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Geschichte: Fanfiktion
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von gugi28
erstellt: 26.01.2007
letztes Update: 21.12.2007
Geschichte, Abenteuer / P18 Slash
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Hallo meine Süßen!
Und hier bin ich wieder! Ich weiß, ich weiß, ihr habt wirklich viele Fragen, was diese Story betrifft. Allerdings will ich diesmal nichts verraten oder gar vorgreifen, um die Spannung zu erhalten. Die einzigen Hinweise, die es gibt, stehen im `Inhaltsverzeichnis´ und nach dem Chap. Ich kann euch nur so viel sagen, dass ihr noch – hm – so zwei bis drei Chaps warten müsst, bis ihr wirklich den Durchblick habt. Also? Haltet durch! *Ganz fest die Daumen drück*
Bussis, eure wahrscheinlich fiese gugi!
*Knutscha!*
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Kapitel 2 – Die Falle
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Albus Dumbledore saß in seinem Büro, sein massiver Schreibtisch hielt der Last sämtlicher Stöße aus Pergamenten und Büchern stand. Müde legte er seine Halbmondbrille ab, lehnte sich im Stuhl sitzend zurück und starrte weggetreten in den Raum hinein. Sein Kopf rauchte, er kam einfach nicht voran. Ein Rätsel jagte das nächste und Albus war nicht mehr der Jüngste, um sofort Lösungen zu finden.
Ein Seufzen glitt über seine Lippen, er blinzelte. Seine Augen erfassten das kleine Denkarium, welches nicht ihm gehörte. Wie oft, in den letzten Wochen, war er darin eingetaucht, hatte nach Antworten gesucht und nichts gefunden? Besonders bei der letzten Erinnerung gab es massive Schwierigkeiten zur Entschlüsselung, obwohl es wahrscheinlich einige Hinweise gab.
Das Denkarium gehörte Severus Snape. Der Tränkemeister übergab es ihm noch rechtzeitig, bevor die Todesser das Schloss stürmten. Die Übergabe musste schnell erfolgen, nur die Worte „Passen Sie gut darauf auf, Schulleiter. Eines Tages bekommen Sie Ihre Antworten“, wurden von Severus gesprochen. Dann verschwand er und für Albus war dies das letzte Mal, dass er ihn lebend sah.
Leises, hastiges Klopfen erklang, ohne abzuwarten wurde die Türe aufgedrückt. Minerva McGonagall eilte auf Albus zu, ihr spitzer Hut saß schief auf ihrem Kopf. Die Wangen waren leicht gerötet, ein Funkeln lag in ihren Augen.
„Minerva? Was ist passiert? Wieso bist du so aufgeregt? Gibt es Neuigkeiten?“, stand Albus sofort auf, die Müdigkeit war verschwunden.
„Albus! Ich glaube, ich bin auf etwas gestoßen. Du solltest dir das unbedingt ansehen“, nickte sie ihm kurz zu, Albus verstand sofort. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, schritt Albus nun voran, Minerva folgte. Die Türe wurde von außen geschlossen, Albus und Minerva nahmen die Treppen. Ja, sie hatten es sehr eilig, denn jede Minute war kostbar. Sie waren sich nicht sicher, ob sie es schaffen konnten, denn die Zeit arbeitete gegen sie.
Die Gänge wurden immer dunkler und ausgestorbener, Albus´ Schritte führten ihn und Minerva in die verbotenen Bereiche des Schlosses. Anspannung stand in Albus´ Gesicht geschrieben, während er die Treppen empor stieg, seine Kollegin ihm auf Schritt und Tritt folgte. Bald kamen sie an, öffneten mit komplizierten Sprüchen die kleine Holztür und traten ein. Minerva peilte sofort den verstaubten Schreibtisch an, auf dem ein zusammengerolltes Pergament lag. Albus blieb kurz im Rahmen stehen, seine traurigen Augen lagen auf einer bestimmten Stelle. Dann riss er sich zusammen, schloss seufzend die Türe und gesellte sich zu der Hauslehrerin von Gryffindor.
„Hier! Sieh dir das an! Ich weiß nicht, was ich davon halten soll und ob es der Wahrheit entspricht, Albus. Aber wir sind es unserem Kollegen schuldig, sein weiteres Schicksal heraus zu finden, wenn es denn noch eines für ihn gibt“, seufzte sie niedergeschlagen, Albus nickte an ihrer Seite. Minerva rollte das lange Pergament aus, glättete es und zog sich wieder zurück. Zwei Augenpaare lagen nun darauf, untersuchten es eingehend. Albus wollte schon nach dem Grund fragen, doch dann verstand er. Seine Stirn runzelte sich immer mehr, dann schüttelte er den Kopf.
„Ich dachte mir schon, dass der gute Severus nicht alles über sich preisgab“, schmunzelte er ein wenig. Minervas linker Mundwinkel zuckte genervt, sie blinzelte Albus von der Seite her an.
„Natürlich nicht!“, schnappte sie energisch. „Severus Snape war immer schon ein Buch mit sieben Siegeln und ein perfekter Geheimniswahrer, wenn es um seine eigene Person ging!“
Albus beugte sich weiter hinab, mit seinem langen Finger fuhr er den niedergeschriebenen Stammbaum der Familie Snape nach. Unter all den Namen fiel ihm einer auf, der seine Aufmerksamkeit besonders erregte.
„Antras“, murmelte er leise, Minerva nickte.
„Ich wurde genauso stutzig wie du. Der Name Antras sagt mir etwas“, antwortete sie zerknirscht. „Aber mir will bei Donner und Blitz nicht einfallen, womit ich diesen Namen in Verbindung bringen soll.“
Albus lächelte sanft, richtete sich auf und wandte sich seiner etwas aufgeregten Kollegin zu. Er wusste, dass es Minerva absolut gegen den Strich ging, wenn sie mit ihren Nachforschungen nicht weiter kam. Aber wozu hatte sie ihn? Sein Lächeln wurde breiter, Minerva genervter.
„Sprich mit mir, Albus! Du weißt doch etwas!“, schnaubte sie unter Anspannung, Albus lachte leise auf.
„Setzen wir uns, Minerva, ich erkläre es dir gerne“, versuchte er, sie zu beruhigen. Gryffindors Hauslehrerin kam Albus´ Wunsch nur mit Widerwillen nach. Auch Albus setzte sich auf einen der beiden Stühle, die vor dem verstaubten Schreibtisch standen. Endlich fing Albus an zu sprechen, während Minerva ihre Hände in den Schoß legte und sie nervös knetete.
„Nun, liebste Minerva… Es war schon lange her, als uns einst gelehrt wurde, dass die Familie Antras eine Besonderheit in der Zauberwelt war“, ließ er sie wissen, Minervas nickte. Bei Merlin! Natürlich konnte sie sich nicht mehr an jede Unterrichtsstunde erinnern! Wie schaffte das Albus nur? Und wieder einmal wurde ihr bewusst, wie viel Wissen ihr Gegenüber in sich trug. Albus schien ihre Gedanken lesen zu können, denn seine Augen blitzten vergnügt.
„Die Familie Antras wurde einerseits verehrt und andererseits gefürchtet. Sie besaß ein besonderes Gen…“, sah er sie aufmerksam an, Minerva runzelte die Stirn.
„Das Antras-Gen? Natürlich…“, wisperte sie in Gedanken versunken, Albus schien mit ihrer Reaktion zufrieden zu sein.
„Soweit ich mich wieder erinnern kann, ist dieses Antras-Gen doch ein Vampir-Gen…! Oder täusche ich mich, Albus?“, sah sie ihn neugierig an, Albus nickte und stand auf. Seine alten Knochen taten ihm weh, auch meldete sich die Müdigkeit zurück. Nachdenklich ging er im Raum auf und ab, schien mit seinen Gedanken weit weg zu sein.
„Albus? Soll das etwa bedeuten, dass Severus ein Vampir ist?“, riss sie plötzlich die Augen auf und griff sich an die Brust. Albus schüttelte den Kopf, blieb stehen und sah sie eindringlich an.
„Nein, Minerva, das wäre zu weit hergeholt. Wie du weißt, ist das Antras-Gen nun ein mutierendes Gen. Die Vorfahren an der Spitze des Stammbaumes von Severus waren Vampire, in der Tat. Severus war… ist jedenfalls keiner“, antwortete er leise. In bedrückender Stille sahen beide gleichzeitig zu einem massiven Tisch, der etwas verloren in der Ecke des kleinen, verstaubten Zimmers stand. Nicht der Tisch war das Interessante, sondern der Mann, der darauf lag – Severus Snape. Er sah so aus, als würde er schlafen.
°°°°
Albus erinnerte sich Monate zurück. Der Kampf war bereits beendet, viele Leichen pflasterten die Böden der Gänge und der Großen Halle. Die Auroren kümmerten sich gerade um die Aufräumarbeiten, als Albus hinzukam und seine Augen eine Gestalt entdeckten, die ein wenig versteckt hinter einem Mauervorsprung lag. Schnell eilte er darauf zu, kniete sich nieder und erstarrte mit bleichem Gesicht. Ruckartig drehte er sich weg, schloss krampfhaft die Augen und schüttelte nicht glauben wollend den Kopf. Nein, nein! Nicht Severus! Nur unter Qualen öffnete er sie erneut, sie schwammen in Tränen.
„Ach Severus…“, sprach er mit gebrochener Stimme, eine Hand legte sich auf seine Schulter und drückte sanft zu. Albus drehte den Kopf, sein Blick verfing sich in dem schmerzhaften von Minerva.
„Ist er tot?“, wisperte die Hauslehrerin mit einem unterdrückten Schluchzen, Albus nickte nur seicht.
„Albus!“, zischte sie nun, ihre Augen weiteten sich. Der Schulleiter sah wieder zu Severus und staunte nicht schlecht, als Severus´ Körper plötzlich zu schimmern anfing. Es sah aus, als würde sich eine pulsierende Hülle um den leblosen Körper legen.
„Was passiert mit ihm?“, flüsterte Minerva.
„Ich weiß es nicht, Minerva“, antwortete Albus ratlos, dann sah er hoch. Schnell winkte er den Leiter der Aurorenabteilung zu sich, klärte mit diesem die Sachlage von Severus Snape und vereinbarte, dass der Körper des Tränkemeisters vorerst in Hogwarts bleiben würde. Auch, weil noch nicht geklärt war, ob Severus tatsächlich tot war. Denn wenn schon – wieso leuchtete er plötzlich? Und dieses Leuchten ging nicht zurück, verlor nicht an Intensität.
Der Auror zeigte sich anhand der Umstände einverstanden, wollte dies sofort dem Ministerium melden und die Erlaubnis dafür einholen. Albus und er vereinbarten Stillschweigen den Außenstehenden gegenüber. Keiner außer dem Ministerium, ihm und Minerva sollte wissen, dass Severus Snape in Hogwarts bleiben würde.
Der Leiter der Aurorenabteilung unterstellte Albus einige Auroren und zusammen mit Minerva ließen sie Severus´ Körper abgeschirmt in die hintersten Winkel des Schlosses bringen. Danach wurde dieses Geschehen aus den Köpfen der Auroren gelöscht. Albus und das Ministerium erklärten der Öffentlichkeit, dass Severus Snapes Körper auf mysteriöse Art und Weise verschwunden war, während die Erlaubnis des Ministeriums – bis auf Widerruf - bereits in Albus´ Schreibtischlade lag.
Und da lag er nun, sein Körper pulsierte noch immer. Es gab auch keine Anzeichen von Verwesung oder Leichengeruch. Albus und Minerva hatten seit diesem Ereignis Forschungen angestellt, doch bisher waren sie nie zu einem Ergebnis oder Fortschritt gekommen – bis heute.
°°°°
„In Ordnung, Albus. Aber wenn Severus kein Vampir ist, wieso leuchtet er dann? Glaubst du, dass dieses Phänomen etwas mit dem Antras-Gen zu tun hat?“, fragte sie weiter, Albus wirkte noch immer nachdenklich.
„Könnte sein. Soweit ich weiß, wirkt das Antras-Gen anders, als das normale Vampir-Gen. Es kann nur von geborenen Vampiren genutzt werden. Verbindet sich einer dieser Vampire mit Zauberern, ganz gleich ob reinblütig, halbblütig oder muggelstämmig, dann hätte das Gen automatisch einen Defekt. Zwar würde es weiter gegeben werden, aber…“
„Du glaubst, dass Severus dieses Gen noch in sich trägt? Wie würde es sich bei ihm auswirken? Immerhin liegen Generationen zwischen ihm und seinen Vorfahren, den Vampiren“, unterbrach Minerva ihn mit erhitzten Wangen, ihr Herz klopfte stark in der Brust. Würden sie in Sachen Nachforschungen endlich vorankommen?
„Das ist eine sehr gute Frage, liebste Minerva“, hob Albus den Zeigefinger an. Abermals schritt er im Zimmer nachdenklich auf und ab.
„Sobald ich wieder in meinem Büro bin, werde ich weiter recherchieren. Ich bin mir sicher, in meiner Sammlung ein Buch zu finden, das uns weiter helfen kann“, blieb er stehen und schmunzelte. Minerva wirkte erleichtert.
„Angenommen, das Gen konnte sich in Severus´ Zellstruktur nicht entfalten…“, dachte Albus laut nach, Minerva rutschte unruhig am Stuhl hin und her. Albus legte seinen Zeigefinger auf die Lippen, danach wandte er sich wieder Minerva zu.
„…dann stellt sich trotzdem die Frage, welche Auswirkungen es auf Severus hat. Wir wissen, dass es defekt wäre. Aber wir wissen nicht, ob es aktiv oder inaktiv ist. Meine Vermutung geht dahin, dass das Antras-Gen in Severus´ Körper aktiv ist und dieses Strahlen verursacht“, schlussfolgerte Albus, Minerva nickte sofort.
„Zu diesem Entschluss bin ich auch gekommen“, pflichtete sie ihm bei und tastete mit ihren Augen den leuchtenden Severus ab.
„Was ist, wenn dieses Gen Severus vor dem Tod beschützt? Vielleicht liegt er in einer Art Koma?“, meinte McGonagall, Albus sah sie lange an.
„Wie auch immer die Antworten auf deine Fragen lauten, Minerva, wir finden sie heraus.“
Beide sahen sich entschlossen an, Minerva erhob sich. Schnell rollte sie das Pergament zusammen, überreichte es Albus und gemeinsam machten sie sich schnell auf den Weg zu ihren Büros. Die Türe schloss sich von außen und zurück blieb der Tränkemeister Severus Snape, von dem man nicht wusste, ob er noch lebte oder ein zauberhafter Schlaf ihn beschützte.
°°°°
Kevin Leary lief einige Meter vor ihnen. Harry, Ron und Hermine stolperten hinter ihm her.
„Wir sehen uns, oder auch nicht!“, rief Kevin ihnen zu, ohne sich umzudrehen. Zum Abschied hob er die Hand zum Gruß, dann verschwand er hinter der nächsten Ecke und weg war er. Die drei Gryffindors blieben vor der Biegung stehen, keuchten und hielten sich nach Luft japsend die Seiten.
„Scheiße, der läuft aber schnell“, krächzte Ron, Hermine und Harry nickten.
„Ja, so eine Ausdauer hätte ich auch gern“, kam Harry wieder zu Atem. Die drei dachten an ihr vorheriges Erlebnis und gingen ohne weitere Worte nebeneinander her. Sie kannten den Weg zu Albus´ Büro und steuerten leicht abwesend darauf zu. Endlich angekommen wisperte Harry das Passwort, die drei Schüler wurden von den Treppen empor gehoben. Harry hob die Hand und klopfte brav an die Türe. Hermine, er und Ron lauschten gespannt, aber niemand bat sie herein.
„Sollen wir wieder gehen?“, wollte Ron flüsternd wissen, Harry schüttelte entschieden den Kopf.
„Nein, sehen wir nach“, wollte er nicht locker lassen und machte den ersten Schritt. Hermine wollte protestieren, aber Ron warf ihr einen eindeutigen Blick zu. Es stand 2:1 für Harry und Ron, Hermine musste sich fügen. Sachte drückte Harry die Türe auf, steckte den Kopf durch und ließ seine Augen wandern.
„Professor Dumbledore? Sind Sie hier?“, rief er laut aus. Zwei Köpfe kamen hinzu, drei große Augenpaare huschten durch das Büro. Fawkes saß auf seiner Stange und öffnete ein Auge, zwinkerte ihnen zu und schlief danach weiter. Die Bewohner der Portraits winkten ihnen zu, baten sie, doch herein zu kommen.
Hermine, Ron und Harry hatten wohl denselben Gedanken, denn sie traten ein und schlossen die Türe. Mit langsamen Schritten näherten sie sich der Mitte des ovalen, zweistöckigen Raumes, suchend sahen sie sich um. Harrys Augen klebten gerade an einem der Bücherregale im oberen Stockwerk, während er die drei breit ausgelegten Stufen hoch stieg, um zum Schreibtisch zu gelangen. Abwesend streichelte er mit den Fingerspitzen über die Kante, während er weiter ging.
Vor ihm führten zwei nach außen gebogene Stiegenaufgänge ein Stockwerk höher. Fein ausgearbeitete Stiegengeländer säumten diese und verliefen zur Sicherheit weiterhin parallel zu den voll bestückten Bücherregalen. Harry war noch nie oben gewesen. Sobald man im ersten Stock ankam, konnte man geradeaus weitergehen, oder man hatte die Möglichkeit, die Regalreihen von links oder von rechts zu begehen. Harry vermutete, dass sich hinter dem langen Gang Dumbledores Gemächer befanden. Der neugierige Gryffindor war gerade im Begriff, die Stufen zu seiner Rechten empor zu steigen, als Hermine ihn aufhielt.
„Harry! Du darfst da nicht hoch!“ Der Gryffindor sah sie kurz an und seufzte.
„Ich bleib auch nicht lange. Vielleicht ist Dumbledore doch hier und hört uns nur nicht“, versuchte er seine Neugierde zu erklären, Hermine schnaufte ihn an.
„Natürlich, Harry“, grummelte sie sarkastisch, Ron hielt sich raus. Er sprach lieber mit einem der Gemälde, in dem zwei Männer mit ihm eine Wette abschließen wollten.
Harry wandte schnell den Blick von Hermine ab, er wollte nicht mit der stummen Anklage LÜGNER konfrontiert werden. Wann lernte er es endlich, zu lügen, ohne aufzufallen? Hermine konnte er nichts vormachen. Harry kam dem geheimnisvollen engen, hohen Gang immer näher, welcher ebenso aus gefüllten Bücherregalen bestand.
„Harry!“, zeterte Hermine, doch der Gryffindor ging einfach weiter. Seine Finger strichen über die Rücken der Bücher, er hörte ein Geräusch. Horchend blieb er stehen und räusperte sich.
„Professor Dumbledore?!“, rief er laut. Er konnte die hoffenden, neugierigen Blicke seiner Freunde direkt im Rücken spüren.
„Harry?“, kam es sehr leise vom Ende des Ganges.
„Ja! Ron und Hermine sind auch hier! Wir müssen mit Ihnen sprechen, Sir! Es ist wichtig!“, rief er wieder und wartete die Antwort ab.
„Folge meiner Stimme, Harry!“ Harry grinste erleichtert und drehte sich seinen Freunden zu.
„Er ist hier! Wir können zu ihm!“, ließ er sie wissen, Ron und Hermine eilten über die beiden Stiegenaufgänge zu ihm hoch. Gemeinsam schritten sie nun den langen Gang entlang, der eine leichte Steigung aufwies. Dann hielten sie an, da sie nicht wussten, wohin sie nun gehen mussten. Der Gang endete nämlich in drei Abzweigungen, die zu den jeweiligen kleinen Turmzimmern führten. Welche sollten sie nun nehmen?
„Professor? Wohin…!“, fragte Harry laut.
„Hier, Harry!“, antwortete Dumbledore, die drei Kids nahmen die rechte Abzweigung. So gelangten sie in einen kleinen, ebenso runden Raum, der ziemlich überfüllt wirkte. Bücher, Bücher und nochmals Bücher – Hermine bekam einen Herzchenblick. Mittig des Raumes stand Albus, der sich über eines der Bücher beugte, welches ziemlich groß war und schwer aussah. Der kleine Tisch, auf dem es lag, sah ziemlich alt aus und würde die Last sicher nicht mehr lange tragen können. Albus sah hoch und lächelte ihnen freundlich entgegen.
„Was führt euch zu mir?“, wollte er wissen und schloss mit etwas Mühe das Buch. Hermine sah sich weiterhin im Turmzimmer um und studierte die anderen Bücher, doch dann fiel ihr Blick auf jenes, welches vor Albus auf dem Tisch lag. Die Geschichte der Antras, las sie, Hermine runzelte die Stirn. Allerdings dachte sie sich nichts dabei, auch fing Harry an zu sprechen.
„Sir? Hermine, ich und Ron haben etwas sehr Merkwürdiges entdeckt“, kam Harry gleich zum Punkt, Albus schob die Halbmondbrille zurück auf die Nasenwurzel.
„Ah! Und das wäre?“, wollte er wissen und zauberte mit einer Handbewegung Stühle herbei.
„Setzt euch.“ Hermine, Ron und Harry kamen dem nach und Hermine übernahm den Bericht. Albus stand noch immer hinter dem Tisch und runzelte die Stirn, als Hermine endete.
„Seid ihr euch wirklich sicher? So ein Nebel ist mir nicht bekannt“, strich er sich über den Bart, die drei Gryffindors nickten.
„Gut! Führt mich dort hin“, gab er die Anweisung, Harry und Ron sanken in sich zusammen.
„Nun ja, Sir… Die Sache ist die… Wir wissen nicht mehr, wie…“, erklärte Harry mit roten Wangen, Hermine unterbrach ihn.
„Aber ich habe mir den Weg gemerkt, Sir“, sagte sie mit fester Stimme, Harry und Ron glotzten sie an. Hermine funkelte nun zurück und presste ihre Lippen zu einem Strich zusammen.
„Das war doch ganz einfach“, zischte sie, Ron rollte mit den Augen. „War ja klar – ganz einfach“, maulte er.
„Dann sollten wir uns auf den Weg machen.“ Albus schmunzelte und ging voran, die drei standen auf und folgten. Etwa zehn Minuten später betraten die vier den vormals unheimlichen Gang, doch schien dieser genauso normal wie die anderen zu wirken. Die Gryffindors sahen sich erstaunt um, traten sogar vor die Türe und untersuchten sie.
„Seid ihr euch wirklich sicher, dass es sich um diese Türe handelt?“, wollte Albus wissen. Hermine, Ron und Harry drehten sich ihm zu und nickten. „Ja!“ Albus trat an sie heran, untersuchte die Türe und seufzte.
„Ihr müsst wissen, sie ist mir nicht unbekannt. Und – sie ist mit Absicht verschlossen. Allerdings kann ich mir die Sache mit dem Nebel nicht erklären. Das ist mir neu“, ließ er sie leise wissen, ratlose Gesichter folgten.
„Aber Sir! Wir haben uns das nicht eingebildet!“, begehrte Ron hilflos auf, Albus hob die Hand.
„Keine Sorge, ich glaube euch, meine Lieben. Ich werde mich darum kümmern und wenn ich etwas in Erfahrung bringen sollte, lasse ich es euch sofort wissen“, antwortete Albus und spähte dabei zu dieser mysteriösen Türe. Einstimmiges Nicken folgte, dann gingen sie zurück.
„Professor? Das, was sich hinter dieser Türe befindet, ist das gefährlich?“, wollte Hermine kleinlaut wissen, während sie einen Gang nach dem anderen hinter sich brachten. Albus sah sie kurz an.
„Jetzt nicht mehr, da der Raum von mir gesichert wurde.“ Seine Miene verdüsterte sich.
„Dürfen wir fragen weshalb?“, wollte Harry mit großen Augen wissen, die vier brachten die nächste Biegung hinter sich. Albus blieb kurz stehen und seufzte. Die drei Schüler stellten sich vor ihm auf.
„Hinter dieser Türe befinden sich Artefakte, die nicht für alle zugänglich sein sollten“, sah er die drei über seine Halbmondbrille nacheinander an. Dann blieben seine Augen an Harry hängen.
„Damals, als deine Eltern hier zur Schule gingen, Harry, war das noch anders. Wir nutzten diesen Raum für die Lagerung sämtlicher Gegenstände, die nicht immer gebraucht wurden. Zirka eine Woche, nachdem deine Eltern den Abschluss machten, berichteten mir mehrere Lehrer, dass von diesem Raum aus etwas Gefährliches ausging. Sie konnten mir nicht sagen, was es war, aber das Gefühl bekam auch ich, als ich ihn mir ansah.
Die Lehrer und ich beschlossen, diesen Raum auf unbestimmte Zeit sicherheitshalber zu verschließen. Bis heute haben wir nicht herausgefunden, welch böse Macht sich diesem Raum bemächtigte. Alle Zauber zur Säuberung, die wir in den Ferien versuchten, zeigten sich wirkungslos. Harry, Hermine, Ron… Bitte versprecht mir, nicht mehr in die Nähe dieses Raumes zu kommen. Er ist sehr gefährlich“, mahnte er sie mit eindringlichem Blick, drei ernsthafte Gesichter sahen ihn an.
„Ja, Sir“, kam es einstimmig, Albus war zufrieden. Einige Minuten später trennten sich ihre Wege und Albus machte sich wieder daran, die Geschichte der Antras zu studieren.
°°°°
Die Stunden verrannen wie Sand durch die Finger, als Albus den Druck in den Schläfen bemerkte. Sein Blick glitt zur Standuhr, die ihm zeigte, dass er seit mehr als fünf Stunden in diesem Buch schmökerte. Ja, er war müde, sollte eigentlich zu Bett gehen, aber er konnte nicht von diesem Buch lassen! Zu viele Informationen galt es zu sammeln, damit sie Severus unterstützen und retten konnten. Wenn es überhaupt noch eine Rettung gab…
Müde erhob er sich, steuerte seine privaten Gemächer an und holte aus einem kleinen Schrank einen Trank, der ihm half, noch einige Stunden wach zu bleiben. Als er diesen genommen hatte, seufzte er zufrieden, denn der Druck und die Müdigkeit verschwanden. Wehmütig dachte er an Severus Snape, der nun nicht mehr in der Lage war, ihm diese Tränke zu brauen. Jetzt mussten sie – bis das Geheimnis um Severus Snape gelüftet war – die Tränke von außerhalb ordern, was keinem gefiel. Niemand konnte so gut Tränke brauen wie Severus Snape.
Nach einer kurzen Mahlzeit, die er sich bringen ließ, setzte er sich wieder zum Tisch und blätterte eine alte, vergilbte Seite um. Abermals vergaß er die Zeit, vertiefte sich in das Buch und sammelte weiterhin Puzzleteile zusammen. Nach und nach ergab alles einen Sinn, doch die Lösung war noch lange nicht greifbar. Als er an einer besonders interessanten Stelle ankam, stutzte er. Immer wieder las er die Textpassage durch.
Dann zischte er aus dem Stuhl hoch und eilte in sein Büro. Dort angekommen setzte sich an seinen Schreibtisch, zog das Denkarium von Severus zu sich und tauchte ein. Wieder einmal befand er sich in der letzten Erinnerung von Severus und diesmal gelang es Albus, mittels der neuen Informationen ein Stück weiter zu kommen. Es schien, als würden Erinnerungsfetzen, die noch vor Tagen für ihn verschleiert gewesen waren, nun endlich sichtbar sein. Und das Puzzle setzte sich zusammen…
Nur Minuten später kehrte er in die Gegenwart zurück, die Augen standen weit offen. Gehetzt eilte er auf den Kamin zu und rief Minerva. Es dauerte nicht lange, da erschien ein verschlafenes Gesicht in der Glut, Minerva gähnte.
„Ja, Albus? Weißt du überhaupt, wie spät es ist?“, nuschelte sie.
„Entschuldige die späte Störung, Minerva, aber es ist wichtig. Bitte komm so rasch wie möglich zu mir“, wies er sie an, die glühenden Augen blinzelten.
„Hast du etwas herausfinden können, Albus?“, fragte sie aufgeregt, Albus nickte.
„Bin schon unterwegs“, teilte sie ihm mit, die Verbindung wurde unterbrochen. Der Schulleiter stand auf, trabte im Büro auf und ab und knetete dabei seine Finger. Plötzlich dauerte es Ewigkeiten, bis die Zeit voranschritt. Die Türe ging auf und Minerva kam herein. Sie trug ihre Schlafmütze und einen Umhang über ihrem Nachtgewand, sah noch immer leicht verschlafen aus. Trotzdem wirkten ihre Augen munter und neugierig.
„Ja, Albus?“, kam sie nun näher, beide setzten sich zum Kamin. Albus lehnte sich im Ohrensessel zurück und musterte sie.
„Dein Anhaltspunkt war Gold wert, liebste Minerva“, meinte er schlicht, die Hauslehrerin Gryffindors wartete ab.
„Wie schon vermutet fand ich in meiner Sammlung ein Buch über die Geschichte der Antras. Ich konnte so einiges über das Antras-Gen erfahren. Bevor ich dich kontaktierte, tauchte ich noch einmal in Severus´ letzte Erinnerung ein… Ich glaube, die Lösung ist ganz nahe“, erklärte er leise, Minerva beugte sich vor. Gespannt legte sie ihre Hände in den Schoß und lauschte seinen Worten.
„Laut der Niederschriften im Buch half das Antras-Gen den Vampiren, sich auch tagsüber unter die Menschen mischen zu können. Die Sonnenstrahlen konnten ihnen nichts anhaben. Die Vampire konnten auch nicht so leicht getötet werden. Weder durch Weihwasser noch durch Pflöcke, und schon gar nicht durch Todesflüche. Sie waren dank des Gens immun dagegen“, berichtete er ihr, Minerva runzelte die Stirn.
„Aber wie kamen sie dann zu Tode?“, wollte sie wissen, Albus strich über seinen langen Bart und starrte ins Feuer.
„Durch Enthauptung.“ Minerva schluckte hart und nickte.
„Und was hat das Gen nun mit Severus zu tun?“, fragte sie weiter, Albus sah sie wieder an.
„Wie ich es mir schon gedacht habe, steht ebenso geschrieben, dass, wenn das Gen weiter gegeben wird – und zwar nicht an andere Vampire, sondern an Zauberer –, es mutiert, einen Defekt aufzeigt. Das veränderte Gen konnte allerdings nicht mehr richtig erforscht werden, da die Nachfahren untertauchten. So wurde es an die Kinder und Kindeskinder weiter gegeben, ohne zu wissen, wie das Gen sich in deren Körper auswirkt. Mehr stand in diesem Buch nicht beschrieben. Aber dann tauchte ich in Severus´ Erinnerung ein und sah mich dort ein wenig um. Ich bemerkte ein altes Pergament, auf dem Severus´ Handschrift zu erkennen war. Und dann las ich mir die Notiz durch…“, endete Albus, Minervas Nerven waren zum Zerreißen gespannt.
„Und? Was stand darauf?“, hakte sie nach, Albus schmunzelte.
„Es stand geschrieben, dass Harry nicht der erste Zauberer war, der den Todesfluch überlebte…“, hielt er sich bedeckt, was Minerva nicht ausstehen konnte.
„Wie? Wie bitte? Aber… Aber das kann doch nicht sein! Dieses Ereignis wäre doch in die Geschichtsbücher eingegangen!“, rief sie aus. Albus hob die Hand, Minerva wurde still.
„Das dachte ich mir zuerst auch. Bedenke aber, dass die Antras, ebenso ihre Nachfahren, viele Geheimnisse hatten. Sie wussten Mittel und Wege, solche Vorkommnisse zu vertuschen. Und da Severus auch ein Nachfahre ist, konnte er sich diese Informationen leichter beschaffen. Für Außenstehende wäre es unmöglich gewesen.
Weiter stand auf seiner Notiz geschrieben, dass die Nachfahren glaubten, das Überleben des Zauberers dem Antras-Gen zu verdanken. Obwohl nicht erforscht, waren sie sich sicher, dass das mutierte Gen für das Überleben dieses Mannes verantwortlich war. Ich nehme an, dass Severus darauf baute, von dem Vampir-Gen beschützt zu werden. Ich schlussfolgere daraus, dass das Leuchten seines Körpers durch das Antras-Gen verursacht wird. Das Gen konserviert seinen Körper, obwohl dieser ohne Seele ist.“
Minerva wurde weiß im Gesicht, ihr Kinn zitterte leicht. Dann senkte sie den Kopf und flüsterte: „Dann ist er wirklich tot?“
Sie hörte Albus seufzen, sah hoch und wartete seine Antwort ab.
„Das denke ich nicht. Severus musste schon lange Nachforschungen über seine Vorfahren angestellt haben. Ich bin davon überzeugt, dass er sich abgesichert hat, im Falle, dass er von einem Unverzeihlichen getroffen werden würde. Nun ja, dies ist ja auch eingetreten“, vermittelte er.
„Und welche Absicherung könnte das sein?“, hinterfragte Minerva, Albus dachte nach. Einige Sekunden später antwortete er.
„Auf dem Pergament stand noch ein Wort“, sah er ihr fest in die Augen. „Es lautete Horcrux.“
Minervas Mund stand offen, Albus schmunzelte.
„Glaubst du, dass Severus seine Seele, oder wenigstens einen Teil davon, in einen Horcrux sperrte?“
„Ja, so würde ich ihn einschätzen. Es wäre die einzige Sicherheit für ihn, da er höchstwahrscheinlich annahm, dass das Antras-Gen seinen Körper am Leben erhalten würde.“
„Die Frage wäre nun, welchen Gegenstand Severus als Horcrux erwählt hat“, überlegte sie.
„Ja, das ist die Frage, die auch ich mir stelle, Minerva. Wir sollten so bald wie möglich mit der Suche beginnen, damit wir ihn retten können. Wenn wir ihn finden, bringen wir den Horcrux zu Severus und dann werden wir schon sehen, was passiert.“
°°°°
Die Nacht schwand und der nächste Tag folgte. Es war Sonntag. Perfekt um auszuschlafen. So war es jedoch nicht bei Ron Weasley, der schon zeitig munter wurde. Die Sonne ging bereits auf, als Ron sich leise anzog und sich auf den Weg nach draußen machte. Tief in Gedanken versunken gelangte er endlich auf das Gelände von Hogwarts und steuerte den See an. Die frische Luft tat ihm gut. Es dauerte eine ganze Weile, bis er beim See angekommen war. Seine Schritte knirschten am Kies, als er einen großen Stein anvisierte, auf den er sich gerne setzte, wenn er nachdenken wollte. Dieses Fleckchen Erde war sein Lieblingsplatz. Leichter Wind kam auf, fuhr durch seine Kleidung und ließ ihn ziemlich frösteln. Ron hoffte, dass der Frühling bald einzog und wärmere Temperaturen mit sich brachte.
Seufzend setzte er sich auf den Stein und starrte auf den großen, noch ruhig vor ihm liegenden See hinaus. Abermals wanderten seine Gedanken zu einer Person, die ihm nicht mehr aus dem Kopf ging. Hermine Granger. Zu ihr passte die Textpassage eines bekannten Muggelliedes: Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nichts passiert. Tausend und eine Nacht…
Ron lächelte benommen, dann schüttelte er den Kopf. Als er Hermine kennen lernte, war sie ihm nicht sofort sympathisch gewesen, eher nervig und eingebildet. Natürlich: Ihre braunen Augen, vereinzelte Sommersprossen auf ihrem Gesicht und die Stupsnase waren ihm sofort aufgefallen, aber als sie dann ihren Mund geöffnet hatte… Hermine war ein recht hübsches Mädchen gewesen, aber sie wusste immer alles besser!
Ihre Freundschaft war nicht gerade einfach zu handhaben, da sie sich ständig in den Haaren lagen. Ron dachte an gestern: Fliegender Brei und fliegende Gabel = Krieg mit Slytherin. Wenn sich Hermine bloß nicht eingemischt hätte! Und Harry? Klar, er wollte helfen – aber doch nicht so!
Wenn Ron einmal davon absah, dass sie ziemlich oft stritten, gab es auch Momente, in denen er und Hermine sich wirklich gut verstanden. Ron war schon lange aufgefallen, dass aus dem hübschen Mädchen eine schöne Frau geworden war. Und dann stand er plötzlich vor der Türe: Der Tag, an dem alles anders wurde. Eine Berührung von ihr, ein Lächeln – es reichte aus, um Rons Herz Überstunden machen zu lassen.
Zu Anfang war er noch schockiert gewesen, denn solche Gefühle hatte er nicht einmal bei seiner letzten Freundin verspürt. Gut, das Won Won hätte sie sich schenken können – schwerer Fehler! Aber Hermine… Hermine war seine beste Freundin und nun wurde ihm bewusst, dass er mehr für sie sein wollte, als der beste Freund. Sein Herz spielte verrückt, sein Körper ebenso und seine Gedanken fragten bei jeder Gelegenheit, wie sich wohl ihre Lippen auf den seinen anfühlen würden.
Ron verzweifelte. Hermine kannte ihn schon so lange! Würde sie in ihm je etwas anderes sehen, als den besten Freund? Immerhin hatte auch er sich verändert! Oder sah sie das nicht? Wie sollte er sich von nun an ihr gegenüber verhalten? Harry würde sicherlich sagen: Wie immer, Ron, wie immer! Aber das war unmöglich! War er in ihrer Nähe, bekam er keinen vernünftigen Satz heraus. Nur wenn sie sich stritten, gelang es ihm. Oh Mann, verliebt zu sein war echt scheiße…
Der junge Mann mit den roten Haaren stand langsam auf und streckte sich durch. Obwohl er der Jüngste unter den Weasley-Brüdern war, hatte er sie von der Größe her schon längst überholt. Der schlaksige Gang wich einem weich federnden. Sein Körper zeigte die Veränderung zu einem athletischen, jungen Mann. Und sein Gesicht verbot jegliche Rundung, markante Gesichtszüge unterstrichen sein Aussehen.
Mit einem Schnaufen machte er kehrt und stapfte zum Schloss hoch. Sein Magen knurrte, also war es Zeit, essen zu gehen. Der Blick auf die Uhr bestätigte ihm, dass seine Mitschüler mit Sicherheit noch schliefen – auch Hermine. Endlich angekommen schritt er durch die Flügeltüren und betrat als einer der Ersten die Große Halle. Der erstaunte Blick eines anderen Mitschülers streifte kurz den seinen. Sobald er beim Tisch saß, griff er zu und aß in aller Ruhe. Eigentlich war Ron Weasley ein Gruppenmensch, aber es gab auch Tage, da genoss er es, mit sich und seinen Gedanken alleine zu sein. Seine Augen blickten starr den Tisch an, während er kaute. Es herrschte das in seinem Gehirn, was er am meisten brauchte und herbeisehnte: Leere.
Als er mit dem Essen fertig war, stand er auf und seufzte zufrieden. Von seinen Freunden keine Spur – Ron grinste. Zufrieden steckte er seine Hände in die Hosentaschen und schlenderte aus der Großen Halle. Irritiert blieb er stehen, das Grinsen wich. Seine Finger ertasteten ein Stück Papier, neugierig zog er es hervor.
Ich muss dringend mit dir reden. Folge dem blinkenden Pfeil.
Ron runzelte die Stirn. Wer wollte mit ihm sprechen und welchem Pfeil sollte er denn folgen? Kam die Nachricht vielleicht von Hermine? Die Schrift wäre ähnlich. Niemand anders käme in Frage, denn diese Art der Aufforderung oder Bitte passte nicht zu seinen Freunden. Aber zu Hermine schon. War sie doch schon munter und hatte den Zettel zu ihm gezaubert? Ging das überhaupt?
Gerade fertig gedacht zeigte sich statt der Schrift ein pulsierender, roter Pfeil. Ron wunderte sich darüber, aber die Neugierde siegte. Sein Blick hing noch immer an dem Pfeil, während er sich in Bewegung setzte. Dann wurden seine Schritte immer schneller und als der Pfeil stärker pulsierte und sich in eine andere Richtung drehte, stürmte Ron um die nächste Ecke.
Der Gryffindor brachte noch viele Biegungen hinter sich, ehe er keuchend stehen blieb. Im selben Moment stellte er fest, dass er sich hoffnungslos verlaufen hatte. Nicht schon wieder! Stöhnend rollte er mit den Augen, dann sah er wieder auf das Stück Papier. Der Pfeil pulsierte noch immer, Ron stürmte weiter. Einige Minuten später befand er sich auf einem sehr langen Gang, als plötzlich das Wort STOP erschien.
Etwas perplex blieb er stehen. „Was…“, keuchte er, als ein Sog ihn erfasste und Ron von den Füßen riss. Der Rotschopf schrie auf, während der Sog brutal an seiner Kleidung und seinem Körper zerrte. Weiterhin schreiend und mit allen Gliedmaßen wild zappelnd zischte er mit dem Rücken voran durch die Gänge, sein Gesicht drückte pure Panik aus.
Bald wäre seine fliegende Reise zu Ende, denn eine Türe öffnete sich, graublauer Nebel suchte sich als Teppich den Weg über den Boden. Ron flog gerade um die nächste Ecke und nahm kreischend Kurs in Richtung Zimmer. Als er hinein segelte, krachte er mit einem Aufschrei zu Boden. Bei diesem Sturz knallte sein Hinterkopf hart auf den Boden und Ron verlor augenverdrehend das Bewusstsein. Langsam schloss sich die quietschende Türe, der Rahmen leuchtete kurz golden auf. Und der Nebel? Der zog sich zurück, in der Gewissheit, das erste Opfer gefunden zu haben. Langsam öffneten sich Rons Finger und das Stück Papier glitt zwischen ihnen zu Boden. Kaum berührt, ging das Schriftstück in Flammen auf – Rons Finger blieben heil und der Beweis war vernichtet.
°°°°
Wie aus dem Ei gepellt. So würde man Draco Malfoy bezeichnen. Mit sicheren Schritten betrat er die Große Halle und begab sich zu seinem Tisch. Es war bekannt, dass der junge Mann am Wochenende gerne als Erster der Slytherins die Halle betrat, um in Ruhe frühstücken zu können. Von Blaise wusste er, dass dieser lange schlief. Mit der Welt und sich zufrieden setzte er sich und nahm sein Frühstück ein. Nur noch eine halbe Stunde und die Große Halle würde sich vor Schülerscharen kaum retten können. Draco ließ es sich schmecken, kaute genüsslich und genoss die Ruhe vor dem Sturm. Gesättigt stand er auf und schritt hoheitsvoll aus der Halle. Jetzt würde er wieder in den Kerker zurückgehen, um dort seine Hausaufgaben zu machen. Sonntag war immer Hausaufgaben-Tag.
Auch er stutzte und blieb stehen, als er ein Stück Papier in seiner Hosentasche ausmachen konnte, welches er hervorzog. Draco las die Zeile, eine Augenbraue wanderte fragend in die Höhe. War die Nachricht von Blaise? Seit wann nutzte er nicht die Gelegenheit, am Wochenende länger schlafen zu können? Und was, beim Barte Merlins, wollte er von ihm? Draco zuckte die Schultern und da auch er neugierig war, folgte er dem pulsierenden Pfeil.
Der blonde Slytherin bereute es zutiefst, dieser Nachricht gefolgt zu sein, denn auch ihn erfasste ein Sog und steuerte den schreienden Blonden direkt in das Zimmer, in dem sich auch Ron befand. Ebenso wie es bei dem Rotschopf war, ging die Türe auf, der Nebel suchte sich den Weg über den Gang. Während Ron zu geschockt gewesen war, um irgendwie handeln zu können, versuchte Draco, sich im Flug zu drehen. Mit einem Aufschrei riss er die Augen auf, trotzdem schaffte er es, sich mehr schlecht als recht abzurollen.
Ächzend blieb er verdreht am Boden liegen, dann neigte er den Kopf zu seiner Linken. Neben ihm lag ein bewusstloser Junge, Draco blinzelte verdutzt.
„Wiesel?“
°°°°
„Harry! Steh endlich auf, sonst verpasst du das Frühstück! HARRY!“ Ein ungeduldiges, hartes Pochen folgte.
Der schwarzhaarige Gryffindor träumte süß und plötzlich mischte sich eine kreischende Stimme darunter. Im Unterbewusstsein kniff er die Augen zusammen und verzog sein Gesicht. Schließlich wachte er langsam auf. Etwas verwirrt saß er beim nächsten Gekeife aufrecht im Bett, seine Haare standen mehr denn je in alle Richtungen ab.
„HARRY!!“ Oh Mann, da war sie wieder, diese Stimme!
„An deiner Stelle würde ich ihr sofort antworten, wenn ich du wäre. Sonst hex ich sie für immer stumm, das garantiere ich dir bei meiner Ehre als Gryffindor“, knurrte ein erschlagener sowie mürrischer Dean Thomas, Seamus fluchte leise ins Kissen hinein und schlug mit der Faust darauf ein.
„Ja, verdammt! Ich bin ja schon wach!“, plärrte Harry in Richtung Türe und war froh, dass Hermine davor und nicht mittig in ihrem Schlafraum stand.
„Na endlich! Beeil dich! Ich gebe dir fünf Minuten!“
Harry rieb sich die pochenden Schläfen und lauschte ihren Schritten, die sich entfernten. Er wusste, dass seine beste Freundin im Gemeinschaftsraum auf ihn warten würde.
„Mann, Hermine nervt“, stöhnte Seamus, der seine Beine energisch aus dem Bett schwingen ließ und sich aufsetzte.
„Wem sagst du das! Ein Heuler wäre mir lieber“, pflichtete Dean ihm bei, Harry bekam große Augen. Endlich bemerkten dies auch die beiden Freunde und folgten Harrys Blick.
„Das gibt’s nicht! Ron ist schon wach? Wo ist er überhaupt? RON?!“ Suchend sah sich Harry um, hoffte, der Rotschopf käme gleich aus dem Bad. Da sich aber nichts tat, sprang er aus dem Bett und steuerte auf die Badezimmertüre zu. Diese aufgemacht blinzelte er, denn das Bad war leer.
„Und?“, streckte Dean im Bett sitzend den Hals, Harry drehte sich ihm zu. „Er ist nicht hier.“
„WAS? Aber wo sollte er sonst sein?“, kratzte sich Dean im Nacken, Harry zuckte die Schultern.
„Vielleicht frühstücken? Ihr kennt ihn ja! Wenn er Hunger hat…“, grinste Harry. Dean und Seamus fingen zu lachen an.
„Ehrlich, Leute! Ich hab versucht, einfach weiter zu schlafen! Aber bei eurem Geschnatter und Hermines Gekreische kann man ja nicht anders, als wach zu werden!“ Neville zog seine geschlossenen Vorhänge beiseite und blitzte alle wütend an.
„Sorry…“, grinste Seamus ihn an, Neville schnaufte. Schon sprang er aus dem Bett und ging ins Bad, Harry folgte.
„Was hat Hermine gesagt? Fünf Minuten?“, wandte sich Seamus an Dean.
„Ja, aber jetzt sind es nur noch vier Minuten“, seufzte Dean, beide Jungs folgten den anderen, um sich zu waschen und anzuziehen.
°°°°
„Na endlich! Wisst ihr eigentlich, wie lange ich schon auf euch warte?“ Hermine stand kampflustig vor der kleinen Gruppe an verschlafenen Jungs, die sie eher teilnahmslos und unbeeindruckt ansahen.
„Fünf Minuten und fünfunddreißig Sekunden“, antwortete Dean spontan, Hermine glotzte ihn etwas sprachlos an.
„Niemand verlangt von dir, am Wochenende auf uns zu warten. Du weißt doch, dass wir gerne lang schlafen!“, zeterte Seamus, Hermines Augen verengten sich zu Schlitzen.
„Und ich weiß auch, dass ihr unausstehlich werdet, wenn das Frühstück vorbei ist und ihr es verpasst habt! Also was ist euch lieber! Lange schlafen oder erst zu Mittag essen gehen zu können!“, zischte sie, wie auf Kommando knurrte Seamus´ Magen.
„Gut, überstimmt“, gab er sich mit dunklen Augenringen geschlagen und schritt voran. Hermine wirkte zufrieden, da sie die Jungs in ihre Schranken verwiesen hatte. Aber dann fiel ihr etwas auf.
„Wo ist Ron?“, fragte sie Harry, der die Schultern zuckte.
„Das weiß ich nicht, Hermine. Ich dachte, du hättest ihn vielleicht gesehen? Das Bett war leer, als ich aufgewacht bin“, gähnte der Schwarzhaarige hinter vorgehaltener Hand, Hermine runzelte die Stirn.
„Ron und früh aufstehen?“, murmelte sie vor sich hin, während Harry nach ihrem Oberarm griff und das nachdenkliche Mädchen zum Ausgang zog.
„Das sieht ihm nicht ähnlich“, machte sie sich Sorgen, Harry bemerkte es. Dean, Seamus und Neville gingen voran, nahmen an Geschwindigkeit zu. Anscheinend trieb sie ihr Hunger an.
„Ich weiß, Hermine, ich kann´s mir auch nicht erklären“, erwiderte er leise.
„Na ja, Ron bekommt schnell Hunger. Vielleicht ist er ja schon in der Großen Halle?“, versuchte sich Hermine zu beruhigen, Harry nickte schnell. „Ganz sicher.“
Aber als sie dort ankamen, war Ron weit und breit nicht zu sehen. Jetzt machte sich Hermine wirklich Sorgen, Harry ebenso. So schnell es ging, verschlangen sie ihr Frühstück, damit sich die Freunde auf die Suche nach Ron machen konnten. Dean, Seamus und Neville stellten über Rons Fehlen Spekulationen auf und trotzdem hatten sie alle so ein Gefühl, dass etwas nicht stimmte.
„Sobald einer von uns ihn gefunden hat, treffen wir uns im Turm, okay?“, fragte Hermine in die Runde, die Jungs nickten.
„Na dann los“, stand Harry auf. Er und Hermine machten sich gemeinsam auf den Weg.
Vor lauter Sorge um Ron war den Gryffindors nicht aufgefallen, dass Blaise Zabini ebenfalls etwas verloren auf seinem Platz saß und Ausschau nach Draco hielt. Immer wieder starrte er auf die Uhr, Draco war doch immer vor ihm hier! Mit gerunzelter Stirn blieb sein Blick an den Gryffindors hängen, die heute etwas auffielen. Wie Blaise nur so nebenbei mitbekam, fragten sie sich, wo Wiesel abblieb. Ja, das war schon sonderbar, da Wiesel immer und vor allem regelmäßig in der Großen Halle anzutreffen war.
Blaise erhob sich, ging Hermine und Harry nach. Sein Plan war, den beiden eine Weile zu folgen, ehe sein Weg weiter zu den Kerkern führen würde. Vielleicht wollte sich Draco früher als sonst an die Hausaufgaben setzen?
„Harry! Sieh mal! Eine Nachricht… von Ron?“, drehte sie Harry während des Gehens den Kopf zu.
„Bist du dir sicher, dass sie von Ron ist? Ich meine, wie hätte er sie dir zukommen lassen sollen?“, fragte Harry und schob seine Hände in die Hosentaschen. Plötzlich stutzte er, zog ebenfalls eine Notiz hervor, auf der dasselbe stand.
„Eigenartig. Vielleicht hast du Recht, Hermine, und Ron will mit uns sprechen. Wer weiß, welchen Zauber er angewandt hat, um uns diese Nachricht zukommen zu lassen. Nur irgendwie passt das nicht zu ihm“, murmelte Harry auf seine Notiz starrend, beide verglichen die Pergamentstücke.
„Stimmt. Aber… Wenn sie identisch sind, kann die Nachricht doch nur von Ron kommen, oder?“, fragte sie unsicher, selbst an ihren Worten zweifelnd. Sogar die Schrift war gleich – oder bildeten sie sich das nur ein?
„Kann sein, Mine. Gibt nur eine Möglichkeit, das heraus zu finden“, seufzte er, Hermine nickte.
Blaise hatte die beiden belauscht und folgte ihnen weiterhin auf leisen Sohlen. Aber nicht, weil das Gespräch so interessant war, sondern weil er mit fahler Gesichtsfarbe ein Stück Pergament in der Hand hielt, welches exakt dieselben Worte und den pulsierenden Pfeil enthielt. Natürlich: Er hätte die beiden warnen, ihnen sagen können, dass die Nachricht dann wohl doch nicht von ihrem Wiesel stammte, dennoch bekam er kein Wort heraus. Seine Füße trugen ihn an der Abzweigung zum Kerker einfach gerade aus weiter, Neugierde und viele Fragen standen nun im Vordergrund.
Im nächsten Moment zuckte er erschrocken zusammen, als gellende Schreie erklangen, es die beiden Schüler vor ihm von den Füßen riss. Mit großen Augen sah er zu, wie Harry und Hermine mit Panik in ihren Gesichtern von ihm weggerissen wurden und fliegend hinter der nächsten Ecke verschwanden. Ratlos blieb Blaise stehen, wusste nicht, was er tun sollte. Allerdings wurden seine Gedanken je unterbrochen, als mit ihm dasselbe geschah…
°°°°
Kevin Leary hatte es satt! Sein bisheriges Leben, wenn er so zurückdachte, verlief nicht gerade so, wie er es sich gewünscht hatte. Angefangen bei seiner Kindheit: Kevins Eltern waren wundervolle Menschen, nur leider viel zu besorgt um ihren einzigen Sohn. Egal was er machte, wo er auch hinging, sie überwachten ihn permanent. Nur in seinem Zimmer war er alleine mit sich und seinen Gedanken und konnte seinem heiß geliebten, waghalsigen Hobby nachgehen. Kevin wurde perfekt erzogen, die aristokratische Gesellschaft sah ihn als einen jungen, netten und höflichen Mann.
Natürlich waren seine Eltern sehr stolz auf ihn und zeigten ihren Sohn bei sämtlichen Events und Familienfeiern gerne her. Kevin hatte sich oft gefragt, ob das Lächeln, welches er dann gezwungenermaßen aufsetzte, sich irgendwann für immer einbrennen würde. Abends, wenn er endlich alleine für sich war, taten ihm sämtliche Gesichtsmuskeln weh.
Als er dann endlich nach Hogwarts kam, erhoffte er sich, endlich frei sein zu können. Machen zu können, was immer er wollte. Doch dem war nicht so, seine Eltern hatten wieder einmal dafür gesorgt. Freunde seiner Eltern hatten ihren Kindern geraten, alles zu tun, um ebenso nach Ravenclaw zu kommen. Und so stand er weiterhin unter permanenter Beobachtung, denn die Kinder erzählten es ihren Eltern und diese berichteten es weiter an die Learys. Wehe, Kevin würde sich etwas erlauben, vom sicheren Weg abkommen – dann wäre die Hölle los!
Nach zwei Jahren Hogwarts gab Kevin es auf, sich gegen sein auferlegtes Schicksal zu wehren. Er fügte sich und verschloss sein wahres Gemüt hinter einer perfekten, freundlichen, immer höflichen Maske – er hasste es! Im dritten Jahr hatte er dann eine Freundin aus Hufflepuff. Und was sagten seine Eltern dazu? Ist sie nett? Kommt sie aus gutem Hause? Ist sie gut erzogen? Lade sie doch bitte zu uns ein, damit wir sie kennen lernen können! Oh Gott!
Zwar hatte sich seine Freundin gefreut, aber als sie endlich die Eltern Kevins kennen lernte, verging ihr der Appetit. Fragen wurden gestellt, die sich nicht bei Tisch gehörten. Kevin versuchte, ihr zu helfen und beizustehen. Doch mit der Zeit kamen der Frust und die Wut in ihm hoch. Als sie dann ging und Kevin mit seinen Eltern alleine war, gab es den ersten Streit seit langem. Sie verboten ihm, mit diesem Mädchen auszugehen oder gar befreundet zu sein, da sie nicht so eine gute Erziehung genossen hatte, wie er selbst. Kevin schäumte vor Wut.
Dies war der Moment, an dem es nicht mehr weiterging. Unverblümt schrie er ihnen ins Gesicht, wie sehr er ihren Käfig der Überwachung hasste, dass er nicht mehr der nette, ach so liebe Kevin sein wollte. Er spie ihnen entgegen, dass er leben, endlich frei sein wollte. Und es könnte ihnen auch egal sein, mit wem er zusammen war, denn es war sein Leben!
Kevin hatte den perfekten Moment ergattert, ihnen dies wändewackelnd mitzuteilen. Denn Minuten später ergriff er aufgrund der geschockten Eltern die Flucht nach Hogwarts. Diese ließ er erstarrt zurück – seitdem hatte er nichts mehr von ihnen gehört, es herrschte eisige Funkstille zwischen ihnen. In den kommenden Jahren veränderte sich Kevin nach und nach, wurde zum Rebell und liebte es, aufsässig und frech zu sein. Er lächelte nicht mehr auf Knopfdruck, unterhielt sich nur mit Mitschülern, die ihm zu Gesicht standen. Sorgte für negatives Aufsehenerregen im Unterricht und trieb dieselben Spielchen, wie damals die Weasley-Zwillinge.
Seine Hauskameraden schüttelten über ihn nur noch den Kopf, tuschelten hinter seinem Rücken. Schließlich reichte es ihm, er explodierte, das Haus Ravenclaw bebte. Noch nie hatte er so geschockte Gesichter gesehen, die in Sekundenschnelle ihre Farbe wechseln konnten. Auswirkung: Seit seinem Ausraster ließen sie ihn Gott sei Dank in Ruhe.
Einige Monate des siebten und letzten Schuljahres hatte er schon hinter sich gebracht. Und obwohl er mit seinen Eltern wieder schriftlich und selten mündlich kommunizierte, doch nur das Notwendigste, verstanden sie sich nicht mehr so gut wie früher. In der Eltern-Sohn-Beziehung war eindeutig der Wurm drin. Aber das war Kevin egal, endlich konnte er so sein, wie er wollte. Alle Warnungen schoss er in den Wind – was interessierte ihn das schon?
Schon letztes Jahr war ihm aufgefallen, dass er nicht nur auf Mädchen stand, Jungs ihn gleichermaßen anzogen. Das Interesse an den Mädchen wurde immer geringer, während er ab und zu einige Jungs vernaschte. Was seine Eltern wohl dazu sagen würden, wenn sie es wüssten? Oder wussten sie es schon?
Doch jetzt, in diesem Moment, war Kevin traurig, wütend, absolut nicht zu gebrauchen. Es war einfach so passiert: Er hatte sich verliebt. Leider in den Falschen, denn dieser gab ihm vor zwei Wochen den Laufpass. Kevin konnte nicht verstehen wieso, aber gestern erfuhr er den Grund. Sein Ex knutschte mit einem anderen und Kevin brannten die Sicherungen durch.
Es gab viele Zauber, die Kevin so gerne ausprobieren wollte und diesmal sah er seine Chance. Tja – und während er sich vor Lachen ausschütten wollte, da sein Ex und dessen neue Flamme Juckreiz bekamen, schlenderte Filch um die Ecke – Kevin flüchtete. Biegungen später, mit dem Hintergedanken, Filch entkommen zu müssen, krachte er gegen Hermine und Ron und das Schicksal nahm seinen Lauf…
Knurrend stand er auf und trabte im Schlafraum, den er endlich einmal für sich hatte, auf und ab. Früher als sonst war er beim Frühstück gewesen, da er wusste, dass um diese Uhrzeit selten jemand anzutreffen war. Mit gerunzelter Stirn und erstauntem Blick hatte er Ron Weasley beobachtet, wie dieser kauend und nachdenklich beim Tisch gesessen und diesen Moment der Ruhe sichtlich genossen hatte. Eine viertel Stunde später erschien Draco Malfoy – ebenfalls alleine. Kevin hatte sich gefragt, ob heute ein besonderer Tag war, da anscheinend viele seiner Mitschüler für sich alleine sein wollten.
Kevin Leary wusste nicht, was er heute, am Sonntag, tun wollte. Er liebte es, keinen Plan zu haben und sich vom Tag überraschen zu lassen. So auch heute. Gedankenverloren schob er seine Hände in seine Hosentaschen und zog ein Stück Pergament hervor. Erstaunt sah er auf den einen Satz, abermals fing er zu knurren an.
„Scheiße, Jamal, was willst du nun schon wieder von mir? Wenn du glaubst, ich komme zu dir zurück, hast du dir geirrt!“, schnaufte er noch immer verletzt, aber die Neugierde siegte. Er folgte dem pulsierenden Pfeil, was er lieber hätte lassen sollen. Denn nun griff eine andere Macht ein und Kevin hätte sich niemals gedacht, dass das Kommende das Highlight seines bisherigen Lebens werden würde…
TBC…
(*) Ich weiß, Kevin wird diesmal komplett anders beschrieben und eventuell wird er euch am Anfang absolut unsympathisch sein. Aber alles hat seinen Grund, mit der Zeit wird auch er sich ändern. *zwinker*
(*) Und? Wer von euch hat gemeint, es wäre fies, dass ich Severus abkratzen lasse? *Wer zeigt gerade mit der Hand auf? Keiner auf einmal?* *lach* Für mich war von Anfang an klar, dass Severus zwar geheimnisvoll, aber nicht tot sein soll. Ich mag ihn einfach zu sehr. Also? War das eine Überraschung für euch? Hoffentlich! ^_^
(*) Meine Beta Jathy meinte, dass zwar einige Fragen beantwortet werden, aber noch weitere aufgeworfen werden. Keine Sorge, nach und nach löst sich alles auf! Habt noch ein wenig Geduld, ja? *zwinker*
(*) Ach ja, Harrys Überleben des Todesfluches hat nichts mit der Geschichte der Antras zu tun. Bei Harry half die Liebe der Mutter, bei dem anderen Zauberer das Gen. Also nur Zufall.
(*) Zur Frage, wie fies ich bin. *lach* Ähm, ich machte mal so einen Harry-Potter-Häuser-Test. Was glaubt ihr, war mein Ergebnis? 49% Gryffindor und 51 % Slytherin. Nix Hufflepuff oder Ravenclaw. Interessant, oder?
Mein besonderer Dank geht an folgende Reviewer!
@Orange-Mermaid-Sarah: Genau! Abwarten und Tee trinken. *zwinker* Werde ich machen, Süße! Danke! @Jathy: Gibt’s zu, mein Schnuckelmaus: Du genießt es, auch andere neugierig zu machen, gell? *lach* Dein Kommi war unglaublich süß! *dich knuddel* Knutscha back! Danke! @guzi: Ich weiß, die Verwirrung nimmt zu, aber die Lösung kommt bald, ja? Freut mich, dass du etwas zu lachen hattest! @Mauseschmatz: Ich weiß, noch ist es nicht ersichtlich, aber warte noch einige chaps ab, dann verstehst du es von selbst, ja? *zwinker* Bussis! @Iron: Danke, sehr nett. *lol* @elbenstein: Danke, mein Schatz!! Ich hoffe, es gefällt dir weiterhin! Du, Süße? Weißt du noch, bis wohin ich bei dir gelesen hab? Welches Chap es war, als du abgebrochen hast? Denn ab da würde ich dann wieder anfangen zu lesen. *mich drauf freu* Dank dir! @paracelsus: Einiges, was so „ganz plötzlich“ passiert ist, löst sich hier nun auf. Ja, ich mag Narzissa „normal“. *lol* Bin gespannt, ob es dir weiterhin gefällt! Danke sehr!
@Nici: So viele Fragen und ich muss meinen Mund halten. *seufz* Aber es wird schon! Hab noch ein wenig Geduld! *knuddel* @Trust: Richtig, aber Ideen von anderen OS von mir darf ich ja noch entnehmen. *lol* Ich mag solche Szene. ^_^ Antworten bekommst du bald, versprochen! Knutscha, ja? @Moosi: Draco und Dickschädel, echt jetzt? *staun* Aber klar! *lach* Draco ist halt so, typisch Blondi. *g* Knutscha!! @neptunmoonshine: Wunderbar! Bald löst es sich auf, das Rätsel, ja? Hoffe, es gefällt dir weiterhin! @Baerchen: Stimmt, die Verfolgungsjagd kam daher. *lach* Schlimm? Geht klar, süßes Schwesterherz! Hdl! @Black Lilith: Diesmal fängt Blaise bei mir als typischer Slytherin an, aber das wird schon! Antworten gibt es bald. Nein, OS ist nicht geplant, weil keine Zeit. *seufz* Dank dir! @Arinja: Es kommt immer auf den Brei an. Bei uns isst keiner den Brei mit dem Löffel! *lach* Sei nicht so streng mit Draco, du weißt ja, wie er ist. ^_^So schnell ändert er sich nicht. *zwinker* Vorsicht! Meine Story wird ein wenig anders, also keine klare Vorstellungen haben. *lach* Warte einfach ab, lehn dich entspannt zurück und lass dich überraschen, okay? ^_^ Bis dann! Danke!
@Vanni: Das finde ich klasse! Hoffe, es bleibt so! Knutscha! @Sarada: Darauf sag ich jetzt nix, fies, was? Musst noch ein wenig warten, aber es lohnt sich, ja? Bussis! @Tolerance: Respekt!! Du hast dich überreden lassen, dir Harry und Draco rein zu ziehen? Wow. *lach* Tja, bei mir musst du mit zwei Aspekten rechnen: Mit einem Plot, der trotzdem im Vordergrund steht (H+D kommen nicht zu kurz) und mit etwas Kitsch. Mein Leben verlief beschissen genug, da brauch ich nicht ein DarkEnd oder ein lasches. *lol* Ich sehe deinen „Kritikpunkt“ nicht als Kritik sondern als Geschmacksache an. *zwinker* Und ich finde es stark, dass du meine Story trotzdem liest! *strahl* Ich hoffe wirklich sehr, dass es dir trotzdem gefallen wird! Ich werde mich bemühen, okay? Vielen lieben Dank, dass du dich da trotzdem durchquälst! Ich weiß es zu schätzen! *knuddel* @Fanny: Habs versucht! Aber der Freitag kommt immer dann, wann er will! *heul* Blöd, was? Knutscha und vielen lieben Dank! @Brirdy: Merkwürdig? Huch! Ja *anguck* das war es! *lach* Wird sich aber bald alles lösen, ja? Du kannst dich also auch noch an den OS erinnern? Brav! Wird halt eine gugi-Story – lach! Knutsch dich!! Danke! @Marsali: Abartig, aber verdient? *lach* Danke! *freu* Deine Fragen lösen sich bald in Antworten auf, ja? *zwinker* Knutsch dich auch! Vielen lieben Dank! *freu*
@Tatze: Und was sagst du jetzt zu Snapes Schicksal? *g* Die Antworten bei aufkommenden Fragen dauern aber noch, ja? Bei den anderen Dingen stimme ich dir voll zu! Bin gespannt, was du jetzt dazu sagst. Du, bleib lieber von den Raum fern, sonst passiert dir das, was den Kids jetzt passiert ist. Und ich brauch dich ja noch! *lach* Bussis, hdl! Danke! @Babsi: Na ja, bis zum Anfang des Spiels passiert noch einiges. Aber es wird schon langsam! ^_^ Bussis, danke! @Connilichen: Narzissa ist super, finde ich. Na mal sehen, wie sehr Draco Harry wirklich hasst. *g* Knutscha! @kat2: Jeden Tag eine? Also wenn du einen Zauber findest, der mich klont, stünde dem nichts im Wege! *lach* Ui, so süß von dir! *dich knuddel!* hdl! @silbernewolfsfrau: Ja, die Gesichter der beiden hätte ich auch gerne gesehen. Das mit dem Nebel klärt sich rasch auf, versprochen! ^:^ Danke! @Darina: Stimmt. Draco ohne Stolz – da würde was fehlen! *g* Deine Fragen werden sich bald beantworten, okay? *zwinker* Vielen lieben Dank!! @lotus: Na hoffentlich wird es so, wie du es dir denkst! *zwinker* Was sagst du nun zu Severus? Also dann und viele Knuddels an dich! Danke! @Manni: Draco ist der Hammer, was? Er wird das schon irgendwie hinbekommen, ebenso Harry. Antworten kommen bald, versprochen! Danke und ganz liebe Grüße!
@AnneBlack: Nein, Narzissa hat nichts mit dem Spiel zu tun. Bald wirst du Narzissa verstehen können. Genau, Harry ist zum Knuddel! Bis dann! Danke! @Lord Voldemort: Nein, Draco kann sich nicht gleich ändern. Mal sehen, ob er es versucht. Antworten folgen noch, ja? Also dann! Viel Glück auch bei deiner Story! Warte schon auf ein neues Chap von dir! Knuddels! @Noelia Potter: Süß! Was für ein Kommi! *lach* Danke! @FicWriter2000: Ein wenig dauert es noch, aber ich hoffe, ich werde dich nicht enttäuschen! Genieße es einfach, ja? Würde mich freuen! ^_^ Knutscha! @lealau: Was ist leicht mit Severus? *dumm grins* Ist schön zu lesen, dass du dich noch an ältere Fics von mir erinnern kannst! Ur süß von dir! Hoffentlich hat der Freitag weiterhin einen Sinn für dich! Knutscha, hdl! @darkwings984: Keine Panik, die Gabel hatte ich schon mal in einem oneshot. *lach* Ich weiß, viele Fragen, aber die Antworten folgen, gell? Kussis, hdl! @Kathiebell01: Zu niedlich, Süße! Ich freu mich total darüber! Hdl! @wizzy18: Na ja, Narzissa kommt erst wieder später vor und dann wahrscheinlich so gegen Ende der Story. Ich vergesse sie schon nicht. Die Charas werden anfangs ein wenig anders sein, aber dann erkennst du sie wieder. Also dann! Danke! @Angel89: Na wenigstens was! Freut mich! Danke! @Sianna: Hm, die Ideen. Eher Geistesblitze, stimmt. Die kommen von alleine, Gott sei Dank habe ich sie! *lach* Fleißig Filme schauen und Fantasie spielen lassen. *g* Danke!
@MoniMahoni: Deine Antwort bekommst du sehr bald. Nur noch ein wenig Geduld. *Knuddels* @Draco-Harry-Fan: Ja, ich liebe diese Szene! Was alles noch kommt? *g* Danke dir! Bussis @juli-san: Ist Geschmacksache. Ich wollte Draco mal so schreiben. Wenn du magst, stell ihn dir einfach so vor, wie du ihn gerne hast, hm? ^_^ Knutscha! @AuroraSky: Mal sehen, welche Art von Kämpfe die beiden weiter führen. *lach* Danke sehr! @Malfoy: Keine Sorge, Narzissa ist stark! Hass zu extrem? Hm, ich hab mir die Filme angesehen und da war es sogar noch ein wenig schlimmer. Naja. Hab versucht, Draco so zu schreiben, wie er in den Büchern und im Film ist. Aber es stimmt: Je mehr Hass, desto mehr… Na? Was? Danke dir! *freu* @Sweetbunny: Deine Begeisterung steckt an, Schatz! Knutscha, hab dich lieb!! @vanilla-ice: Und ich freu mich auf dich! Knutscha! @ambar: Verschwörungstheorien sind immer gut! *nick* Wie gefällt dir diese Möglichkeit mit Severus? Es kommt noch mehr – aber viel später. *lach* Danke dir! @Corona: Genau, ich werde alle Unklarheiten mit der Zeit erklären, musst nur ein wenig abwarten. Ich hoff sehr, dass es dir weiterhin gefällt! Vielen lieben Dank! @Secreta: Gemein bin ich immer, jetzt auch noch? Wird schon, was Narzissa und ihr Abfärben auf Draco anbelangt. Keine Sorge. *Knuddels*
@natsucat: *lach* Deine Erklärung, was passiert, wenn man mit dem Kopf durch die Wand will, war klasse! Vorschlag: Kissen davorhalten, dann tut´s nicht so weh. *aus eigener Erfahrung sprich* Alles andere erklärt sich in den Kapiteln. Nur eines: Keine Vorstellungen, sonst bist du vielleicht noch enttäuscht und das will ich ja vermeiden. *snief* Bussis, bis dann! @Zooe: Bist du noch immer so aufgeregt? Hoffentlich hält das an! *strahl* Knutscha! Bald weißt du mehr! @Baby-D: Genau, Übung macht den Meister, kommt von alleine. *arg find* Richtig! Sehr brav! Knutsch dich! @Jacky: Ist das süße! Knutsch deinen Schatz von mir, ja? Wird schon! ^_^ hel!! @EllenE: Also dann? Herzlich Willkommen! *mich voll freu* Ich weiß, dass alles verwirrend ist, aber wie du mich kennst, löse ich die Knoten auch wieder. Diesmal musst du etwas mehr Geduld haben, weil immer einen Woche zwischen den Chaps liegt. Deine Fragen, und ob du mit einigen Dingen richtig liegst, beantwortet sich bald, ja? Jedenfalls vielen lieben Dank!! @Anastasia: Du erkennst unglaublich viel, meinen Respekt! Ich bin begeistert! Hoffe, du bleibst du begeistert! Dickes Bussi, meine Liebe! @SchwarzerEngel: Du träumst davon? Na geil! *staun* Würd ich auch gerne, aber ich fantasiere nur. *snief* Bis dann, Süße! Knutsch dich! @Abysserian: Hast du richtig erkannt. *g* Puh, sorry, Lemon kommt erst viel später. *snief* Geht nicht anders. Aber dafür bemüh ich mich, ja? *-* Danke dir!
@Alex71: Super Zusammenfassung! Ufo? *lol* Bin gespannt, ob dir die Fortsetzung gefällt. Hdl!! @Nerventod: Wie war das mit Severus? *grins* Beruhigt, Schatz? Nein, Blondi-Schatz weiß noch nicht, dass er bei mir nichts zu lachen hat. Er wird es schon merken. Geht klar, Süße! Werde ich machen! Bussis! @Miss Charmed: Ob du mit Snape Recht hast? Und auch mit dem Nebel? Blondi und ändern? Na wir werden sehen! *lol* Vielen lieben Dank! @potty-panther: Na hoffentlich! Mal sehen, ob es dir weiterhin gefällt. *schlotter* Knuddels! @Kerry: Deine Fragen kann ich jetzt noch nicht beantworten, sorry. *snief* Ich glaub eher nicht, dass Sirius hier vorkommt, tut Leid. Danke dir! Knuddels! @Schwimmfisch: Ich mag die Fledermaus auch – sagt doch schon alles, oder? ^_^ @KradDark-chan: Echt jetzt? Hoffentlich behalte ich das bei! *schlotter* Ich liebe es, mir die Dinge so zu biegen, wie ich sie brauche. *lach* Tja, Draco steckt in einer Zwickmühle. Wie soll er was machen? Sehen wir ihm dabei zu, wie er sich macht, hm? Schön, auch dich wieder zu haben! Hdl! @Riddle-snake: Wie war das mit Snape? *g* Besser so? Aber da kommt noch was – aber erst später. Ich wollte diesmal keinen Voldemort dabei haben, sonst könnte ich mich nicht aufs Spiel konzentrieren. *g* Ich würde vorschlagen, wir beobachten Draco und reden ihm gut zu, hm? Aber so schnell wird der sich nicht ändern, befürchte ich! *schauder* Also dann! Bussis, hdl! Danke!
@Snake Eye: Ja, ich bin mehr Slytherin! *lol* Ja, das Rätsel um die Türe löst sich dann sehr bald. Wart noch ein wenig, okay? *Knutscha* @Gildor: Hm, Ideen für Storys… Viel lesen und viele Filme gucken. Eventuell auch Erlebtes mischen und in sich gehen. Wenn man es nicht erzwingt, kommt die Idee ganz von alleine! *nick* Nein, das mit dem Spiel dauert noch, so ca. einige Kapitel. *sorry* Aber es geht nicht anders. Hungrige Meute? *kreisch* Na da bin ich froh, es hoch geladen zu haben. *uff* Bussis zurück, Schatzal! @sarphia: Zu deinem Tipp werde ich nichts sagen, sonst verrate ich zu viel. Aber bald weißt du es ^_^ Freut mich, dass es dir gefallen hat! Danke sehr! @whiteShadow: In absehbarer Zeit Frieden schließen? Nein, ich glaub eher nicht. *Jungs sind stur* Aber sie ,nähern` sich an. Vielen lieben Dank! @Babsel: Hab deine Mail erhalten – danke! Komm aber noch nicht dazu, sie zu beantworten, aber bald, ja? Freu mich, dass du trotz Stress´ an mich denkst! Knutsch, hdl! @xx-Keks: Find ich klasse, dass dir meine eigenen Charas genauso gut gefallen wie die Originale! *freu* Knutscha! Hdl! Danke!
@eries: Süße, was soll ich nur mit dir machen, hm? Dein Kommi war wie immer sensationell und nicht anders! Ich weiß nicht, was du immer hast. So viel Mühe wie du gibt sich selten jemand! Also kannst du stolz drauf sein. Du triffst mit knappen 98 Prozent immer das Wesentliche und durchschaust mich, das ist unglaublich irre und super zu lesen! Mir gefällt das! Aber man merkt auch, dass du wirklich Sorgen hast und ich weiß nicht, wie ich dir beistehen kann. *seufz* Aber du weißt ja, dass ich für dich da bin, mehr dazu im Mail, ja? Ich bin und ich bleibe extrem begeistert über deine Kommis und auch zukünftigen, okay? Bitte keine Entschuldigungen deshalb! Du gehörst schon zu mir dazu und fertig. Denn ich hab beschlossen, dich nicht mehr her zu geben. *schnauf* Alles klar? Knutsch dich tausend Mal! Bussis an dich! hdl! @kleinemaus: Spannung ist ja immer wichtig, mein Schatz. Hoffentlich kann ich dir halten! *lach* hdal! Danke! Bussis! @Leela: Zathura hast gesehen? Na bitte! Dann wird dir daraus etwas bekannt vorkommen – zukünftig. *hust* Vielen lieben Dank! Cool von dir! @Samurei-Patty: Das mit Narzissa wird sich noch aufklären, versprochen! Wie war das mit Snape? *lach* Nein, Lily hat über den Fluch nichts erzählt. Hast jetzt einige Fragen beantwortet bekommen? Danke sehr! @BexdeBex: Oje, im Stress? Kenn ich! Trotzdem vielen Dank, weil du dich trotzdem gemeldet hast! Knutscha!
Nochmals vielen lieben Dank an alle Kommi-Schreiber! Hab mich wahnsinnig gefreut! Bis zum nächsten Mal! Knutsch euch alle! Eure begeisterte gugi!
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