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von gugi28    erstellt: 27.12.2005    letztes Update: 27.12.2005    Geschichte, Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
"Was denn?", krächzte Harry, er war ein wenig verwirrt.

"Da ich zurück nach Durmstrang gehe... ähm... Dürfte ich vielleicht mit dir angeben? Also allen sagen, dass wir ein Paar waren? Ohne dem letzten Zwischenfall?" Jonas nestelte an seinem Winterumhang und wirkte dabei etwas verlegen. Harry find zu grinsen an.

"Natürlich darfst du das. Schließlich war dies meine glücklichste Beziehung seit langem. Ehrlich.", nickte Harry und Jonas strahlte.

"Danke! Du, Harry? Ich glaube meine Kutsche wartet. Das Gepäck wurde schon hingebracht. Nun heißt es Abschied nehmen.", erläuterte er leise, Harry wirkte betrübt.

"Ja, das heißt es wohl.", stimmte er ihm zu.

"Nur noch eine allerletzte Sache, bitte, Harry.", wimmerte Jonas beinahe, Harry sah ihn abwartend an.

"Und was wäre das?"

"Ein letzter Kuss, Harry." Der Gryffindor überlegte eine Weile, er fühlte sich ein wenig überfordert. Obwohl Jonas ihm das Herz gebrochen hatte, hatte er ihm trotzdem die Liebe gezeigt und Harry sein Herz geschenkt. Ohne weiter darüber nachzudenken trat er einen Schritt nach vorne, legte seinen Kopf seitlich und küsste seinen Ex-Freund sanft und innig. Jonas seufzte zufrieden, nahm Harry fest in den Arm und knabberte an seinen Lippen, plünderte zärtlich seinen Mund. Harry konnte Jonas Liebe deutlich fühlen und lächelte in den Kuss hinein. Ja, der Betrug schmerzte noch immer, doch in diesem Moment fühlte er nur die wahre Liebe, die ihn umhüllte. Jonas hatte nicht gelogen. Nach einiger Zeit lösten sie sich voneinander, Jonas strahlte.

"Danke für alles, mein Liebling. Jetzt stehen wir beide hier und haben Liebeskummer. Ich, weil ich dich verlassen muss und dir das angetan habe und du, weil du von mir betrogen wurdest, mir vertraut hattest, mich liebtest, und trotzdem einen anderen Jungen dein gesamtes Herz schenkst. Du denkst, dass er dich nicht liebt, aber du hast keine Ahnung wie er dich vor mir verteidigte. Gib nicht auf, Harry, die Chance ist da. Und frag nicht nach wie - finde es selber heraus.

Gut, ich muss jetzt endgültig gehen. Pass auf dich auf, ja? Und vielleicht schreibst du mir ja irgendwann einmal. Leb wohl, Harry." Ein letzter kurzer Kuss und schon schritt er im Schnee davon. Harry seufzte leise, fühlte sich um einiges leichter. Auch wenn der Schmerz noch immer anwesend war, so fühlte er sich ein wenig leichter. Nur bei einem war er sich nicht sicher: Draco Malfoy. Wehmütig sah er Jonas nach, bis er in der weißen Landschaft verschwand.

°°°°

"Bist du sicher, dass du nicht mit zu uns kommen willst?", erkundigte sich Ron, schmiss die letzten Sachen in seinen Koffer. Nur noch eine Stunde, dann mussten die Schüler nach Hause fahren.

"Nein, danke. Ich will alleine sein. Ich bekomme das schon hin, macht euch keine Sorgen um mich, Leute, ja?", grinste Harry schief, doch war er noch immer nicht der Alte. Auch wenn er nun zum Unterricht ging, der bis zu den Ferien andauerte, so wirkte er verschlossen und verhielt sich still.

"Okay, aber wenn du etwas brauchst, sind wir für dich da. Schreibe uns, wenn etwas sein sollte, ja? Schöne Weihnachten, Harry.", erwiderte Ron leise, zog Harry zu sich und umarmte ihn freundschaftlich.

"Krall ihn dir.", flüsterte er leise, Harry verstand nur Bahnhof.

"Wen meinst du denn?", stutzte er ein wenig, Ron lachte.

"Du weißt genau wen ich meine!", rief er lachend aus, als er Harry wieder frei ließ. Auch die anderen fingen zu lachen an, Harry wurde leicht rot im Gesicht.

"Idioten. Euch auch schöne Weihnachten.", nuschelte er leise, weiterhin lachend zogen die anderen nun ab. Harry war alleine, als die Türe sich schloss, plötzlich fühlte er sich einsam - doch war er zu Hause. Ja, in drei Tagen war Weihnachten, doch würde er alleine feiern. Wie trostlos. Als es Zeit fürs Mittagessen wurde, blieb Harry im Schlafsaal. Er hatte keine Lust mit den Lehrern gemeinsam zu essen, da sowieso wenige der Schüler hier bleiben würden. Etwas erstaunt fing er zu blinzeln an, als sich sein Mittagessen am Bett manifestierte - aber wer hatte es ihm geschickt? Dumbledore? Hungrig machte er sich darüber her, verputzte alles und sank danach zufrieden in sein Bett zurück. Mit einem Plopp verschwand das Tablett und Harry überlegte weiter. Obwohl er sich mit Jonas ausgesprochen hatte, wütete noch immer der leise Schmerz in ihm. Wie sollte er diesen je verarbeiten können?

Wie sollte er wieder vertrauen können? Und hatte er tatsächlich Chance bei Draco Malfoy? Höchstwahrscheinlich nicht, da dieser ja mit Pansy zusammen war. Harry hatte allerdings in seiner Trauer nicht gemerkt, dass es keine Küsse mehr zwischen den beiden gab, dass Draco weiterhin neutral ihm gegenüber war. Einzig und allein Harry versteckte sich in seinem Schneckenhaus, ließ niemanden an sich heran. Ein weiteres Plopp erklang, Harry wirbelte auf seinem Bett erstaunt herum. Was er dann sah, verschlug ihm beinahe die Sprache.

"Was..", fing er leise an, rieb sich die Augen und richtete seine Brille. Eine etwas verwirrte Person stand mittig im Schlafsaal der Gryffindors, drehte sich hastig um seine eigene Achse und richtete sich den langen, weißen Bart. Eine rote Zipfelmütze zierte seinen Kopf, an dessen Ende baumelte ein kleines Glöckchen. Wie es bei einem Weihnachtsmann der Fall war, trug der Junge eine übergroße, rote Jacke mit schwarzen und breiten Gürtel. Rote Hosen kleideten seine Beine, schlackerten an ihnen umher, schwarze Stiefel vollendeten den Gesamteindruck. Braune Augen musterten den starren Jungen, der auf seinem Bett saß und seinen Mund offen stehen hatte.

"Hey? Was.. was machst du denn hier?", fragte Harry, als er seine Stimme wieder gefunden hatte.

"Ich? Ähm.. tja... Weiß ich selber nicht so genau. Du kannst allerdings Weihnachtsmann oder Santa zu mir sagen.", brummte der andere Junge, trat nun näher und fegte seine Mütze nach rückwärts. Harry wirkte etwas enttäuscht, da er gerne Draco gesehen hätte, doch dieser war doch bei seinen Eltern. Rehaugen beäugten den schwarzhaarigen Gryffindor, der leise seufzte.

"Weihnachtsmann? Müsst der nicht dicker sein?", grinste Harry schief, der Weihnachtsmann lächelte ein wenig.

"Na ja, ich achte auf meine Linie."

"Und was machst du hier?", fragte Harry weiter, Schalk spiegelte sich in seinen Augen.

"Äh.. mit dir reden."

"Ich wüsste nicht über was.", gab Harry kund, der Weihnachtsmann machte es sich Harry gegenüber auf dessen Bett bequem.

"Über alles? Was bedrückt dich denn? Kann ich dir helfen? Welchen Wunsch hast du für Weihnachten?", plapperte er los, Harry riss die Augen auf.

"Na du hast Fragen?", kicherte Harry, musterte den verkleideten Schüler vor sich.

"Vergiss es, Harry Potter. Mich kannst du nicht identifizieren. Ich habe meine Stimme und mein Aussehen ein wenig verändert, damit du nicht weißt wer ich bin. Ich könnte von einem jeden Haus sein, wie du dir denken kannst."

"Ach! Sind so viele hier geblieben?", wollte Harry gleich wissen, sein Gegenüber überlegte.

"Ähm, beim Mittagessen waren es an die 19 Leute, oder so. Du fehltest natürlich. Viele unterhielten sich über dich, da dachte ich mir, ich schaue kurz bei dir vorbei und leiste dir Gesellschaft. Beinahe aus einem jeden Haus blieben Schüler hier."

"Nicht aus jedem, denn aus Gryffindor bin nur ich über.", erklärte Harry sofort, der Weihnachtsmann überlegte.

"Ja, da hast du Recht. Gut. Dann sind also noch Ravenclaw, Slytherin und Huffelpuff über. Versuche es erst gar nicht, Harry. Du wirst nicht herausfinden woher ich komme. Ach ja! Beinahe hätte ich es vergessen dir zu sagen! Morgen findet ein kleines Fest statt. War Dumbledores Idee. So gegen 19 Uhr. Ich hoffe doch sehr du kommst?", fragte er leise, Harry überlegte.

"Weiß nicht. Wirst du auch dort sein?", kam die Gegenfrage, sein Gegenüber nickte.

"Ja, aber nur wenn du auch kommst."

"Aber ich weiß ja dann nicht wer du bist!", rief Harry aus, der verkleidete Junge lachte hell auf.

"Das ist ja auch Sinn der Sache! Wenn die anderen wüssten, dass ICH es bin, wäre ich Kartoffelbrei. Ist besser so, glaube mir. Ich will dir nur ein wenig helfen und beistehen. Also? Schieß los!" Der Weihnachtsmann legte sich auf den Bauch und baumelte mit seinen Füßen in der Luft umher, stützte sein Gesicht mit den Händen ab und wartete.

"Wieso sollte ich dir denn vertrauen?", kniff Harry misstrauisch die Augen zusammen, sein Gesprächspartner seufzte.

"Vielleicht, weil ich neutral bin? Vielleicht, weil du eben nicht weißt, wer ich bin? Vielleicht, weil du mir alles sagen und dich danach absichern kannst?", zuckte er die Schultern, Harry überlegte.

"Wie denn? Mit einem Vergessenszauber?", schlug Harry vor, sein Gegenüber nickte widerwillig.

"Na wenn es sein muss? Kannst mir ja auch eine Blockade einsetzen. Also? Willst du reden?", kam er wieder zum Thema, Harry ließ sich ins Kissen fallen und starrte an die Decke.

"Ich weiß nicht. Was soll ich dir denn erzählen?", erklang es leise, der Weihnachtsmann spuckte ein weißes Haar aus und verfluchte den langen und weißen Bart. Harry grinste, fand er den Weihnachtsmann sehr nett.

"Was du willst. Fange vielleicht damit an, wieso du so traurig bist. Ich kann dir vielleicht nicht helfen, aber zuhören kann ich.", nickte er sofort, Harrys Grinsen wuchs.

"Santa, ich bin schwul.", gab er gleich zu verstehen, braune Augen musterten ihn eingehend.

"Tja, kommt vor."

"Kommt vor? Mehr sagst du nicht dazu?", brauste Harry lachend auf, zuckende Schultern dienten als Antwort.

"Was soll ich denn sonst darauf sagen? Es war doch klar, nachdem dich ein jeder Schüler mit diesem Jonas Smith gesehen hatte....oh.. sorry." Plötzlich hielt er inne, als Harrys Blick glasig wurde.

"Es tut so weh, Santa. Es tut echt weh. Dabei... dabei hatte es so toll angefangen. Nein, eigentlich doch nicht.", überlegte Harry leise, hörte ein seufzen.

"Was jetzt? Toll angefangen, oder nicht toll?", sprudelte es ihm entgegen, Harry holte tief Luft.

"Nicht so toll. Es fing alles damit an, dass ich und Malfoy uns stritten - wie immer."

"War ja klar."

"Ja... ähm... und dann küsste er mich einfach. Und das nur, damit ich meinen Mund halte! Du hast keine Ahnung was er damit anstellte! Ich fragte mich immer, wieso ich mit Mädchen so ein Pech hatte - jetzt weiß ich es. Anscheinend bin ich schwul, denn ich reagierte auf ihn. Er lachte mich einfach so aus, weißt du? Stellte mich bloß und küsste diese Schreckschraube von Pansy Parkinson. Igitt.", schüttelte sich Harry, Santa schnaubte.

"Was war denn so verquer daran?", fragte er neugierig, Harry linste zu ihm.

"Sie ist ... Sie passt einfach nicht zu ihm, ganz einfach.", trotze Harry, Santa grinste ein wenig.

"Und wer hätte deiner Meinung nach zu ihm gepasst?", kicherte er leise, Harry wurde rot.

"Sag ich nicht.", nuschelte er ertappt, sein Gegenüber gluckste weiter.

"Typisch du. Dabei bist du doch immer so mutig?", stichelte der Übeltäter von Weihnachten, Harry knurrte.

"Hey! Santa! Ich weiß nicht wer du bist, denn du versteckst dich hinter einer Maske! Sei froh, dass ich dir generell etwas anvertraue. Ich frage mich allerdings, wieso?", murmelte Harry nachdenklich, der andere Junge kratzte sich am Kopf.

"Vielleicht weil ich nicht dein Freund bin? Weil ich dich weniger gut kenne und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehe?", zuckte dieser abermals mit den Schultern. Harry gab ihm im Stillen Recht.

"Soll ich weiter erzählen?", fragte Harry unsicher, Santa nickte, die Glocke bimmelte immer wieder, was den armen Santa anscheinend vollkommen nervte.

"Ich kam darauf, dass ich mich in Draco Malfoy verliebte. Oder war ich es schon länger? Keine Ahnung. Dieser Kuss hat mein Leben verändert, verstehst du? Und dann hänselte er mich immer, beschimpfte mich - und das tat sehr weh. Dann kam, wie du ja weißt, Jonas Smith. Himmel, sah der gut aus! Und leider hatte er zu viel Ähnlichkeit mit Malfoy. Klar, dass ich mich in ihn ebenso verliebte. Ich war einige Zeit glücklich mit ihm - wir... ähm... experimentierten sogar ein wenig.", gab Harry verlegen zu, Santa rückte näher und betrachtete ihn mit großen Augen.

"Ach? Jaaaaa? Und wie? Ich meine, wie weit seid ihr gegangen?"

"Das... ähm... sage ich dir nicht. Aber wir hatten nicht miteinander geschlafen. Ich.. ich... ich bin noch... ich... und ich wollte mich für jemanden anderen aufsparen. Ein blöder Irrglaube, weil er leider hetero ist. Aber was soll´s. Zurück zum Thema. Jonas betrog mich, ich ertappte ihn auf frischer Tat. Alles ging den Bach hinunter, war tagelang nicht ansprechbar. Komischerweise war Malfoy nett zu mir, ist es jetzt noch immer. Nicht, dass wir jetzt Freunde sind, aber wir respektieren uns. Mir gefällt das, weil er eigentlich ganz nett ist und einer Freundschaft nichts im Wege steht. Ich verstehe zwar nicht wieso er sich so verhält, aber... oh Mann!", rief Harry aus, rutschte tiefer ins Kissen, knurrte.

"Malfoy geht dir nicht aus dem Kopf, was? Wusstest du, dass er die Ferien hier verbringt?", schnurrte der Weihnachtsmann süffisant, Harry saß kerzengerade auf dem Bett.

"WAS?", kreischte er los, Santa hielt sich die Ohren zu.

"Geht´s leiser? Ja, er ist hier! Er und äh... Blaise Zabini. Dann noch Crabbe und der andere Fettsack. Habe mir die Namen nicht gemerkt. Ich hörte, dass Malfoy nicht zu seiner Mutter wollte, da sie wegen Lucius Tod depressiv ist und zu Verwandten reiste. So blieb Zabini auch hier."

"Das wusste ich nicht!", staunte Harry nicht schlecht, sein Gegenüber grinste schief.

"Harry, was wünscht du dir zu Weihnachten?", beugte er sich leicht vor, Harrys Augen wurden trübe.

"Liebe. Ich wünsche mir aufrichtige Liebe ohne Betrug. Jemand der mich meinetwillen liebt und nicht weil ich Harry Potter bin. Aber so eine Person gibt es nicht. Leider." Betroffen senkte er seinen Kopf, Santa legte eine Hand auf die seine. Zu dumm, dass er weiße Handschuhe trug. Dies ärgerte den Schwarzhaarigen besonders.

"Wer weiß? Vielleicht kann der echte Weihnachtsmann dir diesen Wunsch erfüllen? Warte Weihnachten einfach ab, ja? Oh! Shit!", stieß er aus, Harry zuckte hoch.

"Was ist?", kam es sogleich, der Weihnachtsmann sauste in die Höhe.

"Weißt du, ich wollte dir eine Freunde machen und mich mit dir unterhalten. Deshalb wandte ich diesen Zauber an. Ich war nur zu dumm mir nicht die Zeit zu merken und langsam lässt der Zauber nach. Zwar kann man in Hogwarts nicht apparieren, aber so etwas Ähnliches ist erlaubt. Halt nur in der Weihnachtszeit. Bevor ich mich demaskiere und dann ziemlich dumm dastehe verschwinde ich lieber. Aber... äh... darf ich eventuell morgen um dieselbe Zeit zu dir kommen? Darf ich? Mir hat dieses Gespräch sehr gut gefallen und finde es gut dich endlich näher kennen zu lernen. Abgemacht? Schnell!!! Mein Bart löst sich schon auf!"

"Wie? Ah! Ja! Natürlich! Morgen um dieselbe Zeit!", lachte Harry los, der Weihnachtsmann schien erfreut zu sein.

"Das finde ich cool! Bis dann!" Kurz schnippte er die Finger und weg war er.

"Mir hat es auch sehr gut mit dir gefallen, Santa. Ich frage mich nur wer du bist.", wisperte Harry mit einem Lächeln. Plötzlich freute er sich auf Weihnachten. Am Abend ging er duschen, zog sich Jeans und ein Shirt an. Darüber streifte er einen dunkelroten Pulli, dieser passte eher zur Weihnachtsstimmung. Pfeifend machte sich Harry auf den Weg in die große Halle, Weihnachtsmusik dröhnte durch die Gänge. Mit wiegendem Gang kam er schließlich an, schritt hinein und sah sich um. Santa behielt Recht. Alle waren anwesend, unterhielten sich leise und lachten sogar. Ein ungewöhnliches Bild drängte sich Harry auf, da sich die Häuser untereinander angeregt und amüsiert unterhielten.

"Harry! Schön, dass du zu uns kommst!", begrüßte ihn ein Mädchen aus Ravenclaw, mit der Harry noch nie ein Wort gewechselt hatte.

"Hier ist noch ein Platz frei!", winkte sie ihn zu sich, Harry schluckt hart. Musste er sich gerade zwischen sie und Draco Malfoy setzen? Neugierige Augen musterten ihn, so schenkte er ihnen ein kleines Lächeln und setzte sich. Seine Augen wanderten durch die Runde, er wollte unbedingt wissen WER Santa war! Draco und Blaise nickten ihm zu, lächelte ein wenig und aßen dann weiter. Ein reges Gespräch entstand, wobei das Thema auf Quidditch fiel. Harry war sofort Feuer und Flamme und musste nun erzählen, wieso er es so toll fand und wie er es schaffte, immer wieder den Schnatz zu fangen.

Draco Malfoy mischte sich natürlich auch ein, lieferte sich mit Harry ein amüsantes Duell, bei dem Blaise natürlich nicht fehlte. Anstatt Draco beizustehen, fiel er ihm in den Rücken und erklärte, dass Harry nun mal besser war als Draco. Die kleine Runde an Schülern lachte herzlich, Draco schmollte.

"Potter hatte bisher immer wieder Glück, das ist alles."

"Nein, er hat Können, Draco!", entschied Blaise, beeilte sich jedoch noch etwas hinzuzufügen.

"Aber du hast es auch! Du musst dich nur genauso begeistern wie Potter, ganz einfach.", gab er von sich, Draco knurrte.

"Du hast ja keine Ahnung von Quidditch! Ich bemühe mich sehr wohl!", giftete Draco weiter, die Lacher waren garantiert. Harry hatte sich noch nie so wohl gefühlt wie dieses Mal, verschluckte sich ein klein wenig, wobei Draco ihm herzhaft auf den Rücken schlug. Auch Dumbledore und die restlichen Lehrer sahen eher amüsiert zu, fanden es prima wie sich die Schüler untereinander verstanden. Als das Thema auf Zaubertränke kam, musste Draco natürlich sofort angeben, Harry kicherte.

"Du bist eben ein Ass darin, keine Frage! Ich bin machtlos. Zaubertränke ist nicht mein Fach!", lachte Harry befreit los, Draco nickte ein klein wenig.

"Kann sein, Potter. Aber du hättest das Zeug dazu! Streng dich ein wenig an und dann kannst du es genauso gut wie ich! Das ist alles.", erklärte er sofort, Harry schlug mit dem Kopf auf der Tischplatte auf.

"Mann.", nuschelte er leise, abermals folgte ein Lachen.

"Cool! Damit hätten wir geklärt, dass Potter der Loser in Zaubertränke ist - mit Option auf den Champion! Draco hingegen ist das in Quidditch, mit Option auf....aaaahhh! Nicht würgen! Draco! Lass das! Ich bin gleich wieder nett, versprochen!", quiekte Blaise los, sprang auf und sprintete um den runden und großen Tisch, an dem alle saßen. Harry pustete vor lachen sein Essen aus, Draco jagte dem armen Blaise hinterher.

°°°°

Harry hatte noch nie so gut geschlafen wie dieses Mal. Langsam aber sicher wurde er wieder der Alte, doch hatte er aus den vergangenen Ereignissen gelernt. Alles was passierte hatte einen Sinn im Leben. Man sollte es nicht glauben, aber ein jeder Mensch veränderte sich, lernte daraus. So auch Harry. Wenn er nicht wieder vertrauen würde, könnte er niemals lernen richtig und ehrlich zu lieben. Die Chance den falschen Partner zu erwischen war immer da - doch was wäre, wenn man sich zurückzog und den richtigen verpasste? Beim Essen, gestern, hatte er sich ausgezeichnet mit Malfoy verstanden. Der Blonde hatte allerdings kein Wort über seine Freundin Pansy verloren. Ob sie noch zusammen waren?

Voller Vorfreude zog er sich schnell an, lief die Treppen hinab und hatte auf einmal mächtigen Hunger. Als er in die Halle kam, grinsten ihn schon mehrere Schüler an, winkten ihm zu.

"Hallo Leute! Na? Auch Hunger?", rief er ihnen gut gelaunt zu, Draco rutschte sofort auf die Seite.

"Potter! Platz!", kam es sofort, gefolgt von einem Schlag auf den Stuhl neben sich. Harry verzog sein Gesicht, hatte wieder einmal die Lacher auf seiner Seite, doch seine Augen strahlten.

"Ja, ja, Malfoy! Hast mich schon vermisst, was?", grinste er schief, Draco knurrte.

"Natürlich, Herzchen! Immer wieder!", schnarrte er und vergewisserte sich, dass Harry sehr wohl neben ihm Platz nahm. Abermals fingen alle zu lachen an.

"Du bist viel zu dünn, Potter. Iss endlich.", befahl er und lud Harrys Teller voll. Blaise kicherte.

"Da fehlt noch Toast, Rühreier und Kürbissaft, Draco. Dann wäre es perfekt. Und Potter? Draco hat Recht. Würde dir besser stehen, wenn du wieder mehr auf den Rippen hättest. Langsam füllt sich deine Hose wieder - hinten - Arsch, du verstehst? Wäre schade um den. Und nein, ich bin nicht schwul.", lachte er los, während Harry knallrot wurde.

"Wieso starrst du auf meinen Arsch?"

"Ansehenswert?", erwiderte Amanda, eine Huffelpuff. Harry machte einem Heuler Konkurrenz.

"Ähm..." Er war wieder einmal ahnungslos, dass Draco Blaise mit Blicken erdolchte, weil Potters Arsch Blaise absolut nicht zu interessieren hatte!

"Eislaufen?", quiekte Sam, ein Mädchen aus Ravenclaw, viele stimmten begeistert zu.

"Nicht heute. Aber vielleicht morgen?", meinte Harry, da er keine Lust darauf hatte. Außerdem wollte ihn Santa nochmals besuchen und nahm sich vor ein wenig schicker auszusehen. An diesem Tisch gab es einen Jungen der glücklich vor sich hingrinste, da er wusste, wieso Harry nicht Eislaufen gehen wollte.

"Schade. Aber... die Ferien sind ja noch lang!", kicherte Sam eingehend, Harry nickte.

"Ja, das sind sie. Und dann darfst du zusehen wie ich aufs Eis falle, weil ich die totale Niete in Schlittschuhlaufen bin.", lachte Harry los, viele räumten mit ein, dass sie dies ebenso waren.

°°°°

Abermals verpasste Harry das Mittagessen und wieder einmal stand ein Tablett auf seinem Bett. Etwas nervös wühlte Harry in seinem Schrank umher und fluchte vor sich hin. Schwarze Hose, oder blaue? Weißes Shirt oder rotes? Manchmal hatte es man nicht leicht! Frisch aus der Dusche und mit einen Handtuch um die Hüften, fluchte er weiter, hörte nicht das Plopp hinter sich.

"Welch unglaublicher Anblick.", erklang es amüsiert hinter ihm, Harry wirbelte umher und verlor dabei sein Handtuch. Puterrot stand er nackt vor dem Weihnachtsmann, der ebenso rot anlief, sich hektisch umdrehte, über seine viel zu lange Hose stolperte und der Nase lang ziemlich peinlich hinfiel.

"Scheiße!", kreischte er los, Harry schnappte sich währenddessen sein Badetuch und wickelte es sich sofort wieder um die Hüften.

"Sag mal, spinnst du? Wie kannst du es wagen JETZT aufzutauchen? Ich bin noch nicht fertig! Hast du mir was abgeguckt?" Harry kniff die Augen zusammen, stemmte seine Hände in die Hüften - betrachtete die vor sich aufrappelnde Gestalt eingehend. Santa wirkte etwas verlegen, starrte zu Boden und scharrte mit seinem Fuß.

"Ähm. Nein. Ich dachte, da ich Zeit habe, dass ich früher komme. Sorry, wenn ich dich erschreckt habe. Wieso sollte ich dir etwas abgucken? Nicht, dass, wenn es so wäre, nicht genügend übrig bleiben würde und... ...... ..... ...... oops."

Stille.

"OOPPSSSS?", quiekte Harry, Santa´s Gesicht glich dem seiner Verkleidung.

"N- Nicht zu wenig? Ich meine.. ich... aaahh!" Harry griff sich in die Haare, Santa nestelte an seiner Jacke.

"DU HAST AUF MEIN TEIL GESTARRT!"

Stille.

"Vergiss es, oder ich zwinge dich dazu. Meinen Zauberstab habe ich immer bei mir.", knurrte Santa tiefrot im Gesicht, dementierte jedoch nicht, was Harrys Herz höher schlagen ließ.

"Ach... welchen denn? Den aus Holz, oder meinst du...", schnarrte Harry nun - Santa war eindeutig schwul!

"NA BEIDE, DU DEPP!", brauste Santa peinlich berührt auf, Harry grinste.

"Vergiss die Sache vorhin, ich werde es auch tun. Also? Was soll ich anziehen? Ich kann mich nicht entscheiden!" Harry wirbelte seine Arme in die Luft, drehte dem Weihnachtsmann den Rücken zu. Tja, wenn er wüsste, dass Santa gerade zu sabbern anfing?

"Mir geht es auch immer so. Behinderte Kleidung. Wäre schön, wenn sie sich von alleine zusammensuchen könnte und zwar so, dass die Zusammenstellung einem gefällt.", erklang es heiser hinter ihm, - Harry schluckte hart und bekam Gänsehaut, als er den heißen Atem in seinem Genick spürte.

"Hmmmm."

"Blaue Jeans und weißes Shirt.", bestimmte Santa, Harry seufzte zufrieden.

"Wäre auch meine Wahl gewesen.", meinte Harry erleichtert, schnappte sich die Teile und stolperte ins Badezimmer - mit einem überprüfenden Blick, Richtung Santa werfend. Schließlich wollte er ja nicht, dass der rote Zipfelmützenheini ihm folgte. Der verkleidete Junge torkelte stöhnend zum Bett, ließ sich wie ein nasser Sack darauf fallen und fluchte ins Kissen. Kurze Zeit später kam Harry frisch eingekleidet zurück, setzte sich zu Santa und studierte ihn genau.

"Warst du auch beim Abendessen und beim Frühstück?", fragte Harry gleich drauf los, Santa nickte und setzte sich auf.

"Ja, war ich. Saß sogar ziemlich nahe bei dir. Deine Erzählungen waren der Hammer. Wie mir scheint, geht es dir schon besser, oder?", grinste er schief, Harry nickte sogleich.

"Ja, so ist es. Danke der Nachfrage. Willst du mir nicht verraten wer du wirklich bist?", bat er mit Hundeaugen, Santa spielte mit seinem Glöckchen und begutachtete es eingehend.

"Nein, will ich nicht. Jetzt noch nicht. Irgendwann vielleicht einmal."

"Okay, damit hatte ich gerechnet. Aber sag mir, wieso willst du mir helfen? Wieso mir beistehen?"

"Du bist gar nicht neugierig, oder?", grinste Santa abermals, Harry schmollte.

"Du weichst aus.", antwortete Harry.

"Du auch.", schoss der andere Junge zurück.

Stille.

"Du, Harry?", kam es etwas unsicher.

"Ja?" Wieso wirkte sein Gegenüber auf einmal so nervös?

"Ich.. ich weiß nicht auf welcher Seite ich stehe.", flüsterte er leise, Harry musterte ihn erstaunt.

"Wie... du weißt es nicht?"

"Ich stand früher auf Frauen, aber... da gab es eine Situation, war schon länger her... und...", der nervöse Junge verstummte und fand die Decke von Harry höchst interessant.

"Aha.", erklärte Harry, als er endlich verstand.

"Und wie finde ich heraus, wie es jetzt aussieht?", zappelte Santa nervös umher, zog an seiner Mütze, da er darunter mächtig zu schwitzen anfing. Und der dämliche Bart störte auch! Mann, war das heiß hier!

"Puh, keine Ahnung. Versuche es mit einem Jungen. Küsse einen.", schlug Harry vor, der Jungen ihm gegenüber senkte verlegen seinen Blick.

"Kennen keinen der mich küssen wollen würde.", murmelte Santa leise, Harry überlegte ernsthaft.

"Wieso nicht? Bist du nicht angesehen genug? Siehst du für deine Verhältnisse nicht gut genug aus? Liegt es daran?", wollte er sofort wissen, Santa winkte ab und schnaufte.

"Nein, ich habe genügend Verehrerinnen, da kam mir ein Junge nie in den Sinn. Sag mir, wie fühlt es sich an von einem Jungen geküsst zu werden?", fragte er neugierig und mit großen Kulleraugen weiter, Harry bekam einen verträumten Blick und seufzte.

"Wundervoll. Weiche Lippen, einfach nur himmlisch. Süßlich, schön. Muss man probiert haben.", grinste Harry schief, der andere Junge schien noch immer zu überlegen.

"Würdest du... ich meine...ach vergiss es." Auf einmal wirkte Santa mehr als verlegen, Harrys Grinsen wurde breiter, seine Augen funkelten.

"Ich weiß ja, dass du auf Malfoy stehst, aber ich dachte... ich..." Santa zupfte an seinen weißen Handschuhen herum.  

"Wieso nicht? Malfoy hat ja eine Freundin und meine Chancen bei ihm sind gleich null.", zuckte Harry die Schultern, Santa´s Augen glitzerten verdächtig. Er wollte darauf nicht antworten, sondern rutschte näher.

"Du meinst... du...ehrlich?", wisperte Santa weiter, Harry nickte nervös. Dann ließ er seinen Blick über ihn gleiten.

"Ja, nur der Bart würde stören.", überlegte er leise, Santa zog daran.

"Zu blöd."

"Ja."

"Wie wäre es, wenn ich dich ein wenig verzaubere, damit du für einige Minuten nichts sehen kannst? Dann kann ich den Bart abnehmen und wir versuchen es, ja?", kam es hibbelig von ihm, Harry musste darüber nachdenken.

"Mist. Und ich dachte, ich dürfte endlich dein Gesicht sehen.", grummelte er leise, zwinkerte - Santa lachte.

"Später, Honey, später."

"Gut, ich bin damit einverstanden.", nickte Harry sofort, Santa zog seinen Zauberstab. Sekunden später konnte er nichts mehr erkennen, die Brille wurde ihm abgezogen. Danach erklang ein Rascheln, Harrys Herz schlug höher.

"Bereit?", quiekte die Stimme von Santa unsicher, Harry nickte wie wild. Langsam schloss er seine Augen, fühlte weiche Lippen auf den seinen. Es war ein unglaubliches Gefühl, beinahe noch besser als bei Jonas. Die Lippen liebkosten die seinen auf eine sehr sanfte und zärtliche Art und Weise, ließ Harry seufzten. Harrys Hände schnellten nach vorne, umfassten das Genick des anderen und zogen ihn näher. Ihr sanfter Kuss wurde intensiver, Harrys Zunge kam hervor. Schüchtern leckte er über die Lippen des anderen Jungen, bat um Einlass. Ein Stöhnen folgte, der andere Mund öffnete sich ein klein wenig. Harrys Herz klopfte wie wild, als er mit seiner Zunge tief eintauchte und den anderen fordernd küsste. Keuchen folgte, ihr Kuss wurde leidenschaftlicher. Harry hatte sich beinahe nicht mehr unter Kontrolle, irgendetwas war hier anders.

Bei Jonas behielt er sie immer, doch diesmal machte der Kuss einfach nur süchtig. Er wollte mehr, viel mehr. Vielleicht lag es dran, dass er nicht wusste wer es war? Harrys Zunge glitt stöhnend tiefer, er zog den anderen Jungen noch näher zu sich und legte ihn sanft mit dem Rücken voran aufs Bett. Langsam legte er sich zur Hälfte auf ihn, küsste ihn noch tiefer, doch langsam und genüsslich. Der Junge unter ihm stöhnte heftig und erregt in den Kuss, wimmerte und drückte sich an seinen Verführer. Harry spürte sofort, dass der andere mehr als erregt war, was bei ihm nicht anders war. Doch als "Santa" dies merkte, zog er sich hastig zurück, löste den Zauber und richtete seinen Bart. Harry blinzelte, keuchte Santa ins Gesicht und bemerkte das Strahlen in dessen Augen.

"Das war..."

"Wunderschön.", verlautete Santa verträumt und griff sich zaghaft an die Lippen.

"Du kannst mörderisch gut küssen.", hauchte er leise, Harry grinste.

"Danke, du auch. Und wie." Danach pfiff er leise durch die Zähne, sein Blick haftete sich auf dem Schritt seines Gegenübers. Eine mächtige Beule war zu sehen, Santa registrierte dies sofort und versuchte sie schnellstens mit hektischen Bewegungen zu verdecken. Harry war allerdings viel schneller, legte seine Hand darauf, ließ Santa zu Eis erstarren. Der verkleidete Junge saß mit gespreizten Beinen vor ihm, stützte sich mit den Händen nach hinten ab.

"Harry, nicht... ich..", keuchte er mit knallroten Wagen, die man unter dem Bart nicht sehen konnte.

"Zu schnell?", keuchte Harry ebenso, wusste selber nicht, wieso er auf einmal so ran ging.

"Nein, aber... ich...Oh Gott. Nimm deine Hand da weg, oder...Merlin!", stieß er aus, legte seinen Kopf in den Nacken. Harry starrte wie hypnotisiert auf dessen Schritt, streichelte immer wieder sanft darüber.

"Verzeihst du mir, wenn ich dir Abhilfe verschaffe?", krächzte Harry leise, Santa stöhnte tief auf.

"Ich verzeihe dir alles.", kam es leise zurück, Harrys Hände zitterten. Mit eben diesen öffnete er langsam den Knopf, es folgte der Reißverschluss. Harrys Finger waren flink, zogen die Boxer ein wenig weg und griffen in die Hose hinein. Ein weiteres Stöhnen folgte, als Harry das steinharte Glied herauszog, die Luft anhielt.

"Du.. du bist rasiert? Komplett rasiert?", wisperte Harry leise, leckte sich über die Lippen und fing an den harten Stahl zu reiben. Irgendwie schade, da er endlich die Haarfarbe erkannt hätte. Aber so war es.... Hmmmm... interessant?

"J- Ja. Bin ich. Stört es dich?", brachte Santa mühsam hervor, sein Brustkorb hob und senkte sich rasch. Sein Kopf lag noch immer im Nacken, Harry genoss diesen Anblick.

"Nein, ich stehe sogar darauf.", gab er zu und griff ein wenig härter zu. Santa´s Glied wuchs immer mehr in Harrys talentierter Hand, ein Lusttropfen bildete sich an dessen praller Eichel. Harry hatte noch nie so etwas Schönes gesehen, es war so perfekt. Aus Instinkt heraus beugte er sich vor, schloss seine Augen und nahm dessen Spitze in den Mund - fing leicht zu saugen an. Unglaublich, wie gut er schmeckte.

"Bei allen Göttern! Mach weiter!", stieß Santa rau aus, japste nach Luft und stieß mit seinem Becken hoch. Er keuchte und wimmerte, zitterte und schwitzte. Unglaublich waren Harrys Mund und Zunge, sein heißer Atem und dessen Geschicklichkeit. Harry saugte immer wilder, öffnete seinen Mund weiter und nahm ihn der gesamten Länge nach auf. Ein kleiner Schrei kam Santa über die Lippen, da Harrys Kopf nun auf und ab glitt, er an dessen Stahl leckte und saugte. Santa´s Kopf ruckte wieder nach vorne, er musste es einfach mit ansehen.

"Scheiße. So einen Blow-Job bekam ich noch nie. Du bist einfach... oh JA! ... sooo guuut!", zischte er lustvoll durch die Zähne, hob und senkte sein Becken Harrys Bewegungen entgegen, der in Bankstellung direkt über seinem harten Glied kniete. Dazugehörige Laute erfüllten den Raum, Harry wurde immer wilder. Er leckte und saugte, nahm ihn abermals tief auf und bearbeitete ihn nach allen Regeln der Kunst. Die lustvollen Laute von Santa wurden immer lauter, immer höher, bis er sich mit einem befreiten Schrei im Mund von Harry ergoss. Völlig erschöpft brach er zusammen, lag am Bett und keuchte.

"Himmel, war das scharf!", stieß er aus, Harry packte alles, nachdem er gesäubert war, wieder ein.

"Und du schmeckst auch noch hervorragend.", leckte sich Harry die Lippen, seine Augen glänzten voller Lust.

"Jetzt bist du dran, würde ich meinen.", knurrte Santa leise, als er mühsam den Kopf hob - Harry riss die Augen auf.

"Oh.. nein, das musst du nicht. Es reicht, wenn ich es dir beibringe.", stotterte er hilflos, doch Santa bemerkte die steinharte Beule in Harrys verflucht enger Hose. Alleine der nackte Anblick von Harry hatte ihn beinahe in den Abgrund geschickt.

"Nein, Süßer, ich muss dich einfach kosten.", schnurrte er weiter und fiel über Harry her und drückte ihn in die Matratze. Abermals zückte er seinen Zauberstab, verpasste Harry Blindheit und löste seinen Bart. Harry stöhnte tief auf, als er die Lippen seines Verführers auf den seinen spürte. Wie sie knabberten, saugten, sich stöhnend fest hafteten. Eine Zunge schnellte hervor, bat um Einlass, was Harry gerne zuließ. Er wusste nicht, wieso er sich ihm so hingab, doch dieser Santa erinnerte ihn so sehr an Draco. Dennoch konnte er sich nicht erklären wieso...

Harry hisste kurz auf, als der Kuss intensiver wurde, Santa sich an seinem Zipp zu schaffen machte. Ein jeder Zungenschlag setzte in Harrys Körper Blitze frei, langsam aber sicher fing er vor Erregung zu zittern an. Himmel, was stellte dieser Weihnachtsengel bloß mit ihm an? Und wer zum Henker war er? Mit einem tiefen Stöhnen riss Harry sich los, bis sich auf die Lippen, als sich eine unsagbar weiche Hand in seine Boxer schob, zaghaft die Härte von Harry umfing. Harry turne es unglaublich an, da der andere anscheinend wirklich noch keine Erfahrungen auf diesem Gebiet hatte. Man merkte die Schüchternheit, die Zärtlichkeit und das liebevolle Handeln. Ergo: es machte Harry mehr als verrückt. Harrys Hände krallten sich ins Laken, er selber fing haltlos zu wimmern an. Die warme Hand wurde immer schneller, während die andere an Harrys Hosenbund nestelte. Kurzzeitig entließ Santa Harrys Glied, krallte sich den Bund und zog die Hose samt Boxer mit einem Ruck hinunter.

Harrys Glied wippte steinhart mit feuchter Spitze, was Santa zum japsen brachte. Harry Potter, erregt und wunderschön vor ihm liegend - bisher nur ein feuchter Traum, doch jetzt Wirklichkeit. Harry bog seinen Oberkörper durch, als er heißen Atem auf seiner Spitze fühlte, abermals Schauer der Erregung durch seinen Körper jagten. Es folgten warme und so unglaublich weiche Lippen, die beinahe zaghaft einen Kuss nach dem anderen auf die Eichel setzten.

"Oh Merlin! Das ist.. das ist.. ich...", stotterte Harry ohne Zusammenhang, Santa grinste ein wenig und saugte sich minimal fest.

"Ist das so gut?", hauchte er an der Eichel, kitzelte sie mit seiner Zungenspitze, Harry stöhnte tief auf, sein Glied zuckte abermals vor Verlangen.

"Besser als alles andere! Bitte, mach weiter..", japste Harry mit tiefroten Wangen, verfiel in einen Rauschzustand. Scharf zog er die Luft ein, als sein Verführer seine Spitze in den heißen Mund nahm, leicht daran saugte. Diese Zurückhaltung, gemischt mit Neugierde, war einfach der Wahnsinn schlechthin. Harry hätte niemals gedacht, dass ihn das so heiß machen würde. Als Santa jedoch nach und nach seine Länge aufnahm, den Schaft mit der Zunge traktierte, immer wilder zu saugen anfing, war es für Harry vorbei. Männlich und tief stöhnte er auf, warf seinen Kopf hin und her, keuchte und schluchzte hart auf. Das was er hier erlebte war eine süße Folter, die er immer wieder gerne in Kauf nehmen würde. Die Bewegungen des anderen Jungen wurden immer wilder, gemein war, dass Santa sanft, doch bestimmt sein Becken festhielt.

"Oh bitte... pass.. auf.. ich.. kann.. nicht.. mehr... lange...", wimmerte Harry gequält, Santa beschleunigte sein Tun. Langsam aber sicher hatte er den Bogen raus, entspannte seine Kehle und nahm Harrys Länge noch tiefer in seinem heißen Mund auf. Harrys Körper spannte sich hart an, ein heftiges zittern durchlief diesen. Mit einem lautlosen Schrei, aufgerissenen Mund und im Nacken liegenden Kopf, kam er heftig zum Orgasmus, krallte dabei seine Hände reißend ins Laken. Santa stöhnte tief auf, als der Samen in seinen Mund schoss, er alles schluckte und sich daran labte.

Zufrieden leckte er sich über die Lippen und hisste erstaunt auf, als eine Hand sein Genick packte, ihn hinab zog. Heiße Lippen attackierten die seinen, Münder öffneten sich und Zungen fanden einander. Sie schmeckten sich selber, stöhnten tief auf und umarmten sich heftig. Ihr Kuss blieb allerdings liebevoll und trotzdem leidenschaftlich. Keuchend lösten sie sich voneinander, Santa küsste zärtlich Harrys Nase. Langsam löste er sich aus der Umarmung, zog seinen Zauberstab und reinigte Harry - kleidete ihn gleich danach an. Ein weiteres schwingen und schon konnte Harry wieder sehen. Santa saß wie die Unschuld vom Lande vor ihn, blinzelte engelsgleich, was Harry kurz schnauben ließ.

"Guck nicht so, du Teufel.", zischte Harry mit schiefen grinsen, Santa strahlte.

"War ich so gut?", fragte er schnarrend, Harry hob eine Augenbraue. Diesen Unterton kannte er nur zu gut, aber woher? Verflucht sei die verzerrte Stimme.

"Du warst mehr als gut, viel mehr als das. Kannst stolz darauf sein. Aber bitte, nicht eingebildet werden, ja?", kicherte Harry zufrieden, Santa streckte seine Brust raus.

"Ich bin nie eingebildet. Aber danke für das Kompliment. Du warst auch nicht übel.", nickte er Harry zu, welcher die Augen ungläubig aufriss.

"Nicht... übel? Ich bin sehr gut darin!", brauste er auf, Santa winkte ab.

"Okay, bist du.", kicherte er leise, wollte nicht zu viel sagen. Natürlich würde er niemals zugeben, dass ihn ein Gott in den Himmel gesaugt hätte. Auch Potter würde diese Info nicht gut tun, oder? Als Santa zufällig auf seine Uhr sah, schrak er auf.

"Mist... ich.. äh...", sprang er auf, wollte schon zur Türe, doch drehte sich zu Harry um.

"Ja, ja, ich verstehe. Na geh schon! Du, Santa?", fragte er nochmals kurz nach, Santa richtete sich die beschissene Mütze und fluchte dezent.

"Hm?"

"Krieg ich nen Abschiedskuss?", murmelte Harry kleinlaut und verlegen, Santa strahlte. Eilig schoss er auf Harry zu und obwohl er den Bart auf hatte, küsste er ihn herzhaft und schmatzend auf den Mund.

"Hm...lecker.", grinste er, küsste nochmals Harrys Nase und machte einige Schritte zurück.

"Wir sehen uns, Honey.", zwinkerte er und mit einem Fingerschnipp war er weg.

"Verflucht! Wie macht er das?", lachte Harry los, schüttelte den Kopf und machte sich fertig für die Feier.

°°°°

"Und? Wie war es?", wurde Santa auf frischer Tat ertappt, der starr stehen blieb und sich nur langsam umdrehte.

"Cooles Outfit!", lachte sein Freund schallend, Santa zog sich die die Mütze vom Kopf, der Bart folgte. Er strahlte über das gesamte Gesicht, grinste verlegen.

"Du hast mich erwischt. Mist.", zuckte er mit den Schultern, sein Freund kam nun näher und schmiss sich auf die Couch.

"Warst du bei Harry Potter?", kam es sogleich von ihm, Santa klimperte mit den Augen.

"Wie meinen?", fragte er nach, der andere murrte.

"Ach tu doch nicht so! Ich habe dich beobachtet! Du stehst auf Harry Potter! Unglaublich aber wahr! Dachte, du fährst auf heiße Schnecken ab, wobei Harry auch eine ist - halt nur männlich. Gut, ich kann es verstehen! Ehrlich, Mann! Ich bin weder enttäuscht noch sonst etwas. Eher im Gegenteil! Endlich hattest du eine Idee die voll angekommen ist! Er ist wieder fröhlich, schmeißt mit Charme um sich und du himmelst ihn an, wenn er nicht hersieht! Hast du gut gemacht! Apropos gemacht: Habt ihr etwas gemacht?", kam es ziemlich neugierig mit Lausbubenblick, der ehemalige Santa schnaubte.

"Geht dich nichts an! Ist Harry und mein Geheimnis!", schnarrte er los und verschränkte beleidigt seine Arme vor der Brust. Sein Freund stand auf, schlenderte auf ihn zu und legte seine Hände auf dessen Schultern.

"Egal was es war, Kumpel, du bist am richtigen Weg. Schritt zwei erfolgt heute Abend. Mach dich bereit für die Nacht deines Lebens. Denn ich denke, Harry wird bald wissen wer Santa Clause wirklich ist.", zwinkerte er ihm zu und verließ pfeifend dessen Zimmer. Er ließ einen sehr erstaunten Jungen zurück, der nun breit grinste und sich selig ins Bett schmiss.

"Himmel, kann der saugen! Oh Merlin! Wenn ich das gewusst hätte....Ha! Ich bin schwul! Nein, ich fasse es nicht! Scheiß Hormone!", lachte er los, zog einen Stoffdrachen an sich und kuschelte sich an ihn.

"Na, Drachenbaby? Bist du auch so glücklich wie ich? Hoffentlich geht das heute gut. Hoffentlich.", seufzte er zufrieden, rollte sich zusammen und gönnte sich eine kleine Mütze voll Schlaf. Heute wollte er gut aussehen - einzig und alleine für Harry Potter.

°°°°

Nervös zupfte Harry an seinem schwarzen Anzug herum, wusste er nicht, wieso er sich gerade diesen ausgesucht hatte. Vielleicht, weil auf der Einladung - die Santa anscheinend hier vergessen hatte, draufstand, dass man in angemessener Kleidung auftreten sollte? Ob sich die anderen auch so schick gemacht hatten? Harry hatte es heute endlich einmal geschafft seine Haare zu bändigen, wobei er diesmal Gel verwendete, um es in Forum zu bringen. Er musste selber gestehen, dass er in diesem Anzug absolut heiß aussah. Ob Draco Malfoy auch erscheinen würde? Mehr als nervös, mit einem flauen Gefühl im Magen, machte er sich auf den Weg zur großen Halle.

Abermals erfüllten weihnachtliche Töne die etwas unterkühlten Gänge, doch Harry summte gut gelaunt mit. Über ihm schwebend folgte ein Mistelzweig - in der Hoffnung, dass eine andere Person kam und er seine Tätigkeit ausführen durfte. Harry grinste, denn er war alleine. Als er endlich ankam, war es Punkt 19 Uhr. Die Tore zur Halle gingen von alleine auf, vor ihm erstreckte sich eine festlich geschmückte Halle. Sämtliche Schüler hatten sich herausgeputzt, unterhielten sich rege und winkten Harry zu sich.

"Mann, Harry! Du siehst heute aber sehr gut aus!", kicherte Sam, eilte auf ihn zu, küsste ihn auf die Wange und zerrte ihn zum Tisch. Auch die anderen musterten Harry eingehend, wobei Harry ziemlich rote Wangen bekam. Als er sich während des Mitziehens umsah, erspähte er Draco Malfoy, der auch in einen schwarzen Anzug gekleidet war. Augenblicklich fehlte Harry die Stimme, andere wurden ausgeblendet. Draco sah verflucht heiß in diesem Anzug aus, nickte ihm mit glitzernden Augen zu und schritt zu ihm. Blaise folgte kichernd, schlug Harry auf die Schultern und ließ seinen Blick über ihn wandern.

"Potter, Potter! Schick siehst du heute aus! So richtig zum vernaschen! Aber das gilt natürlich nicht für mich! Es gibt hier einige, die das gerne machen würden.", zwinkerte er ihm verschwörerisch zu, Dracos Wangen brannten ein wenig. Harry wurde verlegen, zupfte an seinem Jackett herum und räusperte sich.

"Ach ja? Und wer?", fragte er gleich nach, Blaise schien zu überlegen, Draco wollte Blaise unbedingt eine reinhauen.

"Hm.... Sage ich dir nicht! Wirst du heute sicherlich herausfinden. Wieso ich das weiß? Weil dich viele anstarren und mit Blicken nur so ausziehen. Ist es nicht so, Draco?", wandte er sich an seinen besten Freund, der die Lippen zu einem Strich zusammengepresst hatte.

"Ja..", knurrte er nur, Blaise tätschelte dessen Wange - Draco schnaufte beleidigt und fegte Blaise Hand fort.

"Siehst du, Po.. äh... Harry? Auch Draco stimmt mir da zu! Was ist? Setzen wir uns? Die Feier fängt bald an!", lachte er gut gelaunt los, Draco schnaubte abermals.

"Ich mag ihn nicht mehr.", nuschelte er leise, stand noch immer neben Harry.

"Aber wieso denn nicht?", wollte Harry sofort wissen, Draco schielte zu ihm.

"Er weiß zu viel, ganz einfach. Nein, Potter, mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Brauchst nicht auf die Idee zu kommen nachzufragen. Komm, setzen wir uns. Und wehe du sitzt nicht neben mir.", knurrte er leise, schnappte sich Harrys Hand, dessen Herz auf einmal Purzelbäume schlug. Wow! Draco will, dass er neben ihm sitze! Juhu! Und das ganz von alleine?  

Dumbledore hielt eine kurze Ansprache, erzählte allen wie stolz er sei, dass sie sich untereinander so gut verstanden. Alleine aus diesem Grunde schon musste er diese Feier ansetzen, die heuer zum ersten Mal stattfand. Als er danach in die Hände klatschte, erschien prächtiges Essen - alle Schüler griffen hungrig zu. Neu war allerdings, dass auch Butterbier auf der runden Tafel aufgestellt wurde, die Schüler jauchzend danach griffen. Die Zeit verging und der Abend wurde feuchtfröhlich. Sam wankte etwas betrunken zu einer aufgestellten Theke, wo Bowle zur freien Entnahme stand. Harry, der sich mit Alice, einer Ravenclaw, ziemlich gut unterhielt, bemerkte erst jetzt, dass Draco Malfoys Platz leer war.

"Er steht dort hinten und betrinkt sich.", wisperte sie leise, Harrys Kopf ruckte herum.

"Aber wieso? Ich meine...egal.." Alice betrachtete Harry genau, rückte näher und lehnte mit ihrem Kopf an seiner Schulter.

"Süßer, Malfoy hat sich verändert. Wusstest du das nicht? Außerdem genießt er deine Gesellschaft. Er strahlt geradezu, wenn du viel zu erzählen hast, ihn immer wieder mit einbeziehst. Er blüht geradezu auf. Ich glaube, er mag dich sehr. Und trotzdem ist da etwas in seinem Blick... so, als wäre er verliebt... verliebt in dich.", seufzte sie gerührt, Harry versteifte sich sofort. Sein Herz hatte diese Worte ebenso vernommen, doch sein Kreislauf würde durch das heftige pumpen bald schlapp machen.

"Ehrlich? Alice, bildest du dir dass nicht nur ein? Ich meine, Malfoy ist nicht schwul und..."

"Vielleicht wurde er es? Und ja, ich bin mir sicher. Er ist ein wenig beleidigt, weil du dich mit mir unterhältst, ihn nicht anguckst. Blaise Zabini unterhält sich ja gut mit Richard und Draco fühlte sich ein wenig alleine. Was ist? Gehst du zu ihm? Und sag mir morgen wie es gelaufen ist, ja?", kicherte sie leise, gab ihm einen Kuss auf die Wange und linste Richtung Draco.

"Hui, da ist jemand eifersüchtig. Arsch hoch, Baby, Dray wartet.", klimperte sie mit den Augen, Harry wurde nervös.

"Äh.. also...ich gehe dann mal.", nuschelte er leicht betrunken, torkelte zu Draco hinüber. Der Blonde drehte ihm abrupt den Rücken zu.

"Malfoy?", tippte Harry ihn auf die Schulter, in starrer Haltung dreht er sich zu Harry umher.

"Was, Potter. Gespräch schon beendet? Bist du jetzt mit Alice zusammen?", versuchte er so locker wie möglich heraus zu finden, doch Harry hörte den verbitterten Ton heraus.

"Ich? Mann, Malfoy! Ich bin schwul! Schon vergessen? Mit Mädchen fange ich nichts mehr an. Sie ist für mich zu einer kleinen Schwester geworden und wir haben uns über dich unterhalten.", nickte er eifrig, Draco blinzelte erstaunt.

"Über mich? Was habt ihr denn über mich gesprochen?", wollte er sofort wissen, schenkte sich in ein neues Glas ein. Harry merkte sofort, dass Draco ziemlich hinüber war, er konnte kaum noch gerade stehen.

"Das sage ich dir nicht. Ist ein Geheimnis. Aber keine Sorge, es waren nur gute Dinge.", erwiderte Harry, Draco schmollte sofort. Harry fand dies süß, grinste ein wenig und starrte Draco auf die Lippen.

"Hm...", meinte er versonnen, doch dann riss er sich zusammen. Ertappt starrte er in Dracos Gesicht, ein Glitzern belegte dessen Augen, eine Reihe makelloser Zähne blitzte auf.

"Fertig gestarrt?", säuselte Draco ein klein wenig, Harry nickte und holte sich ebenso ein Glas, tauchte es in die Schüssel ein und trank die Bowle in einem Zug aus. Danach verzog er sein Gesicht, das war eindeutig zu viel des Guten gewesen. Da er schon vorher zu viel Butterbier getrunken hatte, wurde ihm schwindlig, leicht fing er zu wanken an.

"Wow, das Zeug haut rein.", nuschelte er und fing zu sabbern an.

"Nicht wahr?", kicherte Draco und rückte ein Stückchen auf.

"Noch ein Gläschen, Mister Potter?", kicherte er weiter, Harry nickte sofort.

"Ja, Mister Malfoy. Von Ihnen immer wieder gerne!", verbeugte sich Harry galant, zog Dracos Hand zu sich und küsste dessen Handrücken. Lachend entzog Draco seine Hand, bekam rote Wangen und kicherte beinahe scheu.

"Potter, lass das... sollten nicht alle sehen.", grinste er breit und füllte die Gläser abermals voll. Die meisten Schüler und auch Lehrer bemerkten es natürlich, grinsten wissend und tuschelten miteinander. Nach dem dritten Glas waren beiden ziemlich abgefüllt, Draco sah alles schon doppelt.

"Glaube, ich werde dann mal gehen... irgendwie dreht sich alles.", nuschelte er umständlich, Harry nickte.

"Und ich passe auf dich auf und begleite dich, gut?", säuselte Harry vollkommen betrunken, Draco nickte sofort.

"Ja, tu das. Aber...wieso?", fragte er nach, überlegte fieberhaft.

"Na weil ich will, dass du gut ankommst! Ich will nicht, dass dir etwas passiert!", rief Harry bestürzt und besorgt zugleich aus, Draco wirkte erstaunt.

"Was sollte mir denn schon passieren?", hackte er nach, Harry kniff die Augen zusammen.

"Zuerst wären da die fiesen Geister, die einen irritieren. Dann die Rüstungen, die einfach so in den Weg springen. Himmel! Ich muss dich unbedingt beschützen!", gestikulierte Harry wild mit den Armen, Draco fand diese Erklärung einleuchtend.

"Gut, gehen wir.", bestimmte er, zog Harry mit sich. Blaise sah den beiden nach, kicherte ein wenig und prostete den beiden zu, die es nicht mehr bemerkten.

"Viel Spaß bei Phase zwei, Draco.", wisperte er leise, drehte sich umher und unterhielt sich wieder mit den anderen.

°°°°

Während Draco falsch vor sich her sang und sich an Harry festklammerte, torkelten die beiden durch die Gänge, - Harry versuchte in das falsch gesungene Lied mit einzustimmen. Lachend kamen sie gemeinsam beim Eingang der Slytherins an, Draco seufzte enttäuscht.

"Schon da? Wie gemein.", schmollte er beleidigt, Harry studierte den blonden Schönling eingehend.

"Also hier heißt es Abschied nehmen, stimmts?", hauchte Harry leise und wirkte ein wenig nervös. Draco sah in einfach an, legte den Kopf schief und biss sich auf die Lippen.

"Du Potter?", flüsterte er leise in der Dunkelheit, Harry kam einen kleinen Schritt näher.

"Ja, Malfoy?"

"Sag mal, wie fühlt es sich an von einem Jungen geküsst zu werden?", raunte er leise, jagte damit Harry Schauer über den Rücken.

"Hm, schön, süßlich, wundervoll. Sollte man probiert haben.", wiederholte er den Dialog und grinste in sich hinein.

"Ich wüsste aber niemanden, der mich küssen wollen würde. Denn ich weiß jetzt nicht mehr, ..."

"... auf welcher Seite du stehst?", vollendete Harry den Satz, sein Herz klopfte wild in seiner Brust.

"Genau."

Stille.

"Würdest du... ach, vergiss es." Draco riss sich zusammen, um nicht zu kichern, da ihm dieses Gespräch sehr vertraut vorkam.

"Würde ich was? Dich küssen?", brummte Harry mit tiefer Stimme - ein weiterer Schritt folgte.

"Ja.", krächzte Draco in der Dunkelheit, entfernt flackerte das Feuer einer Fackel ihnen entgegen.

Harry antwortete nicht, beugte sich einfach vor, stellte sich ein wenig auf die Zehenspitzen und küsste Draco zärtlich und liebevoll auf die Lippen. Blitze schossen durch seinen Körper, denn diese Lippen kamen ihm so bekannt vor! Erstaunt riss er die Augen auf, ging ein wenig auf Abstand, sah zu wie Draco mit hochroten Wangen ihm entgegenkeuchte. Als Draco wusste, was Harry sich dachte, wirkte er auf einmal ängstlich, wollte schon gehen. Plötzlich packten Hände seine Schultern, drückten ihn ans Gemäuer - Lippen, die die seinen hart und dennoch zärtlich in Besitz nahmen. Draco stöhnte tief auf, schlang seine Arme um den Nacken des Kleineren und schloss genüsslich seine Augen.

Ihre Lippen fanden immer wieder küssend und saugend zueinander, Harry kuschelte sich so gut es ging an ihn. Draco seufzte zufrieden, neigte seinen Kopf und öffnete zaghaft seinen Mund. Harry bekam Gänsehaut, als er endlich mit seiner Zunge in den heißen Mund vorstoßen konnte, den Kuss richtig beginnen ließ. Und da war sie wieder, diese Vertrautheit, dieser Geschmack. Er kannte diesen Mund, diese Lippen...einfach alles. Und vor allem diese unglaubliche Zunge.

Harry blieb nicht untätig, umschlang Dracos Taille und zog ihn hart zu sich. Etwas wilder vertiefte er den Kuss, knurrte in diesen hinein und stieß mit seiner Zunge tiefer. Er verführte jene des Blonden, der regelrecht in Harrys Armen dahin schmolz. Keuchend lösten sie den Kuss, sahen sich verlangend in die Augen. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, wisperte Draco das Passwort, das Bild schwang zur Seite. Schnell schnappte er sich Harrys Hand, zog ihn mit sich - führte ihn durch den schwach beleuchteten Gemeinschaftsraum und nahm ihn mit auf sein Zimmer.

Draco ließ Harrys Hand los, stand mittig im Zimmer, mit dem Rücken zu Harry. Tief atmete er durch und wusste nicht, wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Er war betrunken, doch noch "hell" genug, um zu wissen was er hier tat. Harry keuchte, sein Herz schlug in Rekordzeit. Seine Augen wanderten den gemütlich eingerichteten Raum ab, entdeckte den Kamin mit prasselndem Feuer, die einladende Couch und das übergroße Bett. Ein weicher Läufer erstreckte sich davor, auf den Draco stand und beharrlich aufs Bett starrte. Harry schluckte hart, drückte die Türe ins Schloss und übte viele Zauber aus. Noch immer auf Dracos Rücken starrend, schritt er näher, umarmte den Blonden von hinten und küsste zärtlich seinen Nacken. Er fühlte, wie Draco unter der Berührung erzitterte, küsste zärtlich weiter.

Da er ihn weiterhin von hinten umarmte, knöpfte er Dracos Jackett auf, streifte es ab und warf es über eine Sessellehne. Draco schloss die Augen, war mehr als nervös, ließ alles mit sich machen. Harry war noch lange nicht mit ihm fertig, tat dasselbe bei seinem Hemd und dann kam die Hose dran. Das Feuer knisterte noch immer, als der Gürtel zu Boden sank, der Knopf und Zipp sich öffneten. Harry stöhnte leise an Dracos Hals, leckte mit seiner Zunge darüber und spürte dessen Gänsehaut. Draco schmeckte so gut! Die Hose fand ihren Weg, landete zu Dracos Füßen, sein Körper zitterte vor Anspannung. Harry konnte nicht anders, ließ seine Hände über diese warme und weiche Haut wandern, welche selber vor Aufregung zitterten.

Endlich hatte er die Liebe seines Lebens bei sich, und er wollte nichts falsch machen. Draco stöhnte unter den Zärtlichkeiten tief auf, wollte mehr davon. Harry ahnte es bereits, drückte seine Erregung an Dracos Po und küsste zärtlich sein Schulterblatt. Während die eine Hand Dracos Bauch streichelte, langsam zu Dracos Schritt wanderte, streifte er mit der anderen Hand hastig sein Jackett ab, sein Hemd, seine Hose. Draco war viel zu sehr gefangen, als dass er mit bekam, wie Harry sich bis auf die Boxer auszog. Kurz ließ er ab, damit er sich die Schuhe und Socken ausziehen konnte. Sanft drehte er den Blonden umher, dessen Gesicht leicht gerötet war, die Lippen geschwollen.

Draco machte den ersten Schritt, krallte seine eine Hand in Harrys weichen Schopf und zog ihn stöhnend näher. Endlich berührten sich ihre Lippen wieder, Hände streichelten unablässig über den Körper des anderen. Torkelnd wanderten sie Richtung Bett, ließen sich wild küssend darauf fallen und klammerten sich aneinander fest. Nach einiger Zeit lösten sie den Kuss, keuchten sich ins Gesicht. Harry konnte sich an Draco nicht satt sehen, wimmerte bei diesem perfekten Anblick. Seine Augen suchten die von Draco, vermittelten, dass er keine Angst haben bräuchte. Wie es schien, vertraute Draco ihm voll und ganz.

Harry leckte sich über die Lippen, sein Mund flog auf Dracos Hals und saugte sich daran fest. Sanftes stöhnen drang in sein Ohr, ließ ihn erschaudern.  Harrys Küsse waren noch immer zärtlich, doch bestimmt. Sie wanderten weiter hinab, suchten sich ihren Weg über Dracos Schlüsselbein, hinab zu den Brustwarzen. Als Harry an sich an einer festsaugte, mit seinen Zähnen sanft daran zog, zischte Draco durch die Zähne, verkeilte abermals seine Hand in Harrys Haar. Bestimmt zog er Harry auf sich, stöhnte tief auf, bog seinen Oberkörper durch. Harrys Lippen waren der Wahnsinn schlechthin und als sich ihre steifen Glieder - allerdings leider durch den Stoff hindurch - berührten, zuckten Stromstöße durch seinen Körper. Er war süchtig nach Harrys Lippen und Berührungen, bemerkte dabei nicht, wie er sich gegen Harry drückte. Der Gryffindor wanderte immer wilder küssend abwärts, hackte seine Finger im Bund der Boxer ein.

Mit bittendem Blick sah er auf, bemerkte Dracos Regungen, auch, dass er zaghaft nickte. Hart schluckte Harry hart, zog die Boxer Stück für Stück hinab, stöhnte auf, als Draco nackt vor ihm lag. Die Boxer schleuderte er in eine Ecke, leckte sich abermals genüsslich über die Lippen. Sein Mund suchte nach Dracos Bauch, saugte sich daran fest, stieß mit der Zunge in Dracos Bauchnabel.

"Oh, Harry.", stöhnte Draco leise, machte Harry damit noch wilder. Harry spürte das wippen von Dracos Glied, besah es sich nun genauer und riss die Augen auf. Draco war rasiert! Vollkommen rasiert! Mit pochendem Herzen und einem Grinsen im Gesicht, weil Draco der Weihnachtsmann gewesen war, küsste er weiter, drückte sanft Dracos Beine auseinander. Sein Kopf glitt immer tiefer, bis er Dracos Hoden erreicht hatte. Er leckte daran, zog sie in seinen Mund und saugte sich fest. Draco stöhnte abermals auf, drückte sein Becken hoch. Harry wurde immer wilder, streckte seine Zunge aus und leckte über Dracos gesamte Länge.

"Ich stehe drauf, wenn du komplett rasiert bist.", hauchte er an dessen Spitze, leckte sie kurz ab und stülpte seinen Mund darüber. Draco schrie leise auf, war nicht imstande ein vernünftiges Wort heraus zu bringen. Hart fasste er nach hinten, zog ein Kissen herbei und biss hinein. Sterne blitzten vor seinen geschlossenen Augen, als er den heißen Mund von Harry um sein Glied spürte. Harrys Technik wurde immer besser, die Muskeln in Harrys Mund saugten sich weiterhin am pochenden Schaft von Draco fest. Draco keuchte und stöhnte, schrie weiterhin auf und bewegte sündhaft sein Becken auf und ab - stieß göttlich in Harrys bereitwilligen Mund. Harry wurde immer schneller, Draco presste die Augen zusammen, genauso seinen Mund. Kurz bevor er kam, hielt er Harry auf, japste nach Luft und zog ihn zu sich hoch.

Erstaunt sah Harry dem Blonden ins Gesicht, Einverständnis lag in seinem Blick. Harrys Herz klopfte umso lauter, seine Kehle wurde trocken. Wollte Draco es wirklich? Und war er auch dazu bereit? Ein vernichtender Kuss folgte, Dracos flinke Finger rissen förmlich die Boxer von Harry hinunter. Ehe es sich Harry versah, lag er auf dem Rücken, Dracos Mund brachte ihn um den Verstand. Harrys Sinne schwanden, er fühlte nur noch Hände, Lippen und Zunge. Sie waren überall! An seinem Hals, an seinen Brustwarzen, seinem Bauch, seinen Schenkeln. Immer wieder hörte er seinen Namen, wie von einem Engel ausgesprochen. So etwas hatte er noch nie erlebt. Plötzlich riss er die Augen auf, schrie laut auf und bog seinen Oberkörper durch. Folge dessen stellte er seine Beine auf, schoss mit seinem Becken in die Höhe, krallte sich in Dracos Schopf fest und stieß heiß in seinen Mund hinein.

Er hoffte, dass er den Blonden damit nicht erschreckte, aber er konnte sich einfach nicht mehr zurückhalten! Wie es allerdings den Anschein hatte, war dem nicht so, denn Draco stöhnte weiterhin, wurde immer aggressiver in seinem Tun, nahm ihn tiefer auf und saugte sich stöhnend fest. Harry machte es besonders wild, wenn Draco sich an seiner Spitze festsaugte, sie mit seiner flinken Zunge bearbeitete. Harry hörte lustvolle Schreie, stammten sie direkt von ihm. Bevor auch er kommen konnte, hielt er Draco auf, der sofort Bescheid wusste. Unsicher leckte er sich über die Lippen, krabbelte hoch und sah Harry einfach nur an. Harry küsste ihn zärtlich auf die Nasenspitze und Draco hob seine Hand. Mit einer einzigen Bewegung spreizte er seine Finger ab, glitt über Harrys Gesicht.

Harry keuchte auf, als er diese Geste wieder erkannte. Draco hatte ihn gerettet, mit ihm gesprochen, war so lieb zu ihm gewesen. Hatte ihn zum Turm gebracht, sich um ihn gekümmert und ihn "Potty-Baby" genannt. Jetzt liebte er ihn noch mehr. Draco bemerkte Harrys Strahlen, wusste sofort Bescheid. Sanft küssten sie sich erneut, doch dieser Kuss wurde wieder leidenschaftlich und stürmisch. Wild knutschend rollten sie sich am Bett umher, konnten sich nicht entscheiden wer oben und wer unten lag. Draco war es egal, denn auf einmal lag er auf dem Bauch, Harry kniete seitlich von ihm. Küsse zogen sich von seinem Schulterblatt hinab über die Wirbelsäule. Streichelnde Hände folgten. Draco stöhnte und ächzte, da er unter Harrys Händen langsam einging.

Als Harrys verflucht heißer Mund auf Dracos Pobacken stieß, stöhnte er lustvoll ins Kissen, hob sein Becken an und kniete sich ein wenig hin. Er präsentierte sich eingehend und Harry hätte vor Lust sterben können. Harrys Küsse wanderten weiter, gelangten zu Dracos Schacht. Sein Herz klopfte immer lauter, da er so etwas noch nie getan hatte. Es war ihm gleich, er wollte Draco mit Haut und Haaren. Allerdings war er immer darauf bedacht das "NEIN" von Draco zu akzeptieren. Wie es allerdings den Anschein hatte, wollte Draco mehr - viel mehr - und das machte Harry verrückt. Seine wilden Küsse gingen weiter, seine Hände krallten sich in Dracos Po fest. Schmatzen und lecken folgte, als er den Schacht von Draco bearbeitete, die Backen etwas auseinander drückte. Dracos Lustschrei war gigantisch, als Harry mehrmals mit verspielter Zunge über Dracos Loch leckte, nicht genug davon bekommen konnte. Blind angelte er nach dem Zauberstab, schwang ihn und schon war alles glitschig, was er für die nächsten Schritte brauchen würde.

Der erste Finger umkreiste Dracos Loch, tauchte glitschig ein und drückte sich in ihn. Gespannt lauschte er Dracos Atmung und verfolgte dessen Regung mit, der allerdings mehr als willig war. Als Harry tiefer tauchte und die Innenmuskulatur stimulierte, zuckte Dracos Becken hoch, ein wilder Schrei kämpfte sich aus dessen Lungen. Harry grinste, zog den Finger zurück und leckte nochmals über Dracos Loch. Sein Finger glitt wieder hinein, ein zweiter folgte, doch langsamer. Er wollte, dass sich Draco an ihn gewöhnte, das war ihm wichtig. Da er dies vormals noch nie getan hatte, wusste er nicht, ob er es richtig machte.

"Oh Gott! HARRY!", kreischte Draco los, als Harrys zwei Finger abermals Dracos Lustzentrum fanden. Bald darauf folgte der dritte, liebevoll weitete Harry seinen Geliebten. Er konnte förmlich zusehen wie der Eingang von Draco sich dehnte, Draco vor Lust aufkeuchte. Harry veränderte seine Position, kniete nun hinter Draco und stieß mit seinen Fingern zu. Immer wieder, immer fester, immer tiefer. Und je öfters er dies machte, umso höher wurden Dracos Lustschreie.

"JA! MEHR! BITTE, HARRY!", stieß Draco aus, biss abermals ins Kissen und wusste vor Lust weder ein noch aus. Harry konnte sich nicht mehr länger zurückhalten, zog die Finger zurück und legte seine Hände auf die Hüften seines Freundes. Sanft stieß er mit seiner Eichel in das geweitete Loch, hielt inne und lauschte Dracos Lauten.

"Oh bitte! Beweg sich! Schieb ihn endlich hinein!", schrie Draco los, drückte seinen süßen Po Harry entgegen. Harry keuchte mit puterroten Wangen, stieß langsam zu und versenkte sich bis zum Anschlag in seinem Freund. Eine Welle purer Ekstase und Erregung erfasste seinen Körper, hart pustete er die angehaltene Luft aus. Diese Enge war unbeschreiblich, etwas Schöneres, als dieses Gefühl, gab es nicht auf dieser Welt. Sanft zog er sich zurück, stieß abermals zu und schrie selber auf. Wahnsinn! Hölle!

Völlig von Sinnen wurden seine Bewegungen immer schneller, heftiger, leidenschaftlicher. Und Draco kam in die Höhe, kniete in Bankstellung vor ihm und drückte sich bei einem jeden Stoß wild entgegen. Haut klatschte an Haut, Harrys hartes Glied stach immer wieder in dieses unglaubliche Loch hinein. Tiefer, schneller, härter. Wilde Lustschreie erfüllte das Zimmer, beide wurden immer lauter. Harrys Fingernägel krallten sich in die Hüften von Draco, sein Kopf lag im Nacken, alles drehte sich. Hitzewellen erschütterten seinen Körper, bald würde er nicht mehr können.

Mit einem Ruck fasste er nach Dracos Schulter, zog ihn hoch, biss in dessen Schulterblatt. Draco schrie heiser auf, fasste nach hinten und krallte sich in Harrys Po. Während Harry immer fester zustieß, sich einfach nur leiten ließ, umfasste er Dracos steinhartes Glied und massierte es im Einklang seiner Stöße. Draco schrie immer heftiger auf, verlange nach mehr, tickte vollkommen aus. Noch ein letzter Stoß und Draco sah Sterne vor seinen Augen, die mit aller Macht explodierten. Sein Schrei war gigantisch, als er hart abspritzte und Harry mitriss. Harrys Körper verspannte sich, sein Orgasmus schwemmte ihn einfach fort. Er wusste nicht wer lauter aufschrie - er oder Draco?

Sekundenlang lag keuchen in der Luft, beide japsten nach Luft. Harry umfasste Dracos Körper, drückte sich an ihn und zitterte. Die Nachwirkungen waren ebenso der Hammer wie der Orgasmus selbst und nur mit Widerwillen zog er sich zurück. Erschöpft sanken beide aufs Bett, drehten sich zueinander, verstrickten ihre Füße, umarmten sich und küssten sich liebevoll ab. Kurze Zeit später reinigten sie sich.

Eine bleierne Müdigkeit umhüllte die beiden, Draco seufzte zufrieden und strahlte Harry an. Es war ein Lächeln, was die Sonne aufgehen ließ. Es bedeutete, dass alles, was Harry getan hatte, der Himmel auf Erden gewesen sein musste. Mit einem Lächeln auf den Lippen zog Draco seinen Harry näher an sich, schloss die Augen und sank ins Reich der Träume.

"Ich liebe dich, Draco.", wisperte Harry leise, bevor er seinem blonden Engel folgte.

°°°°

Als Harry am nächsten Morgen aufwachte, lag er alleine im Bett. Tiefe Trauer ergriff sein Herz - Draco hatte ihn verlassen. Und das an Weihnachten! Nur mühsam hielt er seine Tränen zurück, setzte sich auf und zog sich schweigend an. Es war bereits Mittag - nur mit Unlust stiefelte er tief in Gedanken auf den Turm. Dort zog er sich wieder aus, ging duschen und ließ seinen Tränen freien Lauf. War er für Draco nur ein Abenteuer gewesen? Wieso war er verschwunden? Er hatte nach ihm gerufen, doch keiner hatte geantwortet. Nicht einmal Blaise Zabini war weit und breit zu sehen gewesen. Da sein Magen knurrte, machte er sich auf den Weg in den Speisesaal. Mit traurigem Blick schritt er in die Halle, betrachtete den mittig stehenden und übergroßen Weihnachtsbaum, unter dem einige Geschenke lagen.

Viele der Schüler waren anwesend, begrüßten ihn, machten sich Sorgen, da Harry weit weg schien. Kein Draco, kein Blaise. Sie waren nicht hier. Harry ignorierte die Anfragen, steuerte auf den Baum zu. Von irgendwo her wisperte eine Stimme, dass ein Geschenk für ihn bereit lag. Er wusste nicht woher diese Stimme kam, doch gehorchte er ihr. Als er sich vor den Baum auf die Knie sinken ließ, stachen ihm drei kleine Kästchen entgegen. Darunter lag ein Zettel, auf dem stand: "Für Harry." Mit gerunzelter Stirn zog er diese zu sich, machte das erste auf. Darin lag ein weiterer Zettel, Harry las sich die Zeilen durch.

"Es war einmal ein Junge, der wünschte sich etwas Besonderes. Etwas, wo er glaubte, dass er es niemals bekommen würde. Heute..."

Harry öffnete das zweite Kästchen.

"...will ich ihm diesen Wunsch erfüllen. Mit diesen geschriebenen Zeilen will ich dir etwas schenken..."

Und dann kam das dritte Kästchen. Harrys Herz klopfte hart in der Brust.

"Heute und für immer schenke ich dir mein Herz, meine Seele, meine Liebe. Du bist für mich das schönste Geschenk auf Erden, du wunderschöner Junge. Lass mich dir mich schenken. In der Hoffnung, dass ich dir deinen Herzenswunsch auf immer erfüllen kann. In Liebe, dein Draco."

In Harrys Augen sammelten sich Tränen, seine Sicht verschwamm, der Zettel glitt ihm aus den Händen. Er wusste nicht, dass die gesamte Halle ihn anstarrte - und noch jemanden anderen.

"Harry. Sieh mich an.", erklang die verzerrte Stimme, Harry stand mit wackeligen Beinen auf und drehte sich mit klopfendem Herzen umher. Vor ihm stand der Weihnachtsmann, der ihn zwei Mal besucht hatte. Braue Augen musterten ihn eindringlich, abermals fischte er sich ein weißes Barthaar aus dem Mund. Harrys Kinn zuckte, der Weihnachtsmann lächelte ein klein wenig und schritt noch näher.

"Sieh mich weiterhin an, bitte.", raunte die Stimme, der Weihnachtsmann hob langsam seine Hand. Mit einem Schnipp seiner Finger veränderte er sich. Der Bart wich, die Augen wurden graublau, die Mütze verschwand - ebenso sein Gewand. Stattdessen stand er in schwarzer Hose da, und einem weißen Hemd - Draco. Sein Draco.

"Harry, ich liebe dich. Lass mich dir meine Liebe schenken.", flüsterte er leise, aus Harrys Mund entwich ein Schluchzen. Unfähig etwas zu sagen, nickte er wie wild und flog Draco einfach so in die Arme. Liebevoll wiegte Draco ihn umher, drückte Harry an sich und küssten sanft sein Haar.

"Mein Santababy.", wisperte Harry gerührt und weinte leise vor sich hin. Jubelschreie erfüllten die Halle, Pfiffe, Geklatsche. Draco vergrub sein Gesicht in Harrys weichem Haar.

"Danke für deine Liebe. Ich werde sie immer und ewig mit meinem Herzen schützen. Mögen Liebe und Glück und meine immerwährende Treue zu dir dich immer glücklich machen. Schöne Weihnachten, Harry.", hauchte er ihm ins Ohr. Mit tränennassem Gesicht küsste Harry Dracos Gesicht ab und fand schließlich seine Lippen. Ihr Kuss war süß und viel versprechend und Harry wusste - der Weihnachtsmann hatte seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt. Er liebte und wurde wiedergeliebt - von seinem persönlichen Engel Draco.

Um seinen Worten Taten folgen zu lassen, zog Draco seinen Liebling mit sich auf sein Zimmer - das Mittagessen vollkommen vergessend. Allerdings musste er Harry noch einen einzigen Wunsch erfüllen: Diesmal sollte Draco ihn nehmen - als Santababy - ohne Bart. Dabei würde die nette rote Zipfelmütze inklusive Glöckchen, mit einer roten Fliege um seinen Hals, und ansonsten vollkommen nackt, vollauf reichen...

Ende
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