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Geschichte: Fanfiktion
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von gugi28
erstellt: 24.03.2006
letztes Update: 22.12.2006
Geschichte, Allgemein / P18 Slash
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
ACHTUNG! Langes Vorwort! Wer nicht lesen will, muss nicht…
*räusper* Ich muss gugi entschuldigen, die ist gerade jenseits von Gut und Böse. Für diejenigen, die mich nicht kennen: Ich bin darkgugi, die dunkle, sarkastische und direkte Seite von gugi. *mich vor euch auf den Boden setz und auch angrins*
Die komische Tussi hinter mir, in eurem Sichtfeld, ist gugi, wie ihr schon bemerkt habt. Sie ist deshalb jenseits von Gut und Böse, weil sie nicht einmal mitbekommt, dass ich mich bei euch melde. *hehe* Oh Mann, seht euch diese Tante an! Die ist ja nicht mehr normal! Stellt euch vor – hat sie doch tatsächlich alle Reviews ausgedruckt und liest sie nochmals? Irgendwie ist es lustig, ihr dabei zuzusehen. Sie liest und dann redet sie mit Händen und Füßen mit dem Blatt Papier – so, als würdet ihr vor ihr sitzen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, als will sie sich euch mitteilen, euch sofort antworten, euch ihre Gedanken zu dieser Story und zu euren Kommis mitteilen. Manchmal sitzt sie strahlend auf ihrem Platz und quietscht das Blatt Papier an, welches sie gerade in der Hand hält. Dann schnieft sie wieder, oder schüttelte fassungslos den Kopf, weil sie nicht will, dass ihr traurig seid. In ihr kann ich wie in einem offenen Buch lesen, was natürlich von Vorteil sein kann.
Außerdem jammert die Alte zu sehr, deshalb habe ich mir auch Watte in die Ohren gestopft, weil ich es nicht mehr aushalten kann! Ja, sie weiß, dass es einige von euch vermissen, dass sie sich persönlich bei euch für die Kommis bedankt, eure Fragen direkt beantwortet. Aber wisst ihr was? Die Alte will immer mit ihrem Arsch überall sein, dabei ist sie auch nur „eine“ Person. Sie arbeitet ziemlich hart und kommt meist spät abends nach Hause. Dann schreit der Haushalt nach ihr, während ich ihren Freund übernehme. *breit grins* Danach rauft sie mit den Katzen – sie verliert. Die armen Katzen..
Etwas später findet sie auf ihrem PC Mails mit eventuellen Storys, zu denen sie sich als Beta gemeldet hat. *sie liebt es!* Sie vergräbt sich in ihrem PC und manchmal verhält sie sich wie Luna, wenn sie sagt: „Hat mir mein PC einen Heiratsantrag gemacht?“ Mann, die tickt nicht mehr richtig. Danach, wenn sie die Storys gebetat hat, schmeißt sie sich in ihr Forum und schwingt ihr Zepter. Hört eh keiner auf sie *kicher*, nur auf mich! *LACH!* Ähm.. Wieso sieht sie mich so komisch an? Gut, sie liest weiter und vergräbt sich in ihren Kommis. Somit kann ich euch mehr über sie erzählen. *pfeif und mich ganz klein mach, damit sie nichts merkt*
Sie beantwortet brav die Mails und schreibt gerade an einem oneshot, nur damit ihr es wisst, gelle? Außerdem – und bitte! – ihr müsst ihr gegenüber dicht halten! Sie hat schon einige Chaps vorgeschrieben, was diese Story angeht – nur zur Info. Und ich garantiere euch, ich durfte mitspielen – ziemlich oft sogar. *breit grins* Wir ihr seht, ist sie ziemlich im Stress und lebt mit einem Konflikt. Sie liebt es euch persönlich zu antworten, nur würde sie bei dieser Anzahl, wegen Zeitmangels, euch mit einem Antwortsatz abspeisen müssen, und das will sie nicht! *Recht hat sie!* Wenn sie euch persönlich antwortet, dann ausführlich, weil ihr Leser der gugi sehr wichtig seid. Einerseits freut sie sich wie eine Verrückte, so viele Kommis zu bekommen, andererseits hat auch sie eingesehen, dass die Zeit zur direkten Beantwortung nicht reicht. Deshalb beschränkt sie sich auf allgemeine Antworten, wobei sie hofft, dass ihr sie lest? Das würde sie freuen! Ehrlich! Sie hat sowieso schon ein schlechtes Gewissen und schreibt deshalb umso eifriger an ihrem oneshot. Und… sie hat noch einen geplant, … hätte ich das jetzt sagen dürfen? *ganz unschuldig zu ihr guck*
Um zum Thema klonen zu kommen. Da erwischte ich die Alte doch im Keller, wie sie auf einer Feuerstelle einen alten Suppentopf aufstellte, irgendein Gebräu kochte darin *hä?* Als ich sie fragte, was dies sollte, zeigte sie mit einem bescheuerten Ast auf mich und rückte ihre selbst gebastelte, bescheuerte Brille, alias Harry, zurecht. Ach ja, ich bin ne Slytherin, aber das wisst ihr ja, gelle? Sie die typische Gryffindor *pah!*
„Ich braue einen Zaubertrank!“, meinte sie, - ja, ja. Wer´s glaubt. Sie versuchte diese stinkende Suppe anzukeifen, turnte davor herum *aahh, ich sah ´ne rosa Unterhose!*, sang, jaulte, steppte. Aber nichts half. Und als sie dieses Gebräu trank – ich hielt sie nicht davon ab *hust* - wurde sie grün im Gesicht und liebkoste die Kloschüssel. Aus irgendeinem Grund fand gugi das zum Kotzen, ich fand es sehr witzig. Alles rausgewürgt, heulte sie los, weil sie noch immer keinen geeigneten Trank gefunden hatte, der sie klonen sollte, damit sie mehr Zeit hätte. Sie wollte sogar Sammy – unser jüngstes und größtes Katzi – mit Brief am Schweif angebunden - zu Severus schicken! Stattdessen jagte die kluge Katze einem Vogel hinterher – der Brief ging irgendwo verloren. Mir tut der Finder leid, denn der muss glauben, dass sie ´nen Dachschaden hat – was auch stimmt.. *flüster*
So, das war’s von mir, die Alte ist mit lesen fertig! Sie schwebt auf Wolke sieben und grinst so dämlich! Soll ich ihr das Grinsen aus dem Gesicht schlagen? Nein? Schade! Gut, ich pflanze sie wieder vor den PC und beknie sie, so schnell wie nur möglich weiter zu schreiben! Sorry für das lange Vorwort, aber ich nutze die Chance, wenn die dumme gugi mir den PC übrig lässt!
Und denkt an die bescheuerten Worte von gugi! Langsam geht’s bergauf! Und nach diesem Chap habt ihr es geschafft! Fragen beantwortet die Alte, wenn´s Recht ist. Ich gehe jetzt vögeln… Ciau! *Hand heb und wegstolzier*
Eure darkgugi, die schnell abzischt, weil gugi irgendwie sauer auf mich ist… Will die mich killen? *aaahh!*
@@@@@@
Kapitel 3
Entscheidungen
Nur mühsam hielt Harry seine Tränen zurück, stand wie ferngesteuert auf und betrat sein Zimmer. Mit ausradierten Gedanken stand er im Raum, stieß mit dem Fuß die Türe ins Schloss. Mit einem leisen Klicken verankerte sie sich im Rahmen, bedrückende Stille kehrte ein. Hedwig schien die einzige zu sein, die sich freute ihn zu sehen, denn sie fing fröhlich zu fiepen an.
Harry schluckte den Kloß im Hals hinunter, ging auf seine Eule zu und streichelte sie sanft am Kopf. Hedwig fiepte abermals, schmiegte ihr Köpfchen in Harrys Handfläche. Danach flog sie hoch, setzte sich auf seine Schulter und knabberte liebevoll an seinem Ohr. Harry lächelte traurig, Resignation machte sich in seinem Inneren breit. Mit mechanischen Bewegungen zog er die Lade seines Schreibtisches auf, holte die Kekse hervor und fütterte damit seine Eule.
Hedwig schien damit zufrieden zu sein, denn sie saß wieder an ihrem alten Platz, während Harry wie versteinert sitzend auf seinem Stuhl verharrte und zum Fenster starrte. Er wunderte sich nicht einmal über das Trugbild, welches sich je nach Uhrzeit änderte. Sobald der Morgen kam, würde man glauben, dass die Sonne durch das milchige Fenster schien. Gegen Abend verdunkelte es sich immer mehr, man hörte sogar die Grillen zirpen. Magie war wirklich etwas Wundervolles.
Traurige Smaragde schweiften über die Tischplatte, blieben an der offen stehenden Lade hängen. Kurze Neugierde flammte in ihnen auf. Seine Hand griff hinein, zog ein altes, sehr verstaubtes Buch heraus. Es war sehr klein, dick und besaß vergilbte Blätter. Harry fragte sich, wem dieses Buch gehörte, wer es vergessen hatte - und blätterte neugierig darin umher.
Die Seiten prangten ihm leer entgegen, Harry runzelte die Stirn. Schon zückte er seinen Zauberstab, untersuchte damit das Buch. Nach einiger Zeit stellte er allerdings fest, dass dieses Buch harmlos war, keinen Grund zur Sorge bereitete. Doch seit dem Erlebnis mit Tom Riddles Tagebuch, wurde er in dieser Hinsicht vorsichtiger.
Er vertraute nicht mehr blindlings, überlegte zweimal, bevor er handelte. Vorsicht wurde nach James sein dritter Vorname und bisher hatte ihn diese Vorsicht immer wieder gewarnt, wenn nicht auch teilweise gerettet. Harry James Vorsicht Potter war 17 Jahre alt und wusste nicht, was er mit seinem Leben anfangen sollte. Er glaubte fest daran, den Tiefpunkt erreicht zu haben. Keine Freunde mehr, keine Liebe, keine Hoffnung. Es gab nur eine Möglichkeit, aus dem schmerzvollen Käfig der Gefühle zu entfliehen. Er wollte sein Leben ändern, aber wie?
Gedankenverloren drehte er das kleine, in Leder gebundene Buch in seinen Händen umher, blätterte es auf und ab. Mit einem Seufzen griff er sich seine Feder, tunkte sie ins Fass und setzte sie auf der ersten Seite an.
„Gehörst du jemanden? Antworte bitte.“, schrieb er hinein, die Tinte verblasste nicht. Es folgte keine Antwort, Harry nickte. Als nächstes strich er das Geschriebene durch und fing an, seine Gedanken in dieses Buch zu schreiben. Alles, was ihm in diesen Moment einfiel. Er wusste nicht, wie lange er dort saß, wie oft seine Feder über die Seiten kratzte. Die Kerze, die den Tisch in ein warmes Licht tauchte, war schon bis zur Halterung herab gebrannt – Harry gähnte. Verdutzt stellte er fest, dass er mehr als 10 Seiten vollgeschrieben, es ihm gut getan hatte. Er beschloss, dass dieses Buch sein neues Tagebuch werden würde und belegte es – nachdem er fertig war – mit sämtlichen Sprüchen.
Mit eingeschlafenen Beinen erhob er sich, ächzte und versuchte durch Reibung seine Gliedmaßen wieder zum Leben zu erwecken. Diese Stille war ihm unheimlich und dennoch beruhigte sie ihn. Gähnend schlurfte er ins Badezimmer, schnappte sich auf dem Weg dorthin seinen Schlafanzug und zog sich im Nebenraum um. Danach putzte er sich die Zähne und machte sich bettfertig. Kaum saß er auf dem Bett, flog die Türe zu seinem Zimmer auf – Harry fuhr erschrocken zusammen. Seine Hand griff nach dem Zauberstab, die Spitze zeigte auf die offen stehende Türe.
„Wer ist da! Zeige dich!“, zischte Harry leise, stellte sein Gehör scharf. Die Türe knallte laut gegen die Wand, wanderte knarrend wieder zurück in die ursprüngliche, geschlossene Position. Harrys Herz klopfte noch immer heftig in der Brust, Hedwigs Kopf ruckte permanent hin und her. Auch Harry bemerkte es, denn seine Eule besaß anscheinend bessere Wahrnehmungskünste.
Plötzlich fing sein Bett zu vibrieren an, die Erschütterungen wurden immer heftiger. Harry fühlte sich zu sehr gelähmt, um handeln zu können - krabbelte zum Bettpfosten, um sich dort fest zu halten. Sein Bett stieg auf und abwallend in die Höhe, die Vorhänge wirbelten wild umher. Das Bett drehte sich um die eigene Achse, Wind kam auf.
„Toll, Poltergeister. Uhhu, hab ich jetzt Angst.“, zischte Harry, der noch immer ruhig am Bett saß und die Umrisse seines Zimmers vor seinen Augen vorbeilaufen sah. Langsam aber sicher wurde ihm schwindlig, denn das Bett drehte sich nun schneller, nahm an Geschwindigkeit zu.
Harry stöhnte auf, wäre so gerne geflüchtet. Dummerweise hatte er das Gefühl, Blei in seinem Körper zu fühlen, denn er schaffte es nicht sich zu erheben. Und dann, dann war es einfach zu Ende. Mit einem lauten Knall krachte das Bett in die Ursprungsposition zurück, die Vorhänge fanden ihre Ruhe. Harry blinzelte einige Zeit lang, ehe er mittels leisen Spruchs die Vorhänge wieder aufzog.
Die Stille zerriss beinahe seine Nerven, das Blut rauschte in seinen Ohren. Harry stand in Alarmbereitschaft, denn das konnte doch nicht alles gewesen sein? Sein Herz schlug einen Salto, als seine Türe abermals beinahe aus den Angeln gerissen wurde, wieder einmal gegen die Wand knallte. Diesmal war sie nicht alleine, denn die Türe zum Badezimmer machte es ihr gleich. Harrys Augen versuchten die Vorgänge so schnell wie nur möglich zu verfolgen, sein Zauberstab war immerzu in Bereitschaft.
Allerdings fragte er sich, gegen wen oder was er kämpfen sollte, wenn er mit Unsichtbarkeit gestraft wurde? Den wütenden Türen folgte ein aufwirbelnder Teppich, der wallend aufstieg und nun über Harrys Kopf hinwegfegte – an der Hinterwand ankam und schlaff hinabrutschte. Abermals kam Wind auf, Harry blinzelte gegen die Windstärke an und hielt schützend seinen Arm vors Gesicht. Und dann folgte alles Schlag auf Schlag:
Die Seitenflügeltüren zum Kleiderschrank klappten auf, gingen wieder zu, sprangen abermals auf. Der Spiegel, der sich darauf befand, bekam Risse. Seine hineingestopfte Wäsche flog heraus, wirbelte im Raum umher. Der Kasten selber erzitterte, sprang im Raum auf und ab. Der Teppich lebte wieder auf und flog seine Runden um Harrys Bett, wobei dieses es lustig fand, in die Mitte des Raumes zu rücken, dort vor sich hin zu vibrieren. Harry schluckte nervös und wusste nicht wirklich was er tun sollte. Sein Schreibtisch wurde ebenso lebendig, der Stuhl tanzte munter vor seiner Nase umher. Hedwigs fiepen wurde immer lauter – Gott sei Dank ließ man sie in Ruhe.
Utensilien aus dem Badezimmer tanzten in der Luft, entleerten sich über Harrys herumwirbelnde Kleidungsstücke. Kerzen zischten surrend an Harrys Kopf vorbei, trafen hart an der Mauer auf und brachen entzwei. Harrys Koffer entstieg ebenso in die Höhe, zischte auf Harry zu. Der ehemalige Gryffindor machte große Augen, duckte sich und spürte den Luftzug über seinem Kopf. Der Knall, der danach folgte, sagte Harry, wo der Koffer sich nun befand.
Harry glaubte in einem Irrenhaus zu sein, denn alles, was sich in seinem Zimmer befand, tanzte in der Luft, oder nahm Kurs auf ihn. Doch was jetzt kam, nahm ihn sprichwörtlich den Atem. Irgendetwas, oder irgendwer presste ihn hart auf die Matratze, Harry strampelte mit den Füßen und versuchte mit seinen Händen den Angreifer fern zu halten. Egal wie heftig er sich bewegte, es gab nichts, gegen das er treten, oder sich stemmen konnte. Harry schnappte nach Luft, denn seine Kehle wurde immer enger, unsichtbare Hände drückten ihm die Luftzufuhr ab.
Harry ächzte, keuchte und lief langsam rot an. Während er sich anfangs noch mit aller Macht wehrte, ließ er jetzt nach und blieb schlaff auf dem Bett liegen. Die unsichtbaren Hände drückten noch mehr zu, vor Harrys Augen tanzten Sterne. Tränen der Hilflosigkeit, der Wut, und der Resignation traten in seine schönen Augen. Wieso wehren, wenn es bald vorbei sein würde? Die Hände schienen kurz inne zu halten, doch dann würgten sie Harry noch mehr, sein Gesicht nahm eine ungesunde Farbe an.
„F- Fester…“, ächzte er, bevor er seine Augen verdrehte und ihm schwarz davor wurde. Endlich, endlich ist es vorbei. Oder? Das Vibrieren des Bettes hörte auf, der Teppich platschte wie ein nasser Sack zu Boden. Ebenso Duschgel, Zahnpaste, Handtücher und Kleidungsstücke von Harry. Der Kasten hielt inne, die Flügeltüren schaukelten ein wenig nach. Selbst die Türen zum Ausgang und Badezimmer hielten still – alles an Bewegung hielt inne.
Du… du hast ihn doch nicht umgebracht, oder? ODER???!!
Verdammte Scheiße! Ich weiß es nicht!!!! Ich … Nein, er lebt noch! Merlin sei Dank!…
Wolltest du ihn tatsächlich umbringen?? Spinnst du?????
Ich wollte es ihm heimzahlen, ihn schocken, doch niemals…
Seht euch das an! Wie es aussieht, meinte es Potter wirklich ernst!
Wie bitte? Das… das ich fester zudrücken sollte? WAS? Das… Nein, hör auf zu scherzen! Woher willst du das wissen? Potter kann doch niemals wirklich so lebensmüde sein!
Ich scherze nicht!
Das ist Potter! Verdammtes Arschloch der Nation! Von allen geliebt!
Das glaube ich nicht, schaut… Kommt alle näher und seht euch das an!
Wir… Wir haben ihm Unrecht getan. Ich fasse es nicht!
Das kleine, ledergebundene Buch stand auf einmal im Mittelpunkt, führsorglich wurde die erste Seite von unsichtbaren Händen umgeblättert. Kurz darauf folgte die zweite, dann die dritte und so ging es weiter, bis sie alles gelesen hatten. Plötzlich erklang ein Stöhnen, das Buch wurde mit einem Ruck hart zugeschlagen und Ruhe kehrte ein. Harry japste nach Luft, hielt sich den Hals, hustete und drehte sein Gesicht ins Laken hinein. Sein Körper wurde von Hustattacken geschüttelt, danach zuckten nur noch die Schultern. Leises Schluchzen erklang, Harry rollte sich auf dem Bett zusammen.
Es hielt jedoch nur kurz an, denn Harry richtete sich auf, sah sich im Zimmer um.
„War das alles??!! Hm? Glaubt ihr, damit könnt ihr mich beeindrucken? Wie kann man nur so feige sein, sich nicht einmal zu zeigen, wenn man angreift!“, regte sich Harry auf, seine Stimme überzog sich mit Heiserkeit.
„Wieso habt ihr es nicht zu Ende gebracht, verdammt!! Seid ihr zu feige, um mich zu töten? Dann wärt ihr mich doch los! Das wolltet ihr doch die ganze Zeit über!“ Harrys Stimme wurde immer lauter, überschlug sich beinahe. Tränen der Wut rollten über seine Wangen, denn er wurde somit weiterhin dazu verdammt, in Slytherin sein letztes Schuljahr zu fristen.
„ICH HASSE EUCH! ICH HASSE MEIN SCHEISS LEBEN! Ich will nicht mehr! Wieso schafft ihr es nicht einmal so lange zuzudrücken, damit ich endlich sterben kann? Alles muss man alleine machen!“ Harry schrie sich in Rage, hustete wieder, schnappte sich ein Kissen und schoss es quer durch den Raum. Er zitterte am ganzen Leib, die Sicht verschwamm. Mit einem Ruck zog er sich die Brille vom Gesicht, schleuderte sie wutentbrannt durch sein Zimmer. Danach sprang er aus dem Bett, kam auf die Brille zu und stieg hart auf sie drauf. Es knirschte und Harry machte einfach weiter.
Es sollte die Symbolik darstellen, dass es ihm vollkommen egal war, ob er die Welt scharf sehen würde, oder nicht. Ihm war nun alles egal. Man hatte gerade versucht ihn umzubringen! Wenn es allerdings wirklich so war, wieso hatte der Übeltäter dann innegehalten und nach seiner Ohnmacht von ihm abgelassen? Hatte er selber Schiss bekommen? Harry lachte trocken auf, zeigte mit seinem Zauberstab auf sein Bett, sein Gesicht wirkte emotionslos.
Ohne auch nur seine Lippen zu bewegen – er dachte sich den Spruch – sprengte er das Bett in tausend Teile. Augenblicklich duckte er sich, als sämtliche Holzteile durch den Raum zischten, ihn trotzdem trafen.
„Viel besser so.“, murmelte Harry einen Moment später und seufzte niedergeschlagen. Wenn man schon sein Zimmer verwüstete, dann ordentlich. Unschlüssig stand er im Raum, wusste nicht was er tun sollte. Seine Beine gaben langsam nach, mit einem Stöhnen sank er auf die Knie und hielt sich abermals den Hals. Er fing an, apathisch vor und zurück zu wippen, besah sich dabei seine kaputte Brille und fegte diese mit einer Handbewegung, weit weg von ihm, in den Raum hinein.
„Wieso darf ich nicht bei denen sein, die ich liebe? Wieso muss ich hier sein? Wieso darf ich nicht einfach sterben..“, wisperte Harry leise und schloss gedemütigt die Augen. Er wusste nicht wie lange er auf seinen Knien kauerte, den Boden betrachtete. Ein komisches, knirschendes Geräusch ließ ihn jedoch hoch schauen.
„Geht das schon wieder los? Was kommt jetzt? Wollt ihr es doch zu Ende bringen? Na endlich!“, seufzte er, sah jedoch zu und staunte danach. Eine ganz kleine Holzscheite, unbeachtet in der Ecke des großen Zimmers liegend, fing zu zittern an, stieß sich in die Höhe. Andere Scheite folgten, Harry kam mit dem Schauen nicht hinterher. Mit hochgezogener Augenbraue und offen stehendem Mund sah er zu, wie das Bett sich von alleine zusammensetzte, Stück für Stück. Bestaunte, wie die zerrissenen und zerfetzten Stücke der Vorhänge zusammenfanden, von alleine ihren Platz einnahmen. Das nun frisch reparierte Bett stand wieder am ursprünglichen Platz, dann kam der Teppich dran.
Dieser wirbelte umher, wurde anscheinend durchgerüttelt und aufgefrischt, bevor er sich in sanften Schwüngen vor dem Bett niederließ. Der Stuhl ruckte über den Boden, folgte dem Schreibtisch. Beides blieb dort stehen, wo es vorhin gewesen war. Sogar sein Buch fing zu Schweben an, die Lade zog sich von alleine auf, das Buch glitt hinein. Sein Duschgel füllte sich wie durch Geisterhand auf, zischte ins Badezimmer, ebenso die Zahnbürste, die Zahnpaste, Handtücher, etc.
Der übergroße Flügelkasten ruckte mit einem lauten und dumpfen Geräusch an Ort und Stelle und der Spiegel – der an den Flügeltüren befestigt gewesen war, vorhin in tausende Scherben zersplitterte – setzte sich von alleine zusammen und heftete sich wieder an die ursprünglichen Position. Harrys Koffer schwebte im Raum, der Zippverschluss zog sich von alleine zu. Die Flügeltüren öffneten sich, der Koffer schwebte auf das oberste Regal zu und setzte sich darauf ab.
Harrys Hosen, Hemden, Shirts, Socken und weitere Kleidungsstücke – wirbelten vor seiner Nase umher, verloren somit ihre Schmutzflecken und legten sich von alleine in der Luft zusammen. Sie zischten in Reih und Glied in seinen Kasten hinein, die Shirts setzten sich, sogar nach Farbe sortiert, aufeinander – die Pullis folgten. Socken fanden zueinander, legten sich in eine Schublade des Kastens. Ebenso seine Boxer. Die Schuhe liefen, ohne in ihnen steckende Füße, verwirrt durch den Raum, sprangen über den noch immer am Boden sitzenden Harry, und stolperten in den Kasten hinein.
Harry bekam den Mund nicht mehr zu, ihn umwehten sogar verschiedene Düfte. Von leicht süßlich, bis frisch, abgewandelt zu etwas herb. Harry vermutete, dass sich mehr als nur ein Schüler in seinem Zimmer befand, er fragte sich zusätzlich, was genau ihre jetzige Aktion hervorrief. Zuerst brachten sie Chaos mit sich, wollten Harry erwürgen und dann richteten sie wieder alles? Ob es mit der Kontrolle von Snape zu tun hatte? Harry schmunzelte leicht und schüttelte den Kopf.
„Gebt es zu, ihr macht das nur, damit Snape keinen Verdacht schöpft, oder?“, murrte er in den Raum hinein, ein Pulli hielt inne und hüpfte vor ihm auf und ab. Danach klatschte er in Harrys Gesicht, so dass Harry in sitzender Position doch umfiel und sich den Pulli vom Gesicht zerrte.
„Hey!“, rief er aus, der Pulli riss sich von seinen Händen los, faltete sich in der Luft zusammen und schwebte in den Kasten hinein. Während sämtliche Utensilien durch den Raum zischten, erhoben sich die Einzelteile von Harrys Brille. Langsam aber sicher setzten sie sich zusammen, wurden zu einem Stück. Harry verzog seinen Mund, doch die Brille nahm weiterhin Kurs auf ihn.
Ohne sich zu wehren, setzte sich die Brille vorsichtig auf seine Nase, rückte sich gerade. Bildete er es sich ein, oder spürte er vorhin gerade Fingerkuppen, die sanft, beinahe entschuldigend, über seine Wange streichelten? Nein, das konnte nicht sein! Bevor Harry weiterhin darüber nachdenken konnte, klirrte etwas zu Boden – direkt hinter ihm im Badezimmer. Harry wirbelte sitzend umher, doch das Glas setzte sich wieder zusammen, stieg auf, steuerte auf das Waschbecken zu und setzte sich auf die Ablage.
Harry zog die Stirn kraus, schüttelte abermals den Kopf und erhob sich. Beinahe hatte er das Gefühl, als würde man ihm dabei helfen wollen – diesen Gedanken schüttelte er aber schnell wieder ab. Langsam und unsicher wankte er auf sein Bett zu, setzte sich darauf und fiel seitlich um, starrte einfach in den Raum hinein. Seine Sachen flogen noch immer durch das Zimmer, wurden allerdings immer weniger. Zum Schluss schoss ein flauschiges Etwas auf ihn zu, Harry fing es auf. Moment – dieses Ding gehörte ihm nicht! Es war ein Stofftier – genauer genommen eine Stoffeule, die Hedwig sehr ähnlich sah.
Harry wirkte mehr als verwirrt, bestaunte das kleine Stofftier und drehte es umher. Er wollte sich vergewissern, dass es nicht verzaubert war, untersuchte es eingehend. Er bildete sich ein, ein kleines Lachen zu hören, sein Kopf ruckte in die Höhe. Sofort war es still, die Türe ging auf, quietschte. Danach knallte sie wieder ins Schloss, Harry bekam das Gefühl wieder alleine zu sein.
„Die sind echt mehr als seltsam. Was soll dass denn schon wieder? Eine Stoffeule? Das passt nicht zu ihnen. Was soll ich damit?“ Plötzlich wurde ihm das Stofftier aus der Hand gerissen, neben das Kissen gesetzt. Die Türe zum Gang ging ein weiteres Mal auf und wieder zu. Harry kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
„Was… Wo bin ich hier denn nur gelandet?“, fragte er sich und kratzte sich verdutzt am Kopf. Müde war er nicht mehr, nach dem, was er erlebt hatte. Eines wusste er jedoch ganz genau: Die Slytherins waren ein seltsames Volk und ihr jetziges Verhalten passte nicht zum Gesamteindruck. Bevor Harry fertig überlegt hatte, stand er auf und verschwand im Badezimmer. Da er nicht genau wusste, ob er nun alleine war, zog er sich verhalten und schnell um. Nun stand er in Hosen und Shirt in seinem Zimmer und überlegte.
Er musste das Erlebte erst verdauen und hier konnte er es sicherlich nicht. So glitt er auf nackten Fußsohlen aus dem Zimmer, schlich an der Wand den Gang entlang und hörte auf jedes noch so kleines Geräusch. Da er sich noch immer nicht sicher war, ob sein Zimmer noch immer beobachtet wurde, vermied er es den Tarnumhang zu benutzen.
Gut, dies gefiel ihm weniger, allerdings blieb der Tarnumhang in seinem sicheren Versteck. Wäre ja noch schöner, wenn die Slytherins von seinem Geheimnis wüssten! Tief in Gedanken versunken, schritt er die engen Stufen hinab und versuchte kein Geräusch zu machen. Bevor er in den Gemeinschaftsraum stolperte, lugte er um die Ecke. Das Feuer prasselte im Kamin still vor sich hin, Harry atmete auf. Kaum um die Ecke gegangen und zwei Schritte hinter sich gebracht, hörte er seinen Namen.
„Mister Potter!“ Harry zuckte zusammen, stöhnte innerlich auf und rollte mit den Augen. Was zur Hölle tat Snape schon wieder hier? Langsam drehte er sich um, versuchte seine Maske aufzusetzen. Im selben Tempo hob er seinen Kopf an und begegnete dem gefährlichen Blick von Severus Snape. Sein jetziger Hauslehrer kam langsam auf ihn zu und wie Harry erkennen konnte, traten hinter seinem Rücken einige Schüler hervor. Was ging denn hier ab? Snape blieb dicht vor ihm stehen, seine Mitschüler gesellten sich in die Nähe von ihnen. Sie wollten die Unterhaltung mit Sicherheit nicht verpassen!
„Darf ich fragen, wohin Sie noch zu so später Stunde wollten? Sie wissen sicherlich, dass in einer halben Stunde die Ausgangssperre beginnt?“, schnarrte er gehässig, Harry bemerkte im Augenwinkel die triumphierenden Gesichter der anderen Slytherins.
„Mich vom Turm stürzen. Nichts Aufsehen erregendes.“, erklang Harrys mürrische Stimme, Snape zog scharf die Luft ein. Die Slys blickten Harry eine Sekunde lang ziemlich geschockt an, ehe sie sich wieder unter Kontrolle hatten.
„Sehr witzig, Mister Potter! Außerdem erwarte ich von Ihnen, dass sie – wie ein jeder anderer Schüler – pünktlich zu meinen Besprechungen erscheinen!“, zischte er mit verengten Augen, Harry zog die Stirn kraus.
„Besprechung, Sir?“, hakte er nach, Snape schnaubte.
„Natürlich! Jeden zweiten Montag, gegen Abend! Sagen Sie mir nicht, Sie hätten davon nichts gewusst!“, blaffte er ihn an, Harry schüttelte den Kopf.
„Nein, habe ich nicht, Sir. Sonst wäre ich natürlich pünktlich erschienen.“, meinte Harry unterkühlt, Snape wusste nicht, ob er ihm glauben sollte, oder nicht. Mit einem Ruck drehte er sich zu seinen anderen Schülern, die auf einmal sehr interessiert wo anders hinsahen.
„Mister Malfoy! Hatte ich Ihnen nicht ausdrücklich gesagt, dass Sie Mister Potter in ALLEM einweisen sollten?“, knirschte er ihn an, Draco schluckte hart.
„Natürlich Sir! Ich hatte es Potter mit Sicherheit gesagt! Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass Potter es nur vergessen hatte.“, schnarrte er mit einem süffisanten Grinsen Richtung Harry. Dieser blitzte wütend zurück, Snape drehte sich ihm wieder zu. Obwohl Harry an Ort und Stelle blieb, kam Snape noch näher, sah ihm tief in die Augen. Harry fing zu blinzeln an, bekam Kopfweh und versuchte sich geistig zu wehren.
Es dauerte keine zwei Minuten, da hatte sich Harry wieder unter Kontrolle, keuchte und rieb sich die Schläfen. Die anderen Siebtklässler keuchten ebenso auf, als sie erkannten, was ihr Hauslehrer da tat - Harry blickte Snape erschöpft in die Augen. Er glaubte eindeutig andere Gefühlsregungen in Snapes Augen lesen zu können, bevor sie sich wieder mit Härte und Gefühllosigkeit verschlossen. Harry wusste, Snape hatte in seinem Gedächtnis herumgestöbert. Der damalige Gryffindor vermied es allerdings, dass Snape alles zu sehen bekam. Er war stolz auf sich, denn es war das erste Mal, Snape blocken zu können.
„Irrtum, Mister Malfoy! Sie sagten keinen Ton zu Mister Potter.“, knurrte Snape düster und wandte sich langsam und gefährlich seinem Lieblingsschüler zu. Dracos Augen wurden groß.
„Aber… Professor… Sie…“
„Seien Sie ruhig!“, zischte Snape leise und sehr wütend an Draco gewandt.
„Ich hasse nichts mehr, als angelogen zu werden, Mister Malfoy! Als Strafe werden Sie mir noch einen zweiten Aufsatz, betreffend dem Alraunentrank abliefern!“ Draco wurde weiß im Gesicht, seine Nasenflügel bebten. Kurzzeitig schickte er Harry einen tödlichen Blick.
„Jawohl, Sir.“, brachte er mühsam hervor, Snape nickte zufrieden.
„Und nun ziehen Sie sich bitte in fünf Minuten in Ihre Zimmer zurück! Es ist an der Zeit sich schlafen zu legen! Vergessen Sie außerdem nicht, Ihre Hausaufgaben für den morgigen Unterricht herzurichten! Sie wissen, ich lege sehr viel Wert auf Perfektion!“ Mit diesen Worten drehte er sich um und eilte die Stufen empor, um die Zimmer zu überprüfen.
„Das ist alles deine Schuld, Potter!“, zischte Draco ihn an, kam langsam näher. Harry reckte sein Kinn, sah ihm fest in die Augen. Diesmal war es das erste Mal, dass er Draco Malfoy direkt und bewusst ansah, sich alles genau einprägte. Er bekam nicht einmal mit, dass Dracos Ausdruck sich für eine Sekunde veränderte, beinahe fragend wirkte – die Musterung jedoch über sich ergehen ließ. Harry kam wieder zu sich, während Draco mit einem Blick feststellte, dass Harry durchaus Ausstrahlung besaß.
„Ja, Malfoy, es ist alles meine Schuld. Da gebe ich dir Recht.“, erwiderte Harry leise.
„Aber hätte eine gewisse Person eine gewisse Tat zu Ende gebracht, müsste ich nicht vor euch stehen, euch nicht noch mehr zur Last fallen. Vielleicht habt ihr eines Tages Glück und ihr seid mich für immer los.“, meinte Harry sehr ruhig und verschränkte seine Arme vor der Brust. Viele von ihnen schnappten nach Luft, Jo runzelte die Stirn. Millicent drehte ihre Locken und blickte zu Boden, während Pansy eingebildet wegsah. Blaise blinzelte mit den Augen, Draco starrte ihn nur an. Crabbe und Goyle sahen sich erstaunt an und Theodore Nott schnaubte. Samuel war der einzige, der den Kopf schüttelte.
„Du bist sehr eigen, Potter.“ Harry lächelte müde und nickte.
„Richtig, Miller. Sehr richtig.“ Harry wirkte unterkühlt, auch sein Aussehen war ihm egal. Er wunderte sich nur, dass Snape ihn nicht auf seine Klamotten ansprach, da Harry in ausgewaschener Jeans, mit nackten Füßen und einem weinroten Shirt, mitten im Gemeinschaftsraum stand. Seine Mitschüler trugen alle noch immer ihre Schuluniform – er bildete wie immer die Ausnahme. Gepolter erklang, Snape wehte die Treppe hinab.
„Sehr gut! So lobe ich es mir! Ihre Zimmer sind alle in einem perfekten Zustand!“, nickte er, Harry öffnete den Mund. Snape rauschte bereits an ihm vorbei, blieb vor dem Portrait stehen – Harry starrte auf seinem Rücken.
„Was denn noch, Potter?“, schnarrte Snape, blieb stehen, drehte sich langsam umher. Alle Blicke richteten sich auf Harry, der sich kurz räusperte.
„Ich… Mein Zimmer… Ich war es nicht…“
„Ich weiß, Potter.“, erklärte Snape müde, jedoch noch immer in stolzer Haltung. Abermals kam er auf die kleine Gruppe zu, die sich hinter Harry versammelte. Snape blieb vor Harry stehen, streckte die Hand aus und zog kurzzeitig an Harrys Halsausschnitt. Harry bekam große Augen, griff sich an den Hals und wollte die Würgemale somit vertuschen.
„Ich weiß, dass nicht Sie Ihr Zimmer aufräumten. Ich weiß allerdings auch, woher die Flecken an ihrem Hals stammen. Ich würde meinen, eine sehr törichte und kindische Tat wurde mit einer guten ausgeglichen. Sie schaffen es noch immer nicht Ihren Geist vor mir zu verschließen, doch sind Sie schon etwas besser geworden. Was meinen Sie dazu, Potter? Oder wollen Sie mir weismachen, Sie hätten versucht sich selber zu erwürgen?“, schnarrte Snape zum Schluss, bedachte einige Siebtklässler mit einem ziemlich einschüchternden Blick.
„Ja, Sir. Ich versuchte es, hatte allerdings wenig Erfolg. Sie wissen ja, Überlebensinstinkt.“, flunkerte Harry ohne mit der Wimper zu zucken, Snape hob eine Augenbraue an. Langsam aber sicher kräuselten sich seine Lippen, er schnaubte. Potter versucht sie wirklich zu schützen, wieso? Snape amüsierte sich innerlich köstlich über die verdatterten Blicke seiner Mitschüler, da Harry sie nicht verpfiff.
„Sie haben keine Ahnung, nicht wahr, Potter?“, meinte er ölig und ruhig, Harry runzelte die Stirn.
„Was meinen Sie damit, Professor…?“ Snape hob die Hand und brachte Harry zum Schweigen.
„Denken Sie über meine Worte nach, Potter. Nicht umsonst hält das Schicksal dieses Leben für Sie bereit. Alles hat seinen Grund, erforschen Sie ihn. Und nun nerven Sie mich nicht weiter mit ihren dummen Ausreden, Potter. Ich habe Besseres zu tun.“, schnarrte er gegen Schluss, wurde wieder zum verhassten Lehrer. Während Harry erstaunt seinen Gedanken nachhing, drehte sich Snape um und eilte mit wehendem Umhang aus dem Gemeinschaftsraum. Langsam kam Bewegung in die Schüler, sie alle versammelten sich vor Harry und musterten ihn verstohlen und überrascht. Niemand sprach ein Wort, sie alle starrten Harry einfach nur an.
„Was ist? Überrascht, euch nicht verpfiffen zu haben?“, sprach er sie direkt an und stolzierte an ihnen vorbei. Er war der erste, der die Stiegen wieder hochging, im Gang verschwand.
„Ja, das sind wir. Reife Leistung, Potter.“, murmelte die Stimme eines Schülers, die anderen brummten zustimmend. Nun folgten die Siebtklässler Harry und machten sich auf den Weg zu ihrem Zimmer. Harry knallte die Türe hinter sich zu und fluchte. Er nahm sich vor, weiter zu üben, damit Snape es nicht mehr schaffte, in seinen Gedanken herum zu wühlen. Allerdings war er auch über das Kompliment erstaunt, da Snape ihm ja sagte, er könne es nun besser als früher. Harry ließ sich aufs Bett fallen, starrte an die Decke und blieb regungslos liegen.
Er wusste nicht, wie lange er auf dem Bett lag, so hob er den Arm und blickte auf seine Uhr. Ein Seufzen entwich seinem Mund, da er noch immer nicht müde war. Wie sollte er nach so einem Tag einfach so einschlafen können? Hier in seinem Zimmer fühlte er sich alles andere als wohl, gestand er sich ein. Es war schon weit nach 22 Uhr und Harry hing noch immer seinen Gedanken nach. Grummelnd stand er auf, schritt auf die Türe zu und öffnete sie abermals.
Ob seine Mitschüler schon alle schliefen? Der Gang wirkte leer, Harry starrte lange hinaus und lauschte. Als er sich überzeugte, dass ihn diesmal keiner aufhalten würde, schlich er sich wieder davon, brachte auch die Stiegen hinter sich. Schnell huschte er durch den leeren Gemeinschaftsraum, stieg durch das Portraitloch und verschwand in den kühlen und dunklen Gängen des Kerkers. Seine Schritte waren leise, da er noch immer mit nackten Füßen unterwegs war. Er brachte einige Biegungen hinter sich, schlich weiter und gelangte bald zu seinem Lieblingsplatz.
Auf dem Weg dorthin, schimpfte er sich einen Idioten, da er diesmal den Tarnumhang wirklich vergessen hatte. Denn diesmal war Harry sich sicher gewesen, alleine im Zimmer zu sein. Jetzt nochmals zurück zu gehen, wäre Zeitverschwendung, entschied er. So schlich er weiter und erreichte nun endgültig sein Ziel. Ein Unwetter brach los, Blitze zuckten vom Himmel. Harry fühlte sich das erste Mal wieder etwas leichter, da der Turm sein sicherer Hafen war, er hier immer ungestört nachdenken konnte. Langsam ging er auf die hohen und länglichen Fenster zu, öffnete eines davon und ließ das Unwetter herein.
Der Regen peitschte ihm ins Gesicht, doch das störte Harry nicht. Das Gewitter tobte noch immer, als Harry sich vor dem Fenster niederließ und in die aufgebrachte Nacht hinaus sah. Schon länger piekste ihn etwas in seiner Hose, seine Hand griff in die Hosentasche und zog etwas hervor. In diesem Augenblick blitzte es abermals, der Donner nahm zu. Das Licht des Blitzes erhellte den kleinen und scharfen Gegenstand, den er in der Hand hielt.
Harry lächelte müde, da er eine Rasierklinge in der Hand hielt. Er konnte sich noch gut daran erinnern, sie in den Ferien beinahe jede Minute angestarrt zu haben. Damals war er fest entschlossen gewesen, sie zu benutzen, sie zu seinen Pulsadern zu führen, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Er stand so nahe an der Schwelle des Todes, brachte es jedoch nicht übers Herz, sie tief in sein Fleisch zu stoßen. Irgendetwas hielt ihn damals zurück und Harry wusste nun, was – oder besser wer – ihn davon abhielt. Dumbledore! Seit dem der Schulleiter und er gemeinsam bei den Gräbern gestanden hatten, Harry endlich seine Trauer loswerden konnte, wurde der Schmerz leichter – der Todeswunsch verblasste.
Albus hatte mit einfachen Worten erklärt, wieso Harry so wertvoll war und er glaubte ihm. Auch wenn Dumbledore ihn nun zu den Schlangen steckte, wollte Harry nicht mehr glauben, dass der alte Narr sich nichts dabei gedacht hatte. Er verstand jedoch noch immer nicht die Beweggründe und wurde neugierig. Was ging wohl in Albus Kopf vor, von dem Harry nichts ahnte? Was war also der Grund dafür, dass er ihn nach Slytherin abschob? Und wieso schafften es die Slys nicht ihn umzubringen? Harry hätte fest damit gerechnet, dort seinen Tod zu finden. Harrys Neugierde erwachte von neuem, er wollte hinter deren Geheimnis kommen, wieso sie ihn am Leben ließen.
Gedankenverloren, während der Regen weiterhin Harry durchnässte, glitt er beinahe streichelnd mit der Breitseite der Klinge über seinen Unterarm. Sie fühlte sich kalt an, doch Harry hatte nicht vor sich zu töten, oder gar zu ritzen. Er wollte nur noch einmal spüren, wie nahe er damals dem Tod war, bevor er sich nun entschloss, die Klinge danach aus dem Fenster zu werfen. Sein Leben würde weiter gehen und vielleicht würde er den Weg zum Glück und Frieden finden. Snapes Worte gingen Harry nicht mehr aus dem Kopf. Dieser Mann verhielt sich ebenso äußerst merkwürdig und versuchte vor Harry etwas zu verbergen. Was war es, was Harry noch nicht wusste?
Noch immer tief in Gedanken versunken, bemerkte er nicht, dass er die ganze Zeit verfolgt worden war. Er wusste ebenso wenig, den Slytherins ein Rätsel zu sein, da sie seine niedergeschriebenen Zeilen gelesen hatten. Plötzlich erklang hinter seinem Rücken ein geschocktes Aufkeuchen, da der Blitz Harrys Gestalt erhellte, genauso die scharfe Klinge. Harry schreckte hoch, wollte sich umdrehen. Es geschah in sekundenschnelle, Harry stand in Alarmbereitschaft – handelte allerdings zu langsam.
Als er sich im Sitzen rasch drehte, den Mund öffnete - zischte eine Holzlatte direkt auf seinen Kopf zu, Harry riss geschockt die Augen auf. Sterne! Überall Sterne! Und dann kam der Schmerz, ein verflucht höllischer Schmerz. Danach umhüllte ihn die Schwärze und Harry sank in eine tiefe Ohnmacht.
Der wollte sich wirklich umbringen, der Trottel! Spinnt der? Nicht als Slytherin, verdammt noch mal!
Sagte ich ja.
Was dachte der sich bloß dabei?
Keine Ahnung. Vielleicht gar nichts?
So geht das nicht weiter! Egal ob Potter ein Gehirn besitzt, oder nicht!
Ganz deiner Meinung.
Glaubst du, er hat uns erkannt?
Nein, denke ich nicht. Das Brett war schneller. Außerdem sind wir unsichtbar, du Idiot!
Wieso ausgerechnet ein Brett? Sieh mal wie er blutet! Verdammte Scheiße!
Mir fiel nichts Besseres ein! War gerade griffbereit!
Wie wäre es mit deinem Zauberstab gewesen, du Vollidiot!
Hör auf mich dauernd zu beleidigen! …. Hab ihn vergessen…
WAS?
Schrei nicht so! Sonst haben wir Filch und Miss Norris am Hals!
Du hast deinen Zauberstab vergessen? Wie blöd muss man bitteschön sein?
Mann, kann ja mal passieren! Potter war einfach zu schnell, als er abhaute! Hättest ja auch daran denken können, einen Zauber auszusprechen! Du weißt, dass wir auf Befehl von…
Ja, ja! Ich weiß! Hm… War irgendwie zu geschockt, um einen Zauber zu sprechen… Gut, das Brett war okay…
Und was jetzt?
Na was wohl….
°°°
Na super! Hätten die nicht härter zuschlagen können? Dann wäre ich wenigstens gleich in den Himmel katapultiert worden! Aber nein! Wieder nur halbe Sachen! Verdammt, was wollen die von mir?!! Entweder die hören mit dem Scheiß auf, oder es gibt von meiner Seite her Massenmord in Slytherin! Verfolgen die mich einfach so? Moment Mal… die Klinge! Dachten die wirklich, ich würde mich… Mann! Die glaubten es tatsächlich!
Diese Gedanken wirbelten Harry durch den Kopf, als er endlich wieder zu sich kam.
„Aua…“ Schmerzen, höllische Schmerzen! Kopfweh und ein Pulsieren im Gesicht folgte.
„Harry! Ist alles in Ordnung mit Ihnen?“, fragte eine besorgte Stimme.
„Nein.“ Harry versuchte seine Augen zu öffnen, was ihm nur schwer gelang.
„Wo bin ich hier?“, fragte er heiser, die andere Stimme lachte.
„Na was denken Sie?“, erklang die heitere Stimme, Harry blinzelte und sah verschwommen zur Krankenschwester.
„Nein, nicht doch..“, stöhnte er und versuchte sich aufzusetzen.
„Und ob es so ist!“, erklärte Poppy aufgebracht, erhob sich vom Stuhl und streichelte Harry durchs Haar, setzte ihm, die zum zweiten Mal reparierte Brille, auf. Auch Harrys Kleidung wurde vorhin schon getrocknet.
„Wie.. Wie bin ich hierher gekommen?“, ächzte Harry, Poppy zuckte mit den Schultern.
„Ich war kurz bei Dumbledore und als ich wieder zurückkam, lagen Sie schon auf dem Bett. Sie sahen furchtbar aus! Überall in ihrem Gesicht war Blut und Ihre Nase stand schief. Aber keine Sorge, Harry, ich konnte sie richten und die Blutung stoppen. Außerdem verhinderte ich, dass auch der Rest Ihres Gesichtes anschwillt. Deshalb auch die Creme, die auf der Haut ein wenig brennt. Wie fühlen Sie sich?“, hakte Poppy nach, Harry seufzte.
„Ich habe Kopfweh und mein Gesicht pulsiert. Fühle mich wie von einem Laster überfahren.“, grummelte er leise und hievte sich in die sitzende Position.
„Hier, trinken Sie das, Harry. Das wird helfen. Und das Pulsieren stammt ebenso von der Creme. Keine Sorge, Sie sehen wieder normal aus.“, lächelte sie sanft und überreichte Harry eine Phiole. Harry verzog sein Gesicht, trank sie in einem Zug aus und schüttelte sich.
„Hm, lecker.“, ächzte er, hörte Poppys Lachen.
„Ich weiß, Harry, aber er hilft. Er lässt ebenso keine Schwellungen zu und Sie werden gleich bemerken, dass die Schmerzen zurückgehen.“, meinte sie milde – und es war nicht gelogen. Harry fühlte sich schon besser, das Pulsieren schwächte ab und verschwand vollkommen.
„Ähm, Harry? Als ich Sie hier fand, stand dies auf Ihrem Nachttisch.“, deutete sie neben Harry, der seinen Kopf zur Seite drehte. Auf dem Nachttisch stand eine kleine Glasvase, darin befand sich eine einzige, rote Rose. Ein kleines Kärtchen lag bei, welches Harry an sich nahm.
Sorry, ging nicht anders, du Idiot! Mach das bloß nie wieder, hörst du?
Harry blinzelte einige Male, ehe er schmunzelte. Poppy sah ihn neugierig an, doch Harry grinste nur weiter und hielt sich bedeckt. Sein Grinsen verschwand allerdings, als ihm etwas einfiel.
„Verflucht! Jetzt bin ich im A.. ähm…“, konnte er sich gerade noch bremsen, er spürte die beruhigende Hand der Krankenschwester auf seiner.
„Keine Sorge, Harry. Im Falle, dass Sie Professor Snape meinen… Nun, ich habe ihm noch nichts gesagt. Dachte, es wäre in Ihrem Interesse?“, zwinkerte sie ihm zu, Harry lächelte erleichtert.
„Danke sehr!“, strahlte er sie erleichtert an, Poppy seufzte.
„Aber gerne doch, Harry. Ich versuche Ihnen zu helfen, wo ich nur kann.“, erwiderte sie traurig, da auch sie Harrys Vergangenheit nur all zu gut kannte. Harry nickte bloß und starrte wieder auf die Rose.
„Wann darf ich gehen?“, fragte er zaghaft, Poppy legte die Stirn in Falten.
„Wenn es nach mir ginge, würde ich Sie gerne über Nacht hier behalten. Allerdings würde dies Professor Snape auffallen.“, meinte sie zerknirscht, Harry nickte wild.
„Gut, nehmen Sie vor dem Schlafengehen diesen Trank zu sich, er wird Ihnen helfen. Und morgen sind Sie so gut wie neu!“, lächelte sie milde, Harry erhob sich langsam.
„Nicht zu schnell, Harry. Sie hatten eine Gehirnerschütterung – wenn auch nur eine leichte. Sie ist noch nicht ganz verschwunden. Der Trank…“
„Ja, ja. Ich werde aufpassen, Madam Pomfrey.“, erwiderte er müde.
„Versprochen?“ Harry horchte auf und sah sie eindringlich an. Dann nickte er.
„Ja, versprochen.“ Poppy wirkte erleichtert und half ihm auf. Mit wackeligen Beinen wollte er von dannen ziehen, da rief sie ihn nochmals zu sich.
„Hier! Vergessen Sie Ihre Rose und den Trank nicht!“, haspelte sie, Harry nahm sie dankbar an.
„Danke. Gute Nacht, Madame Pomfrey.“, erwiderte er leise und schon schloss sich hinter ihm die Türe. Poppy musste sich setzen und seufzte tief. Harry Potter war ihr ein Rätsel, ebenso der Grund, wieso er diesmal hier abgeliefert wurde. Was war nur mit diesem Jungen los?
°°°°
Harry schlenderte etwas wackelig auf den Beinen Richtung Kerker und machte ein jedes Mal eine kurze Pause. Diesmal war er nicht so unvorsichtig, lauschte gespannt. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass ihn jemand verfolgte, immer wieder drehte er sich um. Gähnende Leere erstreckte sich vor ihm, der Gang wirkte verlassen. Was man mit einem Unsichtbarkeitszauber alles machen konnte? Harry grinste leicht und ging weiter. Die Phiole steckte er in seinen Hosensack, dann stutzte er. Die Klinge! Sie war weg! Harry blieb verdutzt stehen, suchte seine Taschen ab. Danach lachte er leise auf und schüttelte den Kopf.
„Ihr Idioten, ehrlich. Ich wollte nur nachdenken und ihr glaubt gleich, dass ich Selbstmord begehen würde? Hoffentlich habt ihr die Klinge entsorgt, ich brauche sie nicht mehr. Die Zeiten sind vorbei, ich verfolge ein neues Ziel. Ihr seid mir ein komisches Volk, ihr Slytherins. Trotzdem: Danke. Auch für die schöne Rose und dem Kärtchen. Aber… Musste es unbedingt ein Holzbrett sein? Das tat verflucht weh!“, wisperte Harry in die Stille hinein, konnte beinahe fühlen, dass seine Verfolger stehen geblieben waren. Mit einem Seufzen ging er weiter und bog um die nächste Ecke.
Wollte er nicht?
Nein, anscheinend nicht.
Mann, woher sollten wir das wissen?
Stimmt.
Sollten wir es IHM sagen?
Was denn?
Na dass Potter sich nicht umbringen wollte.
Vergiss es, sonst bekommen wir Ärger mit ihm. Kennst ihn doch. Kann schnell ausrasten.
Wie immer.
Genau.
Und jetzt?
Na was wohl! Wir folgen ihm weiterhin und gehen schlafen. Schätze nicht, dass er heute noch etwas ausfressen wird.
Hm, hast Recht. Bin hundemüde. Wieso mussten wir eigentlich diesmal ran?
Weil ER es so wollte! Diesmal waren wir an der Reihe. Du weißt ja, ein jeder von uns hat den Auftrag, Potter im Visier zu behalten.
Ja, hast Recht.
Los, komm. Sonst verlieren wir ihn aus den Augen.
Die Stimmen unterhielten sich sehr leise, so dass Harry sie nicht hören konnte. Der neue Slytherin hatte sowieso andere Dinge im Kopf und fragte sich, wann er endlich einmal seine Ruhe vor ihnen haben würde. Allerdings gab er seine Hoffnung in diesem Sinne auf, da sie sich mit Sicherheit immer wieder einmischen würden. Obwohl Harry in Gryffindor den Schlafraum mit anderen hatte teilen müssen, besaß er dort immer Privatsphäre. In Slytherin war es anscheinend anders, denn dort wurde er auf Schritt und Tritt bewacht.
Es wollte Harry noch immer nicht in den Kopf gehen, wieso die Slys sich auf einmal so verändert verhielten. Zuerst wollten sie ihm nur einen Schrecken einjagen, indem sie Poltergeist spielten und ihn kurz einmal bis zur Ohnmacht würgten – und dann änderten sie ihre Meinung von einem Moment auf den anderen? Harrys Augen wurden groß, sein Herz schlug hart in der Brust.
„Mein Buch.“, murmelte er leise, wurde dabei weiß wie die Wand.
„Oh Scheiße.“ Gepeinigt schloss er die Augen und rieb sich die Stirn. Er konnte sich gut ausmalen, dass die skrupellosen Schlangen während seiner Ohnmacht in seinem Buch herumschnüffelten. Vielleicht besaßen sie jetzt ein schlechtes Gewissen? Harry lachte kurz, leise und trocken auf. Slys und Gewissen! Genauso passend wie ein Elefant im Porzellanladen.
Plötzlich zuckte Harry zusammen, denn etwas weiter entfernt hörte er Filch nach seiner Katze rufen.
„Shit!“, zischte er leise und tastete seine Taschen nach seinem Zauberstab ab. Zu blöd aber auch, dass er sein Gehirn im Zimmer zurückgelassen hatte – sein Zauberstab und sein Tarnumhang lagen sicherlich gut und wohlbehütet darin. Harry versuchte eilig weiter zu kommen, er bewegte sich noch immer ziemlich lautlos durch die Gänge. Angestrengt versuchte er die Stimme von Filch zu lokalisieren, aus welcher Richtung sie kam.
Als Filch sich abermals mit „Hast du einen Straftäter gehört, meine Süße?“ meldete, blieb Harrys Herz vor Spannung beinahe stehen. Er hatte fest angenommen, die Stimme aus der anderen Richtung vernommen zu haben! Und nun kamen die Schritte des Hausmeisters näher und Harry fühlte sich in der Falle. Normalerweise gab es genügend Gelegenheiten sich zu verstecken, diesmal nicht. War ja auch klar, dass gerade er einen Gang durchschritt, der keine Klassenzimmer aufwies, keine Statuen, in deren Schatten man sich zwängen konnte! Harry war geliefert!
Gut, wenn es so kommen musste, dann würde Harry es schon meistern. Immerhin trug er die Phiole von Poppy bei sich – diese Erklärung musste Filch einfach hinnehmen! Und wenn nicht? Harry malte sich Böses aus. Petzen – Dumbledore – Snape – Strafe – Befragungen – Gedanken lesen – nochmals Strafe – Nötigung durch seine Kameraden. Toll! Super Aussichten!
Harry glotzte dumm vor sich hin, schluckte hart und überlegte fieberhaft, in die andere Richtung zu sprinten. Dummerweise wurde der Gang so gut ausgeleuchtet, so dass man Harry durchaus gut sehen konnte. Wieso hatte er immer das Pech? Die Schritte kamen näher, Harry ergab sich seinem Schicksal. Der Fuß von Filch kam bereits hinter der Biegung zum Vorschein, da spürte Harry ein Prickeln seinen Körper entlang laufen.
Harry hielt die Luft an, da der schmierige und sehr unhygienische Hausmeister direkt in sein Sichtfeld schritt. Er und seine dämliche Katze blieben stehen, Filch wirkte mehr als enttäuscht und blickte direkt durch Harry hindurch. Dieser verstand die Welt nicht mehr, sah an sich hinab und tastete seinen Körper ab. War er etwa unsichtbar? Und wenn ja, wer… Harry fing zu grinsen an, schüttelte den Kopf und hörte Filch fluchen.
„Verdammt! Miss Norris! Dein Tipp war falsch! In letzter Zeit täuscht du dich oft, meine Gute. Ob ich dir das je verzeihen kann?“, schnarrte er unzufrieden, während Miss Norris Harry mit einem scharfen Blick anstarrte.
„Guck nicht so, Miss Norris! Da ist niemand! Bei Merlin!“, zischte er los, hob seine maunzende Katze hoch und marschierte schlecht gelaunt den Gang entlang. Harry konnte nicht anders, winkte Filch schadenfroh hinterher und schlenderte erleichtert davon. Als er sich vergewisserte, dass Filch weit weg war, blieb er stehen und drehte sich um. Er konnte niemanden entdecken, grinste jedoch in den Gang hinein.
„Nicht schlecht. Danke. Aus welchen Gründen ihr auch immer das getan habt.“, grinste er, drehte sich wieder umher und beeilte sich wieder in den Kerker zu kommen. Die beiden Verfolger blieben in jenen Moment stehen, als Harry sich zu ihnen drehte. Sie kamen sich ertappt vor, als Harry sie ansprach und sich bedankte. Die zweite Person zog abermals ihren Zauberstab und machte Harry wieder sichtbar, was der Schwarzhaarige natürlich durch das bekannte Kribbeln registrierte. Harrys Gestalt verschwand in der Dunkelheit, während die beiden an Ort und Stelle stehen blieben und leise seufzten.
Er weiß, dass wir zu zweit sind.
Hm, auch schon geschnallt?
Aber er weiß nicht, wer wir sind.
Ist auch besser so.
Mal sehen was er morgen anstellt.
Na da bin ich ja mal gespannt.
Nicht nur du.
Hm, stimmt. So schnell werden wir nicht schlafen gehen können.
Wieso nicht?
Teambesprechung?! Du kennst IHN ja! Er will immer alles und sofort wissen!
Oh Mann, das kann ja heiter werden.
Stimmt, bedeutet für den morgigen Tag Augenringe.
Wehe es schadet meinem Aussehen!
Salazar, bist du eingebildet!
Einbildung ist auch eine Art von Bildung. Und… Ich sehe gut aus!
Ja, ja, du mich auch…. AUA!
Und während die beiden sich gegenseitig anstachelten, folgten sie Harry mit einem Sicherheitsabstand. Das Portrait schloss sich ein zweites Mal und die ineinander verschlungenen Schlangen, die darauf abgebildet waren, leuchteten kurzeitig giftgrün auf und erhellten die Dunkelheit der Nacht. Denn nun waren alle Mitglieder von Slytherin wieder „zu Hause.“
TBC…
@WICHTIGE ANMERKUNG! (Nachtrag am 8.4.2006)@
Ich habe bei einigen Reviews bemerkt, dass angenommen wird, Harry würde ritzen! Antwort: Nein, tut er nicht! Ich hätte schon längst über "hervorquellendes Blut" geschrieben, wäre dies der Fall. Die Szene im Turm beschreibt lediglich, dass Harry die Klinge mit der Breitseite über seinen Unterarm streicheln lässt. Allerdings OHNE die Haut zu verletzten. Sorry, falls es falsch rüber kam, aber bei mir ritzt Harry nicht. Aus diesem Grund habe ich den entsprechenden Absatz ein wenig abgeändert.
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Hallo meine Süßen! Ich kann es nicht glauben! Darkgugi hat euch geschrieben! Und ich kann den Mist nicht mehr löschen! Ob sie einen Zauber auf dieses chap gesprochen hat? Keine Ahnung! Und damit sie sich nicht an meinen Freund ranmacht, habe ich sie im Klo hinuntergespült. Der Teufel kümmert sich gerne um sie. (Reitstunden) Und wenn sie nicht mehr gehen kann, kommt sie irgendwie angewackelt, weil sie ja auch mitschreiben muss *breit grins*
Sagt mal, lebt ihr noch? Habt ihr es überstanden? Ich finde, das war eines der härtesten Chaps, aber jetzt sieht man schon, dass Harry nicht aufgeben wird. Na? Überzeugt? Nein? Wenn nicht, dann bitte ich euch die nächsten Chaps einfach weiter zu lesen!
So, nun kommen wir zu euren UNGLAUBLICHEN Reviews! Sie waren wieder so verschieden! Die Einen waren begeistert, Andere wieder waren doch noch immer skeptisch. Na mal sehen, was ich noch so zu bieten habe…
Mein besonderer Dank geht an folgende Reviewer!
Rina, BexdeBex, elbenstein, blackvampire, Sugarli, mad-cat, Minnie, Sweetbunny, Draco1990, Alraune *sorry, lach!*, darkwings984, Miezekatzi, Cynthia Malfoy, Sanni (meine Mail bekommen?), paracelsus, Wolf, Brirdy, Kathiebell01, storyfan91, whiz, Schnuffel, Kaktus, Noelia Potter, DarkSarina, Paige 13, mamo, sweet-chaos-chan, Blackcat, Manga-chan, chrispotter, amber, julchendraco, Embrace, Connilichen, Babsel, Eftelya, sarphia, Mauseschmatz, BloodyDevil, Yamichi, Yuna20, Tatze, viech, noname, Noreia18, anaja, Hermmy, potty-panther, Zacarane, braindance, Tatsu-chan, bienchen, Orange-Mermaid-Sarah, Jathy, BlackMamba, Nalan1985, Vanilla-Ice, Zooe, Jacky, jasmin, Baby-D, SchwarzerEngel, Bubble, Suncrystal, Meisterdieb, niah luna, ailia1880, eries, Cat, Draco, DestinyAngel, Lila, Werdandi, plueschfrettchen, Chaperi, Kim, Kuscheltier, KradDark-chan und mejanna!!! (Heike?)
Oh Leute! Ich glaube, ich bin im Himmel! DANKE!!! *umflieg* Habe ich alle erwähnt? Wenn nicht, bitte sofort melden!
@@@@
Ich bin überwältigt! SSSOOO VIELE!!! *kreisch* Und ich hoffe, ich kann euch alles beantworten! Es waren diesmal unglaublich viele und tolle Fragen! Aber auch Feststellungen, zu denen ich ebenfalls etwas sagen möchte! Seid ihr bereit für mein Autorengeschwafel? Na dann – auf geht’s!
@Ich weiß, dass viele im Stress sind, sich deshalb nicht regelmäßig melden können. Macht euch keine Sorgen, ich selber ersticke meist im Stress und kann leider auch nicht alles auf einmal erledigen. Aber ich gebe mir Mühe, damit ihr viel zu lesen habt!
@Euer Kommi muss nicht lang sein und bitte lasst euch nicht davon einschüchtern, was andere schreiben. Euren persönlichen Stil sollte es besitzen, das reicht mir! Ich freue mich immer etwas von euch zu lesen! Schreibt einfach das, was euch gerade einfällt, das kommt am Besten! Und bitte – alle eure Kommis sind mir wichtig! Und egal wie lang und wie tiefgehend sie sind – es fällt mir auf! Ist somit absolut wichtig! *lach*
@Also das Lob von euch geht ja runter wie Öl! Ist ja klar, dass ich dann noch mehr Stoff gebe und mein Bestes versuche! Ich versuche ebenso nicht langweilig zu schreiben und wenn ihr glaubt, dass ich den Faden in dieser Story verliere – so irrt ihr euch. Den habe ich immer vor Augen. *g* Aber manchmal muss es auch Chaps geben, die auch über andere Charas (Nebencharas, oder Sachlagen) informieren. Versteht ihr, was ich meine?
@Ich weiß, dass es unter euch einige gibt, die meine Vorworte sehr genießen. Und ich weiß auch, dass es viele gibt, die das nicht so wollen. Aber ich bin mir auch sicher, dass ihr wisst – ich kann es nicht jedem Recht machen. Das habe ich mir abgeschminkt. Trotzdem versuche ich die Mehrheit damit anzusprechen. Und wie ihr seht, gab es auch diesmal ein sehr langes Vorwort. Vielen Dank an jene, die sich das angetan haben! Außerdem denke ich, dass es mehr persönlicher ist, wenn ihr erfährt, was in meinem Leben so abgeht und wieso ich manches in einer Story mit einbringe. Ich will ebenfalls DANKE dafür sagen, weil es viele ergriffen hatte und sich viele zum Thema „Tod“ geäußert haben. Mein Beileid an diejenigen, die dasselbe wie ich erleben mussten!! *euch ganz fest in die Arme schließ*
@Finde ich geil, dass viele meiner Ansicht waren, es wäre zu perfekt und unrealistisch, wenn Draco sofort auf Harry zukommt und meint: „Geil! Du hier? Cool! Lass uns Freunde sein!“ Nein, nein, so geht’s leider nicht. Cool! *freu*
@Natürlich gibt es ein Happy End! Anders kann ich einfach nicht… *seufz* Ich Schnulzkuh… Toll, darkgugi lacht mich aus *schmoll* Woher kommt die Alte denn jetzt schon wieder her? Hat der Teufel sie schon.. ähm.. Na das ging aber schnell? *grins*
@Ich muss euch knutschen, eben weil ihr mir verzeiht! Deshalb, weil mir die verdammte Zeit fehlt, allen zu antworten. Die Gründe hat darkgugi schon aufgezählt. Aber ich bin immer bei euch, das wisst ihr, ja? Wenn ihr direkt mit mir reden wollt, schreibt mir ein Mail! Ich bin für euch da, ja? Bussis!
@Na ja, manchmal habe ich das Gefühl, dass ich es nicht detailliert genug beschreibe. Umso erfreulicher war es, als ich las, dass ich es doch geschafft hatte! *Rad schlag* Geil! *mich sehr freu* Danke!
@Hm, ja, es wird noch ein harter Weg sein, bis Harry und Draco sich irgendwie näher kommen. Aber die Andeutungen sind schon da und intensivieren sich natürlich. Und wenn man glaubt: „Jetzt sind sie zusammen!“, dann irrt man sich. So schnell kommen sie nicht zusammen, aber sie kreisen umeinander herum und horchen sich aus! Ziehen sich an… und aus… *pfeif* Sie können nicht miteinander, aber sie können auch nicht ohne. *grins* Ich glaube das in den nächsten Chaps beweisen zu können.
@Also bitte! *lach* Da schreibe ich, dass die Slytherins „beinhart und steif“ sind und was denkt ihr? Genau das Richtige! *breit grins* Ähm, anderes Thema…
@Es tut mir so Leid, wenn ich damit einen Nerv bei euch traf, der vielleicht alte Wunden aufriss. Das war nicht mit Absicht. Und ich will auch nicht, dass ihr depressiv werdet – bitte nicht! Ihr wisst ja, ich muss solche Gefühle ein wenig realistisch schreiben, sonst verliert es an Glaubwürdigkeit. Ich kann nur hoffen, dass der weitere Verlauf euch wieder aufrichtet! Es wird besser *zwinker*
@Oh! Es gibt also Spekulationen über Neville? Sehr interessant! Einiges stimmt (was ich mit ihm vorhabe), anderes eher nicht. Aber da will ich nicht zu viel darüber verraten, ja? Lasst euch einfach überraschen, denn Neville kommt öfters vor!
@Aha! Zimmer von Draco liegt Harrys gegenüber? Hm! Na was kann ich mit dieser Tatsache denn nur anfangen? Darkgugi? Hast du da vielleicht eine Idee? Ja? Cool! Muss ich mehr sagen? *zu euch guck und zwinker* Aber auch da verrate ich nicht mehr. *kicher* Und wenn ihr mich kennt, dann… wisst ihr schon die Antworten!
@Oh ja! Wie finden Harry und Draco zueinander? Auch dafür habe ich des Rätsels Lösung! Nur die ist in verschiedene Chaps aufgeteilt. Aber… Den Weg werde ich euch noch ebnen, versprochen!
@Denkt euch in die Schlangen hinein! Sie sind hinterlistig, eingebildet, eiskalt und trauen niemandem aus anderen Häusern. So wie es bei JKR ist. Zumindest verhalten sie sich den anderen gegenüber ziemlich ähm unterkühlt. Sie müssen das Vertrauen erst aufbauen und Harry muss es sich erst verdienen.. Aber: In Slytherin findet man wahre Freunde – hieß es nicht so? *breit grins*
@Wie ihr gelesen habt, legt Snape peniblen Wert auf Säuberlichkeit. Deshalb ist Draco auch so ausgerastet. Hat in Harrys Zimmer aber auch nachgesehen, weil er neugierig ist und einfach nur einen Grund suchte, Harry fertig zu machen. Blondi bekommt es nicht gebacken, dass sexy Harry ihm so nahe ist. Wie er damit wohl umgehen wird? Er geht zum Schönheitssalon. *Scherz*
@Was sagt ihr zum Mordversuch? War es denn wirklich einer? Oder war es so typisch Slytherin? Na da werde ich gespannt eure Antworten abwarten! Das kann ja heiter werden! *mich versteck*
@Stimmt, manchmal musste ich „Gugi-Szenen“ einblenden, sonst wäre es ja langweilig! Finde ich toll, dass es aufgefallen ist! Bravo, Cat! *lach*
@Oho! Die Sache mit dem Messer und der sicheren Handhabung unseres begabten Harry? Das interessiert euch wohl, ja? Tja, auch das werde ich aufklären, allerdings wird das noch sehr lange auf sich warten lassen. Aber ich werde es nicht vergessen! Ich bin mir auch sicher, dass ihr während der kommenden Chaps mit der Zeit selber draufkommen werdet *grins*
@Harry ist stark, nicht wahr? Er ist eben sehr mutig und mit List kann man ihn aus der Reserve locken und ihn neugierig machen. Ich stelle es mir so vor: Ist Harry neugierig, lässt er sich nicht von seinem Weg abbringen, bis er des Rätsels Lösung hat! *Buch sechs – bezogen auf die Vermutungen betreffend Draco* Und das habe ich hier in diesem Chap mit einfließen lassen. Hoffe, es ist mir ein wenig gelungen. Wenn nicht – blöd.. *Coladose von Ydmc wegkicken*
@Genau! Hoch lebe Blaise! Mal sehen wie er sich entwickelt? Na was glaubt ihr? Muss ich dazu noch etwas sagen? *kicher*
@Es stimmt – je mehr man FF´s liest, umso schwerer tut man sich mit den wahren Büchern. Gegen manches wehrt man sich, weil JKR ihren eigenen Stil und ihre eigene Sichtweise hat. Aber damit muss man leben. Gott sei Dank gibt es FF´s! Hoch leben sie! *yeah!*
@Nein, ich kann Kritik vertragen. Und ich bin auch nicht böse, wenn mir jemand sagt, dass er die längeren Storys von mir nicht mehr lesen will, sie sogar abbricht. Ich sage nur soviel dazu: Geschmacksache! Ich denke schon, dass ich für viele Geschmäcker das Niveau halten kann. Ich glaube allerdings auch zu wissen, dass manche glauben, dass ich den Faden verliere, nur weil ich auch auf andere Dinge in einer FF eingehe! Das heißt noch lange nicht, dass ich die FF in die Länge ziehe, nur damit es weiter geht! Ich verfolge mein Ziel, meine Stichpunkte, bis ich alles erreicht habe. Ich ziehe „mein Ding“ durch, ob es nun gefällt, oder nicht. Die Bitte, dass ich meine FF´s nicht „unnötig“ strecke ist sicherlich gut gemeint und absolut nicht böse *denke ich*, aber ich habe da meinen eigenen Sturkopf und schreibe sie natürlich so, wie ich es gerne will. Die Beweggründe habe ich hier jetzt schon erläutert. Damit ein jeder seinen Geschmack findet, habe ich auch oneshots geschrieben. Einige mögen lieber längere Storys, andere lieber oneshots. Tja, so ist das nun mal. Und es stimmt: Es gibt wenige Autoren, die das anspruchsvolle Niveau in einer längeren FF aufrechterhalten können. Doch wenn es Ansichten darüber gibt, dass ich das nicht könnte, tja dann.. schade! *Schulter zuck* Geschmäcker sind Gott sei Dank verschieden! *lach*
@Jub. Ich lade entweder jeden Freitag, oder Samstag hoch! Ist fix! Ob betagelesen, oder nicht. *gg*
@Betreff Sorgen machen: Ich schätze schon, dass ein jeder Autor Bammel davor hat, ob seine Story gut ankommt, oder nicht. Leider wirkt der Leitsatz nicht immer: „Wer einmal deine Storys gelesen hat, lässt nicht mehr los.“ Bei dieser Story hier lerne ich gerade noch mehr Leute kennen *freu*, aber einige, die ich sehr gerne gemocht habe, fehlen hier. Man sieht also, es kommt auch da auf den Geschmack an! Aber ich bin mit dem zufrieden wie es ist! *freu!*
@Ich kann auch nur hoffen, dass wenn diese Story nicht mehr so düster ist, dass trotzdem viele von euch, denen gerade die dunkle Seite gefallen hat, dabei bleiben! Jedenfalls wird die Story viel Romantik, Aktion, Rätsel und diesmal auch viel Mystik enthalten. Mal sehen, ob ich euch damit fesseln kann *zwinker*
@Moment mal! Wer lacht sich denn da einen Ast ab, nur weil ich die Schlangen so deutlich beschrieben habe? (Frisur, mad-cat) Da! Schon wieder! Da lacht sie schon wieder! Na warte! *hinterher flitz* Bist du jetzt still? *Hintern verklopf, lacht noch immer und läuft jetzt kreischend weg* Tz! So was! Dabei habe ich mir bei den Frisuren so viel Mühe gegeben! *lach* Freut mich allerdings, dass es was zu Lachen gab! *grins*
@Wer von euch glaubt, dass Draco eifersüchtig ist, der hebe die Hand! *Hand heb* Genau, Jathy: Platzhirsch! *lach* Hm, der Ausdruck „Gladiatorenkampf“ könnte wirklich auf Harry und Draco zutreffen, stimmt! *grins* Unser Blondi wird immer etwas zu meckern haben, nichts ist gut genug für ihn. Mal sehen, was Harry da so anstellt, um ihn den Wind aus den Segeln zu nehmen. Moment: Dray zickt rum? Aber nicht doch!! *empört schau* Niemals! *lach* Ihr wollt Wortgefechte zwischen den beiden Hübschen? Könnt ihr haben!
@Wer, glaubt ihr, waren die beiden Jungs, die Harry die Sterne gezeigt haben? *grins* Wer kann sie erraten? Auflösung gibt es in Chap 4 – glaube ich *Kopf kratz*
@Oh Mann! Ich liebe es, wenn ihr eure Fantasie spielen lässt und mir sagt, wie ihr euch die zukünftigen Chaps vorstellt – was alles passieren kann. *lach* Na mal sehen, ob einige Ideen von euch in den nächsten Chaps auch vorkommen!
@Hm, eine gute Frage, wie weit ich nach den Büchern gehe, Chrisy-Boy. Ich würde meinen, dass ich ein wenig Richtung Buch sieben gehe. Immerhin muss Harry Voldemort noch einen Kopf kürzer machen. Und von den Horkruxen wird man vielleicht auch etwas hören. Das weiß ich allerdings noch nicht so genau. Jedenfalls wird es noch sehr spannend werden. *geheimnisvoll grins* Und es wird Kämpfe geben – ja.
@Alraune: SORRY BABY! *lach* Ja, ich habe dich zerhackt, zerkleinert, sogar weich gekocht! Meine Frage an dich: Wie fühlt es sich an, so zerkocht? Lebst noch? Hast du noch Augen? Wenn ja, dann bitte weiter lesen! Willst als Wiedergutmachung Schoki? *fragend guck und dir Schoki hinhalt*
Habe ich nun alle Fragen beantwortet? Einige erledigen sich durch dieses Chap. Na dann bin ich ja mal gespannt, was für Reaktionen diesmal folgen! Ich wünsche euch allen ein ganz tolles Wochenende! Wir lesen uns dann wieder am Freitag, oder Samstag!
Dickes Bussi an euch, hab euch unglaublich lieb und vielen lieben Dank für alles!
Ich bin megastolz auf jeden von euch! Egal ob Lob, oder Kritik! Für beides braucht man Mut und den habt ihr durch eure ehrliche Meinung bewiesen! DANKE!!!! DANKE!! DANKE!!! *kreisch*
Eure gugi und die bescheuerte darkgugi
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