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von Zwiebelfisch
erstellt: 13.08.2007
letztes Update: 09.09.2007
Geschichte, Humor / P12 Slash
(fertiggestellt)
heyho hier bin ich wieder. vielen Dank für eure lieben Reviews hab mich ganz dolle drüber gefreut^^
hier ist schon das nächste Kapitel, ich hab keine Ahnung wie lang die Story gehen soll, da sie ja eigentlich als one-shot geplant war!
aber nun viel spaß beim lesen
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Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten, kam auch schon Professor Slughorn herein und teilte ihnen mit, dass sie heute in Partnerarbeit arbeiten würden. Er las die Einteilung vor und wie konnte es anders sein? Harry und Draco mussten zusammenarbeiten. Natürlich passte das keinem von beiden - zumindest redeten sie sich das ein.
Draco war schon lange in den hübschen Slytherin verliebt, würde sich aber eher die Zunge ab beissen und einen Strip in der großen Halle hinlegen, als seine Verliebtheit vor sich und seinen Freunden einzugestehen. Aber seine Freunde wären nicht seine Freunde, hätten sie seine Gefühle für Harry nicht schon längst bemerkt haben. Außerdem wachte Ron eines Nachts auf, weil Draco im Schlaf laut Harrys Namen gerufen hatte. Spätestens da war es ihm klar geworden und er beriet sich mit Hermine, wie man dem Blondschopf helfen könnte.
Sie wäre nicht die klügste Hexe in der Geschichte Hogwarts wenn ihr nicht sofort etwas eingefallen wäre. Ron schluckte zwar sehr hart, als sie ihm ihren Plan mitteilte, aber nach gutem Zureden (und einigen Drohungen, z.B. dass er nie wieder ihre Hausaufgaben in letzter Minute abschreiben dürfte) stimmte er zu und die beiden begannen, den Plan in die Tat umzusetzen. Die Hexe verzauberte ein Stück Pergament so, dass alles was sie draufschreiben würde, auf Pansys Pergament auftauchen würde.
*Flashback*
Die arme Pansy war leicht geschockt (sie sprang auf und stieß einen spitzen Schrei hervor) als sie auf ihr Pergament kritzeln wollte und dort in grün die Worte „Vorsicht! Nicht erschrecken, bitte“ auftauchten. Professor McGonagall fuhr sie wütend an, was sie sich wagte, mitten in ihrem Unterricht so rumzuschreien.
„Tschuldigung Professor, da war eine Spinne.“ „Das ist auch kein Wunder, Miss Parkinson, sie sollen schließlich ihre Spinne in eine Teetasse verwandeln.“ Pansy lief hochrot an und setze sich wieder hin. Als Blaise und Harry ihr neugierige Blicke zuwarfen, schüttelte sie den Kopf und wandte sich wieder dem Pergament zu.
Vorsichtig griff sie nach ihrer Feder und schrieb zurück: „Wer bist du?“ „Oh entschuldige, das hatte ich glatt vergessen. Hier ist Hermine. Bevor du jetzt dein Pergament zerknüllst und wegwirfst (was nichts nützen würde, da man den Zauberspruch mehrmals verwenden kann) lies dir bitte genau durch, was ich dir zu schreiben habe.“ Pansy überlegte kurz ’Sie ist eine Gryffindor. Und ein Mädchen. Vielleicht ist sie nur eifersüchtig auf mich und will mich reinlegen? Obwohl… man sollte ja nicht so sehr auf sich selbst fixiert sein’
„Ich höre dir zu, was willst du?“ „Dir geht das Gestreite von Potter und Draco bestimmt auch auf die Nerven oder?“ „Natürlich, wem denn nicht?“ „Ich hätte eine Idee, wie man das beenden könnte. Aber wir brauchen Blaise’ und deine Hilfe.“ „Moment, ich frag ihn mal eben.“
Sie beugte sich rüber zu ihrem Freund und flüsterte ihm was ins Ohr. Dessen Augen leuchteten kurz darauf amüsiert auf und er nickte heftig. „Hier bin ich wieder, er ist dabei. Was habt ihr vor?“ „Ich dachte mir, wir könnten die Energie, die sich zum Streiten verwenden, auf etwas anderes lenken.“ „Was da wäre?“ „Ich müsste erstmal wissen, was Potter für Draco fühlte.“
Die Slytherin zuckte kurz zusammen, als eine Teetasse auf acht Beinen versuchte, ihren Arm hochzulaufen. Vorsichtig nahm sie die Tasse am Henkel und stellte sie wieder vor Harry auf den Tisch. „Tschuldigung, war keine Absicht. Irgendwie klappt das nicht so wie ich will.“ „Ach tatsächlich?“ kam gleich darauf der spöttische Kommentar von Blaise, dessen Tisch mit Teetassen vollgestellt war. „Oh, du kleines angeberisches Monster…“ zischte Harry, wovon sich Blaise - mal wieder - nicht beeindrucken lies, sondern gleich den passenden Song auf den Lippen hatte „Wenn ich ein kleines, kugelrundes, grünes Monster wär, wär das Leben nicht so öde, es wär auch nicht so schwer…“
„BLAISE!“ erschallte es diesmal von zwei Seiten. „Ja, ja ist gut, ist gut, kümmert euch lieber um eure Spinnen. Harry, deine Teetasse versucht sich grade umzubringen.“ „Hä? Was? Wieso?“ „Sie läuft direkt auf McGonagall zu.“ „Ouh fuck…“ und schon sprang er seinem missglückten Zauberspruch hinterher, nur um direkt vor die Füße der gryffindor’schen Hauslehrerin zu fallen.
„Mr. Potter, was ist in sie gefahren? 10 Punkte Abzug für Slytherin.“ Mit rotem Gesicht und schlechter Laune schlich Harry auf seinen Platz zurück, seine Teetasse umklammernd, die heftig versuchte sich zu befreien. Pansy, die die ganze Zeit fürchterlich grinsen musste und machte sich daran, Hermine zurückzuschreiben, während sie mit einem kurzen wink ihres Zauberstabes die Spinne in eine hübsche weiße Porzellantasse verwandelte.
„Also ich vermute manchmal fast, dass sich unser lieber Prinz in den kleinen Malfoy verguckt hat. Aber ich denke, wir können lange drauf warten, dass er das zugibt und auf Malfoy zugeht.“ „Das ist wunderbar, ganz ausgezeichnet.“
Man konnte förmlich sehen, wie Hermine sich zufrieden die Hände rieb. Draco warf ihr einen panischen Blick zu, während er verzweifelt versuchte, irgendwas in dem grau-braunen Matsch in seiner Teetasse zu erkennen, aus dem er seine unmittelbare Zukunft rauslesen sollte. Wenn Hermine sich SO die Hände rieb, hatte einer ihrer verrückt-genialen Pläne funktioniert und das ging meistens gar nicht gut für ihn aus.
Er erinnerte sich nur zu ungern an den letzten ihrer „fantastischen“ Pläne. Sie hatte einen Abenteuerurlaub für die drei gebucht. Sie waren daraufhin eine Woche durch die Pampa gelatscht. Ohne Zauberstäbe. Bei Regen!! Ihm war jetzt noch kalt, wenn er nur dran dachte. ’Was war es wohl diesmal? Bitte lass es nichts mit Urlaub auf Muggelart zu tun haben. Bitte bitte bitte’
Er schauderte, wenn er daran dachte, wie seine wunderschönen Haare schlaff im Regen runterhingen… Aber schon war die Stunde zu ende und sie strömten in die große Halle um Mittag zu essen. Er war so in Gedanken, dass er das verschwörerische Zwinkern nicht bemerkte, dass sich Pansy und Hermine zuwarfen, nicht bemerkte.
*Flashback ende*
Das geschah alles nach dem Streit, den die beiden Rivalen heute Morgen hatten. Als sie die Einteilung hörten, hätten sie vor Freude am liebsten gejubelt. Ihre beiden Sorgenkinder mussten zusammenarbeiten. Na wenn das kein Wink des Schicksals war!
Mürrisch bewegten sich die beiden auf ihren Kessel zu und begannen damit, die Zutaten kleinzuschneiden und in den Kessel zu werfen. Zum großen Erstaunen aller beschränkten sie ihre Gespräche auf kurz geknurrte Anweisungen, denen beide unverzüglich nachkamen. Jedes Mal wenn sie sich berührten, schnappten beide unwillkürlich nach Luft. ’Ah, was ist das? Wieso steht der blöde Depp unter Strom? Moment, hatten wir nicht letztens in Muggelkunde, dass Menschen nicht unter Strom stehen können? Was ist das dann für ein seltsames Gefühl? Und wieso muss ich ihm dauernd auf seinen - zugegeben - ziemlich heißen, äh Quatsch, ganz normalen, unauffälligen, knackigen, ah nein nicht schon wieder, Hintern starren? Blaise? Pansy? Hilfäääää!!!!’
Als die Stunde vorbei war, taumelten die beiden aus dem Kerker, gefolgt von ihren grinsenden Freunden und versuchten so schnell wie möglich in ihre Gemeinschaftsräume zu gelangen. Harry hatte ein verdammt seltsames Kribbeln im Magen, was er verzweifelt auf die blöden Kerker zurückzuführen versuchte.
Blaise und Pansy schlenderten Hand in Hand ihrem davonrasenden Freund hinterher. „Better yet, don’t forget, leave the keys on the TVset, hoping you’re gone for the corner bar, here we are after dark knocking back the makers mark scrounging up the dollars from my buddy's car..“ „Hä? Was ist ein TVset? Und was für eine Bar? Blaisie, es ist mitten in der Woche, wir können heute Abend nicht ausgehen.“ „Ist gut Schätzchen, ich war in Gedanken…“ murmelte Blaise und suchte nach einem anderen Song, während Harry durch den Gemeinschaftsraum rannte, was einige Erstklässler dazu brachte, sich unter den Tischen zu verstecken, rannte in das Zimmer, welches er sich mit seinem besten Freund teilte, und versteckte sich unter seiner Bettdecke um das widerliche Gefühl im Magen loszuwerden.
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soooo und das war's auch schon wieder für heute. hoffe es hat euch soweit gefallen^^
hier noch schnell die Songs
Die Elenden - Monster
Bouncing Souls - Lean on, Sheena
um Reviews wird gebeten^^
lg
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