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Geschichte: Fanfiktion
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von barbie91
erstellt: 05.09.2006
letztes Update: 09.09.2006
Geschichte, Romanze / P16 Slash
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Sauer blickte ich einem nach dem andern in die Gesichter und dann zu Lukas. Der jedoch setzte ein gut gequältes Lächeln auf. „Na, was macht ihr denn hier?“, fragte er die ungebetenen Gäste. Bastian, Michael und Miroslav lächelten uns an. „Urlaub, was sonst?“, antwortete Bastian und machte es sich auf einem der freien Stühle an dem Tisch bequem. Da kamen auch schon Simone (die Frau von Michael) mit Kindern, Sylwia (Frau von Miroslav) mit Kinder und Daniela (Freundin von Bastian).Kaum stand sie am Tisch da verstand Simone Ballack schon meinen Gesichtsausdruck: „Ach Frenchy! Wenn ich gewusst hätte, dass ihr eure Flitterwochen hier verbringt, wären wir woanders hingefahren, aber ihr habt ja nichts verraten!“, versuchte sie sich zu entschuldigen. „Wahrscheinlich genau aus diesem Grund!“, fuhr Miro fort und sah Michael an, der sofort verstand was Miro wollte. Nur Basti raffte mal wieder gar nichts und knabberte gemütlich an unserm Frühstück. „Was wollen wir denn heute machen. Jetzt wo wir alle hier sind, können wir ja auch alle was zusammen machen!“, nuschelte er in den Brotkorb. Lukas sah mich an und antwortete dann: „Also eigentlich wollten wir uns in den Flitterwochen nur Zeit für uns nehmen.“. Alle außer Basti, der wahrscheinlich nichts bekommen hatte nickten. „Wir werden sofort ein anderes Hotel suchen, dies hier ist ja zum Glück nicht das einzigste!“, entschloss Simone und die andern nickten, nur einer war dagegen: „Wieso das denn? Das Hotel ist doch super! Essen umsonst, prall gefüllte Minibar, Fernseher so groß wie Fenster....“, entgegnete Schweini. Miro schüttelte den Kopf und packte Basti am Arm. Der darauf hin ein Schnaufen von sich gab und somit zogen die Kollegen meines Mannes samt Familien ab.
Da mir sichtlich der Appetit vergingen war und auch Lukas nicht mehr wirklich Hunger hatten entschlossen wir uns nach oben auf unser Zimmer zu gehen und unsere Sachen für den Ausflug zusammen zu packen. Wortlos suchte ich meine Sachen zusammen. „Hey Süße!“, kam Lukas und umarmte mich. „Das ist doch nicht so schlimm. Ich bin mir sicher, dass Micha und Miro unsere Situation verstanden haben und sich ein anderes Hotel suchen werden und was Bastian angeht, du weißt wie er ist, der wird das auch noch verstehen. Lass uns erst mal losgehen und dann wirst du das ganz schnell vergessen, hm?“. Ich nickte bloß. Er gab mir noch einen Kuss und dann machten wir uns auf den Weg.
Als erstes entschieden wir uns dafür einen Spaziergang durch die Stadt zu machen, was sich jedoch bei 35 Grad zu einer echten härte Probe herausstellte. Deshalb setzten wir uns einfach in ein Café und verschnauften erst einmal. Doch aus dies konnten wir nicht sehr lange denn es kam ein kleiner Junge zu unserem Tusch und guckte Lukas mit großen Augen an. „Bist du Poldi?“, fragte der kleine mit ganz zittriger Stimme. Lukas lächelte. „Ja, der bin ich.“, gab er zurück. „Kannst du mir vielleicht ein Autogramm geben?“ fragte der Knirps weiter und streckt meinem Gatten sein Deutschland-Trikot entgegen. „Aber natürlich!“, antwortete Lukas und zwinkerte mir zu. Schnell kritzelte er seinen Namen aus T-Shirt und schon war der kleine weg. „Süß, was?“, wollte er wissen, doch ich wusste genau worauf er hinaus wollte. „Ich habe dir schon oft genug gesagt, dass ich jetz im Moment kein Kind will Lukas. Später sehr, sehr gerne, aber überleg doch mal! Ich bin gerade 20 und habe mit meinem Studium angefangen, du hast gerade den Verein gewechselt und bald fangen auch die ganzen Spiele an!“, holte ich ihn in die Realität zurück. „Du hast ja Recht! Aber so ein kleiner Prinz Poldi wär doch was, oder nicht?“. Ich schüttelte lachend den Kopf und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. Doch natürlich wurde auch dieser Moment unserer Zweisamkeit gestört, denn Lukas’ bester Freund stand grinsend vor uns. „Hey! Wir haben jetz so ein neues Hotel auch total schnieke und die Minibar is da der totale Kracher!“, informierte Bastian uns freudestrahlend. „Das ist aber toll!“, versuchte ich ihm freundlich mitzuteilen. „Na ja, wollt ich nur eben gesagt haben, ich muss dann auch schon weiter, die andern warten! Lukas ich ruf dich nachher ma an, dann können wir uns ja ma ohne die Weiber treffen! Bleib sauber!“, verabschiedete sich Basti und ging so schnell weg wie er gekommen war. Als ich zu meinem Schatz rübersah, musste ich sehen wie er sich am tot lachen war. „Was denn? Du kennst doch Schweini!“, verteidigte er sich, als er meinen Blick bemerkte. „Das ist ja das Problem! Ich kenne ihn!“ „Ach Frenchy! Ich weiß du ihn tief in deinem inneren sehr gerne hast, auch wenn du es im Moment nicht so zeigen kannst oder willst!“, wollte Lukas die Situation mit Humor retten. „Lukas, lass gut sein. Wir bezahlen einfach und gehen weiter. Ich hab jetz keine Lust mit dir zu streiten.“, antwortete ich genervt. Wieso konnte man denn noch nicht einmal in seinen Flitterwochen Ruhe haben?
Gesagt getan, nachdem wir bezahlt hatten spazierten wir noch ein bisschen an der Promenade entlang. Wie jede andere Frau auch, wollte ich unbedingt Klamotten kaufen gehen. Da Lukas, der zwar sonst auch ein richtiger Shopping-Freak war, hatte heute keine Lust, deshalb teilten wir uns auf und verabredeten uns in 2 Stunden später in unserer Suite im Hotel. Heute hatte ich einen richtig guten Tag und hatte nach den 2 Stunden mindestens 20 Tüten voller neuer Sachen und hatte auch was schönes für Lukas gefunden. Da aber auch meine Füße langsam am Ende waren, rief ich mir ein Taxi und ließ mich zurück ins Hotel fahren. Dort angekommen, ging ich vollbepackt zum Zimmer und klopfte an, damit Lukas mir aufmachen konnte. Er kam sofort und nahm mir erst die Tüten ab. „Warte noch bitte eben.“, meinte er zu mir und schloss die Tür wieder hinter sich zu. Zu erst fühlte ich mich ein bisschen verarscht, dachte mir dann aber, dass Lukas mit Sicherheit einen guten Grund hat mich warten zu lassen. Und als er nach ungefähr 5 langen Minuten wieder rauskam, war mir der Grund glasklar. Was ich sah als er aus der Tür kam, schockierte und faszinierte mich gleicher Maßen, denn diesen Anblick, den er mir grad anbot, durfte ich nicht all zu oft genießen!
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