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Geschichte: Fanfiktion
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von gugi28
erstellt: 26.01.2007
letztes Update: 21.12.2007
Geschichte, Abenteuer / P18 Slash
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Hallo meine Süßen!
Oh – mein – Gott! *umflieg* Ich hätte mit einigen Reviews gerechnet, aber nicht mit so einer Lawine!!! Ist das abgefahren!!! *schmelz* Ich bin begeistert, ihr Lieben! Mehr als das! *kreisch* DANKE! *Im Kreis grins*
Ich hab auch einige Fragen herausgelesen, die ich im Kurzformat beantworte, okay? Aber leider kann ich nicht auf ALLE Fragen eingehen, da die Antwort sonst die Spannung nehmen würde. *grins*
@Neville und die anderen Schüler werden ganz sicher erst gegen Mitte oder Ende dieser FF wieder vorkommen. (Ausnahme Kapitel 2) So genau weiß ich es noch nicht. *überleg*
@Ob Charas aus anderen FFs von mir vorkommen? Hm, mal sehen, ob es passen würde. Fix ist nichts.
@Das Sequel von Jumanji heißt „Zathura“. (Gerade herausgefunden) Die Handlung ist fast gleich, nur, als das Spiel eröffnet wird, fliegt das Haus der beiden Jungs (Brüder) in das Weltall. Dort erleben sie dann ihre Abenteuer.
@Lily und Narzissa erinnern euch an Harry und Draco? Das war mit Absicht und hat noch einen besonderen Hintergrund. *lol*
@Nein, man muss Jumanji und Zathura nicht gesehen haben, um sich in meiner Story auszukennen.
@Die Grundidee hab ich von beiden Filmen, richtig. Aber bei mir läuft vieles anders ab. Also nicht wundern! *lol*
@In meiner Story ist dem Fluch egal, ob er auf Muggel oder Zauberer trifft. Er treibt gerne beide Welten in den Wahnsinn.
@Der Fluch nahm deshalb Lily und nicht Petunia, weil Lily eine Hexe und somit interessanter war.
@Der Fluch wurde von einem „Bösewicht aus der Zauberwelt“ erfunden. Mehr dazu im Laufe der Story.
@Nein, Narzissa hat nichts mit dem Fluch zu tun.
@Der Erzählstil wird sich wahrscheinlich ein wenig ändern, aber der Grundstock bleibt gleich und ihr erkennt mich in meinen Storys wieder, keine Angst! *zwinker*
Habt ihr alle das Vorwort genau gelesen? Wenn nicht, bitte ich euch nochmals, es nachzuholen. Das ist deshalb so wichtig, damit ihr euch nicht über dieses Kapitel wundert!
Nochmalige Info: Ich gehe nicht immer nach den Büchern, erfinde eiskalt etwas dazu. Entnehme aber Vieles aus Buch Sechs!
Bussis, eure begeisterte gugi und darkgugi!
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Kapitel 1 – Der Anfang
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Harry Potter war der Junge-der-lebte. Er trotzte dem Tode auf jede erdenkliche Art und Weise. Es kam nicht nur einmal vor, dass dieser Junge sich den Gefahren mit dem Mut eines Löwen stellte. Lord Voldemort war sein gefährlichster Gegner. Der mächtigste Magier der dunklen Seite ließ keine Gelegenheit aus, um Harry das Leben so bald wie möglich zu nehmen oder zumindest zu erschweren. War es die Liebe seiner Eltern, die Harry all die Jahre über beschützte? Sein Können? War es Glück? Wer wusste es schon.
Harry Potter hatte es ab seinem ersten Lebensjahr nicht leicht gehabt. Hagrid, der Wild- und Waldhüter Hogwarts’, fand in der Nacht des verräterischen Anschlages ein kleines Baby in dem noch stehenden Haus der Potters, eilte mit dem wimmernden Bündel in die Dunkelheit der Freiheit hinaus und sah zu, wie das Gebäude vor seinen Augen nun in Trümmern zu Schutt und Asche zerfiel.
Albus Dumbledore, der Schulleiter von Hogwarts, legte zusammen mit einer Nachricht das kleine Wesen auf die Fußmatte des Hauses seiner einzigen noch lebenden Verwandten und gab es vertrauensvoll in deren Obhut. Die Jahre vergingen und Harry wurde nicht gerade freundlich von seinen Verwandten behandelt, geschweige denn erzogen. Doch aufgrund dieser Behandlung lernte Harry sehr schnell, eigenständig und verantwortungsbewusst zu sein, fest mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.
Als er von Hogwarts erzählt bekam, eröffnete sich für ihn eine vollkommen neue Welt. Er war gerade mal 11 Jahre alt, als er von Hagrid ins Staunen versetzt wurde. Harry erfuhr den wahren Grund des Todes seiner Eltern, und vor allem von dem Verursacher. Seitdem wusste Harry, was er wollte: Rache! Auf dem jahrelangen Weg dorthin verlor er einige Menschen, die ihm nahe standen oder Freunde von ihm waren. Sie gaben ihr Leben für Harry und je älter er wurde, umso verzweifelter versuchte er, einen Weg zu finden, Voldemort zu vernichten.
Mit Hilfe des Ordens, Dumbledores und seiner Freunde Hermine und Ron konnte Harry in mühsamer Kleinarbeit die Horcruxe ausmachen und nach und nach vernichten. Die Suche nach ihnen erfolgte in den Ferien vor dem letzten Schuljahr der drei Freunde. Sie mussten sich deshalb jetzt schon auf die Reise machen, da vor Beendigung des sechsten Schuljahres abermals ein Kampf stattgefunden hatte. Draco Malfoy, Harrys Hassfeind Nummer Zwei, hatte es tatsächlich geschafft, einen Weg zu finden, die Todesser ins Schloss einzuschleusen. Eine folgenschwere Schlacht begann.
Es kam, wie es sich niemand gedacht hätte: Während Harry und seine Freunde die Lehrer dabei unterstützten, gegen die Todesser zu kämpfen, bedrohte der blonde Slytherin den Mentor Harrys. Nur Sekunden und gewählte Worte entschieden über Leben und Tod. Albus sprach leise und wissend auf ihn ein, der Zauberstab des Blonden fing aufgrund der aufkommenden Unsicherheit erheblich zu zittern an – er schwankte in der Ausführung seines letzten Auftrages. Und Albus schaffte es: Er konnte den Blonden überzeugen und zog ihn somit auf die sichere Seite.
Zusammen bekämpften sie nun die dunkle Bedrohung, während Harry und seine Freunde sich in der Großen Halle befanden. Severus Snape, der sich als loyal herausstellte – was Harry stark bezweifelt hatte – stand ihnen zur Seite. Leider waren sie in einen Hinterhalt gelockt worden, die Feinde griffen von allen Seiten an. Severus Snape, der Narzissa Malfoy gegenüber einen unbrechbaren Schwur geleistet hatte, wusste, dass es nur wenig Möglichkeiten für ihn gab. Er kannte Draco Malfoy nur zu gut, um zu wissen, dass dieser es nicht schaffen würde, Dumbledore zu ermorden. Himmel, er war doch noch ein halbes Kind! Und Severus Snape wollte verhindern, dass der blonde Slytherin in so jungen Jahren schon einen Mord begehen musste. Ihm war klar, dass er sich opfern, Dumbledore töten musste. Ob er es wollte oder nicht.
Das Schicksal entschied vor ihm. Denn als sie aus dem Hinterhalt angegriffen wurden, konnte Severus Snape nicht schnell genug reagieren. Er wurde tödlich getroffen und das von keinem Geringeren als Lucius Malfoy. Damals waren sie Freunde gewesen – ja, damals. Doch als der blonde Familienvater herausfand, auf welcher Seite Severus tatsächlich stand, handelte er entsprechend seiner hasserfüllten Gefühle und nutzte die winzige Chance. Narzissa, die nicht weit entfernt stand, riss geschockt die Augen auf. Jetzt konnte Severus ihren Jungen nicht mehr beschützen!
Und dann ging alles sehr schnell. Endlich traf der Orden ein, Auroren folgten und die Schlacht ging langsam dem Ende zu. Auf beiden Seiten verstarben viele oder trugen schwere Verletzungen mit sich. Harry und seine Freunde kamen gerade noch einmal glimpflich davon. Lucius Malfoy wurde von einem der Auroren getötet, Narzissa, Bellatrix und andere überlebende Todesser gefangen genommen.
Narzissa wusste, dass sie ihr restliches Leben in Askaban verbringen musste, doch das war ihr gleich. Für sie gab es nur eine Sorge: Ihr Sohn, Draco Malfoy. Und während sie abgeführt wurde, rasten viele Gedanken durch ihren Kopf.
Sie hatte sich geirrt: In der Planung ihres Lebens, in Lily Potter und deren Sohn. Damals zwang Lucius Malfoy sie, sich dem Lord anzuschließen, sonst hätte ihr der Tod gedroht.
Narzissa hätte sich niemals gedacht, dass sie jemals so tief lieben könnte, als ihr Sohn auf die Welt kam und ihr Leben veränderte. Leider war es in der Ära der Familie Malfoy nicht üblich, dass der Sohn von seiner Mutter erzogen wurde. Deshalb hatte Lucius die Erziehung in die Hand genommen und Draco dazu gezwungen, ein Todesser in Ausbildung zu werden. Das Mal würde er erst nach der Todesserprüfung erhalten. Ihr Sohn gehorchte, lebte verblendet nach den Vorstellungen seines Vaters.
Damit ihrem Sohn jedoch nichts passierte und er vielleicht doch eines Tages mit geöffneten Augen bemerkte, wie falsch sein Vater mit seinen Idealen lag, hatte sie sich Severus Snape anvertraut. Ja, ihm vertraute sie, obwohl auch er ein Todesser war. Und nun? Jetzt war alles zu Ende, sie hatte auch das Leben ihres Sohnes verspielt…
Noch wusste Narzissa Malfoy nicht, dass ihr Sohn im richtigen Moment die beste Entscheidung seines Lebens getroffen hatte. Der Tod von Severus traf sie hart, doch der Tod ihres `Mannes´ war ihr vollkommen gleich. Hoffentlich würde es Harry Potter es schaffen, den dunklen Lord zu vernichten.
Was half einem die Erkenntnis, wenn sie zu spät kam?
°°°°
Wie bereits erwähnt, zog Harry aus dem letzten Kampf ohne Voldemort seine Register. Systematisch suchte er mit der Hilfe seiner Freunde nach den Horcruxen und zerstörte sie. Wenn sie jedoch bei einem Schwierigkeiten hatten, berieten sie sich mit Dumbledore und den Mitgliedern des Ordens. Sie wussten meist eine Lösung und Schritt für Schritt kamen die weiße Seite dem „Mensch sein“ Voldemorts näher.
Alle Horcruxe vernichtet kam der Tag der Entscheidung. Der Endkampf konnte gut vorbereitet werden, da Narzissa Malfoy sich gerne dazu bereit erklärte, dem Orden Rede und Antwort zu stehen. Durch ihr Überlaufen auf die gute Seite und dem Nachweis des Zwanges durch Lucius Malfoy, dem dunklen Lord dienen zu müssen, wurde ihr Aufenthalt in Askaban vorerst um einige Jahre verkürzt. Allerdings waren drei Jahre Gefangenschaft schon hart, denn Askaban veränderte die dort inhaftierten Menschen. Bis zur endgültigen Erledigung der Beweisaufnahme und der Festlegung der Haftstrafe in Askaban, würde noch viel Zeit vergehen. Noch war der Fall `Narzissa Malfoy, Todesser´ nicht zu den Akten gelegt worden.
Auch Draco Malfoy sagte freiwillig aus, da er unter dem Schutz von Albus Dumbledore stand. Schon lange hatte er gewusst, dass seine Mutter unglücklich war, auch wenn sie es ihm nie sagte. Ihre Augen aber besaßen eine besondere Sprache, die er als Sohn sehr wohl verstand. Vielleicht war dies auch ein Punkt, wieso Draco sich in letzter Sekunde noch anders, richtig entschied.
Zwei Wochen später, nach der Vernichtung der Horcruxe, kam es zur finalen Schlacht, in der wieder viele Zauberer und Hexen starben. Von Draco Malfoy gab es keine Spur, Albus hielt ihn gut versteckt. Der Kampf dauerte Stunden an, ehe Harry das Wunder vollbrachte. Er tötete Voldemort und befreite die Zauberwelt von dem Bösen. Endlich konnte Frieden einkehren, Zauberer und Hexen atmeten auf. Das siebte und letzte Schuljahr konnte für unseren Helden beginnen…
°°°°
Es war kalt, verdammt kalt. Gänsehaut bedeckte den schwachen, fast abgemagerten Körper, ein Zittern und Zähneklappern folgte. Es tropfte immerzu und sie wusste nicht, woher dieses nervige, hallende Geräusch kam. Wie einsam konnte ein Mensch nur sein, wenn er sich darüber Gedanken machte? Die Kälte fraß sie beinahe auf, drang durch ihre dünne, stark verschmutzte Sträflingskleidung. In ihrer Einzelzelle gab es nur ein einziges, winziges Fenster mit Gitterverstrebungen davor, sehr oft sah sie durch jenes in die Freiheit hinaus.
Askaban zermürbte die schuldigen Zauberer und Hexen, veränderte sie, ließ sie fast oder komplett wahnsinnig werden. Viele der Inhaftierten überlebten ihre aufgezwungenen Strafjahre nicht – sie nahmen sich, wie auch immer, das Leben. Dagegen hatten es jene gut, die den Kuss des Dementors bekamen, denn dann war alles mit einem Schlag vorbei, es gab kein Leiden mehr. Narzissa Malfoy sollte eigentlich eine gebrochene Frau sein, auch wenn sie erst seit einem halben Jahr in Askaban saß. Das Limit der ersten Erscheinungen des Wahnsinns lag bei zwei Monaten. Und diese Latte war schon hoch gelegt.
Aber Narzissa Malfoy war anders. Sie war eine starke Frau, wobei ihre Stärke mit Kleinigkeiten gefestigt und stabilisiert wurde. Und diese Kleinigkeiten bestanden aus unzähligen Briefen ihres Sohnes Draco Malfoy. Ihr so sehr geliebter Junge gab sie einfach nicht auf, sprach ihr in den Briefen immer gut zu und informierte sie über die neuesten Ereignissen. Auch wusste Narzissa nun, dass ihr Junge die richtige Seite gewählt hatte – sie war sehr stolz auf ihn. Oh ja, ihr Junge war etwas Außergewöhnliches, und er schaffte es immer wieder, sie zu überraschen. Gerade in diesem Moment passierte es abermals.
Narzissa, eine Frau reifen Alters, mit fettigem, strähnigem Haar, saß in ihrer Einzelzelle ruhig auf ihrem Bett und lächelte. Ihre Hände verrieten ihr Alter, ebenso einige dazugekommene Falten im Gesicht. Doch ihre Augen strahlten eine innere Stärke, Ruhe und Freude aus, um die sie viele Inhaftierte sicherlich beneidet hätten. Um noch einmal auf den erbrachten Nachweis im Ministerium zurück zu kommen: Narzissa wusste aus Dracos Briefen, dass es seit einigen Monaten ein neues Gesetz gab, um Zauberern und Hexen zu helfen, die dazu gezwungen wurden, unter seelischer und/oder körperlicher Grausamkeit anderer, dem dunklen Lord beizutreten und zu dienen. Endlich wurden Denkarien zugelassen – Narzissas und Dracos Schicksal somit bestätigt.
Noch in Freiheit hatte man dieser Frau äußerlich nie angesehen, welche Qualen sie hatte erleiden müssen. Seelische und körperliche Qualen. Ein Jahr nach Dracos Geburt fing ihre persönliche Hölle an. Lucius bedrohte, schlug und quälte sie. Der Familienvater besaß leider ein perfektes Druckmittel: Draco. Zuerst hatte Narzissa sich gewehrt, auf ihre Liebe und Vertrauen zueinander appelliert, doch Lucius zeigte nur zu gerne sein wahres Gesicht. Die junge Ehefrau und Mutter konnte und wollte einfach nicht verstehen, dass Lucius seinen Sohn nicht liebte. Doch nach und nach fing sie an, es ihm zu glauben.
Draco war für Lucius nur ein Werkzeug für den dunklen Lord, so kam sie zur Erkenntnis. Aber sie wollte es verhindern! Wollte, dass ihrem Sohn nichts passierte, er ein besseres Leben führen konnte. Also wehrte sie sich, was ein großer Fehler war. Als Lucius anfing, Draco auf seine Art und Weise für Kleinigkeiten zu bestrafen, gab Narzissa auf und versprach sich dem dunklen Lord. Seit dem Moment lebte sie neben sich her und wünschte sich, sie hätte damals denselben Schulweg wie Sirius gewählt. Denn auch sie hatte sich zwischen Slytherin und Gryffindor entscheiden können, was nur sie wusste.
Vielleicht hätte sie dann ein anderes Leben geführt, mit einem anderen Mann und anderen, einflussvollen Freunden. Aber was wäre dann mit Draco passiert? Ihr Kind wäre vom Wesen und vom Aussehen her ein ganz anderer Mensch gewesen. Nicht auszudenken! Denn sie war stolz auf ihren so gut geratenen Sohn. Wenigstens hatten sie und ihr Mann eine einzige Sache perfekt hinbekommen: Ihren Sohn Draco.
All diese Erinnerungen wurden im Ministerium nun schamlos veröffentlicht, als Beweis zu den Akten aufgenommen – Narzissa war damit einverstanden. Ihre rauen Hände zitterten, als sie den Brief ihres Sohnes zu Ende las. Draco hatte nicht aufgegeben, in jeder freien Minute mit dem Ministerium verhandelt. Albus Dumbledore unterstützte ihn dabei, nach ewig dahinziehenden Wochen fanden sie endlich Gehör.
Narzissas Augen tränten, denn in diesem Brief stand, dass sie in zwei Monaten Askaban verlassen durfte. Dafür sprach auch, dass sie nur ein einziges Mal in ihrem Leben unter dem Imperio-Fluch seitens Lucius´ hatte töten müssen. Danach hatte sie sich für lange Zeit nicht mehr erholt, zu tief saß der seelische Schock. Allerdings würde sie ihr Leben lang unter Beobachtung des Ministeriums stehen, so teilte Draco in weiteren geschriebenen Worten mit, doch das war Narzissa vollkommen egal.
Langsam ließ sie den Brief sinken, Tränen liefen über ihr Gesicht. Ein kleines Lächeln legte sich auf ihre Lippen, Erleichterung stürmte ihr Herz. Sie hatte sich in Lucius Malfoy geirrt, aber nicht in ihrem Sohn! Wunderbar! In welche Behausung sie dann wohl kommen würde? Egal wie diese auch aussehen würde, Narzissa liebte sie jetzt schon! Malfoy Manor stünde zum Verkauf, wenn ihr Sohn dieses Anwesen nicht mehr haben wollte. Sie brauchte jenes sicher nicht mehr.
Allerdings gab es da eine Sache, die sie ihrem Sohn unbedingt mitteilen musste. Und da ihr gestattet wurde, Briefe zu erhalten und zu versenden, nahm sie Pergament und Feder zur Hand und versuchte, so leserlich wie möglich zu schreiben. Dies war nicht einfach, da sie keinen Tisch oder Ähnliches als feste Unterlage besaß. Hauptsache, Draco konnte ihre Nachricht entziffern. Aber Narzissa wusste jetzt schon, dass Draco aufgrund ihrer Bitte toben würde. Ob sie sein Geschrei dann bis hierher hören konnte?
°°°°°
Draco Malfoy eilte gerade zur Eulerei, da er jeden Moment einen Brief von seiner geliebten Mutter erwartete. Es erleichterte sein Herz ungemein, in jedem neuen Brief von Narzissa immer mehr Hoffnung herauslesen zu können. Also hatte er sich nicht umsonst bemüht! Der Platinblonde hatte wirklich alles in die Wege geleitet, um seiner verehrten Mutter zu helfen. Sie war die einzige Person, die ihm sehr nahe stand – ausgenommen Blaise. Endlich angekommen blieb er kleine Wölkchen keuchend stehen und starrte in die noch winterliche Natur hinaus, obwohl es bereits März war. Draco zog schlotternd den Umhang fester um seinen hochgewachsenen Körper. Dann legte sich ein Lächeln auf seine eisigen Lippen, als er eine näher fliegende Eule erkannte, die einen Brief mit sich trug. Der tierische Briefbote setzte sich gerade auf die Stange, als Draco mit eiligen Fingern das Pergament abnahm und schnell verschwand.
Sein Weg führte über das kurze Geländestück durch die kalten Gänge von Hogwarts und leitete Draco direkt in den Kerker. Das Passwort gezischt stürmte er in den Gemeinschaftsraum, durchquerte ihn mit langen Schritten und nahm Kurs in Richtung seines Zimmers. Seine Laufschritte wurden immer schneller, hastig riss er die Türe auf. Sekunden später knallte diese hinter ihm ins Schloss, Draco eilte auf das Bett zu und schmiss sich nachwippend darauf. Mit flinken Fingern und neugierigen Augen rollte er das kleine Stück Pergament auf und legte sich auf den Rücken. Danach suchte er sich die richtige Liegeposition und begann zu lesen.
Ein seidiges Lächeln zierte seine Lippen, die Augen huschten wissbegierig über jedes geschriebene Wort. Eine Minute verging, da wurde das Lächeln immer weniger. Sekunden später war es ganz verschwunden. Dracos Augen hingen an einer Textpassage fest, sie wurden immer größer und ungläubiger. Mit einem Ruck saß er aufrecht im Bett, starrte auf das Pergament und bemerkte nicht, dass seine Kinnlade Bekanntschaft mit der Bettdecke gemacht hatte.
„Das ist jetzt nicht dein Ernst, Mutter! Das…“, stotterte Draco hilflos und schüttelte nicht glaubend den Kopf. Schnell legte er den Brief weg, starrte in das Zimmer hinein und redete sich ein, dass seine Augen ihn trogen. Sicherheitshalber blinzelte er, schnappte sich nochmals den Brief und las ein weiteres Mal die niedergeschriebenen Zeilen. Dracos Gesichtsausdruck verwandelte sich von ungläubig zu weinerlich.
„Aber Mom! Nein! Das kannst du nicht von mir verlangen!“, quengelte er wie ein kleines, verwöhntes Kind, sein Kinn zitterte. Weitere Sekunden verstrichen, die Schrift seiner Mutter brannte sich bereits in seine Iris ein. Einen Augenblick später veränderte sich sein Gesichtsausdruck abermals. Weinerlich wurde ersetzt durch Wut, Entschlossenheit und Bitterkeit. Hart sprang er aus dem Bett, blieb erstarrt stehen und ballte seine Hände zu Fäusten. Dass der Brief immer mehr zur unförmigen Kugel wurde, interessierte den Platinblonden nicht die Bohne. Dann stieß er einen harten Schrei aus, verzog hasserfüllt sein Gesicht.
„Das kannst du nicht von mir verlangen, Mutter! NIEMALS!“, brüllte er los, Draco zitterte am ganzen Körper. Nach und nach lief sein Gesicht vor Wut rot an, dann begab er sich beherrscht und aufgewühlt zugleich zur Couchecke. Der Kamin schien plötzlich so einladend, mit Sicherheit würde er auch ein Blatt Pergament verspeisen wollen! Mit Schwung schmiss er sich in die Polsterung der langen Couch, nun brachte er seine Hand in Position. Er war bereit zu werfen!
„Draco! Nicht!“, unterbrach ihn eine hastige Stimme, der Blonde zuckte kurz zusammen und fing mit seinen blitzenden Augen den Störenfried ein. Blaise Zabini stand im Türrahmen, Draco hatte ihn wirklich nicht reinkommen hören. Sehr fies.
„WAS!“, blaffte Draco wütend, breitbeinig sitzend starrte er seinen besten Freund an und ließ die Hand sinken. Blaise war eher die Ruhe selbst, schloss die Türe von innen und kam auf Draco zu. Seufzend setzte er sich zu ihm und musterte das Pergamentknäuel in Dracos Faust.
„Das ist doch ein Brief von deiner Mutter, oder?“, fragte er neugierig nach, Draco schnaubte.
„Und wenn schon!“, schnarrte er unterkühlt zurück.
„Überleg´s dir gut. Du hütest deine erhaltenen Briefe wie einen Schatz, Draco. Du würdest es bereuen, diesen hier zu verbrennen, das weiß ich“, meinte er sanft, Draco schloss für einen kurzen Moment die Augen und schüttelte über Blaise´ Bemerkung stur den Kopf. Dann drückte er seinem besten Freund mit ärgerlichem Nachdruck das Knäuel in die Hand.
„Lies!“, forderte er hart und stand auf. Ziemlich genervt schritt der Blonde mit vor der Brust verschränkten Armen im Raum auf und ab, während Blaise versuchte, das schmuddelige Pergament vorsichtig zu glätten. Dann las er laut vor.
Mein lieber Sohn!
Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich höchst erfreut darüber war, so schnell eine Antwort auf meine Fragen zu bekommen. Meine Freude überwiegt noch mehr, da deine weiteren Informationen meine Freiheit bedeuten. Ich bin so glücklich! Zwei Monate werde ich verkraften können, bitte mach dir keine Sorgen um mich. Du weißt, dass ich viel aushalte. Es benötigt mehr Druck von außen, um mich in die Knie zu zwingen. Draco, mein Junge, bald werden wir uns wieder sehen! Ich kann es kaum erwarten, dich in meine Arme zu schließen!
Um eine Sache will ich dich trotzdem bitten, mein Sohn. Höchstwahrscheinlich wirst du über mein Anliegen nicht all zu erfreut sein. Trotzdem appelliere ich inständig an dich, über meinen Wunsch nachzudenken. Es betrifft Harry Potter. Mein Liebling, es liegt mir fern, mich in alle Belange deines Lebens einzumischen. Allerdings bin ich deine Mutter und als solche darf ich es endlich verantworten, meinem Kind den richtigen Weg vorzuschlagen. Ich bin stolz, sagen zu können, dass du diesen nun endlich beschritten hast, auch ohne meine Einwirkung als Mutter. Aber da gibt es noch eine Sache, die mir wichtig wäre.
In jungen Jahren machte ich den Fehler, den falschen Weg zu gehen. Doch jetzt wurde mir klar, dass ich früher anders hätte handeln sollen. Ich wurde eine Slytherin und lernte deinen Vater, inklusive dessen Einfluss, kennen, lieben und später hassen. Wäre ich mir treu geblieben, hätte ich weiterhin versucht, den Kontakt zu meinem Cousin Sirius Black aufrecht zu erhalten. Seine verlorene Freundschaft und sein Tod setzen mir noch immer zu. Mir tut es aber nicht Leid, dass dein Vater nicht mehr unter den Lebenden weilt. Ich weiß, du kannst meine Einstellung verstehen.
Hätte ich mich damals dazu entschlossen, mit Sirius weiterhin Kontakt zu halten, hätte ich eventuell auch um die Freundschaft von Lily Evans – Harry Potters Mutter – für mich gewusst. Du musst wissen, sie war eine außergewöhnliche Frau und ich bewunderte und beneidete sie dafür, immer an das Gute zu glauben und dafür einzustehen. Sie hatte mir das Leben nicht leicht gemacht, mein Sohn, mit ihr als Verbündete wäre einiges einfacher gewesen. Wir stritten und duellierten uns oft, eines Tages kam unser Streitgespräch auf das Thema Kinder.
Wie auch immer der Inhalt war, sie lag damit richtig. Und diese Erkenntnis traf Jahre später mein Herz, weil es so durch Lucius´ Erziehung kam. Durch ihn lerntest du Harry Potter hassen. Es tat mir in der Seele weh, zu sehen, dass mein eigenes Kind dazu fähig war, so viel Hass empfinden zu können und ich zu einem gewissen Teil mit schuld war. Und Lucius lehrte dich die Vollkommenheit des Hasses. Mein lieber Junge, mach nicht denselben Fehler, wie ich ihn als Jugendliche gemacht habe. Hass ist nicht die Lösung, lass Gefühle wie Freundschaft zu. Ich bin mir sicher, dass Harry Potter – obwohl ein Halbblut – ein netter junger Mann ist, auf den du dich immer verlassen kannst.
Außerdem, wie du mir vor kurzem schriebst, tötete er den dunklen Lord. Ich weiß auch noch zu gut, wie verbittert du damals warst, als dieser Gryffindor es wagte, dein Freundschaftsangebot auszuschlagen. Draco, auch wenn man über seinen Schatten springen muss, lege deinen Stolz beiseite und wage einen zweiten Versuch. Oder schließe wenigstens Frieden mit dem jungen Potter. Früher hätte ich wahrscheinlich genauso das Gesicht verzogen, wie du es gerade tust – so stelle ich es mir vor -, aber jetzt sehe ich einiges mit anderen Augen.
Mein geliebter Junge, gehe nicht den Weg deiner Eltern. Versuche es wenigstens! Ich weiß, dass dir eine Freundschaft mit Harry Potter von Wert wäre. Kämpfe nicht dagegen an, es lässt nur weiterhin Hass in dein Herz.
Ich rechne damit, dass ich in nächster Zeit nicht so schnell einen Brief von dir erhalten werde. Doch sei dir gewiss, ich erwarte eine Antwort.
In Liebe,
deine Mutter
Blaise ließ den Brief sinken und starrte Dracos Rücken an. Der Blonde schien sich noch immer nicht beruhigt zu haben. Er erinnerte stark an einen Vulkan, der knapp vor dem Ausbruch stand.
„Aber der Brief war doch gut?“, traute sich Blaise doch glatt zu sagen. Okay, die Bitte von Narzissa Malfoy war sogar für ihn ein sehr starkes, gewagtes Stück. Was bewog Dracos Mutter dazu, das von Draco zu verlangen? Aber ansonsten… Ja, ansonsten war der Brief wirklich nett geschrieben, eindeutig. Blaise dachte noch immer darüber nach, als Dracos grelle Stimme seine Aufmerksamkeit forderte.
„ER WAR GUT? Der Brief war gut? Blaise! Hast du den Inhalt verstanden oder soll ich ihn dir noch einmal zum Mitschreiben vorkauen?!“, blaffte er ihn hochrot im Gesicht an, Blaise versuchte ein schiefes Grinsen.
„Ach so, du meinst die Sache mit Potter, verstehe“, versuchte Blaise ruhig zu bleiben, Draco verschlug es für einen Moment die Sprache. Seit wann sah Blaise das Thema Potter so locker? Was, bei Salazars Schlangen…
„Kann es sein, dass ich etwas nicht mitbekommen habe?“, entrüstete sich Draco, er fühlte sich ein klein wenig missverstanden und vor allem von seinem besten Freund hintergangen. Blaise schüttelte kurz den Kopf und hob abwehrend seine Hände in die Höhe. Draco störte diese Geste nicht im Geringsten, jetzt erst wurde er so richtig warm!
„Bei Merlin, meine Mutter wagte es, Potter zu erwähnen! POTTER! Kapiert? Dieses verdammte Ekelpaket mit seinem strahlenden Heldengrinsen! Eines, welches ich ihm liebend gern aus dem Gesicht prügeln würde! Sie verlangt…“, regte sich Draco mit untermalenden Händen auf.
„Ja, Draco, das stimmt, aber…“, unternahm Blaise einen Erklärungsversuch, doch Draco überging seinen Einwurf einfach und schnauzte ihn weiterhin an.
„…tatsächlich, dass ich mit ihm Freundschaft schließen soll! Mit einem Halbblut! Meine Mutter in Ehren, aber hat sie noch alle Zaubertassen im Schrank? Ich sag´s dir, Blaise, Askaban tut ihr im wahrsten Sinne des Wortes nicht gut! Die Luft dort muss ihre Intelligenz und Wahrnehmung mächtig beeinträchtigt haben! Es kann nicht annähernd ihr Ernst sein, dass ich mich mit Potter anfreunden oder mit ihm Frieden schließen soll! Niemals! Wo denkt sie bloß hin!? Ich bin ihr Sohn! Ich bin reinen Blutes! Und Potter ist… nur ein verdammter Gryffindork! Ein Scareface! Ein Vollidiot, dessen Können eigentlich nur pures Glück ist! Ich… Ich fass es einfach nicht!“
Draco gestattete sich endlich, Luft zu holen. Ansonsten wäre er auf der Stelle umgekippt und kollabiert. Blaise hatte inzwischen erkannt, sich besser nicht einzumischen, wenn Draco so richtig in Fahrt kam. Eigentlich, so hatte er in den letzten Jahren mitbekommen, war Draco viel ruhiger geworden. Dieser verstand es immer besser, auf höherem Niveau zu agieren und zu kontern. Es kam nur noch selten vor, dass Draco sich wirklich provozieren ließ, seinen Zauberstab zückte und sich auf Teufel komm raus duellierte.
Ja, er hatte sich tatsächlich gut im Griff, gäbe es da nicht einen gewissen Jungen namens Harry Potter. Egal was der Blonde an seinem Verhalten anderen Schülern gegenüber verändert hatte, bei Potter ging all seine Beherrschung flöten. Alleine dessen Anblick reichte aus, um Draco in einen Druckkochtropf zu verwandeln.
Die platinblonde Zeitbombe mit schulterlangem Haar, welches zu einem Zopf im Nacken zusammengebunden war, wütete durchs Zimmer und schimpfte ziemlich unfein. Blaise kannte dieses Benehmen nur zu gut und entschied, sich jetzt doch einzumischen. Auch wenn er sich in Lebensgefahr brachte.
„Ich denke, Draco, dass deine Mutter sehr wohl bei klarem Verstand ist. Sie weiß sehr genau, was sie von dir verlangt und wie du darauf reagierst. Also ich kann ihre Bitte an dich verstehen, auch wenn sie sehr hart für dich ist. Narzissa hat dir nicht viel von ihrem Leben als junge Slytherin erzählt, richtig? Vielleicht solltest du sie nochmals darauf ansprechen, eventuell verrät sie dir mehr darüber und du kannst sie dann besser verstehen?“, zuckte Blaise mit den Schultern. Draco blieb hart stehen, schnaufte Blaise mit blitzenden Augen an und blähte dabei die Nasenflügel auf. Einige Strähnen lösten sich aus seinem Zopf und fielen ihm ins Gesicht.
„Es ist mir scheißegal, welche Gründe sie dafür hat! Sie kennt Potter nicht annähernd so gut wie ich! Nur weil Potters Mutter so nobel war, heißt das noch lange nicht, dass Potter auch so sein muss, Blaise! Wie kannst du es wagen, dich auf ihre Seite zu stellen!“ Draco brannten die Sicherungen durch, er übertrieb maßlos. Blaise sah Draco grimmig an, ehe er eiskalt erwiderte.
„Komm wieder runter, Draco! Bei Merlin! Deine Mutter hätte sicher gewollt, dass du mehr Einsicht zeigst! Sie ist doppelt so alt wie du, Mann, und hat mit Sicherheit mehr Lebenserfahrung als du vorzuweisen! Außerdem liebst du sie, Draco, du solltest ihr mehr Respekt entgegenbringen! Wie oft hast du deinen Vater verflucht und jetzt handelst du genauso stur und aufbrausend wie er! Deine Mutter hat Recht! Du bist wie dein Vater!“
Ops, das hätte Blaise nicht sagen sollen. Draco wurde weiß wie die Wand und riss die Augen auf. Stumm zeigte er auf die Türe, ehe er Blaise anbrüllte: „RAUS!“
„Sorry, Draco, ich bin zu weit gegangen, ich…“, nuschelte Blaise kleinlaut, aber Draco blieb bei seinem Standpunkt. Blaise ließ den Kopf hängen und trabte zur Türe. Den Brief legte er auf den Weg dort hin auf Dracos Schreibtisch ab, dann verschwand er. Als die Türe endlich ins Schloss fiel, drehte sich Draco betäubt um und nahm nach einigen Schritten Platz auf der Couch. Gedankenverloren starrte er ins Feuer und verfolgte das Tanzen der Flammen. Minuten vergingen, Draco kam einfach nicht zur Ruhe. Also stand er wieder auf, holte den Brief und gesellte sich abermals zu seiner gemütlichen Sitzecke. Immer wieder rasten seine Augen über die geschriebenen Zeilen seiner Mutter. Wirre Gedanken schossen durch seinen Kopf.
Was passierte während deiner Schulzeit, Mutter?
War Potters Mom wirklich so einzigartig? Weshalb?
Ich dachte, du mochtest Black nie?
Und jetzt trauerst du um seine Freundschaft?
Trauerst um seinen Tod?
Warum reißt du alte Wunden auf, Mutter?
Du weißt doch, dass Potter mich nicht leiden kann!
Er hasst mich, Mutter, er hasst mich! Und ich hasse ihn, mit jeder Faser meines Herzens!
Mutter, es ist zu spät! Ich… Ich kann nicht tun, um was du mich bittest.
Wie soll ich meinen Stolz ablegen, wenn ich so erzogen wurde?
Mutter, ich kann mich nicht einfach so ändern! Das weißt du doch!
Es ist hoffnungslos. Die Chance auf eine Freundschaft mit Potter starb schon vor langer Zeit.
Sag mir, Mom, bin ich wirklich so wie mein Vater es war? Hat Blaise Recht?
Verdammt! Mutter! Was verlangst du da bloß von mir!!
Draco stöhnte frustriert auf und ließ den Brief sinken. Plötzlich legten sich Hände auf seine Schultern, die sie massierten, Draco zuckte zusammen.
„BLAISE! Lass den Scheiß! Ich hasse es, wenn du dich ran schleichst!“, zischte Draco mit klopfendem Herzen, ein Kichern erklang.
„Tut mir Leid, Draco, aber ich wollte nicht schon wieder rausgeschmissen werden. Ich… Ich hab mir gedacht, ich versuch es nochmals mit der Entschuldigung. Sorry, Mann. Redest du wieder mit mir? Auch über die Potter-Sache? Ich weiß, es wird unangenehm werden und es interessiert dich nicht, aber irgendwann musst du deiner Mutter zurückschreiben und ihr deine Entscheidung mitteilen. Du kennst sie ja! Sie gibt keine Ruhe, so lange sie nicht weiß, was du vorhast.“ Blaise setzte sich wieder neben Draco und starrte, wie der Blonde auch, mit ausdruckslosem Gesicht ins Feuer.
„Nein, ich will nicht darüber sprechen, Blaise. Und wenn ich Mutter einen Brief schreibe, werde ich eben lügen müssen.“
„Sie wird dir auf die Schliche kommen, Draco.“
„Nicht, wenn ich es verhindern kann.“
„Frauen kann man nicht austricksen, besonders nicht seine eigene Mutter. Die kommen dahinter, glaub mir.“ Blaise wusste, wovon er sprach. Denn: Heckte er als Kind etwas aus, wusste seine Mutter immer darüber Bescheid! Noch heute fragte er sich, ob Mütter vielleicht ein Kinder-Radar besaßen.
„Es gibt immer Mittel und Wege, Blaise, auch wenn sie meine Mutter ist.“
„Du hast viel von deinem Vater geerbt, auch wenn du das nicht gerne hörst, Draco. Und sie kannte Lucius wirklich in- und auswendig. Seine wenigen guten, aber vor allem seine schlechten Seiten, wie du mir selbst berichtet hast. Einerseits ist es gut, dass du nach ihm kommst, denn du triffst immer rasch und präzise deine Entscheidungen, so wie er es getan hat. Du kannst durchgreifen, wenn es sein muss. Andererseits reagierst du manches Mal über. Nichts für ungut, Mann.“ Draco warf Blaise einen wütenden Blick zu, verhielt sich aber weiterhin still. Durch Dracos Schweigen ermutigt, sprach Blaise weiter.
„Wenn du dich darin im Griff hättest, dann wärst du die perfekte Mischung von beiden. Ich glaube, deine Mutter will endlich frei leben und zeigen, wie ihre wahre Natur ist. Du kennst sie nicht wirklich, Draco, denn dein Vater hat sie unterdrückt und…“
„Doch, Blaise. Du weißt, es gab auch Momente, da war sie einfach… einfach sie selbst. Zauberhaft“, antwortete Draco sanft, ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen. Blaise sah kurz zu ihm, ehe er seinen Blick wieder auf das Feuer richtete.
„Ja, stimmt“, lächelte Blaise nun. Er erinnerte sich vage an Dracos Erzählungen.
„Manches Mal, wenn Vater seinen Geschäften nachging, Mom und ich das Haus für uns alleine hatten, dann war sie liebevoll, herzlich, geduldig und großzügig“, krächzte Draco, Blaise nickte.
„Eigenschaften, die ich bei dir sehr selten sehe, Draco. Aber ich weiß, sie schlummern in dir. Vielleicht will deine Mutter, dass du gerade diese Eigenschaften in dir entdeckst. Wenn du das schaffst, siehst du Potter vielleicht auch in einem anderen Licht und…“
„Nicht schon wieder Potter!“, schnauzte Draco, die Stimmung war dahin – Blaise stöhnte auf. Draco wandte sich ihm zu.
„Ich ehre meine Mutter, Blaise! Und du solltest wissen, dass ich das immer getan habe und weiterhin tun werde! Aber die Sache mit Potter geht eindeutig zu weit! Ich war immer stolz darauf, ein Malfoy zu sein, Blaise! Bis ich an Vater zweifelte, das weißt du ebenfalls! Aber ich werde mich jetzt nicht um 180 Grad drehen, mich ändern und als Engel auf Erden durch Hogwarts´ Gänge wandeln!“, regte sich Draco weiterhin auf, Blaise stellte sich Draco als Engel vor. Nein, unmöglich.
„Ja, das ist mir schon klar“, gab Blaise schließlich zu, er konnte seinen besten Freund nur zu gut verstehen.
„Wieso stehst du eigentlich auf Potters Seite?“, zischte Draco düster, Blaise wusste kurz nicht, was er sagen sollte. Er blinzelte verdattert.
„Ich stehe nicht auf seiner Seite, verdammt!“, regte sich Blaise nun auch auf und starrte Draco in die Augen.
„Tust du doch! Du magst diesen Idioten! Ich glaub´s ja nicht!“, warf Draco ihm vor, Blaise knurrte.
„Das tue ich nicht! Ich bin neutral und ich hatte nie ein Problem mit ihm! Ich hasse ihn nicht, Draco, aber ich mag ihn auch nicht! Potter ist eben Potter! Und weil ich von deiner momentanen Situation nicht betroffen und weder der Sohn deiner Mutter bin, noch einen persönlichen Krieg mit Potter führe, kann ich die Bitte von Narzissa sehr wohl objektiv beurteilen!“, zeterte Blaise, Draco schnaubte und sah demonstrativ weg. Blaise rollte genervt mit den Augen und versuchte erneut, es dem Blonden zu erklären.
„Hör mal, Draco. Ich kann Potter auch nichts abgewinnen und zeitweise ist er echt ein Idiot, aber größtenteils provozierst du ihn geradezu! Selbst Dumbledore hat dir bereits erklärt, wie Potter wirklich ist, welches Leben er bei diesen Muggel hat führen müssen! Er ist kein verzogenes Balg, wie wir immer angenommen haben und verdammt – dieser Junge stellte sich dem dunklen Lord! Nenn mir nur einen einzigen Schüler – außer Granger und Weasley -, der sich nicht vor Angst in die Hosen gemacht hätte, wäre er an Potters Stelle gewesen!“
„Potter hatte einfach nur dämliches Glück!“, schnarrte Draco nicht einsehend, Blaise seufzte.
„Das stimmt nicht, Draco. Ohne ihn hätten viele von uns Slytherins keine freie Zukunftsentscheidung, würde der dunkle Lord noch leben! Pass auf… Lass es dir einfach durch den Kopf gehen, okay? Du musst ja nicht gleich mit Potter eine Freundschaft eingehen. Aber vielleicht schaffst du es eines Tages, mit ihm Frieden zu schließen.
Der Krieg ist vorbei, Draco. Es wird langsam Zeit, dass wir im Leben weiter kommen und erwachsen werden. Auch wenn er ein Gryffindor ist, haben wir ihm vieles zu verdanken. Deine Mutter wusste vielleicht, was Potter auf dem Kasten hat. Sieh mal, mir ist auch aufgefallen, dass Potter etwas Besonderes sein oder an sich haben muss, wenn seine Freunde jedes Risiko eingehen, um ihn zu schützen.
Irgendetwas muss dieser Kerl richtig gemacht haben. Ich mach dir einen Vorschlag, Draco. Versuche, ihn mit anderen Augen zu sehen, ihn auf eine andere Art und Weise kennen zu lernen. Ganz gleich wie du dich ihm gegenüber entscheidest, ich werde immer auf deiner Seite sein. Ich lass dich nicht im Stich.“
Mit diesen Worten stand er auf, Draco machte es ihm nach. Allerdings sprach der Blonde kein Wort, ging an seinem besten Freund vorbei und visierte den Schreibtisch an. Wütend stopfte er den zerknitterten Brief in die Schublade, schob sie zu und stürmte aus dem Zimmer. Blaise folgte ihm grinsend, auch wenn er wusste, dass Draco auf Durchzug geschalten, ihm nicht zugehört hatte. Oder?
Beide befanden sich nun in den Gängen des Kerkers, noch immer herrschte Stille zwischen ihnen. Die Jungs bogen gemeinsam um die Ecke, Draco knurrte vor sich hin. Blaise musterte von der Seite ausgiebig Dracos Gesicht, er sagte weiterhin kein Wort.
„Ich werde vielleicht versuchen, Potter aus dem Weg zu gehen. Zu mehr bin ich nicht bereit. Weder für einen Waffenstillstand, noch für eine Freundschaft mit ihm. Ich hasse ihn und daran wird sich nichts ändern, verstanden? Denn ich kann und werde mich nicht von heute auf morgen ändern!“, zischte er ihm zu, Blaise nickte.
„Schon gut, schon gut, Alter! Ich sagte ja bereits, dass ich auf deiner Seite bin“, meinte er unbekümmert, Draco beruhigte sich ein wenig. Allerdings wunderte es ihn, dass Blaise nicht weiter nachbohrte oder abermals versuchte, ihn von der Bitte seiner Mutter zu überzeugen. Normalerweise war Blaise hartnäckiger, sogar schlimmer als Potter – und das hieß etwas!
Blaise Zabini war Dracos bester Freund, auch, weil er sich nicht alles sagen/gefallen ließ und immer konterte, zu seiner Meinung stand. Auch wenn es Momente gab, in denen Draco dessen Standpunkt absolut nicht schmeckte. So wie jetzt gerade. Außerdem ging es um ein sehr heikles Thema: Potter. Bei Merlin! Draco könnte Gift und Galle spucken! Was fanden nur alle an Potter? WAS?!
Knurrend beschleunigte Draco seine Schritte, sein Umhang wallte auf. Blaise behielt sein Tempo bei und sein Grinsen wurde breiter. Er wusste, dass sein blonder, bester Freund jetzt erst einmal Zeit für sich brauchte, um die Bitte seiner Mutter zu verdauen. Also ließ Blaise ihn ziehen, sie würden sich sowieso in einigen Minuten vor der Großen Halle zum Mittagessen treffen.
°°°°
„Mann, immer gewinnst du!“ Harry schmollte und verschränkte die Arme vor der Brust. Ron lachte befreit auf und rieb sich die Hände.
„Tja, Kumpel“, schüttelte er amüsiert den Kopf. „Du bist oder warst der King im Krieg und ich bin der King im Schach“, strahlte er ihn an, Harry blähte seine Backen auf. Langsam ließ er mit dazugehörigem Laut die Luft aus, mit einem Satz stand Seamus hinter ihm. Durch die schnelle Bewegung seiner Arme drückte er zwei seiner Fingerspitzen in die aufgeplusterten Wangen von Harry, jetzt war die gesamte Luft raus. Ron und Seamus fingen schallend zu lachen an, während Harry erschrak und die beiden etwas verdutzt ansah. Dean kam gerade die Treppen hinab gehopst und gesellte sich zu Seamus. Grinsend sah er in die Runde.
„Na? Alles senkrecht, Leute?“ Harry, Ron und Seamus blickten zu Dean, dessen Grinsen immer breiter wurde.
„Logisch, Mann, sonst hätten wir ernsthafte Probleme“, kicherte Seamus und stieß Dean an.
„Stimmt. Außerdem ist Schach alles andere als erregend“, knurrte Harry, der das Spielbrett nun ziemlich böse anschielte.
„Finde ich schon“, kratzte sich Ron am Kopf, er wurde rot. Drei geschockte Gesichter folgten, ihre Blicke richteten sich sofort auf Rons Hose.
„Idioten! So meinte ich es nicht! Ich meinte eher anregend!“, regte sich Ron hochrot im Gesicht auf und sprang aus dem Couchsessel. Gelächter folgte, während Ron versuchte, wieder die normale Gesichtsfarbe zu erlangen.
„Ja, ja!“, kam es synchron von den dreien, Rons Gesicht entschied, nochmals knallrot zu werden. Ertappt drehte er sich weg, auch wenn er sich sicher war, kein Problem in der Hose zu haben. Immerhin war seine Aussage als Scherz zu verstehen!
„Oh Mann! Ihr spinnt doch! Ich geh jetzt essen“, maulte Ron und eilte voran. Die drei lachenden Jungs schlossen auf und zu viert begaben sie sich in Richtung Große Halle. Hermine, Neville und Ginny waren schon längst bei Tisch. Es hatte sie verwundert, Ron nicht überreden zu können, gleich mit ihnen mitzukommen. Dabei war er sonst einer der Ersten, der HIER schrie, wenn es ums Essen ging. Anscheinend stand Schach wirklich an seiner ersten Stelle.
°°°°
Draco Malfoy hatte sich dazu entschlossen, einen längeren Weg zur Großen Halle zu nehmen. Es tat wirklich gut, sich mit jedem Schritt abzureagieren und er spürte, dass seine Ruhe wieder zu ihm zurückkehrte. Beinahe hätte er sich ein Schmunzeln erlaubt, denn er war sich felsenfest sicher, dass Blaise hinter ihm her schlenderte, wie ein braver, wachsamer Hund. Er spürte regelrecht die brennenden, amüsierten, tiefdunklen Augen in seinem Rücken und das fette Grinsen im Gesicht. Draco hasste es, wenn Blaise so verflucht schadenfroh war.
In Gedanken versunken bog er um die nächste Ecke, Stimmengewirr hallte ihm entgegen – Draco blieb stehen. Und dann sah er ihn: Harry Potter – natürlich. Dieser stand mit seinen Freunden zusammen, anscheinend amüsierten sie sich gerade ausgiebig. Schallendes Lachen ertönte, Köpfe schossen in den Nacken, gehaltene Bäuche und Gestolper folgten. Nur Harry Potter lachte eher verhalten, seine Augen strahlten geradezu. Amüsiert schob der Gryffindor seine Hände in die Hosentaschen und schüttelte den Kopf. Plötzlich sah der Schwarzhaarige in Dracos Richtung, das Lachen verging dem Gryffindor.
Draco kniff die Augen zusammen, malmte mit seinen Zähnen und riss sich stark zusammen, um nicht dem Versuch nachzugehen, Potter ins Weltall zu hexen. Er wusste nicht genau wieso, aber Potter hatte etwas an sich, was ihn schier rasend machte! Erst jetzt bemerkte Draco, dass Blaise in diesem Moment zu ihm aufschloss, scharf die Luft einzog und ebenso wie Potter, die Hände in die Hosentaschen steckte. Dracos Augen lagen ohne ein Wort zu sagen auf Potters Gestalt, er ging sämtliche, neu gelernte Sprüche durch. Welcher würde wohl passen? Alle! Draco zeigte ein gehässiges Grinsen, als Harrys Gesicht sich verdüsterte, dieser seine Freunde hastig anschob und ihnen etwas zuflüsterte. Die vier Gryffindors machten sich schnell aus dem Staub, kamen der Großen Halle immer näher.
„Tz! Ich wusste es! Potter hat Schiss“, schnarrte Draco in typischer Manier, Blaise zählte bis zehn. Langsam aber sicher tat ihm Potter ein wenig Leid, aber nur fast. Die passende Antwort lag ihm bereits auf der Zunge, doch dann besann er sich und hielt lieber den Mund. Draco grinste noch immer schief, wahrscheinlich sah er Potters Flucht als Sieg auf der ganzen Linie an. Stolz und erhaben schritt der Blonde weiter, Blaise folgte kopfschüttelnd.
Als sie in der Großen Halle ankamen, steuerten sie sofort ihren Tisch an und setzten sich. Sie hatten fast freie Platzauswahl, da seit dem Krieg mindestens ein Drittel der Schüler fehlte. Blaise und Draco war dies jedoch egal, geschehen war geschehen. Ihre ehemaligen Mitschüler hätten nicht mitkämpfen müssen, denn erst danach hätte der dunkle Lord vorgehabt, die Neulinge zu Todessern zu machen. So hatten sie schon jung sterben müssen.
°°°°
„Mann, hab ich ´nen Kohldampf!“, rief Ron mit großen Augen aus, Hermine rollte mit den Augen. Harry, Ron und Hermine saßen beieinander und unterhielten sich mit Dean, Seamus, Neville und Ginny. Ihr angeregtes Gespräch unterhielt beinahe den gesamten Tisch, während sie nebenbei ihre Speisen aßen. Ron, wie typisch für ihn, bekam natürlich den Magen nicht voll und scharrte alle übrig gebliebenen Speisen auf seinen Teller. Hermine knurrte und fing an, mit Ron zu diskutieren. Harry versuchte, auf Hermine einzureden, da sich seiner Meinung nach Ron brav zurück hielt - und Ron? Der schaufelte alles in sich hinein und ließ Hermine und Harry gerne diskutieren.
Langsam aber sicher verspürte der Rotschopf ein Völlegefühl im Bauch, ein oder zwei Bissen wollte er schon noch machen. Nur Hermine sah das anders, diskutierte noch immer mit Harry und griff nebenbei nach Rons Gabel, die er noch immer in der Hand hielt.
„Hey! Lass meine Gabel los, Hermine!“, zeterte Ron.
Ein wildes Gerangel um die arme Gabel begann, die sich ab und zu im Brei verfing. Harry, der ja nur helfen wollte, während die anderen Kids schon vor Lachen auf dem Tisch lagen, griff ebenfalls zu. Das goldene Trio stritt sich tatsächlich um Rons Essensangelegenheiten, während ein kleiner Krieg vom Zaun brach. Staunende Gesichter sahen zu, wollten sogar warnen, doch es war zu spät.
Mit viel Schwung schaufelte die Gabel eine große Menge an Brei auf ihre Fläche und durch den Ruck der vielen Finger bekamen der patzige Brei und die Gabel die richtige Flugbahn. Hermine kreischte los, Harrys Kinn landete am Tisch und Ron wurde weiß im Gesicht. Der matschige Brei zerteilte sich nicht, nein, der Patzen hob so richtig ab. Ebenso die Gabel, die es vorzog, sich in der Luft zu drehen. Beides nahm Kurs in Richtung Slytherintisch, in diesem Moment sahen Blaise und Draco hoch. Große Augen folgten, offene Münder gesellten sich dazu. Der Brei und die Gabel kamen immer näher, die Augen wurden noch größer.
Die Gabel dürfte eine bessere Flugbahn erwischt haben, denn sie kam als Erste bei ihnen an. Zwei Oberkörper neigten sich rasch zur Seite, die Gabel zischte zwischen ihnen hindurch und krachte gegen die Wand. Allerdings hatte der Brei andere Pläne, denn im nächsten Augenblick verlor er seine Konsistenz und zerteilte sich noch in der Luft. Beide Jungen hatten nicht mehr die Möglichkeit, rechtzeitig zu reagieren. Geschockt zuckten sie zusammen, als der Brei sich auf ihrer Kleidung verteilte, ein paar Spritzer auf ihren Gesichtern kleben blieben.
Augenblicklich war die Halle still. Alle sahen zum Slytherintisch. Irgendwoher räusperte sich ein Schüler. Draco und Blaise verzogen vor Wut ihre Gesichter. Blitze zischten aus ihren Augen und plötzlich wollte Blaise Harry Potter ebenso in eine andere Galaxie befördern. Am besten Granger und Weasley gleich mit!
„Das werden sie büßen“, knurrte Draco unheilvoll, seine Hände ballten sich zu Fäusten. Blaise nickte grimmig, gemeinsam standen sie langsam auf. Ihre tödlichen Blicke hafteten noch immer auf den drei erschrockenen Gesichtern, wie von der Tarantel gestochen sprangen Hermine, Ron und Harry auf.
„LAUFT!“, kreischte Hermine und stieß die Jungs an.
„HINTERHER!“, brüllte Draco mit gezücktem Finger los, Blaise gehorchte sofort. Gejohle und Gelächter erklang und begleitete die drei flüchtenden Gryffindors sowie die zwei wütenden Slytherins.
°°°°
„Schneller!“, rief Harry aus, gehetzt drehte er seinen Kopf immer wieder in Richtung wütender Verfolger. Ron und Hermine liefen schneller, sie schlitterten um die nächste Ecke. Hermine wollte Ron so gerne anschreien, da alles nur seine Schuld war. Und Ron wollte Hermine ankeifen, weil sie nie ihre Finger bei sich behalten konnte. Im Essen fummelte man nicht herum! Und Harry? Der fragte sich, wieso er eigentlich mitgemacht hatte. Hatte er nicht schon genügend Probleme mit Malfoy?!
„Da sind sie! Bald haben wir sie!“, hörten die drei Gryffindors die verärgerte Stimme von Blaise Zabini.
„Verdammter Abschaum! Das werdet ihr uns büßen!“, kreischte Draco hinterher, die Flüchtenden liefen schneller. Allerdings hatten Draco und Blaise ebenso an Geschwindigkeit zugelegt und holten immer mehr auf. Die nächste Ecke hinter sich gebracht kamen die Gryffindors nicht weit. Ein blauer Fluch schoss an ihnen vorbei, welcher sie herumwirbeln und ihre Zauberstäbe zücken ließ.
„Mischt euch nicht ein!“, ertönte Harrys Stimme und stellte sich zum Schutz vor seine Freunde.
Draco und Blaise bremsten sich keuchend ein, der Blonde grinste unheilvoll. Blaise zielte mit seinem Zauberstab auf Harry, Dracos Hand drückte diesen sachte hinab. Ein kleines Zischen war zu hören und trug die Worte „Er gehört mir“ mit sich. Blaise schnaufte, unbändige Wut stand in seinem Gesicht. Dennoch hielt er sich raus und trat einen Schritt zurück. Sollte Draco nur machen, Blaise würde ihn sicher nicht aufhalten.
Draco und Harry gingen in Angriffsposition, schon schossen die ersten Zauber aus ihren Stäben. Die Freunde der beiden Duellierenden zogen sich ein wenig zurück und sahen dem Fluch-Austausch mit gemischten Gefühlen zu. Die beiden Feinde würden sich nichts schenken, da waren sie sich sicher. Flüche und Gegenflüche wurden geschrien, beide wirbelten abwechselnd durch die Luft. Wunden wurden zugefügt, Schilde als Abwehr benutzt. Alle Aufmerksamkeit lag auf dem Duell, kein Lehrer war in Sicht.
Doch im nächsten Moment kam von der anderen Seite her ein Junge um die Ecke geschossen, er hielt seinen Kopf gesenkt und hatte es anscheinend ziemlich eilig. Hörte oder sah er nicht? Wieso handelte er zu spät? Denn auf einmal schoss sein Kopf hoch, riss die Augen auf und dann prallte er unweigerlich mit Hermine und Ron zusammen. In einem Knäuel, gemischt mit einem Aufschrei, gingen die drei zu Boden, während die beiden Duellierenden synchron den nächsten Fluch schrien.
„STUPOR!“
Millisekunden später erkannten sie ihren Fehler, nun wurden beide gelähmt und kippten steinern um. Hermine und Ron kamen stöhnend wieder hoch, der andere Junge hielt sich den brummenden Kopf und schwankte auf wackeligen Beinen.
„Pass gefälligst auf, wo du hinläufst!“, kreischte Hermine den Ravenclaw Kevin Leary an, dieser wirkte irgendwie leicht benommen.
„Sorry, musste vor Filch fliehen“, keuchte er mit dumpfem Blick und schmerzendem Kopf.
„Ist er noch hinter dir her?“, hielt sich Ron die Schulter, Kevin schüttelte den Kopf.
„Nein. Zumindest hoffe ich das“, murmelte er, Ron seufzte und verdrehte genervt die Augen.
Blaise glotzte Harry und danach Draco an, erst dann fiel ihm etwas auf. Komisch: Die Temperatur schien um Grade gefallen zu sein, der Gang schimmerte in einem düsteren Licht und unter dem Spalt einer geschlossenen Türe drang eine Art graublauer Nebel hervor. Dieses komische Gemisch kroch über den Boden und hatte bald die Füße der beiden Helden erreicht. Blaise´ Sinne schrillten. Er kannte weder diesen Gang, noch diese Türe und schon gar nicht so einen aussehenden Nebel! Himmel, wie lange waren sie denn gelaufen? Und vor allem: Wohin?
Hermine und er kamen zum selben, unabhängigen Entschluss: Sie befreiten ihre Freunde aus deren Starre. Draco und Harry sprangen hoch, wollten sofort weitermachen, als Hermine „WARTET!“ ausrief. Draco und Harry hielten irritiert inne, Blaise zeigte auf den Nebel. „Da!“ Ron bekam leicht Schiss davor und der Junge aus Ravenclaw runzelte die Stirn.
„Leute? Da geht etwas nicht mit rechten Dingen zu!“, wimmerte Ron eingehend, seine Stimme hallte im gespenstischen Gang wider. Große Augen aller folgten, das Duell war vergessen.
„Los, Blaise! Verschwinden wir von hier! Und Potter! Dieser Kampf ist noch nicht beendet!“, rief Draco hastig aus, der es auf einmal ziemlich eilig hatte. Er schnappte sich Blaise´ Ärmel und zog ihn schnell mit sich. Die Jungs aus Slytherin stolperten davon, Hermine, Ron, Harry und Kevin zogen sich mit Blick zum Nebel langsam und vorsichtig zurück.
„Was glaubt ihr, was das für ein Nebel ist? Kommt er euch bekannt vor?“, fragte Hermine leise, ein einheitliches Kopfschütteln folgte.
„Wir… Wir müssen es Dumbledore erzählen!“, zischte Ron, Harry nickte dazu.
„Was auch immer, ich hau ab!“, rief Kevin aus und machte sich schnell aus dem Staub. Die drei hatten nichts dagegen einzuwenden und folgten seinem Beispiel.
Die Schritte verhallten, der Gang war nun leer. Der Nebel schien ein Eigenleben zu haben, denn er zog sich saugartig zurück und verschwand durch den unteren Ritz hinter der mysteriösen Türe. Diese leuchtete im Rahmen kurz golden auf, dann war alles wieder normal. Das Sonnenlicht drang in den Gang vor, die Kälte ging zurück – nichts deutete mehr auf etwas Unheimliches hin.
TBC…
Und? Ein merkwürdiges Chap, stimmts? Bitte erschlagt mich nicht für Dinge, die eben gerade in diesem Chap passiert sind. Wartet erstmal das neue Kapitel ab, dann bin ich auf eure Reaktion gespannt.
Mein besonderer Dank geht an folgende Reviewer!
@Lysira: Na hoffentlich hast du Recht! Alles klar, bis dann! Danke! @sarphia: Und was sagst du nun? Noch verwirrender, oder? Danke dir! @Jathy: Danke meine Süße! Ich freue mich total, dass du dich gemeldet hast! Mal sehen, was auch du zu den zukünftigen Chaps sagst! Hdl! @Canabis: Kann ich mir vorstellen, Süße. Ist ja auch mit Absicht. Aber keine Bange, in einigen Chaps löst sich alles auf, ja? Dank dir! @Kathiebell01: Geht klar, Schatz! Mal sehen, ob ich es schaffe! Bin begeistert, wenn du dich so darüber freust! *kreisch* Bussis, hdl @lealau: Danke, Süße! Weiß nicht, ob die Story je Geheimnisvolle Schlangen toppen kann. Ich befürchte eher nicht. Aber ich versuch es, ja? Deine Antwort steht oben! *g* Danke! @Noeilia Potter: Na bitte! Das finde ich toll! Hoffe, es geht weiter so! Danke! @Nakeischa: Macht nix, GS bleibt ja stehen. Kevin mag ich total gerne! Gut, ich bemühe mich! Danke sehr!
@Trust: Ideen? Filme schauen und dann die zündende Idee haben *lol* Danke, Süße! Bussis retour! @Meri Puri: Ja, hab die Idee vom Film her. Mal sehen, ob es spannend wird. *schlotter* Knutscha! @LyLy is in da House: Nein, keine Bruchlandung! *lach* Super Anfang! Wie? Fans in München? Geil! *staun* Lass sie mir schön grüßen! Knutscha! Danke! @Vanilla-Ice: Gern geschehen, Süße! Hoffe, du bleibst wieder dabei! *freu* @Moonflower: Keine Sorge, bei mir wird es ein wenig anders, als es im Film ist, okay? *zwinker* @Sweetbunny: *lach* So gefällt mir das! *kreisch* Na dann wart mal ab, was noch so alles passiert! Knutsch dich, hdl! @natsucat: Ja, zweiten Teil gibt’s, nur weiß ich den Titel nicht mehr. Infos dazu stehen oben! Danke! @Zooe: Mach ich, Mäuschen! Ich bleib am Ball! Dank dir! Kussis! @Selas: Ich hoffe, ich hab dir jetzt nicht vergessen, zu sagen, dass es eine neuen Teil gibt. Wenn ja, dann sorry! Bin nämlich im Stress und da kann es sein, dass ich was vergess. Tipps hab ich allerdings oben für dich! Danke dir! @lolith Azur: Alles klar! Mal sehen, ob es dir weiterhin gefällt! Danke!
@Mauseschmatz: Macht nix! Lass dich einfach überraschen, der Rest kommt von alleine! Info dazu oben! Bussis! @Anastasia: Ich freu mich total! Das finde ich sehr lieb von dir! Dickes Bussi! @whiteShadow: Ich weiß nicht, ob es so spannend wie im Film wird, aber ich bemühe mich, okay? Fingernägel noch dran? Dank dir! @Orange-Mermaid-Sarah: Nein, bei mir geht’s ja immer gut aus, kennst mich ja! Lass dich einfach überraschen, wird schon! Danke sehr! @BexdeBex: Zu deiner Frage kann ich dir nur sagen, dass du den letzten Absatz des Prologs noch einmal durchliest. Dann hast du deine Antwort. *grins* Bis dann! Hdl! @kat2: Du sprengst die Reviewseite in der Breite, Schatz! *lach* Macht nix, habs überlebt. Mal sehen, wie dir das nächste chap gefällt! Bussis, Süße! @Leonie122: Ja, beim Prolog musste das mal sein! Ich mag Lily und James sehr, aber sie kommen nur selten hier vor. Kannst eh damit leben? Hauptthema ist natürlich Harry und sein Draco. *g* Knutscha! Hdl! @Fanny: Dein Schatz? Aha, wusste ich ja gar nicht! *lach* Na mal sehen, was dein Schatz für dich bereit hält! Knutscha!
@Yamichi: Ja, das ist richtig. Nein, du musst den Film nicht gesehen haben, um das hier zu verstehen. Klar, ran ans Werk! *stramm steh* Danke dir! @silverwings: Nein, musst du natürlich nicht. Mit der Zeit klärt sich einiges auf, keine Bange. Bis dann, danke! @Brirdy: Genau, vielleicht noch ein bis vier Kapitel, dann hast du alle Fragen beantwortet, die du im Prolog hattest. *grins* Wird noch ein wenig dauern. Freu mich, dass du auch wieder dabei bist! @AnneBlack: Bald weißt du, wie Harry von dem Fluch erfährt, keine Angst. Das erzähl ich dann genau. *zwinker* Andere Antwort oben! Danke sehr! @Leena-chan: Nein, kein Problem, wenn du es nicht mehr so gut weißt. Ich habe hier mein eigenes Spiel, welches ich mit den Jungs und Hermine spiele. *grins* Danke sehr! @Moosi: Voll nicht! *heul* Hab den vor Ewigkeiten mal gesehen. Info dazu steht oben! Danke dir vielmals! Knutscha! @dray222000: Danke mein Schatz! So viele Fragen? Aber die werden sich bald beantworten, versprochen! Ich hoffe, die Story wird was! Knutscha, danke, hdl!!! Bussis! @-Lunaris-: Genau richtig erkannt! Bald löst sich alles auf, keine Bange! Nur noch ein wenig abwarten. *grins* Dank dir! @MoniMahoni: Ja, voll irre, oder? Finde ich abgefahren! Na mal sehen, was man zu diesem Chap hier sagt.
@Lord Voldemort: Genau, ran an die Macht, gell? Find ich schön, dass du dich auch meldest!! Danke! @Sarada: Na das find ich klasse! Hoffentlich bleibt das so! *schlotter* Bussis, danke! @silbernewolfsfrau: Ja, Petunia ist die Schwester von ihr. Aber da sich der Fluch vorrangig lieber Zauberer sucht, hat er sich Lily anstatt Petunia ausgesucht. Ein wenig verständlich? Hoffentlich. *snief* Danke sehr! @Baby-D: Alles wieder okay? *lach* Bin froh, dass es dich so freut, Schatz! Bussis an dich! @Draco-Harry-Fan: Ja, das weiß ich. Hoffentlich kann ich dich damit ein wenig ablenken! Bussi @Arinja: Ich freu mich, dass du dabei bist! *Blumenstrauß überreich* Mal sehen, wie du meine Story findest! Viele Fragen, aber deine Antworten kommen bald, versprochen! @Jacky: Na ist das süß! Knutsch deinen Schatz von mir! Jetzt bin ich ja wieder da! *freu* hdl! @wizzy18: Geht klar, ich geb mir Mühe! Danke! @SchwarzerEngel: Das ist cool! Hoffentlich hast du mit deiner Freundin Recht! Bleib dran! Danke, Bussis!
@Riddle-snake: Das freut mich sehr, Süße! Mir war wichtig, dass ich mit Lily und Narzissa anfange, hat alles seinen Grund. *grins* Mal sehen, ob dir die Story weiterhin gefällt! Bussis, hdl! Danke! @lotus: Ja, das ist es! *lach* Aber ich weiß, was du meinst. Na dann hoffen wir, dass es dir weiterhin gefällt! Ja, es gibt viele Fragen, aber die Antworten kommen allmählich, okay? Nur noch ein bisschen! Knuddels! @miss meyer: Alles Gute im Nachhinein, Süße! Dann präsentiere ich dir das gerne als Geschenk! *freu* Na ja, Lily spielt kurz noch eine Rolle, aber dann… Na wart einfach mal ab, okay? Knutscha! @paracelsus: Lily spielt noch eine Rolle, das stimmt. Aber das kommt erst. *kicher* Fein, dass du auch wieder dabei bist! @Nerventod: Toll, Süße! Find ich super genial! Mal sehen, was ich daraus zaubern kann! *grins* Knuddels! @Alex71: Geht klar, Schatz! Ich werde mich trotzdem bemühen, mal sehen, ob ich es schaffe! Bis dann, Süße! Knutscha, hdl! @Vanni: Na hoffentlich! *lach* Drück mir die Daumen, dass dem so ist! Danke dir!
@darkwings984: Natürlich, meine Süße! Aber ich hab hier mein eigenes Spiel, keine Bange. Mal sehen, ob dir das genauso gut gefällt! *grins* Knutscha! Danke! @deklane: Das find ich cool, Kleines! Hoffentlich bleibst du dran und es gefällt dir weiterhin? Knutscha, hdl! @mellon1984: Mach ich! Allerdings wird die FF ein klein wenig anders, aber mit Gleichheiten! Mal sehen, ob dir das gefällt! Danke! @guzi: Danke, das ist lieb von dir! Hätte selber nicht mit so vielen Reviews gerechnet! *umflieg* Ja, den Schauspieler mag ich auch total gerne! Schade, dass er nicht wieder so was Ähnliches dreht. Ich bemühe mich, okay? Danke dir! @Nici: Genau, meine Rede! Also muss man noch ein wenig warten. *lach* Bis dann! @lacrima atra: Macht nichts, ich erkläre zukünftig eh alles genau, dann hast du kein Problem mit dem Mitkommen, ja? Uff, mal sehen, was du nun von Narzissa hältst! Danke! @Juli-san: Und ich freu mich auf deine Reviews! *lach* @Ninale: Na bitte, dann freue ich mich umso mehr! *lach* Hoffentlich gefällt dir die Story! Danke! @xx-Keks: Geheimnisvoll wird es ab und zu schon und eventuell komplett anders, als du dir denkst. Also? Überraschen lassen. *zwinker* Knutscha, danke, hdl.
@FicWriter2000: Alles klar, werde ich sofort machen! *lach* Fein, dass du wieder hier bist! @Secreta: Na hoffentlich hast du Recht! Wenn nicht, beiße ich mir in den Allerwertesten. *schmoll* Also mal gucken! Bussis @eries: Mein Hase ist auch wieder dabei und wieder einmal erkennst du Sachen, die sonst niemand erkennt! Vor allem die Gleichheit zwischen Narzissa und Lily sowie Harry und Draco! Genau richtig! Es gibt auch einiges, bei dem du komplett richtig liegst und dann wiederum falsch. Aber ich bin mir sicher, du lässt dich gerne von mir überraschen, oder? Vom Stil her liegst du goldrichtig! Wieder einmal ist Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe die Basis von allem. Süße, ich liebe deine Reviews! Weiter so! hdl! Knutscha! @Babsel: Ja, bald wirst erfahren, was es mit dem Fluch auf sich hat, keine Sorge. Dann wird sich auch vieles klären, okay? Hab dich lieb! Bussis @Potty-panther: Oje! Kein Gegenmittel? Doch? Neue Chaps? Na damit kann ich dienen! *lach* Süß von dir! Nein, ist nicht wichtig, du wirst den Inhalt der Story auch so verstehen. Außerdem hab ich viel verändert. *zwinker* Danke dir! @Coeur-du-jour: *lach* Macht nix! Bald wirst du aufgeklärt! *zwinker* Nein, sorry. Hab war Anderes vor. Vielleicht gefällt dir das ja auch…? @Connilichen: Na voll nicht! Aber die Idee mit Jumanji kam mir schon vor langer Zeit, da war ich bei der Hälfte von GS. Dann verwarf ich sie wieder und plötzlich war sie da! Und sie wollte nicht weg. *schmoll* Danke! Das Reimen ist für mich immer die Hölle! *schnauf* Was hab ich mir da angetan? *blöd frag* Knutscha! @Kojima-kun: Geht klar! Werde ich versuchen! Dank dir!
@ambar: Ja, die Story hat was mit dem Film zu tun. Steht in der Info ganz oben. *lach* Na ich bin auch gespannt, was ich da so zusammen schreibe! *hehe* Bis dann! Knutscha! @Hexe-Chan: Zu kaufen? Nein, ich leih sie mir in der Videothek aus und dann geht’s KLICK und sie sitzt fest. Vielleicht funktionierts bei dir auch? Per Mail weitersenden kann ich es leider noch nicht. *blöd find* Aber ich bin froh, Ideen zu haben, sonst gäbs mich nicht mehr. Bis dann! @Muffi: Das stimmt, ist eigenartig, aber mit Absicht. Mit der Zeit setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen. Du hast aber viel erkannt! Respekt! Bis dann! Knutscha! @Rosiel: Doch, Lily ist aber nicht durch das Spiel, sondern wegen ihrem wahrem Schicksal gestorben. Nein, alles verlief so, wie man es aus HP kennt. Ich habe nur eine Seite an Lily aufgezeigt, die keiner noch kannte, ohne, dass diese Seite ins wahre Leben eingreift. Okay! Ich bin gespannt! *g* Danke dir! @Snake Eye: Na mal sehen, ob das war wird! *lach* Ich zweifle ja noch ein wenig, aber wird schon werden! Knuddel! @AuroraSky: Na hoffentlich bleibt das bestehen! Freue mich! @julchendraco: Danke dir! Mal sehen, was du zu den weiteren Chaps sagst! *freu* Bussis @darklady: Ich freu mich auch! Wäre schön, wenn es dir weiterhin gefällt! Danke! @Miss Charmed: Den ganzen Januar? Du Arme! Aber jetzt ist dein Warten zu Ende!
@Cassiopeia: Na du Schlimme! Na ja, muss aber nicht sein. Das finde ich klasse! Leider bleibt es nur beim Prolog, in dem Lily und James und Sirius vorkommen. *seufz* Aber von Lily und Narzissa wird man noch was hören. Keine Angst, du wirst die Story verstehen. *g* Bis bald! @Blackcat: Danke, das ist sehr lieb von dir! Hoffentlich gefällt es dir! Danke! @burn: Na ja, bis dahin kann es noch ein wenig dauern, aber es kommt! Okay? Mal sehen, ob es dir zusagt! @oedarius: Wow, dich gibt’s noch? *lach* Ich freu mich, dass du dich mal meldest!! Tja, keine Krake und keinen Buggy, das ist hart. Aber ich habs in Erinnerung! *lach* Eventuell fährt Susy ja mit dem Buggy? Hast schon nachgesehen? Oder Soreya? Kommt sie nach der Mama? Bin mal gespannt, was du zum Verlauf sagst! Knutscha an dich! @Shalima: Ja, ich liebe Veränderungen, aber mein altes Ich wird man immer erkennen. Keine Bange, ich bleib so wie ich bin. *kicher* Bis zum nächsten Mal, ja?
@dracimaus: Ja, Lily hat das Spiel im Schloss versteckt. Harry muss es irgendwann spielen. Voldemort ist nicht sein Fluch, Lily würde nur so denken. Narzissa erkläre ich hier im chap, vielleicht verstehst du es dann besser. AHA! Sie sollen also übereinander liegen? Keine Bange, das passiert noch! *lach* Sehr guter Vorschlag! Knutscha! @Black Lilith: Narzissa ist davon überzeugt, dass ihr Sohn als Reinblüter besser werden wird, als der eines Schlammblutes, das war der Sinn dahinter. Wird schon! Lass dir Zeit. *zwinker* @Kerry: Das war auch beabsichtigt. Hoffentlich bleibt es so! *kicher* Bis dann und danke! Knuddel! @neptunmoonshine: Finde ich klasse! Hoffe, es bleibt so! Fettes Knutscha! @Miezekatzi: Nein, keine Sorge! Ich bleib normal, auch wenn ich noch immer dumm aus der Wäsche schau. Danke dir! Knutscha! @Serena: Ich weiß nicht. Wenn dich der Film nicht vom Hocker gerissen hat, kann es sein, dass es bei meiner Story auch vorkommt. Aber mal gucken, wie du es findest. *g* Mit deiner Vermutung liegst du leider vollkommen falsch, aber wart einfach ab. *lach* Bis dann! Ich bin auf dich gespannt! @Corona: Neu bei mir? Zumindest offiziell? Sehr gut! Ich bin auch gespannt, wie die Story wird, also müssen wir beide drauf warten! ^_^ Ich geb jedenfalls mein Bestes, okay? Herzlichen Dank und bis dann!
@Samurai-Patty: Du hast vollkommen Recht! Cool! Dann bist du hoffentlich bei mir richtig! *freu* Danke, dass du dich gemeldet hast! @Abysserian: Ja, voll! Kanns voll noch nicht glauben! Ist Wahnsinn, oder? Na gut, hier das zweite Chap! Dank dir! @Flaimdra: Hm, ja, es gibt einige Fragen von dir, die werden in den kommenden Chaps gelöst. Kannst du noch so lange warten? Die zweite Frage sollte mit den oben genannten Punkten erklärt sein. Ich hab nicht so genau darüber nachgedacht, ob es jetzt wirklich nur Töchter gab. Aber laut dem Fluch (und zuletzt im Prolog stand, dass er eiskalt log) durften nur weibliche Nachkommen spielen. Ich würd mich auf dich freuen! Danke für die tollen Fragen!! @Sianna: Das finde ich ja lieb! Mal sehen, ob das Interesse weiter geht… Danke sehr! @tempi: Ich finde es sehr toll, dass du alles auseinander pflückst und es genau prüfst, in jedem Satz einen Hintergrund vermutest. Es gibt einiges, bei dem du nah dran bist und dann gibt es wieder Vermutungen, die treffen überhaupt nicht zu. Was das Pairing angeht und vor allem, wann sie zusammen kommen… Äh, Tipp steht im Vorwort. *lol* Ansonsten war ich mehr als platt, weil du so viel zum Prolog hast sagen können! *Respekt!!* Hast du super gemacht, Schatz! Danke! Bussis, hdl!
@Babsi: Oh, danke sehr! *freu* Na ich bin gespannt, wie die nächsten Chaps gefallen! @KradDark-chan: *lach* Na ist das niedlich von dir! *freu* Mal sehen, was bei meiner Story noch rauskommt. Freu mich auch, dass ich wieder hier bin! ^_^ Bussis! @Lu-chan-san: Mal sehen, wie die Story noch so wird! *g* Tja, bei FF.net wollten sie keinen Lemon haben, aber „Vergewaltigungen“ sind erlaubt. Und da bekomme ich die Krise, ehrlich. Nein, ich bin dort nicht mehr gesperrt, aber ich will dort einfach nicht mehr hin. Ist mir zu Niveaulos. Also dann, Süße! Herzlichen Dank! Hdl! Bussis @Black Moon: *lach* Voll sweet, dass du dich so freust! Ja, Mine und Ron sind auch wieder dabei. *g* Danke dir! @teufelchen-netty: Na ja, ab und zu kommt Narzissa vor, Lily eher weniger. Aber ich mag den Prolog mit den beiden als Hauptpersonen. ^_^ @Malfoy: Da stimme ich dir zu, ist eigenartig. *lol* Nein, Harry kommt nicht kindlich bei mir rüber, schon gar nicht, seitdem ich die Fotos gesehen habe! *sabba* Geiler Typ, muss ich sagen. *seufz* Vielleicht gefällt dir meine Definition von „Harry“. *g* Danke dir! @Woody: Das macht gar nichts, weil ich sowieso einiges verändere. *g* Hoffentlich gefällt es dir! Danke sehr! @kleinemaus: Supersüß! Na ich bin gespannt, ob es dir weiterhin gefällt, Schatz! Bussis, hdl. @bill-tomschicka: Finde ich super! Danke dir! @Schwimmfisch: Hui, darauf bin ich auch gespannt. Hoffentlich gelingt es mir *Kopf kratz* Dank dir! *g* @Tatze: Der Film war geil, ich mochte ihn auch sehr gerne! Aber ich befürchte, bei mir wird’s nicht so spannend, wie im Film. Aber ich versuche es wirklich! *nick* Mal gucken, was du dann dazu sagst. *g* Knutscha, danke, hdl! @Cassandra-Inana: Gratulation, liebste Mamilein! Hast du gut hinbekommen. Ja, mal sehen, ob dir die Story weiterhin gefällt. *g* Danke! @Narael: Das bin ich auch! *lach* Nein, wird schon werden *zwinker* Danke!
Puh, hab ich alle? *Keuch, ächz* Jetzt bin ich schachmatt und such mein Gehirn. Wenn es jemand von euch gefunden hat, bitte einmal kurz einen Heuler an mich schicken. Bis dahin… Wir lesen uns bald wieder, meine Süßen! Knutsch euch, eure gugi und darkgugi!
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