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von GiftZwerg-89    erstellt: 27.07.2006    letztes Update: 05.03.2010    Geschichte, Drama / P16    (fertiggestellt)
Hmmm...
Danke für die lieben Kommentare...hab mich total gefreut, dass die Story, obwohl sie so alt ist, gelesen wird...

Have fun^^

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Liebesgeständnis

Tja, und dank Bill und Tom war ich jetzt weg von dem Zeug, worüber ich mich letztendlich auch total freute, denn obwohl "nur" eine solcher Pillen meine Probleme verlischt hatte, hatte ich später doch feststellen müssen, dass es mir und meinem Körper erheblichen Schaden zugefügt hatte. Meine Mutter hatte von all dem überhaupt nichts mitbekommen. Stattdessen hatte sie immer nur weiter wie gewohnt ihren Alltag vollzogen. Auch jetzt ignorierte sie mich nur, doch sicherlich war das nicht ihre Absicht, die Geschichte mit meinem Vater hatte sie doch sehr mitgenommen und hinterließ ihre Schäden. Doch ich hatte mich daran gewöhnt, dass ich nur noch an zweiter Stelle stand, wenn überhaupt. Die Arbeit ging für sie vor.
"Marie! Wolltest du Bill nicht noch was sagen?", fragte Julia schnippisch und grinste heftig. Auch ich grinste nun und überlegte in Gedanken, wie ich es ihm am Besten beibringen konnte, als er auch schon, im Schlepptau der anderen, auf Julia und mich zukam. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass die vier schon aufgehört hatten zu spielen und so freute ich mich noch mehr es Bill endlich sagen zu können.
Die drei Worte.
Ich grinste über beide Ohren.
"Was ist denn mit dir los? Hat dir unser Auftritt so gut gefallen?", fragte mich eine sanfte Stimme, die leicht zuzuordnen war. "Äh...ja, das auch, aber ich müsste auch mal mit dir reden, alleine!", entgegnete ich. "Klar, komm mit!" Und schon hatte er sich meine Hand geschnappt und führte mich durch die Menschenmenge in eine dunkle, ruhige Ecke. Jetzt war ich doch ziemlich nervös und überlegte krampfhaft, wie ich anfangen sollte, grade weil ich in solchen Sachen noch total unerfahren war.
"Marie? Du wolltest mir doch was sagen!", meinte Bill etwas irritiert und schaute mir dabei direkt in die Augen. Seine schokobraunen Augen war einer von vielen Gründen, die für meine Gefühle verantwortlich waren, denn sie hatten so eine beruhigende und wärmende Ausstrahlung auf einen, dass man gar nicht die Chance hatte, sich in seiner Nähe unwohl zu fühlen.
"Äh - ja...", fing ich an. "Also, das ist ziemlich kompliziert und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie ich's dir sagen soll..." Er schaute mich durchdringend an. "Komm schon, so schlimm kann's doch nicht sein, wir erzählen uns doch sonst auch immer alles." Das stimmte wirklich, wir erzählten uns alles, also hatte er aus meiner Sicht auch ein gutes Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren. "Ja...äh...weißt du, ich lie-", doch weiter kam ich einfach nicht, denn mein Hals schnürrte sich augenblicklich zu, sodass ungewollt daran gehindert wurde Bill ein Liebesgeständnis zu machen. "Ich lie-", ich sah Bill hilflos in die Augen, doch der verstand kein Wort und guckte mich nur leicht verwirrt an. Doch plötzlich schien es ihm wie Schuppen von den Augen zu fallen, denn er machte große Augen und fragte in sanftem Ton: „Du liebst mich?" Ich nickte verlegen und richtete meinen Blick schnell auf den Boden, der nur halb so rot war wie ich. Sofort fing ich an mich rauszureden. "Äh...weißt du, es tut mir Leid, wenn ich dich jetzt ein wenig verwirrt hab oder so, aber ich wollte einfach, dass du's weißt und...ähm...ich will...", so  laberte ich unbeschreiblich lange weiter, den Blick dabei fest auf den roten Boden gerichtet, sodass ich nicht merkte, wie Bill meinen Lippen gefährlich nahe kam und mich plötzlich küsste. Was war das denn jetzt? Hieß das er liebte mich auch? Es war mir in dem Moment völlig egal und da ich diesen Zeitpunkt nicht mit sinnlosen Fragen zerstören wollte, erwiderte ich den Kuss, vergaß alles andere unwichtige um uns herum und genoss nur diese zärtlichen, liebevollen Berührungen, die sich in meiner Lippengegend abspielten. Irgendwann danach, es kam mir vor wie Stunden, lösten sich unsere Lippen voneinander und wir lächelten und nur unschuldig an. "Heißt das, wir sind jetzt zusammen?", fragte ich schließlich in die genießbare Stille hinein. "Also wenn du nichts dagegen hast", schlug er vor und wartete tatsächlich noch auf eine Antwort. "Natürlich hab ich NIX dagegen", und lächelte ihn vorwurfsvoll an.


Auf dem Weg zu unserem Tisch dachte ich über das gerade Geschehene nach, über diesen atemberaubenden Kuss, ich konnte es einfach nicht fassen! Er liebte mich also auch.
Das Gefühl zu wissen, dass er mich auch liebte, war so unglaublich schön.
Schließlich setzten wir uns wieder an unseren Standard-Tisch. Eigentlich wollte ich mich neben Bill setzen, doch der zog mich, kurz bevor ich mich hinsetzen konnte, auf seinen Schoß und legte seine Hände an meine Hüfte. Tom stockte mitten in seinem Satz und starrte uns nur auffällig an, es war mir direkt ein bisschen peinlich. Dass er auch alles immer so auffällig machen musste.
Junge, guck weg!
Nach wenigen Sekunden widmete er seine ganze Aufmerksamkeit wieder Julia und Georg und fuhr fort, als wäre nichts gewesen. Ich grinste Bill verführerisch an und kurz darauf klebten seine Lippen ein weiteres Mal an meinen, zwar nur flüchtig, aber trotzdem zärtlich und deshalb konnte ich es den anderen gar nicht übel nehmen, dass sie uns jetzt nur komisch anstarrten, vor allem Tom. "Seid ihr zusammen?", fragte er. Wir antworteten nicht, sondern grinsten nur blöd.

Zwei Stunden später, es war bereits 1 Uhr, saßen wir auch schon in dem Bus, der Tom, Bill und mich nach Loitsche bringen sollte. Julia musste leider zwei Stationen früher aussteigen. Ich saß dicht neben Bill, hatte meinen Kopf auf seine Schulter gelegt und zog nun seinen unglaublich geilen Geruch ein. Tom und Julia saßen direkt vor uns und waren wild am rumknutschen und -fummeln. Zum Glück waren wir die einzigen im Bus, denn es war schon peinlich genug, dass der Busfahrer sie ständig durch den Rückspiegel beobachtete und heftig mit seinem Kopf schüttelte. "Hmmhmm!", räusperte sich Bill, der es scheinbar auch bemerkt hatte. "Hmmmhmmm!", wiederholte er. Tom wendete sich von Julia ab. "Was?", fragte er mit wütendem Gesicht. "Julia muss gleich aussteigen, also pssst!!!", erklärte er und schenkte Julia nun wieder seine ganze Aufmerksamkeit. Bill lächelte mich zärtlich an, was ich natürlich sofort erwiderte und mich danach wieder ganz auf seine Schulter und seinen Duft konzentrierte.
Zehn Minuten später stand Julia schließlich auf, was ihr duch Tom, der sie immer noch festhielt, nicht erleichtert wurde, gab ihm einen flüchtigen Kuss, umarmte Bill, gab mir ebenfalls einen kurzen Kuss auf den Mund und stieg dann aus.
Ein paar Minuten und mehrere verzweifelte Julia-Entzüge von Tom später, stiegen auch wir aus dem Bus, wobei wir danach direkt vor unseren Häusern standen. "Ich bring dich noch nach Hause", sagte Bill in ernsthaftem Ton. Ich lachte nur, da ich dachte es wär nur ein Scherz gewesen. "Was? Das is mein Ernst, schließlich will ich nich, dass dich auf diesen paar Metern noch jemand wegschnappt! Das würd ich mir nie verzeihen!", fuhr er fort. "Wenn du meinst, du bist echt süß!!!", erwiderte ich in warmem Ton, umarmte Tom kurz und zog Bill sanft bis zu meiner Haustür. "Das war voll der schöne Abend!", meinte ich und lächelte ihn zärtlich an. "Ja, das fand ich auch", schloss er sich mir an und küsste mich lange und sanft. "Gut!", sprach ich aufgeregt drauf los. "Ich geh dann mal rein! Schlaf gut und träum süß", gab ihm noch einen flüchtigen Kuss und war schon in der Haustür verschwunden.
Zu Hause streifte ich mir schnell ne Hotpants und ein Top über, putzte mir die Zähne und legte mich, ohne noch irgendwas zu machen, in mein bequemes Doppelbett, welches mit Decken und Kissen voll gestopft war und das ich so liebte. Natürlich nicht so sehr wie Bill, aber ich liebte es...

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Hoffe auf weitere Kommis...*knuddel*
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