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von Sunako-chan
erstellt: 30.05.2007
letztes Update: 26.02.2008
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(abgebrochen)
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Kapitel 3: Ein neuer Auftrag
Schnell ritt ich auf meinem schwarzen Pferd zurück. Zu meinen Auftraggebern in den Vatikan.
Ich betrat die groβe Kirche des Vatikans. Entschlossen durchquerte ich den gigantisch groβen Raum, in welchen das Licht der Morgensonne, herein schien.
Meine Schritte hallten auf dem Marmorfuβboden und sogleich betrat ich einen Beichtstuhl.
„Bitte segnen Sie mich, denn ich habe…“
„…gesündigt. Ja, ich weiβ. Das können Sie auβerordentlich gut“, wurde ich unterbrochen.
„Seufz!“ Nun konnte ich mich auf eine Standpauke gefasst machen.
„Sie haben das Rosenfenster eingeschlagen“ Mit einem Ruck wurde das Gitterfenster geöffnet. Dahinter saβ ein Mann von etwa siebzig Jahren. Er sprach mit italienischem Akzent, er war Kardinal (lg an Iceheart ^^) - wie anzunehmen – und trug das Gewand eines Vatikanbewohners. Sein Gesicht war vom Alter gezeichnet. Doch das Feuer in seinen Augen, über denen sich buschige Augenbrauen befanden, (Lee, Verwandtschaft? ^^) war noch nicht erloschen.
„Ich will wirklich nicht pingelig sein, aber das ist Mister Hyde gewesen“, bemerkte ich.
„13. Jahrhundert. Über 600 Jahre alt! Dafür wünsche ich Ihnen eine Woche in der Hölle“ Kardinal Jinette auf der anderen Seite des Gitterfensters sah mich verärgert an.
„Das wär’ mal ’ne ganz nette Abwechslung“
„Verstehen Sie mich nicht falsch… Ihre Erfolge stehen auβer Zweifel, aber Ihre Methoden erregen zu viel Aufmerksamkeit. Überall Steckbriefe! Wir sind nicht amüsiert“.
„Denken Sie, es gefällt mir, der meistgesuchte Mann Europas zu sein? Warum tun Sie und der Orden nicht irgendetwas dagegen?“ Nun war ich wütend. Ich musste schlieβlich die ganze Drecksarbeit machen.
„Weil wir gar nicht existieren“.
„Na, dann existiere ich auch nicht“. Ich machte Anstalten den Beichtstuhl zu verlassen und stand auf, doch der Kardinal hinderte mich daran, indem er einen versteckten Knopf drückte, der ein Gitter vor der Tür des Beichtstuhls herabfallen lieβ.
„Als Sie halb tot die Treppen dieser Kirche hinauf krochen und wir Sie fanden, war uns allen klar, dass Sie geschickt worden waren um Gottes Werk zu tun“, beharrte der Kardinal, während er mich segnete.
„Warum kann Er es nicht selbst tun?“, genervt wandte ich mich wieder um.
„Keine weitere Blasphemie. Sie haben schon Ihr Gedächtnis verloren als Buβe für frühere Sünden“, ärgerte er sich.
Ein erneutes Betätigen eines versteckten Schalters öffnete die hintere Wand des Beichtstuhls auf seiner und auf meiner Seite. Er stand auf und betrat einen von Fackeln erleuchteten Tunnel, der sich hinter uns geöffnet hatte.
Dann ging er die steinernen Stufen der Treppe hinab und bemerkte noch: „Wenn Sie es wiedergewinnen wollen, schlage ich vor, weiterhin Gott zu Diensten zu sein... Ohne uns würde die Welt in Finsternis versinken“.
Ich schloss meine Augen. Wann würde es endlich vorbei sein…
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Wir schritten die Treppe hinunter und der Kardinal begann: „Regierungen und Imperien kommen und gehen, aber wir, wir haben der Menschheit von Anbeginn an Sicherheit gegeben“.
Mit diesen Worten trat er in einen Keller. Überall standen Menschen zu Gruppen zusammen. Jeder war beschäftigt und ging seiner Tätigkeit nach. Einige waren mit irgendeiner Forschung beschäftigt, andere schmiedeten Waffen, und wieder andere saβen einfach beisammen und redeten. An der gewölbten Decke hingen zahlreiche Kronleuchter mit flackernden Kerzen. Groβe Feuer brannten in Öfen und heizten den Raum. Das erstaunlichste jedoch war, dass Gläubige aus allen Religionen hier waren und arbeiteten. Sie hatten sich vereint, um gegen das Böse in der Welt gemeinsam zu kämpfen…
Wir schritten durch den Raum. „Wir sind das letzte Bollwerk gegen das Böse. Das Böse, von dessen Existenz der Rest der Menschheit gar nichts weiβ“, fuhr Jinette fort.
Wir blieben an einem Tisch mit vielen Gerätschaften und Forschungsmittel stehen.
„Für Sie sind diese Monster nur böse Wesen, die bezwungen werden müssen. Aber… Ich bin der, der bei ihnen ist, wenn sie sterben… und sie wieder zu dem werden, was sie einst waren“.
„Für Sie, mein Sohn, ist dies alles eine Glaubensprüfung“. Er schnippte einmal mit den Fingern. „Und nun möchten wir, dass Sie gen Osten reisen… “, sagte er feierlich. Dann drehte er sich um und blickte auf eine Wand, auf die das Bild einer Karte projiziert wurde.
„… in den entlegensten Winkel Rumäniens.
Ein fluchbeladenes Land, terrorisiert von diversen grauenvollen Kreaturen. Beherrscht von einem gewissen Graf Dracula“.
„Dracula?!“ Erstaunt hob ich den Kopf.
Dieser Name… irgendwo hatte ich ihn bereits einmal gehört. Die Karte auf der Wand war verschwunden und anstelle wurde nun ein Bild eines Mannes projiziert… Ich trat näher heran und erstarrte. Der Mann auf dem Bild konnte nicht älter als ich selbst sein. Sprachlos betrachtete ich sein bleiches Gesicht. Es war makellos und… wunderschön. Ich konnte den Blick nicht von seinem Gesicht wenden. Schwarzes, wallendes Haar fiel über seine Schultern und er trug einen Hut, der majestätisch seinen Kopf schmückte. Sein schön geschwungener Mund deutete ein Lächeln an doch seine kalten Augen schienen mir direkt in die Seele zu blicken. Sie zogen mich förmlich in ihren Bann und ich war wie paralysiert. Nur nebenbei hörte ich die Stimme des Kardinals weiterreden.
„… Ja, mit so einem Widersacher hatten Sie noch nie zu tun! Unsere Geschichte beginnt vor vierhundertfünfzig Jahren. Da schwor der transsilvanische Ritter Valerious der Ältere…“, das Bild eines alten, bärtigen Mannes wurde gezeigt, dessen Gesicht von Narben durchzogen war. Der Bann des Bildes löste sich von mir und etwas benommen schüttelte ich meinen Kopf. Der Kardinal redete weiter, denn er hatte nichts von meiner Verwirrung bemerkt.
„… bei Gott, dass seine Familie nie den Himmel betreten würde, bevor sie Dracula nicht aus ihrem Land getilgt hätten. Aber der Erfolg blieb ihnen bis jetzt versagt.
Und es gibt nur noch wenige Familienmitglieder“.
Erneut erschien ein anderes Bild. Ein Mann mit einer Augenklappe und gelockten Haaren war zu sehen. „Sein Nachfahre… Boris Valerious… König der Zigeuner. Er verschwand vor knapp zwölf Monaten spurlos.
„Sein einziger Sohn... Prinz Velkan... ihn hat es vor etwa einer Woche erwischt und seine einzige Tochter... Prinzessin Anna“.
Nacheinander wurden die Bilder der Genannten gezeigt. Die Prinzessin war erfüllt von jugendlicher Schönheit, doch ich blieb unbeeindruckt…
„Wenn sie getötet wird, bevor Dracula besiegt ist, dann werden neun Generationen der Familie… niemals durch das Himmelstor des Petrus’ gehen.
Seit mehr als 400 Jahren… hat diese Familie unsere linke Flanke verteidigt... sie gaben ihr Leben... Wir dürfen sie nicht dem Fegefeuer aussetzen“.
„Also schicken Sie mich in die Hölle“, ich hatte meine Sprache wieder gefunden.
Kardinal Jinette wandte sich mir wieder zu und klopfte mir auf die Schulter:
„In gewisser Weise… “.
Ein Diener übergab Jinette eine sehr alte, zusammengerollte Schriftrolle und dieser sprach weiter: „Valerious der Ältere hat dies hier vor 400 Jahren hinterlassen“.
Er zog die Schriftrolle auseinander. „Wir kennen seinen Zweck nicht, aber er hat es uns sicher nicht ohne Grund hinterlassen“.
Ich betrachtete die Inschrift. Ich fragte mich, was dort wohl stand und als hätte er meine Gedanken gelesen, fuhr der Kardinal fort: „Die lateinische Inschrift bedeutet so viel wie: ‚Im Namen Gottes öffne diese Tür.’
“Er zog die Schriftrolle weiter auf. „Da ist eine Insignie“.
Ich kannte dieses Zeichen. Erstaunt betrachtete ich meine linke Hand, an welcher ich einen Ring trug. Auf dem Ring war das Bild eines Drachen (nochmals danke an Iceheart. Weiss deine Ratschläge und Hinweise auf Fehler in meinen Texten wirklich sehr zu schätzen. Liebe Grüsse) eingeprägt und genau diese Bild befand sich ebenfalls auf der Schriftrolle. Ja, das passt zu Ihrem Ring. Ich glaube, dass Sie in Transsilvanien vielleicht die Antwort finden, nach der sie suchen…
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Uff... Kapi fertig. Bis zum nächsten ciao eure Sunako
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