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von Emi
erstellt: 05.09.2006
letztes Update: 22.04.2008
Geschichte, Humor / P16 Slash
(fertiggestellt)
„Danke Bruder. Wirklich toll gemacht. Herzlichen Glückwunsch!“,dachte sie wütend. Ach übrigens Toons, das erinnerte sie an den Toonlook dem Peagugs seinem Schloss gegeben hatte. Das er an die Wände Toons tapeziert hatte, war noch nicht einmal das Schlimmste. Nein, das Schlimmste war das man diesen Toonzeichnug nicht entkommen konnte, weil Peagugs alles was sich in seinen Salons befand, mit Toons bemalte hatte. Seine Bücher, seine Weingläser, sein Geschirr, sein Kleiderschrank, einfach alles. Immerhin war ihr Zimmer von dieser schrecklichen Toonsbemalung verschont geblieben. Da war ihr geliebter Kaiba wenigsten vor den Toons sicher. Nur einer würde sich in den neu bemalten Salons wohl fühlen. Ansonsten keiner! (Ihr wisst sicher welche Person ich meine, oder?) Seit es Meldoy gab hatte ihr Bruder wohl irgendwie einen Toontick! Aber einen gewaltigen!
Aber auch egal, sie brauchte etwas um Viola zu schlagen. Etwas womit sie über sie triumphieren konnte. Sie durfte auf gar keinen Fall Trefferpunkte bei ihrem Geliebten kassieren.
Ihr fragt euch warum? Na ja ganz einfach Viola war noch vor ein paar Jahren Kaibas Freundin. Die beiden waren fast drei Jahre zusammen, aber in dritten Jahr hat sich Kaiba von ihr getrennt, wegen Schito! Kaiba hatte sich in sie verliebt und Viola hintergangen. Als sie das erfahren hatte, war sie am Boden zerstört gewesen. Dann nach einem Monat hatte Kaiba einfach mit Viola Schluss gemacht. Später hat sie erfahren, dass Schito daran schuld war, dass ihre Beziehung mit Kaiba zu Ende ging. Um ihr eins auszuwischen, will Viola Kaibas Liebe zurückgewinnen. Seit diesem Zeitpunkt sind Viola und Schito Rivalinnen. Jeder von ihnen versucht mit allen möglichen Tricks und klugen Zügen Kaiba für sich zu gewinnen. Es wäre doch gelacht, wenn sie Viola nicht schlagen könnte.
Sie zog ein blaues Blümchenkleid heraus. „Nee, das ist nicht das Richtige, das ist zu kindisch.“, dachte sie. Sie warf es auf den bereits bestehenden Haufen von Kleidern. Sie fing wieder an zu wühlen. Dann fand sie endlich das Richtige. Dem würde sie nichts entgegensetzten können. Tschaka, gib dich geschlagen, denn hier komme ich, die zukünftige Frau von Kaiba! Schito zog sich das Kleid an, schminkte sich und betrachtete sich anschließend im Spiegel. Damit konnte Viola einpacken, sie würde keinen einzigen Trefferpunkt bei Kaiba erlangen. Tja, das war es wohl damit ihn zurück zu erobern! Für ein Moment versank sie in einem wunderschönen Traum:
Ach Kaibalein, deine wunderschönen braunen Augen sind so anmutig, wie die der Sonne, die sich über den Bergen erhebt. Deine braunen Haare, haben Styling und sind so anziehend, wie der Mond und die Sonne. Der weiße Anzug verleiht dir Charme und du bist ein Engel. Dein Charakter ist so kalt, wie die Nacht, aber auch so sanft wie eine Blume.
Schitos Gedanken wurden von einem Klingeln an der Türe gestört. Unten hörte sie ihren Bruder schon singen, es klang grässlich. Ihr Bruder konnte nun mal nicht singen, aber das hatte er wohl noch nicht begriffen. Um ehrlich zu sein, klang es wie eines der Quitscheentchen von Munza, die sie immer mir sie herum trug.
„ Tralie, Trala sie sind da.!“, sang Pegasus in einen viel zu hohen quietschenden Ton.
„Das ist so schön und fein, die laden wir doch gleich mal ein.“ Schito hielt sich die Ohren zu. Grässlich. Punkt eins: er sang total schief und mit so einer falschen Tonlage, dass einem die Ohren schmerzten, wenn man es hörte. Aua, aua, das hielt man doch in Kopf nicht aus. Mein Gott so schlimm sang noch nicht mal Munza, wenn sie einen Singanfall hatte. Peagugs öffnete die Türe.
„Willkommen meine guten Freunde. Darf ich euch meinen tollen neu bemalten Salon zeigen?“,fragte Peagugs sie überschwänglich. Schito rannte die Treppe hinunter. Sie grinste fies zu Viola hinüber.
„Na du Kleine? Akzeptiere deine Niederlage.“
„Niemals! Schito, du hast mich völlig unterschätzt. Ich habe immer noch meine Trümpfe im Ärmel.“
„Ach ja?“ Glaub ja nicht, dass ich mich so leicht geschlagen gebe.“
„Na warte Kaiba wird mein sein.“ (Achtung das sind nur Gedankenübertragung von Viola zu Schito.)
„Oh, Pegi das mit dem Salon hast du doch nur für mich getanen. Gib es ruhig zu. Natürlich will ich ihn sehen.“,rief Meldoy überglücklich.
„Und was ist mit dem anderen? Wollt ihr auch meinen tollen bemalten Salon bewundern?“
Schito und Viola stürmen gleichzeitig auf Kaiba zu, um ihn zu kuddeln und abzuknutschen. Viola kletterte auf sein Rücken und Schito versuchte es vorne, dummerweise versperrten Violas riesige, große Kreisel ihr dem Weg, also rannte sie hinter Kaiba und kletterte über Viola auf seine Schultern. Sie versuchte aber dennoch Viola mit ihren Füßen weg zu stoßen, aber diese klammerte sich hartnäckig an Kaibas Anzug fest. Kaiba konnte leider keine Erwiderung geben, weil die Mädchen ständig versuchten sich gegenseitig herunter zu schubsen. Viola schubste Schito, die nach vorne fiel, es aber irgendwie noch schaffte sich an Kaiba Anzug festzuhalten. Jetzt hing sie unter dem Gesicht von Kaiba und bohrte ihre Fingernägel in seinen Anzug, um ja nicht herunter zu fallen. Viola die endlich auf seinen Schultern saß, lachte laut los. In einem herablassenden spöttischen Ton spottete sie: „Du bist ja schon fast wieder unten.“ Der zeigte ich es. Vorsichtig arbeitete Schito sich wieder hoch und als sie oben war, gab sie Viola einen kräftigen Schubs. Die überraschte Viola purzelte von Kaibas Schultern hinunter. Schito zog sich mit letzter Kraft hoch.
„Siegerin!“, brüllte sie grinsend.
„Freu dich nicht zu früh, Schito!“, erwiderte die am Boden liegende Viola. Aua, mein Kopf. Er brummte noch von dem heftigen Aufschlag auf dem Boden. Wenn das mal keine Beule geben würde. Seufz, mit dieser Beule würde er wohl eher Schito nehmen. Oh, nein da bildete sich tatsächlich eine Beule. Oh nein! Jetzt hatte Schito eindeutig bessere Karten als sie. Dumme Beule geh weg, weg mit dir. Geh bloß weg du verjagst mir Kaiba. Tu ich gar nicht! Kaiba ist doch nicht weg oder? Heul, nun geh doch endlich. Was soll denn Kaiba denken, wenn er meine Beule sieht? Weiß ich doch nicht, bin schließlich nicht Kaiba.
„Ach ja?“,erwiderte Schito. „Mit dieser Beule auf den Kopf wird er dir einen Korb geben.“
„Wird er nicht! Meine Liebe zu ihn, wird dich aus dem Weg drängen.“
„Werde ja nicht überheblich kleine Viola, du hast dir eindeutig ein zu hohes Ziele gesteckt.“
„Geh sofort runter von meinem Kaiba.“,forderte Viola.
„Deiner? Nein meiner.“,rief Schito.
„Deiner? Meiner!
„Nein Meiner!“
„Nein Meiner.“
„Hättest du wohl gerne, das ist meiner.“
„Wo steht bitte, dass das deiner ist?“ Wo steht da meins?“
„Sieht du das nicht? Das steht auf seiner Stirn geschrieben.“,erwiderte Viola und zeigte auf seine Stirn.
„Wo denn?“ Ich sehe nichts.“
„Blindfisch. Du solltest dir eine Brille zulegen.“
„Also wenn da nichts geschrieben steht, ist das meiner.“
„Vergiss es, der gehört mir.“
„So glaubt du. Sieh genauer hin Viola, das steht meins und dieses meins bezieht sich nicht auf dich sondern auf mich.“
„Nein, das ist meiner.“
„Meiner!“
„Nein, meiner.“
„Meiner“
„Meiner“
„Meiner“
„Meiner“
Und so ging das den ganzen restlichen Abend lang. Pech für Kaiba, der nicht schaffte Schito von seinen Schultern zu schütteln. So musste er dummerweise dem fortlaufendem Kampf der beiden zuhören.
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