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Geschichte: Fanfiktion
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/ Finnische Gruppen
/ Only you can save me
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von Bon Voyeur
erstellt: 01.11.2006
letztes Update: 23.10.2007
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(fertiggestellt)
So und nun geht es auch noch mal für heute weiter. Da ich nicht weiß wie ich in den nächsten Tagen zum schreiben komm, ist es genauso wie das erste Kapitel etwas länger, aber wir kommen der Sache auch schon näher. Wecher Sache? DAS müsste ihr dann schon lesen XD
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Irgendwann hatte ich meinen Weg zurück in unseren Nightliner gefunden und es sogar geschafft, einige Minuten zu schlafen.
Doch immer wieder wurde ich wach. Das konnte doch nicht möglich sein, das der Abend mir so übel auf den Magen geschlagen hatte.
„Jack schwing dich mal langsam aus den Federn, wir sollten die Setliste noch mal durch gehen.“
Ich hätte Illy gerne einen Fluch an den Hals gehetzt, doch ließ ich es lieber und krabbelte aus der Koje. Wieso sollten wir denn die Setliste durchgehen? Es war das selbe wie bei den letzten Auftritten.
Nur in Boxershorts setzte ich mich zu den anderen die bereits geduscht und frisch am Tisch saßen und blickte gelangweilt auf das Stück Papier in der Mitte.
Sammy und ich ignorierten uns so gut es ging und ich hoffte, das es dabei, zumindest heute, bei bleiben würde.
„Sammy hätte gerne wieder Forever and a day drin.“
Ohne einen der anderen anzusehen, griff ich nach der Schachtel Zigaretten die auf den Tisch lagen und zündete mir in Ruhe eine an.
„Was sagst du?“
„Wenn Sammy das Lied drin haben will, dann nehmen wir es rein. Seit wann werden hier Abstimmungen durchgeführt?“
Jeder am Tisch hatte spätestens jetzt bemerkt das meine Laune weit unter Null war, doch zumindest garantierte mir das für den Augenblick ruhe.
Anscheinend schien damit auch die Set Frage geklärt zu sein, als griff ich nach meinen Klamotten und verschwand in der kleinen Kabine um mich zu duschen. Da ich der letzte war, gab es kein warmes Wasser mehr, doch war mir das im Augenblick recht egal und so stellte ich mich unter den kalten Strahl, was mich hundertprozentig wach werden ließ.
Angezogen und mittlerweile frischer als noch vor einigen Minuten betrat ich wieder den hinteren Teil des Busses, in der sich eine Sitzecke befand. Doch anscheinend waren bereist alle ausgeflogen und so setzte ich mich an die Fensterseite und sah raus auf das Festivalgelände.
Dabei überlegte ich, wie groß meine Chancen waren, das alles was geschehen war nur ein dummer Traum war. Doch alleine schon die Tatsache wie Sammy und ich mit einander umgegangen waren bei der kurzen Besprechung, machte mir klar das dem nicht so war.
Erneut griff ich nach den Zigaretten und zündete mir eine an. Zumindest hatte ich noch die Hoffnung das Eyes nicht mehr hier waren. Wieso sollten sie auch, schließlich war ihr Auftritt schon vorbei.
„Alles klar Jack?“
Spit kam in den Bus und warf einen vorsichtigen Blick in meine Richtung.
„Sicher, war gestern einfach nur ein Scheiß Tag.“
Anscheinend war meine Laune mittlerweile wieder so gut, das er sich traute in meine Nähe zu kommen und so bückte er sich runter zum Kühlschrank und holte zwei Flaschen Bier raus.
„Hier schon mal für gleich. Solltest dich langsam auch fertig machen.“
Mit meinem Feuerzeug öffnete ich das Bier und nippte dran. Dabei war mir weder nach Zigaretten oder Bier. Das einzige was ich in diesem Augenblick wollte, war nach Hause zu fahren und mich in mein eigenes Bett zu legen. Doch das würde noch eine Weile dauern bis ich das durfte.
Also ließ ich das Bier stehen und kramte in meiner Tasche nach meinem Bühnenoutfit. Wenn ich mich schon zu so was aufraffen musste, stimmte wirklich etwas nicht mit mir und das ich nicht wusste was es war machte mich noch gereizter als ich sowie so schon war.
Nachdem ich in die schwarze Lederhose gestiegen war zog ich mir noch das schwarze ärmellose Shirt an und darüber ein Hemd. Als dann auch der Kajal da saß wo er sitzen sollte, schnappte ich mir mein mittlerweile warmes Bier und machte mich auf zu Bühne.
Da die anderen mich solange in meiner Koje liegen gelassen hatten, wofür ich ihnen auch dankbar war, hatte ich die hälfte des Tages verpasst und so auch die meisten anderen Bands.
Normalerweise ärgerte mich so was immer maßlos, doch auch das ging mir heute milde gesagt am Arsch vorbei.
An der Bühne standen bereist die anderen und Spit reichte mir meine Gitarre. Kaum hatte ich sie mir umgehängt, ging es mir deutlich besser. Denn das war es wofür ich lebte und was ich liebte, was mir immer Trost gegeben hatte und das war die Musik.
Ich wusste das sobald wir gleich auf der Bühne standen neunzig Minuten lang nichts anderes zählte als das und meine Gedanken würden sich nicht darum drehen, wer oder was mir gestern so derbst den Kopf verdreht hatte.
„Dann wollen wir mal los.“
Kaum waren wir draußen, dreht wir voll auf. Vergessen war der gestrige Abend, meine Gedanken und meine Laune, was zählte war die Musik.
In einer kleinen Pause in der Sammy der Menge erzählt wie gut sie doch drauf sei, suchte ich eine Zigarette und suchte verzweifelt nach meinem Feuerzeug. Dann fiel mir ein, das es wahrscheinlich noch auf dem Tisch im Bus lag. Nicht da wo es sein sollte.
Also sprang ich runter in den Graben und ließ mir die Zigarette von einem der Fans anzünden, auch eine Art Kontakte zu knüpfen.
Doch das war ein schwerer Fehler. Auf meinem Weg zurück auf die Bühne fiel mein Blick auf den Seiteneingang.
Im ersten Augenblick war ich mir mehr als unschlüssig, doch als er dann seine Kapuze, die er wegen des einsetzenden Regens trug nach hinten packte, erkannte ich ihn.
Was zum Henker wollte er hier? Sicherlich war das Festival noch im vollem Gange, aber das war unser Auftritt. Sollte er doch zu eine der anderen Bühnen gehen.
Angenervt und erneut ziemlich neben der Spur stieg ich wieder auf die Bühne und spielte einfach weiter. Ich musste mich ablenken und nicht die ganze Zeit an Jyrki denken, der unserem Auftritt zu sah. Wer weiß was er mit nachher an den Kopf schleudern würde, wenn ich ihm über den Weg laufen würde.
Mit diesen Gedanken im Hinterkopf fiel es mir schwer mich wieder auf die Musik zu konzentrieren, auch wenn sie sonst immer meine zuflucht war. Doch in diesem Augenblick war ich einfach nur froh, als die Töne des letzten Liedes verklungen waren und wir von der Bühne gingen.
Dabei bemerkte ich das Jyrki nicht mehr am Seiteneingang stand. Zum Glück für mich, denn ich wollte an das Desaster des gestrigen Abends nicht erinnert werden.
„Eine Dusche und dann geht es schon wieder Richtung Heimat.“ Illy reichte mir ein Handtuch in das ich mein Gesichts vergrub.
„Du vergisst den Auftritt den wir noch mit reingenommen haben.“ Nuschelte ich in das Handtuch und sah erst auf, als ich jemanden klatschen hörte.
Eliaz und Spit waren bereits weg und dort wo die beiden gestanden hatte, sah ich nun Jyrki.
„Ich sollte mir mal öfters andere Bands anhören. Ihr seit echt geil.“
Immer noch starrte ich ihn einfach an, Sammy war der erste der die Sprache wieder fand.
„Wenn ich ehrlich bin, hätte ich auch mit vielem gerechnet aber nicht mit dir.“
Doch Jyrki zuckte nur die Schultern und schob seine großen Händen in die Tasche, vorne an seinem schwarzen Pullover.
„Mir war da irgendwie nach.“
Illy sah von Jyrki zu Sammy und dann zu mir. „Ich bin schon mal im Bus.“
„Warte ich komm mit.“ Am liebsten hätte ich Sammy für die Worte den Hals umgedreht, doch was sollte ich machen? Den beiden hinterher rennen, weil ich mit dem bösen großen Finnen nicht alleine sein wollte?
„Jack, wegen gestern...“
Entnervt rollte ich die Augen. Mit mir kann man wirklich über alles reden, aber das er sich direkt so ein Thema raus pickte, bescherte ihm eindeutig Minuspunkte.
„Ich hatte was getrunken und dann sag ich schon mal bescheuerte Sachen, die dann falsch ankommen. Wollt dich gestern wirklich nicht als kleinen Jungen darstellen.“
Ich war gerade im Begriff meine Gitarre weg zupacken, als ich mitten in der Bewegung verharrte. Klang das gerade wirklich nach einer Entschuldigung? Oder versuchte er mich gerade wieder aufs Glatteis zu führen.
„Echt Jack, wenn ich dir zu Nahe getreten bin, dann tut es mir echt leid. Vor allem da du so schnell abgehauen bist.“
Es war eine Entschuldigung.
„Ist kein Ding. Vielleicht hätte ich auch nicht so reagieren dürfen.“
Meine Kleidung pappte bereits an meinem Körper und heiß war mir vorher auch schon, doch jetzt hier so allein mit diesem Mann zu sein bescherte mir fast schon Schweißausbrüche.
Die Gitarre war sicher verstaut, also hätte es mehr als dumm ausgesehen wenn ich weiter in der Hocke geblieben wäre. Doch als ich stand, verfluchte ich mich fast selber. Kaum das ich stand bemerkte ich wie er hinter mich trat.
„Sag mal, habt ihr heute schon was vor?“
Das Atmen fiel mir für einige Sekunden schwer, da ich seinen Atem auf meiner nassen Haut spürte.
„Ähm, soweit ich mich erinnern kann nicht. Kann sein das die anderen heute schon zurück fahren wollen.“
„Solltet ihr euch das noch anders überlegen könntet ihr doch das Gelände verlassen und eine richtige Feier veranstalten.“
Langsam dreht ich mich um, um zu sehen wie er das nun schon wieder meinte, doch auch das war ein schwerer Fehler. Genau wie am gestrigen Abend wanderten seine Augen fast schon gierig über mich hin weg und mein Atem stockte.
Genüsslich ließ ich nun ebenfalls meine Augen über sein Gesicht wandern. Seine Unterlippe die so erwartungsvoll schien und seine Augen mit den dichten Wimpern machten mich einfach Wahnsinnig.
„Also was ist? Sehen wir uns heute Abend?“
Ich musste alle meine Willenskraft auf bieten um ihn nicht einfach zu küssen. Was war nur los mit mir das ich diesem Mann schon so schnell verfallen war? Hatte ich es mal wieder so dringend nötig?
„Ich werde auf jeden fall da sein.“
Für einen Augenblick dachte ich tatsächlich, er würde mich küssen und ein lächeln auf seinen Lippen verriet mir das nicht nur mir das klar war.
Ohne noch ein weiteres Wort zu sagen, drehte er sich um und verließ den Backstagbereich. Erst jetzt war es mir wieder möglich in einem normalen Rhythmus zu atmen.
Dieser Mann schaffte mich, trieb mich fast in den Wahnsinn und das nur durch bloße Anwesenheit. Normal konnte das schon nicht mehr sein und für einen kurzen Augenblick dachte ich daran nicht zu dem treffen hin zu gehen.
Treffen? War das überhaupt ein Treffen? Wir hatten weder eine Uhrzeit abgemacht, noch konnte ich sicher sagen das er wirklich da sein würde?
Über mich selber fluchend und schimpfend ging ich zurück zum Bus wo ich mir frische Sachen zusammen suchte und mich erneut duschte. Dieses mal sogar mit heißem Wasser wobei mir kaltes nützlicher gewesen wäre.
Alleine bei dem Gedanken an seinem Blick überkam mich ein Schauer.
//Okay Jack, jetzt reiß dich zusammen.// ermahnte ich mich in Gedanken. Das konnte doch nicht angehen, das ich alleine beim Gedanken an den Mann das Bedürfnis bekam mit ihm ins Bett zu steigen.
Wieder aus der Dusche zog ich mich erst mal an und sah dann auf die Uhr. Mittlerweile hörte ich die anderen im Bus schon ordentlich feiern und als ich den Kopf in die Sitzecke steckte schienen sie alle nur auf mich zu warten.
„Wir wollen noch was weg. Kommst sicher mit oder?“ grinste Illy und ich merkte wie ich rot wurde.
Sollten die doch von mir denken was sie wollten, ich würde mich jetzt erst mal auf heute Abend konzentrieren. Und doch entging mir nicht der Blick den Sammy mir zuwarf. Sicher hatte ich noch seine Worte im Hinterkopf, aber dennoch hatte er recht als er sagte ich bin alt genug.
Also machte ich mich fertig und als ich einigermaßen zufrieden war, gab ich den anderen das Zeichen das wir los konnte. Sammy vermied es auch nur im Ansatz mich anzusehen und mittlerweile fand ich sein Verhalten einfach nur noch dumm. Wie oft hatte er sich schon dazu entschlossen nach der Trennung von Kirsi irgendwelche Weiber abzuschleppen ohne das jemand von uns seine Meinung dazu kund getan hatte.
Gut, vielleicht war das nun mit Jyrki etwas anderes da ich wirklich richtiges gefallen an ihm fand und ich nicht nur poppen wollte. Dennoch war das allein meine Entscheidung.
Und die von Jyrki. Dabei wusste ich noch nicht mal was er wollte.
Mittlerweile waren wir an der Kneipe angekommen. Ich hatte gar nicht gemerkt das wir bereits das Geländer verlassen hatten, anscheinend war sie recht in der Nähe.
Kaum drin sah ich ihn schon. Ganz in schwarz saß er in einer Ecke zusammen mit Bazie der aber anscheinend im Begriff war zu gehen.
„Dann brauch ich doch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich jetzt geh.“ Bazie verabschiedete sich von uns und verließ direkt die Kneipe und während ich ihm nachsah setzte ich mich auf den nächst besten Platz, der mich direkt neben Jyrki beförderte.
„Solltest öfter Leder tragen.“ Die anderen waren immer noch damit beschäftigt und so bekam keiner mit, was Jyrki zu mir sagte.
Auch ich brauchte einige Sekunden um das zu verarbeiten doch dann schenkte ich ihm mein schönstes lächeln.
„Kommt drauf an wieso.“
„Ich merke schon, bei dir kommt es immer auf was bestimmtes an.“
Bei seinen letzten Worten lehnte er sich zurück und ließ seinen Blick einmal über meinen Körper streifen und das lächeln auf seinen Lippen ließ mich darauf schließen das ihm gefiel was er sah.
„Was darf es sein?“
Die Bedienung riss uns aus unserem kleinen Spiel, doch mittlerweile hatten die anderen es sich schon soweit bequem gemacht, das wir es eh nicht weiter kommen lassen konnten.
Also bestellten wir und kaum war die Bedienung weg, kamen die Gespräche über das Festival auf, die Organisation, das Catering, die Boxen. Alles wurde gründlich durchgesprochen.
Ich hielt mich aus den Gesprächen raus, da ich so was immer für recht sinnlos hielt. Wieso jetzt darüber lamentieren wie gut oder schlecht etwas war, wenn es vorbei war.
Und so beschäftigte ich mich mit meinem Getränk. Aus einem Glas wurden zwei, dann drei dann vier und immer noch langweilte ich mich zu Tode.
Selbst Jyrki schienen diese Gespräche nicht zu langweilen, was mich allerdings leicht verwirrte. Er hatte auf mich nicht den Eindruck gemacht das er ein großer Planer war.
„Leute können wir auch über was anderes reden? Das Festival ist doch vorbei.“
Spit sah mich über den Rand seines Bieres an und rümpfte die Nase. „Als Musiker sollte so was auch interessieren.“
Innerlich verdreht ich die Augen. Sicher sollte das einen als Musiker interessieren, aber selbst als Musiker hatte man mal Feierabend.
„Ist unser Prinzeschen gelangweilt?“
Jyrkis sarkastische tiefe Stimme holte mich aus meinen Gedanken und ich funkelte ihn wütend an, sparte mir allerdings einen Kommentar.
Ohne zu erklären wohin mein Weg mich führen würde, stand ich auf und ging in Richtung Toiletten. Zumindest hoffte ich, das ich mich richtig an die Schilder erinnerte.
Als ich das erste gefunden hatte, fiel mir ein Stein vom Herzen und so machte ich mich munter und mit einer Mords Wut im Bauch auf die Suche nach den WCs.
Langsam konnte dieser Typ mir doch gestohlen bleiben, Knackarsch hin oder her, so musste ich nicht mit mir reden lassen.
Erneut ein Schild mit einem Pfeil, der mich meinem Ziel näher bringen sollte und mich für einige Sekunden von meinem Ärger ablenkte.
Doch dann folgte noch ein Schild und noch eine Ecke dann noch eine Treppe und eine weitere Abzweigung. Mittlerweile hatte ich nicht nur eine Mordwut auf Jyrki sondern auch auf diese drei mal verfluchte Dorf Kneipe, die ihre Toilette in Timbuktu hatte.
Dann endlich fand ich die Türe mit der Aufschrift Männer. Und dabei verdiente diese Toilette noch nicht mal das Wort WC. Es gab mehr Schilder die hier hin führten als eigentliche Toiletten und als ich fertig war hoffte ich das der Rückweg auch einigermaßen ausgeschildert war.
Immer noch mit Wut im Bauch, aber dafür mit einer leeren Blase, versuchte ich einen Weg zurück zu finden mit dem Vorhaben sofort wieder abzuhauen. Ich hatte weder auf Sammys vorwurfsvolle Blicke Lust noch auf die dummen Kommentare von Jyrki. Wobei mich letzter noch am meisten störten. Wenn ich nur gewusst hätte, was er damit bezweckte...
Erschrocken schnappte ich nach Luft als mich plötzlich jemand am Handgelenk packte und mich in ein der Gänge zog, der von dem Hauptgang ab ging.
„Dachte schon du hättest dich verlaufen.“
Jyrki hatte mich mit dem Rücken an die Wand gepresst und stand so dicht vor mir, das ich seine Haare an meiner Stirn spürte und sein Atem der über meine Wange strich.
Nur langsam schien mein Herz sich von dem Schreck erholt zu haben und doch schlug es nicht langsamer als ich ihm in die Augen sah.
„Was willst du von mir?“
„Das gerade...“
„Lass gut sein, du hast wieder zu viel getrunken und dann sagst du schon mal solche Sachen. Schon mal dran gedacht die Klappe zu halten, wenn du betrunken bist?“
Belustigung trat in seine Augen, was mich nur noch wütender macht.
„Wer hat denn gesagt das ich betrunken bin?
Ach Jacky, was soll ich nur mit dir machen?“
Er trat eine Schritt auf mich zu, wodurch sein Mund meinem noch näher war und während er sprach hatte ich schon fast das Gefühl seine Lippen würde meine berühren. Dabei achtete ich kaum auf seine Worte sondern nur auf das Gefühl das sich in mir breit machte. Ich wollte ihn. Jetzt und hier.
„Auf der einen Seite bist du ein Wildfang und doch ein kleines Pflänzchen, sag mir was ich von dir halten soll Jacky.“
Wie hypnotisiert hing ich an seinen Lippen, streckte mich ihm schon fast sehnsüchtig entgegen nur in der Hoffnung einer flüchtigen Berührung.
Doch schien ihn mein Verlangen zu belustigen, denn seine Mundwinkeln verzogen sich zu einem wissenden lächeln.
Vorsichtig strich seine Hand über meine Wange und bei dem Gefühl seiner Haut auf meiner zu spüren schloss ich die Augen, genoss das Gefühl seiner Finger die über meine Lippen ihren Weg über meinen Hals zu meiner Brust suchten.
Ich öffnete meine Augen einen Spalt als ich plötzlich seine Lippen über meine streichen fühlte und konnte mir ein leises stöhnen nicht verkneifen.
Diese kleinen Berührungen erregten mich fast mehr als alles andere und als seine Zunge über meinen Mund fuhr öffnete ich ihn in der Hoffnung auf mehr. Doch statt dessen trat er einen Schritt zurück und bevor ich reagieren konnte, war er verschwunden.
Mein Herz schien nicht mehr normal schlagen zu können und von meinem befinden in den unteren Regionen wollte ich gar nicht erst sprechen. Wieso tat er das? Was hatte er davon wenn er mich geil machte und dann verschwand?
„Scheiße!“ fluchte ich in die Dunkelheit, stieß mich von der Wand ab und suchte meinen Weg zurück.
Ohne noch mal an den Tisch zurück zu gehen ging ich zur Garderobe, holte meine Sachen und verschwand.
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