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Geschichte: Fanfiktion
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von black-feather
erstellt: 02.10.2006
letztes Update: 25.02.2007
Geschichte, Romanze / P16 Slash
(abgebrochen)
Rating: PG 16 - Slash (Slash wird in späteren Kapiteln wahrscheinlich folge, deshalb das Rating)
Warning: Slash – Don’t like, don’t read
Chapter: 4 - About a broken boy with a broken CD –-/?
Disclaimer: Mir gehört keiner, der auftauchenden Charakter, und ich kenne auch keinen von ihnen. Außerdem mache ich mit dieser FanFiction keinerlei Profit. Nichts davon ist je wirklich passiert, alles ist erfunden.
Summary: Jung, berühmt, beliebt und reich. Das Leben des jungen Superstars Cristiano Ronaldo erscheint vielen wie ein Märchen. Der kleine, unbedeutende Junge von Madeira, der es zu internationaler Größe geschafft hat. Doch die Realität sieht anders aus, denn auch berühmte Menschen werden vom Schicksal nicht verschont. Als er jedoch auf einen Menschen triff, der ihn zu verstehen scheint, scheint sich alles wieder zum Guten zu wenden. Für eine Weile…(Fernando Torres x Cristiano Ronaldo)
Note:
Ja, ich geb’s zu, ich hab mich echt eine ganze Weile nicht mehr gemeldet, was aber mehrere Gründe hatte. v.v“ Tut mir echt leid, Leutz. *knuffz* Ich wollte ja schon seit einer Weile weiter schreiben, aber ich musste erstmal meine Notizen und vor allem meinen roten Faden wieder finden.^^’’
Über Rückmeldung würde ich mich wie immer freuen.^^’’
@Sillykat: Yay *-* Stimmt, das hast du recht, ist echt schwer. v.v“ Ja, der Xabi ist auch ein lieber, hab ich mir erst am Mittwoch wieder angesehen, und ihm auch ganz arg die Daumen gedrückt. xDDD *Xabi und Steve Fähnchen schwenk* xDDD
@AngeloNero: Danke schön.^^’’ Mit dem schnellen Weiterlesen war’s wohl nichts. v.v“ Sorry noch mal. *sich schämen geht*
@Aniath: Danke. xD *sich gleich noch mal schäm wegen der langen Zeit*
@MrsSpookiness: Thnx.^^
@Jany: xDDDD Also mal sehen, geschenkt bekommt den Sieg niemand. xDDD Vielleicht werf ich ne Münze darum, wer gewinnen darf. o.O“ xDDD Nein, ist schon geplant.^^ Aber wer gewinnt verrat ich nicht. =P
@Zirkonflash: Danke.^^ Ja, jetzt geht’s weiter, endlich mal~ xD
About a broken boy with a broken CD
~*~
Cristiano erwiderte daraufhin nichts mehr und setzte seinen Weg schweigend fort, hing weiter seinen Gedanken nach. So bemerkte er auch nicht, wie Fernando ihn stumm und mit gerunzelter Stirn von der Seite betrachtete. Der Spanier wusste nicht warum, aber irgendwie hatte er Cristiano fröhlicher in Erinnerung gehabt…
Die Schneeflocken rieselten weiter auf die Beiden hinab, während sie ihren Weg, in Schweigen gehüllt, fortsetzten. Cristiano schien in Gedanken versunken zu sein und Fernando wagte nicht den Jüngeren daraus aufzuschrecken. So versuchte er nur stumm mit dem Portugiesen Schritt zu halten, ohne dabei jeden anzurempeln, der ihm entgegen kam, so wie Cristiano es handhabte.
Es dauerte nicht lange, und sie kamen vor einem der zahlreichen Hochhäuser im Herzen der Stadt zum stehen. Cristiano, der eine Wohnung im siebten Stock bezogen hatte, kramte in seiner Tasche nach dem Schlüssel.
„Ich hol nur kurz meine Tasche, warte hier auf mich.“, murmelte er an Fernando gewandt und zog den Schlüsselbund hervor.
„Ähm…Cristiano?“
„Hm?“, fragend sah der Portugiese auf, als er die Türe geöffnete hatte. Eine elegant gekleidete Frau kam ihnen von drinnen entgegen und drängte sich an den beiden Fußballern vorbei, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen.
„Könnte ich mir vielleicht etwas zu Anziehen von dir leihen. Bitte?“, leicht lächelnd sah der Spanier Cristiano an. Dieser hob im ersten Moment nur irritiert eine Augenbraue und sah an Fernando hinunter. Der Blonde hatte die Hände um seinen Körper geschlungen und klapperte vor Kälte mit den Zähnen. Kein Wunder, immerhin trug er nur ein T-Shirt.
Der Jüngere schüttelte nur den Kopf, als er die Gänsehaut bemerkte, welche Fernandos Arme überzogen hatte. „Du hättest eine Jacke mitnehmen sollen.“
„Ich dachte nicht, dass es so verdammt kalt sein würde.“
„England ist kalt, Fernando, vor allem im Dezember.“, mit diesen Worten hielt er dem Spanier die Türe auf und sah ihn auffordernd an.
„Deine Wohnung ist wirklich….“, Fernando suchte nach den richtigen Worten um das Chaos in Cristianos Wohnung treffend zu beschreiben, ohne diesen vor den Kopf zu stoßen.
„….nett.“, beendete er schließlich seinen Satz und machte einen großen Schritt über einen Berg Klamotten hinweg, der mitten im Flur lag.
Der Portugiese sagte nichts dazu, sondern schlängelte sich gekonnt durch seine Wohnung, vorbei an Zeitschriften, Büchern, Klamotten und sonstigem Zeug, dass verstreut herumlag. Fernando, der inzwischen im Wohnzimmer angekommen war und sich leicht verloren umsah, fragte sich insgeheim, ob Cristiano seit seinem Einzug hier drinnen überhaupt schon mal aufgeräumt hatte. Dem Anschein nach nicht….
„Willst du noch was trinken?“, Cristianos Angebot klang nicht wirklich ehrlich gemeint sondern mehr rhetorisch, weshalb der Gefragte nur den Kopf schüttelte, obwohl er doch Durst verspürte.
Wenigstens war es warm, wenn auch ziemlich stickig, wie der Spanier feststellte.
„Hier.“, Cristiano war im Türrahmen zum Schlafzimmer erschienen und warf Fernando eine schwarze Sweatjacke zu, die dieser geschickt auffing.
„Danke, ich geb sie dir nachher wieder.“
Der Portugiese erwiderte nichts daraufhin, sondern schulterte nur seine Sporttasche, die gepackt auf dem Bett gestanden hatte. Eigentlich hatte er heute Morgen vorgehabt, zum Training zu gehen, doch als sein Blick kurz nach dem Aufstehen das, in Schwarz, gerahmte Bild seines Vaters gestreift hatte, hatte er alles um sich rum vergessen, das Bild in die Hand genommen und sich damit auf die Bettkante gesetzt, seine Lippen gegen das kalte Glas gepresst. So war die Zeit vergangen, und als er aus seiner Starre erwacht war, hatte er erkennen müssen, dass er schon längst zu spät für das Training war, so dass er beschlossen hatte, etwas frische Luft zu schnappen, um seine Gedanken zu ordnen.
Es war nicht das erste Mal, dass ihm so etwas passiert war, vor allem in den vergangen zwei Wochen hatten sich die Vorfälle gehäuft. Jede Verspätung zu einem Training wurde mit Geldstrafen belegt, doch das war ihm egal. Geld hatte er genug, das tat ihm nicht weh, viel schlimmer waren die Blicke, das Geflüster, welches ihm folgte, wenn er einmal wieder nur zum Nachmittagstraining auftauchte. Halb mitleidig, halb wütend über seine Verspätung.
„Kommst du jetzt?“, Fernando, der inzwischen den Reisverschluss von Cristianos Sweatjacke hochgezogen hatte, sah den Jüngeren mit schief gelegtem Kopf an. Schon die ganze Zeit über wirkte dieser so merkwürdig abwesend und deprimiert, doch nun schien er sich vollkommen verloren zu haben.
„Ja….ja, ich bin schon unterwegs.“, der Angesprochene seufzte leise, streckte die Hand nach dem gerahmten Foto aus, welches noch immer auf seinem ungemachten Bett lag, und ließ es in der Sporttasche verschwinden. Er brauchte das. Er musste wissen, dass sein Vater bei ihm war, irgendwie, sonst wusste er nicht, wie er seinem Trainer unter die Augen treten sollte.
„Weißt du….es geht mich ja eigentlich nichts an….“, begann Fernando, der sich hinter Cristiano durch die unordentliche Wohnung zur Tür schlängelte, „….aber müsstest du nicht schon längst bei Training sein?“
‚Es war ein Fehler, ihn mitzunehmen. Es war ein verdammter Fehler!’, schrie es in Cristianos Kopf, kaum dass er andere seine Frage ausgesprochen hatte. Auf etwas Unpassenderes hätte er ihn wohl kaum ansprechen können.
„Du hast Recht, es geht dich wirklich nichts an.“, erwiderte er schließlich kühl und konnte nicht verhindern, dass seine Stimme gleichzeitig einen schneidenden Tonfall angenommen hatte, was Fernando automatisch etwas zurückschrecken ließ. So war es meistens. Die Freunde, die er hatte, hatte er allesamt mit seinem grantigen verhalten verscheucht, sich mehr und mehr zurückgezogen, seit ihn diese schrecklich Nachricht im September des Jahres ereilt hatte. Zu anfangs war er ja auch auf Verständnis gestoßen, man wolle ihm Zeit geben, hatte es geheißen, doch jetzt war davon nichts mehr zu vernehmen. Zu viel hatte Cristiano sich anscheinend schon genommen….
Fernando wollte gerade etwas daraufhin erwidern, als ein leises Knacken an die Ohren der beiden jungen Männer drang. Verwirrt hielten beide Inne, ehe der Spanier erschrocken zur Seite sprang. Durch Cristianos merkwürdiges Verhalten hatte er vollkommen vergessen darauf zu achten, wo er hintrat, und hatte seinen Fuß prompt auf eine CD gesetzt, die Hüllenlos auf dem Boden herumgelegen war, wie so einiges andere hier.
„Oh das….entschuldige bitte, das wollte ich nicht. Ich hab nicht gesehen….“, der Blonde hatte sich gebückt und die Bruchstücke der CD aufgehoben, sah Cristiano entschuldigend an, welcher die Stirn gerunzelt hatte, schließlich aber abwinkte,
„Schon okay.“
„Nein, wirklich, es tut mir leid. Ich ersetz dir die CD auch.“, es war eindeutig, dass dem Spanier die Sache ziemlich peinlich war. Erst schoss er Cristiano mit seinem Fußball fast ab, nun demolierte er seinen Besitz….
„Das ist nicht nötig, ich hab die CD sowieso nie gemocht.“, langsam wurde der Portugiese ungeduldig. Er wusste in Wirklichkeit zwar nicht mal, um was für eine CD es sich überhaupt handelte, geschweige denn, ob er sich gemocht hatte, aber das war ihm ehrlich gesagt auch egal.
„Aber mir ist das wirklich unange-“
„Wolltest du nicht nach Old Trafford?“, erstickte Cristiano eine weitere Entschuldigung des Anderen im Keim, ehe er nach dem Arm des Anderen griff, ihn leicht unsanft aus der Wohnung zog und die Türe hinter sich ins Schloss fallen ließ.
„Ich würde sie dir trotzdem gerne ersetzen….“, murmelte der Ältere nach einer Weile betrenem Schweigens. Inzwischen hatte er sich auf der Beifahrerseite des Wagens niedergelassen und beobachtete Cristiano dabei, wie dieser konzentriert aus der Ausfahrt hinaus auf die Straßen fuhr, auf welchen dank ein paar kleiner Schneeflocken, die nicht mal liegen blieben, bereits das totale Chaos ausgebrochen war. Kilometerweise Stau, der sich quer durch die Stadt zog. Wunderbar.
„Mein Gott, Fernando, ich bin Profifußballer, verdiene also genug Geld, um mir selbst eine neue CD zu kaufen. Wenn ich überhaupt eine möchte…“
Warum konnte der Spanier nicht einfach den Mund halten, und froh sein, dass Cristiano ihn überhaupt mitnahm und er nicht laufen musste? Er hatte gerade wirklich andere Sorgen, also so eine dämliche CD….
„Bitte.“, der Blick hätte wahrscheinlich Steine erweichen lassen, und so schaffte es auch Fernando mit einem angehängten „Sonst fühl ich mich schlecht.“, Cristiano ein halb genervtes, aber dennoch resignierendes Seufzen zu entlocken. „Mach doch was du willst.“
„Also heißt das, du gehst mit mir nach dem Training noch etwas durch die Stadt?“
„Das hab ich nicht gesagt.“
„Ich muss dir doch eine CD kaufen!“
„Und dazu brauchst du ein Kindermädchen?“
„Kann doch sein, dass ich mich wieder verlaufe.“, auf Fernandos Lippen breitete sich ein freches Grinsen aus, während der andere nur die Augen verdrehen konnte. Oh ja, das würde er dem Spanier gerade noch zu trauen….
„Komm schon Cristiano, ich denke, es schadet dir nicht, wenn du etwas Spaß hast.“
„Ich hab jeden Tag Spaß.“, die Augen des Portugiesen waren fest auf die Autos vor ihm gerichtet, und dennoch konnte er sich vorstellen, wie Fernando ihn gerade wieder ansah.
„So siehst du aber nicht aus.“, befand dieser, nachdem er ihn eingehend gemustert hatte. „Jedenfalls verspreche ich dir, dass du mir mit jede Menge Spaß haben wirst….“
„Oh ja, das glaube ich.“
„Ich überhöre jetzt einfach den genervten Unterton in deiner Stimme und nehme das als ja.“, grinste Fernando spitzbübisch. Seit er das nachdenkliche und zugleich traurige Gesicht des Jüngeren gesehen hatte, hatte er sich in den Kopf gesetzt, herauszufinden, was Cristiano so verändert hatte.
„Und das Spiel morgen? Wie müssen uns ausruh-“
„Ach halt doch die Klappe, du hast eh schon zugesagt.“
Fassungslos sah Cristiano den anderen an, schüttelte dann nur den Kopf, und konnte nicht anders, als ein wenig schief in sich hineinzulächeln. Dieser Fernando war ein ganz schön schräger Typ….
„Hab ich nicht.“, antwortete er schließlich, fügte aber noch schnell ein „Aber ich komm trotzdem mit. Vielleicht.“, hinzu, als dieser schon zum Protest den Mund geöffnet hatte. Cristiano hatte wirklich keinen Nerv dazu, sich mit einer dermaßen hartnäckigen Person herumzustreiten, und außerdem hätte er sowieso mal wieder etwas einkaufen müssen, also konnte er dem Spanier auch gleich einen Gefallen tun und nach dem Training mit diesem einen Abstecher in einen CD-Laden machen.
~*~
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