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von Prudence
erstellt: 05.04.2007
letztes Update: 11.04.2007
Geschichte, Drama / P12
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Hallo ihr Lieben,
endlich habe ich mein erstes Kapitel fertig stellen können.
Da ich durch eine liebe Freundin (danke Doria) wieder zum Schreiben gekommen bin, möchte ich mich einfach mal wieder versuchen.
Da ich begeisterter Musicalfan, -hörer, -gänger und darsteller bin, habe ich mir überlegt einfach mal eine kleine Abwandlung eines meiner Lieblingsmusical zu schreiben.
Das Pairing Milady- D’artangan schien mir anfangs nicht sehr zu gefallen, doch als ich meinen Gedanken freien Lauf ließ, ergab es sich für mich immer mehr Sinn und es ist mal etwas anderes.
Also ich hoffe, ihr habt Lust und Sehvermögen und liest es einfach mal durch.
Freuen würde ich mich natürlich über Feedback von euch...jeglicher Art...wie gesagt, es ist mein erstes FF und ich lerne gerne dazu...
Viel Spaß
Femme Fatale
Düster-leidenschaftliche Abwandlungen
-Kapitel 1-
Es begab sich in einer stürmischen Nacht. Das Donnern und Blitzen am tiefschwarzen Himmel schien nur wenige Meter über dem Erdboden zu wüten. Bäume, Sträucher und alles, was zerbrechlich war, schien sich dem Unwetter beugen zu müssen.
Diese dunkle, düsterne Nacht war wie geschaffen für die Rückkehr der Femme fatale, die nach Jahren der Missgunst, der Scham und Rachegefühlen sich endlich wieder an den Ort begab, der für all das Leid und die Schmerzen verantwortlich war. Außerdem kehrte sie zu dem Mann zurück, der sie zu der Frau machte, die sie nun ist.
Milady de Winter war jedoch Kardinal Richelieu dankbar für seine doch so abscheuliche Tat, sonst wäre sie wahrscheinlich nie zu solch einer starken und wie sich bald beweisen würde, einflussreichen Frau geworden.
Nach ihrer Ankunft in Paris machte sie sich auf die Suche nach ihrem Peiniger, der sie vor Jahren zur Hure, zum Gespött des Volkes, eben zur Femme Fatale erklärte. Alles wollte sie von ihm zurück erlangen. Alles...doch vor allem ging es ihr um ihre Ehre. Es war nicht auszurechnen, was geschehen würde, wenn ihr wohl überlegter Plan nicht aufgehen würde.
Ebenso war ihr wohlbekannt, wie es um die politische Lage in ihrem Heimatland steht und machte dem Kardinal ein Angebot, dass er nicht hätte ausschlagen können. Im Gegenzug zu ihrer Hilfe, sie würde ihm für seinen Plan, die Regierung des Landes zu übernehmen, wichtige Informationen beschaffen, verlangt sie eine Wiederherstellung ihrer Ehre, ihrer Persönlichkeit.
Nach vielen Intrigen und der herbeigesehnten Erfassung der Musketiere hatte sie, so schien es, ihr Ziel, ihr Lebensziel erreicht. Wenn nicht nur noch ein Hindernis im Weg gestanden hätte: Die Beschaffung des Diadems der Gattin Ludwigs.
Um an dieses zu gelangen, musste sie zunächst den aus der Gefangenschaft entflohenden D’artangan ausfindig machen, der den wertvollen Schmuck aus England brachte und Königin Anna übergeben würde, der Milady’s Ziel der Begierde bei sich trug und fest entschlossen war, dieses nicht preiszugeben.
In einem Gasthaus wollte sie ihn im Schlaf überraschen, indem sie als die Geliebte Constance seinesgleichen eine Verführung zu inszenieren vor hatte, um so an das Diadem zu gelangen.
Leise säuselte sie ihm ins Ohr, flüsterte im Liebesgeständnisse zu, tastete sich langsam und behutsam zu seiner Brusttasche und war ihrem Ziel schon so nahe.
Doch auf einmal erschrak D’artangan endgültig aus seinen Träumen, die gefüllt waren von seiner Constance, und ergriff wie im Reflex die Hand der Übeltäterin. Die vor Schreck weit aufgerissen Augen der Femme fatale sprachen Bände und das Musketier wusste sofort, aus welchem Grund sie gekommen war.
Doch statt D’artangan nieder zu strecken, wie sie es zur damaligen Zeit getan hätte, küsste sie ihn leidenschaftlich. Es gab seinerseits einen Moment des Widerbestrebens, doch der von Nähe und Liebe kurzzeitverlassene Mann ging nach Momenten, die belebt waren von Gedanken an Moral und moralische Werten, auf diesen für ihn ebenfalls leidenschaftlichen Kuss ein.
Dieser schien Ewigkeiten einzunehmen und beide wollten ihn nicht enden lassen.
Nachdem ihnen bewusst wurde, was man denn eigentlich tue, rissen sich beide, nach außen hin angewidert, innerlich zerreißende Gefühle, voneinander los.
Ab nun an gibt es kein Zurück mehr, das wussten sie.
Doch was soll geschehen...oder besser gefragt: Was passiert nun mit ihnen?
Nicht umsonst erlebten sie diesen Moment der Begierde, der ihnen signalisierte, dass tief in ihnen Gefühle schlummerten, die sie bisher noch nicht in Erfahrung gebracht haben.
Nach einem erfolglosen Kampf, den keiner von ihnen gewinnen wollte, trafen sich ihre Blicke erneut und man konnte beiden entnehmen, dass sich ein und dieselben Fragen jeder von ihnen stelle:
Was nun?
Warum?
Wie wird es weitergehen...kann es überhaupt weitergehen?
Haben sie eine Chance?
endlich habe ich mein erstes Kapitel fertig stellen können.
Da ich durch eine liebe Freundin (danke Doria) wieder zum Schreiben gekommen bin, möchte ich mich einfach mal wieder versuchen.
Da ich begeisterter Musicalfan, -hörer, -gänger und darsteller bin, habe ich mir überlegt einfach mal eine kleine Abwandlung eines meiner Lieblingsmusical zu schreiben.
Das Pairing Milady- D’artangan schien mir anfangs nicht sehr zu gefallen, doch als ich meinen Gedanken freien Lauf ließ, ergab es sich für mich immer mehr Sinn und es ist mal etwas anderes.
Also ich hoffe, ihr habt Lust und Sehvermögen und liest es einfach mal durch.
Freuen würde ich mich natürlich über Feedback von euch...jeglicher Art...wie gesagt, es ist mein erstes FF und ich lerne gerne dazu...
Viel Spaß
Femme Fatale
Düster-leidenschaftliche Abwandlungen
-Kapitel 1-
Es begab sich in einer stürmischen Nacht. Das Donnern und Blitzen am tiefschwarzen Himmel schien nur wenige Meter über dem Erdboden zu wüten. Bäume, Sträucher und alles, was zerbrechlich war, schien sich dem Unwetter beugen zu müssen.
Diese dunkle, düsterne Nacht war wie geschaffen für die Rückkehr der Femme fatale, die nach Jahren der Missgunst, der Scham und Rachegefühlen sich endlich wieder an den Ort begab, der für all das Leid und die Schmerzen verantwortlich war. Außerdem kehrte sie zu dem Mann zurück, der sie zu der Frau machte, die sie nun ist.
Milady de Winter war jedoch Kardinal Richelieu dankbar für seine doch so abscheuliche Tat, sonst wäre sie wahrscheinlich nie zu solch einer starken und wie sich bald beweisen würde, einflussreichen Frau geworden.
Nach ihrer Ankunft in Paris machte sie sich auf die Suche nach ihrem Peiniger, der sie vor Jahren zur Hure, zum Gespött des Volkes, eben zur Femme Fatale erklärte. Alles wollte sie von ihm zurück erlangen. Alles...doch vor allem ging es ihr um ihre Ehre. Es war nicht auszurechnen, was geschehen würde, wenn ihr wohl überlegter Plan nicht aufgehen würde.
Ebenso war ihr wohlbekannt, wie es um die politische Lage in ihrem Heimatland steht und machte dem Kardinal ein Angebot, dass er nicht hätte ausschlagen können. Im Gegenzug zu ihrer Hilfe, sie würde ihm für seinen Plan, die Regierung des Landes zu übernehmen, wichtige Informationen beschaffen, verlangt sie eine Wiederherstellung ihrer Ehre, ihrer Persönlichkeit.
Nach vielen Intrigen und der herbeigesehnten Erfassung der Musketiere hatte sie, so schien es, ihr Ziel, ihr Lebensziel erreicht. Wenn nicht nur noch ein Hindernis im Weg gestanden hätte: Die Beschaffung des Diadems der Gattin Ludwigs.
Um an dieses zu gelangen, musste sie zunächst den aus der Gefangenschaft entflohenden D’artangan ausfindig machen, der den wertvollen Schmuck aus England brachte und Königin Anna übergeben würde, der Milady’s Ziel der Begierde bei sich trug und fest entschlossen war, dieses nicht preiszugeben.
In einem Gasthaus wollte sie ihn im Schlaf überraschen, indem sie als die Geliebte Constance seinesgleichen eine Verführung zu inszenieren vor hatte, um so an das Diadem zu gelangen.
Leise säuselte sie ihm ins Ohr, flüsterte im Liebesgeständnisse zu, tastete sich langsam und behutsam zu seiner Brusttasche und war ihrem Ziel schon so nahe.
Doch auf einmal erschrak D’artangan endgültig aus seinen Träumen, die gefüllt waren von seiner Constance, und ergriff wie im Reflex die Hand der Übeltäterin. Die vor Schreck weit aufgerissen Augen der Femme fatale sprachen Bände und das Musketier wusste sofort, aus welchem Grund sie gekommen war.
Doch statt D’artangan nieder zu strecken, wie sie es zur damaligen Zeit getan hätte, küsste sie ihn leidenschaftlich. Es gab seinerseits einen Moment des Widerbestrebens, doch der von Nähe und Liebe kurzzeitverlassene Mann ging nach Momenten, die belebt waren von Gedanken an Moral und moralische Werten, auf diesen für ihn ebenfalls leidenschaftlichen Kuss ein.
Dieser schien Ewigkeiten einzunehmen und beide wollten ihn nicht enden lassen.
Nachdem ihnen bewusst wurde, was man denn eigentlich tue, rissen sich beide, nach außen hin angewidert, innerlich zerreißende Gefühle, voneinander los.
Ab nun an gibt es kein Zurück mehr, das wussten sie.
Doch was soll geschehen...oder besser gefragt: Was passiert nun mit ihnen?
Nicht umsonst erlebten sie diesen Moment der Begierde, der ihnen signalisierte, dass tief in ihnen Gefühle schlummerten, die sie bisher noch nicht in Erfahrung gebracht haben.
Nach einem erfolglosen Kampf, den keiner von ihnen gewinnen wollte, trafen sich ihre Blicke erneut und man konnte beiden entnehmen, dass sich ein und dieselben Fragen jeder von ihnen stelle:
Was nun?
Warum?
Wie wird es weitergehen...kann es überhaupt weitergehen?
Haben sie eine Chance?
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