„Erinnerungen sind das Land,
aus dem wir nicht vertrieben werden können“
*Verfasser unbekannt*
***
„Seamus, du kleiner Idiot. Du hast alles versaut.“ Isaac war außer sich vor Zorn. Mit voller Wucht trat er gegen einen Stein, ganz in seiner Nähe und traf eine Hauswand. „Aber … ich … ich wollte doch nur … helfen.“, verteidigte sich der kleine, blonde Junge und fing an zu weinen. Beschützend stellte sich Brandon vor ihm und funkelte Isaac böse an. Niemand, absolut niemand, durfte so mit seinem kleinen Cousin umspringen. „Jetzt komm mal wieder runter Isaac. Er wollte uns doch nur vor den Nietzscheanern warnen. Du must ich ihn ja nicht gleich so anbrüllen.“ „Er hätte besser aufpassen müssen, wie er uns warnt Brandon. So knapp, sind wie noch nie entkommen. Fast hätten sie dich erwischt.“ „Haben sie aber nicht und das verdanke ich nicht dir, sonder Seamus und seinem Schriller. Du warst ja zu feige, um zurückzukommen, um mir zu helfen.“ „Hätte er besser aufgepasst, wäre es gar nicht erst so weit gekommen. Es war unverantwortlich von dir, so einem … einem kleinen Kind … die Wache zu übertragen. Wir könnten tot sein, nur weil dein kleiner Cousin, so eine große Klappe riskiert hat, und meinte er würde das schon schaffen.“ Er wollte nicht nachgegeben, er tat es jedes Mal. Immer nahm er die Schuld auf sich, wenn jemand Mist gebaut hatte. Aber heute nicht. Nicht in diesem Fall.
„Das reicht jetzt Isaac.“ Brandon war auf hundertachtzig. „Ja, okay, ich gebe zu er hat einen Fehler gemacht. Aber mein Gott, er ist doch erst sieben Jahre alt. Hast du denn keine Fehler gemacht, als du so alt warst wie er?“ „Nein.“, antworte dieser schlicht. „Okay, wenn du das sagst. Aber mal davon abgesehen, hättest du ja auch mehr aufpassen können, wieviel Lärm du machst. Nur durch dich sind wir überhaupt erst aufgeflogen. Und außerdem hättest du schneller reagieren könne, als du gemerkt hast, das uns die Nietzscheaner, entdeckt hatten.“
Isaac holte schon Luft um etwas zu erwidern, doch als er Brandon´s drohenden Blick sah, hielt er es für besser den mund zu halten. Diese Diskussion brachte sowieso nichts, außer das jeder dem anderen die Schuld zu schob. Wenn er jetzt ehrlich zu sich selbst war und noch einmal darüber nachdachte, was in den letzten Stunden passiert war, so musste er Brandon Recht geben. Sicherlich hätte er wirklich früher reagieren müssen, als er sah, dass sie die Nietzscheaner bemerkt hatten, aber Seamus hätte vor allem aufpassen müssen wie er sie warnte. Ihm selbst, wäre sicherlich nicht eingefallen, einen Schriller zu benutzen.
Brandon hielt ich ihn also für den Verantwortlichen. Schön, aber diese Mal würde er nicht den Sündenbock spielen und alle Schuld auf sich nehmen, nur weil so ein kleiner Bengel, nicht wusste, wie man anständig Wache hielt.
Trotzig stelle er sich etwas abseits und verschränkte die Arme vor der Brust, während er dabei zusah, wie Brandon versuchte, den immer noch weinenden Seamus zu beruhigen. „Hör zu Shay, es ist nicht deine Schuld okay? Wir hätten alle besser aufpassen sollen. Und ich bin mir sicher, dass Isaac, das nicht so gemeint hat. Er ist sauer auf mich und nicht auf dich. Sei ihm nicht böse ja?“ Sein kleiner Cousin stand mit hängendem Kopf vor ihm und traute sich nicht ihm in die Augen zu sehen. Seamus schämte sich, weil er den Aneisungen von Brandon nicht richtig Folge geleistet hatte und die Nietzscheaner ihn benahe erwischt hatten. „Aber … ich wollte … wollte … doch wirklich … bloß helfen“, schluchzte der kleine und vergrub sein Gesicht in Brandon´s Schulter. „Das weiß ich doch shay. Und Isaac weiß das auch.“ “Dann hätte er … er … ja nicht gleich … so … so zu ... brüllen brau…uchen.“
„Glaub mir Shay, er hat das sicherlich nicht böse gemeint. Beim nächsten Mal passen wir einfach besser auf okay?“ Er schob ihm ein wenig von sich weg und sah ihn aufmuntert an. Eine dicke Träne kullerte uber Seamus Wange und Brandon wischte sie mit seinem Ärmel weg. Anschließend schaute er auf seinen Pullover und musste grinsen. „Du hast mich ja ganz nass gemacht, Kleiner. Soll ich etwa ertrinken?“ Jetzt grinste auch Seamus und eine leichte Röte stieg ihm ins Gesicht. Ihm war es peinlich, dass er geweint hatte. Er war ja schließlich kein Baby mehr.
„Und genau aus diesem Grund, geh ich nun zu Isaac und entschuldige mich“, dachte er und ging zu ihm rüber. Als er vor Isaac stand, trat er verlegen von einem Bein aufs andere und suchte in Gedanken nach den passenden Worten. Isaac schaute ihn zuerst noch ein bisschen ärgerlich an. Doch als er ihn so verlegen vor sich sah, musste er an seinen kleinen Bruder denken. Shiaron, war vor ein paar Jahren von Nietzscheanern erschossen worden und so wie Seamus nun vor ihm stand, musste er daran denken, dass auch er, immer von einem Bein aufs andere getreten war, wenn er etwas angestellt hatte. Er konnte ihm einfach nicht länger böse sein. „Ist schon gut Seamus. Ist ja nicht deine Schuld. Ich hätte nicht so ausrasten dürfen.“, entschuldigte sich Isaac bei Seamus und kniete sich vor diesem auf den Boden. „Na wieder Freunde?“. Seamus strahlte übers ganze Gesicht und nickte...
aus dem wir nicht vertrieben werden können“
*Verfasser unbekannt*
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„Seamus, du kleiner Idiot. Du hast alles versaut.“ Isaac war außer sich vor Zorn. Mit voller Wucht trat er gegen einen Stein, ganz in seiner Nähe und traf eine Hauswand. „Aber … ich … ich wollte doch nur … helfen.“, verteidigte sich der kleine, blonde Junge und fing an zu weinen. Beschützend stellte sich Brandon vor ihm und funkelte Isaac böse an. Niemand, absolut niemand, durfte so mit seinem kleinen Cousin umspringen. „Jetzt komm mal wieder runter Isaac. Er wollte uns doch nur vor den Nietzscheanern warnen. Du must ich ihn ja nicht gleich so anbrüllen.“ „Er hätte besser aufpassen müssen, wie er uns warnt Brandon. So knapp, sind wie noch nie entkommen. Fast hätten sie dich erwischt.“ „Haben sie aber nicht und das verdanke ich nicht dir, sonder Seamus und seinem Schriller. Du warst ja zu feige, um zurückzukommen, um mir zu helfen.“ „Hätte er besser aufgepasst, wäre es gar nicht erst so weit gekommen. Es war unverantwortlich von dir, so einem … einem kleinen Kind … die Wache zu übertragen. Wir könnten tot sein, nur weil dein kleiner Cousin, so eine große Klappe riskiert hat, und meinte er würde das schon schaffen.“ Er wollte nicht nachgegeben, er tat es jedes Mal. Immer nahm er die Schuld auf sich, wenn jemand Mist gebaut hatte. Aber heute nicht. Nicht in diesem Fall.
„Das reicht jetzt Isaac.“ Brandon war auf hundertachtzig. „Ja, okay, ich gebe zu er hat einen Fehler gemacht. Aber mein Gott, er ist doch erst sieben Jahre alt. Hast du denn keine Fehler gemacht, als du so alt warst wie er?“ „Nein.“, antworte dieser schlicht. „Okay, wenn du das sagst. Aber mal davon abgesehen, hättest du ja auch mehr aufpassen können, wieviel Lärm du machst. Nur durch dich sind wir überhaupt erst aufgeflogen. Und außerdem hättest du schneller reagieren könne, als du gemerkt hast, das uns die Nietzscheaner, entdeckt hatten.“
Isaac holte schon Luft um etwas zu erwidern, doch als er Brandon´s drohenden Blick sah, hielt er es für besser den mund zu halten. Diese Diskussion brachte sowieso nichts, außer das jeder dem anderen die Schuld zu schob. Wenn er jetzt ehrlich zu sich selbst war und noch einmal darüber nachdachte, was in den letzten Stunden passiert war, so musste er Brandon Recht geben. Sicherlich hätte er wirklich früher reagieren müssen, als er sah, dass sie die Nietzscheaner bemerkt hatten, aber Seamus hätte vor allem aufpassen müssen wie er sie warnte. Ihm selbst, wäre sicherlich nicht eingefallen, einen Schriller zu benutzen.
Brandon hielt ich ihn also für den Verantwortlichen. Schön, aber diese Mal würde er nicht den Sündenbock spielen und alle Schuld auf sich nehmen, nur weil so ein kleiner Bengel, nicht wusste, wie man anständig Wache hielt.
Trotzig stelle er sich etwas abseits und verschränkte die Arme vor der Brust, während er dabei zusah, wie Brandon versuchte, den immer noch weinenden Seamus zu beruhigen. „Hör zu Shay, es ist nicht deine Schuld okay? Wir hätten alle besser aufpassen sollen. Und ich bin mir sicher, dass Isaac, das nicht so gemeint hat. Er ist sauer auf mich und nicht auf dich. Sei ihm nicht böse ja?“ Sein kleiner Cousin stand mit hängendem Kopf vor ihm und traute sich nicht ihm in die Augen zu sehen. Seamus schämte sich, weil er den Aneisungen von Brandon nicht richtig Folge geleistet hatte und die Nietzscheaner ihn benahe erwischt hatten. „Aber … ich wollte … wollte … doch wirklich … bloß helfen“, schluchzte der kleine und vergrub sein Gesicht in Brandon´s Schulter. „Das weiß ich doch shay. Und Isaac weiß das auch.“ “Dann hätte er … er … ja nicht gleich … so … so zu ... brüllen brau…uchen.“
„Glaub mir Shay, er hat das sicherlich nicht böse gemeint. Beim nächsten Mal passen wir einfach besser auf okay?“ Er schob ihm ein wenig von sich weg und sah ihn aufmuntert an. Eine dicke Träne kullerte uber Seamus Wange und Brandon wischte sie mit seinem Ärmel weg. Anschließend schaute er auf seinen Pullover und musste grinsen. „Du hast mich ja ganz nass gemacht, Kleiner. Soll ich etwa ertrinken?“ Jetzt grinste auch Seamus und eine leichte Röte stieg ihm ins Gesicht. Ihm war es peinlich, dass er geweint hatte. Er war ja schließlich kein Baby mehr.
„Und genau aus diesem Grund, geh ich nun zu Isaac und entschuldige mich“, dachte er und ging zu ihm rüber. Als er vor Isaac stand, trat er verlegen von einem Bein aufs andere und suchte in Gedanken nach den passenden Worten. Isaac schaute ihn zuerst noch ein bisschen ärgerlich an. Doch als er ihn so verlegen vor sich sah, musste er an seinen kleinen Bruder denken. Shiaron, war vor ein paar Jahren von Nietzscheanern erschossen worden und so wie Seamus nun vor ihm stand, musste er daran denken, dass auch er, immer von einem Bein aufs andere getreten war, wenn er etwas angestellt hatte. Er konnte ihm einfach nicht länger böse sein. „Ist schon gut Seamus. Ist ja nicht deine Schuld. Ich hätte nicht so ausrasten dürfen.“, entschuldigte sich Isaac bei Seamus und kniete sich vor diesem auf den Boden. „Na wieder Freunde?“. Seamus strahlte übers ganze Gesicht und nickte...
