■
Geschichte: Fanfiktion
/ Bücher
/ Harry Potter
/ Der Fluchbrecher
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von gugi28
erstellt: 22.01.2006
letztes Update: 22.01.2006
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Er bemerkte nicht, wie Harry ihm das Denkarium aus der Hand nahm, Draco traurig ansah. Als Draco seinen Kopf zu Harry drehte, standen in seinen Augen sämtliche Emotionen, die Harry den Atem verschlugen. So hatte er Draco noch nie gesehen, der mit den Tränen kämpfte. Anscheinend war es für den Blonden zu viel gewesen und Harry wollte sich schon entschuldigen. Hilflos hob er seine Hand zur Verdeutlichung seiner kommenden Entschuldigung. Da wurde Harry stürmisch in die Arme gerissen, wie ein Kleinkind umher gewogen. Draco vergrub abermals seine Nase in Harrys Haaren, wimmerte eingehend und hielt Harry eisern fest. Auch dem Schwarzhaarigen kamen die Tränen, war es auch weil Draco ihn verstand. Gemeinsam sanken sie auf das Bett zurück, wobei sich Draco halb auf ihn legte und ihn noch immer festhielt.
Nur langsam beruhigte sich Draco wieder, fand einfach keine Worte dafür. Dann hob er den Kopf, sah Harry fest in die Augen, der unter ihm auf dem Kissen gebettet lag. Draco öffnete seinen Mund und auch wenn er seine Stimme wieder gehabt hätte, er hätte nicht gewusst was er sagen sollte. Harry lächelte traurig, nickte nur. So sahen sie sich weiterhin in die Augen, während Draco ihn weiterhin umarmte, jetzt mit seiner einen Hand eine giftgrüne Strähne aus Harrys Gesicht strich. Harrys Gesichtsausdruck änderte sich, als Draco über seine Wange streichelte, mit seinem Gesicht immer näher kam.
Harrys Herz schlug hart in der Brust, er hielt ganz still. Dracos Lippen kamen immer näher, bis sie sich beinahe schüchtern trafen. Sie hielten ihre Augen offen, wollten in jenen des anderen versinken. Immer und immer wieder, jetzt etwas mutiger, trafen sich ihre Lippen zu einem zarten Kuss. Er ging nie weiter, blieb weiterhin ohne Zunge und trotzdem war es wunderschön. Draco konnte davon nicht genug bekommen, musste Harrys Lippen immer wieder spüren. Auch wollte er ihm dadurch vermitteln was er für Harry empfand. Es war mehr als Freundschaft, doch wusste er noch immer nicht was es genau war. Außerdem war es das erste Mal, dass er auf Harrys Lippen reagierte, sein Körper reagierte. Beinahe hätte er seinen Mund aufgemacht, um Harry richtig zu küssen, hielt sich allerdings zurück. So zog er sich langsam zurück, sah Harry entschuldigend an.
Harry allerdings lächelte glücklich, hob seinen Kopf und gab Draco einen dicken Kuss auf die Lippen. Hätte Draco gekonnt, hätte er gestöhnt, da sich Harrys Lippen einfach perfekt anfühlten. Er reagierte einfach nur, setzte seine Hand in Harrys Schopf und hielt so seinen Kopf fest. Draco schloss die Augen und saugte sich an Harrys Lippen fest, küsste zuerst die Ober und dann die Unterlippe. Harry genoss es nur, auch er fing an zu reagieren. Gerne hätte er den Kuss vertieft, doch er traute sich noch nicht. Schließlich lösten sie sich und keuchten sich mit hochroten Wangen an. Ertappt schossen sie auseinander, wirkten mehr als verlegen und starrten jeweils wo anders hin.
„Äääähhhh…“, fing Harry an, pustete die Luft aus. Mann, wieso fiel ihm nichts ein?
„Willst du noch mehr über mich wissen? Ich meine von meinem Leben als Auror?“, wechselte er das Thema und Draco war glücklich darüber. So legten sie sich aufs Bett zurück und Harry fing an zu erzählen. Da er noch immer aufgewühlt war, weil Dracos Lippen atemberaubend waren, schwafelte er immerzu und wurde im reden immer schneller. Draco hörte erstmals begeistert zu. Nach einer halben Stunde meinte er jedoch, dass Harry sich dauernd wiederholte. Seine feingliedrigen Finger griffen in den Hosensack und zogen den Stab hervor. Er lächelte teuflisch, ehe er ihn schwang und an einen ganz speziellen Spruch dachte.
„Na ja, da meinte Ron dann, dass ich es schaffen könnte und deshalb absolvierte ich auch noch den Kurs zum Fluchbrecher. Mann, das war hart, kann ich dir sagen? Du musst dir vorstellen, dass Ron zuerst eifersüchtig war, weil ich begabt war und er….“ Harry stockte, da seine Stimme ihn verließ. Geschockt saß er aufrecht, drehte sich zu Draco, der ihn unschuldig ansah. Harry öffnete abermals den Mund und schimpfte Draco ohne Ton aus. Doch der Blonde grinste nur, klimperte mit den Augen und warf ihm einen Luftkuss zu. Harry knurrte, sein Gesicht lief hochrot an. Wie zwei Raubtiere starrten sie sich an, Draco schwang abermals seinen Zauberstab. Vor ihnen erschienen zwei kleine Tafeln, beide nahmen sie zur Hand.
Gib mir verdammt noch einmal meine Stimme zurück! – tippte Harry mit dem Zauberstab auf die kleine Tafel, hielt diese in Dracos Gesicht.
Nein, werde ich nicht tun. Bemerkst du diese göttliche Stille? – schrieb er mittels Zauberstab zurück, Harry schnaubte.
Ich dachte du wolltest etwas über mein Leben wissen! – regte sich Harry auf.
Klar wollte ich das, ist ja auch sehr interessant dein Leben. Allerdings wiederholst du dich und über Wiesel will ich absolut nichts wissen. – schmollte Draco.
Ich habe mich nicht wiederholt! – regte sich Harry weiterhin auf.
Hast du doch! – behauptete Draco stur.
Nein, das habe ich nicht! – Gryffindors waren auch stur.
Hast du doch! – und Slytherins erst Recht.
Gib mir meine Stimme endlich wieder zurück! – Harry kam wieder zum Thema.
Gut, aber nur, wenn du mir meine gibst. – Draco wollte unbedingt verhandeln.
Ich bin ja schon dabei eine Lösung zu finden! Ich bin so nahe dran! - Wenn Harry wimmern könnte, er würde es tun.
Ach und wie nahe? – Draco glaubte ihm nicht.
Ich weiß nur, dass der Fluch aus purem Hass entstand. Alle Gegensprüche die man anwenden könnte würden nicht helfen. Es hat was mit Gefühlen zu tun. – schrieb Harry unsicher auf.
Na toll! Und das heißt? – Draco hätte sich etwas anderes erwartet.
Das heißt, .. keine Ahnung. Ich muss es erst herausfinden. Ich glaube allerdings, dass es eine einfachere Lösung gibt und wir sie übersehen haben. – traute sich Harry zu schreiben.
Nicht wir, du Genie, sondern du. – Draco putzte sich fein ab und schob Harry die Schuld zu.
Ach ja? Du hattest ebenso in den Büchern geschmökert! – schmollte Harry.
Ja, aber nur weil mir langweilig war! Hattest du denn nicht bemerkt, dass ich wortlose Magie gelernt habe? – Draco war beleidigt.
Schon, aber ich war eher in die langweiligen Bücher vertieft. – schrieb Harry kleinlaut.
Stimmt, du hattest mich nicht einmal wahrgenommen! – Draco war noch immer beleidigt. Wie konnte man es wagen ihn nicht zu beachten?
Hatte ich schon, Malfoy! – Harry bekam ein schlechtes Gewissen.
Ich heiße Draco, du Genie. – Draco bekam Herzklopfen. Wie sich sein Name wohl aus Harrys Mund anhörte?
Ach, auf einmal? – Harry wirkte verdattert.
Ja, auf einmal… Harry. – Und Draco wurde mutiger.
Meinen Namen würde ich gerne aus deinem Mund hören! – flirtete Harry mit Draco ungeniert.
Na dann leg einen Zahn zu, Harry! – Draco wollte ebenso Harrys Namen auf den Lippen tragen.
Ja, ja, bekomm dich wieder ein. Ich tu´ mein Bestes! Jetzt gib mir bitte meine Stimme wieder zurück. – Harry nervte wieder einmal.
Nein, ich liebe die Stille. – Und Draco machte wieder einen auf stur.
Fein! Wie du willst! Dann gehe ich ins Ministerium, die können mir helfen! – brauste Harry schriftlich auf.
Gut! Dann geh doch! – Könnte Draco keifen, würde er es tun.
Ich gehe wirklich! – Harry machte einen auf kindisch.
Super! – Draco auch.
Draco, ich muss echt dort hin, weil ich mich wegen der Fortschritte mit anderen Fluchbrechern beraten muss, verstehst du? – Harry wurde wieder ernsthaft und übermittelte es dem Blonden sofort.
Was? Du lässt mich tatsächlich alleine? – Draco war schockiert.
Ja, aber nur kurz. – besänftigte Harry ihn sofort.
Was ist kurz? – Draco wollte nicht ohne Harry sein.
Hm, eine Stunde? Außerdem muss ich einen Spruch für meine Haare finden. Danke übrigens! Ich sehe scheiße aus! – Harry war ein wenig verstimmt.
Die Farbe schon, du allerdings nicht. – Draco biss sich auf die Lippen, wurde rot und sah kurz weg.
Wie.. wie meinst du das? – Harry wurde verlegen.
Willst du das wirklich wissen? – Dracos Herz schlug in Rekordzeit.
JA! – Klar wollte Harry es wissen!
Pech.. – Draco zog natürlich den Schwanz ein.
Das ist gemein von dir! – Na was sonst.
Ja, so bin ich nun mal. Außerdem liebe ich es dich ein wenig zu quälen. Gut, gehe ins Ministerium, ich bleibe hier und warte auf dich, okay? – lenkte Draco schließlich ein.
Gut. Ich mach mich gleich auf den Weg. Wirst du mich dann wenigstens vermissen? – Harry wollte es wissen.
Vielleicht – Draco grinste schelmisch und blitzte Harry an.
Harry legte schmollend die Tafel weg, beugte sich vor und drückte Draco einen sanften Kuss auf die Lippen auf. Dann verschwand er mit einem Plopp und Draco blieb alleine zurück.
°;°;°;°;°
Zehn Minuten später langweilte sich Draco eingehend und erst dann breitete sich ein teuflisches Grinsen auf seinem Gesicht aus. Jetzt wo Harry nicht hier war, konnte er herumschnüffeln was das Zeug hielt! Und schon machte er sich an die Arbeit. In der Küche würde er nichts finden, was sinnvoll wäre. Im Wohnzimmer hatte Draco bereits alles durchsucht, in Gegenwart von Harry. Blieb nur noch das Badezimmer und das Schlafzimmer über. Ebenso der Schreibtisch. Draco fing mit dem Badezimmer an, doch auch in Harrys Schränken konnte er nichts Aufregendes finden. Gut, Harry benutzte Deo´s, Draco kannte jetzt ebenso seine Duschmarke. Etwas enttäuscht stolzierte er aus dem Badezimmer und sah sich im Schlafzimmer um. Schnurstracks marschierte er auf Harrys Kleiderschrank zu und durchwühlte ihn.
Harrys Boxer waren mehr als nur knackig und auch die Farben gefielen Draco. Er hatte außerdem an Harry schon den neuesten Modegeschmack bewundert und ließ einen lautlosen Pfiff von sich hören, als er die Türen öffnete und dort Harrys Garderobe vorfand. Harry hatte zwar das Denkarium von dort geholt, Draco jedoch nicht einsehen lassen. Und Malfoys waren von Natur aus neugierig. So wühlte er weiter, fand Krawatten, Hemden, Anzüge. Draco stellte sich Harry in Anzug vor und versuchte nicht zu sabbern. Er hatte bald die Reihe durch und wollte sich abermals enttäuscht zurückziehen, als ihm etwas ins Augen stach. Verdattert drehte er sich zum Nachttisch von Harry, er runzelte die Stirn. Komisch, Am Nachttisch stand doch das Denkarium, richtig? Wieso gab es dann noch ein weiteres von ihm? Mit einem Grinsen im Gesicht zog er es hervor, beachtete den Kasten nicht mehr.
Draco setzte sich gemütlich aufs Bett, leckte sich die Lippen und fragte sich was er nun erfahren würde. Aufgeregt lehnte er sich nach vorne und versank abermals in eine andere Welt.
Die erste Szene zeigte Harry, wie er im Schlafsaal der Gryffindors stand. Harry musste da im vierten oder fünften Schuljahr gewesen sein, dachte sich Draco. Er stand beinahe direkt neben ihm, als Seamus Finnigen aus dem Badezimmer trat.
„Hey, Harry? Alles okay mit dir?“, wollte Seamus wissen, doch Harry reagierte nicht.
„Harry?“
„Hm?“, drehte sich der nachdenkliche Gryffindor umher, Seamus kam auf ihn zu.
„Ich fragte ob alles okay mit dir wäre.“, flüsterte der Ire weiter, stand viel zu nahe bei Harry.
„Nein, ist es nicht.“, antwortete Harry ernsthaft, Seamus lächelte traurig.
„Es ist wegen Sirius, nicht wahr?“, traf er ins Schwarze, Harry nickte.
„Sieh mal, Harry, ich kann dir nicht helfen, aber ich kann dich durchaus ablenken.“, wisperte Seamus eingehend, Harry sah ihm wieder in die Augen.
„Ach ja? Und wie?“, fragte Harry heiser, hatte er einen wissenden Blick aufgesetzt. Seamus sagte darauf hin nichts mehr, legte seine Hand in Harrys Genick und zog ihn zu sich. Dann trafen sich ihre Lippen, Harry sah ihn schockiert an. Seamus ließ sich davon nicht beirren, küsste ihn weiter und liebkoste Harrys Lippen mit einem leisen Stöhnen. Langsam schloss Harry die Augen, öffnete seinen Mund und legte seinen Kopf seitlich. Beide versanken in einen leidenschaftlichen Kuss und Harry zog Seamus noch näher zu sich.
Draco verzog sein Gesicht, spürte einen Stich der Eifersucht und zog sich zurück. Er brauchte einige Minuten, um sich selber einzureden, dass er jetzt nicht zu Finnigen gehen würde, um ihn umzubringen. Erstens, weil er nicht sprechen konnte. Zweitens, weil er keine Ahnung hatte wo Finnigan wohnte. Trotz allem wallte die Eifersucht erneut auf, auch wenn Draco kein Recht auf Harry hatte. Es war ja auch nur eine Erinnerung…
Dracos Neugierde entfachte von neuem, denn Draco hatte in diesem Denkarium noch andere Erinnerungen erspäht. Schon versank er abermals darin.
Harry lag nackt am Bett, Draco verlor seine Spucke. Der Blonde kam in Harrys Erinnerung näher, um dessen Körper zu bestaunen. Harry stöhnte die ganze Zeit, seine rechte Hand bewegte sich hektisch. Draco hielt den Atem an, sein Herz klopfte schneller. Harry war sehr erregt,, die pralle Eichel sonderte bereits Lusttropfen ab. Draco leckte sich erregt über die Lippen, gebannt sah er weiterhin zu. Harrys Hand wurde abermals schneller, sein keuchen nahm zu. Dracos Augen klebten auf Harrys großem Teil, welches immer mehr anschwoll und knapp vor der Explosion stand. Plötzlich versteifte sich Harrys Körper, Samen quoll aus dem kleinen Loch und suchte sich ihren Weg über Harrys Bauch, oder über dessen wild auf und ab gleitende Hand. Draco riss sich von dem Anblick los, sah in Harrys Gesicht. Der Schwarzhaarige verzog es lustvoll, stieß einen leisen Schrei aus. Dieser Schrei ging Draco durchs Mark, ließ ihn erzittern. Harry war schön, wenn er kam.
Abermals zog er sich zurück, musste sich erst einmal beruhigen. Sein Herz schlug in Rekordzeit und eine mächtige Beule zeichnete sich in seiner Hose ab. Kein Wunder, wenn Harry sein Teil so schrubbte. Wer würde da nicht geil werden? Was wohl die nächste Erinnerung zeigte? Dracos Lächeln war erwartungsvoll, während er abermals eintauchte.
Was er diesmal sah, ließ ihn beinahe sterben – sterben vor Lust. Dracos Kiefer klappte zu Boden, als er eine Szene vor sich sah, die schöner und erregender nicht hätte sein können. Abermals lag Harry auf einem Bett, doch diesmal war es jenes in seiner Wohnung. Draco war zu Stein erstarrt, alles was er tun konnte war zuzusehen und lautlos zu stöhnen. Harry bearbeitete wieder einmal seine harte Männlichkeit, doch dann hörte er einfach auf. Die eine Hand lag ruhig auf seinem wippenden Glied, während die anderen zum Nachttisch griff, um dort die Lade aufzuziehen. Harry angelte sich ein Gel herbei und Draco fragte sich wozu er dieses wohl brauchte? Allerdings erfuhr er gleich die Antwort, da Harry sich seine Hände damit einschmierte und weiter machte. Während die eine anfing sein hartes Teil auf und ab zu reiben, wanderte die andere zwischen die weit gespreizten und aufgestellten Beine, suchte Harrys Eingang.
Harry legte stöhnend den Kopf in den Nacken, als sein erster Finger anfangs die Rosette umkreiste, die Kreise immer enger zog und schließlich seinen Finger in ihn versenkte. Draco japste nach Luft, sein Glied schmerzte umso mehr. Harrys wundervolle Hand bewegte sich schneller, der Finger drang tiefer ein. Lustvoll hob er sein Becken an, saugte die Unterlippe ein und stöhnte haltlos. Es folgte der zweite Finger und Draco sah dabei zu wie Harrys Eingang sich nach und nach weitete. Harrys Wimmern war unglaublich, auch sein Stöhnen. Und es heizte Draco mehr denn je ein. Es folgte der dritte Finger, welche das Loch noch mehr dehnten. Draco fing zu sabbern an und kroch aufs Bett, um näher bei Harry sein zu können. Gerne hätte er mitgemacht, schoss es durch seinen Kopf.
„Gott ist das gut.“, wimmerte Harry lusttrunken, Draco konnte dies durchaus verstehen. Plötzlich entfernte Harry seine Finger, keuchte in den Betthimmel und schluckte hart. Etwas unsicher sah er zur offen stehenden Lade, schließlich griff die Hand hinein. Draco bekam davon nichts mit, denn Harrys geweiterter Eingang prangte ihm entgegen. Draco wusste, würde er sich nicht zurückhalten, würde er kommen. Zum Loch starrend, zuckte sein Becken elektrisiert nach vorne. Erstaunt riss er seine Augen auf, als Harry einen Vibrator hervor holte, ihn betrachtete. Draco wusste nicht was für ein Ding es war, bestaunte es ebenso und dachte mit einem Male, dass es genau seine Größe war.
Harry bestaunte keuchend das Spielzeug, schaltete es ein, seine Augen fingen zu leuchten an. Dracos Kehle war wie ausgetrocknet, als er mit großen Augen zusah, wie Harry es sich langsam einführte, kehlig aufstöhnte. Als er ihn tief versenkte, ließ er los, schnappte sich seinen Zauberstab und murmelte einige Worte. Danach rollte er sich auf den Bauch, ging in die Bankstellung und wartete ab. Die eine Hand legte er auf das Gestänge am Kopfende des Bettes ab, die andere umfasste abermals seinen harten Schaft. Dank des Zaubers fing der Vibrator an sich rein und raus zu bewegen, langsam, beinahe zärtlich. Harry warf stöhnend den Kopf in den Nacken, spreizte seine Beine umso mehr. Draco hätte lustvoll gestöhnt, hätte er eine Stimme. Dieser Anblick stellte sämtliche heiße Bräute in den Schatten. Denn das heißeste auf dieser Welt war ein lustvoller Harry Potter.
„Schneller!“, rief Harry heiser aus, das Spielzeug tat dies sogleich. Mit festen Stößen drang er in Harry ein, brachte den Schwarzhaarigen zum Stöhnen und zum Wimmern. Er wusste nicht wie lange er zusah, doch im nächsten Augenblick kam Harry mit einem Aufschrei, zitterte am gesamten Körper und warf dabei seinen Kopf abermals in den Nacken. Dann wurde es dunkel und Draco zog sich zurück.
Ja, er war geschockt. Mehr als das. Er war durcheinander. Einerseits aufgegeilt und andererseits erschüttert darüber wie wenig er Harry kannte. Hätte er bis vor kurzem noch gedacht Harry wäre hetero, lag er mit dieser Anschauung vollkommen falsch. Er selber wusste ja nicht auf welches Geschlecht er stand, hatte bisher nur Sex mit Mädchen gehabt. Aber bei Harry war es anders. Bei Harry wollte er es herausfinden. Ob er sich trauen würde? Dann schaltete sich sein Malfoy Verstand ein und er schüttelte angewidert den Kopf. Es war der Sex generell gewesen, der ihn geil gemacht hatte! Nicht Harry selbst! Dies dachte Draco zumindest, ehe er ins Badezimmer ging und sich dort übers Wachbecken gebeugt, mit heruntergelassener Hose und einer verflucht harten Reibung Erleichterung verschaffte. Nicht, dass er dabei an Harry dachte und mit einer nie gekannten Wucht sein Finale erreichte. Mit wackeligen Beinen keuchte er seinem Spiegelbild entgegen. Zitternd machte er sich sauber und zog seine Hosen hoch. Sichtlich befriedigt kam er wieder ins Schlafzimmer und räumte das Denkarium weg.
Er versuchte es abermals so zu platzieren, so dass es wieder am ursprünglichen Platz stand. Sorgfältig schloss er den Kasten, drehte sich um und erstarrte. Sein Blick fiel auf das Nachtkästchen, welches ihn einfach nicht mehr los ließ. Mit klopfenden Herzen schritt er darauf zu, setzte sich auf die Kante des Bettes und überlegte. Ob er es aufmachen sollte? Ehe er eine Antwort fand, zogen seine Hände daran, die Lade ging auf. Neugierig lugte er hinein und bekam große Augen. Ein Pornomagazin lag darin, Draco zog es heraus. Er machte es sich am Bett gemütlich, blätterte es durch und stockte nochmals. Hierbei handelte es sich eindeutig um Schwule! Ein jedes Bild zeigte eine andere Situation und Dracos Mund wurde abermals staubtrocken. Bevor er darauf reagieren konnte, stopfte er es wieder hinein. Doch dann hielt er inne, tastete weiter und umfasste etwas, was ihn grinsen ließ.
Sorgfältig zog er Harrys Spielzeug hervor, streichelte es. Wie er Harry kannte, kümmerte er sich um sein Spielzeug, säuberte es immer wieder. Es roch neutral, fühlte sich weich an und machte Lust auf mehr. Mit der einen Hand machte Draco eine Faust, die andere schob den Vibrator hindurch. Draco schloss die Augen und stellte sich dieses Ding in ihm vor. Er fragte sich wie es wohl war von Harry genommen zu werden. Entsetzt darüber schmiss er den Vibrator wieder in die Lade zurück, schob sie zu und fing zu keuchen an. Zitternd sah er auf seinen Schritt und erkannte abermals eine Beule in seiner Hose. Resigniert schloss er die Augen, wusste nicht was er tun sollte. Überschüttet von sämtlichen Gefühlen beugte er sich seufzend nach vorne, stellte seine Ellenbogen auf den Knien ab und fuhr sich mit gespreizten Fingern durch die Haare. Er musste seinen Herzschlag beruhigen, denn auf einmal war da nur noch Lust, unbändige Lust in Harrys Blick zu versinken. Seinen Körper zu bestaunen, die Kleidung vom Leib zu reißen. Harrys Lippen abermals zu spüren, seine Zunge zu fühlen. Mit ihm animalischen Sex zu haben und Harry vor Lust zum schreien zu bringen. Er wollte Harrys schönes Gesicht sehen, wenn dieser dank seiner harten Stöße seinen Orgasmus erreichte. Draco zitterte abermals, er musste sich unbedingt ablenken!
Hart und entschlossen stand er auf, rauschte aus dem Schlafzimmer und betrat das Wohnzimmer. Er durchwühlte die Bücher, las sie durch und blätterte hastig viele Seiten um. Nichts – kein Anhaltspunkt war zu finden was Draco helfen könnte. Und das erste Mal kam ihm der Gedanke, dass er nicht nur einfach so wieder sprechen wollte. Nein, er wollte Harrys Namen auf seinen Lippen tragen – wenn er ihm nahe war, wenn er ihn ansah, wenn er ihn ärgerte, oder wenn er ihn leidenschaftlich liebte und selbst zum Höhepunkt kam. Inzwischen hatte er das dritte Buch durch, schmiss es rücksichtslos über seine Schulter und schnappte sich das nächste. Ein weiteres `Plopp´ und Draco wusste, Harry war wieder hier.
„Hey Draco.“, flüsterte Harry leise, Draco sah auf.
„Na? Hast du die Zeit sinnvoll nutzen können?“, fragte Harry freundlich, besaß er seine Stimme und seine normale Haarfarbe wieder. Draco konnte nicht anders, grinste teuflisch, seine Augen funkelten. Harry, der diesen Blick nur zu gut kannte, stutzte leicht.
„Was!?“, rief er alarmierend aus, Draco sah ihn befriedigt an. Er zuckte einfach nur mit der Schulter, was Harry auf die Palme brachte.
„Was. Hast. Du. Angestellt?“, zischte Harry gefährlich, Draco hätte im Kreis gegrinst, währen da nicht die Ohren.
„Tu nicht so scheinheilig, Draco! Ich kenne dich schon jahrelang und ich weiß doch, dass du was ausgefressen hast!“, zeterte Harry mit den Händen in die Hüften gestützt weiter, Draco stand selenruhig auf. Lautlos pfeifend schritt er an Harry vorbei, der ihm sprachlos nachguckte. Draco blieb im Flur stehen, sah zu Harry und winkte ihn zu sich.
„Na gut? Wenn du es mir zeigen willst?“, murmelte Harry neugierig und ratlos, holte Draco ein. Der Blonde grinste noch immer so schelmisch, was Harry doch zum nachdenken brachte. Als sie ins Schlafzimmer kamen, schossen Harry viele Gedanken durch den Kopf. Sex? Nein, sicher nicht. Schade eigentlich. Harry wurde etwas rot im Gesicht, da er die ganze Zeit auf Dracos sexy Po gesehen hatte. Der Blonde blieb mitten im Raum stehen, grinste Harry noch immer so komisch an. Harry verschränkte genervt seine Arme vor der Brust und betrachtete Dracos Gesicht eingehend.
„Ja, und?“, seufzte Harry, wollte sich schon umdrehen. Dracos Augen funkelten immer mehr, er nickte zu Harrys Nachtschrank. Erst da fiel bei Harry der Groschen, langsam stieg Hitze in seine Wangen.
„Nein.. du… warst… Du hast geschnüffelt?“, quiekte er leise, Draco nickte triumphierend.
„Wo!“, stellte Harry klar, Draco nickte abermals zu Harrys Nachttisch. Harry schluckte den Kloß in seinem Hals hinunter, schritt darauf zu und zog die Lade auf.
„Da drinnen?“, krächzte Harry, Draco lehnte sich genüsslich zusehend am Bettpfosten an. Er leckte sich lasziv über die Lippen, was Harrys Herz verrückt spielen ließ.
„Hm, du hast mein Pornomagazin entdeckt, nehme ich an?“ Harry wirkte verwandelt, Draco wurde ein wenig unsicher. Wieso war Harry auf einmal so selbstsicher? Harry griff hinein, holte das Magazin hervor und blätterte darin umher.
„Heiß, oder?“, gurrte Harry leise, Draco starrte ihn einfach nur an.
„Aber nicht so heiß wie du.“, raunte er weiter, Dracos Kiefer landete am Boden. Nein, jetzt wollte er nicht nachsehen, ob er schon wieder eine Beule in seiner Hose hatte! Harry fand ihn heiß?
„Guck nicht so, ist mein ernst. Ach, Draco? War das alles was du fandest?“, kam Harry langsam auf ihn zu, ein wissendes Lächeln umspielte seine schön geschwungenen Lippen. Ziemlich dicht blieb er vor Draco stehen, musterte dessen schönes Gesicht.
„Oder hast du weiter nachgebohrt?“, hauchte Harry mit geschlossenen Augen in Dracos Ohr, während er sich vorlehnte. Draco riss die seinen auf, sein Kreislauf würde bald schlapp machen. Harry zog sich zurück, visierte abermals die Lade an und schmiss das Heft hinein. Dann kramte er darin herum, zog den Vibrator hervor.
„Hast du schon dieses Teil gesehen?“ Seit wann war Harrys Stimme so tief, so samtig und betörend? Und seine Augen erst! Sie nahmen einen Farbton an der andere hypnotisierte! Harry drehte das Spielzeug in seinen Fingerspitzen umher, leckte sich die Lippen.
„So viele und lustvolle Stunden. Das habe ich nur diesem Teil zu verdanken. Allerdings würde ich gerne wissen wie es ist etwas Echtes in mir zu fühlen.“ Harry wandte sich von seinem Spielzeug ab, sah auf Dracos Schritt und zuckte kurz mit seiner Augenbraue.
„Jaaaa, das wäre unglaublich.“, krächzte er beherrscht, Draco starrte ihn noch immer an.
„Ich bin schwul, Draco. Weißt du was ich noch mit diesem Ding mache? Üben! Es sollte ja nicht nur mich glücklich machen, sondern mich auch darauf vorbereiten, wie ich die Männlichkeit meines zukünftigen Freundes zu bearbeiten habe.“ Nein! Das konnte unmöglich Harry Potter sein! Draco öffnete seinen Mund, ein lautloses Stöhnen verließ diesen. Harry registrierte es, sah Draco grinsend an.
„So in etwa.“, stellte er klar, schloss die Augen und streckte seine Zunge hervor. Mit beiden Händen hielt er sein Spielzeug fest, leckte über dessen Länge – langsam und stöhnend. Draco zitterte, krallte sich am Bettpfosten fest und konnte nicht glauben was er da sah. Als Harry daran zu saugen anfing, seinen Mund über die Spitze legte und dabei seinen Kopf bewegte, wurde Draco schwindlig. Er wiederholte sein Tun eingehend, langsam und genüsslich. Als Harrys Stöhnen doch lauter wurde, fing Draco zu Wimmern an, schloss seine Augen und schluchzte hart auf. Er kam in seiner Hose, kniff die Augen zusammen und zitterte am gesamten Leib.
Harry hörte auf, grinste nun und zog seinen Zauberstab. Er reinigte sein Spielzeug, verstaute es und drückte die Lade zu. Langsam drehte er sich zu Draco, der vollkommen verpeilt dastand und mit roten Wangen keuchte. Harry wusste warum, denn die beachtliche Beule in der Hose ging zurück. Wie eine Katze schlich er auf Draco zu, lehnte sich zu dessen Ohr vor.
„Es sollte dir eine Lehre sein in fremden Sachen herumzuschnüffeln.“, wisperte Harry, zog seinen Kopf zurück und neigte ihn. Dann küsste er Draco hart und mit weichen Lippen auf den Mund, saugte kräftig an dessen Kusspolster und leckte mit seiner Zunge lasziv darüber. Dann ging er pfeifend davon und ließ einen vollkommen aufgelösten Draco zurück. Alles klar, das war also die Strafe, wenn man schnüffelte. Und Draco entschied, er mochte solche Strafen. Vielleicht sollte er Harrys Spielzeug verschwinden lassen, denn dann müsste Harry an ihm üben. Draco stand mit wackeligen Beinen da, ließ sich ausgestreckt aufs Bett fallen, starrte an die Decke. Verdammt, dieser Harry Potter war heißer als Feuer.
°;°;°;°;°
Langsam brach der Abend herein und Harry behandelte Draco wie immer. So, als wäre nichts passiert. Draco war darüber entrüstet und fragte sich was Harry für ein Spiel mit ihm trieb. Also beschloss er ebenfalls so zu tun als wäre nichts passiert. Er hasste diesen Zustand. Er konnte noch immer nicht sprechen und fühlte sich Harry unterwürfig. Früher war es so gewesen, dass Draco immer und überall die Oberhand besaß, jetzt war es anders. Früher hatte Draco sich ein jedes Mädchen genommen was er wollte, hatte über sie regiert. Wollte er sie nicht mehr, ließ er sie einfach sitzen. Jetzt kam er sich in der Rolle der Mädchen vor, und doch hatte dieses Spiel noch nicht einmal angefangen. Harry ließ ihn nicht sitzen, hatte ihm klar gemacht, dass er ihn mochte. Vielleicht mochte er ihn sogar ein wenig mehr? Und Draco wollte von Harry auf einmal nur eines: beachtet und geliebt werden. Ob Harry ihm diese Liebe geben konnte? Denn Draco war sich sicher: Wenn ein Mensch es schaffte ihn so schwach vor Emotionen werden zu lassen, dann war er der Richtige. Und als ob er es gespürt hätte, war Potter schon immer der Richtige gewesen. Früher in Sachen Hass, heut zu Tage in Sachen… Liebe?
Abermals machten sie gemeinsam Abendessen, alberten herum und sahen sich nach dem Essen einen Film an. Beide lachten viel, hatten einen unglaublichen Spaß miteinander. Als es Zeit zum Schlafen gehen wurde, schritt Harry als Erstes ins Badezimmer. Draco bekam Herzklopfen, aber wenn er etwas wollte, dann war es Harry nahe zu sein. So folgte er ihm, während Harry schon unter der Dusche stand. Dieser riss überrascht die Augen auf, als Draco nackt die Duschwand beiseite zog und sich einfach darunter stellte. Harrys Mund stand weit offen, er musterte Dracos sündhaften Körper von oben bis unten. Draco tat so als hätte er es nicht bemerkt, seifte sich ein, schloss die Augen und wusch sich weiter. Harry war noch immer abwesend, starrte auf Dracos Teil und fing zu sabbern an. In diesem Moment wusste er, dass Draco, wie er es immer erahnt hatte, tatsächlich ein Gott in Menschengestalt war. Er riss sich zusammen und fing ebenfalls an sich zu waschen.
Zwei Jungs standen unsicher unter der Dusche, verzerrten sich nacheinander und musterten sich verstohlen. So schnell waren sie noch nie fertig gewesen, in ihre Boxer gesprungen und ins Bett gekrabbelt. Vollkommen nervös und mit Herzklopfen, starrten sie an die Decke des Himmelbettes, versuchten ihre Gedanken zu ordnen und bekamen den nackten Anblick des jeweils anderen nicht mehr aus dem Sinn. Langsam drehten sich ihre Gesichter zueinander, ihre Körper folgten. Kein Wort wurde gesprochen, sie sahen sich einfach nur an. Draco erhob sich etwas, beugte sich über Harry und sah ihn einfach nur eingehend an. Seine Augen wanderten ruhig über Harrys Gesicht, welches er so schön fand. In Zeitpupe kam er Harrys Lippen immer näher, ehe sie endlich aufeinander trafen.
Beide schlossen die Augen, liebkosten die Lippen des anderen. Draco versank in einen Strudel der Emotionen, keine Lippen schmeckten besser als jene von Harry. Mit hart klopfenden Herzen öffnete er seinen Mund, seine Zunge tastete sich suchend hervor. Harry stöhnte leicht auf, als er Dracos zarte Zunge an seinen Lippen fühlen konnte. Auch er öffnete den Mund, schob seine Hand in Dracos duftendes und noch nasses Haar, zog ihn näher zu sich. Als sich ihre Zungen berührten zischten Stromschnellen durch ihre Körper, ließen sie die Geigen im Himmel lauschen. Draco fühlte sich benebelt und alles was er denken konnte war: I love you and I vorgive you. Egal ob zukünftig wieder sprechen konnte, oder nicht. Er würde bei Harry bleiben und seiner Stimme lauschen. Doch dann wurden seine Gedanken unterbrochen, als Harry seine Zunge umtänzelte, dessen Atem Dracos Wange streichelte. Draco versank in den wunderschönen Kuss, zog Harry fest zu sich und legte all seine Liebe hinein, die er nun für diesen wundervollen Mann hegte. Er hoffte nur, dass Harry ihn eines Tages auch lieben konnte.
°;°;°;°;°
„Heute gehen wir spazieren!“, rief Harry am nächsten Morgen aus, sprang aus dem Bett und stolperte in Boxer zum Fenster. Draco erwachte langsam und lächelte Harry hinterher. Genau mit diesem Lächeln war er gestern nach dem Kuss eingeschlafen, nicht wissend, dass es Harry ebenso ergangen war. Heute hatte Harry verflucht gute Laune, das merkte Draco sofort. Auch er war wach, schritt ebenfalls zu Harry und umfing seine Taille mit seinen Armen. Harry hisste kurz auf, drehte seinen Kopf und sah Draco liebevoll an. Draco lächelte zurück, gab Harry einen Kuss auf die Wange, dann sahen beide aus dem Fenster.
Der Sommer blühte am heutigen Tag so wirklich auf, beide konnten es kaum erwarten. Nach einem schnellen Frühstück sprinteten sie gemeinsam nach draußen, schubsten sich liebevoll und lachten.
„In der Nähe gibt es einen wunderschönen Park, dort sollten wir hin.“, strahlte Harry seinen Freund an, Draco nickte und ließ sich von Harry führen. Die Siedlung, in der Harry wohnte, war generell ziemlich eng angesetzt, wurde jedoch von schönen Bäumen, die dazwischen und an den Seiten der schmalen Straße angesiedelt waren, untermalt. Draco gefiel es hier und so schritt er neben Harry zum angrenzenden Park. Mittig darin ließen sie sich auf eine Bank fallen, die sich direkt an einem Spielplatz befand. Plötzlich bemerkten beide zwei kleine Jungen, die im Sandkasten spielten. Der eine hatte schwarze Haare, der andere blonde. Draco und Harry sahen sich erstaunt an, wandten sich wieder den Kids zu. Vormals ruhig, stritten sich die beiden Jungs nun um die Schaufel, der Blonde riss sie dem anderen Jungen aus der Hand.
„Waaaääähhh! Maaaammmaaa! Er hat sie mir weggenommen!“, kreischte der schwarzhaarige Junge, während seine Mutter auf ihn zugelaufen kam und ihn tröstete.
„Ihr könnt doch gemeinsam spielen, Jungs! Mark! Gib David die Schaufel wieder zurück.“, bat sie den blonden Jungen, der zu schmollen anfing und die Schaufel fest an seinen kleinen Körper presste. Als er jedoch den Hundeblock des anderen Jungen sah, seufzte der Blonde und reichte sie wieder zurück. David strahlte, allerdings bemerkte er den trüben Ausdruck auf Marks Gesicht. Langsam rutschte er heran, stupste Mark an und reichte ihm die Schaufel. Mark strahlte, schnappte sich den Eimer und stellte ihn vor Davids Füßen ab. Beide kicherten und bauten nun gemeinsam eine Sandburg. Die beiden Mütter seufzten gerührt, als ihre beiden Engel so friedlich miteinander spielten.
Harry und Draco sahen sich wieder an, fingen zu lachen an und standen auf. Ja, die beiden Jungs hatten sie an sich selbst erinnert. Anstatt heute nach der Lösung zu suchen, oder an weiteren Zaubern zu forschen, machten sich die beiden einen schönen Tag. Sie spazierten durch den überaus warmen Sommertag, setzten sich in ein Lokal, um dort zu Mittag zu essen. Erst gegen Abend kamen sie mit einem Eis bewaffnet nach Hause, setzten sich wieder vor den Fernseher. Als nach einer Stunde Dracos Magen knurrte lachte Harry auf und verzog sich in die Küche. Draco sprang ebenso hoch, wollte er Harry ja wieder beim kochen unterstützen. Erst als sie beim Essen saßen erzählte Harry, dass er sich mit einem anderen Fluchbrecher ausgesprochen hatte, dieser Harrys Ansichten teilte.
Draco sah ihn fragend an, Harry wurde ein klein wenig rot im Gesicht und legte die Gabel beiseite.
„Na ja, es ist wahrscheinlich so, dass man den Fluch mit keinem Spruch aufheben kann. Es hat etwas mit Gefühlen zu tun.“, murmelte Harry leise, Dracos Augen wurden rund. Er schlug mit der Hand auf den Tisch, demonstrierte, dass Harry weiter sprechen sollte.
„So genau weiß ich es auch noch nicht, aber es könnte etwas mit Liebe zu tun haben. Ich vergleiche es mit mir und Voldemort. Da Voldemort die Liebe nicht kannte, konnte er mich auch nicht ermorden. Denn die Liebe meiner Mutter hatte mich beschützt. Ich, ich weiß nicht wie das bei dir ist.“, flüsterte er leise, Draco sah nachdenklich auf sein Essen. Mit Zauber kannte sich Draco aus, aber mit der Liebe?
°;°;°;°;°
Weitere Tage vergingen, beide verhielten sich eher schweigsam und verschlossen. Draco, weil es nicht anders ging und Harry, weil er sich das Gehirn zermaterte. Alle Bücher die nichts mit Gefühlen zu tun hatten ließ er generell ruhen. Er nahm sich nur jene vor, die ihm auch nur ein kleines bisschen helfen konnten. Allerdings fand er weniger Anhaltspunkte als erhofft, langsam verzweifelte er. Ja, er wollte nicht, dass Draco ging, allerdings sollte er trotzdem seine Stimme wieder zurückbekommen. Seit dem Harry Draco gesagt hatte was er vermutete, seit dem waren sie sich nicht mehr näher gekommen. Nicht weil sie es nicht wollten, sondern weil ihnen das Thema Liebe zu schaffen machte. Keiner von beiden wusste, dass sie es sich schwerer machten als es ursprünglich war.
Egal ob du etwas findest, oder nicht, Harry. Ich bin dir nicht böse. Ich genieße die Zeit mit dir, merkst du es nicht? Dieser Fluch hatte mir etwas Gutes gebracht: Dich, deine Freundschaft. Ich bekam die Chance dich endlich richtig kennen zu lernen und mir gefällt der Mensch Harry Potter. Durch die verdonnerte Strafe der Stille bekomme ich viel mehr mit. Achte auf Gefühlsregungen, erkenne die Schönheit der Welt. Ich sehe alles mit anderen Augen, macht mich zu einen anderen Menschen. Dafür bin ich dir dankbar, weil du einfach für mich da bist und mir gezeigt hast wie ich sein kann. Ich bin nicht mehr einsam, weder verbittert. Ich bin einfach nur glücklich. So glücklich war ich noch nie. Wenn du keine Lösung findest mach dir keine Vorwürfe. Auch der Beste scheitert irgendwann einmal. Lass uns lieber das Miteinander genießen, ich muss noch so viel lernen.
Harry war gerührt und las sich die Zeilen immer und immer wieder durch, die Draco auf eine Tafel gezaubert hatte und Harry überreichte. Der Auror war sprachlos und konnte Draco nur anstarren. Das Buch war vergessen, der Abend schon lange eingetroffen. Er hatte die Zeit vergessen und Draco hatte ihn mit diesen Worten wieder zurückgeholt. Harry konnte nicht anders, zog Draco zu sich und versiegelte Dracos Lippen mit einem brennenden Kuss. Gemeinsam sanken sie zu Boden, vertieften den Kuss und hielten sich einfach nur fest. Harrys Magen grummelte, hatte er noch nicht zu Mittag gegessen. Draco löste den Kuss und kicherte. So erhob sich Harry seufzend und zog Draco mit sich. Gemeinsam machten sie sich wieder ans Abendessen und verspeisten es mit einer nie gekannten Ruhe. Da Draco seine Leidenschaft im Fernsehen entdeckt hatte, saßen sie auch heute davor, wo Draco gespannt auf den Bildschirm starrte und sich in Harrys Umarmung kuschelte.
Als es Zeit zum Schlafen gehen wurde, wurde Harry nervös. Wie war das mit „das Miteinander genießen?“ War es eine Andeutung? Eine Andeutung auf mehr? Wollte Draco mehr? Hatte er ihn vernachlässigt? Sehnte sich Draco ebenso nach zärtlichen Berührungen wie er selbst? Unruhig stieg Harry in die Dusche und wartete ab. Das Wasser rauschte, langsam fing er an sich einzuseifen. Als er die Türe zum Badezimmer hörte, schlug sein Herz heftig in der Brust. Minuten später kam Draco dazu, lächelte Harry zaghaft an. War Draco auch nervös? Schweigend wuschen sie sich weiter, doch Harry konnte sich einfach nicht mehr beherrschen. Es wurde Zeit zu genießen. Das Wasser wusch den Schaum von seinem Körper ab, mit klopfendem Herzen starrte er Draco an. Der Blonde hielt inne, schielte zu Harry und drehte sich zu ihm.
Was ist? – Draco formte die Worte mit seinen Lippen, Harry zog Draco näher zu sich. Draco sah ihn hungrig an, wartete ab. Harry lehnte sich nach vorne, schloss die Augen und küsste Draco sanft auf die Lippen. Draco seufzte, tat es ihm gleich und umarmte Harry eingehend. Ihre Lippen berührten sich immer wieder, öffneten sich – Zungen schlängelten sich hindurch. Harry stöhnte gequält auf, krallte seine linke Hand in Dracos nasses Haar. Das Wasser prasselte auf sie hinab, war warm und streichelte ihre Körper. Der Kuss wurde immer wilder und leidenschaftlicher, Draco war ziemlich stürmisch und hungrig. Immer wieder saugte er an Harrys Lippen, stieß die Zunge dazwischen und eroberte Harrys Mund im Sturm. Harrys Knie zitterten, da Dracos Kuss diesmal so anders war. Genauso schön wie immer, doch diesmal voller Leidenschaft. Beide spürten, dass ihre Körper wie immer reagierten, doch lösten sie sich nicht voneinander.
Draco keuchte in den Kuss hinein, kniff mit der einen Hand in Harrys Po und fing an sich an ihm zu reiben. Harry stöhnte abermals in den Kuss, konnte nicht glauben, dass Draco so weit gehen würde. Plötzlich spürte er wie Dracos Hand die seine nahm, sie auf seine Brust setzte. Harry unterbrach den Kuss, keuchte Draco ins Gesicht. Dracos Augen sprachen Bände, während er Harry lustvoll in die seinen sah. Dann setzte Draco seine Hand in Bewegung, schob sie auf Harrys liegend seinen Brustkorb hinab. Harrys Herzschlag verdoppelte sich, als Draco die Augen schloss und den Kopf in den Nacken legte. Harry konnte ihn nur ansehen, fühlte den unglaublichen Körper von Draco. Draco wusste anscheinend was er wollte, denn er führte Harrys Hand zu seiner harten Erregung, welche sich an Harrys Bauch drückte.
Harry fing zu wimmern an und Draco sah Harry aus verschleierten Augen an. Harrys Grinsen wuchs, als er Dracos harten Stahl umfasste, anfing es zu reiben. Draco verdrehte beinahe seine Augen, schloss die Lider, öffnete seinen Mund und leckte sich über die Lippen. Jetzt ließ er Harry handeln, legte seine Hände auf dessen Schultern und genoss. Harry genoss es ebenso, seine Hand wurde immer schneller, seine Lippen flogen auf Dracos wunderschönen Hals. Draco zuckte zusammen, schob seine Hand in Harrys nasses Haar und drückte ihn näher zu sich. Harry küsste und saugte an Dracos Hals, leckte darüber und wanderte tiefer.
Dracos Herz raste, er schluchzte lautlos auf. Harrys Hand war unglaublich, ebenso seine Lippen und Zunge. Sie suchten sich ihren Weg über Dracos bebenden Körper, liebkosten seine Brustwarzen und leckten darüber. Draco kniff die Augen zusammen, Schwindel erfasste ihn. Die zweite Hand schob sich ebenso in Harrys Schopf, sanft drückte er ihn mit hart klopfendem Herzen weiter hinab. Harry konnte sein Glück nicht fassen und trotzdem war er nervös. Bisher hatte er nur „geübt“, es aber trotzdem noch nie gemacht. Draco sollte sein Erster sein und so küsste er sich weiter hinab, leckte über Dracos Haut und konnte von dem Blonden nicht genug bekommen. Seine Hände krallten sich in Dracos Po, während seine Zunge in Dracos Bauchnabel eintauchte. Draco hätte gerne aufgeschrieen, aber es kam kein Laut über seine Lippen.
Harry bemerkte an Dracos Körperreaktion wie es ihm ging und er genoss es sehr. Zwar schmerzte seine eigene Männlichkeit eingehend, doch wollte er Draco glücklich machen. Der Blonde besaß rote Wangen, sein Mund stand einladend offen. Harry lächelte ihm zu, dann schloss er seine Augen und legte seine Lippen auf Dracos Gliedspitze. Dracos Griff in Harrys Haar wurde härter, sein Körper verspannte sich. Harry liebte Dracos Geschmack, auch wenn die feste Spitze in seinem Mund doch etwas ungewohnt war. Den Vibrator zu liebkosten war etwas anderes, als wenn er dies bei einem anderen Mann machte. Sie war warm und weich, schmiegte sich an seine Zunge, die die Spitze liebkoste.
Schließlich öffnete er den Mund, ließ Dracos harten und pochenden Schaft langsam hineingleiten. Harry saugte noch mehr, schob seinen Kopf nach vorne und spürte das Zittern, welches durch Dracos Körper fuhr. Er fühlte den Schaft von Draco in seinem Mund pulsieren, verlor beinahe den Verstand. Harry wurde schneller, sein Kopf stieß immer wieder nach vorne. Draco wurde unglaublich heiß und die Wassertropfen schlugen hart auf seinem Gesicht und Schultern auf. Sie hinterließen ein Gefühl der Taubheit, da seine Emotionen alle in seinem Glied steckten.
Harry setzte harte Zungenschläge auf Dracos Spitze, die tausend Volt durch seinen Körper schickten. Oh Merlin, das war alles von dem Draco jemals geträumt hatte. Er befand sich im Himmel, schwebte auf Wolken und wurde gleichzeitig vom Teufel vernascht. Stumm riss er den Mund auf, als Harry ihn weiterhin gekonnt bearbeitete. Dracos Sinne drehten sich immer mehr, er schwebte. Bevor er kam hielt er Harry schweren Herzens auf, zog ihn hoch und keuchte ihm mit hochrotem Gesicht ins Gesicht.
„Was..“, stotterte Harry unsicher, Draco sah ihn einfach nur an. Entschieden nickte er, so, als hätte er mit sich selber gerungen. Doch als er Harry ins Gesicht sah, überschwemmte ihn die Liebe erneut, gepaart mit Leidenschaft. Er musste den schwarzen Teufel besitzen, wollte ihn vor Lust schreien hören. Draco schob seine Nervosität gezielt in die hinterste Ecke seines Verstandes, hob Harry einfach hoch und stieg mit ihm aus der Dusche. Das Wasser rauschte noch immer, doch das war ihm vollkommen egal. Dracos Lippen flogen auf Harrys, Zungen kämpften um Vorherrschaft. Draco trug ihn blind und sanft auf seinen Armen gebettet zum Bett, wo sie sich pitschnass darauf sinken ließen.
„Dray, was hast du vor…“, keuchte Harry mit großen Augen, sein Verstand würde bald verrückt spielen. Draco grinste ihn teuflisch an, gab ihm keine Zeit zum nachdenken und nahm Harrys Lippen abermals mit einem Kuss gefangen. Harry erzitterte unter ihm, da Draco sich zwischen seine Beine legte und seinen gesamten nassen Körper fest an Harrys rieb. Harrys Beine spreizten sich umso mehr, schlangen sich um Dracos Hüften. Draco riss sich aus dem Kuss los, wie von Sinnen stürmten seine Lippen Harrys Ohrmuschel, wanderten über dessen Hals. Harry wandte sich unter ihm, zerkratzte seinen Rücken, doch Draco machte weiter. Als Harry ihn doch ein wenig abbringen wollte, weil er sich nicht sicher war, schnappte sich Draco kämpferisch dessen Hände und pinnte sie am Laken fest.
Keuchend sahen sie sich in die Augen. Vertraue mir, bitte. – formte Draco mit seinen Lippen, Harry nickte schüchtern. Langsam richtete sich Draco auf, zog Harry hoch und drehte ihn umher. Harry staunte nicht schlecht, als er in der Bankstellung vor ihm kniete, seinen Hintern präsentierte. Draco kniete hinter ihm, sein Becken zuckte abermals. Sanft legte er seine Hände auf Harrys Po, streichelte die Backen zart. Harry stöhnte tief auf, hielt sich am Geländer des Bettes fest und kniff seine Augen zusammen. Draco schlug ebenso seine Lider nieder, atmete tief durch. Dann öffnete er sie wieder, setzte sich auf seine Fersen und kam mit seinem Gesicht näher. Zarte Küsse bedeckten Harrys Pfirsichbacken, wanderten Richtung Schacht. Harry wimmerte, zuckte zusammen und biss sich im Oberarm fest. Würde es Draco wagen? Oh Gott, er spürte Dracos Küsse so intensiv!
Dracos Atem strich über Harrys Schacht, Draco leckte sich über die trockenen Lippen und hielt seine Augen noch immer geschlossen. Seine Hände zogen Harrys Backen ein wenig auseinander, während seine Zunge nun hervorkam und sanft den Spalt entlang leckte. Harry schrie heiser auf, sein Zittern wurde immer heftiger. Harry zuckte abermals zusammen, wimmerte und schluchzte. Draco wurde mutiger, drängte sein Gesicht noch weiter an Harrys Spalte und tänzelte hungrig mit seiner Zungenspitze über den Eingang seines Freundes. Harrys Stöhnen war unglaublich und Draco wusste, dass er richtig handelte. Er ließ sich Zeit. Dann nahm er Abstand, legte sich auf den Rücken und robbte zwischen Harrys Beinen. Kurzzeitig trafen sich ihre Blicke, Harry keuchte, als hätte er ein Hundert Meter Rennen hinter sich. Seine Augen schienen zu fragen was Draco vorhatte, doch der Blonde lächelte einfach nur. Er richtete seine Aufmerksamkeit wieder Harrys Schritt, blieb an Harrys Hoden hängen.
Langsam hob er seinen Kopf, legte seine Hände auf Harrys Po und streckte seine Zunge heraus. Genüsslich tippte er mit seiner Spitze Harrys Hoden an, leckte darüber und bemerkte wie sie sich zusammenzogen. Draco legte seinen Kopf in den Nacken, damit seine Zunge auch Harrys Spitze erreichte, während diese langsam über Harrys Schaft wanderte. Harry ließ seinen Kopf hängen, betrachtete Dracos Tun, pure Lust peitschte durch seine Venen.
Als Draco seinen Mund um Harrys Glied stülpte, schrie Harry auf, warf seinen Kopf in den Nacken und japste nach Luft. Diese heiße und saugende Enge brachte ihn in die Hölle, ließ ihn wahnsinnig werden. Draco war unglaublich darin, brachte ihn in ungeahnte Höhen. Harry krallte seine Hände am Geländer fest, er konnte fast nicht mehr. Auf einmal spürte er Dracos Finger an seinem Eingang, erschrocken darüber riss er die Augen auf.
„Draco!“, stieß er aus, doch der Finger drängte sich einfach in sein Inneres, Harry reagierte darauf. Sein Glied war prall gefühlt, pochte immer zu und wippte. Lusttropfen bildeten sich, Draco leckte sie ab und saugte sich weiterhin fest. Harry wusste nicht wie oft er stöhnte, wimmerte und schluchzte. Doch so etwas hatte er noch nie gefühlt. Der zweite Finger kam hinzu, beide stießen langsam zu.
„OH GOTT!“, rief Harry aus, kam den sagenhaften Fingern entgegen. Draco versankt derweil in eine andere Welt, fühlte das heiße Innere von Harry, die Muskeln. Anscheinend war es genau richtig, denn Harry wurde unter seinen Bemühungen wild und knurrend eine Katze. Draco verwendete einen dritten Finger, dehnte seinen Freund und drehte seine Hand. Er hörte wie Harrys Schreie lauter wurden, er immer wieder zuckte und zitterte. Als er bemerkte, dass Harry bald so weit war, ließ er von ihm ab, kam wieder hervor und setzte sich auf. Er keuchte und rang nach Atem, drehte sich umher und betrachtete Harrys geweiteten Eingang. Oh ja, es war genauso wie in der Erinnerung, fehlte nur noch…
Dracos Hand glitt zur Lade, sie wurde aufgezogen. Harrys Kopf schnellte zur Seite, mit weit geöffneten Augen sah er einfach zu. Dracos zarte Hand angelte das Gel herbei und Harry seufzte erleichtert auf – schloss abermals seine Augen. Doch das war nicht alles, was Draco hervorholte, das Spielzeug fehlte noch. Draco nahm sich etwas Gel, verteilte es auf den Vibrator und setzte diesen zwischen Harrys Schulterblättern an. Harry keuchte erschrocken auf, auf einmal war Dracos Gesicht neben seinen. Er fühlte Dracos Atem, fühlte die sanften Küsse auf seiner Wange. Harry starrte gerade aus, fühlte wie der Vibrator über seine Wirbelsäule strich, immer weiter hinab wanderte.
Harry drehte langsam den Kopf, als der Vibrator seinen Po erreichte. Draco sah ihn mit dunklen Augen an, drückte seine Lippen auf die seinen und stieß seine Zunge hindurch. Während er dies tat, setzte er das Spielzeug am Eingang von Harry an, drückte ihn sanft hinein. Harry schrie in den Kuss hinein, wollte sich lösen. Doch Draco ließ es nicht zu, bewegte das Spielzeug sanft hinein und hinaus. Harry sah Flecken vor seinen geschlossenen Augen, er fühlte die Reibung in seinem Inneren. Harry driftete immer mehr ab und bemerkte nicht, dass der Vibrator nach einiger Zeit verschwand.
Draco löste den Kuss, richtete seinen Oberkörper auf und setzte sein pralles Glied an Harrys Eingang an. Keuchend sah er zu wie die Spitze in Harrys Loch eindrang, langsam zog er sich wieder zurück.
„Merlin! Draco! Bitte!“, jammerte Harry von Sinnen, Draco suchte nach seiner Beherrschung. Als er das Spielzeug eingecremt hatte, tat er dasselbe bei seinem Glied. Nicht auszudenken, wenn das Ding besser wäre als er selber? Nachdem Harry so schön bettelte, versank er langsam in der heißen Enge, schnappte nach Luft und legte seinen Kopf in den Nacken. Starr blickte er an den Himmel des Bettes, doch konnte er nichts erkennen. Feuer explodierte in seinem Inneren, Stromschläge brachten seine Gliedmaßen zum zittern. Blitze schossen durch seine Adern, setzten ihn unter Strom.
Draco driftete in eine andere Welt ab, versenkte sich langsam in Harry, zog sich wieder zurück. Er wiederholte es nochmals und war einfach von diesem Gefühl überwältigt.
„Harry.“ Draco realisierte es nicht, Harry schon. Geschockt riss er die Augen auf, da Draco das erst Mal gesprochen hatte.
„Ich liebe dich.“, keuchte Draco im Land der Lust und Leidenschaft, nahm Harry mit langen und langsamen Stößen.
„Oh Himmel. Draco! Oh ja! JA!“, rief Harry hart aus, wollte er noch so viel sagen. Doch Dracos Stöße setzten Wellen der puren Ekstase frei, peitschten pures Gift der Sünde durch seine Venen. Merlin, es war unglaublich Draco in sich zu fühlen. Den harten Stahl, der in ihm pulsierte, das Wippen dessen Gliedes, welches so brennend heiß war. Dies sollte sich allerdings ändern, als Draco keuchend und weggetreten immer schneller wurde. Ein lustvolles Stöhnen glitt über seine Lippen, er war verloren. Gefangen in der Welt der Lust und der verfluchten Hölle, deren Feuer sein hartes Glied umschmeichelte und liebkoste.
Beide verschmolzen miteinander, fühlten die Reibung die immer heißer wurde und sie ins All katapultierte. Ihr Orgasmus war beeindruckender als das schönste Feuerwerk, so gewaltig kamen sie. Sekunden verstrichen, wo sie beide auf den Wellen der Schwerelosigkeit dahin glitten, ehe sie keuchend auf dem Bett zusammenbrachen.
Draco zitterte am gesamten Körper, seine Glieder zuckten immer wieder. Langsam zog er sich zurück, Harry drehte sich erschöpft und begeistert zu ihm.
„Draco?“, hauchte er gerührt, zog den Blonden fest an sich und wiegte ihn umher.
„Verdammt, ich liebe dich ja auch.“, raunte er ihm ins Ohr, Draco erstarrte.
„Wirklich?“, fragte er und dieses Wort traf ihn wie der Schlag.
„Ja! Und du kannst wieder sprechen!“, wimmerte Harry gerührt, Draco löste sich von ihm und sah ihn begeistert an.
„Ja! Verdammt! Ja! Ich kann wieder sprechen! Aber wie…“, überlegte er, doch dann grinsten beide. Es war keine Antwort mehr nötig, denn sie kannten sie bereits. Beide brauchten keine weiteren Worte, denn alles stand in ihren Augen geschrieben. Diese unglaubliche Liebesnacht war die Krönung pur und beide waren dem anderen verfallen. Liebevoll küssten sie sich, Draco angelte seinen Zauberstab herbei und schwang ihn. Mit einem Male waren sie sauber, auch das Wasser rauschte nicht mehr. Harry grinste in den Kuss hinein und drängte sich an ihn.
„Harry, Harry, Harry, Harry…mein Harry.“, sagte er immer wieder, als sie den Kuss lösten, Harry ihn glücklich ansah.
„Draco – mein Draco.“
In dieser Nacht kuschelten sie viel miteinander, trugen ein breites Grinsen zur Schau und lagen ziemlich verstrickt ineinander. Trotzdem ging auch diese Nacht zu Ende und als Harry am nächsten Tag aufwachte, seufzte er leise.
„Morgen, Harry. Was hast du?“, fragte Draco verschlafen, gähnte und kuschelte sich weiterhin an seinen Freund.
„Ich muss heute ins Ministerium, ihnen davon berichten, dass der Fluch gebrochen ist.“, murmelte Harry heiser, Draco nickte. Für ihn war die Welt noch immer in Ordnung, so seufzte er glücklich.
„Ich werde dich begleiten.“, wisperte er verschlafen, Harry nickte weit weggetreten.
°;°;°;°;°
„Das sind ja tolle Neuigkeiten, Harry!“, strahlte Seth, stand auf und gab Harry, sowie Draco die Hand.
„Mister Malfoy! Es freut mich für Sie! Wie fühlen Sie sich!“, strahlte er den Blonden an, der zaghaft grinste.
„Sehr gut, Sir. Danke der Nachfrage. Ohne Harry hätte ich es niemals geschafft.“, zwinkerte er seinem Freund zu, der irgendwie mit seinen Gedanken weit weg war.
„Wunderbar! Jetzt können wir noch einen Fall zu den Akten legen!“, erfreute sich Seth, räusperte sich.
„Mister Malfoy? Wäre es in Ordnung wenn ich mit Harry unter vier Augen sprechen könnte?“, fragte er eingehend, Draco schüttelte den Kopf.
„Nein, natürlich nicht.“, gab er zurück, drückte Harry einen Kuss auf und verschwand. Als er die Türe schloss, sah er sich prüfend um und legte danach sein Ohr darauf.
„Harry! Du weißt, dass dieser Fall nun abgeschlossen ist?“, fing Seth ernsthaft an, Harry nickte nur.
„Es heißt auch, dass du keine Beziehung zu Draco Malfoy führen kannst. Du wärst dann eventuell eine Zielscheibe für andere, wenn die dunkle Macht jemals wieder auferstehen würde?“, hackte er nach, Harry knurrte.
„Ja, das weiß ich!“, brauste Harry auf. Draco hatte genug gehört, fuhr in sich zusammen. Harry würde sich beugen, so viel war sicher. Und er würde ihn verlassen… Geschockt, sich einen Idioten schimpfend, lief er davon. Er wollte nur eines, von hier verschwinden.
„Aber ich liebe ihn.“, seufzte Harry leise, Seth legte ein kleines Lächeln auf.
„Das habe ich mir schon gedacht. Ich habe mir folgendes überlegt, Harry. Dir bleiben zwei Möglichkeiten. Entweder du bleibst Auror mit Außeneinsätze und gehst das Risiko ein – musst aber die Beziehung zu Draco Malfoy abbrechen, oder….“
„Oder?“, hob Harry seinen Kopf, sah ihn hoffnungsvoll an.
„..oder du wirst in den Innendienst versetzt, verschwindest langsam aus der Öffentlichkeit. Wir werden euch beide dann bewachen, auf euch aufpassen. Wie entscheidest du dich?“, grinste Seth schief, Harry lachte los.
„Natürlich für die zweite Möglichkeit! Ich will Draco nicht mehr aufgeben! Er gehört einfach zu mir! Alles hätte ich erwartet, nur nicht, dass ich mich in ihn verliebe. Wenn du mir nur die erste Chance gelassen hättest, würdest du jetzt meine Kündigung auf dem Tisch vorfinden.“, grinste Harry schief, Seth fing zu lachen an.
„Gut, dann wäre das ja geklärt! Unterrichte deinen Freund davon und dann viel Spaß! Du kannst dir noch so lange Urlaub nehmen wie du willst, aber sag mir rechtzeitig Bescheid, wenn du wieder zum Dienst kommst.“, zwinkerte Seth, beide öffneten die Türe und schritten hinaus.
„Wo.. ist er denn?“, wunderte sich Harrys Vorgesetzter, Harry sah ihn geschockt hat.
„Ich glaube er hat alles mit angehört. Zumindest den Anfang.“, stotterte Harry, Seth stöhnte auf.
„Scheiße. Das war ja klar. Los, schnapp ihn dir, Tiger!“, klopfte er Harry auf die Schulter, der sich das nicht zweimal sagen ließ. Mit einem `Plopp´ war er verschwunden, tauchte in seiner Wohnung wieder auf.
„Draco? DRACO! Ich habe gute Neuigkeiten für uns! Draco?“, rannte Harry sein Haus ab, doch Draco blieb verschwunden. Harry stolperte ins Wohnzimmer, die Bücher gab es nicht mehr. Er sprintete ins Schlafzimmer, suchte alles nach Draco ab. Er und auch sein Hab und Gut waren verschwunden, die Kästen am Flur standen leer.
„Gut, du bist weg. Kann ich verstehen. Aber so leicht gebe ich nicht auf.“, zischte Harry und verschwand mit dem nächsten `Plopp´. Er apparierte direkt vor Dracos Haus, läutete an. Dann lauschte er, allerdings konnte er keine Schritte feststellen. Langsam aber sicher machte er sich Sorgen, zog seinen Zauberstab und öffnete die Türe. Langsam trat er ein, sah sich um. Es wirkte noch immer verlassen, was Harry doch sehr wunderte. Suchend lief er die Treppen hoch, betrat das Schlafzimmer. Als er dort den Koffer sah, atmete er erleichtert auf. Die Suche dehnte sich aus, doch Draco blieb verschollen. Harry konnte nichts anderes tun als sich hinzusetzen und zu warten. Nervös saß er auf der Couch im Wohnzimmer und starrte auf die Standuhr. Eine Stunde war vergangen und noch immer keine Spur von Draco. Harry wurde panisch, sprang auf und wollte schon gehen. Da hörte er die Türe, blieb wie angewurzelt stehen. Draco stieß die Türe ins Schloss, spazierte mit hängendem Kopf ins Wohnzimmer.
Harry räusperte sich und Draco fuhr zusammen. Wie Harry feststellen konnte, verdüsterte sich Dracos Gesicht, abermals setzte er eine Maske auf.
„Was willst du, Potter. Mich schon wieder belästigen?“, schnarrte Draco eingebildet, Harry entgleisten die Gesichtszüge.
„Aber Draco! Was.. was hast du denn? Du warst auf einmal verschwunden und…“
„Mann, wen schert es! Ich wollte nicht länger dort bleiben! Sieh es so, dein Auftrag ist erfüllt, ich bin dir ewig dankbar bla bla usw. Sex war auch drin, wie schön. Mir hatte es gefallen, aber jetzt ist es aus zwischen uns. Hau ab, ich will dich nicht mehr sehen.“, meinte Draco kalt, Harry verstand die Welt nicht mehr. Sein Herz brach.
„Aber ich dachte du liebst mich?“, hauchte er verzweifelt, Draco lächelte dünn.
„Liebe? So ein Blödsinn! Mann, ich sage vieles wenn ich geilen Sex habe. Wieso nimmst du immer alles so persönlich? Du bist mir scheiß egal, verstanden? Ich will, dass du verschwindest und mich für immer in Ruhe lässt.“, schnarrte er weiterhin kalt, Harry zog scharf die Luft ein. Wenigstens wollte er einen kleinen Rest an Würde behalten.
„Gut, dann soll es so sein.“, meinte er matt und rauschte an Draco vorbei. Hart griff er sich den Türknauf, zog die Türe auf und verharrte in der Bewegung.
„Eigentlich hatte Seth mir vorgeschlagen in den Innendienst zu wechseln, damit wir weiterhin zusammen sein können. Wäre ich weiterhin im Außendienst, wärst auch du in Gefahr und ich müsste dich aufgeben. Das wollte ich nie. Du gehörst einfach zu mir, auch wenn du es nicht so siehst. Schade, dass ich dir geglaubt hatte mich zu lieben, allerdings entspricht es der Wirklichkeit, dass ich hoffnungslos in dich verliebt bin. Lebe wohl, Draco, ich wünsche dir alles Gute.“ Harry sah ihn nicht an, blickte stattdessen in den warmen Sommertag hinaus. Wie konnte Leid und solche eine Schönheit des Tages so nahe beieinander liegen? Mit schnellen Schritten verschwand er und während er mit wehendem Umhang davonging, disapparierte er.
Draco stand mit offen stehendem Mund da und konnte nicht glauben was er da hörte. Hatte er falsch gehandelt? Harry liebte ihn tatsächlich? Er würde wegen ihm wirklich seine Stellung aufgeben? Vollkommen verdattert und mit einem Stich im Herzen schritt er ins Wohnzimmer zurück, setzte sich auf die Couch und starrte ins wärmende Feuer. Nachdenklich ließ er seinen Blick schweifen, welcher am kleinen Bücherregal hängen blieb. Vielleicht sollte er ein Buch lesen um wieder zu klarem Verstand zu kommen? Kraftlos stand er auf, fühlte die eisige Kälte und den verflucht heißen Schmerz, die sich wieder in sein Herz schlichen. Er kam dem Regal immer näher, suchte es mit seinen Augen ab. Erst dann runzelte er die Stirn, als ihm ein kleines Buch – unbedeutend – auffiel. Erstaunt zog er es heraus, betrachtete den Titel.
Unheilvolle Flüche
Dracos Herz raste, als er die ersten Seiten aufschlug. Seine Augen suchten die Zeilen hektisch ab und dann kam ein Absatz, der ihn stutzig werden ließ.
Der Fluch Avade Noxtem(*) ist der schlimmste Fluch von allen. Er zwingt sein Opfer für immer stumm werden zu lassen. Gegen diesen Fluch gibt es keine Heilung, da er nur ausgesprochen werden kann, wenn die Aussageperson sich sicher ist ihr Gegner sei abgrundtief böse und könne keine Liebe geben, oder gar empfangen. Meist scheint diese Situation aussichtslos, da diese Person sich selber finden muss. Nur mit starkem Willen ist dies möglich. Der Fluch kann aufgehoben werden, wenn die verfluchte Person von ganzem Herzen liebt und in ebenso dieser Weise wiedergeliebt wird.
Draco keuchte, das Buch glitt ihm aus den Händen, kam dumpf am Boden an. Er hatte es die ganze Zeit besessen und nichts davon gewusst? Aber wie konnte er es übersehen haben? Stimmte es, was darin beschrieben stand? War die Lösung so einfach? Harry musste ihn wirklich von ganzem Herzen lieben, da er auch ihm sein Herz geschenkt hatte. Draco wurde panisch. Was war, wenn Harry ihn nicht mehr haben wollte? Nein! Er wollte ihn nicht mehr verlieren! War es schon zu spät? Draco hatte es noch nie so eilig gehabt zu Harry zu kommen und apparierte. Endlich fand er sich vor Harrys Haus wieder, lief auf die Haustüre zu. Als er sie aufstoßen wollte, entwickelte sie ein Eigenleben. Die Türe wurde hektisch aufgezogen, Draco erstarrte. Harry stand davor und starrte Draco eingehend an.
„Draco? Du hier…?“,
„Ich wollte gerade zu dir und…“, haspelte er los, Doch Draco schüttelte nur den Kopf.
„Nicht nötig.“, krächzte er, war mit einem Schritt bei Harry und zog ihn stürmisch in seine Arme.
„Verzeih mir. Liebe mich, bitte. Ich kann nicht mehr ohne dich sein. Ich war so ein Idiot. Bitte… Harry.“, wisperte Draco an Harrys Ohr, zitterte wie Espenlaub.
„Ich fühl mich so alleine, will bei dir sein, bei dir wohnen und einen jeden Tag neben dir aufwachen.“, plapperte er einfach los, spürte die Erwiderung seiner Umarmung.
„Alles was du willst.“, raunte Harry mit geschlossenen Augen zurück, löste sich ein wenig und küsste Draco zart auf die Lippen. Draco umarmte ihn so fest, dass Harry kaum Luft bekam, jedoch den Kuss vertiefte. Gleichzeitig öffneten sich ihre Münder, ihre Zungen stießen sanft hervor und tanzten miteinander. Beide stöhnten kehlig auf, intensivierten den Kuss und hätten darin versinken können. Schwer atmend lösten sie den Kuss, sahen sich aus strahlenden Augen an. Draco bekam ein Glitzern in seine blaugrauen Seen, hob Harry auf, der zu quieken anfing. Auf beiden Armen gebettet trug er seinen Harry ins Haus und stieß die Haustüre mit seinem Fuß ins Schloss.
Er konnte nicht anders, aber er musste Harry erneut zeigen, wie sehr er ihn liebte und in dieser kurzen Zeit vermisst hatte. Er rechnete nicht damit, dass Harry diesmal derjenige war, der ihn mit einem jeden Stoß in den Himmel brachte – und Draco fand durchaus Gefallen daran.
°;°;°;°;°
„Gut so, ich hätte Hackfleisch aus dem gemacht, wäre er nicht zu Harry zurückgegangen.“, knurrte Seth, der mit einer anderen Person einige Meter weiter weg vor Harrys Haus stand und die Wiedersehenszene beobachtete. Freudig rieb er sich jetzt die Hände und grinste breit.
„Harry war ganz schön fertig, als er mich anrief.“, fügte er hinzu, die Person neben ihn seufzte.
„Hm, diesmal bin ich deiner Meinung, auch wenn ich Malfoy nicht leiden kann. Er ist und bleibt ein Arschloch und wehe er tut Harry weh, dann zermalme ich ihn eigenhändig.“, knurrte Ron, doch dann grinste er ebenso.
„Wird nicht notwendig sein, weil Draco Malfoy es bereits weiß. Nicht umsonst habe ich das Buch in sein Haus geschmuggelt. Ich bin mir sicher, er hatte es bereits bemerkt.“, grinste Seth schief, Ron sah ihn geschockt an.
„Moment einmal! Du wusstest von diesem verdammten Buch und….“, japste Ron los, Seth zwinkerte ihm zu.
„Natürlich. Aber irgendwie hatte ich so das Gefühl, dass mehr zwischen den beiden war. Ich wollte sehen wie gut Harry wirklich ist und ob er auch auf diese Lösung von alleine draufkommen würde. Ein paar falsche Fährten und schon arbeiteten sie zusammen. Harry hatte mir dadurch nochmals bewiesen, dass er der beste Mann in Sachen Fluchbrecher ist.“, meinte Seth begeistert, Ron schnaubte.
„Du bist echt fies, Chef! Warte ab bis Harry es erfährt. Aber wenigstens bekomme ich ihn jetzt öfter zu sehen, da kann ich noch einiges von ihm lernen.“, erfreute sich Ron, Seth lachte auf.
„Wenn Harry es erfährt. Wenn du es ihm sagst, bist du gefeuert, verstanden? Harry sollte endlich sein Leben genießen und glücklich sein. Er hat es verdient.“, lächelte Seth mitfühlend, Ron seufzte.
„Meine Lippen sind versiegelt. Wie gesagt, ich mag Malfoy nicht, aber er tut Harry gut. Ich freue mich für die beiden. Ehrlich. Mir war schon damals klar, dass sie nicht voneinander loskommen. Hass liegt anscheinend wirklich nahe bei der Liebe.“, sah Ron nachdenklich zum Haus, jetzt lächelte auch er breit, während die warmen Sonnenstrahlen durch die Blätter der Bäume drangen. Seth und er nickten sich zu, apparierten und ließen die beiden Turteltauben ihr neues Leben beginnen.
ENDE
(*)Avade Noxtem ist frei von mir erfunden *gg*
Tausend Dank an alle die mir Kommis zu meinen oneshots geschrieben haben! Da die Storys jeweils mit „fertiggestellt“ angeklickt wurden, kann ich darauf nicht antworten. Wer eine Antwort will, soll es mir sagen und ich schreibe ne Mail! Bussis, eure gugi
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
