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Geschichte: Fanfiktion
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von Nitchen
erstellt: 16.05.2007
letztes Update: 22.06.2007
Geschichte, Romanze / P12
(abgebrochen)
Ok, erst mal vielen Dank für die zwei Reviews :)
Das zweite: Ich versuche, dass das nächste Kapitel länger wird....^^
Nach 2 lag María verschwitzt im Krankenbett aber sie lächelte glücklich. Man hatte ihren Sohn auf ihren Bauch gelegt und dieser schlummerte friedlich vor sich hin. Stolz betrachtete María den kleinen Wurm und stille Tränen tropften auf ihre Bettdecke. Tränen des Glücks. Miguel Franchez war ein Geschenk des Himmels. Eine Krankenschwester kam ins Zimmer hinein und lächelte María an. „Entschuldigen Sie bitte, aber der Mann, der zu Hause bei mir war. Wartet er draußen?“, erkundigte sich María mit mulmigem Gefühl. Sie wünschte sie, dass Fernando ins Zimmer trat und sie herzlich in die Arme nahm.. Doch die Schwester schüttelte bedauernd den Kopf. „Nein, tut mir Leid. Senor Torres ist schon fünf Minuten nach ihrer Einlieferung nach Hause gegangen.“ Mit diesen Worten legte die Schwester Marías Sohn in das Kinderbettchen und rollte es zur Babystation. Verwirrt schaute María ihr nach. Was hatte das nun wieder zu bedeuten? Ja, ok. Sie hatten sich nun fünf Jahre lang nicht mehr gesehen, aber dass Fernando sich so wenige freute sie wiederzusehen versetzt ihr einen Stich ins Herz.
Nach zwei Tagen wurde María und ihr kleiner Sohn aus dem Krankenhaus entlassen. Als sie zu Hause ankam, legte sie Miguel in sein Babybett und schaltete das Babyfon ein, denn sie wollte hinüber zu Fernando und mit ihm reden. Doch sie wusste nicht genau was sie ihm sagen sollte. Sie ließ die Haustür offen und lief hinüber zu Fernandos Wohnung. Sie läutete und wartete mit klopfendem Herzen ab. Es dauerte nicht lange und sie hörte, wie hinter der Tür jemand das Schloss aufschloss. Fernando stand mit zersausten Haaren vor ihr und sah sie ausdruckslos an. „Darf ich rein kommen?“, fragte María leise, da sie sein Schweigen nicht mehr länger ertragen konnte. Ohne auch nur ein Wort zu sagen trat Fernando beiseite und erwährte ihr den Eintritt. Er ging ins Wohnzimmer und sah sie abwartend an. „Cómo estás?“, fragte sie leise. „Was geht’s es dich an? Dir war es auch die letzten fünf Jahre herzlich egal, wie’s mir ging!“, erwiderte Fernando und verschränkte seine Arme vor seiner Brust. María glaubte, sich verhört zu haben. Was sollte das denn jetzt werden? Hatte er vergessen, dass er derjenige war, der den Kontakt abgebrochen hatte? „Also jetzt mach mal halblang. Ich habe dir drei Monate lang E-Mails geschrieben. Ich habe keine einzige Antwort von dir erhalten! Und jetzt wirfst du mir vor, ich sei Schuld?“, meinte María und blickte ihren ehemaligen besten Freund ins Gesicht. „Wer ist denn so sang und klanglos abgehauen? Ich wusste nicht wo du bist, meine Eltern wussten auch nicht wo du bist! Und du erwartest von mir, dass ich mit dir rede...dir hinterher schreibe.....pffff......du warst mir ne tolle Freundin. Ich habe doch deine Eltern auch gemocht! Und du hast mich einfach so im Stich gelassen!“ Fernandos Stimme wurde lauter und María wusste, dass er nun ernsthaft sauer war. „Du bist zwei Jahre älter als ich! Ich dachte du bist stark und du wirst es verkraften und mich verstehen. Ich hatte doch keine andere Wahl. Mein Pate hat bei der Hochzeit meiner Eltern das Versprechen abgegeben für mich zu sorgen im Falle eines Todes. Dem ist er nachgekommen und ich habe erfolgreich mit viel harter Arbeit das Abi geschafft.......Und überhaupt. Es waren meine Eltern, die bei diesem Landeversuch des Flugzeuges umgekommen sind! Es waren meine Eltern, die ich hab verbrennen sehen! Wo warst du, als ich deine Hilfe brauchte? Meinen besten Freund zum Reden? Wo warst, als ich ein halbes Jahr lang von den gleichen Alpträumen geplagt wurde und du mir nie geantwortet hast? Wo warst du, als ich dich angefleht habe mir doch zu schreiben, da ich meine Therapiestunden für nutzlos empfand? Wo warst, als ich meine Eltern, Madrid und dich vermisst habe? Verdammt, Nando, wo warst du??“, schrie María, ihre Stimme wurde immer verzweifelter und sie hatte nicht bemerkt, dass ihr die Tränen über ihre Wangen liefen? Fernando sah sie geschockt an. Er wollte etwas sagen, doch María hieß ihm mit einer Geste still zu sein. Sie war noch nicht fertig. „Wo warst, als mein Schwangerschaftstest positiv ausfiel? Wo warst du, als ich mich entschieden habe nach dem Abitur das Kind zu behalten? Wo warst du, als ich vor paar Tagen meinen Freund, den Vater meines Sohnes in unserem Bett mit einer anderen gesehen habe?!“ Ihre Stimme zitterte und sie biss sich auf die Lippen. Mit tränenverschleiertem Blick sah sie Fernando an, der sie stumm ansah. Er brauchte Zeit um das ganze zu verdauen. „María.......“, fing er an, doch diese schüttelte hektisch mit dem Kopf. In diesem Augenblick hörten beide ein lautes quengelndes Geplärre. Ohne auch nur ein Wort zu sagen eilte sie hinüber zu ihrer Wohnung.
Sie hob Miguel aus ihrem Bett und wiegte ihn leicht hin und her. „Ja, mein Süßer. Alles wird Gut. Ich bin ja bei dir“, sprach sie mit sanfter Stimme. Sie klang sehr gefasst und ihre Stimme hatte eine beruhigende Wirkung. Das allerwichtigste war für sie, dass Miguel in keiner Wiese spüre sollte, dass sie wütend oder traurig war. Denn sie wusste, dass gerade Säuglinge und Kinder ein äußerst feines Gespür für Stimmungen hatten. „Na du, hast du Hunger?“, fragte sie und machte sich auf der Couch bequem und knöpfte sich die Bluse auf. Während sie nun ihrem Sohn die Brust gab summte sie leise ein deutsches Kinderlied vor sich hin. Nach einigen Minuten läutete es an der Tür und sie konnte Fernandos blonder Haarschopf erkennen.
Das zweite: Ich versuche, dass das nächste Kapitel länger wird....^^
Nach 2 lag María verschwitzt im Krankenbett aber sie lächelte glücklich. Man hatte ihren Sohn auf ihren Bauch gelegt und dieser schlummerte friedlich vor sich hin. Stolz betrachtete María den kleinen Wurm und stille Tränen tropften auf ihre Bettdecke. Tränen des Glücks. Miguel Franchez war ein Geschenk des Himmels. Eine Krankenschwester kam ins Zimmer hinein und lächelte María an. „Entschuldigen Sie bitte, aber der Mann, der zu Hause bei mir war. Wartet er draußen?“, erkundigte sich María mit mulmigem Gefühl. Sie wünschte sie, dass Fernando ins Zimmer trat und sie herzlich in die Arme nahm.. Doch die Schwester schüttelte bedauernd den Kopf. „Nein, tut mir Leid. Senor Torres ist schon fünf Minuten nach ihrer Einlieferung nach Hause gegangen.“ Mit diesen Worten legte die Schwester Marías Sohn in das Kinderbettchen und rollte es zur Babystation. Verwirrt schaute María ihr nach. Was hatte das nun wieder zu bedeuten? Ja, ok. Sie hatten sich nun fünf Jahre lang nicht mehr gesehen, aber dass Fernando sich so wenige freute sie wiederzusehen versetzt ihr einen Stich ins Herz.
Nach zwei Tagen wurde María und ihr kleiner Sohn aus dem Krankenhaus entlassen. Als sie zu Hause ankam, legte sie Miguel in sein Babybett und schaltete das Babyfon ein, denn sie wollte hinüber zu Fernando und mit ihm reden. Doch sie wusste nicht genau was sie ihm sagen sollte. Sie ließ die Haustür offen und lief hinüber zu Fernandos Wohnung. Sie läutete und wartete mit klopfendem Herzen ab. Es dauerte nicht lange und sie hörte, wie hinter der Tür jemand das Schloss aufschloss. Fernando stand mit zersausten Haaren vor ihr und sah sie ausdruckslos an. „Darf ich rein kommen?“, fragte María leise, da sie sein Schweigen nicht mehr länger ertragen konnte. Ohne auch nur ein Wort zu sagen trat Fernando beiseite und erwährte ihr den Eintritt. Er ging ins Wohnzimmer und sah sie abwartend an. „Cómo estás?“, fragte sie leise. „Was geht’s es dich an? Dir war es auch die letzten fünf Jahre herzlich egal, wie’s mir ging!“, erwiderte Fernando und verschränkte seine Arme vor seiner Brust. María glaubte, sich verhört zu haben. Was sollte das denn jetzt werden? Hatte er vergessen, dass er derjenige war, der den Kontakt abgebrochen hatte? „Also jetzt mach mal halblang. Ich habe dir drei Monate lang E-Mails geschrieben. Ich habe keine einzige Antwort von dir erhalten! Und jetzt wirfst du mir vor, ich sei Schuld?“, meinte María und blickte ihren ehemaligen besten Freund ins Gesicht. „Wer ist denn so sang und klanglos abgehauen? Ich wusste nicht wo du bist, meine Eltern wussten auch nicht wo du bist! Und du erwartest von mir, dass ich mit dir rede...dir hinterher schreibe.....pffff......du warst mir ne tolle Freundin. Ich habe doch deine Eltern auch gemocht! Und du hast mich einfach so im Stich gelassen!“ Fernandos Stimme wurde lauter und María wusste, dass er nun ernsthaft sauer war. „Du bist zwei Jahre älter als ich! Ich dachte du bist stark und du wirst es verkraften und mich verstehen. Ich hatte doch keine andere Wahl. Mein Pate hat bei der Hochzeit meiner Eltern das Versprechen abgegeben für mich zu sorgen im Falle eines Todes. Dem ist er nachgekommen und ich habe erfolgreich mit viel harter Arbeit das Abi geschafft.......Und überhaupt. Es waren meine Eltern, die bei diesem Landeversuch des Flugzeuges umgekommen sind! Es waren meine Eltern, die ich hab verbrennen sehen! Wo warst du, als ich deine Hilfe brauchte? Meinen besten Freund zum Reden? Wo warst, als ich ein halbes Jahr lang von den gleichen Alpträumen geplagt wurde und du mir nie geantwortet hast? Wo warst du, als ich dich angefleht habe mir doch zu schreiben, da ich meine Therapiestunden für nutzlos empfand? Wo warst, als ich meine Eltern, Madrid und dich vermisst habe? Verdammt, Nando, wo warst du??“, schrie María, ihre Stimme wurde immer verzweifelter und sie hatte nicht bemerkt, dass ihr die Tränen über ihre Wangen liefen? Fernando sah sie geschockt an. Er wollte etwas sagen, doch María hieß ihm mit einer Geste still zu sein. Sie war noch nicht fertig. „Wo warst, als mein Schwangerschaftstest positiv ausfiel? Wo warst du, als ich mich entschieden habe nach dem Abitur das Kind zu behalten? Wo warst du, als ich vor paar Tagen meinen Freund, den Vater meines Sohnes in unserem Bett mit einer anderen gesehen habe?!“ Ihre Stimme zitterte und sie biss sich auf die Lippen. Mit tränenverschleiertem Blick sah sie Fernando an, der sie stumm ansah. Er brauchte Zeit um das ganze zu verdauen. „María.......“, fing er an, doch diese schüttelte hektisch mit dem Kopf. In diesem Augenblick hörten beide ein lautes quengelndes Geplärre. Ohne auch nur ein Wort zu sagen eilte sie hinüber zu ihrer Wohnung.
Sie hob Miguel aus ihrem Bett und wiegte ihn leicht hin und her. „Ja, mein Süßer. Alles wird Gut. Ich bin ja bei dir“, sprach sie mit sanfter Stimme. Sie klang sehr gefasst und ihre Stimme hatte eine beruhigende Wirkung. Das allerwichtigste war für sie, dass Miguel in keiner Wiese spüre sollte, dass sie wütend oder traurig war. Denn sie wusste, dass gerade Säuglinge und Kinder ein äußerst feines Gespür für Stimmungen hatten. „Na du, hast du Hunger?“, fragte sie und machte sich auf der Couch bequem und knöpfte sich die Bluse auf. Während sie nun ihrem Sohn die Brust gab summte sie leise ein deutsches Kinderlied vor sich hin. Nach einigen Minuten läutete es an der Tür und sie konnte Fernandos blonder Haarschopf erkennen.
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