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Geschichte: Fanfiktion
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von Pet Shop Hunter
erstellt: 17.09.2007
letztes Update: 09.02.2008
Geschichte, Allgemein / P18 Slash
(fertiggestellt)
..:: Working Class Hero ::..
Allgemeiner Header
Name: Working Class Hero
Autor: Pet Shop Hunter
Rating: PG-18
Warnings allgemein: Lemons, Shonen-Ai / Slash (Liebe unter Jungs), kein TWINcest, da Bill und Tom nicht miteinander verwandt sind
Claimer: Alle Charaktere außer Bill und Tom sind erfundene Nebencharaktere und gehören mir, ebenso wie die Storyline, beides entsprang meinem Hirn ;)
Disclaimer: Diverse Untertitel für die einzelnen Kapitel sind den einzelnen Interpreten zuzuschreiben und gehören nicht mir, ebenso wie Bill und Tom, die Beiden gehören sich selber.
Außerdem entferne ich mich davon, dass irgendetwas aus dieser Geschichte wahr ist, alles entspringt meiner Phantasie und ich möchte niemandem etwas unterstellen oder ihn in irgendeiner Art und Weise verletzen. Ich lieh mir lediglich das Aussehen der Beiden und ihre Namen.
Die Titelidee stammt von einem Song von Green Day mit eben dem Titel „Working Class Hero“.
Sonstige Anmerkungen: Die Songzeilen der Bands unter den Kapiteln entsprechen nicht immer meinem Musikgeschmack und oft passen auch nur diese Zeilen zum Kapitel und nicht unbedingt der gesamte Song.
Kapitel: Prolog
Prolog
Schlanke Finger glitten über die Tasten, als hätte er nie etwas Anderes lernen sollen. Geschmeidig sahen seine Bewegungen aus, wirkten kontrolliert und klug, hatten fast schon etwas Anziehendes.
Das Leuchten in den Augen spiegelte an diesem späten Abend nur die Helligkeit des Bildschirms wider – von wirklicher Begeisterung für seine Arbeit konnte man nicht sprechen.
Die hatte Bill schon lange verloren.
Außer dem Tippen vernahm man lediglich die leise Musik, die aus den Lautsprechern drang und die Lüftung des Computers.
Die Bildschirmanzeige spendete das einzige Licht im Raum, der sonst komplett dunkel war.
Zwar versperrten keine Vorhänge oder Rolläden die Sicht nach draußen, doch ein Blick auf die LED – Anzeige der Uhr über dem Computer verriet, dass es bereits 23 Uhr und somit Nacht war.
Ab und an schaute der 18 – Jährige von seinem Bildschirm auf und ließ seinen Blick über die beeindruckende Skyline von New York wandern.
New York bei Nacht war etwas Wundervolles und nirgendwo anders konnte man die Aussicht auf die Stadt derart genießen wie hier, in seinem kleinen Büro im 18. Stock des Gebäudes der Firma „Joyce & Jones IT Collaborations“, seinem Arbeitsplatz.
Bereits seit 3 Jahren arbeitete Bill hier, seit er 15 Jahre alt war, als Computerspezialist, entwarf bereits damals schon die besten Programmentwürfe der gesamten Firma und war ständig unterfordert.
Sein junges Alter war nicht der einzige Grund, warum Bill eine Sonderstellung in der Firma „genoss“.
Er war sich der vielen Neider bewusst – nicht nur, weil er mehr konnte als sie, sondern weil er auch besser aussah und viel jünger war als sie selbst.
Sein Aussehen ließ niemanden auf seinen Job schließen.
Schwarze, schulterlange Haare mit weißen Strähnen durchzogen umrahmten sein Gesicht, fielen glatt auf seine Schultern.
Er besaß eine sehr schmale, für einen Jungen ungewöhnlich schlanke Statur, die auf der anderen Seite grazil wirkte und Selbstbewusstsein ausstrahlte.
Er stand über allem und jedem – das machte sein Style deutlich bewusst.
Perfekt lackierte Fingernägel, schwarz geschminkte Augen, figurbetonte Kleidung – niemand hatte damals verstehen können, warum der Chef, Neil Joyce, Bill damals eingestellt hatte.
Bis sie nur einen Hauch seines Könnens präsentiert bekamen und von Bill gnadenlos unter den Teppich gekehrt wurden.
Dass Bill keine Freunde in der Firma hatte, dürfte sich von selbst erklären.
Entweder verhielt man sich ihm gegenüber abweisend oder übersah ihn vollends, Gerüchte über ihn und sein Leben außerhalb der Firma waren ständig in Umlauf.
Doch Bill kränkte oder verletzte das kein Stück, im Gegenteil.
Er wollte es so. Es war sein eigener Wille, unnahbar und geheimnisvoll zu wirken.
Immerhin brachte ihm dieser einen Großteil seines Respekts ein.
Langsam erhob Bill sich aus seinem bequemen Bürostuhl, der neben dem zierlichen Jungen fast wuchtig wirkte.
Als er nach der Kaffeetasse griff erklang das metallische Geräusch seiner vielen Ringe, die er trug und auch beim Tippen nicht ablegte.
Langsam ging er an seinem großen Schreibtisch vorbei zur großen Fensterfront, auf die sein Computer ausgerichtet war und lehnte sich an einen der Pfeiler, welche die einzelnen Fenster abtrennten.
Sein Büro war riesig und eine komplette Seite bestand von dem Boden bis zur Decke ausschließlich aus Fensterglas.
Sein Schreibtisch war der einzige Ort in seinem Büro, der darauf schließen ließ, dass es sich hier um einen Arbeitsplatz handelte.
Der Rest des Raumes war auf der einen Seite spartanisch, auf der anderen Seite doch wieder geschmackvoll eingerichtet.
Bei Tageslicht hätte man die abwechselnden Rot- und Schwarztöne wahrgenommen – die schwarze Sofaecke mit diversen roten Kissen, einen großen, viereckigen Glastisch und ein großes, fast bis an die Decke reichendes Regal aus Aluminium waren die prägnantesten Details des Raumes – neben dem Flat-TV mit 90 cm Bilddurchmesser.
Bill genoss den leichten Anfall eines Schwindelgefühls, als er sich gegen das Fensterglas lehnte, der ständige Kick er könne in die Tiefe stürzen, würde das Glas brechen, faszinierte ihn immer wieder.
Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als er die Augen schloss, die Finger fester um seine Tasse legte, um sie zu seinen perfekt geformten Lippen zu führen und das Allein sein genoss.
Mit dem Fuß wippte er den Takt des Liedes mit und fühlte, dass für ihn gerade der Feierabend begonnen hatte, auch wenn der Rest des Kollegiums das Gebäude schon vor Stunden verlassen hatte…
When they've tortured and scared you for twenty odd years ... Then they expect you to pick a career ...When you can't really function you're so full of fear ... A working class hero is something to be ... A working class hero is something to be...
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