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Geschichte: Fanfiktion
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von Selene19
erstellt: 07.08.2007
letztes Update: 08.08.2008
Geschichte, Drama / P16 Slash
(abgebrochen)
So, nach langem hin und her wage ich mich jetzt auch mal an eine Harry Potter FF!!! Also bitte nachsichtig sein, ja? *g*
Ne, ganz im Ernst, freue mich auch immer über Kritik, damit ich mich verbessern kann!!!!
Nur Schreibfehler aller Art könnt ihr behalten! :)
Ich weiß, das Thema meiner Story gibt es schon haufenweise, dennoch werde ich versuche, dem ganzen eine andere Richtung zu geben, damit es trotz allem interessant zu lesen bleibt.
Über FF aller Art freue ich mich immer riesig und ich hoffe, dass die Geschichte gefällt.
und jetzt, Vorhang auf, für Kapitel 1!!!!
Viel Spaß!!!!!!
Begegnung im Zug
Die Sommerferien waren vorüber und das 6. Schuljahr hatte begonnen. Der Hogwartsexpress war erfüllt vom aufgeregten Geplapper der Schüler, die sich gegenseitig von ihren Erlebnissen in den Ferien erzählten.
Nur ein Junge achtete nicht darauf. Beteiligte sich nicht an dem fröhlichen Getummel. Harry Potter, der-Junge-der-lebt, schleppte seinen Koffer mühsam durch den vollen Gang, bis er endlich, der völligen Erschöpfung nahe, ein leeres Abteil gefunden hatte.
Erleichtert schob er seinen Koffer hinein und schloss die Türe hinter sich. Da seine Kraft nicht mehr reichte, ihn auf die Gepäckablage zu hieven, lies er ihn stehen wo er war und sank erschöpft in einen der Sitze.
Für einen Moment verzog sich sein Gesicht vor Schmerzen, doch schließlich war das Verlangen nach Ruhe größer und er schloss seufzend die Augen. Jetzt wollte er nur noch eins. Schlafen. Schlafen und vergessen.
Mittlerweile war der Zug angefahren und das Chaos auf den Gängen hatte sich gelegt.
Draco Malfoy, seines Zeichens Vertrauensschüler, kam seiner Aufgabe gewissenhaft nach und kontrollierte die Gänge.
Vor Harrys Abteil blieb er stehen und sah erstaunt hinein. Sein spöttisches Grinsen, als er seinen Lieblingsfeind sah, verschwand, als ihm bewusst wurde, dass dieser völlig alleine im Abteil saß.
`Warum ist Potter den ganz alleine? Sonst sieht man ihn doch auch nur mit seinen Freunden.´
Der Malfoy-Spross betrachtete den scheinbar Schlafenden und zog überrascht eine Augenbraue nach oben.
Im Gegensatz zu seiner bisherigen Annahme, sah sein Erzfeind aber alles andere als gesund und gut erholt aus.
Viel konnte Draco, auf Grund des Umhanges nicht sehen, aber das was er sah, gab ihm zu denken.
Potter war blass, er konnte tiefdunkle Augenringe erkennen, ein leichter Schweißfilm bedeckte sein Gesicht und allen in allem sah der Gryffindor alles andere als gut aus.
`Hat der Tod seines Paten ihn tatsächlich so sehr mitgenommen? Oder ist da noch mehr?´ Wieder kamen dem Slytherin die fehlenden Freunde in den Sinn. `Wo waren sie? Gerade jetzt, wo es ihrem Goldjungen so schlecht ging, hatte er sie bei ihm erwartet.´
Bevor Draco wusste was er tat, hatte er das Abteil auch schon betreten und sich mit verschränkten Armen gegenüber von Harry niedergelassen.
Harry hatte noch nicht lange geschlafen, als er durch das Öffnen seiner Abteiltüre erwachte. In der Annahme, dass es sich um seine „Freunde“ handelte, öffnete er schwerfällig die Augen und blinzelte. Und blinzelte noch mal. Mit allem hatte er gerechnet, aber nicht mit dem, der ihm da so vollkommen ruhig gegenüber saß. „Malfoy?“ brachte er mit schwacher, kratziger Stimme hervor. Dracos Augenbraue ruckte nach oben, während er sein Gegenüber beobachtete.
Dieser setzte sich mühsam auf und versuchte dabei sichtbar, ein schmerzerfülltes Aufkeuchen zu unterdrücken. Müde, stumpfe Augen blickten Draco fragend an. Dieser schluckte. `Was war geschehen? Hatten diese Augen nicht immer vor Lebensfreude und Energie geglänzt?´
Gedanklich schüttelte Draco den Kopf. `Mache ich mir hier gerade tatsächlich Sorgen um Potter?!´
Bevor er zu einer Antwort kam, wurde er von dem Schwarzhaarigen unterbrochen. „Was willst du hier, Malfoy?“ Harry hatte nicht einmal die Kraft, seiner Stimme den üblichen Biss zu verleihen. Oder vielleicht auch einfach keine Lust mehr. Vielleicht war er diese ständigen Streitereien einfach Leid.
Noch im selben Augenblick wurde die Türe des Abteils ein weiteres Mal aufgerissen und Ron und Hermine stürmten herein.
Draco wurde mit keinem Blick bedacht, was diesen mehr als nur erstaunte, dafür warfen die beiden Gryffindors wütende Blicke auf Harry: „Wo bist du gewesen, Harry?“ Dieser zuckte gleichgültig mit den Schultern: „Geht dich das was an?“ Dracos Erstaunen wurde immer größer. Das der Schwarzhaarige sich ihm gegenüber so ruhig verhalten hatte, hatte ihn schon gewundert, habe die Kälte, die in seiner Stimme jetzt mitschwang, als er mit seinen, anscheinend ehemaligen Freunden, sprach, lies sogar ihn erschaudern.
Nun wandte sich auch Ron wütend an Harry: „Sei gefälligst nicht so unhöflich und jetzt komm endlich mit!“
Mit einem Mal war in den so stumpfen Augen ein wütendes Funkeln zu sehen und Harry fuhr die beiden an: „Haltet die Klappe, beide, und lasst mich endlich in Ruhe!“
Ron wurde regelrecht rot vor Wut und schrie Harry an: „Was bildest du dir eigentlich ein? Wie redest du denn mit uns?“ sein Blick fiel auf Draco, „Und was macht diese Schlange hier?“
Harrys Blick verfinsterte sich immer mehr: „Ich rede mit euch, wie es mir gefällt und ich unterhalte mich, mit wem es mir gefällt. Und jetzt raus hier!!!“ die letzten Worte hatte er lautstark geschrieen und war sogar aufgestanden.
Hermine und Ron warfen ihm noch einen giftigen Blick zu, bevor sie das Abteil wieder verließen, nicht ohne die Türe lautstark hinter sich zuzuschmeißen.
Kaum, dass die beiden weg waren, wich alle Spannung sichtbar aus Harry und er lies sich matt in den Sitz zurücksinken, wo er erschöpft in sich zusammensackte.
Draco betrachtete ihn mit gerunzelter Stirn. Dass, was eben los gewesen war, verstand er nicht im Geringsten.
Harry, der Dracos fragenden Blick auf sich spürte, hob kurz den kopf, blickte ihn aus müden Augen an und schüttelte matt den Kopf: „Frag nicht. Frag bitte nicht.“ Damit schloss er endgültig die Augen und verfiel wieder in einen leichten Schlaf.
Die gesamte Fahrt über blieb Draco im Abteil sitzen und wachte über den unruhigen Schlaf seines Gegenübers. Und er hätte noch nicht einmal sagen können warum er das tat.
Immer wieder schweiften seine Gedanken ab. Er konnte sich auf das alles keinen Reim machen. Aber er würde es herausbekommen, so wahr er ein Malfoy und ein Slytherin war.
Das Verhalten des Schwarzhaarigen alleine war schon merkwürdig genug und Draco musste sich eingestehen, dass er sich tatsächlich Sorgen um den Gryffindor machte. Aber das, was eben zwischen dem goldenen Trio vorgefallen war, konnte er beim besten Willen nicht begreifen.
Draco schreckte erst wieder aus seinen Gedanken, als der Zug Hogsmead erreichte. Ein Blick auf Harry zeigte ihm, dass auch dieser langsam wieder erwachte und so verließ er so schnell wie möglich das Abteil.
Harry erwachte, als er spürte, wie der Zug seine Fahrt verlangsamte. Träge und erschöpft öffnete er die Augen und sah gerade noch, wir ein blonder Haarschopf um die Ecke verschwand. `War das Malfoy gewesen?´ Harry runzelte die Stirn. War der Slytherin etwa die ganze Zeit bei ihm gewesen? Aber warum?
Harry fand darauf keine Antwort und Zeit, weiter darüber nachzudenken hatte er auch nicht, da der Zug gerade in den Bahnhof einlief.
Mühsam und unter Schmerzen stand er auf, griff sich seinen Koffer und schleppte sich nach draußen.
Lautes Geplapper und Gekicher erfüllte die große Halle. Alle hatten sich nach den Sommerferien viel zu erzählen und die Zeit im Zug hatte längst nicht dazu ausgereicht.
Auch am Slytherintisch wurde viel, wenn auch wesentlich leiser, geredet.
Millicent Bludstode, genannt Milli berichtete gerade aufgeregt von ihrem Urlaub in Ägypten und alle waren ganz Ohr, alle bis auf einer.
Dracos Blick und seine Gedanken waren nur auf eine Person gerichtet. Harry Potter. Der Goldjunge von Dumbledore saß, nicht wie sonst lachend und grinsend bei seinen Freunden, sondern alleine und mit hängendem Kopf am Ende des Tisches.
Der Malfoy-Erbe runzelte die Stirn. `Was bei Merlin soll das?´ Gut, dass das Trio sich gestritten hatte, war ihm ja nicht entgangen. Und dass er dann nicht gerade bei dem Schlammblut und dem Wiesel saß, war ja auch noch zu verstehen. Aber das waren doch weiß Gott nicht seine einzigen Freunde in Gryffindor. Also warum saß er alleine und mehr oder weniger von allen isoliert?
Und vor allem, warum schien das außer ihm, gerade ihm, niemandem aufzufallen? Ein Gedanke schoss Draco durch den Kopf. ´Und wenn es keinen interessiert?` Aber das ergab ja auch keinen Sinn. Schließlich war er ja die Hoffnung, auf die alle bauten, warum also sollten sie ihn so behandeln?
Für Malfoy gab es nur eine logische Antwort. Irgendetwas musste in den Ferien geschehen sein. Und er würde herausfinden was.
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so, das war das erste Kapitel. Und, wie isses?????
Liebe Grüße, Eure Selene
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