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von Bon Voyeur    erstellt: 01.11.2006    letztes Update: 23.10.2007    Geschichte, Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt)
Eigentlich hatte ich vorgehabte, nach dem ersten Lied wieder zu verschwinden. Doch irgendwas schien mich zu fesseln, etwas das ich nicht genau beschreiben konnte. War es einfach die Art und Weise wie sie auftraten? Schien mir diese Art der Musik doch zu liegen? Oder war es schlicht und ergreifend die Tatsache, das ich ihn einfach nur toll fand?
Es überraschte mich selber, irritierte mich sogar, wenn ich ehrlich war. Und doch hatte ich seit dem beginn des Konzertes nicht einmal meine Augen von ihm lassen können.
„Da bist du ja, Spit sucht dich schon überall.“
Ertappt zuckte ich zusammen als Sammy mir auf den Rücken klopfte. Ich hatte meine Verabredung einfach vergessen.
„Das Konzert dauert auch nicht mehr lange, dann werde ich versuchen Spit zu beruhigen.“
Doch Sammy schüttelte den Kopf. „Ich denke, das hat sich für heute erledigt. Er ist, als ich ihn das letzte mal gesehen hatte, vom Gelände verschwunden. Aber ich denke, es war auch nichts wichtiges.“
Immer noch meinen Blick auf den Sänger des 69 Eyes gerichtet, nickte ich. „Dann wird er damit sicher gut leben können.“
„Aber sag mal, seit wann magst du denn Gothic Rock, Jacky? Ich dachte, das wäre gar nicht deine Sparte?“
Sammy zündete sich eine Zigarette an und reichte mir die Schachtel. „Ist es auch eigentlich nicht, aber schadet ja nicht sich das mal anzusehen.“
Wobei ich mir nur eines ansah und das war Jyrki. Sicher kannte jeder in Finnland die Eyes und somit auch den Obervampire, doch hatte ich ihn noch nie getroffen.
„Willst du vielleicht nachher mit kommen? Bin mit zweien von denen verabredet, würd sicher witzig werden.“
Ich musste mich schon sehr zusammen reißen um Sammy nicht sehen zu lassen, wie sehr mir die Idee gefiel. Sicher bestand die Möglichkeit, das Jyrki nicht zu den zweien zählen würde, doch ebenso gut konnte er dabei sein.
„Also, was sagst du?“
Die letzten Klänge des Liedes verstummten und ich nickte, allem Anschein nach, unbeeindruckt. „Wieso nicht.“
Noch mal griff ich in Sammys Zigarettenschachtel und wandte mich zum Ausgang, wobei sich das grinsen, das ich die ganze Zeit unterdrückt hatte, auf meinem Gesicht breit machte.
Mein Weg führte mich in unseren Bus, in dem ich mich umzog und mein Make Up kontrollierte. Ich hätte dick auftragen können, wenn ich gewollt hätte, allerdings wusste ich gar nicht ob Jyrki überhaupt an so was Interesse haben würde, schließlich wusste ich so gut wie nichts über ihn. Also fiel meine Auswahl auf eine einfache, aber sehr gut sitzende Jeans Hose, ein schwarzes ärmelloses Shirt und passenden zu dem weißen Gürtel mit den Ketten, eine weiße Lederjacke. Der Abschluss bildete einer meiner Hüte. Genau in dem Augenblick als ich einen letzten, prüfenden Blick in den Spiegel geworfen hatte, stecket Sammy seinen Kopf rein.
„Na was ist, wird das heute noch mal was?“
Ich grinste Sammy schief an und sah noch mal in den Spiegel. „Bin schon auf dem Weg.“
Kaum hatte ich den Weg aus den Bus genommen, stockte ich. Sammy hätte ruhig erwähnen können, das er die beiden direkt mit bringen würde und so stand ich direkt vor Bazie und Jyrki.
„Das du auch immer so lange brauchst Jacky, schlimmer als eine Frau.“
Sammy kannte den Satz sicher nicht: Schweigen wie ein Grab. Doch rettete ich mich in ein schiefes grinsen und sah wieder rüber zu den Eyes.
„Also das ist Bazie und das Jyrki, und das ist unser kleiner Jacky. Seines Zeichens Gitarrist.“
Innerlich rollte ich mit den Augen. Sammy hatte mich schon immer Jacky genannt und würde es wahrscheinlich auch immer tun, doch gerade jetzt passte es mir so gar nicht. Es klang fast so, als müsste ich ihn für alles um Erlaubnis bitten.
Anscheinend klang es nicht nur in meinen Ohren so, denn Jyrki lächelte nur. Da er eine Sonnenbrille trug, konnte ich erkennen in welche Richtung es ging.
„Hier in der Nähe gibt es eine nette Kneipe, wollen wir dahin gehen?“ schlug Bazie vor.
Das Festival Gelände verlassen klang wie Musik in meinen Ohren, doch dachte ich an unseren Auftritt am nächsten Tag.
„Ich weiß nicht Sammy. Meinst du das wäre eine gute Idee?“
„Bekommst du keinen Ausgang oder wieso fragst du?“ Schon auf der Bühne hatte Jyrkis Stimme die Gabe mir einen Schauer über den Rücken zu jagen, doch nun wo ich ihm gegenüber stand schien ich wie elektrisiert. Trotz der Worte die er an mich gerichtet hatte.
„Jacky hat recht. Wir müssen morgen noch auftreten, klingt zwar sehr verlockend, aber ich muss ihm recht geben.“
Tief atmete ich ein. Es hätte durchaus geschehen können, das Sammy meine Meinung nicht teilte, vor allem da ich sonst immer derjenige war, der keine Party ausließ, doch so zuckten Jyrki und Bazie nur mit den Schultern und wir setzten uns langsam in Bewegung.
Irgendwie kam es das ich hinter den dreien lief, was im Augenblick auch in Ordnung war. Auch wenn ich mir nichts hatte anmerken lassen, verunsicherten mich die Worte von Jyrki. Das war es, was ich mir beinahe schon gedacht hatte, für ihn schien ich nur ein kleiner Junge zu sein. Oder war das einfach sein Sinn für Humor?
„Jacky, was ist? Wieso läufst du hinter uns?“ Sammy rückte etwas damit ich aufschließen konnte.
„Du hast unseren Auftritt gesehen oder? Ich mein, ich hab dich im Graben stehen sehen.“
Wieder dieses wohlige Gefühl auf dem Rücken, bei dem klang seiner Stimme.
„Japp, Sammy meinte ich sollte es mir nicht entgehen lassen.“
War es jetzt unhöflich von mir ihn nicht anzusehen?
„Werdet ihr morgen auch da sein?“
Die gleiche Frage schoss mir ebenfalls durch den Kopf, doch war ich froh das Sammy sie stellte. „Mal sehen wie lange wir heute machen. Aber ich denke schon das ich mir den Auftritt auch ansehen werde. So oft haben wir ja nicht die Möglichkeiten auf einem Festival zu spielen.“
Mein Herz machte einen Hüpfer und gleichzeitig fragte ich mich, wieso ich mich so freute. Sicher fand ich Jyrki von Sekunde zu Sekunde anziehender, alles andere wäre auch unnormal gewesen bei so einem Mann und doch fragte ich mich, was es war das mich so anzog.
Ich kannte ihn nicht, hatte gerade mal einen Satz mit ihm gewechselt. Zu sehr mit meinen Gedanken beschäftigt, merkte ich gar nicht wie wir in eines der Zelte gingen, das für die After Show Partys ausgerichtet war.
„Ist das on Ordnung?“ Wieder Jyrki und dieses mal sah ich hoch. Ein schwerer Fehler. Da es in dem Zelt recht dunkel war, hatte er seine Sonnenbrille auf seinen schwarzen Schopf geschoben und sah mich mit strahlend blauen Augen an.
„Na so toll ist es hier auch nicht, das es dir die Sprache verschlagen muss.“ Wieder dieses lächeln und ich verfluchte mich für meine Blödheit, das ich nichts geantwortet hatte.
„Solange das Bier fließt ist mir alles recht.“ Antwortete Sammy und so zogen wir in eine kleine freie Ecke. Ich kramte meine Zigaretten aus der Jacke, hängte sie über die Lehne, setzte mich und schluckte. Jyrki saß mir direkt gegenüber und erneute lächelte er.
Ohne das wir was bestellt hatten, wurden uns die ersten Getränke gebracht und so versuchte ich mich auf meine Flasche Bier zu konzentrieren. So ein Etikette war auch bei weitem interessanter.
Dabei achtete ich auch nicht auf die Gespräche am Tisch, nur hin und wieder sah ich auf wenn er sprach.
Irgendwann stand Bazie auf und streckte sich. „Ich glaub ich verabschiede mich. Man wird ja nicht mehr jünger.“ Scherzte er und verabschiedete sich mit einem nicken von Sammy und mir, während er Jyrki freundschaftlich auf den Rücken schlug.
„Wie geht es eigentlich deinem Sohn?“
Sammy nickte. „Joah, ihm geht es gut. Würd ihn nur gerne öfters sehen, aber solange der Drachen was dagegen hat.“ Etwas geknickt sah Sammy auf sein Bier. Ich wusste wie es für ihn war über Kirsi zu reden, vor allem wenn es um den kleinen ging.
„Aber du bist noch kein stolzer Elternteil?“
Verwirrt sah ich den dunkelhaarigen an. „Ich?“
„Nein, ich red mit dem Mann fünf Tische hinter dir.“ Ein amüsiertes funkeln trat Jyrki in die Augen, was sein blau noch leuchtender machte.
„Hab noch nicht mal ne Freundin, da sieht das mit dem Nachwuchs eher mau aus.“
„Und nen Freund?“
Sicher war es allgemein in meinem Freundeskreis bekannt, das ich sowohl auf Frauen als auch Männer stand. Doch das es sich schon soweit rum gesprochen hatte, war mir neu.
„Nope.“ Ich nippte an meinem Bier, wobei ich ihn nicht eine Sekunde aus den Augen ließ.
„Du musst wissen, Jacky glaubt an das ganz große Glück.“
Genervt sah ich zur Decke. „Kann mal einer Sammy das Bier weg nehmen, er redet wieder wirres Zeug.“
„Ich bin nicht betrunken. Es ist so wie ich es sage.“
Jyrki beugte sich etwas über den Tisch und nahm Sammy das Bier weg. „Ist vielleicht wirklich besser, wenn du das mal heute sein lässt.“
„Hey, ich bin schon erwachsen.“ Protestierte mein Freund und wollte nach dem Bier greifen.
„Oder wir lassen ihm seinen Willen. Während er trinkt, kann er schließlich nichts erzählen.“ Überlegte ich laut und anscheinend stimmte Jyrki mir zu, denn er schob das Bier wieder zurück und prostete Sammy zu, der über den dunkelhaarigen und mich leise vor sich hin schimpfte.
Gut, Sammy hatte ja recht mit dem was er gesagt hatte, aber musste man so was um diese Uhrzeit in solch einer Begleitung ausdiskutieren.
Ja, ich glaubt das es so was wie Seelenverwandtschaft gab und das für jeden auf der Welt die eine Peron gab.
Zu beginn von Private Line dachte ich diese eine Person in Sammy gefunden zu haben. Er war immer für mich da, wurde so etwas wie meine andere Hälfte und als die Trennung von Kirsi anstand gab ich ihm die starke Schulter die er brauchte. Kurz danach zerbrach dieses Verhältnis. Wir hatten uns nie gestritten oder darüber geredet, es passierte einfach. Nicht das wir jemals ein Paar gewesen waren oder etwas zwischen uns passiert war, doch dieses innige Verhältnis das wir hatten, war verloren.
Anfangs litt ich Qualen, da ich nicht verstand was geschehen war. Doch traute ich mich auch nie Sammy darauf anzusprechen. Was hätte ich ihm sagen sollen? Das ich mehr für ihn empfand, das alles getan hatte um ihn nahe zu sein und die Hoffnung gehegt hatte, das er vielleicht auch so für mich empfinden würde? Ich wusste nicht ob Sammy auch an Männern Interesse hatte und bis heute hatte ich es nie herausgefunden, also vermied ich es mit ihm darüber zu reden, was in meinem inneren geschah und versuchte es zu akzeptieren.
„Was, willst du auch gehen?“
Jyrki war auf gestanden und sah zu Sammy, der sich an seinem Bier festhielt.
„Darf man auch aufs Klo?“
Beruhigt das sein Saufkumpane nun doch nicht verschwinden würde, widmete sich Sammy wieder seinem Bier, während ich dem Sänger einen Blick hinter her warf. Wie konnte man nur in so einem Alter noch so aussehen.
„Ich glaub ich geh auch mal eben.“
Verwirrt sah ich zu meinem Freund hoch. Da würde doch wohl nicht...nein, Sammy war viel zu betrunken.
Nun saß ich alleine wieder mit meinen Gedanken am Tisch und winkte der Bedienung die auch prompt kam und die mir noch schneller meine Bestellung brachte.
Den ersten Jack D hatte ich schnell runter und auch der zweite ließ nicht lange auf sich warten. Normalerweise trank ich nie so schnell, aber ich musste dieses flatterige Gefühl weg bekommen und das konnte ich nur mit Alkohol.
„Schluckst du alles so schnell runter?“
Mein Atem stockte und ein Schauer bahnte sich seinen Weg meinen Rücken entlang. Jyrki hatte sich auf der Lehne hinter mir abgestützt und sich zu mir runter gebeugt. Mir war gar nicht bewusst gewesen das er schon wieder zurück war und so war ich doch etwas erschrocken. Erschrocken und verwirrt was seine Worte anbelangten.
„Kommt drauf an.“ //Tolle Antwort Jack//. Gratulierte ich mir in Gedanken und hätte beinahe mit den Augen gerollt, als mir gerade noch rechtzeitig einfiel, das Jyrki das falsch auffassen könnte.
„Auf was?“
Langsam drehte ich mich auf meinem Stuhl um und sah ihm in seine Augen, die mich zum Teil belustigt aber auch gierig anfunkelten.
„Ist er nicht niedlich unser kleine Jacky.“ Resigniert schloss ich die Augen. Sammy war zurück und tätschelte mir grinsend den Kopf.
„Erstens heißt es Jack und zweitens solltest du langsam mal Richtung Bett verschwinden, schließlich haben wir morgen einen Auftritt.“
Jyrki hatte sich aufgerichtet und sich an eine Wand gelehnt, während ich Sammy anfauchte. Was war denn nur in mich gefahren, das ich einen meinen besten Freunde so zur Schnecke machte. Vor allem weil er mich Jacky genannt hatte. Sammy hatte mich schon immer so genannt und würde es auch immer tun.
Wenn ich ehrlich zu mir war, hatte es wenig damit zu tun gehabt. Einfach das er wieder aufgetaucht war, hatte mich wütend gemacht.
Mir entging der amüsierte Gesichtsausdruck von Jyrki nicht und ich wünschte mir Augenblicklich ein Loch in das ich verschwinden könnte.
„Sammy, wollen wir?“
„Geh lieber Sammy, bevor der Kleine noch in Tränen ausbricht.“ Wieder ein Kommentar von Jyrki der mich einfach sprachlos machte und so stand ich einfach auf und verließ das Zelt, ohne auf Sammy zu warten oder zu sehen ob er denn überhaupt nach kommen würde.
War Tag des Arschlochs? Und damit meinte ich nicht nur meinen etwas sehr übertriebenen Abgang, sondern auch Jyrkis verhalten. Auf der einen Seite redete er mit mir, als wäre ich ein kleines Kind und dann dieser Spruch vor einigen Minuten. Wollte er sich über mich lustig machen oder mich ficken? In welche Richtung sollte der Spruch mit dem Schlucken sonst zielen und als ich erneut an den Ausdruck in seinen Augen dachte, jagte mir wieder ein Schauer über den Rücken.
„Nun warte doch mal Jacky.“
Genervt seufzte ich. Ich hatte jetzt wirklich keine Lust mit Sammy darüber zu reden, wieso ich mich gerade verhielt wie ein kleines Kind.
Schließlich wusste ich es selber nicht.
„Jack, bleib sofort stehen.“
Ich wusste das Sammy keine Ruhe geben würde, bis er mir gesagt hätte was er zu sagen hatte. Also blieb ich ergeben stehen und drehte mich zu ihm um.
„Sammy ich hab gerade keine Lust darüber zu reden.“
Doch bei einem Blick auf sein Gesicht wusste ich das er keine Ruhe geben würde.
„Kannst du mir wenigstens sagen, was das gerade war? Ich mein, wieso bist du so einfach abgehauen und was hab ich dir bitteschön getan, das du mich gerade so angefahren hast.“
Ich zog mir den Hut etwas tiefer ins Gesicht und vergrub meine Händen in den Taschen.
„Jacky, seh mich an.“
Mein Blick war auf den Boden gerichtet, normalerweise ein eindeutiges Zeichen für Sammy das ich nicht reden wollte. Doch anscheinend ließ ihm das hier keine Ruhe.
„Jacky, hat es was mit Jyrki zu tun? Bitte, sag das es an was anderes liegt.“
Sammy kannte mich zu gut, als das ich ihm hätte etwas vormachen können. Es war zeitweise noch nicht mal nötig etwas zu sagen, da wir wussten was mit dem anderen war. Und doch versuchte ich mich aus dieser Situation herauszuwinden. Nicht nur, weil ich selber nicht wirklich wusste was mit mir war, sondern auch weil ich nicht mit Sammy darüber reden wollte.
„Was du schon wieder denkst.“
„Ich kenn dich Jacky. Du hast gefallen an Jyrki gefunden, hab ich recht?“
„Und? Wer sagt dir nicht das ich ihn nicht einfach vögeln will?“ Eine dumme Frage, wenn man daran dachte, was Sammy noch vor einigen Minuten über meine Einstellung in dieser Sache gesagt hatte.
„Ganz einfach Jack, weil es so was bei dir nicht gibt.“
Mittlerweile hatten wir uns langsam wieder in Bewegung gesetzt, wobei ich immer noch vermied Sammy anzusehen.
Seit dem unsere Freundschaft sich verändert hatte, hatten Sammy und ich nie wieder solche Gespräche wie dieses hier geführt und ich wusste nicht wer sich von uns befangener fühlte.
„Es ist deine Entscheidung Kleiner, du bist alt genug. Doch lass dir einen Tipp geben. Jyrki ist ein Arschloch, wenn es darum geht. Er verspricht dir das blaue vom Himmel, schmiert dir Honig um den Mund nur um dich flach zu legen und danach nicht mehr einen Gedanken an dich zu verschwenden.“
Ich beobachtete Sammy, bei seinen Worten, aus den Augenwinkeln. Für einige Sekunden dachte ich daran, das er derjenige war, der diese Erfahrung mit Jyrki gemacht hatte. Doch hätte er mir dann nicht etwas davon erzählt, also verwarf ich den Gedanken wieder. Nicht nur, weil Jyrki noch nie in einem Gespräch zwischen uns gefallen war, sondern auch weil ich mir immer noch nicht sicher war, ob Sammy Interesse an Männern hatte.
„Wie schon gesagt Jacky, du bist alt genug, nur erinnere dich an meine Worte.“
Bevor ich Sammy noch was fragen konnte, drehte er sich um und verschwand in die Richtung aus der wir gerade gekommen waren.
Wieso konnte eigentlich in meinem Leben nicht einmal etwas so klappen, wie ich es gerne hätte?
 
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