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von gugi28    erstellt: 17.01.2006    letztes Update: 17.01.2006    Geschichte, Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Sturzbetrunken

(Oneshot)



Update 23.08.2009:


An dieser Gesichte selbst wurde so gut wie nichts verändert, lediglich die Rechtschreib- und Grammatikfehler mussten weichen.

Sollten mir dennoch Fehler entgangen sein, dürft ihr sie gerne behalten. ^_^








Disclaimer: mir gehört nichts, alles JKR. Mit dieser Geschichte verdiene ich auch kein Geld.  

Genre: Romantik/Humor

Pairing: Harry/Draco

Rating: ab 18 Jahren, Slash, Lemon. SEID GEWARNT! Wer Slash nicht mag, ist hier falsch.

Inhalt: Schwer zu sagen … Es geht darum, dass Harry den Alkohol nicht verträgt, wir Leser darin einen sehr guten Einblick bekommen und Draco Malfoy seine Chance sieht. Wie Harry damit umgeht? Lesen, dann wisst ihr es!

Anmerkung: Dieser oneshot ist in der Ich-Form geschrieben – in der Gegenwart und aus der Sicht von Harry. Außerdem ist es ein älteres Werk. Mal sehen wie es auch gefällt.




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Und nun wünsche ich euch viel Spaß!


Dickes Bussi, eure gugi und vor allem darkgugi



°:°:°:°:°:°:°:°:°:°:°:°:°


Sturzbetrunken – Freud oder Leid?




Feuchtfröhliche Partys und ihr Ausgang:

Oh wie wundervoll! Ich, Hogwarts, `ne Flasche Butterbier und der steil hinab führende Waldweg zum See. Seit wann ist die Erdanziehungskraft so unglaublich stark, die meine Füße immer schneller werden lässt? Wow, langsam kann ich sie eindeutig nicht mehr steuern – mein armes, überschwappendes, überaus wertvolles Butterbier! Schnell die andere Hand auf die Öffnung der Flasche drücken und die Kostbarkeit kann nicht mehr entweichen. Ich muss sagen, meine Ideen sind unglaublich! Wie schnell ich mich doch selbst begeistern kann, erstaunt mich sehr!

Mir kommt so vor, als ob ich noch nie so schnell am See angelangt bin wie dieses Mal. Oder brauchen meine Gehirnzellen eventuell etwas länger, um zu realisieren, dass ich von ganz oben bis hier unten doch dieselbe Zeit benötige wie sonst auch immer? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Wieso mache ich mir eigentlich Gedanken darüber? Es gibt doch sicherlich etwas viel Interessanteres als …

Gut, mir fällt gerade eben nichts Anderes ein und … kann bitte jemand diesen verfluchten Seegang endlich abstellen? Ist ja grauenvoll, wie ich hin und her wanke! Die Kieselsteine unter meinen Füßen knirschen und beeinflussen meine Schritte - als wäre ich zu blöd zum Gehen!

Seht euch doch mal den Mond an! So schön hell! Der kommt doch nicht näher, oder? Nein, das bilde ich mir nur ein, stimmt‘s?

Das Rauschen der anrollenden Wellen ist heute ziemlich laut, kommt mir jedenfalls so vor. Selten habe ich den Wind so intensiv auf meiner Haut gefühlt, selten war mein Verstand so benebelt. Mein Gott, ist mir übel. Speiübel. Dabei habe ich doch nicht einmal so viel getrunken! Oder doch? Gut, nach dem dritten Butterbier habe ich aufgehört zu zählen. Schlimm? Scheiß drauf. Wieso bin ich eigentlich hier? Und das ganz alleine? Sehr merkwürdig. Bin ich geflüchtet? Meine Füße jedenfalls schon.

Ich könnte schwören, dass es etwas mit Hermine zu tun hat – eine dumpfe Erinnerung kommt auf einmal hoch. Wieso hat sie etwas dagegen, wenn Ron und ich einen drauf machen? Ist doch nur Alkohol! Bei Merlin, diese Frau vergönnt einem ja gar nichts! Auf jeden Fall keift sie wie eine Mutter, findet jedenfalls Ron. Gut, das finde ich auch. Tatsache ist: Sie geht mir heute tatenkräftig wohin. Womöglich ist das der Grund, wieso ich von der Party abgehauen bin.

Meine Augen huschen über die sich im Wind biegenden Bäume, meine Ohren nehmen das Rauschen der Blätter unglaublich intensiv wahr. Wie wunderschön es hier doch ist! Oh! Seit wann steht eine Bank beim See? Egal, ich wanke im Zickzackkurs darauf zu und versuche mit meinem Hintern, die Sitzfläche zu treffen, was absolut nicht so einfach ist, obwohl das nicht so schwer sein dürfte. Ein paar Mal rutsche ich ab – beim dritten Anlauf klappt es endlich. Seufzend sitze ich breitbeinig da, spüre den Druck des Windes, der meine Brust streichelt und das Shirt an meinen Oberkörper presst.

Beinahe so wie zarte Hände – so fühlt es sich an. Sexuelle Erfahrungen habe ich schon gemacht, zwar nicht viel, aber doch. Und trotzdem erfüllt mich das bisher Erlebte irgendwie nicht, ich kann nicht einmal sagen wieso. Sehr merkwürdig. Ich wünsche mir, dass es nicht dabei bleibt. Ich will wissen, wie animalischer Sex ist, wie er sich anfühlt.

Oh wie gut schmeckt das Butterbier! Es läuft flüssig kühl meine Kehle hinab …


°°°


Bei Merlin, ich habe gerade gekotzt, wie toll. Habe ich schon erwähnt, dass ich kopfüber über der Lehne der Bank hänge und meinen Magen auspumpe? Das kann was, ehrlich Leute. Ächzend lasse ich die Flasche fallen - sie kommt mit einem hellen Klang im Kies auf, bleibt liegen. Mir egal, sie ist leer.

Kann bitte jemand dieses verdammte Karussell aufhalten? Wieso wird es denn immer schneller? Ich befehle meinen Beinen, endlich wieder die Richtung zu wechseln, denn ich will nicht mehr auf dieser Bank knien. Gut, sie tun es, wenn auch nur widerwillig. Wo befindet sich doch gleich mein Zauberstab? Ach ja! Ein kurzes Wedeln, gemurmelte, lallende Worte, und schon steht eine kleine Wasserflasche neben mir. Gut, dass der Verschluss schon offen ist, ich hätte ewig dafür gebraucht.

Ein paar Schlucke, kräftiges Gurgeln und danach ausspucken. Na ja, der Geschmack ist noch nicht ganz weg, aber so lässt es sich aushalten. Butterbiergeschmack wäre besser, ganz sicher. Wo sind denn bloß meine Kaugummis abgeblieben? Ah! Da sind sie ja! Auswickeln, in den Mund stopfen und kauen. Hm, Minze, ich liebe Minze! Nochmals einmal mit dem Zauberstab wedeln und ich weiß, das Erbrochene hinter mir ist weg. Zaubern kann so schön sein, nicht wahr? So praktisch! Nichts musst man selbst tun, wenn man keinen Bock darauf hat.

Meine Arme legen sich auf die Lehne, mein Zauberstab befindet sich wieder in meiner Hosentasche. Der Kopf fällt in den Nacken. Wind streichelt mein Gesicht, meinen Körper, er lässt mich aufstöhnen.

„Verdammt, ich will endlich wieder richtig vögeln“, murmle ich vollkommen besoffen vor mich hin. Bisher war es immer dieser brave Sex gewesen, der mir nie viel gebracht hat. Aber worauf warte ich dann? Ich habe keine Ahnung! Moment – ein Rauschen ist gleich Wasser, oder? Super Idee! Ich werde mich abkühlen und dann geht es mir wieder besser!

Es ist wirklich nicht so leicht, auf einem Bein hin und her zu hopsen, während der andere Fuß noch im Hosenbein steckt. Mist, hätte ich doch vorher nur die Schuhe ausgezogen! Und schon wirkt die Erdanziehungskraft. So schnell bin ich noch nie gesessen, so viel ist sicher. Ich kratze mich am Kopf und frage mich, was ich jetzt tun wollte, kaue auf meinem Kaugummi herum und machte eine Blase.

Verflucht, ich hasse es, wenn das Kaugummi in meinem Gesicht klebt. Gott sei Dank gehen die Überreste wieder ab. Mit meiner flinken Zunge ist das Teil wieder dort wo es hingehört. Ich komme mir wie eine Kuh vor, bewege kauend meinen Mund. Den Minzegeschmack des Kaugummis schmecke ich schon gar nicht mehr, aber jetzt weiß ich endlich, was ich tun wollte! Schwimmen! Warm genug ist es ja!

Ob das Wasser auch schön warm ist? Das Shirt will nicht so wie ich will, aber egal. Mit lautem Fluchen schaffe ich es, das Stück Stoff über meinen Kopf zu ziehen, die Brille flieg im hohen Bogen. Ich werde sie schon irgendwie finden – irgendwann – irgendwo – in tausend Jahren … Wieso hab ich Trottel meine Brille weggeschleudert? Toll! Ganz toll! Wusste nicht, dass ich so gut fluchen kann. Egal, ich wollte doch irgendetwas tun? Ach ja! Schuhe ausziehen, Hose ausziehen, Boxer ausziehen.

Also wenn man nicht so viel anhat, dann ist es doch merklich kühler, stimmt‘s? Mein kleiner Freund da unten kann sich eigentlich wirklich sehen lassen und die Mädchen waren bisher immer begeistert gewesen – ich auch -, aber heute, jetzt … Er ist klein, sehr klein. Verzieht der sich nach innen? Oh Gott! Sinnestäuschung? Scheiß Wind.

Mir ist nie aufgefallen, dass sich meine Brustwarzen so zusammenziehen können, so hart werden. Kurz streichle ich darüber. Uh, was für ein gutes Gefühl! Wieso tut das sonst niemand bei mir? Muss ich denn alles selbst machen? Die Wellen des Sees sehen so einladend aus …

°°°°


Scheiße! Ich zittere mir einen Ast ab, das Wasser ist ARSCHKALT! Wieso hat mir das denn keiner gesagt? Irgendwie habe ich das Gefühl, es lacht mich jemand aus, aber weit und breit ist außer mir keiner anwesend, oder? Abgesehen davon bin ich blind wie ein Maulwurf! Gut, ich bin mutig, sehr mutig und … Ich überlege, aus dem Wasser zu gehen. Ohne dass ich es will, kippt mein Körper ohne mein Einverständnis um und ich tauche mit einem Kopfsprung in die eiskalten Fluten ein.

Es ist traumhaft! Mein Verstand lichtete sich und … Ich schnaufe und huste, als ich wieder an der Oberfläche bin und rudere mit den Armen wild herum. Scheiß Verstand – nichts ist wieder kristallklar! Ich bin immer noch voll zugedröhnt und merke, wie ich abtreibe. Nein, nicht mit mir! Zuerst verlässt mich meine Brille und dann soll ich auch noch im See untergehen? Was war das gerade? Hat da etwas meine Füße berührt? Scheiße! Ich will hier raus! Nein, ich bin nicht panisch, ich kreische nur aus Vergnügen.

Hätte nie gedacht, dass ich in so einem Zustand so schnell kraulen kann. Wow, mein Körper reagiert schneller als mein Gehirn denkt. Sehr merkwürdig aber praktisch. Wenn mein Herz weiterhin so verrückt pumpt, dann durchbricht es meine Rippen, denke ich mir mal. Mann, beruhige dich! Nein, du wärst nicht abgesoffen, höchstens von der Krake aufgefressen worden. Habe ich gerade so peinlich gequiekt und bin so dämlich aus dem Wasser gehüpft? Na hoffentlich hat das keiner gesehen!

Es ist schon verrückt, worauf man achtet, wenn man sturzbetrunken ist. Zum einen wäre da mein Zumpfi, wie ich es jetzt gerade nenne. Hüpft, während ich wie dämlich aus dem Wasser gelaufen bin, einfach so in alle Richtungen. Ich glaube, das letzte Mal habe ich das beobachtet, als ich in der Wanne meiner Verwandten gesessen bin und es im warmen Wasser auf und ab wippte. Damals war es komisch, gut ich war elf Jahre alt gewesen. Aber heute? Eher peinlich. Ob es bei anderen auch so herumspringt?

BOAH! Mann! Seit wann ist es so arschkalt geworden? Handtuch? Keines da? Ah! Mein Zauberstab. Leise Worte und ich frage mich, wann ich mit dem Nuscheln aufhören würde - schon ist das gewünschte Teil hier! Ich lege es auf der Sitzfläche der Bank ab und … Augenblick mal! Ich drehe mich nach allen Seiten um.

Wer hat die Flasche Butterbier hierher gestellt? Der Verschluss liegt daneben, die Flasche ist randvoll!

„Geil!“ Ich und meine geistreichen Kommentare! Und jetzt grinse ich auch noch so dämlich! Ich setze dieses wundervolle Getränk an meinen Lippen an und lasse es meine Kehle hinab rinnen. Oh Merlin! Es schmeckt so verboten gut! Wie war das mit klarem Verstand? Eigentlich dreht es mich schon wieder – und das ziemlich ordentlich. Ich glaube, ich habe beim Japsen im Wasser das verdammte Kaugummi verschluckt. Soll der Magen auch etwas davon haben!

Ein komisches Gefühl, nackt wie ich bin, auf der Bank auf dem Handtuch zu sitzen und die Flasche leer zu saufen. Ich setze sie ab, muss mal ordentlich rülpsen.

T´schuldigung MINE!“, rufe ich lallend aus, ich muss echt behindert kichern. Sie ist nicht da und trotzdem muss ich mich entschuldigen. Ich stelle die Flasche ab, beinahe wäre sie umgekippt. Gerade noch rechtzeitig kann ich sie festhalten und freue mich darüber wie ein Kleinkind. Wirklich! Hach, mein heiß geliebtes Fläschchen und ich! Wie viele Schlucke habe ich daraus entnommen? Eigenartig, das Ding ist ja voll! Also DAS habe ich nicht gezaubert – aber es ist praktisch …

„Da war wohl jemand ein ganz liebes Kerlchen!“, lalle ich voll peinlich los, muss abermals kichern und blicke die Flasche mit einem Herzchenblick an. Schätze, jetzt hat sich mein Gehirn endgültig verabschiedet, denn aus meinem Mund kommt absoluter Schwachsinn. Irgendwie kommt mir der Gedanke, dass wenn die Flasche leer wäre, ich sie mir in den Hintern stecken könnte. Sehr komische Gedanken, die ich habe, aber ich hätte es wirklich ausprobiert! Ob ich sie dann wieder raus bekommen hätte? Es wäre sicherlich peinlich geworden, würde ich keifend und schreiend, nackt, mit ‚Zumpfi‘ und einer Flasche im Arsch zum Schloss rennen. Außerdem würde ich sicherlich einige Bäume küssen, so blind wie ich war! Dann wäre ich ein Einhorn mit Flasche im Arsch – komische Vorstellung.  

„Oh Mann! Bitte! Diese Gedanken sollen verschwinden!“, stöhne ich ungehalten, der Wind streichelt mich zu sanft, zu liebevoll. Die Gänsehaut tut so gut und ich spüre, wie mein Glied wächst. Hier in der freien Natur würde ich mir gerne einen runterholen, das wäre echt heiß. Das habe ich noch nie getan und muss endlich getan werden!

Ich stehe auf, lege mir das Handtuch um die Hüften und knote es fest. Nein, jetzt noch nicht, ich will nicht im Vollrausch auf der Bank liegen, mich wegstöhnen und mir einen runterschrubben! Was für ein Image! Ich, Harry Potter, der Retter der Zauberwelt, holt sich einen runter, weil er keine Tussi findet, die er flach legen will. Ich seufze. Scheiß Tag – oder? Ich bekomme Kopfweh. Der Wind wird immer kälter und ich fange an zu zittern.

Abermals blicke ich zum Firmament hoch und betrachte den Vollmond. „Wunderschön.“ Kommen die Sterne näher? Nein, ich wanke nur schon wieder. Puh! Bin ich betrunken! Alles verschwimmt vor meinen Augen, sowieso klar, wenn ich die Brille gerade den Heuschrecken geschenkt habe. Ob zwei von ihnen jeweils vor einem Glas sitzen und mich gerade beobachten? Ich weiß es nicht, aber es muss lustig aussehen.

Ich seufze schon wieder, lege den Kopf in den Nacken, höre die Wellen rauschen, den Wind, der meine Haut streichelt und ich muss schon wieder laut stöhnen. Himmel! Wieso muss ich gerade jetzt wilde Lust in mir spüren? Und wieso, wenn ich die Augen schließe, sehe ich immer wieder blonde Haare? Das Gesicht würde mich ja schon interessieren, aber NEIN – nur die blöden Haare sehe ich! Und was jetzt?

Ich warte ab, meine Brustwarzen verhärten sich noch mehr, der Wind spielt mit meinen nassen Haaren. Ich bekomme ständig Gänsehaut. Ich lasse ihn machen, ich genieße - noch ein wenig mehr und ich würde mich auf diese verdammte Bank legen und meine Hand endlich einsetzen! Das ist ja nicht mehr auszuhalten! Gott, bin ich aufgegeilt! Verflixt! Ich muss aufstehen, damit ich einen klaren Kopf bekomme!

Was für ein Gefühl! Ich bilde mir ein, jemand steht hinter mir und streichelt mich. Es ist eine sanfte Hand, so zärtlich, so liebevoll! Und auf einmal umarmen mich starke Arme, noch immer liebevoll. Verdammt! Ich reiße meine Augen auf, mein Herz poltert, ich spüre warmen Atem an meinem Hals und im Blickwinkel erkenne ich blonde Haare, mit denen der Wind spielt!

„Hallo, Potter?“ Rauchig, wunderschön, erotisch. Einfach unglaublich hört sie sich an – die Stimme, die ich in- und auswendig kenne. Als ich dann Lippen an meinem Hals spüre, lege ich meinen Kopf zur Seite und stöhne kehlig auf. Es gefällt Malfoy sehr, denn auch er keucht an meinem Hals, lässt seine Zunge tanzen und seine Lippen küssen.

Oh Merlin, das hat sich noch nie so gut angefühlt! Ich lasse mich nach hinten fallen, gegen seine Brust, die so schön warm ist! Seine linke Hand, die sich um meinen Bauch gelegt hat, streichelt mich noch immer, streichelt sogar hoch. Ich wimmere – bin das echt ich? Wie peinlich. Aber der Alkohol lässt mich einfach nicht klar denken! Ich kann einfach nicht! Ich genieße, es ist so unglaublich!

Seine Hand streichelt immer höher, seine Lippen küssen meine noch nasse Haut am Hals und sein warmer Atem bringt mich jetzt schon um den Verstand.

„Malfoy!“ Oh Gott! Noch nie habe ich seinen Namen so voller Erotik ausgesprochen, noch nie hat er so gut geklungen. Ich höre ihn stöhnen, oh ja, so will ich das haben. Ich keuche, mein Herz schlägt in Rekordzeit, mein Haar – ebenso seines – wirbelt im Wind. Er leckt über meine Pulsader, ich zische durch die Zähne. Ich will diese Zunge, ich will sie! Sofort, jetzt, überall!

„Oh jaaa!“ War es der Wind? Oder ich, der das gestöhnt hat? Malfoy zieht mich näher an sich, ich keuche laut auf. Ich spüre ihn, spüre seine heißen Lenden, Himmel, er ist scharf auf mich! Ich fühle, wie sein hartes, ich denke doch recht beeindruckendes Glied gegen seine Hose drückt, anscheinend Impulse abbekommt.

Spürt er dieselben Blitze, die ebenso durch meinen Körper fahren, wenn er seine Zunge über meinen Hals tanzen lässt? Seine linke Hand wandert noch immer aufwärts, die Fingerspitzen tasten beinahe ehrfürchtig über meine Brustwarzen. HIMMEL! Ich muss eingehen!

„Hmmmm“, stöhne ich wimmernd, stecke meine Brust raus, habe den Mund offen und keuche. Seine Schulter ist der ideale Platz, um meinen Kopf abzulegen, ich fühle nur noch. Was tut eigentlich seine rechte Hand? Ach ja, mein Handtuch entfernen … Wie bitte? Ich reiße die Augen auf und schon war es zu spät. Die kühle Brise streift mein aufrecht stehendes Glied, es schmerzt, Lusttropfen drücken sich aus dem kleinen Spalt.

Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich bin doch noch so betrunken! Ich stöhne, ich keuche, ich spüre seine rechte Hand an meinem Haarflaum – er spielt liebevoll damit.

„M- Malfoy! Ich …“ Fällt mir nichts Besseres ein?

„AAAHH!“ Himmel! Der Biss in meinen Hals ist wie ein Blitz, der bei mir einschlägt! Ein klein wenig tut es weh, aber die Lust, die jetzt durch meinen Körper peitscht, ist der Hammer! Wo sollten meine Gedanken sein? Ach ja! Bei Malfoys sagenhafter Hand! Die eine reizt nacheinander meine Brustwarzen und ich könnte vor Geilheit beinahe eingehen! Ich spüre seinen steinharten Schritt, der sich an meinen Po presst. Er hat zu viel an – viel zu viel an!

Ich wimmere vor entfachter Lust, denn seine rechte Hand macht noch immer nicht weiter! Langsam, sehr langsam streicheln seine Fingerspitzen meinen Schaft entlang: er zuckt, will mehr. Bemerkt Malfoy das denn nicht? Wieso will ich ihn so sehr? Wieso!? Mein Keuchen nimmt zu, ich strecke meine Arme nach hinten und lege meine Hände auf seinen Po, presse ihn an mich und fange sündhaft an, meinen Knackarsch an seinen Lenden zu reiben.

Er stöhnt, so schön – so, wie Engel stöhnen sollten. Ich liebe seine Laute. Himmel, sein Mund macht mich wahnsinnig! Wie kann jemand nur so sagenhaft küssen und saugen zugleich? Ich will nicht wissen, wie viele Knutschflecke ich schon an meinem Hals habe! Seine Finger streichen noch immer sanft über meinen Schaft, wandern nach vorne zur Spitze. Ich weiß, sie ist knallrot, sie tropft und sie will mehr, viel mehr! Und heute ist er dran – mein persönlicher, teuflischer, blonder Engel.

Ja, du hast mich immer schon fasziniert und ich wollte dich immer schon – auf viele Arten und Weisen. Aber auf eine sexuelle? Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen – bis jetzt. Und ich bilde mir ein, dass ich noch nie so erregt war, wie in diesem Augenblick.

„Oh … bitte!“, hauche ich ungezügelt, ich halte es nicht mehr aus.

„Was, Potter, was willst du?“, raunst du erregt zurück, aber ich höre deine Anspannung heraus.

„Berühr mich, richtig …“ Ich schluchze? Das gibt’s nicht! Was war bloß in diesem Butterbier enthalten?

„Wie?“, fragt er mich krächzend, leckt abermals, doch diesmal sehr leidenschaftlich über meinen Hals, ich bekomme beinahe einen Herzinfarkt!

„Bitte, leg deine Hand darum, reib mich – hart, zärtlich, liebevoll, fest. Ich will deine Hand spüren, deine, nur deine!“ Ich glaube, ich habe gerade herausposaunt, dass ich seine Hände göttlich finde, wie? Schuldig im Sinne der Anklage. Ich höre ihn leise lachen, es ist befreiend und trotzdem scheint es mir, als ist der Gute ebenso nervös wie ich. Wie kann er sich nur so …

„AAAAHHHHH! JAAA!“ Ich sehe Sterne vor den Augen, denn er tut es tatsächlich! Seine Hand ist wundervoll warm und weich, legt sich um meinen harten Ständer. Himmel, es fühlt sich so geil an! Ja, er bewegt sie! Die Hand wird schneller! Ja – oh Merlin – JA! Ich kann mich kaum ruhig halten, stoße in seine Faust, stöhne laut auf und lecke mir über die trockenen Lippen.

„Das ist göttlich! Mehr, mehr! Du bist unglaublich.“ Tja, schneller gesagt, als vorher nachgedacht und trotzdem verfehlt es nicht seine Wirkung. Mein blonder Engel für diese Nacht reagierte darauf. Je wilder ich in seine Hand stoße, desto wilder saugt er an meinem Hals, er keucht abgehakt. Ich zittere, will ihn fühlen, stelle mir vor, wie ich ihn nehme oder hart zureite, und das geilt mich noch zusätzlich auf.

Er ist ein Mann, ein verdammt schöner Mann – ich will ihn – mehr als alles Andere auf dieser Welt! Ich stoße schneller zu, massiere dabei seinen Po und höre sein leises Stöhnen an meinem Hals. Ich kann nicht mehr, ich will mehr von ihm! Kurz hört er auf, mich zu küssen. Ich drehe meinen Kopf, stoße noch immer in seine Hand und keuche ihm erregt ins Gesicht.

„Küss mich, sofort!“ Es war keine Bitte, es war ein Befehl. Ich habe noch nie so wunderschöne graue Augen gesehen wie die seinen! Sie schimmerten beinahe silbern. Malfoy erinnert mich an eine Art höheren Wesens: Er war viel schöner, als ein Mensch es sein kann. Merlin, ich versinke in diesem Augen! Noch nie hat er mich so unglaublich sexy und hungrig angesehen. Ich liebe diesen Anblick!

Er kommt meinen Lippen näher und endlich berühren sie sich. Meine eine Hand massiert noch immer seinen Po, er presst seinen Schritt an meinen Hintern. Doch die andere wandert in seinen Nacken, drückt seinen Kopf zu mir. Ich vergöttere seine Lippen, sie lösen ein heißes Feuerwerk in mir aus!

Habe ich erwähnt, dass ich Alkohol liebe? Er lässt dich frei handeln und du hast keine Scheu! Uuuh! Draco Malfoy massiert mich so sagenhaft gut, dass ich bald abspritzen werde – das weiß ich. Und ich weiß, ich will nie wieder eine andere Hand als die seine auf meinem Glied fühlen. Nur er … Mein Draco … Mein persönlicher Engel …

Er küsst, wie Engel küssen sollten, er verzauberte mich. Erst jetzt leckt er mit seiner Zunge über meine Lippen. Himmel, seine Zunge verbrennt mich! Er sollte einen Waffenschein dafür besitzen! Stöhnend öffne ich meinen Mund, schließe genüsslich die Augen - ich will ihn spüren! Jetzt! Mein Herz poltert in der Brust, wird immer schneller, genauso wie seine Hand.

Fuck! Ich kann bald nicht mehr! Draco presst seine Lippen sanft und dennoch leidenschaftlich auf die meinen, seine Zunge dringt in meinen Mund vor und stupst ihren Gegenpart an … Oh Merlin! Diese Sterne! Es ist, als würde ich wie eine Rakete abgehen, denn als er mit seiner Zunge die meine massiert, springe ich über die Klippe.

Mein Stöhnen gleicht einem erstickten Schrei, es ist unglaublich laut, ich glaube es nicht! Ich schwebe, ich fühle, ich spritze hart ab und weiß, dass mein Samen zum Teil auf seiner schönen Hand kleben bleibt. Ich küsse ihn, während ich komme, tief und fest – ich kann nicht anders. Ich bemerke fast nicht, wie er selbst tief zu stöhnen anfängt, er zittert.

Während ich meinen Samen schubweise aussondere, fährt meine Zunge nach dem erschöpften Schrei erneut in seinen Mund, ich küsse ihn tief und leidenschaftlich und stöhne weiter. Auch er tut es und ich weiß, er beherrscht sich. Wieso eigentlich? Kaum will ich den Kuss vertiefen, denn ich bin ihm verfallen, da löst er sich von mir. Ich fühle mich einsam, mir ist kalt.

Er macht einen Schritt zurück und ich blicke ihn keuchend über die Schulter hinweg an. Sehe zu, wie er seine Finger mit glühenden Augen nach und nach in den Mund steckt, meinen Samen genüsslich mit seiner Zunge ableckt. Mein Glied bemerkt das auch, denn es reagiert darauf. Dieser Engel ist die Sünde auf Erden, so viel steht fest. Als er alles abgeleckt hat, sieht er mich so komisch an – ich bin noch immer benebelt.

Ich kann nicht sagen, ob vom Alkohol oder von meinem bombastischen Orgasmus, den ich ja noch nie gehabt habe, aber beinahe hätte ich zu spät gehandelt. Etwas unsicher und traurig sieht er mich an, dreht sich um und will gehen. Nein! So darf es nicht sein! Ich stolpere ihm hinterher, klatsche gegen seinen Rücken, halte ihn auf und schlinge meine Arme um ihn.

„Nicht gehen, bitte, nicht gehen. Bleib bei mir“, raunze ich leise an seinem Hals und kann mich einfach nicht beherrschen. Ich küsse diese wundervolle Haut, ich knabbere daran, ich sauge und verpasse auch ihm einen Knutschfleck. Sein Stöhnen ist wie Musik in meinen Ohren, es ist so schön! Ich bemerke, wie sein ganzer Körper zittert, höre, wie er zu wimmern anfängt.

„Harry.

Nur ein Wort, nur ein Name – aber es ist, als hätte dieser Laut endlich die Schleusen in mir geöffnet. Ich liebe es, wenn er meinen Namen so liebevoll sagt.

„Draco, mein Draco“, wispere ich zurück, es entspricht der Wahrheit. Er stöhnt abermals verzweifelt und dreht sich in meinen Armen um. Ich kann nicht anders, ich muss ihn küssen. Ich vermisse diese Lippen, obwohl ich sie doch erst jetzt kennen gelernt habe! Ich liebe sein Seufzen und finde es so süß, wenn er sich an mich kuschelt.

Er passt so perfekt zu mir, auch wenn er größer ist als ich. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass er Schutz bei mir sucht – Liebe, Geborgenheit und Nähe. Und ich suche sie auch, aber diesmal will ich sie ihm geben. Ich will, dass wir beide perfekt sind – in dieser Nacht. Langsam dirigiere ich ihn in den Wald hinein, direkt zu meinem Lieblingsbaum. Bin ich froh, dass der nicht weit vom See weg steht, denn ich hätte mich verlaufen und wäre sicherlich sturzbetrunken gestorben.

Direkt vor der schönen Eiche ist der Boden sehr eben und weich. Die Grashalme unter uns sind schon recht lang geworden und sie fühlen sich so weich an. Ich küsse ihn noch immer, spiele verzückt mit seiner zärtlichen Zunge. Es ist unfassbar, wie schön er stöhnen kann, wie er sich unter mir windet. Meine Hände sind Gott sei Dank genauso schnell wie das, was ich denke.

Sein Shirt schiebe ich sanft hoch, seine Schnalle löse ich. Meine Finger zittern, als ich den Zipp öffne. Er sagt nichts! Er lässt es zu und keucht mir leise ins Ohr, während ich seinen Hals liebevoll und ganz zart küsse. Ich könnte ihn festhalten und ihn einfach nur die ganze Zeit küssen, wenn ich nicht schon wieder so verdammt erregt wäre. Er macht mich so scharf wie ein Rasiermesser und doch hat er nicht so viel dazu beigetragen. Die Mädchen, die ich bisher hatte, die können ihm nicht einmal annähernd das Wasser reichen!

Er stöhnt wieder, als ich seinen empfindlichen Punkt hinter dem Ohr finde, kurz darüber lecke und danach sein Ohrläppchen in Beschlag nehme. Süß, wie er seufzt. Er schmeckt so gut, ich werde süchtig danach. Meine Zunge leckt leidenschaftlich über den Hals weiter hinab, Dracos Körper zittert merklich. Ist es meinetwegen? Darf ich das hoffen?

Seine Brust ist von Gänsehaut überzogen, die Blätter des Baumes rascheln. Der Wind lässt uns einfach nicht in Ruhe, aber er hilft mir, Dracos Brustwarzen noch zu verhärten. Ich sehe gebannt zu, meine Lippen legen sich darauf, saugen zart daran, ich lecke mehrmals darüber. Ein heiserer Schrei entkommt Dracos Mund, ich fühle die Blitze durch meinen Körper jagen. Es fühlt sich so gut an, wenn er seine Hände in meinen Haaren vergräbt! Ich zupfe mit meinen Zähne an seiner Knospe, er wimmert, stöhnt die ganze Zeit und haucht meinen Namen.

Ich mag meinen Namen eigentlich nicht, aber seitdem Draco ihn so schön sagt, betrachte ich ihn mit anderen Augen. Draco schafft mit nur wenig Aufwand so viel, was andere nicht geschafft haben! Ich kann mich nicht mehr zurückhalten, lecke und sauge mich hungrig an seinem Körper hinab, zerre an seiner Hose. Ich bin noch immer betrunken, aber das ist mir egal. Ich heiße diesen Zustand willkommen, er macht mich viel mutiger als ich es je ohne wäre.

Himmel, mir ist so heiß! Ich keuche, ich schwitze ein wenig und doch versucht der Wind, meine erhitzte Haut zu kühlen. Zögerlich blicke ich hoch, suche in seinen Augen um Erlaubnis und habe meine Hände schon in seinem Bund vergraben. Draco sieht mich kurz an, seine Augen schimmern dunkel vor Lust.

Ich liebe dich


Mein Herz zerspringt, ich ziehe seine Hose ihm mit einem Ruck aus, die Boxer inbegriffen. Natürlich fehlt noch sein Shirt, doch er setzt sich auf, zieht es sich vom Kopf und lässt es achtlos fallen. Langsam legt Draco sich wieder zurück, er blickt mich unsicher an.

„Du bist so schön. So traumhaft schön.“ Ich traue mich nicht, seinen Körper anzufassen, so sehr bin ich von seinem Anblick geblendet. Ein Gott liegt vor mir und ich könnte mich ohrfeigen, weil ich so blöd bin und es erst jetzt erkenne. Ich lächle ihm zu, all mein Respekt, meine Bewunderung liegen darin. Ich bemerkte eine einzelne Träne, die sich aus seinem Augenwinkel stiehlt. Mein Lächeln verschwindet, weil ich nicht weiß, wieso er weint.

„Was hast du?“ Ich bin sofort bei ihm, küsse sein Gesicht ab, jeden Zentimeter. Er weint ganz leise, aber nur diese eine Träne hat es gewagt, sich zu lösen.

„Nichts, ich bin nur glücklich. Ich wusste nicht, ob ich dir gefalle“, wimmert er an meinem Ohr, ich bekomme einen Schock. Gut, er sieht mich jetzt komisch an, weil ich ihn gerade ziemlich durch den Wind anblicke.

„Ich dich nicht schön finden soll? Ich meine: Wie bitte? Du bist das absolut schönste Wesen, was ich kenne, Draco Malfoy. Und du willst ausgerechnet MICH heute Nacht haben?“, wispere ich leise, verdammt, mein Herz klopft wieder so schnell! Er lächelt mich nur an, nimmt meine Hand und führt sie an seinen Schritt.

Mein Glied pocht hart, es zuckt, als ich das seine angreife. Ich stöhne laut auf, er ebenso – denn dieses Gefühl ist unglaublich beeindruckend. Ich sehe in sein Gesicht, während ich meine Hand um seinen harten Schaft lege und anfange, ihn ganz sanft zu massieren. Draco hat rote Wangen, geschwollene Lippen und hält die Augen geschlossen, die einen dichten Wimpernkranz zeigen. Ich hoffe, ich tue ihm nicht weh, denn ich weiß, wie ich es mag – aber wie mag er es? Gott, fühlt sich das fantastisch an!

Er stöhnt wieder, sein Becken zuckt hoch. Ich glaube, das ist ein Zeichen dafür, dass ich schneller werden sollte. Mein Mund fliegt auf seinen Hals, ich küsse mich aufwärts, lecke, sauge, bin voller Leidenschaft. Meine Hand wird schneller, der Druck nimmt zu und sein Stöhnen weicht in kleine Schreie.

„Harry … uuhh … schneller! Fester!“ Er wimmerte, er biegt sein Kreuz durch und seine Hand krallt sich in meinen Rücken, seine Nägel ziehen Striemen. Ich genieße diesen Schmerz, er macht mich wahnsinnig. Sein Stöhnen dämpfend schiebe ich meine Zunge tief in seinen Mund, küsste ihn vernichtend. Dieser Kuss setzt Stromschnellen in meinem Körper frei, das Feuer in meinem Inneren brennt lichterloh. Meine Hand wird noch schneller und ich merke, wie er sich verspannt, bald wird auch er kommen.

Himmel, ich will ihn stöhnen, schreien und wimmern hören. Ich will, dass er vor Lust brüllt, die Leidenschaft des Teufels besitzt. Ich verstehe nicht wieso, aber er schlägt meine Hand fort, seufzt erleichtert auf und küsst mich weiter, während er mich auf sich zieht. Ich werde verrückt – sein Körper passt sich meinem perfekt an!

Meine Hände krallen sich in sein seidiges Haar, es duftet so gut – so nach Draco. Unser Kuss wird verlangender, verzerrender und ich fange an, mich an ihm zu reiben. Laut stöhnt er in den Kuss hinein, drückt sein Becken gegen meines – ich muss sterben, ein zweites Mal. Mit letzter Kraft reiße ich mich aus dem Kuss los, der mich sonst vernichten würde und nehme erneut seinen Hals in Beschlag. Ich habe nur einen einzigen Gedanken im Kopf, als ich meine Lippen tiefer wandern lasse. Draco zischt die ganze Zeit durch die Zähne. Ich hoffe, meine Lippen hinterlassen eine Brennspur.

Meine Lippen saugen sich an Dracos weicher Haut fest. Sie wandern abwärts, wobei meine Zunge dessen Geschmack aufnimmt. Ich nehme nur nebenbei wahr, wie meine Hände meinem Mund folgen, zart über Dracos Brustwarzen streichelten. Endlich bin ich am Ziel, ich bemerke Dracos angespannten Körper. Seine Füße zucken leicht, als mein Atem seine Eichel streift. Ich kann es kaum erwarten, lasse meine Zunge wandern, ertaste seine Spitze.

Ein spitzer Schrei entkommt seiner Kehle, kurz zuckt sein Körper zusammen – genau so soll es sein. Ich lecke langsam um die Eichel herum, fahre mit der Spitze in sein kleines Loch hinein, nehme die feste Spitze in meinem Mund auf. Draco schluchzt leise auf, er wimmert, krallt sich im Rasen fest. Oh ich liebe seine Laute, sie heizen mich unglaublich an. Als ich kurz darauf seine harte, pulsierende Länge in meinem Mund verschwinden lasse, schnellt seine Hand hervor, bearbeitet, während ich neben ihm knie, mein schmerzhaftes Glied.

Oh Himmel, er hat so sagenhafte Hände! Ich stöhne mit vollem Mund, mein Kopf wird schneller. Ich lutsche und sauge, kann mich nicht mehr halten. Seine Lustschreie, die anfangs noch ganz zaghaft waren, werden lauter, lebendiger, und sie gehen mir durch Mark und Bein.

Oh Gott – was ist, wenn wir beide miteinander schlafen? Ich bemerke nur nebenbei, dass seine Hand ruhig auf meinem Glied verweilt: Hat vielleicht vergessen, weiter zu machen? Ich schätze, seine Gefühle haben ihn so eingenommen, dass er sich darauf konzentriert, nicht zu kommen.  

Ich spüre seine Härte in meinem Mund pulsieren, muss mit meiner Zunge immer wieder den Lusttropfen ablecken und an seiner Spitze saugen – ich bin ihm verfallen, befinde mich im süchtig machenden Rauschzustand. Alles Andere ist mir egal, ich will ihn nur kosten, ihn schmecken …

Beinahe brutal werde ich hochgezogen, ein heißer Mund sucht den meinen, presst sich auf meine Lippen und ich merke, wie ich auf den Rücken gedreht werde. Ich kann kaum atmen, weil Draco sich wild an mir reibt, ich vor lauter Stöhnen und kleinen Lustschreien in meinen Empfindungen ertrinke. Ich halte mich an ihm fest, dränge mich an ihn, mache meinen Mund auf und seine Zunge schlängelt sich hindurch.

Verdammt, diese Leidenschaft verbrennt mich. Er küsst mich so feurig, dass mein Herz gleich seinen Geist aufgibt. Er wird immer wilder, presst meine Beine auseinander – Blitze zucken durch meinen Körper. Er drückt sein hartes Glied direkt gegen meinen Eingang – ich wimmere. Draco hebt sein Becken hoch, seine Erregung reibt sich nun meiner. Er will mir nur zeigen, was er mit mir vorhat und … Oh Merlin, ich will, dass du ihn verdammt tief hinein schiebst.

Hilfe, ich glaube, ich komme gleich, wenn du dein Teil weiterhin so hart an meinem reibst. Dein Kuss wird feuriger, ich merke erst jetzt, dass ich sehr oft in den Kuss hinein schreie, mich an dich klammere. Meine Füße schlingen sich schon lange um deine Hüften, deine Hand reißt beinahe leidenschaftlich an meinen Haaren – und du dirigierst meinen Kopf so, dass du mich tiefer küssen kannst.

Baby, du verbrennst mich, setzt mich in Flammen und ich vergehe vor wallender Lust. Ich will dich – so schmerzlich – noch nie habe ich mich so nach einer Vereinigung gesehnt. Du bist ein Mann und ich will dich trotzdem so verzweifelt, dass es schmerzt. Ich schreie in den Kuss hinein, du folgst – denn deine weiche Hand streicht rau über meine Hüfte zum Po und massierst meine Backen. Du schiebst deine glitschigen zwischen meine Pobacken. Wie bist du an Gleitgel gelangt? Habe ich es nicht mitbekommen? Ich kann es kaum noch aushalten, ich will dich!

Oh bitte, bitte schieb endlich deine magischen Finger in mich! Jetzt! Sofort!

„AH! Draco!“ Ich schluchze auf, zwei einsame Tränen bahnen sich ihren Weg über die Schläfen. Wann habe ich jemals so unglaublich intensiv gefühlt? Dein feuchter Finger schiebt sich immer tiefer und dann bewegst du ihn, drückst auf meine Lustpunkte … Ich schreie für dich, schreie diese unglaubliche Lust in die Nacht hinaus. Du stöhnst mir himmlisch ins Ohr, küsst es zärtlich und ich bin verloren.

Ich dränge mein Becken an dich, bemerke verschwommen und vernebelt, dass du dich aufsetzt, dein Finger schneller wird. Oh Himmel, mir ist so heiß! Ich verglühe und diese süßen Blitze werden immer aggressiver, mein Becken zuckt andauernd. Scheiße, ich halte das nicht mehr lange durch!

„Draco! Jaaaa …! Oh … jaaaaaa … Bitte … mehr!“ Meine Stimme überschlägt sich, denn deine Lippen saugen an meiner Eichel – ich spüre deine sagenhafte Zunge. Ich halte die Luft an, denn du saugst absolut göttlich und dann verschwindet meine Länge quälend langsam in deinem Mund. Heiß, HEISS! Ich bekomme keine Luft mehr! Ich kann fühlen, wie meine Hoden sich zusammenziehen, mein Samen will sich in deinem Mund verteilen.  

Ein weiterer Schrei entkommt meinem Mund, ich biege meinen Rücken durch, stoße ungezügelt in deine heiße, saugende Mundhöhle. Du stöhnst sehr laut, es turnt mich so an. Himmel, ich bin so heiß auf dich, will mehr von dir spüren. Dein Stöhnen vibriert, du jagst mich damit an die Pforten der Hölle. Wie schaffst du es nur, mich so erbeben zu lassen? Wieso, Merlin, hast du mir diesen blonden Gott auf zwei Beinen nicht schon viel eher geschickt? Ich danke dir, ich danke dir – denn ich bin verloren – verliebt in diesen Engel.

„Oh bitte … bitte tu was. Ich will dich so sehr, ich brauche dich. Ich will dich in mir spüren.“ Abermals schluchze ich vor Glück und Berauschung auf, denn du schiebst einen zweiten Finger in mich, setzt noch einmal einen feurigen Zungenschlag auf meine pralle Eichel. Woher weißt du, wie du mich mit deinen Fingern vögeln musst, so dass ich tausend süße Tode sterbe? Du stöhnst dauernd meinen Namen. Endlich sind es drei Finger und ich weiß, ich bin geweitet. Alles was ich will, ist, dass du mich tiefer vögelst – mit deinen unglaublichen Fingern.

Ich bekomme fast keinen Ton mehr heraus, denn ich habe mich heiser geschrien, während du dich gerade selbst befriedigst.

„Jetzt! Verdammt Draco! Nimm mich endlich!“, schreie ich mit letzter Kraft, ein tiefes Stöhnen erklingt aus deinem göttlichen Mund. Ich blicke dich wild keuchend an und du mich. Deine Wangen sind rot, du keuchst ebenso wie ich. Du formst mit deinem Mund irgendwelche Worte, aber ich kann sie nicht entziffern. Wieso sprichst du sie nicht laut aus? Deine Augen sprechen doch Bände! Und glaube mir, ich liebe dich doch auch! Nur dich, denn ich habe dich endlich gefunden!

Ich bin vom Himmel noch nie so derart auf die Erde gerauscht, als du dir erlaubst, deine Finger aus meinem geweiteten Eingang zu ziehen, denn ich vermisse dieses Gefühl. Meine Hände umfassen den dicken Stamm des Baumes hinter mir, denn obwohl ich liege, glaube ich zu fallen, so schwindlig ist mir.

„Draco! Oh mein Gott!“ Ich weiß, mein Gesicht ist dunkelrot, aber ich schreie meine Lust heraus, als du deine steinharte Lanze in mich schiebst, laut und männlich dabei aufschreist. Oh ja, mein schöner Tiger, brülle für mich, heize mich dadurch an! Millimeter für Millimeter versenkst du dich in mir, ich bin wieder im Himmel und erlebe tausende Gefühle auf einmal.

Ich kann kaum atmen von dem, was ich gerade spüre, erfühle – es bedeutet die ganze Welt. Dein Glied pulsiert in mir, du bist nun vollständig in mir vergraben. Kurz drückst du nochmals an, massierst somit mein Lustzentrum und ich sterbe ein weiteres Mal, kratze am Baumstamm und spüre die Rinde unter meinen Fingernägeln splittern. Du bleibst still, die Grillen zirpen und unser beider Keuchen vermischt sich mit der sonstigen Stille. Verschleiert öffne ich meine Augen, ich bin der glücklichste Mensch auf Erden. Du strahlst mich so an, deine Augen sind dunkelgrau vor Lust. Ich liebe dich!

Es ist sehr rücksichtsvoll, mich wieder zu Atem kommen zu lassen – und auch, dass du dich vorhin eingeschmiert hast, um mich nicht zu verletzen. Ich liebe dich dafür, dass du heute mein persönlicher Engel bist und mich die Geigen im Himmel lauschen lässt. Es ist so richtig, so unglaublich und ich will, dass du dich endlich bewegst!

„Bitte, Draco, beweg dich … Ich muss dich noch intensiver spüren!“, wimmere ich, was in einem Schluchzen endet. Dann endlich fängst du an, dich zu bewegen, presst deine Lippen fest aufeinander, starrst mir in die Augen.

„Wie ist … DAS, Baby?“, zischt du mit jedem harten Stoß durch die Zähne, ich liebe dein leidenschaftliches Knurren. Kehlig stöhne ich auf, schließe meine Augen, merke, dass meine Brustwarzen sich noch mehr zusammenziehen. Gänsehaut rieselt über meinen Körper wie eine Publikumswelle im Stadion.  

„Geil …!“, stöhne ich langgezogen, dein Mund rast auf meinen zu. Du verschlingst mich, deine Zunge heizt meiner unglaublich ein. Ich stöhne in den Kuss, denn du wirst nun schneller. Ich spüre den harten Stahl in mir, wie er sich glitschig in mir bewegt – jeder Stoß an Festigkeit zunimmt.

„Oh ja … Zeig’s mir! Treibe mich in den Wahnsinn, bitte!“, knurre ich gegen seine Lippen.

In meiner Lust gefangen beiße ich mich in deiner Unterlippe fest, ziehe mit meinen Zähnen daran. Du stöhnst immer dunkler und ich liebe diesen Laut so sehr. Hältst dabei deine Augen geschlossen, deine Wangen sind gerötet. Du geniest – verdammt, du geniest es genauso sehr wie ich! Fühlst du meine heiße Enge, die sich wie eine zweite, reibende Haut um deinen Schaft legt? Wie geil findest du das? Treibe ich dich in den Wahnsinn?

„Du … bist … so … heiß … Ich verbrenne!“, bringst du stockend hervor, ich stöhne für dich – männlich, heiser, so, wie du es doch gerne von mir hörst.

„Schneller! Bitte! Ah!“ Gegen Ende hin wird meine Stimme schriller, höher, denn du hämmerst dich in mich hinein, schiebst mich so leidenschaftlich an, dass ich den Rasen unter mir spüre, wie er an meiner Haut reibt.

Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, ich muss mich ins All schleudern. Denn mit jedem Stoß, der so heiß, sexy und leidenschaftlich ist, berührst du meine magischen Punkte und lässt mich nur noch schreien. Und dann fühle ich Taubheit in meinem Körper und trotzdem kribbelt es überall. Schreie hallten durch die Nacht, ich glaube, deiner ist sogar noch lauter als meiner. Ich habe dich noch nie so schreien gehört – so voller Lust und Ekstase.

Ich spüre, wie ich komme, mein Samen sich auf meinem Bauch verteilt. Ich schätze, das war der explosivste Orgasmus, den ich je hatte. Wie es scheint, geht es dir genauso, denn dein Schrei ist noch viel länger als meiner. Ich weiß eigentlich, dass Mädchen einen multiplen Orgasmus erreichen können – doch wie nennt man das bei uns Männern? Hatte ich dann einen Dauerorgasmus? Die ganze Zeit über? Ich schwebe noch immer, fühle deinen Herzschlag – wir sind in einer anderen Welt. Dein Keuchen streichelt mein Ohr, dein Duft steigt mir in die Nase – ich liebe dich, mit Haut und Haaren.

„Draco, das war der beste und geilste Sex in meinem Leben!“, keuche ich noch immer benebelt – stellt sich nur die Frage: Vom Alkohol, oder vom Sex? Es ist mir egal.

„Dito“, hauchst du mir ins Ohr. Ich merke, wie du lächelst und einfach – genauso wie ich – glücklich bist. Ein Knurren entkommt meiner Kehle, denn du wagst es, dich aus mir zurückzuziehen. Auch du seufzt, denn so können wir einfach nicht zusammenbleiben, wenn wir irgendwann einmal ins Schloss wollen. Du rollst dich von mir aber kuschelst dich noch an mich.

So schnell kann ich nicht einmal schauen, hast du deinen Zauberstab in der Hand und zauberst uns eine Decke. Sie ist so schön warm und du bist bei mir. Ich bin gesäubert, wie ich gerade feststelle und außerdem spüre ich kleine, zarte Küsse auf meinen Augenlidern. Deine Nase stupst meine an und du säuselst immer wieder, wie süß und wie schön ich bin. Soll ich dir das glauben? Ich bin doch nur Harry Potter? Aber es klingt so schön! Ich lächle glücklich und schmiege mich an dich, halte dich so fest ich nur kann und murmle, dass du nie wieder gehen sollst.

Als ich kurz vor dem Einschlafen bin, höre ich leise, wie du sagst, dass du unsterblich in mich verliebt seist, und das schon seit Jahren. Du setzt noch hinten dran, dass ich dir vergeben soll, ich dir nicht böse sein soll, weil ich dein Herz für immer besitzen werde. Bevor ich nachfragen kann, schlafe ich ein und träume von schönen Engeln.


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Als ich aufwache, treffen die ersten Sonnenstrahlen auf mein Gesicht. Verdammt, ist das hell! Schlagartig kommen die Erinnerungen der letzten Nacht zurück, ich drehe mich zur Seite. Ich hätte heulen können, weil du nicht mehr da bist. Ich vermisse dich doch so sehr. Unsicher, weil mir eben nicht kalt ist, blicke ich an mir hinab und bemerke, dass ich angezogen bin. Moment – ich kann sogar wieder klar sehen! Meine Brille – du hast sie mir aufgesetzt, nicht wahr? Wo hast du sie gefunden?

Langsam stapfte ich wieder den Weg zurück zum Schloss und vergrabe meine Hände in den Taschen. Mann, mein Arsch brennt! Aber ich muss sagen, das war es wert. Ich würde ihn jede Sekunde ran lassen, damit ich den Himmel wieder sehen kann. Ein Lächeln legt sich auf meine Lippen. Leider verschwindet es schnell wieder, da sich Hermines schimpfendes Gesicht in meine Gedanken drängt.

„Verflucht, das bedeutet Krieg: Harry, wieso lernst du nicht – Harry, wo warst du – Harry, wieso trägst du noch die Sachen von gestern – Harry, du stinkst wie eine Toilettenschüssel – Harry, bla-bla-bla Mann, ich weiß, du wirst nerven.“ Innerlich stöhne ich auf, denn leider habe ich Recht, was sich nämlich eine halbe Stunde später bestätigt.

Ron nickt mir zu, schüttelt den Kopf und wünscht mir sicherlich in diesem Moment tausendfach sein herzliches Beileid. Komisch, ich bin doch ein Mann? Wieso lasse ich mir von ihr sagen, was ich tun soll und was nicht? Wut steigt in mir hoch, ich balle meine Hände zu Fäusten – jetzt reicht‘s!

„Jetzt pass mal auf, Hermine! Es kann dir scheißegal sein, wo ich die ganze Nacht war! Auch wenn ich es wild mit Malfoy treiben würde, würde es dich einen feuchten Kehricht angehen! Dein Gekeife geht mir auf den Wecker! Du bist nicht meine Mutter und hast mir gefälligst nicht zu sagen, was ich lernen soll und wie viel! Ich kann mit meinem Leben tun, was immer ich auch will! Hast du das jetzt verstanden? Und wenn ja, dann sei endlich still! Ich liebe dich wie eine Schwester, aber manchmal gehst du mir echt auf den Sack!“

Es ist äußerst beeindruckend, wie laut die Standuhr tickt, wenn es absolut totenstill ist. Ron strahlt mich an, aber Hermine ist kalkweiß im Gesicht. Ich glaube, sie hat es verstanden. Was sie wohl sagen wird?

„Es tut mir leid, Harry. Wirklich. Ich wollte dich nicht bemuttern oder sonst etwas. Ich hab dich nur sehr lieb und bin deshalb etwas … Ich habe Angst, dass du eventuell durchfallen könntest, wenn du nicht lernst. Schließlich will ich, dass du auf dich stolz bist, denn ich bin es doch schon so lange. Verzeih, dass ich mich nicht hab zusammenreißen können. Ich wollte dich nicht schlecht oder als Idioten darstellen. Du bist so begabt und unglaublich mutig. Ich will doch nur das Beste für dich. Entschuldige bitte“, wispert sie leise.  Wahrscheinlich starre ich sie gerade wie ein Frisch auf dem Trockenen an.

Rums! Neville kippt gerade nach hinten, weil er auf der Lehne eines Stuhles seinen Halt verliert, und knallt gerade elegant mit dem Rücken voran auf den Boden. Ron erschrickt, springt wie eine Gazelle beiseite und starrt den wimmernden Neville an. Dean verschluckt sich beinahe an seinem Kürbissaft und Seamus klopft ihm auf die Schulter. Ich wusste nicht, dass Dean so einen roten Kopf bekommen kann. Ah ja, ihm geht’s schon besser, sonst hätte ich mir doch glatt ernsthafte Sorgen gemacht.

Ron lässt sich wie ein nasser Sack auf die Couch fallen - und Hermine? So still war sie noch nie! Meine Gedanken realisieren endlich, was sie gesagt hat und mein Herz schwillt an. Meine Schwester – sie ist einfach meine Schwester! Noch nie hat mich ein Mensch so geliebt, sich solche Sorgen gemacht wie dieses entzückende, sehr zerknautsche Mädchen, das vor mir steht. Eine süße Maus, meine Schwester, oder?

Ich handle einfach, ziehe sie an mich und umarme sie so fest, dass sie kaum Luft bekommt. Ich muss sie einfach küssen, ihre Wange ist sicher bestimmt sehr nass. Schnurre ich? Sanft wiege ich sie hin und her, vergrabe meine Nase in ihrem Haar.

„Meine kleine Schwester. Endlich habe ich eine“, wispere ich und sauge den Duft ihrer Haare ein. Ein leises Schluchzen dringt an mein Ohr, ich nehme Abstand. Verstohlen und schmal lächelnd blickt sie mich an, wischt sich eine Träne aus dem Augenwinkel.

„Harry … Oh Harry… Ich wollte schon immer deine Schwester sein!“, weint sie jetzt, mein Herz geht auf. Mein kleines Schwesterchen, das immer auf mich aufpasst. Dazu gehört leider auch, dass Hermine es manchmal übertreibt. Ich umarme sie wieder, drücke sie an mich und wispere ihr zu, wie stolz ich auf mein Schwesterchen bin. Ron ist eifersüchtig, das kann ich regelrecht spüren. Alle johlen, nur er nicht. Als ich Hermine loslasse und mich zu ihm umdrehe, um ihn die Sachlage zu erklären, schnallt auch er es und grinst schief. Bevor ich aber duschen gehe, wispere ich meiner Schwester noch ins Ohr, dass sie ihre Augen aufmachen sollte, weil Ron unglaublich auf sie abfährt. Süß, sie wird rot. Und Ron? Sein Blick scheint mich stumm zu fragen, was ich ihr wohl zugeflüstert habe. Doch das bleibt mein Geheimnis.

Die Dusche ist der Hammer, Leute. Gesegnet sei das warme Wasser, das über meine Haut rieselt. Welchen Wochentag haben wir? Ach ja! Sonntag! Wie schön! Das Grummeln meines Magens sagt mir, dass ich bald frühstücken gehen sollte – super Idee! Seit der Feier (wir haben beim Quidditch gewonnen, was sonst) habe ich nichts mehr gegessen. Und noch schlanker sollte ich nicht werden.

Was Draco gerade macht? Denkt er an mich? Bereut er es vielleicht? Mein Herz schmerzt bei diesem Gedanken. Und was ist, wenn er sich mir gegenüber weiterhin so ätzend verhält? Halte ich das durch? Nach so einer Nacht? Keine Ahnung – diese Erfahrung muss ich wohl noch machen. Dumm nur, dass ich jetzt gerade feige bin. Was mache ich dann eigentlich in Gryffindor?

Und seit wann bin ich schwul? Gute Frage, sehr gute Frage. Ich schätze, das bin ich, seitdem ich weiß, dass die Mädchen mich nicht reizen. War deshalb der Sex mit ihnen so langweilig gewesen? Kann sein. Und Draco – mein Engel – hat mir gezeigt, wie unglaublicher Sex nun mal sein muss.

Tratschend wandern wir alle zur Halle, die ist natürlich gesteckt voll. Ron fängt gerade einen Papierballen, den er vom Hufflepufftisch zugeschossen bekommt. Andere lesen ihre Zeitung, tratschten, reges Treiben herrschte in der Großen Halle. Goyle vergräbt sich in seinem Essen und Blaise Zabini unterhält sich gerade mit Draco … Mein Herz setzt einige Takte aus. Mein Gott, muss das sein?

Wieso schüttelt Draco immer wieder störrisch seinen Kopf und wieso blickt Blaise zu mir und sieht mich dabei so mitleidig an? Schon wieder dieser Schmerz in der Brust und die Frage, was los ist. Ein einziger Blick zu Hermine bestätigt es mir: Sie weiß Bescheid. Irgendwie bekomme ich keinen Ton heraus, aber sie lächelt mich wissend an.

„Er ist dir gestern gefolgt, Harry“, wispert sie leise auf Draco bezogen – Himmel, hat hier jemand die Heizung aufgedreht? Mein Gesicht glüht ja regelrecht! Mann, jetzt kichert sie auch noch und ich Esel bekomme noch immer kein einziges Wort heraus. Ron hat es mitbekommen und reißt geschockt die Augen auf. Mann, wie peinlich ist das denn? Schnell – das Essen ruft!

Heute schmeckt alles nach Brei, ich hasse es. Mein Blick schweift immer wieder zu Draco hinüber, doch der sieht mich kein einziges Mal an.

„Harry, was ist denn los? Du siehst so traurig aus“, flüstert Hermine mir zu, ich bekomme feuchte Augen. Bevor ich noch antworten kann, zieht sie mich aus der Halle, Blicke folgen mir. Ob Dracos auch dabei war? Draußen angekommen quetscht sie mich wie eine Zitrone aus. Habe ich bereits erwähnt, dass sie nervt? Und wieso quassle ich dann los, erzähle ihr alles und wieso tut es so gut? Hermine sagt nichts, sie nickt immerzu und blickt mich verständnisvoll an.

„Harry, ich glaube dir. Wie es aussieht, liebt er dich, traut sich aber nicht, es dir zu sagen. Ganz einfach.“ Ich hasse diese Antwort. Muss ich ihm jetzt nachlaufen und mutig sein? Und wer setzt mein Herz wieder zusammen, weil Draco mich nicht einmal ansieht? Ich nicke nur, bekomme außer „Brabl…“ nichts heraus: Stadium eines Kleinkindes mit Windel – ich weiß es doch.

Gemeinsam schlendern wir gerade den Gang entlang. Da ich mich gerade zu Hermine drehe, um mit ihr das letzte Spiel gegen Hufflepuff Revue passieren zu lassen, rempelt mich jemand an.  

„Pass doch auf, Potter!“, schnarrt mich Draco an, dem ich entsetzt in die Augen blicke. Blaise sieht mich so komisch an – so entschuldigend, und Dracos Augen sind … kalt, eiskalt. Ich merke, wie ich meinen Blick senke, wie mein Körper zur zittern anfängt. Wieso sehe ich so unscharf? Ich hab doch die Brille auf? Mühsam hebe ich meinen Kopf, und kurzzeitig erkenne ich Unsicherheit in Dracos Augen, die sofort daraus verschwindet.

„Entschuldige, kommt nicht wieder vor“, bringe ich flüsternd hervor, drehe mich um und hetze den Gang entlang. Ich bekomme nicht mehr mit, dass sich Hermine vor ihm aufbaut und ihn gehörig zur Sau macht - nicht, wie Blaise grinsend schweigt. Eigentlich, so erfahre ich es in einigen Minuten, hat Hermine ihm nur gesagt, dass ich mich an alles erinnern kann. Ich denke, das reicht, um euch Hermines Grinsen zu präsentieren, die mir gerade triumphierend erzählt, wie dämlich Draco sie angesehen hat.

Mein Bett ist so bequem, ich kenne das Muster meiner Bettwäsche in und auswendig. Mein Kissen ist nass, denn ich muss unbedingt diese eine Nacht vergessen. Es wäre besser so. Wieso glaubt er, dass es mit uns nicht funktionieren kann? Ich verstehe es nicht. Nur weil ich Harry Potter und er Draco Malfoy ist? Das sind doch nur Namen!

„Harry?“ Ich blicke hoch und kann nicht aufhören zu schniefen.

„Hermine hat es mir erzählt“, beichtet mir Ron – huch, er ist noch nicht in Ohnmacht gefallen! Aber was weiß er schon? Bestimmt nicht alles. Hermine geht feinfühlig vor, besonders bei Ron.

„Du musst mit ihm reden, sofort“, sagte beim bester Freund leise, unsere Zimmergenossen nicken zustimmend. Moment, was habe ich verpasst?

„Wieso?“, krächze ich leise, Ron seufzt.

„Du liebst ihn, deshalb. Sag es ihm. So wie Hermine eure Nacht beschreibt, liebt er dich auch. Vielleicht kennt er es nicht, seine Gefühle offen zu zeigen. Vielleicht ist er so verzweifelt, dass er dir in einer Nacht- und Nebelaktion zeigen musste, was er für dich empfindet.“ Ich starre Ron an und setze mich gerade auf. Er hat Recht! Immerhin bin ich doch mutig, oder?

„Das werde ich tun“, zische ich leicht wütend, weil ich mich seinetwegen so gehen lasse. Ich sollte ihm meine Meinung geigen und fertig! Die anderen gratulieren mir als ob ich einen Preis gewonnen hätte und Trevor quakt. Komische Kröte.

Mit einem Schwung bin ich aus dem Bett raus, laufe ins Badezimmer und mache mich frisch. Er soll meine Tränen nicht sehen, beschließe ich. Meine Freunde johlen mir nach, als ich aus dem Schlafraum sause und die Treppen hinunterlaufe. Mein Herzschlag ist wieder einmal bei Tausend und ob ich überhaupt überleben werde, bis ich ihn gefunden habe, weiß ich nicht.

Fassen wir einmal zusammen. Heute ist es echt heiß und alle Schüler sind bestimmt am See. Also gehe ich auch dort hin und meine Beine werden immer langsamer, je näher ich komme. Mein Herz setzt kurz aus, weil ich ihn gerade entdecke. Blaise Zabini albert mit Theodore Nott im Wasser herum und Draco wehrt sich halbherzig gegen Pansy Parkinson, die sich dauernd auf seinen Schoß setzen will. Scheiße, ich bin eifersüchtig, ganz großartig!

Draco brüllt sie an – bin ich froh, dass sie sich endlich verzieht. Möchte ich ihr auch raten, denn er ist mein Engel! Moment! Seit wann geben meine Füße den Takt an und wer hat ihnen erlaubt, näher zu treten? Oh verflucht! Er hat mich gesehen! Ich wünsche mir, ich könnte mich sofort auflösen – tu ich aber nicht. Dracos Gesicht wirkt wie versteinert. Blaise hält im Raufen inne, starrt mich an und kommt aus dem Wasser. Ich glaube, alle Slytherins versammeln sich hier gerade und mir ist es scheißegal. Na ja, ich tu halt einmal so, als wäre es mir egal. Ist es aber nicht. Mein Herz ist kreischend davongelaufen und ich mache mir gleich vor Angst in die Hosen.

„Was willst du, Potter?“, schnarrt er mir entgegen, ich überhöre es einfach.

„Mit dir reden“, antworte ich leise, er schnaubt.

„Worüber sollten wir denn reden? Ich wüsste nicht, was so wichtig wäre, um es mit dir zu besprechen, Potter!“, spuckt er richtiggehend aus, es tut so weh. Scheißkerl, ich werde dir sagen, was Sache ist!

„Ich will dich alleine sprechen!“, bleibe ich stur, ein letztes Mal will ich es so probieren.

„Vergiss es!“, kommt es von ihm.

Mir reicht es. Sauwütend schnappe ich mir seinen Arm und ziehe ihn hoch. Ja, das ist überraschend, was, Malfoy? Du kannst glotzen, so lange und so oft du willst!

„Gut! Du willst nicht mit mir alleine sprechen? Dann würde ich meinen, ich muss es vor versammelter Mannschaft sagen! Ich weiß, werde mich jetzt blamieren und danach kannst du gerne lachen! Aber mir ist es sehr wichtig und ich werde es dir nur einmal sagen! Danach lasse ich dich in Ruhe, hast du es soweit verstanden?“, zische ich ihm kalt ins Gesicht, er nickt nur und Blaise grinst. Wieso grinst der denn so? Auch Pansy lächelt ein wenig, seufzt nur und wartet, bis ich weiter spreche.

Draco scheint sehr nervös zu sein, seine Maske bröckelt immer mehr. Gut so, Baby, sehr gut so.

„Es ist mir schleierhaft, wie ich dich jeden Tag sehen kann und dich trotzdem nicht richtig gesehen habe. Ich verstehe nicht, wieso du mir nicht schon längst aufgefallen bist. Du bist schön wie ein Engel - letzte Nacht hast du mir gezeigt, wie schön der Himmel sein kann. Ich dachte mir, ich würde niemals solche Gefühle erleben und niemals den Himmel so nahe sein, aber du hast es geschafft. Ich bin noch nie auf so eine Art und Weise verführt worden, habe noch nie jemanden so schön stöhnen hören. Du warst und sollst der Einzige sein, der mich zum Schreien bringt: dessen bin ich mir jetzt ganz sicher.

Du glaubst, mich mit Alkohol abfüllen zu müssen – wie letzte Nacht –, damit du mich haben kannst? Das ist nicht notwendig. Der Alkohol hat mich nur mutig gemacht, das ist alles. Sie Sehnsucht nach dir war viel stärker und schon so lange vorhanden, muss ich mir eingestehen. Ich habe es nur nicht gleich erkannt. Die letzte Nacht werde ich niemals vergessen. Du bist der Einzige … Der Einzige, der mir gezeigt hat, was Liebe bedeutet. Erinnerst du dich noch, wie ich gestern reagiert habe, während wir … ähm … Egal. Das war nicht, weil du mir wehgetan hast, nein, das war, weil ich noch nie so glücklich war.

Ich liebe dich so sehr, Draco Malfoy, auch wenn du nicht dasselbe für mich empfinden solltest. Ich kann dich einfach nicht mehr hassen. Ich will so gerne mit dir zusammen sein und allen zeigen, dass wir beide zueinander gehören. Mir wäre es vollkommen egal, was die anderen dazu sagen. Wichtig wäre mir nur, dass auch du glücklich bist. Ich will dich so strahlen sehen wie letzte Nacht, das ist alles. Ich will derjenige sein, der dich glücklich macht. Ich will, dass du mit mir kuschelst, mit mir schläfst, mein Freund, mein Partner und mein Lebensgefährte bist …

Das alles sage ich dir, weil ich viel für dich empfinde. - Ich wollte dich nicht stören, Draco, es tut mir leid. Das war’s, jetzt kannst du über mich lachen.“ Wann habe ich eigentlich den Blick gesenkt und nur noch auf meine Schuhe gestarrt? Wieso ist mein Gesicht nass und weshalb fühle ich mich so ausgeliefert? Ich kann nicht hier bleiben, es ist so still. Ich muss hier weg!

Endlich, meine Füße setzen sich in Bewegung, ich drehe mich um und laufe so schnell ich kann davon. In Sekundenbruchteilen höre ich Blaise´ Stimme, die Draco ins Ohr schreit, mir endlich zu gestehen, dass er mich schon seit mehr als drei Jahren liebt. Habe ich mich da verhört? Wahrscheinlich. Es wäre zu schön, um wahr zu sein.

Mein Lauf wird unterbrochen, zwei Arme schlingen sich um meinen Körper. Ein Gemisch aus leisem Wimmern und Bitten dringt an mein Ohr – es ist mein Engel. „Bitte bleib stehen“, wispert er. „Hör mich zuerst an, bevor du mich verlässt.“

Mein Herz tut noch so weh – er soll es heilen! Aber ich bleibe stehen und lausche seinen Worten.

„Harry …  Ich … empfinde doch dasselbe für dich! … Liebe dich“, höre ich seine engelhafte Stimme, pures Glück durchströmt meinen Körper. Wer klatscht denn hier so? Das waren, wenn ich mich nicht irre, mehr Hände als die von gesamt Slytherin.

„Sieh mich an, bitte, Harry … Baby … Liebling.“ Ich liebe seine Stimme und seufze. Langsam drehe ich mich um, blicke in seine Augen und sehe genau dasselbe wie letzte Nacht. Es stimmt also doch: Blicke sagen mehr aus als tausend Worte.

„Mein Engel“, krächzte ich vollkommen von der Rolle, von wundervollen Emotionen überschüttet. Es zerreißt mein Herz, als ich den kleinen Schluchzer, der bestimmt unfreiwillig aus seiner Kehle entschlüpft ist, höre.

„Halt mich fest!“, fleht er leise und ja, ich will es doch auch! Ich ziehe ihn fest an mich, wiege ihn in meinen Armen, küsse sein Haar und fange an, zufrieden zu seufzen. Endlich gehört mein Engel zu mir. Wie es aussieht, freuen sich die anderen auch, denn Draco fängt leise an zu lachen, schmiegt sich an mich und murmelt einige Worte. Ich weiß bloß nicht, was er mir genau sagt, aber es hört sich wie „diese Idioten“ an.

„Was hast du gesagt?“, frage ich leise, ziehe den Kopf ein wenig zurück und blicke ein klein wenig nach oben.

„Küss mich einfach“, flüstert er rau und Himmel – wo kommen denn die Schnatze alle her? Sie wirbeln durch meinen Bauch, ich kann es nicht fassen: mein Glück. Ich strahle, das merke ich, und schon liegen meine Lippen auf seinen. Pfiffe, Jubel, Geklatsche – alles mischt sich zusammen und Draco stöhnt leise gegen meinen Mund. Seine Hände vergraben sich in meinem Schopf, während er gierig nach meinen Lippen schnappt, an ihnen saugt. Verdammt, ich werde hart, das spüre ich. Du bist die pure Droge, Draco. Das weißt du aber, oder?

Stöhnend öffne ich meinen Mund, meine Zunge kommt hervor, trifft sich in der Mitte mit deiner. Blaise jault noch mehr, denn er sieht begeistert unserem Spiel zu. Mir vergeht Hören und Sehen, verdammt – Draco ist ein sehr heißer Küsser. Mein Stöhnen wird lauter und besonders laut, als er seinen Schritt an meinen presst.

Oh ja, ich will ihn spüren, ihn küssen, so vieles mit ihm anstellen – alles. Ich will ihn mit Haut und Haaren. Keuchend lösen wir uns, Draco sieht mich geradezu verliebt an. So habe ich ihn noch nie gesehen, aber an diesen Anblick könnte ich mich sehr schnell gewöhnen.

„Danke, Harry. Ich hätte mich nicht getraut. Ich wusste ja nicht, ob du auch etwas für mich empfindest. Endlich bist du mein. Darf ich dich behalten, mein kleiner Panther?“, fragt er liebevoll, ich muss lachen. Befreit und sehr glücklich. Er ist so unglaublich niedlich!

„Klar darfst du! Aber jetzt muss ich dich noch vernaschen, denn …“ Ich lasse den Satz offen, küsse ihn heiß auf die Lippen und schiebe meine Zunge in seinen Mund. Er stöhnt laut, als ich mich an ihm reibe. Wir hören Blaise den anderen einreden, dass es hier nichts zu sehen gibt. Der Kuss wird unterbrochen, weil wir beide loslachen müssen.

Leise quietsche ich auf, als Draco mich hochhebt und mich zu einem Platz bringt, von dem ich absolut nichts wusste. Aber hier ist niemand, außer wir beide. Er flüstert mir ins Ohr, dass er meinen „Quietscher“ äußerst niedlich findet und sich letzte Nacht darüber ziemlich amüsiert hätte. Oh, das finde ich doch glatt peinlich und die Röte schießt mir ins Gesicht.

„Süß“, ist sein einziger Kommentar, dagegen gibt’s nichts einzuwenden …

Die Luft zwischen uns knistert, Hände erkunden den Körper des Anderen, und unsere Küsse … Wahnsinn, sie heizen ziemlich ein. Meine Lust steigert sich, brodelt an der Oberfläche, lässt mich wieder hart werden. Mein Atem geht hektisch, während meine Zunge seine massiert, meine Hand tiefer wandert und seine Beule streichelt …

Gott, Draco kann so schön stöhnen. Mein Engel … Ich will ihn, ich küsse ihn und jetzt gleich werde ich ihm zeigen, wie befriedigend meine Zunge ihn verwöhnen kann, nämlich etwas weiter südlich … Ich sinke auf die Knie, öffne meinen Mund und schiebe meine Lippen über seinen Schaft … Bei Merlin, ich liebe seine Lustlaute und das Reißen an meinen Haaren!

Einige Momente später komme ich in den Genuss, mich in ihm zu versenken. Oh Mächte aller Welten, das ist das Geilste, was ich je erlebt habe! Beide sind wir froh, dass niemand unsere lustvollen Schreie hört, während ich genüsslich und langgezogen in seine heiße Enge stoße, denn wir haben alle Zeit dieser Welt. Gott, er ist so schön, wie er sich unter mir windet, vor sich hin keucht und mich heiser anfeuert, ihn schneller zu nehmen. Er vertraut mir und ich liebe ihn. Ich erfülle ihm seinen Wunsch und tauche in einen Lustrausch ein, in den mich Draco begleitet …

Danach, so steht jetzt schon fest, werden wir damit anfangen, uns besser kennen zu lernen. Mir ist schon jetzt klar, dass ich eindeutig blind gewesen sein muss. Aber wisst ihr was? Ein Engel kam auf diese Welt, hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt, was Liebe bedeutet, was es heißt, sie zu empfinden und dazu zu stehen. Das ist unbeschreiblich. Hermine würde zu dieser Erkenntnis Folgendes sagen: Besser spät als nie – und damit hat sie absolut Recht.  



ENDE  
 
 
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