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Geschichte: Fanfiktion
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von gugi28
erstellt: 08.01.2006
letztes Update: 08.01.2006
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Am Wochenende wollte er Gewissheit haben, hielt eine junge Huffelpuff auf, von der er wusste, dass sie auf ihn stand. Ein wenig Gesülze, ein unbedeutender Kuss, den Draco beinahe würgen ließ und schon war sie willig. Er wollte sich nicht eingestehen, dass der Kuss mit dieser reinblütigen Huffelpuff nicht einmal annähernd so schön war wie der mit Potter. Draco verschwand mit ihr in ein leeres Klassenzimmer, gab er ihr nur Befehle. Sie erhoffte sich mehr, doch er wollte nur eines.
"Blas mir einen.", forderte er sie kühl auf, das Mädchen nickte sofort und machte sich daran Dracos Hose zu öffnen. Draco lehnte am Tisch an, legte den Kopf zurück und ließ sich treiben. Obwohl das Gefühl recht schön war, erreichte es nicht die Höhen, die er mit Harry erlebte. Knurrend wünschte er sich die Gedanken weg, denn er war 5 min. später wütend abgerauscht, hinterließ ein schluchzendes Mädchen. Diese Huffelpuff war schon im vorherigen Jahr verschrien gewesen mit einem jeden Typen ins Bett zu steigen, denn sie war sehr hübsch. Umso härter traf es sie, als Draco seinen Saft in ihren Mund pumpte, sie wegstieß und meinte, dass sie grottenschlecht wäre. Als er sich reinigte, sich anzog, schrie sie ihn an, da sich noch nie ein Junge beschwert hätte. Sie sogar als durchaus talentiert bezeichnete. Draco erwiderte kalt, dass sogar ein Junge es besser könne als sie, was er natürlich nur vermutete, nicht ausprobiert hätte. Sie brauchte nicht zu wissen, dass Potter ihm den besten Blow Job des Jahrhunderts geliefert hatte.
Frustriert und verärgert rauschte er ab und verschanzte sich im Kerker. Seit diesem Tage blieb er still, beobachtete Harry heimlich beim Training, ebenso beim Lesen. Er bekam auch mit, dass Harry mit Hilfe seiner Freunde die Flüche trainierte, da er an der Türe lauschte, die zum Raum der Wünsche führte. Blaise drängte ihn nicht, ihm alles zu erzählen, er wartete einfach ab.
Nun saß er mit Blaise hier in Zaubertränke, sein bester Freund war direkt neben ihn und trotzdem schien es so, als wäre er weit entfernt. Dracos Blick hing an Harry Potter, beinahe verstreut und nachdenklich betrachtete er ihn. Blaise fragte sich, was mit Draco los war. Seit dem Kuss, zwischen den beiden, musste noch etwas passiert sein.
°°°°
Mitte der Woche trugen Harrys Schritte ihn zu Dumbledore, seine Freunde begleiteten ihn. In einer geschlossenen Einheit gingen sie entschlossen den Gang entlang, begegneten dabei Malfoy und Zabini, sowie Parkinson, Goyle und Crabbe. Draco sagte kein Wort, reichte ein Blick aus, um Harrys Willen zu erkennen. Zielsicher schlug die Gruppe ohne ein Wort zu sprechen den Weg zu Dumbledore ein, während Harry Draco kurz zunickte. Draco runzelte die Stirn, als er bemerkte, dass Harry vor dem Wasserspeier stehen blieb.
"Was will er denn von Dumbledore?", wisperte Blaise leise, in Draco keimte ein Verdacht auf.
Sollen die beiden den Krieg doch alleine bestreiten. Er interessiert mich nicht mehr...
...hallten die Worte von Potter in seinem Kopf wider. So ähnlich mussten sie geklungen haben und plötzlich mache es "klick" in Dracos Gehirn. Seine Augen weiteten sich überrascht, er stierte Harry einfach nur nach und blieb stehen. Die anderen gingen weiter, nur Blaise leistete ihm Gesellschaft.
"Du wirst nicht glauben was ich vermute. Wird Zeit dir einige Neuigkeiten zukommen zu lassen.", meinte Draco leise und zog Blaise weiter zum Kerker. Was Blaise danach hörte, ließ ihn verstummen, doch nur für kurze Zeit.
"Wieso hast du es nicht gleich gesagt?", meinte Blaise leise und überlegte. Danach stand er auf, suchte in seinen Sachen umher und holte einige Bücher hervor.
"Schätze die kann Potter gebrauchen, oder? Die sollte er unbedingt lesen. Ich verstehe sie nicht, bin nicht unbedingt talentiert, aber...."
"Du hast schwarzmagische Bücher? Wieso weiß ich nichts davon?", brauste Draco auf, Blaise zuckte die Schultern.
"Hast du je gefragt, Dray?", grinste er schief, Draco schien beleidigt.
"Ich werde sie Harry geben und dann..."
"Seit wann nennst du ihn HARRY?", zischte Draco leise, seine Augen glühten. Blaise hob eine Augenbraue an, würde er meinen, Draco sei eifersüchtig. Dracos Eingeweide zogen sich zusammen, da er glaubte, dass Blaise etwas mit Harry Potter haben könnte. Wieso machte er sich eigentlich Gedanken darum? Waren es doch nur ein oder zwei dämlich heiße Küsse und ein sagenhafter Blow Job gewesen, verflucht noch einmal! Und wieso musste er immer daran denken? Daran wie Potter sich anfühlte, wie er küsste, wie er schmeckte?
"Darf ich ihn nicht Harry nennen? Ich mag ihn! Er ist okay! Magst du ihn noch immer nicht?", kam Blaise auf den Punkt, Draco lehnte sich am Bettpfosten an, verschränkte die Hände vor seiner Brust und überlegte.
"Ich weiß es nicht, Blaise. Hast du etwas mit ihm?", fragte er unvermittelt, biss sich danach auf die Zunge. Blaise Augen funkelten, kam er nun näher.
"Nein, habe ich nicht. Er hat ja nur Augen für dich, Dray. Scheint mir, als wäre er in dich verliebt.", überlegte Blaise laut, Dracos Gesicht wurde rot vor Zorn.
"Er spielt nur mit mir! Er ist nicht in mich verliebt!", brüllte er seinen Freund an, Blaise stoppte und sah Draco eindringlich an.
"Das glaube ich nicht, Draco. Er weiß, dass du ein Todesser bist und trotzdem flirtet er mit dir. Auch wenn er sich änderte, sein Herz bleibt das Gleiche. Er würde niemals nur so mit einer Person herummachen, wenn er nicht etwas empfinden würde.", klärte ihn Blaise leise sprechend auf, Draco schnaubte.
"Woher willst du das wissen, hm?", schnarrte er ihn an, Hoffnung stand in seinem Blick.
"Erstens: Harry vögelt niemanden anderen, flirtet nur mit dir. Zweitens: Beobachtungsgabe. Er himmelt dich an und die Gefühle sind echt. Und da du weißt, dass ich neugierig bin, würde ich an deiner Stelle rasch mit der Wahrheit rausrücken. Du hast mir viel über ihn gesagt, aber ich vermute, dass ich noch längst nicht alles weiß.", grinste Blaise, Draco wurde rot um die Nase und senkte ergeben seinen Kopf.
°°°°
"Aber Harry! Das kann doch nicht dein Ernst sein!", brauste Dumbledore auf, schnellte aus seinem Stuhl hoch und schlug seine Faust hart auf den Tisch auf.
"Wieso denn nicht?", erklärte Harry kühl, seine Freunde wirkten dabei teilnahmslos.
"Weil nur du Voldemort besiegen kannst!", ereiferte er sich schnell, Harry seufzte.
"Aber ich will das nicht mehr! Ich will nicht mehr länger Ihre Marionette sein! Geht dass denn nicht in Ihren Kopf hinein! Bisher hatten Sie es auch ohne mich geschafft! Es wird auch weiterhin so sein! Ich habe mich entschieden, das ist mein letztes Wort! Kämpfen Sie alleine gegen Voldemort, denn ich will älter als 17 Jahre alt werden! SIE haben doch die Erfahrung, Professor! Ihnen ist es anscheinend scheiß egal, ob ein Jugendlicher drauf gehen könnte, oder nicht! HABE ICH RECHT!", brauste Harry auf, stand ebenso auf und ballte wütend seine Hände zu Fäuste. Dumbledore wirkte in diesem Moment ziemlich alt, sagte sekundenlang kein Wort. Pure Enttäuschung spiegelte sich in Harrys Blick - hatte er also doch Recht behalten?
"Nein, Harry, so ist es nicht.", wisperte Dumbledore müde, Harry verzog sein Gesicht.
"Und wie dann!", rief er aus, Albus setzte sich wieder. Als er keine Antwort darauf fand, schüttelte Harry den Kopf, winkte seine Freunde zu sich und schritt hoch erhobenen Hauptes aus der Türe. Dumbledore fiel in sich zusammen, denn Harry hatte Recht. Aber wenn er es nicht schaffte oder wollte, wer dann? So konnte es einfach nicht weiter gehen! Hatte er all die Jahre über so egoistisch gehandelt? Hatte er tatsächlich all seine Sorgen auf die jungen Schultern von Harry abgeladen?
"Ich kann es dir nicht verübeln, Harry.", seufzte er niedergeschlagen, lehnte sich zurück und fing an sein zukünftiges Leben neu zu ordnen.
°°°°
"POTTER! Ich muss dich sprechen! Bitte!", rief ihm jemand hinterher, Harry war noch immer wütend und blieb stehen.
"WAS!", blaffte er los, sämtliche Emotionen kämpften in seinem Inneren. Hermine versuchte ihn zu beruhigen, ebenso Ron, doch es half nichts. Blaise Zabini kam auf die Gruppe zu, sah alle nacheinander an.
"Dürfe ich Harry kurz alleine sprechen? Bitte, es wäre wichtig.", fragte er artig, Harry entgleisten die Gesichtszüge.
"Öhm, klar.", nuschelte Ron, ausnahmsweise, Hermine nickte. Die anderen verzogen sich auch, so stand nur Harry ihm alleine gegenüber.
"Was willst du.", fragte er genervt, langsam wurde ihm alles zu bunt.
"Ich will dir etwas geben, komm mit.", lächelte Blaise ihn an, zog ihn in einen leeren Klassenraum. Kurz darauf legte er die Bücher in Harrys Hände, der ziemlich verdutzt darauf starrte.
"Was soll ich damit tun, Zabini?", fragte er unsicher, Blaise wirkte vergnügt.
"Tu nicht so scheinheilig. Draco hat mir einiges über dich erzählt. Du würgst Dumbledore eines rein, weil du die Schnauze voll hast den Retter zu spielen. Verstehe ich vollkommen. Aber wenn du Voldemort in den Arsch treten willst, ihn fassungslos machen willst, dann lies diese Bücher hier, Tag und Nacht, wenn es sein muss. Lerne sie auswendig, übe die Zauber... Weißt du, du bist stark, ich bin es nicht. Du hast den Willen und das Können, bei dir sind sie gut aufgehoben. Wenn du willst, helfe ich dir dabei.", lächelte Blaise matt, Harry war sprachlos.
"Und du willst sicherlich eine Gegenleistung, ja? Und die wäre?", schnarrte Harry unbeeindruckt, Blaise räusperte sich.
"Draco wurde gezwungen ein Todesser zu werden. Er wollte es niemals freiwillig. Zeig Voldemort, dass du stärker bist als er. Zeig ihm, dass er keine Chance gegen dich hat. Gib ihm somit das Gefühl, dass er bei dir sicher sein kann, sollte er jemals in Schwierigkeit geraten. Ich kenne ihn schon seit klein auf und ich kann beinahe Gedanken lesen. Auch wenn er eine Maske trägt.... pass auf ihn auf, von selber würde er niemals kommen. Bitte, Harry..." Blaise legte ihm seine Sorgen offen vor, Harry war erstaunt.
"Du vertraust mir?", fragte Harry verblüfft, Blaise nickte.
"Ja, das tue ich."
"Dann kann ich deine Hilfe gut gebrauchen."
Und so war es dann auch. Blaise und Harrys Freunde trafen sich beinahe jeden Abend im Raum der Wünsche, wo Blaise ihn einwies und ziemlich streng mit ihm war. Erstaunlich war, dass Harry schneller lernte als angenommen, verflucht begabt war. Tage später beherrschte Harry so vieles, dass Blaise keine Chance ihm gegenüber hatte. Harry zeigte ihnen sogar einige Muggel Tricks, die er im Verein gelernt hatte, Blaise lernte sie gerne. So halfen sie sich gegenseitig und Harry wurde immer stärker. Außerdem benötigte die schwarze Magie mehr Kraftreserven, die Harry öfters in die Knie zwangen. Besorgt kümmerten sich die Freunde um ihn, doch Harry schüttelte sie ab.
"Voldemort würde sich auch nicht um mich kümmern. Ignoriert mich einfach, bitte.", keuchte Harry unter Schmerzen, schweren Herzens kamen seine Freunde dem Wunsch nach. Blaise wirkte ebenso besorgt, doch machte er weiter. So lange, bis Harry in Ohnmacht fiel und es nicht mehr aushielt. Leider musste er dies tun, denn nur so konnte sich Harrys Körper darauf einstellen.
Während Harry die zweite Woche alleine lernte und Meditation ebenso beherrschte, zeigte Blaise einem erstaunten Draco was er gelernt hatte. Draco sträubte sich vorerst, doch dann war er mehr als interessiert und übte mit Blaise im Zimmer - und zwar Kickboxen. Gemeinsam wärmten sie sich auf, hatten sich auch Muggelbücher besorgt, die einiges an Theorie vorzeigten. Beide Jungs machten vieles falsch, zerrten sich einiges und holten sich Verletzungen. Pomfrey war nicht erfreut, dachte sie, die beiden Jungs rauften miteinander. Kichernd verabschiedeten sich Draco und Blaise, übten danach bis in die Morgenstunden weiter. Es war schon seltsam: Harry übte im Raum der Wünsche, wuchs über sich hinaus, während Blaise und Draco sich Tricks von Muggel holten und die Kampfsportart erlernten.
°°°°
Die Nacht war regnerisch und kühl, Harry fror ein wenig. Trotz allem zog er seine Kapuze tiefer in die Stirn, bog in einen Geheimeingang ein, schlich mit Hilfe unterirdischer Tunnel nach Hogsmeade, wo er sich auf den Besen setzte und davonflog. Die Nacht legte sich über die Zauberwelt, während Harry schweren Herzens seinen letzten Weg gehen wollte. Er war nicht durchnässt, da er einen besonderen Zauber anwandte. Sanft landete er am Ziel, er wusste, sämtliche Todesser trafen gerade ein.
Heute um Mitternacht, bei der alten Scheune. Erneutes Treffen der Todesser mit dem Lord.
Ja, Harry hatte die Botschaft erhalten, wusste nur nicht von wem sie kam. Von Draco, oder von Blaise? Ob Draco ebenso anwesend sein musste? Höchstwahrscheinlich schon. Harry wollte sich nicht vorstellen wie Draco es immer wieder schaffte aus dem Schloss zu entkommen. Wahrscheinlich half ihm Snape, diese Vermutung konnte durchaus der Wahrheit entsprechen. Harry war bereit, mehr als bereit und nun würde sich zeigen was er draufhatte. Viele der Todesser strömten in ein verlassenes Haus, welches abbruchreif erschien. Harry war sich sicher, Voldemort hielt das Haus unter einem Zauber. Er wäre nicht so dumm, sich in ein Einsturz gefährdetes Haus zu begeben.
Harry straffte seine Schultern, eilte mit langen Schritten auf die zwei Wachen zu, die ebenfalls Todesser waren. Er sah keine Gesichter, Masken verdeckten sie.
"Halt! Wer bist du!", herrschte der erste ihn an, hielt ihn mit gezückten Zauberstab auf - Harry seufzte und rollte mit den Augen, verkleinerte seinen Besen und steckte ihn seelenruhig ein.
"Mein Name ist Harry Potter und ich will Voldemort sprechen." Kurzzeitig war es still, dann fingen die beiden Wachen zu lachen an.
"Harry Potter! Na klar! Als würde der sich von alleine hierher wagen!", prustete der eine los, Harry murrte und zog die Kapuze zurück.
"Jetzt besser? Ich sehe ein wenig verändert aus, aber im Gegensatz zu euch bin ich nicht feige.", zischte er leise, die Todesser wurden augenblicklich still.
"Was hast du vor, Potter!", schnauzte der eine, Harry knurrte auf.
"Mann, seid ihr so dämlich, oder was? Ich will zu Voldemort! Ich muss ihm etwas Dringendes sagen, wenn es Recht ist!"
"Aber ohne Zauberstab!", keifte der andere los, Harry zückte den Finger und schüttelte ihn.
"Na, na, wer wird denn gleich? Ich stehe mit Voldemort durch die Narbe in Verbindung, das wisst ihr! Ich kann ihm sofort zeigen, dass ihr euch weigert mich zu ihm zu bringen! Mann, er will mich doch endlich in seinen Fängen haben, oder? Ihr könnt das Risiko eingehen oder nicht. Aber ich gehe MIT Zauberstab, oder ich verschwinde wieder. Und wenn ihr glaubt mich bezwingen zu können...", hier schwenkte er seinen Arm, beide Zauberstäbe hielt er nun in der Hand und brach sie mit einem Griff, "...habt ihr euch geirrt!", meinte Harry heiter, grinste die Kapuzenheinis an, die wütend aufjaulten.
"Hier lang! Na wird´s bald!", blaffte der eine, Harry wurde hart gestoßen, doch es war ihm egal. Wie vorhin vermutet, war das Innere des Hauses alles andere als abrissgefährdet. Harry schmunzelte leicht, schritt selbstsicher voran und traute sich immer weiter in die Höhle der giftigsten Schlange. Kurz darauf tauchten die drei in eine große, prunkhafte Halle ein, in der mittig an der quer verlaufenden Wand ein Thron stand. Wie sollte es anders sein, saß dort Voldemort persönlich, umringt von einem Halbkreis an Todessern. Fackeln zierten die Wände der mittelalterlich aussehenden Halle. Viele der hohen Lehnensessel standen seitlich davon, kleine verzierte Tische standen davor.
"WAS! WER STÖRT!", donnerte Voldemort los, die Todesser machten sofort Platz und teilten sich auf. Als sie Harry Potter sahen, keuchten einige auf. Harry vermutete, dass es Snape und Draco waren, doch das war ihm egal, er starrte gerade aus.
"Seht, My Lord! Seht euch an, wen wir für euch haben!", erfreuten sich die beiden Leibwächter, Harry fing schallend zu lachen an.
"Als hättet ihr Trottel mich je fangen können, also bitte!", schnarrte er eingehend, Voldemort erhob sich langsam aus seinem Thronsessel. Er bestand aus vielen Verzierungen, die in Gold schimmerten und den Stand eines Königs aufwiesen. Voldemort war in eine rote Kutte gekleidet, seine knochigen Finger stachen aus den überlangen Ärmeln hervor. Obwohl seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen war, leuchteten die roten Augen durch den Stoff hindurch. Sein Gesicht bestand aus eingefallenen, fahlen Wangen, - einem dünn gezogenen Mund und einem knochigen Kinn.
"Harry Potter! Wie schön dich zu sehen!", rief er gespielt begeistert aus, Harry schmatzte nur und winkte einfach ab.
"Ja, ja, ich bin ja ebenso höchst erfreut.", nuschelte er leise, war es nur eine Floskel.
"Was führt dich zu mir, Harry? Endlich eingesehen, dass du sterben solltest?", belächelte ihn Voldemort, hob seine Kutte an und stieg die zwei Stufen der Erhöhnung hinunter. Die Todesser verhielten sich still, Harry straffte abermals seine Schultern. Voldemort gab ein Zeichen mit seiner Hand, die Wachen zogen demütig verbeugend ab und gesellten sich zu Ihresgleichen.
"Ich bin hier um dir einen Vorschlag zu unterbreiten. Willst du ihn hören, oder nicht?", gab Harry sogleich den Ton an, Voldemort wollte ihn gebührend begrüßen. Seine Hand schnellte nach vorne, eine Schockwelle erfasste Harry, sollte ihn von den Beinen reißen. Harry hatte dies kommen sehen, hob die Hand, zeigte seine Handfläche und blockte mittels Schild die Welle ab. Ein keuchen ging durch die Reihen, Harry langweilte sich anscheinend. Voldemort zog scharf die Luft ein, die Todesser waren sprachlos.
"Wie ich sehe, hast du schwarze Magie angewandt.", zischte Voldemort, Harry nickte sofort.
"Exakt! Habe extra für dich trainiert. Raffiniert, was? Glaubst du allen Ernstes, dass ich mich zu dir wage, wenn ich nicht vorbereitet wäre, Voldi? Angst haben vielleicht deine Untertanen, ich jedoch nicht.", lächelte er ihn an, Voldemort verzog sein hässliches Gesicht zu einer Grimasse.
"DU WAGST ES SO MIT MIR ZU SPRECHEN? CRUZIO!", schrie er los, traf Harry unvorbereitet, der schreiend auf die Knie ging - sein Körper zuckte. Kurzzeitig glaubte man, Voldemort hätte die Oberhand, doch Harry riss sich zusammen und hob seinen Kopf an. Ein weiteres Keuchen ging durch die Reihen der Todesser, da es noch nie einer geschafft hatte gegen die Schmerzen anzukommen.
"Ist das alles was du draufhast, Voldi? Mann, bist du scheiße.", stieß er hervor, Voldemort bebte vor Zorn. Der nächste Fluch folgte, dadurch wurde der Unverzeihliche aufgehoben. Harry lehnte sich kniend zurück, der Zauber schoss über seinen gebeugten Oberkörper hinweg und schlug in die Wand ein. Mit neu gewonnener Kraft (durch das wochenlange Training) stand er rasch auf den Beinen, seufzte ein wenig. Natürlich hatte er Schmerzen, doch dies musste Voldemort nicht wissen, oder?
"Was ist, alter Mann! Sprachlos? Ich fragte dich etwas!", keifte Harry los, Voldemort war außer sich und bebte. Nur mühsam beherrschte er sich.
"Hier gebe ich die Befehle, du Rotzbengel!", schrie auch er los, Harry schritt selbstsicher auf ihn zu. In einer raschen Bewegung drehte er sich um die eigene Sachse, streckte seinen Fuß aus und katapultierte ihn seitlich in Voldemorts Gesicht. Der knochige, alte Mann wurde durch die Wucht zur Seite geschleudert, kam keuchend auf den Boden auf und schüttelte sich. Bei Harrys Tritt brach anscheinend seine Nase, doch das juckte den dunklen Lord nicht.
"Mir scheiß egal! Beantworte meine Frage! Entweder, oder! Was ist jetzt!" Voldemort fing fies zu grinsen an, schüttelte amüsiert den Kopf und kam wieder in die Höhe. Harry musste dies tun, damit der Lord sogleich wusste, dass er nicht zum Spaße hier war.
"Glaubst du allen Ernstes, dass mich ein Tritt in mein Gesicht überzeugen würde? Wie lächerlich! Du bist sehr wagemutig, Potter. Bist du wirklich so töricht? Was hast du vorzubringen?", schnarrte Voldemort gehässig, wartete ab. Harry räusperte sich und starrte ihm direkt ins Gesicht - mit schiefer Nase.
"Vorschlag - ich lasse dich leben und du mich, hm? Ich habe die Schnauze voll immer vorgesetzt zu bekommen, dass ich dich umbringen sollte. Du weißt schon, die Prophezeiung. Der eine kann nicht leben, während der andere überlebt - bla bla. Sieh mal, ich kam auf die Welt, wurde in die Sache hineingezogen. Niemand fragte mich, ob mir das Recht sei. Ich will leben, hörst du? Mir ist scheiß egal welcher Krieg herrscht! Dumbledore und du feindet euch immer wieder an - tragt es doch alleine aus! Wie kommen wir armen Schweine dazu euch zu dienen und zu folgen? Ihr macht euch keine Sorgen, die Drecksarbeit kann immer jemand anderer machen! Na? Grund genug?", blaffte Harry, Voldemort schüttelte seinen Kopf, richtete seine Nase und umrundete ihn eingehend musternd.
"Deine schwarze Aura ist unglaublich, junger Potter. Trotzdem bist du unvorsichtig. Du vergisst, dass ich deine Eltern tötete.", zischte Voldemort in Harrys Ohr, der sich angewidert wegdrehte.
"Ja, dessen bin ich mir bewusst. Weißt du, anfangs wollte ich dir ja dafür in den Arsch treten. Aber wenn ich nicht mit der Vergangenheit abschließe, hat dieser Besuch keinen Zweck. Es ist nun mal passiert, ich kann es nicht ändern. Alles was ich von dir verlange ist, dass du mich und meine Freunde, sowie dessen Familien in Ruhe lässt. Dann wird dir nichts geschehen. Im Gegensatz verspreche ich dir, dir nicht mehr in die Quere zu kommen. Kill so viele Leute wie du willst, es juckt mich nicht.", schnarrte Harry eiskalt, er beherrschte die Maske perfekt.
Voldemort schien erstaunt, legte die knochige Hand aufs Kinn und lächelte sarkastisch.
"Guter Plan, du hältst dich fein säuberlich raus, wie? Du vergisst allerdings, dass du schon einige meiner Leute auf dem Gewissen hast, genauso wie Dumbledore! Das lasse ich dir nicht durchgehen!", brüllte er ihn an, Harry schien enttäuscht.
"Mann, du hast meine Eltern gekillt, alter seniler Sack! Verzeih mir, dass ich einige Todesser auf dem Gewissen habe. Sind wir nun quitt?" Harry streckte die Hand aus, Voldemort jedoch lachte boshaft auf.
"Ich glaube dir nicht, Potter! Ich werde dich trotzdem töten!", schrie er hysterisch los, zog seinen Zauberstab. Der nächste Fluch traf Harry direkt in die Brust, wirbelte ihn in der Luft herum und knallte ihn an die Wand. Stöhnend sank Harry diese hinab, blieb keuchend davor sitzen.
"Das war für meine Nase, du Balg!", giftete Voldemort, spuckte seinen Speichel aus, der ebenso ein wenig rot war.
"Du bist langweilig, Voldi. Ein Trottel durch und durch. Ich hoffe nur, Dumbledore killt dich.", zuckte Harry keuchend die Schulter, angelte sich seinen Zauberstab. Voldemort knurrte los, wurde immer lauter, schimpfte und schleuderte Harry sämtliche Flüche entgegen. Er bedachte dabei nicht, dass Harry die schwarze Magie ebenfalls beherrschte. Teilweise blocke er gekonnt ab, teilweise schickte er den Fluch zurück. Die Todesser wollten sich einmischen, Voldemort hielt sie jedoch auf. Er wollte diese Ratte selber erledigen. Abermals flogen sämtliche Flüche in schillernden Farben aufeinander zu, ein jeder hatte andere auf Lager und ließ die vom Gegner abprallen. Sie lieferten sich ein heißes Duell, wobei ihre Schilder immer schwächer wurden, somit einige der Flüche durchgingen und Wunden rissen, oder sie von den Füßen schleuderte. Keuchend kamen beide in die Höhe, standen etwas unsicher auf den Beinen.
"Gib es endlich auf! Du kannst mich nicht mehr so leicht fertig machen, du blöder Arsch! Kapier es endlich! Glaubst du, ich wäre sonst freiwillig hierher gekommen?", rief Harry nach Luft schnappend aus, Voldemort kochte abermals vor Wut und knackte seine Finger.
"Halt dein vorlautes Mundwerk, Potter! Du beschissenes Halbblut!", schrie er aus, Harry lachte hohl auf.
"Das sagt genau der Richtige.", krächzte Harry eingehend, beide umschritten sich, musterten den jeweils anderen, während sie die Zauberstäbe breit hielten. Einer der Todesser wollte aus dem Hinterhalt angreifen, doch der Todesser neben ihm verwendete nur einen Griff, so sank sein Nachbar bewusstlos zusammen.
"Was soll das!", keifte Voldemort los, drehte sich sofort umher und fixierte einen der Todesser.
"Er wollte sich einmischen, ich habe ihn ausgeschaltet, My Lord." Draco! Harrys Herz raste, doch seine Gedanken blieben verschlossen. Ja, auch darin hatte er geübt, Blaise hatte ihm geholfen. Auch Dumbledores Unterricht im letzten Jahr bewirkte Wunder.
"Nun gut, wo waren wir?", holte Voldemort tief Luft, betrachtete Harry eingehend.
"Mit deinem Können wärst du ein perfekter Todesser. Überlege es dir, du könntest mir als rechte Hand dienen.", schnarrte er leise, sämtliche Todesser zogen geräuschvoll die Luft ein. Potter und die rechte Hand ihres Herrn?
"Nein, danke. Nettes Angebot, aber ich krieche nicht vor dir in den Dreck. Ich bin mein eigener Herr, so wie du deiner." Die Todesser wussten, diese Antwort gefiel dem Lord nicht, so schoss er mit Aufschrei weiterhin Flüche auf Harry ab, der abermals durch die Halle geschleudert -, wieder durch die nächste Wand gestoppt wurde. Diesmal blieb er daran "kleben", helle Blitze zuckten über seinen Körper, Harry schrie kurzzeitig auf. Danach öffnete er die Augen, keuchte, um den Schmerz besser verarbeiten zu können.
"Ich sagte nein, akzeptiere es endlich.", brachte er mühsam hervor, langsam versiegten die Blitze, er rutschte die Wand hinab. Voldemort knurrte nochmals, stampfte mit dem Fuß auf und tigerte unruhig auf und ab. Die Todesser versuchten nicht mehr sich einzumischen, da Harry anscheinend gleichstark mit Voldemort war. Und irgendwie waren sie beeindruckt. Erneute Flüche schossen auf Harry zu, dieser fing zu schreien an. Er war beinahe am Ende seiner Kräfte, spürte die Wunden, die sich öffneten und zu bluten anfingen. Voldemort wollte ihn gefügig machen, schleuderte weiterhin welche ab und schwächte Harry immer mehr. Und das alles nur wegen einer gebrochenen Nase?
"Komm auf meine Seite, du hast keine Chance gegen mich!", lachte Voldemort siegessicher los, Harry reichte es. Ein harter Schrei drang aus seiner Lunge, krampfhaft stand er auf, stand jedoch etwas wackelig auf den Beinen. Seine Roben und der Umhang hingen in Fetzen an ihm hinab, er blutete überall, besonders im Gesicht. Platzwunden zierten es, seine Lippen schmeckten nach Blut - Harry hatte sie abgeleckt.
"Ich sagte NEIN! Bist du taub! Soll ich dir mal zeigen was ich alles so draufhabe?", zischte Harry düster, seine Augen glühten in einem satten grün auf. Voldemort riss die seinen auf, was man unter der Kapuze nicht unbedingt sehen konnte. Die Todesser flüsterten leise miteinander, denn der Pegel an schwarzer Magie stieg ins Unermessliche an. Harrys Körper zitterte, er steckte seinen Zauberstab weg. Seine rechte Hand schoss hervor, zeigte auf Voldemort. Aus seinen Fingerspitzen schossen ebenso Blitze, trafen Voldemort unvorbereitet, ließen ihn auf die Knie gehen. Harry kam mit langsamen Schritten näher.
"Na? Wie gefällt dir das, Voldi? Ist ein super Gefühl vor einem zu knien, oder? Besonders, wenn man es nicht freiwillig tut!", kreischte Harry mit blanken Hass los, setzte nun seine andere Hand ebenso ein, aus der Blitze schossen. Voldemort erzitterte darunter, schrie laut auf und wandte sich unter Harrys schwarzmagischen Flüchen. Harry war allerdings noch nicht fertig, ließ von ihm ab. Voldemort kam in die Höhe, lachte grimmig und klopfte sich den imaginären Staub von seinem Gewand. Gut, wenn er es so haben wollte? Harry hatte noch ein Ass im Ärmel, diesmal schoss er Feuerkugeln, die Voldemort in Flammen aufgehen ließen. Wie man glauben sollte, verbrannte Voldemort nicht, er drehte sich in unglaublicher Geschwindigkeit mehrmals um seine eigene Achse und so verpuffte das Feuer. Sein Gewand rauchte und hing ebenfalls nur noch in Fetzen an ihm hinunter.
"Nicht schlecht, Potter.", keuchte Voldemort vollkommen fertig, doch zeigte er jetzt Harry was er so drauf hatte. Im nächsten Augenblick schossen beide Blitze und Feuerbälle ab, verwendeten ihre Stäbe und bekriegten sich mit sämtlichen Flüchen. Einige trafen, rissen den Gegner von den Füßen - auch Voldemort. Im nächsten Augenblick war Harry dran, der in hohen Bogen hinter den Thron flog, danach herrschte kurzzeitige Stille.
"Was? Schon vorbei?", lachte Voldemort kalt auf, doch auch er war am Ende seiner Kräfte. Viele der Todesser starrten zum Thron, wo Harrys Hand zum Vorschein kam, er sich daran hochzog. Mit letzter Kraft schritt er umher, setzte sich mit einem Seufzen und starrte Voldemort an. Gut, Voldemort starrte kurzweilig sprachlos zurück.
"Na? Fertig mit starren? Und nein, ich bin noch nicht tot, wie du siehst. Was ist jetzt? Gehst du auf meinen Vorschlag ein?", grinste Harry fies, machte es sich bequem. Dies war der Moment, an dem Voldemort austickte, wütend aufstampfte und zu fluchen anfing - wieder einmal.
"WIE KANNST DU ES WAGEN NOCH ZU LEBEN!"
"Ähm, Sorry?"
"DAS WAREN MEINE BESTEN FLÜCHE!!", keifte er weiter los.
"Zu schade aber auch."
"DAS IST MEIN THRON, VERSCHWINDE VON DORT!"
"Nein, da sitzt es sich so gut. Steht da dein Name drauf? Sicher nicht Tom Riddle, oder? Ich sehe auch Voldemort nicht. Also ist er für einen jeden zugänglich. Ich bin so nett und halte ihn für dich warm. Wie wäre es jetzt mit einer Antwort?", gab Harry nicht auf, Voldemort tobte.
"Ich könnte dich einfach töten und..."
"Tu´s doch! Aber bevor du es wagst, muss ich dich auf etwas aufmerksam machen. Du weißt doch, wir beide sind mit der Narbe verbunden, richtig? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass wenn du mir den Avada auf den Hals hetzt, du auch zugrunde gehst. Willst du das? Ich meine, finde es heraus, aber ich werde mich wehren. Für mich ist dies kein Spiel.", seufzte Harry, betrachtete gelangweilt seine Finger. Ihm tat alles weh, er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Und dennoch tat er so, als wäre alles in bester Ordnung. Stille trat ein, Voldemort schien zu überlegen.
"Daran besteht kein Zweifel?", fragte Voldemort kleinlaut, Harry sah auf und nickte in seine Richtung.
"Ja, dem bin ich mir sicher. Ich besitze die Narbe und deshalb erkundigte ich mich darüber. Die Möglichkeit ist nicht ausgeschlossen.", zuckte Harry mit den Schultern, Voldemort gab sich das erst Mal geschlagen.
"Wir könnten auch weiter kämpfen, bis wir beide tot umfallen. Ich greife dich nicht an, aber ich werde mich verteidigen. Allerdings würde dies auch nicht viel bringen, da wir beide nun gleichstark sind. Also? Überlege nicht zu lange, ich will endlich schlafen gehen.", zischte Harry leise, hatte jetzt endgültig den Respekt sämtlicher Todesser auf seine Seite gezogen.
"Nun gut, ich muss gestehen, dass du stärker geworden bist. Ein ebenbürtiger Gegner. Leider. Umbringen liegt auch nicht an, auch wenn ich Lust drauf hätte dein Leben auszulöschen. Allerdings will ICH leben, genauso wie du. Und du mischt dich wirklich nicht in den Kampf ein?", hackte er nach, Harry nickte müde.
"Nein, ich will einfach nicht mehr. Es ist euer Kampf, ich wollte ihn nie. Setze einen magischen Vertrag auf und schon bist du aus dem Schneider. Ich natürlich auch, weil ich mich ebenso absichern werde.", stimmte Harry zu, Voldemort kam näher.
"Ein letztes noch.", sprach er Harry an, dieser sah zu ihm hoch.
"Bewege deinen Arsch aus meinem Stuhl! Und.... Du willst wirklich nicht auf meine Seite wechseln? Ich würde dir sogar denselben Stellenwert einräumen, du wärst dann mein Partner und könntest eigenwillig handeln." Harry wog die Vor- und Nachteile ab, winkte dann abermals ab.
"Danke, das Angebot ehrt mich sehr, aber ich käme dir in die Quere. Stelle dir vor ich herrsche mit dir und du befiehlst den Todessern Leute zu ermorden. Ich jedoch würde es verhindern wollen. Wir würden uns nur in die Haare bekommen, verstehst du? Ich will mit dir nichts mehr zu tun haben und es ist auch besser so, oder?", fragte Harry leise, Voldemort nahm sich Bedenkzeit.
"Ja, ich wäre damit nicht einverstanden." Einen Fingerschnipp später schwebte eine Pergamentrolle in der Luft - welche Harry an sich nahm und durchlas. Sorgfältig studierte er eine jede Zeile, zückte seinen Zauberstab, setzte magisch seinen Namen ein. Nun war Voldemort dran, der es ebenso tat. Ein Duplikat folgte sogleich, das Harry zufrieden an sich nahm.
"War mir fast ein Vergnügen mit dir Geschäfte zu machen.", grinste Harry frech, Voldemort fletschte seine Zähne.
"Ich hasse dich, Potter.", zischelte er auf Parsel, Harrys Grinsen wurde noch breiter.
"Ebenso.", zischelte er zurück, erhob sich gemächlich.
"Viel Spaß noch!", rief er den anderen zu, vergrößerte den Besen, stieg auf und zischte davon. Die Todesser konnten nicht glauben was sich in der letzten halben Stunde abgespielt hatte, waren noch immer sprachlos. Harry Potter war ebenbürtig! Sie waren gleich stark! Wow, das mussten sie erstmals verkraften. Voldemort stand noch immer unter Strom, war so wütend, dass er einen seiner Todesser in Flammen aufgehen ließ, dieser schreiend starb.
"Hach, schon viel besser.", knurrte er, die Lust auf eine weitere Sitzung war ihm vergangen.
°°°°
Harry hielt sich gerade noch so auf den Beinen, als er ebenso ins Schloss flog - vom Besen abstieg, auf die Krankenstation zuwankte und die Türe aufdrückte. Poppy schrie panisch auf, eilte auf ihn zu und dann wurde Harry ohnmächtig. Drei Tage und drei Nächte schlief Harry durch, bekam sämtliche Tränke (Wodka, Rum *g*) eingeflößt. Zahlreiche Rippen und Knochen waren gebrochen, doch die schwarze Magie hatte ihn durchhalten lassen. Dumbledore wurde verständigt, der augenblicklich auf die Krankenstation eilte, um bei Harry zu bleiben. Freunde kamen ihn besuchen, doch Harry registrierte sie natürlich nicht. Auch Blaise und Draco waren da, Draco konnte es noch immer nicht glauben.
Er erzählte Blaise was sich in dieser Nacht abgespielt hatte, Blaise verschlug es erstmals die Sprache. Er war stolz auf Harry und konnte es kaum fassen. Er war tatsächlich seinen Weg gegangen und hatte ein Beweisstück in seiner Hand! Was einige jedoch irritierte und gleichzeitig wunderte war, dass Harry mit einem Lächeln schlief, so als hätte er die Lösung für all seine Probleme gefunden. Nach besagter Zeit wurde Harry wach, fühlte sich erschöpft, doch vollkommen gesund. Dumbledore saß bei ihm und betrachtete ihn mit einem besorgen Ausdruck im Gesicht.
"Ach Harry! Was machst du nur für Sachen! Weißt du was für Sorgen ich mir machte? Deine Freunde sind außer sich vor Sorge und übergaben mir das Pergament. Ich kann nicht glauben, dass du bei Voldemort warst! Du dummer Junge, du! Ich dachte mir tatsächlich, dass du es bleiben lässt! Stattdessen suchst du ihn auf! Bei Merlin, es hätte schief gehen können!", rief Dumbledore untypisch für ihn aus, Harry sah ihn ausdruckslos an.
"Als ob Sie das interessiert, Professor Dumbledore! Erinnern Sie sich an unser Gespräch, letztens.", zischte Harry, Albus sank in sich zusammen.
"Ich weiß, Harry. Ich war damals zu schockiert, um dir die richtige Antwort zu geben. Aber glaube mir, du bist mir sehr wichtig und ich kam zu dem Schluss, dass ich egoistisch handelte. Trotz allem weiß ich nicht, wie ich die Zauberwelt retten sollte.", seufzte er niedergeschlagen, Harry grinste breit.
"Öffnen Sie das Pergament und sehen Sie es sich genau an.", trällerte Harry leise, Dumbledore kam dem nach. Er studierte die Zeilen, fand jedoch nichts Aufschlussreiches.
"Was soll ich damit, Harry?", fragte er nach, Harry gluckste.
"In diesem Pergament steht nicht, dass ich Ihnen nicht Tipps geben dürfte, oder? Ich schätze, ich hatte Voldemort reingelegt.", lachte er los, Albus schüttelte ungläubig den Kopf.
"Ich glaube es nicht! Harry!", schmunzelte Albus, seine Augen leuchteten ein wenig.
"Aber wie...", fing er an, Harry unterbrach ihn.
"Nach unserem Gespräch hatte ich massig Zeit um nachzudenken. Ich kam zu der Erkenntnis, dass Sie nicht so kaltherzig sein könnten, dass Sie es nicht absichtlich taten. Verstehen Sie? Aus diesem Grunde und auch weil ich es wollte, besuchte ich Voldemort. Ich habe Ihnen folgenden Vorschlag zu unterbreiten. Vorausgesetzt, Sie und die Mitglieder des Ordens machen die Arbeit. Aber bitte, halten Sie Snape da raus, es wäre zu gefährlich.", kicherte Harry leise, Dumbledore lehnte sich vor. Harry sprach leise aber deutlich, Dumbledores Herz schlug in Rekordzeit.
"Das könnte sogar klappen! Nur weiß ich nicht, ob ich das schaffen könnte. Und schwarze Magie... Harry, ich weiß nicht so genau! Wir sind alle gegen diese! Sie ist gefährlich und..."
"...sie rettet vielleicht Ihr Leben und auch jenes von sämtlichen Mitgliedern des Ordens. Vielleicht auch zukünftige Leben? Professor! Voldemort rechnet nicht damit! Ich kann Ihnen genau sagen, wie und was ich lernte! Je mehr es lernen, umso besser ist es! Er kämpfte nur gegen mich, verstehen Sie? Wenn die Mitglieder des Ordens weiße UND schwarze Magie beherrschen, dann sind Sie im Vorteil!" Dumbledore überlegte und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.
"Ich kann es noch immer nicht glauben, aber es könnte klappen! Allerdings stellt sich noch die Frage wegen sämtlicher Horcruxe, (falsch geschrieben, oder?) Harry! Wir haben nicht alle!", brauste Albus auf, doch Harry legte ihm eine Hand auf den Arm.
"Sie haben doch Ihre Leute, Professor. Schicken Sie sie auf die Suche, ja? Sie müssen sechs von Ihnen vernichten, denn ich befürchte, dass ich der siebte bin. Durch die Fluchnarbe, Sie verstehen? Aber egal, er wäre trotzdem beinahe menschlich und Sie könnten ihn vernichten. Halten Sie sich vor Augen, dass Sie mehrere währen, die gegen ihn kämpfen müssten. Aber nur, wenn Ihre Mitglieder auch schwarze Magie beherrschen. Nur so geht es.", meinte Harry leise, das Gespräch hatte ihn mitgenommen.
"Gut, ich werde es mit dem Orden des Phoenix besprechen. Ruh dich aus, Harry, ja? Ich halte dich auf dem Laufenden.", meinte er erschöpft, Harry nickte.
"Ach, Professor?", meinte Harry verschmitzt, Dumbledore drehte sich nochmals umher.
"Ich bin mir ebenso sicher, dass dieses Pergament eines von ihnen ist. Prüfen Sie es, ja? Aber vernichten Sie es nicht, erst, wenn es in die Schlacht geht.", grinste Harry schief, Dumbledore wirkte erstaunt.
"Du bist immer für Überraschungen gut, Harry. Und ich dachte schon, dass du dich gegen mich stellst.", murmelte er leise, vollkommen perplex
"Ja, ich bin die Überraschung des Jahrhunderts, das ist richtig. Ich stelle mich allerdings auf keine Seite, ... vielleicht ein bisschen. Immerhin geht mir Voldemort gewaltig am Zeiger und das nicht zu wenig. Ich handle aus Eigennutz, denn ich nehme ab jetzt mein Leben selber in die Hand.", nickte er ihm zu, Dumbledore war damit einverstanden.
°°°°
Harry musste noch eine Woche in der Krankenstation bleiben, zur Sicherheit. Hermine, Ron und die anderen besuchten ihn Freude strahlend, fragten ihn aus und schimpften gleichzeitig mit ihm. Sie hatten natürlich erfahren wie heftig der Kampf war, was Harry ihnen blumig erzählte. Hermine machte es sich zur Aufgabe Harry sämtliche Hausaufgaben zu bringen, Blaise half ihr dabei. Während Harry alleine auf der Krankenstation lag, der Unterricht bereits begonnen hatte, schrieb er seine Hausaufgaben, konnte sie in aller Ruhe vervollständigen. Ron holte sie gegen Ende des Tages ab, blieb auf ein Schwätzchen und nahm sie am nächsten Tag mit in den Unterricht.
Während Harry noch immer unter Beobachtung stand und Poppy sich um ihn kümmerte, rief Dumbledore eine Besprechung aus, teilte seinen Leuten alles mit. Viele schienen geschockt, konnten Harry jedoch verstehen. Die neuen Berichte lagen vor, alle studierten sie. Danach teilten sich die Mitglieder des Ordens auf, suchten nach den verschollenen Gegenständen die Voldemorts Seele in sich trugen. Dumbledore untersuchte ebenso das Pergament, grinste in sich hinein und schüttelte den Kopf. Harry hatte Recht behalten.
Eines Nachts, Harry schlief - es war die letzte Nacht auf der Krankenstation, besuchte ihn jemand, schlich sich an ihn heran. Harry wachte nicht auf, was Draco erleichtert zur Kenntnis nahm.
"Du hast echt einen Schaden, Potter. Aber dein Plan ist brillant. Mal sehen was du als nächstes auf Lager hast.", flüsterte er leise, streichelte über Harrys Haare, die sich so weich und wundervoll anfühlten.
"Ich bin umgekommen vor Sorge, du Dorftrottel!", schimpfte Draco weiter, lehnte sich vor und küsste den Schlafenden leicht auf die Lippen. Danach lächelte er ein klein wenig, drehte sich umher und verschwand. Ein kleines Lächeln zierte Harrys Lippen, ein glucksen folgte. Na wer hätte das gedacht? Harry hatte alles mitbekommen.
°°°°
Am nächsten Tag durfte Harry gehen, spazierte fröhlich pfeifend in die große Halle, um dort zu frühstücken. Als er eintrat, wurde er eigentlich wie immer behandelt. Anscheinend blieb sein Ausflug ein Geheimnis, für das Harry natürlich dankbar war. Langsam ließ er seinen Blick schweifen, dieser haftete sich mit Erstaunen an den Slytherin Tisch. Viele von ihnen sahen auf, nickten Harry respektvoll zu, was ihn ein wenig stutzig machte. Allerdings nickte er zurück, lächelte charmant und begab sich zu seinem Haustisch.
"Harry! Mann, endlich bist du wieder hier!", rief Seamus aus, kam auf ihn zu und umarmte ihn stürmisch. Harry lachte fröhlich auf, denn auch Ron und Hermine folgten. Dean und Neville mussten sich gedulden, was Harry schmunzelnd hinnahm.
"Ich habt mich also vermisst?", zwinkerte er ihnen zu, die anderen maulten ein klein wenig.
"Natürlich!"
"Besonders ich!", rief eine Zweitklässlerin aus Gryffindor aus, wurde puterrot, doch Harry schenkte ihr ein zwinkern.
"Süß von dir, Kleines.", lächelte er charmant, ging auf sie zu und gab ihr einen zarten Kuss auf die Wange. Das Mädchen flippte aus, kicherte immer wieder, während Dean Harry zu ihren Plätzen brachte. Das Frühstück verlief eigentlich wie immer, denn viele seiner Kameraden aus anderen Stufen fragten ihn, wieso er auf der Krankenstation gelegen hatte.
"Fußpilz"
"Dünnschiss"
"Fehleritis"
"Schwanger"
"Gehirnschwund" - verarschten Harrys Freunde die Fragenden, Harry prustete sein Essen beinahe aus.
Ziemlich ausgelassen schlenderten sie zu Hagrids Unterricht, Harry beachtete Malfoy trotz allem nicht. Schließlich meinte dieser ja, dass Harry ihn in Ruhe lassen sollte. Harry war sich allerdings sicher, der Blonde würde vor Neugierde sterben. Sich vielleicht auch ärgern, weil Harry sich daran hielt? Harry hoffte es, denn sonst müsste er sich einen neuen Plan ausdenken. Hagrid begrüßte Harry überschwänglich, wusste er vieles über Harrys Ausflug. Die Infos bekam er direkt von Dumbledore. Viele von Huffelpuff, die mit Gryffindor gemeinsam Unterricht hatten, wusste nicht wieso Hagrid sich so freute. Er war doch nur für 1 Woche und 3 Tagen auf der Krankenstation gewesen? Was war passiert?
Wie immer kam Hagrid mit außergewöhnlichen Tieren an, drückte einem jeden Schüler eines in die Hand, welches sie für diese Stunde versorgen mussten. Außerdem sollten sie nach den Verhaltensweisen der Tiere forschen, darüber einen Aufsatz schreiben.
°°°°
"Oh geil! Freistunde!", lachte Ron los, die anderen folgten.
"Und, Harry? Was machen wir?", fragte er weiter, Harry zuckte die Schultern.
"Ich weiß es nicht, Ron. Vielleicht faulenzen? Das wäre mal etwas anderes!", lachte Harry befreit los, Ron überlegte.
"Was ist jetzt mit dir und Malfoy?", mischte sich Hermine ein, Harry wurde ernst.
"Keine Ahnung. Mal sehen wie er sich benimmt.", murmelte Harry leicht abwesend.
"Der beobachtet dich schon seid dem du in die große Halle gekommen bist.", grinste Dean, Harry zog eine Augenbraue hoch.
"Ach, tatsächlich?", grinste er schief, Dean nickte.
"Ja, Seamus stürmte auf dich zu und umarmte dich. Malfoys Gesicht war der Hammer. Schien so, als hätte es ihm nicht gefallen.", meinte Dean zufrieden, Harry lächelte schmal.
"Mal sehen wie richtig du damit liegst. Gerne würde ich ihn vernaschen.", knurrte Harry, leckte sich die Lippen. Ron rollte mit den Augen, Hermine wurde leicht rötlich im Gesicht, die anderen lachten auf.
"Aber Harry! An was du immer denkst!", tadelte ihn Hermine, Harry sah sie von der Seite her an. Er und seine Freunde schlenderten über die Weiten Hogwarts, kamen dem Schloss immer näher.
"An Sex mit einem heißen Blonden, na und? Vielleicht mag er mich ja ein klein wenig? Schön wäre es!", seufzte Harry, Hermine runzelte die Stirn.
"Und wie steht es um dich? Magst du ihn denn auch?", fragte sie leise, auch seine Freunde schienen an der Antwort interessiert zu sein. Harry lächelte nur geheimnisvoll, ein funkeln trat in seine Augen.
"Ja, ich mag ihn, sehr sogar. Vielleicht auch mehr.", gab er sich eher zurückhaltend, schritt einfach weiter. Die großen Tore des Schlosses hatten sie schon passiert, nun bogen sie in den ersten Gang hinein. Malfoy lehnte an einer der Säulen, seine Hände hielt er vor der Brust überkreuzt, ebenso die Beine.
"Potter!", begrüßte er ihn schnarrend, leise Pfiffe erklangen. Normalerweise würde Harry rot werden, doch diesmal lächelte er breit, stieß einen kichernden Neville einfach an. Ohne auf Malfoy zu reagieren marschierten Harrys Freunde weiter, sahen sich jedoch immer wieder verstohlen um. Draco wunderte sich darüber, doch fragte er nicht nach. Harry blieb dicht vor ihm stehen, sah zu ihm auf.
"Hallo Malfoy! Was gibt´s?", hackte er nach, Draco stieß sich von der Wand ab und beugte sich ein klein wenig hinab.
"Ich muss mit dir reden.", zischte er leise, Harrys Augenbraue zischte in die Höhe.
"Ach, wieso denn? Dachte ich sollte dich in Ruhe lassen?", meinte Harry zuckersüß, machte Anstalten zu gehen. Ein harter Griff hielt ihn auf, Draco knurrte.
"Wir beide werden uns jetzt trotzdem unterhalten, ob es dir gefällt, oder nicht.", knurrte Draco aufgebracht, Harry sah abermals zu ihm hoch.
"Ich will ja schon, aber du..."
"Schnauze, Potter.", spie Draco hervor, stieß ihn voran.
"Hey, sei nicht so grob, ja? Ich bin doch so zart wie ein Blümchen!", lachte Harry los, Draco verkniff sich ein Schmunzeln.
"Klappe, Potter. Die nächste Biegung rechts." Harry seufzte und bog mit seinen Worten um die Ecke.
"Frage mich nur was du von mir willst?", überlegte er laut, Draco knirschte mit den Zähnen.
"Wirst du schon sehen.", schnarrte Draco leise, schupste ihn nochmals.
"Na das gibt sicherlich einen blauen Fleck.", nörgelte Harry weiter, Dracos Grinsen wuchs.
"Hast du es eilig?", versuchte Harry ihn in ein Gespräch zu verwickeln, denn Draco schien irgendwie mehr als nervös zu sein.
"Ja."
"Ja, was?"
"Mann, Potter! Halt endlich dein Mundwerk, oder du wirst es bereuen!", zischte Draco eingehend, Harry lugte kurz über seine Schulter.
"Ich bin aber neugierig! Kannst du mir nicht einen kleinen Tipp geben?", schmollte Harry gespielt, Dracos Augen funkelten vor unterdrückter Emotionen.
"Buch."
"Hä? Buch? Was für ein Buch?", fragte Harry laut, ging jedoch schneller.
"Wohin?", sah er sich bei der nächsten Kreuzung der Wege um, Draco packte seine Schultern und dirigierte ihn nach links.
"Geht´s da nicht zu den Kerkern?", grinste Harry von einem Ohr zum anderen, Draco murrte.
"Bist doch nicht so dämlich wie ich annahm.", schnarrte Draco, Harry kratzte sich am Kinn.
"Nett von dir das zu bemerkten! Hach, ich freue mich darüber!", lachte Harry los, Draco rollte mit den Augen.
"Bist du auf Drogen?", hackte er nach, Harry blieb kurz stehen.
"Nein! Wieso? Weil ich so anders bin? Das bringen Veränderungen mit sich. Was dagegen?", sprach er Draco direkt an, der darauf keine Antwort gab, sondern Harry wieder umherdrehte und ihn voranschickte.
"Mann, da hat es aber einer eilig? Ich frage mich, wieso du mit mir reden willst, wenn du mir schon jetzt keine Antworten geben willst! Du weißt doch, dass ich neugierig bin! Bekomme ich noch einen Tipp?", fragte er leise nach.
"NEIN! Klappe! Wenn du so weiter machst, Potter, dann ändere ich meine Meinung! Also halte endlich den Rand und gehe einfach weiter! Ich sage dir den Weg an!", brauste Draco auf, viele der Schüler kamen an ihnen vorbei. Erstaunt betrachteten sie die beiden, kicherten und fragten sich was mit Draco und Harry los war. Harry hielt von nun an die Klappe, wollte er gerne wissen was Malfoy von ihm wollte. Sie kamen dem Kerker immer näher, Harrys Herz schlug härter in der Brust. Harry staunte, während Draco das Passwort murmelte und Harry mit sich zog. Der Gryffindor sah sich im Gemeinschaftsraum um, stolperte hinter Draco her und wurde von ihm direkt in sein Zimmer gefühlt.
"Mann, ihr habt also Einzelzimmer? Sehr praktisch und..." Die Türe fiel ins Schloss, Harry zuckte ein klein wenig zusammen. Langsam drehte er sich umher, Malfoy lehnte lässig an der Türe und musterte Harry eingehend.
"Fertig?", grinste Harry, legte den Kopf seitlich und sah Draco mit einem lüsternen Blick an.
"Ja.", gab Draco einsilbig zur Antwort.
"Und? Was willst du mit mir in deinem Zimmer besprechen? Es muss ja unglaublich wichtig sein wenn du sämtliche Sprüche aufs Zimmer legst.", meinte Harry leise, wartete ab.
"Was hast du dir dabei gedacht, Potter!", rief Draco wütend aus, Harry schien ein wenig sprachlos zu sein.
"Bei was denn?", fragte Harry nach.
"Tu nicht so blöd, Potter! Beim Todessertreffen! Blaise hatte seine Abreibung schon bekommen, da er dir den Ort nannte. Mann, bist du vollkommen von den guten Geistern verlassen? Legst dich einfach so mit Voldemort an!", keifte Draco weiter, Harry seufzte erleichtert.
"Ach das.", meinte er beinahe beschämt, Draco zischte auf ihn zu und packte ihm beim Kragen.
"Du hättest draufgehen können! Schon alleine, weil du seine Nase gebrochen hattest! Bist du lebensmüde, Potter!", schrie er ihm ins Gesicht, Harry war geschockt.
"Ich..."
"Du kannst froh sein, dass du die schwarze Magie beinahe perfekt beherrscht, sonst hättest du haushoch verloren!", giftete Draco weiter, Harry schluckte hart.
"Aber..."
"Nichts, aber, POTTER! Du gehirnloser Volltrottel musstest ja den Macker rauskehren und Voldemort verarschen! Meiner Meinung nach hattest du nur Glück, weil der dunkle Lord einen guten Tag hatte! Ich weiß nicht wie, aber du kannst allen Göttern danken es geschafft zu haben! Wie dämlich kann man wohl sein!!" Draco schrie sich in Rage, schüttelte ihn dauernd durch und lief vor Zorn rot an. Harry blieb die Spucke weg, zum ersten Male.
"Hast du dir leicht Sorgen gemacht? Ich meine, du hasst mich doch, oder? Kann dir doch scheiß egal sein was ich tue oder nicht, hm? Wenn Voldemort mich erledigt hätte, hättest du mich nicht mehr am Hals, müsstest mich nicht dauernd sehen! Also was für ein Problem hast du eigentlich, Malfoy!", knurrte Harry eingehend, Draco stieß ihn grob von sich, so dass Harry gegen die Wand knallte.
"Was ich für ein Problem habe, Potter? DICH! Du bist mein beschissenes Problem! Wie kannst du es wagen mein Leben auf den Kopf zu stellen! Wie kannst du es wagen bei Voldemort aufzukreuzen und mich in Angst und Schrecken zu versetzen! Weißt du eigentlich was für Sorgen ich mir deinetwegen gemacht hatte? Du verfluchter Trottel! Wie kannst du es wagen in meinen Träumen vorzukommen! Verflucht seihst du, Potter!", brüllte Draco los, war mit zwei Schritten bei ihm und presste ihn mittels seines eigenen Körpers an die Wand. Harry hisste auf, fühlte sich dieser Köper einfach nur göttlich an. Langsam schloss er seine Augen, spürte Dracos aufgeregten Atem an seinem Ohr.
"Wie kannst du es wagen dich zu verändern? Mich zu blamieren, mich bloß zu stellen? Wie kannst du es wagen mich sprachlos zu machen? Mich verrückt zu machen, weil du so verflucht enge Hosen trägst? Wie kannst du es wagen mich zum erzittern zu bringen, wenn du dein Shirt ausziehst, mich so unglaublich erotisch anlächelst? Wie kannst du es wagen mich einfach so zu küssen, oder zu verführen - schickst mich dabei in die Hölle? Wie kannst du es wagen mich zweifeln zu lassen dich zu hassen?" Dracos Hände glitten Harrys Seiten entlang, Harry fing zu beben an und keuchte auf, hielt seine Augen noch immer geschlossen.
"Wie kannst du es wagen so unglaublich zu küssen, mich tausend Tode sterben zu lassen? Wie kannst du es wagen mir so einen Blow Job zu verpassen, den besten meines Lebens? Wie kannst du es wagen so verflucht sexy auszusehen, so heiß, so unglaublich süß? Du machst mich verrückt und die letzten Wochen meines Lebens machten mich zu einem Wrack! Du beherrscht meine Gedanken, meinen Sexualtrieb und... mein Herz, du dummer Narr! Mach so etwas nie wieder, oder ich kill dich eigenhändig, verstanden?", wisperte er in Harrys Ohr, setzte zaghaft einen Kuss darauf. Harry keuchte, sein Herz schlug in Rekordzeit.
"Heißt dass, du hasst mich nicht mehr?", hauchte Harry in Ekstase gefangen, schlang seine Arme um Dracos Hüften und zog ihn noch näher zu sich. Draco sagte darauf hin nichts mehr, presste sich noch näher an ihn und setzte hauchzarte Küssen auf Harrys Wange. Dracos Hände krallten sich in Harrys Haar, er küsste sich über Harrys Kinn zu seinen Lippen.
"Halt endlich deine Klappe und küss mich.", raunte Draco an seinen Lippen, fing sie feurig ein. Harry fing zu stöhnen an, drängte sein Becken an jenes von Draco, saugte an Dracos Lippen und hielt ihn fest im Griff. Diesmal war es Draco, der mit seiner Zunge über Harrys bebende Lippen strich, um Einlass bat. Harry stöhnte abermals auf, doch diesmal verzweifelt. Pure Lust peitschte durch seine Venen, langsam öffnete er seinen Mund. Dracos Zunge schlängelte sich in Harrys Mund, stupste die von Harry an und umkreiste sie. Beide fingen zu wimmern an, keuchten in den Kuss hinein und vertieften ihn hungrig. Fahrige Hände spielten mit den Haaren des anderen, Lippen fingen sich immer wieder ein, Zungen tanzten miteinander und bekriegten sich.
"Bei den Göttern, du bringst mich um den Verstand.", krächzte Draco zwischen den Küssen, hatte die Augen noch immer geschlossen. Sein Kopf wanderte, während er Harry immer wieder kurzzeitig auf die Lippen küsste, von links nach rechts. Seine Mund öffnete sich aufs Neue, die Zunge suchte sich ihren Weg. Draco verfolgte genüsslich Harrys Reaktion, auch die in unteren Regionen. Langsam fing Draco an sein Becken zu kreisen, Harrys Fingernägel krallten sich daraufhin in Dracos süßen Po, drückten zu. Draco riss sich aus dem Kuss los, warf seinen Kopf in den Nacken und stöhnte kehlig auf. Seine Sinne schienen vernebelt zu sein, trotzdem spürte er Harrys warme Lippen an seinem Kehlkopf, die Zunge die darüber leckte.
"Draco.", wisperte Harry betrunken, er wollte den Blonden so sehr! Draco knurrte tief und erregt auf, fing abermals Harrys Lippen ein und biss sanft in sie hinein.
"Hm... Draco...", wimmerte Harry begierig, rieb sich seinerseits hart an Dracos Lenden. Der blonde Slytherin saugte an Harrys Lippen, seine Hände fuhren sanft Harrys Brust ab, packten Harrys Shirt und zogen kräftig daran. Der Stoff riss, Harrys Augenlider flatterten auf. Keuchend sah er zu wie Draco ihm die Fetzen vom Oberkörper riss, wie Dracos Gesicht aus lodernder Lust bestand. Harrys Brustkorb hob und senkte sich rasch, Dracos Hand zog an Harrys Haaren. Harry schrie leise auf, als Dracos Griff ihn zwang den Kopf in den Nacken zu legen. Dracos heiße Lippen fanden Harrys Kehlkopf, seinen schönen Hals. Saugend pinnten sie sich daran fest, die vorwitzige Zunge malte Muster darauf. Harry fing zu zittern an, er fühlte sich benebelt. Dracos Küsse wanderten weiter, seine Finger streichelten währenddessen über Harrys ausgeprägte Brust bis zum Bauch hinab.
Harry keuchte und stöhnte, seine Lippen wurden trocken, ebenso sein Hals. Er konnte nur noch fühlen, zum Beispiel die Küsse, die immer tiefer gingen. Dracos Mund bearbeitete kurzweilig Harrys harte Knospen, er zog knurrend mit den Zähnen daran.
"Merlin! Draco! Mach weiter!", japste Harry nach Luft, drückte Dracos Kopf noch näher zu sich, genoss Dracos heißen Atem auf seiner Brust. Die Küsse wanderten jedoch, wie die Hände zuvor, weiter, während flinke Finger sich an Harrys Hosen zu schaffen machten. Harrys Atem ging immer schneller, da Draco vor ihm kniete und seinen Bauch küsste. Harry liebte diesen Anblick und riss die Augen auf, als seine Hose fiel und Draco ihm die Boxer hinab zog.
Harry zischte hart durch die Zähne, knurrte nun seinerseits auf, da Draco seine Lenden küsste, Harrys hartes Teil einfach ausließ. Doch dann öffnete der Blonde die Augen, betrachtete Harrys prachtvollen Körper, besonders sein Glied.
"Gott, ich stehe auf dich.", murmelte Draco leise, leckte sich die Lippen und kam dem zuckenden Glied immer näher. Seine Hände krallten sich in Harrys Po, er zog daran. Langsam öffnete Draco seinen Mund, saugte sich an Harrys Spitze fest. Harrys Schrei war voller Lust, er starrte auf die Decke, die vor seinen Augen verschwand. Alles was er fühlen konnte waren der heiße Mund und die sagenhafte Zunge, die immer wieder seine Eichel leckte. Harry atmete hektisch und immer schneller durch die Nase ein und aus, kniff die Augen zusammen und hielt kurzzeitig die Luft an. Denn Draco nahm ihn langsam aber sicher auf, schob seinen Mund über Harrys pochendes und warmes Glied, welches im Mund von Draco auf und ab zuckte. Harrys Hoden zogen sich augenblicklich zusammen und Dracos eine Hand löste sich, spielte mit ihnen und knetete sie.
"AAAH! Draco! Dein Mund ist die Hölle pur!", stieß Harry erregt aus, schob sein Becken an und versenkte sich sanft in Dracos unglaublichen Höllenschlund. Der Blonde stöhnte, sendete Vibrationen über Harrys Glied. Harrys Hände packten hart in Dracos Schopf, knurrend veränderte er die Position seines Kopfes immer wieder, warf ihn seitlich hin und her. Heiße Blitze zuckten durch seinen Körper, während Draco sein Tun verstärkte, leckte und saugte, küsste und den Schaft immer wieder verschlang. Harry japste nach Luft, bebte auf, zitterte, sein Herz raste.
"Ich.. komme... gleich.. Draco... stopp!", rief Harry aus, schluckte hart, sein Adamsapfel sprang dabei aufgeregt auf und ab. Draco lächelte in sich hinein, bekam von Harrys hartem Glied nicht genug und bearbeite es härter. Er saugte kräftiger, nahm es tief auf und massierte Harrys Hoden umso fester. Harrys Körper verspannte sich, mit einem harten Schrei spritzte er seinen Samen in Dracos Mund. Der Blonde schluckte alles, leckte ihn sauber und kam küssend wieder hoch. Beinahe andächtig streichelten seine Hände über Harrys unglaublichen Körper, zollten ihm pure Bewunderung, Lust und Respekt. Harrys Knie zitterten, wilder Schwindel erfasste ihn und ließ alles um ihn herum verblassen. Das was er fühlte, steigerte sich ins Tausendfache.
"Verdammt. Woher kannst du das. Ich..", wisperte Harry benommen, keuchte, konnte seine Augen kaum offen halten. Dracos Augen blitzten, doch küsste er sich weiterhin nach oben und liebkoste ein jedes Stück von Harrys Haut.
"Der Tipp an dich war: Buch. Wusstest du, dass es ein Buch über Homosexualität gibt? Da steht vieles drinnen, wo ich schon alleine beim lesen hart wurde und mich mit deinem Namen auf den Lippen bis zum abspritzen befriedigte. Noch Fragen?", brummte Draco an seinem Ohr, hob ihn hoch und trug ihn zum Bett. Harry ließ sich leiten, fühlte sich schwerelos und spürte die kühle Decke unter seinem Körper. Als er seine Augen aufschlug, sah er in das schönste Gesicht, das er je gesehen hatte. Dracos Haare hingen ihm ins Gesicht, die Augen blitzten dunkelgrau und voller Lust, die Lippen waren vom Küssen geschwollen.
"Gott bist du schön.", kam es leise über Harrys Lippen, Draco fing zu strahlen an. Wie oft hatte er dies schon gehört und trotzdem bekam diese Aussage von Harry eine komplett andere Bedeutung.
"Dito", hauchte Draco, nahm Harrys Lippen abermals in Beschlag. Sanfte Küsse folgten und Harry wurde bewusst, dass Draco sich an ihn presste, seine Erregung an ihm rieb. Harrys Hände waren nicht zu stoppen, zogen an Dracos Kleidung. Nicht erwartend und hastig riss Dracos sich die Kleidung vom Leib, starrte weiterhin auf Harry. Sekunden später lag er nackt auf Harry, küsste ihn hungrig und vernichtend. Plötzlich lag Draco unter ihm, der Blonde sah in grinsend an.
"Dreh dich um, knie dich über mich.", forderte er ihn heiser auf, Harry nickte mit roten Wangen und tat dies sogleich. Jetzt hatte Draco einen wundervollen Ausblick auf Harrys süßen Hintern, dessen Loch mehr denn je verführerisch, Draco ins Auge sprang. Dracos Hände glitten zärtlich über Harrys Backen, der sich mit den Händen auf Dracos Knien abstützte und die Augen schloss. Draco kam mit seinem Kopf immer näher, zog Harrys Backen ein wenig auseinander und leckte über Harrys Loch - wurde mit einem gequälten Stöhnen belohnt. Wenig später japste Draco nach Luft, da Harrys Mund sein hartes, tropfendes Glied tief aufnahm, er wild daran saugte.
"Ja, Harry. Nimm ihn tiefer auf...hm...uhh, das ist gut... so gut...sooo aaahhh! Harry!", stieß Draco hart aus, versuchte sich wieder auf seine Tätigkeit zu konzentrieren. Abermals leckte er über Harrys kleines Loch, saugte sich daran fest, konnte nicht genug davon bekommen und stieß gleichzeitig sein Becken hoch - versenkte sein hartes Teil in Harrys Mund. Harrys Stöhnen setzte ebenso Vibrationen frei, die Draco vor Lust beinahe zerspringen ließen. Draco angelte seinen Zauberstab herbei, schwang ihn, seine Finger wurden von einer glitschigen Masse überzogen. Keuchend und genießend, da Harry ein Naturtalent war, lehnte er sich zurück, umkreiste mit seinen Fingern Harrys Rosette. Draco stöhnte und keuchte, verlor beinahe die Kontrolle. Harrys Mund war der Hölle entsprungen, doch dann riss er sich zusammen. Er versenkte einen Finger in Harry, schob ihn tiefer und tastete Harrys Muskulatur ab.
Harry riss den Kopf in die Höhe, schrie hart auf und zitterte umso heftiger. Dracos Grinsen wurde teuflisch, der zweite Finger folgte. Langsam drehte er seine Hand, der Daumen massierte dabei den Muskelring. Seine Finger fuhren langsam rein und raus, er wollte Harry nicht verletzte und wusste laut Buch, wie er es am besten machen sollte. Harry streckte Draco seinen Po entgegen, wurde dabei immer wilder und kam Dracos Fingern lustvoll entgegen. Harrys Loch weitete sich immer mehr, der dritte Finger folgte. Draco stöhnte kehlig auf und hielt kurz inne, als Harrys Mund abermals sein hartes Teil tief aufnahm, daran leckte und saugte. Je wilder Harry saugte, umso heftiger stieß er in dieses sagenhafte Loch, driftete immer mehr ab. Kurz bevor er kam zog er die Finger aus Harrys Loch, Harry drehte seinen Kopf und sah Draco grinsend an.
"Auf was wartest du noch?", krächzte er leise, wackelte mit seinem Po. Dies ließ sich ein knurrender Malfoy niemals zweimal sagen, schon rappelte er sich hoch, kam auf die Knie und versenkte sich langsam in Harrys geweiteten Eingang. Beide stöhnten befreit auf, Harry war wieder steinhart geworden. Vorsichtig fing Draco an sich zu bewegen, keuchte und pustete, da Harry so heiß und eng war. Draco biss die Zähne zusammen und wurde nun schneller, hörte Harrys wimmern und keuchen.
"Mehr...", brachte Harry hervor, krallte in Bankstellung seine Hände ins Laken und biss sich auf die Lippen, schloss seine Augen. Er fühlte sich so ausgefüllt, fühlte die Reibung die Dracos Prachtteil erzeugte. Sterne tanzten vor seinen geschlossenen Augen, das Kribbeln nahm immer mehr zu. Draco nahm ihn stöhnend mit langen und kräftigen Stößen, nahm ihn immer tiefer und trieb sich immer härter in ihn. Harrys Stöhnen wurde zu Schreie, während Draco die Kontrolle verlor. Er bemerkte, dass Harry immer enger wurde und sich ihm schließlich entzog. Im Nebel gehüllt bemerkte Draco, wie Harry ihn sanft auf den Rücken bettete, sich auf ihn setzte. Dracos Augen flogen auf, er keuchte mit roten Wangen.
"Gott, siehst du scharf aus.", stöhnte er ungehalten, während Harry sich ebenso stöhnend auf seinem Glied niederließ und es bereitwillig aufnahm. Draco zischte durch die Zähne, krallte seine Hände in Harrys Hüften.
"Bitte, bitte beweg dich.", schluchzte Draco los, Harry leckte sich über die Lippen. Langsam baute Harry einen Rhythmus auf, kreiste sein Becken und streichelte dabei Dracos schöne und verschwitzte Brust.
"Schneller, komm schon, Harry, reite mich.. wilder... Ja.. ja, genauso... mehr.. schneller...aaahh... aaaahhh!!!!", schrie Draco aus, warf seinen Kopf in den Nacken. Harrys Becken sauste ungezügelt auf Dracos hinab, Dracos Glied stieß immer wieder an und traf somit Harrys Lustzentrum. Beide schrieen leidenschaftlich auf, wurden immer wilder, schwitzten, ihre Körper zuckten. Draco knurrte und stieß nun seinerseits ebenso zu, kam Harry entgegen.
"Harry! Ja! JAAA! Oh JAAA!" Draco erkannte sich nicht mehr wieder, da er sich vollkommen gehen ließ, noch nie von Lust so gepackt wurde. Harry ritt ihn immer wilder zu und Dracos Orgasmus kam immer näher. Harry zog sich hart um Dracos Glied zusammen, mit einem lauten Aufschrei ergoss er sich auf Dracos Bauch. Dracos Körper explodierte, verbrannte, sein Orgasmus überschwemmte ihn einfach. Ebenso schreiend kam er zum Höhepunkt und verströmte sich in Harry. Harry keuchte erschöpft, er ließ sich auf Draco fallen und wurde zärtlich umarmt. Noch immer waren sie miteinander verbunden, doch das störte keinen. Beide japsten nach Luft, schwitzten, spürten den kräftigen Herzschlag des jeweils anderen. Harry schmiegte sich an ihn, fing zu schnurren an, Draco grinste.
"Das war eine sehr spannende und wunderschön erotische Unterhaltung.", gab Harry müde von sich, Draco fing leise zu lachen an.
"Ja, so eine Unterhaltung wollte ich schon länger mit dir führen. Was meinst du, wiederholen wir das wieder einmal?", raunte er Harry ins Ohr, der sich selig an ihn kuschelte und nickte.
"So oft du willst.", seufzte Harry, die Müdigkeit übermannte ihn. Sanfte Hände hoben Harry ein wenig an, legten ihn aufs Bett. Draco murmelte eine leise Formel, beide waren gereinigt. Der Blonde stellte noch den Wecker, denn in einer halben Stunde mussten sie wieder zum Unterricht. Was Harry wohl sagen würde, wenn er erfuhr, dass Draco wegen ihm Zaubertränke geschwänzt hatte? Er konnte es noch nicht glauben, hatte er den süßesten Mann von allen neben sich liegen. Langsam aber sicher nahmen die Gefühle für ihn Überhand, Draco seufzte verliebt. So rückte er näher, zog den Schlafenden in seine Arme und kuschelte sich mit ihm in die Decke hinein. Er konnte sich an Harry nicht satt sehen, küsste seine Nase und schloss seine Augen.
°°°°
Im stillen Einverständnis hatten sich die beiden geküsst, angezogen (Shirt wieder heil! Dank Zauberei) und verschwanden nun zum Unterricht. Harry sehnte sich nach Dracos starken Armen, konnte ihn noch immer an sich riechen und lächelte verträumt. Draco hingegen bekam nichts mehr auf die Reihe, wurde von Blaise aufgezogen und schnüffelte immer wieder an seinen Sachen.
"Du hast Harry geknallt.", wisperte Blaise Draco ins Ohr, der puterrot anlief und dezent hüstelte. Blaise Grinsen vertiefte sich, er schlug Draco freundschaftlich auf die Schulter.
"Sehr gut. So gehört sich das.", zwinkerte er wispernd seinem besten Freund zu, Draco schwieg und genoss. Der Tag war schnell vorbei, nur zwei junge Männer grinsten immer wieder verträumt und seufzten verliebt. Auch am nächsten Tag fingen sie sich regelmäßig ab, verzogen sich in versteckte Kammern und küssten sich wie Ertrinkende. Sex war leider nicht angesagt, da der Stundenplan voll war und die Freunde auch Aufmerksamkeit wollten. Wenn sich die Gruppen allerdings trafen, grinsten sich Harry und Draco an, sahen nur den jeweils anderen. Harrys Herz klopfte hart vor Verliebtheit, da ihm der Slytherin immer schöner vorkam - Draco ging es ebenfalls so.
So bemerkte Harry nicht, dass Dumbledore selten im Schloss war, die Zauberer in Aufruhr waren. Eines Nachts ging der Alarm los, Harry schreckt auf. Er stürzte zum Fenster, sah das dunkle Mal, seine Miene verdüsterte sich.
"Harry! Harry!", kam Hermine ins Jungenzimmer gestürzt, sie zitterte. Harry nahm sie beschützend in den Arm, wiegte sie umher.
"Es wird alles gut ausgehen, glaube mir.", wisperte er ihr zu, Hermine versteifte sich.
"Wir müssen etwas tun, Harry.", hauchte sie leise, Harry schüttelte den Kopf.
"Nein, das werden wir nicht. Ich halte mich aus dem Krieg raus, Mine. Bleibt alle hier, ja? Ich gehe nachschauen.", redete Harry ruhig auf sie ein, Hermine nickte betrübt. Ron nahm sie ihm ab, zog sie auf sein Bett und legte die Decke um sie.
"Bleib ruhig, Mine, es wird alles gut gehen.", streichelte er ihr Haar, Hermine versuchte stark zu sein. Obwohl Harry vom Krieg nichts mehr wissen wollte, war er dennoch neugierig und schlich sich in Shirt und Jeans bloßfüßig aus dem Turm.
"Potter! Zurück in den Turm, schnell!", rief ihm Mc Gonagall entgegen, die mit sämtlichen Lehrern durch den Gang eilte. Allem voran Dumbledore, der ihm mit einem Blick zu verstehen gab, dass der Kampf nun beginnen würde. Als jedoch der Name Draco Malfoy fiel, wurde Harry hellhörig. Sein Herz krampfte sich schmerzhaft zusammen, schon eilte er zurück und holte seinen Zauberumhang hervor.
"Wo willst du hin, Harry?", rief Neville bestürzt aus, Harrys Mine war eiskalt.
"Irgendetwas ist mit Draco. Ich muss herausfinden was. Macht euch keine Sorgen, ja? Ich bin bald wieder hier.", versprach er ihnen und rauschte ab. Mit schnellen Schritten, unsichtbar, hetzte er zum Kerker, Schluchzen kam ihm entgegen. Das Gemälde stand weit offen, Harry schlängelte sich hindurch. Snape stand im Gemeinschaftsraum und wies die Schüler an Ruhe zu bewahren und dort zu bleiben. Sobald Snape gegangen war, lüftete Harry seinen Umhang, die Schüler sprangen kreischend zurück.
"Potter! Was machst du denn hier!", stammelte Pansy weinend, Harry sah sie alle kalt an.
"Harry! Gut, dass du hier bist! Draco! Draco ist....!", stammelte Blaise leise, klammerte sich an Harry.
"Was ist mit Draco. Sag schon, Blaise!", blaffte Harry vor Sorge los, Blaise sah ihn traurig an.
"Er wurde gerufen und ich glaube, dass der dunkle Lord von eurer Bindung weiß. Er hat dich reingelegt, Harry, denn er kennt Dracos Gedanken. Da bin ich mir sicher. Harry! Draco liebt dich! Und der Lord hasst dich! Wenn er davon weiß, wird er Draco quälen, um dich fertig zu machen! Er hält sich zwar an euren Pakt, trotzdem will er dich leiden sehen! Harry! Bitte! Was sollen wir nur tun!"
Harrys Gesicht verzog sich zu einer wütenden Fratze, seine Augen glühten giftig grün auf.
"So ist das also? Trotzdem ist noch nichts bewiesen. Wenn es aber so sein sollte, dann reiß ich Voldemort den Arsch auf. Egal ob ich dabei sterben sollte oder nicht. Wenn er Draco auch nur ein Haar krümmt, dann wird er leiden.", zischte Harry eiskalt. Die Schüler starrten ihn hoffnungsvoll an, hatten aber Heidenschiss und Respekt vor ihm. Ja, Harry beherrschte die dunkle Magie und das besser als Voldemort.
"Ich werde ihn suchen gehen und ihr bekommt ihn wieder.", knurrte Harry, drehte sich um und verließ den Gemeinschaftsraum.
"Viel Glück, Harry.", wisperte Blaise ihm hinterher, doch konnte er nicht ruhig bleiben. Langsam drehte er sich um, sah seine Freunde und Kameraden an.
"Wir helfen ihm, oder?", fragte er in die Runde, viele der Schüler nickten.
"Und ob!", riefen sie aus, machten sich startklar. Als eine kleine Gruppe an Slytherin sich aus den Kerkern stahl, begegneten sie auf den Gängen einigen von Gryffindor. Schockiert starrten sie sich an, seufzten erleichtert aus.
"Was macht ihr denn hier?", wisperte Blaise leise, Theodore Nott stellte sich direkt neben ihn.
"Na was wohl! Harry beistehen, wenn es sein muss.", knurrte Ron, ballte seine Hand zur Faust.
"Na wenn das so ist, dann sind wir ja schon mehrere.", grinste Blaise teuflisch, sie waren sich einig. Mit schnellen Schritten liefen sie den Gang entlang, während der Krieg schon begonnen hatte und farbige Zauber durch die dunkle Nacht schossen. Schreie erklangen, ließen Schauer über die Rücken der Schüler jagen.
°°°°
Harry hetzte auf das Gelände von Hogwarts hinaus, verbarg sich noch immer unter seinem Tarnumhang. Er wollte sich so lange nicht einmischen, so lange es keine Beweise gab. Als er jedoch sämtliche Todesser antraf, wusste er, Voldemort war nicht weit weg. Dumbledore und der geschlossene Orden des Phoenix standen bereits unter Beschuss, wehrten sich - ebenso mit schwarzmagischen Flüchen. Harry lächelte ein wenig, denn genauso ging es. Einige der Todesser lagen Blut überströmt und tot am Rasen, was Harry nur kalt belächelte. Dumbledore hatte gerade eine Verschnaufpause, sah sich suchend um.
"Professor?", erklang eine Stimme neben ihn, Dumbledore zuckte zusammen.
"Harry? Was machst du hier? Ich dachte...", wisperte Dumbledore leise, versuchte keine Aufmerksamkeit zu erregen.
"Was ist mit Draco.", kam Harry gleich auf den Punkt, Albus wirkte schuldbewusst.
"Voldemort hat ihn. Er hetzte sämtliche Todesser auf mich, konnte mit Draco in den Wald flüchten. Hat es etwas mit dir zu tun? Mit eurer Beziehung?", fragte Dumbledore leise, beide duckten sich - Flüche zogen über sie hinweg, weitere Schreie erklangen.
"Woher... Vielleicht. Draco und ich kamen uns näher und Draco wollte nie ein Todesser werden. Sein Vater hatte in gezwungen und ich vermute, Voldemort hatte seine Gedanken gelesen. Blaise meinte, er hält sich an den Vertrag und trotzdem will er mich leiden sehen. Und er wird Draco quälen, vielleicht sogar töten.", zischte Harry unterkühlt, Albus nickte nachdenklich.
"Das glaube ich auch. Was hast du vor, Harry?"
"Ich werde Draco retten, ganz einfach. Voldemort hielt sich nicht an den Vertrag, denn es stand darin, dass er meine Freunde in Ruhe lassen sollte. Geben Sie mir bitte das Pergament.", meinte Harry ruhig, Albus zog es hervor und übergab es ihm.
"Aber Harry, ich dachte..."
"Ich wollte mich nicht in den Krieg einmischen. Aber wenn Voldemort so ein Arsch ist, dann werde ich ihn zur Strecke bringen. Keiner legt sich ungestraft mit Harry Potter an.", knurrte Harry wild, Albus nickte.
"Du weißt aber, dass du sterben könntest? Harry, ich will, dass du lebst. Wie du es wolltest, hatten wir fast alle Horcruxe gefunden und sie vernichtet. Dein Pergament fehlt.", erwiderte Albus leise, Harry seufzte.
"Ich kann meinem Schicksal anscheinend nicht entrinnen. Wer weiß wie die Zukunft aussieht." Plötzlich fiel Harrys Umhang, Dumbledore fasste ihn und verstaute ihn sofort.
"Harry!", rief Remus erstaunt aus, doch Harry stapfte sehr wütend auf den Wald zu.
"Alles herhören! Folgt Harry! Beschützt ihn und haltet die Todesser auf!", brüllte Albus los, der Orden reagierte sofort. Todesser stürmten auf Harry zu, doch dieser hob nur seitlich die Hand, schickte eine Schockwelle los und wirbelte sie Meterweit über den Rasen. Remus, Tonks und die anderen staunten nicht schlecht, eilten Harry sofort hinterher. Der dunkle Wald verschluckte ihn sogleich, heiße Wut pulsierte durch seine Adern. Egal wer ihm entgegen kam, dieser jemand musste sterben. Inzwischen waren es zwei der Todesser, die Harry über den Jordan schickte und genüsslich ihren Tod beiwohnte. Nein, Harry besaß kein Herz mehr, er fühlte nur noch blanke Wut und trotzdem war da noch etwas... Liebe... Liebe für Draco Malfoy. Ob Draco ihn auch liebte? Wenigstens ein bisschen?
Harry schlug die Äste beiseite, stieg über Wurzeln und marschierte den kleinen Pfad entlang. Todesschreie hallten zu ihm hinüber, doch es war ihm egal. Alles was er wollte war Voldemorts Tod. Seine Gedanken spielten ihm Streiche, gaukelten ihm vor wie es Draco ging, was er durchmachen musste. Harry merkte dabei nicht, dass die dunkle Magie von ihm vollkommen Besitz ergriffen hatte, seinen Verstand schärfte. Als das widerliche Lachen von Voldemort an sein Ohr drang, knurrte er, fletschte seine Zähne. Vor ihm erstreckte sich eine Lichtung, Voldemort sah in den Himmel und lachte immer wieder auf. Sämtliche Todesser lachten ebenso mit, da Draco zuckend am Boden lag und mit einem Unverzeihlichen gequält wurde.
Nur einer war still - Lucius Malfoy. Allerdings schien sein Herz eher für Voldemort zu schlagen, nicht für seinen eigenen Sohn. Harry schnaubte, verzog seine Nase, er war rasend vor Wut. Als Draco regungslos liegen blieb, höhnte Voldemort, Harrys Geduld war vorbei. Voldemort sah alarmierend hoch, war über Harrys Erscheinen alles andere als erstaunt.
"Ah! Harry! Schön dich wieder zu sehen!", zischelte er falsch, Harrys Mine blieb unbeeindruckt. Ein kaltes Lächeln legte sich auf seine Lippen, während Harrys Augen abermals giftgrün leuchteten, seine schwarze Aura zu pulsieren anfing. Einige der Todesser wichen zurück, hatten Respekt vor Harry. Der Gryffindor hob den Vertrag hoch, ließ ihn in seiner Hand in Flammen aufgehen.
"Schluss mit lustig, Voldi.", knurrte er nur, schon ging es los. Obwohl Voldemort und die Todesser gleichzeitig Flüche auf ihn losschickten, gelang es Harry vorzudringen, wurde nicht getroffen. Viel zu geschickt wich er aus, sprang zur Seite, rollte sich ab. Er bemerkte nicht, dass der Orden und die Schüler ihm gefolgt waren, mit den Todessern kämpften, um Harry zu beschützen. Blaise lief auf Draco zu, hatte er von Dumbledore Harrys Tarnumhang bekommen. Diesen warf er über den regungslosen Körper, zerrte Draco abseits des Kampfes und merkte sich die Stelle.
Voldemort knurrte wütend, da er erstens nicht traf, zweitens Draco verschwunden war. Harry kam beinahe um vor Sorge, da er nicht wusste, ob Draco noch lebte. Seine Wut trieb ihn an, Harry fing zu laufen an. Er wurde immer schneller und kam der Reaktion Voldemorts zuvor. Hart sprang er hoch, drehte sich und schleuderte wieder einmal seinen Fuß in Voldemorts Gesicht. Und wieder brach die Nase, was Harry herzlich egal war. Allerdings kam Voldemort früher hoch, er schrie wütend auf - Harry ignorierte es. Bevor Voldemort mit seinem Zauberstab auf ihn zielen konnte, streckte Harry den Fuß abermals seitlich aus, bewegte sein Kniegelenk und ohrfeigte Voldemort viele Male. Blut spritzte aus dessen Mund, bevor Harry ordentlich zutrat und Voldemort in einem Salto am Boden landete.
Harry spitzte die Ohren, hastige Schritte, mit wütendem Geschrei gemischt, kamen hinter ihm näher. Harry folgte nur seinem Instinkt, streckte nun den Fuß nach hinten aus und gab dem Todesser einen saftigen Tritt in den Bauch. Dieser flog schreiend einige Meter weit und während dies geschah, richtete Remus Lupin seinen Zauberstab auf den fliegenden Todesser, sprach die Todesformel aus.
"Avada Kedavra!" Der Schrei verstummte, der tote Körper klatschte am Boden auf, ein knacken war zu hören. Der Tote wäre es spätestens jetzt, da sein Genick gebrochen war. Voldemort schickte Harry ebenso in die Höhe, Harry zappelte während des Flugs und schrie auf. Blitze schlichen seinen Körper entlang und als sich Harry noch im Flug befand, riss er sich zusammen. Feuerbälle schossen aus seinen Handballen, trafen Voldemort, der schreiend zu Boden stürzte. Harry erwartete seinen Aufprall, wurde jedoch aufgefangen.
"Hab Sie, Potter.", schnarrte Snape leise, als Todesser verkleidet, doch er lächelte leicht. Ohne Harrys Antwort abzuwarten, setzte er ihn ab, Harry rannte abermals los. Snape bewunderte den jungen Mann, der so verbittert kämpfte. Er selber bewies nun sein wahres Gesicht, trat an die Stelle von Dumbledore und bekämpfte die Todesser mit dem Orden des Phoenix zusammen. Er fragte nicht nach, woher sie alle nun die schwarze Magie beherrschten, doch vermutete er durch die Information und Hilfe des Potterjungens.
Harry zückte seinen Zauberstab, feuerte einen Spruch nach den anderen ab. Voldemort tat es ihm gleich, die Flüche trafen sich in einem Farbenstrudel. Sie kämpften um Vorherrschaft, Harry schrie auf. Die Flüche konnten den Druck nicht standhalten, explodierten und rissen Harry und Voldemort von den Füßen. Sie beide wurden verletzt, kamen keuchend auf die Beine. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren flogen die nächsten Flüche auf sie zu. Harry wich gekonnt aus, Voldemort tat sich etwas schwer. Schreie erklangen im Hintergrund und bevor der nächste Todesser den tödlichen Fluch auf Harry sprechen konnte, deckte ihn Hermine. Harry nahm es im Augenwinkel wahr, lächelte Hermine dankbar zu. Er hätte sich schon denken können, dass sie sich ebenfalls einmischte, genauso wie Ron, Dean, Seamus und Neville. In Sekundenschnelle hatte er mitbekommen, dass Neville Longbottom sich hervorragend duellierte, mehr denn je zustande brachte. Ja, auch er hätte das Zeug gehabt ein Auserwählter zu sein, dachte sich Harry.
Harry sprang gerade auf Voldemort zu, egal ob ihn der harte Fluch die Schulter aufriss, oder nicht. Er prügelte auf Voldemort ein, schlug ihn immer wieder und voller Hass ins Gesicht. Katapultierte seine Faust in die gebrochene Nase, was Voldemort aufschreien ließ. Zwei knochige Hände stemmten sich in Harrys Brust, ein heißer Schmerz drang durch sie hindurch. Harry schrie abermals los, wurde nochmals in die Höhe katapultiert. Diesmal drehte er sich, kam mit den Füßen als erstes auf und rutschte mit ihnen am feuchten Waldboden auf der Lichtung entlang. Harry hatte sich gerade gefangen, da schrie Voldemort die tödlichen Worte. Harry riss die Augen auf, für eine Sekunde stand die Zauberwelt still. Auch Harry schoss diesen ab, legte all seine Verzweiflung und Hass in den Unverzeihlichen.
Und beide Flüche trafen...
Harry sah nur noch den weißen Blitz, spürte Kälte und dann war es vorbei. Die Schüler schrieen auf, töteten wahllos Todesser, da Schmerz sie übermannte. Selbst Tonks brach einem der Todesser mit bloßen Händen das Genick, als sie Harrys letzten Kampfzug sah. Die gute Seite hatte gewonnen, denn Voldemort ging - anders als Harry - schreiend zu Boden, blieb dort tot liegen. Als der Krieg vorbei war, die Todesser aufgaben, darunter befand sich Malfoy sen. - gefangen genommen von Severus Snape, stürzten die nahe stehenden auf Harry zu. Dumbledore stolperte beinahe, als er Harrys Stöhnen vernahm, er fing vor Freude zu lachen an. Sämtliche Mitglieder des Ordens, Schüler und Freunde standen bei Harry, knieten am Boden und untersuchten ihn.
Harry öffnete langsam seine Augen, er fing zu husten an.
"Schätze, ich bin doch nicht tot, oder? Oder es hat euch alle erwischt und der Himmel sieht echt scheiße aus.", krächzte er leise, Gelächter erklang.
"Nein, Harry! Du hast es überlebt! Die alte Macht hatte dich beschützt. Die Liebe, Harry.", meinte Dumbledore gerührt, strich Harry die verschwitzten Strähnen aus dem Gesicht.
"Die Liebe?", stöhnte Harry auf, die anderen nickten.
"Ja, die Liebe deiner Eltern und auch einer anderen Person. Wir alle wissen aus Erzählungen, dass der Schein des Fluches da besonders groß ist. Aber bei dir war es übermächtig, deine Aura strahlte auf einmal so hell und glühend, es war unglaublich. Scheint, als würde dich ein blonder Slytherin wirklich sehr lieben.", sprach Tonks ihn an, Harry rappelte sich hoch.
"Was ist mit Draco?", wisperte er leise, er keuchte und spuckte Blut.
"Hier! Er ist hier!", rief Blaise aus, winkte ihnen zu und lief auf die getarnte Stelle zu. Harry ächzte noch immer vor Schmerz, kam auf die Beine und stolperte auf die Stelle zu. Blaise zog Draco bereits den Tarnumhang ab, Harry blieb das Herz stehen.
"Draco?", wisperte er leise, sank auf die Knie und legte seinen Kopf auf dessen Brustkorb. Ein Grinsen huschte über seine Lippen.
"ER LEBT!"
°°°°
Leider gab es auch einige Tote zu verzeichnen, einige waren sogar Schüler. Harry hatte Angst, dass es seine Freunde getroffen hatte, doch diese Angst blieb unbegründet. Zwar waren alle ziemlich ramponiert, aber am Leben. Gemeinsam gingen oder humpelten sie auf die Krankenstation, wurden von Poppy sofort behandelt. Dumbledore wurde als einer der ersten behandelt und als er fertig war, informierte er Askaban und das Ministerium. Die Todesser wurden abgeführt und Voldemorts Tot bestätigt. Während Harry und seine Freunde nur einen Tag bleiben mussten, benötigte Draco zwei Tage. Harry überwachte ihn natürlich immer wieder, machte sich Sorgen.
Als es so weit sein sollte, saß Harry nervös in der großen Halle, knetete seine Hände. Die Türen schwangen ein weiteres Mal auf, Draco kam herein. Zwar wirkte er noch ein wenig schwach, wurde von Blaise gestützt, aber er war glücklich. Als er Harry entdeckte, blieb er stehen, strahlte ihn an.
"Nun geh schon.", wisperte Hermine ihm zu, Harry erhob sich. Sämtliche Augenpaare waren auf ihn gerichtet, Harry wirkte sehr nervös. Er wusste nicht, dass Draco bereits über alles informiert war, Harry ihn suchen gegangen war. Bedeutete es vielleicht, dass Harry ihn genauso liebte? Unschlüssig standen sie sich gegenüber, brachten vorerst kein Wort hervor.
"Draco..."
"Harry...." Verlegen kratzten sie sich am Kopf, grinsten sich danach an.
"Harry, ich wollte dir etwas sagen. Das hätte ich schon viel früher tun sollen. Währe das Glück nicht auf unserer Seite gestanden, die Chance wäre vorbei. Also Harry? Ich wollte dir sagen, dass ich dich.. ich dich... mag, ja.", nuschelte Draco leise, seine Wangen färbten sich rot. Harrys Grinsen wurde breiter, er blitzte Draco an.
"Nur mögen?", fragte er leise, Dracos Wangen wurden dunkler.
"Nein, nicht nur. Ich mag dich noch mehr.. viel mehr.", murmelte Draco, rollte mit den Augen und lächelte Harry leicht an.
"Nur viel mehr mögen?", kicherte Harry, strahlte Draco an. Dracos Miene verdüsterte sich, er schnaufte.
"Du willst es wohl auf die harte Tour, was?", zischte er leise, Harry nickte sogleich. Darauf hin zog Draco ihn zu sich, nahm ihn in den Arme und legte sanft seine Lippen auf die von Harry. Dann nahm er einen kleinen Abstand, sah Harry tief in die Augen.
"Ich habe mich in den Idioten Harry Potter verliebt. Ist das zu fassen? Ich liebe Harry Potter. Was sagst du dazu?", fragte er ernst, Harry blinzelte ein wenig und grinste im Kreis.
"Cool."
"Was? Nur cool? Magst du mich denn nicht?", brauste Draco auf, wollte sich schon zurückziehen.
"Da springe ich über meinen Schatten und beichte dir meine Liebe und was machst du?", rief er aus, Harry fing zu lachen an. Schnell schnappte er sich Dracos Gesicht, hielt es fest.
"Ich habe mich in den Idioten Draco Malfoy verliebt. Ist das zu fassen? Ich liebe Draco Malfoy... Draco, ich liebe dich doch auch. Und? Was sagst du dazu?", wisperte Harry leise, Draco schmolz in seinen Armen dahin. Nun zerquetschte er Harry beinahe, als er ihn an sich riss und leidenschaftlich küsste. Die Reaktionen darauf waren beiden egal. Es gab allerdings nur wenige, denen es nicht gefiel, doch damit hatten sie Pech. Der Rest der Halle klatschte Beifall, die beiden hatten sich verdient.
°°°°
Der Krieg war vorbei, die Zeitungen berichteten davon. Eine Totenfeier wurde abgehalten, zu Ehren der gefallenen Schüler, Lehrer und Freunde. Zwei Tage darauf folgte ein Fest, um die neue Zauberwelt zu feiern. In diesen Tagen wurde auch Draco Malfoy verhört, unter Veritaserum gestellt. Eigentlich durfte man dies nicht, doch in diesem Falle machte man eine Ausnahme. So wurde Draco freigesprochen, das Mal verschwand. Gemeinsam mit Harry konnte er jetzt eine sorgenfreie Zukunft aufbauen - vielleicht ohne schwarze Magie. Denn was sie nicht umbrachte, machte sie nur stärker.
ENDE
°°°°
Sorry, ist komisch geworden. Besonders der Schluss. *seufz* Trotzdem hoffe ich, dass es ein kleines bisschen gefallen hat. Verzeiht bitte.
Eure für immer, darkgugi
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