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von Zwiebelfisch
erstellt: 05.10.2007
letztes Update: 31.12.2007
Geschichte, Humor / P12 Slash
(fertiggestellt)
Ich sehe euch!
Nun gut ich sehe nicht alle von euch und natürlich auch nicht die ganze Zeit über ABER ich sehe 25 User, die meine kleine Story als Favorit eingetragen haben. D.h. ja bekannterweise, dass sie definitiv eine Benachrichtigung erhalten, wenn ich ein neues Kapitel online stelle. Normalerweise hat sowas zur Folge, dass man das Kapitel liest. Und? Was macht man dann? Geeeenau: man hinterlässt ein Review. Eigentlich müsste ich also pro Kapitel mindestens 25 Reviews bekommen... Ist aber leider nicht so^^ Deswegen wollte ich nochmal ganz lieb drum bitten, dass ihr mir eins hinterlasst. Es muss ja kein Roman sein, nur eine Zeile, ob es euch gefallen hat oder nicht und was euch stört oder freut^^ Mehr nicht, ich bin ja bescheiden :-)
*SakuraxItachi: Huhu^^ Willkommen an Bord! Ich hoffe, es freut dich, dass in diesem Kapitel nun endlich Snape an der Reihe ist. Ich weiß noch nicht, ob ich den Dunklen Lord mit einbaue, da er ja schon tot ist^^
*Leto: Schön, dass du wieder reviewt hast, wenigstens einer, der weiß was sich gehört.^^ Ja, Schränke spielen eine große Rolle in Harrys Leben. Die wirklich perversen Pairings? Hehe... Das wird ein Spaß, Hermine wird alle Hände voll zu tun haben!
*Juana: DU liest mein neues Kapitel nach einer Party? So ungeduldig gewesen? Da fühl ich mich ja richtig geehrt^^
*telefonhilfe: Jaja, ich weiß, ich hab's gestern Abend nicht geschafft, dafür ist es heute fertig^^ Danke für's Betalesen!
Vielen Dank auch an Iron und der kleene für's Lesen und Reviewen
Das Kapitel ist jetzt auch endlich Beta gelesen, da es Telefonhilfe knapp geschafft hat, sein Orchesterwochendene zu überleben^^ Er ist mit einem Schnupfen davongekommen *hehe*
Und jetzt Vorhang auf für das dritte Kapitel "Der Wahnsinn in der Schublade"
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Würde man allen Gesetzen der Schwerkraft widersprechen und hoch in der Luft schweben und würde man zufälligerweise über Hogwarts schweben, dass für Muggel eigentlich nicht sichtbar ist und würde man außerdem die Tatsache ignorieren, dass man als Muggel eigentlich nichts über Hogwarts wissen dürfte und ginge man von der Annahme aus, dass man durch Millionen Tonnen von Stein durchschauen könnte, würde man einige interessante Dinge sehen. Zum Beispiel Harry Potter und Draco Malfoy, Erzfeinde durch und durch, die friedlich nebeneinander in einem großen Schrank im Gryffindorturm saßen und sich ab und zu zivilisiert unterhielten. Die Weasley-Zwillinge, die ihren Wecker ins nächste Jahrhundert gehext hatte und nun immer noch friedlich schliefen, nicht ahnend, was heute noch auf sie zukommen würde. In der Großen Halle sah man lange Reihen von Schülern, die still und friedlich nebeneinander saßen und auf ihre Notebooks starrten.
Aber am Interessantesten war vielleicht, zu sehen, wie Professor Severus Snape sich fertig machte, friedlich, ruhig und sogar, für seine Verhältnisse, gut gelaunt. Er sah ein letztes Mal in seinen sprechenden Spiegel, zupfte sich seinen Kragen zurecht, legte eine widerspenstige Haarsträhne zurück an ihren Platz, hört sich die Lobeshymne des Spiegels an, welcher einer seiner größten Geheimnisse war. Unvorstellbar, was passierend würde, wenn Schüler wüssten, dass er mit seinem Spiegel sprach und glücklich war, wenn dieser ihm zu seinem fantastischen Aussehen gratulierte. Ja, er achtete sehr auf sein Image. Stets rauschte er mit geblähtem Umhang schlecht gelaunt durch das Schulgebäude, immer darauf bedacht, Gryffindors ungerechterweise Punkte abzuziehen und sein eigenes Haus zu unterstützen, wo es nur ging.
Heute würde ein guter Tag werden. In der ersten Stunde hatte er die Gryffindor- und Slytherinsiebtklässler, worüber er sich besonders freute. Er übte im Kopf schon die Worte, die er dem tölpelhaften Longbottom um die Ohren schmeissen würde, wenn dieser seinen Kessel eingeschmolzen hatte, überlegte, wofür er Potter Punkte abziehen und Draco Punkte geben könnte. Hach, war das Leben schön! Vor der Tür blieb er kurz stehen, setzte sein finstersten Blick auf und öffnete sie. Er ahnte ja nicht, was ihm noch bevorstand... Als er schwungvoll um die Ecke rauschte, stand kein Schüler da. Niemand zitterte, aufgrund seines bloßen Anblickes und kein Draco begrüßte ihn grinsend. Was bei Salzars karierten Unterhosen war hier los? Es konnten doch nicht alle zu spät kommen.
Seine gute Laune hatte einen Dämpfer bekommen. Wütend schritt er in die Große Halle und erstarrte, als er durch die große Tür trat. Alle saßen noch an ihren Plätzen und frühstückten? Auch die Lehrer am Lehrertisch? Das konnte doch nicht wahr sein! Und warum sahen alle auf, als er eingetreten war? Hatte er etwas im Gesicht? War ihnen plötzlich bewusst geworden, wie spät es bereits war? Offensichtlich nicht. Denn sie taten etwas, wovon er nicht erwartet hatte, dass es jemals passieren würde. Sie lachten. Alle. Jeder Gryffindor, Hufflepuff, seine treuen Slytherins und selbst die Lehrer. Er fühlte sich auf einmal, als wäre er wieder acht Jahre alt und als würden seine Klassenkameraden ihn auslachen, weil er immer mit solch schmuddligen Klamotten in die Schule kam. Sein Gesicht wurde knallrot und er wäre am liebsten in seine kühlen Kerker geflüchtet und nie wieder rausgekommen. Aber da musste er durch.
Würdevoll, das Gelächter ignorierend, ging er durch die Reihen der Schüler zum Lehrertisch. Der Weg kam ihm vor, als wäre er kilometerlang und würde niemals enden. Die Sekunden verstrichen wie Minuten und aus Minuten wurden Stunden. Jeder Schritt war eine Qual und mit jedem Meter wuchs sein Unbehagen. Er hasste es, wenn er nicht wusste, was um ihn herum passierte. Endlich, ihm kam es vor als wären es Tage gewesen, kam er am Tisch an, lies sich hoheitsvoll auf seinen Platz gleiten und fragte, als würde es ihn überhaupt nicht interessieren, warum kein Schüler zum Unterricht erschien und warum selbst die Lehrer hier noch saßen. Und wieder sagte keiner was, sondern starrte ihn nur an, bis schließlich Professor Sprout nicht anders konnte und laut loslachte. „Haare... Kind... Kessel... reingefallen... Hahahahahahahahaha“ Sie konnte sich überhaupt nicht mehr beruhigen, Tränen liegen ihr über ihre runzligen Wangen und sie schlug immer wieder mit ihrer kleinen Hand auf den Tisch.
In diesem Moment brannte in Snapes Hirn eine Sicherung durch. Hätte man ihn genau beobachtet, hätte man in seinen Augen ein kurzes Aufflackern gesehen und man hätte auch das leise „Pling“ gehört, mit dem sich besagte Sicherung verabschiedet hat. Aber da alle mit Lachen bzw. Lesen beschäftigt waren, bemerkte es auch keiner und in Snapes Hirn zog ungestört der Wahnsinn ein. Einzig und allein Hermine schaute besorgt zum Lehrertisch. Langsam stand sie auf, rümpfte die Nase über ihre kindischen Mitschüler und bewegte sich in Richtung Lehrertisch. Sie wusste, sie musste besonders vorsichtig sein. Einen wütenden Snape konnte man mit einem alten Elefantenbullen vergleichen, der kurz vor dem Angriff stand. Man wusste nie, was als nächstes geschah und man wusste nie, wen es als nächstes treffen würde. Behutsam stellte sie sich vor ihren Zaubertrankprofessor und zupfte ihn am Ärmel.
Arme Hermine. Das hätte sie besser nicht tun sollen, denn Snapes Hirn erkannte sie als Zielscheibe für seine Aggressionen und schickte ein Befehl an das Sprachzentrum um zu veranlassen, dass diese penetrante Besserwisserin nach Strich und Faden anzubrüllen war. „WAS ERLAUBEN SIE SICH EIGENTLICH, SIE DUMME KLEINE GÖRE? ERST KOMMT NIEMAND ZU MEINEM UNTERRICHT, DANN LACHEN MICH ALLE GRUNDLOS AUS, DIESE ALTE VETTEL VON PROFESSORIN BEKOMMT KEIN VERNÜNFTIGES WORT MEHR HERAUS UND DANN KOMMEN SIE UND NERVEN MICH!“
Aber Hermine wäre nicht Hermine gewesen, wenn sie trotz dieser unglaublichen Lautstärke ruhig geblieben wäre. „Professor, wenn sie mir bitte folgen würden, ich denke ich kann Ihnen diese ganze Situation erklären.“
„SIE KLEINE BESSERWISSERN, ICH WERDE IHNEN GARANTIERT NICHT FOLGEN, SONDERN MEINE VERDAMMTEN SCHÜLER EINSAMMELN UND ENDLICH MEINEN UNERRICHT BEFOLGEN. UND SIE ALLE WERDEN BIS HEUTE ABEND EINEN 10 FUSS LANGEN AUFSATZ ÜBER DIE WICHTIGKEIT VOM PÜNKTLICHEN BEGINN DES UNTERRICHTS SCHREIBEN!“
„Professor, bitte beruhigen sie sich, sonst blamieren sie sich noch vollends. Heute findet kein Unterricht statt, hat Professor Dumbledore bekannt gegeben. Der heutige Tag soll zum Lesen genutzt werden.“ „Zum Lesen von WAS?“ „Das möchte ich Ihnen ja bitte draußen erklären.“ „Hmpf! Wenn es unbedingt sein muss.“
Und so folgte der schlausten Hexe von Hogwarts der gefürchtetste Professor, der sich mittlerweile langsam wieder beruhigte. Auch der Wahnsinn verzog sich eingeschnappt wieder in seine kleine Schublade knapp über dem rechten Ohr. Als hinter ihnen die Tür zuschlug, sah man hunderte von Köpfen, die sich synchron wieder ihrem Bildschirm zuwandten. Vor der Tür begann Hermine etwas nervös ihre Erklärung abzugeben. „Sehen sie Professor es ist so: Einige Muggel scheinen sich extrem gelangweilt zu haben. Und da sie anscheinend eine Beschäftigung suchten, begannen sie Geschichten über uns zu schreiben...“ „Und wo ist das Problem?“ bellte Snape. „Nunja... Die Geschichten sind ausgedacht.“ Man konnte förmlich die Zahnräder sehen, die hinter der Stirn des Professors begannen, sich langsam zu drehen. „Oh nein... Das kann doch nicht wahr sein! Was haben sie geschrieben? WAS?“
Er musste sich schwer zusammenreißen, um die junge Hexe vor ihm nicht an den Schultern zu packen und durchzuschütteln. Sein sorgfältig aufgebauter Ruf, über die Jahre hinweg perfektioniert - alles dahin wegen ein paar einfältigen, hinterhältigen, dämlichen, überkreativen, fiesen Muggeln? Eigentlich konnte er sich gleich bestatten lassen.
„Wollen sie das wirklich wissen? Ich denke nicht, dass sie sich noch mehr aufregen sollten, die Ader an ihrer Schläfe sieht etwas ungesund aus...“ meinte Hermine schüchtern. Er schickte ihr einen speziellen Snape-Deathglare™ und sie verstummte. „Natürlich möchte ich wissen, was für Lügen über mich verbreitet werden!“ Seine Schülerin nickte, holte tief Luft und begann zu erzählen. „Also, zum einen ist es sehr beliebt, sie und mich zu verkuppeln. Weiterhin werden sie gerne als Draco Malfoys Patenonkel bezeichnet. In einer Geschichte lebt Harry Potter mehrere Jahre als Katze bei ihnen und anschließend teilen sie sich einen Körper mit ihm. Auch sehr beliebt: sie und Sirius Black oder Professor Lupin als Pärchen. Oh und bevor ich es vergesse: ich hab auch schon gelesen, dass sie zu einem Werwolf geworden sind.“
Jeder Muskel ihres Körpers spannte sich an, alle Nerven waren auf der höchsten Alarmstufe, jede Sekunde bereit die Flucht zu ergreifen. Aber der erwartete Ausbruch blieb aus. Stattdessen begann Snape zu lachen. Ein hohes, irres Lachen, wie man es von jemand erwartet, der nach Jahren der Einsamkeit völlig durchgedreht ist. Selbst der Wahnsinn verkroch sich noch tiefer in seine Schublade und beschloss, heute mal blau zu machen. Sicher war sicher...
Hermine jedoch blieb ganz ruhig und entspannte sich. Mit Männern, die die Nerven verloren hatten, kannte sie sich bestens aus. Sie wusste gar nicht mehr, wie oft sie Harry und Ron in den vergangenen Jahren aus dem Schrank rausgelotst hatte. Nachdem sich der Professor wieder beruhigt hatte und nur noch ab und zu leise vor sich hinkicherte, nahm sie ihn am Ärmel und führte ihn zu seinen Gemächern.
Dort angekommen, öffnete sie die Tür, setzte Snape in seinen Sessel an den Kamin, kramte in seinem Tränkeschränkchen und suchte einen mittelstarken Beruhigungstrank, redete ihrem Zaubertrankprofessor gut zu, so dass sie ihm ihn einflössen konnte, wartete bis er eingeschlafen war und machte sich auf den Weg um Harry und Ron zu suchen. Irgendeiner musste langsam mal was gegen den sich ausbreitenden Wahnsinn unternehmen...
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Dieses war der dritte Streich, doch der vierte folgt.... Ich nehme mal an am nächsten Montag, da ich übermorgen nach Berlin fahre bis Sonntag! Doch tröstet euch, ich hab ja noch andere Stories geschrieben, einfach mal auf meinen Profil nachschauen^^
Und nicht vergessen: reviewen. Bitte. Wenigstens ein klitzekleines Review^^
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