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Geschichte: Fanfiktion
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von Hoshikari
erstellt: 05.10.2007
letztes Update: 20.10.2007
Geschichte, Allgemein / P16 Slash
(fertiggestellt)
Viel Spaß und vergesst die Kommis nicht.
Disclaimer: Die Charas gehören nicht mir und ich verdiene mit dieser Geschichte auch keinerlei Geld.
Widmung: Yamica
A wolf’s fight- Prequel zu „After the fight- in the midnight“
Prolog
Ich warte und warte, wird er zu mir zurück kommen? Wird er wieder der Alte sein? Was ist, wenn er sich nicht darauf eingelassen hat wieder zu der Person zu werden, welche er damals, vor zehn Jahren war… zur Zeit der Revolution. Was werde ich dann tun? Werden meine Gefühle noch immer die selben sein, oder werden sie sich verändern?
Dieser Anblick… ich konnte ihn einfach nicht ertragen… ihn so zu sehen, so schwach und verwundbar. Was ist nur aus dem starken, unbeugsamen, unbesiegbarem Battousai geworden? Die furchtlose Art, das Feuer, welches in seinen Augen brannte, wenn er zum Kampf überging… was ist damit geschehen? Wohin ist es verschwunden? Die Zielstrebigkeit seine Aufträge auszuführen… die Ernsthaftigkeit, wenn wir gegeneinander kämpften… alles ist verschwunden. Zwar erkenne ich noch immer den selben Ernst und die gleiche Strenge in seinen Augen wie damals, doch sie haben sich gewandelt. Nun galten sie nicht mehr dem Versprechen nach Tod, sondern etwas anderem. Was, kann ich nicht wirklich erkennen, denn solche Wege der Emotionen sind mir unbekannt. Selbst wenn ich die Möglichkeit hätte sie zu ergründen, ich glaube kaum, dass ich es tun würde, da mir dieser Weg nicht liegt. Ich bin ein Krieger, war es schon immer und selbst wenn die Welt sich wandeln sollte, so werde ich mich jedoch niemals ändern. Ich werde immer der Selbe sein.
Hart aber gerecht, furchtlos aber nicht übermütig, gerade aber nicht eitel, das sind die Eigenschaften, welche mich ausmachen. Stolz bin ich darauf, war es schon immer. Ich habe nie etwas anderes kennen gelernt.
Der süße Geruch des Blutes, er haftet ihm immer noch an, jedoch verblasst, nicht mehr permanent. Ein anderer Duft schleicht sich in diese Sinne berauschenden Aromen des Blutes und des Kampfes. Er ist leichter, feiner, süßer, jedoch einmalig und unverkennbar. Auch er macht ihn einzigartig, lässt ihn aus der Menge herausstehen. Seltsamerweise wirkt auch er betörend, auch wenn er nicht die selbe Wirkung auf mich hat wie der Duft, welcher mich buchstäblich den Verstand verlieren lässt, welcher meinen Körper, meine Seele, mein ganzes Dasein an diesen Körper bindet. Warum dies so ist, vermag ich mir selbst nicht zu sagen. Es ist eigenartig. Normalerweise ziehen mich solche Dinge nicht an. Nicht einmal meine Frau hat diese Wirkung auf mich.
Meine Frau… unsere Ehe besteht nur noch aus einer Freundschaft, hat es eigentlich schon immer. Es war eine arrangierte Ehe, von unseren Eltern bewerkstelligt. Gezwungen wurden wir, um unsere Familien zu vereinigen. Dies ist das Einzige, was uns in dieser Beziehung noch zusammen hält. Sie weiß, dass ich niemals mehr für sie empfinden werde, kennt meine Interessen, mein Verlangen… meine Sehnsüchte. Selbst als ich mir diese am Anfang nicht eingestehen wollte, sie verachtet habe und ja sogar alles Menschenmögliche versucht habe um sie zu verdrängen, zu unterdrücken, verschwinden zu lassen. Ich wurde von mir selbst eines Besseren belehrt. Sie verstand mich, hielt mich in meinem Tun nicht auf, redete mir sogar noch Mut zu, dass ich nicht aufgeben sollte. Nicht, dass ich vorhatte jemals aufzugeben.
Es gehört zu den Grundregeln der Shinsengumi, dass man nicht aufgibt und das werde ich auch niemals tun. Hat er sich deshalb so verändert? Hat er sich vielleicht aufgegeben? Nein, das konnte nicht sein. Ganz egal, was passieren würde, er würde niemals aufgeben! Ich bin mir sicher, dass dies niemals der Fall sein würde, kenne ich ihn doch gut genug. Aber etwas hatte ihn verändert. Was war es gewesen? Was hatte diese Entwicklung ausgelöst, dass er beschlossen hatte dem Töten abzuschwören und sich seines alten Selbst für immer zu entledigen?
Nun, „für immer“ war wahrhaftig zu viel gesagt. Selbst wenn er es schaffte sein altes Selbst zu unterdrücken, so gab es doch stets Situationen, in welchen ebendieses wieder an die Oberfläche zurück kehrte. Wie sehr beflügelt mich doch dieser Anblick, wenn das starke Ich das schwache übernahm und sich durchsetzte. Stets schien mein Herz einen Takt schneller zu schlagen und eine Hitze steigt in ihm auf, wärmt mich auf schon fast unerträgliche Weise. Am liebsten wäre ich von Anfang an aus dem Hintergrund hervorgetreten und hätte ihn zum Kampf herausgefordert, nur um den Augenblick so lange wie möglich hinauszuzögern, um diesen Anblick zu genießen, mit all meinen Sinnen.
Ich hoffe von ganzen Herzen, dass mein innerster Wunsch erfüllt wird und er sich dafür entscheidet wieder ein Attentäter zu werden. Alleine der Gedanke lässt meinen Körper auf die prickelndste Weise reagieren, lässt in mir ein Feuer entfachen, welches ich kaum kontrollieren kann. Wenn ich mir vorstelle, dass er jetzt vor mir stünde in seiner alten Form, ich kann mir sehr gut vorstellen, was ich dann tun würde. Attackieren würde ich ihn, ihn niederzwingen, ihm zeigen, was er in mir auslöst. Dieses Ungebändigte in ihm, das Reine doch gleichzeitig auch das Schmutzige dessen Mischung nur er habhaft ist, die Kraft welche seinem zierlichen Körper innewohnt, der süße Hauch von jugendlicher Männlichkeit welcher sein Antlitz ziert und ihn so unverkennbar einzigartig macht, die noch immer währende Unschuld, obgleich er schon so viel Schuld trägt… das Alles will ich besiegen, unterwerfen und schließlich besitzen, möchte ich mir zu eigen machen.
Es wäre mir nur Recht, wenn er sich wehrte, ist doch ein geschenkter Sieg nur eine Illusion desselben. Erkämpfen will ich ihn mir, diesen Körper mit allem was dazu gehört. Wenn ich nur die Chance dazu bekomme….
TBC
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