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Durch die Nacht
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| von sweet peach erstellt: 11.03.2006 letztes Update: 01.06.2007 Romanze / P12 (fertiggestellt) | 32 Reviews |
Kurzbeschreibung: Draco ist verzweifelt, er soll nun entgültig in die Kreise des Dunklen Lords aufgenommen werden. Doch er kommt nicht damit klar, weshalb er eine folgeschwere Entscheidung trifft. Der ‚Oneshot’ spielt auf den Ländereien von Hogwarts und hat ein offenes Ende. Romance, Drama - DMxHG
Disclaimer: Der Plot gehört mir - alles andere J.K.Rowling...^^
Ich habe die ganze Story jetzt mal in einen Oneshot, gegliedert in drei Überschriften, geändert! Der ‚Oneshot’ spielt auf den Ländereien von Hogwarts und hat ein offenes Ende. Wenn ihr wollt gibt es dazu vll irgenwann ein Sequel.....
Vielen Dank an alle, die mir hierzu schon reviewt haben!
hel sweet peach
1. Finsternis
Ich will weg, ich muss weg.
Einfach raus, raus aus meinem Leben.
Vor mir erstreckt sich eine unendliche Weite, hinter mir ragt ein riesiges Schloss, Hogwarts.
Ich renne, egal wohin, nur weg hier.
Ich renne weiter und weiter, aber ich weiß nicht wohin.
Mein Gesicht ist von Tränen benetzt und ich weiß wenn SIE es sehen würden dann wäre das mein Ende.
Um mich herum ist es dunkel, doch die Finsternis kann mein Herz nicht füllen, nicht solange es ~SIE~ gibt.
Manche sagen ich hätte gar kein Herz, manche denken es nur und SIE wollen es.
Ich renne, inzwischen hat es zu Regnen angefangen.
Ich wünschte das ich ihr wenigstens noch gesagt hätte wie sehr ich ~SIE~ liebe und ich mich von ihr verabschiedet hätte bevor ich gegangen bin, gegangen bin in den Tod.
Doch nun ist es zu spät, SIE würden nur kalt sagen, dass es in unserer Welt schmerzlosere und saubere Mittel dafür gibt.
Nun hat es auch noch angefangen zu hageln, die dicken Körner prallen hart und schmerzhaft von mir ab, doch es ist egal, mein Leben hat keinen Sinn mehr.
Die Finsternis umgibt mich doch ich spüre, dass es nicht mehr weit ist, wohin? Das weiß auch ich nicht.
Ich renne, plötzlich sehe ich ein Licht vor mir.
In das grelle Licht gehüllt lieg vor mir eine Brücke, unter ihr ist nur die mir bekannte Finsternis.
Ein letztes mal atme ich und rufe mir ~IHR~ Bild ins Gedächtnis, dann stehe ich schon auf der Brüstung und springe!
Springe, in eine bessere Zukunft.......
2. ~Sie~
Friedlich und dunkel lag das Zimmer im Dämmerlicht.
Von unter drang gedämpftes Gelächter und ein Aufschrei herauf als plötzlich die Tür mit einem Ruck aufgerissen wurde und ein Mädchen ins Zimmer stürmte. Schnell schloss sie die Türe hinter sich, zückte ihren Zauberstab und murmelte schnell ein paar Worte.
Schon waren Schritte zu hören und die Türklinge wurde herunter gedrückt.
„Hey, komm da raus!!“, sagte die Freundin des Mädchens halb lachend.
„Oh, nein, vergiss es! Wer sagt mir das du mich nicht schon wieder reinlegst?“
„Ich!“
„Oh toll, als ob du nicht auch dabeigewesen bist Harry! Wie kommst du überhaupt hier hoch??“
„Mein Vater war ein Rumtreiber! Reicht das nicht?“, und das Mädchen konnte sein Grinsen förmlich hören.
„Aha verstehe, ist ja auch egal.... wo ist den Ron??“
„Der ist unten zusammen mit Seamus, Dean, Neville, Colin, Parvarti, Lavender und Zabini! Wir wollen Flaschendrehen spielen! Hey, es tut mir leid! Das vorher war doch nicht so gemeint!“ , antwortete die ihre Freundin ihr mit ernsthafter und reuevoller Stimme durch die Tür.
„Schon gut ! Aber was macht Zabini im Gryffindor- Gemeinschaftsraum? Und warum Flaschendrehen? Wir sind doch keine 13 mehr!“
„Zabini? Der spielt mit! Wir haben auch noch Ernie, Hanna und Susann gefragt, sie kommen gleich nachdem Professor Sprout kontrolliert hat! Und Padma geht gerade noch ein paar andere Ravenclaws fragen ob sie mitspielen!“, meldete sich nun wieder der Gryffindor zu Wort.
„Okay, aber warum gerade Flaschendrehen?“, genervt lies sich das Mädchen auf das Bett, welches am nächsten zu ihr stand, fallen.
„Natürlich mit anderen Regeln und jetzt komm endlich! Das Mädchen konnte sich schon vorstellen was ihre Freundin damit meinte.
„Moment, ich zieh mir nur kurz etwas über!“
„Aaach, musst du nicht! Im Gemeinschaftsraum ist es doch warm!“, sagte Harry mit unschuldigen Tonfall.
„Harry!“
„Autsch!“, gequält schrie der Gryffindor auf und das Mädchen konnte sich bildlich vorstellen wie ihre Freundin Harry in die Seite stoß.
Grinsend ging das Mädchen zu ihrem Koffer und zog ein weißes Sweatshirt und eine olivfarbene Weste heraus, welche sie dann schnell über ihr Top anzog.
Graziös schwang sie ihren Zauberstab und drückte vorsichtig die Tür auf, hinter der Tür erwarteten sie ihre beste Freundin und ein breit grinsender Harry.
„So frierst du bestimmt nicht!“, grinsend musterte ihre Freundin das Mädchen.
„Tja, ich kenn euch schließlich schon seit mehr als 6 Jahren!“, lachend gingen die drei Gryffindors die Treppe hinunter in den Gemeinschaftsraum.
„Hey! Dir scheint es ja wieder gut zu gehen!“, sagte ein erstaunter, in einem Sessel vor dem Kamin sitzende Neville zu der Freundin des Mädchens.
„Wieso sollte es ihr den nicht gut gehen??“, mit einem fragenden Gesichtsausdruck kam Ernie durch das aufgeklappte Portrait in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors.
„Na ja, also......“, langsam ging das Mädchen auf einen Sessel zu, setzte sich und fing an zu erzählen.
~Flashback~
Nachdenklich saß ich im Gemeinschaftsraum und bereitete mich schon einmal mental auf das kommende Schuljahr vor. Ich war Schulsprecherin geworden, zusammen mit Draco Malfoy; der Draco Malfoy, der mich seit sechs Jahren nervt, beleidigt, diskriminiert und wie Dreck behandelt. Ganz nebenbei hätte er in unserem letzten Schuljahr fast Dumbeldore umgebracht, was Snape im netterweise abgenommen hat (als meine Gedanken bei Dumbeldore hängen bleiben treten mir schon wieder Tränen in die Augen. Oh wie ich Snape hasse!!!), ein Dutzend Todesser nach Hogwarts geschleust hat und jetzt taucht er einfach wieder hier auf und behauptet unter dem Imperius gestanden zu haben! Und zudem ist er ein Slytherin! Und ich eine Gryffindor, ich meine wie soll das enden?? Hey, ich hänge an meinem Leben!
So in Gedanken versunken, bemerkte ich gar nicht, wie das Portrait zu Seite klappte.
Warum musste ich auch mit dem Rücken zur Tür sitzen?? und warum machte ich mir Gedanken diesen Idioten?
Auf jeden Fall standen ein paar Sekunden später (das haben sie mir netterweise danach erzählt) meine besten Freunde: Ginny, Harry und Ron hinter mir. und was macht meine herzallerliebste Freundin? Keine Ahnung! Aber als ich gerade über Voldemord nachdachte, legte sich mir eine knorrige Hand auf die Schulter.
„Ahh!“, oh Gott, das einzige was ich in diesem Moment wollte war wegzurennen!
„Ganz ruhig Süße! Ich bins nur!“, oh klasse, jetzt war ich beruhigt, schließlich würde ein Todesser (an Voldemord dacht ich lieber gar nicht!) nicht in seiner Gestalt in Hogwarts rumlaufen! Für was gibt es Vielsafttrank?!
Unerklärlicher Weise hatte ich laut gedacht, dann plötzlich war der ganze Raum von Lachen erfüllt. Tja, inzwischen waren auch Neville, Seamus, Dean, Colin, Lavender, Parvarti und ein paar andere Gryffindors in den Gemeinschaftsraum gekommen. Verwirrt schaute ich meine sogenannten, herzallerliebsten Freunde an.
Oh ich liebe es hereingelegt zu werden, vor allem von meinen geliebten Freunden! Ich hab Todesängste und sie kugeln sich vor Lachen schon auf dem Boden!
„Wisst ihr was, ihr könnt mich doch alle mal! Ich bin oben!“, und mit einem letzten tödlichen Blick auf meine Hauskameraden rannte ich in meinen Schlafraum.
~Flashback Ende~
3. Licht
Ich falle, immer weiter und weiter hinab!
Um mich herum ist es dunkel ich fühle mich frei, frei von allen Sorgen, denn ich weiß, gleich ist alles vorbei!
Das einzige was ich sehe ist ihr Gesicht, ~SIE~ war das Einzige was mich solange am Leben gehalten hat.
Allein ihr Bild in meinem Gedächtnis zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht.
Plötzlich bin ich von Licht umgeben, hell wie die Hoffnung, doch Hoffnung gibt es hier nicht mehr, nicht für mich.
Nur ein einziger Hoffnungsschimmer, dass ich ~SIE~ eines Tages wiedersehe.
Den der Tod bedeutet nicht den Abschied.
Noch immer umgibt mich das Licht und mir kommt es so vor als würde ich langsamer werden, als würde ich schweben!
Wenn das sterben ist, wieso habe ich es dann nicht schon früher gemacht?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fröhlich ließ sich das Mädchen zwischen ihrer besten Freundin und Harry fallen. Erwartungsvoll schauten alle Seamus, der eine leere Butterbierflasche in der Hand hielt, an. Mit einer fließenden Bewegung setzte er die Flasche in die Mitte des Kreises und sie begann sich zu drehen. Sie drehte und drehte sich bis sie schließlich langsamer wurde. Gespannt beobachteten alle die Flasche, dann endlich blieb sie stehen. Bei Parvarti. Seamus wollte gerade anfangen zu reden, als plötzlich das Portrait der Fetten Dame zur Seite klappte und Padma den Gryffindor Gemeinschaftsraum betrat. Hinter ihr kletterten noch Terry Boot, Anthony Goldstein, Michael Corner, Luna Lovegood und ein paar andere Ravenclaws durch den Eingang. Die anderen waren ein braun gebrannter, blondhaariger Junge; ein Mädchen mit fast hüftlangen braunen haar, einer Stupsnase die von Sommersprossen übersäht war und dunkelblauen funkelten Augen; am Schluss kam noch ein Mädchen mit blondem, kurzem Haar und türkisfarbenen Augen in den Gemeinschaftsraum.
„Hi, habt ihr schon angefangen?“, fragend sah Padma in die Runde.
„Ja, gerade wollte ich deine Schwester fragen ob sie Pflicht oder Wahrheit nimmt!“
„Na dann fang mal an!“, sagte Ernie fröhlich. Zusammen mit Susann, Hannah und einem weiteren Hufflepuffjungen kam er hinter der Blonden durch die ’Tür’.
„Okay, aber setzt euch erst mal!“, meinte Lavender und rutschte näher an Ron heran, welcher gequält das Gesicht verzog. Nachdem alle in der Runde Platz genommen hatten, Ron saß inzwischen zwischen Lavender und der braunhaarigen Ravenclawschönheit eingequetscht, meldete sich Seamus wieder zu Wort.
„Okay! Parvarti?“, grinsend sah Seamus Parvarti an.
„Ja?“, fragte diese vorsichtig, denn immerhin kannte sie Seamus gut genug.
Alle schauten erwartungsvoll auf Seamus, als plötzlich ein Aufschrei die gespannte Stille durchbrach.
„Mia!“, geschockt schüttelte Ginny ihre Freundin leicht an der Schulter, doch Hermine reagierte nicht. Ihr Blick war verschleiert, ihr Körper angespannt und ihr Mund zu einem Dünnen Strich zusammengepresst.
„Mia! Mia! Sag doch etwas, was ist mit dir los?“, eindringlich redete Ginny auf das Mädchen ein, welches sie jedoch nicht wahrzunehmen schien. Dann, auf ein mal, begann Hermine auch noch zu zittern und auch Ron und Harry begannen auf das Mädchen einzureden, doch es half nicht.
Inzwischen hatten sich alle um Hermine gescharrt und noch immer zeigte diese keinerlei Reaktion. Verzweifelt und verängstigt sah Ginny ihre Freunde an.
„Tut doch etwas! Jemand muss Professor McGonnagal holen!“
Hastig stand Seamus auf und stürmte aus dem Gemeinschaftsraum. Auch Harry erhob sich und mit einem letzten Fünkchen Hoffnung richtete er seinen Zauberstab auf seine beste Freundin und sprach ’Aguamenti’; schon ergoss sich ein Schwall Wasser aus Harrys Zauberstabspitze direkt in Hermines Gesicht, doch wieder zeigte sie keinerlei Regung.
~Ich-Perspektive – Ginny~
Beunruhigt sah ich zum Eingang des Gemeinschaftsraumes, wo blieb nur Seamus? Wenn man schon einmal einen Lehrer brauchte war keiner da, das war zum verzweifeln! Verängstigt sah ich wieder auf meine beste Freundin und strich ihr beruhigend über den Kopf, nur selten war ich so verzweifelt gewesen, selten hatte ich so etwas Grausames gesehen und selten hatte ich eine solche Angst gehabt. Es gab nur vier Situationen in denen ich ähnliche oder sogar noch größere Angst gehabt hatte: In meinem ersten Schuljahr, als ich durch Tom die Kammer geöffnet hatte; in meinem dritten Schuljahr, als Harry am Trimagischen Turnier teilgenommen hatte; in meinem vierten Schuljahr als mein Vater von einer Riesenschlange angegriffen worden war und wir kurz darauf im Ministerium gekämpft hatten und in meinem sechsten Schuljahr, als Harry mit Dumbeldore mitgekommen ist und Dumbeldore kurz darauf verstorben ist........ Traurig blinzelte ich die Tränen weg als ich an diese Ereignisse dachte. Plötzlich holte mich Rons Stimme zurück in die Realität:
„Ginny kannst du mal schauen wo Seamus bleibt?“
~Ich-Perspektive – Ron~
Geschockt sah ich wie Ginny immer verzweifelter wurde, wenn sie sich das hir noch länger würde anschauen müssen, würde sie zusammenbrachen. Sie musste abgelenkt werden und hier weg!
„Ginny kannst du mal schnell schauen wo Seamus bleibt?“
Willenlos nickte meine kleine Schwester und gab die zitternde Mia an Harry weiter.
Kaum war das Portraitloch hinter Ginny zugeklappt, erklang ein kurzer, hoher Schrei.
Erschrocken schaute ich auf und sah gerade noch wie Mia aufsprang und aus dem Gemeinschaftsraum rannte; Harry saß wie erstarrt da.
Genauso die anderen und auch ich sah verblüfft und geschockt auf das wieder verschlossene Portraitloch, dann wurde ich mir der Situation bewusst und rannte ihr nach, hinter mir Harry...
~allgemeiner POV – kl. Zeitsprung~
Unkoordiniert rannte das Mädchen durch die Dunkelheit, noch immer sah sie die schrecklichen Bilder in ihrem Kopf. Fest umklammerte eine Hand ihren Zauberstab, die andere war schmerzhaft zu einer Faust verkrampft. Ihre Beine waren längst taub, fast mechanisch lief sie durch die Finsternis. Gelenkt von ihrem Bauchgefühl und ihrem Herz eilte sie weiter und weiter. Sie selbst wusste nicht wohin, wusste nicht ihr Ziel – nur warum.
Schlagartig hielt sie an und zückte ihren Zauberstab. Unbewusst murmelte sie ein paar Worte, bevor sie von einem hellen Licht umgeben war.
~*~
Noch immer umgibt mich das Licht und mir kommt es so vor als würde ich langsamer werden, als würde ich schweben!
Wenn das sterben ist, wieso habe ich es dann nicht schon früher gemacht?
Noch ein letztes Mal sehe ich sie vor mir, dann umhüllt mich eine dunkle, beruhigende Tiefe.
~*~
Ein letzter ungesagter Zauberspruch und das Licht erlosch und machte der Dunkelheit Platz. Doch dieses mal war sie nicht bedrohlich.
Disclaimer: Der Plot gehört mir - alles andere J.K.Rowling...^^
Ich habe die ganze Story jetzt mal in einen Oneshot, gegliedert in drei Überschriften, geändert! Der ‚Oneshot’ spielt auf den Ländereien von Hogwarts und hat ein offenes Ende. Wenn ihr wollt gibt es dazu vll irgenwann ein Sequel.....
Vielen Dank an alle, die mir hierzu schon reviewt haben!
hel sweet peach
1. Finsternis
Ich will weg, ich muss weg.
Einfach raus, raus aus meinem Leben.
Vor mir erstreckt sich eine unendliche Weite, hinter mir ragt ein riesiges Schloss, Hogwarts.
Ich renne, egal wohin, nur weg hier.
Ich renne weiter und weiter, aber ich weiß nicht wohin.
Mein Gesicht ist von Tränen benetzt und ich weiß wenn SIE es sehen würden dann wäre das mein Ende.
Um mich herum ist es dunkel, doch die Finsternis kann mein Herz nicht füllen, nicht solange es ~SIE~ gibt.
Manche sagen ich hätte gar kein Herz, manche denken es nur und SIE wollen es.
Ich renne, inzwischen hat es zu Regnen angefangen.
Ich wünschte das ich ihr wenigstens noch gesagt hätte wie sehr ich ~SIE~ liebe und ich mich von ihr verabschiedet hätte bevor ich gegangen bin, gegangen bin in den Tod.
Doch nun ist es zu spät, SIE würden nur kalt sagen, dass es in unserer Welt schmerzlosere und saubere Mittel dafür gibt.
Nun hat es auch noch angefangen zu hageln, die dicken Körner prallen hart und schmerzhaft von mir ab, doch es ist egal, mein Leben hat keinen Sinn mehr.
Die Finsternis umgibt mich doch ich spüre, dass es nicht mehr weit ist, wohin? Das weiß auch ich nicht.
Ich renne, plötzlich sehe ich ein Licht vor mir.
In das grelle Licht gehüllt lieg vor mir eine Brücke, unter ihr ist nur die mir bekannte Finsternis.
Ein letztes mal atme ich und rufe mir ~IHR~ Bild ins Gedächtnis, dann stehe ich schon auf der Brüstung und springe!
Springe, in eine bessere Zukunft.......
2. ~Sie~
Friedlich und dunkel lag das Zimmer im Dämmerlicht.
Von unter drang gedämpftes Gelächter und ein Aufschrei herauf als plötzlich die Tür mit einem Ruck aufgerissen wurde und ein Mädchen ins Zimmer stürmte. Schnell schloss sie die Türe hinter sich, zückte ihren Zauberstab und murmelte schnell ein paar Worte.
Schon waren Schritte zu hören und die Türklinge wurde herunter gedrückt.
„Hey, komm da raus!!“, sagte die Freundin des Mädchens halb lachend.
„Oh, nein, vergiss es! Wer sagt mir das du mich nicht schon wieder reinlegst?“
„Ich!“
„Oh toll, als ob du nicht auch dabeigewesen bist Harry! Wie kommst du überhaupt hier hoch??“
„Mein Vater war ein Rumtreiber! Reicht das nicht?“, und das Mädchen konnte sein Grinsen förmlich hören.
„Aha verstehe, ist ja auch egal.... wo ist den Ron??“
„Der ist unten zusammen mit Seamus, Dean, Neville, Colin, Parvarti, Lavender und Zabini! Wir wollen Flaschendrehen spielen! Hey, es tut mir leid! Das vorher war doch nicht so gemeint!“ , antwortete die ihre Freundin ihr mit ernsthafter und reuevoller Stimme durch die Tür.
„Schon gut ! Aber was macht Zabini im Gryffindor- Gemeinschaftsraum? Und warum Flaschendrehen? Wir sind doch keine 13 mehr!“
„Zabini? Der spielt mit! Wir haben auch noch Ernie, Hanna und Susann gefragt, sie kommen gleich nachdem Professor Sprout kontrolliert hat! Und Padma geht gerade noch ein paar andere Ravenclaws fragen ob sie mitspielen!“, meldete sich nun wieder der Gryffindor zu Wort.
„Okay, aber warum gerade Flaschendrehen?“, genervt lies sich das Mädchen auf das Bett, welches am nächsten zu ihr stand, fallen.
„Natürlich mit anderen Regeln und jetzt komm endlich! Das Mädchen konnte sich schon vorstellen was ihre Freundin damit meinte.
„Moment, ich zieh mir nur kurz etwas über!“
„Aaach, musst du nicht! Im Gemeinschaftsraum ist es doch warm!“, sagte Harry mit unschuldigen Tonfall.
„Harry!“
„Autsch!“, gequält schrie der Gryffindor auf und das Mädchen konnte sich bildlich vorstellen wie ihre Freundin Harry in die Seite stoß.
Grinsend ging das Mädchen zu ihrem Koffer und zog ein weißes Sweatshirt und eine olivfarbene Weste heraus, welche sie dann schnell über ihr Top anzog.
Graziös schwang sie ihren Zauberstab und drückte vorsichtig die Tür auf, hinter der Tür erwarteten sie ihre beste Freundin und ein breit grinsender Harry.
„So frierst du bestimmt nicht!“, grinsend musterte ihre Freundin das Mädchen.
„Tja, ich kenn euch schließlich schon seit mehr als 6 Jahren!“, lachend gingen die drei Gryffindors die Treppe hinunter in den Gemeinschaftsraum.
„Hey! Dir scheint es ja wieder gut zu gehen!“, sagte ein erstaunter, in einem Sessel vor dem Kamin sitzende Neville zu der Freundin des Mädchens.
„Wieso sollte es ihr den nicht gut gehen??“, mit einem fragenden Gesichtsausdruck kam Ernie durch das aufgeklappte Portrait in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors.
„Na ja, also......“, langsam ging das Mädchen auf einen Sessel zu, setzte sich und fing an zu erzählen.
~Flashback~
Nachdenklich saß ich im Gemeinschaftsraum und bereitete mich schon einmal mental auf das kommende Schuljahr vor. Ich war Schulsprecherin geworden, zusammen mit Draco Malfoy; der Draco Malfoy, der mich seit sechs Jahren nervt, beleidigt, diskriminiert und wie Dreck behandelt. Ganz nebenbei hätte er in unserem letzten Schuljahr fast Dumbeldore umgebracht, was Snape im netterweise abgenommen hat (als meine Gedanken bei Dumbeldore hängen bleiben treten mir schon wieder Tränen in die Augen. Oh wie ich Snape hasse!!!), ein Dutzend Todesser nach Hogwarts geschleust hat und jetzt taucht er einfach wieder hier auf und behauptet unter dem Imperius gestanden zu haben! Und zudem ist er ein Slytherin! Und ich eine Gryffindor, ich meine wie soll das enden?? Hey, ich hänge an meinem Leben!
So in Gedanken versunken, bemerkte ich gar nicht, wie das Portrait zu Seite klappte.
Warum musste ich auch mit dem Rücken zur Tür sitzen?? und warum machte ich mir Gedanken diesen Idioten?
Auf jeden Fall standen ein paar Sekunden später (das haben sie mir netterweise danach erzählt) meine besten Freunde: Ginny, Harry und Ron hinter mir. und was macht meine herzallerliebste Freundin? Keine Ahnung! Aber als ich gerade über Voldemord nachdachte, legte sich mir eine knorrige Hand auf die Schulter.
„Ahh!“, oh Gott, das einzige was ich in diesem Moment wollte war wegzurennen!
„Ganz ruhig Süße! Ich bins nur!“, oh klasse, jetzt war ich beruhigt, schließlich würde ein Todesser (an Voldemord dacht ich lieber gar nicht!) nicht in seiner Gestalt in Hogwarts rumlaufen! Für was gibt es Vielsafttrank?!
Unerklärlicher Weise hatte ich laut gedacht, dann plötzlich war der ganze Raum von Lachen erfüllt. Tja, inzwischen waren auch Neville, Seamus, Dean, Colin, Lavender, Parvarti und ein paar andere Gryffindors in den Gemeinschaftsraum gekommen. Verwirrt schaute ich meine sogenannten, herzallerliebsten Freunde an.
Oh ich liebe es hereingelegt zu werden, vor allem von meinen geliebten Freunden! Ich hab Todesängste und sie kugeln sich vor Lachen schon auf dem Boden!
„Wisst ihr was, ihr könnt mich doch alle mal! Ich bin oben!“, und mit einem letzten tödlichen Blick auf meine Hauskameraden rannte ich in meinen Schlafraum.
~Flashback Ende~
3. Licht
Ich falle, immer weiter und weiter hinab!
Um mich herum ist es dunkel ich fühle mich frei, frei von allen Sorgen, denn ich weiß, gleich ist alles vorbei!
Das einzige was ich sehe ist ihr Gesicht, ~SIE~ war das Einzige was mich solange am Leben gehalten hat.
Allein ihr Bild in meinem Gedächtnis zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht.
Plötzlich bin ich von Licht umgeben, hell wie die Hoffnung, doch Hoffnung gibt es hier nicht mehr, nicht für mich.
Nur ein einziger Hoffnungsschimmer, dass ich ~SIE~ eines Tages wiedersehe.
Den der Tod bedeutet nicht den Abschied.
Noch immer umgibt mich das Licht und mir kommt es so vor als würde ich langsamer werden, als würde ich schweben!
Wenn das sterben ist, wieso habe ich es dann nicht schon früher gemacht?
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Fröhlich ließ sich das Mädchen zwischen ihrer besten Freundin und Harry fallen. Erwartungsvoll schauten alle Seamus, der eine leere Butterbierflasche in der Hand hielt, an. Mit einer fließenden Bewegung setzte er die Flasche in die Mitte des Kreises und sie begann sich zu drehen. Sie drehte und drehte sich bis sie schließlich langsamer wurde. Gespannt beobachteten alle die Flasche, dann endlich blieb sie stehen. Bei Parvarti. Seamus wollte gerade anfangen zu reden, als plötzlich das Portrait der Fetten Dame zur Seite klappte und Padma den Gryffindor Gemeinschaftsraum betrat. Hinter ihr kletterten noch Terry Boot, Anthony Goldstein, Michael Corner, Luna Lovegood und ein paar andere Ravenclaws durch den Eingang. Die anderen waren ein braun gebrannter, blondhaariger Junge; ein Mädchen mit fast hüftlangen braunen haar, einer Stupsnase die von Sommersprossen übersäht war und dunkelblauen funkelten Augen; am Schluss kam noch ein Mädchen mit blondem, kurzem Haar und türkisfarbenen Augen in den Gemeinschaftsraum.
„Hi, habt ihr schon angefangen?“, fragend sah Padma in die Runde.
„Ja, gerade wollte ich deine Schwester fragen ob sie Pflicht oder Wahrheit nimmt!“
„Na dann fang mal an!“, sagte Ernie fröhlich. Zusammen mit Susann, Hannah und einem weiteren Hufflepuffjungen kam er hinter der Blonden durch die ’Tür’.
„Okay, aber setzt euch erst mal!“, meinte Lavender und rutschte näher an Ron heran, welcher gequält das Gesicht verzog. Nachdem alle in der Runde Platz genommen hatten, Ron saß inzwischen zwischen Lavender und der braunhaarigen Ravenclawschönheit eingequetscht, meldete sich Seamus wieder zu Wort.
„Okay! Parvarti?“, grinsend sah Seamus Parvarti an.
„Ja?“, fragte diese vorsichtig, denn immerhin kannte sie Seamus gut genug.
Alle schauten erwartungsvoll auf Seamus, als plötzlich ein Aufschrei die gespannte Stille durchbrach.
„Mia!“, geschockt schüttelte Ginny ihre Freundin leicht an der Schulter, doch Hermine reagierte nicht. Ihr Blick war verschleiert, ihr Körper angespannt und ihr Mund zu einem Dünnen Strich zusammengepresst.
„Mia! Mia! Sag doch etwas, was ist mit dir los?“, eindringlich redete Ginny auf das Mädchen ein, welches sie jedoch nicht wahrzunehmen schien. Dann, auf ein mal, begann Hermine auch noch zu zittern und auch Ron und Harry begannen auf das Mädchen einzureden, doch es half nicht.
Inzwischen hatten sich alle um Hermine gescharrt und noch immer zeigte diese keinerlei Reaktion. Verzweifelt und verängstigt sah Ginny ihre Freunde an.
„Tut doch etwas! Jemand muss Professor McGonnagal holen!“
Hastig stand Seamus auf und stürmte aus dem Gemeinschaftsraum. Auch Harry erhob sich und mit einem letzten Fünkchen Hoffnung richtete er seinen Zauberstab auf seine beste Freundin und sprach ’Aguamenti’; schon ergoss sich ein Schwall Wasser aus Harrys Zauberstabspitze direkt in Hermines Gesicht, doch wieder zeigte sie keinerlei Regung.
~Ich-Perspektive – Ginny~
Beunruhigt sah ich zum Eingang des Gemeinschaftsraumes, wo blieb nur Seamus? Wenn man schon einmal einen Lehrer brauchte war keiner da, das war zum verzweifeln! Verängstigt sah ich wieder auf meine beste Freundin und strich ihr beruhigend über den Kopf, nur selten war ich so verzweifelt gewesen, selten hatte ich so etwas Grausames gesehen und selten hatte ich eine solche Angst gehabt. Es gab nur vier Situationen in denen ich ähnliche oder sogar noch größere Angst gehabt hatte: In meinem ersten Schuljahr, als ich durch Tom die Kammer geöffnet hatte; in meinem dritten Schuljahr, als Harry am Trimagischen Turnier teilgenommen hatte; in meinem vierten Schuljahr als mein Vater von einer Riesenschlange angegriffen worden war und wir kurz darauf im Ministerium gekämpft hatten und in meinem sechsten Schuljahr, als Harry mit Dumbeldore mitgekommen ist und Dumbeldore kurz darauf verstorben ist........ Traurig blinzelte ich die Tränen weg als ich an diese Ereignisse dachte. Plötzlich holte mich Rons Stimme zurück in die Realität:
„Ginny kannst du mal schauen wo Seamus bleibt?“
~Ich-Perspektive – Ron~
Geschockt sah ich wie Ginny immer verzweifelter wurde, wenn sie sich das hir noch länger würde anschauen müssen, würde sie zusammenbrachen. Sie musste abgelenkt werden und hier weg!
„Ginny kannst du mal schnell schauen wo Seamus bleibt?“
Willenlos nickte meine kleine Schwester und gab die zitternde Mia an Harry weiter.
Kaum war das Portraitloch hinter Ginny zugeklappt, erklang ein kurzer, hoher Schrei.
Erschrocken schaute ich auf und sah gerade noch wie Mia aufsprang und aus dem Gemeinschaftsraum rannte; Harry saß wie erstarrt da.
Genauso die anderen und auch ich sah verblüfft und geschockt auf das wieder verschlossene Portraitloch, dann wurde ich mir der Situation bewusst und rannte ihr nach, hinter mir Harry...
~allgemeiner POV – kl. Zeitsprung~
Unkoordiniert rannte das Mädchen durch die Dunkelheit, noch immer sah sie die schrecklichen Bilder in ihrem Kopf. Fest umklammerte eine Hand ihren Zauberstab, die andere war schmerzhaft zu einer Faust verkrampft. Ihre Beine waren längst taub, fast mechanisch lief sie durch die Finsternis. Gelenkt von ihrem Bauchgefühl und ihrem Herz eilte sie weiter und weiter. Sie selbst wusste nicht wohin, wusste nicht ihr Ziel – nur warum.
Schlagartig hielt sie an und zückte ihren Zauberstab. Unbewusst murmelte sie ein paar Worte, bevor sie von einem hellen Licht umgeben war.
~*~
Noch immer umgibt mich das Licht und mir kommt es so vor als würde ich langsamer werden, als würde ich schweben!
Wenn das sterben ist, wieso habe ich es dann nicht schon früher gemacht?
Noch ein letztes Mal sehe ich sie vor mir, dann umhüllt mich eine dunkle, beruhigende Tiefe.
~*~
Ein letzter ungesagter Zauberspruch und das Licht erlosch und machte der Dunkelheit Platz. Doch dieses mal war sie nicht bedrohlich.
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