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Geschichte: Fanfiktion
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von studentin
erstellt: 29.08.2006
letztes Update: 29.08.2006
Geschichte, Allgemein / P12
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Die Geschichte ist reine Fantasie und ich hoffe, dass sie sich niemals wirklich ereignen wird...
Alleine gelassen...
Sie hatte ihn verlassen...Sie war einfach fort... Nun stand er hier...auf einem kleinen Friedhof...alleine und weinte. Der Regen prasselte auf ihn herunter und die Kälte erfasste seinem Körper. Es war ein verregneter Augusttag und das Wetter passte zu seiner Stimmungslage. Er starrte auf das schlichte Holzkreuz, auf dem ihr Name stand...
Warum hatte das passieren müssen? Warum hatte ihm das Schicksal den Menschen genommen, den er über alles liebte? Nichts würde mehr so sein wie früher... Warum war dieser Unfall passiert? Hätte er es verhindern können? All diese Fragen quälten ihn seit dem Augenblick, an dem er die schreckliche Nachricht von ihrem Tod bekommen hatte...aber er fand keine Antwort darauf. Er würde wohl auch nie eine Antwort darauf bekommen.
Sie hatten doch erst vor zwei Tagen geheiratet und waren so glücklich miteinander gewesen. Er hatte sich auf den ersten Blick in sie verliebt...
Sie waren einander bei der WM begegnet...Sie war die Masseurin und für das Wohl der deutschen Nationalelf zuständig. Er hatte lange um ein Date bitten müssen, aber schließlich hatte sie doch nachgegeben. Ab dem ersten Date waren sie unzertrennlich gewesen und sie hatte ihm zwei kleine Mädchen geschenkt....Lisa-Katharina und Lena. Es waren Zwillinge und inzwischen drei Jahre alt...
Geheiratet hatten sie erst vor zwei Tagen, denn viel zu lange hatte er Angst gehabt, sich so fest zu binden... Jetzt ärgerte er sich darüber, denn viel zu wenig Zeit war ihnen als Ehepaar vergönnt. Bei ihrer Hochzeit hatten ihre Kinder die Blumen gestreut und hatten unheimlich süß ausgesehen in ihren Kleidchen. Sie hatten miteinander um die Wette gestrahlt und es war für die ganze Familie ein wunderschöner Tag gewesen...und jetzt das. Wie sollte er ihnen nur erklären, dass die Mama nie wieder kommen würde?
Das Leben war so ungerecht... Er liebte seine kleinen Mädchen über alles und er würde alles tun, um sie zu beschützen...aber im Moment hatte er das Gefühl, das nicht zu können. Sie erinnerten ihn einfach zu sehr an seine verstorbene Frau...Sie waren schon jetzt ein Ebenbild ihrer Mutter und er wollte sie mit seinem Leben beschützen. Von dem ersten Tag an, an dem er von der Schwangerschaft erfahren hatte, hatte er alles dafür getan, um seine kleine Familie zu beschützen.
Gestern hatte er nun mit einem Schlag fast alles verloren...Das Einzige, was ihm geblieben war waren seine Kinder...die einzige lebendige Erinnerung an seinen Sonnenschein, wie er sie oft genannt hatte. Ein Geisterfahrer hatte sie aus dem Leben gerissen und sie hatte eine große Lücke hinterlassen. Seine Petra war einfach nicht mehr da... Er konnte und er wollte das nicht glauben.
Jedes Mal, wenn die Tür aufging hoffte er, sie würde vor ihm stehen, ihn in den Arm nehmen, ihn küssen und er würde wissen, es war kein Traum...doch er wachte nicht auf, denn es war kein böser Traum, sondern die bittere Realität. Noch gestern Morgen hatten sie sich leidenschaftlich geliebt und mit einem innigen Kuss hatte sie sich wie immer von ihm verabschiedet...Es war ein ganz normaler Tag...während sie bei der Arbeit war, hatte er sich um die Kinder gekümmert, doch an diesem Abend kam sie nicht nach Hause...sondern es standen zwei Polizisten vor ihm, die ihm die traurige Nachricht überbracht hatten.
Er war weinend zusammengebrochen. Die Beerdigung und alles weitere hatte er wie in Trance organisiert. Die Beerdigung heute war das Schlimmste, was er jemals in seinem Leben erlebt hatte... Wie sollte es nur ohne sie weitergehen? Mit ihrem Tod, war auch ein Stück von ihm gestorben....
Am liebsten wäre er ihr gefolgt, aber er wusste, dass er das nicht durfte...Petra, seine über alles geliebte Ehefrau, hätte das niemals gewollt und er konnte seine Kinder nicht alleine lassen. Es war schon schlimm genug, dass sie jetzt ohne ihre liebevolle Mutter aufwachsen mussten. Er betrachtete das Bild, das ebenfalls auf dem Holzkreuz angebracht war „Warum?“ war das Einzige, was er hervorbrachte, bevor er weinend in die Knie sank.
Er kniete vor dem Grab, in dem seine frisch angetraute Ehefrau lag und die er nie wieder sehen würde. Es zeriss ihm das Herz...Er hatte das Gefühl ihren letzten Kuss noch auf seinen Lippen und die Berührung ihrer Hände auf seinem Körper zu spüren...
Langsam hörte der Regen auf und die Sonne brach durch die Wolken... Es kam ihm vor, wie ein Zeichen und so stand er auf.
„Ich habe dir vor zwei Tagen das Versprechen gegeben, dass ich dich lieben werde, bis der Tod uns scheidet...Leider hat uns der Tod viel zu früh voneinander getrennt. Ich werde dich für den Rest meines Lebens lieben. Ich werde unsere zwei Mädchen beschützen und ihnen der beste Vater sein, den man sich wünschen kann. Ich weiß, ich werde dich niemals ersetzen können, aber ich möchte es zumindest versuchen. Du fehlst mir und du fehlst hier. Du hast eine große Lücke hinterlassen. Leider war uns viel zu wenig Zeit als Ehepaar und Eltern vergönnt, aber ich weiß, dass du da bist. Wenn auch nicht mehr hier bei uns...Ich werde die Kinder nie alleine lassen und dich auch nicht. Ich liebe dich mein Sonnenschein und werde es immer tun.“
Erneut bahnten sich die Tränen ihren Weg, aber es ging ihm ein wenig besser. Er würde nie verstehen können, warum das Schicksal so grausam war, aber er wusste: Sein Leben würde weitergehen müssen...und mit diesem Gedanken verließ er den Friedhof, um nach Hause zu gehen...wo schon seine zwei kleinen Töchter auf ihn warteten...die ihn brauchten und die ihn liebten und er wusste: Seine Frau würde immer bei ihnen sein...
Alleine gelassen...
Sie hatte ihn verlassen...Sie war einfach fort... Nun stand er hier...auf einem kleinen Friedhof...alleine und weinte. Der Regen prasselte auf ihn herunter und die Kälte erfasste seinem Körper. Es war ein verregneter Augusttag und das Wetter passte zu seiner Stimmungslage. Er starrte auf das schlichte Holzkreuz, auf dem ihr Name stand...
Warum hatte das passieren müssen? Warum hatte ihm das Schicksal den Menschen genommen, den er über alles liebte? Nichts würde mehr so sein wie früher... Warum war dieser Unfall passiert? Hätte er es verhindern können? All diese Fragen quälten ihn seit dem Augenblick, an dem er die schreckliche Nachricht von ihrem Tod bekommen hatte...aber er fand keine Antwort darauf. Er würde wohl auch nie eine Antwort darauf bekommen.
Sie hatten doch erst vor zwei Tagen geheiratet und waren so glücklich miteinander gewesen. Er hatte sich auf den ersten Blick in sie verliebt...
Sie waren einander bei der WM begegnet...Sie war die Masseurin und für das Wohl der deutschen Nationalelf zuständig. Er hatte lange um ein Date bitten müssen, aber schließlich hatte sie doch nachgegeben. Ab dem ersten Date waren sie unzertrennlich gewesen und sie hatte ihm zwei kleine Mädchen geschenkt....Lisa-Katharina und Lena. Es waren Zwillinge und inzwischen drei Jahre alt...
Geheiratet hatten sie erst vor zwei Tagen, denn viel zu lange hatte er Angst gehabt, sich so fest zu binden... Jetzt ärgerte er sich darüber, denn viel zu wenig Zeit war ihnen als Ehepaar vergönnt. Bei ihrer Hochzeit hatten ihre Kinder die Blumen gestreut und hatten unheimlich süß ausgesehen in ihren Kleidchen. Sie hatten miteinander um die Wette gestrahlt und es war für die ganze Familie ein wunderschöner Tag gewesen...und jetzt das. Wie sollte er ihnen nur erklären, dass die Mama nie wieder kommen würde?
Das Leben war so ungerecht... Er liebte seine kleinen Mädchen über alles und er würde alles tun, um sie zu beschützen...aber im Moment hatte er das Gefühl, das nicht zu können. Sie erinnerten ihn einfach zu sehr an seine verstorbene Frau...Sie waren schon jetzt ein Ebenbild ihrer Mutter und er wollte sie mit seinem Leben beschützen. Von dem ersten Tag an, an dem er von der Schwangerschaft erfahren hatte, hatte er alles dafür getan, um seine kleine Familie zu beschützen.
Gestern hatte er nun mit einem Schlag fast alles verloren...Das Einzige, was ihm geblieben war waren seine Kinder...die einzige lebendige Erinnerung an seinen Sonnenschein, wie er sie oft genannt hatte. Ein Geisterfahrer hatte sie aus dem Leben gerissen und sie hatte eine große Lücke hinterlassen. Seine Petra war einfach nicht mehr da... Er konnte und er wollte das nicht glauben.
Jedes Mal, wenn die Tür aufging hoffte er, sie würde vor ihm stehen, ihn in den Arm nehmen, ihn küssen und er würde wissen, es war kein Traum...doch er wachte nicht auf, denn es war kein böser Traum, sondern die bittere Realität. Noch gestern Morgen hatten sie sich leidenschaftlich geliebt und mit einem innigen Kuss hatte sie sich wie immer von ihm verabschiedet...Es war ein ganz normaler Tag...während sie bei der Arbeit war, hatte er sich um die Kinder gekümmert, doch an diesem Abend kam sie nicht nach Hause...sondern es standen zwei Polizisten vor ihm, die ihm die traurige Nachricht überbracht hatten.
Er war weinend zusammengebrochen. Die Beerdigung und alles weitere hatte er wie in Trance organisiert. Die Beerdigung heute war das Schlimmste, was er jemals in seinem Leben erlebt hatte... Wie sollte es nur ohne sie weitergehen? Mit ihrem Tod, war auch ein Stück von ihm gestorben....
Am liebsten wäre er ihr gefolgt, aber er wusste, dass er das nicht durfte...Petra, seine über alles geliebte Ehefrau, hätte das niemals gewollt und er konnte seine Kinder nicht alleine lassen. Es war schon schlimm genug, dass sie jetzt ohne ihre liebevolle Mutter aufwachsen mussten. Er betrachtete das Bild, das ebenfalls auf dem Holzkreuz angebracht war „Warum?“ war das Einzige, was er hervorbrachte, bevor er weinend in die Knie sank.
Er kniete vor dem Grab, in dem seine frisch angetraute Ehefrau lag und die er nie wieder sehen würde. Es zeriss ihm das Herz...Er hatte das Gefühl ihren letzten Kuss noch auf seinen Lippen und die Berührung ihrer Hände auf seinem Körper zu spüren...
Langsam hörte der Regen auf und die Sonne brach durch die Wolken... Es kam ihm vor, wie ein Zeichen und so stand er auf.
„Ich habe dir vor zwei Tagen das Versprechen gegeben, dass ich dich lieben werde, bis der Tod uns scheidet...Leider hat uns der Tod viel zu früh voneinander getrennt. Ich werde dich für den Rest meines Lebens lieben. Ich werde unsere zwei Mädchen beschützen und ihnen der beste Vater sein, den man sich wünschen kann. Ich weiß, ich werde dich niemals ersetzen können, aber ich möchte es zumindest versuchen. Du fehlst mir und du fehlst hier. Du hast eine große Lücke hinterlassen. Leider war uns viel zu wenig Zeit als Ehepaar und Eltern vergönnt, aber ich weiß, dass du da bist. Wenn auch nicht mehr hier bei uns...Ich werde die Kinder nie alleine lassen und dich auch nicht. Ich liebe dich mein Sonnenschein und werde es immer tun.“
Erneut bahnten sich die Tränen ihren Weg, aber es ging ihm ein wenig besser. Er würde nie verstehen können, warum das Schicksal so grausam war, aber er wusste: Sein Leben würde weitergehen müssen...und mit diesem Gedanken verließ er den Friedhof, um nach Hause zu gehen...wo schon seine zwei kleinen Töchter auf ihn warteten...die ihn brauchten und die ihn liebten und er wusste: Seine Frau würde immer bei ihnen sein...
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