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Geschichte: Fanfiktion
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von The Voice
erstellt: 28.12.2005
letztes Update: 28.12.2005
Geschichte, Drama / P6
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
so jetzt kriegt ihr hier mal ne Dosis Dramatik. Mir fiel die Story zufällig ein, als ich mir von Tokio Hotel Schwarz angehört habe. Bitte nicht weinen, Tom lebt in wirklichkeit ja noch.^^
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Ich kenne viele Menschen, die sagen sie wollen noch mal die Zeit zurück drehen, weil sie dort glücklich waren. Ich kann sie auch irgendwie verstehen. Ich war bis vor zwei Monaten auch noch glücklich, aber das hat sich von eine Sekunde auf die Andere geändert.
Immerhin war ich glücklich mit Tom zusammen. Keiner wusste es außer Georg und Gustav. Immerhin gehörten sie zu unseren besten Freunden.
Wir waren mal wieder shoppen. Nur wir vier, ohne Bodyguards, ohne Fans und vor allem ohne Manager. Du wolltest noch mal in diesen komischen Hip Hopper Laden und ich hab gesagt, das ich schon mal mit den anderen Beiden zu Mc Doof vorlaufen würde. Du hast gegrinst, mir durch die Haare gefahren und bist dann bei grün über die Straße gelaufen. Was ich da noch nicht wusste war, das ich lieber hätte gehen sollen. Ich hörte quietschende Reifen und drehte mich in deine Richtung. Doch in dem Moment hatte dich der schwarze Mercedes schon erfasst. Ich schrie, Gustav schrie, und Georg stand wie angewurzelt da. Ich ließ meine Einkaufstüten fallen und bin zu dir gerannt. Du hast schwer geatmet und meinen Namen gesagt, also hab ich deine Hand genommen und hab dich angesehen.
Der Fahrer war aus dem Auto gesprungen und rief sofort einen Notarzt. Ich flüsterte dir immer wieder zu, das alles Gut werden würde. Du hast gegrinst und gesagt, das es schon so wie immer wäre. Das wir immer in Schwierigkeiten kamen und doch wieder gesund raus kamen. Mir standen die Tränen in den Augen, doch ich hab dich angelächelt und genickt. Ja so wars immer. Ich hoffte das es auch dieses mal so sein würde. Gustav und Georg waren auch schon bei uns angekommen und Gustav legte deinen Kopf auf seinen Schoß, damit du nicht an irgendwas ersticken konntest. Du hast gemeckert und gemeint du wärst doch kein Baby, woraufhin ich leicht lachen musste. Ja, so warst du schon immer. Viel zu stur um dir helfen zu lassen.
Zwanzig Minuten später kam auch schon der Krankenwagen und du wurdest auf einer Trage hinein geschoben. Ich stieg ebenfalls ein, denn ich wollte dich nicht alleine lassen. Du hast gesagt ich wäre schlimmer als unsere Oma und sogar der Notarzt musste grinsen. Doch zwei Kilometer vorm Krankenhaus entfernt hast du plötzlich meine Hand gedrückt, mich zu dir gezogen und mich geküsst. Ich verstand nicht was das sollte, wehrte mich aber auch nicht dagegen. Du hast mir ein Sorry Alter' zugemurmelt und auf einmal setzte dein Herzschlag aus. Die Sanitäter und der Notarzt haben wirklich alles versucht um dich zurück zu holen. Ich saß nur da, hielt weiter deine kalte Hand und sah dich an. Du hast ausgesehen als ob du nur schliefst. Doch leider wusste ich es besser. Eine Woche später war deine Beerdigung. Der Rest von unserer Band war da. Genauso wie unsere Großeltern, Mama und ihr neuer Freund. Ansonsten keiner. Ich wollte es so, denn die meisten wollten nur dabei sein um dich ein letztes mal zu sehen, und ich wollte nicht das du Gesprächsthema Nummer eins in ganz Magdeburg würdest. Ich warf dir eine weiße Lilie ins Grab, das war immer deine Lieblingsblume gewesen. Die Blume des Todes. Du hast immer gesagt sie würde dich an mich erinnern. Zart und zerbrechlich und doch willensstark und überlebensfähig.
Inzwischen sind ja schon zwei Monate vergangen und Tokio Hotel gibt es nicht mehr. Wir haben uns aufgelöst. Aber jeder von uns hat immer noch irgendwie mit Musik zu tun, so wie du es mal in einem Interview gesagt hattest.
Georg ist nach Amerika zu seinem Onkel gezogen, der dort eine Plattenfirma hat. Er macht dort gerade eine Ausbildung als Musikmanager. Ich bin ziemlich stolz auf ihn. Sein Traum ist es eine Band wie wir eine waren zu finden und groß raus zu bringen. Aber erst wenn er mit der Ausbildung fertig ist, denn er will unbedingt wieder nach Magdeburg zurück kommen.
Gustav ist nach Frankreich gegangen, wo seine Oma wohnt. Außerdem besucht er dort die Universität. Sein Hauptfach ist Computertechnik, denn er will ein Studio aufmachen wenn er fertig ist, um Newcomer Bands zu fördern. Auch ihn bewundere ich sehr, denn er und Georg wollen sich zusammen tun. Die Firma soll übrigens Kaulitz & Co GmbH heißen. Ich musste grinsen als er mir dies per E-mail schickte.
Und ich. Ja ich hab mich wohl am meisten verändert. Meinem Style bin ich treu geblieben. Aber ich bin jetzt Mitglied in einer Selbsthilfegruppe und versuche Jugendlichen zu helfen, die ebenfalls eine geliebte Person verloren haben.
In der Schule hab ich eine Musik AG gegründet. Denn ich will einfach, das sich die Leute trauen das zu singen was sie fühlen, so wie wir es auch immer gemacht haben. Ich will einfach das sie sich nicht um die Meinung anderer scheren und eine Persönlichkeit und Selbstvertrauen entwickeln.
Aber wenn ich wirklich nicht weiter weiß, gehe ich an Toms Grab und frage ihn. Und manchmal weht dann ein Wind, als ob er mir antworten würde. Dann weiß ich immer genau was ich tun muss.
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Ich kenne viele Menschen, die sagen sie wollen noch mal die Zeit zurück drehen, weil sie dort glücklich waren. Ich kann sie auch irgendwie verstehen. Ich war bis vor zwei Monaten auch noch glücklich, aber das hat sich von eine Sekunde auf die Andere geändert.
Immerhin war ich glücklich mit Tom zusammen. Keiner wusste es außer Georg und Gustav. Immerhin gehörten sie zu unseren besten Freunden.
Wir waren mal wieder shoppen. Nur wir vier, ohne Bodyguards, ohne Fans und vor allem ohne Manager. Du wolltest noch mal in diesen komischen Hip Hopper Laden und ich hab gesagt, das ich schon mal mit den anderen Beiden zu Mc Doof vorlaufen würde. Du hast gegrinst, mir durch die Haare gefahren und bist dann bei grün über die Straße gelaufen. Was ich da noch nicht wusste war, das ich lieber hätte gehen sollen. Ich hörte quietschende Reifen und drehte mich in deine Richtung. Doch in dem Moment hatte dich der schwarze Mercedes schon erfasst. Ich schrie, Gustav schrie, und Georg stand wie angewurzelt da. Ich ließ meine Einkaufstüten fallen und bin zu dir gerannt. Du hast schwer geatmet und meinen Namen gesagt, also hab ich deine Hand genommen und hab dich angesehen.
Der Fahrer war aus dem Auto gesprungen und rief sofort einen Notarzt. Ich flüsterte dir immer wieder zu, das alles Gut werden würde. Du hast gegrinst und gesagt, das es schon so wie immer wäre. Das wir immer in Schwierigkeiten kamen und doch wieder gesund raus kamen. Mir standen die Tränen in den Augen, doch ich hab dich angelächelt und genickt. Ja so wars immer. Ich hoffte das es auch dieses mal so sein würde. Gustav und Georg waren auch schon bei uns angekommen und Gustav legte deinen Kopf auf seinen Schoß, damit du nicht an irgendwas ersticken konntest. Du hast gemeckert und gemeint du wärst doch kein Baby, woraufhin ich leicht lachen musste. Ja, so warst du schon immer. Viel zu stur um dir helfen zu lassen.
Zwanzig Minuten später kam auch schon der Krankenwagen und du wurdest auf einer Trage hinein geschoben. Ich stieg ebenfalls ein, denn ich wollte dich nicht alleine lassen. Du hast gesagt ich wäre schlimmer als unsere Oma und sogar der Notarzt musste grinsen. Doch zwei Kilometer vorm Krankenhaus entfernt hast du plötzlich meine Hand gedrückt, mich zu dir gezogen und mich geküsst. Ich verstand nicht was das sollte, wehrte mich aber auch nicht dagegen. Du hast mir ein Sorry Alter' zugemurmelt und auf einmal setzte dein Herzschlag aus. Die Sanitäter und der Notarzt haben wirklich alles versucht um dich zurück zu holen. Ich saß nur da, hielt weiter deine kalte Hand und sah dich an. Du hast ausgesehen als ob du nur schliefst. Doch leider wusste ich es besser. Eine Woche später war deine Beerdigung. Der Rest von unserer Band war da. Genauso wie unsere Großeltern, Mama und ihr neuer Freund. Ansonsten keiner. Ich wollte es so, denn die meisten wollten nur dabei sein um dich ein letztes mal zu sehen, und ich wollte nicht das du Gesprächsthema Nummer eins in ganz Magdeburg würdest. Ich warf dir eine weiße Lilie ins Grab, das war immer deine Lieblingsblume gewesen. Die Blume des Todes. Du hast immer gesagt sie würde dich an mich erinnern. Zart und zerbrechlich und doch willensstark und überlebensfähig.
Inzwischen sind ja schon zwei Monate vergangen und Tokio Hotel gibt es nicht mehr. Wir haben uns aufgelöst. Aber jeder von uns hat immer noch irgendwie mit Musik zu tun, so wie du es mal in einem Interview gesagt hattest.
Georg ist nach Amerika zu seinem Onkel gezogen, der dort eine Plattenfirma hat. Er macht dort gerade eine Ausbildung als Musikmanager. Ich bin ziemlich stolz auf ihn. Sein Traum ist es eine Band wie wir eine waren zu finden und groß raus zu bringen. Aber erst wenn er mit der Ausbildung fertig ist, denn er will unbedingt wieder nach Magdeburg zurück kommen.
Gustav ist nach Frankreich gegangen, wo seine Oma wohnt. Außerdem besucht er dort die Universität. Sein Hauptfach ist Computertechnik, denn er will ein Studio aufmachen wenn er fertig ist, um Newcomer Bands zu fördern. Auch ihn bewundere ich sehr, denn er und Georg wollen sich zusammen tun. Die Firma soll übrigens Kaulitz & Co GmbH heißen. Ich musste grinsen als er mir dies per E-mail schickte.
Und ich. Ja ich hab mich wohl am meisten verändert. Meinem Style bin ich treu geblieben. Aber ich bin jetzt Mitglied in einer Selbsthilfegruppe und versuche Jugendlichen zu helfen, die ebenfalls eine geliebte Person verloren haben.
In der Schule hab ich eine Musik AG gegründet. Denn ich will einfach, das sich die Leute trauen das zu singen was sie fühlen, so wie wir es auch immer gemacht haben. Ich will einfach das sie sich nicht um die Meinung anderer scheren und eine Persönlichkeit und Selbstvertrauen entwickeln.
Aber wenn ich wirklich nicht weiter weiß, gehe ich an Toms Grab und frage ihn. Und manchmal weht dann ein Wind, als ob er mir antworten würde. Dann weiß ich immer genau was ich tun muss.
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