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von Prudence
erstellt: 05.04.2007
letztes Update: 11.04.2007
Geschichte, Drama / P12
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
2. Kapitel
Eine Welle des Ungewissen und der Ratlosigkeit machte sich in ihnen breit. Aus lauter Bestürzen der Tat, die sie begangen haben, sprachen beide kein Wort. Wie auch? Sie trafen zum ersten Mal aufeinander. Milady und d'Artagnan hatten sich ihr erstes Zusammentreffen anders vorgestellt, ihr Eigentliches und Letztes sollte ein Kampf der Vernichtung werden. Nach den vielen Erzählungen verspürten sie Hass aufeinander, den sie durch die Bekämpfung des Anderen loswerden wollten.
Doch nun ist alles anders gekommen, als sie es sich in ihren Tagträumen ausgemalt haben und ihnen beigebracht worden ist.
Nun standen sie sich gegenüber, die Situation überschattet von einem peinlichen Moment nach einer unvorhergesehenden Tat.
D'Artagnan griff sich versichernd an seine Brusttasche, nachdem ihn die Realität wieder eingeholt hatte, um zu überprüfen, dass Milady's Ziel der Begierde noch immer sicher war. Er wollte sich nicht ausmalen, was am königlichen Hof geschehen wäre, wäre er ohne das Geschmeide zurückgekehrt.
Milady wagte den Gedanken daran zu verschwenden, erneut zu versuchen, an das Collier zu gelangen, doch wollte sie sich nicht noch einmal auf diese Achterbahn der Gefühle einlassen, was von ihrer Seite aus sicherlich geschehen wäre, wenn sie d'Artagnan wieder näher gekommen wäre. Noch immer verspürte sie den Drang danach, seine Lippen und seine Wärme zu spüren, etwas Vergleichbares ist ihr noch nie widerfahren.
Nach endlosen Momenten der Ungewissheit verließen beide schlagartig das Zimmer, mit dem Vorhaben, dieses Aufeinandertreffen und den Vorfall, der sich immer mehr in ihrem Gedächtnis festsetzte, je mehr sie darüber nachdachten, zu verdrängen.
Verwirrt machte sich Milady de Winter auf den Weg in ihre Behausung, eigentlich aber suchte sie den Grund für diese Wendung des Schicksals. War es vorbestimmt, dass sie nicht ihre alte Liebe Athos, sondern vielleicht auf ihre neue Liebe d'Artangan traff? Aber aus welchem Grund? Was würde ihr diese Liebschaft bringen? Sie verstand die Welt nicht mehr.
Ähnlich erging es d'Artangan. Stets dachte er an seine Constance, die ihm doch eigentlich alles bedeutete. Nur für sie will und wollte er leben. Bis jetzt! Seine Gedanken schweiften immer mehr ab und er verlor sich in seinen Träumen, in der die Femme fatale die Hauptrolle spielte.
Beide malten sich aus, wie ein Leben mit dem Anderen wohl ausschauen würde. Würde ihre Liebe überhaupt Anerkennung und Respekt erlangen und sich durch Bestehen auszeichnen?
Immernoch hin und hergerissen geht Milady ihrer eigentlichen Tätigkeit nach. Doch warum sollte sie die Musketiere gegen die Regierung des Kardinals noch ausspielen, wenn sie sich doch in einen der wichtigsten Männer verliebt hat? Könnte sie mit dieser Intrige leben? Noch viel wichtiger schien ihr die Frage, ob d'Artangan ihre Gefühle erwiedern würde oder ob sie sich in falschen Hoffnungen verlieren würde.
Durchtrieben von solchen Gedanken bekam sie nicht mit, welch unausweichliche Situation sich ihr stellte. Ein unverhofftes Wiedersehen mit, wie sich bald heraustellen wird, ungeahnten Folgen!
Eine Welle des Ungewissen und der Ratlosigkeit machte sich in ihnen breit. Aus lauter Bestürzen der Tat, die sie begangen haben, sprachen beide kein Wort. Wie auch? Sie trafen zum ersten Mal aufeinander. Milady und d'Artagnan hatten sich ihr erstes Zusammentreffen anders vorgestellt, ihr Eigentliches und Letztes sollte ein Kampf der Vernichtung werden. Nach den vielen Erzählungen verspürten sie Hass aufeinander, den sie durch die Bekämpfung des Anderen loswerden wollten.
Doch nun ist alles anders gekommen, als sie es sich in ihren Tagträumen ausgemalt haben und ihnen beigebracht worden ist.
Nun standen sie sich gegenüber, die Situation überschattet von einem peinlichen Moment nach einer unvorhergesehenden Tat.
D'Artagnan griff sich versichernd an seine Brusttasche, nachdem ihn die Realität wieder eingeholt hatte, um zu überprüfen, dass Milady's Ziel der Begierde noch immer sicher war. Er wollte sich nicht ausmalen, was am königlichen Hof geschehen wäre, wäre er ohne das Geschmeide zurückgekehrt.
Milady wagte den Gedanken daran zu verschwenden, erneut zu versuchen, an das Collier zu gelangen, doch wollte sie sich nicht noch einmal auf diese Achterbahn der Gefühle einlassen, was von ihrer Seite aus sicherlich geschehen wäre, wenn sie d'Artagnan wieder näher gekommen wäre. Noch immer verspürte sie den Drang danach, seine Lippen und seine Wärme zu spüren, etwas Vergleichbares ist ihr noch nie widerfahren.
Nach endlosen Momenten der Ungewissheit verließen beide schlagartig das Zimmer, mit dem Vorhaben, dieses Aufeinandertreffen und den Vorfall, der sich immer mehr in ihrem Gedächtnis festsetzte, je mehr sie darüber nachdachten, zu verdrängen.
Verwirrt machte sich Milady de Winter auf den Weg in ihre Behausung, eigentlich aber suchte sie den Grund für diese Wendung des Schicksals. War es vorbestimmt, dass sie nicht ihre alte Liebe Athos, sondern vielleicht auf ihre neue Liebe d'Artangan traff? Aber aus welchem Grund? Was würde ihr diese Liebschaft bringen? Sie verstand die Welt nicht mehr.
Ähnlich erging es d'Artangan. Stets dachte er an seine Constance, die ihm doch eigentlich alles bedeutete. Nur für sie will und wollte er leben. Bis jetzt! Seine Gedanken schweiften immer mehr ab und er verlor sich in seinen Träumen, in der die Femme fatale die Hauptrolle spielte.
Beide malten sich aus, wie ein Leben mit dem Anderen wohl ausschauen würde. Würde ihre Liebe überhaupt Anerkennung und Respekt erlangen und sich durch Bestehen auszeichnen?
Immernoch hin und hergerissen geht Milady ihrer eigentlichen Tätigkeit nach. Doch warum sollte sie die Musketiere gegen die Regierung des Kardinals noch ausspielen, wenn sie sich doch in einen der wichtigsten Männer verliebt hat? Könnte sie mit dieser Intrige leben? Noch viel wichtiger schien ihr die Frage, ob d'Artangan ihre Gefühle erwiedern würde oder ob sie sich in falschen Hoffnungen verlieren würde.
Durchtrieben von solchen Gedanken bekam sie nicht mit, welch unausweichliche Situation sich ihr stellte. Ein unverhofftes Wiedersehen mit, wie sich bald heraustellen wird, ungeahnten Folgen!
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