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Geschichte: Freie Arbeiten
/ Prosa
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/ Mörderische Liebe
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von AyameZorro
erstellt: 15.11.2006
letztes Update: 13.02.2007
Geschichte, Abenteuer / P18 Slash
(abgebrochen)
Wieder plagten ihn die Alpträume, wieder Missbrauchte ihn sein Vater, wieder köpfte er seine Mutter. Jack schlug die Augen auf und sah auf die Uhr. Sein Wecker ging generell in einer Stunde. Er schaltete ihn aus und stieg unter die Dusche. Er wusste das Brad Crawford keinen Hehl darum machte, das er bi-sexuell sei, aber irgendwie ging es ihm nicht aus dem Kopf. Der Mann konnte Frauen haben noch und nöscher, warum machte es ihn dann irgendwie kribbelig und wütend bei diesem Gedanken? . Er trocknete sich ab und band sich ein Handtuch um die Hüften. Er programmierte seinen Auto-Chef auf Kaffe, stelle selber einen Becher drunter und wartete auf das Pflanzenextrakt, das nicht annähernd so wohlig schmeckte wie echter Kaffe, nur woher nehmen? Er zog sich an und fuhr unterwegs an einem Imbiss vorbei. Er stieg aus dem Auto, sprach mit dem Droiden der die Bestellungen aufnahm und lehnte sich lässig an den Tresen. Ein Mann kam, bestellte, und zog einen Stunner aus der Jackentasche. Er bedrohte den Droiden und den armen Mann der für die Zubereitung zuständig ist. Jack überlegte ob er eingreifen sollte und an den ganzen Papierkram, kam aber zu dem Entschluss, das er doch Hunger hatte und hielt dem, ebenso Hungrigen Täter, den Stunner unter die Nase. „Was soll das werden, wenn es fertig ist, Freundchen?“ Meinte Jack locker. „Was willst du, Arschloch?“
„Ich will was essen genau so wie du, also pack das ding hier weg und verpiss dich!“
„Selber!“ Meinte der Kerl nur und schlug den Stunner in Jacks Gesicht. Er hörte einen Wangenknochen knacken dachte noch das sich das sicher nicht gut bei dem Essen am Abend machen würde und stellte im Fallen seinen Stunner auf die Niedrigste Stufe. Er schoss und traf den Kerl am Arm. Er krachte donnert an die Wand und blieb reglos liegen. Jack wischte sich das Blut von der Aufgeplatzten Wange und fischte in seiner Jacketttasche nach dem Handy. „Logan, Leutnant, Jack. Bewaffneter Überfall an der dreiundzwanzigsten Ecke Taki, angriff auf einen Beamten und unerlaubter Waffenbesitz.“
„Verstanden Logan, Leutnant, Jack. Schicken Einsatzwagen für Verhaftung. Ende.“ Die stimme eines Droiden klang immer blechern und eintönig. „Danke, Sir, sie haben uns Gerettet.“ Meinte der Koch von dem Imbiss, „Das Essen geht aufs Haus. Vielen, vielen Dank.“ Er verbeugte sich und reichte freudig Jack sein Essen. Er bedankte sich, stieg wieder in den Wagen, schaltete den Autopiloten an und fuhr zurück in die Wache, als die Streife da war, um den Randalierer festzunehmen. Unterwegs aß er seine Cheeseburger und dachte an den Abend und an die Platzwunde auf seiner Wange.
Der Sanitäter auf der Wache flickte ihn wieder zusammen, aber leicht machte sich ein schönes blau auf der Wange breit. Er dachte schon das es bald lila-schwarz werden würde, und verzog angewidert das Gesicht. Er musste sich umziehen. Sein Jackett war betropft von seinem eigenen Blut und sein Hemd war schmutzig, genau so wie sein Hosenboden und sein Rücken. Es hatte am Morgen oder früher in der Nacht geregnet. Er fuhr nach hause zog sich um, Rasierte sich sogar und duschte schnell, eher er sich wieder anzog und sich Richtung Bradley Crawford auf den Weg machte.
Crawford wohnte allein für sich, in einem Park. Man kann es Park nennen, weil die Fläche die sein Anwesen einnahm, annähernd so groß wie der Tokio-Park war. Er lenkte seinen Giant in die Einfahrt und wies sich aus. Langsam öffnete sich das Tor und er fuhr staunend zum Haus. Sein Kilometeranzeiger, zeigte genau einen Kilometer und dreihundertachtunddreißig Meter mehr an, als bei der einfahrt. Er stellte das Auto vor der Langen Treppe ab und wurde von einem Waschechten Butler empfangen. Er stieg aus dem Auto und ging langsam, staunend die Treppen hoch. „Leutnant Logan, Mr. Crawford erwartet Sie bereits.“ Er beäugte Jack missmutig wegen der geschwollenen Wange und dem darauf befindlichen Pflaster.
„Dann will ich ihn nicht länger warten lassen.“ Meinte Jack leicht nervös.
Er staunte nicht schlecht als er das Foyer betrat. Alles war aus echtem Holz geschnitzte. Dicke Rustikale Möbel, viele echte Blumen, Weißer Marmor. Der Butler streckte die Hand nach ihm aus. „Ihre Jacke Leutnant!“
„Oh, ja sicher Mr.?“ Er zog seine Jacke aus und gab sie dem Butler.
„Simmons, einfach nur Simmons!“ Simmons nahm die Jacke in die Fingerspitzen und trug sie in einem Nebenraum. „Freut mich Sie hier begrüßen zu dürfen, Leutnant.“ Brad Crawford kam die Treppe herunter. Er trug ein dezentes Dunkelblaues Hemd, an dem der Oberste Knopf offen war, und eine Schwarze Hose. Er sah so aus als ob er gerade erst aus dem Büro nach Hause gekommen wäre. „Darf ich ihnen was zu trinken anbieten? Himmel wie sehen Sie denn aus?“ Jack traute seinen Augen nicht als er Brad die Treppen herunter kommen sah. Solche Eleganz, solch Ehrfurcht gebietendes Auftreten hatte er selten gesehen.
„Ja, gerne... Kaffee, bitte. Das war eine kleine Schlägerei heute morgen. Jemand hat versucht mich vom Essen abzuhalten.“ Er versuchte in seiner Stimme das Zittern zu unterbinden, was ihn nur sehr schwer gelang.
„Dann möchte ich nicht denjenigen sehen den Sie auseinander genommen haben, Leutnant.“ Er lächelte „Der liegt im Krankenhaus mit einem Einschussloch im Arm.“ Er zuckte mit den Schultern. „Nichts weltbewegendes also.“ Brad schüttelte den Kopf.
„Simmons, eine Kanne Kaffee und einen Brandy in das Waffenzimmer bitte“ meinte er in den Raum hinein. „Sehr wohl Sir.“ Kam nur von irgendwoher. „Ich habe noch nie einen echten Butler gesehen.“ Meinte Jack leise „Ja, leider ist das ein sehr aussterbender Beruf, aber Simmons steht schon seit 10 Jahren in meinem Dienst, er ist durch und durch hervorragend. Kommen Sie nun Leutnant, die Waffen warten, und danach können Sie mich alles fragen was sie Wissen wollen, beim Essen.“ Jack schluckte, „Essen? Sie wollen das ich mit Ihnen zu Abend Esse?“
„Ja, das möchte ich, Sie haben sich extra Geduscht und Rasiert, das muss doch gelobt werden.“ Er grinste. Jack wurde leicht Rot um die Nase. „Ja, weil ich mich selber nicht mehr Riechen konnte und der Bart zu Jucken begann!“ Meinte er schnippisch zurück.
„Umso besser, dann haben Sie es sich ja doppelt verdient.“ Er machte auf dem Absatz kehrt und ging zur Treppe. „Ich bevorzuge die Treppe, obwohl ich auch Aufzüge und Gleitbänder besitze, aber so kommt man nicht aus der Form.“ Jack ging ihm wortlos hinterher, und besah sich das Haus. Überall gab es Marmor und Gemälde, keine Hologramme nein, Echte Gemälde an denen man noch das Öl riechen konnte, mit dem sie gemalt wurden. Brad blieb plötzlich so abrupt stehen, das Jack fast in ihn rein geraucht wäre, hätte er nicht nach vorne auf einen Wandteppich geschaut. „Wir sind da, kommen Sie doch bitte rein, Leutnant.“ Brad öffnete eine Tür, Mithilfe eines Sicherheitscodes, und schwang die schweren Türen nach innen.
Jack traten die Augen fast über wegen der vielen Waffen. Es roch nach den Ölen, mit denen die Antiken Waffen vor Rost geschützt wurden. Er trat staunend in den Raum, in dem, wie im Foyer, ein Richtiges Feuer brannte. Ihm wurde warm ums Herz. Er dachte an einen Gemütlichen Abend, mit einem Guten Wein vor einem Kamin...
„Kommen Sie bitte, hier ist die von ihnen gesuchte Waffe. Die SIG P210-2. Ich lasse es mir nicht nehmen die Waffen höchstpersönlich zu reinigen.“ Er schloss den Sicherheitskasten auf in dem die Waffe lag, nahm sie vorsichtig heraus und gab sie Jack. Dieser war überrascht wie schwer sie doch war. Nicht zu vergleichen mit einem Stunner, der nur ungefähr ein Drittel von der Waffe wog. Er wog sie vorsichtig in der Hand hin und her. „L... Leider muss ich sie mitnehmen. Sie muss überprüft werden ob sie in letzter Zeit benutzt wurde.“ Brad zog eine Braue hoch „Das kann ich Ihnen auch sagen, die Antwort ist Ja. Und zwar von mir auf meinem Schiesstand, Privat versteht sich.“ Jack sah ihn entgeistert ein. Merkt er nicht das er sich selber belastet? ... Das will ich nicht.... Nein das will ich nicht..... dachte er. Er zog eine Tüte aus der Tasche, legte die Waffe vorsichtig hinein und versiegelte sie, schrieb den Besitzer, Aktenzeichen und Beweismittelnummer darauf und schob sie in seine Umhängetasche.
„Sie werden sie, sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, zurück erhalten.“ Er schaute ihn an und sah unweigerlich in die Tiefen, fast Schwarzen Augen.
Brad schaute ihm ebenfalls in die, aber leuchtend Blauen Augen „Machen Sie sich darüber keine Gedanken, ich denke schon das ich die Waffe von Ihnen wieder bekommen werde.“
„Ja das können Sie denken.“ Er lächelte. Eine wohlige Gänsehaut fuhr über Brads Körper, aber er lies sich nichts anmerken, dafür war seine antrainierte Selbstbeherrschung zu groß.
„Wenn Sie mit bitte folgen würden, Leutnant?“
„Sicher.“ Ich folge dir wohin du willst, fügte er in Gedanken hinzu. Sie gingen über den Korridor und bogen nach links ab. Brad trat in einem, von Kaminfeuer erhellten Raum, in dem alles aus massivem Holz, echtes Holz, gemacht wurde. Ein gedeckter Tisch, Rotwein und eine Duftende Lauchsuppe warteten bereits. „Nehmen Sie doch bitte Platz, Leutnant“ deutete Brad auf den Stuhl ihm gegenüber. „Ich hoffe der Wein mundet ihnen, es ist ein 42er ,“ Er kostete ihn und lächelte, „genau richtig. Aber Sie stehen ja immer noch, Bitte!“ Deutete Brad, als sich dann Jack doch endlich setzte nahm er das Weinglas in die Hand und nippte vorsichtig, an dem blutroten Wein, der wie Gold schmeckte. Er stellte das Glas wieder weg, und griff nach dem Löffel. Er tauchte ihn in die Cremige Suppe, wartete bis der letzte Tropfen abgetropft war, und führte sie, pustend, zu seinen Lippen. Die Suppe schmeckte himmlisch, ein Geschenk der Götter, nie hatte er auch nur annähernd solch eine köstliche Suppe gegessen. Er leerte den Teller, und war verdutzt, das Brad ihn schon leer hatte. „Sie haben die Suppe genossen, nicht war Leutnant?“ Meinte Brad mit einem Schmunzeln im Gesicht, weil er Brad die ganze Zeit beobachtet hatte. „Ich habe noch nie eine so cremige, wohlschmeckende Lauchcremesuppe gegessen.“
„Das Kompliment gebe ich gerne weiter.“ Meinte er lächelnd und es wurde der Hauptgang, argentinisches Steak, serviert.
Jack schnitt durch das butterweiche Fleisch, das, als er es anschnitt, leicht blutete. Langsam schob er sich das kleine Stück Fleisch in den Mund, und hätte fast angefangen zu weinen, als es fast auf seiner Zunge zu schmelzen begann.
Brad beobachtete immer noch Jack. Es hätte verboten sein sollen, das er sich zu ihm hingezogen fühlte. Es war verboten.
Langsam aß Jack zuende, tupfte sich die Lippen ab und spülte das köstliche Essen mit dem Rest Wein hinunter. Er sah auf und wurde schlagartig rot, weil er in Brads, noch immer lächelndes, Gesicht schaute. Diese Augen... so... Dunkel... unwiderstehlich... Er stand auf, nahm seine Tasche und verlies fluchtartig den Raum. Das heißt er wollte den Raum fluchtartig verlassen, doch Brad hielt ihn fest. „Währ dich nicht.“ Raunte Brad leise. Sanft presste er seine Lippen auf die von Jack. Er riss überrascht die Augen auf, schloss sie aber dann langsam. Sein Herz wummerte wie ein Presslufthammer, seine Tasche glitt ihm aus den Händen.
Zaghaft erwiderte er den Kuss. Sanft rieben die Lippen übereinander, stießen die Zungen aneinander und Münder schlossen sich umeinander. Zögerlich legte Jack einen Arm um Brads Hüfte und zog ihn näher zu sich heran und intensivierte so den Kuss. Es war falsch, das wusste er, er würde dafür zur Rechenschaft gezogen werden, er würde auch die Rüge, oder sogar, wenn er den Fall aberkannt bekam, dafür gerade stehen, aber darüber könnte er hinweg sehen, weil es sich so richtig anfühlte. Keuchend, und mit rotem Kopf stieß er Brad von sich weg. „N... nein, ich meine bitte... tu das nicht. Es ist so schon schwer genug, mach es mir nicht unnötig schwerer. Du bist ein Verdächtiger in einem Mordfall, persönliche Gefühle sollten nicht mein Urteil über Recht und Schuld beeinflussen.“ Brad stieß ihn mit Gewalt weg. Seine Augen blitzten vor Zorn auf. Er verlor selten die Beherrschung, und innerlich gab er sich Rügen, schelterte sich selber einen Narren.
„Denkst du wirklich das ich es war? Ich habe ihn nicht umgebracht verdammt, ich hatte auch nie etwas mit ihm. Herr Gott Jack, ich war es nicht!“ Er wischte sich den Schweiß von der Stirn und die schmerzende Schläfe. Ruhig fuhr er fort, „ Es stimmt ich war mit ihm Essen, aber nur weil sein Vater mich darum gebeten hatte. Wir sind alte Freunde, einer derjenigen, die ich an einer Hand abzählen kann. Es tut mir leid das er Tod ist, und das wir uns unter solchen umständen begegnet sind, aber ich könnte nicht ertragen, das du mich für einen Mörder hältst.“
Er wusste nicht was er glauben sollte oder nicht. Innerlich war er am hoffen das Brad es nicht war, aber bis zum jetzigen Zeitpunkt sprachen alle Beweise gegen ihn. „Ich denke im Moment gar nichts, ich bin... verwirrt, aber eines weiß ich sicher und das ist, das ich den Mörder hinter Gittern bringen werde, und ich hoffe das du es nicht bist. Ja das hoffe ich.“ Innständig fügte er in Gedanken hinzu, kehrte Brad den Rücken und verlies, ohne auch nur ein weiteres mal von ihm aufgehalten zu werden, das Haus. Auf dem Weg nach unten nahm er sein Jackett von Simmons entgegen, stieg in das Auto und fuhr ins Revier.
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