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von Hoshikari    erstellt: 18.04.2007    letztes Update: 18.04.2007    Geschichte, Humor / P6    (fertiggestellt)
Hallöchen Leute!
Hier bin ich mal wieder… endlich. Hatte bis eben Unterricht… Referate. So gegen Ende wurde mir etwas langweilig und so habe ich, mal wieder, angefangen irgendwas zu schreiben. Es ist eine kleine, lustige Kurzgeschichte, die euch hoffentlich gefallen wird.

Ich widme diese Geschichte Yami-chan
Ich hoffe sie gefällt dir^^

Disclaimer: die Story und die Charas gehören nicht mir und ich verdiene mit dieser Geschichte keinerlei Geld!

Nun denn… ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe auf viele Kommis!

Eure Hoshikari


Wo ist das Sakabatou?

Seit Stunden schon rannte Kenshin durch das Haus, welches er sich seit fast einem Jahr mit Aoshi Shinomori teilte. Warum er das tat? Er konnte sein Schwert, sein über alles geliebtes Sakabatou, nicht finden. Normalerweise lag es IMMER an seinem Kopfende, sodass er es gleich nach dem Aufstehen in den Arm nehmen konnte. Ja, dieses Schwert bedeutete ihm viel!

Doch an diesem Morgen war etwas Undenkbares eingetroffen: das Schwert war weg. Wieso? Wann? Wie? Er konnte sich keinen Reim darauf machen. Das war bisher noch nie passiert.

Aoshi konnte er dazu nicht fragen, da dieser auf Arbeit war. Seit der Kampf gegen Enishi ausgestanden war, hatten sie beide ihr Kämpferdasein aufgegeben und lebten seitdem ein einfaches Bürgerleben.
Nach mehreren gescheiterten Versuchen hatte der Rothaarige den Größeren sogar dazu gebracht die Wäsche ab und zu zu waschen, zu kochen und zu putzen! Das war eine Meisterleistung gewesen, da sich der EX-Hauptmann strickt geweigert hatte auch nur den kleinsten Finger bei diesen 3 Dingen zu rühren! Erst als Kenshin buchstäblich in einen Heulkrampf gefallen war und ihm Vorwürfe machte, er würde hier als Dienstsklave gehalten werden, gab der starrköpfige Ninja nach und fügte sich letztendes in sein Schicksal als männliche Hausfrau.

Hier musste er zu seiner Verwunderung feststellen, dass ihm diese Arbeit gar nicht so missfiel, wie er immer gedacht hatte. Im Gegenteil: er fand immer wieder eine Gelegenheit mit seinem Ken-chan bei diesen Arbeiten Spaß zu haben. Beim Wäsche waschen bspw. beschmissen sie sich gegenseitig mit Seifenblasen, beim Kochen fütterte er zwischendurch den Kleineren, welcher ihm jedes Mal ein zuckersüßes Lächeln als Belohnung schenkte und beim Putzen führten sie immer einen Wettkampf aus: derjenige, welcher das Meiste sauber machte, bekam am Ende von dem „Verlierer“ eine wohltuende Massage. Meistens ging es jedoch so aus, dass beide letztendes eine solche bekamen.


Schwer seufzend gab sich Kenshin dem schrecklichen Schicksal hin. Es war bereits Nachmittag und obwohl er das gesamte Haus auf den Kopf gestellt hatte, war er nicht fündig geworden. Mit leichten Tränen in den Augen und hängendem Kopf schlurfte er in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten. In weniger als einer halben Stunde würde Aoshi nach Hause kommen.

Etwa eine halbe Stunde später:
„Bin wieder da~a!“ Etwas müde von der Arbeit, aber dennoch glücklich, lief Aoshi erwartungsvoll ins Esszimmer; wissend, dass dort auf ihn bereits das Abendessen wartete. Kenshin, welcher schon am Tisch sas, wollte schon etwas entgegnen, doch in dem Augenblick, da Aoshi den Raum betrat, weiteten sich seine Augen, wurden Tellergroß und die Kinnlage fiel im hohen Bogen zu Boden.

„Alles in Ordnung?“, fragte der Schwarzhaarige besorgt. Ohne darauf zu antworten starrte Kenshin weiterhin auf dessen linke Hand, welche, man konnte es kaum glauben, SEIN Sakabatou festhielt!
Schneller, als man hinsehen konnte, war er aufgesprungen und hatte sich auf sein Schwert gestürzt, um es fest an sich zu drücken. „Endlich habe ich dich wieder! Ich dachte schon ich hätte dich verloren, als ich dich heute nicht gefunden habe!“ „Aber Ken-chan, du selbst hast mich doch gestern noch gebeten es heute mit zum Schmied zu nehmen, damit er die Schwertscheide erneuert“, entgegnete der Größere halb belustigt, halb verständnislos.

Der Rothaarige jedoch antwortete darauf nichts, drückte einfach weiterhin sein geliebtes Sakabatou an sich, froh es endlich wieder zu haben. Leicht den Kopf schüttelnd, kam Aoshi nicht umhin über das Verhalten des Anderen zu schmunzeln und ihm beruhigend den Kopf zu tätscheln.
Der Kleine war manchmal so ein Kind!

Fin

So, das war’s mal wieder von mir.
Ich hoffe euch hat die kleine Geschichte gefallen und ich bekomme ein paar Kommis!^^

Bis zum nächsten Mal

Eure Hoshikari
 
 
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