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von AyameZorro    erstellt: 15.02.2007    letztes Update: 14.01.2008    Geschichte, Romanze / P18 Slash    (abgebrochen)
Alle Gehören Yuki Shimizu keiner gehört mir.....


4---- Neuanfang/Hoffnung



Schweigend saß Naoya auf dem Bett. Reiji wollte für ihn die Schule bezahlen... Aber wieso? Gerade als er anfangen wollte, nachzufragen, kam ein Mann zur Tür hinein. Man konnte sehen wie aus Reiji´s Gesicht sämtliche Farbe floss und er den Neuankömmling betrachtete.

„Aber Reiji, ich wusste ja das du ein wenig brutaler ab und an bist, aber das was du mit dem Armen Jungen gemacht hast, ist nicht mehr schön. Das arme kleine Kätzchen...“ der Neuankömmling, Rabenschwarzes Haar, ebenso dunkele Augen, rundliches, dünnes Gesicht, hohe Stirn und Brille, ein wenig kleiner als Reiji, sah diesem verdammt ähnlich.

„Kiichi, verschwinde aus diesem Zimmer oder ich vergesse mich!“ mittlerweile war die Blässe, einer Zornesröte gewichen. Kannten sich die beiden? fragte sich Naoya. Der Mann mit dem Namen Kiichi überhörte diese Drohung anscheinend. „Du musst da drum nichts geben Naoya. Oh, woher ich deinen Namen weiß?.. Ich bin Arzt hier im Santa Maria. Mein Name ist Kiichi Aoe und ich bin Reiji´s Bruder.“

Zwischen beiden Männern hin und her schauend, prüfte Naoya die Ähnlichkeit der Männer und nickte stumm als er die Ähnlichkeit sah. Kiichi, dreist wie er nun einmal war, setzte sich zu Naoya auf das Bett und lächelte fröhlich. „Du musst nichts um die Launen meines Bruders geben, er ist Bi, aber von Frauen hat er die schnauze voll, weil ihm die letzte betrogen hat...“

Reiji´s Gesicht wurde immer geröteter vor Zorn und Beschämung. Musste er das dem Jungen auch sagen? Selbst war Kiichi doch schon lange beim anderen Ufer! „Kiichi...“ presste Reiji mühsam durch seine Zähne „Verlass... dieses Zimmer...!“ sein Bruder schaute ihn an. „Nun mal nicht so schnippisch ja? Ich bin mich schließlich am unterhalten und der kleine ist aber auch niedlich, behandele ihn doch wenigstens Gut!“ damit drehte sich Kiichi wieder zu Naoya um und betatschte ihn.

„Gott bist du süß. Aber das ist nicht der grund warum ich eigentlich hier bin. Du kannst nach Hause, deine Entlassungspapiere habe ich bei mir. Soll Haruomi dich nach Hause fahren?“ endlich konnte Naoya auch mal etwas sagen. „Nein, vielen Dank dafür Herr Docktor, aber ich... habe kein Zuhause...“

„Doch, du Wohnst bei mir, schon Vergessen?“ bevor Reiji überhaupt merkte das er das Gesagt hatte, hatte er sich den alles sagenden Blick von Kiichi eingeheimst. „Also so ist das mit euch, ich sagte doch Reiji, sei nicht zu grob zu dem Jungen.“ er unterdrückte ein lachen, wurde unsanft von Reiji am Arm gepackt, die Entlassungspapiere hatte Reiji schon genommen, und vor die Tür gesetzt. Leise Fluchend, und sich den Arm reibend, ging Kiichi wieder in seine Abteilung... Die Pathologie. *Gerichtsmedizin*

Als sich Reiji wieder umdrehte, blickte er in das ebenso Rote Gesicht von Naoya. Er fuhr sich durch die Haare. „Glaub nicht alles was er dir erzählt. Er erfindet gerne Märchen.“ Stumm nickte Naoya dann fand er aber die Sprache wieder. „Warum willst du das ich länger bei dir Wohne und warum willst du mir die Schule bezahlen? Ich kann das dir nie wieder alles Zurück geben...“ diesmal setzte Reiji sich zu Naoya aufs Bett und schaute ihn an.

„Naoya... manchmal tun Menschen einfach anderen Menschen etwas Gutes, ohne dabei die geringste Gegenleistung zu erwarten. Und ich möchte das du es gut hast bei mir. Und ganz umsonnst ist es ja nicht. Du machst ja den Haushalt. Kochen tu ich aber. Dann ist es doch gerecht oder?“ liebevoll schaute er Naoya an „Bist du damit einverstanden?“

„Reiji... ich weiß nicht was ich sagen soll. Noch nie, seit dem Tot meiner Familie, war jemand so nett zu mir gewesen... Ich weiß nicht ob ich das verdient habe. Aber ich bin froh einen so lieben und Netten Menschen wie dir begegnet zu sein...“ er schaute ihn an. „Sicher bin ich einverstanden damit... Vielen Dank...“ Reiji nickte „Gut, dann zieh dich an ich muss noch mal Kurz weg. Haruomi fährt dich nach Hause. Wenn ich wieder da bin Reden wir darüber was Sawada und Dejo gesagt haben. Ich werde mich gleich mit ihnen unterhalten. Ich werde dich auch an einer anderen Schule anmelden. An meiner alten Schule. Da wird dir mehr beigebracht als an der Staatlichen. Und keine wiederrede!“ fügte Reiji lächelnd hinzu.

Er erhob sich und ging lächelt zur Tür. Als er sie öffnete, drehte er sich kurz um und blickte Naoya in seine Katzenaugen. „Bis heute Abend...“ damit verschwand er aus der Tür. Leise fiel sie hinter Reiji ins Schloss.

Naoya, der immer noch nicht begreifen konnte das er auf einmal Glück hatte, lies sich in das Kissen fallen und grinste über beide Backen. Er fühlte sich bei Reiji mehr als Wohl, obwohl er diesen gerade mal 2 Tage kannte. Wie konnte das nur sein das er sich so wohl fühlte? Ihm war es egal... Er hatte sich noch nie so wohl Gefühlt. Schnell zog er sich an, als auch schon Haruomi an die Tür klopfte. „Naoya bist du fertig?“
„Ja ich komme sofort.“ Als er die Tür aufmachte, wollte er sie gleich darauf wieder zuschlagen. Direkt neben Haruomi stand Reiji´s Bruder Kiichi. „Ich habe Feierabend. Also habe ich mir gedacht das ich dich begleite. Und dir auch neue Sachen Kaufe. Bezahlen tut Reiji.“

Es war ihm sichtlich nicht wohl bei der ganzen Sache, dennoch ging er mit. Wie hätte er denn auch Reiji´s Wohnung finden sollen... So fuhren sie in die Stadt Einkaufen....



Reiji saß an einem Großen, schweren Tisch. Ihm gegenüber Takeshi Sawada, mit einer Todes Angst. Reiji war ein einflussreicher Mann, und Sawada war dies nicht entgangen. Schweigend schaute Reiji sich die Panik in Sawada´s Gesicht an und lächelte. Er zog an seiner Zigarette und nippte danach an seinem Drink. „Ich hoffe das wir uns Verstanden haben Sawada, denn sonnst könnte es ziemlich ungemütlich werden.“

Reiji war zum Anwesen der Sawada´s Gefahren und hatte freundlich angefragt ob Takeshi zu sprechen wär. Dieser kam und wurde kreide bleich als er das Gesicht erkannte, welches Naoya am Morgen verabschiedet hatte. Dann ging alles ziemlich schnell. Reiji hat sich seiner angenommen, das halbe Zimmer auseinander genommen, und Takeshi mit pikanten Fotos seines Vaters erpresst. Yuri Sawada war Kunde im B&B. Als Takeshi dies klar wurde, kämpfte er mit seiner Beherrschung.

Still nickte er.. Ihm war alles vergangen, sein Magen zog sich schmerzhaft zusammen. Er kämpfte mit der Übelkeit, bezwang diese um gleich danach wieder von ihr durchflutet zu werden. „I..ch mache alles was Sie wollen....“ zufrieden grinste Reiji.... „Fein, dann sind wir uns ja einig. Du entschuldigst dich bei Naoya für alles, gibst ihm das ganze Geld wieder welches er dir über dem gesamten Zeitraum gegeben hat und redest nie wieder ein Wort mit ihm, ansonsten kommen die Bilder in die Presse!“

Yuri Sawada war der Polizeipräsident von Tokio. Er konnte es sich nicht erlauben das Amt seines Vaters aufs Spiel zu setzten, deshalb nickte er immer noch Stumm. Zufrieden mit sich und der Welt erhob sich Reiji aus dem Sessel in dem er saß und klopfte sich den Staub von dem Anzug. Sawada saß immer noch im Sessel und schaute stur auf die Fotos. Er wusste das es noch mehr davon gab... Es zu leugnen wäre fatal gewesen, deswegen stellte er einen Scheck über die Summe von 100000Yen aus, unterschrieb ihn und reichte ihn Reiji.

Eine kleine Genugtuung lag in seinem Blick als er ihn entgegen nahm und einsteckte. „Freut mich das du Einsicht hast. Denk daran was ich dir gesagt habe. Ich bin nicht jemand der lange Fackelt. Wenn so was noch einmal passiert...“ weiter musste Reiji auch nicht sprechen, Takeshi wusste was er sagen wollte. Schweigend saß Takeshi noch eine halbe Stunde so am Tisch und schaute auf die Bilder. Reiji war schon lange weg... Seine Worte hallten in seinem Schädel nach... „Wage es nicht noch einmal ihm zu nahe zu kommen.....“



Das wievielte Geschäft war das schon? Er hatte aufgehört zu zählen, es waren zu viele gewesen. Irgendwas hatte Kiichi nie gefallen. Diesmal schien er aber nichts an den Klamotten auszusetzen die Naoya trug. Es passte alles Haargenau. Naoya trug ein Muskelshirt mit einer Krone drauf, eine teure Hose die im Moment total In war und eine schlichte Kette. Es passte alles, genau wie die anderen 10 Outfits die Kiichi ihm zusammen gestellt hatte.

Es war ihm sichtlich unangenehm diese teuren Klamotten zu tragen, dennoch konnte er sich nicht gegen Kiichi wehren. Also lies er das alles über sich ergehen. „Soooo... alles bitte Einpacken wir nehmen alle Klamotten mit!“ flötete er freudig. Naoya und Haruomi wurden beide bleich... „Aber... Das kostet doch viel zu viel... ich bitte dich Kiichi...“ Naoya war mittlerweile beim Vornamen angekommen.... „Papperlapapp, Reiji bezahlt doch sowieso.“ die Verkäuferin packte alles in Taschen und Haruomi verfrachtete alles ins Auto. Ihm war sichtlich nicht freudig zu mute wenn Reiji das erfuhr, doch konnte er auch nichts dagegen tun.

„So, wird gehen jetzt schön einen leckern Kuchen Essen und sehen dann weiter. Los, los Hopp ab ins Auto mit dir Naoya.“ Seufzend lies sich Naoya auf den Rücksitz nieder. Haruomi, ebenfalls seufzend auf den Fahrersitz und Kiichi auf den Beifahrersitz. Freudestrahlend.



Reiji saß wieder einmal in einem Sessel. Diesmal ohne Drink, aber mit einer Heiden
Wut im Bauch. Wie konnte es jemandem so Egal sein das ein anderes Leben leidet?
Am liebsten wär er Takezawa Dejo an den Hals gesprungen. "Wie Sie meinen Herr Aoe, aber der Junge geht mir am allerwertestem Vorbei. Er interessiert mich nicht die Bohne!" Reiji hatte Dejo nahe gelegt das er die Vormundschaft für Naoya abgeben sollte. Reiji wollte sie für sich.

"Was würden Sie verlangen, wenn ich sein Vormund werden will?" Dejo schaute ihn an. "Ich würde mich freuen und es sogar Kostenlos machen. Ich will diesen Jungen nicht mehr bei mir haben!" Er schluckte seine Wut runter. Gelassen sprach er in der Stimme des Geschäftsmannes "Gut ich habe schon einen Vertrag aufsetzen lassen indem Sie alles abstreiten und Naoya in meine Obhut fällt. Er geht Sie, nachdem Sie den Vertag unterschrieben haben nichts mehr an!"

Dejo strahlte über beide Backen... "Gerne, wo muss ich unterschreiben?"
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