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von Misaki05    erstellt: 02.10.2005    letztes Update: 16.10.2005    Geschichte, Romanze / P12    (abgebrochen)
Halli hallo!
Ja.... das is eine Fanfiktion über die Jungs von Tokio Hotel und einem Mädchen namens Miu!
Im ersten Kap kommen die Jungs noch nicht vor, aber im zweiten auf jeden Fall!
Hoffe ihr lest es trotzdem! =)
Ja, ich kenne die Jungs von Tokio Hotel nicht und mir gehört daher nix.... auch nicht die anderen Personen die in meiner Story vorkommen!
Der Song, der in diesem Kapitel erwähnt wird, gehört nicht mir sondern Bon Jovi und heißt Have a nice day".

LG an kathi

Mir gehört einzig und allein Miu, ihre Brüder, Mutter und Freunde!


KAPITEL 1

Schlafen.
Alles was sie wollte war einfach nur schlafen.
Müde rollte sie sich auf dem Sitz des BMW zusammen und versuchte es sich so bequem wie nur irgendwie möglich zu machen, was ihr aber nicht so recht gelingen wollte.
"Jetzt schlaf halt nicht schon wieder ein, wir sind gleich da!"
"Jetzt sei doch halt mal ruhig! Du nervst mich!", antwortete sie ihrem Bruder und öffnete ihr linkes Auge einen Spalt.
Draußen war es inzwischen hell und seufzend setzte sie sich aufrecht hin um in den Autospiegel sehen zu können.
Ihre Frisur war in sich zusammengefallen und ihre Wimperntusche verschmiert, genervt strich sie das Schwarze unter ihren Augen weg.
"Wie viel Uhr ist es denn überhaupt?", fragte sie und strich sich eine ihrer schwarzen Locken hinters Ohr.
Ihr Bruder warf einen kurzen Blick auf seine Armbanduhr "Jetzt gleich acht!"
"Dann haben wir noch Zeit, lass uns was frühstücken gehen!"
"Vergiss es, wenn wir es dann nicht rechtzeitig schaffen und ich dich nicht pünktlich abliefere bin ich gearscht!"
"Nur kurz bei Meckes halten!"
"Nein!"
Beleidigt schob das Mädchen die Unterlippe vor und brachte somit ihren älteren Bruder zum Lachen.
Es herrschte kurz Stille und man hörte nur die Musik die aus dem Radio kam, dann: "Biiiiiiiiitte!"
Jetzt fing der junge Mann richtig an zu lachen und lenkte ein "Okay, sags nicht Mama!"


Kurze Zeit später fuhren beide kauend und laut gröhlend über die Autobahn nach Köln.
"...show the wind how to fly, when the world gets in my face, I say: have a nice day! Have a nice..."
"Wenn man dich so singen hört käme man nie auf den Gedanken dass du einen Plattenvertrag hast!", schmunzelte der schwarzhaarige Mann und seine Schwester schlug ihm lachend auf den Arm, nicht ohne sich vorher noch einen Bissen ihres Hamburgers zu genehmigen.
"Nicht...", sie schluckte, "so freundlich, mein Lieber!"
"Ah, warte, war das nicht unsere Ausfahrt!?"
Sie fing an zu kichern und warf einen Blick auf die Uhr.
"Mum wird dich umbringen!"
"Scheiße!", fluchte er und fuhr die nächste Ausfahrt raus "Ich hab echt keinen Peil wo wir sind!"
Immer noch grinsend holte das Mädchen eine Stadtkarte aus dem Handschuhfach, breitete sie auf ihrem Schoß aus und versuchte schlau aus ihr zu werden.
"Du hältst sie falsch herum!"
Unwirsch drehte ihr Bruder die Karte richtig und sie musste nur noch mehr lachen.
"Hier, hier jetzt rechts!"
"Buchebaumweg?! Bist du sicher?"
"Nein", gab sie zu und er seufzte erneut.
Sie fuhren noch gut eine halbe Stunde durch Berlin, lachten viel und verfuhren sich noch öfter, bis sie endlich vor dem richtigen Gebäude hielten.
"Hier?"
"Ja!"
"Ich denke, wir wollen zu..."
"Nein, wir wollen erst hierher und dann wollen wir NACHHER dahin!"
"Oh..."
Sie grinste, stieg aus und wartete bis ihr Bruder ebenfalls ausstieg, dann gingen sie gemeinsam in das große Haus, wo auf dem Dach in großer Leuchtschrift "Bravo" stand.

"Hallo!"
Freundlich reichte das kleine, dunkelhaarige Mädchen der Frau, die sie auf Mitte zwanzig schätze, die Hand.
"Hi, Miu! Es freut mich dich kennen zulernen! Ich bin Babara!"
Miu lächelte.
Babara wies auf die große Couch, die mitten im Zimmer des Bravogebäudes stand und sie setzten sich.
"Möchtest du etwas trinken?", die blonde Frau sah Miu freundlich an und diese nickte dankend "Cola bitte!"
Babara goss zwei Gläser voll und stellte eins davon Miu hin.
"So... nun, wir machen ein Interview, und ich finde, bevor wir anfangen, erzähle ich dir etwas über mich. Ich mache dass immer so, weil ich mir sonst so vorkomme wie ein Vampir der seinem Gegenüber alle Informationen aussaugt!"
Sie lachte fröhlich und steckte Miu damit an.
"Also!", sie schlug sich auf die Oberschenkel und schlug dann die Beine übereinander "Ich bin sechsundzwanzig Jahre alt, komme aus München und lebe nun seid drei Jahren in Berlin. Von diesen drei Jahren arbeite ich zwei bei der Bravo, eins davon als Reporterin. Ich bin nicht verheiratet und hab einen kleinen Retrieverwelpen."
Sie grinste Miu an die aufmerksam zugehört hatte.
"Wundervoll!", scherzte Miu und lehnte sich entspannt in der Couch zurück.
"Kann ich dir sonst noch irgendwas bringen oder so, damit du dich wohlfühlst?", fragte Babara, doch Miu schüttelte den Kopf "Nein, ich fühle mich rundum wohl, danke!"
"Okay... wollen wir dann loslegen? Damit du nachher noch die Fotos machen kannst!"
Sie wühlte kurz in der Schublade des Couchtisches und kramte ein Diktaturgerät heraus, dann einen Block und einen Kugelschreiber.
"So, können wir?"
Miu nahm einen Schluck ihrer Cola und grinste "Klaro, legen wir los!"
Babara schaltete das Gerät an und setzte sich auf dem Boden, um auf dem Tisch schreiben zu können.
In dem Block lag ein Blatt mit Fragen, an die sie sich so in etwa zu halten hatte oder zumindest versuchen sollte, zu fragen.
"Okay! Miu, du bist jetzt schon drei Jahre im Musikgeschäft! Hast du dich seit dem verändert?"
Miu dachte kurz nach, ihr wurden oft Fragen gestellt bei allen möglichen Auftritten, Interviews und all so was, und oft waren es dieselben, aber sie versuchte, nicht immer irgendwelche Standartantworten zu geben.
"Ich denke ich habe mich verändert, es wäre unnatürlich wenn es nicht so wäre! Aber ich glaube, dass es nicht ins negative gegangen ist, ich bin bekannter als vorher, sehr viel unterwegs und deshalb habe ich auch weniger Zeit für meine Freunde. Aber es ist deswegen auch umso schöner, wenn ich sie dann sehe! Ich denke nicht dass ich irgendwie abgehoben bin oder mir wegen meinem Erfolg irgendetwas einbilde. Soweit bin ich noch ganz gut drauf!"
Babara kritzelte eifrig auf ihrem Block herum und strich dann die erste Frage weg.
"Du sagtest; Bekannter als vorher. Wenn man das so hört könnte man denken du seiest ein kleiner deutscher Eintagshit. Aber du bist ja bevor du in Deutschland groß rausgekommen bist erst in Amerika ein Star geworden..."
Miu grinste "Ja, und das war auch echt cool! Die Amerikaner sind eigentlich ganz cool drauf und ich bin sehr gerne dort. Ich war in den Sommerferien auf Tour in den USA, und habe unter anderem in New York und Los Angeles gespielt und es ist einfach großartig! Trotzdem liebe ich es in Deutschland zu spielen, hier ist es einfach ein Heimspiel!"
"Und in den anderen Ländern?"
"Ich bin sehr gerne in Italien und Frankreich! Rom ist einfach super, ich bin oft dort. Da kann man super shoppen gehen!"
Babara lächelte und schrieb weiterhin eifrig auf dem Block.
Miu dachte an ihre Tour im Sommer.
Sie war in vier Wochen in zwölf verschiedenen Städten gewesen und es war ziemlich anstrengend gewesen. Trotzdem war es eine tolle Erfahrung gewesen und sie hatte auf jeden Fall vor, sie zu wiederholen.
"Du wirst bald sechzehn! Steigt dann bei euch eine große Party?", stellte Babara die nächste Frage und das Mädchen klatschte begeistert in die Hände, während sie wild gestikulierend erzählte "Ja, und wie! Meine Mutter ist für diese Zeit bei ihrer Freundin einquartiert und ich, meine Brüder und Freundinnen werden alles vorbereiten. Es ist zwar kalt, aber wir werden Heizstrahler im Garten aufbauen damit es schön warm ist und die Heizung im Pool anmachen. Dann machen wir eine super Poolparty."
"Und die Gästeliste ist schon wie viele Meter lang?"
"Oh, ich glaube fünf oder sechs... nein, wir haben noch nicht alle beisammen, aber ich schätze, so siebzig achtzig Leute werden es schon sein! Wenn nicht noch mehr!"
"Und dein Freund kommt auch?"
Miu runzelte die Stirn.
Natürlich wusste sie, dass die Reporterin mit dieser Frage heraus bekommen wollte ob sie vergeben war oder nicht.
"Nein, ich bin Single und ich denke, das wird auch noch länger so bleiben!"
"Wieso das?"
"Zu meinem Leidwesen muss ich sagen, dass die meisten Jungs sich nicht mehr an mich rantrauen. Ich bin ihnen wohl zu gefährlich!", sie lachte, "Aber das bin ich gar nicht!"
"Wenn die Boys draußen das hier lesen, wird es sich ja vielleicht ändern! Aber ich kann mir gar nicht vorstellen, dass du niemanden in sicht hast? Kein schnuckliger Boybandtyp? Im Moment sind doch grade US5, Tokio Hotel und mehr am Start!"
"Nein, ich habe die Jungs von Tokio Hotel und US5 auch noch nie getroffen! Vielleicht ändert sich das ja heute Abend, da bin ich nämlich bei `The Dome´."
"Ja, dabei wünsche ich dir natürlich viel Spaß! Wie kommen denn eigentlich deine Brüder mit deinem Erfolg klar?"
"Ach, das geht schon!", Miu schielte kurz zur Türe die in ein anderes Zimmer führte und wo ihr Bruder Playstation spielte, "Iwan, mein jüngster Bruder, ist jetzt grade in die Schule gekommen! Natürlich wird er dort mit Fragen gelöchert, aber er ist eigentlich daran gewöhnt und erzählt nichts von zu Hause. Das gleiche gilt für Luca und Louis.", sie grinste als sie an die Zwillinge dachte, "sie hatten vor kurzem Geburtstag, sie sind siebzehn geworden. Wir haben eine riesen Party gemacht, aber meine wird besser! Die zwei nehmen mich gar nicht für voll und verarschen mich eigentlich bei jeder Gelegenheit, aber sie meinen es nicht böse. Ja, und dann wäre da noch Niki, mein ältester Bruder, er sitzt grade im Nebenraum, weil er mich hierher gefahren hat und heute mein Begleiter ist. Mit ihm verstehe ich mich einfach super! Und seid er sein Auto hat kann er mich immer fahren, dass ist total praktisch!"
"Hört sich ja nach einer tollen Familie an! Aber die Namen klinge sehr ungewöhnlich, und deiner ist ja auch alles andere als alltäglich!"
"Ja, meine Mutter wollte uns allen ausländische und außergewöhnliche Namen geben! Mein Name ist japanisch, Louis ist französisch, Luca Italienisch und Iwan irgendwo aus dem Norden. Niki... ja, ist halt Niki!"
"Und Miu ist keine Abkürzung?"
Leicht verärgert, weil sie diese Frage andauernd beantworten musste verneinte sie "Nein, das ist mein voller Name!"
"So, unsere Zeit neigt sich dem Ende zu. Deine neue Single ist jetzt seid sieben Wochen in den Charts auf Platz eins und direkt auf eins auch eingestiegen! Damit hast du Tokio Hotel mit "Ich bin nich ich!" vom Thron gestoßen!"
Miu grinste "Ja, die Jungs waren lange auf eins und irgendwie sind sie mit allen drei Singlen immer auf eins eingestiegen! Aber ich krieg sie immer wieder runter!"
"Und dein neues Album erscheint auch in einem Monat!"
"Ja, und ich hoffe es gefällt den Leuten!"


Nach dem Interview musste Miu eine lange Prozedur über sich ergehen lassen, in der sie geschminkt wurde und ihre Haare gemacht wurden.
Dann wurden Fotos gemacht, in einem Zimmer, dass Bravo wie ein verruchtes Hotelzimmer hergemacht hatte.
Miu war aber gar nicht mit ihren Gedanken bei der Arbeit, sie lächelte wenn der Fotograf es wollte, mache was ihr gesagt wurde, war aber im Gedanken bei ihrer Freundin, deren Eltern sich gerade scheiden ließen.
Ihre eigenen Eltern waren auch geschieden, und deshalb wusste sie, was ihre Freundin Jana grade alles durchmachte.
Ihren Vater hatte Miu seid sieben Jahren nicht mehr gesehen. Er wohnte in München, und war als Miu drei war weggezogen.
Aber Miu vermisste ihn kein Bisschen. Was man nie richtig hatte, so sagte ihre Mutter immer, kann man auch nicht vermissen und Recht hatte sie, ein richtiger Vater war er nie gewesen.
Als ihre Eltern sich getrennt hatten waren sie mit fünf Kindern in eine winzige Wohnung in Berlin gezogen, und hatten dort mehrere Jahre gelebt, bis ihre Mutter Giulia, eine Italienerin, einen besseren Job bekommen hatte und sie in eine größere Wohnung in einer besseren Gegend ziehen konnten.
Und als Miu angefangen hatte zu singen und auch Geld verdient hatte, waren sie als Miu vierzehn geworden war, in ein riesiges Haus gezogen. Nach und nach hatten sie sich alles dazu gekauft, eine schöne Einrichtung, die sie bis dahin nie gehabt hatten, ein schöner Garten wurde angelegt und ein Pool wurde eingelassen.
Zum ersten Mal hatte jeder der Kinder ein eigenes Zimmer, auch der kleine Iwan, dessen Vater ebenfalls nicht lange der Freund ihrer Mutter gewesen war, und den die ganze Familie betüddelte als wäre er ein Baby.
Miu grinste als sie diesen Gedanken bemerkte.
"Nicht lachen! Guck ernst! Guck, als würdest du traurig sein!"
Genervt verbannte Miu das Grinsen von ihrem Gesicht.
Dann versuchte sie sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren.



********************************
So, ihr wart tapfer und habt bis zum Schluß durchgehalten?
Wunderbar! =)
Bekomme ich dann auch Reviews?
Liebe Grüße
Misaki
 
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