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Geschichte: Fanfiktion
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von ShannAnn
erstellt: 08.07.2007
letztes Update: 08.07.2007
Geschichte, Allgemein / P6
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Dominic sieht wieder in den Spiegel. „Nicht mehr lange und ich werde ihn wieder sehen“ sagt sie zu sich. Mit einem Mal bekommt sie wieder diese Krämpfe und sie krümmt sich vor Schmerzen. Doch genau so unerwartet wie sie gekommen sind, sind die Krämpfe wieder vorbei. Dominic zieht ihr Bühnen Outfit an, schminkt sich fertig und verlässt ihre Garderobe. Sie geht zu ihrer Band. „Hey Guys, und alles klar bei euch?“ fragt sie. „Ja, bei uns ist alles in Ordnung und es ist auch alles soweit vorbereitet“ sagt Keith, Dominics Schlagzeuger. „Klasse. In einer Stunde geht es los. Ich bin bis dahin bei Christian im Büro.“ „Okay“ sagt Seth und spielt auf seiner Gitarre herum. Dominic lächelt und geht. Keith folgt ihr. „Alles in Ordnung?“ fragt er sie. „Ja, mir geht es gut“ antwortet sie ihm. „Mach dir keine Sorgen, ich schaff das schon.“ „Du solltest es Christian sagen.“ „Nein. Und Keith, du wirst das auch nicht, hast du mich verstanden?“ Dominic sieht Keith warnend an. „Ich bin zwar nicht damit einverstanden, aber in Ordnung.“ Dominic dreht sich um und geht in Christians Büro, wo sie schon von ihm erwartet wird. Keith blieb noch einen Moment auf dem Flur stehen. Er hatte sie vor ein paar Tagen überrascht, als sie gerade einen Krampfanfall hatte. Doch musste er ihr versprechen, niemanden etwas davon zu erzählen.
Dominic betritt Christians Büro und er sieht sie an. „Du siehst fantastisch aus“ sagt er und zeigt auf die Couch. „Setzt dich.“ Dominic setzt sich und blickt auf die einzelnen Bildschirme, die verschiedene Bereiche des Clubs zeigen. „Die Werbung hat sich gelohnt“ sagt Christian und setzt sich neben sie. „Der Saal wird voll werden.“ „Ja, ich kann es sehen“ sagt sie. „Schade nur, dass Cole und Tony nicht da sein können.“ „Ich bin mir sicher, wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten, wären sie ganz sicher gekommen.“ „Ich weiß, aber sie sind mir eben sehr wichtig.“ Das Telefon auf Christians Schreibtisch klingelt und er geht ran. „Was?“ Er schwieg einen Moment. „Okay, ich komme.“ Er legt den Hörer auf. „Ich bin gleich wieder da. Ich muss mich schnell um was kümmern.“ „Alles klar, ich kann schon allein sein“ sagt Dominic. Christian verlässt sein Büro und lässt sie allein zurück. Sie erhebt sich, stellt sich vor die Videowand, verschränkt ihre Arme vor der Brust und lässt ihren Blick von einem Bildschirm zum nächsten schweifen.
Da entdeckte Dominic jemanden, der ihr ein strahlen ins Gesicht zauberte, ohne das sie lächeln muss. „Er ist da“ sagt sie zu sich. Die Tür öffnet sich und Dominic dreht sich um. „Chris, er ist …“ sie stoppt und sieht in die Augen ihres Bruders. „Tony, was machst du den hier?“ fragt sie ihn und sie fallen sich in die Arme. „Ich lasse mir doch nicht, den ersten großen Live Gig meiner kleinen Schwester entgehen“ sagt er. „Schade nur das Cole heute nicht kommen kann. Da wären wir wieder einmal alle zusammen.“ „Das sind wir doch“ sagt Tony und sieht zur Tür. Dominic folgt seinem Blick. „Genau“ sagt Cole, der nun auch in der Tür steht. Dominic konnte ihre Freude nicht mehr verbergen. „Ihr Halunken“ sagt sie und boxt Tony gegen die Schulter. „Aber, dass ist euch echt gelungen.“ Sie sieht zu Christian, der neben Cole steht. „Und du hast das natürlich gewusst?“ „Ja klar“ sagt er und lächelt sie an. „Das war übrigens Coles Idee, dir nichts davon zu sagen.“ „Nun kann ja nichts mehr schief gehen“ sagt sie. „Setzt euch doch, wir haben noch etwas Zeit.“ Cole und Kevin setzen sich auf die Couch. „Chris“ sagt Dominic und nimmt ihn zur Seite. „Was?“ „Er ist hier.“ „Ja ich weiß, Patrick hat mir schon bescheid gegeben.“ Dominic lächelt zufrieden und setzt sich zwischen ihre Brüder. „Ich dachte du bist in Miami“ sagt sie zu Tony. „Und jetzt sitzt du neben mir. Seit wann bist du in New York?“ „Ich bin heute Morgen angekommen“ antwortet er. „Cole hat mich vom Flughafen abgeholt.“ „Und wie lange bleibst du?“ „Leider nur zwei Tage.“ „Na ist ja auch egal, Hauptsache ihr seit heute Abend hier“ sagt sie und nimmt ihre Brüder in den Arm.
Sie unterhielten sich noch eine Weil und fast hätte sie vergessen, warum sie heute hier war. Da klopfte es und Keith steckte den Kopf herein. „Niki? Bist du so weit?“ Dominic sieht zu ihm auf. „Ja“ sagt sie. Wir können anfangen. Sie erhob sich und verließ das Büro. Christian ging mit Kevin und Cole in die VIP Lounge, um von dort, das Konzert zu verfolgen. Im Saal brodelt die Stimmung und die Gäste warteten gespannt auf den Auftritt von Dominic McKenzie und ihrer Band. Dominic steht aufgeregt hinter der Bühne und die Jungs gehen gerade auf ihre Plätze und beginnen zuspielen.
„Ganz schön was los hier“ sagt Jesse zu den drei anderen Mitgliedern von Mutant X und gibt Emma einen Drink. „Ja, wollen wir hoffen, dass diese Dominic McKenzie wirklich so gut ist, wie es Billy versprochen hat“ sagt Brennan und gibt Shalimar ihren Drink. „Und von euch kennt keiner, diese Dominic?“ fragt Shalimar. Brennan und Jesse sehen sich an. „Nein“ sagen die Zwei gleichzeitig. „Da drüben ist Christian Torretto, der Besitzer“ sagt Brennan als er, Christian und die McKenzie Brüder, sah. „Und wer sind die beiden, die da bei ihm sind?“ fragt Emma. „Keine Ahnung, die habe ich noch nie gesehen.“ „Leute, ich glaube es geht los“ sagt Jesse, als die Band herein kam und ihre Plätze einnahm. Gespannt sehen die Vier nach vorn, zur Bühne und mit einem Mal war so ruhig, man kann die Spannung spüren. Und da beginnt die Band die ersten Töne von „Desperate" zuspielen und Dominic kam auf die Bühne und begann zu singen.
„Das ist sie“ sagt Brennan. „Ja, sieht ganz so aus“ sagt Jesse und sieht Shalimar grienend an. „Nein Jess. Ich meine, dass ist die Frau mit der roten Corvette.“ Jesse sieht zur Bühne und dann zu Brennan. „Ich verstehe.“ „Welche rote Corvette?“ fragt Shalimar. Brennan starrt immer noch zur Bühne. Shalimar sieht Jesse fragend an. „Was ist mit ihm?“ „Ich bin mir da nicht sicher, aber ich denke, er hat sich verknallt.“ „Ach so“ sagt Shalimar und sieht wieder nach vorn. „Na ja, singen kann sie ja“ sagt sie noch.
Dominic zieht auf der Bühne ihre Show durch und reist das begeisterte Publikum mit. Sie sieht in die Runde und da ist er, Brennan Mulwray. Ihre Blicke treffen sich und für einen Moment hat Dominic das Gefühl nur für ihn zu singen. So lange hat sie darauf gewartet, ihn wieder zu sehen. Der erste Song ist zu ende und Dominic badet sich im Jubel der Zuschauer. Sie löst ihren Blick von Brennan und schaut freudestrahlend zu ihren Brüdern und zu Dominic. Die drei sind völlig aus dem Häuschen. Und schon erklingen die ersten Töne von „American Dream" und dann beginnt Dominic wieder zu singen. Und so folgt ein Song nach dem anderen. Nach dem sechsten macht die Band eine kurze Pause. Dominic geht hinter die Bühne und atmet das erste Mal wieder richtig durch. „Geht es noch?“ fragt Keith, der auch nach hinten kam. „Ja, alles klar“ sagt Dominic und nimmt einen Schluck Wasser. Keith lächelt und verschwindet in Richtung Toilette. Und da kommen auch schon Cole, Tony und Christian nach hinten. Sie nehmen Dominic nach einander in den Arm. „Du bist großartig, Kleine“ sagt Cole. „Die Leute da draußen flippen ja total aus“ sagt Tony. Dominic kann aus den Worten ihrer Brüder den Stolz heraus hören. „Ich danke euch“ sagt sie zu den beiden. „Chris, kann ich dich einen Moment sprechen?“ „Klar“ sagt er. „Wir gehen wieder auf unseren Platz“ sagt Tony und geht mit Cole wieder nach draußen.
„Was ist los?“ fragt Christian. „Oh, lass mich raten. Es geht um Brennan?“ „Chris, du kennst mich einfach zu gut. Ja es geht um Brennan.“ „Was ist mit ihm?“ „Könntest du ihm eine Nachricht von mir zukommen lassen?“ „Lass mal überlegen.“ Christian spielt den großen Denker. Dominic haut ihm gegen die Schulter. „Chris!“ „Okay! Was soll ich ihm sagen?“ „Ich möchte gern nach dem Konzert in meiner Gardarobe mit ihm reden“ sagt Dominic. „Bist du sicher?“ fragt Christian. „Ja, bin ich.“ „Okay, ich richte es ihm aus.“ „Danke“ sagt sie und gibt Dominic einen Kuss auf die Wange. Keith kommt zurück. „Wir sollten wieder raus gehen“ sagt er lächelnd. „Klingt gut“ und schon sind sie wieder auf der Bühne.
„Alles klar Leute, wir machen ja schon weiter“ sagt Dominic. „Diesen Song habe ich in einer Zeit geschrieben, wo es mit echt miss ging. Meine Gedanken kreisten damals nur um eine Person und für diese Person ist dieser Song.“ Dominic sieht zu Brennan und die Band spielt die ersten Töne von „Edge Of A Broken Heart" und Dominic beginnt zu singen.
„Brennan?“ Emma sieht Brennan an, der immer noch am überlegen ist, woher er sie kennt. Und je mehr er darüber nachdenkt, desto vertrauter wird ihm Dominic. „Brennan!“ „Ja“ „Bist du sicher, dass du sie nicht kennst?“ „Ich weiß nicht. Wieso?“ „Na ja, sie scheint dich zu kennen und nicht nur das.“ Brennan sieht Emma fragend an. „Wie meinst du das?“ „Ich weiß nicht genau“ sagt sie. „Aber ich empfange da etwas von ihr und das ist ziemlich stark. Sie kennt dich ganz genau und irgendwie tut es ihr weh“ „Es tut ihr weh?“ „Ja, aber sie ist auch total froh darüber, dich hier zu sehen.“ Brennan sieht zu Dominic und denkt intensiv nach.
„Brennan Mulwray?“ fragt Christian, der plötzlich neben den Beiden steht und Brennan aus seinen Gedanken reist. Jesse und Shalimar sind auf der Tanzfläche. „Äh ja“ sagt Brennan verwundert. „Hey ich bin Christian Torretto, mir gehört dieser Laden.“ „Ja, ich weiß. Das ist Emma, eine Freundin.“ „Hey“ sagt Christian und reicht ihr die Hand. „Brennan ich habe die Aufgabe, dir was auszurichten.“ „Mir?“ Brennan sieht ihn erstaunt an. „Ja, Dominic“ Christian schaut zur Bühne. „Sie möchte dich nach dem Konzert in ihrer Gardarobe sehen.“ Brennan sieht erstaunt zur Bühne. „Ach wirklich?“ „Komm einfach nach dem Konzert hinter die Bühne und ich bringe dich zu ihr.“ „Alles klar“ sagt Brennan. „Also dann, viel Spaß noch und wenn ihr irgendwelche Wünsche habt, lasst es mich wissen. Ihr seid heute meine Gäste“ sagt Christian zu Brennan. Dann nimmt er Emmas Hand und küsst sie. „Schöne Frau“ sagt er lächelnd. „Du kennst sie also nicht“ sagt Emma. „Alles klar.“ „He Emma, glaubst du wirklich ich würde so eine Frau je vergessen?“ „Nein sicher nicht, entschuldige.“ „Ist schon gut. Vielleicht bin ich schlauer, wenn ich bei ihr war.“ „Wenn du bei wem warst?“ fragt Shalimar, die mit Jesse von der Tanzfläche kommt. „Was wollte Christian von euch?“ fragt Jesse. „Brennan hat eine Einladung von Dominic McKenzie bekommen. Er soll nach dem Konzert in ihre Gardarobe kommen“ klärt sie Emma auf. „Wie es aussieht, hat sie sich von ihrem ersten Schock erholt“ sagt Jesse und klopft Brennan auf die Schulter.
Dominic bringt ihre Show zu ende, spielt einen Song nach dem anderen und gibt noch zwei Zugaben. Und dann ist es soweit, ihr Konzert ist beendet und Dominic geht in ihre Gardarobe zurück, wo schon Tony und Cole mit Champagner auf sie warten. „Oh man, ihr seit verrückt“ sagt sie. „Du hast es verdient, Kleines“ sagt Cole. „Genau, du warst wirklich umwerfend. Als hättest du schon immer auf der Bühne gestanden. Und nicht erst seit einem Jahr.“ Dominic setzt sich erschöpft auf die Couch, die in ihrer Garderobe steht. Sie nimmt sich ein Glas und stößt mit ihren Brüdern an. Da klopft es und Christian steckt den Kopf zur Tür herein. „Niki, er ist hier“ sagt er zu Dominic. „Wer ist hier?“ fragt Cole und sieht Dominic fragend an. Sie schweigt. „Chris?“ fragt er an Christian gewand. Der sieht zu Dominic. „Brennan Mulwray“ sagt sie dann. „Mulwray?“ Cole sieht zu Tony und dann zu Dominic. „Niki, sag dass das nicht dein Ernst ist.“ Sie sieht ihn nur flehend an. „Cole, bitte“ sagt sie nach einer Weil. „Ich will nur mit ihm reden.“ Cole überlegt, doch er weiß auch, dass er sie nicht davon abbringen kann. „Okay Kleines. Wir sind draußen, wenn du uns brauchst. Komm Tony, wir gehen“ sagt er zu seinem Bruder und die Beiden verlassen die Garderobe. Auf dem Gang begegnen sie Brennan. Cole mustert ihn, geht aber weiter, genau wie Tony. Christian winkt Brennan zu, es soll näher treten.
Brennan betritt die Gardarobe und steht nun Dominic gegenüber, die inzwischen aufgestanden war und deren Herz wie wild schlägt. „Hey“ sagt er. Er sieht sie an und weiß nicht was er von dem Ganzen halten soll. „Hey Brennan“ sagt sie. Christian hat die Tür von draußen zugemacht und war zu Cole und Tony gegangen. „Sollte ich dich kennen?“ fragt Brennan und bemüht sich immer noch, eine Erinnerung hervor zu kramen. „Setz dich doch. Ein Glas Champagner?“ fragte Dominic und dreht ihm den Rücken zu. Brennan setzte sich. „Ja, danke.“ Sie goss ihm ein Glas ein und reichte es ihm. „Ja, ich denke du solltest mich kennen“ sagt sie dann. Brennan sieht sie verwirrt an. „Es tut mir leid, aber ich kann mich nicht erinnern.“ Dominic lächelt. „Das glaube ich dir gern“ sagt sie und reicht ihm eine kleine Schachtel. „Was ist das?“ „Mache es auf.“ Neugierig öffnet er sie und sieht eine silberne Kette mit einem Tigeraugenanhänger darin liegen. Er nimmt die Kette heraus und starrt sie an. Dominic konnte sehen, wie bei Brennan die Erinnerung mit einem Schlag zurückkam. „Cat“ murmelt er vor sich hin. „Woher hast du diese Kette?“ fragt er Dominic und steht auf. „Du solltest es wissen, denn du hast sie mir vor langer Zeit geschenkt“ antwortet sie. Brennan kommt näher und sieht sie an. „Cat?“ fragt er leise. „Ja, ich bin es.“ „Aber, dass ist …“ „Unmöglich?“ Sie tritt näher an ihn heran und streicht sanft mit dem Handrücken über sein Gesicht, wie sie es damals immer getan hatte. „Wie …?“ Brennan kann es nicht fassen. „Ich habe doch gesehen, wie das Haus …“ sagt er verwirrt. Die Erinnerungen, an die Ereignisse vor fünf Jahren, hatten ihn blitzartig eingeholt. „Du bist tot“ haucht er. „Nein“ sagt sie. „Ich lebe.“ „Aber …?“ Dominic geht zur Couch und setzt sich. „Ich weiß es bis heute selbst nicht genau“ sagt sie. „Ich habe in dem Haus auf dich gewartet, wie du gesagt hattest und mit einem Mal gab es eine Explosion und ich konnte nicht mehr raus. Dann habe ich einen Balken auf den Kopf bekommen. Als ich zwei Monate später aufwachte, lag ich in einem Krankenhaus.“ Brennan sah sie an. „Warum hast du dich nicht gemeldet, als du wieder aus dem Krankenhaus heraus warst?“ „Ach Brennan, dafür gab es mehrere Gründe.“ Sie deutete ihm an, sich neben sie zu setzen. Er läst sich nicht lange bitten. Dominic griff in die Schublade des Schränkchens, welches neben der Couch stand und holte einen Umschlag heraus. Sie reichte ihn Brennan. Er sah sie an und öffnete den Umschlag. Darin befanden sich einige Fotos, die Brennan herausholte. Er sah sich ein Foto nach dem anderen an und was er da sah, zerriss ihm das Herz. Als er die Fotos durch hatte, sah er Dominic an. Den Schmerz, den sie fühlte, konnte er spüren und dazu musste er kein Psioniker sein. „Dass habe ich nicht gewusst“ sagt er und nimmt ihre Hand. Dominic sagt kein Wort. „Jetzt verstehe ich auch, wieso du so anders aussiehst.“ „Ja, dass habe ich meinem Bruder zu verdanken. Er ist Arzt und ein Freund, von ihm, Dr. Anderson ist Schönheitschirurg“ sagt sie. Dominic steht auf und geht auf die andere Seite des Zimmers. Sie spürt schon wieder diesen Krampf in sich, doch sie kann ihn dieses Mal unterdrücken. „Meine Brüder waren nicht sehr begeistert davon, dass ich jetzt mit dir spreche. Im Grunde sind sie gegen jeden Kontakt mit dir.“ „Wieso den das?“ fragte Brennan. „Sie geben dir die Schuld, für das was passiert ist.“ „Aber ich konnte nichts machen.“ Brennan steht auf und geht zu ihr. „Als ich zurückkam brannte das Haus schon und war gerade zusammen gestürzt.“ „Brennan, hey!“ Sie sieht ihn ernst an. „Ich weiß das, aber Cole und Tony meinen, wenn ich zu Hause und nicht bei dir gewesen wäre, dann wäre das alles nicht passiert.“ „Irgendwie haben sie damit auch recht“ sagt er. „Nein, habe sie nicht“ sagt sie. „Ich weiß, dass es nicht so ist. Wenn ich nicht von zu Hause weggelaufen wäre, dann hätte ich dich niemals kennen gelernt. Und um ehrlich zu sein, möchte ich diese Erinnerungen nicht missen.“ Dominic und Brennan sehen sich tief in die Augen. „Komm her“ sagt er und nimmt sie in den Arm. Sie schlingt ihre Arme um Brennan und klammert sich fest an ihn. „Oh Brennan“ schluchzt sie. „Das habe ich so vermisst.“ „Ja, ich auch.“
In dem Moment klopft es an der Tür. Keiner der Beiden reagiert darauf. Die Tür geht auf und Jesse steckt den Kopf herein. „Entschuldigung“ sagt er, als er Brennan und Dominic sieht. „Brennan?“ Brennan lässt Dominic los und dreht sich zu Jesse. Jesse lächelt sie an, die noch immer etwas durch den Wind ist. Da sieht er, wie ihre Augen kurz aufglühten, als sie ihn sieht „Was ist denn, Jess?“ fragte Brennan. „Äh, wir … wollten gehen“ stammelte Jesse. „Kommst du mit?“ „Ja ich komme gleich“ antwortete Brennan. „Können wir uns noch einmal treffen und in Ruhe über alles sprechen?“ „Brennan“ fing Dominic an. „Ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee wäre. Ich wollte dich eigentlich nur wissen lassen, dass ich noch lebe und dass es mir gut geht. Du hast jetzt ein anderes Leben und da würde ich nur stören.“ „Cat, du störst doch nicht.“ „Nein Brennan, lass mal. Es ist besser so, glaube mir. Außerdem bin ich nicht mehr lange in New York. Wir werden auf Tour gehen und da bin ich heute hier morgen da.“ „Na okay. Aber wenn du reden willst oder so, ruf mich an.“ Dominic lächelt nur. Brennan nimmt sie noch einmal in den Arm und drückt sie an sich. Dann geht Brennan mit Jesse zu den Anderen. Dominic blieb zurück und setzt sich auf die Couch. Sie beginnt zu weinen, aber weniger wegen Brennan. Sondern eher wegen der Schmerzen, die sie wieder überwältigen.
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