■
Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
/ Musik
/ Linkin Park
/ Ein letztes Mal II
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von Blacky007
erstellt: 12.07.2007
letztes Update: 19.07.2007
Geschichte, Allgemein / P16 Slash
(fertiggestellt)
Autor: Blacky007
Teil: 1/2
Rating: P16-Slash
Pairing: Bennoda [Linkin Park]
Disclaimer: Nix meins. Geschichte frei erfunden und natürlich gehören sich Mike und Chaz selber. Ich habe keinerlei Rechte an den Beiden (Obwohl… Wäre mal keine schlechte Idee ^^) und ich verdiene hiermit auch kein Geld.
Widmung: Inspiration! Du machst deinem Namen alle Ehre *knuddel*
Anmerkung: Das ist die Fortsetzung zu “Ein letztes Mal…”. Eigentlich war die Story ja beendet, da aber einige uuuunbedingt wissen wollten, was auf den Bild ist und eine gewisse Person eine Fortsetzung wollte… Tadaa! Hier ist sie. Sollte auch erst ein One-Shot werden, allerdings konnte ich dann nicht mehr aufhören zu schreiben ^^
Kommis wären lieb.
Vielen lieben Dank für die Reviews zu „Ein letztes Mal...“ Hätte nie gedacht, dass der One-Shot euch so gut gefällt, was Schreibstil und Wortwahl betrifft!
@Black Romance: *freudig Keks ess* Thx! Es freut mich, dass dir mein Schreibstil so gefallen hat. Und wegen dem Bild: Das wird hier im Laufe der Fortsetzung aufgeklärt ^^
@crawling: Also erst einmal: Kritik ist nicht schlimm! Klar, jeder Auto hofft darauf, dass seine Fanfiktion gut ankommt und soviel Lob wie möglich bekommt. Aber sein wir doch mal ehrlich: Konstruktive Kritik ist das Beste, was einem passieren kann. Nur so kann ich mich verbessern und meinen Stil perfektionieren (Da ich in Sachen schreiben sowieso ein Perfektionist bin... ^^) Es ist wirklich nicht schlimm, wenn du kritisierst. Im Gegenteil: es hilft mir!
Und zweitens: Du hast vollkommen Recht! Diese Wunde reicht natürlich nicht aus und auch der Blutverlust ist viel zu gering. Allerdings habe ich so was noch nie erlebt, geschweige denn selbst ausprobiert, deshalb kann ich nicht wirklich wissen, wie ob das reicht oder nicht... Außerdem habe ich mich zu spät darüber informiert... -_- Aber sehen wir es mal so: es ist eine Fanfiktion und nicht real (was eigentlich mehr oder weniger Schade ist. Ich meine, wenn Bennoda real wäre *.*...) Nächstes mal werde ich mich auch gleich informieren und den Fehler nicht machen. Versprochen!!!
Und diesmal habe ich auch einen Beta ;P
@Inspiration: Muss ich noch was sagen? Aber es tut mir wirklich leid, wenn ich dich zu sehr geschockt habe...
@Benningon: Vielen Dank erst einmal! Schön, dass dir der Schreibstil so gut gefällt. Vielleicht wird dir ja durch die Fortsetzung alles verständlicher...
@Schwarze-Orchidee: Uhh, habe ich das auf P12/Slash gemacht? Du hast vollkommen Recht. P16/Slash wäre besser gewesen... Ich muss sagen: Es freut mich, dass du mitfühlen konntest. Solche FF’s mag ich am Liebsten und dass ich selbst solch ein ding geschrieben habe... *freu*
Mikes POV
“Gomm schon, Schassy!”
“Mike, ich weiß nicht!”
“Wasch is daran scho schlimm, hä!?”
Erwartungsvoll sah ich auf den zierlichen Sänger, der neben mir auf der Couch saß.
“Naja…” Er begann zu kichern. “Wer weiß, was dir wieder einmal im Suff passiert!”
Gespielt empört verschränkte ich die Arme vor der Brust und verzog mein Gesicht.
“Wasch solln das heischen?”
Immer noch kichernd sah er mich an.
“Dass du schon ziemlich einen im Tee hast!”
“Quatsch!”, lallte ich und stand auf, d.h. ich versuchte es. Aus irgendeinem Grund fingen die Wände an sich zu drehen und ich musste mich doch tatsächlich an der Tischkante festhalten. Ui, vielleicht hatte Chester Recht und ich war doch schon ziemlich angeheitert. Soviel hatten wir doch gar nicht getrunken? Wenn es hinkommt, hatten wir ein Kasten Bier zusammen geleert… Ja und natürlich die zwei Kräuterflaschen. Wie kam es eigentlich, dass Chester da total nüchtern auf der Couch saß, während ich hier mit der Schwerkraft zu kämpfen hatte? Also: Entweder er hat mit der Hälfte seines Alkohols meine Blumen gegossen, oder er vertrug wirklich so viel. Da ich aber gesehen hatte, wie er, genau wie ich, einen nach dem anderen gebechert hatte, schied die erste Möglichkeit schon einmal aus und d.h. er konnte wirklich viel trinken. Dabei war er doch kleiner als ich… Beschissene asiatische Gene!
“Esch isch doch nur en Fodo!” Vorsichtig löste ich mich vom sicheren Halt und taumelte Richtung Schrankwand um sie kurz darauf zu durchsuchen. Irgendwo musste das Mistding doch sein…
“Hab se!” Triumphierend hielt ich die Kamera in die Höhe und wenn ich noch dazu fähig gewesen wäre, dann wäre ich wohl vor Freude in die Luft gesprungen.
Chester musste sich bei meinem Anblick das Lachen stark verkneifen. “Sehe ich. Und was hast du jetzt vor?”
“Na wasch wohl!”, nuschelte ich, stellte die Kamera auf die Schrankwand, so dass man den Sänger genau im Bild hatte und stellte den Selbstauslöser ein.
“Jetscht Jet’s losch!”
Schwankend drückte ich schließlich den Knopf und machte mich so schnell wie möglich zur Couch zurück. In meiner Eile und dazu mit dem Schwindelgefühl kombiniert, übersah ich allerdings den Bierkasten, der vor der Couch stand. Mit einem Poltern und einem Fluch auf den Lippen fiel ich über diesen drüber und… “BLITZ”…
Mit einem grummeln öffnete ich meine Augen. Na toll… wieder dieser Traum und wieder einmal bin ich aufgewacht, bevor ich das Ende wusste. Seit Monaten hatte ich nun schon diesen Traum. Obwohl das nicht ganz richtig war… Die Story war mir nämlich wirklich mit Chester passiert, allerdings konnte ich mich bis heute nicht mehr an den Rest erinnern. Und als ich den Shouter danach gefragt hatte, dann hatte er bloß mit den Worten “Du bist eingepennt!” abgewinkt. Ich konnte ihm das nicht wirklich glauben, was wohl auch daran lag, dass er sich weigerte, mir das Foto zu zeigen. Er meinte, er hätte es schon lange weggeschmissen, was ich ihm aber auch nicht so recht abnehmen wollte…
Ein Klingeln riss mich aus meinen Gedanken und machte mich darauf aufmerksam, warum ich überhaupt wach geworden war. Wer rief denn bitte um so eine Uhrzeit an? Es war drei Uhr Nachts…
Genervt über den Anrufer, ohne ihn hätte ich mich bestimmt erinnern können, nahm ich den Hörer ab.
“Shinoda!”
Und was mich erwartete war: Stille! Weder ein Name, noch sonst irgendwas.
“Hallo?”
Weiteres Schweigen war die Antwort. Das ließ mich jetzt wütend werden.
“Hallo? Ey, wenn das ein Scherz sein soll, dann…”
“Mike…”
“Chester? Bist du das? Was ist los? Hast du mal auf die Uhr gesehen? Mensch, es ist drei Uhr nachts!”
Ironie des Schicksals, dass gerade der mich anrief, von dem ich eben noch geträumt hatte. Na, wenn das nicht irgendeine Bedeutung hatte. Ein Lächeln huschte bei diesen Gedanken über meine Lippen. Irgendeine Bedeutung… als ob ich an so seinen Mist glauben würde.
Währenddessen fiel mir auf, dass der Sänger wieder ins Schweigen überging.
“Chester?”
“Mike…”
Die Sache wurde langsam albern. Ich meinte, ich saß hier auf meinem Bett, mit dem Telefon in der Hand, um drei Uhr nachts und alles, was Chester heraus brachte, war mein Name.
“Kannst du auch noch was anderes außer meinen Namen sagen?”
Meine Stimme klang genervter, als ich geplant hatte. Aber: Mein Gott! Ich wollte schlafen und endlich wissen, wie dieser Traum ausgeht.
“Komm schon Chester, es ist drei Uhr Nachts! Ich bin hundemüde und will zurück in mein Bett! Würdest du bitte so freundlich sein und mir sagen, warum du mich zu so einer bescheidenen Zeit anrufst?”
“Ich wollte nur…”
Erst jetzt bemerkte ich, wie brüchig seine Stimme klang. War das wirklich Chester? Was war nur los mit ihm? Schließlich rief er mich ja nicht umsonst zu so einer bescheidenen Zeit an.
“Ja? Du wolltest was?”
Am anderen Ende der Leitung war ein Seufzen die Antwort und kurz darauf ertönte wieder seine Stimme.
“Ich wollte nur deine Stimme hören… eine letztes Mal…”
W-Was bitte? Ein letztes Mal meine Stimme hören? Ja, war der jetzt total durchgeknallt?
“Was wolltest du?”
Und deswegen rief der mich an? Als ob wir uns morgen nicht wieder sehen würden. Schließlich befanden wir uns gerade wieder jeden Tag im Tonstudio. Meine Stimme hören… Oh ja, ich würde ihm morgen zeigen, wie diese klingen konnte…
“Chester?”
Wieder einmal erhielt ich keine Antwort.
“Hättest du die Freundlichkeit, mir zu antworten?”
Es war eigenartig. Ich war wütend, weil ich dachte, er würde sich einen Scherz mit mir erlauben, aber gleichzeitig machte sich ein anderes Gefühl in mir breit: Sorge.
“Chaz? Komm schon, dass ist echt nicht witzig!”
Der Ton in meiner Stimme nahm einen besorgten Ausdruck an. Und wenn ich ihn später dafür hassen würde, im Moment wünschte ich mir nichts weiter, als das er auf einmal heftig anfangen zu lachen und mir sagen würde, dass das alles nichts weiter als ein blöder Streich war.
Aber dem war nicht so. Im Gegenteil: Das Telefon blieb stumm.
“Chester, bitte! Melde dich!”
Jetzt bekam ich Angst. Natürlich hatte er schon öfters mal so einen Mist mit mir abgezogen, aber er hatte es nie lange ausgehalten, sondern mir kurz darauf heftigst ins Gesicht gelacht.
Ein letztes Mal…
Diese Worte machten es nicht gerade besser. Das hörte sich so… endgültig an. Was hatte er damit gemeint? Er würde doch nicht irgendeinen Mist veranstalten, oder?
Schließlich war Chester zu allem fähig. Und wenn ich alles sagte, dann meinte ich auch alles.
Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Zum einen hielt ich es für einen seiner dummen Späße, aber zum anderen glaubte ich, dass mehr dahinter steckte. Sollte ich zu ihm gehen und vorsichtshalber nachschauen ob auch wirklich alles in Ordnung war? Wenn ja, wäre ich der Lacher für die nächsten 6 Monate. Würde ich aber hier bleiben, und bei ihm stimmte wirklich was nicht, dann würde ich mir das nie verzeihen. Ach verdammt, lieber 6 monatelanges Gespött als ein schlechtes Gewissen…
15 Minuten später stand ich auch schon vor Chesters Haustür. Normalerweise brauchte ich für die Strecke eine halbe Stunde, aber heute überschritt ich dann doch mal ein bisschen die Geschwindigkeitsbegrenzungen.
“Chester? Wenn du da bist, dann mach die Tür auf!”
Wild hämmerte ich gegen das Holz und übte gleichzeitig Sturmklingeln aus. Aber nichts half. Die Tür vor mir blieb verschlossen. Also kramte ich kurzerhand den Ersatzschlüssel heraus, den er mir mal gegeben hatte und öffnete die Tür.
Die Wohnung war dunkel, obwohl sämtliche Vorhänge aufgezogen waren, und kühl. Selbst draußen erschien es mir wärmer, obwohl wir Herbst hatten und die Temperatur in den letzten Tagen um einige Grade gesunken war. Fröstelnd betätigte ich den Lichtschalter im Flur, worauf die Lampe kurz flackerte und dann den Raum hell erleuchtete.
“Chaz?”
Ich ging ein paar Schritte in die Wohnung hinein und schaute in den ersten Raum, der an den Flur grenzte: Das Bad. Aber der Shouter war nirgends zu sehen.
“Ich bin es: Mike! Bist du da?”
Ich durchsuchte die anderen Räume. Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer (anstandshalber hatte ich vorher angeklopft), Gästezimmer… Aber er war einfach nicht aufzufinden. Schließlich blieb nur noch ein Raum übrig: Das Arbeitszimmer. Es war Chesters Lieblingszimmer und lag auf dem Dachboden. Er hatte nämlich eine Wohnung erwischt, wo dieses Zimmer mit enthalten war und weil er das so toll fand, hat er es kurzer Hand zu seinem Arbeitszimmer gemacht. Dort könne er immer am besten denken, hatte er gesagt.
Langsam ging ich die steile Treppe hinauf und öffnete die Dachluke. Auch hier war kein Funken Licht an.
“Chazy?”
Meine flüsternde Stimme hallte in diesem riesigen Raum wieder. Der Sänger hatte das Arbeitszimmer mit Absicht nicht voll gestellt, damit seine Stimme um einiges schallender erklang.
Wie nicht anders zu erwarten bekam ich keine Antwort, aber vorsichtshalber machte ich das Licht an und sah ihn.
“Chester!”
Wie ein angestochener erklimmte ich die letzten Stufen und rannte zu der am Boden liegenden Gestalt.
“Mein Gott…”
Im ersten Moment konnte ich nicht fassen, was ich da sah. Der Shouter lehnte zusammen gesunken an der Wand. An seinem linken Handgelenk klaffte eine riesige Wunde, die unaufhörlich blutete. Sein Gesicht war aschfahl, aber trotzdem zierte ein leichtes Lächeln seine Lippen.
“Chaz…” Vorsichtig ließ ich mich neben ihm nieder.
Kurz flackerten seine Augen, fielen aber gleich wieder zu. Was hatte er nur getan? Und vor allem: Warum hatte er das getan?
Verwirrt schüttelte ich meinen Kopf. Ich konnte jetzt nicht über diese Fragen nachdenken. Erst einmal musste ich Chester helfen. Immer noch benommen zog ich mein Handy aus meiner Hosentasche und wählte die Nummer des Notdienstes. Als ich eine Stimme am anderen Ende der Leitung vernahm, schilderte ich die Situation und gab noch die Adresse an, bevor das Telefon wieder verstummte.
“Gleich kommt Hilfe!”, flüsterte ich und strich sanft über Chesters Haar. Es zerbrach mir das Herz, ihn so zu sehen.
Da er sich kalt anfühlte, zog ich mir meine Jacke aus und legte sie über seine zierliche Gestalt. Dann musste mein T-Shirt als Binde herhalten. Irgendwie musste ich die Blutung ja stoppen…
Kurz darauf traf auch schon der Rettungswagen ein und bevor ich auch nur irgendetwas sagen konnte, hatten sie ihn eingesackt und mit ins Krankenhaus genommen. Ich wollte mit, da ich aber kein Angehöriger war, durfte ich nicht.
So stand ich dann also in Chesters Arbeitszimmer und starrte an die Stelle, wo er bis eben noch gelegen hatte. Erst jetzt ließ ich die Fragen wieder zu. Hatte Chester gerade wirklich versucht sich umzubringen? Warum? Er war doch sonst immer so glücklich, oder!?
Mein Blick blieb auf einmal an einem Foto hängen, das neben der Blutlache auf dem Boden lag.
Es lag mit der Rückseite nach oben und so konnte ich das eigentliche Bild nicht sehen. Natürlich hätte ich jetzt Chester hinterherfahren sollen. Ich müsste jetzt eigentlich bei ihm sein wenigstens in seiner Nähe. Außerdem müsste ich Brad und die anderen noch anrufen…
Aber aus irgendeinem Grund wirkte dieses Bild eine wahnsinnige Anziehungskraft auf mich aus. Kurz gesagt: Ich wollte unbedingt wissen, was darauf zu sehen war.
Vorsichtig hob ich das Bild auf. Schon jetzt konnte ich sehen, wie lädiert es war. An einigen Stellen war es mit Klebeband zusammengeklebt und außerdem zierten Brandspuren den Rand. Von den vielen Knicken mochte ich gar nicht erst sprechen. Was muss das für ein Bild sein, dass Chester es anscheinend nicht fertig brachte, er gänzlich zu zerstören sondern immer wieder rettete?
Als ich dann das Foto umdrehte traf mich fast der Schlag. Teils, weil ich nicht glauben konnte, was ich da sah und teils, weil ich mich wieder erinnern konnte…
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
