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Geschichte: Fanfiktion
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von schaefchenbetreuerin
erstellt: 30.08.2006
letztes Update: 09.09.2006
Geschichte, Romanze / P12 Slash
(fertiggestellt)
Hallo Ihr Lieben,
hier mal ein Experiment meinerseits ( der Eiskalte Engel hatte es satt, immer die „Wilde Hilde“ und den süssen Phil lesen zu müssen *lach*) mit Poldi und Miro. Ich habe keine Ahnung, ob ich das vernünftig hin bekomme, da die beiden mir einfach nicht so vertraut sind. Wie auch immer. Ich versuche es hier einfach mal und würde mich freuen, wenn Ihr mir sagt, ob ich daran weiter schreiben soll….
So denn… Liebe Grüsse Eure Schäfchenbetreuerin
PS : Ich bin nicht böse, wenn Ihr meint, dass das nicht so meine Baustelle ist *lach*.. Bin sowieso schon wieder an einer Timo/Phil Geschichte am Schreiben *g*
Der Abschied mit meiner Freundin Monika war dieses Mal etwas weniger herzlich ausgefallen, als sonst. Wir hatten uns mal wieder gestritten, wie sooft über das unerschöpfliche Thema Fußball. Noch immer hatte sie nicht kapiert, oder nicht kapieren wollen, dass Fußball die Nummer eins in meinem Leben war und auch sie daran nichts ändern konnte.
Immer wieder hatte sie versucht mich dazu zu bewegen, nicht an dem Training mit dem deutschen Nationalteam teilzunehmen, doch so sehr ich sie eigentlich mochte, konnte ich dieses Opfer nicht für sie bringen.
„Du liebst mich nicht.“ Hatte sie mir an den Kopf geworfen und ich hatte nur mit den Schultern gezuckt und geantwortet:
„Du mich auch nicht, denn sonst würdest du mein Leben so akzeptieren wie es ist.“
Damit hatte ich meine Tasche genommen und war nach unten gegangen, zu dem Auto, indem bereits mein bester Freund Bastian auf mich wartete.
„Hey Lukas, du siehst ja nicht gerade fröhlich aus.“ Sagte der Mittelfeldspieler und sah mich prüfend an.
„Moni hat mir mal wieder die Hölle heiß gemacht. Ich weiß nicht, wie das auf Dauer weiter gehen soll? Sie kann doch nicht von mir verlangen, dass ich für sie das Fußballspielen aufgebe.“ Sagte ich verzweifelt und sah meinen besten Freund Hilfe suchend an.
„Nein, das kann sie wirklich nicht. Sie hat dich doch so kennen gelernt, als Profifußballer. Da hätte sie mal ein bisschen früher dran denken sollen. So und jetzt mach dir da keinen Kopf mehr drum. Wir fahren jetzt ins Trainingslager und haben da unseren Spaß, bei dem was wir am besten können, nämlich Fußball.“
Ich nickte nur und blickte dann auf die Strasse, auf die Basti sich langsam einfädelte.
„Schön das ihr alle da seid Jungs.“ Begrüsste uns unser Bundestrainer herzlich und winkte in die Runde.
„Wir haben einiges vor in der Woche hier. Wollen sehen, wo ihr steht und an was wir mit euch noch arbeiten müssen. Ich erwarte natürlich wie immer von allen vollen Einsatz, denn am Ende der Woche steht das Freundschaftsspiel gegen Schweden an und da möchte ich nicht, dass wir uns blamieren. Klar?“ die blauen Augen sahen uns prüfend an und alle Spieler nickten.
„Gut. So dann lese ich euch jetzt mal die Zimmerbelegung vor. Sie ist sicher nicht so, wie ihrs erwartet, aber das hat schon seinen Sinn. Vertraut mir in der Beziehung einfach, ja?“
Nun war erstes Gemurre zu hören und auch ich knurrte. „Na toll, das war dann wohl die schöne Woche, Basti.“ Sagte ich leise und verzog genervt das Gesicht.
„Also gut, dann fangen wir mal an. Michael und Jens haben jeweils ein Einzelzimmer.“ Ein glückliches Nicken der beiden zeigte, wie zufrieden sie mit der Entscheidung waren und nach einem kurzen Lächeln setzte der Trainer seine Rede fort „Gut, also dann. Oliver und David, Philipp und Arne, Robert und Thomas, Torsten und Bastian.“ Ich stöhnte auf. Damit war also unser Schicksal besiegelt.
„Ruhe Lukas.“ Ermahnte mich Jogi und deutete dann Jürgen einfach weiter zusprechen „Schnix und Jens N., Lukas und Miro.“ Ab diesem Moment hörte ich nicht mehr zu.
Wie konnte der Trainer nur? Gerade mit dem erfolgreichsten Stürmer der Bundesliga und dem Mann, der mir immer vor die Nase gehalten wurde, wenn es hieß, so müsste der Poldi sein, musste ich in ein Zimmer.
„Armer kleiner Drache.“ Hörte ich David sagen und ich ließ mein Gesicht in meine Hände sinken.
„Was verdammt noch mal hab ich verbrochen, dass dieser Tag heute so beschissen ist?“ hörte ich mich selbst sagen und versank in endlosem Selbstmitleid.
Als wir nach einer weiteren Ansprache und einem Abendessen die Zimmer bezogen, vermied ich es meinen neuen Zimmerkollegen auch nur anzusehen, doch ihm schien das nicht wirklich zu behagen.
„Lukas, was ist los? So furchtbar bin ich doch auch nicht. Hab ich dir je irgendwas angetan, dass du mich gänzlich ignorierst?“ hörte ich ihn fragen, nachdem wir unsere Sachen in den Schränken verstaut hatten.
Ich schluckte kurz und drehte dann langsam meinen Kopf zu ihm und sagte mit eiskalter Stimme „Ja, du lebst und machst mir das Leben zur Hölle. Das ist es, was du mir antust.“
Für eine Sekunde dachte ich den Ausdruck von Verletzung in seinen Augen gesehen zu haben, doch dann erwiderte er nur ebenso kühl „Tja, manche Menschen sind einfach nicht für den Profisport geeignet und du gehörst leider dazu Podolski.“
Entrüstet über die Worte war ich zu Basti und Torsten ins Zimmer gestürmt, wo mich der Ältere sofort zu beruhigen versuchte. „Komm runter Lukas. Du hast angefangen ihn zu provozieren. Er hat dich nur gefragt, warum du ihn ignorierst.“ Sagte Torsten ruhig und zog sich seine Socken aus, die er auf den Sessel, der neben dem Bett stand warf.
„Aber, aber er meinte, ich wäre für diesen Sport nicht geeignet. Was bildet der sich eigentlich ein?“ begehrte ich erneut auf, doch auch Basti schüttelte nur den Kopf.
„Du bist einfach zu impulsiv, kannst austeilen, aber nichts einstecken. Versuch mit Miro klar zu kommen. Er ist eigentlich wirklich ein sehr netter Kerl.“
„Genau das ist er. Er ist ein super Kumpel und kann dir sicher helfen, wenn du ihn lässt.“ Bestätigte nun auch Torsten und da ich mich nun absolut unverstanden fühlte, ließ ich die beiden einfach ohne ein weiteres Wort allein und verschwand beleidigt in den Garten des Hotels.
„Hey Poldi.“ Hörte ich da eine bekannte Stimme und als sich David neben mich setzte atmete ich tief durch.
„Hi David.“ Erwiderte ich und betrachtete die Sterne, die am Himmel leuchteten.
„So ganz allein hier draußen, wo hast du denn Schweini gelassen?“ fragte mich mein Kumpel aus Dortmund irritiert, denn sonst hingen Basti und ich immer zusammen.
„Der ist bei seinem neuen besten Kumpel Torsten und sie verbünden sich gerade gegen mich.“
David sah mich fragend an und nachdem ich ihm die ganze Geschichte ebenfalls erzählt hatte sagte er nur vorsichtig:
„Nimm es mir bitte nicht übel, aber die beiden haben schon Recht. Miro ist echt ein super lieber Kerl. Vielleicht solltest du ihm einfach eine Chance geben, es dir auch zu beweisen.“
Innerlich dachte ich zu zerbersten. Nicht auch noch David, der sich auf die Seite des Bremer Stürmers stellte, dachte ich und schüttelte den Kopf, in der Hoffnung aus einem bösen Traum zu erwachen. Doch nichts passierte und so sagte ich resigniert:
„In Ordnung, ich gebe ihm eine Chance, aber wenn er die verspielt…“
Als ich nach einer weiteren Stunde unter dem Sternenhimmel in unser gemeinsames Zimmer zurückkehrte, war bereits das Licht gelöscht und nur das leise Atmen verriet, dass noch eine Person in diesem Zimmer wohnte.
Leise, um ihn nicht zu wecken und mich vielleicht heute noch einer Konfrontation aus zusetzten schlich ich mich ins Bad und machte mich fertig zum Schlafen.
Während ich dann noch die günstigste Schlafstellung suchte, glitt mein Blick zum Nachbarbett, indem nun vom Mondlicht beleuchtet mein so verhasster Kollege lag.
„Eigentlich sieht er gar nicht so böse aus wenn er schläft.“ Sagte ich leise zu mir selbst und merkte, wie ein Grinsen über mein Gesicht huschte, als sich Miro noch mehr einrollte und so fast wie ein Baby wirkte. Nein, vor dem dort brauchte ich nun wirklich keine Angst zu haben, aber mögen würde ich diesen Kerl dort niemals!
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