh, sorry.
Kein Problem.

Moment mal! Bitte zurückspulen! Was war nur in Malfoy gefahren? Wieso verhielt er sich so… korrekt? So steif und kühl ihm gegenüber? Harry musterte den Blonden ungeniert, der all seine Erziehung hervorkramte. Als sie fertig waren, verschwanden die Überreste, doch die Hausaufgaben erschienen einfach nicht. Beide starrten den Tisch an, aber es tat sich nichts.

„Ähm, hallo? Wo bleiben die Hausaufgaben? Hört mich jemand?“, fragte Harry in den Raum hinein, nichts tat sich. Draco verzog keine Miene, er zuckte bloß mit den Schultern.

„Nun ja. Wenn das so ist, dann müssen wir uns mit etwas Anderem beschäftigen.“ Mit diesen Worten stand der blonde Slytherin auf, holte sich sein Buch und machte es sich auf der Couch gemütlich. Harry starrte auf seinen Hinterkopf, er hatte das Gefühl, sich im falschen Film zu befinden. Wer, zum Henker, war das und wo war der echte Malfoy?

„Ach, Potter?“ Harry wurde aus seinen Gedanken gerissen und blinzelte, Draco wandte sich ihm zu.

„Es tut mir wirklich Leid. Ich hätte deine Situation nicht ausnutzen dürfen. Ich wollte dir nicht dein erstes… deine erste sexuelle Erfahrung stehlen. Ich hoffe, du kannst das schnell vergessen. Du hast Recht, ich bin nicht an dir interessiert. Eigentlich sollte sich ein Malfoy besser unter Kontrolle haben.“ Mit diesen Worten drehte er sich wieder um, Harry war sprachlos. Er lehnte sich mit leer gefegtem Kopf so weit zurück, dass er ins Rudern kam und mitsamt des Stuhls und einem kleinen Aufschrei zu Boden krachte. Draco drehte sich nicht um, er meldete sich nur.

„Alles in Ordnung, Potter?“, fragte er kühl und desinteressiert, während er weiterhin las. Harry sprang knallrot im Gesicht auf, stellte den Stuhl auf und strich sich hektisch über seine Kleidung. Seine Augen hingen abermals an dem Hinterkopf von Draco Malfoy, er nickte.

„Ja! Ich meine, mir ist nichts passiert!“, kicherte er unsicher, es kam keine Antwort. Wie ein begossener Pudel stand er einfach so da und ließ die Minuten verstreichen. Dann schlug er die Zeit tot, indem er mit den Karten spielte, beim Fenster stand und dort hinausblickte. Später marschierte er wieder durch den Raum und sah permanent auf die Uhr. Malfoy machte weiterhin keine Anstalten, sich mit ihm zu unterhalten, er schien sehr vertieft in dieses Buch zu sein. Nur ab und zu stand der Blonde auf, um auf die Toilette zu gehen oder mit Harry gemeinsam das Essen einzunehmen. Der Abend brach langsam an, der Regen trommelte noch immer an die Fensterschreiben. Harry wurde neugierig und setzte sich zu Draco auf die Couch. Mit Absicht starrte er ihn an, aber der Blonde tat so, als würde er ihn nicht bemerken. Nach einer endlosen Zeit meldete sich der Slytherin.

„Hast du etwas auf dem Herzen, Potter?“, fragte er gelangweilt, Harry schoss die Röte ins Gesicht.

„Nein, ich… Mir ist nur langweilig und…“

„Dann beschäftige dich doch mit deinen Karten oder lies ein Buch.“

Autsch, das war direkt. Klar, er hatte damit Recht, aber…

„Keine Lust“, nuschelte Harry, Draco sah ihn starr an.

„Auf was hast du denn Lust, Potter? Willst du etwas zeichnen oder aufschreiben? Wir haben hier nicht so viele Möglichkeiten und ich strebe nun wirklich an, dass wir miteinander auskommen. Immerhin will ich sobald wie nur möglich von hier verschwinden. Du nicht auch?“, fragte er ihn genervt, Harry nickte nur.

„Nein, mir fällt leider nichts ein, was ich tun könnte. Ich mag nicht mehr lesen, die Hausaufgaben reichen mir schon. Aber… Was liest du da eigentlich?“, fragte Harry neugierig, Draco hob das Buch auf und ließ Harry ablesen.

„Geschichte der Zauberei? Das findest du interessant?“, riss Harry die Augen auf, Draco schnaubte.

„Nein, das nicht, aber man kann wirklich viel darüber lernen, Potter. Wissen würde auch dir nicht schaden, es kann nur nützlich sein“, erklärte er sachlich und kühl, Harry erwiderte daraufhin nichts. Minuten vergingen.

„Okay“, meinte er leise, machte aber keine Anstalten, sich zu erheben. Draco nickte ihm nur zu und vertiefte sich ein weiteres Mal in seiner Lektüre. Harry konnte es nicht lassen, er starrte ihn geradezu an. Draco Malfoy sah wirklich nicht schlecht aus und wenn er sich benahm, wirkte er sogar sehr sympathisch. Außerdem bekam Harry einfach nicht die erotischen Bilder aus seinem Kopf und ganz hinten in seinem Gedankenchaos wünschte er sich, Dracos Augen wieder funkeln zu sehen. Es gefiel ihm absolut nicht, so eiskalt und perfekt behandelt zu werden! Harry öffnete den Mund, als Draco sich über die Lippen leckte. Der Schwarzhaarige fing leicht zu keuchen an und dachte unwillkürlich an diese Lippen, die so talentiert waren. Verwirrt darüber erhob er sich und steuerte den Tisch an, langsam setzte er sich. Gedanklich ging er nochmals alles durch, was er bisher mit dem Blonden erlebt hatte. Eigentlich gab es ja schon Annäherungen seinerseits, wenn Harry so zurückdachte. Zum Beispiel am Anfang, als Draco ihn abtastete und niedlich rot wurde. Augenblick: Niedlich? Woher kam denn auf einmal diese Art der Sichtweise?

„Hast du Hunger, Potter?“ Harry zuckte zusammen und sah hoch, Draco saß ihm plötzlich gegenüber. Komisch, er hatte ihn nicht kommen hören. In diesem Moment knurrte sein Mangen, er nickte nur.

„Gut, dann sollten wir essen“, entschied Draco, schon füllte sich der Tisch…

°°°°


Der Abend schritt voran, der Zeiger bog sich um die Kurve. Harry starrte wieder einmal zu Draco, der vor dem Feuer saß und weiterhin sein Buch las. Der Schwarzhaarige wurde immer unruhiger, diese Situation passte ihm ganz und gar nicht! Genervt stand er auf, schlenderte zum Regal und zog ein Buch heraus, welches nichts mit Themen der Schule zu tun hatte. Liebe, Sex und Zärtlichkeit.

Dann zog sich Harry ins Badezimmer zurück, entledigte sich seiner Kleidung und schlüpfte in seine frischen Schlafsachen. Wie er es sich schon gedacht hatte, lag Tag für Tag frische Kleidung bereit, während die schmutzige sicherlich gereinigt wurde. Mit seiner Katzenwäsche fertig nahm er Kurs aufs Bett und legte sich hinein. Dann schlug er das Buch auf, welches ihn die ganze Zeit über begleitet hatte, und las darin. Abermals verging eine Stunde und Harrys Wangen leuchteten. Früh hatte er schon erkannt, dass dieses Buch nicht über normale Paare handelte, sondern über schwule Pärchen. Und Harry bemerkte, dass er langsam Probleme bekam. Eine weitere Frage formte sich: War er schwul? Bei Mädchen war er nie so angesprungen, wie eben bei Malfoy oder dieser Lektüre! Jetzt erst registrierte er, dass Malfoy sich bewegte, schnell legte er das Buch in die Lade und kuschelte sich ins Bett.

Fünf Minuten später kam Malfoy aus dem Badezimmer, Harry wunderte sich. Duschte der Blonde nicht jeden Abend? Wieso diesmal nicht?

„Gute Nacht, Potter“, sagte er höflich, Harry blinzelte in die andere Ecke des Zimmers.

„Gute Nacht, Malfoy, träum was Schönes“, antwortete er.

„Danke, du auch“, erwiderte er monoton, Harry knirschte mit den Zähnen. Scheiße! Das war nicht Malfoy! So wollte er ihn nicht haben, verdammt! Oh Gott! Er vermisste doch tatsächlich den „alten“ Draco Malfoy! Was sollte er tun? Diese im Kreis drehenden Gedanken machten ihn müde, langsam schlossen sich seine Augen.

Harry träumte von einem heißen Blonden, der ihn nach allen Regeln der Kunst verführte, sogar mit ihm schlief. Der Slytherin war zärtlich und verwöhnte Harry mit heißen Küssen, während er in ihn stieß. Harry stöhnte haltlos auf und feuerte den Blonden an, konnte nicht genug von ihm bekommen. Dann kam er zu sich, realisierte, dass es nur ein Traum war. Mit einem Keuchen wachte er mitten in der Nacht auf und hielt sich das Herz. Er brauchte nicht nachzusehen, um die Bestätigung zu erlangen, dass er höllisch erregt war. Mit Seitenblick zu dem schlafenden Blonden schob er sich aus dem Bett und machte sich auf Zehnspitzen auf den Weg ins Badezimmer. Dann verschanzte er sich in der Toilette, öffnete die Hose und nahm seinen harten Stahl in die Hand. Als er anfing, sich zu befriedigen, tauchte immer wieder das Gesicht von Draco vor seinem geistigen Auge auf und Harry kam jetzt so richtig auf Touren. Keuchend legte er seinen Kopf in den Nacken, er rieb sich schneller und huschte mit seinem Daumen über die Spitze. Er wusste, lange würde er es nicht mehr aushalten, so kam gezwungenermaßen stumm zu seinem Höhepunkt und explodierte in seiner Hand. Schwindel erfasste ihn, seine Wangen glühten.

Danach ging er sich waschen und schämte sich so sehr, dass er nicht einmal in den Spiegel blicken konnte. Mit hängenden Schultern und trotzdem unbefriedigt begab er sich wieder ins Schlafzimmer, während abermals Blitze zuckten und Donner grollte. Der Regen setzte wieder ein und Harry fröstelte. Also sprang er ins Bett und kuschelte sich näher zu Draco. Der Blonde schien es nicht zu registrieren, aber Harry brauchte jetzt zärtliche Nähe! Ein Ruck ging durch Dracos Körper und Harry wollte schon handeln, als Draco sich zu ihm drehte und ihn einfach umarmte. Harry verspannte sich ein wenig, ließ es allerdings dann zu und drehte in der Umarmung ihm den Rücken zu. Zufrieden kuschelte er sich noch näher – ja, das hatte er vermisst! Der Donner wurde leiser, der Regen schwächer und Harry driftete immer mehr ins Land der Träume ab.


°°°°


Tag sechs kündigte sich an, Harry erwachte. Abermals fand er das Bett leer vor und das gefiel ihm nicht. Seine Augen erhaschten Dracos Buch, so robbte er auf dessen Seite und angelte es sich herbei. Was zum Henker, war an „Geschichte der Zauberei“ so interessant? Neugierig schlug er das Buch auf, dann stockte ihm der Atem. Was er da las, hatte NICHTS mit diesem Fach zu tun! Eilig entfernte er den Umschlag, der so perfekt getarnt war, dass es von weitem so aussah, als hätte dieses Buch keinen Umschlag. Und dann las er die Überschrift des eigentlichen Buches: „Wie erobere ich meinen Schwarm.“ Harry keuchte, sein Herzschlag beschleunigte sich.    

Merksätze:
Seien Sie nett und höflich zu ihm.
Drängen Sie ihn nicht.
Lassen Sie ihm alle Zeit der Welt.
Gehen Sie auf seine Bedürfnisse ein.
Behandeln Sie ihn mit Respekt.
Lassen Sie ihn den ersten Schritt machen, wenn Sie mit den vorherigen Punkten erfolgreich waren.

Harry klappte der Mund auf, das Buch klappte er zu. Schnell legte er es mit zittrigen Händen auf den ursprünglichen Platz zurück, tausend Fragen schossen ihm durch den Kopf. Also hatte Malfoy vor, ihn zu erobern? Konnte es sein? Erklärte dies sein sonderbares Verhalten? Und was waren das für Laute, die aus dem Badezimmer drangen? Selest Young war vergessen. Schnell schnappte er sich seine Brille und setzte sie auf.

Neugierig machte er sich auf den Weg zum Badezimmer, er drückte ganz sanft die leicht offen stehende Türe  auf. Die eindeutigen Geräusche wurden lauter, Harrys Anspannung und Erregung steigerte sich. Sein Herz fing zu rasen an, er keuchte. Mit leisen Schritten trat er ein, lehnte die Türe wieder an und blieb wie angewurzelt stehen. Draco Malfoy duschte sich gerade, aber nicht nur das. Schemenhaft zeichnete sich dessen Silhouette hinter der Duschwand ab, während die Dampfschwaden empor stiegen. Harry setzte einige Schritte zurück, bis er an der Wand anstand. Sein Mund stand offen, die Augen wirkten hungrig und seine Erregung stieg noch mehr an. Plötzlich veränderte sich etwas, die milchige Duschwand wurde durchsichtig. Harry blinzelte einige Male, bildete er sich das nur ein?

Draco Malfoy lehnte an der Fliesenwand an, er keuchte und stöhnte leise. Sein Kopf lag im Nacken, der Adamsapfel sprang hektisch auf und ab. Die Haare lagen zurückgestrichen am Kopf an, während seine rechte Hand ganze Arbeit leistete. Harry starrte auf dessen Mitte, Dracos harte Erregung stand steil empor. Die Faust sauste vor und zurück, manches Mal hielt sie inne, während der Daumen zärtlich über die Spitze fuhr. Harrys Keuchen wurde immer hektischer, seine Schlafhose füllte sich zu seinen Lenden ziemlich aus. Dracos linke Hand kam zum Einsatz, er streichelte sich selber. Anfangen beim Gesicht, fuhr seine Hand zart über den Hals, streichelte die Brustwarzen und liebkoste den Bauch. Danach wanderte sie zu den Hoden, massierte sie, während die rechte Hand als Faust immer mehr an Tempo zunahm. Draco hatte die Augen geschlossen, sein Mund öffnete sich immer wieder.

Harry hätte beinahe aufgestöhnt. Dieser Anblick war einfach unbezahlbar, heizte ihm regelrecht ein! Der Schwarzhaarige riss die Augen auf, als Draco zu einem stummen Schrei ansetzte, leicht rot anlief und sich dessen Glied ein letztes Mal aufbäumte, seinen Saft entlud. So schnell er konnte, flüchtete Harry auf die Toilette und sperrte sich ein. Zitternd stützte er sich an der Wand ab, bekam die Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Heiße Begierde stürmte seinen Körper, während die linke Hand die Hose abstreifte und die rechte sich um sein Problem kümmerte. Es dauerte nicht einmal eine Minute, als Harry mit einer harten Reibung seiner Erregung zum Höhepunkt kam. Dürftig säuberte er sich mit dem Toilettenpapier und setzte sich auf die Kloschüssel. Wie er hörte, duschte der Blonde noch immer, sicherheitshalber wollte er hier eine gewisse Zeit absitzen. Weitere fünf Minuten vergingen, ehe Harry sich bemerkbar machte und so tat, als würde er jetzt gerade ins Badezimmer kommen. Die Türe der Toilette knallte ins Schloss, aber Draco duschte sich einfach weiter.

Harry eilte zum Waschbecken, drehte den Wasserhahn auf und räusperte sich: „Guten Morgen, Malfoy!“ Die Dusche wurde abgestellt, die Duschwand – Harry sah sie wieder normal – öffnete sich. Draco kam mit ausdrucksloser Miene heraus und wie Gott ihn schuf, schlenderte er zum Handtuchhalter und holte sich eines der flauschigen Tücher, schlang es um seine Hüften. Erst dann sah er hoch, blickte Harry mit tropfnassen Haaren an. Dieser putzte sich gerade angestrengt und mit Schweißperlen auf der Stirn die Zähne - Draco gesellte sich zu ihm.

„Guten Morgen, Potter“, nickte er ihm zu, Harry tat es ihm gleich. Draco senkte den Blick, cremte sich die Hände ein und sprach weiter.

„Hat es dir gefallen?“ Harry spuckte aus und runzelte die Stirn. „Was gefallen?“, fragte er.

„Du hast mich dabei beobachtet, oder?“, fragte Draco ruhig, er sah noch immer nicht auf. Harry wurde rot.

„Nein! Ich bin gerade eben erst ins Badezimmer gekommen! Bei was sollte ich dich beobachtet haben?“, fragte Harry scheinheilig, aber er wirkte gehetzt. Ein kleines Lächeln huschte über Dracos Lippen, ehe er wieder ernst wurde.

„Ich kenne den Klang der Badezimmertüre und auch den der Türe zur Toilette. Vielleicht hältst du nicht viel von mir, Potter, aber ich bin nicht dumm und kann Klänge unterscheiden.“ Draco sah ihn an und zeigte keinerlei Emotionen.

„Es war nicht gut, dass du mich dabei beobachtet hast, Potter. Du hättest dir diesen Anblick ersparen sollen. Er verdirbt dich nur.“ Mit diesen Worten begab sich Draco nach draußen, da er schon vor der Dusche Zähne geputzt hatte. Harry blieb geschockt zurück, seine Wangen leuchteten. Oh nein, diesen Anblick wollte ich mir nicht ersparen! – dachte sich Harry. Starr blickte er in den Spiegel, wirre Gedanken rauschten durch sein Gehirn. Ja, er hatte ab und zu gestarrt, als Malfoy nackt aus der Dusche kam. Und ja, dieser Anblick war wie Strom, der durch seine Adern schoss. Oh verdammt, der Blonde machte ihn scharf! Obwohl er sich so kühl gab, hatte er jetzt umso mehr Macht über ihn – es war zum Verzweifeln! Und das erste Mal wollte Harry erobern. Gut, Malfoy hatte sich vorgestern wirklich unter aller Sau verhalten, aber es gab nun mal Momente, in denen sich Menschen einfach nicht mehr unter Kontrolle hatten. Wie verhielt man sich, wenn Mann vor lauter Lust die Kontrolle verlor? Langsam konnte Harry ihn verstehen. Weiterhin in Gedanken schwelgend zog er sich an, dann begab er sich nach draußen.

„Da bist du ja endlich! Ich habe schon Hunger“, ließ ihn Malfoy sachlich wissen, Harry eilte auf den Tisch zu.

„Entschuldige bitte. Aber du hättest ja ohne mich anfangen können?“, meinte Harry leise, Draco lächelte abfällig.

„Was wären das für Manieren, Potter? Es reicht doch, dass ich dich über sechs Jahre lang im Glauben ließ, keine Erziehung genossen zu haben. Jetzt kann ich dir das Gegenteil beweisen. Und zu meiner Erziehung gehört auch, bei Tisch zu warten. Also setz dich, Potter“, seufzte er zum Schluss leise, Harry kam dem nach.

„Malfoy?“, fragte er Sekunden später über den Tisch hinweg, als das Essen erschien. Draco sah emotionslos auf.

„Ja?“

„Bitte… Bitte werde wieder so, wie ich dich kenne. Du bist mir unheimlich“, wimmerte Harry, Draco lächelte spöttisch.

„Zu spät, Potter. Glaub mir, es ist besser so“, wisperte er kühl und senkte den Kopf. Dann fing er zu essen an und Harry hatte das erste Mal keinen Hunger…

Vormittags machten sie wieder Hausaufgaben, die ihnen wirklich leicht von der Hand gingen. Dann aßen sie zu Mittag und am Nachmittag kehrte abermals Langeweile ein. Das Wetter wollte sich einfach nicht beruhigen, dunkelte somit auch das Zimmer ab, während die Fackeln und das Feuer im Kamin Licht spendeten. Harry hatte die Nase voll, er wollte den alten Draco Malfoy zurück haben! Was hatte noch in diesem Buch gestanden? Lassen Sie ihn den ersten Schritt machen, wenn sie mit den oben genannten Punkten Erfolg hatten. Oh ja, Malfoy hatte damit Erfolg erzielt, kam Harry in den Sinn. Denn er war an Malfoy und vor allem in Sachen Sex mehr als interessiert! Woher kam auf einmal der Sinneswandel? Egal!

Draco saß wieder einmal auf der Couch und las das angebliche „Geschichte der Zauberei“ Buch. Beinahe hätte Harry zu lachen angefangen, aber er hielt sich gerade noch so zurück. Schüchtern gesellte er sich zu Draco, setzte sich zu ihm und wartete mit nervös zuckendem Oberschenkel ab. Starr sah er ins Feuer, knetete seine Hände, verfolgte die tanzenden Flammen und hörte das Knistern der Holzscheite. In einer anderen Situation wäre es romantisch gewesen, denn der Donner grollte wieder, während es hier im Zimmer schön warm war. Sein Herzschlag beschleunigte sich, als er Dracos Seitenprofil erneut musterte und sich so umsetzte, dass er auf Knien sitzend direkt zu Draco ausgerichtet war. Der Slytherin las noch immer, allerdings hatte er schon seit einiger Zeit nicht mehr umgeblättert…

Harry fasste allen Mut zusammen, lehnte sich vor, neigte seinen Kopf und berührte flüchtig Dracos Lippen, der sich nicht rührte. Der Schwarzhaarige zog sich rasch zurück und kaute auf der Unterlippe, während der Blonde blinzelte.

„Was… sollte das werden, Potter? Lass es lieber, du willst das nicht. Und du bist mir auch nichts schuldig – das hatte ich vergessen zu erwähnen“, sagte er leise, ein Hauch von Unsicherheit schwang in seiner Stimme mit.

„Das… hätte ein kleiner Kuss werden sollen. Und… ich wollte es“, murmelte Harry, Draco legte das Buch weg. Danach schüttelte er entschieden den Kopf.

„Nein, Potter, du willst das nicht.“ Draco meinte es ernst, aber Harry hörte nicht darauf. Seine Lippen kribbelten noch immer von der kurzen Berührung, er traute sich ein weiteres Mal. Sachte beugte er sich vor, Draco blieb starr sitzen. Harrys linke Hand stellte sich neben Dracos Hüfte ab, während die rechte über das platinblonde Haar strich. Es fühlte sich seidig an, speicherte die warme Sonne in sich. In Dracos Augen tobte ein Sturm, als Harry sich weiter zu ihm beugte, die zitternden Lippen des Blonden betrachtete. Danach schloss er die Augen und öffnete leicht seinen Mund. Endlich berührten sich die Lippen zu einem sanften Kuss und Harry spürte, dass Dracos rechte Hand sich ebenso in seinem Schopf vergrub, während die linke sich um seinen Oberkörper schlang.

Sanfter Druck wurde ausgeübt, immer wieder liebkosten sich die Lippen und schmusten regelrecht miteinander. Harry seufzte leise, er wollte mehr und drängte sich behutsam an den Blonden. Draco bemerkte dies natürlich, auch er genoss den zögerlichen Kuss mit allen Sinnen, die vor seinen Augen explodierten. Er wagte sich voran, übernahm die Kontrolle und tauchte mit der Zunge in Harrys Mund ein. Als sie sich fanden, erregt miteinander tanzten, stöhnte Harry tief auf und rief somit Schauer über Dracos Rücken. Ihr Kuss blieb weiterhin zärtlich, doch beide keuchten, der warme Atem streifte über die erhitzte Wange des Anderen. Harry fing zu zittern an, wurde er doch noch nie so geküsst! Und Harry wusste jetzt, wie es war, vor Lust beinahe die Kontrolle zu verlieren. Draco küsste ihn gewissenhaft, tief, zärtlich und trotzdem mit einer Gier, die Harry schier den Atem raubte.

Er zitterte immer mehr, verlor den Halt und schlang sicherheitshalber seinen Arm um Dracos Nacken. Aber der Blonde hielt ihn weiterhin fest, dirigierte mit seiner rechten Hand den Schopf des Schwarzhaarigen, während er sich in diesem Kuss verlor. Für beide stand die Zeit still, es gab nichts Schöneres zu tun. Es war, als würden sie sich finden, so perfekt passten sie – aber auch ihre Lippen – in diesem Moment zueinander. Harry tauchte in eine andere Welt ein, während Dracos Zunge ihn verführte, die Lippen ihn liebkosten und die Arme ihn so sicher und fest hielten. Doch dann besaß der Blonde die Frechheit, sich aus Harrys Mund zurück zu ziehen, ein letzter, kleiner Kuss auf die geschwollenen Kusspolster musste reichen. Danach setzte er Harry vorsichtig auf, erhob sich und ging auf das Regal zu.

Da saß er nun, abwesend und absolut begeistert von ihrem ersten Kuss! Harry Potter, der zu Eis erstarrte! Sein ganzer Körper stand unter Strom, es war, als konnte er Dracos Lippen und Zunge noch immer schmecken und fühlen. Bei Merlin! Was für ein geiler Kuss!

„Mehr?“, quiekte er ganz leise, Draco hörte es nicht oder stellte sich taub. Harry starrte in die Flammen, sein Mund stand noch immer offen. Irgendwie fühlte er sich wie gelähmt, in seinem Kopf herrschte gähnende Leere. Er wollte mehr! Mehr Hände, mehr Lippen, mehr Küsse und er wollte, ja, er wollte… wollte… Alles? Endlich kam Harry wieder zu sich, Draco war weit und breit nicht zu sehen. Enttäuschung machte sich in Harry breit. Hatte Draco der Kuss nicht gefallen?

In seiner Verwirrtheit versuchte Harry, den restlichen Tag zu überstehen. Gemeinsam aßen sie ihr Abendmahl, ohne über den Kuss zu sprechen. Dann wurden noch die restlichen Hausaufgaben gemacht, die sie sich für „später“ aufgehoben hatten. Komischerweise klappte es jetzt mit der Bewerkstelligung dieser. Vielleicht lag es auch daran, dass sie sich einfach nur ablenken wollten?

Es wurde Zeit zum Schlafengehen und Harry fand sich als Erster im Bett wieder. Draco folgte eine halbe Stunde später, denn jetzt hatte er endlich das Buch fertig gelesen. Mit dem Rücken zu Harry saß er auf der Couch, starrte in die Flammen und fing zu hämisch grinsen an. Oh ja, dieser Kuss versprach so verdammt viel! Und dann ging auch er zu Bett…

Tbc…
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