Lady of Stories  
Hallo Fleny,

ich mache direkt mit deiner nächsten FF weiter. Was ich bei der anderen vergessen hatte zu schreiben, und was mir auch hier aufgefallen ist: Du machst ab und zu kleinere Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler. Die sind nicht schlimm, aber ich wollte dich einmal darauf hinweisen.

Ich finde es sehr schön, dass du dir Regen ausgesucht hast. Gerade bei einem Leprakranken, der die ganze Zeit verhüllt sein muss, damit andere sich bei seinem Anblick nicht zu Tode erschrecken (das soll nicht abwertend gemeint sein), muss Regen eine wunderbare Sache sein. Wasser, was alles wegwischt. Jeden Makel. Jede Krankheit.
Aber Regen bedeutet auch Wandlung. Balduin sagt es selbst: Das Wasser verwandelt die Dürre in fruchtbaren Boden. Und auch für ihn bedeutet das Gewitter weit mehr als Regen, Blitz und Donner. Es steht für die Zeit, die vergeht, und gleichzeitig für Wandlung.

Einen kleinen Punkt: Du bist ab und zu in den Zeiten hin und her gesprungen. Wenn du dich für eine Zeit entschieden hast, schau, dass du dabei bleibst, denn so was verwirrt die Leser.

Es ist verständlich, dass Balduin den Regen spüren will. Dass er im Herzen des Gewitters stehen will. Jetzt, am Ende seines Lebens, will er noch ein einziges Mal spüren, dass er noch nicht gestorben ist. Will sich beweisen, dass die Natur ihn noch erreichen kann – aber auch, dass sie ohne ihn weitermachen wird. Dass der Monsunregen und die Dürre in den nächsten Jahren wiederkehren wird, wenn er nicht mehr leben wird.

Eine wichtige Geste finde ich, dass Balduin seine Maske abnimmt. Die Maske, die für ihn in den vergangenen Jahren das Symbol seiner Krankheit geworden ist. Im Beisein anderer Menschen ist es ihm unmöglich, ohne sie aufzutreten, weil sein Anblick jeden abschrecken und ekeln würde. Er weiß das, und deswegen behält er sie auf – wahrscheinlich auch, weil sein eigener Anblick ihn mutlos macht. Wer möchte schon gerne immer in sein Gesicht sehen und dort die Spuren der Lepra erkennen, die den eigenen Körper zerstört, ohne dass man dagegen irgend etwas tun könnte?

Ich finde es sehr traurig, dass Balduin über seinen baldigen Tod nachdenkt. Niemand sollte so etwas tun müssen. Aber in seiner Situation war es wohl notwendig, dass er sich frühzeitig damit auseinandersetzt. Mit der Lepra hatte er nie eine Chance, ein hohes Alter zu erreichen. Umso wichtiger war es also für ihn, in den Jahren, die ihm gegeben waren, so viel wie möglich zu genießen.

Sehr schön finde ich, dass Balduin, so kurz vor seinem Tod, sein letzter Wunsch erfüllt wurde. Somit kann er die Welt in Frieden verlassen.

Wieder eine sehr schöne FF von dir. Du hast Balduins Gedanken und Gefühle sehr intensiv und feinfühlig eingefangen, und das macht – finde ich – eine gelungene FF aus.

LG Lady
Sharaku  
Na du,

ich habe die Geschichte gar nicht gesehen. o.o" Also gut, fangen wir mal an ... xD Nein, war ein Scherz. Das
ist wirklich schön geschrieben. Gänsehaut pur, Kribbeln im Bauch und so weiter. Nur gedämpft durch die
Tatsache, dass ich zuviel über Balduin weiß. ;)
Da du die meisten anderen Kritikpunkte schon kennen und mit einem Augenrollen übergehen wirst, nur ein
einziger neuer Punkt: Balduin ist (und das wusste er auch vor seinem Tod) in einer Kirche beerdigt worden.
Nix da Regen und Blumen auf's Grab, massiver Stein und so weiter.^^

Liebe Grüße.
-Emma- (anonymer Nutzer)  
Hi!

Wunderschön geschrieben!! *schnief*
Ein großer Mann mit einem kleinen, bescheidenen Wunsch...
Aber nach solch einem Schicksalsschlag und mit dem Tod vor Augen...
Ich denke schon, dass man da bescheiden wird und auch die kleinen Dinge viel mehr schätzt!

HDL
Emma
Antwort von Fleny  
Emmaaaa *grins* Du auch hier!
Danke das du mir was kleines da gelassen hast *knutsch*

Werd in Zukunft wohl öfter son Kleinkram hochladen...
Mir ist grad so nach kurzen Sachen *lach*
Da komm ich nicht so leicht in ne Schreibblockade... xD

Winke Winke
BehindTheMask  
Hallo!
So ein simpler und doch aussagekräftiger Wunsch.
Sehr schön geschrieben.
Du hast gut drgestellt wie Balduin sich fühlen muss
und was der Regen für ihn bedeutet, für Jerusalem bedeutet.
Ach Balduin ist wirklich sehr bescheiden, wenn dies sein letzter Wunsch war.
Liebste Grüße
Zu
Antwort von Fleny  
Na meine Liebe :-)
hast du dich hierher verirrt? *lach*
Danke danke danke *tief verbeug*
Bei uns hat es wie aus Eimern gegossen und da war mir so danach...

*knuddel*
Winke Winke
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