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von Julia Augusta
erstellt: 06.09.2006
letztes Update: 06.09.2006
Geschichte, Allgemein / P12
(fertiggestellt)
"Auf dem Rasen kenne ich keine Angst." (Zitat von Philipp Lahm)
Auf dem Rasen kenne ich keine Angst.
Warum auch?
Es gibt auf dem Rasen nichts, wovor ich Angst haben sollte. Ich kann gut spielen und die Anderen können es auch. Auf dem Rasen schalte ich einfach ab. Es ist wie, wenn man die Hülle, die einen sonst umgibt, ablegt. Es gibt nur noch eine Wahrheit und nur die zählt.
Wenn die Hülle weg ist, dann will ich spielen. Schuß, Flanke, Tor. Für meine Mannschaft natürlich.
Aber wenn der Schlußpfiff ertönt, dann kommt die alte Hülle zurück. Langsam scheint sie sich heranzuschleichen. Und irgendeann ist sie wieder fest um mich.
Und auch die Ängste sind wieder da. So, als ob sie nie weg waren.
Auf dem Rasen kenne ich keine Angst.
Außerhalb leider schon. Kaum einer kennt sie. Aber sie sind immer um mich. Ich kann sie nicht abwehren. Verschwinden tun sie leider auch nicht von allein.
Es ist vor allem die Angst, dass das, was alles am Fußball hängt, den Menschen schadet, die ich liebe.
Um meine Eltern mache ich mir da weniger Sorgen. Sie sind einfach klasse und sie freuen sich für mich. Sie sind glücklich mit ihrem Leben, brauchen nur sich und das Wissen, dass es mir und meiner Schwester gut geht. Sie sind für die Medien nicht anfällig. Und auch für das Gerede der Leute nicht. Dafür bin ich sehr dankbar.
Meine Schwester hat es leider nicht so leicht. Also, sie wird absolut nicht von den Medien oder so belagert - dagegen ist sie immun - aber meine "Berühmtheit" gereicht ihr zum Nachteil. Ihre Kollegen behandeln sie seltsam. Und ihr Chef sie auch. Zur WM hat sie - schon 1 Jahr vorher - darum gebeten, an den Spieltagen frei zu haben, weil ich ja Karten hatte. Und wir beide uns dabei haben wollten. Sie hat immer arbeiten müssen. Genau zu den Spielzeiten. Sie hat ständig beteuert, dass das nichts mit mir zu tun hat. So sehr ich ihr vertraue, dass glaube ich ihr nicht.
Keine Sorgen muss ich mir um meinen besten Freund machen. Timo ist selbst Fußballer. Er hat mir erst gezeigt, wie ich selbst am besten mit all dem umgehen kann. Und er berät mich, wenn ich mal nicht weiter weiß. Auch, und vor allem, wenn es nicht um Fußball und das drumherum geht.
Andere Ängste habe ich auch.
Naja, es klingt vielleicht doof, weil ich es ja ständig mache und oft auch freiwillig und einem heutzutage kaum etwas anderes übrig bleibt, aber : ich fliege nicht gern. Ich brauche dann Ablenkung. Irgendetwas, dass mich so beschäftigt, dass ich nicht ans Fliegen denke. Oder jemanden, bei dem ich mich anlehnen und schlafen kann. Im Moment ist Timo da leider der Einzige.
Auf dem Rasen kenne ich keine Angst.
Stimmt.
Fußball ist etwas, für das es sich zu leben lohnt. und warum sollte man vor Träumen Angst haben? Gut, dass Leben mit Fußball, dass ich jetzt führe, entspricht nur wenig meinem Traum. Aber ich kann spielen. Nur das zählt.
Auf dem Rasen kenne ich keine Angst.
Naja, ich gebe zu, ich kenne noch eine Angst. Ich mein, sie ist absolut nicht berechtigt und auch so der allergrößte Schwachsinn überhaupt und total unbegründet, aber: sie ist da. Ich habe Angst, dass meine Freundin mich nicht wirklich liebt. Das ist Müll, sie sagt mir ja oft, dass sie mich liebt und ich liebe sie.
Sie ist halt nur manchmal komisch. So, da lädt sie sie mich zu sich ein, ein Haufen anderer Leute sind da und nach einer Stunde sollen alle verschwinden - ich auch. Neulich durfte nur ein Kerl bleiben. Ich habe Angst, dass ich nicht der Einzige für sie bin, dass sie nur meinen Namen und mein Geld will.
So wie Timo damals auf Carina hereingefallen ist. Ich will diese Erfahrung nicht selber machen, es war schon schlimm genug meinen sonst so starken Timo so deprimiert und verletzt zu sehen.
Ich habe einfach Angst davor allein zu sein.
Doch wenn ich auf dem Rasen stehe, dann ist alles vergessen. Dann zählt das Spiel, Ballbesitz und Sieg. Dann habe ich Spaß, ich lache völlig unbeschwert und bin rundum zufrieden.
Auf dem Rasen wird dieser Schleiher der Sicherheit nur selten durchstoßen. Dann habe ich wirklich Angst, um mich, um andere.
Auf dem Rasen kenn ich keine Angst.
Doch muss ich lernen, meine anderen Ängste in den Griff zu bekommen. Sonst nützt das beste Spiel nichts:
Sonst werde ich jämmerlich zu Grunde gehen, obwohl ich auf dem Rasen keine Angst kenne.
So, Leute, jetzt bitte fleißig Reviews schreiben! ^^ Freu mich schon drauf^^
Wenn ihr ein schönes Zitat von Philipp habt, dann könnt ihr mir es bitte auch posten, ich werd dann schauen, was ich daraus machen kann. Natürlich nur, wenn euch das bis hierher gefallen hat. Ich hoffe doch^^
Auf dem Rasen kenne ich keine Angst.
Warum auch?
Es gibt auf dem Rasen nichts, wovor ich Angst haben sollte. Ich kann gut spielen und die Anderen können es auch. Auf dem Rasen schalte ich einfach ab. Es ist wie, wenn man die Hülle, die einen sonst umgibt, ablegt. Es gibt nur noch eine Wahrheit und nur die zählt.
Wenn die Hülle weg ist, dann will ich spielen. Schuß, Flanke, Tor. Für meine Mannschaft natürlich.
Aber wenn der Schlußpfiff ertönt, dann kommt die alte Hülle zurück. Langsam scheint sie sich heranzuschleichen. Und irgendeann ist sie wieder fest um mich.
Und auch die Ängste sind wieder da. So, als ob sie nie weg waren.
Auf dem Rasen kenne ich keine Angst.
Außerhalb leider schon. Kaum einer kennt sie. Aber sie sind immer um mich. Ich kann sie nicht abwehren. Verschwinden tun sie leider auch nicht von allein.
Es ist vor allem die Angst, dass das, was alles am Fußball hängt, den Menschen schadet, die ich liebe.
Um meine Eltern mache ich mir da weniger Sorgen. Sie sind einfach klasse und sie freuen sich für mich. Sie sind glücklich mit ihrem Leben, brauchen nur sich und das Wissen, dass es mir und meiner Schwester gut geht. Sie sind für die Medien nicht anfällig. Und auch für das Gerede der Leute nicht. Dafür bin ich sehr dankbar.
Meine Schwester hat es leider nicht so leicht. Also, sie wird absolut nicht von den Medien oder so belagert - dagegen ist sie immun - aber meine "Berühmtheit" gereicht ihr zum Nachteil. Ihre Kollegen behandeln sie seltsam. Und ihr Chef sie auch. Zur WM hat sie - schon 1 Jahr vorher - darum gebeten, an den Spieltagen frei zu haben, weil ich ja Karten hatte. Und wir beide uns dabei haben wollten. Sie hat immer arbeiten müssen. Genau zu den Spielzeiten. Sie hat ständig beteuert, dass das nichts mit mir zu tun hat. So sehr ich ihr vertraue, dass glaube ich ihr nicht.
Keine Sorgen muss ich mir um meinen besten Freund machen. Timo ist selbst Fußballer. Er hat mir erst gezeigt, wie ich selbst am besten mit all dem umgehen kann. Und er berät mich, wenn ich mal nicht weiter weiß. Auch, und vor allem, wenn es nicht um Fußball und das drumherum geht.
Andere Ängste habe ich auch.
Naja, es klingt vielleicht doof, weil ich es ja ständig mache und oft auch freiwillig und einem heutzutage kaum etwas anderes übrig bleibt, aber : ich fliege nicht gern. Ich brauche dann Ablenkung. Irgendetwas, dass mich so beschäftigt, dass ich nicht ans Fliegen denke. Oder jemanden, bei dem ich mich anlehnen und schlafen kann. Im Moment ist Timo da leider der Einzige.
Auf dem Rasen kenne ich keine Angst.
Stimmt.
Fußball ist etwas, für das es sich zu leben lohnt. und warum sollte man vor Träumen Angst haben? Gut, dass Leben mit Fußball, dass ich jetzt führe, entspricht nur wenig meinem Traum. Aber ich kann spielen. Nur das zählt.
Auf dem Rasen kenne ich keine Angst.
Naja, ich gebe zu, ich kenne noch eine Angst. Ich mein, sie ist absolut nicht berechtigt und auch so der allergrößte Schwachsinn überhaupt und total unbegründet, aber: sie ist da. Ich habe Angst, dass meine Freundin mich nicht wirklich liebt. Das ist Müll, sie sagt mir ja oft, dass sie mich liebt und ich liebe sie.
Sie ist halt nur manchmal komisch. So, da lädt sie sie mich zu sich ein, ein Haufen anderer Leute sind da und nach einer Stunde sollen alle verschwinden - ich auch. Neulich durfte nur ein Kerl bleiben. Ich habe Angst, dass ich nicht der Einzige für sie bin, dass sie nur meinen Namen und mein Geld will.
So wie Timo damals auf Carina hereingefallen ist. Ich will diese Erfahrung nicht selber machen, es war schon schlimm genug meinen sonst so starken Timo so deprimiert und verletzt zu sehen.
Ich habe einfach Angst davor allein zu sein.
Doch wenn ich auf dem Rasen stehe, dann ist alles vergessen. Dann zählt das Spiel, Ballbesitz und Sieg. Dann habe ich Spaß, ich lache völlig unbeschwert und bin rundum zufrieden.
Auf dem Rasen wird dieser Schleiher der Sicherheit nur selten durchstoßen. Dann habe ich wirklich Angst, um mich, um andere.
Auf dem Rasen kenn ich keine Angst.
Doch muss ich lernen, meine anderen Ängste in den Griff zu bekommen. Sonst nützt das beste Spiel nichts:
Sonst werde ich jämmerlich zu Grunde gehen, obwohl ich auf dem Rasen keine Angst kenne.
So, Leute, jetzt bitte fleißig Reviews schreiben! ^^ Freu mich schon drauf^^
Wenn ihr ein schönes Zitat von Philipp habt, dann könnt ihr mir es bitte auch posten, ich werd dann schauen, was ich daraus machen kann. Natürlich nur, wenn euch das bis hierher gefallen hat. Ich hoffe doch^^
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