■
Geschichte: Fanfiktion
/ Computerspiele
/ Resident Evil
/ Resident Evil 4
/ Resident evil 4 (!!!!!)
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von Sissi
erstellt: 01.08.2006
letztes Update: 01.08.2006
Geschichte, Abenteuer / P18
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Leon sah ein paar Raben auf fliegen und fragte sich was Pueblo für ein Dorf sein mochte, wenn es so abgelegen lag.
"Verzeihung, aber seid ihr sicher das ihr euch nicht verirrt habt?" fragte Leon den Fahrer und Beifahrer vorsichtig.
Der Fahrer nickte nur, doch der Beifahrer drehte sich zu Leon um und lächlte ihn Zahnlos an. Mit gebrochenem Englisch sagte er:
"Mr. Kennedy, wir sind gleich da. Wir setzen sie am Weg ab und warten dann hier auf sie." dann drehte er sich wieder um. Leon sah wieder aus dem Fenster und erblickte einen kleinen Pfad der umzäunt war. Der Wagen stoppte und der Beifahrer drehte sich wieder zu Leon um.
"Steigen sie aus, wir warten hier."
Ohne ein zögern öffnete Leon die Tür und trat auf Spanischen Boden. Mit sicheren Schritten ging er den kleinen Pfad entlang und kam zu einem kleinen Schild auf dem etwas auf Spanisch stand. Aus der ferne hörte Leon einen Hund bellen und ging einige Schritte weiter den Weg entlang. Es kamen herunter gekommene Hütten zum vorschein und er bemerkte das ungewöhnlich viele Raben dort herumlungerten. Sich umsehend ging Leon weiter und fragte sich gleich, wieso jemand eine Präsidenten Tochter genau hierher verschleppen sollte.
Plötzlich hörte Leon ein lautes Klacken und dann spürte er einen starken Schmerz an seinem Fuß. Er sah hinab und entdeckte eine Bären-Falle, welche sich um seinen Knöchel geschloßen hatte. Fluchend sah er sich nach einem Stock oder ähnlichem um und fand eine Metalstange, welche an dem Zaun lehnte, welcher dem Pfad gefolgt war. Leon steckte den Stab zwischen die Kiefern der Falle und stämmte sich dagegen. Ohne Mühe bekam er die Falle auf und zog seinen Fuß heraus. >verdammter Mist, die scheinen ja nicht gerade sehr Gastfreundlich zu sein, wenn sie Fallen direkt auf den Weg legen und dazu noch verdeckt< dachte er und sah sich wieder um. Humpelnd ging er weiter und stellte fest das es nicht mehr als eine Fleischwunder sein konnte.
Wieder fiel ihm das Bellen des Hundes auf und er folgte dem Laut. Es wunderte Leon, das der Köter nicht schon lange auf ihn zugerannt war und im Geheimen war er erleichtert darüber. Er hatte es noch nie gemocht ein Tier zu erschießen, doch so manches Mal war ihm nichts anderes übrig geblieben. Wie damals, als der Virus über RacoonCity ausgebrochen war und die Menschen und Tiere verseucht hatte und sie zu Willenlosen Zombies gemacht hatte. Nur mit Tabletten hatte er damals, nachdem die Stadt befreit worden war, einschlafen können und noch heute, nach sechs Jahren, plagten ihn seine Erinnerungen. Jedesmal wenn er auch nur das Wort "Umbrella" hörte, lief es ihm kalt dem Rücken herunter. Diese Organisation hatte den Virus ausbrechen lassen.
In Gedanken vertieft und ohne auf seine Umwelt zu achten ging Leon einige Meter, bis das Bellen durch ein durchdringendes Heulen ersetzt wurde. Erschrocken blieb Leon stehen und sah sich nur wenige Meter von einem Hund gegenüber stehen. Das arme Tier hing in einer Falle fest. In einer von denen, die auch Leon schon den Knöchel verletzt hatten. Bärenfallen gab es hier also zu genüge.
"Ruhig alter Junge, ich helfe dir." sprach Leon mit ruhiger Stimme und stemmte seinen Fuß gegen die kleine Schnalle, die in der Mitte der Falle saß. Die Falle klappte auf und der Hund zog seine Pfote raus. Dann warf er Leon einen Dankbaren Blick zu und rannte davon.
>Soviel zum Thema Hund erschießen< dachte Leon erleichtert und ging auf dem Boden achtend weiter. Endlich kam er einem Haus nahe und warf einen Blick hinein. Niemand war zu sehen. Bei dem nächstem Haus hatte er schon mehr Glück. An der gegenüberliegenden Wand war ein kleiner Kamin zu sehen, in dem ein Feuer loderte und davor stand ein Mann. Er hatte Leon den Rücken zugewant und redete leise mit sich selbst.
"Entschuldigen sie, sir. Ich suche ein Junges Mädchen, es soll hier gesehen worden sein." Leon zog das Foto von Ashley Graham, der Tochtes des Amerikanischen Präsidenten, aus der Jacken Tasche und ging einige Schritte auf dem Mann zu.
"Sir?" fragte er erneut, als der Mann sich nicht anschickte sich umzudrehen, geschweige denn zu antworten. Leon ging weiter auf ihn zu und tippte ihm dann auf die Schulter. Ruckartig drehte der Mann sich um und Leon sah das er eine Axt in der Hand hatte. Erschrocken ließ er das Bild von Ashley fallen und wich zurück. Schnell brachte er einen kleinen Tisch in der Mitte des Raumes zwischen sich und den Mann. Der Mann schlurfte langsam auf ihn zu, den Blick auf den Boden gerichtet.
"Stehen bleiben!" warnte Leon, doch der Mann wollte oder konnte ihn nicht verstehen. >Dann anders< sagte Leon sich und sagte lauter:
"Freeze!" doch auch das half nichts. Vor dem Tisch blieb der Mann stehen und sah Leon an. Kalte Augen starrten ihn an und ließen ihm einen Schauer über den Rücken laufen. Dann warf der Mann mit der Axt nach Leon, welcher erschrocken, aber reflexartig auswich.
"Freeze! I said: Freeze!" rief Leon wieder, etwas lauter, doch der Mann sah ihn nur an. Dann schleuderte er den Tisch aus dem Weg und stürmte auf Leon zu, um ihn an die Gurgel zu gehen. Schnell hatte Leon seine Pistole gezogen und schoß auf dem Mann. Dieser fiel zu Boden, doch stand wieder auf, als wäre nichts gewesen. "Was zum....." stieß Leon hervor und wehrte einen weiteren Angriff ab. Der zweite Schuß traf den Mann direkt in die Stirn. Taumelnd wich der Mann einige Schritte zurück, ging dann wieder zum Angriff an. "verdammt, was bist du?" fluchte Leon und Schoß dem Mann eine dritte Kugel in den Körper, dieses mal in den Hals. Endlich fiel der Mann und blieb liegen. Leon hob das Bild von Ashley wieder auf und ging aus der Tür. Plötzlich hörte er einen Motor aufheulen, einen Schrei und dann den Schuß aus eine Waffe. Danach war es still.
"Verdammt!" rief Leon und wollte los laufen, und so bemerkte er die Bärenfalle zu spät, die ein Stück vom Haus weg versteckt worden war. Dann ging alles schnell. Ein lauter ausruf ließ Leon still stehen. "Está en la Trampa!" darauf erschienen mehrere Männer und Frauen mit Mistgabeln, Steinen, Pistolen und sonnstigen Dingen um sich zu verteidigen. Mit einer schnellen und gekonnten Bewegung befreite Leon sich aus der Fallen, indem er seinen freien Fuß verdrehte und auf die kleine Schnalle in der Mitte der Falle legte und so die Falle aufschnappen ließ. Schnell zog er seinn Fuß heraus und sah sich umringt von 5 Einwohnern.
"Cógelo!" schrie eine Frau mit einer Mistgabel und ein Mann schrie wutentbrannt: "Te voy a matar!" Schnell ließ Leon seine Spanisch-Künste durch den Kopf rasen und verstand nun, das sie nichts anderes wollten, als ihn zu töten. Der Mann hatte soviel gesagt wie "ich werde dich töten" und die Frau meinte "Fangt ihn". Ohne zu zögern schoß Leon den Mann, der ihm am nächsten war ins Bein, um zu zeigen das es ihm ernst war. Dann schrie er "Basta! Te un forastero!" was soviel hieß, wie "Genug, ich bin ein Fremder."
Doch die Einwohner hörten nicht und wieder flog eine Axt knapp an Leons Kopf vorbei.
"Na schön, wie ihr wollt" sagte er und schoß dem Mann, der noch am Boden lag, zweimal in den Kopf, das müsste genügen. Und das tat es, er machte keine Anstallten aufzustehen. Dann schoß er auch die anderen nieder. Etwas anderes blieb ihm nicht übrig.
Erschöpft sammelte Leon sich und ging dann in die Richtung aus der er gekommen war. Vorsichtig schlich er den kleinen Pfad zurück um zum Auto zu gelangen. Als er an die Stelle kam, wo das Auto hätte stehen sollte, sank ihm das Herz in die Hose. Reifen spuren führte die Laubbedeckte Straße entlang, welcher Leon folgte. Er kam an einen Abgrund, wo die Spuren erbarmunglos hinab führten. In dem Wasser, welches tief unten Schlummerte, sah er eine Jacke treiben und er wusste das die Spanier seine begleiter umgebracht hatten.
Erschüttert und wütend ging er den kleinen Pfad wieder entlang, denn all seine Zweifel, das Ashley Graham nicht hier sein würde, hatte er in den Wind geschlagen. Und wenn sie nicht in diesem Dorf war, dann in einem anderen. Zumindest war er sicher das diese seltsamen Spanier etwas damit zu tun hatten. Im Dorf wieder angekommen blickte Leon sich um. Keine weiteren Spanier in Sicht, ein Glück. Am anderen Ende des Dorfes erblickte Leon ein Tor und er ging darauf zu. Das Tor war hoch und aus massivem Holz. Zu Leons Glück war ein kleiner Spalt offen und er quetschte sich dadurch. Vor sich sah er sich auf einem Hügel stehen, von dem ein kleiner Weg hinab führte. Um den Weg heraum erstreckten sich mehrere kleine und große Hügel. Vorsichtig und darauf bedacht, keinen Lärm zu machen, ging Leon den Weg ein paar Meter entlang. Plötzlich bröckelten von dem höchsten Hügel ein paar kleinere Steine herab und als Leon hinauf sah, sah er einen riesigen Koloss von Stein auf sich zu rollen. In leichter Panik rannte Leon den Weg hinab, musste einigen Ästen und Steinen ausweichen und spürte so manches Mal den Stein an seinen Hacken. Endlich bot sich eine Gelegenheit und Leon sprang zur seite und der Stein rollte ein Stück weiter, wo er dann von einem Tor gestoppt wurde. Erschöpft und geschockt sah Leon nach hinten und entdeckte einige Spanier, welche auf ihn zukamen. Immer wieder riefen sie "Ahí Está!", was dann hieß wie "hier ist er!"
Schnell rannte Leon einen kleinen Weg entlang, welcher neben dem Tor verlief und fand sich dann in einem etwas größeren Dorf wieder, als es Pueblo war. Wenn das kleine Kaff eben denn Pueblo gewesen war. Hier schlüpfte er in das nächstbeste haus, wo er gleich die erste Tür nahm und hinein schlich. Erschrocken über seine auf die Angst folgende Leichtsinnigkeit sah sich Leon um. Zu seinem eigenen Glück befand er sich in einem kleinen Raum, in dem eine schmal-Sproßige Leiter nach unten führte. Leise zog Leon seine Taschenlampe hervor und stieg die Leiter nach vorne Blickend herab. Kaum war er unten, zog er seine Waffe, denn er hatte etwas gehört. Ein leises Poltern, welches zu einem lauteren Stampfen anschwoll und dann wieder ein poltern wurde. Zwischendurch waren leise Schreie zu hören. Langsam näherte sich Leon einem Gang, aus dem das Geräusch zu hören war. Er ging ihn entlang, die Waffe gezogen und fand dann eine geschloßene Tür, welche er aufschoß und dann hinein rannte. Er drehte sich einmal in Kreis um den Raum zu sichern und inspizierte dann den Schrank. Dieser stand an der Wand rechts neben der Tür, und es war eindeutig das aus dem Schrank das Poltern kam.
"Hallo?" fragte er und öffnete dann langsam die Tür. Erschrocken wich er einpaar Schritte zurück.
"Heilige Scheiße..." in dem Schrank lag ein Mann...Gefesselt, verstaubt und verletzt. Leon hob ihn heraus, schnitt seine Fesseln durch und nahm ihm den Knebel aus dem Mund. Schnell und gewandt stand der Mann auf und machte eine Verbeugung vor Leon.
"Ich bedanke mich recht herzlich, Sir. Mein Name ist Luois Sera" sagte er und Leon nickte. Dann sagte eben dieser: "Leon Kennedy. Haben sie dieses Mädchen gesehen?" er zog das Bild von Ashley aus der Jackentasche und zeigte es ihm.
"Nein, habe ich nicht. Aber seien sie versichert das die Ganados damit etwas zu tun haben."
"Mir Ganados meinen sie die Einwohner?" Sera nickte und und warf einen Blick aus der Raum hinaus. Schnell wich er wieder zurück.
"Da kommen welche." doch ehe beide sich versahen, kamen 7 Ganados in den Raum gestürzt. Sera wurde schnell überwältigt, doch Leon hatte nicht vor sich einfach so töten zu lassen. Wild-um-sich-schießend versuchte er sich den Weg frei zu kämpfen, doch ein harter Schlag gegen seinen Hinterkopf gebot ihm einhalt. Vor Leon´s Augen wurde es schwarz und er verlor das Bewusstsein.
Leon wurde durch ein Merkwürdiges Geräusch geweckt. Es klang wir ein Schlurfen. Als würde jemand etwas schweres über den Boden ziehen.
Leon machte die Augen auf und sah sich in dem selben Raum wieder, in dem er Sera gefunden hatte. Nach und nach erfasste Leon die Lage und stellte fest, das er mit dem Rücken an Sera gefesselt worden war. Der leichte Schmerz an seinem Hals war das kleinste Übel.
"Sera, hey! Louis Sera!" Leon bewegte sich etwas und der Mann wachte auf.
"Super tolle Situation." sagte er nur, dann stockte er. "was ist das für ein Geräusch?" fragte er Leon, welcher den Kopf schüttelte.
"Ich bin davon aufgewacht...warum haben die uns nicht einfach getötet? das wäre das einfachste gewesen." überlegte Leon.
Sera lachte leise. "Sie haben keine Ahnung, was hier vor sich geht, mr. Kennedy." Dann kam ein Ganado rein, welcher das schlurfende Geräusch verursacht hatte. Er war hochgewachsen und zog eine schwere metal-axt oder soetwas ähnliches hinter sich her.
Der Ganado holt aus und Leon und Louis mussten sich schnell in sicherheit rollen, sonnst hätte er sie glatt sie Muus gemacht.
"Wenn er das wieder tut, dann springen wir in verschiedene richtungen, damit er das Seil kappen kann!" rief Leon und Sera sagte nur:
"Was seid ihr für einer?" dann holte der Ganado erneut aus und die Männer sprangen in verschiedene Richtungen. Die Axt hatte Leon nur Knapp verfehlt, doch seine Wirkung getan. Sie konnten sich frei bewegen.
Schnell zog Leon seine Pistole und stellte aus dem Augenwinkel fest, das auch Sera nicht ganz ohne Hilfsmittel war. Zusammen schoßen sie auf den Ganado und nach wenigen Schüßen starb er. Leon richtete sich auf und sagte: "Ich bin Eliteagent, um deine Frage zu beantworten."
Sera drehte sich zum Gang hin und wollte gehen. Leon rief ihm hinther: "moment! Was hat es mit diesem Folk auf sich?"
Sera blieb in der Tür stehen und sagte: "ich für meinen Teil vermute das sie das Mädel in der Kirche festhalten. Also geh zur Kirche, Cop." damit verschwand er aus dem Raum und als Leon in den Gang sah, war er auch dort nicht mehr zu sehen.
>Also gut...dann auf zur Kirche.<
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
