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Saiyuki - Reise nach Westen
Neue Freunde - Neue Feinde?

Nun auch ein Attentat mit Saiyuki. Ihr kennt das Spiel wohl schon, ich hab mich und Freunde von mir mit eingebaut. In manchen Kapiteln habe ich auch Aufgaben für meine lieben und treuen Leser mit eingebaut. Also, Augen auf und viel Spaß beim lesen.


Alte Charaktere:
Genjo Sanzô / Konzen Doji
Sha Gojyo / Kenren
Cho Hakkai / Cho Gono / Tenpo Gensui
Son Gokû
Göttin Kanzeon Bosatsu
Ko Gaiji
Ririn
Yaone
Doku Gakuji

Neue Charaktere:
Zarina
Luzifre
Seriki
Barido und Gosema (Serikis Brüder)
Zana (Die Fledermaus)
Nari (Die Eule)


Kapitel I: Zwei neue Weggefährten
Die vier jungen Männer sind seid kurzem auf dem Weg nach Westen in das Land Tenjiku um die Wiedererweckung von Gyûmaô zu verhindern (also, wir sind zwischen den Folgen 1 und 2). Hakkai steuert Hakuryû durch einen Wald und summt eine Melodie vor sich her. Als er aber Sanzôs schiefen Blick zu ihm sieht, der sagt, `Hör auf zu summen, oder du stirbst!´ hört er schnell auf damit. Derweil widmet sich Sanzô wieder dem Straßenplan. Gokû und Gojyo haben sich in der Wolle. Gokû verlangt: “Gib mir mein Essen wieder!” Gojyo hält Gokû mit einer Hand von sich fern und meint, während er isst: “Is meinen Schuh!” Gokû lässt sich das nicht zwei mal sagen und beißt Gojyo in den Fuß. Dieser schreit: “Auuuuu. Verdammter Affe! Nimm nicht immer alles wörtlich.” Gokû beist aber immer noch in Gojyo Schuh. Dieser schaut nach vorne und meint: “Ey, Chef. Darf ich mal meine Beine nach draußen halten?” Er stellt sich vor, wie er die Beine aus dem Jeep baumeln lässt und Gokû an seinem Fuß hängend aufm Boden mitgeschleift wird. Sanzô meint: “Mach was du willst!” Gojyo grinst und holt Schwung. Gokû aber hat schon von ihm abgelassen und stopft sich grad ein Reisbällchen in den Mund. Gojyo hat das nicht gemerkt, weil er noch immer in seiner Fantasie vertieft ist und wirft mit viel Schwung seine Beine aus dem Jeep. Da aber nun Gokûs Gewicht nicht mehr dran hängt, hat Gojyo zu viel Schwung und ihn haut es selbst aus dem Wagen. Hakkai tritt auf die Bremse. Sanzô meint: “Fahr weiter!” Hakkai schaut ihn verwirrt an: “Bitte?” Sanzô nickt: “Fahr weiter. Der Idiot soll uns nachlaufen, wenn er schon solch dumme Einfälle hat.” Hakkai meint: “Also, ich finde, wir sollten nicht so streng mit ihm se..” Er hat Sanzôs Revolver an der Schläfe. Sanzô schaut ihn sauer an. “OK!”, fiepst Hakkai und fährt weiter. Derweil hatte sich Gojyo wieder aufgerappelt und schlendert zu ihnen, als Hakkai wieder Gas gibt. Gojyo versteht nun gar nix mehr. Gokû dreht sich um und winkt ihm nach. Dann futtert er seinen fünften Reisball weiter. Gojyo nimmt also die Beine in die Hand und rennt seinen `Freunden´ hinterher.
Nach fünf Kilometern durch den Wald, sieht Hakkai auf ihrer Strecke etwas auf dem Boden sitzen. Er will noch versuchen auszuweichen aber es reicht nicht. Die Person die da sitzt schaut uninteressiert zu dem herannahendem Wagen. Sie meint leise und unbeteiligt zu sich: “Ich bleib sitzen.” Hakkai kann nicht anders und ruft: “Hakuryû, zurückverwandeln!” Hakuryû verwandelt sich wieder in den kleinen Drachen und Hakkai, Sanzô und Gokû sitzen auf dem Boden. Das Mädchen schaut nun etwas interessierter. Hakuryû fliegt um sie herum. Das Mädchen schnappt nach ihm und fängt ihn: “Süß.” Gojyo erreicht total kaputt die Gruppe: “Wa... Warum.... ni.... nicht gleich... so?” Dann sieht er den Grund warum sie angehalten haben. Sanzô steht grade auf um seine Kimono abzuklopfen, als Gojyo auf das Mädchen zeigt und fragt: “Ihr habt deswegen angehalten?” Sanzô nickt. Gojyo fragt weiter: “Lass mich raten, wäre sie nicht da, würde ich noch weiter laufen dürfen?” Sanzô nickt wieder. Gojyo zieht seine Waffe. “Ich weis, ich darf dich nicht hauen, aber ich muss etwas hauen.”, meint er und schlägt mit dem Stab auf Gokû. Dieser wird kurz KO. Gojyo zündet sich eine Zigarette an: “Das hab ich gebraucht. (die legendäre Zigarette danach... das kann man ja total falsch verstehen)” Hakkai steht auch auf und geht zu dem Mädchen, das Hakuryû in der Mangel hat: “Können sie mir bitte meinen Drachen wieder geben?” In dem Moment sieht er, das das Mädchen vor einer anderen Person sitzt, die Ohnmächtig ist. “Was ist denn hier passiert?”, fragt er, als er sich zu dem anderen Mädchen hinhockt. Das Mädchen meint: “Ich weis nicht. Als ich hier vorbeikam lag sie schon hier. Und das ist schon eine Weile her. Ich hab überlegt ob ich weitergehe oder nicht. Ich hab mich aber dann mal zu ihr gehockt und gewartet. Einfach so.” Hakkai schaut sie verwundert an: “Also, sie warten einfach nur so hier?” Das Mädchen nickt. Dann sieht sie seine Kontrollvorrichtung an dem Ohr. Sie grinst und meint: “Ah. Du bist n Kollege.” Hakkai schaut sie fragend an: “Bitte was?” Das Mädchen hält ihm ihren Arm vors Gesicht. Sie trägt einen eng anliegenden Armreif. Er erkennt auf anhieb, das das auch eine Kontrollvorrichtung ist. Das Mädchen meint: “Ich bin Luzifre. Und wie du siehst, sind meine wahren Kräfte in dem Armreif verborgen. Nimmst du ihn mal ab?” Das fragt sie mit einem Dackelblick. Hakkai schaut sie verdutzt an: “Können sie das nicht selbst!” Luzifre schaut als wolle sie sagen `Typisch Männer´ und meint trocken: “Herzblatt, wenn ich den Armreif selber abmachen könnte hätte ich ihn nicht mehr an. Der Armreif ist verflucht und ich kann ihn nicht abnehmen.” Hakkai will was sagen, als Gojyo meint: “Luzifre... Luzifre... den Namen kenn ich... Woher...” In dem Moment dämmert es ihm: “Ah. Ja. Luzifre. Die stärkste Yôkai die man bisher kennt. Es heißt, du hättest Ko Gaiji befreit.” Luzifre brüstet sich: “Ah. Ich bin berühmt. Ja, ich bin diejenige die Ko Gaiji wieder befreit hat. Dann hat mir seine neue Möchtegern Mama den Armreif aufgedrückt, da sie...” Hakkai unterbricht sie: “Erzählen sie das später. Das andere Mädchen ist verletzt.” Luzifre schaut zu dem Mädchen: “Die hab ich ganz vergessen.” Hakkai schaut was er machen kann und kümmert sich um sie. Sanzô beäugt das, Gokû futtert und Gojyo macht sich an Luzifre ran. “Na meine Süße. Ich wusste wer du bist. Hab ich da nicht eine Belohnung verdient?” Luzifre schaut angeekelt zu ihm hoch: “Seh ich so aus?” Sanzô geht dazwischen bevor schlimmeres passiert und fragt: “Sag mal, warum bist du nur knapp einen Meter groß?” Luzifres Blick verfinstert sich: “Das ist durch den Armreif von der blöden Gyokumen. Wie du siehst, bin ich zwar klein, aber mein Körper ist so entwickelt, wie ich in groß auch bin.” Gojyo starrt in ihren Ausschnitt: “Darüber kann man diskutieren.” Luzifre gibt ihm einen Schienbeintritt. Sanzô grinst und meint: “Wenn man dir den Armreif abnimmt, bist du wieder groß. Wenn ich richtig kombiniere.” Luzifre nickt und hält ihm den Arm unter die Nase: “Sei so freundlich!” Sanzô meint: “Warum sollte ich. Was bringt es mir?” Luzifres Blick wird flehend: “Biiiiiiiiiiiiiiiitte!” Sanzô geht ohne ein weiteres Wort zu Hakkai. Gojyo packt Luzifre: “Ich tu es. Kommt aber auf die Bezahlung an.” Er grinst hämisch. Luzifre mustert ihn lange und meint dann: “Da bleib ich lieber klein.” Sie geht auch zu der verletzten zurück. Gojyo wird stehen gelassen. Gokû trabt knabbernd neben ihn: “Na, abgeblitzt?” Er erntet einen erneuten Schlag von Gojyos Waffe. Luzifre schaut sich das verletzte Mädchen an, das Hakkai gut versorgt hat. Hakkai sieht an ihrem rechten Oberarm auch einen Armreif. Entweder ist das nur Schmuck, wie es aussieht, oder sie ist auch eine Yôkai. Luzifre meint: “Wann wacht sie wieder auf?” “Ich weis nicht.”, meint Hakkai, der sie noch immer anschaut. Sanzô schaut das unbekannte Mädchen auch lange an. Sie ist schön. Dann bewegt sie sich langsam. Hakkai und Sanzô schrecken auf, als das Mädchen ihre grünen Augen langsam öffnet. Sie sieht Hakkais Gesicht und hört kurz drauf eine Mädchenstimme rufen: “Drei ein halb Stunden Ohnmächtig. Das muss gekonnt sein.” Das Mädchen setzt sich langsam auf und sieht, wie ein Mann mit kurzem blondem Haar ein anderes Mädchen mit einem Fächer haut. Hakkai fragt: “Wie fühlen sie sich?” Er lächelt sie an. Das Mädchen schaut noch etwas durcheinander umher. In dem Moment rennt das kleine Mädchen hinter sie. “Versteck mich, Mama. Der ist böse zu mir.”, fleht sie. Das Mädchen versteht gar nichts mehr. Sanzô bleibt stehen und meint: “Feigling.” Das Mädchen starrt ihn an und denkt Wow sieht er gut aus... Und... dieser andere auch... sie schaut zu Hakkai. Dieser fragt freundlich: “Ist alles wieder in Ordnung?” Das Mädchen nickt leicht errötet. Luzifre heftet sich an sie: “Was is’n passiert Mama?” Alle schauen sie erstarrt an. “Mama?!”, fragen alle. Das Mädchen hält die Hände vor sich: “Ich kenn die gar nicht.” Luzifre lässt nicht los: “Ich weis, aber dich hab ich jetzt zu meiner Mama ernannt. Also, was ist passiert?” Sanzô meint: “Wer will schon freiwillig die Mutter einer Yôkai sein?” Luzifre springt auf, nachdem das andere Mädchen zusammengezuckt ist, und heftet sich an Sanzô: “ Hast du ein Problem, oder soll ich dir eins geben? Ich bin in der richtigen Höhe!” Gojyo und Gokû fangen an zu lachen. Luzifre grinst. Ebenso Hakkai. Sanzô meint nur: “Ich hab eben eine gewisse Abneigung gegen Yôkai.“ Das Mädchen ist mittlerweile aufgestanden. Sie geht zu den anderen und verbeugt sich: “Danke das sie mir geholfen haben. Aber ich gehe am besten wieder und suche mir eine Unterbringung.” Bevor Sanzô was sagen kann, meint Gokû: “Begleite uns doch. Wir suchen auch eine Unterbringung.” Das Mädchen hält wieder die Hände vor sich: “Das ist nicht nötig.” Hakkai zeigt auf ihre Wunde am Bein: “Am besten wäre es wenn sie das Bein heute nicht zu sehr belasten. Und das nächste Dorf ist nicht weit weg. Wir können sie in unserem Jeep mitnehmen.” Das Mädchen schaut dankend: “Wenn es keine Umstände macht.” Luzifre antwortet vor Hakkai: “Aber nein. Wir nehmen dich mit!” Sanzô schaut Luzifre sauer an: “Was heißt hier WIR? Seid wann gehörst du dazu?” “Seid eben!”, bestimmt Luzifre. Sanzô zückt wieder seinen Fächer aber Luzifre ist schon wieder hinter dem Mädchen. Hakkai wendet sich an Sanzô: “Ist doch OK, das... “ Er wendet sich wieder zu dem Mädchen: “Darf ich ihren Namen wissen (endlich fragt mal einer)?” Das Mädchen nickt: “Ich bin Zarina.” Hakkai nickt dankend und fragt wieder Sanzô: “...das wir Zarina mitnehmen, oder?” Sanzô nickt: “Wir sind ja keine Unmenschen.” Luzifre meint: “Na ja.” Sanzô zückt den Fächer: “Willst du was?” Luzifre zeigt in die Runde: “Er ist ein Yôkai.” Sie zeigt auf Gokû, der meint: “Ich bin Son Gokû! Und hab Hunger!” Dabei schaut er Sanzô an, der ihn mit dem Fächer schlägt. Luzifre verzieht das Gesicht als sie auf Gojyo zeigt und meint: “DAS ist auch ein Yôkai.” Gojyo nimmt ihre Hand: “Ich bin Sha Gojyo. Meine Hotelzimmernummer bekommst du noch.” Luzifre befreit sich, da Sanzô nun ihn schlägt. Luzifre zeigt nun auf Hakkai: “Und der ist auch ein Yôkai. Aber immerhin höflich.” Hakkai meint verschämt: “Und ich hab vergessen mich vorzustellen. Ich bin Cho Hakkai.” Zarina nickt. Hübscher Name, denkt sie sich. Luzifre meint weiter: “Also, von wegen keine Unmenschen, also bei euch sind 75% Yôkai.” Sanzô schüttelt den Kopf. Gokû hängt sich an Sanzô und meint: “Hunger. Lasst uns endlich fahren!” Sanzô stimmt dem zu, nachdem er Gokû in den Boden getreten und sich dabei selbst vorgestellt hat. Luzifre meint zu ihm: “Das macht dir Spaß oder?” Sanzô grinst nur. Hakkai meint zu Hakuryû: “Du bist dran.” Hakuryû fiepst und verwandelt sich in den Jeep. Luzifre und Zarina staunen. “So was will ich auch.”, verlangt Luzifre, “Den klau ich dir!” Alle steigen ein. Zarina setzt sich zwischen Gojyo und Gokû, was sie kurz daraufhin bereut. Luzifre hockt sich auf die Motorhaube. “Runter da!”, befiehlt Sanzô. Luzifre meint nur: “Nein! Ich komm mit.” Hakkai meint nur: “Bis zur Stadt wird es ja noch gehen.” Sanzô sieht sich geschlagen und sagt nur: “Mir ist es egal.” Luzifre schüttelt den Kopf. Dann fahren sie los.
Unterwegs zanken sich Gojyo und Gokû mal wieder. Hakkai fängt ein Gespräch an, damit die zwei dahinten Ruhe halten, da Sanzô kurz vorm Revolver ziehen ist. Und den Schock will er Zarina erst mal ersparen. “Wieso haben sie da im Wald gelegen?” Zarina meint nach kurzem Überlegen: “Ich hab zur Zeit keine Unterbringung und daher hab ich im Wald übernachtet. Ich wurde von Yôkai überfallen und verletzt.” Sanzô meint: “Verdammte Yôkai. Alle ausrotten sollte man sie.” Luzifre hängt sich rein: “Du scheinst ja wirklich Yôkai zu hassen. Frage, warum streifst du mit ihnen dann umher?” Sanzô meint sauer: “Ich mach das nicht freiwillig. Wir sollen die Wiedererweckung von Gyûmaô verhindern.” Luzifre springt auf (ja, auf der Motorhaube): ”Was. Dann habt ihr den gleichen Weg wie ich... Wunderbar. Ich begleite euch.” “Kommt nicht in Frage!”, meint Sanzô. Zarina meint leise: “Ich müsste eigentlich auch nach Tenjiku.” Sanzô seufzt: “Das ist doch nicht wahr. Und warum?” Zarina zuckt zusammen: “Private Gründe.” Sanzô schüttelt den Kopf. Hakkai fragt sie: “Noch mal zu dem im Wald. Sie haben da also dann gelegen und das Bewusstsein verloren. Dann kam Luzifre und dann wir. Das war wirklich Glück. Warum haben sie denn zur Zeit keine Bleibe?” Zarina meint wieder leise: “Auch private Gründe.” Gokû meint: “Wahrscheinlich haben die Yôkai ihr Zuhause vernichtet.” Er schaut Zarina an, die meint: “So in etwa.” Irgendwie verstehen alle nur Bahnhof, aber sie belassen es dabei. Nach kurzer Zeit erreichen sie die Stadt. Sie halten bei einem Gasthaus und Gokû stürmt rein: “Will was zu futtern!” Gleich daraufhin liegt er wieder, weil Luzifre ihm ein Bein gestellt hat. Sie setzen sich und bestellen ihr essen. Nach einer Stunde futtern, Gokû ist noch dabei, steht Sanzô auf und meint: “Meine Zigaretten sind alle. Ich hol mir mal eben neue.” Er geht aus dem Gasthaus. Als er weg ist, meint Luzifre, sich an Zarina lehnend: “Also, warum willst du nun nach Tenjiku?” Zarina meint schnell: “Ich hab doch schon gesagt, das es private Gründe sind.” Luzifre seufzt und meint ernst: “Ich weis das du auch eine Yôkai bist. Dein Armschmuck ist die Kontrollvorrichtung. Das merkt ja jeder.” Gojyo, Hakkai und Gokû sind erstarrt. Gokû meint: “Ich hielt sie für einen Menschen.” Luzifre meint: “Das wundert mich nicht, bei deinem I Q!” Sie schaut die anderen beiden an, die leicht rot wurden. Luzifre meint verzweifelt: “Ihr habt es aber doch gemerkt, oder?” Sie schütteln den Kopf. Luzifre fällt vom Stuhl: “Das ist jetzt nicht wahr.” Hakkai meint: “Ich hab mich zwar wegen dem Armreif gewundert, aber ich hab sie für einen Menschen gehalten. Sanzô anscheinend auch. Immerhin ist sie bei uns. Wüsste er, das sie auch eine Yôkai ist, hätte er sie gar nicht mitgenommen.” Luzifre sitzt wieder auf ihrem Stuhl und meint zu Zarina: “Warum willst du nun nach Tenjiku?” Zarinas Blick wird finster: “Zu Gyokumen will ich. Sie hat mich immerhin aus der Leibgarde von Ko Gaiji rausgeschmissen.” Luzifre meint nebenbei: “Ach, du auch. Mich hat sie verbannt, da meine Fähigkeiten die ihre Übersteigen und zwar bei weitem. Und deswegen trag ich nun diesen verdammten Armreif.” Zarina meint weiter: “Warum ich verbannt wurde weis ich nicht. Ich war immerhin die Anführerin der Armee. Ko Gaiji-sama hat es selbst gewundert. Aber er konnte nichts ändern. Deswegen will ich nach Tenjiku. Ich bin nämlich auch gegen die Wiedererweckung von Gyûmaô. Denn ich hab nichts gegen das zusammenleben von Menschen und Yôkai. Wahrscheinlich wurde ich deswegen verbannt.” Luzifre nickt: “Ich bin eigentlich auch gegen Gyûmaô und für das Zusammenleben von Menschen und Yôkai. Aber so manche Menschen könnte ich abschlachten.” Sie schaut zu Sanzôs Platz. Gojyo winkt ab: “Der stirbt net so schnell. Immerhin ist er ein Ergebener von Buddha.” Er lacht leise. Luzifre meint: “Daher kam mir der Name bekannt vor. Er ist einer von denen mit den Sutren.” Zarina verschluckt sich: “Ist das wahr?” Hakkai nickt: “Raten sie mal was das über seinen Schultern ist.” Zarina schluckt schwer. Hakkai schaut sie fragend an, aber Zarina winkt nur ab. Aber ihr Blick hat sich verfinstert. Nein... Das ist nur ein Zufall. Von denen gibt es mehrere. Ich hab nicht... Ihre Gedanken werden unterbrochen, als Sanzô wieder rein kommt und Gojyo noch schnell meint: “Ich meine mal, wir sagen ihm nichts davon, das du eine Yôkai bist.” Zarina und die anderen nicken. Sanzô setzt sich wieder: “Hab ich was verpasst.” Luzifre meint: “Viel. Aber wir sagen es dir nicht!” Sie erntet böse Blicke von Gojyo und Zarina. Sanzô sagt nur, während er sich eine Zigarette ansteckt: “Ist mir sowieso egal.” Hakkai klopft Zarina auf die Schulter: “Wir haben beschlossen, sie und Luzifre mitzunehmen.” Sanzô verschluckt sich fast: “BITTE??????” Hakkai nickt. Sanzô fängt sich wieder und meint, etwas freundlicher: “Zarina geht ja noch aber diesen laufenden Meter nehmen wir nicht mit. Einer von der Sorte reicht mir.” Er zeigt auf Gokû der noch immer futtert. Er hat das nicht mitbekommen. Luzifre schnappt sich Sanzô, zerrt ihn vom Stuhl und zieht ihn ganz nah an ihr Gesicht: “Hör mal zu, du Möchtegern Mensch. Ich hab selbst zu Entscheiden ob ich euch Begleite oder nicht. Eigentlich wären du und das notgeile Vieh da ein Grund für mich `Nein´ zu sagen aber da ihr den gleichen Weg und außerdem ein Fahrzeug habt, begleite ich euch. Und du hast dem betreffend gar nix zu melden!” Sie lässt ihn los, klopft ihre Hose sauber und setzt sich wieder. Sanzô kniet noch immer perplex am Boden. Wie zum Teufel hat sie das gemacht? Er steht wieder auf und geht zur Rezeption des Hauses. Er macht die Zimmerreservierung um auf andere Gedanken zu kommen. Warum nehmen wir die zwei jetzt mit. Luzifre wird nur ärger machen. Zarina zwar nicht, aber irgendwas stimmt da nicht. Außerdem hat ein Mensch ohne Waffe da nix zu suchen. Er nimmt die Schlüssel entgegen und wirft sie seinen Begleitern zu. Alle gehen in ihre Zimmer und versuchen nach diesem Tag etwas zu schlafen. Luzifre ist die erste die eingepennt ist. Gokû auch, da er anfing von Essen zu träumen. Gojyo baggert noch etwas die Bedienung an und Zarina, Hakkai und Sanzô können nicht einschlafen. Zarina denkt an die beiden jungen Männer und diese denken an sie.
 
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