Bei diesem Kapitel stehen mir konkrete Menschen vor Augen, die sich, im Jugendalter, als irrsinnig kritisch empfinden in ihrem laut propagiertem "wissentschaftlichen Atheismus", wenn sie nur die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse von vorgestern nachplappern.
Sehr aufschlußreich und flüssig geschrieben!
Ab nächsten Dienstag bin ich übrigens für fünf Wochen fast ohne Internetzugang, danach werde ich aber weitereviewen!
Reviews: Fanfiktion
/ Bücher
/ Sonstige Bücher
/ Screwtapes neue Patientin
MrsAnthony
Antwort von Rako
Danke, dass du immer noch dabei bleibst. Wenn ich großes Glück habe, hast du zum SChluss über die Gesamtanlage - ich bin gespannt, ob du das Ende der Geschichte plausibel finden wirst
MrsAnthony
Ein interessanter Aspekt innerhalb dieses interessanten Kapitels ist in der Tat, das christliche Gewohnheiten wie das Tischgebet noch keinen Christen machen! Ich habe jetzt wieder viel Stoff, über den ich nachdenken muß!
MrsAnthony
Raffiniert sind sie ja, Deine beiden Teufel: die Gaben, die Gott in dieses Mädchen gelegt hat, ihren Charme und ihre Freundlichkeit, wollen sie also als Mittel zum Bösen verwenden. Wie gesagt, raffiniert, aber ich hoffe natürlich, daß sie damit scheitern.
Die Frage, ob die frühe Erziehung in Kindergärten oder gar Krippen sich nun gut oder schlecht für das Kind auswirkt, ist sicher nicht pauschal zu beantworten, und daher finde ich es gut, daß Du hier wirklich beide Seiten anführst.
Die Frage, ob die frühe Erziehung in Kindergärten oder gar Krippen sich nun gut oder schlecht für das Kind auswirkt, ist sicher nicht pauschal zu beantworten, und daher finde ich es gut, daß Du hier wirklich beide Seiten anführst.
MrsAnthony
So, ich fange mal mit Deiner Geschichte an: Vorweg muß ich sagen, das ich das entsprechende Buch von Lewis nicht kenne, und daher nicht sagen kann, wie dicht Du Dich daran hälst. Die Form Briefroman und das gespannte Verhältnis der beiden Teufel ist auf jeden Fall interessant, und ich bin durchaus gespannt, welche Methoden die beiden Teufel anwenden wollen, um ihre "Patientin" aus den "Klauen eines liebenden, christlichen Elternhaus" zu reißen.
Was mir bisher noch fehlt, ist das Verständnis dafür, aus welchen Grund die beiden Teufel das tun wollen, und das wird sicher schwer darzustellen sein, wenn man selber ihre Meinung nicht teilt. Aber auf jeden Fall müssen sie doch glauben, etwas vernünftiges zu tun. Und um den Unterhaltungswert der Geschichte zu steigern, der beim lesen eben auch wichtig ist, könnte man die gegenseitigen Angriffe auf den Kollegen noch ausbauen.
Mein erster Eindruck auf das erste Kapitel ist insgesamt durchaus positiv.
Hier hab ich noch einen Link zu einer Lieblingsgeschichte von mir, von Agatha Christie, die eben nicht nur Krimis geschrieben hat, wo es auch darum geht, wie der Teufel versucht, jemanden, (und was für jemanden!), vom rechten Pfand abzulenken: http://www.holger-niederhausen.de/index.php?id=368
Was mir bisher noch fehlt, ist das Verständnis dafür, aus welchen Grund die beiden Teufel das tun wollen, und das wird sicher schwer darzustellen sein, wenn man selber ihre Meinung nicht teilt. Aber auf jeden Fall müssen sie doch glauben, etwas vernünftiges zu tun. Und um den Unterhaltungswert der Geschichte zu steigern, der beim lesen eben auch wichtig ist, könnte man die gegenseitigen Angriffe auf den Kollegen noch ausbauen.
Mein erster Eindruck auf das erste Kapitel ist insgesamt durchaus positiv.
Hier hab ich noch einen Link zu einer Lieblingsgeschichte von mir, von Agatha Christie, die eben nicht nur Krimis geschrieben hat, wo es auch darum geht, wie der Teufel versucht, jemanden, (und was für jemanden!), vom rechten Pfand abzulenken: http://www.holger-niederhausen.de/index.php?id=368
Sionon Klingensang
Zunächst einmal muss ich Dir ein großes Lob aussprechen: Es ist Dir tatsächlich gelungen; den Stil von C.S.Lewis beinahe täuschend echt nachzuahmen.
Als Lesestoff für Fans des Originals ist Deine Geschichte wundervoll; der bereits geäußerten Kritik muss ich mich allerdings auch anschließen. (Wobei ich zugeben muss, dass sie auf die Arbeit von C.S. Lewis auch in gewissem Maße zuträfe)
Allgemein wirkt die Geschichte bisher etwas unspannend, da die Protagonisten bzw "Patienten" bisher nie in ernsthafte Gefahr geraten sind, den Teufeln in die Hände zu fallen.
(Für die Teufel droht natürlich Bestrafung im Fall ihres Scheiterns, aber das dürfte niemanden groß interessieren.)
Gerade dafür wäre es praktisch, wenn zB die Mutter der "Patientin" negative Eigenschaften hätte, die sich die Teufel zunutze machen können. Die Leser wollen das Leben (beziehungsweise in diesem Fall: die Seele) der Protagonisten am seidenen Faden baumeln sehen. Das macht eine Geschichte erst so richtig spannend. Die Gefahren wurden bisher immer zu schnell abgewendet, um richtige Spannung aufkommen zu lassen; aber im Moment sieht es ja ganz danach aus, als ob es gefährlich wird...
Falls Du mit dem Gedanken spielst, weitere Fanfiktions zu den Screwtape Letters zu schreiben: Ich fände eine Geschichte in der man das Leben der "Patienten" verfolgen kann, unterbrochen von den Briefen der Teufel, sehr interessant.
Noch etwas das ich erwähnen sollte ist die Wirkungsgleichheit oder doch wenigstens Wirkungsähnlichkeit Deiner Geschichte mit den Screwtape Letters. Wie Lewis auch hast Du es geschafft, mich dazu zu bewegen, über meine Fehler nachzudenken.
Danke dafür.
Mit freundlichen Grüßen
Sionon Klingensang
Als Lesestoff für Fans des Originals ist Deine Geschichte wundervoll; der bereits geäußerten Kritik muss ich mich allerdings auch anschließen. (Wobei ich zugeben muss, dass sie auf die Arbeit von C.S. Lewis auch in gewissem Maße zuträfe)
Allgemein wirkt die Geschichte bisher etwas unspannend, da die Protagonisten bzw "Patienten" bisher nie in ernsthafte Gefahr geraten sind, den Teufeln in die Hände zu fallen.
(Für die Teufel droht natürlich Bestrafung im Fall ihres Scheiterns, aber das dürfte niemanden groß interessieren.)
Gerade dafür wäre es praktisch, wenn zB die Mutter der "Patientin" negative Eigenschaften hätte, die sich die Teufel zunutze machen können. Die Leser wollen das Leben (beziehungsweise in diesem Fall: die Seele) der Protagonisten am seidenen Faden baumeln sehen. Das macht eine Geschichte erst so richtig spannend. Die Gefahren wurden bisher immer zu schnell abgewendet, um richtige Spannung aufkommen zu lassen; aber im Moment sieht es ja ganz danach aus, als ob es gefährlich wird...
Falls Du mit dem Gedanken spielst, weitere Fanfiktions zu den Screwtape Letters zu schreiben: Ich fände eine Geschichte in der man das Leben der "Patienten" verfolgen kann, unterbrochen von den Briefen der Teufel, sehr interessant.
Noch etwas das ich erwähnen sollte ist die Wirkungsgleichheit oder doch wenigstens Wirkungsähnlichkeit Deiner Geschichte mit den Screwtape Letters. Wie Lewis auch hast Du es geschafft, mich dazu zu bewegen, über meine Fehler nachzudenken.
Danke dafür.
Mit freundlichen Grüßen
Sionon Klingensang
Avia (anonymer Nutzer)
Hallo Rako,
Nach sehr langer Zeit melde ich mich wieder zurück. Zeit ist ein unberechenbares Instrument, doch nun habe ich sie gefunden, um die zahlreichen Kapitel zu lesen, die du seit meinem letzten Review veröffentlicht hast. Ich bin überrascht, welch große, und auch von einer großen Zeitspanne geprägte, Ereignisse sich ereignet haben. Interessante Überlegungen, spannende Wendungen und immer ein Hauch von Neugierde, den du in mir erweckst, was die Fortsetzung der Geschichte betrifft.
Bis zum nächsten Mal!
Einen lieben Gruß
Avia
Nach sehr langer Zeit melde ich mich wieder zurück. Zeit ist ein unberechenbares Instrument, doch nun habe ich sie gefunden, um die zahlreichen Kapitel zu lesen, die du seit meinem letzten Review veröffentlicht hast. Ich bin überrascht, welch große, und auch von einer großen Zeitspanne geprägte, Ereignisse sich ereignet haben. Interessante Überlegungen, spannende Wendungen und immer ein Hauch von Neugierde, den du in mir erweckst, was die Fortsetzung der Geschichte betrifft.
Bis zum nächsten Mal!
Einen lieben Gruß
Avia
Antwort von Rako
Liebe Avia,
ich danke dir, für deine lieben Rückmeldungen. Sie ermutigen mich sehr, die Geschichte hier weiter zu bringen. Allmählich verstehe ich, warum sich die Autoren hier viele Reviews wünschen, obwohl ich selbst zu denen gehöre, die auf jede Geschichte, die ihnen gefällt, nur ein Review schreiben, höchstens mal 2. Dafür versuche dann aber auch, sehr spezifisch zu sagen, was mir warum gefallen hat oder auch nicht. Aber freudliche Kommentare sind echt eine Motivation, weiterzumachen.
ich danke dir, für deine lieben Rückmeldungen. Sie ermutigen mich sehr, die Geschichte hier weiter zu bringen. Allmählich verstehe ich, warum sich die Autoren hier viele Reviews wünschen, obwohl ich selbst zu denen gehöre, die auf jede Geschichte, die ihnen gefällt, nur ein Review schreiben, höchstens mal 2. Dafür versuche dann aber auch, sehr spezifisch zu sagen, was mir warum gefallen hat oder auch nicht. Aber freudliche Kommentare sind echt eine Motivation, weiterzumachen.
Avia (anonymer Nutzer)
Hallo Rako,
Entschuldige, dass ich mich erst jetzt nach solch langer Zeit wieder melde.
Ich habe immer auf ein wenig Zeit erhofft und auch auf die Zeit, in der ich mich vollends auf Deine Geschichte konzentrieren kann, was in meinem Alltagsleben ein wenig problematisch ist.
Jedoch bin ich sehr erfeut, wieder zwei beindruckende Kapitel gelesen zu haben, die wirklich einen sehr interessanten Inhalt enthalten, den ich sehr gut nachvollziehen kann.
Die Frage nach der eigenen Persönlichkeit ist ein sehr spezielles Thema und auch eines, das meiner Empfindung nach schmerzhaft aber auch unglaublich spannend ist.
Denn was gibt es schöneres, als sich von den Idenfikationen der Eltern zu lösen und sein Selbst zu erforschen?! :-)
Ich freue mich schon auf die folgenden Kapitel.
Bis dahin fühle Dich lieb gegrüßt,
Avia
Entschuldige, dass ich mich erst jetzt nach solch langer Zeit wieder melde.
Ich habe immer auf ein wenig Zeit erhofft und auch auf die Zeit, in der ich mich vollends auf Deine Geschichte konzentrieren kann, was in meinem Alltagsleben ein wenig problematisch ist.
Jedoch bin ich sehr erfeut, wieder zwei beindruckende Kapitel gelesen zu haben, die wirklich einen sehr interessanten Inhalt enthalten, den ich sehr gut nachvollziehen kann.
Die Frage nach der eigenen Persönlichkeit ist ein sehr spezielles Thema und auch eines, das meiner Empfindung nach schmerzhaft aber auch unglaublich spannend ist.
Denn was gibt es schöneres, als sich von den Idenfikationen der Eltern zu lösen und sein Selbst zu erforschen?! :-)
Ich freue mich schon auf die folgenden Kapitel.
Bis dahin fühle Dich lieb gegrüßt,
Avia
Avia (anonymer Nutzer)
Hallo Rako,
Dieses Kapitel hat mich speziell sehr angesprochen. Der geschilderte Inhalt ging mir persönlich sehr nahe und Du hast ihn mal wieder in eine perfekte und beeindruckende Wortwahl gekleidet!
Ich bin stets eingenommen von Deiner Geschichte und Du bringst den Punkt, in dem es um diese doch sehr simple und massive Beeinflussung des menschlichen Verstandes durch sehr einfache und doch raffinierte und spezielle Mittel geht, gut zutage.
Es gibt sehr viele Menschen dort draußen, deren Leben durch Anpassung geprägt ist. Doch es gibt viel zu wenige Menschen, die ihren Standpunkt, ihren Glauben mit vollstem Herzen verteidigen, ihn selbst vertreten.
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel!
Herzliche Grüße
Dieses Kapitel hat mich speziell sehr angesprochen. Der geschilderte Inhalt ging mir persönlich sehr nahe und Du hast ihn mal wieder in eine perfekte und beeindruckende Wortwahl gekleidet!
Ich bin stets eingenommen von Deiner Geschichte und Du bringst den Punkt, in dem es um diese doch sehr simple und massive Beeinflussung des menschlichen Verstandes durch sehr einfache und doch raffinierte und spezielle Mittel geht, gut zutage.
Es gibt sehr viele Menschen dort draußen, deren Leben durch Anpassung geprägt ist. Doch es gibt viel zu wenige Menschen, die ihren Standpunkt, ihren Glauben mit vollstem Herzen verteidigen, ihn selbst vertreten.
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel!
Herzliche Grüße
Avia (anonymer Nutzer)
Du hast meinen tiefsten Respekt und mein vollstes Lob, das ich Dir erbringen kann!
Ich konnte einfach nicht aufhören, an diese Geschichte zu denken und ich kann mich kaum noch auf etwas anderes konzentrieren, so bin ich meinem Verlangen nachgekommen und habe nun weitergelesen.
Fantastisch! In mir schwirren gerade so viele Gefühle auf und ab, dass ich sie im Einzelnen gar nicht imstande bin zu differenzieren. Es ist ein massiver Gefühlsschwall, ausgelöst durch die Worte, die so einen wahnsinnigen und mich höchst ansprechenden Inhalt bilden, dass ich schlichtweg überwältigt bin!
Das mag sich nun ziemlich kitschig und so sehr unehrlich und auch nicht glaubhaft anhören, doch ich wüsste nicht, wie ich es anders in Worte fassen sollte.
Ich werde nun die vielen Worte und die aufgekeimten Gefühle in mir ein wenig sacken lassen und dann werde ich sehen, wann ich weiterlese!
PS: Ich hoffe, es macht Dir nichts aus, das ich zu jedem Kapitel einen Kommentar dalasse, doch muss ich Dir einfach meine Eindrücke und mein Empfinden über die Geschichte mitteilen!
Ich sende Dir mit Hochachtung einen herzlichen Gruß,
Avia
Ich konnte einfach nicht aufhören, an diese Geschichte zu denken und ich kann mich kaum noch auf etwas anderes konzentrieren, so bin ich meinem Verlangen nachgekommen und habe nun weitergelesen.
Fantastisch! In mir schwirren gerade so viele Gefühle auf und ab, dass ich sie im Einzelnen gar nicht imstande bin zu differenzieren. Es ist ein massiver Gefühlsschwall, ausgelöst durch die Worte, die so einen wahnsinnigen und mich höchst ansprechenden Inhalt bilden, dass ich schlichtweg überwältigt bin!
Das mag sich nun ziemlich kitschig und so sehr unehrlich und auch nicht glaubhaft anhören, doch ich wüsste nicht, wie ich es anders in Worte fassen sollte.
Ich werde nun die vielen Worte und die aufgekeimten Gefühle in mir ein wenig sacken lassen und dann werde ich sehen, wann ich weiterlese!
PS: Ich hoffe, es macht Dir nichts aus, das ich zu jedem Kapitel einen Kommentar dalasse, doch muss ich Dir einfach meine Eindrücke und mein Empfinden über die Geschichte mitteilen!
Ich sende Dir mit Hochachtung einen herzlichen Gruß,
Avia
Avia (anonymer Nutzer)
Hallo Rako,
Ich bin Deinem Wunsch, mir diese Geschichte auch einmal durchzulesen, sehr gerne nachgekommen, dennoch fürchte ich, dass ich ein wenig Zeit benötige, um sie zu Ende zu lesen. Ich werde mir auf jeden Fall die Zeit dafür nehmen, so gut es eben geht!
Zu Deinem ersten Kapitel:
Mich hat dieser erste Letter insgesamt sehr angesprochen. Am Anfang musste ich mich noch ein wenig durchquälen, doch ich habe schnell den Faden gefunden, der das erste Kapitel durchzieht.
Du weckst mit dem Inhalt der Geschichte vollkommen mein Interesse nach mehr. Und ich kann Dir auch nicht wirklich sagen, was es ist, das mich dazu veranlasst, aber mein Interesse hast Du auf jeden Fall geweckt und meine Seele scheint nach mehr zu verlangen. Ich werde dem Wunsch und der Sehnsucht natürlich nachgehen!
Nun zu der indirekten Frage, wie ich diesen Perspektivenwechsel finde: Kann ich eigentlich ganz schlichtweg in einem Wort Dir beantworten: Besser!
Ich kann mich leichter hineinversetzen und der Inhalt kommt mir so auch näher.
Ich finde es sehr bemerkenswert, mit was für Themen Du Dich dort auseinandersetzt und wie die Geschichte sich förmlich aus Deinem Herzen heraus schreibt!
Denn dieses "Herausfließen aus dem Herzen" ist es, was Deine Geschichte so nachvollziehbar, lebendig und fühlbar macht.
Ich hoffe schon morgen auf ein wenig Zeit, die ich damit verbringen werde, weiterzulesen.
Bis dahin verbleibe ich mit lieben Grüßen,
Avia
Ich bin Deinem Wunsch, mir diese Geschichte auch einmal durchzulesen, sehr gerne nachgekommen, dennoch fürchte ich, dass ich ein wenig Zeit benötige, um sie zu Ende zu lesen. Ich werde mir auf jeden Fall die Zeit dafür nehmen, so gut es eben geht!
Zu Deinem ersten Kapitel:
Mich hat dieser erste Letter insgesamt sehr angesprochen. Am Anfang musste ich mich noch ein wenig durchquälen, doch ich habe schnell den Faden gefunden, der das erste Kapitel durchzieht.
Du weckst mit dem Inhalt der Geschichte vollkommen mein Interesse nach mehr. Und ich kann Dir auch nicht wirklich sagen, was es ist, das mich dazu veranlasst, aber mein Interesse hast Du auf jeden Fall geweckt und meine Seele scheint nach mehr zu verlangen. Ich werde dem Wunsch und der Sehnsucht natürlich nachgehen!
Nun zu der indirekten Frage, wie ich diesen Perspektivenwechsel finde: Kann ich eigentlich ganz schlichtweg in einem Wort Dir beantworten: Besser!
Ich kann mich leichter hineinversetzen und der Inhalt kommt mir so auch näher.
Ich finde es sehr bemerkenswert, mit was für Themen Du Dich dort auseinandersetzt und wie die Geschichte sich förmlich aus Deinem Herzen heraus schreibt!
Denn dieses "Herausfließen aus dem Herzen" ist es, was Deine Geschichte so nachvollziehbar, lebendig und fühlbar macht.
Ich hoffe schon morgen auf ein wenig Zeit, die ich damit verbringen werde, weiterzulesen.
Bis dahin verbleibe ich mit lieben Grüßen,
Avia
CheshireCat86
Hallo Rako,
ich stieß über das Forum auf deinen Kommentarwunsch und beschloss, mir die Sache einfach mal anzusehen, auch wenn ich mit Religion im Allgemeinen tatsächlich wenig anfangen kann.
Aber gerade aus diesem Standpunkt heraus kann ich erklären, dass deine Geschichte zwar sprachlich und stilistisch einwandfrei ist und du die Form des Briefromans wirklich gut beherrschst - aber, um es etwas umgangssprachlich auszudrücken: die Sache "kickt" nicht.
Es fällt schwer, sich in die Situation hineinzudenken, nicht, weil du sie nicht gut beschreiben würdest, sondern weil, wie LadyOfTheSilence schon bemerkte, es tatsächlich nur belehrend wirkt.
Es fehlen die Elemente, die das Interesse des Leses kitzeln, ihn packen und in die Gedankenwelt des Schreibers hinein versetzen und ihn dort festhalten. Am Anfang hattest du da so etwas, als du deinen Protagoisten in ziemlicher Arroganz und Hochfahrt mit seinem Mitarbeiter spricht, wo er doch anscheinend selbst beim letzten Mal versagt hat. Ich denke, dass ist die Art von Humor, auf die LadyOfTheSilence abzielte, die "Lächerlichkeit", der sich die Kräfte des Bösens immer wieder unbewusst aussetzen und der ihre eigene Unfähigkeit auch begründet liegt (wobei das natürlich meine persönlicher, aus anderen Essays, Büchern und Artikeln zu diesem Thema gewonnener Eindruck ist). Im Prinzip hat jedes deiner Kapitel am Anfang einen solchen oder ähnlichen Einstieg, aber stets nur kurz gehalten, danach driftete es fast augenblicklich wieder in Richtung schulmeisterlich und ich als Leser in Richtung Schlaf ab.
Und das ist wirklich schade. Denn, egal, wie man als Leser persönlich zu dem Thema steht, es ist schon rein aus literarischer Sicht wirklich bedauerlich, dass der Sache eben dieses griffige fehlt, das einen interessiert dem Handlungsstrang folgen lässt. Wenn du beabsichtigst, eine oder deine Botschaft damit zu verbreiten, hast du schlecht Karten, würde ich behaupten.
Letzten Endes habe ich den unguten Verdacht, dass ich dir nicht viel anderes darlegen konnte, als meine Vorreviewerin bereits getan hat. Ich hoffe trotzdem, dass dir mein Feedback trotzdem irgendwie hilfreich sein kann.
Liebe Grüße
CheshireCat86
ich stieß über das Forum auf deinen Kommentarwunsch und beschloss, mir die Sache einfach mal anzusehen, auch wenn ich mit Religion im Allgemeinen tatsächlich wenig anfangen kann.
Aber gerade aus diesem Standpunkt heraus kann ich erklären, dass deine Geschichte zwar sprachlich und stilistisch einwandfrei ist und du die Form des Briefromans wirklich gut beherrschst - aber, um es etwas umgangssprachlich auszudrücken: die Sache "kickt" nicht.
Es fällt schwer, sich in die Situation hineinzudenken, nicht, weil du sie nicht gut beschreiben würdest, sondern weil, wie LadyOfTheSilence schon bemerkte, es tatsächlich nur belehrend wirkt.
Es fehlen die Elemente, die das Interesse des Leses kitzeln, ihn packen und in die Gedankenwelt des Schreibers hinein versetzen und ihn dort festhalten. Am Anfang hattest du da so etwas, als du deinen Protagoisten in ziemlicher Arroganz und Hochfahrt mit seinem Mitarbeiter spricht, wo er doch anscheinend selbst beim letzten Mal versagt hat. Ich denke, dass ist die Art von Humor, auf die LadyOfTheSilence abzielte, die "Lächerlichkeit", der sich die Kräfte des Bösens immer wieder unbewusst aussetzen und der ihre eigene Unfähigkeit auch begründet liegt (wobei das natürlich meine persönlicher, aus anderen Essays, Büchern und Artikeln zu diesem Thema gewonnener Eindruck ist). Im Prinzip hat jedes deiner Kapitel am Anfang einen solchen oder ähnlichen Einstieg, aber stets nur kurz gehalten, danach driftete es fast augenblicklich wieder in Richtung schulmeisterlich und ich als Leser in Richtung Schlaf ab.
Und das ist wirklich schade. Denn, egal, wie man als Leser persönlich zu dem Thema steht, es ist schon rein aus literarischer Sicht wirklich bedauerlich, dass der Sache eben dieses griffige fehlt, das einen interessiert dem Handlungsstrang folgen lässt. Wenn du beabsichtigst, eine oder deine Botschaft damit zu verbreiten, hast du schlecht Karten, würde ich behaupten.
Letzten Endes habe ich den unguten Verdacht, dass ich dir nicht viel anderes darlegen konnte, als meine Vorreviewerin bereits getan hat. Ich hoffe trotzdem, dass dir mein Feedback trotzdem irgendwie hilfreich sein kann.
Liebe Grüße
CheshireCat86
LadyOfTheSilent
Hallo Rako,
ich habe im Forum gelesen, dass Du Dir einen Kommentar wünscht und habe daher aus Interesse mal auf Deine Geschichte geklickt. Da sie die beiden Briefe sehr leicht und flüssig lesen lassen, habe ich auch gerne bis zum (vorläufigen) Ende weitergelesen. Ich kenne Lewis' Vorlage nicht, anhand des Inhalts war es aber recht leicht, sich in das Szenario hineinzuversetzen. Zwei "Unterteufel" werden dazu abkommandiert, ein Kind seinem christlichen Elternhaus abspenstig zu machen. Oder liege ich da jetzt falsch?
Den Einstieg, in dem auf vorheriges Scheitern, sowie ein angespanntes Verhältnis der beiden Kollegen verwiesen wurd, fand ich recht gelungen. Allerdings finde ich es insgesamt schade, dass Du dem Szenario so wenig Humor abgewinnen konntest. Das hätte sich m.E. auch machen lassen, ohne die sicherlich ernstgemeinte Botschaft maßgeblich zu stören, etwa durch kleine Seitenhiebe oder Anspielungen auf das, was beim letzten Auftrag nun genau schiefgelaufen ist. Damit meine ich ausdrücklich nicht, dass Du die Boten des Teufels als Idioten darstellen solltest, allerdings ist es doch auch im Sinne der christlichen Botschaft auszudrücken, dass sich das Böse durch seine Intrigen und seine Unfähigkeit, die Liebe zu verstehen von Zeit zu Zeit die eigene Grube gräbt. Vielleicht könnte man dieses Potential in nachfolgenden Briefen noch etwas mehr ausnutzen. So ließe sich der Unterhaltungswert steigern, und der Briefwechsel würde evtl. auch für den Leser interessanter werden, der nicht ausschließlich an religiös-ethischer Belehrung interessiert ist (das ist jetzt nicht so negativ gemeint, wie es klingt).
Man merkt den Briefen an, wie wichtig Dir selbst die Botschaft ist, die (ins Negative verkehrt) durch die Teufel erörtert wird. Du beschreibst auf sehr nachvollziehbare Weise, wie Du Dir das Leben in einem christlichen Elternhaus vorstellst, und in welchen Bereichen und Lebenslagen Bedrohung von außen droht. Allerdings ist mir die Figur der Mutter ein wenig ZU gut. Ich bezweifle nicht, dass der Glaube an Gott (und der Heilige Geist, wenn man so möchte) einen Menschen verändern kann, Christ zu sein heißt aus meiner Sicht aber nicht, plötzlich vollkommen und grundgut zu werden. Letztlich würden auch die christlichen Figuren interessanter werden, wenn Du ihnen ein paar negative Eigenschaften zuerkennen würdest.
Stilistisch gibt es an der Geschichte rein gar nichts auszusetzen, zudem finde ich, dass die literarische Form "Briefroman" hier auf sehr gelungene Weise umgesetzt wurde. Inhaltlich finde ich die Idee eigentlich gut, die Umsetzung ist mir aber zu lehrhaft, eindimensional und bieder. Ich bitte aber insbesondere beim letzten Kritikpunkt bzgl. des Inhalts zu bedenken, dass sich mein Verständnis des Christentums von Deinem sicherlich unterscheidet und meine Sicht daher extrem subjektiv ist. Denn egal, ob man Deine Meinung nun teilt, oder nicht: Das, was Du sagen wolltest, hast Du gut rübergebracht.
Ich hoffe, dieses Review entspricht der Art von Feedback, die Du Dir vorgestellt hast.
Liebe Grüße,
LotS
ich habe im Forum gelesen, dass Du Dir einen Kommentar wünscht und habe daher aus Interesse mal auf Deine Geschichte geklickt. Da sie die beiden Briefe sehr leicht und flüssig lesen lassen, habe ich auch gerne bis zum (vorläufigen) Ende weitergelesen. Ich kenne Lewis' Vorlage nicht, anhand des Inhalts war es aber recht leicht, sich in das Szenario hineinzuversetzen. Zwei "Unterteufel" werden dazu abkommandiert, ein Kind seinem christlichen Elternhaus abspenstig zu machen. Oder liege ich da jetzt falsch?
Den Einstieg, in dem auf vorheriges Scheitern, sowie ein angespanntes Verhältnis der beiden Kollegen verwiesen wurd, fand ich recht gelungen. Allerdings finde ich es insgesamt schade, dass Du dem Szenario so wenig Humor abgewinnen konntest. Das hätte sich m.E. auch machen lassen, ohne die sicherlich ernstgemeinte Botschaft maßgeblich zu stören, etwa durch kleine Seitenhiebe oder Anspielungen auf das, was beim letzten Auftrag nun genau schiefgelaufen ist. Damit meine ich ausdrücklich nicht, dass Du die Boten des Teufels als Idioten darstellen solltest, allerdings ist es doch auch im Sinne der christlichen Botschaft auszudrücken, dass sich das Böse durch seine Intrigen und seine Unfähigkeit, die Liebe zu verstehen von Zeit zu Zeit die eigene Grube gräbt. Vielleicht könnte man dieses Potential in nachfolgenden Briefen noch etwas mehr ausnutzen. So ließe sich der Unterhaltungswert steigern, und der Briefwechsel würde evtl. auch für den Leser interessanter werden, der nicht ausschließlich an religiös-ethischer Belehrung interessiert ist (das ist jetzt nicht so negativ gemeint, wie es klingt).
Man merkt den Briefen an, wie wichtig Dir selbst die Botschaft ist, die (ins Negative verkehrt) durch die Teufel erörtert wird. Du beschreibst auf sehr nachvollziehbare Weise, wie Du Dir das Leben in einem christlichen Elternhaus vorstellst, und in welchen Bereichen und Lebenslagen Bedrohung von außen droht. Allerdings ist mir die Figur der Mutter ein wenig ZU gut. Ich bezweifle nicht, dass der Glaube an Gott (und der Heilige Geist, wenn man so möchte) einen Menschen verändern kann, Christ zu sein heißt aus meiner Sicht aber nicht, plötzlich vollkommen und grundgut zu werden. Letztlich würden auch die christlichen Figuren interessanter werden, wenn Du ihnen ein paar negative Eigenschaften zuerkennen würdest.
Stilistisch gibt es an der Geschichte rein gar nichts auszusetzen, zudem finde ich, dass die literarische Form "Briefroman" hier auf sehr gelungene Weise umgesetzt wurde. Inhaltlich finde ich die Idee eigentlich gut, die Umsetzung ist mir aber zu lehrhaft, eindimensional und bieder. Ich bitte aber insbesondere beim letzten Kritikpunkt bzgl. des Inhalts zu bedenken, dass sich mein Verständnis des Christentums von Deinem sicherlich unterscheidet und meine Sicht daher extrem subjektiv ist. Denn egal, ob man Deine Meinung nun teilt, oder nicht: Das, was Du sagen wolltest, hast Du gut rübergebracht.
Ich hoffe, dieses Review entspricht der Art von Feedback, die Du Dir vorgestellt hast.
Liebe Grüße,
LotS

