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von Mette    erstellt: 19.08.2006    letztes Update: 31.08.2006    Geschichte, Romanze / P18    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Diese Story ist nichts als Produkte meiner Phantasie. Sie entspricht in keinerlei Hinsicht der Wahrheit, ist niemals so passiert wie sie beschrieben wurde. Die auftretenden Realen Personen sind in ihren eingebundenen Handlungen erfunden und entsprechen so wie beschrieben nicht der Realität. Die erfundenen Personen wurden keinen real existierenden Personen nachempfunden.

"Und du passt gut auf dich auf, versprichst du mir das?"
"Ja, Papa. Natürlich. Ich bin doch nicht das erste Mal alleine weg."
"Nein. Aber das erste Mal alleine für ein ganzes Jahr oder länger."
"Oh Papa!„ Julia verdrehte die Augen. „Es ist doch nur London. Es ist nicht New York oder dergleichen. In einer guten Stunde oder anderthalb bist du mit dem Flugzeug dort, wenn du mich besuchen kommen willst. Oder Mama. Oder wer auch immer zu mir kommen mag. Und wenn ich Zeit habe dann komme ich auch mal nachhause." versuchte sie zu versprechen, doch ihr Vater schüttelte den Kopf.
"Was eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Du bleibst schön in London und lernst Englisch. Und nach deinem Aufenthalt kommst du zurück und wehe du kannst dich nicht perfekt mit meinen Kunden unterhalten."
Johann Tenzer sagte das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Er sah seine Tochter wirklich sehr ungern nach England gehen, doch er wusste auch, dass es für sie nur von Vorteil war, ein Jahr lang in London zu leben. Oder wieviel Zeit sie sich auch immer dort nehmen wollte.
„Das kann ich jetzt schon.„
„Ich weiß doch, Julchen. So, und jetzt geh, sonst verpasst du dein Flugzeug und ich muss dich über den Ärmelkanal tragen. Und du weißt, wie sehr ich lange Fußmärsche hasse.„
Julia lachte und machte sich aus der Umarmung ihres Vaters los. „Okay, ich melde mich natürlich bei euch, sobald ich angekommen bin und mein Zimmer gefunden habe.„
„Tu das. Und pass...aber das hab ich ja schon gesagt.„
„Ja, Papa, hast du.„
Sie warf ihm noch einen Handkuss zu und merkte, dass ihr Blick vor Tränen immer verschleierter wurde. Sie winkte Johann ein letztes Mal kurz zu, dann wandte sie sich um und lief davon, ohne noch einmal zurückzuschauen. Sie war sich sicher, dass sie ihn bald wiedersehen würde, sie hatte vor ein paar Tagen, als sie in seiner Schreibtischschublade nach Lochverstärkern gesucht hatte, ein Ticket gefunden, das auf ihn ausgestellt war und das nach London ging. In sechs Wochen. Zuerst hatte sie sich aufgeregt, dass er ihr nicht zutraute, sich allein in der englischen Hauptstadt zurechtzufinden, doch ihre Mutter hatte ihre Bedenken zerstreut und ihr erklärt, dass Johann beruflich in England sein würde, sich die Gelegenheit für einen Besuch aber sicherlich nicht entgehen ließe.
Völlig in Gedanken versunken, merkte Julia erst, dass sie jemanden über den Haufen gerannt hatte, als derjenige einen leisen Ton von sich gab. Sie drehte sich erschrocken um und sah einen baumlangen Kerl das Gesicht verziehen.
„Ja, scheiße, das tut mir jetzt leid. Aber ich hab nicht aufgepasst und war in Gedanken. Ich hab Sie nicht gesehen. Oder so. Vielleicht hab ich sie ja auch übersehen, denn dünn genug sind Sie ja.  Das hätte ich jetzt wohl auch besser für mich behalten, aber egal. Ich seh Sie ja nie wieder. Also: Sorry und nichts für ungut, Mister. Ich hoffe, Sie haben sich nichts getan. Doch da Sie noch aufrecht stehen können, gehe ich davon aus, dass noch alles an seinem Platz ist.„ Julia legte den Kopf in den Nacken, damit sie in das Gesicht ihres Gegenübers blicken konnte. „Wenn man das bei einer solchen Länge noch als alles am Platz bezeichnen kann. Sie haben nicht zufällig irgendwelche Wachstumspillen anstelle von Drops gelutscht?„
Sie ließ den Mann nicht zu Wort kommen, doch als sie näher darüber nachdachte,verstand er sie vielleicht gar nicht. Sie legte den Kopf schief. „Sie verstehen kein Wort, von dem was ich Ihnen gerade erzähle, was?„
„Äh...„
„Das dachte ich mir schon. In dem Fall: Sorry.„ Sie zuckte mit den Schultern und schenkte ihm noch ein entschuldigendes Lächeln hinterher. Dann drehte sie sich um und verschwand in der Menge. Der Mann starrte ihr hinterher, er war wirklich groß genug, um sehen zu können, wo sie hinlief.

„Darf ich bitte durch?„
„Sicher, einen Moment bitte...„ Julia versuchte, ihr Handgepäck nach oben in die Aufbewahrungsbox zu bekommen, doch es war ihr ein wenig zu schwer geraten und nun musste sie dafür büßen. „Ich habs gleich.„ sagte sie mit atemloser Stimme. Sie kämpfte sich immer noch mit ihrer Tasche ab.
„Ich kann Ihnen auch helfen. Wenn ich darf.„
„Ich kann das schon...Seien Sie doch nicht so ungeduldig. Sie kommen schon noch zu ihrem Platz. Ich bin nun mal kein Riese und diese Fächer sind zu hoch für mich.„
„Nicht für mich.„
Ein Arm griff an Julia vorbei und hiefte ihre Tasche in das dafür vorgesehene Fach.
„Danke, aber...Oh scheiße. Sie schon wieder? Sie sind wirklich groß genug...Und Sie haben mich vorhin auch verstanden. Warum haben Sie das nicht gesagt, sondern mich ununterbrochen reden lassen?„
Er zuckte mit den Schultern. „Ich wollte Sie nicht unterbrechen...Darf ich jetzt trotzdem durch?„
„Ja...ja, dürfen Sie...Sie sitzen neben mir? Nein, bitte, das geht nicht.„ Julia schüttelte heftig den Kopf. „Ich kann nicht, ich meine, das ist mir viel zu peinlich.„ Sie sah sich nach der Stewardess um, damit sie sie um einen anderen Platz bitten konnte.
„Setzen Sie sich, ich bin auch still.„ bat der Mann.
„Sie haben doch überhaupt noch nicht viel gesagt.„
"Und dabei wird es auch bleiben. Aber tun Sie mir den Gefallen und setzen sich. Und sind auch still."
"Was?" Julia starrte ihn an.
"Sie sollen sich setzen und still sein. Welches ist Ihr Platz, Fenster oder Gang?" fragte er, nun leicht ungeduldig.
"Wenn ich mir Ihre Beinlänge so ansehe, Fenster. Denn Sie können dort nicht sitzen." Julia schob sich an ihm vorbei in ihre gemeinsame Sitzreihe und ließ sich auf den Platz am Fenster plumpsen.
Ohne ein weiteres Wort, setzte er sich ebenfalls, schnallte sich an und schloss die Augen. Julia kramte in ihrer Handtasche und suchte nach einem Buch zum Lesen. Aufgrund der kurzen Entfernung würde es kein Essen geben, das wusste sie schon. Sie hatte sich informiert.
„Sie sollten sich anschnallen.„
„Was?„ Sie schrak aus ihrer Lektüre hoch.
„Anschnallen. Seat belts...Sicherheitsgurte. Die Stewardess war schon hier.„
„Oh...oh, ja. Danke.„ Sie hob den Hintern und kramte nach ihren Sicherheitsgurten um sie festzuzurren. „Mist.„ Ihr Buch rutschte von ihren Knien und fiel unter den Sitz ihres Vordermannes. Sie schnallte sich ab und beugte sich im selben Moment wie ihr Nebenmann vor. Es knallte und sie waren mit den Köpfen zusammengestoßen.
„Das darf doch nicht wahr sein....„ Er fischte das Buch hervor und rieb sich die pochende Stirn.
„Was sind Sie? Ziehen Sie das Pech an?„
„Das selbe könnte ich Sie fragen. Mein Schädel tut mir immerhin auch weh! Ich krieg bestimmt eine Beule!„ Sie taste ihre Stirn ab und suchte die Stelle, an der sie zusammengestoßen waren. Als sie sie gefunden hatte zuckte sie zusammen, so weh tat es.
„Scheiße.„ zischelte sie und suchte in ihrer Handtasche nach einem Spiegel, um sich das Ausmaß des Missgeschickes ansehen zu können. „Das wird ne fette Beule....Bei Ihnen ist es schon eine.„ sagte sie, als sie hochblickte.
„Was?„
„Ja, hier, sehen Sie mal.„ Sie hielt ihm den Spiegel unter die Nase und zang ihn quasi, reinzusehen. „Das ging aber flott. Sie sollten sich einen Eisbeutel geben lassen. Die Stewardess kann bestimmt mit einem aufweisen.„
„Wäre wohl besser, was?„
„Das kann man so sagen, es sei denn, sie stehen auf Schmerzen.„
Er verzog das Gesicht und schüttelte den Kopf. „Wer tut das schon?„
„Es gibt Leute, die stehen auf alles. Auch auf Schmerzen. Und zwar auf solche, bei denen Sie mit den Ohren schlackeln würden.„ Julia sah ein wenig näher hin und entdeckte, dass seine Ohren abstehend waren. „Aber das können Sie bestimmt auch so.„
„Ohrenwitze. Ich hasse das.„
„Gut, dann hören Sie vielleicht auf, mit mir zu reden, wenn ich mir noch einen einfallen lasse.„
Er starrte sie an. „Ich hab doch noch so gut wie kein Wort gesagt! Sie reden doch die ganze Zeit ohne Punkt und Komma!„
„Ich? Wieso sollte ich das, ich kenne Sie doch gar nicht! Da kommt die Stewardess...Hallo? Hallo! Entschuldigen Sie, wir bräuchten Eisbeutel, wir hatten einen kleinen Zusammenstoß.„
„Brauchen Sie einen Arzt?„ wollte die Flugbegleiterin besorgt wissen.
Julia winkte ab. „Quatsch. Zwei Eisbeutel. Jeder einen.„
„Ich kümmere mich darum.„ versprach sie und eilte mit schnellen Schritten davon.
„Wo waren wir stehen geblieben?„
„Erstens sitzen wir und zweitens wollten Sie still sein.„
„Wieso sollte ich? Sie reden doch auch.„
„Ich möchte aber gar nicht reden. Ich gebe Ihnen nur Antworten.„
„Und warum? Wenn Sie nicht reden wollen, dann tun Sie es doch ganz einfach nicht.„
Er machte den Mund auf und wieder zu und verzichtete somit darauf, noch etwas dazu zu sagen. Stattdessen lehnte er sich zurück und schloss die Augen, auf den Eisbeutel wartend. Seine Stirn pochte und er wünschte sich, die Maschine doch nicht mehr erreicht zu haben. Bisher hatte es ihm keinen Vorteil beschert, sich so beeilt zu haben, damit er noch mit der Frühmaschine fliegen konnte, statt mit der am Abend. Aber er musste sich ja abhetzen und doch noch ins Taxi schmeißen, anstatt sich alle Zeit der Welt zu lassen. Nun hatte er seine Quittung bekommen: Den Schlag einer schweren Tasche in den Magen, eine Quasseltante neben sich und eine Beule an der Stirn. Eine klasse Bilanz für einen so kurzen Morgen.
„Ihr Eisbeutel.„
Er machte die Augen wieder auf und bevor er etwas sehen konnte, spürte er schon kaltes Plastik auf seiner Stirn. Die überraschende Wucht davon warf ihn zurück in seinen Sitz. Er hob die Hand und nahm den Beutel wieder weg.
„Nein, drauflassen.„ Julia kam ihm zuvor und hinderte ihn daran. „Sonst hilft das ja nicht.„
„Ich weiß sehr wohl, was ein Eisbeutel kann und was nicht. Ich habe nicht das erste Mal einen in der Hand.„
„Genauso kommt es mir aber vor.„
„Wollten wir nicht still sein?„ quetschte er zwischen den Zähnen hervor.
„Ich sag doch gar nichts.„
„Sie merken wohl gar nicht mehr, wenn Sie reden, was?„
„Bitte?„
Er nahm den Eisbeutel nun doch von der Stirn und als Julia die Hand heben wollte, fing er sie blitzschnell am Gelenk ab und hielt sie fest. „Sie reden und reden und reden. Sie labern mir ein Ohr ab und eins wieder dran, und halten mir gleichzeitig vor, dass ich Ihnen zu gesprächig bin. Hören Sie sich erst selbst einmal zu bevor Sie mich kritisieren!„
Sie befreite ihre Hand aus seinem Griff und nahm sie wieder zu sich. „Dann bin ich jetzt still.„
„Das wäre die beste Idee die Sie haben könnten.„
Julia schnappte sich ihr Buch und begann zu lesen. Doch bereits nach ein paar Minuten musste sie es wieder zuklappen. Das Lesen bereitete ihr Kopfschmerzen und die Buchstaben verschwammen vor ihren Augen. Sie machte sie zu. Hoffentlich hatte sie sich keine Gehirnerschütterung zugezogen bei dem Zusammenstoß mit dem Mann neben ihr. Das hätte ihr gerade noch gefehlt, eine Gehirnerschütterung konnte sie nun nicht gebrauchen.
Julia schnappte sich ihr Buch und begann zu lesen. Doch bereits nach ein paar Minuten musste sie es wieder zuklappen. Das Lesen bereitete ihr Kopfschmerzen und die Buchstaben verschwammen vor ihren Augen. Sie machte sie zu. Hoffentlich hatte sie sich keine Gehirnerschütterung zugezogen bei dem Zusammenstoß mit dem Mann neben ihr. Das hätte ihr gerade noch gefehlt, eine Gehirnerschütterung konnte sie nun nicht gebrauchen.
Nach dem Start kam die Stewardess noch einmal vorbei und erkundigte sich nach dem Befinden.
"Geht es Ihnen wirklich gut?" fragte sie künstlich besorgt.
"Ja." Der Mann nickte.
"Und Ihnen, Miss, Sie sehen so blass aus. Ist Ihnen übel? Soll ich nicht vielleicht doch nach einem Arzt sehen?"
"Nein, sollen Sie nicht. Mir gehts es gut." antwortete Julia eine Spur zu heftig. Ihr Nachbar hob den Kopf und sah sie von der Seite her an. Die Stewardess zog sich zurück.
"Warum sind Sie jetzt so biestig? Die Frau kann doch nichts dazu." sagte er schließlich. "Die macht nur ihren Job."
"Fangen Sie schon wieder an?" Julia drehte den Kopf. Sie kniff die Augen zusammen, die Helle im Flugzeug war mit einem Mal unerträglich für sie. "Ich dachte Sie hatten still sein wollen."
"Das hatte ich auch gedacht." brummelte er. "Aber umgekehrt."
"Umgekehrt?"
"Ja. Sie wollten still sein. Also bitte."
"Sie haben doch wieder angefangen."
„Weil Sie die Stewardess angepflaumt haben. Ohne Grund.„
„Ist doch meine Sache.„ Julia drehte ihm den Rücken zu. Er schüttelte den Kopf und ließ sie in Ruhe.
Sie versuchte zu schlafen, doch es ging nicht. Das war ja ein schöner Beginn ihres Londonaufenthaltes. Hoffentlich würde es in Zukunft besser werden.
„Wollen Sie im Flugzeug übernachten?„
Julia fühlte sich an der Schulter gepackt. Sie drehte sich um.
„Mmh, Sie schon wieder?„
„Immer noch. Aber nicht mehr lange, denn wir sind nämlich da.„
„Schon?„
„Exakt. Ihre Tasche steht da, fallen Sie...Ich hab doch gesagt, Sie sollen nicht drüberfallen!„ Er fing sie auf und stellte sie wieder auf die Beine. Dann sah er ihr prüfend ins Gesicht, das nun ziemlich bleich aussah. Ihre glasigen Augen taten ein übriges, um sie krank aussehen zu lassen.
„Hören Sie...„
„Müssen Sie mich so anstarren?„ motzte sie.
„Sie haben Schmerzen.„
„Macht es das besser oder rechtfertigt es das in irgendeiner Weise? Ja, ich habe Schmerzen.„
„Gut, dann...„
„Gut? Ich wüsste wirklich nicht, was daran gut sein sollte.„
„Wirklich gut wäre, Sie würden mich jetzt zu Wort kommen lassen.„
„Haben Sie Ihr Redepensum nicht schon überschritten?„
Er ging nicht darauf ein, sondern bückte sich, um zu seiner eigenen Tasche auch noch ih Handgepäck hochzunehmen.
„Ich bringe Sie jetzt ins Krankenhaus, wo Sie sich untersuchen lassen.„
„Sie lassen jetzt meine Tasche los und sobald wir aus dem Flugzeug hier heraus sind, gehen Sie ganz schnell in eine ganz andere Richtung als ich. Das ist bei Gott das einzige, das ich Ihnen erlaube zu tun.„
„Wenn Ihnen der Kopf nur halb so weh tut wie meiner, dann folgen Sie meinem Rat und lassen sich untersuchen.„ Er schob sie vor sich her den Gang entlang bis zur Tür.
„Und warum tun Sie das nicht auch?„
„Ich werde mich untersuchen lassen, da können Sie Gift drauf nehmen.„
„Ah.„
„Vorsicht, Stufe.„ er wies auf den Absatz, den sie zu überschreiten hatten um auf die Gangway zu gelangen. Julia senkte den Blick und augenblicklich fing alles an, sich zu drehen. Sie hielt sich am Geländer fest und setzte nur langsam einen Fuß vor den anderen.
„Ich sagte doch, ich fahre Sie in die Klinik.„
„Wenn, dann nehme ich ein Taxi. Wir sollten nicht noch länger in der Gegenwart des jeweils anderen bleiben, wir wollen schließlich noch ein paar Jährchen leben.„
Auf der Erde angekommen streckte sie die Hand aus und wartete darauf, dass er ihr die Tasche gab.
„Bitte.„ versuchte sie es. Er zögerte, reichte sie ihr dann aber doch. Immerhin ging ihn das alles gar nichts an.
„Danke, und jetzt: Auf wiedersehen.„
„Sicher?„
„Nein, besser nicht, da haben Sie recht. Das könnte unter Umständen zu schwereren Verletzungen führen, die Sie und ich beide nicht gebrauchen können.„ Sie nickte ihm zu und machte sich dann auf die Suche nach der Gepäckausgabe, ihre Sonnenbrille auf der Nase, die Tasche über der Schulter hängend. Ein paar Augenblicke sah er ihr hinterher, dann ging er ebenfalls seines Weges, Richtung Ausgang. Gepäck hatte er außer dem Handgepäck keines, immerhin lebte er in London und war lediglich übers Wochenende bei seiner Familie gewesen.
 
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