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von MomoChibiChan
erstellt: 03.02.2005
letztes Update: 01.09.2005
Geschichte, Drama / P6
(abgebrochen)
Wenn Engel hassen....
Yay... der näxte Teil ne? Wie der Titel schon sagt, hab ich mich son bisserl von Subway to Sally - Wenn Engel hassen inspirieren lassen...
Ich hoffe doch mal dass die 2te fortsetzung auchnoch gut ankommt ^^
Arigatou an Sui für die beta ^^
Hai.
C&C always welcome nee~ und gomen dafür, dass es wieder nur son kleines fitzelchen ist ne? Ich hoffe doch mal dass ich in den ferien mehr zeit zum schreiben hab ^^
viel spaß
momo
Vollkommen in sich verloren vergrub Kei die nackten Füße im deinen Sand eines endlos langen, weißen Strandes.
Noch schwach konnte er die Hitze des Tages wahrnehmen, die sich im Boden festgesetzt hatte. Langsam streckte er die Hand aus und ließ den feinen Sand durch seine Fingerspitzen rieseln.
Ohne es zu bemerken entwich seinen Lippen ein leiser Seufzer , der augenblicklich im Rauschender Wellen unterging. Unbeabsichtigt drifteten seine Gedanken zu einem der vielen Abende ab, die er gemeinsam mit Luca an diesem Strand verbracht hatte.
Dieser Abend war nicht so gewesen wie die anderen.
Länger als gewöhnlich hatten sie beide am Strand gesessen und einfach dem Rauschen der Wellen gelauscht. Das kaum wahrnehmbare, leicht knirschende Geräusch, wenn eine der unzähligen Wellen sich an einem der zahlreichen Felsen weiter draußen im Meer brach. Das sanfte Rauschen der übereinanderschlagenden Wellen, welche kurz darauf auf dem feinen Sand ausliefen.
Durch einen leichten Nebelschleier hatte man ein leichtes Glimmern und Leuchten ganz hinten am Horizont wahrnehmen können. Mit der Zeit schien sich eine regelrechte Flammenfront auf die nur leicht bewegte See zu legen.
Mit jeder Minute schien der goldene Feuerball ein Stückchen mehr dieses tintenblauen Vorhangs in seine Schranken zu verweisen, um stetig höher und höher am Firmament zu klettern.
Während die Sonne am Himmel stieg, stieg auch eine unbändige Unruhe in dem blonden Mann auf, welcher ungeduldig darauf wartete, dass sein Begleiter doch ein Zeichen des Aufbruchs geben würde.
Langsam machte er einige Schritte auf den dunkelhaarigen älteren Mann zu, der mit angewinkelten Beinen im Sand saß und wie benommen auf das Inferno des Sonnenaufgangs starrte.
Als Kei ihm eine Hand auf die Schulter legte und Luca zu sich umdrehte um ihm in die Augen schauen zu können, schien er wie in einer Art Trance gefangen.
Fassungslos nahm Kei den Ausdruck in Lucas Augen wahr. Gleichgültig, vollkommen ausgelaugt, des "Lebens" überdrüssig.
Hilflos streckte der Jüngere seine Hände nach Luca aus, während er verzweifelt den Kopf schüttelte. Selbst als der Ältere ihn anlächelte als ob er ihm sagen wollte, er solle sich keine Sorgen machen - verzweifelt stolperte Kei einige Schritte im warmen, weichen Sand rückwärts bis er strauchelte und fiel.
Nicht nur vor physischem Schmerz traten dem Blonden Tränen in die Augen.
~*~
Immernoch zog es sich schmerzhaft in seinem Inneren zusammen, als Kei zum wiederholten Male an diesem Strand von damals saß und die Erlebnisse dieser Nacht in ihm hochkamen. Ruckartig zog er die Füße aus dem mittlerweile beißend kaltem Sand und erhob sich.
Mit einem verächtlichen Blick auf das goldene, verwunschene Glitzern am Horizont, kehrte er dem Meer den Rücken zu.
Gemächlich schlenderte er in Richtung der Straße wo Sho mit dem Auto auf ihn wartete.
Ein leichtes Lächeln schlich sich auf Keis Lippen, als er schon vom weiten ein leises Schnarchen aus Richtung des Autos vernehmen konnte.
Darauf bedacht, keine zu lauten Geräusche zu verursachen, näherte Kei sich dem Fahrzeug. Schweigend schwang er sich auf den Fahrersitz. In Gedanken versunken starrte der Blondhaarige in Richtung der immer heller brennenden Sonne. Je höher die Sonne am Himmel stand, desto größer wurde Keis innerer Drang diesen Platz zu verlassen. Während ihm Shos Schnarchen vorher noch friedlich und beruhigend vorgekommen war, schien es nun nurnoch dazu beizutragen, dass er sich wie ein gehetztes Tier fühlte. Kei konnte spüren wie Panik langsam in ihm aufstieg. Es schien ihm als würde sein Blick sich nurnoch auf den glühenden Ball am Horizont fokussieren.
Dieses ewige Gefühl der unfreiwilligen Gefangenschaft, seine eigene Machtlosigkeit, seine eigene Schwäche. Sein Versagen Jahre zuvor.
All diese Gefühle schienen sich wie ein Dorn in sein Fleisch zu bohren.
Yay... der näxte Teil ne? Wie der Titel schon sagt, hab ich mich son bisserl von Subway to Sally - Wenn Engel hassen inspirieren lassen...
Ich hoffe doch mal dass die 2te fortsetzung auchnoch gut ankommt ^^
Arigatou an Sui für die beta ^^
Hai.
C&C always welcome nee~ und gomen dafür, dass es wieder nur son kleines fitzelchen ist ne? Ich hoffe doch mal dass ich in den ferien mehr zeit zum schreiben hab ^^
viel spaß
momo
Vollkommen in sich verloren vergrub Kei die nackten Füße im deinen Sand eines endlos langen, weißen Strandes.
Noch schwach konnte er die Hitze des Tages wahrnehmen, die sich im Boden festgesetzt hatte. Langsam streckte er die Hand aus und ließ den feinen Sand durch seine Fingerspitzen rieseln.
Ohne es zu bemerken entwich seinen Lippen ein leiser Seufzer , der augenblicklich im Rauschender Wellen unterging. Unbeabsichtigt drifteten seine Gedanken zu einem der vielen Abende ab, die er gemeinsam mit Luca an diesem Strand verbracht hatte.
Dieser Abend war nicht so gewesen wie die anderen.
Länger als gewöhnlich hatten sie beide am Strand gesessen und einfach dem Rauschen der Wellen gelauscht. Das kaum wahrnehmbare, leicht knirschende Geräusch, wenn eine der unzähligen Wellen sich an einem der zahlreichen Felsen weiter draußen im Meer brach. Das sanfte Rauschen der übereinanderschlagenden Wellen, welche kurz darauf auf dem feinen Sand ausliefen.
Durch einen leichten Nebelschleier hatte man ein leichtes Glimmern und Leuchten ganz hinten am Horizont wahrnehmen können. Mit der Zeit schien sich eine regelrechte Flammenfront auf die nur leicht bewegte See zu legen.
Mit jeder Minute schien der goldene Feuerball ein Stückchen mehr dieses tintenblauen Vorhangs in seine Schranken zu verweisen, um stetig höher und höher am Firmament zu klettern.
Während die Sonne am Himmel stieg, stieg auch eine unbändige Unruhe in dem blonden Mann auf, welcher ungeduldig darauf wartete, dass sein Begleiter doch ein Zeichen des Aufbruchs geben würde.
Langsam machte er einige Schritte auf den dunkelhaarigen älteren Mann zu, der mit angewinkelten Beinen im Sand saß und wie benommen auf das Inferno des Sonnenaufgangs starrte.
Als Kei ihm eine Hand auf die Schulter legte und Luca zu sich umdrehte um ihm in die Augen schauen zu können, schien er wie in einer Art Trance gefangen.
Fassungslos nahm Kei den Ausdruck in Lucas Augen wahr. Gleichgültig, vollkommen ausgelaugt, des "Lebens" überdrüssig.
Hilflos streckte der Jüngere seine Hände nach Luca aus, während er verzweifelt den Kopf schüttelte. Selbst als der Ältere ihn anlächelte als ob er ihm sagen wollte, er solle sich keine Sorgen machen - verzweifelt stolperte Kei einige Schritte im warmen, weichen Sand rückwärts bis er strauchelte und fiel.
Nicht nur vor physischem Schmerz traten dem Blonden Tränen in die Augen.
~*~
Immernoch zog es sich schmerzhaft in seinem Inneren zusammen, als Kei zum wiederholten Male an diesem Strand von damals saß und die Erlebnisse dieser Nacht in ihm hochkamen. Ruckartig zog er die Füße aus dem mittlerweile beißend kaltem Sand und erhob sich.
Mit einem verächtlichen Blick auf das goldene, verwunschene Glitzern am Horizont, kehrte er dem Meer den Rücken zu.
Gemächlich schlenderte er in Richtung der Straße wo Sho mit dem Auto auf ihn wartete.
Ein leichtes Lächeln schlich sich auf Keis Lippen, als er schon vom weiten ein leises Schnarchen aus Richtung des Autos vernehmen konnte.
Darauf bedacht, keine zu lauten Geräusche zu verursachen, näherte Kei sich dem Fahrzeug. Schweigend schwang er sich auf den Fahrersitz. In Gedanken versunken starrte der Blondhaarige in Richtung der immer heller brennenden Sonne. Je höher die Sonne am Himmel stand, desto größer wurde Keis innerer Drang diesen Platz zu verlassen. Während ihm Shos Schnarchen vorher noch friedlich und beruhigend vorgekommen war, schien es nun nurnoch dazu beizutragen, dass er sich wie ein gehetztes Tier fühlte. Kei konnte spüren wie Panik langsam in ihm aufstieg. Es schien ihm als würde sein Blick sich nurnoch auf den glühenden Ball am Horizont fokussieren.
Dieses ewige Gefühl der unfreiwilligen Gefangenschaft, seine eigene Machtlosigkeit, seine eigene Schwäche. Sein Versagen Jahre zuvor.
All diese Gefühle schienen sich wie ein Dorn in sein Fleisch zu bohren.
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