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Geschichte: Freie Arbeiten
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von Xylune
erstellt: 21.03.2007
letztes Update: 21.03.2007
Geschichte, Drama / P12 Slash
(fertiggestellt)
Erwachen
Schneeflocken, so klein, so zahlreich, so zerbrechlich, existent, um ein Teil des Ganzen zu werden. Wie auch du, meine Liebe, die vergangen ist. Vergangen, wie unwirklich doch jene leeren Phrasen klingen mögen und wie erschreckend wirklich sie doch sind.
Noch schläfst du, bist dir der Wahrheit nicht bewusst, die die Zufriedenheit, die noch dein Gesicht ziert, verzerren und zerbrechen wird. Nichts wird mehr sein, deine sanfte, zärtliche Stimme wird laut werden, schneidend, sich in mein Gedächtnis einbrennen, mich nicht mehr loslassen. Dann werde ich noch lange hier sitzen und dem Schneetreiben zusehen, du wirst längst fort sein und ich werde noch immer deine Präsenz spüren, mir ihrer bewusst sein.
In jenem Augenblick werde ich mich fragen, ob es nicht ein Fehler war, nicht eine Illusion, die für einen Augenblick meine Sicht verschleierte… doch dieser tiefe Wunsch ist nichts weiter als ein Wunsch, die Wirklichkeit sieht anders aus, sagt mir, dass es so ist und nicht anders.
Wenn du erwachst wirst du mich fragen, ob es nur ein Spiel war, wirst mich unter Tränen anflehen… doch ich werde verneinen, werde dir sagen, dass ich dich geliebt habe, dass ich dich wirklich liebte.
Aber alles vergeht einmal, werde ich sagen, alle Liebe findet ein Ende, Unendlichkeit ist nichts als ein Traum jener, die Angst vor der Realität haben, ein Traum, der zu schön ist, um wahr zu sein. Vermutlich wirst du mir nicht glauben, mich verfluchen, mich hassen, wirst dir sagen, dass ich nicht wüsste, wovon ich rede.
Dennoch schmerzt es auch mich. Die Erkenntnis. Jenes Wissen, das den Menschen nach dem Ende der ersten Liebe ereilt: Nichts ist unendlich.
Und obwohl auch kaum etwas endlich ist, werde ich wissen, dass es vorüber ist, werde wissen, dass ich auch in Jahren noch wissen werde, wie traurig doch dieser Moment war.
Zu sagen, dass nichts mehr ist, dass es vorbei ist.
Worte, Bewusstsein, das verhindert, dass wir uns je wieder in die Augen sehen können.
Ich weiß, unser Verlangen wird nicht vergehen, nur jenes kleine Band, das uns aneinander bindet, es reißt… was zurückbleibt sind nichts als Trümmer… und das Verlangen, für das wir uns voneinander distanzieren.
Werde ich es so sagen? Werde ich doch nur sagen, dass es vorüber ist? Ich sehe dich an, beobachte dein schlafendes Gesicht, das sich ein wenig im Schlaf verzieht, als es meine Anwesendheit zu vermissen scheint. Es tut mir leid.
Immer noch ist es still, doch der Fall der Schneeflocken lässt nach, die Sonne wird bald aufgehen und du…
„Guten Morgen.“
„Guten Morgen…“, erwidere ich und beginne zu erzählen.
Schneeflocken, so klein, so zahlreich, so zerbrechlich, existent, um ein Teil des Ganzen zu werden. Wie auch du, meine Liebe, die vergangen ist. Vergangen, wie unwirklich doch jene leeren Phrasen klingen mögen und wie erschreckend wirklich sie doch sind.
Noch schläfst du, bist dir der Wahrheit nicht bewusst, die die Zufriedenheit, die noch dein Gesicht ziert, verzerren und zerbrechen wird. Nichts wird mehr sein, deine sanfte, zärtliche Stimme wird laut werden, schneidend, sich in mein Gedächtnis einbrennen, mich nicht mehr loslassen. Dann werde ich noch lange hier sitzen und dem Schneetreiben zusehen, du wirst längst fort sein und ich werde noch immer deine Präsenz spüren, mir ihrer bewusst sein.
In jenem Augenblick werde ich mich fragen, ob es nicht ein Fehler war, nicht eine Illusion, die für einen Augenblick meine Sicht verschleierte… doch dieser tiefe Wunsch ist nichts weiter als ein Wunsch, die Wirklichkeit sieht anders aus, sagt mir, dass es so ist und nicht anders.
Wenn du erwachst wirst du mich fragen, ob es nur ein Spiel war, wirst mich unter Tränen anflehen… doch ich werde verneinen, werde dir sagen, dass ich dich geliebt habe, dass ich dich wirklich liebte.
Aber alles vergeht einmal, werde ich sagen, alle Liebe findet ein Ende, Unendlichkeit ist nichts als ein Traum jener, die Angst vor der Realität haben, ein Traum, der zu schön ist, um wahr zu sein. Vermutlich wirst du mir nicht glauben, mich verfluchen, mich hassen, wirst dir sagen, dass ich nicht wüsste, wovon ich rede.
Dennoch schmerzt es auch mich. Die Erkenntnis. Jenes Wissen, das den Menschen nach dem Ende der ersten Liebe ereilt: Nichts ist unendlich.
Und obwohl auch kaum etwas endlich ist, werde ich wissen, dass es vorüber ist, werde wissen, dass ich auch in Jahren noch wissen werde, wie traurig doch dieser Moment war.
Zu sagen, dass nichts mehr ist, dass es vorbei ist.
Worte, Bewusstsein, das verhindert, dass wir uns je wieder in die Augen sehen können.
Ich weiß, unser Verlangen wird nicht vergehen, nur jenes kleine Band, das uns aneinander bindet, es reißt… was zurückbleibt sind nichts als Trümmer… und das Verlangen, für das wir uns voneinander distanzieren.
Werde ich es so sagen? Werde ich doch nur sagen, dass es vorüber ist? Ich sehe dich an, beobachte dein schlafendes Gesicht, das sich ein wenig im Schlaf verzieht, als es meine Anwesendheit zu vermissen scheint. Es tut mir leid.
Immer noch ist es still, doch der Fall der Schneeflocken lässt nach, die Sonne wird bald aufgehen und du…
„Guten Morgen.“
„Guten Morgen…“, erwidere ich und beginne zu erzählen.
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