Uhm, meine Lektüre von Kapitel 16 und 17 ist schon eine Weile her ... Es klingt wie Kritik, ist es das wahrscheinlich auch - ich nenne es persönlicher Eindruck: Es gibt Kapitel, nach denen es einem in den Fingern brennt, ein Review zu hinterlassen, sprich: die Westernis-Kapitel. Ich war im Stress, brauchte meinen kostbaren Schlaf und saß trotzdem noch nach Mitternacht da und habe ein für Smartphoneverhältnisse doch recht langes Review geschrieben (es hat schon seine Gründe, wieso ich am Smartphone fast ausschließlich schwarzlese :/ ). Bei den Sant- und Nuh-Kapiteln gab es diesen Effekt nicht. Ich fragte mich, wieso.
Meine Bauchantwort mir selbst gegenüber: zu sülzig. Vor allem Kapitel 17. Die lange Reihe von Erinnerungen, die Nuh vergisst, hättest du, denke ich, komprimieren können. Mehrere zu einer zusammenfassen, einige streichen ... Die Auflistung ist im Moment einfach zu lang = anstrengend = fördert das Gehirnabschalten. Also mir fehlten vor allem bei Nuh Lebendigkeit und Tempo. Ist bis zu einem gewissen Grade sicherlich Absicht, aber den Rahmen dieses "gewissen Grades" sehe ich gesprengt.
Das wäre mein Haupteindruck von den letzten beiden Kapiteln. Was ich mir im Detail dazu gedacht habe ... Irgendwie nicht so viel. Nicht zu vergleichen mit den Westernis-Kapiteln (*sabber* *sabber* *speicheltropf* *wieder nach Númenor will*). Aber Fuin hat in ihrem letzten Review die "Was bisher geschah"-Blöcke angesprochen. Ich würde mich ihrer Bitte (?) anschließen. Auf deinem Blog habe ich doch tatsächlich eine Überraschung erlebt: "Ich hoffe, irgendwem fällt auf, dass das Kapitel in all dem Chaos auch eine Antwort gibt: Wir sehen, wie Nūh seine Stimme verloren hat." Meine Reaktion: Whut? Von der Stimme war schon die Rede??! Aaaalso ... Die "Was bisher geschah"-Blöcke fehlen mir ...
Joar. Dann noch eine Kleinigkeit off topic: Ich schaue gerade "The Game of Thrones". Du hast "Das Lied von Eis und Feuer" das ein oder andere Mal ja schon recht explizit erwähnt. Ich weiß jetzt nicht, in welchem Maße genau du dich davon beeinflussen lässt, aber die Einflüsse, Parallelen und Ähnlichkeiten sind nur schwer zu übersehen. ^^
Also denn! Wenn ich dem zweiten Punkt der letzten A/N Glauben schenken kann, habe ich einen verdammt guten Grund, mich auf das nächste Kapitel zu freuen. Daher: Ich freue mich.
Liebe Grüße
Feael
1 - 2
Feael Silmarien
Antwort von phazonshark
Hey Feael und danke fürs Review!
Ah… Kritik notiert. Letzlich ist mir die Ausführlichkeit dieses Teils einfach wichtig, aus beinahe-persönlichen Gründen, weniger aus story-technischen oder ernsthaft schlauen Gründen. Ich werd schauen, wie das Kapitel „altert“. Kürzungen sind ja immer schwer, wenn man noch zu sehr an jedem Moment des Kapitels hängt, oder von jedem Detail meint, dass man es später brauchen wird.
„A Song of Ice and Fire“ - Großartige Bücher, wobei es bis zum dritten gedauert hat, dass ich wirklich Fan war. Weiß nicht. Manchmal braucht man ja eine Weile, bis etwas für einen „Klick“ macht. Es sind einige Ähnlichkeiten zu Istari da, jep. Welche davon sind Absicht... Also ich hab das erste Buch vielleicht vor drei Jahren gelesen, das heißt, in Istari 1 und in den roten Faden der Trilogie hat die Reihe noch nicht reingespielt - leider, glaube ich manchmal, aber wer weiß. Ich hatte jetzt auch kein Problem damit, stattdessen eine halbe „Lost“-Fanfiction zu schreiben, ächem.
So, wie’s jetzt ist, kann ich wenigstens an der Oberfläche und in neueren Storylines ein wenig mit Elementen und Genre von ASOIAF herumspielen, wobei es mich an anderen Fronten wiederum ärgert, wenn es Parallelen gibt (bzw. geben wird). Aber mal schauen: Ich adaptiere meinen eigenen Plot-Entwurf mitunter noch freier als HBO die Bücher, also weiß man ja nie. (Wobei ich die TV-Serie wirklich mag. Aber sie ist halt a) vereinfacht und b) die Spitze des Eisbergs. Da die neue deutsche Übersetzung der Bücher so eigenwillig ist und man nicht jedem mit fünf englischen Wälzern kommen kann, hab ich die Serie aber trotzdem absolut jedem aus meinem Umfeld empfohlen.)
Zum „Was bisher geschah“: Jau, hatte ja in der Zwischenzeit schon was bei Fuins Review geschrieben, also… Lässt sich natürlich machen.
Die nächsten drei Kapitel spielen alle in Númenor, nachdem ich das übernächste im Plot-Entwurf geteilt hab. Ich bin etwas überrascht, dass die Númenor-Storyline offenbar noch keinem Leser auf die Füße getreten ist. Ah… Macht das Schreiben irgendwie gleichzeitig leichter und schwerer. Hm, hm.
Viele Grüße,
Tim
Ah… Kritik notiert. Letzlich ist mir die Ausführlichkeit dieses Teils einfach wichtig, aus beinahe-persönlichen Gründen, weniger aus story-technischen oder ernsthaft schlauen Gründen. Ich werd schauen, wie das Kapitel „altert“. Kürzungen sind ja immer schwer, wenn man noch zu sehr an jedem Moment des Kapitels hängt, oder von jedem Detail meint, dass man es später brauchen wird.
„A Song of Ice and Fire“ - Großartige Bücher, wobei es bis zum dritten gedauert hat, dass ich wirklich Fan war. Weiß nicht. Manchmal braucht man ja eine Weile, bis etwas für einen „Klick“ macht. Es sind einige Ähnlichkeiten zu Istari da, jep. Welche davon sind Absicht... Also ich hab das erste Buch vielleicht vor drei Jahren gelesen, das heißt, in Istari 1 und in den roten Faden der Trilogie hat die Reihe noch nicht reingespielt - leider, glaube ich manchmal, aber wer weiß. Ich hatte jetzt auch kein Problem damit, stattdessen eine halbe „Lost“-Fanfiction zu schreiben, ächem.
So, wie’s jetzt ist, kann ich wenigstens an der Oberfläche und in neueren Storylines ein wenig mit Elementen und Genre von ASOIAF herumspielen, wobei es mich an anderen Fronten wiederum ärgert, wenn es Parallelen gibt (bzw. geben wird). Aber mal schauen: Ich adaptiere meinen eigenen Plot-Entwurf mitunter noch freier als HBO die Bücher, also weiß man ja nie. (Wobei ich die TV-Serie wirklich mag. Aber sie ist halt a) vereinfacht und b) die Spitze des Eisbergs. Da die neue deutsche Übersetzung der Bücher so eigenwillig ist und man nicht jedem mit fünf englischen Wälzern kommen kann, hab ich die Serie aber trotzdem absolut jedem aus meinem Umfeld empfohlen.)
Zum „Was bisher geschah“: Jau, hatte ja in der Zwischenzeit schon was bei Fuins Review geschrieben, also… Lässt sich natürlich machen.
Die nächsten drei Kapitel spielen alle in Númenor, nachdem ich das übernächste im Plot-Entwurf geteilt hab. Ich bin etwas überrascht, dass die Númenor-Storyline offenbar noch keinem Leser auf die Füße getreten ist. Ah… Macht das Schreiben irgendwie gleichzeitig leichter und schwerer. Hm, hm.
Viele Grüße,
Tim
Fuin
Review: Herkunft aus der Ferne …
Einen schönen guten Morgen! (zumindest fast schon wieder …)
Also zuerst mal: Warum habe ich jetzt gerade in deiner Autorenanmerkung „Chantal“, statt „Cathal“ gelesen??? Das hat mir jetzt Angst gemacht o_o
Ähm. Lieber zum Kapitel. Sant also. – Der Orkjunge. Aber da hört’s dann schon fast wieder auf. Mein Gott, das ist ja ewig her, seitdem der einem das letzte Mal über den Weg gelaufen ist! Du hattest irgendwann an den Kapitelanfängen doch so „Was bisher geschah“-Dinger, oder? Ich fand die praktisch, zumindest bei den Stellen, die schon so weit zurückliegen. Alternativ würde mich auch schon ein Hinweis darauf weiterbringen, welche Kapitel ich nochmal überfliegen sollte, um wieder den Überblick zu kriegen, was denn mit dem nochmal los war … Ich weiß nicht, ob das nur mir so geht, aber so bin ich manchmal am Anfang des Kapitels recht verloren und erinnere mich nur nach und nach an Details. Geht die wahrscheinlich anders, aber du bist ja als Autor auch einfach mehr „drin“ in der Geschichte :/
… So, genug mockiert. Sant ist also an irgendeinem Ort wo’s dunkel ist. Richtig dunkel. Ich nehme grade an, dass das hier kein „wirklicher“ Ort ist, sondern dass hier irgendwas anderes am Werk ist, denn soweit ich weiß, kann’s gar nicht dunkler werden als an einem Ort, an dem einfach null Licht ist.
„Er kannte Schwärze. Vielleicht länger, als er sich selbst kannte“ - geht uns das nicht allen irgendwie so? Ich musste jetzt dummerweise über die Zeugung von Babyorks nachdenken und darüber, dass es wohl auch in der Gebärmutter einer Orkin/Örkin/Orkfrau (?) dunkel ist, bevor das Kindchen ein Selbstbewusstsein entwickelt. So, ich hoffe, dass du jetzt auch intensiv über dieses Thema nachdenken musstest. Ist kein schöner Gedanke und halbes Leid ist doppeltes Leid ;)
Öhm. Na gut, ich bin jetzt noch nicht soo weit gekommen, stelle ich gerade fest^^
Sant vermisst Lykaon, der ihn gerade nach Noelani bringt und ihn einem Test unterzieht … Ich kann mich zwar noch erinnern, dass die Orkse angegriffen wurden, aber dass das die Hasharin waren, war mir nicht mehr so bewusst.
Die Hasharin brauchen Sant, weil er ihnen Jishin bringen muss. Ist einleuchtend, aber woher wissen die nochmal, dass er das wirklich kann? Ach ja, Lehm, den gabs ja auch noch …
Sant kriecht weiter und schafft es schließlich ins Freie. Also hat Jishin ihn für treu befunden. Das mit dem im dunkeln rumkriechen und am Ende draußen ankommen hat mich an das sprichwörtliche „Licht am Ende des Tunnels“ erinnert, was eng mit Nahtoderfahrungen in Verbindung steht. Mal sehen …
„Sie befanden sich in einer Kuhle des Gebirges, unter freiem Himmel, umgeben von steilen Hängen.“
-> Im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man sowas „Tal“ ;)
Sant begegnet Lykaon mit einer Hasharinfrau … Ist Lykaon eigentlich mit Huan aus dem Silmarillion verwandt? Da konnten immerhin auch Leute drauf reiten. Also ich finde Noelani ja gruselig … Dann doch lieber auch als Ork nach Gondor.
„»Lykaon hat dich frei gelassen«, antwortete die Hasharin, »weil es schwer ist, über die Absichten von Gefangenen zu urteilen. Wie die Hasharin. Oder die Orks.«“ … Also hat doch Lykaon ihn getestet und nicht Jishin? Oder gehören die zusammen? Irgendwie meine ich auch, bei dem Satz nicht ganz mitzukommen. Meint sie, dass sowohl Hasharin, als auch Orks, also die Völker, Gefangene sind? Von wem – Jishin?
Ist ja nett von der Hasharin, dass sie den armen kleinen Ork trägt. Sollte wohl auch Voraussetzung sein, ihn gut zu behandeln, wenn man von ihm gerettet werden kann. Liegt es eigentlich an dem Wort an sich oder an ihrer Jishinsucht + Entzug, dass mit „Hasharin“ immer an Haschisch erinnert??
„Auf Schwarz und Grau folgte Weiß.“ … Irgendwie sollte man meinen, dass er nach der extremen Dunkelheit erstmal selbst vom Grau geblendet wäre. Erst recht als doch eigentlich lichtscheuer Ork. Kommt zumindest mir so vor, dass das logischer wäre.
Wo fällt Sant denn da rein? Ich würde ja sagen: Schnee. Haben die sowas in Mordor nicht? Obwohl ich bei der Beschreibung auch ein bisschen an kleine Styroporkügelchen denken musste … >.< Ich hab heute etwas merkwürdige Assoziationen :D
„… in die Ferne hinter Schwarz und Weiß.“ Ich glaube ja, der Ausdruck hat nichts mit dem Tunnel oder dem Nebel zu tun, sondern damit, dass sowohl die Hasharin, als auch das Orkkind weder gut, noch so böse sind, wie es zunächst den Anschein hat.
Übrigens erinnert mich Noelani an Gondolin, so versteckt in diesem Tal.
Das Tor finde ich ja irgendwie cool. Abstrakterweise meine ich sogar, nachvollziehen zu können, wie sich Sant fühlt, als er merkt, dass er sein eigenes Spiegelbild ist.
Allerdings frage ich mich, wozu die Frau ihre Hand auf diese Ritze legte, die ja eher an ein normales Tor erinnert. Ist Sant am Ende gar nicht durch irgendeine Magie da rein gekommen, sondern wurde ihm irgendwie das Gedächtnis daran gelöscht, wie man nun wirklich durch kommt? Die Hasharin wollen bestimmt nicht, dass ihr Retter/Gefangener einfach wieder abhaut.
Die Stadt scheint ja ganz hübsch zu sein, aber irgendwie wirkt sie trotzdem noch weiß … steril und abweisend …
Sant fühlt sich also selber schon als der Messias … Naja. Erstmal scheint er sich ja wichtig zu fühlen, aber dann beachtet ihn doch keiner. Komisch eigentlich. Sind die Hasharin solche seltsamen Besucher und Lebensretter gewöhnt? Oder sind sie einfach von Natur aus desinteressiert? Vielleicht sollten sie eher diszipliniert wirken, sie kommen trotzdem desinteressiert rüber. Ist denen denn komplett egal, was mit ihnen passiert?
„»Wie weit ist es noch?«, fragte er, ohne wirklich eine Antwort zu erwarten.“ … „Und ich hab Hunger und muss mal!“ :D
Sant glaubt, er solle den Hasharin helfen und trotzdem fragt er sich, was dieser Rat will? Ich hätte ja genau darauf getippt: Hilfe. Die Frau betont nochmal, dass sie „nur ein Augenpaar“ sei. Hm … vielleicht leiden die ja alle irgendwie an mangelnder Selbstwertschätzung?
Die Leute achten nicht auf ihn, wegen seinem Bruder? Hm. Vielleicht. Aber sollten sie sich nicht dann trotzdem freuen, dass noch einer von der Sorte aufgekreuzt ist.
Das Bild an der Wand wird wohl Numenor darstellen. Und die Frau ist die Namenlose … Mensch, du hättest wenigstens noch eben sagen können, was denn da vor ihr rumlieg. Das macht ja neugierig und hätte wahrscheinlich einen Hinweis auf die Faramir/Radagast-Handlung gegeben. (Man mögen den Schrägstrich bitte nicht mit der hier üblichen Kennzeichnung für Homosexualität gleichsetzten!!! O_o)
Ja, und hier sind die ersten Menschen, die eine Reaktion zeigen ... aber auch die wirken eher wie Marionetten, als wie Lebewesen. Die ganze Stadt + ihre Einwohner wirkt insgesamt sehr … tot.
Die Ratsmitglieder sprühen dagegen ja schon vor Lebensfreude. Ihre Reaktion hat mich überrascht, ich war davon ausgegangen, dass sie Sant bereits erwarten. Oh, die Namenlose ist tot. Das ist aber schon eine Weile her, im Gegensatz zu der Handlung in Rohan, oder?
Äähm, ja. Du hast mich offensichtlich auf eine falsche Fährte gelockt. Die Leute waren nicht desinteressiert, sondern haben einfach nichts gesehen, weil sie überhaupt nicht durch das Tor gegangen ist?? Aaaber, warum hat er die Stadt dann doch in allen Einzelheiten gesehen? Für eine Stadtführung wäre doch bestimmt später noch Zeit gewesen?? Und wo ist sie jetzt überhaupt? Dann prinzipiell doch immer noch vor dem Tor, oder? Oder war das auch nur eine Illusion?
»Ich bin die Erste Dienerin jener, die sich den Spiegeln und Geistern verschworen haben.« Sicher, das sagt alles^^
Doch, immerhin zeigt es, dass sie nicht irgendwer ist, sondern eine offensichtlich wichtige Person. Warum ist sie dann einfach nur ein Augenpaar? Doch nicht nur aus Augenfetischismus??
Gut. Mal sehen ob ich mir merken kann, wer aus welchem Haus kommt … Aha. Sechs Stück! So viele wie die Stämme, die gegen Numenor rebelliert haben! Da wird doch wohl nicht ein Ururururur-Enkel von dem doofen Hazael dabei sein? Dann ist der wohl doch nicht auf Numenor geblieben … Oder er hat einfach vorher Kinder in die Welt gesetzt … Jah, das ist sogar wahrscheinlich, dass der Frauenheld das getan hat ... (Übrigens, danke für die Anmerkung, dass man den Typen nicht mögen soll. Dann muss ich mich gar nicht erst mit ihm anfreunden(: )
Dass Sant sich auf einmal als Einwohner von Mordor sieht, ist irgendwie süß und sehr menschlich. Mann will halt immer das, was man gerade eben nicht haben kann …
„Der Maskenmann“ … erinnert mich jetzt gerade an den Kinderschänder, der dauernd in den Medien war … bestimmt keine Absicht, aber hat einen doofen Nachgeschmack …
Die Hasharin haben also eine eigensinnige Vorstellung davon, wer so richtig tot ist und wer nicht. Abgeschlagener Kopf reicht nicht?? Okay, Gelíefed ist und bleibt König, weil er nicht bewiesenermaßen tot ist. Das find ich gut, isser ja auch nicht.
Janeis Philosophie ist … gruselig. Dass die Namenlose nicht richtig tot ist ... okay, sie war auch mal eine Elbin. Aber die Hasharin? Das sind doch Menschen! Was soll da schon nach dem Tod passieren? Werden sie rachewütige Geister? Ich dachte immer, die hießen die „grünen Unsterblichen“, weil sie fast unbesiegbar sind, wenn sie Jishin geschluckt haben. Aber anscheinend können die wirklich nicht sterben? Warum brauchen sie dann das Jishin? Oder hängt diese Unsterblichkeit nur davon ab? Und warum bitteschön sollte man „hinter dem Spiegel“ (=Tor?) wissen, dass man mit dem Tod mächtig wird, woran erkennen sie das? Und was ist mit den anderen Häusern, hocken die ihr ganzes Leben lang nur in Noelani rum (und müssten sie da nicht Probleme mit Überbevölkerung und zu nahen Verwandschaften untereinander bekommen)?
Oha, Fragen über Fragen … Ich glaube dieser eine Absatz war seit langem das fragenaufwerfendste in Istari!
„Ich sitze bereits.“ -> gute Antwort! Aber ich frage mich, warum das Haus, aus dem ausgerechnet der König kommt, nicht bei diesem Rat mitmachen will? Oder wäre das der Sitz, der Gelíefed gehört hätte, wenn er da wäre? Könnte sein, klingt aber nicht so.
Warum ist es schlimm, dass Sant die Gesichter kennt? Ich meine, wenn die ihre Stadt sowieso nie verlassen …
Aha. Hazael. Ich verstehe nicht, wer „sie“ sind. Die Hasharin? Also doch nicht die sechs rebellierenden Stämme .. warum dann aber die genau sechs Häuser? Wuuhuu, der Dunkle Ritter … BATMAN! :D Okay, wenigstens ist Hazael vor seiner Zeit gestorben. Und der König ist also nicht mit ihm verwandt.
Ah, die Nacht aller Namen, soso… Da sollte sich Gelíefed beeilen.
„Wie ein verletztes Beutetier“ … Ich habe „Beuteltier“ gelesen. Zweimal -.-
Sant ist an der Luke und die ist zu … Was bezweckt Jishin eigentlich damit, sich unter so schäbigen Holzbrettern zu verstecken? Er ist ja ziemlich ausdauernd und tut mir echt Leid, wie er es die ganze Zeit vergeblich versucht. Isst der ernsthaft ne komplette Zwiebel? Pfui!
Dann wird auch noch eine Leiche angeschleppt und die versuchen, ihn vom aufgeben zu überzeugen. Ich glaube ja an einen weiteren Test von Jishin, ob er auch wirklich durchhält. Achenar kann Westron. Ja, ich würde mich an seiner Stelle auch nicht mit den anderen Häusern anlegen. Warum will er keine Hoffnung haben? Sant hat doch schon mal die Klappe geöffnet, eine andere zwar, aber …. Bevor mir gar nichts mehr bleibt würde ich doch wenigstens ein bisschen hoffen.
Was ist Jishin eigentlich? Das fragt Sant Archenar und ich frag mich das auch. Es wird immer lebendiger … Ist es sowas wie ein Gott, Iluvatar persönlich oder so? Irgendwo stand glaub ich mal, dass Jishin sowas wie die „Seele“ der Welt ist … Wieso hat die Welt an sich so einen eigenen Willen? Das hätten wir hier auch mal nötig. Jishin würde bestimmt was gegen Feinstaub, Ölpest und PVC tun. Ach ne, das letzte war was anderes, aber du verstehst, was ich meine^^ Will Jishin die Welt retten? Warum geht es dann so … krumme Wege?
Jishin hat zumindest die Götter der Hasharin verdrängt , gemeinsam mit Sauron (?) Der hat anscheinend auch einen Plan davon.
Am Ende hat Archenar also doch eine Leiche mitgebracht … Und dass die Götter dieses Volkes sie nicht wiedererkennen würden, kling plausibel, obwohl mir Archenar ein zu resigniert ist. Bleiben die Leichen eigentlich die ganze Zeit da liegen? Falls ja, ist das ekeliger als die Zwiebel <.<
Faris … kennt man den? Mir kommt der Name so bekannt vor!
Sant rastet aus. Wurde auch langsam Zeit. Ich würde sagen, er ist der geduldigste Ork aus ganz Mittelerde! Und dann ist die Luke doch noch offen. Und Jishin ist weg! Es ist ziemlich ironisch, dass ihn die ganze Zeit nur ein stinknormales Schloss vom Öffnen abgehalten hat :/
Er springt rein und Jishin ist nicht da, um ihm aufzufangen, dafür aber die Leiche von seinem Bruder, die anfängt zu sprechen. Wie ist Lehm da reingekommen? Hat er den Riegel angebracht? Wohl nicht, dafür wäre der zu weit oben.
Sant soll die Hasharin mithilfe von Jishin versklaven. Ja, das klingt mir mehr nach Ork, wenn auch nach einem intelligenten. Hmm, Lehm meint, Jishin würde die Orks freiwillig in das gelobte Land führen? Na, ich weiß ja nicht …
Ah, er soll auch Seren killen. Ich bin mir sicher, dass es Seren ist. Und ich glaube, inzwischen ist das Jahr auch schon fast rum … Also ich muss sagen, bis jetzt ist mir Sant sympathischer als sie, aber trotzdem wäre das fies. Aber ich sehe zwei Handlungsstränge zusammenlaufen ;) Lehm stirbt. Als hätte er nur darauf gewartet, dass Sant vorbeikommt und er ihm diesen Auftrag geben kann. Ist das der Wille von Jishin? Immerhin geschieht das hier in der Luke. Beauftragt Jishin einen Mörder?
Am Ende weiß Sant, wo er zu Hause ist. Find ich schön. – Vielleicht werden Orks wirklich vom Jishin bevorzugt? Immerhin kann glaube ich außer Lehm und Sant nur die Namenlose die Luke öffnen.
Die Skizzen auf Deviantart hab ich auch schon bewundert. Sieht gut aus! Ich hätte mir Sant ein bisschen mehr orkmäßig vorgestellt aber insgesamt waren deine Beschreibungen in der Geschichte so gut, dass meine Vorstellung deiner Skizze schon grundsätzlich ähnlich sah! Unten links ist der Rat der Hasharin, oder? Hätte ich mir auch wirklich ähnlich vorgestellt! (Obwohl der Raum auf der Zeichnung auch eine Pokemonarena sein könnte (; )
So, ich bin durch, jetzt kann ich guten Gewissens schlafen gehen (:
LG, Fuin
Einen schönen guten Morgen! (zumindest fast schon wieder …)
Also zuerst mal: Warum habe ich jetzt gerade in deiner Autorenanmerkung „Chantal“, statt „Cathal“ gelesen??? Das hat mir jetzt Angst gemacht o_o
Ähm. Lieber zum Kapitel. Sant also. – Der Orkjunge. Aber da hört’s dann schon fast wieder auf. Mein Gott, das ist ja ewig her, seitdem der einem das letzte Mal über den Weg gelaufen ist! Du hattest irgendwann an den Kapitelanfängen doch so „Was bisher geschah“-Dinger, oder? Ich fand die praktisch, zumindest bei den Stellen, die schon so weit zurückliegen. Alternativ würde mich auch schon ein Hinweis darauf weiterbringen, welche Kapitel ich nochmal überfliegen sollte, um wieder den Überblick zu kriegen, was denn mit dem nochmal los war … Ich weiß nicht, ob das nur mir so geht, aber so bin ich manchmal am Anfang des Kapitels recht verloren und erinnere mich nur nach und nach an Details. Geht die wahrscheinlich anders, aber du bist ja als Autor auch einfach mehr „drin“ in der Geschichte :/
… So, genug mockiert. Sant ist also an irgendeinem Ort wo’s dunkel ist. Richtig dunkel. Ich nehme grade an, dass das hier kein „wirklicher“ Ort ist, sondern dass hier irgendwas anderes am Werk ist, denn soweit ich weiß, kann’s gar nicht dunkler werden als an einem Ort, an dem einfach null Licht ist.
„Er kannte Schwärze. Vielleicht länger, als er sich selbst kannte“ - geht uns das nicht allen irgendwie so? Ich musste jetzt dummerweise über die Zeugung von Babyorks nachdenken und darüber, dass es wohl auch in der Gebärmutter einer Orkin/Örkin/Orkfrau (?) dunkel ist, bevor das Kindchen ein Selbstbewusstsein entwickelt. So, ich hoffe, dass du jetzt auch intensiv über dieses Thema nachdenken musstest. Ist kein schöner Gedanke und halbes Leid ist doppeltes Leid ;)
Öhm. Na gut, ich bin jetzt noch nicht soo weit gekommen, stelle ich gerade fest^^
Sant vermisst Lykaon, der ihn gerade nach Noelani bringt und ihn einem Test unterzieht … Ich kann mich zwar noch erinnern, dass die Orkse angegriffen wurden, aber dass das die Hasharin waren, war mir nicht mehr so bewusst.
Die Hasharin brauchen Sant, weil er ihnen Jishin bringen muss. Ist einleuchtend, aber woher wissen die nochmal, dass er das wirklich kann? Ach ja, Lehm, den gabs ja auch noch …
Sant kriecht weiter und schafft es schließlich ins Freie. Also hat Jishin ihn für treu befunden. Das mit dem im dunkeln rumkriechen und am Ende draußen ankommen hat mich an das sprichwörtliche „Licht am Ende des Tunnels“ erinnert, was eng mit Nahtoderfahrungen in Verbindung steht. Mal sehen …
„Sie befanden sich in einer Kuhle des Gebirges, unter freiem Himmel, umgeben von steilen Hängen.“
-> Im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man sowas „Tal“ ;)
Sant begegnet Lykaon mit einer Hasharinfrau … Ist Lykaon eigentlich mit Huan aus dem Silmarillion verwandt? Da konnten immerhin auch Leute drauf reiten. Also ich finde Noelani ja gruselig … Dann doch lieber auch als Ork nach Gondor.
„»Lykaon hat dich frei gelassen«, antwortete die Hasharin, »weil es schwer ist, über die Absichten von Gefangenen zu urteilen. Wie die Hasharin. Oder die Orks.«“ … Also hat doch Lykaon ihn getestet und nicht Jishin? Oder gehören die zusammen? Irgendwie meine ich auch, bei dem Satz nicht ganz mitzukommen. Meint sie, dass sowohl Hasharin, als auch Orks, also die Völker, Gefangene sind? Von wem – Jishin?
Ist ja nett von der Hasharin, dass sie den armen kleinen Ork trägt. Sollte wohl auch Voraussetzung sein, ihn gut zu behandeln, wenn man von ihm gerettet werden kann. Liegt es eigentlich an dem Wort an sich oder an ihrer Jishinsucht + Entzug, dass mit „Hasharin“ immer an Haschisch erinnert??
„Auf Schwarz und Grau folgte Weiß.“ … Irgendwie sollte man meinen, dass er nach der extremen Dunkelheit erstmal selbst vom Grau geblendet wäre. Erst recht als doch eigentlich lichtscheuer Ork. Kommt zumindest mir so vor, dass das logischer wäre.
Wo fällt Sant denn da rein? Ich würde ja sagen: Schnee. Haben die sowas in Mordor nicht? Obwohl ich bei der Beschreibung auch ein bisschen an kleine Styroporkügelchen denken musste … >.< Ich hab heute etwas merkwürdige Assoziationen :D
„… in die Ferne hinter Schwarz und Weiß.“ Ich glaube ja, der Ausdruck hat nichts mit dem Tunnel oder dem Nebel zu tun, sondern damit, dass sowohl die Hasharin, als auch das Orkkind weder gut, noch so böse sind, wie es zunächst den Anschein hat.
Übrigens erinnert mich Noelani an Gondolin, so versteckt in diesem Tal.
Das Tor finde ich ja irgendwie cool. Abstrakterweise meine ich sogar, nachvollziehen zu können, wie sich Sant fühlt, als er merkt, dass er sein eigenes Spiegelbild ist.
Allerdings frage ich mich, wozu die Frau ihre Hand auf diese Ritze legte, die ja eher an ein normales Tor erinnert. Ist Sant am Ende gar nicht durch irgendeine Magie da rein gekommen, sondern wurde ihm irgendwie das Gedächtnis daran gelöscht, wie man nun wirklich durch kommt? Die Hasharin wollen bestimmt nicht, dass ihr Retter/Gefangener einfach wieder abhaut.
Die Stadt scheint ja ganz hübsch zu sein, aber irgendwie wirkt sie trotzdem noch weiß … steril und abweisend …
Sant fühlt sich also selber schon als der Messias … Naja. Erstmal scheint er sich ja wichtig zu fühlen, aber dann beachtet ihn doch keiner. Komisch eigentlich. Sind die Hasharin solche seltsamen Besucher und Lebensretter gewöhnt? Oder sind sie einfach von Natur aus desinteressiert? Vielleicht sollten sie eher diszipliniert wirken, sie kommen trotzdem desinteressiert rüber. Ist denen denn komplett egal, was mit ihnen passiert?
„»Wie weit ist es noch?«, fragte er, ohne wirklich eine Antwort zu erwarten.“ … „Und ich hab Hunger und muss mal!“ :D
Sant glaubt, er solle den Hasharin helfen und trotzdem fragt er sich, was dieser Rat will? Ich hätte ja genau darauf getippt: Hilfe. Die Frau betont nochmal, dass sie „nur ein Augenpaar“ sei. Hm … vielleicht leiden die ja alle irgendwie an mangelnder Selbstwertschätzung?
Die Leute achten nicht auf ihn, wegen seinem Bruder? Hm. Vielleicht. Aber sollten sie sich nicht dann trotzdem freuen, dass noch einer von der Sorte aufgekreuzt ist.
Das Bild an der Wand wird wohl Numenor darstellen. Und die Frau ist die Namenlose … Mensch, du hättest wenigstens noch eben sagen können, was denn da vor ihr rumlieg. Das macht ja neugierig und hätte wahrscheinlich einen Hinweis auf die Faramir/Radagast-Handlung gegeben. (Man mögen den Schrägstrich bitte nicht mit der hier üblichen Kennzeichnung für Homosexualität gleichsetzten!!! O_o)
Ja, und hier sind die ersten Menschen, die eine Reaktion zeigen ... aber auch die wirken eher wie Marionetten, als wie Lebewesen. Die ganze Stadt + ihre Einwohner wirkt insgesamt sehr … tot.
Die Ratsmitglieder sprühen dagegen ja schon vor Lebensfreude. Ihre Reaktion hat mich überrascht, ich war davon ausgegangen, dass sie Sant bereits erwarten. Oh, die Namenlose ist tot. Das ist aber schon eine Weile her, im Gegensatz zu der Handlung in Rohan, oder?
Äähm, ja. Du hast mich offensichtlich auf eine falsche Fährte gelockt. Die Leute waren nicht desinteressiert, sondern haben einfach nichts gesehen, weil sie überhaupt nicht durch das Tor gegangen ist?? Aaaber, warum hat er die Stadt dann doch in allen Einzelheiten gesehen? Für eine Stadtführung wäre doch bestimmt später noch Zeit gewesen?? Und wo ist sie jetzt überhaupt? Dann prinzipiell doch immer noch vor dem Tor, oder? Oder war das auch nur eine Illusion?
»Ich bin die Erste Dienerin jener, die sich den Spiegeln und Geistern verschworen haben.« Sicher, das sagt alles^^
Doch, immerhin zeigt es, dass sie nicht irgendwer ist, sondern eine offensichtlich wichtige Person. Warum ist sie dann einfach nur ein Augenpaar? Doch nicht nur aus Augenfetischismus??
Gut. Mal sehen ob ich mir merken kann, wer aus welchem Haus kommt … Aha. Sechs Stück! So viele wie die Stämme, die gegen Numenor rebelliert haben! Da wird doch wohl nicht ein Ururururur-Enkel von dem doofen Hazael dabei sein? Dann ist der wohl doch nicht auf Numenor geblieben … Oder er hat einfach vorher Kinder in die Welt gesetzt … Jah, das ist sogar wahrscheinlich, dass der Frauenheld das getan hat ... (Übrigens, danke für die Anmerkung, dass man den Typen nicht mögen soll. Dann muss ich mich gar nicht erst mit ihm anfreunden(: )
Dass Sant sich auf einmal als Einwohner von Mordor sieht, ist irgendwie süß und sehr menschlich. Mann will halt immer das, was man gerade eben nicht haben kann …
„Der Maskenmann“ … erinnert mich jetzt gerade an den Kinderschänder, der dauernd in den Medien war … bestimmt keine Absicht, aber hat einen doofen Nachgeschmack …
Die Hasharin haben also eine eigensinnige Vorstellung davon, wer so richtig tot ist und wer nicht. Abgeschlagener Kopf reicht nicht?? Okay, Gelíefed ist und bleibt König, weil er nicht bewiesenermaßen tot ist. Das find ich gut, isser ja auch nicht.
Janeis Philosophie ist … gruselig. Dass die Namenlose nicht richtig tot ist ... okay, sie war auch mal eine Elbin. Aber die Hasharin? Das sind doch Menschen! Was soll da schon nach dem Tod passieren? Werden sie rachewütige Geister? Ich dachte immer, die hießen die „grünen Unsterblichen“, weil sie fast unbesiegbar sind, wenn sie Jishin geschluckt haben. Aber anscheinend können die wirklich nicht sterben? Warum brauchen sie dann das Jishin? Oder hängt diese Unsterblichkeit nur davon ab? Und warum bitteschön sollte man „hinter dem Spiegel“ (=Tor?) wissen, dass man mit dem Tod mächtig wird, woran erkennen sie das? Und was ist mit den anderen Häusern, hocken die ihr ganzes Leben lang nur in Noelani rum (und müssten sie da nicht Probleme mit Überbevölkerung und zu nahen Verwandschaften untereinander bekommen)?
Oha, Fragen über Fragen … Ich glaube dieser eine Absatz war seit langem das fragenaufwerfendste in Istari!
„Ich sitze bereits.“ -> gute Antwort! Aber ich frage mich, warum das Haus, aus dem ausgerechnet der König kommt, nicht bei diesem Rat mitmachen will? Oder wäre das der Sitz, der Gelíefed gehört hätte, wenn er da wäre? Könnte sein, klingt aber nicht so.
Warum ist es schlimm, dass Sant die Gesichter kennt? Ich meine, wenn die ihre Stadt sowieso nie verlassen …
Aha. Hazael. Ich verstehe nicht, wer „sie“ sind. Die Hasharin? Also doch nicht die sechs rebellierenden Stämme .. warum dann aber die genau sechs Häuser? Wuuhuu, der Dunkle Ritter … BATMAN! :D Okay, wenigstens ist Hazael vor seiner Zeit gestorben. Und der König ist also nicht mit ihm verwandt.
Ah, die Nacht aller Namen, soso… Da sollte sich Gelíefed beeilen.
„Wie ein verletztes Beutetier“ … Ich habe „Beuteltier“ gelesen. Zweimal -.-
Sant ist an der Luke und die ist zu … Was bezweckt Jishin eigentlich damit, sich unter so schäbigen Holzbrettern zu verstecken? Er ist ja ziemlich ausdauernd und tut mir echt Leid, wie er es die ganze Zeit vergeblich versucht. Isst der ernsthaft ne komplette Zwiebel? Pfui!
Dann wird auch noch eine Leiche angeschleppt und die versuchen, ihn vom aufgeben zu überzeugen. Ich glaube ja an einen weiteren Test von Jishin, ob er auch wirklich durchhält. Achenar kann Westron. Ja, ich würde mich an seiner Stelle auch nicht mit den anderen Häusern anlegen. Warum will er keine Hoffnung haben? Sant hat doch schon mal die Klappe geöffnet, eine andere zwar, aber …. Bevor mir gar nichts mehr bleibt würde ich doch wenigstens ein bisschen hoffen.
Was ist Jishin eigentlich? Das fragt Sant Archenar und ich frag mich das auch. Es wird immer lebendiger … Ist es sowas wie ein Gott, Iluvatar persönlich oder so? Irgendwo stand glaub ich mal, dass Jishin sowas wie die „Seele“ der Welt ist … Wieso hat die Welt an sich so einen eigenen Willen? Das hätten wir hier auch mal nötig. Jishin würde bestimmt was gegen Feinstaub, Ölpest und PVC tun. Ach ne, das letzte war was anderes, aber du verstehst, was ich meine^^ Will Jishin die Welt retten? Warum geht es dann so … krumme Wege?
Jishin hat zumindest die Götter der Hasharin verdrängt , gemeinsam mit Sauron (?) Der hat anscheinend auch einen Plan davon.
Am Ende hat Archenar also doch eine Leiche mitgebracht … Und dass die Götter dieses Volkes sie nicht wiedererkennen würden, kling plausibel, obwohl mir Archenar ein zu resigniert ist. Bleiben die Leichen eigentlich die ganze Zeit da liegen? Falls ja, ist das ekeliger als die Zwiebel <.<
Faris … kennt man den? Mir kommt der Name so bekannt vor!
Sant rastet aus. Wurde auch langsam Zeit. Ich würde sagen, er ist der geduldigste Ork aus ganz Mittelerde! Und dann ist die Luke doch noch offen. Und Jishin ist weg! Es ist ziemlich ironisch, dass ihn die ganze Zeit nur ein stinknormales Schloss vom Öffnen abgehalten hat :/
Er springt rein und Jishin ist nicht da, um ihm aufzufangen, dafür aber die Leiche von seinem Bruder, die anfängt zu sprechen. Wie ist Lehm da reingekommen? Hat er den Riegel angebracht? Wohl nicht, dafür wäre der zu weit oben.
Sant soll die Hasharin mithilfe von Jishin versklaven. Ja, das klingt mir mehr nach Ork, wenn auch nach einem intelligenten. Hmm, Lehm meint, Jishin würde die Orks freiwillig in das gelobte Land führen? Na, ich weiß ja nicht …
Ah, er soll auch Seren killen. Ich bin mir sicher, dass es Seren ist. Und ich glaube, inzwischen ist das Jahr auch schon fast rum … Also ich muss sagen, bis jetzt ist mir Sant sympathischer als sie, aber trotzdem wäre das fies. Aber ich sehe zwei Handlungsstränge zusammenlaufen ;) Lehm stirbt. Als hätte er nur darauf gewartet, dass Sant vorbeikommt und er ihm diesen Auftrag geben kann. Ist das der Wille von Jishin? Immerhin geschieht das hier in der Luke. Beauftragt Jishin einen Mörder?
Am Ende weiß Sant, wo er zu Hause ist. Find ich schön. – Vielleicht werden Orks wirklich vom Jishin bevorzugt? Immerhin kann glaube ich außer Lehm und Sant nur die Namenlose die Luke öffnen.
Die Skizzen auf Deviantart hab ich auch schon bewundert. Sieht gut aus! Ich hätte mir Sant ein bisschen mehr orkmäßig vorgestellt aber insgesamt waren deine Beschreibungen in der Geschichte so gut, dass meine Vorstellung deiner Skizze schon grundsätzlich ähnlich sah! Unten links ist der Rat der Hasharin, oder? Hätte ich mir auch wirklich ähnlich vorgestellt! (Obwohl der Raum auf der Zeichnung auch eine Pokemonarena sein könnte (; )
So, ich bin durch, jetzt kann ich guten Gewissens schlafen gehen (:
LG, Fuin
Antwort von phazonshark
*hust* Hat bei mir doch ein paar Tage länger gedauert als geplant (oder logisch nachvollziehbar). Sorry! Aber jetzt:
Wie immer vielen lieben Dank für dein Review, hatte ja diesmal fast schon was von einem Audiokommentar-Track! ;-) Ich glaube, ich würde nur langweilen, wenn ich zu jedem Punkt was sage, deshalb picke ich mir wie immer ein paar Sachen raus - aber ich find’s natürlich cool, dass das Chap so viel „hergegeben“ hat. Ich schaffe ja immer nur eines im Monat, wenn die Story nicht gerade jahrelang pausiert, also ist es mir wichtig, dass in allen Kapiteln möglichst viel drinsteckt. Auch wenn das nicht immer nur Plot sein kann und auch wenn einige Dinge nicht so wichtig aussehen, wie sie sind. Von daher: Sehr schön zu lesen! :-)
Stichpunkte!
„WAS BISHER GESCHAH“-VORSPANN: Stimmt, den gab’s. Und eigentlich war euer Feedback da durchweg positiv, nicht sicher, warum ich aufgehört habe. Vielleicht wollte ich die Kapitel nicht noch länger machen, aber dadurch wird der Kohl jetzt auch nicht mehr fett, eigentlich… *hust* Also ja, ich schau mal. Verweise auf zurückliegende Kapitel kann ich vielleicht ins Vorwort einbauen. Ansonsten bemühe ich mich eigentlich auch immer, dass in der Story selbst einige Erinnerungen kommen, wie hier „in der Schwärze“, speziell wenn etwas aus dem ersten Teil wieder aufgegriffen wird. Ist ja bei Bücher-Reihen oft nicht viel anders.
„ER KANNTE SCHWÄRZE…“ Urks, Orkgebärmutter. Do not want. Aber der Satz hat tatsächlich einen Sinn, jup.
GEBIRGSKUHLE: „Tal“, soso… Jaaah, stimmt schon, ich wollte nur darauf hinaus, dass sie immer noch weit über dem Meeresspiegel sind. Es ist also ein Tal hoch oben im Gebirge. Wird das noch durch das Wort „Tal“ abgedeckt? Falls ja, hab ich’s natürlich lieber als Kuhle!
HASHARIN UND HASCHISCH: Jep, das Wort basiert darauf. Genauer gesagt auf den „Hashishin“, also den Assassinen, die angeblich Haschisch nach (und vor?) ihren Kämpfen konsumiert haben. Die Hasharin und Jishin sind so ein bisschen eine Anspielung darauf. (Anders gesagt: Ich klaue mal wieder aus der Geschichte und verdrehe dann alles, damit man mir nicht auf die Schliche kommt. Uhm. Aber so viel dazu.)
NOELANI UND GONDOLIN: Es ist nicht als direkte Anspielung gedacht, aber ja, ich bin großer Fan dieses „verborgene Stadt“-Tropes, der ja z.B. bei Tolkien mehrfach vorkommt. Vielleicht ist Pan Amanán noch etwas dichter an Gondolin dran? (Ohne jetzt Experte in Tolkiens Legendarium zu sein.)
LYKAON UND HUAN: Lykaon ist von ihm inspiriert, aber nicht mit ihm verwandt, ich hab Huan so ganz vorsichtig als Maia abgespeichert (Uuh?), und Lykaon ist „geringer“. Also eigentlich auch nicht mit den Großen Adlern zu vergleichen.
AUGENFETISCHISMUS: Ernste Sache. Ich will nichts hören! ;-) Zu meiner Verteidigung, ich find die Augen zumindest in Istari ganz passend, weil die Geschichte am Ende viel mit Wahrnehmung und Perspektive zu tun hat. Wobei gleichzeitig noch bestimmte „Arten“ von Charakteren mit bestimmten Augenfarben zusammenhängen. Aber das mach ich nur, damit ich sie mir einfacher merken kann. Okay. Nicht ganz.
HASHARIN WIRKEN „TOT“: Kann ich mir gut vorstellen. Selbst diejenigen, die Sant bemerken, also in der zweiten Hälfte, halten ihn ja auf Distanz. Generell ist es ein Volk, das nicht viele Dinge nach außen trägt, das heißt, die Gassen sind anders als die Hauptstraßen, die Häuser sind anders als die Gassen und die Wohnräume sind nochmal wieder etwas „lebendiger“.
HASHRIN-MASKENMANN: Ja, mag das Wort auch nicht. Ich bin von Nachrichten etwas abgeschnitten, deshalb hatte ich die Assoziation nicht, aber das Wort passte mir generell nicht. Mal schauen, was ich noch finde. Ich hänge an den Masken, zum einen wegen den Film-Haradrim, zum anderen weil sie mich an ein „Zelda“-Spiel erinnern.
DAS SEIT LANGEM FRAGENAUFWERFENDSTE: Ich liebe diesen Superlativ. :-) Uhm. Einmal mehr hatte ich die allerbesten Absichten und dachte, „Okay, hier ist endlich mal was zum Sechsten Haus“, aber… Zugegeben, da stecken natürlich wieder alle möglichen neuen Fragen drin.
BATMAN: Man wird ja noch träumen dürfen. Aber ich mag den Gedanken, dass Batman Hazael erledigt hat. ;-)
WAS IST JISHIN: Ah… Ich kann sagen, dass Jishin mehrere Aspekte hat. In 1x50 wird einer beschrieben, zumindest soweit die Charaktere ihn zu verstehen glauben. (Bloß nicht alles, was Radagast sagt, als Fakt hinnehmen.) Im aktuellen Kapitel, 1x17, kommt ein weiterer Aspekt. Wie Lehm mit Jishin zusammenhängt, ist dann noch mal wieder… Ein „krummer Weg“, ja. :-)
FARIS ist in Kapitel… 1x32. Und ein paar Chaps später nochmal kurz, meine ich. Ich weiß, es sind viele Charaktere… Nicht leserfreundlich… Wobei Sant ihn ja auch nicht kennt, das heißt, das Gefühl, von Fragezeichen umgeben zu sein, ist in dem Kapitel nicht ganz unangebracht.
SANT VS SEREN: Jah, zusammenlaufende Handlungsstränge! Hab sehr lange drauf gewartet, dass wir da ankommen, nachdem die Orks ja schon immer sehr „für sich“ waren in der Geschichte, mit Ausnahme der kurzen Kollision in 1x50. Und generell glaube ich, die Geschichte ist am besten, je mehr etablierte und POV-Charaktere gegen - oder miteinander „spielen“. Gleichzeitig macht das die Dinge immer etwas aufwändiger zu schreiben, weil man in mehr Köpfen gleichzeitig sein muss und mehr „micromanagen“ muss.
DEVIANTART-SKIZZEN: Dankeschön! :-) Jah, das mit der Pokémon-Arena musste ich mir auch schon von einem Kollegen aus dem Semester anhören und ich kann’s nicht widerlegen. Mein Ziel war natürlich eher der Jedi-Rat aus den Star Wars Prequels. Aber hey, ich nehme, was ich bekommen kann. *hust*
Also denn - noch einmal vielen Dank und demnächst ein brauchbares Wochenende! :-)
Viele Grüße,
Tim
Wie immer vielen lieben Dank für dein Review, hatte ja diesmal fast schon was von einem Audiokommentar-Track! ;-) Ich glaube, ich würde nur langweilen, wenn ich zu jedem Punkt was sage, deshalb picke ich mir wie immer ein paar Sachen raus - aber ich find’s natürlich cool, dass das Chap so viel „hergegeben“ hat. Ich schaffe ja immer nur eines im Monat, wenn die Story nicht gerade jahrelang pausiert, also ist es mir wichtig, dass in allen Kapiteln möglichst viel drinsteckt. Auch wenn das nicht immer nur Plot sein kann und auch wenn einige Dinge nicht so wichtig aussehen, wie sie sind. Von daher: Sehr schön zu lesen! :-)
Stichpunkte!
„WAS BISHER GESCHAH“-VORSPANN: Stimmt, den gab’s. Und eigentlich war euer Feedback da durchweg positiv, nicht sicher, warum ich aufgehört habe. Vielleicht wollte ich die Kapitel nicht noch länger machen, aber dadurch wird der Kohl jetzt auch nicht mehr fett, eigentlich… *hust* Also ja, ich schau mal. Verweise auf zurückliegende Kapitel kann ich vielleicht ins Vorwort einbauen. Ansonsten bemühe ich mich eigentlich auch immer, dass in der Story selbst einige Erinnerungen kommen, wie hier „in der Schwärze“, speziell wenn etwas aus dem ersten Teil wieder aufgegriffen wird. Ist ja bei Bücher-Reihen oft nicht viel anders.
„ER KANNTE SCHWÄRZE…“ Urks, Orkgebärmutter. Do not want. Aber der Satz hat tatsächlich einen Sinn, jup.
GEBIRGSKUHLE: „Tal“, soso… Jaaah, stimmt schon, ich wollte nur darauf hinaus, dass sie immer noch weit über dem Meeresspiegel sind. Es ist also ein Tal hoch oben im Gebirge. Wird das noch durch das Wort „Tal“ abgedeckt? Falls ja, hab ich’s natürlich lieber als Kuhle!
HASHARIN UND HASCHISCH: Jep, das Wort basiert darauf. Genauer gesagt auf den „Hashishin“, also den Assassinen, die angeblich Haschisch nach (und vor?) ihren Kämpfen konsumiert haben. Die Hasharin und Jishin sind so ein bisschen eine Anspielung darauf. (Anders gesagt: Ich klaue mal wieder aus der Geschichte und verdrehe dann alles, damit man mir nicht auf die Schliche kommt. Uhm. Aber so viel dazu.)
NOELANI UND GONDOLIN: Es ist nicht als direkte Anspielung gedacht, aber ja, ich bin großer Fan dieses „verborgene Stadt“-Tropes, der ja z.B. bei Tolkien mehrfach vorkommt. Vielleicht ist Pan Amanán noch etwas dichter an Gondolin dran? (Ohne jetzt Experte in Tolkiens Legendarium zu sein.)
LYKAON UND HUAN: Lykaon ist von ihm inspiriert, aber nicht mit ihm verwandt, ich hab Huan so ganz vorsichtig als Maia abgespeichert (Uuh?), und Lykaon ist „geringer“. Also eigentlich auch nicht mit den Großen Adlern zu vergleichen.
AUGENFETISCHISMUS: Ernste Sache. Ich will nichts hören! ;-) Zu meiner Verteidigung, ich find die Augen zumindest in Istari ganz passend, weil die Geschichte am Ende viel mit Wahrnehmung und Perspektive zu tun hat. Wobei gleichzeitig noch bestimmte „Arten“ von Charakteren mit bestimmten Augenfarben zusammenhängen. Aber das mach ich nur, damit ich sie mir einfacher merken kann. Okay. Nicht ganz.
HASHARIN WIRKEN „TOT“: Kann ich mir gut vorstellen. Selbst diejenigen, die Sant bemerken, also in der zweiten Hälfte, halten ihn ja auf Distanz. Generell ist es ein Volk, das nicht viele Dinge nach außen trägt, das heißt, die Gassen sind anders als die Hauptstraßen, die Häuser sind anders als die Gassen und die Wohnräume sind nochmal wieder etwas „lebendiger“.
HASHRIN-MASKENMANN: Ja, mag das Wort auch nicht. Ich bin von Nachrichten etwas abgeschnitten, deshalb hatte ich die Assoziation nicht, aber das Wort passte mir generell nicht. Mal schauen, was ich noch finde. Ich hänge an den Masken, zum einen wegen den Film-Haradrim, zum anderen weil sie mich an ein „Zelda“-Spiel erinnern.
DAS SEIT LANGEM FRAGENAUFWERFENDSTE: Ich liebe diesen Superlativ. :-) Uhm. Einmal mehr hatte ich die allerbesten Absichten und dachte, „Okay, hier ist endlich mal was zum Sechsten Haus“, aber… Zugegeben, da stecken natürlich wieder alle möglichen neuen Fragen drin.
BATMAN: Man wird ja noch träumen dürfen. Aber ich mag den Gedanken, dass Batman Hazael erledigt hat. ;-)
WAS IST JISHIN: Ah… Ich kann sagen, dass Jishin mehrere Aspekte hat. In 1x50 wird einer beschrieben, zumindest soweit die Charaktere ihn zu verstehen glauben. (Bloß nicht alles, was Radagast sagt, als Fakt hinnehmen.) Im aktuellen Kapitel, 1x17, kommt ein weiterer Aspekt. Wie Lehm mit Jishin zusammenhängt, ist dann noch mal wieder… Ein „krummer Weg“, ja. :-)
FARIS ist in Kapitel… 1x32. Und ein paar Chaps später nochmal kurz, meine ich. Ich weiß, es sind viele Charaktere… Nicht leserfreundlich… Wobei Sant ihn ja auch nicht kennt, das heißt, das Gefühl, von Fragezeichen umgeben zu sein, ist in dem Kapitel nicht ganz unangebracht.
SANT VS SEREN: Jah, zusammenlaufende Handlungsstränge! Hab sehr lange drauf gewartet, dass wir da ankommen, nachdem die Orks ja schon immer sehr „für sich“ waren in der Geschichte, mit Ausnahme der kurzen Kollision in 1x50. Und generell glaube ich, die Geschichte ist am besten, je mehr etablierte und POV-Charaktere gegen - oder miteinander „spielen“. Gleichzeitig macht das die Dinge immer etwas aufwändiger zu schreiben, weil man in mehr Köpfen gleichzeitig sein muss und mehr „micromanagen“ muss.
DEVIANTART-SKIZZEN: Dankeschön! :-) Jah, das mit der Pokémon-Arena musste ich mir auch schon von einem Kollegen aus dem Semester anhören und ich kann’s nicht widerlegen. Mein Ziel war natürlich eher der Jedi-Rat aus den Star Wars Prequels. Aber hey, ich nehme, was ich bekommen kann. *hust*
Also denn - noch einmal vielen Dank und demnächst ein brauchbares Wochenende! :-)
Viele Grüße,
Tim
Fuin
Hallihallo!
Aaalso, dann komm ich wohl auch nochmal zu nem Reviewchen :)
Oh und herzlichen Glückwunsch zu deiner Betaleserin (wennman das denn so sagt^^) und meinen Respekt an sie, dass sie ihre Zeit für dein Mega-Projekt opfert!
Zuerst mal … der Anfang hat mich jetzt irgendwie verwirrt. Hazael ist mir irgenwie nicht so sympatisch: Kommt da auf ‘ne Insel als Gast und als „edler Herrscher“ und hat nix besseres zu tun, als den Playboy zu spielen? Kommt mir doch recht pubertär vor :D Außerdem find ich hat man nochmal so richtig diese eklige Atmosphäre von dem Palast gesehen.
Faramir und Eowyn. Die sind ja schon putzig. Wenn ich fünfunddreißig Jahre lang immer zu „Deine Augen. Ganz hübsch eigentlich.“ Hören müsste, ich glaub ich würde ausrasten. Übrigens genauso, wie wenn mir Flusskehlchengeräusche vorgesungen werden würden. Da bleibt man doch fast lieber mit nem Nazgul alleine^^. Okay, unnötiger Kommentar, also weiter im Takt:
Faramir ist mir ein bisschen zu egoistisch, ehrlich. Er kann ihr doch auch nicht wirklich helfen, da könnte er wenigstens zwei Minuten für die arme Fán opfern :(
Ach Gott, Aearon tut mir echt Leid! Dabei mag ich ihn so gerne :( … Ich würd mich auch kacke fühlen, wenn wegen mir allesamt in der Vergangenheit gelandet wären. Aber ich glaube, dass Fán nicht mit ihm spricht, ist trotzdem eine viel zu schlimme Strafe dafür …
Hazazel wieder … der betrügt auch noch seine Frau. So ein Arsch. Ich hätte ihn auch nicht angeguckt, selbst wenn er einen super Mumakil hat :D Naja gut, wenigstens ist sie ihm doch noch wichtiger als die Hofdame.
Wer ist Azrubêl? Der Name klang so sehr nach Original-Tolkien, dass ich ihn mal gegoogelt habe und das ist ein anderer Name für Elendil! Die haben aber nix miteinander zu tun, oder? Na, wir werden’s sehen!
Wieder zu Faramir. War ja klar, wenn’s um Eowyn geht, wird er schnell ;)
Ein philosophisches Gespräch mit Radagast. Diese Gespräche mag ich, das mit der Zeitreise finde ich äußerst interessant. Radagast meint also, man kann die Vergangenheit nicht ändern? Hat er da wirklich den Plan von? Also mir scheint es ja so, als hätte selbst er sowas noch nicht erlebt. Deshalb bin ich auch anderer Meinung, alleine storytechnisch finde ich das bis jetzt nicht sinnvoll, sie nur wegen der Zeitreise an sich nach Numenor zu schicken, und auch nicht, um nur irgendwelche Ereignisse zu zeigen. Da wird schon noch was passieren, was noch nicht bekannt war. Obwohl ich mal annehme, dass die Insel trotzdem versinkt.
Außerdem wiederspricht er sich selbst: Wie soll das Gefüge der Zeit sich verschieben, wenn alles sowieso immer gleichzeitig passiert? Und wenn es sich verändert hätte, dann wäre es meiner Meinung nach auch möglich, die Vergangenheit zu verändern. „Die Geschichte verabscheut ein Paradox“ – Irgendwie in deiner Geschichte schon ein Paradox an sich, dass mal ein Paradox ausgelassen wird ;) (Okay, Paradox – hey, das 4. Mal! – klingt so negativ, nach Ungereimtheiten in der Story so mein ich das nicht. Ich hoffe, du verstehst trotzdem, was ich meine!)
„»Jah«, krächzte Aglarân, seine ersten Worte in langer Zeit.“ Nee. Der hat doch vorher schon „Erhebt Euch“ gesagt ;)
In Mittelerde läuft also gerade eine Rebellion in den numenorischen Kolonien … Und Hazaels Stamm macht mit. Yeah, Aglâran findet ihn auch unsympatisch ;) Obwohl. Jetzt, wo er von dem Fürsten so fertig gemacht wird, tut er mir ja wirklich schon Leid …
»Die Welt muss verrückt geworden sein« Jep.
Obwohl mir Aglâran an sich auch nach wie vor recht verrückt erscheint!
Das ist aber auch verdammt mies von ihm, Hazael den Befehl unterschreiben zu lassen, die Rebellion seines Volkes niederzuschlagen. Ich verstehe das Gelächter von ihm und seinen Gästen nicht wirklich. (Mag an der Grammatik liegen: „Und seine Gäste einstimmten.“ [Sorry ;)].) Aber genauso wenig verstehe ich, warum Hazael auf Numenor bleiben will. Lange Leben sind nicht ansteckend. Okay, wenn er nach Hause geht, wird sein Volk ihn nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Aber mir würden einige Orte einfallen, an die ich gehen würde, um nicht auf Numenor mit diesem Irren bleiben müsste. Dann doch lieber nach Mordor!
Faramir ist nervös. Verständlich. Wer zum Geier ist Saptheth? Ist ja fast genauso gruselig wie Aglâran. Ihr Name klinge irgendwie nach ägyptischer Mythologie, fällt mir gerade auf.
Dass Miriel ein Problem für Aglâren darstellt, ist ja klar. Aber dass er Tar Palantir einen alten Tattagreis nennt ist ja wohl frech, wenn man sich sein Alter anguckt. Oh, und es gibt jede Menge Blut in diesem Kapitel ;) Gut, die Sprache kommt auf Ar Pharazon, war ja abzusehen. Übrigens bin ich der Meinung, dass Ar/Tar die Königstitel der Numenorer waren und dass er den deshalb auch noch nicht getragen hat zu dem Zeitpunkt. (Genauso bei Tar Miriel übrigens, die ja anscheinend gerade auch noch nicht auf dem Thron ist?) Und bei Pharazon fehlt so‘n Dings ober dem o. So ein Gerät hier: ^. Keine Ahnung, wie man das nennt ;)
… Hach ja, diese Haarspalterei :D
So und Faramir soll den toten Bruder von Miriel spielen. Naa gut, könnte klappen. Aber ob das Volk ihn nicht haben will, weil er angeblich Elben hasst? (Das wird übrigens nochmal zu Streit mit Aearon führen, vermute ich.) Und ob ein numenorischer Fürst zum Ende hin auf das Volk hören würde? Das würde mir ja verdächtig vorkommen, wenn Faramir dann einfach zurücktritt. Einzige Möglichkeit wäre: Ihn töten, wenn Miriel und Pharazon geheiratet haben. Nix mit Haus in Mittelerde.
„Aber vielleicht für Éowyn und ihn.“ Also für Eowyn vielleicht schon. Aber er selbst reitet sich jetzt glaub ich richtig in die Scheiße rein. Obwohl ihm ja auch keine andere Wahl bleibt …
Okay, jetzt zum Ende:
Jaa, verdammt, ich hab den ersten Satz von Feael Silmariens Review durchgelesen. Einerseits bereue ich das gerade, weil ich mir meine anderen Gedanken machen möchte … andererseits hätte da noch lange irgendwas bei mir geklingelt, ohne dass ich drauf gekommen wär, dass Saptheth die Namenlose ist. Aber hey. Ich freu mich, dass sie wieder (oder noch) lebt, das sorgt bestimmt für ordentliche Konflikte =) UUUNND: Eine Theorie! Sie hat auch irgendwie eine Zeitreise hinter sich! Oder sie ist sogar schuld an der Zeitreise von Faramir & Co? Weil sie wusste, dass Faramir ankommt! Und sie hat sich auch schon einen schönen Plan zurechtgelegt.
Sauron springt doch da auch irgendwo rum, oder? Und er hat ihr soweit ich mich erinnere die Finger abgeschnitten. Taucht er noch persönlich auf? Würde mich freuen, ich mag ihn ;)
So, das war’s für heute. Nächstes Review folgt in Kürze. Wobei Kürze ein dehnbarer Begriff ist ... Naja, aber es kommt. Gelesen hab ich zumindest schon ;)
Bis denne!
LG, Fuin =)
Aaalso, dann komm ich wohl auch nochmal zu nem Reviewchen :)
Oh und herzlichen Glückwunsch zu deiner Betaleserin (wennman das denn so sagt^^) und meinen Respekt an sie, dass sie ihre Zeit für dein Mega-Projekt opfert!
Zuerst mal … der Anfang hat mich jetzt irgendwie verwirrt. Hazael ist mir irgenwie nicht so sympatisch: Kommt da auf ‘ne Insel als Gast und als „edler Herrscher“ und hat nix besseres zu tun, als den Playboy zu spielen? Kommt mir doch recht pubertär vor :D Außerdem find ich hat man nochmal so richtig diese eklige Atmosphäre von dem Palast gesehen.
Faramir und Eowyn. Die sind ja schon putzig. Wenn ich fünfunddreißig Jahre lang immer zu „Deine Augen. Ganz hübsch eigentlich.“ Hören müsste, ich glaub ich würde ausrasten. Übrigens genauso, wie wenn mir Flusskehlchengeräusche vorgesungen werden würden. Da bleibt man doch fast lieber mit nem Nazgul alleine^^. Okay, unnötiger Kommentar, also weiter im Takt:
Faramir ist mir ein bisschen zu egoistisch, ehrlich. Er kann ihr doch auch nicht wirklich helfen, da könnte er wenigstens zwei Minuten für die arme Fán opfern :(
Ach Gott, Aearon tut mir echt Leid! Dabei mag ich ihn so gerne :( … Ich würd mich auch kacke fühlen, wenn wegen mir allesamt in der Vergangenheit gelandet wären. Aber ich glaube, dass Fán nicht mit ihm spricht, ist trotzdem eine viel zu schlimme Strafe dafür …
Hazazel wieder … der betrügt auch noch seine Frau. So ein Arsch. Ich hätte ihn auch nicht angeguckt, selbst wenn er einen super Mumakil hat :D Naja gut, wenigstens ist sie ihm doch noch wichtiger als die Hofdame.
Wer ist Azrubêl? Der Name klang so sehr nach Original-Tolkien, dass ich ihn mal gegoogelt habe und das ist ein anderer Name für Elendil! Die haben aber nix miteinander zu tun, oder? Na, wir werden’s sehen!
Wieder zu Faramir. War ja klar, wenn’s um Eowyn geht, wird er schnell ;)
Ein philosophisches Gespräch mit Radagast. Diese Gespräche mag ich, das mit der Zeitreise finde ich äußerst interessant. Radagast meint also, man kann die Vergangenheit nicht ändern? Hat er da wirklich den Plan von? Also mir scheint es ja so, als hätte selbst er sowas noch nicht erlebt. Deshalb bin ich auch anderer Meinung, alleine storytechnisch finde ich das bis jetzt nicht sinnvoll, sie nur wegen der Zeitreise an sich nach Numenor zu schicken, und auch nicht, um nur irgendwelche Ereignisse zu zeigen. Da wird schon noch was passieren, was noch nicht bekannt war. Obwohl ich mal annehme, dass die Insel trotzdem versinkt.
Außerdem wiederspricht er sich selbst: Wie soll das Gefüge der Zeit sich verschieben, wenn alles sowieso immer gleichzeitig passiert? Und wenn es sich verändert hätte, dann wäre es meiner Meinung nach auch möglich, die Vergangenheit zu verändern. „Die Geschichte verabscheut ein Paradox“ – Irgendwie in deiner Geschichte schon ein Paradox an sich, dass mal ein Paradox ausgelassen wird ;) (Okay, Paradox – hey, das 4. Mal! – klingt so negativ, nach Ungereimtheiten in der Story so mein ich das nicht. Ich hoffe, du verstehst trotzdem, was ich meine!)
„»Jah«, krächzte Aglarân, seine ersten Worte in langer Zeit.“ Nee. Der hat doch vorher schon „Erhebt Euch“ gesagt ;)
In Mittelerde läuft also gerade eine Rebellion in den numenorischen Kolonien … Und Hazaels Stamm macht mit. Yeah, Aglâran findet ihn auch unsympatisch ;) Obwohl. Jetzt, wo er von dem Fürsten so fertig gemacht wird, tut er mir ja wirklich schon Leid …
»Die Welt muss verrückt geworden sein« Jep.
Obwohl mir Aglâran an sich auch nach wie vor recht verrückt erscheint!
Das ist aber auch verdammt mies von ihm, Hazael den Befehl unterschreiben zu lassen, die Rebellion seines Volkes niederzuschlagen. Ich verstehe das Gelächter von ihm und seinen Gästen nicht wirklich. (Mag an der Grammatik liegen: „Und seine Gäste einstimmten.“ [Sorry ;)].) Aber genauso wenig verstehe ich, warum Hazael auf Numenor bleiben will. Lange Leben sind nicht ansteckend. Okay, wenn er nach Hause geht, wird sein Volk ihn nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Aber mir würden einige Orte einfallen, an die ich gehen würde, um nicht auf Numenor mit diesem Irren bleiben müsste. Dann doch lieber nach Mordor!
Faramir ist nervös. Verständlich. Wer zum Geier ist Saptheth? Ist ja fast genauso gruselig wie Aglâran. Ihr Name klinge irgendwie nach ägyptischer Mythologie, fällt mir gerade auf.
Dass Miriel ein Problem für Aglâren darstellt, ist ja klar. Aber dass er Tar Palantir einen alten Tattagreis nennt ist ja wohl frech, wenn man sich sein Alter anguckt. Oh, und es gibt jede Menge Blut in diesem Kapitel ;) Gut, die Sprache kommt auf Ar Pharazon, war ja abzusehen. Übrigens bin ich der Meinung, dass Ar/Tar die Königstitel der Numenorer waren und dass er den deshalb auch noch nicht getragen hat zu dem Zeitpunkt. (Genauso bei Tar Miriel übrigens, die ja anscheinend gerade auch noch nicht auf dem Thron ist?) Und bei Pharazon fehlt so‘n Dings ober dem o. So ein Gerät hier: ^. Keine Ahnung, wie man das nennt ;)
… Hach ja, diese Haarspalterei :D
So und Faramir soll den toten Bruder von Miriel spielen. Naa gut, könnte klappen. Aber ob das Volk ihn nicht haben will, weil er angeblich Elben hasst? (Das wird übrigens nochmal zu Streit mit Aearon führen, vermute ich.) Und ob ein numenorischer Fürst zum Ende hin auf das Volk hören würde? Das würde mir ja verdächtig vorkommen, wenn Faramir dann einfach zurücktritt. Einzige Möglichkeit wäre: Ihn töten, wenn Miriel und Pharazon geheiratet haben. Nix mit Haus in Mittelerde.
„Aber vielleicht für Éowyn und ihn.“ Also für Eowyn vielleicht schon. Aber er selbst reitet sich jetzt glaub ich richtig in die Scheiße rein. Obwohl ihm ja auch keine andere Wahl bleibt …
Okay, jetzt zum Ende:
Jaa, verdammt, ich hab den ersten Satz von Feael Silmariens Review durchgelesen. Einerseits bereue ich das gerade, weil ich mir meine anderen Gedanken machen möchte … andererseits hätte da noch lange irgendwas bei mir geklingelt, ohne dass ich drauf gekommen wär, dass Saptheth die Namenlose ist. Aber hey. Ich freu mich, dass sie wieder (oder noch) lebt, das sorgt bestimmt für ordentliche Konflikte =) UUUNND: Eine Theorie! Sie hat auch irgendwie eine Zeitreise hinter sich! Oder sie ist sogar schuld an der Zeitreise von Faramir & Co? Weil sie wusste, dass Faramir ankommt! Und sie hat sich auch schon einen schönen Plan zurechtgelegt.
Sauron springt doch da auch irgendwo rum, oder? Und er hat ihr soweit ich mich erinnere die Finger abgeschnitten. Taucht er noch persönlich auf? Würde mich freuen, ich mag ihn ;)
So, das war’s für heute. Nächstes Review folgt in Kürze. Wobei Kürze ein dehnbarer Begriff ist ... Naja, aber es kommt. Gelesen hab ich zumindest schon ;)
Bis denne!
LG, Fuin =)
Antwort von phazonshark
Hey Fuin!
Und einmal mehr vielen Dank fürs Review! :-) (Die „-chen“-Endung will ich überhört haben.)
Wie immer hab ich nix Originellers anzubieten, als ganz plump zu einigen Stichwörtern was zu schreiben, mir fiel nicht zu allen Punkten was ein, aber ich hab natürlich alle hochinteressiert gelesen!
@BETA-UNTERSTÜTZUNG: Wirklich ziemlich cool, jep. Ich stelle mir den Job nach wie vor schrecklich vor, deshalb hab ich halt auch nie gefragt, ob jemand das machen möchte - aber ich sage natürlich nicht Nein. Zumal Stef mit mehr Energie an die Sache geht als ich selbst, was mir zu Denken geben sollte. *hust*
@FARAMIR: Jaaah… Eigenwillig, stimmt schon. Ich meine, sein ganzer Arc, von den letzten Kapiteln von Istari 1 bis hierhin, dreht sich darum, ob er wirklich „fallen“ kann, bzw. wie schlimm die Dinge werden müssen, damit ihm das Gleiche passiert wie Legolas und - „vorübergehend“ - Aragorn. Ich bin nicht sicher, wie man als Leser das Ende von 2x11 interpretiert, deshalb… Sage ich da besser nicht zu viel zu.
@HAZAEL: Eine Katastrophe, ich weiß. Man kommt sich auch leicht seltsam vor, beim Schreiben. Während der Aglarân-Szene tat er mir auch Leid, was mir aber eigentlich nicht gepasst hat. Hazael soll man eigentlich nicht mögen. Aber natürlich kann ich das nur bedingt beeinflussen, und das ist ja irgendwo auch das Coole am Geschichtenschreiben. Warum will Hazael auf Númenor bleiben? Stimmt, ist so ein wenig die Sache, dass er zwischen zwei Welten steht und eine der Welten gerade verraten hat, aber warum trotz númenorischem Wahnsinn bleiben… Ich glaube, Hazael sieht das nicht, diese „eklige“ Atmosphäre (treffendes Wort, übrigens) des Palastes. Dass langes Leben abfärbt, ist ja gewisserweise auch die Annahme der Númenorer bezüglich Aman, daher wär’s interessant, wenn andere das Gleiche von Númenor annehmen, auch wenn’s in beiden Fällen nicht stimmt.
@RADAGAST UND ZEITREISEN: Was er letzlich hat, an Zeit-Verständnis, stammt aus den Ferne-Welt-Kapiteln von Istari 1. Das heißt, er hat schon Ahnung, weil er sich als einziger der Zauberer mehr für solche Dinge als für Mittelerdes Bewohner interessiert hat. Aber er ist sich nicht soooo sicher, wie er wirkt. Kann man die Vergangenheit nun ändern? Wir werden auf jeden Fall noch einen Versuch sehen, ehe Istari 2 zu Ende ist. Angenommen, man kann es nicht, dann tauchen bestimmte Zeitreise-Paradoxa nicht auf (den eigenen Großvater töten und so), dafür gibt es aber sozusagen „Schleifen“: Dinge, die in der Zeit zurückreisen, altern, wieder zurückreisen, altern, etc. - und quasi keinen Anfang und kein Ende haben. Außerdem entsteht eine Art Schicksal, im weitesten Sinne, weil Faramir nur deshalb frei wählen kann, weil er nicht weiß, was er längst gewählt hat. Bedenkt man, wie schlimm es im Mittelerde der „Gegenwart“ aussieht, wäre es natürlich praktisch, wenn man das Schicksal überlisten könnte.
@AGLARÂNS LETZTE WORTE: Ups. Das kommt davon, wenn ich Szenen kreuz und quer schreibe… -.- Um die Königsnamen sollte ich mich auch kümmern, Feael hatte mich auch schon drauf hingewiesen, aber auch Dir natürlich vielen Dank - das sind alles so Dinge, die ich vor Ewigkeiten mal recherchiert zu haben meine, aber wenn ich dann das Kapitel schreibe, bin ich so sehr in den Zahnrädern der Geschichte selbst drin, dass ich das komplett verschlafe.
@DIE NAMENLOSE: Jah, ich stand am Ende des Kapitels vor dem Problem, dass Faramir sie nicht kennt, also nicht wirklich identifizieren kann. Er könnte eine Ähnlichkeit zu Legolas sehen… Aber irgendwie wollte ich es ohnehin nicht zu laut aussprechen, denn zu oft sind meine Kapitel-Enden etwas zu „klar“, finde ich. Das Ende des aktuellen Kapitels (2x16) ist ähnlich, mit zwei oder drei Dingen, die nur beinahe ausgesprochen werden. Uhm. Okay, Du hast es ja schon gelesen, also was erzähle ich hier? ;-) Ist die Namenlose am Zeitreisen? Zugegeben, sie war ja eine ganze Weile drauf aus. Uh… Kein Kommentar!
@SAURON: Wäre natürlich interessant, überhaupt würde ich gerne viel mehr aus der Silmarillion-Version als Szene umsetzen, aber… Letzlich darf ich mir nicht so viel Platz für Númenor nehmen, wie ich ganz früher mal vorhatte, wenn ich weiterhin die Gegenwartshandlung vorantreiben möchte. Und wie Du schon vermutest, gibt es noch wichtige Ereignisse in dieser Zeit, die letztere direkt betreffen und wirklich neues (bzw. Istari-)Material sind. Sauron taucht auf, aber noch nicht in dieser 7er-Kapitelgruppe und eben nicht in dem Umfang, wie es der Charakter natürlich hergeben würde.
Auukay. Die nächsten beiden Kapitel sind (logischerweise) in Arbeit und im zweiten (also dem April-Kapitel) geht’s in Númenor weiter. Und wirklich um einiges weiter, also… Bevor die Geschichte im Juni in die Pause geht, kommt da noch ein Finale und eine Art von Ende.
Danke fürs Lesen und viele Grüße, :-)
Tim
Und einmal mehr vielen Dank fürs Review! :-) (Die „-chen“-Endung will ich überhört haben.)
Wie immer hab ich nix Originellers anzubieten, als ganz plump zu einigen Stichwörtern was zu schreiben, mir fiel nicht zu allen Punkten was ein, aber ich hab natürlich alle hochinteressiert gelesen!
@BETA-UNTERSTÜTZUNG: Wirklich ziemlich cool, jep. Ich stelle mir den Job nach wie vor schrecklich vor, deshalb hab ich halt auch nie gefragt, ob jemand das machen möchte - aber ich sage natürlich nicht Nein. Zumal Stef mit mehr Energie an die Sache geht als ich selbst, was mir zu Denken geben sollte. *hust*
@FARAMIR: Jaaah… Eigenwillig, stimmt schon. Ich meine, sein ganzer Arc, von den letzten Kapiteln von Istari 1 bis hierhin, dreht sich darum, ob er wirklich „fallen“ kann, bzw. wie schlimm die Dinge werden müssen, damit ihm das Gleiche passiert wie Legolas und - „vorübergehend“ - Aragorn. Ich bin nicht sicher, wie man als Leser das Ende von 2x11 interpretiert, deshalb… Sage ich da besser nicht zu viel zu.
@HAZAEL: Eine Katastrophe, ich weiß. Man kommt sich auch leicht seltsam vor, beim Schreiben. Während der Aglarân-Szene tat er mir auch Leid, was mir aber eigentlich nicht gepasst hat. Hazael soll man eigentlich nicht mögen. Aber natürlich kann ich das nur bedingt beeinflussen, und das ist ja irgendwo auch das Coole am Geschichtenschreiben. Warum will Hazael auf Númenor bleiben? Stimmt, ist so ein wenig die Sache, dass er zwischen zwei Welten steht und eine der Welten gerade verraten hat, aber warum trotz númenorischem Wahnsinn bleiben… Ich glaube, Hazael sieht das nicht, diese „eklige“ Atmosphäre (treffendes Wort, übrigens) des Palastes. Dass langes Leben abfärbt, ist ja gewisserweise auch die Annahme der Númenorer bezüglich Aman, daher wär’s interessant, wenn andere das Gleiche von Númenor annehmen, auch wenn’s in beiden Fällen nicht stimmt.
@RADAGAST UND ZEITREISEN: Was er letzlich hat, an Zeit-Verständnis, stammt aus den Ferne-Welt-Kapiteln von Istari 1. Das heißt, er hat schon Ahnung, weil er sich als einziger der Zauberer mehr für solche Dinge als für Mittelerdes Bewohner interessiert hat. Aber er ist sich nicht soooo sicher, wie er wirkt. Kann man die Vergangenheit nun ändern? Wir werden auf jeden Fall noch einen Versuch sehen, ehe Istari 2 zu Ende ist. Angenommen, man kann es nicht, dann tauchen bestimmte Zeitreise-Paradoxa nicht auf (den eigenen Großvater töten und so), dafür gibt es aber sozusagen „Schleifen“: Dinge, die in der Zeit zurückreisen, altern, wieder zurückreisen, altern, etc. - und quasi keinen Anfang und kein Ende haben. Außerdem entsteht eine Art Schicksal, im weitesten Sinne, weil Faramir nur deshalb frei wählen kann, weil er nicht weiß, was er längst gewählt hat. Bedenkt man, wie schlimm es im Mittelerde der „Gegenwart“ aussieht, wäre es natürlich praktisch, wenn man das Schicksal überlisten könnte.
@AGLARÂNS LETZTE WORTE: Ups. Das kommt davon, wenn ich Szenen kreuz und quer schreibe… -.- Um die Königsnamen sollte ich mich auch kümmern, Feael hatte mich auch schon drauf hingewiesen, aber auch Dir natürlich vielen Dank - das sind alles so Dinge, die ich vor Ewigkeiten mal recherchiert zu haben meine, aber wenn ich dann das Kapitel schreibe, bin ich so sehr in den Zahnrädern der Geschichte selbst drin, dass ich das komplett verschlafe.
@DIE NAMENLOSE: Jah, ich stand am Ende des Kapitels vor dem Problem, dass Faramir sie nicht kennt, also nicht wirklich identifizieren kann. Er könnte eine Ähnlichkeit zu Legolas sehen… Aber irgendwie wollte ich es ohnehin nicht zu laut aussprechen, denn zu oft sind meine Kapitel-Enden etwas zu „klar“, finde ich. Das Ende des aktuellen Kapitels (2x16) ist ähnlich, mit zwei oder drei Dingen, die nur beinahe ausgesprochen werden. Uhm. Okay, Du hast es ja schon gelesen, also was erzähle ich hier? ;-) Ist die Namenlose am Zeitreisen? Zugegeben, sie war ja eine ganze Weile drauf aus. Uh… Kein Kommentar!
@SAURON: Wäre natürlich interessant, überhaupt würde ich gerne viel mehr aus der Silmarillion-Version als Szene umsetzen, aber… Letzlich darf ich mir nicht so viel Platz für Númenor nehmen, wie ich ganz früher mal vorhatte, wenn ich weiterhin die Gegenwartshandlung vorantreiben möchte. Und wie Du schon vermutest, gibt es noch wichtige Ereignisse in dieser Zeit, die letztere direkt betreffen und wirklich neues (bzw. Istari-)Material sind. Sauron taucht auf, aber noch nicht in dieser 7er-Kapitelgruppe und eben nicht in dem Umfang, wie es der Charakter natürlich hergeben würde.
Auukay. Die nächsten beiden Kapitel sind (logischerweise) in Arbeit und im zweiten (also dem April-Kapitel) geht’s in Númenor weiter. Und wirklich um einiges weiter, also… Bevor die Geschichte im Juni in die Pause geht, kommt da noch ein Finale und eine Art von Ende.
Danke fürs Lesen und viele Grüße, :-)
Tim
Feael Silmarien
Ok, da haben wir also die Vorgeschichte der Namenlosen. - Ist sie wirklich so alt???! Na gut. Ansonsten Hazael (so hieß er doch?). Ich würde wetten, es ist der junge Gelíefed. Und ich würde ebenfalls wetten, dass er hier in Númenor in Kontakt mit der Namenlosen und dem Jishin kommt. Theorie Nummer 3: Es wurde ein Turm erwähnt, in dem offenbar Hexerei betrieben wird, der númenórische Fürst klammert sich am Leben fest und der Hexenkönig wollte uuuuuunbedingt in diese Zeit. Kann es sein, dass der Fürst der zukünftige Hexenkönig ist?
Dass Faramir an der "Kuppelung" von Tar Míriel mit Ar Pharazôn und somit am Untergang Númenors beteiligt sein wird (oder soll), habe ich nach Kapitel 14 schon vermutet. Bin daher grad stolz auf mich.
Etwas skeptisch sehe ich die sprachliche Verständigung der Ankömmlinge mit den Einheimischen, da das Westron des Zweiten Zeitalters nicht mehr war als ein Dialekt des Adûnaïschen und im Laufe des Dritten Zeitalters so einiges an Entwicklung durchlaufen hat. Ich bezweifle, dass Sprecher dieser unterschiedlichen "Westrone" sich in der Praxis verständigen könnten. Eine Verständigung in den Elbensprachen fände ich plausibler, da die Númenórer diese durchaus beherrschten, wenn auch zum Ende hin nicht allzu sehr schätzten. Außerdem noch der Name Ar Pharazôn. Die nùmenórischen Könige nahmen bei ihrem Regierungsantritt Königsnamen an. Der eigentliche Name konnte völlig anders sein. Ar Pharazôn war ein Königsname. Keine Ahnung, vielleicht hieß er auch vorher schon so, aber dann ohne das "Ar", weil "Ar" und "Tar" nur vor Königsnamen auftauchen, und Pharazôn ist hier noch kein König.
Weitere Meckereien unterlasse ich, weil sie schon subjektiverer Natur sind. Auf jeden Fall ist es schön, wieder "zurück" zu sein. Irgendwann demnächst kommt wohl Kapitel 16 dran.
Liebe Grüße
Feael
Dass Faramir an der "Kuppelung" von Tar Míriel mit Ar Pharazôn und somit am Untergang Númenors beteiligt sein wird (oder soll), habe ich nach Kapitel 14 schon vermutet. Bin daher grad stolz auf mich.
Etwas skeptisch sehe ich die sprachliche Verständigung der Ankömmlinge mit den Einheimischen, da das Westron des Zweiten Zeitalters nicht mehr war als ein Dialekt des Adûnaïschen und im Laufe des Dritten Zeitalters so einiges an Entwicklung durchlaufen hat. Ich bezweifle, dass Sprecher dieser unterschiedlichen "Westrone" sich in der Praxis verständigen könnten. Eine Verständigung in den Elbensprachen fände ich plausibler, da die Númenórer diese durchaus beherrschten, wenn auch zum Ende hin nicht allzu sehr schätzten. Außerdem noch der Name Ar Pharazôn. Die nùmenórischen Könige nahmen bei ihrem Regierungsantritt Königsnamen an. Der eigentliche Name konnte völlig anders sein. Ar Pharazôn war ein Königsname. Keine Ahnung, vielleicht hieß er auch vorher schon so, aber dann ohne das "Ar", weil "Ar" und "Tar" nur vor Königsnamen auftauchen, und Pharazôn ist hier noch kein König.
Weitere Meckereien unterlasse ich, weil sie schon subjektiverer Natur sind. Auf jeden Fall ist es schön, wieder "zurück" zu sein. Irgendwann demnächst kommt wohl Kapitel 16 dran.
Liebe Grüße
Feael
Antwort von phazonshark
[Bin leider die letzten zwei Wochen im Stress ertrunken, aber jetzt hab ich erstmal Zeit und mache mich an alle ausstehenden Antworten und Mails. Also:]
Danke fürs Review!
Meine Faustregel für Lesertheorien ist ja immer, dass ich die ganz wilden verneine, um niemanden langfristig zu verwirren, aber alle anderen so offen wie möglich lasse. Und das hier fällt definitiv in die zweite Kategorie, die ich „Würd ich sowas von machen“-getauft habe. (Oft genug auch: „Warum bin ich nicht darauf gekommen?“) Die damit verbundene Nicht-Antwort: Aglarâns unbestreitbares Nazgûl-Potential wird in den Kapitel 2x18 und 2x19 entweder erfüllt oder für immer verbaut werden, zwangsläufig, zu Hazael (Gelíefed?) steht dagegen schon im aktuellsten Online-Kapitel (2x16) mehr. Hm. Wobei ich da noch hinzufügen sollte, dass ich die Númenor-Storyline gegenüber meinen Plänen von ganz früher auf das Wesentliche zusammengekürzt habe - und Hazael wäre nicht immer noch drin, wenn er nicht eine wichtige Rolle spielen würde.
Okay, manchmal lege ich falsche Fährten, und manchmal mache ich Dinge einfach so, aber in der Regel soll man sich als Leser drauf verlassen können, dass ich ihn nicht mit Puzzleteilen bombardiere, die nirgends einen Platz haben. Vielleicht ist die Sache mit Miriel ein gutes Beispiel dafür - und klar, guter Fang!
Auch was die sprachlichen Dinge angeht - das ältere Westron ist ein guter Punkt, die Sprache eines im Vergleich kurzlebigeren Volkes wird eher Veränderungen ausgesetzt sein als die der Elben. Faramir traue ich zu, dass er damit klarkommt, den anderen… weniger. Letzlich ist die Tatsache, dass man sich verständigen kann, jetzt zu tief in der Geschichte drin, um nicht unter dieser Annahme weiterzuschreiben - aber ich schaue, wie ich mit Pharazôn umgehe. Das hier ist nicht das Númenor des Silmarillions, weil die Zeitlinie eine andere ist, aber die Namensgebung lässt sich ja schmerzlos übernehmen. Wobei ich auf das „Pharazôn“ vielleicht bestehe, allein für den Gedanken, dass ein Silmarillion-Nichtkenner annehmen muss, ich hätte mich selbst als König und legendären Eroberer in die Geschichte geschrieben.
Subjektive Meckereien… Du weißt, niemand soll hier ein Blatt vor den Mund nehmen, aber… Wir sind einfach an einem kniffligen Punkt. Weiß nicht.
Unabhängig davon, viele Grüße,
Tim
Danke fürs Review!
Meine Faustregel für Lesertheorien ist ja immer, dass ich die ganz wilden verneine, um niemanden langfristig zu verwirren, aber alle anderen so offen wie möglich lasse. Und das hier fällt definitiv in die zweite Kategorie, die ich „Würd ich sowas von machen“-getauft habe. (Oft genug auch: „Warum bin ich nicht darauf gekommen?“) Die damit verbundene Nicht-Antwort: Aglarâns unbestreitbares Nazgûl-Potential wird in den Kapitel 2x18 und 2x19 entweder erfüllt oder für immer verbaut werden, zwangsläufig, zu Hazael (Gelíefed?) steht dagegen schon im aktuellsten Online-Kapitel (2x16) mehr. Hm. Wobei ich da noch hinzufügen sollte, dass ich die Númenor-Storyline gegenüber meinen Plänen von ganz früher auf das Wesentliche zusammengekürzt habe - und Hazael wäre nicht immer noch drin, wenn er nicht eine wichtige Rolle spielen würde.
Okay, manchmal lege ich falsche Fährten, und manchmal mache ich Dinge einfach so, aber in der Regel soll man sich als Leser drauf verlassen können, dass ich ihn nicht mit Puzzleteilen bombardiere, die nirgends einen Platz haben. Vielleicht ist die Sache mit Miriel ein gutes Beispiel dafür - und klar, guter Fang!
Auch was die sprachlichen Dinge angeht - das ältere Westron ist ein guter Punkt, die Sprache eines im Vergleich kurzlebigeren Volkes wird eher Veränderungen ausgesetzt sein als die der Elben. Faramir traue ich zu, dass er damit klarkommt, den anderen… weniger. Letzlich ist die Tatsache, dass man sich verständigen kann, jetzt zu tief in der Geschichte drin, um nicht unter dieser Annahme weiterzuschreiben - aber ich schaue, wie ich mit Pharazôn umgehe. Das hier ist nicht das Númenor des Silmarillions, weil die Zeitlinie eine andere ist, aber die Namensgebung lässt sich ja schmerzlos übernehmen. Wobei ich auf das „Pharazôn“ vielleicht bestehe, allein für den Gedanken, dass ein Silmarillion-Nichtkenner annehmen muss, ich hätte mich selbst als König und legendären Eroberer in die Geschichte geschrieben.
Subjektive Meckereien… Du weißt, niemand soll hier ein Blatt vor den Mund nehmen, aber… Wir sind einfach an einem kniffligen Punkt. Weiß nicht.
Unabhängig davon, viele Grüße,
Tim
Fuin
Frohes Neues erstmal!
Freut mich, mal wieder was von dir lesen zu dürfen! Und das Kapitel hat mir auch noch echt gut gefallen =)
Das ganze fängt mit dem Meer an … schön, ich mag das Meer! Und dann war es Faramir, der das ganze geträumt hat. Da kam ich das erste Mal ins Grübeln: Faramir … Faramir … ja, der war mal da, aber was genau … - Ach ja, das war einer von den Irren, die in dieses mysteriöse Loch gesprungen/ gefallen sind! Darüber hab ich mir damals echt den Kopf zerbrochen – Warum sollte man denn da rein hüpfen? Warum bloß? Tja, aber wie immer bei Istari bleibt es nicht bei der einen Frage. Nu isser endlich wieder da, aaaber: Er (und der Rest der Hüpfer) ist offensichtlich in die Vergangenheit gereist und befindet sich nun in Númenor.
Prinzipiell super! Ich find Númenor klasse … *grummelgrummel* wollte selber mal ne FF drüber schreiben … ist nix geworden -.- … ähhm, abgeschweift^^ …
Naja, jedenfalls ist Númenor gut. Fragt sich nur, wie man denn so eine Zeitreise anstellt. Ist ja schon viel Merkwürdiges passiert, aber ich würde sagen, das hier toppt den Rest.
Das mit dem komischen Horizont: Die Welt war doch vor dem Untergang von Númenor eine Scheibe, oder? Ich frage mich gerade, wie der Horizont dann überhaupt aussehen soll ... würd mich interessieren …
Klar, dass Faramir erstmal nach seiner Frau sucht, würd ich auch tun. Verständlich auch, dass er die Zeitreise für unmöglich hält. Dass er erstmal ein wenig sauer auf Aearon ist, ebenso. Puh, ich dachte erst, du hättest ihn hier gekillt, aber nett, dass Faramir doch noch geholfen hat. Ich wär dir sonst böse gewesen. Ich mochte Aeaon und habe sehnsüchtig drauf gewartet, dass er nochmal auftaucht ;).
Radagast hält dann auch die Erklärung für die vermeintliche Zeitreise parat: Sie sind gar nicht in der Vergangenheit, die gibt es gar nicht, sondern alles passiert gleichzeitig. Das scheint zuerst seehr abstrakt, aber mit dem Gedanken kann ich mich ehrlich anfreunden. – Er ist auch so ziemlich die einzige Erklärung, die eine Zeitreise überhaupt möglich macht. Faramir scheint das Ganze aber doch eher zu verwirren!
Gut, Fán und Eowyn können auch nicht weit sein. Praktisch, dass gerade ein paar „nette“ Reiseführer auftauchen, die ihnen den Weg zu ihren Frauen zeigen können ;). Ich mochte übrigens Radagasts „Hältst du mich für antik?“ – irgendwie putzig :D Ich würde so einen Zauberer in der Tat für „antik“ halten, sollte ich mal einem begegnen! Aber da die Istari soweit ich weiß eh erst im Dritten Zeitalter nach Mittelerde gekommen sind, hat er wohl Recht mit der Beschwerde ;).
Wie auch immer … von bewaffnetne Reitern umzingelt zu sein, das verheißt doch mal wieder nichts Gutes! Und Elben mögen sie auch nicht – uiuiui! Und wenn sie Pech haben, sind sie auch noch zu Ar-Pharazons Zeit in Númenor. Der scheint ja auch etwas neben der Spur gewesen zu sein, was ja zu Istari passt, bei all den Verrückten. – Daher (und weil hier vermutlich wieder das Motto „schlimmer geht immer“ gilt!) nehme ich mal an, dass sie auch genau zu diesem unpassenden Zeitpunkt angekommen sind! Ich nehme auch mal an, dass noch geklärt wird, warum Miriel ihn geheiratet hat? Faramir stellt sich diese Frage und ich hab sie mir auch schonmal gestellt, ich möchte gern deine Erklärung dafür hören^^.
Soso, Radagasts schlimmste Waffe ist also seine Stimme? Zumindest auf Saruman trifft das voll und ganz zu! Ich finde sowieso, dass Stimmen/Worte sehr, sehr gefährlich werden können, wenn man weiß, wie man sie einsetzen muss … bestes Beispiel ist Istari, das mich auch nach monatelangem Warten auf neue Kapitel immer wieder fesseln kann! – Sollte keine Kritik an der Dauer sein, das Warten lohnt sich ja immer wieder!
… „Der Gefallene“ – Ja, in der Tat ein passender Name für einen, der in ein Loch fällt und daraufhin in Númenor aufwacht ...
„So weit, wie in diesem Moment, war Faramir noch nie von Zuhause entfernt gewesen.“ <- Mag ich! – So wie Sam, als er das Auenland verlässt? Faramir ist echt noch um einiges weiter von der Heimat entfernt, nicht nur durch die Entfernung, sondern auch durch mehrere Jahrtausende getrennt. Ich hätte such verstanden, wenn er jetzt durchgedreht wäre. Aber gut, dass er erst mal relativ ruhig bleibt. Alles andere wäre ihm vermutlich auch nicht so gut bekommen, wenn man mal seine Begleitung betrachtet.
Das Tor zu der Festung … markiert einen neuen Abschnitt in Faramirs Leben, sowie auch einen in der Geschichte, könnte das sein? ;)
Scheint ja auf den ersten Blick ziemlich idyllisch da zu sein. Aber in Istari ist nichts idyllisch, habe ich den Eindruck, und der rußgeschwärzte Turm ist auch kein gutes Omen, macht das ganze eher bedrohlich als entspannend!
Aearon geht’s auch schon gar nicht mehr so gut – mein erster Gedanke: Och noch, jetzt stirbt der doch noch :(! Mein zweiter Gedanke bezog sich jetzt mehr auf die Logik im Kapitel. Aaalso: Es gibt also einen Weg, wie Zeit einen Elb töten kann? In Verbindung mit dem, was da später noch zu gesagt wird, habe ich das so verstanden: Aearon und Fán haben ihre Zeit und ihren – ääh, ich sag jetzt mal „natürlichen Lebensraum“ – verlassen und sterben jetzt langsam, weil sie Mittelerde zum Leben brauchen? Gut, kling für mich erstmal einleuchtend. Die Elben sollen ja auch mehr mit ihrer Heimat verbunden sein als die Menschen. Und selbst die dürften auf Dauer Heimweh bekommen, auch, wenn es nicht tödlich für sie ist. Jetzt kommt da das erste große „Aber“, dass ich da sehe: Das ist meiner Meinung nach genau gegensätzlich zu der Theorie, die Radagast eben noch aufgestellt hatte, nämlich, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind und in Wirklichkeit gleichzeitig ablaufen! Nach dieser Theorie dürfte es den beiden nichts ausmachen, „ihre“ Zeit verlassen zu haben, weil sie das überhaupt nicht konnten. – Weil „ihre“ Zeit als solche gar nicht existiert! … jedenfalls habe ich das so verstanden.
Natürlich kann auch mal so‘n Zauberer auch mal zerstreut sein, vielleicht stimmt seine Theorie auch gar nicht. Aber da kommt für mich das zweite große „Aber“: Die Elben werden Mittelerde irgendwann müde und brechen auf nach Aman. Soo unglaublich verwurzelt mit ihrer Heimat können sie also irgendwie auch nicht sein, finde ich. Und es kommt noch schlimmer: Nach dem Untergang von Númenor gehört Aman nicht einmal mehr richtig zu der Welt dazu. Ich habe mir das dann als eine Art Paralleluniversum vorgestellt und es fällt mir schwer zu glauben, dass hier die Zeit genauso läuft wie in Mittelerde! Also nach der Krankheit zu urteilen, die die beiden Elben hier befällt, müssten sie auch dort sterben …
Oh mein Gott! – Tut mir Leid, dass ich da jetzt so lange drauf rumgeritten bin, aber irgendwie bin ich über die Stelle nicht richtig sauber weggekommen. Wahrscheinlich schneidet sich das nur mit meiner persönlichen Interpretation von Tolkiens Darstellung, aber naja, ich wollts mal angemerkt haben ;). An sich mochte ich aber die Idee durchaus, auch wenn das hier jetzt nicht danach klang! …
So. Ähhm, wo war ich gerade? Ach ja, Faramir trifft jetzt also Eowyn wieder. Sie ist weder an der Verletzung gestorben, noch gerade übermäßig besessen vom Hexenkönig, auch wenn der noch irgendwo rumlungert. Das klingt doch erstmal ganz positiv. Dass der Hexenkönig aber geplant hat, sie alle nach Númenor zu schicken, eher weniger. Das schreit doch schon wieder nach Ärger! Darf ich einen Tipp abgeben, was er da will? – Also ich meine zu wissen, dass welche von den Ringgeistern númenorischer Abstammung waren. Vielleicht möchte er alte familiäre Probleme aus dem Weg räumen ;)? Hmm. Oder hat’s was mit Sauron zu tun? Zum Ende hin war der doch auch auf Númenor und hat da sein Unwesen getrieben, oder? – Ich will mich jetzt nicht hier in Raterei verlieren, sondern warte lieber gespannt auf die Auflösung, mit der ich wahrscheinlich ohnehin nicht rechnen werde!
Der ganze Palast wurde also so befestigt, um den Tod nicht reinzulassen? Das klingt mir insofern sinnvoll, als dass die Númenorer wohl Angst vor dem Tod hatten, da war doch auch was mit Neid auf die Unsterblichkeit usw. … Na ja, praktisch wird ich dieses Vorhaben wohl nicht in die Tat umsetzten lassen. Zumal ja der Untergang ganz Númenors droht, da helfen auch keine dicken Mauern gegen … Hach, Weltuntergangsstimmung! – Find ich gut ;)!
Gut, über die Problematik mit den Elben hatte ich gerade schonmal geschwafelt … Jetzt frage ich mich, wie man die Elben von der Inseln runterbringen soll? Was bringt denn das? – Ertrinken, statt wegen der Zeitreise zu sterben? Oder gibt es irgendwo auf Númenor noch ein Löchlein, in das man Hüpfen könnte?
Als letztes ein kurzer Abschnitt mit Fán. Anscheinend hat sie wegen ihrer Visionen/Erinnerungen den Tipp gegeben, dass man den Rest der Truppe am Strand findet. Die Númenorer halten sie gefangen, aber scheinen ihr doch irgendwo zu vertrauen und zu respektieren …
Carcaran fragt sie also nach den weiteren Ereignissen, die sie alle schon vorausahnt. Und sie antwortet mit „jetzt endet es“. Also, das Kapitel endet hier auf jeden Fall schon. Schade. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können ;). Aber was könnte denn noch so enden? – Ich glaube, ich habe eine Idee: Die Insel wird wohl recht bald ihrem Ende entgegen gehen … Mal sehen, wie Faramir und die anderen da wieder rauskommen!
Oh, ich hab mich echt gefreut, wieder ein Kapitelchen zu lesen! Und dann auch noch eins, das mir echt gefallen hat! Die Frage, wohin die Lochhüpfer geraten sind, ist geklärt. Glück gehabt – sie sind schonmal nicht alle gestorben! Dafür warten jetzt etliche neue Fragen auf eine Antwort … Aber das ist es ja, warum ich Istari immer noch lese – um auf Antworten und jede Menge neue Fragen zu warten!
Unglaublich, übrigens, wie viel Zeit und Ehrgeiz du in deine Projekte steckst! Ich kenne die anderen zwar nicht, aber nehme mal an, dass sie ähnlich aufwendig – wenn nicht sogar aufwendiger – sind wie Istari. So ein Mega-Unternehmen könnte ich niee stemmen, bin ich doch bei meinen Fanfiction-Versuchen bei höchstens 10 Kapiteln gescheitert, und das ohne einen großartgen Plot! Respekt!
So, das war’s erstmal von mir, beim nächten Kapitel werd ich sofort wieder dabei sein!
LG, Fuin =)
Freut mich, mal wieder was von dir lesen zu dürfen! Und das Kapitel hat mir auch noch echt gut gefallen =)
Das ganze fängt mit dem Meer an … schön, ich mag das Meer! Und dann war es Faramir, der das ganze geträumt hat. Da kam ich das erste Mal ins Grübeln: Faramir … Faramir … ja, der war mal da, aber was genau … - Ach ja, das war einer von den Irren, die in dieses mysteriöse Loch gesprungen/ gefallen sind! Darüber hab ich mir damals echt den Kopf zerbrochen – Warum sollte man denn da rein hüpfen? Warum bloß? Tja, aber wie immer bei Istari bleibt es nicht bei der einen Frage. Nu isser endlich wieder da, aaaber: Er (und der Rest der Hüpfer) ist offensichtlich in die Vergangenheit gereist und befindet sich nun in Númenor.
Prinzipiell super! Ich find Númenor klasse … *grummelgrummel* wollte selber mal ne FF drüber schreiben … ist nix geworden -.- … ähhm, abgeschweift^^ …
Naja, jedenfalls ist Númenor gut. Fragt sich nur, wie man denn so eine Zeitreise anstellt. Ist ja schon viel Merkwürdiges passiert, aber ich würde sagen, das hier toppt den Rest.
Das mit dem komischen Horizont: Die Welt war doch vor dem Untergang von Númenor eine Scheibe, oder? Ich frage mich gerade, wie der Horizont dann überhaupt aussehen soll ... würd mich interessieren …
Klar, dass Faramir erstmal nach seiner Frau sucht, würd ich auch tun. Verständlich auch, dass er die Zeitreise für unmöglich hält. Dass er erstmal ein wenig sauer auf Aearon ist, ebenso. Puh, ich dachte erst, du hättest ihn hier gekillt, aber nett, dass Faramir doch noch geholfen hat. Ich wär dir sonst böse gewesen. Ich mochte Aeaon und habe sehnsüchtig drauf gewartet, dass er nochmal auftaucht ;).
Radagast hält dann auch die Erklärung für die vermeintliche Zeitreise parat: Sie sind gar nicht in der Vergangenheit, die gibt es gar nicht, sondern alles passiert gleichzeitig. Das scheint zuerst seehr abstrakt, aber mit dem Gedanken kann ich mich ehrlich anfreunden. – Er ist auch so ziemlich die einzige Erklärung, die eine Zeitreise überhaupt möglich macht. Faramir scheint das Ganze aber doch eher zu verwirren!
Gut, Fán und Eowyn können auch nicht weit sein. Praktisch, dass gerade ein paar „nette“ Reiseführer auftauchen, die ihnen den Weg zu ihren Frauen zeigen können ;). Ich mochte übrigens Radagasts „Hältst du mich für antik?“ – irgendwie putzig :D Ich würde so einen Zauberer in der Tat für „antik“ halten, sollte ich mal einem begegnen! Aber da die Istari soweit ich weiß eh erst im Dritten Zeitalter nach Mittelerde gekommen sind, hat er wohl Recht mit der Beschwerde ;).
Wie auch immer … von bewaffnetne Reitern umzingelt zu sein, das verheißt doch mal wieder nichts Gutes! Und Elben mögen sie auch nicht – uiuiui! Und wenn sie Pech haben, sind sie auch noch zu Ar-Pharazons Zeit in Númenor. Der scheint ja auch etwas neben der Spur gewesen zu sein, was ja zu Istari passt, bei all den Verrückten. – Daher (und weil hier vermutlich wieder das Motto „schlimmer geht immer“ gilt!) nehme ich mal an, dass sie auch genau zu diesem unpassenden Zeitpunkt angekommen sind! Ich nehme auch mal an, dass noch geklärt wird, warum Miriel ihn geheiratet hat? Faramir stellt sich diese Frage und ich hab sie mir auch schonmal gestellt, ich möchte gern deine Erklärung dafür hören^^.
Soso, Radagasts schlimmste Waffe ist also seine Stimme? Zumindest auf Saruman trifft das voll und ganz zu! Ich finde sowieso, dass Stimmen/Worte sehr, sehr gefährlich werden können, wenn man weiß, wie man sie einsetzen muss … bestes Beispiel ist Istari, das mich auch nach monatelangem Warten auf neue Kapitel immer wieder fesseln kann! – Sollte keine Kritik an der Dauer sein, das Warten lohnt sich ja immer wieder!
… „Der Gefallene“ – Ja, in der Tat ein passender Name für einen, der in ein Loch fällt und daraufhin in Númenor aufwacht ...
„So weit, wie in diesem Moment, war Faramir noch nie von Zuhause entfernt gewesen.“ <- Mag ich! – So wie Sam, als er das Auenland verlässt? Faramir ist echt noch um einiges weiter von der Heimat entfernt, nicht nur durch die Entfernung, sondern auch durch mehrere Jahrtausende getrennt. Ich hätte such verstanden, wenn er jetzt durchgedreht wäre. Aber gut, dass er erst mal relativ ruhig bleibt. Alles andere wäre ihm vermutlich auch nicht so gut bekommen, wenn man mal seine Begleitung betrachtet.
Das Tor zu der Festung … markiert einen neuen Abschnitt in Faramirs Leben, sowie auch einen in der Geschichte, könnte das sein? ;)
Scheint ja auf den ersten Blick ziemlich idyllisch da zu sein. Aber in Istari ist nichts idyllisch, habe ich den Eindruck, und der rußgeschwärzte Turm ist auch kein gutes Omen, macht das ganze eher bedrohlich als entspannend!
Aearon geht’s auch schon gar nicht mehr so gut – mein erster Gedanke: Och noch, jetzt stirbt der doch noch :(! Mein zweiter Gedanke bezog sich jetzt mehr auf die Logik im Kapitel. Aaalso: Es gibt also einen Weg, wie Zeit einen Elb töten kann? In Verbindung mit dem, was da später noch zu gesagt wird, habe ich das so verstanden: Aearon und Fán haben ihre Zeit und ihren – ääh, ich sag jetzt mal „natürlichen Lebensraum“ – verlassen und sterben jetzt langsam, weil sie Mittelerde zum Leben brauchen? Gut, kling für mich erstmal einleuchtend. Die Elben sollen ja auch mehr mit ihrer Heimat verbunden sein als die Menschen. Und selbst die dürften auf Dauer Heimweh bekommen, auch, wenn es nicht tödlich für sie ist. Jetzt kommt da das erste große „Aber“, dass ich da sehe: Das ist meiner Meinung nach genau gegensätzlich zu der Theorie, die Radagast eben noch aufgestellt hatte, nämlich, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind und in Wirklichkeit gleichzeitig ablaufen! Nach dieser Theorie dürfte es den beiden nichts ausmachen, „ihre“ Zeit verlassen zu haben, weil sie das überhaupt nicht konnten. – Weil „ihre“ Zeit als solche gar nicht existiert! … jedenfalls habe ich das so verstanden.
Natürlich kann auch mal so‘n Zauberer auch mal zerstreut sein, vielleicht stimmt seine Theorie auch gar nicht. Aber da kommt für mich das zweite große „Aber“: Die Elben werden Mittelerde irgendwann müde und brechen auf nach Aman. Soo unglaublich verwurzelt mit ihrer Heimat können sie also irgendwie auch nicht sein, finde ich. Und es kommt noch schlimmer: Nach dem Untergang von Númenor gehört Aman nicht einmal mehr richtig zu der Welt dazu. Ich habe mir das dann als eine Art Paralleluniversum vorgestellt und es fällt mir schwer zu glauben, dass hier die Zeit genauso läuft wie in Mittelerde! Also nach der Krankheit zu urteilen, die die beiden Elben hier befällt, müssten sie auch dort sterben …
Oh mein Gott! – Tut mir Leid, dass ich da jetzt so lange drauf rumgeritten bin, aber irgendwie bin ich über die Stelle nicht richtig sauber weggekommen. Wahrscheinlich schneidet sich das nur mit meiner persönlichen Interpretation von Tolkiens Darstellung, aber naja, ich wollts mal angemerkt haben ;). An sich mochte ich aber die Idee durchaus, auch wenn das hier jetzt nicht danach klang! …
So. Ähhm, wo war ich gerade? Ach ja, Faramir trifft jetzt also Eowyn wieder. Sie ist weder an der Verletzung gestorben, noch gerade übermäßig besessen vom Hexenkönig, auch wenn der noch irgendwo rumlungert. Das klingt doch erstmal ganz positiv. Dass der Hexenkönig aber geplant hat, sie alle nach Númenor zu schicken, eher weniger. Das schreit doch schon wieder nach Ärger! Darf ich einen Tipp abgeben, was er da will? – Also ich meine zu wissen, dass welche von den Ringgeistern númenorischer Abstammung waren. Vielleicht möchte er alte familiäre Probleme aus dem Weg räumen ;)? Hmm. Oder hat’s was mit Sauron zu tun? Zum Ende hin war der doch auch auf Númenor und hat da sein Unwesen getrieben, oder? – Ich will mich jetzt nicht hier in Raterei verlieren, sondern warte lieber gespannt auf die Auflösung, mit der ich wahrscheinlich ohnehin nicht rechnen werde!
Der ganze Palast wurde also so befestigt, um den Tod nicht reinzulassen? Das klingt mir insofern sinnvoll, als dass die Númenorer wohl Angst vor dem Tod hatten, da war doch auch was mit Neid auf die Unsterblichkeit usw. … Na ja, praktisch wird ich dieses Vorhaben wohl nicht in die Tat umsetzten lassen. Zumal ja der Untergang ganz Númenors droht, da helfen auch keine dicken Mauern gegen … Hach, Weltuntergangsstimmung! – Find ich gut ;)!
Gut, über die Problematik mit den Elben hatte ich gerade schonmal geschwafelt … Jetzt frage ich mich, wie man die Elben von der Inseln runterbringen soll? Was bringt denn das? – Ertrinken, statt wegen der Zeitreise zu sterben? Oder gibt es irgendwo auf Númenor noch ein Löchlein, in das man Hüpfen könnte?
Als letztes ein kurzer Abschnitt mit Fán. Anscheinend hat sie wegen ihrer Visionen/Erinnerungen den Tipp gegeben, dass man den Rest der Truppe am Strand findet. Die Númenorer halten sie gefangen, aber scheinen ihr doch irgendwo zu vertrauen und zu respektieren …
Carcaran fragt sie also nach den weiteren Ereignissen, die sie alle schon vorausahnt. Und sie antwortet mit „jetzt endet es“. Also, das Kapitel endet hier auf jeden Fall schon. Schade. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können ;). Aber was könnte denn noch so enden? – Ich glaube, ich habe eine Idee: Die Insel wird wohl recht bald ihrem Ende entgegen gehen … Mal sehen, wie Faramir und die anderen da wieder rauskommen!
Oh, ich hab mich echt gefreut, wieder ein Kapitelchen zu lesen! Und dann auch noch eins, das mir echt gefallen hat! Die Frage, wohin die Lochhüpfer geraten sind, ist geklärt. Glück gehabt – sie sind schonmal nicht alle gestorben! Dafür warten jetzt etliche neue Fragen auf eine Antwort … Aber das ist es ja, warum ich Istari immer noch lese – um auf Antworten und jede Menge neue Fragen zu warten!
Unglaublich, übrigens, wie viel Zeit und Ehrgeiz du in deine Projekte steckst! Ich kenne die anderen zwar nicht, aber nehme mal an, dass sie ähnlich aufwendig – wenn nicht sogar aufwendiger – sind wie Istari. So ein Mega-Unternehmen könnte ich niee stemmen, bin ich doch bei meinen Fanfiction-Versuchen bei höchstens 10 Kapiteln gescheitert, und das ohne einen großartgen Plot! Respekt!
So, das war’s erstmal von mir, beim nächten Kapitel werd ich sofort wieder dabei sein!
LG, Fuin =)
Antwort von phazonshark
Hi Fuin!
Jau, ebenfalls Frohes Neues! Und vielen, vielen Dank für dein Review! Wobei ich langsam echt alt aussehe, wenn Du in ein paar Tagen schon fast mehr Text produzierst als ich in einem Jahr. Also… Gaaanz vorsichtig, ab hier. ;-) Aber im Ernst, nach dem es so lange nichts Neues gab, hatte ich alle möglichen Zweifel, ob „Westernis“ das richtige Kapitel zum Wiederkommen ist, ob die Story nicht längst schon vergessen wurde, etc. Und ihr habt mir da einige Gewichte von den Schultern genommen, falls das eine gängige Redensart ist. Dankeschön! :-)
Der FALL NACH NÚMENOR ist wohl wirklich der Gipfel der Merkwürdigkeit, zugegeben, und… Ich grübel seit dem Ende von Istari 1, wie ich diese Storyline am besten präsentiere. Vor zwei, drei Jahren hätte ich natürlich die klassische Variante gewählt, und die Charaktere im letzten Satz des Kapitels feststellen lassen, dass sie in der Vergangenheit sind. Stattdessen hab ich „Westernis“ genau andersherum angelegt, sag gleich zu Beginn, was passiert ist, und verbringe dann den Rest des Kapitels (speziell die noch folgende zweite Hälfte) damit, zu zeigen, warum ich das für eine gute Idee hielt und halte, welche Charakter-Momente es ermöglicht und welche Antworten ich auf diese Art geben kann. Die Fragen des Zeitreisens selbst versuche ich dabei möglichst klein zu halten, es gibt eine wichtige Regel, aber von dieser abgesehen will ich den Fokus eher auf Númenor und die Charaktere legen.
Ich hatte übrigens gehofft, die Miriel-Pharazon-Frage möglichst unauffällig gestellt zu haben, aber… Nun ja. ;-) Da kommt jedenfalls sehr bald noch mehr zu, ohne dass ich weiß, wie viel meine Erklärung taugt.
Das TOR ZUR FESTUNG als neuer Abschnitt… Kann man bestimmt sagen, ja. Vielleicht vor allem im Bezug auf Faramir und die anderen Gefallenen. Was „Istari“ als Ganzes angeht, ist Númenor zwar wichtig, aber zum Beispiel nicht der alleinige Fokus des zweiten Arcs. Es gibt also noch andere Storylines mit anderen Toren. ;-)
ZEIT TÖTET: Radagasts Erklärung, dass alle Zeiten gleichzeitig passieren, steht auf den ersten Blick im Widerspruch dazu, dass Aearon und Fán nur in „ihrer“ Zeit überleben können, stimmt. Allerdings sagt Radagast beides in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen, einmal im Bezug auf Zeit als Lebensraum, und dann auf Zeit als… Zeit. Oder besser erklärt: Radagast sieht die Geschichte als ein Bild, jeder Farbklecks ist ein Moment und alle sind gleichzeitig da. Deshalb hat Fán Dinge gesehen, die für sie noch nicht passiert sind: Weil diese bereits gemalt worden sind. Trotzdem gehören Aearon und Fán an einen bestimmten Punkt des Bildes, Dein „natürlicher Lebensraum“ ist ein schöner Begriff, denke ich. Deine zweite Frage, im Bezug auf die Unsterblichen Lande, ist dann, ob dieser Lebensraum vor allem eine Zeit oder vor allem ein Ort ist. Und ich glaube, es ist ein wenig von beidem, je nach Charakter verteilt. Ah… Und ich glaube, dass die Reise zu den Unsterblichen Landen mit dem Loslassen von Mittelerde nicht ganz einfach und nicht ganz schmerzlos ist. Aber wie Du schon sagst, da ist viel Interpretation bei - oder in meinem Fall auch einfach freie Erfindung, ächem, jeweils das, was sich für mich passend anfühlt. Ah… Auf jeden Fall stellst Du all die richtigen Fragen (wobei es auch keine falschen gibt, zugegeben) und die Geschichte geht definitiv noch etwas tiefer in diese Richtung.
DER HEXENKÖNIG: Du bist da mal wieder auf der richtigen Fährte, gerade „familiäre Probleme“ ist sehr… Jah. Behalte das im Hinterkopf. :-)
JETZT ENDET ES: Ich glaube, der Satz ist etwas sehr nebulös und unheilvoll, vielleicht zu sehr, um wirklich ernstgenommen zu werden. Aber das Kapitel, generell die nächsten Chaps mit den jeweils beginnenden Storylines, sind wirklich der Anfang vom Ende. Und klar, die Zerstörung von Númenor nähert sich mit jedem Tag, wobei ich bewusst keine Jahreszahl nennen wollte. Nicht so sehr aus Gründen der Spannung, das wäre gemogelt, sondern mehr, damit eine gewisse Anpassung der Silmarillion-Zeitlinie an den Filmkanon nicht so sehr betont wird. Keine Änderung, wirklich, aber eine Verschiebung.
Jau… Du spricht meine anderen PROJEKTE an. Also „Istari“ ist das mit Abstand umfangreichste, und es ist das, was mir als Geschichte am Wichtigsten ist. „ForceShadow“ ist etwa gleich alt, versucht sehr viel weniger, war aber aus vielen Gründen anstrengender zu schreiben, das heißt… Ich bin sehr stolz darauf, den dritten und letzten Teil überhaupt beendet zu haben. „Cloudrun“ schließlich ist mein Star Wars Äquivalent zu „Istari“, eine etwas persönlichere Sache und mehr auf die Charaktere konzentriert - aber ich bin immer noch dabei, die Geschichte „kennenzulernen“. Und klar, es fließt viel Zeit in alle Geschichten rein, aber… Du kennst das ja bestimmt selbst, an guten Tagen hat man so viel Spaß dran, dass man sich keine bessere Zeit-Investition vorstellen kann. Und selbst wenn man eine Geschichte anfängt und dann in den Papierkorb wirft, möchte ich glauben, dass die Zeit nie wirklich verschwendet wurde. Uhm. Du willst also nicht wissen, wie viele von diesen „Mega-Unternehmen“ ich schon in der zweiten Woche wieder verabschiedet habe… ;-) Istari selbst begann als eine Moria-Geschichte, die hier für ein paar Kapitel auch online ging, bis ich nochmal neu angefangen habe. Es geht also nicht nur Dir so! :-)
Aukay. Irgendwie hab ich nicht viel gesagt. Aber wie ich schon bei Silia meinte, ich will nichts vorwegnehmen, zumal viele dieser Fragen wirklich noch in diesem Arc geklärt werden, das heißt… Ich mache mich nützlicher, wenn ich mich schleunigst um die Kapitel kümmere, anstatt hier von kommenden Dingen zu schwafeln. ;-)
Also denn, nochmals vielen Dank! :-)
Jau, ebenfalls Frohes Neues! Und vielen, vielen Dank für dein Review! Wobei ich langsam echt alt aussehe, wenn Du in ein paar Tagen schon fast mehr Text produzierst als ich in einem Jahr. Also… Gaaanz vorsichtig, ab hier. ;-) Aber im Ernst, nach dem es so lange nichts Neues gab, hatte ich alle möglichen Zweifel, ob „Westernis“ das richtige Kapitel zum Wiederkommen ist, ob die Story nicht längst schon vergessen wurde, etc. Und ihr habt mir da einige Gewichte von den Schultern genommen, falls das eine gängige Redensart ist. Dankeschön! :-)
Der FALL NACH NÚMENOR ist wohl wirklich der Gipfel der Merkwürdigkeit, zugegeben, und… Ich grübel seit dem Ende von Istari 1, wie ich diese Storyline am besten präsentiere. Vor zwei, drei Jahren hätte ich natürlich die klassische Variante gewählt, und die Charaktere im letzten Satz des Kapitels feststellen lassen, dass sie in der Vergangenheit sind. Stattdessen hab ich „Westernis“ genau andersherum angelegt, sag gleich zu Beginn, was passiert ist, und verbringe dann den Rest des Kapitels (speziell die noch folgende zweite Hälfte) damit, zu zeigen, warum ich das für eine gute Idee hielt und halte, welche Charakter-Momente es ermöglicht und welche Antworten ich auf diese Art geben kann. Die Fragen des Zeitreisens selbst versuche ich dabei möglichst klein zu halten, es gibt eine wichtige Regel, aber von dieser abgesehen will ich den Fokus eher auf Númenor und die Charaktere legen.
Ich hatte übrigens gehofft, die Miriel-Pharazon-Frage möglichst unauffällig gestellt zu haben, aber… Nun ja. ;-) Da kommt jedenfalls sehr bald noch mehr zu, ohne dass ich weiß, wie viel meine Erklärung taugt.
Das TOR ZUR FESTUNG als neuer Abschnitt… Kann man bestimmt sagen, ja. Vielleicht vor allem im Bezug auf Faramir und die anderen Gefallenen. Was „Istari“ als Ganzes angeht, ist Númenor zwar wichtig, aber zum Beispiel nicht der alleinige Fokus des zweiten Arcs. Es gibt also noch andere Storylines mit anderen Toren. ;-)
ZEIT TÖTET: Radagasts Erklärung, dass alle Zeiten gleichzeitig passieren, steht auf den ersten Blick im Widerspruch dazu, dass Aearon und Fán nur in „ihrer“ Zeit überleben können, stimmt. Allerdings sagt Radagast beides in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen, einmal im Bezug auf Zeit als Lebensraum, und dann auf Zeit als… Zeit. Oder besser erklärt: Radagast sieht die Geschichte als ein Bild, jeder Farbklecks ist ein Moment und alle sind gleichzeitig da. Deshalb hat Fán Dinge gesehen, die für sie noch nicht passiert sind: Weil diese bereits gemalt worden sind. Trotzdem gehören Aearon und Fán an einen bestimmten Punkt des Bildes, Dein „natürlicher Lebensraum“ ist ein schöner Begriff, denke ich. Deine zweite Frage, im Bezug auf die Unsterblichen Lande, ist dann, ob dieser Lebensraum vor allem eine Zeit oder vor allem ein Ort ist. Und ich glaube, es ist ein wenig von beidem, je nach Charakter verteilt. Ah… Und ich glaube, dass die Reise zu den Unsterblichen Landen mit dem Loslassen von Mittelerde nicht ganz einfach und nicht ganz schmerzlos ist. Aber wie Du schon sagst, da ist viel Interpretation bei - oder in meinem Fall auch einfach freie Erfindung, ächem, jeweils das, was sich für mich passend anfühlt. Ah… Auf jeden Fall stellst Du all die richtigen Fragen (wobei es auch keine falschen gibt, zugegeben) und die Geschichte geht definitiv noch etwas tiefer in diese Richtung.
DER HEXENKÖNIG: Du bist da mal wieder auf der richtigen Fährte, gerade „familiäre Probleme“ ist sehr… Jah. Behalte das im Hinterkopf. :-)
JETZT ENDET ES: Ich glaube, der Satz ist etwas sehr nebulös und unheilvoll, vielleicht zu sehr, um wirklich ernstgenommen zu werden. Aber das Kapitel, generell die nächsten Chaps mit den jeweils beginnenden Storylines, sind wirklich der Anfang vom Ende. Und klar, die Zerstörung von Númenor nähert sich mit jedem Tag, wobei ich bewusst keine Jahreszahl nennen wollte. Nicht so sehr aus Gründen der Spannung, das wäre gemogelt, sondern mehr, damit eine gewisse Anpassung der Silmarillion-Zeitlinie an den Filmkanon nicht so sehr betont wird. Keine Änderung, wirklich, aber eine Verschiebung.
Jau… Du spricht meine anderen PROJEKTE an. Also „Istari“ ist das mit Abstand umfangreichste, und es ist das, was mir als Geschichte am Wichtigsten ist. „ForceShadow“ ist etwa gleich alt, versucht sehr viel weniger, war aber aus vielen Gründen anstrengender zu schreiben, das heißt… Ich bin sehr stolz darauf, den dritten und letzten Teil überhaupt beendet zu haben. „Cloudrun“ schließlich ist mein Star Wars Äquivalent zu „Istari“, eine etwas persönlichere Sache und mehr auf die Charaktere konzentriert - aber ich bin immer noch dabei, die Geschichte „kennenzulernen“. Und klar, es fließt viel Zeit in alle Geschichten rein, aber… Du kennst das ja bestimmt selbst, an guten Tagen hat man so viel Spaß dran, dass man sich keine bessere Zeit-Investition vorstellen kann. Und selbst wenn man eine Geschichte anfängt und dann in den Papierkorb wirft, möchte ich glauben, dass die Zeit nie wirklich verschwendet wurde. Uhm. Du willst also nicht wissen, wie viele von diesen „Mega-Unternehmen“ ich schon in der zweiten Woche wieder verabschiedet habe… ;-) Istari selbst begann als eine Moria-Geschichte, die hier für ein paar Kapitel auch online ging, bis ich nochmal neu angefangen habe. Es geht also nicht nur Dir so! :-)
Aukay. Irgendwie hab ich nicht viel gesagt. Aber wie ich schon bei Silia meinte, ich will nichts vorwegnehmen, zumal viele dieser Fragen wirklich noch in diesem Arc geklärt werden, das heißt… Ich mache mich nützlicher, wenn ich mich schleunigst um die Kapitel kümmere, anstatt hier von kommenden Dingen zu schwafeln. ;-)
Also denn, nochmals vielen Dank! :-)
Silia
Hallo Tim,
erst mal ein Gutes Neues Jahr!
Nach langer Zeit habe ich wieder einmal hier hereingeschaut... und was erblickt mein halluzinierendes Auge? Ein neues Kapitel einer Unvollendeten? Tatsächlich! Freudig überrascht bin ich gleich darüber hergefallen, um es genüsslich aufzusaugen.
Obwohl ich erst einmal dachte, dass ich vermutlich erst einmal wieder die alten Kapitel lesen müsste, um wieder in den Lesefluss zu kommen, habe ich es doch gewagt, gleich hier zu beginnen, und bereits nach den ersten Sätzen, die, abgesehen vom fehlenden vorangegangenen Kapitel, zunächst für Verwirrung sorgten, konnte ich dem Lauf der Geschichte ohne Probleme folgen! Spannend, interessant, und stets etwas Neues bietest du, auch hier wieder in diesem Kapitel, verwirrend, und doch plausibel, meiner Meinung fast noch plausibler als etliche Dinge und Geschehnisse in den ersten Kapiteln deiner Geschichte. Dennoch ... ein paar Überlegungen:
---Sie sind gefallen.... und unter ihnen ist Numenór, sagen wir in einer Art "Höhle".... in einer anderen Zeit.. ???.... Nein... meines Erachtens nicht in einer anderen Zeit... wären sie tatsächlich nach Numenor in dieser besagten Zeit gelandet, wäre dann nicht der Horizont "echt"?
>>>>>. »Der Horizont ist falsch … Und die Art, wie sich das Licht auf dem Wasser …« <<<<<<
Also befindet sich Numenór in einer Höhle... vielleicht auch in der "Realzeit"... >>>>>>>>Sie können den Tod hier bekämpfen<<<<<<<< könnte nämlich auch bedeuten, dass sie es geschafft haben (zumindest vielleicht König/Fürst) unendlich zu leben, immerhin... steckt ja das Blut Elros darin, der sich zwar zum Menschsein entschieden hat, aber möglich, dass ein Nachfahre..... *grübel*.... mal sehen, was daraus wird.
---Sie sind gefallen.....aber ich erinnere mich auch an weitere "Gefallene" also... wenn Numenór in einer Höhle liegt, muss sie zudem riesig sein. Und wenn irgendwo die Decke einbricht... was ja im Lauf deiner Geschichte meinen Erinnerungen zufolge schon mehrmals passiert ist, (Sog durch ein Loch, wo das Wasser verschwindet, am Anfang... ausgetrockneter Anduin etc) .... muss ja das "Verschwundene" , abgesehen von dem vielen Wasser, auch dort(irgendwo) angekommen sein. Ich denke dabei auch an die Trolle und dem ganzen Plunder. Ja?...
---Sie sind gefallen.... und mit ihnen der Hexenkönig, der hierher wollte.... warum wohl? - Weil Numenór selbst für Sauron sehr schwer erreichbar war.... weil doch die Ringe an Fürsten numenórischer Abstammung gegeben wurden.... weil ... hier der Ursprung des "Übels" war?.... Ich denke, es hat etwas damit zu tun, dass dieses Numenór hier "noch" von ihm unberührt zu sein scheint, obwohl..... Sapthet das Blut untersucht hat, und "Bescheid weiß", dass Sauron sich hier befindet. Ein Hinweis mehr, dass dieses Numenór nicht das Numenor von damals ist....
---Sie sind gefallen... auch Fan und Aearon... und sie "sterben"? ... Hier aber der Hinweis
>>>>>>>>>>>>Jeder Elb gehört so sehr in das Land, das ihn umgibt, so sehr in einen bestimmten Moment… Wenn man ihn herausreißt und in eine Zeit bringt, in die er nicht gehört…<<<<<<<<<<<<
wirkt wieder völlig konträr, obwohl es nicht das echte Numenór in der damaligen Zeit sein kann...
So, lieber Tim, mit freudiger Erwartung lauere ich auf das/die nächste(n) Kapitel, in welchem/n ich die Lösung erhoffe.
Liebe Grüße
Silia
erst mal ein Gutes Neues Jahr!
Nach langer Zeit habe ich wieder einmal hier hereingeschaut... und was erblickt mein halluzinierendes Auge? Ein neues Kapitel einer Unvollendeten? Tatsächlich! Freudig überrascht bin ich gleich darüber hergefallen, um es genüsslich aufzusaugen.
Obwohl ich erst einmal dachte, dass ich vermutlich erst einmal wieder die alten Kapitel lesen müsste, um wieder in den Lesefluss zu kommen, habe ich es doch gewagt, gleich hier zu beginnen, und bereits nach den ersten Sätzen, die, abgesehen vom fehlenden vorangegangenen Kapitel, zunächst für Verwirrung sorgten, konnte ich dem Lauf der Geschichte ohne Probleme folgen! Spannend, interessant, und stets etwas Neues bietest du, auch hier wieder in diesem Kapitel, verwirrend, und doch plausibel, meiner Meinung fast noch plausibler als etliche Dinge und Geschehnisse in den ersten Kapiteln deiner Geschichte. Dennoch ... ein paar Überlegungen:
---Sie sind gefallen.... und unter ihnen ist Numenór, sagen wir in einer Art "Höhle".... in einer anderen Zeit.. ???.... Nein... meines Erachtens nicht in einer anderen Zeit... wären sie tatsächlich nach Numenor in dieser besagten Zeit gelandet, wäre dann nicht der Horizont "echt"?
>>>>>. »Der Horizont ist falsch … Und die Art, wie sich das Licht auf dem Wasser …« <<<<<<
Also befindet sich Numenór in einer Höhle... vielleicht auch in der "Realzeit"... >>>>>>>>Sie können den Tod hier bekämpfen<<<<<<<< könnte nämlich auch bedeuten, dass sie es geschafft haben (zumindest vielleicht König/Fürst) unendlich zu leben, immerhin... steckt ja das Blut Elros darin, der sich zwar zum Menschsein entschieden hat, aber möglich, dass ein Nachfahre..... *grübel*.... mal sehen, was daraus wird.
---Sie sind gefallen.....aber ich erinnere mich auch an weitere "Gefallene" also... wenn Numenór in einer Höhle liegt, muss sie zudem riesig sein. Und wenn irgendwo die Decke einbricht... was ja im Lauf deiner Geschichte meinen Erinnerungen zufolge schon mehrmals passiert ist, (Sog durch ein Loch, wo das Wasser verschwindet, am Anfang... ausgetrockneter Anduin etc) .... muss ja das "Verschwundene" , abgesehen von dem vielen Wasser, auch dort(irgendwo) angekommen sein. Ich denke dabei auch an die Trolle und dem ganzen Plunder. Ja?...
---Sie sind gefallen.... und mit ihnen der Hexenkönig, der hierher wollte.... warum wohl? - Weil Numenór selbst für Sauron sehr schwer erreichbar war.... weil doch die Ringe an Fürsten numenórischer Abstammung gegeben wurden.... weil ... hier der Ursprung des "Übels" war?.... Ich denke, es hat etwas damit zu tun, dass dieses Numenór hier "noch" von ihm unberührt zu sein scheint, obwohl..... Sapthet das Blut untersucht hat, und "Bescheid weiß", dass Sauron sich hier befindet. Ein Hinweis mehr, dass dieses Numenór nicht das Numenor von damals ist....
---Sie sind gefallen... auch Fan und Aearon... und sie "sterben"? ... Hier aber der Hinweis
>>>>>>>>>>>>Jeder Elb gehört so sehr in das Land, das ihn umgibt, so sehr in einen bestimmten Moment… Wenn man ihn herausreißt und in eine Zeit bringt, in die er nicht gehört…<<<<<<<<<<<<
wirkt wieder völlig konträr, obwohl es nicht das echte Numenór in der damaligen Zeit sein kann...
So, lieber Tim, mit freudiger Erwartung lauere ich auf das/die nächste(n) Kapitel, in welchem/n ich die Lösung erhoffe.
Liebe Grüße
Silia
Antwort von phazonshark
Hi Silia!
Ebenfalls ein frohes Neues, mit leichter Verzögerung, ächem, und natürlich vielen Dank für dein Review! Freut mich natürlich sehr, dass auch nach quasi-ewiger Veröffentlichungspause immer noch Interesse an der Geschichte besteht. :-)
Deine Theorien sind wie immer sehr interessant zu lesen, zumal ich diese Sicht des Kapitels wirklich nicht erwartet hatte. Aber stimmt, es sind definitiv Sätze drin, die „offen“ formuliert sind. Teilweise, weil man als Leser knobeln dürfen soll, teilweise aber auch, weil die Charaktere selbst etwas nicht genauer wissen - oder nicht genauer ausdrücken können, ohne den Wortschatz der Geschichte zu verlassen (oder meinen eigenen). Radagast nennt den Horizont „falsch“, nicht so sehr als Gegenteil von „echt“, sondern mehr als Gegenteil von „richtig“. Aber wie gesagt, es gibt kein gutes Wort. Ich wollte es trotzdem erwähnen, weil Radagast - ähnlich wie Aearon und Fán - eine Wahrnehmung der Welt hat, die es ihm unmöglich macht, mehrere Dinge nicht zu bemerken.
Wie echt ist Númenor? Ich glaube, die Frage stellt sich Faramir selbst ebenfalls, das heißt… Es ist bestimmt nicht die Schlechteste. Wobei es wichtig zu wissen ist, dass alles, was passiert, wirklich passiert. Das hier ist keine ausgefeilte Palantír-Vision oder sonstein Trick.
Die Lösungen… Also ich kann sagen, dass Númenor vor allem diesen Arc betrifft, und dessen Storylines vor allem Istari 2. Es dürfte also nicht sooo lange dauern. Story-technisch. Wie schnell ich mich durch all das durchschreibe, ist eine andere Frage, denn… Es ist knifflig. ;-)
Also, viel mehr kann und sollte ich nicht vorwegnehmen, noch einmal vielen Dank und bis denn!
Tim
Ebenfalls ein frohes Neues, mit leichter Verzögerung, ächem, und natürlich vielen Dank für dein Review! Freut mich natürlich sehr, dass auch nach quasi-ewiger Veröffentlichungspause immer noch Interesse an der Geschichte besteht. :-)
Deine Theorien sind wie immer sehr interessant zu lesen, zumal ich diese Sicht des Kapitels wirklich nicht erwartet hatte. Aber stimmt, es sind definitiv Sätze drin, die „offen“ formuliert sind. Teilweise, weil man als Leser knobeln dürfen soll, teilweise aber auch, weil die Charaktere selbst etwas nicht genauer wissen - oder nicht genauer ausdrücken können, ohne den Wortschatz der Geschichte zu verlassen (oder meinen eigenen). Radagast nennt den Horizont „falsch“, nicht so sehr als Gegenteil von „echt“, sondern mehr als Gegenteil von „richtig“. Aber wie gesagt, es gibt kein gutes Wort. Ich wollte es trotzdem erwähnen, weil Radagast - ähnlich wie Aearon und Fán - eine Wahrnehmung der Welt hat, die es ihm unmöglich macht, mehrere Dinge nicht zu bemerken.
Wie echt ist Númenor? Ich glaube, die Frage stellt sich Faramir selbst ebenfalls, das heißt… Es ist bestimmt nicht die Schlechteste. Wobei es wichtig zu wissen ist, dass alles, was passiert, wirklich passiert. Das hier ist keine ausgefeilte Palantír-Vision oder sonstein Trick.
Die Lösungen… Also ich kann sagen, dass Númenor vor allem diesen Arc betrifft, und dessen Storylines vor allem Istari 2. Es dürfte also nicht sooo lange dauern. Story-technisch. Wie schnell ich mich durch all das durchschreibe, ist eine andere Frage, denn… Es ist knifflig. ;-)
Also, viel mehr kann und sollte ich nicht vorwegnehmen, noch einmal vielen Dank und bis denn!
Tim
Fuin
Hallo!
Nachdem (schon wieder) ne Ewigkeit verstrichen ist, komm ich auch mal wieder dazu, weiterzulesen ... Ich bin immer noch begeistert von Istari und es ist mir 'n bissl peinlich, so lange nicht mehr hier gelesen zu haben ... vor allem, da mir einige Zusammenhänge echt nicht mehr bewusst ... Aber ich werd's wieder aufarbeiten :D
Soo, also jetzt mal zu den (bis jetzt) letzten beiden Kapiteln!
Zu „Heiler und Geister“: Ich fand nicht, dass es so das typische Istari-Kapitel war, da wie du schon sagst, nicht so die „Masse an Handlung“ da war … hätte ich jetzt direkt vorher nochmal die actionreicheren Kapitel gelesen, wär‘s aber, glaube ich, entspannend gewesen.
Aragorn und Seren … Ich hab nicht ganz verstanden, warum er nicht ebenso wie sie die Kranken gleich heilen wollte, immerhin ist/war er doch auch ein Heiler. Klar, er hat viel erlebt und ist so manches Mal irgendwie gescheitert (Arwen …), aber trotzdem … Dass da eine ganze Menge potentiell zu Heilender Kranker liegt, die sich im Augenblick weder bewegen, noch durch den Nazgûl kontrolliert werden, ist eine Chance, die sich ganz bestimmt nicht mehr so schnell ergibt. Ein bisschen Vertrauen in die eigenen Kinder schadet meistens auch nicht. Obwohl ich Seren schon irgendwie merkwürdig finde. Sie ist so … unkindisch. Wie alt soll sie nochmal sein? Ich hab 9 in Erinnerung, aber ich bin ja nicht mehr so ganz up-to-date ;)
Klar, sie ist bei den Adlern aufgewachsen, was ja nicht ganz so gewöhnlich ist, aber ich dachte bei diesem Kapitel die ganze Zeit über, dass mir wenigstens ein kleiner Hauch von einem Kind fehlt. Grade bei der Diskussion mit Aragorn hätte sie einfach mal mit dem Fuß aufstampfen können oder so was. Sie ist nicht wirklich ein Kind, sagt ja auch im nächsten Kapitel jemand, aber dann frage ich mich, wieso du überhaupt ihren Charakter so jung gemacht hast?
Der Plan am Ende, Königskraut aus Noelani zu holen, hat mich auch überzeugt. Es ist die einzige Gelegenheit, welches zu bekommen und an der Stelle der Hasharin wär ich über eine Heilung vom Jishin froh gewesen. Ich frage mich nur, ob Seren das auch wirklich Heilen kann? Hat sie das schonmal gemacht? (Kam das schonmal vor und ich hab‘s vergessen?)
Soviel zu diesem Kapitel … wirklich viel zu sagen habe ich da ansonsten nicht, wie ich finde nicht dein bestes, aber auch auf keinen Fall ein schlechtes =)
Na dann mal zum zweite (bzw. 13.) Kapitel!
Erstmal zum Titel: WOW wie bist du nur DARAUF gekommen??? ;) Nein, ernsthaft, es stellt sich hinterher heraus, dass er durchaus bestens passt =)
Ziemlich am Anfang: Das „Herz der Finsternis“ – Super, das ist Istari, wie ich es liebe. Ich mag diese wiederkehrenden Wörter, die auch einen Teil dazu beitrsgen, das die ganze Geschichte zusammengehalten wird! Freut mich, dass der Ausdruck vorkam, hat mich wieder voll ins ‚Istari-Gefühl‘ gebracht ;)
Da treffen sich also Aragorn und Legolas zum ersten Mal so richtig wieder … Hilfe, Legolas wird wirklich immer düsterer … Aber er ist sich sicher, dass er Aragorn damit unterstützt, dass es gar keinen anderen Weg gibt. Irgendwie tut er mir schon Leid.
Er ist wohl ein bisschen irre geworden, aber damit, dass Aragorn bei seinem Volk hätte bleiben sollen, hat er Recht … obwohl das bestimmt nicht der einzige Grund für das ganze Chaos ist, dass Aragorn nicht mehr da war. Aber es hätte so einiges Verhindern können, zum Beispiel den kleinen Krieg gegen Rohan,der alles so richtig durcheinander gebracht hat. Mit den Nazgûl, das hätte er aber nicht verhindern können. Aber vielleicht gemeinsam mit Rohan abschwächen …
Als Bradychwyr wieder aufkreutzt ist mir was Schönes aufgefallen: Das Wortbild „fließen“ beim Adler. Dadurch wirkt er natürlicher, das kling nicht so gezwungen wie „Verwandlung“ oder ähnliches …
Dann ist mir noch was anderes, etwas verwirrendes, aufgefallen: “ In alten Zeiten, erinnerte er sich, hatten die Herrscher Gondors besiegten Königen der Haradrim ihre Söhne genommen und sie als Geisel am Hof behalten. Was, wenn Seren nun dafür büßen würde?“
Jetzt wirklich Haradrim oder doch Hasharin? Hat mich verwirrt, weil die Worte so ähnlich sind, ich hab zuerst gedacht du hättest dich vielleicht vertan? Diese Theorie würde damit unterstützt,dass ich mich nicht (mehr?) daran erinnern kann das Gondor gegen die Hasharin „in alten Zeiten“ schonmal Krieg geführt hat? Und warum sollte die Hasharin das kümmern, wenn Söhne der Haradrim gefangen werden?
Nur so, kam mir Spanisch vor …
Ja ja, Seren ist kein Kind mehr … sie stampft ja nicht mal mit den Füßen rum, wenn sie Streit mit Papi hat ;) Nee, sorry, aber irgendwie ist sie nicht mein Lieblingscharakter … vielleicht wird sich meine Meinung aber noch ändern, falls man in anderen Kapiteln noch interessante Sachen über sie erfahren wird =) (was ich mal annehme)
Aragorn entscheidet sich also am Ende für Dunharg. Wie ich finde, der richtige Weg, obwohl, es gibt keine richtigen Wege mehr. Naja, trotzdem. Vielleicht besteht ja noch Hoffnung! Ich wäre ihm jedenfalls böse gewesen, wen er wieder lieber seiner Familie gefolgt wäre.
Dyres Gespräch mit Aragorn wegen Versagen und Wettersputze fand ich schön. Da hat sie ihm ja eine ordentliche Falle gestellt, damit er begreift, dass er nicht andauernd Selbstmitleid haben muss … Hätte ihm Dyre da nicht einen Teil seiner Last genommen, hätte er, glaube ich, auf keinen Fall geschafft, die Kranken zu Heilen. – Nebenbei: ER macht das ja jetzt, obwohl es Seren machen wollte. Er hat ihr erst nicht zugetraut, das zu können bzw. rechtzeitig zu können und jetzt macht er’s selber … Naja, dann hätte Seren ihn doch nur dazu überreden müssen, Königskraut zu finden? Allerdings hätte er auch nicht zugelassen, dass sie sich in Noelani dagegen eintauscht. Macht wohl doch Sinn, bin aber trotzdem ein bisschen drüber gestolpert ;)
Die Rohirrim schließen die Diener in die Arme. Freut mich für sie, ein Lichtblick in dem ganzen Dunkel, finde ich. Aber ich hab mich gefragt, woran sie erkannt haben, dass ihre Freunde/Verwandte, die sie ja zu sein scheinen, nicht mehr Krank sind? Also ich glaube, ich wäre da ersteinmal misstrauisch …
Und es folgt auch mal das lang ersehnte Erfolgserlebnis für Aragorn, inklusive Lachen. – Ich hoffe, dass bringt ihm die Kraft, ein bisschen was in Mittelerde wieder gerade zu richten (ich bin eben manchmal Optimistin :D) – kann man Mittelerde wieder auf den vorbestimmten Weg zurückbringen? Oder zumindest in die Nähe desselben? Ich meine, einen realen Weg, von dem ich einmal abgekommen bin, wenn ich mich verirrt habe, kann ich doch prinzipiell auch wiederfinden. Es sei denn, rechts und links des Weges befinden sich ziemlich steile Abgründe, in die ich nur noch weiter hineinrutsche, wenn ich versuche, wieder hinauf zu kommen. – Ich fürchte, wir haben es hier entweder mit genau so etwas zu tun, oder ich rutsche etwas sehr ins Philosophieren ab und nehme alles zu wörtlich ;) Außerdem bin ich doch nicht soo optimistisch …
Nachdem ich aus meinen Abgründen wieder da bin, kommt Fórseon an. ((Mist, wer war das nochmal?) – Ich glaube, allzu nett war der nicht. Ich habe da einen ziemlichen Idealisten im Hinterkopf, oder verwechsle ich da was?)
Jedenfalls verhaftet Fórseon erstmal alle. Irgendwie verständlich, obwohl ich erstmal nach den Gründen gefragt hätte, warum Aragorn denn bis jetzt wohl frei herum gelaufen ist. Wenigstens ist ihm klar, dass er Aragorn so einiges zu verdanken hat.
Als sie Fórseon das mit dem Feuer und dem Regen erzählen, hatte ich fast geglaubt, mit ihm könnte man einen vernünftigen Plan schmieden. Wäre Dyre, und die Abneigung zweier Soldaten gegen sie, nicht gewesen, hätte da mehr draus werden können, vermute ich. Aber okaay, Fórseon sieht ohnehin alles nur als Spiel. Das ist ziemlich Krank und hätte einem guten, vernünftigen Plan sowieso im Weg gestanden.
Fast schon gut, dass Evil-Legolas (Sorry (;) ihn abmurkst. So als Mörder für den König. Obwohl für ihn ja auch jemand anderes schießt. Super, Fórseon ist also aus dem Weg geschafft, der hätte alles nur noch komplizierter gemacht, als es ohnehin schon ist.
Allerdings kann ich Aragorns „‘Was hast du getan‘“ nur bepflichten. Ich glaube, ein wirklich guter König braucht keinen Mörder, sondern die hohe Kunst der Duplomatie … Legolas Plan scheint mir einleuchtend und ein wenig zu grausam. Das hätte man anders lösen müssen, wenn ich auch nicht wüsste, wie. Aber, dass er die Rohirrim getötet hat … - Bringt das Mittelerde nicht nur noch weiter vom Weg ab? – Ein Elb, der so grausam ist, das kann nichts Gutes bringen, selbst, wenn Legolas inzwischen glaubt, Gutes zu tun …
Also gut … Am Ende soll Aragorn sein Volk nach Pan Amanán bringen. Ich hoffe, man erfährt jetzt endlich, was dieser Ort ist, auf den doch eigentlich durch die ganze Story hinweg schon angespielt wurde, ich bin mal gespannt! (Obwohl ich irgendwie nicht finde, dass der Name ins Mittelerde-Universum passt, eher so zu Star Wars;))
Mal gucken, was er dafür tun muss, um sie dorthin zu bringen. – Das rote Meer teilen, vielleicht? (Es hört sich ein bisschen nach Moses an!) Das rote Meer teilen bringt mich auch darauf, dass da ja immer noch auch so eine Sache mit einem Ozean aus Blut im Raum steht … dazu kommt ja bestimmt auch noch was …
So denne, das wars erstmal … Tat gut, mal wieder ein Review zu Istari zu schreiben und ich freu mich aufs nächste Mal!
LG, Fuin (=
Nachdem (schon wieder) ne Ewigkeit verstrichen ist, komm ich auch mal wieder dazu, weiterzulesen ... Ich bin immer noch begeistert von Istari und es ist mir 'n bissl peinlich, so lange nicht mehr hier gelesen zu haben ... vor allem, da mir einige Zusammenhänge echt nicht mehr bewusst ... Aber ich werd's wieder aufarbeiten :D
Soo, also jetzt mal zu den (bis jetzt) letzten beiden Kapiteln!
Zu „Heiler und Geister“: Ich fand nicht, dass es so das typische Istari-Kapitel war, da wie du schon sagst, nicht so die „Masse an Handlung“ da war … hätte ich jetzt direkt vorher nochmal die actionreicheren Kapitel gelesen, wär‘s aber, glaube ich, entspannend gewesen.
Aragorn und Seren … Ich hab nicht ganz verstanden, warum er nicht ebenso wie sie die Kranken gleich heilen wollte, immerhin ist/war er doch auch ein Heiler. Klar, er hat viel erlebt und ist so manches Mal irgendwie gescheitert (Arwen …), aber trotzdem … Dass da eine ganze Menge potentiell zu Heilender Kranker liegt, die sich im Augenblick weder bewegen, noch durch den Nazgûl kontrolliert werden, ist eine Chance, die sich ganz bestimmt nicht mehr so schnell ergibt. Ein bisschen Vertrauen in die eigenen Kinder schadet meistens auch nicht. Obwohl ich Seren schon irgendwie merkwürdig finde. Sie ist so … unkindisch. Wie alt soll sie nochmal sein? Ich hab 9 in Erinnerung, aber ich bin ja nicht mehr so ganz up-to-date ;)
Klar, sie ist bei den Adlern aufgewachsen, was ja nicht ganz so gewöhnlich ist, aber ich dachte bei diesem Kapitel die ganze Zeit über, dass mir wenigstens ein kleiner Hauch von einem Kind fehlt. Grade bei der Diskussion mit Aragorn hätte sie einfach mal mit dem Fuß aufstampfen können oder so was. Sie ist nicht wirklich ein Kind, sagt ja auch im nächsten Kapitel jemand, aber dann frage ich mich, wieso du überhaupt ihren Charakter so jung gemacht hast?
Der Plan am Ende, Königskraut aus Noelani zu holen, hat mich auch überzeugt. Es ist die einzige Gelegenheit, welches zu bekommen und an der Stelle der Hasharin wär ich über eine Heilung vom Jishin froh gewesen. Ich frage mich nur, ob Seren das auch wirklich Heilen kann? Hat sie das schonmal gemacht? (Kam das schonmal vor und ich hab‘s vergessen?)
Soviel zu diesem Kapitel … wirklich viel zu sagen habe ich da ansonsten nicht, wie ich finde nicht dein bestes, aber auch auf keinen Fall ein schlechtes =)
Na dann mal zum zweite (bzw. 13.) Kapitel!
Erstmal zum Titel: WOW wie bist du nur DARAUF gekommen??? ;) Nein, ernsthaft, es stellt sich hinterher heraus, dass er durchaus bestens passt =)
Ziemlich am Anfang: Das „Herz der Finsternis“ – Super, das ist Istari, wie ich es liebe. Ich mag diese wiederkehrenden Wörter, die auch einen Teil dazu beitrsgen, das die ganze Geschichte zusammengehalten wird! Freut mich, dass der Ausdruck vorkam, hat mich wieder voll ins ‚Istari-Gefühl‘ gebracht ;)
Da treffen sich also Aragorn und Legolas zum ersten Mal so richtig wieder … Hilfe, Legolas wird wirklich immer düsterer … Aber er ist sich sicher, dass er Aragorn damit unterstützt, dass es gar keinen anderen Weg gibt. Irgendwie tut er mir schon Leid.
Er ist wohl ein bisschen irre geworden, aber damit, dass Aragorn bei seinem Volk hätte bleiben sollen, hat er Recht … obwohl das bestimmt nicht der einzige Grund für das ganze Chaos ist, dass Aragorn nicht mehr da war. Aber es hätte so einiges Verhindern können, zum Beispiel den kleinen Krieg gegen Rohan,der alles so richtig durcheinander gebracht hat. Mit den Nazgûl, das hätte er aber nicht verhindern können. Aber vielleicht gemeinsam mit Rohan abschwächen …
Als Bradychwyr wieder aufkreutzt ist mir was Schönes aufgefallen: Das Wortbild „fließen“ beim Adler. Dadurch wirkt er natürlicher, das kling nicht so gezwungen wie „Verwandlung“ oder ähnliches …
Dann ist mir noch was anderes, etwas verwirrendes, aufgefallen: “ In alten Zeiten, erinnerte er sich, hatten die Herrscher Gondors besiegten Königen der Haradrim ihre Söhne genommen und sie als Geisel am Hof behalten. Was, wenn Seren nun dafür büßen würde?“
Jetzt wirklich Haradrim oder doch Hasharin? Hat mich verwirrt, weil die Worte so ähnlich sind, ich hab zuerst gedacht du hättest dich vielleicht vertan? Diese Theorie würde damit unterstützt,dass ich mich nicht (mehr?) daran erinnern kann das Gondor gegen die Hasharin „in alten Zeiten“ schonmal Krieg geführt hat? Und warum sollte die Hasharin das kümmern, wenn Söhne der Haradrim gefangen werden?
Nur so, kam mir Spanisch vor …
Ja ja, Seren ist kein Kind mehr … sie stampft ja nicht mal mit den Füßen rum, wenn sie Streit mit Papi hat ;) Nee, sorry, aber irgendwie ist sie nicht mein Lieblingscharakter … vielleicht wird sich meine Meinung aber noch ändern, falls man in anderen Kapiteln noch interessante Sachen über sie erfahren wird =) (was ich mal annehme)
Aragorn entscheidet sich also am Ende für Dunharg. Wie ich finde, der richtige Weg, obwohl, es gibt keine richtigen Wege mehr. Naja, trotzdem. Vielleicht besteht ja noch Hoffnung! Ich wäre ihm jedenfalls böse gewesen, wen er wieder lieber seiner Familie gefolgt wäre.
Dyres Gespräch mit Aragorn wegen Versagen und Wettersputze fand ich schön. Da hat sie ihm ja eine ordentliche Falle gestellt, damit er begreift, dass er nicht andauernd Selbstmitleid haben muss … Hätte ihm Dyre da nicht einen Teil seiner Last genommen, hätte er, glaube ich, auf keinen Fall geschafft, die Kranken zu Heilen. – Nebenbei: ER macht das ja jetzt, obwohl es Seren machen wollte. Er hat ihr erst nicht zugetraut, das zu können bzw. rechtzeitig zu können und jetzt macht er’s selber … Naja, dann hätte Seren ihn doch nur dazu überreden müssen, Königskraut zu finden? Allerdings hätte er auch nicht zugelassen, dass sie sich in Noelani dagegen eintauscht. Macht wohl doch Sinn, bin aber trotzdem ein bisschen drüber gestolpert ;)
Die Rohirrim schließen die Diener in die Arme. Freut mich für sie, ein Lichtblick in dem ganzen Dunkel, finde ich. Aber ich hab mich gefragt, woran sie erkannt haben, dass ihre Freunde/Verwandte, die sie ja zu sein scheinen, nicht mehr Krank sind? Also ich glaube, ich wäre da ersteinmal misstrauisch …
Und es folgt auch mal das lang ersehnte Erfolgserlebnis für Aragorn, inklusive Lachen. – Ich hoffe, dass bringt ihm die Kraft, ein bisschen was in Mittelerde wieder gerade zu richten (ich bin eben manchmal Optimistin :D) – kann man Mittelerde wieder auf den vorbestimmten Weg zurückbringen? Oder zumindest in die Nähe desselben? Ich meine, einen realen Weg, von dem ich einmal abgekommen bin, wenn ich mich verirrt habe, kann ich doch prinzipiell auch wiederfinden. Es sei denn, rechts und links des Weges befinden sich ziemlich steile Abgründe, in die ich nur noch weiter hineinrutsche, wenn ich versuche, wieder hinauf zu kommen. – Ich fürchte, wir haben es hier entweder mit genau so etwas zu tun, oder ich rutsche etwas sehr ins Philosophieren ab und nehme alles zu wörtlich ;) Außerdem bin ich doch nicht soo optimistisch …
Nachdem ich aus meinen Abgründen wieder da bin, kommt Fórseon an. ((Mist, wer war das nochmal?) – Ich glaube, allzu nett war der nicht. Ich habe da einen ziemlichen Idealisten im Hinterkopf, oder verwechsle ich da was?)
Jedenfalls verhaftet Fórseon erstmal alle. Irgendwie verständlich, obwohl ich erstmal nach den Gründen gefragt hätte, warum Aragorn denn bis jetzt wohl frei herum gelaufen ist. Wenigstens ist ihm klar, dass er Aragorn so einiges zu verdanken hat.
Als sie Fórseon das mit dem Feuer und dem Regen erzählen, hatte ich fast geglaubt, mit ihm könnte man einen vernünftigen Plan schmieden. Wäre Dyre, und die Abneigung zweier Soldaten gegen sie, nicht gewesen, hätte da mehr draus werden können, vermute ich. Aber okaay, Fórseon sieht ohnehin alles nur als Spiel. Das ist ziemlich Krank und hätte einem guten, vernünftigen Plan sowieso im Weg gestanden.
Fast schon gut, dass Evil-Legolas (Sorry (;) ihn abmurkst. So als Mörder für den König. Obwohl für ihn ja auch jemand anderes schießt. Super, Fórseon ist also aus dem Weg geschafft, der hätte alles nur noch komplizierter gemacht, als es ohnehin schon ist.
Allerdings kann ich Aragorns „‘Was hast du getan‘“ nur bepflichten. Ich glaube, ein wirklich guter König braucht keinen Mörder, sondern die hohe Kunst der Duplomatie … Legolas Plan scheint mir einleuchtend und ein wenig zu grausam. Das hätte man anders lösen müssen, wenn ich auch nicht wüsste, wie. Aber, dass er die Rohirrim getötet hat … - Bringt das Mittelerde nicht nur noch weiter vom Weg ab? – Ein Elb, der so grausam ist, das kann nichts Gutes bringen, selbst, wenn Legolas inzwischen glaubt, Gutes zu tun …
Also gut … Am Ende soll Aragorn sein Volk nach Pan Amanán bringen. Ich hoffe, man erfährt jetzt endlich, was dieser Ort ist, auf den doch eigentlich durch die ganze Story hinweg schon angespielt wurde, ich bin mal gespannt! (Obwohl ich irgendwie nicht finde, dass der Name ins Mittelerde-Universum passt, eher so zu Star Wars;))
Mal gucken, was er dafür tun muss, um sie dorthin zu bringen. – Das rote Meer teilen, vielleicht? (Es hört sich ein bisschen nach Moses an!) Das rote Meer teilen bringt mich auch darauf, dass da ja immer noch auch so eine Sache mit einem Ozean aus Blut im Raum steht … dazu kommt ja bestimmt auch noch was …
So denne, das wars erstmal … Tat gut, mal wieder ein Review zu Istari zu schreiben und ich freu mich aufs nächste Mal!
LG, Fuin (=
Antwort von phazonshark
Hi Fuin!
Wirklich kein Ding, was das Weiterlesen angeht - das Weiterveröffentlichen meinerseits lässt ja mal wieder auf sich warten, was vermutlich nicht sehr zum Lesen motiviert *hust* Das eigentliche Weiterschreiben ist... okay. Es geht voran, wenn auch langsam.
Aber zu fröhlicheren Dingen: Vielen Dank für dein Review! :-) Ich wusel mich da mal so ungefähr durch:
Warum will ARAGORN NICHT HEILEN? Ich glaube, er befürchtet, dass sie scheitern werden und dann erneut von Nazgûl-Dienern umzingelt sind. Der Gärtner ist zwar tot, aber letzlich... Sind die Diener ja einfach extrem anfällig für Manipulation aus dieser Richtung. Wie dem auch sei, Aragorn entscheidet sich zu bleiben. Was endlich wieder die Art von Entscheidung ist, die er vor dreißig Jahren getroffen hätte, aber zwei Kinder beschützen zu wollen, hat da diesmal natürlich mitreinspielen müssen. Und ja, vielleicht... Gibt's wirklich keine guten Wege mehr. Keine perfekte Lösung. Was beim Schreiben natürlich sehr hilfreich ist, weil die Wahl zwischen einem guten und einem schlechten Weg keine wirkliche Wahl wäre.
SEREN war neun in Istari 1, jup, jetzt also zehn. Wie kindlich sie nun ist... Ah... Ja, ist tricky. Die Adler haben sie sehr einseitig erzogen, das heißt, teilweise ist sie längst kein Kind mehr, und teilweise hatte sie nie die Chance eines zu sein. Ich hoffe, ich kann in späteren Kapiteln diese zweite Seite noch mehr betonen. Ob sie schonmal jemanden vom Jishin befreit hat... Nein. Aber sie hat Gelíefed gerettet, nachdem dieser sich nach den Bibliotheksmorden zu viel Jishin ausgesetzt hat. Also Seren ist nicht ganz unwissend. Allerdings ziemlich, zugegeben.
HERZ DER FINSTERNIS - Hehe ;-) Schön zu wissen, dass das schon so sehr ein Teil der Geschichte ist. Also generell diese wiederkehrenden Dinge, gewisserweise das Story-Vokabular. Falls das ein Wort ist. :-) Du hast Recht, es ist dient sehr dazu, die Geschichte zusammenzuhalten. Viele Storylines laufen weit entfernt voneinander ab, oder pausieren lange Zeit... Und meine Hoffnung in beispielsweise diesem Fall war, dass man bei "Herz der Finsternis" gedanklich kurz zurück zur Floßreise und Thranduils Tod und allem springt, und sich gleich zu Beginn der Szene darauf vorbereitet, dass Legolas nicht mehr der Legolas aus dem Ringkrieg ist.
FLIEßENDE ADLER - Jah, "verwandeln" funktioniert irgendwie nicht, oder? Vermutlich, weil "Verwandlung" sehr nach Blitzen und Rauch und dramatischer Pose klingt. Obwohl ich "fließen" schöner finde, weiß ich nicht, ob ich dem Wechseln der Adler inhaltlich wirklich gerecht werde. Ich mache mir die Sache hier vielleicht etwas zu einfach. Aber hey, ich glaube, in einem Film würd ich's nichtmal zeigen.
HASHARIN UND HARADRIM - Letztere sind bisher immer nur erwähnt worden, innerhalb von Istari, deshalb hab ich noch nicht wirklich Platz darauf verwendet, sie voneinander abzugrenzen - was nachgeholt werden muss. Aber bis dahin: Ich glaube, mein Gedanke war damals, dass die Hasharin-Rebellen verschiedenen Stämmen angehörten, und jedes der großen Häuser der Hasharin letzlich vom Blut eines weiterhin existierenden Haradrim-Stamms ist. Daher gibt es noch immer eine Verbindung - auch wenn die Hasharin in Noelani ja doch etwas abgetrennt leben. Auch das hat einen Grund, aber ich bin nicht sicher, was er taugt. Deshalb sitze ich da noch eine Weile drauf. *hust*
KANN MAN MITTELERDE ZURÜCKBRINGEN? - Ich glaube, das ist die große Frage von Istari 2. Und von Legolas im Speziellen. Und irgendwie auch von seiner Schwester, in Istari 1, denn die wollte ja genau das erreichen. Hm. Also es wird auf jeden Fall noch in dieser Geschichte versucht und beantwortet werden.
FÓRSEON wurde nur kurz in 2x07 erwähnt, glaube ich, und hat in Istari 1 noch gar nicht existiert, als Charakter. Ähnlich wie Maersian. Wobei das bei Fórseon etwas verzeihlicher ist, weil dieser sich erst in dem vergangenen Jahr wirklich hochgearbeitet hat. Und ja, er ist menschlich eine Katastrophe. ;-) Vielleicht hab ich's etwas übertrieben, aber letzlich wollte ich ein Gegenbild zu den "guten" Hauptcharakteren in Dunharg haben, denen ihre Familie oder ihr Volk oder Mittelerde als Ganzes so wichtig ist, dass es ihnen mitunter zum Verhängnis wird - während Fórseon wirklich alles egal ist.
EVIL LEGOLAS - Ich mag deine Wortwahl von "einleuchtend, aber grausam". Und natürlich die Frage, ob man mit bösen Mitteln irgendetwas Gutes erreichen kann, ja... Sein Selbstbild ist inzwischen ziemlich verdreht. Er sieht seine Handlungen als richtig, aber er sieht sich selbst ja durchaus als Mörder, und "semi-böse". Dann wieder setzt es ihm aber durchaus zu, dass niemand ihm dafür dankt, dass er diese Rolle spielt, sondern ihn fast jeder, den er rettet, verurteilt. Ah... Die Dinge ändern sich in Minas Tirith! Zum Guten oder zum... Noch-Schlechteren. *weia*
OZEAN AUS BLUT - Jup! Da kommt sehr bald mehr zu. Eventuell im nächsten Kapitel, sofern ich meine Meinung nicht doch wieder ändere.
PAN AMANÁN - Star Wars, ja? ;-) Nun gut. Ich gebe zu, der Name bedeutet auch nichts. Für gewöhnlich steckt irgendwas dahinter, aber dieser hier... Nuuuun ja.
Ah... Jep. Vielen Dank für dein Review - wie immer sehr, ah, belebend zu lesen. ;-) Schreiben ist dann ja schon eine einsame Angelegenheit, und jemand anderen als mich selbst über die Geschichte reden zu hören, rettet mich aus einigen endlosen Gedankenkreisen. Stelle ich gerade fest. Hm. Schwer zu erklären. Aber hey!
Ich würd gern irgendwas Gutes zum Fortschritt sagen, aber... Also die nächsten drei Kapitel sind mehr oder weniger fertig. Ich will nur mindestens sechs Stück bereit haben, ehe ich wieder veröffentliche, weil Pausen hier echt der Tod wären. Ich gehe nicht davon aus, dass die nächsten drei nochmal wieder ein Jahr brauchen. Die ersten drei haben jeweils eine Storyline begonnen (Nuh, Sant & Faramir), das heißt, ich musste sehr viel mehr planen und abschätzen und entscheiden - als wirklich schreiben. Wenn alles gut läuft, dann... Gehen die nächsten etwas leichter von der Hand. Hm. Ich schaue, dass ich den Blog aktuell halte, was das angeht.
Viele Grüße und ab morgen ein gutes Wochenende,
Tim
Wirklich kein Ding, was das Weiterlesen angeht - das Weiterveröffentlichen meinerseits lässt ja mal wieder auf sich warten, was vermutlich nicht sehr zum Lesen motiviert *hust* Das eigentliche Weiterschreiben ist... okay. Es geht voran, wenn auch langsam.
Aber zu fröhlicheren Dingen: Vielen Dank für dein Review! :-) Ich wusel mich da mal so ungefähr durch:
Warum will ARAGORN NICHT HEILEN? Ich glaube, er befürchtet, dass sie scheitern werden und dann erneut von Nazgûl-Dienern umzingelt sind. Der Gärtner ist zwar tot, aber letzlich... Sind die Diener ja einfach extrem anfällig für Manipulation aus dieser Richtung. Wie dem auch sei, Aragorn entscheidet sich zu bleiben. Was endlich wieder die Art von Entscheidung ist, die er vor dreißig Jahren getroffen hätte, aber zwei Kinder beschützen zu wollen, hat da diesmal natürlich mitreinspielen müssen. Und ja, vielleicht... Gibt's wirklich keine guten Wege mehr. Keine perfekte Lösung. Was beim Schreiben natürlich sehr hilfreich ist, weil die Wahl zwischen einem guten und einem schlechten Weg keine wirkliche Wahl wäre.
SEREN war neun in Istari 1, jup, jetzt also zehn. Wie kindlich sie nun ist... Ah... Ja, ist tricky. Die Adler haben sie sehr einseitig erzogen, das heißt, teilweise ist sie längst kein Kind mehr, und teilweise hatte sie nie die Chance eines zu sein. Ich hoffe, ich kann in späteren Kapiteln diese zweite Seite noch mehr betonen. Ob sie schonmal jemanden vom Jishin befreit hat... Nein. Aber sie hat Gelíefed gerettet, nachdem dieser sich nach den Bibliotheksmorden zu viel Jishin ausgesetzt hat. Also Seren ist nicht ganz unwissend. Allerdings ziemlich, zugegeben.
HERZ DER FINSTERNIS - Hehe ;-) Schön zu wissen, dass das schon so sehr ein Teil der Geschichte ist. Also generell diese wiederkehrenden Dinge, gewisserweise das Story-Vokabular. Falls das ein Wort ist. :-) Du hast Recht, es ist dient sehr dazu, die Geschichte zusammenzuhalten. Viele Storylines laufen weit entfernt voneinander ab, oder pausieren lange Zeit... Und meine Hoffnung in beispielsweise diesem Fall war, dass man bei "Herz der Finsternis" gedanklich kurz zurück zur Floßreise und Thranduils Tod und allem springt, und sich gleich zu Beginn der Szene darauf vorbereitet, dass Legolas nicht mehr der Legolas aus dem Ringkrieg ist.
FLIEßENDE ADLER - Jah, "verwandeln" funktioniert irgendwie nicht, oder? Vermutlich, weil "Verwandlung" sehr nach Blitzen und Rauch und dramatischer Pose klingt. Obwohl ich "fließen" schöner finde, weiß ich nicht, ob ich dem Wechseln der Adler inhaltlich wirklich gerecht werde. Ich mache mir die Sache hier vielleicht etwas zu einfach. Aber hey, ich glaube, in einem Film würd ich's nichtmal zeigen.
HASHARIN UND HARADRIM - Letztere sind bisher immer nur erwähnt worden, innerhalb von Istari, deshalb hab ich noch nicht wirklich Platz darauf verwendet, sie voneinander abzugrenzen - was nachgeholt werden muss. Aber bis dahin: Ich glaube, mein Gedanke war damals, dass die Hasharin-Rebellen verschiedenen Stämmen angehörten, und jedes der großen Häuser der Hasharin letzlich vom Blut eines weiterhin existierenden Haradrim-Stamms ist. Daher gibt es noch immer eine Verbindung - auch wenn die Hasharin in Noelani ja doch etwas abgetrennt leben. Auch das hat einen Grund, aber ich bin nicht sicher, was er taugt. Deshalb sitze ich da noch eine Weile drauf. *hust*
KANN MAN MITTELERDE ZURÜCKBRINGEN? - Ich glaube, das ist die große Frage von Istari 2. Und von Legolas im Speziellen. Und irgendwie auch von seiner Schwester, in Istari 1, denn die wollte ja genau das erreichen. Hm. Also es wird auf jeden Fall noch in dieser Geschichte versucht und beantwortet werden.
FÓRSEON wurde nur kurz in 2x07 erwähnt, glaube ich, und hat in Istari 1 noch gar nicht existiert, als Charakter. Ähnlich wie Maersian. Wobei das bei Fórseon etwas verzeihlicher ist, weil dieser sich erst in dem vergangenen Jahr wirklich hochgearbeitet hat. Und ja, er ist menschlich eine Katastrophe. ;-) Vielleicht hab ich's etwas übertrieben, aber letzlich wollte ich ein Gegenbild zu den "guten" Hauptcharakteren in Dunharg haben, denen ihre Familie oder ihr Volk oder Mittelerde als Ganzes so wichtig ist, dass es ihnen mitunter zum Verhängnis wird - während Fórseon wirklich alles egal ist.
EVIL LEGOLAS - Ich mag deine Wortwahl von "einleuchtend, aber grausam". Und natürlich die Frage, ob man mit bösen Mitteln irgendetwas Gutes erreichen kann, ja... Sein Selbstbild ist inzwischen ziemlich verdreht. Er sieht seine Handlungen als richtig, aber er sieht sich selbst ja durchaus als Mörder, und "semi-böse". Dann wieder setzt es ihm aber durchaus zu, dass niemand ihm dafür dankt, dass er diese Rolle spielt, sondern ihn fast jeder, den er rettet, verurteilt. Ah... Die Dinge ändern sich in Minas Tirith! Zum Guten oder zum... Noch-Schlechteren. *weia*
OZEAN AUS BLUT - Jup! Da kommt sehr bald mehr zu. Eventuell im nächsten Kapitel, sofern ich meine Meinung nicht doch wieder ändere.
PAN AMANÁN - Star Wars, ja? ;-) Nun gut. Ich gebe zu, der Name bedeutet auch nichts. Für gewöhnlich steckt irgendwas dahinter, aber dieser hier... Nuuuun ja.
Ah... Jep. Vielen Dank für dein Review - wie immer sehr, ah, belebend zu lesen. ;-) Schreiben ist dann ja schon eine einsame Angelegenheit, und jemand anderen als mich selbst über die Geschichte reden zu hören, rettet mich aus einigen endlosen Gedankenkreisen. Stelle ich gerade fest. Hm. Schwer zu erklären. Aber hey!
Ich würd gern irgendwas Gutes zum Fortschritt sagen, aber... Also die nächsten drei Kapitel sind mehr oder weniger fertig. Ich will nur mindestens sechs Stück bereit haben, ehe ich wieder veröffentliche, weil Pausen hier echt der Tod wären. Ich gehe nicht davon aus, dass die nächsten drei nochmal wieder ein Jahr brauchen. Die ersten drei haben jeweils eine Storyline begonnen (Nuh, Sant & Faramir), das heißt, ich musste sehr viel mehr planen und abschätzen und entscheiden - als wirklich schreiben. Wenn alles gut läuft, dann... Gehen die nächsten etwas leichter von der Hand. Hm. Ich schaue, dass ich den Blog aktuell halte, was das angeht.
Viele Grüße und ab morgen ein gutes Wochenende,
Tim
Padme-Skywalker (anonymer Nutzer)
So, jetzt bin ich auch hier erst mal durch (was die Kapitel angehen, die ich schon lesen kann)
Istari 2 ist genau wie der erste Teil richtig gut, sogar besser. Ich verstehe mehr und die Handlung gefällt mir besser. Ich freue mich schon aufs nächste Legolas-Kapitel... Obwohl mir seine Einstellung manchmal nicht so gut gefällt xD
Istari 2 ist genau wie der erste Teil richtig gut, sogar besser. Ich verstehe mehr und die Handlung gefällt mir besser. Ich freue mich schon aufs nächste Legolas-Kapitel... Obwohl mir seine Einstellung manchmal nicht so gut gefällt xD
Antwort von phazonshark
Moin!
Entschuldige die Verspätung, ich, ah, wühle mich gerade durch einen Sturm von Mails und hole erst jetzt so langsam auf. Nicht, weil es ein ernsthafter Sturm wäre, sondern weil ich schrecklich langsam bin. Aber wie dem auch sei: Vielen, vielen Dank fürs Lesen und Reviewen! :-)
Freut mich, dass man mehr versteht – natürlich gehören die Fragen irgendwo dazu, aber nachdem ich den ersten Teil über von vielen Lesern eine »Ich bin verwirrt«-Meldung bekommen hatte, wollte ich sicherstellen, dass man in Istari 2 zumindest den Vordergrundgeschichten der Kapitel einfacher folgen kann.
Legolas' momentane Prioritäten sind ziemlich umsympathisch, jau. Andererseits wäre Rohan ohne ihn vermutlich schon Geschichte. Er hat ironischerweise die gleiche »Der-Zweck-heiligt-die-Mittel«-Philosophie entwickelt wie seine Schwester – was ihm noch bewusst werden wird, denke ich. Die Situation in Gondor wird er nicht genau so lösen können wie die in Rohan.
Neue Kapitel sind in Arbeit, ein wenig wird’s aber noch dauern. Sorry! Bis dahin viele Grüße und ein sonniges Wochenende,
Tim
Entschuldige die Verspätung, ich, ah, wühle mich gerade durch einen Sturm von Mails und hole erst jetzt so langsam auf. Nicht, weil es ein ernsthafter Sturm wäre, sondern weil ich schrecklich langsam bin. Aber wie dem auch sei: Vielen, vielen Dank fürs Lesen und Reviewen! :-)
Freut mich, dass man mehr versteht – natürlich gehören die Fragen irgendwo dazu, aber nachdem ich den ersten Teil über von vielen Lesern eine »Ich bin verwirrt«-Meldung bekommen hatte, wollte ich sicherstellen, dass man in Istari 2 zumindest den Vordergrundgeschichten der Kapitel einfacher folgen kann.
Legolas' momentane Prioritäten sind ziemlich umsympathisch, jau. Andererseits wäre Rohan ohne ihn vermutlich schon Geschichte. Er hat ironischerweise die gleiche »Der-Zweck-heiligt-die-Mittel«-Philosophie entwickelt wie seine Schwester – was ihm noch bewusst werden wird, denke ich. Die Situation in Gondor wird er nicht genau so lösen können wie die in Rohan.
Neue Kapitel sind in Arbeit, ein wenig wird’s aber noch dauern. Sorry! Bis dahin viele Grüße und ein sonniges Wochenende,
Tim
Silia
So, hier bin ich wieder,
Jetzt kommt Seren ins Spiel, ihre Rolle war zwar bisher immer wieder angedeutet worden, aber welche Rolle sie tatsächlich spielten würde konnte man höchstens ahnen. Würde sie wirklich heilen können?
Dass sie es kann, wäre jetzt in diesem Kapitel geklärt, doch bleibt die Frage der Menge. Gut.. mit einem Feuer und dem Verbrennen von Athelas würden viele Menschen (Nazgûl-Verseuchte, ich weiß es klingt nicht besonders attraktiv, aber meiner Meinung nach treffend) gleichzeitig den Duft (?) von Athelas einatmen können. Aber wie soll die Heilung vonstatten gehen? - Handauflegen durch die Könige? - so wie es bisher bei den Krankheiten war?....
Damit würden viele Könige benötigt, die die gesamte Nacht von Mensch zu Mensch geht.... Aragorn... Seren... Gelíefed?... Hm.. Legolas.... Elfwine? ...
Auch von ihm habe ich schon länger nichts mehr gehört, irgendwie ist mir momentan dessen Storyline abhandengekommen... ich müsste nachlesen, aber.. wo steckt er im Moment?
Für heute in aller Kürze
Liebe Grüße - Silia
Jetzt kommt Seren ins Spiel, ihre Rolle war zwar bisher immer wieder angedeutet worden, aber welche Rolle sie tatsächlich spielten würde konnte man höchstens ahnen. Würde sie wirklich heilen können?
Dass sie es kann, wäre jetzt in diesem Kapitel geklärt, doch bleibt die Frage der Menge. Gut.. mit einem Feuer und dem Verbrennen von Athelas würden viele Menschen (Nazgûl-Verseuchte, ich weiß es klingt nicht besonders attraktiv, aber meiner Meinung nach treffend) gleichzeitig den Duft (?) von Athelas einatmen können. Aber wie soll die Heilung vonstatten gehen? - Handauflegen durch die Könige? - so wie es bisher bei den Krankheiten war?....
Damit würden viele Könige benötigt, die die gesamte Nacht von Mensch zu Mensch geht.... Aragorn... Seren... Gelíefed?... Hm.. Legolas.... Elfwine? ...
Auch von ihm habe ich schon länger nichts mehr gehört, irgendwie ist mir momentan dessen Storyline abhandengekommen... ich müsste nachlesen, aber.. wo steckt er im Moment?
Für heute in aller Kürze
Liebe Grüße - Silia
Antwort von phazonshark
Moin - und einmal mehr vielen Dank für dein Review! :-)
Ah... "Heiler und Geister" bildet so eine Art Vater-Tochter-Duologie mit dem Nachfolge-Kapitel, in dem deine berechtigten Zweifel bezüglich der Heilung aufgegriffen werden, uhm... Hoffentlich zufriedenstellend. Also wie du schon sagst, mit herkömmlichen Methoden ist da in der kurzen Zeit nix zu machen und der Versuch, der dann unternommen wird, ist daher ein wenig... Weiter hergeholt. Das Chap ist ja bereits online, also will ich da nicht so viel brabbeln. ;-)
Elfwine ist am Ende des Lothíriel-Kapitels aufgewacht, besagte Szene spielt aber am 26. Oktober, somit einen Tag nach den gegenwärtigen Ereignissen in Dunharg. Im Augenblick schläft er also noch. Seine Storyline wird sehr bald wieder aufgenommen und knüpft dann auch direkt an Istari 1 an, also... Wir sehen, wie und warum er die Ferne Welt verlassen hat, bevor wir sehen, wie er die Situation in Rohan beeinflusst.
Naaa gut. Ich glaube, viel mehr kann ich nicht sagen. :-)
Ah... "Heiler und Geister" bildet so eine Art Vater-Tochter-Duologie mit dem Nachfolge-Kapitel, in dem deine berechtigten Zweifel bezüglich der Heilung aufgegriffen werden, uhm... Hoffentlich zufriedenstellend. Also wie du schon sagst, mit herkömmlichen Methoden ist da in der kurzen Zeit nix zu machen und der Versuch, der dann unternommen wird, ist daher ein wenig... Weiter hergeholt. Das Chap ist ja bereits online, also will ich da nicht so viel brabbeln. ;-)
Elfwine ist am Ende des Lothíriel-Kapitels aufgewacht, besagte Szene spielt aber am 26. Oktober, somit einen Tag nach den gegenwärtigen Ereignissen in Dunharg. Im Augenblick schläft er also noch. Seine Storyline wird sehr bald wieder aufgenommen und knüpft dann auch direkt an Istari 1 an, also... Wir sehen, wie und warum er die Ferne Welt verlassen hat, bevor wir sehen, wie er die Situation in Rohan beeinflusst.
Naaa gut. Ich glaube, viel mehr kann ich nicht sagen. :-)
Papagei (anonymer Nutzer)
Hi phazonshark,
ich wollte Dich nur wissen lassen, das ich immer noch mitlese und hoffe, das motiviert Dich ein wenig.
Allerdings ist es wie vermutet schwierig sich immer wieder in Teile der Geschichte reinzufinden.
Vermutlich muß ich sie nochmal komplett lesen, wenn Sie fertig ist, um Sie richtig zu genießen und zu würdigen.
Nur Fragen habe ich im Moment.
Dyre hatte ich begriffen ... dachte ich! Nach den letzten Kaps. ist mir aber wieder einiges unklar.
Sie hört 'alle 6 Stimmen' im Traum?? Hm... mal rechnen: 9 Ringgeister-1(Eowyns Wandschmuck)=8.
Also bisher hatte ich vermutet Dyre wäre eine Art Verschmelzung mit dem Ringeist eingegangen, dh. er ist in Ihr oder ist Sie --> 8-1=7. Würde 50% meines Problems lösen.
Ähnlich geht es mir mit Faramir. Den hast Du da einfach aus dem Hut geholt (eigentlich aus dem schwarzen Loch), und nun bekriegt er einen anderen Ringgeist - schon seit einem Jahr?? Sind die eigentlich schon vor so langen Zeit in das Loch gestürzt? Ist Faramier also auch so was wie Dyre?
Fragen Fragen Fragen aber genau das macht Deine Storry ja so interessant und ich vermute mal, das wird sich sowieso klären in 10-15 Kap. ;-)
Gruß der Papagei
ich wollte Dich nur wissen lassen, das ich immer noch mitlese und hoffe, das motiviert Dich ein wenig.
Allerdings ist es wie vermutet schwierig sich immer wieder in Teile der Geschichte reinzufinden.
Vermutlich muß ich sie nochmal komplett lesen, wenn Sie fertig ist, um Sie richtig zu genießen und zu würdigen.
Nur Fragen habe ich im Moment.
Dyre hatte ich begriffen ... dachte ich! Nach den letzten Kaps. ist mir aber wieder einiges unklar.
Sie hört 'alle 6 Stimmen' im Traum?? Hm... mal rechnen: 9 Ringgeister-1(Eowyns Wandschmuck)=8.
Also bisher hatte ich vermutet Dyre wäre eine Art Verschmelzung mit dem Ringeist eingegangen, dh. er ist in Ihr oder ist Sie --> 8-1=7. Würde 50% meines Problems lösen.
Ähnlich geht es mir mit Faramir. Den hast Du da einfach aus dem Hut geholt (eigentlich aus dem schwarzen Loch), und nun bekriegt er einen anderen Ringgeist - schon seit einem Jahr?? Sind die eigentlich schon vor so langen Zeit in das Loch gestürzt? Ist Faramier also auch so was wie Dyre?
Fragen Fragen Fragen aber genau das macht Deine Storry ja so interessant und ich vermute mal, das wird sich sowieso klären in 10-15 Kap. ;-)
Gruß der Papagei
Antwort von phazonshark
Moin!
Erst einmal vielen Dank für die Rückmeldung, ich freu mich immer, wenn jemand den Sprung in den zweiten Teil macht. :-) Dass es leider nur so langsam weitergeht, liegt gar nicht mal so viel an der Motivation, die ist wirklich jedes Mal da, wenn ich über Istari nachdenke. Aber zugegeben, ich bin auch nur ein Mensch und klar, wenn ich weiß, die Geschichte wird "live" mitgelesen, dann ist das schon nochmal ein zusätzlicher Antrieb. Wobei ihr euch aber auch nicht zum Kommentieren zwingen sollt, nur um die Story am Leben zu erhalten - das muss ich schon allein schaffen. ;-)
Zu deinen Fragen:
=> Ich weiß nicht mehr, was ich mir bei "sechs Stimmen" dachte. Ich setze es mal auf sieben hoch, denn deine Rechnung stimmt eigentlich genau so: 9 Geister minus der Hexenkönig und minus Dyre selbst, die praktisch identisch mit dem Ringgeist ist, also eine Person in einem Körper. Vielleicht hatte ich Faramir nicht mitgezählt, weil er schweigend am Bett sitzt. Aber es ist trotzdem verwirrend, also... Sieben. Alles klar. :-)
=> Was Faramir angeht, kann ich zumindest bestätigen, dass die Schlacht um Minas Morgul jetzt ein Jahr her ist. Zumindest für uns. Also Istari 1 und 2 liegen recht genau ein Jahr auseinander, wenn du vom Aufbruch der Sturmelben aus zählst. Was Faramir jetzt ist... Oh, ich würd's echt gern in den nächsten fünf Kapiteln erklären, nicht in 15, aber ich bin noch nicht sicher, in welcher Reihenfolge ich zwischen den Storylines hin- und herschneide. Ich kann versprechen, dass es lange vor Ende des zweiten Teils sein wird, also es ist jetzt kein zentrales Rätsel oder so. Nur ein sehr seltsames.
Aukay, wie immer: Wenn noch irgendetwas unklar ist, einfach melden. Nochmal vielen Dank und auf denn! :-)
Erst einmal vielen Dank für die Rückmeldung, ich freu mich immer, wenn jemand den Sprung in den zweiten Teil macht. :-) Dass es leider nur so langsam weitergeht, liegt gar nicht mal so viel an der Motivation, die ist wirklich jedes Mal da, wenn ich über Istari nachdenke. Aber zugegeben, ich bin auch nur ein Mensch und klar, wenn ich weiß, die Geschichte wird "live" mitgelesen, dann ist das schon nochmal ein zusätzlicher Antrieb. Wobei ihr euch aber auch nicht zum Kommentieren zwingen sollt, nur um die Story am Leben zu erhalten - das muss ich schon allein schaffen. ;-)
Zu deinen Fragen:
=> Ich weiß nicht mehr, was ich mir bei "sechs Stimmen" dachte. Ich setze es mal auf sieben hoch, denn deine Rechnung stimmt eigentlich genau so: 9 Geister minus der Hexenkönig und minus Dyre selbst, die praktisch identisch mit dem Ringgeist ist, also eine Person in einem Körper. Vielleicht hatte ich Faramir nicht mitgezählt, weil er schweigend am Bett sitzt. Aber es ist trotzdem verwirrend, also... Sieben. Alles klar. :-)
=> Was Faramir angeht, kann ich zumindest bestätigen, dass die Schlacht um Minas Morgul jetzt ein Jahr her ist. Zumindest für uns. Also Istari 1 und 2 liegen recht genau ein Jahr auseinander, wenn du vom Aufbruch der Sturmelben aus zählst. Was Faramir jetzt ist... Oh, ich würd's echt gern in den nächsten fünf Kapiteln erklären, nicht in 15, aber ich bin noch nicht sicher, in welcher Reihenfolge ich zwischen den Storylines hin- und herschneide. Ich kann versprechen, dass es lange vor Ende des zweiten Teils sein wird, also es ist jetzt kein zentrales Rätsel oder so. Nur ein sehr seltsames.
Aukay, wie immer: Wenn noch irgendetwas unklar ist, einfach melden. Nochmal vielen Dank und auf denn! :-)
Silia
Hallo phazonshark
Kapitel 11 ist ein sowohl verwirrendes, als auch klärendes Kapitel... und zum Schluss wieder mit etlichen Fragezeichen. Insgesamt habe ich zudem noch eine Bemerkung zu machen, dazu muss ich etwas weit ausholen, um dann mit einem Bogen wieder zurückzukommen... so als Bummerang-Effekt...
Zunächst... Faramir hat mich daran erinnert, ist zwar weit hergeholt, aber trotzdem ist ausgerechnet er der Auslöser...
Wir haben von Faramir schon ewig lange nichts gehört, ebenso von vielen anderen auch nicht, die wir bereits halb in der Geschichte vergessen haben... oder beiseitegeschoben, weil Istari 2 ja „eine andere Geschichte“ ist. Ich denke in diesem Moment neben Faramir noch an die anderen Elben des ersten Teils... Aearon, Fán..(sie sind in irgenein Loch gefallen/gesprungen... scheint irgendwie sinnlos). oder auch .... die Istari an sich....
Tja.... und hier erinnere ich mich an meine Aufsätze in der Schule und vor allem an einen Kommentar einer Lehrerin auf meine, meiner Meinung nach gelungenen Arbeit: „Themaverfehlung – in deinem Aufsatz handelt nur 30 % davon von dem Thema, das in der Überschrift benannt ist!“
Schockiert?
Ich frage mich nämlich genau in diesem Moment, worauf du hinaus willst, denn ich glaube nicht, dass deine Geschichte den Überbegriff Istari hätte, wenn du keinen Bogen spanntest. Deshalb.... Faramir... Er taucht wieder auf. Er wird als der Gefallene bezeichnet.. der Gefallene... ein Nazgul-Erbe?
Befallen vom Nazgûl war Eowyn....
wieso jetzt Faramir?
Die Istari.... waren Faramir und Eowyn nicht in der Nähe von Alatar? - Welche Geschehnisse gab es da, die uns noch nicht bekannt sind?
Was ist aus Alatar und den Orks geworden? (Auch wenn ich die Orks nicht mag.. irgendwie fehlen sie plötzlich, nachdem sie in Istari 1 so eine große Rolle gespielt haben)
Kommt Faramir tatsächlich mit einer Armee von Nazgul-verseuchten Leuten? - wird die Gefahr für Minas Tirith damit nicht noch größer?
Die Feuer.... dass Rohan und Gondor zusammen kämpfen sollen...
Soviel mal umfassend, und verzeih, dass ich diesmal nicht die Detail der Szenen kommentiere.
Liebe Grüße - Silia
Kapitel 11 ist ein sowohl verwirrendes, als auch klärendes Kapitel... und zum Schluss wieder mit etlichen Fragezeichen. Insgesamt habe ich zudem noch eine Bemerkung zu machen, dazu muss ich etwas weit ausholen, um dann mit einem Bogen wieder zurückzukommen... so als Bummerang-Effekt...
Zunächst... Faramir hat mich daran erinnert, ist zwar weit hergeholt, aber trotzdem ist ausgerechnet er der Auslöser...
Wir haben von Faramir schon ewig lange nichts gehört, ebenso von vielen anderen auch nicht, die wir bereits halb in der Geschichte vergessen haben... oder beiseitegeschoben, weil Istari 2 ja „eine andere Geschichte“ ist. Ich denke in diesem Moment neben Faramir noch an die anderen Elben des ersten Teils... Aearon, Fán..(sie sind in irgenein Loch gefallen/gesprungen... scheint irgendwie sinnlos). oder auch .... die Istari an sich....
Tja.... und hier erinnere ich mich an meine Aufsätze in der Schule und vor allem an einen Kommentar einer Lehrerin auf meine, meiner Meinung nach gelungenen Arbeit: „Themaverfehlung – in deinem Aufsatz handelt nur 30 % davon von dem Thema, das in der Überschrift benannt ist!“
Schockiert?
Ich frage mich nämlich genau in diesem Moment, worauf du hinaus willst, denn ich glaube nicht, dass deine Geschichte den Überbegriff Istari hätte, wenn du keinen Bogen spanntest. Deshalb.... Faramir... Er taucht wieder auf. Er wird als der Gefallene bezeichnet.. der Gefallene... ein Nazgul-Erbe?
Befallen vom Nazgûl war Eowyn....
wieso jetzt Faramir?
Die Istari.... waren Faramir und Eowyn nicht in der Nähe von Alatar? - Welche Geschehnisse gab es da, die uns noch nicht bekannt sind?
Was ist aus Alatar und den Orks geworden? (Auch wenn ich die Orks nicht mag.. irgendwie fehlen sie plötzlich, nachdem sie in Istari 1 so eine große Rolle gespielt haben)
Kommt Faramir tatsächlich mit einer Armee von Nazgul-verseuchten Leuten? - wird die Gefahr für Minas Tirith damit nicht noch größer?
Die Feuer.... dass Rohan und Gondor zusammen kämpfen sollen...
Soviel mal umfassend, und verzeih, dass ich diesmal nicht die Detail der Szenen kommentiere.
Liebe Grüße - Silia
Antwort von phazonshark
Hi Silia! - Auch hier natürlich nochmal vielen Dank. :-) Ich hatte dir ja nun schon per Mail geantwortet, aber da du mit den pausierenden Storylines eine wichtige Sache ansprichst, wollte ich, wie gesagt, nochmal einen Post auf dem Blog machen. Daher an alle, die sich das Gleiche fragen: "Storylines in Istari 2", ein Beitrag vom 3. Oktober, geht auf das Thema so ein bisschen ein. Nichts, was man unbedingt wissen muss, der komplette Blog ist optional, aber vielleicht trotzdem ein klein wenig erleuchtend. ;-)
Fuin
Hallo!
Ich hab’s doch noch geschafft, endlich mal ein kleines Review zu tippen. Ist mir schon fast peinlich, wie lange das doch noch gedauert hat ...
Das Kapitel beginnt mit einer Rückblende. Cathal wacht auf, weil ihm jemand ein Messer an den Hals hält. Stelle ich mir recht unangenehm vor ... Gut, man weiß nicht wer ihn da grade bedroht. Mir ist auch erst klar geworden, dass es Lieg ist, als er das gesagt hat. Obwohl ich mir das auch schon hätte auffallen können, als er von Dyre redet ...
Wurde das eigentlich schon mal irgendwo erwähnt, dass Lieg und Cathal sich kennen? Hat mich jedenfalls überrascht.
Sie beide wollen den Krieg nicht. Weiß man ja. Fünf Monate später konnten sie leider immer noch nichts dran ändern.
„Dass wir Familie sind.“ Wohl wahr. Aber ob das jetzt noch so leicht ist für die Leute, sich dran zu erinnern? Wenn es das wäre, wäre es wohl einfacher gewesen, den Krieg zu beenden.
Cathal sagt, dass Dyre verloren ist. Lieg ist so schlau und wiederholt das, was Cathal vorher gesagt hat. Das wird ihn wohl zum nachdenken gebracht haben.
Lieg sucht also Dyre und kann/will nicht glauben, dass man ihr nicht helfen kann. Dyre ist aber nicht mehr seine ‚Familie’, meine ich. Sie ist nicht mehr sie selbst, sie würde ihn wohl kaum auch so nennen.
Lieg hatte sie da aber noch nicht gesehen, oder? Vielleicht hätte er anders gedacht, wenn er sie in letzter Zeit getroffen hätte. Oder ... nee eigentlich doch nicht. Es ist nicht naiv zu glauben, man könnte jemandem helfen, der einem nahe steht, obwohl es eigentlich nicht so ist. Eher bewundernswert, dass er noch um sie kämpfen will.
Eins noch zu der Szene, was mir als Pferdebesitzerin gegen den Strich geht:
„Hufgetrampel“! Also wirklich, Pferde trampeln doch nicht, sie fliegen :P Ne mal im Ernst, meistens liest man „Hufgetrappel“. Klingt auch besser, finde ich. Aber ich bin ja auch vorbelastet ;)
„Gelíefed trat neben ihn ins Freie. »Geht es Euch gut?«, fragte er leise.
»Ja«, hörte Cathal sich antworten. »Ich… Ich hatte nur vergessen, wie schön sie ist.«
Die Weiße Stadt… Meine Stadt…“
Das finde ich ziemlich traurig und berührend ... Die Weiße Stadt ist eigentlich nur richtig weiß, weil Schnee draufliegt. Und Cathal liebt sie trotzdem noch. Ich glaube, wenn ich so lange in meiner Stadt bleiben müsste, Krieg führen würde und da nicht rauskönnte, weil vor meinem Haus nazgûlbefallene Leute stehen, würde ich sie hassen ...
@Trinkwasserproblem: Dass die Vorräte knapp werde ist klar und dass das ein ernstes Problem ist, ist noch klarer. Aber zumindest für das Wasser könnte man sich doch Abhilfe schaffen, indem man Schnee schmilzt. Da scheint ja im Moment genug von da zu sein. Außer natürlich, der Schnee wäre auch verseucht, aber das scheint mir ... unsinnig.
»Irgendetwas an mir«, begann Cathal hastig, »schützt das Hauptquartier vor den Nazgûl. Aber der Rest der Stadt…?«
Weil Cathal nur über das Hauptquartier bestimmen kann und über den Rest Kauko regiert, habe ich das richtig verstanden?
„Wenn das Morgul-Gift Euch berührt«, begann er, »ob durch geschwärztes Wasser oder durch die Klingen, mit denen mein Volk aufbrach…“
Hatte ich ganz vergessen, dass die Hasharin das waren! Klar, dass Gelíefed sich schuldig fühlt und sich lieber nicht ansehen will, was er da verbrochen hat.
Cathal soll die kranken Flüchtlinge in die Stadt lassen, die im Gegensatz zu der Armee in Rohan nicht angreifen wollen. Geléfed ist sich sicher, dass es keine Falle ist.
Er will aber nicht verraten, warum, weil er einem Nazgûl sein Wort gegeben hat. Na, der steht zu seinen Prinzipien. In der Situation würde ich drüber nachdenken, ob man einen Feind nicht verraten kann ...
Wie auch immer, Cathal bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als Gelíefed zu vertrauen, weil der einfach mehr über die Nazgûl weiß, als er selbst.
Er will aber trotzdem erst mal mit dem Nazgûl persönlich treffen, der anscheinend in dem Mädchen mit der grünen Schleife steckt. Der Diener geht darauf ein und sagt ihm, dass er sich auf der Rath Dínen mit dem Nagûl treffen soll.
Das ist natürlich ein gruseliger Ort für ein treffen mit einem Geist ...
Dann geht’s rüber zu Dyre ...
Der Traum, den sie hat, schien mir zu erst etwas seltsam. Verwirrt. Aber mir wär trotzdem zuerst gar nicht aufgefallen, dass es ein Traum war. Und das lag nicht mal daran, dass du am Anfang geschrieben hast, sie würde aufwachen, sondern daran, dass es so richtig passte. Sie ist reichlich übergeschnappt, bzw. nicht wirklich sie, sondern das, was sie jetzt ist. Sie schmeckt kein Blut mehr, was für mich bedeutet, dass sie überhaupt kein Mensch mehr ist. Sie hört die Stimmen der Nazgûl. Und zwar nicht nur die von „ihrem“ Nazgûl, sondern gleich von allen.
Und außerdem denkt sie zwischendurch an Lieg. Also doch noch ein bisschen was menschliches und Erinnerungen an ihr früheres Leben. Gibt sie ihm die Schuld daran, was mit ihr passiert ist. Ich denke, ja. Und irgendwie auch nicht. Er ist noch so was wie an Anker in der Wirklichkeit für sie.
Pilindiel ist nur „jemand der wirklich hier ist“. Und ich glaube, wenn man den Kopf voller Nazgûl hat, ist das egal. Nicht, weil die Nazgûl unwirklich sind sondern irgendwo auf einer anderen Stufe der Realität ... Klingt das jetzt merkwürdig?
Dann wacht Dyre noch mal auf. Am Ende von dem Traum glaube ich, dass das eigentlich gar kein Traum war. Pilindiel hat sie geweckt, weil sie von ihr befreit werden will. Und Dyre will, das Pilindiel sie dafür tötet. Sie will immer noch sterben.
Sie befreit sie, obwohl Pilindiel meint, es wäre eine Frechheit, um den Tod zu bitten. Ich fragte mich, ob das was sie darüber sagt, dass sie an nichts schuld ist, was der Nazgûl getan hat, ihr hilft ... befreit hat sie Pilindiel wohl, weil es um Lieg geht ...
Lieg trifft sich währenddessen mit Maersian.
Ich hätte gedacht, dass der irgendwas Schlimmes vorhat. Hatte er ja am Ende auch, nur in anderer Form, als ich da erwartet hätte. Er hat erkannt, dass er am Tod seines Sohnes selbst schuld ist, weil er den Krieg nicht beendet hat. – Hat er Recht mit.
Er will sich entschuldigen, was meiner Meinung nach zu spät kommt, bzw. mir auch etwas falsch erscheint. Für Krieg gibt es keine Entschuldigung, egal aus welchen Gründen er geführt wird.
Dann bringt sich Maersian um. Ich weiß nicht, ob man Selbstmord „nachvollziehbar“ nennen kann, aber nach allem was passiert ist ... Ein wenig feige, könnte man in seiner Situation das auch nennen. Er weiß nicht, wohn er fliehen soll, weiß, dass er nichts mehr gutmachen kann und nimmt den einzigen Weg, der noch übrig ist ... Hm.
Auf jeden Fall hast du es hier geschafft, dass er mir Leid tut. Obwohl ich ihn vorher so überhaupt nicht leiden konnte. Andererseits war ich auch froh, dass er mit dem Dolch nicht Lieg erstochen hat.
Tja, das hat ja kurz danach dann Legolas erledigt -.-
Dann greift die Nazgûlarmee an. Können die jetzt durch das Tor durchbrechen, weil es Lieg grade schlecht geht? Oder vertausche ich da grade irgendwas?
Pilindiel taucht auch auf. Leider zu spät ...
In dem Gewirr wollen Ádfýr und Seren Lieg helfen. Das werden die schon schaffen, hab ich mir gedacht. Dass er von einem Pfeil getroffen wird ist natürlich mies. Aber wenn’s schon schlimm kommt, dann wenigstens richtig. Das scheint mir bei Istari reichlich oft zu passieren und deshalb war ich darüber jetzt nicht so wirklich erstaunt ...
Lieg will Dyre noch mal sehen. Find ich schön, irgendwie. Und sehr traurig.
Legolas geht zu dem Nazgûl und berichtet ihm, dass Lieg tot ist. Dafür soll er Pilindiel und die anderen Elben ich Ruhe lassen. Glaube ich nicht, dass er sich dran hält ...
Anscheinend hat Aragorn inzwischen die Rohirrim dazu gebracht, ihm zu folgen, weil das Lager vom Gärtner jetzt auch angegriffen wird.
„Legolas hob den Verband, der sein Gärtnerauge abdeckte“ ... also ich weiß nicht, ich finde „Gärtnerauge“ klingt so unfreiwillig komisch. Das Wort hat zwar seine Berechtigung, aber ich muss mir da jemanden vorstellen, der sich putzige bunte Blumen anguckt ;)
Dyre ist zu Lieg gegangen. Also musste sie gar keiner holen, sie ist von selbst gekommen.
Ist sie in dem Moment wieder ein bisschen mehr sie selbst? Sie scheint ja schon betroffen zu sein von dem, was sie da sieht.
Und Lieg weiß doch, dass er ihr nicht helfen konnte. Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn er sie früher gefunden hätte?
Als sie feststellt, dass die Rohirrim verloren haben, springt die Handlung wieder nach Gondor ...
„Wenn wir ihn erst einmal ins Hauptquartier bringen, hatte er gesagt, dann wird es nie wieder vor ihm sicher sein.“
Wenn Cathal Kauko einmal reinlässt, kommt er immer rein. Da hat das Sinn, ihn woanders gefangen zu halten.
Der Soldat schlägt vor, Kauko zu töten. Auch das hätte Sinn, ja. Aber was Ithal dazu denkt natürlich auch. Kann man ein Menschenleben opfern, wenn man vielen anderen damit hilft? Also ich möchte nicht in dieser Situation stecken ...
Cathal sitzt neben einer Statue von Minalcar. Das ist doch der, der die Argonath gebaut hat? Sitzt Cathal deshalb genau da? Weil er sich dort an die guten alten Zeiten erinnern kann?
Die Kranken bekämpfen sich also nicht wahllos, sondern da sind zwei verschiedene Nazgûl am Werk. Ich war davon ausgegangen, dass es nur einer ist.
Gelíefed warnt ihn vor dem treffen mit dem Nazgûl. Diesmal sagt er, Cathal würde ihm nicht glauben und deshalb würde er ihm nicht das verraten, was er weiß.
Dafür hat er die Idee, man könnte Minas Tirith auch durch die Tunnel verlassen, die irgendwann mal Drúedain gebaut haben. Das hätte ihm ja auch ruhig früher einfallen können.
Hm, also, mich überzeugen diese Tunnel grade nicht so. Sind die Drúedain nicht so ein kleines Völkchen, das im Wald wohnt? Warum sollten die denn Tunnel bauen? Das scheint mir nicht so sinnvoll ...
Jedenfalls, diese Tunnel führen durch das Weiße Gebirge. Dort liegt doch auch Gelíefeds Stadt irgendwo. Warum gehen die denn nicht da hin? Oder habe ich irgendwas verdrängt und die Stadt gibt’s gar nicht mehr? O.o da fällt mir nämlich auch nach schärfstem Nachdenken nicht zu ein. Über die Stadt weiß doch kaum jemand etwas. Wenn man da hingehen würde, wäre man erst mal in Sicherheit. Oder will Gelíefed sie da raus halten? Wäre auch nachvollziehbar.
Tja, dann kommt Gelíefed darauf, dass Kauko ein Erbe ist. Ithal hat jetzt die Kacke am Dampfen, wenn ich das so sagen darf.
Vor dem Hintergrund wäre es wahrscheinlich doch besser gewesen, Kauko zu töten ...
Der Raum in dem Kauko ist ... Den gab’s schon mal. War da nicht mal Ádfýr drin?
„Nicht einmal in Rohan würde man einen König in einen Kerker sperren.“
Ach, echt nicht?
Kauko scheint Gelíefed gut zu kennen. Jedenfalls kennt er seinen Namen. Und vielleicht ist dieser doch nicht ganz so nett, wie er tut? Glaube ich aber eher nicht.
Kauko sagt, Faramir hätte sich mit einem Nazgûl verbündet. Das findet Ithal natürlich gar nicht lustig und überlegt nun doch ernsthafter, ob er Kauko töten soll.
Damit, dass Faramir in Minas Morgul nicht gestorben ist, hat er auf jeden Fall recht.
Dass Ithal ihn am Ende doch angreift, war wohl so ziemlich das schlechteste, was da passieren konnte.
Dann wieder nach Rohan.
Die Diener wollen Dyre töten. Warum eigentlich? Die haben doch beide was mit dem Nazgûl zu tun? Greifen den jetzt seine eigenen Diener an?
Dyre kämpft gegen die Diener, um nicht Selbstmord zu begehen wie Maersian.
Damit, dass ihr Opfer ihr Leben ist, hat sie wohl recht, die Arme ...
Oh, Lieg hat Legolas darum gebeten, ihn zu verletzen. Wenn Legolas doch nicht die ganze Zeit für den Nazgûl gearbeitet hat, versöhnt mich das wieder etwas mit ihm.
Das ist wieder das „Er ist gestorben, wo er hätte leben können“.
Trotzdem geht’s Lieg nicht eben gut ... Während Lieg stirbt, kämpft Dyre gegen die Diener. Sie tut das auch für ihn, oder? Jedenfalls will ich das glauben. Wäre irgendwie ... schöner.
Das mit Legolas war so geplant, dass Àdfýr hinterher die Wunde heilt. Aber da der jetzt auch fort ist, ist der Plan wohl fehlgeschlagen.
Dafür erledigt Legolas jetzt auch die Erben des Nazgûls. Ich hatte mir das spektakulärer vorgestellt, wie der Nazgûl stirbt, aber die Szene war trotzdem nicht schlecht.
Dyre lässt die Diener dann einschlafen. Na das ist doch ein ziemlich seltenes Ende für so eine Schlacht, wenn die Feinde auf einmal einschlafen. Aber hätte Legolas den Nazgûl nicht schon früher töten können? Da, wo er erkennt, dass die anderen beiden auch Erben sind? Dadurch hätte er so einige Leben retten können, denke ich.
Die Sache mit Bradychwyr und Lieg finde ich sehr berührend und traurig, wie eigentlich alles, was in diesem Kapitel mit Lieg zu tun hat. Dass Bradychwyr ihn hochträgt zu dem Feuer, das die ganze Zeit immer seine Aufgabe gewesen war ... Und dass er Dyre vorher noch mal gesehen hat, die ihm anscheinend endlich verziehen hat, dass er sie für das Feuer alleine gelassen hat.
„Und als Līeg starb, glaubte er, von Feuer zu Feuer zu reisen, das Gebirge entlang, gemeinsam mit dem Licht.“
Oh mein Gott, mit dem Satz hast du’s echt geschafft, dass ich richtig angefangen hab zu heulen. Und jetzt hab ich grade auch schon wieder Tränen in den Augen. So ein schöner und trauriger Satz ...
Ich mochte Lieg, aber trotzdem fand ich die Szene super. Das war ein gutes Ende für ihn, finde ich.
Cathal und Gelíefed können in Minas Tirith Ithal auch nicht mehr helfen. Dieser hat es vorher noch geschafft, Kauko zu töten. Am Ende bittet Er Cathal noch, das Tor zu öffnen, bevor er auch stirbt.
Schade um ihn, aber irgendwie konnte mich sein Tod nach Liegs nicht mehr so richtig berühren ...
Cathal ist demnach ziemlich fertig, als er zur Rath Dínen hoch geht. (Das ist aber jetzt auch ziemlich gemein, den jetzt auch noch auf einen Friedhof zu schicken!)
Jetzt vertraut er erst mal niemandem mehr, obwohl Ithal ihn vorher noch gebeten hat, jemandem zu glauben. Wem konnte er allerdings nicht mehr sagen ...
Und der Nazgûl ist auch nicht da.
Dafür aber etwas, mit dem er ganz bestimmt nicht gerechnet hat: Das Leuchtfeuer von Minas Tirith nämlich. Dann hat Lieg doch auch noch was bewirkt mit dem Anzünden des Feuers. Er hat also seine Lebensaufgabe praktisch erfüllt.
Und natürlich denkt Cathal dann grade an die Begegnung mit ihm ... Ob das jetzt realistisch ist, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall passt es richtig gut in die Geschichte.
Und Cathal bekommt wieder neue Hoffnung, und entscheidet sich dafür nach Rohan zu gehen. Das war die richtige Entscheidung, würde ich sagen.
Dann lässt er auch noch das Tor öffnen. Also ich muss sagen, ich war ja immer noch nicht so ganz überzeugt davon, dass das eine gute Idee ist ...
Die Kranken brauchen wieder seine Erlaubnis, um reinzukommen. Diesmal aber wirklich die von Cathal, weil er hat doch jetzt wo Kauko tot ist, den Befehl über Minas Tirith für sich alleine. Aber der Nazgûldiener hält auch vor seinem Sohn an. – Weil die Stadt auch den Menschen gehört, die in ihr wohnen?
Cathal stellt auch fest, dass die Menschen immer noch eine Familie sind, auch wenn sie die Krankheit haben ... Dafür, dass man sich vorher nicht vor das Tor trauen konnte, ist das aber auch eine teilweise seltsame Erkenntnis, auch wenn sie wahr ist.
„Er lag auf dem Boden, das eine Bein hatte sich am Sattel eines Pferdes verfangen.“
Ähem ... Entschuldige, aber darf ich noch eine pferdebezogene Besserwisserei von mir geben? – Der Fuß verfängt sich im Steigbügel.
Na ja, wie auch immer ;)
Cathal sieht Faramir und ich glaube, er weiß, dass Ithal gemeint hat, er sollte ihm vertrauen.
Tja, am Ende kam dann irgendwie ein großes „WTF?“. Das Mädchen mit der grünen Schleife ist Faramir???
Also das erscheint mir etwas komisch. Mit dem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden ...
Also hat Faramir zusammen mit einem Ringgeist im Körper von dem Mädchen Minas Tirith verteidigt? Hmhm. Nachdem er in dieses Loch gefallen ist, hat er den Körper gekriegt, oder? Komisch.
Aber früher haben doch schon andere Leute über dieses Mädchen geredet, oder? Elfwine hat sie glaube ich einmal erwähnt.
Hm. Also am Ende stellst du mich vor ein ziemlich fettes Fragezeichen. Vielleicht wird sich das ja noch klären. Insgesamt fand ich das Kapitel aber trotzdem toll, ein gelungener Abschluss für das erste Drittel. Wie du sagst, wenn ich im nachhinein an das Kapitel denke, dann fällt mir zuerst Lieg ein, ganz eindeutig.
Das Review ist diesmal aber wirklich seehr lang geworden, obwohl ich versucht habe, mich kurz zu fassen. Na ja, ich hoffe mal, du kannst trotzdem was damit anfangen ;)
Also dann mal, bis denne =)
LG, Fuin
Ich hab’s doch noch geschafft, endlich mal ein kleines Review zu tippen. Ist mir schon fast peinlich, wie lange das doch noch gedauert hat ...
Das Kapitel beginnt mit einer Rückblende. Cathal wacht auf, weil ihm jemand ein Messer an den Hals hält. Stelle ich mir recht unangenehm vor ... Gut, man weiß nicht wer ihn da grade bedroht. Mir ist auch erst klar geworden, dass es Lieg ist, als er das gesagt hat. Obwohl ich mir das auch schon hätte auffallen können, als er von Dyre redet ...
Wurde das eigentlich schon mal irgendwo erwähnt, dass Lieg und Cathal sich kennen? Hat mich jedenfalls überrascht.
Sie beide wollen den Krieg nicht. Weiß man ja. Fünf Monate später konnten sie leider immer noch nichts dran ändern.
„Dass wir Familie sind.“ Wohl wahr. Aber ob das jetzt noch so leicht ist für die Leute, sich dran zu erinnern? Wenn es das wäre, wäre es wohl einfacher gewesen, den Krieg zu beenden.
Cathal sagt, dass Dyre verloren ist. Lieg ist so schlau und wiederholt das, was Cathal vorher gesagt hat. Das wird ihn wohl zum nachdenken gebracht haben.
Lieg sucht also Dyre und kann/will nicht glauben, dass man ihr nicht helfen kann. Dyre ist aber nicht mehr seine ‚Familie’, meine ich. Sie ist nicht mehr sie selbst, sie würde ihn wohl kaum auch so nennen.
Lieg hatte sie da aber noch nicht gesehen, oder? Vielleicht hätte er anders gedacht, wenn er sie in letzter Zeit getroffen hätte. Oder ... nee eigentlich doch nicht. Es ist nicht naiv zu glauben, man könnte jemandem helfen, der einem nahe steht, obwohl es eigentlich nicht so ist. Eher bewundernswert, dass er noch um sie kämpfen will.
Eins noch zu der Szene, was mir als Pferdebesitzerin gegen den Strich geht:
„Hufgetrampel“! Also wirklich, Pferde trampeln doch nicht, sie fliegen :P Ne mal im Ernst, meistens liest man „Hufgetrappel“. Klingt auch besser, finde ich. Aber ich bin ja auch vorbelastet ;)
„Gelíefed trat neben ihn ins Freie. »Geht es Euch gut?«, fragte er leise.
»Ja«, hörte Cathal sich antworten. »Ich… Ich hatte nur vergessen, wie schön sie ist.«
Die Weiße Stadt… Meine Stadt…“
Das finde ich ziemlich traurig und berührend ... Die Weiße Stadt ist eigentlich nur richtig weiß, weil Schnee draufliegt. Und Cathal liebt sie trotzdem noch. Ich glaube, wenn ich so lange in meiner Stadt bleiben müsste, Krieg führen würde und da nicht rauskönnte, weil vor meinem Haus nazgûlbefallene Leute stehen, würde ich sie hassen ...
@Trinkwasserproblem: Dass die Vorräte knapp werde ist klar und dass das ein ernstes Problem ist, ist noch klarer. Aber zumindest für das Wasser könnte man sich doch Abhilfe schaffen, indem man Schnee schmilzt. Da scheint ja im Moment genug von da zu sein. Außer natürlich, der Schnee wäre auch verseucht, aber das scheint mir ... unsinnig.
»Irgendetwas an mir«, begann Cathal hastig, »schützt das Hauptquartier vor den Nazgûl. Aber der Rest der Stadt…?«
Weil Cathal nur über das Hauptquartier bestimmen kann und über den Rest Kauko regiert, habe ich das richtig verstanden?
„Wenn das Morgul-Gift Euch berührt«, begann er, »ob durch geschwärztes Wasser oder durch die Klingen, mit denen mein Volk aufbrach…“
Hatte ich ganz vergessen, dass die Hasharin das waren! Klar, dass Gelíefed sich schuldig fühlt und sich lieber nicht ansehen will, was er da verbrochen hat.
Cathal soll die kranken Flüchtlinge in die Stadt lassen, die im Gegensatz zu der Armee in Rohan nicht angreifen wollen. Geléfed ist sich sicher, dass es keine Falle ist.
Er will aber nicht verraten, warum, weil er einem Nazgûl sein Wort gegeben hat. Na, der steht zu seinen Prinzipien. In der Situation würde ich drüber nachdenken, ob man einen Feind nicht verraten kann ...
Wie auch immer, Cathal bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als Gelíefed zu vertrauen, weil der einfach mehr über die Nazgûl weiß, als er selbst.
Er will aber trotzdem erst mal mit dem Nazgûl persönlich treffen, der anscheinend in dem Mädchen mit der grünen Schleife steckt. Der Diener geht darauf ein und sagt ihm, dass er sich auf der Rath Dínen mit dem Nagûl treffen soll.
Das ist natürlich ein gruseliger Ort für ein treffen mit einem Geist ...
Dann geht’s rüber zu Dyre ...
Der Traum, den sie hat, schien mir zu erst etwas seltsam. Verwirrt. Aber mir wär trotzdem zuerst gar nicht aufgefallen, dass es ein Traum war. Und das lag nicht mal daran, dass du am Anfang geschrieben hast, sie würde aufwachen, sondern daran, dass es so richtig passte. Sie ist reichlich übergeschnappt, bzw. nicht wirklich sie, sondern das, was sie jetzt ist. Sie schmeckt kein Blut mehr, was für mich bedeutet, dass sie überhaupt kein Mensch mehr ist. Sie hört die Stimmen der Nazgûl. Und zwar nicht nur die von „ihrem“ Nazgûl, sondern gleich von allen.
Und außerdem denkt sie zwischendurch an Lieg. Also doch noch ein bisschen was menschliches und Erinnerungen an ihr früheres Leben. Gibt sie ihm die Schuld daran, was mit ihr passiert ist. Ich denke, ja. Und irgendwie auch nicht. Er ist noch so was wie an Anker in der Wirklichkeit für sie.
Pilindiel ist nur „jemand der wirklich hier ist“. Und ich glaube, wenn man den Kopf voller Nazgûl hat, ist das egal. Nicht, weil die Nazgûl unwirklich sind sondern irgendwo auf einer anderen Stufe der Realität ... Klingt das jetzt merkwürdig?
Dann wacht Dyre noch mal auf. Am Ende von dem Traum glaube ich, dass das eigentlich gar kein Traum war. Pilindiel hat sie geweckt, weil sie von ihr befreit werden will. Und Dyre will, das Pilindiel sie dafür tötet. Sie will immer noch sterben.
Sie befreit sie, obwohl Pilindiel meint, es wäre eine Frechheit, um den Tod zu bitten. Ich fragte mich, ob das was sie darüber sagt, dass sie an nichts schuld ist, was der Nazgûl getan hat, ihr hilft ... befreit hat sie Pilindiel wohl, weil es um Lieg geht ...
Lieg trifft sich währenddessen mit Maersian.
Ich hätte gedacht, dass der irgendwas Schlimmes vorhat. Hatte er ja am Ende auch, nur in anderer Form, als ich da erwartet hätte. Er hat erkannt, dass er am Tod seines Sohnes selbst schuld ist, weil er den Krieg nicht beendet hat. – Hat er Recht mit.
Er will sich entschuldigen, was meiner Meinung nach zu spät kommt, bzw. mir auch etwas falsch erscheint. Für Krieg gibt es keine Entschuldigung, egal aus welchen Gründen er geführt wird.
Dann bringt sich Maersian um. Ich weiß nicht, ob man Selbstmord „nachvollziehbar“ nennen kann, aber nach allem was passiert ist ... Ein wenig feige, könnte man in seiner Situation das auch nennen. Er weiß nicht, wohn er fliehen soll, weiß, dass er nichts mehr gutmachen kann und nimmt den einzigen Weg, der noch übrig ist ... Hm.
Auf jeden Fall hast du es hier geschafft, dass er mir Leid tut. Obwohl ich ihn vorher so überhaupt nicht leiden konnte. Andererseits war ich auch froh, dass er mit dem Dolch nicht Lieg erstochen hat.
Tja, das hat ja kurz danach dann Legolas erledigt -.-
Dann greift die Nazgûlarmee an. Können die jetzt durch das Tor durchbrechen, weil es Lieg grade schlecht geht? Oder vertausche ich da grade irgendwas?
Pilindiel taucht auch auf. Leider zu spät ...
In dem Gewirr wollen Ádfýr und Seren Lieg helfen. Das werden die schon schaffen, hab ich mir gedacht. Dass er von einem Pfeil getroffen wird ist natürlich mies. Aber wenn’s schon schlimm kommt, dann wenigstens richtig. Das scheint mir bei Istari reichlich oft zu passieren und deshalb war ich darüber jetzt nicht so wirklich erstaunt ...
Lieg will Dyre noch mal sehen. Find ich schön, irgendwie. Und sehr traurig.
Legolas geht zu dem Nazgûl und berichtet ihm, dass Lieg tot ist. Dafür soll er Pilindiel und die anderen Elben ich Ruhe lassen. Glaube ich nicht, dass er sich dran hält ...
Anscheinend hat Aragorn inzwischen die Rohirrim dazu gebracht, ihm zu folgen, weil das Lager vom Gärtner jetzt auch angegriffen wird.
„Legolas hob den Verband, der sein Gärtnerauge abdeckte“ ... also ich weiß nicht, ich finde „Gärtnerauge“ klingt so unfreiwillig komisch. Das Wort hat zwar seine Berechtigung, aber ich muss mir da jemanden vorstellen, der sich putzige bunte Blumen anguckt ;)
Dyre ist zu Lieg gegangen. Also musste sie gar keiner holen, sie ist von selbst gekommen.
Ist sie in dem Moment wieder ein bisschen mehr sie selbst? Sie scheint ja schon betroffen zu sein von dem, was sie da sieht.
Und Lieg weiß doch, dass er ihr nicht helfen konnte. Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn er sie früher gefunden hätte?
Als sie feststellt, dass die Rohirrim verloren haben, springt die Handlung wieder nach Gondor ...
„Wenn wir ihn erst einmal ins Hauptquartier bringen, hatte er gesagt, dann wird es nie wieder vor ihm sicher sein.“
Wenn Cathal Kauko einmal reinlässt, kommt er immer rein. Da hat das Sinn, ihn woanders gefangen zu halten.
Der Soldat schlägt vor, Kauko zu töten. Auch das hätte Sinn, ja. Aber was Ithal dazu denkt natürlich auch. Kann man ein Menschenleben opfern, wenn man vielen anderen damit hilft? Also ich möchte nicht in dieser Situation stecken ...
Cathal sitzt neben einer Statue von Minalcar. Das ist doch der, der die Argonath gebaut hat? Sitzt Cathal deshalb genau da? Weil er sich dort an die guten alten Zeiten erinnern kann?
Die Kranken bekämpfen sich also nicht wahllos, sondern da sind zwei verschiedene Nazgûl am Werk. Ich war davon ausgegangen, dass es nur einer ist.
Gelíefed warnt ihn vor dem treffen mit dem Nazgûl. Diesmal sagt er, Cathal würde ihm nicht glauben und deshalb würde er ihm nicht das verraten, was er weiß.
Dafür hat er die Idee, man könnte Minas Tirith auch durch die Tunnel verlassen, die irgendwann mal Drúedain gebaut haben. Das hätte ihm ja auch ruhig früher einfallen können.
Hm, also, mich überzeugen diese Tunnel grade nicht so. Sind die Drúedain nicht so ein kleines Völkchen, das im Wald wohnt? Warum sollten die denn Tunnel bauen? Das scheint mir nicht so sinnvoll ...
Jedenfalls, diese Tunnel führen durch das Weiße Gebirge. Dort liegt doch auch Gelíefeds Stadt irgendwo. Warum gehen die denn nicht da hin? Oder habe ich irgendwas verdrängt und die Stadt gibt’s gar nicht mehr? O.o da fällt mir nämlich auch nach schärfstem Nachdenken nicht zu ein. Über die Stadt weiß doch kaum jemand etwas. Wenn man da hingehen würde, wäre man erst mal in Sicherheit. Oder will Gelíefed sie da raus halten? Wäre auch nachvollziehbar.
Tja, dann kommt Gelíefed darauf, dass Kauko ein Erbe ist. Ithal hat jetzt die Kacke am Dampfen, wenn ich das so sagen darf.
Vor dem Hintergrund wäre es wahrscheinlich doch besser gewesen, Kauko zu töten ...
Der Raum in dem Kauko ist ... Den gab’s schon mal. War da nicht mal Ádfýr drin?
„Nicht einmal in Rohan würde man einen König in einen Kerker sperren.“
Ach, echt nicht?
Kauko scheint Gelíefed gut zu kennen. Jedenfalls kennt er seinen Namen. Und vielleicht ist dieser doch nicht ganz so nett, wie er tut? Glaube ich aber eher nicht.
Kauko sagt, Faramir hätte sich mit einem Nazgûl verbündet. Das findet Ithal natürlich gar nicht lustig und überlegt nun doch ernsthafter, ob er Kauko töten soll.
Damit, dass Faramir in Minas Morgul nicht gestorben ist, hat er auf jeden Fall recht.
Dass Ithal ihn am Ende doch angreift, war wohl so ziemlich das schlechteste, was da passieren konnte.
Dann wieder nach Rohan.
Die Diener wollen Dyre töten. Warum eigentlich? Die haben doch beide was mit dem Nazgûl zu tun? Greifen den jetzt seine eigenen Diener an?
Dyre kämpft gegen die Diener, um nicht Selbstmord zu begehen wie Maersian.
Damit, dass ihr Opfer ihr Leben ist, hat sie wohl recht, die Arme ...
Oh, Lieg hat Legolas darum gebeten, ihn zu verletzen. Wenn Legolas doch nicht die ganze Zeit für den Nazgûl gearbeitet hat, versöhnt mich das wieder etwas mit ihm.
Das ist wieder das „Er ist gestorben, wo er hätte leben können“.
Trotzdem geht’s Lieg nicht eben gut ... Während Lieg stirbt, kämpft Dyre gegen die Diener. Sie tut das auch für ihn, oder? Jedenfalls will ich das glauben. Wäre irgendwie ... schöner.
Das mit Legolas war so geplant, dass Àdfýr hinterher die Wunde heilt. Aber da der jetzt auch fort ist, ist der Plan wohl fehlgeschlagen.
Dafür erledigt Legolas jetzt auch die Erben des Nazgûls. Ich hatte mir das spektakulärer vorgestellt, wie der Nazgûl stirbt, aber die Szene war trotzdem nicht schlecht.
Dyre lässt die Diener dann einschlafen. Na das ist doch ein ziemlich seltenes Ende für so eine Schlacht, wenn die Feinde auf einmal einschlafen. Aber hätte Legolas den Nazgûl nicht schon früher töten können? Da, wo er erkennt, dass die anderen beiden auch Erben sind? Dadurch hätte er so einige Leben retten können, denke ich.
Die Sache mit Bradychwyr und Lieg finde ich sehr berührend und traurig, wie eigentlich alles, was in diesem Kapitel mit Lieg zu tun hat. Dass Bradychwyr ihn hochträgt zu dem Feuer, das die ganze Zeit immer seine Aufgabe gewesen war ... Und dass er Dyre vorher noch mal gesehen hat, die ihm anscheinend endlich verziehen hat, dass er sie für das Feuer alleine gelassen hat.
„Und als Līeg starb, glaubte er, von Feuer zu Feuer zu reisen, das Gebirge entlang, gemeinsam mit dem Licht.“
Oh mein Gott, mit dem Satz hast du’s echt geschafft, dass ich richtig angefangen hab zu heulen. Und jetzt hab ich grade auch schon wieder Tränen in den Augen. So ein schöner und trauriger Satz ...
Ich mochte Lieg, aber trotzdem fand ich die Szene super. Das war ein gutes Ende für ihn, finde ich.
Cathal und Gelíefed können in Minas Tirith Ithal auch nicht mehr helfen. Dieser hat es vorher noch geschafft, Kauko zu töten. Am Ende bittet Er Cathal noch, das Tor zu öffnen, bevor er auch stirbt.
Schade um ihn, aber irgendwie konnte mich sein Tod nach Liegs nicht mehr so richtig berühren ...
Cathal ist demnach ziemlich fertig, als er zur Rath Dínen hoch geht. (Das ist aber jetzt auch ziemlich gemein, den jetzt auch noch auf einen Friedhof zu schicken!)
Jetzt vertraut er erst mal niemandem mehr, obwohl Ithal ihn vorher noch gebeten hat, jemandem zu glauben. Wem konnte er allerdings nicht mehr sagen ...
Und der Nazgûl ist auch nicht da.
Dafür aber etwas, mit dem er ganz bestimmt nicht gerechnet hat: Das Leuchtfeuer von Minas Tirith nämlich. Dann hat Lieg doch auch noch was bewirkt mit dem Anzünden des Feuers. Er hat also seine Lebensaufgabe praktisch erfüllt.
Und natürlich denkt Cathal dann grade an die Begegnung mit ihm ... Ob das jetzt realistisch ist, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall passt es richtig gut in die Geschichte.
Und Cathal bekommt wieder neue Hoffnung, und entscheidet sich dafür nach Rohan zu gehen. Das war die richtige Entscheidung, würde ich sagen.
Dann lässt er auch noch das Tor öffnen. Also ich muss sagen, ich war ja immer noch nicht so ganz überzeugt davon, dass das eine gute Idee ist ...
Die Kranken brauchen wieder seine Erlaubnis, um reinzukommen. Diesmal aber wirklich die von Cathal, weil er hat doch jetzt wo Kauko tot ist, den Befehl über Minas Tirith für sich alleine. Aber der Nazgûldiener hält auch vor seinem Sohn an. – Weil die Stadt auch den Menschen gehört, die in ihr wohnen?
Cathal stellt auch fest, dass die Menschen immer noch eine Familie sind, auch wenn sie die Krankheit haben ... Dafür, dass man sich vorher nicht vor das Tor trauen konnte, ist das aber auch eine teilweise seltsame Erkenntnis, auch wenn sie wahr ist.
„Er lag auf dem Boden, das eine Bein hatte sich am Sattel eines Pferdes verfangen.“
Ähem ... Entschuldige, aber darf ich noch eine pferdebezogene Besserwisserei von mir geben? – Der Fuß verfängt sich im Steigbügel.
Na ja, wie auch immer ;)
Cathal sieht Faramir und ich glaube, er weiß, dass Ithal gemeint hat, er sollte ihm vertrauen.
Tja, am Ende kam dann irgendwie ein großes „WTF?“. Das Mädchen mit der grünen Schleife ist Faramir???
Also das erscheint mir etwas komisch. Mit dem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden ...
Also hat Faramir zusammen mit einem Ringgeist im Körper von dem Mädchen Minas Tirith verteidigt? Hmhm. Nachdem er in dieses Loch gefallen ist, hat er den Körper gekriegt, oder? Komisch.
Aber früher haben doch schon andere Leute über dieses Mädchen geredet, oder? Elfwine hat sie glaube ich einmal erwähnt.
Hm. Also am Ende stellst du mich vor ein ziemlich fettes Fragezeichen. Vielleicht wird sich das ja noch klären. Insgesamt fand ich das Kapitel aber trotzdem toll, ein gelungener Abschluss für das erste Drittel. Wie du sagst, wenn ich im nachhinein an das Kapitel denke, dann fällt mir zuerst Lieg ein, ganz eindeutig.
Das Review ist diesmal aber wirklich seehr lang geworden, obwohl ich versucht habe, mich kurz zu fassen. Na ja, ich hoffe mal, du kannst trotzdem was damit anfangen ;)
Also dann mal, bis denne =)
LG, Fuin
Antwort von phazonshark
Hi Fuin!
Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass meine Antworten noch langsamer kommen als meine Kapitel – ich weiß nicht, wieso. In deinem Fall hab ich manchmal Zweifel, ob ich deinem Aufwand wirklich gerecht werden kann (mit Antworten UND mit Kapiteln), denn du steckst da wirklich eine Mühe und eine Begeisterung rein, die... Ja, einfach irrsinnig schön zu lesen ist. Und klar ist es hilfreich, keine Fragel, und nicht nur in Pferde-Angelegenheiten ;-)
Die RÜCKBLENDE war mit die letzte Szene, die ich für das Kapitel geschrieben hab, und fühlt sich entsprechend wohl auch etwas 'nachträglich' an. Dass Lieg und Cathal sich mal über den Weg gelaufen sind, war also eine spontane Sache. *hust* Ich wollte, dass die drei Hauptcharaktere des Kapitels (also auch Dyre) einmal am Anfang und einmal am Ende (mit den Leuchtfeuern) verknüpft werden. Die Sache mit der gemeinsamen Vergangenheit war etwas, auf das Feael mich in einem Review zu Istari 1 hingewiesen hat, und dass ich hier zumindest angerissen haben wollte, denn... Mit all den Verknüpfungen und den gemeinsamen Hintergründen und der Symbolik der Leuchtfeuer passte es ganz gut ins Kapitel, fand ich.
Was PFERDE betrifft: Ich gelobe Besserung und wollte nicht respektlos klingen. ;-) Ich bin wirklich schrecklich, wenn es um das Einbinden von Tieren in die Handlung geht, weshalb ich ja auch laufend die Gestaltwandler-Karte spiele und meine Adler in Menschen verwandle. ;-)
MINAS TIRITH IM SCHNEE: Ich mochte das Bild auch, zumal es mir dann auch geholfen hat, in all den Verstrickungen wieder zu verstehen, wer Cathal eigentlich ist und was ihm diese Stadt bedeutet. Seit »Ernte den Sturm« ist das ja ein wenig in den Hintergrund gerraten. Was das Trinkwasserproblem angeht, hatte ich beim Schreiben definitiv einen Aussetzer. Argh. Also ich könnte tatsächlich sagen, dass der Schnee auch nur vergifteter Regen ist, aber... Das ist irgendwie nicht sehr malerisch und leicht abstoßend. Ich überleg mir was. ;-)
Der WÄCHTER-SCHUTZ, den Cathal dem Hauptquartier gibt … Ja, du beschreibst es eigentlich ziemlich genau und so, wie ich mir das gedacht hatte. Ich hatte da noch ein paar mehr Gedanken parat, aber letzlich dient die ganze Mechanik ja nur dazu, ihn an einen interessanten Ort zu bringen und ist im Detail nicht wirklich wichtig. Mein Ansatz bei dieser Wächter-Sache war, dass einige Orte einen inhärenten Schutz haben, der sich noch verstärkt, wenn ein Wächter sie beansprucht. Also Dunharg mit dem Geisterberg, der Raum der Federn und Splitter, … Das sind schon leicht magische Orte und leichter zu verteidigen als eine Großstadt.
DYRES TRAUM: Ich hatte da vernichtendes Feedback erwartet, weil ich es ja erstmals wirklich drauf angelegt hatte, zu verwirren. Aber wie du schon sagst, Dyre ist nunmal so seltsam in ihrer Wahrnehmung, dass ich das irgendwie einbringen wollte. Auch um deutlich zu machen, wie groß ihr Opfer eigentlich ist, also welches Leben sie erdulden wird, um den anderen Menschen zu helfen. Das doppelte Aufwachen ist etwas, das Joss Whedon in »Firefly« einmal mit River Tam gemacht hat, die so ein bisschen das Vorbild von Dyre ist. Also die Szene, in der Dyre die angreifende Armee aufhält, orientiert sich leicht daran, bzw. dem Film »Serenity«. Wobei die Sache hier auch viel über ihre Beziehung zu Lieg läuft. Hm... Du beschreibst wirklich gut, wie zerrissen sie davor ist, sehr cool zu lesen. Danke! :-)
MAERSIAN hatte es etwas schwer bei euch, jah … ;-) Insofern ist es schön, dass du ihm noch ein wenig Sympathie entgegen bringen konntest, obwohl er sich extrem viel Mist geleistet hat. Ich mochte ihn wirklich als Charakter, er war sehr einfach zu schreiben, weil er im Kern dieser irrsinnig ehrenvolle Mann ist, der im Krieg einfach nicht funktioniert hat. Er war komplett in seinem Feldzug gefangen, aber er hatte eben auch diesen Moment im Flashback, wo er darauf bestanden hat, Lieg persönlich zum Leuchtfeuer zu begleiten, weil es das ist, was sich gehört. Sein Selbstmord am Ende ist dann einerseits eine Entschuldigung, gleichzeitig aber auch eine Flucht – Maersian macht das genaue Gegenteil von dem, was Dyre macht, weil er nicht die gleiche Kraft hat. Hm... Klingt kitschig. Ist es wohl irgendwo auch, auf eine gewisse Art. ;-)
ÁDFÝR IN GEFAHR – Ja, der Pfeil kam mir beim Schreiben fast ein wenig sehr aus dem Nichts und ist gemessen an den Neigungen dieser Geschichte wohl wirklich nicht überraschend, ächem … Ich hab mit dem Problem gekämpft, dass die Gefährten ja irgendeinen Plan gehabt haben müssen, um Lieg auch wieder zu heilen, dieser Plan aber nicht gelingen durfte, weil ein geheilter Lieg die Leuchtfeuer auch am nächsten Tag hätte anzünden können, was nicht sehr... Dramatisch ist. Ächem. Aber Ádfýr ist nicht tot, zu Beginn des nächsten Kapitels jedenfalls nicht, als Adler hat er ja auch eine gewisse Widerstandskraft.
Die DRÚEDAIN-TUNNEL: Ja, das hätte Gelíefed tatsächlich früher erwähnen können. Zumal wenigstens das tatsächlich eines der Dinge ist, die ich seit »Ernte den Sturm« im Kopf hatte. Und zudem hätte die Sache noch etwas mehr Setup gebraucht, um nicht ganz so aus dem Nichts zu kommen – wobei wir ja schon vorher Tunnel gesehen haben, die vom Gebirge her nach Minas Tirith führen, ah... Und auch nach Noelani. Goldrichtig, ich hab sehr breit gegrinst, als ich das gelesen hab, vor allem weil du ganz richtig vermutest, dass Gelíefed es vielleicht nicht so gern hat, eine Armee von Gondorianern dicht an seiner Stadt vorbeizuführen. Ah... Zu den Drúedain: Ich brauchte eine Erklärung dafür, warum es keine Tunnel nach Süden, also nach Gondor geben würde, weil das ja dann nicht halb so brisant wäre, also dachte ich an die Drúedain als Schöpfer der Tunnel. Ich hoffe, das verträgt sich einigermaßen mit ihrer Gegenwart, denn heute sind sie ja wirklich Waldbewohner. Aber von ihrer Statur her und den steinernen Statuen nach zu urteilen, die sie bei Dunharg errichtet haben, dachte ich, ich könnte Tunnel vielleicht so gerade eben rechtfertigen … *hust*
Die KAUKO-SZENE, bzw. die Szene mit dem Nazgûl, der Kauko kontrolliert, war ursprünglich anders gedacht: Der Nazgûl hätte Ithal provoziert, in dem er ihm eröffnet, dass Faramir ein Ringgeist geworden ist. Aber ist ein so absurder Gedanke, dass die Szene »on-screen« nicht funktioniert hat und ich mir den Faramir-Moment lieber fürs Ende aufgehoben habe. Ah... Und stimmt, Ádfýr war tatsächlich im Raum der Federn und Splitter, auch das eine dieser Verknüpfungen, die ich zwischen beiden Storylines herstellen wollte. Ebenso die Sache mit dem eingesperrten König, jah. :-) Was Gelíefed angeht, wissen wir ja nun längst, dass Gelíefed ein guter Kerl ist, aber... Kauko hat schon völlig Recht, dass wir nicht einmal seinen wirklichen Namen kennen und dass Gelíefed Gondor vielleicht nur so lange beschützen wird, wie Gondor nicht zur Gefahr für Noelani und die Hasharin wird.
LIEGS TOD... Viel kann ich nicht sagen, ich hab mich wirklich gefreut, dass die Szene und dieses Ende seiner Geschichte für dich funktioniert hat, zumal ich mich mit diesen Dingen immer etwas schwer tue. Beziehungsweise sie sehr kalt und knapp hinter mich bringe und den Charakteren dann nicht wirklich gerecht werde. Was Lieg angeht, mochte ich ihn wirklich, hatte aber einfach keine Aufgabe für ihn, sobald sein Leuchtfeuer erst brennen würde. Seine Geschichte (und fast Istari als Ganzes) begann damit, dass er das Feuer nicht anzünden konnte, und dass er es nun schafft, war einfach das passendste Ende, das ich ihm geben konnte. Auch wenn's... Nicht schön ist. Aber Lieg hat irrsinnig viel bewirkt, in seinen Kapiteln, und ich hoffe, dass man die großen Ereignisse, die folgen werden, immer noch mit ihm verbinden wird.
FARAMIR und das Schleifenmädchen sind nach wie vor zwei unterschiedliche Personen, keine Sorge. Es ist seltsam, aber nicht derart seltsam. ;-) Ah... Faramir ist ein Geist. Das ist es praktisch, was bei seinem Sturz mit ihm geschehen ist. Im nächsten Kapitel gibt es da noch keine Fortsetzung zu, aber die Sache mit Aearon und Fán und Radagast und Éowyn... Das wird definitiv sehr bald aufgelöst. Und ist ein wenig wahnsinnig. Aber es erklärt sehr viel. Es steht ja praktisch immer aus, dass Fán ganz am Anfang von Istari eine irrsinnige Angst vor Aearon gehabt und ihn mit dem Blutozean in Verbindung gebracht hat und... Das kommt jetzt. Und ich hoffe, es funktioniert. Weia.
Aukay, das wäre so das, was mir einfällt... Das nächste Kapitel steht in den Startlöchern, allerdings mehr weil es ein Nachspiel zu »Eis und Feuer« ist, und noch nicht wirklich der Auftakt zum nächsten Arc. Ich hoffe trotzdem, ich kann von meinen anderen Sachen ein wenig mehr Zeit für Istari abzweigen, denn... Njah, es ist meine Lieblingsgeschichte, auch wenn man das an meinem Tempo nicht immer so merkt, und ich hasse es, dass ihr da immer so warten müsst. Ah... Also: Vielen Dank für dein Review! :-)
Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass meine Antworten noch langsamer kommen als meine Kapitel – ich weiß nicht, wieso. In deinem Fall hab ich manchmal Zweifel, ob ich deinem Aufwand wirklich gerecht werden kann (mit Antworten UND mit Kapiteln), denn du steckst da wirklich eine Mühe und eine Begeisterung rein, die... Ja, einfach irrsinnig schön zu lesen ist. Und klar ist es hilfreich, keine Fragel, und nicht nur in Pferde-Angelegenheiten ;-)
Die RÜCKBLENDE war mit die letzte Szene, die ich für das Kapitel geschrieben hab, und fühlt sich entsprechend wohl auch etwas 'nachträglich' an. Dass Lieg und Cathal sich mal über den Weg gelaufen sind, war also eine spontane Sache. *hust* Ich wollte, dass die drei Hauptcharaktere des Kapitels (also auch Dyre) einmal am Anfang und einmal am Ende (mit den Leuchtfeuern) verknüpft werden. Die Sache mit der gemeinsamen Vergangenheit war etwas, auf das Feael mich in einem Review zu Istari 1 hingewiesen hat, und dass ich hier zumindest angerissen haben wollte, denn... Mit all den Verknüpfungen und den gemeinsamen Hintergründen und der Symbolik der Leuchtfeuer passte es ganz gut ins Kapitel, fand ich.
Was PFERDE betrifft: Ich gelobe Besserung und wollte nicht respektlos klingen. ;-) Ich bin wirklich schrecklich, wenn es um das Einbinden von Tieren in die Handlung geht, weshalb ich ja auch laufend die Gestaltwandler-Karte spiele und meine Adler in Menschen verwandle. ;-)
MINAS TIRITH IM SCHNEE: Ich mochte das Bild auch, zumal es mir dann auch geholfen hat, in all den Verstrickungen wieder zu verstehen, wer Cathal eigentlich ist und was ihm diese Stadt bedeutet. Seit »Ernte den Sturm« ist das ja ein wenig in den Hintergrund gerraten. Was das Trinkwasserproblem angeht, hatte ich beim Schreiben definitiv einen Aussetzer. Argh. Also ich könnte tatsächlich sagen, dass der Schnee auch nur vergifteter Regen ist, aber... Das ist irgendwie nicht sehr malerisch und leicht abstoßend. Ich überleg mir was. ;-)
Der WÄCHTER-SCHUTZ, den Cathal dem Hauptquartier gibt … Ja, du beschreibst es eigentlich ziemlich genau und so, wie ich mir das gedacht hatte. Ich hatte da noch ein paar mehr Gedanken parat, aber letzlich dient die ganze Mechanik ja nur dazu, ihn an einen interessanten Ort zu bringen und ist im Detail nicht wirklich wichtig. Mein Ansatz bei dieser Wächter-Sache war, dass einige Orte einen inhärenten Schutz haben, der sich noch verstärkt, wenn ein Wächter sie beansprucht. Also Dunharg mit dem Geisterberg, der Raum der Federn und Splitter, … Das sind schon leicht magische Orte und leichter zu verteidigen als eine Großstadt.
DYRES TRAUM: Ich hatte da vernichtendes Feedback erwartet, weil ich es ja erstmals wirklich drauf angelegt hatte, zu verwirren. Aber wie du schon sagst, Dyre ist nunmal so seltsam in ihrer Wahrnehmung, dass ich das irgendwie einbringen wollte. Auch um deutlich zu machen, wie groß ihr Opfer eigentlich ist, also welches Leben sie erdulden wird, um den anderen Menschen zu helfen. Das doppelte Aufwachen ist etwas, das Joss Whedon in »Firefly« einmal mit River Tam gemacht hat, die so ein bisschen das Vorbild von Dyre ist. Also die Szene, in der Dyre die angreifende Armee aufhält, orientiert sich leicht daran, bzw. dem Film »Serenity«. Wobei die Sache hier auch viel über ihre Beziehung zu Lieg läuft. Hm... Du beschreibst wirklich gut, wie zerrissen sie davor ist, sehr cool zu lesen. Danke! :-)
MAERSIAN hatte es etwas schwer bei euch, jah … ;-) Insofern ist es schön, dass du ihm noch ein wenig Sympathie entgegen bringen konntest, obwohl er sich extrem viel Mist geleistet hat. Ich mochte ihn wirklich als Charakter, er war sehr einfach zu schreiben, weil er im Kern dieser irrsinnig ehrenvolle Mann ist, der im Krieg einfach nicht funktioniert hat. Er war komplett in seinem Feldzug gefangen, aber er hatte eben auch diesen Moment im Flashback, wo er darauf bestanden hat, Lieg persönlich zum Leuchtfeuer zu begleiten, weil es das ist, was sich gehört. Sein Selbstmord am Ende ist dann einerseits eine Entschuldigung, gleichzeitig aber auch eine Flucht – Maersian macht das genaue Gegenteil von dem, was Dyre macht, weil er nicht die gleiche Kraft hat. Hm... Klingt kitschig. Ist es wohl irgendwo auch, auf eine gewisse Art. ;-)
ÁDFÝR IN GEFAHR – Ja, der Pfeil kam mir beim Schreiben fast ein wenig sehr aus dem Nichts und ist gemessen an den Neigungen dieser Geschichte wohl wirklich nicht überraschend, ächem … Ich hab mit dem Problem gekämpft, dass die Gefährten ja irgendeinen Plan gehabt haben müssen, um Lieg auch wieder zu heilen, dieser Plan aber nicht gelingen durfte, weil ein geheilter Lieg die Leuchtfeuer auch am nächsten Tag hätte anzünden können, was nicht sehr... Dramatisch ist. Ächem. Aber Ádfýr ist nicht tot, zu Beginn des nächsten Kapitels jedenfalls nicht, als Adler hat er ja auch eine gewisse Widerstandskraft.
Die DRÚEDAIN-TUNNEL: Ja, das hätte Gelíefed tatsächlich früher erwähnen können. Zumal wenigstens das tatsächlich eines der Dinge ist, die ich seit »Ernte den Sturm« im Kopf hatte. Und zudem hätte die Sache noch etwas mehr Setup gebraucht, um nicht ganz so aus dem Nichts zu kommen – wobei wir ja schon vorher Tunnel gesehen haben, die vom Gebirge her nach Minas Tirith führen, ah... Und auch nach Noelani. Goldrichtig, ich hab sehr breit gegrinst, als ich das gelesen hab, vor allem weil du ganz richtig vermutest, dass Gelíefed es vielleicht nicht so gern hat, eine Armee von Gondorianern dicht an seiner Stadt vorbeizuführen. Ah... Zu den Drúedain: Ich brauchte eine Erklärung dafür, warum es keine Tunnel nach Süden, also nach Gondor geben würde, weil das ja dann nicht halb so brisant wäre, also dachte ich an die Drúedain als Schöpfer der Tunnel. Ich hoffe, das verträgt sich einigermaßen mit ihrer Gegenwart, denn heute sind sie ja wirklich Waldbewohner. Aber von ihrer Statur her und den steinernen Statuen nach zu urteilen, die sie bei Dunharg errichtet haben, dachte ich, ich könnte Tunnel vielleicht so gerade eben rechtfertigen … *hust*
Die KAUKO-SZENE, bzw. die Szene mit dem Nazgûl, der Kauko kontrolliert, war ursprünglich anders gedacht: Der Nazgûl hätte Ithal provoziert, in dem er ihm eröffnet, dass Faramir ein Ringgeist geworden ist. Aber ist ein so absurder Gedanke, dass die Szene »on-screen« nicht funktioniert hat und ich mir den Faramir-Moment lieber fürs Ende aufgehoben habe. Ah... Und stimmt, Ádfýr war tatsächlich im Raum der Federn und Splitter, auch das eine dieser Verknüpfungen, die ich zwischen beiden Storylines herstellen wollte. Ebenso die Sache mit dem eingesperrten König, jah. :-) Was Gelíefed angeht, wissen wir ja nun längst, dass Gelíefed ein guter Kerl ist, aber... Kauko hat schon völlig Recht, dass wir nicht einmal seinen wirklichen Namen kennen und dass Gelíefed Gondor vielleicht nur so lange beschützen wird, wie Gondor nicht zur Gefahr für Noelani und die Hasharin wird.
LIEGS TOD... Viel kann ich nicht sagen, ich hab mich wirklich gefreut, dass die Szene und dieses Ende seiner Geschichte für dich funktioniert hat, zumal ich mich mit diesen Dingen immer etwas schwer tue. Beziehungsweise sie sehr kalt und knapp hinter mich bringe und den Charakteren dann nicht wirklich gerecht werde. Was Lieg angeht, mochte ich ihn wirklich, hatte aber einfach keine Aufgabe für ihn, sobald sein Leuchtfeuer erst brennen würde. Seine Geschichte (und fast Istari als Ganzes) begann damit, dass er das Feuer nicht anzünden konnte, und dass er es nun schafft, war einfach das passendste Ende, das ich ihm geben konnte. Auch wenn's... Nicht schön ist. Aber Lieg hat irrsinnig viel bewirkt, in seinen Kapiteln, und ich hoffe, dass man die großen Ereignisse, die folgen werden, immer noch mit ihm verbinden wird.
FARAMIR und das Schleifenmädchen sind nach wie vor zwei unterschiedliche Personen, keine Sorge. Es ist seltsam, aber nicht derart seltsam. ;-) Ah... Faramir ist ein Geist. Das ist es praktisch, was bei seinem Sturz mit ihm geschehen ist. Im nächsten Kapitel gibt es da noch keine Fortsetzung zu, aber die Sache mit Aearon und Fán und Radagast und Éowyn... Das wird definitiv sehr bald aufgelöst. Und ist ein wenig wahnsinnig. Aber es erklärt sehr viel. Es steht ja praktisch immer aus, dass Fán ganz am Anfang von Istari eine irrsinnige Angst vor Aearon gehabt und ihn mit dem Blutozean in Verbindung gebracht hat und... Das kommt jetzt. Und ich hoffe, es funktioniert. Weia.
Aukay, das wäre so das, was mir einfällt... Das nächste Kapitel steht in den Startlöchern, allerdings mehr weil es ein Nachspiel zu »Eis und Feuer« ist, und noch nicht wirklich der Auftakt zum nächsten Arc. Ich hoffe trotzdem, ich kann von meinen anderen Sachen ein wenig mehr Zeit für Istari abzweigen, denn... Njah, es ist meine Lieblingsgeschichte, auch wenn man das an meinem Tempo nicht immer so merkt, und ich hasse es, dass ihr da immer so warten müsst. Ah... Also: Vielen Dank für dein Review! :-)
Silia
Hallo phazonshark
Schon gleich zu Anfang wieder eine etwas verwirrende Szene...nein, nicht die Szene an sich verwirrt mich, sondern.....
>>>>Ein Meer von Gestalten löste sich aus der Dunkelheit, gemeinsam mit dem Nordwind. Männer und Frauen, auch einige Kinder, die meisten waren in Lumpen gekleidet, andere trugen in der Kälte kaum mehr als ein paar Fetzen. Je näher sie kamen, desto mehr Farben gab die Nacht frei, und auf schmutzigen Wollhemden und bleicher Haut zeigten sich dunkelrote Flecken von angetrocknetem Blut.<<<<
Das soll eine Armeee von Nazgûl sein?- Mich erinnert das viel mehr an Flüchtlinge... zudem Kinder in einer Amee? - Naja unter einer Amee verstehe ich ein wenig anderes, mal sehen, wie du mit dem seltsamen Haufen eine Schlacht gewinnen willst...
Im ersten Moment dachte ich bei dem kindlichen Herrscher an Elfwine,,
Aber jetzt erwähnst du, dass es sich um einen Nazgul handelt. - um den Nazgulkönig, wie mir scheint. Nunja. In diesem Moment frage ich mich, was nun mit Elfwine ist,
Hm.... das Lesen des Kopfes der Namenlosen enttäuscht mich ein wenig... ich erwartete hier irgendetwas-.... nein, ich kann es nicht beschreiben, aber auf jeden Fall mehr und vielleicht einen „Durchbruch“ - eine wertvolle Information. ----- oder---- ich kapiers nur nicht, was ja auch möglich ist.
>>> Töte den Herrn von Dunharg <<< -- ich hatte mir mehrmals überlegt, wer das sein könnte, und ob dieser eine Rolle spielt, aber im Laufe dieses Kapitels kommt ja bereits die Lösung, Aragorn. Und das ist einleuchtend, dass den Nazgul Aragorn ein Dorn im Auge ist, schließlich hatte er... bzw. war er beteiligt, Sauron niederzuschlagen. Ja, in Wirklichkeit waren nicht die Hobbits die Gefahr, sondern Aragorn, der sie bekämpfen konnte (natürlich mit Hilfe vieler anderer) .... So lange Aragorn lebt, besteht die Gefahr, Möglichkeit, Hoffnung, dass die Nazgûl und ihre Helfer besiegt werden können (je nach Standpunkt aus gesehen)
Wie es aussieht, hat außer Maersian noch Legolas die Aufgabe? - Hm... ich persönlich zweifle noch daran, schließlich ist Aragorn nicht an der Nazgulkrankheit erkrankt... aber um wen handelt es sich dann? Und weshalb befreit er Pilindiel nicht? -
In Minas Tirith warten ebenfalls Nazgûls.....
Schon gleich zu Anfang wieder eine etwas verwirrende Szene...nein, nicht die Szene an sich verwirrt mich, sondern.....
>>>>Ein Meer von Gestalten löste sich aus der Dunkelheit, gemeinsam mit dem Nordwind. Männer und Frauen, auch einige Kinder, die meisten waren in Lumpen gekleidet, andere trugen in der Kälte kaum mehr als ein paar Fetzen. Je näher sie kamen, desto mehr Farben gab die Nacht frei, und auf schmutzigen Wollhemden und bleicher Haut zeigten sich dunkelrote Flecken von angetrocknetem Blut.<<<<
Das soll eine Armeee von Nazgûl sein?- Mich erinnert das viel mehr an Flüchtlinge... zudem Kinder in einer Amee? - Naja unter einer Amee verstehe ich ein wenig anderes, mal sehen, wie du mit dem seltsamen Haufen eine Schlacht gewinnen willst...
Im ersten Moment dachte ich bei dem kindlichen Herrscher an Elfwine,,
Aber jetzt erwähnst du, dass es sich um einen Nazgul handelt. - um den Nazgulkönig, wie mir scheint. Nunja. In diesem Moment frage ich mich, was nun mit Elfwine ist,
Hm.... das Lesen des Kopfes der Namenlosen enttäuscht mich ein wenig... ich erwartete hier irgendetwas-.... nein, ich kann es nicht beschreiben, aber auf jeden Fall mehr und vielleicht einen „Durchbruch“ - eine wertvolle Information. ----- oder---- ich kapiers nur nicht, was ja auch möglich ist.
>>> Töte den Herrn von Dunharg <<< -- ich hatte mir mehrmals überlegt, wer das sein könnte, und ob dieser eine Rolle spielt, aber im Laufe dieses Kapitels kommt ja bereits die Lösung, Aragorn. Und das ist einleuchtend, dass den Nazgul Aragorn ein Dorn im Auge ist, schließlich hatte er... bzw. war er beteiligt, Sauron niederzuschlagen. Ja, in Wirklichkeit waren nicht die Hobbits die Gefahr, sondern Aragorn, der sie bekämpfen konnte (natürlich mit Hilfe vieler anderer) .... So lange Aragorn lebt, besteht die Gefahr, Möglichkeit, Hoffnung, dass die Nazgûl und ihre Helfer besiegt werden können (je nach Standpunkt aus gesehen)
Wie es aussieht, hat außer Maersian noch Legolas die Aufgabe? - Hm... ich persönlich zweifle noch daran, schließlich ist Aragorn nicht an der Nazgulkrankheit erkrankt... aber um wen handelt es sich dann? Und weshalb befreit er Pilindiel nicht? -
In Minas Tirith warten ebenfalls Nazgûls.....
Antwort von phazonshark
Hi Silia!
Zuallererst vielen Dank für das Feedback! :-) Ah... Es fällt mir schwer, die "Stärke deiner Verwirrung" zu deuten. ;-) Ein bissel was davon erklärt das Kapitel eigentlich, andere Sachen deutet es an bzw. kommen dann im nächsten... Ich versuche mich einfach mal an hoffentlich brauchbaren Antworten:
Der "Herr von Dunharg" wird von Maersian und dem Gärtner als Lieg identifiziert, am Ende ihrer Szene. Aragorn ist zwar eine denkbare Alternative, Fuin sprach das ebenfalls an, aber nachdem im Laufe dieses Kapitels Ádfýr, Maersian, Pilindiel und der Nazgûl alle auf Lieg tippen, wäre es fies von mir, wenn es nicht Lieg ist. Aber klar: Ist etwas undeutlich. *hust*
Zudem hast du natürlich Recht, dass der Nazgûl es auch auf Aragorn abgesehen hat, Liegs Tod ist nur ein Mittel zum Zweck, um zu Aragorn und dessen Kindern durchzukommen. Ich fand "Wächter" als Begriff eigentlich ganz passend, Aragorn ist der König, Lieg ist sein Wächter.
Legolas hat Befehl, Lieg zu töten. Das sagt er zwar nicht selbst, aber Pilindiel formuliert am Ende ihrer Szene eine recht präzise Vermutung, die auch erklären würde, warum Legolas sie nicht befreit. Wenn du dir da nicht sicher bist, lies die Szene der beiden nochmal quer, aber das ist sonst auch etwas, das im nächsten Chap ohnehin nochmal eine andere Bedeutung bekommt, bzw. endgültig aufgelöst wird.
Das Lesen des Kopfes hat noch gar nicht stattgefunden. Oder habe ich dich falsch verstanden und du hattest nur gehofft, es hätte? In jedem Fall: Gelíefed äußert nur Vermutungen darüber, was sie finden könnten. Mangels Jishin konnten sie noch nicht suchen. Aber sobald es ihnen möglich ist, werden sie die Namenlose lesen und... Es gilt die übliche Faustregel: Ich würde euch den abgeschlagenen Kopf nicht immer wieder unter die Nase halten, wenn da nicht ordentlich was käme. Das wäre ja sonst mies. (Und geschmacklos, ächem. ;-))
Wenn die Nazgûl-Armee dich an Flüchtlinge erinnert, dann hab ich gesagt, was ich sagen wollte. "Armee" ist das Wort, das ihre Funktion rüberbringt, deshalb verwenden es alle, aber letztlich sind es fast schon fast wandelnde Tote... Wobei wir noch nicht herausgefunden haben, ob man diese Version vom Schwarzen Anhauch wirklich heilen kann, aber nachdem der Gärtner Seren offenbar für nicht ganz ungefährlich hält, könnte es einen Versuch wert sein...
Elfwine/Nuh... Nach dem Ende von "Im Westen nichts Neues" ist es vermutlich irritierend, dass der Faden nicht noch im ersten Arc wieder aufgenommen wird, jah... Ich musste ein wenig um Zeit und Fokus kämpfen, deshalb hab ich den Anfang der Nuh-Storyline zurückgestellt, wollte aber die Sache mit der Statuen-Zerstörung und dem abgesperrten Seegebiet trotzdem erklären. Das Ergebnis ist dann ein wenig halbgar, wird aber noch werden, denke ich. Ah, und wie du schon sagst, mit der Diener-Armee hat Nuh natürlich nichts zu tun.
Okay, ich... Entschuldige mich für jegliche Unklarheiten, ich tue mich da immer sehr schwer mit, wirklich abzuschätzen, wie welche Informationen wirken. Am Anfang des nächsten Kapitels findet sich eine Szene, in der Gelíefed klipp und klar sagt, wie der Schwarze Atem zu verstehen ist und was die Diener sind. Auch diese Szene ist nicht so lang und detailliert, wie es ginge, weil's ich ja immer nur so und so viel Exposition reinbringen kann, aber... Vielleicht klärt es einige Fragen, ehe es dann ins Finale geht - das dir hoffentlich zusagt! :-)
(Falls nicht geige mir natürlich die Meinung. Aber man wird ja noch hoffen dürfen! ;-))
Zuallererst vielen Dank für das Feedback! :-) Ah... Es fällt mir schwer, die "Stärke deiner Verwirrung" zu deuten. ;-) Ein bissel was davon erklärt das Kapitel eigentlich, andere Sachen deutet es an bzw. kommen dann im nächsten... Ich versuche mich einfach mal an hoffentlich brauchbaren Antworten:
Der "Herr von Dunharg" wird von Maersian und dem Gärtner als Lieg identifiziert, am Ende ihrer Szene. Aragorn ist zwar eine denkbare Alternative, Fuin sprach das ebenfalls an, aber nachdem im Laufe dieses Kapitels Ádfýr, Maersian, Pilindiel und der Nazgûl alle auf Lieg tippen, wäre es fies von mir, wenn es nicht Lieg ist. Aber klar: Ist etwas undeutlich. *hust*
Zudem hast du natürlich Recht, dass der Nazgûl es auch auf Aragorn abgesehen hat, Liegs Tod ist nur ein Mittel zum Zweck, um zu Aragorn und dessen Kindern durchzukommen. Ich fand "Wächter" als Begriff eigentlich ganz passend, Aragorn ist der König, Lieg ist sein Wächter.
Legolas hat Befehl, Lieg zu töten. Das sagt er zwar nicht selbst, aber Pilindiel formuliert am Ende ihrer Szene eine recht präzise Vermutung, die auch erklären würde, warum Legolas sie nicht befreit. Wenn du dir da nicht sicher bist, lies die Szene der beiden nochmal quer, aber das ist sonst auch etwas, das im nächsten Chap ohnehin nochmal eine andere Bedeutung bekommt, bzw. endgültig aufgelöst wird.
Das Lesen des Kopfes hat noch gar nicht stattgefunden. Oder habe ich dich falsch verstanden und du hattest nur gehofft, es hätte? In jedem Fall: Gelíefed äußert nur Vermutungen darüber, was sie finden könnten. Mangels Jishin konnten sie noch nicht suchen. Aber sobald es ihnen möglich ist, werden sie die Namenlose lesen und... Es gilt die übliche Faustregel: Ich würde euch den abgeschlagenen Kopf nicht immer wieder unter die Nase halten, wenn da nicht ordentlich was käme. Das wäre ja sonst mies. (Und geschmacklos, ächem. ;-))
Wenn die Nazgûl-Armee dich an Flüchtlinge erinnert, dann hab ich gesagt, was ich sagen wollte. "Armee" ist das Wort, das ihre Funktion rüberbringt, deshalb verwenden es alle, aber letztlich sind es fast schon fast wandelnde Tote... Wobei wir noch nicht herausgefunden haben, ob man diese Version vom Schwarzen Anhauch wirklich heilen kann, aber nachdem der Gärtner Seren offenbar für nicht ganz ungefährlich hält, könnte es einen Versuch wert sein...
Elfwine/Nuh... Nach dem Ende von "Im Westen nichts Neues" ist es vermutlich irritierend, dass der Faden nicht noch im ersten Arc wieder aufgenommen wird, jah... Ich musste ein wenig um Zeit und Fokus kämpfen, deshalb hab ich den Anfang der Nuh-Storyline zurückgestellt, wollte aber die Sache mit der Statuen-Zerstörung und dem abgesperrten Seegebiet trotzdem erklären. Das Ergebnis ist dann ein wenig halbgar, wird aber noch werden, denke ich. Ah, und wie du schon sagst, mit der Diener-Armee hat Nuh natürlich nichts zu tun.
Okay, ich... Entschuldige mich für jegliche Unklarheiten, ich tue mich da immer sehr schwer mit, wirklich abzuschätzen, wie welche Informationen wirken. Am Anfang des nächsten Kapitels findet sich eine Szene, in der Gelíefed klipp und klar sagt, wie der Schwarze Atem zu verstehen ist und was die Diener sind. Auch diese Szene ist nicht so lang und detailliert, wie es ginge, weil's ich ja immer nur so und so viel Exposition reinbringen kann, aber... Vielleicht klärt es einige Fragen, ehe es dann ins Finale geht - das dir hoffentlich zusagt! :-)
(Falls nicht geige mir natürlich die Meinung. Aber man wird ja noch hoffen dürfen! ;-))
Sirkis
Puh, das war spannend. Ich hatte ganze 4 Kapitel zu lesen - und doch bin ich durch die Seiten geflogen (habe sie aber hoffentlich aufmerksam genug gelesen, um nicht völlig den Faden zu verlieren). Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich richtiggehend einen Film vor mir hab ablaufen sehen. Du hast mal wieder sehr filmisch (oder serienhaft) geschrieben.
Dankeschön für die wieder sehr fesselnden Kapitel.
Die Handlungsstränge treffen sich - ich weiß nur nicht, ob mir das gefällt, was da auf uns zu kommt. Ich glaube ja an das Gute, aber irgendwie bezweifel ich, dass bei dem Treffen und Legolas so viel Positives passieren wird.
Naja, Mittelerde hat ja auch noch ein paar Scherben, die groß genug sind, um noch einmal gebrochen zu werden. *g*
Hm, irgendwie stehen Minath Tirith und Dunharg grad in ähnlichen Positionen. Vor ihren Toren steht eine Nazgul-angeführte Armee, die aber nicht eintreten kann (übrigens sehr nette Idee, auch wenn ich noch nicht so genau weiß, wie die Nazgul da wirklich von abgehalten werden können, aber gut, dass der Feind vorerst draußen bleibt). Und dann diese Fallen, die in den jeweiligen Städten gestellt wurden. Was sich wohl Aragorn, der Fuchs, wieder ausgedacht hat? Der Namenlosen ist so eine Falle ja durchaus zuzutrauen - aber vielleicht ist es auch eine Chance an Wissen zu gelangen.
Zum Glück dauert es ja nicht mehr lang bis zum nächsten Kapitel, denn du hast mich mal wieder am Haken. *g*
LG Sirkis
Dankeschön für die wieder sehr fesselnden Kapitel.
Die Handlungsstränge treffen sich - ich weiß nur nicht, ob mir das gefällt, was da auf uns zu kommt. Ich glaube ja an das Gute, aber irgendwie bezweifel ich, dass bei dem Treffen und Legolas so viel Positives passieren wird.
Naja, Mittelerde hat ja auch noch ein paar Scherben, die groß genug sind, um noch einmal gebrochen zu werden. *g*
Hm, irgendwie stehen Minath Tirith und Dunharg grad in ähnlichen Positionen. Vor ihren Toren steht eine Nazgul-angeführte Armee, die aber nicht eintreten kann (übrigens sehr nette Idee, auch wenn ich noch nicht so genau weiß, wie die Nazgul da wirklich von abgehalten werden können, aber gut, dass der Feind vorerst draußen bleibt). Und dann diese Fallen, die in den jeweiligen Städten gestellt wurden. Was sich wohl Aragorn, der Fuchs, wieder ausgedacht hat? Der Namenlosen ist so eine Falle ja durchaus zuzutrauen - aber vielleicht ist es auch eine Chance an Wissen zu gelangen.
Zum Glück dauert es ja nicht mehr lang bis zum nächsten Kapitel, denn du hast mich mal wieder am Haken. *g*
LG Sirkis
Antwort von phazonshark
Hi Sirkis!
Auch Dir natürlich vielen Dank - schön, Dich noch immer dabei zu haben! Was jetzt sehr platt und einfach klingen mag, aaaaber... Es ist so einfach. :-)
Dass die Geschichte halbwegs Tempo hat (bzw. sich so schnell überhaupt lesen lässt) und dabei sogar noch filmisch funktioniert, sind für mich gerade epische Nachrichten. Denn das ist zwar etwas, das ich immer erreichen will, oft aber einfach hinter den anderen "Pflichten" der Kapitel zurückstehen muss. Nun ja, und dann bin ich auch einfach kein Meister der Beschreibung, also fährt sich automatisch das Tempo runter, wenn ich zu viele Worte für ein einfaches Bild brauche... Oder ich falsch beschreibe und man als Leser nochmal zurück gehen muss. Speziell im dritten Teil von "Eis und Feuer" ist da in Dunharg einfach recht viel auf einmal los und ich hoffe, ich kann halbwegs rüberbringen, wie ich mir das so denke.
Die Scherbenmetapher ist fantastisch. Wobei ich mir einrede, dass die Scherben so langsam zu etwas anderem wieder zusammengesetzt werden, aber... Wie du schon sagst, das muss noch nichtmal was Gutes sein. Spoilerfrei kann man vielleicht ganz gut sagen, dass sich die Scherben an unterschiedlichen Punkten sammeln. "Lines will be drawn, sides will be chosen...", wie man so sagt. ;-)
Die Nazgûl können nicht eintreten... Es kommt aus ein wenig aus diesen Vampir-Mythologien ("Let the right one in" ist ein sehr cooler schwedischer Film zu speziell dem Thema), gemischt mit Asche-Kreisen und dem Tempel aus "Lost". Ähnlich dem Wächter-Gesetz, das keine wirkliche Vorlage hat, ist es sehr extrem und abgehoben, aber... Man kann viel damit machen.
Wie ich es nun im Detail begründen würde... *hust* Ich glaube, Seren bietet die grobe Erklärung an, dass das Verschwinden ihres Herrns und die halbe Zerstörung des Rings sie geschwächt hat. Daher brauchen sie ja auch die Erben, um sich in der Welt zu halten, sie haben in alter Nazgûl-Tradition Macht über die Furchtsamen und Geschwächten, aber das ist eigentlich auch alles. Wäre so mein Ansatz. Aber wie bei so vielen Dingen in Istari füge ich hier natürlich etwas hinzu, was definitiv kein Teil dieser Welt ist, auch wenn es so tun will, als ob. ;-)
Ein bisschen sagt das nächste Kapitel noch dazu. Auch wenn ich die Szene vielleicht noch kürzen werde, weil diese ganzen Mechaniken ja immer nur Mittel zum Zweck sind und nicht die Geschichte selbst. Ich entwickle da manchmal etwas viel ungesunde Begeisterung für diese eigenwilligeren Konzepte.
Juuut... Auch hier komme ich schon wieder ins Schwafeln. Sorry! Danke nochmal für dein Review und auf denn! :-)
Auch Dir natürlich vielen Dank - schön, Dich noch immer dabei zu haben! Was jetzt sehr platt und einfach klingen mag, aaaaber... Es ist so einfach. :-)
Dass die Geschichte halbwegs Tempo hat (bzw. sich so schnell überhaupt lesen lässt) und dabei sogar noch filmisch funktioniert, sind für mich gerade epische Nachrichten. Denn das ist zwar etwas, das ich immer erreichen will, oft aber einfach hinter den anderen "Pflichten" der Kapitel zurückstehen muss. Nun ja, und dann bin ich auch einfach kein Meister der Beschreibung, also fährt sich automatisch das Tempo runter, wenn ich zu viele Worte für ein einfaches Bild brauche... Oder ich falsch beschreibe und man als Leser nochmal zurück gehen muss. Speziell im dritten Teil von "Eis und Feuer" ist da in Dunharg einfach recht viel auf einmal los und ich hoffe, ich kann halbwegs rüberbringen, wie ich mir das so denke.
Die Scherbenmetapher ist fantastisch. Wobei ich mir einrede, dass die Scherben so langsam zu etwas anderem wieder zusammengesetzt werden, aber... Wie du schon sagst, das muss noch nichtmal was Gutes sein. Spoilerfrei kann man vielleicht ganz gut sagen, dass sich die Scherben an unterschiedlichen Punkten sammeln. "Lines will be drawn, sides will be chosen...", wie man so sagt. ;-)
Die Nazgûl können nicht eintreten... Es kommt aus ein wenig aus diesen Vampir-Mythologien ("Let the right one in" ist ein sehr cooler schwedischer Film zu speziell dem Thema), gemischt mit Asche-Kreisen und dem Tempel aus "Lost". Ähnlich dem Wächter-Gesetz, das keine wirkliche Vorlage hat, ist es sehr extrem und abgehoben, aber... Man kann viel damit machen.
Wie ich es nun im Detail begründen würde... *hust* Ich glaube, Seren bietet die grobe Erklärung an, dass das Verschwinden ihres Herrns und die halbe Zerstörung des Rings sie geschwächt hat. Daher brauchen sie ja auch die Erben, um sich in der Welt zu halten, sie haben in alter Nazgûl-Tradition Macht über die Furchtsamen und Geschwächten, aber das ist eigentlich auch alles. Wäre so mein Ansatz. Aber wie bei so vielen Dingen in Istari füge ich hier natürlich etwas hinzu, was definitiv kein Teil dieser Welt ist, auch wenn es so tun will, als ob. ;-)
Ein bisschen sagt das nächste Kapitel noch dazu. Auch wenn ich die Szene vielleicht noch kürzen werde, weil diese ganzen Mechaniken ja immer nur Mittel zum Zweck sind und nicht die Geschichte selbst. Ich entwickle da manchmal etwas viel ungesunde Begeisterung für diese eigenwilligeren Konzepte.
Juuut... Auch hier komme ich schon wieder ins Schwafeln. Sorry! Danke nochmal für dein Review und auf denn! :-)
Fuin
Bitteschön fürs Favorisieren und das Lama ;) (ich hab zwar keine Ahnung wozu das gut ist ... – aber es ist gratis^^)
Aber jetzt zum Kapitel:
Es ist sehr ... verwirrend, glaube ich. Ich weiß nicht, ob ich dazu heute überhaupt so viel sagen kann.
Erst mal, was ich schon immer mal fragen wollte: Die Namen von den Rohirrim, sind das ‚echte’ rohirrische Namen, bzw. echtes Altenglisch, oder was Tolkien dafür gebraucht hat?
Also, der Nazgûl hat eine Armee nach Dunharg geschickt, die er, soweit ich das verstanden habe, nach Gondor schicken will, zu dem anderen Nazgûl. Da hat er nur ein Problem: Er kommt nicht in die Festung rein, weil Lieg dort den Befehl hat.
Warum will er denn eigentlich unbedingt dahin? Ich meine, ein Nazgûl ist ein Geist, der hat doch viel Zeit in seinem ‚Leben’. Kann er nicht einfach einen längeren Weg nehmen, als den durch die Pfade der Toten (den er vermutlich nehmen wollte, oder?)? Dann hat er immer noch genug Zeit, Minas Tirith anzugreifen.
Ach ne, Moment. Der Nazgûl will gar nicht unbedingt Gondor angreifen. Maersian will, dass der Nazgûl Gondor angreift, weil sein Sohn im Krieg gestorben ist. Ich hab doch gewusst, dass das böse wird, wenn er davon erfährt ... Und im Gegenzug dafür will Maersian Aragorn und seine Kinder und Ádfýr und Bradychwyr (der da auch irgendwo sein muss) ausliefern.
Hmhm. Das hat er aber nicht erst geplant, als er erfahren hat, dass sein Sohn tot ist, oder? Weil Aragorn und Legolas ja anscheinend schon vorher wussten, dass man auf seine Ehre nicht mehr setzten kann. Da beiden sind ja übrigens doch nicht so doof, wie ich dachte. Wie mehr oder weniger schön.
Wie auch immer, Lieg hindert also den Nazgûl daran, reinzukommen. Aber der Nazgûl hat dafür schon vorgesorgt, in dem er Maersian befiehlt, Lieg zu ermorden.
Dann erst mal nach Minas Tirith.
Gelíefed konnte noch nicht aus dem Kopf lesen, weil er kein Jishin hat. Woher will er das denn jetzt eigentlich kriegen?
Sie diskutieren da ein bisschen rum, ob die Namenlose jetzt einen Plan hatte oder nicht, oder ob das das Ende oder der Anfang von einem Plan ist.
Das mit der Falle aus der Vergangenheit ist natürlich gruselig ... wenn einem eine Tote eine Falle stellt, die erst ein Jahr später zuschnappt. Andrerseits, wenn sie mit ihrem Tod nicht gerechnet hat, dann kann sie ja auch nicht so eine Falle gestellt haben.
Oder sie wollte erlöst werden? Na gut, ist zu verstehen. Aber glaube ich nicht. Der andere Plan passt da irgendwie besser zu ihr.
„Sie ist gestorben, wo sie hätte leben können. Und das ändert etwas.“
Das sagt schon zum zweiten Mal jemand. Na dann muss es ja stimmen ... Obwohl ich den Sinn dahinter nicht so ganz sehe.
Also wieder nach Rohan, bevor ich da noch mehr auf der Stelle rumtrete^^ ...
Dass Ádfýr Lieg erklärt, warum die Menschen aus Dunharg die Armee des Nazgûl nicht wieder wegschicken werden, zeigt glaube ich, dass er doch ein ganzes Stück mehr Ahnung hat, als so ein ‚normaler’ Mensch. Können die Federklingen da nicht noch ein bisschen mehr eingreifen? Btw, was macht er überhaupt da? Vielleicht hat er ja genau das vor. Oder er ist wegen Aragorn da ...
Und Lieg glaubt, Aragorn könnte da besser helfen. Mir fällt gerade auf, dass Cathal in Gondor seinen Glauben an Aragorn verloren hat, während jetzt Lieg seine Hoffnungen auf ihn setzt, obwohl er ja eigentlich sein Feind ist.
Und Lieg gibt jetzt das Kommando über Dunharg an Aragorn ab. Da frage ich mich, ob der Nazgûl seine Mörder jetzt überhaupt auf den richtigen Mann angesetzt hat ...
Lieg war doch ein Spion vom Nazgûl. Also im Prinzip doch ein Bote, obwohl er das ja nur vortäuschen wollte. Wie gemein. Und über Lieg hat der Nazgûl erfahren, dass Maersian schon so weit ist, dass er ihn benutzen kann.
Aber Seren kann ihm helfen. Ich finde ja, dass sich Aragorn ein bisschen mehr freuen könnte, wenn er seine Tochter wiedersieht.
Dann folgt wieder eine Szene mit Legolas und Pilindiel.
Und sie ist auch ein Spion den Nazgûls ... Warum ist das Mal eigentlich schwarz? Wenn es das rote Auge zeigen soll, warum ist es dann nicht rot?
Legolas kann sich dann befreien. Und Pilindiel findet heraus, dass er gar nicht gekommen ist, um ihr zu helfen. Immerhin ist er auch nicht auf Maersian reingefallen. Wie gesagt, ich finde das nur mehr oder weniger gut. Eher schlecht sogar ...
Dass Legolas sich mit dem Nazgûl verbündet hat, weiß man ja schon vorher. Ich würd da gerne noch mal nachlesen, aber mein Pc lädt das Kapitel grade nicht -.-. Was wollte der Nazgûl ihm dafür geben, dass Legolas ihm hilft?
Hmm. Legolas soll Lieg töten. Nein, soll er nicht. Für Lieg hat der Nazgûl schon einen Mörder. Und er hat Angst vor Aragorn. Legolas soll Aragorn umbringen, oder??? Das macht er doch hoffentlich nicht! Schon wieder so was gemeines o.o
Naja. Seren kann Lieg heilen ... Schön, aber kann sie dann nicht auch alle mit der Nazgûlkrankheit heilen? Aragorn hatte ja anscheinend genau die Absicht, den Nazgûl anzulocken. Deshalb? Weil Seren die Kranken heilen kann und den Nazgûl möglicherweise sogar vertreiben? Und ist deshalb auch Ádfýr da?
Und dann kommt Legolas dahin, bevor Aragorn das noch weiter erklären kann, wie die Falle für den Nazgûl denn nun aussieht.
Ich hab mich gefragt, wie die Begegnung zwischen Aragorn und Legolas aussehen wird, weil die ja früher mal Freunde gewesen sein müssen, und sich jetzt beide verändert haben.
„Du siehst schrecklich aus“ ist natürlich eine gute und altbewährte Lösung, die wahrscheinlich sogar zutrifft.
Ich glaub jetzt immer noch, dass Legolas ihn umbringen will. Dann hätten sie sich lieber doch nicht treffen sollen ... -.-
Und Maersian will bestimmt nicht mit Lieg verhandeln. Sieht so aus, als würd der Plan vom lieben Nazgûl funktionieren. Das ist aber schlecht, würde ich mal sagen.
An der Stelle lässt du einen dann ziemlich in der Luft hängen ...
In Minas Tirith sieht Cathal grade Faramir. Was hat das für einen Sinn? Im Moment anscheinend noch keinen so großen. Aber ich bin mir sicher, das kommt noch, weil sonst hätte Cathal ihn auch nicht gesehen.
Gut, (oder mal wieder schlecht), auch der Kauko-Nazgûl (‚Kazgûlaukno’? sind die beiden jetzt auch eine Person, so wie Dyre und der Nagûl? Oder ist das automatisch bei jedem Kranken so?) will seine Armee anscheinend nach Minas Tirith bringen, so wie der andere seine nach Dunharg gebracht hat. Kann er aber nicht, weil Cathal diese erst reinlassen müsste, so wie Lieg die andere reinlassen müsste. Das hat irgendwie eine gewisse Symmetrie das ganze, oder? Auch, dass an zwei stellen gleichzeitig Fallen gestellt werden, sowohl von der Namenlosen, als auch von ihrem alten Feind Aragorn. Wie auch immer, Kauko kann auch zu Cathal nicht rein, eben, weil dieser ihn nicht reingelassen hat.
Was meint Kauko mit dem Satz „Und wenn er verliert, wenn dieser Mann die Altstadt erreicht …“? Wer ist ‚er’? der andere Nazgûl? Aber das wär doch gut, wenn der verlieren würde?? Hö? Da fällt mir gar nix zu ein, außer, dass du dich vertan hast und ‚gewinnt’ meintest. In diesem Fall hättest du aber nicht noch mal darauf hingewiesen, dass man das interpretieren soll ... also ehrlich, tut mir Leid, aber ich kann da wirklich nichts interpretieren^^.
So viel dazu. Wie gesagt, nach diesem Kapitel hängt man etwas in der Luft. Aber wenn du sagst, das nächste ist fast fertig, werde ich mich noch gedulden können ... Ich bin mal sehr gespannt =)
Ich hab mich grade gefragt, ob ich das Review nicht besser nach hinten verschoben hätte. Also jetzt nur ein bisschen geschrieben und dann dafür ‚Das Lied von Eis und Feuer’ als Ganzes betrachtet hätte. Aber jetzt hab ich schon arg viel geschrieben, dafür, dass ich gesagt hab, ich könnte hier nichts zu sagen.
Also ich weiß nicht, ob diesmal nicht wirklich nur wirres Zeug rausgekommen ist, nachdem ich mit meinem letzten Review endlich mal zufrieden war, aber weil du ja sagst, dir würde alles helfen und ich auch noch Spaß dran hab. – Bitteschön :D
Und Frohe Ostern wünsch ich dir noch ;)
LG, Fuin
Aber jetzt zum Kapitel:
Es ist sehr ... verwirrend, glaube ich. Ich weiß nicht, ob ich dazu heute überhaupt so viel sagen kann.
Erst mal, was ich schon immer mal fragen wollte: Die Namen von den Rohirrim, sind das ‚echte’ rohirrische Namen, bzw. echtes Altenglisch, oder was Tolkien dafür gebraucht hat?
Also, der Nazgûl hat eine Armee nach Dunharg geschickt, die er, soweit ich das verstanden habe, nach Gondor schicken will, zu dem anderen Nazgûl. Da hat er nur ein Problem: Er kommt nicht in die Festung rein, weil Lieg dort den Befehl hat.
Warum will er denn eigentlich unbedingt dahin? Ich meine, ein Nazgûl ist ein Geist, der hat doch viel Zeit in seinem ‚Leben’. Kann er nicht einfach einen längeren Weg nehmen, als den durch die Pfade der Toten (den er vermutlich nehmen wollte, oder?)? Dann hat er immer noch genug Zeit, Minas Tirith anzugreifen.
Ach ne, Moment. Der Nazgûl will gar nicht unbedingt Gondor angreifen. Maersian will, dass der Nazgûl Gondor angreift, weil sein Sohn im Krieg gestorben ist. Ich hab doch gewusst, dass das böse wird, wenn er davon erfährt ... Und im Gegenzug dafür will Maersian Aragorn und seine Kinder und Ádfýr und Bradychwyr (der da auch irgendwo sein muss) ausliefern.
Hmhm. Das hat er aber nicht erst geplant, als er erfahren hat, dass sein Sohn tot ist, oder? Weil Aragorn und Legolas ja anscheinend schon vorher wussten, dass man auf seine Ehre nicht mehr setzten kann. Da beiden sind ja übrigens doch nicht so doof, wie ich dachte. Wie mehr oder weniger schön.
Wie auch immer, Lieg hindert also den Nazgûl daran, reinzukommen. Aber der Nazgûl hat dafür schon vorgesorgt, in dem er Maersian befiehlt, Lieg zu ermorden.
Dann erst mal nach Minas Tirith.
Gelíefed konnte noch nicht aus dem Kopf lesen, weil er kein Jishin hat. Woher will er das denn jetzt eigentlich kriegen?
Sie diskutieren da ein bisschen rum, ob die Namenlose jetzt einen Plan hatte oder nicht, oder ob das das Ende oder der Anfang von einem Plan ist.
Das mit der Falle aus der Vergangenheit ist natürlich gruselig ... wenn einem eine Tote eine Falle stellt, die erst ein Jahr später zuschnappt. Andrerseits, wenn sie mit ihrem Tod nicht gerechnet hat, dann kann sie ja auch nicht so eine Falle gestellt haben.
Oder sie wollte erlöst werden? Na gut, ist zu verstehen. Aber glaube ich nicht. Der andere Plan passt da irgendwie besser zu ihr.
„Sie ist gestorben, wo sie hätte leben können. Und das ändert etwas.“
Das sagt schon zum zweiten Mal jemand. Na dann muss es ja stimmen ... Obwohl ich den Sinn dahinter nicht so ganz sehe.
Also wieder nach Rohan, bevor ich da noch mehr auf der Stelle rumtrete^^ ...
Dass Ádfýr Lieg erklärt, warum die Menschen aus Dunharg die Armee des Nazgûl nicht wieder wegschicken werden, zeigt glaube ich, dass er doch ein ganzes Stück mehr Ahnung hat, als so ein ‚normaler’ Mensch. Können die Federklingen da nicht noch ein bisschen mehr eingreifen? Btw, was macht er überhaupt da? Vielleicht hat er ja genau das vor. Oder er ist wegen Aragorn da ...
Und Lieg glaubt, Aragorn könnte da besser helfen. Mir fällt gerade auf, dass Cathal in Gondor seinen Glauben an Aragorn verloren hat, während jetzt Lieg seine Hoffnungen auf ihn setzt, obwohl er ja eigentlich sein Feind ist.
Und Lieg gibt jetzt das Kommando über Dunharg an Aragorn ab. Da frage ich mich, ob der Nazgûl seine Mörder jetzt überhaupt auf den richtigen Mann angesetzt hat ...
Lieg war doch ein Spion vom Nazgûl. Also im Prinzip doch ein Bote, obwohl er das ja nur vortäuschen wollte. Wie gemein. Und über Lieg hat der Nazgûl erfahren, dass Maersian schon so weit ist, dass er ihn benutzen kann.
Aber Seren kann ihm helfen. Ich finde ja, dass sich Aragorn ein bisschen mehr freuen könnte, wenn er seine Tochter wiedersieht.
Dann folgt wieder eine Szene mit Legolas und Pilindiel.
Und sie ist auch ein Spion den Nazgûls ... Warum ist das Mal eigentlich schwarz? Wenn es das rote Auge zeigen soll, warum ist es dann nicht rot?
Legolas kann sich dann befreien. Und Pilindiel findet heraus, dass er gar nicht gekommen ist, um ihr zu helfen. Immerhin ist er auch nicht auf Maersian reingefallen. Wie gesagt, ich finde das nur mehr oder weniger gut. Eher schlecht sogar ...
Dass Legolas sich mit dem Nazgûl verbündet hat, weiß man ja schon vorher. Ich würd da gerne noch mal nachlesen, aber mein Pc lädt das Kapitel grade nicht -.-. Was wollte der Nazgûl ihm dafür geben, dass Legolas ihm hilft?
Hmm. Legolas soll Lieg töten. Nein, soll er nicht. Für Lieg hat der Nazgûl schon einen Mörder. Und er hat Angst vor Aragorn. Legolas soll Aragorn umbringen, oder??? Das macht er doch hoffentlich nicht! Schon wieder so was gemeines o.o
Naja. Seren kann Lieg heilen ... Schön, aber kann sie dann nicht auch alle mit der Nazgûlkrankheit heilen? Aragorn hatte ja anscheinend genau die Absicht, den Nazgûl anzulocken. Deshalb? Weil Seren die Kranken heilen kann und den Nazgûl möglicherweise sogar vertreiben? Und ist deshalb auch Ádfýr da?
Und dann kommt Legolas dahin, bevor Aragorn das noch weiter erklären kann, wie die Falle für den Nazgûl denn nun aussieht.
Ich hab mich gefragt, wie die Begegnung zwischen Aragorn und Legolas aussehen wird, weil die ja früher mal Freunde gewesen sein müssen, und sich jetzt beide verändert haben.
„Du siehst schrecklich aus“ ist natürlich eine gute und altbewährte Lösung, die wahrscheinlich sogar zutrifft.
Ich glaub jetzt immer noch, dass Legolas ihn umbringen will. Dann hätten sie sich lieber doch nicht treffen sollen ... -.-
Und Maersian will bestimmt nicht mit Lieg verhandeln. Sieht so aus, als würd der Plan vom lieben Nazgûl funktionieren. Das ist aber schlecht, würde ich mal sagen.
An der Stelle lässt du einen dann ziemlich in der Luft hängen ...
In Minas Tirith sieht Cathal grade Faramir. Was hat das für einen Sinn? Im Moment anscheinend noch keinen so großen. Aber ich bin mir sicher, das kommt noch, weil sonst hätte Cathal ihn auch nicht gesehen.
Gut, (oder mal wieder schlecht), auch der Kauko-Nazgûl (‚Kazgûlaukno’? sind die beiden jetzt auch eine Person, so wie Dyre und der Nagûl? Oder ist das automatisch bei jedem Kranken so?) will seine Armee anscheinend nach Minas Tirith bringen, so wie der andere seine nach Dunharg gebracht hat. Kann er aber nicht, weil Cathal diese erst reinlassen müsste, so wie Lieg die andere reinlassen müsste. Das hat irgendwie eine gewisse Symmetrie das ganze, oder? Auch, dass an zwei stellen gleichzeitig Fallen gestellt werden, sowohl von der Namenlosen, als auch von ihrem alten Feind Aragorn. Wie auch immer, Kauko kann auch zu Cathal nicht rein, eben, weil dieser ihn nicht reingelassen hat.
Was meint Kauko mit dem Satz „Und wenn er verliert, wenn dieser Mann die Altstadt erreicht …“? Wer ist ‚er’? der andere Nazgûl? Aber das wär doch gut, wenn der verlieren würde?? Hö? Da fällt mir gar nix zu ein, außer, dass du dich vertan hast und ‚gewinnt’ meintest. In diesem Fall hättest du aber nicht noch mal darauf hingewiesen, dass man das interpretieren soll ... also ehrlich, tut mir Leid, aber ich kann da wirklich nichts interpretieren^^.
So viel dazu. Wie gesagt, nach diesem Kapitel hängt man etwas in der Luft. Aber wenn du sagst, das nächste ist fast fertig, werde ich mich noch gedulden können ... Ich bin mal sehr gespannt =)
Ich hab mich grade gefragt, ob ich das Review nicht besser nach hinten verschoben hätte. Also jetzt nur ein bisschen geschrieben und dann dafür ‚Das Lied von Eis und Feuer’ als Ganzes betrachtet hätte. Aber jetzt hab ich schon arg viel geschrieben, dafür, dass ich gesagt hab, ich könnte hier nichts zu sagen.
Also ich weiß nicht, ob diesmal nicht wirklich nur wirres Zeug rausgekommen ist, nachdem ich mit meinem letzten Review endlich mal zufrieden war, aber weil du ja sagst, dir würde alles helfen und ich auch noch Spaß dran hab. – Bitteschön :D
Und Frohe Ostern wünsch ich dir noch ;)
LG, Fuin
Antwort von phazonshark
Hallo Fuin!
Ein weiteres Mal vielen Dank für ein weiteres Review von galaktischen Ausmaßen ;-) Ja, die Verwirrung sprach auch Silia an, wobei ich das jetzt beim Lesen eurer Kommentare gar nicht mal so stark wahrnehme. Das meiste, was du ansprichst, und wo du dir nicht sicher zu sein scheinst, würde ich absolut abnicken - nach dem Motto "Genau so wollte ich das verstanden haben!" Aber klar, selbst wenn man als Leser mit einer Theorie richtig liegt, ist es immer noch nur eine Theorie und dann hat man vermutlich das Gefühl verwirrt zu sein - obwohl man es gar nicht ist! (Ta-Daaa!) ;-)
Ich kann ja trotzdem mal so sagen, was mir einfällt. Wobei der erste Punkt natürlich komplett nebensächlich ist, aber... Auf die Frage habe ich nur gelauert.
Viele ROHIRRIM-NAMEN (und die Namen einiger anderer) sind orientiert an alt-englischen Wörtern, also nicht exakt Namen, aber... Sie bedeuten alle irgendetwas, meistens hab ich ganz stupide ein Wort genommen, dass den Charakter für mich zusammenfasst. Ich orientiere mich da insofern am HdR, dass einige Charaktere mehrere Namen haben, je nachdem aus welcher Perspektive man sie betrachtet. Weitergedacht war die Namenlose dann immer ein Charakter, der noch nicht entschlüsselt war, von Gelíefed kennen wir nur seinen Rohirrim-Namen, weil wir seine Hintergrundgeschichte noch nicht gesehen haben... Wobei dagegen die Ork-Namen allesamt kindische Anspielungen sind (Sant kommt von "Sand" und vom englischen "Saint", ein bisschen auch von "Gesandter"... "Haskeer" ist aus Stan Nicholls "Die Orks"...). Auch die gondorianischen Namen saug ich mir nur aus den Fingern, die heißen nix *hust*
MAERSIAN UND DER GÄRTNER - Exakt, mein Gedanke war, dass Maersian bereits wusste, wer sich dort in dem Wald aufhält und er Lieg praktisch sehr vorsichtig nach Befehlen des Nazgûl gefragt hat (weil er nicht wusste, ob Lieg überhaupt weiß, dass der Wald einem Nazgûl gehorcht). Lieg wurde vom Gärtner "geschickt" oder benutzt, um Maersians Loyalität zu testen - bzw. sein Verräter-Potential. Alles etwas tricky, letzlich aber auch nicht weiter wichtig fürs generelle Verständnis, mehr etwas zum Knobeln. Unter anderem zum Knobeln für mich selbst, denn dieser Punkt war im ursprünglichen Plot noch etwas anders angelegt. *hust*
WO SIE HÄTTE LEBEN KÖNNEN - Jaaah, ich versuche da mal wieder mit aller Kraft etwas vorzubereiten. Wobei das jetzt nicht wirklich kritisch ist, aber... Ich fand, dass es hilft, eine Entscheidungen im dritten Teil etwas zu erklären. Diese Idee von "Mir ist hier etwas wichtiger als mein Leben"... Klassisch in Geschichten aber irgendwie selten in Istari. Eigennütziges Pack. ;-)
ARAGORN SOLLTE SICH MEHR FREUEN - Jah... Irgendwie ist diese ganze Aragorn-Seren-Beziehung auch etwas ungeklärt, weil "Deus ex machina" dann zwar von ihnen handelte, sie aber nur eineinhalb Szenen zusammen hatten - die erste davon sehr kalt... Weiß nicht. Ich knobel das aus.
SEREN ALS HEILERIN - "Jep", ist alles, was ich da sagen kann. Gwaihir deckt ja in "Deus ex machina" praktisch auf, dass er Seren als die einzige Waffe gegen den Schwarzen Atem sieht und Aragorn hat seiner Tochter am Ende besagten Kapitels angeboten, es darauf ankommen zu lassen. Und stimmt, Bradychwyr und Ádfýr sind da, um die Familie zu beschützen - bzw. sie binnen kürzester Zeit überhaupt erst nach Dunharg gebracht zu haben.
DAS MAL ist schwarz, weil es sich mehr auf die Nazgûl beziehen sollte, Sauron selbst ist ja futsch. Das rote Auge war mehr der Vergleich, der mir einfiel, weil es da ja ganz wunderbar abstoßende Illustrationen von Sauron-Fliegen gibt.
ARAGORN & LEGOLAS - Das ist ne große Sache und ich bin froh, dass du mein "Du siehst schrecklich aus" als vorübergehende Lösung akzeptiert hast - es ist natürlich nur ein Aufschub. Aragorn weiß nicht, was Legolas alles getan hat, Legolas weiß nicht, dass Aragorn seine Schwester getötet hat... Dann sind sie noch beide Exilkönige (wie jeder zweite Charakter in dieser Geschichte, warum heißt das Teil eigentlich "Istari"...), also da kommt noch was an Gesprächs- und Messerduell-Material.
KAZGÛLAUKO - Hehe ;-) Es wird im Moment etwas offen gelassen, aber dieses Verschmelzen zweier Persönlichkeiten gibt's tatsächlich nur bei Dyre. Allein um die Dinge überschaubar zu halten. Kauko dient hier als Sprachrohr, aber er hat immer noch seinen eigenen Willen, man könnte sagen, er ist eine geschwächte und dunkle Version seiner selbst. Verflucht, vergiftet, korrumpiert, verdorben,... Es ist schwer, hier wirklich exakt zu sein, weil der Schwarze Atem nicht exakt ist, jeder Mensch reagiert ein bisschen anders darauf.
WENN DIESER MANN DIE ALTSTADT ERREICHT - Ja, da hab ich Mist gebaut. *hust* Ist korrigiert! Ursprünglich hätte Kauko von seinem Meister als "er" gesprochen, jetzt dagegen gibt er alles 1:1 wieder.
SYMMETRY - Meine absolute Lieblingsbeobachtung, daher sei sie bis zum Schluss aufgehoben, ah... Sehr cool. Definitiv. :-) Diese Dinge sind nicht immer Absicht, auch wenn ich das gerne behaupten würde, aber ich freue mich immer, wenn ich sie einbauen kann - oder welche entdecke und sagen kann, ich hätte sie eingebaut. ;-)
Was du hier ansprichst, hat sich wirklich nur aus der Handlung entwickelt, wenn man davon absieht, dass "Der Feind darf nicht hereingelangen" schon gewollt immer wieder als Thema auftaucht, quasi ja schon seit Éomer und Edoras. "Exilkönige" hatten wir ja eben schon, "Verräter" lauern auch überall... Aber alles weitere in diesem Fall hat sich aus der Nazgûl-Lastigkeit der Handlung ergeben, die wiederum die beiden Stränge etwas zusammenhalten soll. Damit es in Rohan und Gondor nicht um völlig unterschiedliche Dinge geht.
Im nächsten Kapitel steckt tatsächlich sehr viel gewollte Symmetry drin. Die Szene, in der Maersian davon spricht, dass ein König nicht in einen Kerker gehört, wird zum Beispiel in Gondor gespiegelt, und Maersian und Dyre treffen in Teil 3 exakt gegensätzliche Entscheidungen, ein bissel wie Arwen und Pallando zuvor, was ich immer gern mache, um der einzelnen Entscheidung wirklich einen Wert zu geben.
Ah... Zu deinen abschließenden Worten: Mir hilft wirklich "alles", reviewtechnisch. Du hast natürlich recht, dass sich eure Wahrnehmung von einem Kapitel nach dem nächsten schon wieder verschieben kann, aber... Mich interessiert wirklich, wie ihr die Dinge seht, während ihr sie lest. Ihr müsst Teil 3 nicht kennen, um zu entscheiden, ob euch Teil 2 unterhalten hat oder nicht. Ich kann aber bei Istari generell verstehen, dass es Kapitel gibt, die schwer zu kommentieren sind, weil sie viel Setup beinhalten oder bewusst nur die halbe Wahrheit präsentieren... Insofern: Schreib einfach was immer du magst, wann immer du magst. ;-)
Das ist das beste Schlusswort, das ich gerade basteln kann, daher... Vielen Dank und auf denn! :-)
Ein weiteres Mal vielen Dank für ein weiteres Review von galaktischen Ausmaßen ;-) Ja, die Verwirrung sprach auch Silia an, wobei ich das jetzt beim Lesen eurer Kommentare gar nicht mal so stark wahrnehme. Das meiste, was du ansprichst, und wo du dir nicht sicher zu sein scheinst, würde ich absolut abnicken - nach dem Motto "Genau so wollte ich das verstanden haben!" Aber klar, selbst wenn man als Leser mit einer Theorie richtig liegt, ist es immer noch nur eine Theorie und dann hat man vermutlich das Gefühl verwirrt zu sein - obwohl man es gar nicht ist! (Ta-Daaa!) ;-)
Ich kann ja trotzdem mal so sagen, was mir einfällt. Wobei der erste Punkt natürlich komplett nebensächlich ist, aber... Auf die Frage habe ich nur gelauert.
Viele ROHIRRIM-NAMEN (und die Namen einiger anderer) sind orientiert an alt-englischen Wörtern, also nicht exakt Namen, aber... Sie bedeuten alle irgendetwas, meistens hab ich ganz stupide ein Wort genommen, dass den Charakter für mich zusammenfasst. Ich orientiere mich da insofern am HdR, dass einige Charaktere mehrere Namen haben, je nachdem aus welcher Perspektive man sie betrachtet. Weitergedacht war die Namenlose dann immer ein Charakter, der noch nicht entschlüsselt war, von Gelíefed kennen wir nur seinen Rohirrim-Namen, weil wir seine Hintergrundgeschichte noch nicht gesehen haben... Wobei dagegen die Ork-Namen allesamt kindische Anspielungen sind (Sant kommt von "Sand" und vom englischen "Saint", ein bisschen auch von "Gesandter"... "Haskeer" ist aus Stan Nicholls "Die Orks"...). Auch die gondorianischen Namen saug ich mir nur aus den Fingern, die heißen nix *hust*
MAERSIAN UND DER GÄRTNER - Exakt, mein Gedanke war, dass Maersian bereits wusste, wer sich dort in dem Wald aufhält und er Lieg praktisch sehr vorsichtig nach Befehlen des Nazgûl gefragt hat (weil er nicht wusste, ob Lieg überhaupt weiß, dass der Wald einem Nazgûl gehorcht). Lieg wurde vom Gärtner "geschickt" oder benutzt, um Maersians Loyalität zu testen - bzw. sein Verräter-Potential. Alles etwas tricky, letzlich aber auch nicht weiter wichtig fürs generelle Verständnis, mehr etwas zum Knobeln. Unter anderem zum Knobeln für mich selbst, denn dieser Punkt war im ursprünglichen Plot noch etwas anders angelegt. *hust*
WO SIE HÄTTE LEBEN KÖNNEN - Jaaah, ich versuche da mal wieder mit aller Kraft etwas vorzubereiten. Wobei das jetzt nicht wirklich kritisch ist, aber... Ich fand, dass es hilft, eine Entscheidungen im dritten Teil etwas zu erklären. Diese Idee von "Mir ist hier etwas wichtiger als mein Leben"... Klassisch in Geschichten aber irgendwie selten in Istari. Eigennütziges Pack. ;-)
ARAGORN SOLLTE SICH MEHR FREUEN - Jah... Irgendwie ist diese ganze Aragorn-Seren-Beziehung auch etwas ungeklärt, weil "Deus ex machina" dann zwar von ihnen handelte, sie aber nur eineinhalb Szenen zusammen hatten - die erste davon sehr kalt... Weiß nicht. Ich knobel das aus.
SEREN ALS HEILERIN - "Jep", ist alles, was ich da sagen kann. Gwaihir deckt ja in "Deus ex machina" praktisch auf, dass er Seren als die einzige Waffe gegen den Schwarzen Atem sieht und Aragorn hat seiner Tochter am Ende besagten Kapitels angeboten, es darauf ankommen zu lassen. Und stimmt, Bradychwyr und Ádfýr sind da, um die Familie zu beschützen - bzw. sie binnen kürzester Zeit überhaupt erst nach Dunharg gebracht zu haben.
DAS MAL ist schwarz, weil es sich mehr auf die Nazgûl beziehen sollte, Sauron selbst ist ja futsch. Das rote Auge war mehr der Vergleich, der mir einfiel, weil es da ja ganz wunderbar abstoßende Illustrationen von Sauron-Fliegen gibt.
ARAGORN & LEGOLAS - Das ist ne große Sache und ich bin froh, dass du mein "Du siehst schrecklich aus" als vorübergehende Lösung akzeptiert hast - es ist natürlich nur ein Aufschub. Aragorn weiß nicht, was Legolas alles getan hat, Legolas weiß nicht, dass Aragorn seine Schwester getötet hat... Dann sind sie noch beide Exilkönige (wie jeder zweite Charakter in dieser Geschichte, warum heißt das Teil eigentlich "Istari"...), also da kommt noch was an Gesprächs- und Messerduell-Material.
KAZGÛLAUKO - Hehe ;-) Es wird im Moment etwas offen gelassen, aber dieses Verschmelzen zweier Persönlichkeiten gibt's tatsächlich nur bei Dyre. Allein um die Dinge überschaubar zu halten. Kauko dient hier als Sprachrohr, aber er hat immer noch seinen eigenen Willen, man könnte sagen, er ist eine geschwächte und dunkle Version seiner selbst. Verflucht, vergiftet, korrumpiert, verdorben,... Es ist schwer, hier wirklich exakt zu sein, weil der Schwarze Atem nicht exakt ist, jeder Mensch reagiert ein bisschen anders darauf.
WENN DIESER MANN DIE ALTSTADT ERREICHT - Ja, da hab ich Mist gebaut. *hust* Ist korrigiert! Ursprünglich hätte Kauko von seinem Meister als "er" gesprochen, jetzt dagegen gibt er alles 1:1 wieder.
SYMMETRY - Meine absolute Lieblingsbeobachtung, daher sei sie bis zum Schluss aufgehoben, ah... Sehr cool. Definitiv. :-) Diese Dinge sind nicht immer Absicht, auch wenn ich das gerne behaupten würde, aber ich freue mich immer, wenn ich sie einbauen kann - oder welche entdecke und sagen kann, ich hätte sie eingebaut. ;-)
Was du hier ansprichst, hat sich wirklich nur aus der Handlung entwickelt, wenn man davon absieht, dass "Der Feind darf nicht hereingelangen" schon gewollt immer wieder als Thema auftaucht, quasi ja schon seit Éomer und Edoras. "Exilkönige" hatten wir ja eben schon, "Verräter" lauern auch überall... Aber alles weitere in diesem Fall hat sich aus der Nazgûl-Lastigkeit der Handlung ergeben, die wiederum die beiden Stränge etwas zusammenhalten soll. Damit es in Rohan und Gondor nicht um völlig unterschiedliche Dinge geht.
Im nächsten Kapitel steckt tatsächlich sehr viel gewollte Symmetry drin. Die Szene, in der Maersian davon spricht, dass ein König nicht in einen Kerker gehört, wird zum Beispiel in Gondor gespiegelt, und Maersian und Dyre treffen in Teil 3 exakt gegensätzliche Entscheidungen, ein bissel wie Arwen und Pallando zuvor, was ich immer gern mache, um der einzelnen Entscheidung wirklich einen Wert zu geben.
Ah... Zu deinen abschließenden Worten: Mir hilft wirklich "alles", reviewtechnisch. Du hast natürlich recht, dass sich eure Wahrnehmung von einem Kapitel nach dem nächsten schon wieder verschieben kann, aber... Mich interessiert wirklich, wie ihr die Dinge seht, während ihr sie lest. Ihr müsst Teil 3 nicht kennen, um zu entscheiden, ob euch Teil 2 unterhalten hat oder nicht. Ich kann aber bei Istari generell verstehen, dass es Kapitel gibt, die schwer zu kommentieren sind, weil sie viel Setup beinhalten oder bewusst nur die halbe Wahrheit präsentieren... Insofern: Schreib einfach was immer du magst, wann immer du magst. ;-)
Das ist das beste Schlusswort, das ich gerade basteln kann, daher... Vielen Dank und auf denn! :-)
Stef (anonymer Nutzer)
Jaa! Richtig! Ein Review von mir! Zumindest ein klitzekleines. Und nur zu Lieg & Dyre, meine restlichen Fragen/Anregungen/Bemerkungen sind einfach schon zu gut von den anderen Reviewern abgedeckt.
Ist das alles schon lange her... mein erster Einfall zu Lieg war: "Lieg, Lieg, wer WAR das noch gleich?" Gut, gut, nachlesen wäre an der Stelle bestimmt ganz angebracht ;) Aber durch den Rückblick ist mir wieder einiges eingefallen. *puh*
Zu Dyre: wann spicht Dyre, wann der Nazgul? Mir wird´s leider nicht ganz klar. Zumindest macht die Trennung zwischen kursiven Sätzen für die eine und nicht kursiv für den anderen (wahlweise auch umgekehrt) keinen Sinn.
Zudem einer (oder doch eine) von beiden ja auch sagt:
»Dyre konnte nicht sprechen.«
Richtig, ich gehe weiter davon aus, dass beide noch in dem Körper "vorhanden" sind. Kann natürlich auch sein, dass ich damit falsch liege.
»Das ist die Welt, die du beschützen willst«, kreischte Dyre. »Das ist die Welt, für die du mich verlassen hast, um dein verfluchtes Feuer anzuzünden!« Sie ließ von ihm ab. »Du warst nicht da, als ich gestorben bin«, sagte sie leise. » Du kannst jetzt da sein. Du kannst mir helfen und nicht der verdammten Welt … Du bist der Gesandte, hat die Elbin gesagt. Maersian macht, was du willst, hat sie gesagt …«
Warum sollte der Nazgul das sagen? Also muss Dyre doch noch leben, oder? Oder sind ihre Interessen bereits sosehr verwoben, dass es einfach keinen Unterschied macht, wer was sagt, weil beide beides meinen?
Unterm Strich bleiben für mich zwei Fragen:
- Wäre alles anders gekommen, wenn Lieg nicht weggegangen wäre? (Nicht ganz alles, aber für Dyre, der Nazgul-Befall, etc. pp)
- Ist das vielleicht eine Möglichkeit für Lieg, die Situation zu retten? Angenommen, Dyre ist noch da, dann kann Lieg das nachholen, was er damals hätte tun sollen: Dyre im Kampf gegen ihre Geister (blöder Wortwitz, ich weiß) unterstützen. Sie selbst scheint genau darauf zu hoffen. Aber warum sollte die Elbin das wohl wollen? (Sie weiß davon, also hat sie das mit eingeplant?!)
Grüße,
Stef
Ist das alles schon lange her... mein erster Einfall zu Lieg war: "Lieg, Lieg, wer WAR das noch gleich?" Gut, gut, nachlesen wäre an der Stelle bestimmt ganz angebracht ;) Aber durch den Rückblick ist mir wieder einiges eingefallen. *puh*
Zu Dyre: wann spicht Dyre, wann der Nazgul? Mir wird´s leider nicht ganz klar. Zumindest macht die Trennung zwischen kursiven Sätzen für die eine und nicht kursiv für den anderen (wahlweise auch umgekehrt) keinen Sinn.
Zudem einer (oder doch eine) von beiden ja auch sagt:
»Dyre konnte nicht sprechen.«
Richtig, ich gehe weiter davon aus, dass beide noch in dem Körper "vorhanden" sind. Kann natürlich auch sein, dass ich damit falsch liege.
»Das ist die Welt, die du beschützen willst«, kreischte Dyre. »Das ist die Welt, für die du mich verlassen hast, um dein verfluchtes Feuer anzuzünden!« Sie ließ von ihm ab. »Du warst nicht da, als ich gestorben bin«, sagte sie leise. » Du kannst jetzt da sein. Du kannst mir helfen und nicht der verdammten Welt … Du bist der Gesandte, hat die Elbin gesagt. Maersian macht, was du willst, hat sie gesagt …«
Warum sollte der Nazgul das sagen? Also muss Dyre doch noch leben, oder? Oder sind ihre Interessen bereits sosehr verwoben, dass es einfach keinen Unterschied macht, wer was sagt, weil beide beides meinen?
Unterm Strich bleiben für mich zwei Fragen:
- Wäre alles anders gekommen, wenn Lieg nicht weggegangen wäre? (Nicht ganz alles, aber für Dyre, der Nazgul-Befall, etc. pp)
- Ist das vielleicht eine Möglichkeit für Lieg, die Situation zu retten? Angenommen, Dyre ist noch da, dann kann Lieg das nachholen, was er damals hätte tun sollen: Dyre im Kampf gegen ihre Geister (blöder Wortwitz, ich weiß) unterstützen. Sie selbst scheint genau darauf zu hoffen. Aber warum sollte die Elbin das wohl wollen? (Sie weiß davon, also hat sie das mit eingeplant?!)
Grüße,
Stef
Antwort von phazonshark
Hi Stef!
Das klingt jetzt fast so, als würde ich ein Review reviewen, aber: Ich fand dein Feedback sehr praktisch. Istari ist stellenweise etwas überladen, mit einfach sehr viel "Kram" gleichzeitig, und dann wirkt es immer so, als müsste man zu jedem Detail etwas sagen. Das kann man machen und ich bin mit sowas absolut zu beeindrucken, aber.... Ich bin auch jedes Mal in Weltstimmung, wenn jemand einfach anspricht, was ihn interessiert. Also: Vielen Dank! :-)
In Sachen Dyre hab ich einen betriebsblinden Fehler gemacht. Kurze Antwort: Es gibt keine Trennung mehr, beide sind eine Person. Legolas erklärt das in "Der ewige Gärtner", aber er tut das sehr nebensächlich, die Sache ist zudem schon ein Jahr her, und wenn Lieg dann in seiner Unwissenheit anfangs so tut, als gäbe es noch zwei Personen ("Mit wem spreche ich gerade?"), dann bringt er alles wieder durcheinander.
Ich schaue nochmal, ob ich die Dyre-Sache auch aus Liegs Perspektive etwas deutlicher machen kann, bis dahin freue ich mich aber, dass du absolut die Schlüsse und Fragen aus dem Ganzen gezogen hast, auf die ich gehofft hatte. Hat er einen Fehler gemacht, kann er jetzt noch helfen, wie sähe diese Hilfe aus,...
Den Bezug zur Namenlosen fand ich interessant, daran hatte ich gar nicht gedacht, dass man das so sehen könnte. Du hast völlig Recht, sie wusste von Dyres Zustand, war ja dafür verantwortlich. Gelíefeds Befürchtung bezieht sich nun mehr auf die Minas Tirith Situation, weniger auf das gesamte Kapitel. Andererseits freut es mich natürlich, wenn man als Leser jedes Detail nehmen kann und fragen kann, ob ein Plan dahinter steckt. Das lässt mich als Autor wesentlich schlauer erscheinen, als ich tatsächlich bin. *hust* ;-)
Okay, ich sehe zu, dass ich das nächste Kapitel schneller auf den Weg bringe, geschrieben ist es weitgehend. Viele Grüße und vielen Dank! :-)
Das klingt jetzt fast so, als würde ich ein Review reviewen, aber: Ich fand dein Feedback sehr praktisch. Istari ist stellenweise etwas überladen, mit einfach sehr viel "Kram" gleichzeitig, und dann wirkt es immer so, als müsste man zu jedem Detail etwas sagen. Das kann man machen und ich bin mit sowas absolut zu beeindrucken, aber.... Ich bin auch jedes Mal in Weltstimmung, wenn jemand einfach anspricht, was ihn interessiert. Also: Vielen Dank! :-)
In Sachen Dyre hab ich einen betriebsblinden Fehler gemacht. Kurze Antwort: Es gibt keine Trennung mehr, beide sind eine Person. Legolas erklärt das in "Der ewige Gärtner", aber er tut das sehr nebensächlich, die Sache ist zudem schon ein Jahr her, und wenn Lieg dann in seiner Unwissenheit anfangs so tut, als gäbe es noch zwei Personen ("Mit wem spreche ich gerade?"), dann bringt er alles wieder durcheinander.
Ich schaue nochmal, ob ich die Dyre-Sache auch aus Liegs Perspektive etwas deutlicher machen kann, bis dahin freue ich mich aber, dass du absolut die Schlüsse und Fragen aus dem Ganzen gezogen hast, auf die ich gehofft hatte. Hat er einen Fehler gemacht, kann er jetzt noch helfen, wie sähe diese Hilfe aus,...
Den Bezug zur Namenlosen fand ich interessant, daran hatte ich gar nicht gedacht, dass man das so sehen könnte. Du hast völlig Recht, sie wusste von Dyres Zustand, war ja dafür verantwortlich. Gelíefeds Befürchtung bezieht sich nun mehr auf die Minas Tirith Situation, weniger auf das gesamte Kapitel. Andererseits freut es mich natürlich, wenn man als Leser jedes Detail nehmen kann und fragen kann, ob ein Plan dahinter steckt. Das lässt mich als Autor wesentlich schlauer erscheinen, als ich tatsächlich bin. *hust* ;-)
Okay, ich sehe zu, dass ich das nächste Kapitel schneller auf den Weg bringe, geschrieben ist es weitgehend. Viele Grüße und vielen Dank! :-)
Silia
Hallo phazonshark
wiederum ein paar wenige Worte meinerseits
Ich habe das Gefühl, Maersian ist größenwahnsinnig geworden. Er hält alle gefangen... Aragorn, den er ja töten möchte,.. na toll... und wieso soll sich Aragorn selbst ausgeliefert haben? Das.... halte ich für absolut unlogisch, denn... warum geht er nicht nach Minas Tirith.... schließlich weiß er nicht, was dort im Gange ist... oder?
Und dann Legolas.... kann er sich nicht vorstellen, dass er nicht freien Fußes wieder raus kommt?
Etwas logischer erscheint die Geschichte in Minas Tirith, und nun endlich der "Sinn" des komischen Kopfes der Namenlosen. Geliefed wird also die Erinnerungen lesen können...
>>> Die Götter schicken eine Flut....<<<... na, die gute Alte Sintflut.. fehlt nur noch, dass jemand ein Boot baut.. .. obwohl... die Sintflut ist ja bereits im Gange, der Anduin wird ja derzeit gestaut... Es dauert sicher nicht mehr lang, bis Rohan überschwemmt wird....
Naja, diesmal sehr kurz..
LG- Silia
wiederum ein paar wenige Worte meinerseits
Ich habe das Gefühl, Maersian ist größenwahnsinnig geworden. Er hält alle gefangen... Aragorn, den er ja töten möchte,.. na toll... und wieso soll sich Aragorn selbst ausgeliefert haben? Das.... halte ich für absolut unlogisch, denn... warum geht er nicht nach Minas Tirith.... schließlich weiß er nicht, was dort im Gange ist... oder?
Und dann Legolas.... kann er sich nicht vorstellen, dass er nicht freien Fußes wieder raus kommt?
Etwas logischer erscheint die Geschichte in Minas Tirith, und nun endlich der "Sinn" des komischen Kopfes der Namenlosen. Geliefed wird also die Erinnerungen lesen können...
>>> Die Götter schicken eine Flut....<<<... na, die gute Alte Sintflut.. fehlt nur noch, dass jemand ein Boot baut.. .. obwohl... die Sintflut ist ja bereits im Gange, der Anduin wird ja derzeit gestaut... Es dauert sicher nicht mehr lang, bis Rohan überschwemmt wird....
Naja, diesmal sehr kurz..
LG- Silia
Antwort von phazonshark
Haaaallo Silia und erstmal natürlich vielen Dank! Ich hab mich diesmal etwas schwer getan mit den Review-Antworten, weil sie - ähnlich den Reviews - auf einem noch nicht komplett erzählten Teil der Geschichte basieren, das heißt... Mit den Entscheidungen von Aragorn und Legolas oder den Rückblicken, die Fuin oben anspricht, ist es ähnlich wie mit dem abgetrennten Kopf der Namenlosen: Im ersten Moment wirkt es sinnfrei und unnötig, vielleicht sogar unlogisch. Es steht natürlich ein Gedanke dahinter, aber wenn das Ganze zuerst wie ein Logik-Holperer aussieht und wirklich das Kapitel kaputt macht, dann hab ich trotzdem ein Problem. Insofern danke für den Hinweis!
Ich musste grinsen bei dem Gedanken, dass die Storyline über das Lesen eines abgetrennten Kopfes die logischere der beiden ist, hehe. ;-) Aber klar, das hier ist eine eigenwillige Geschichte, die etwas verzwickten Gesetzen folgt, und ich freue mich, dass du mit Minas Tirith soweit einverstanden bist. Ich hatte mich da schon auf ein verärgertes Kopfschütteln von eurer Seite her eingestellt. ;-)
Jah, der Sintflut- bzw. Blutozean-Ansatz kommt immer wieder mal durch, tatsächlich zitiert Dyre hier sogar ihre eigenen Worte aus Kapitel 9 von Istari 1. Es wird so langsam Zeit, die Sache in den Vordergrund zu zerren und wirklich zu diskutieren, zumal in "Deus ex machina" ja schon ein erster Bluttropfen erschienen ist, und wie du schon sagst, dem Anduin geht's auch nicht bestens... Ich will natürlich nicht exakt auf die christliche Idee hinaus, da hab ich auch nicht genügend Ahnung, aber die angedeutete Gefahr ist, dass sich Númenor in großem Maßstab wiederholen könnte.
Naaa gut, ich verquassel mich hier noch. Auf denn! :-)
Ich musste grinsen bei dem Gedanken, dass die Storyline über das Lesen eines abgetrennten Kopfes die logischere der beiden ist, hehe. ;-) Aber klar, das hier ist eine eigenwillige Geschichte, die etwas verzwickten Gesetzen folgt, und ich freue mich, dass du mit Minas Tirith soweit einverstanden bist. Ich hatte mich da schon auf ein verärgertes Kopfschütteln von eurer Seite her eingestellt. ;-)
Jah, der Sintflut- bzw. Blutozean-Ansatz kommt immer wieder mal durch, tatsächlich zitiert Dyre hier sogar ihre eigenen Worte aus Kapitel 9 von Istari 1. Es wird so langsam Zeit, die Sache in den Vordergrund zu zerren und wirklich zu diskutieren, zumal in "Deus ex machina" ja schon ein erster Bluttropfen erschienen ist, und wie du schon sagst, dem Anduin geht's auch nicht bestens... Ich will natürlich nicht exakt auf die christliche Idee hinaus, da hab ich auch nicht genügend Ahnung, aber die angedeutete Gefahr ist, dass sich Númenor in großem Maßstab wiederholen könnte.
Naaa gut, ich verquassel mich hier noch. Auf denn! :-)
Fuin
Hallo!
Also, dieses Kapitel fängt an mit ‚In einer Truhe liegt abgeschlagene Kopf der Namenlosen’. Hm. Das hört sich ja an als könnte man da noch ein ‚ey Aldäär’ hinzufügen :P ... ein einfaches ‚der’ würd’s aber auch schon tun ;).
Bei ‚Er nicht so stark wie die anderen, aber er konnte aushalten.’ fehlt auch ein Wörtchen ... Entschuldigung, aber weggelassene Wörter springen mich irgendwie an ...
Die Szene mit Aragorn fand ich etwas seltsam ... er hat sich also in dem Glauben ausgeliefert, Maersian würde ihn wieder freilassen. Weil er früher einmal ein ehrenhafter Mann gewesen war. Früher. Auch Legolas setzt auf seine Ehre ... womit Maersian dann einen Gefangenen mehr hätte ... Vielleicht meint er, dadurch ein wenig Kontrolle wiederzuerlangen, die er woanders im Krieg verloren hat.
Aber ich glaube, wenn die alle noch ein bisschen mehr auf Maersian mit seiner Ehre einreden könnte man den durchaus überzeugen – oder sehe ich das Falsch?
Und Aragorn hat noch mal Glück gehabt, dass Legolas und Dyre aufgetaucht sind, glaube ich.
Aber erst mal kommt eine Szene aus Liegs Vergangenheit. Er stand Dyre also früher sehr nahe ... Wusste man das schon vorher? Und ist das wichtig? Die Szene fand ich ziemlich verwirrend. Ich musste dreimal lesen, bevor ich verstanden habe, wo sie aufhört und wo man sie zuordnen soll. Gut, ich denke dieser fließende Übergang war gewollt, aber hättest du das nicht etwas deutlicher machen können?
Naja, vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen blöde ...
Legolas will Dyre gegen Pillindiel eintauschen – man sollte meinen, er hätte das etwas geschickter machen können. Ich meine, so als Elb und noch dazu als Prinz, sollte man einiges an Lebenserfahrungen haben. Und grade aus der letzten Zeit sollte er gelernt haben, dass er vorsichtiger sein sollte, oder? Kann natürlich sein, dass er wirklich seehr verzweifelt ist, weil er ohne Pillindiel ziemlich alleine ist. Trotzdem fand ich seine Aktion ziemlich ... dämlich.
Also selbst, wenn Maersian sich durch Reden über seine Ehre wieder ändern würde ... nach dem letzten Satz, bevor die Handlung wieder nach Minas Tirith springt, glaube ich, sobald er vom Tod seines Sohns erfährt, wäre das auch wieder vorbei.
Also gut, Minas Tirith. Gelíefed hat nichts über den Schwurstein erfahren können. Dafür erfährt er, dass Cathal Pallandos Wächter ist.
Irgendwie finde ich diese Wächter-Sache nicht so toll. Das mit Kraft und Gegenkraft hat natürlich seine Logik, aber es gefällt mir trotzdem nicht.
Jep, dann will er aus dem Kopf der Namenlosen lesen. Hmhm. Ich habe mich an dem punkt gefragt, wie er wohl reagieren wird, wenn er sie wiedersieht. Bzw. einen Teil von ihr ;) na ja, jetzt grade frage ich mich, wo er das Jishin herkriegt, um noch mal Gedanken zu lesen. Oder reicht die Portion von letzten Mal noch?
Ach, erst mal geht’s ja wieder nach Rohan. Die Szenen aus Minas Tirith sind mir diesmal mehr im Kopf geblieben ....
Es kommt erst mal wieder eine Szene aus Liegs Vergangenheit, die mich schon wieder verwirrt hat. Wird es irgendwann mal noch wichtiger, dass Lieg Feuerwächter war? ‚Er war der Wächter, der seinen Posten verlassen hatte’ – ja, aber braucht man dafür so einen langen Rückblick?
Was Pillindiel zu Legolas sagt, dass er vor seiner Pflicht als König wegläuft ... Mir war vorher gar nicht so klar, dass er eigentlich König sein müsste. Da habe ich wirklich schon eher Lieg als König gesehen, als ihn. Aber jetzt wo sie’s sagt ... Und das macht er alles nur, weil er Angst vor dem Thron hat?
Als sie das sagt, musste ich daran denken, dass es so rüberkam, als würde sie sich das nur trauen, weil er grade gefesselt ist – sonst hätte sie ihm auch schon früher Vorwürfe machen können^^
Dann ist Lieg mit Dyre alleine. Er spricht nicht wirklich die ganze Zeit mit dem Nazgûl, weil sonst würde sie nicht sagen, dass er sie töten lassen sollte. Aber Dyre konnte doch nicht sprechen? Oder kann sie das jetzt, wo der Nazgûl mit in ihrem Körper ist?
Sie und Lieg tun mir richtig Leid. Sie können beide nichts für die Situation, in der sie sind. (wie eigentlich fast alle – aber bei den beiden finde ich das besonders tragisch ...)
Gelíefeds Reaktion auf die Namenlose war nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich weiß zwar nicht, was genau ich mir vorgestellt hatte, aber was anderes halt.
So wie er dann jetzt wirklich reagiert, finde ich allerdings viel wirkungsvoller, als irgendwelche sonst wie dramatische Folgen.
‚»Sie wusste es«, sagte er leise. »Sie hat von Anfang an gewusst, was passieren würde. Und sie hat dafür geplant.«’
Sie hat’s geplant. War ja auch klar, irgendwie. Obwohl ich die Vorstellung gut fand, dass mal was passiert ist, womit sie nicht gerechnet hat. Na gut, dann bleibt die Frage – Was hat ihr das gebracht? Es bringt ihr doch nichts mehr. Außer die Gewissheit im Moment ihres Todes, dass alles so gelaufen ist, wie sie es geplant hat ..
Also, das war’s von mir erst mal. Man sieht sich beim nächsten Kapitel =)
LG, Fuin
Also, dieses Kapitel fängt an mit ‚In einer Truhe liegt abgeschlagene Kopf der Namenlosen’. Hm. Das hört sich ja an als könnte man da noch ein ‚ey Aldäär’ hinzufügen :P ... ein einfaches ‚der’ würd’s aber auch schon tun ;).
Bei ‚Er nicht so stark wie die anderen, aber er konnte aushalten.’ fehlt auch ein Wörtchen ... Entschuldigung, aber weggelassene Wörter springen mich irgendwie an ...
Die Szene mit Aragorn fand ich etwas seltsam ... er hat sich also in dem Glauben ausgeliefert, Maersian würde ihn wieder freilassen. Weil er früher einmal ein ehrenhafter Mann gewesen war. Früher. Auch Legolas setzt auf seine Ehre ... womit Maersian dann einen Gefangenen mehr hätte ... Vielleicht meint er, dadurch ein wenig Kontrolle wiederzuerlangen, die er woanders im Krieg verloren hat.
Aber ich glaube, wenn die alle noch ein bisschen mehr auf Maersian mit seiner Ehre einreden könnte man den durchaus überzeugen – oder sehe ich das Falsch?
Und Aragorn hat noch mal Glück gehabt, dass Legolas und Dyre aufgetaucht sind, glaube ich.
Aber erst mal kommt eine Szene aus Liegs Vergangenheit. Er stand Dyre also früher sehr nahe ... Wusste man das schon vorher? Und ist das wichtig? Die Szene fand ich ziemlich verwirrend. Ich musste dreimal lesen, bevor ich verstanden habe, wo sie aufhört und wo man sie zuordnen soll. Gut, ich denke dieser fließende Übergang war gewollt, aber hättest du das nicht etwas deutlicher machen können?
Naja, vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen blöde ...
Legolas will Dyre gegen Pillindiel eintauschen – man sollte meinen, er hätte das etwas geschickter machen können. Ich meine, so als Elb und noch dazu als Prinz, sollte man einiges an Lebenserfahrungen haben. Und grade aus der letzten Zeit sollte er gelernt haben, dass er vorsichtiger sein sollte, oder? Kann natürlich sein, dass er wirklich seehr verzweifelt ist, weil er ohne Pillindiel ziemlich alleine ist. Trotzdem fand ich seine Aktion ziemlich ... dämlich.
Also selbst, wenn Maersian sich durch Reden über seine Ehre wieder ändern würde ... nach dem letzten Satz, bevor die Handlung wieder nach Minas Tirith springt, glaube ich, sobald er vom Tod seines Sohns erfährt, wäre das auch wieder vorbei.
Also gut, Minas Tirith. Gelíefed hat nichts über den Schwurstein erfahren können. Dafür erfährt er, dass Cathal Pallandos Wächter ist.
Irgendwie finde ich diese Wächter-Sache nicht so toll. Das mit Kraft und Gegenkraft hat natürlich seine Logik, aber es gefällt mir trotzdem nicht.
Jep, dann will er aus dem Kopf der Namenlosen lesen. Hmhm. Ich habe mich an dem punkt gefragt, wie er wohl reagieren wird, wenn er sie wiedersieht. Bzw. einen Teil von ihr ;) na ja, jetzt grade frage ich mich, wo er das Jishin herkriegt, um noch mal Gedanken zu lesen. Oder reicht die Portion von letzten Mal noch?
Ach, erst mal geht’s ja wieder nach Rohan. Die Szenen aus Minas Tirith sind mir diesmal mehr im Kopf geblieben ....
Es kommt erst mal wieder eine Szene aus Liegs Vergangenheit, die mich schon wieder verwirrt hat. Wird es irgendwann mal noch wichtiger, dass Lieg Feuerwächter war? ‚Er war der Wächter, der seinen Posten verlassen hatte’ – ja, aber braucht man dafür so einen langen Rückblick?
Was Pillindiel zu Legolas sagt, dass er vor seiner Pflicht als König wegläuft ... Mir war vorher gar nicht so klar, dass er eigentlich König sein müsste. Da habe ich wirklich schon eher Lieg als König gesehen, als ihn. Aber jetzt wo sie’s sagt ... Und das macht er alles nur, weil er Angst vor dem Thron hat?
Als sie das sagt, musste ich daran denken, dass es so rüberkam, als würde sie sich das nur trauen, weil er grade gefesselt ist – sonst hätte sie ihm auch schon früher Vorwürfe machen können^^
Dann ist Lieg mit Dyre alleine. Er spricht nicht wirklich die ganze Zeit mit dem Nazgûl, weil sonst würde sie nicht sagen, dass er sie töten lassen sollte. Aber Dyre konnte doch nicht sprechen? Oder kann sie das jetzt, wo der Nazgûl mit in ihrem Körper ist?
Sie und Lieg tun mir richtig Leid. Sie können beide nichts für die Situation, in der sie sind. (wie eigentlich fast alle – aber bei den beiden finde ich das besonders tragisch ...)
Gelíefeds Reaktion auf die Namenlose war nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich weiß zwar nicht, was genau ich mir vorgestellt hatte, aber was anderes halt.
So wie er dann jetzt wirklich reagiert, finde ich allerdings viel wirkungsvoller, als irgendwelche sonst wie dramatische Folgen.
‚»Sie wusste es«, sagte er leise. »Sie hat von Anfang an gewusst, was passieren würde. Und sie hat dafür geplant.«’
Sie hat’s geplant. War ja auch klar, irgendwie. Obwohl ich die Vorstellung gut fand, dass mal was passiert ist, womit sie nicht gerechnet hat. Na gut, dann bleibt die Frage – Was hat ihr das gebracht? Es bringt ihr doch nichts mehr. Außer die Gewissheit im Moment ihres Todes, dass alles so gelaufen ist, wie sie es geplant hat ..
Also, das war’s von mir erst mal. Man sieht sich beim nächsten Kapitel =)
LG, Fuin
Antwort von phazonshark
Moin!
... und ein weiteres Mal vielen Dank! :-) Ausgelassene Wörter kannst du mir definitiv um die Ohren hauen, zögere da keine Sekunde. Das "Was bisher geschah" ist manchmal nur ein Nachgedanke und bekommt dann nicht immer die Sorgfalt, die für die de-facto Einleitung des Kapitels eigentlich nötig wäre. *hust*
MAERSIAN - Jep, Maersian steht praktisch an einer Wegzweigung, noch stehen ihm beide Möglichkeiten offen, er kann den Krieg fortsetzen oder sich um Frieden bemühen. Dass Aragorn anscheinend so viel Vertrauen in ihn gesetzt hat, beeinflusst ihn natürlich, aber wie du schon sagst, auf der anderen Seite weiß er noch nichts vom Tod seines Sohnes. Ich kann versprechen, dass Maersian im nächsten Kapitel eine Entscheidung trifft, also... Das geht jetzt nicht ewig hin und her.
PILINDIEL & LEGOLAS - Njah, sie ist praktisch seine Erinnerung an den Thron, der Teil vom Thron, der ihm nachläuft. Sie haut ihm das seit einem Jahr um die Ohren, aber das hier ist ihre erste "gesprächige" Story-Szene zusammen, deshalb kam das erst jetzt auf. Pilindiel würgt ihm die Thronflucht speziell jetzt nochmal rein, weil Legolas Lieg vorgeworfen hat, ein schlechter Anführer zu sein. Damit fordert er die Schelte natürlich heraus. ;-)
ARAGORN & LEGOLAS - Dämlich oder nicht... Silia spricht den Punkt ebenfalls an und ich verstehe das Problem, das hier entstanden ist. Ah, vorsichtig geantwortet: Ich hab einen Fehler in der Präsentation, bzw. dem POV gemacht, nicht so sehr in der Logik der Handlung. Das macht schon alles Sinn, nur eben nicht aus Liegs Perspektive. Nicht vor dem nächsten Kapitel jedenfalls. Weiß nicht recht. Behalte deine (berechtigte!) Kritik fürs nächste Chap auf jeden Fall im Hinterkopf und gib mir, wenn du magst, kurz Rückmeldung, ob sich die Dinge zufriedenstellend aufgeklärt haben. Ich will wirklich nicht, dass ihr mit einem sauren Beigeschmack aus "Eis und Feuer" geht.
LIEG & DYRE - Ich entschuldige mich für das schwammige Einbetten der zwei Flashbacks. Meine Hoffnung war, dass ich den Rückblick auf diese Art stärker Lieg zuordnen kann, fast schon als Erinnerung. Ich schau nochmal drüber. Zu deiner Frage: Alles ist wichtig. Die Flashbacks fast noch mehr als die Gegenwartsszenen. Ich bin sehr froh, dass man mir noch nicht auf die Schliche gekommen ist, und hoffe, das Ende des Arcs wird da Klarheit schaffen.:-)
Die WÄCHTER-Sache ist "nicht so toll"... Okay. Kann ich mir insofern gut vorstellen, dass es nicht nur etwas extrem ist, sondern wir es noch nicht im Einsatz gesehen haben. Ich weiß, das Prinzip wurde nun schon zweimal erklärt, weil es eben so zentral ist, aber bisher hat es noch keine Geschichten produziert. Wenn es soweit ist, hoffe ich, dich überzeugen zu können, aber keine Frage, es ist Geschmackssache.
MIT WEM SPRECHE ICH GERADE? - Die Idee ist, dass es keine Dyre und keinen Nazgûl mehr gibt, sondern nur noch... Dazgûlnyre! Gut, blöde Namen außen vor gelassen, spricht Lieg mit einem Wesen, das zwei Gedächtnisse und zwei Wertemodelle gleichzeitig hat. Sie erinnert sich also an die Morde des Nazgûl als ob es ihre eigenen waren und ein Teil von ihr schert sich nicht darum, während ein anderer Teil daran zugrunde geht. Insofern würde ich mich dir anschließen, es geht ihr wirklich ziemlich schlecht. Ich stelle mir das mehr als grausam vor, weshalb ich auch noch keinen Dyre-POV übers Herz gebracht hab.
IT'S ALL PART OF THE PLAN - Jah, mit Gelíefeds Reaktion hab ich gekämpft. Wir sehen ihn später noch wütend - ich wollte mir die extremere Reaktion aufheben. Dennoch ging die Szene nach dem jetzigen Finalsatz noch eine ganze Weile weiter und wir hätten erfahren, was Gelíefed annimmt und befürchtet, aaaber... Ich hab dabei genau das festgestellt, was du hier schon vermutest: Kürzer ist wirkungsvoller. Mit jedem Satz, den ich dazugefügt hab, wurde alles nur komplizierter und schwächer.
Der Vollständigkeit halber wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wir die Todesszene der Namenlosen aus ihrer Perspektive sehen, am Ende von Istari 1, und sie ganz und gar nicht begeistert von ihrem Ableben ist. Also... Die Dinge liefen nicht so, wie sie das gern gehabt hätte, und es bleibt dabei, dass sie sich verrechnet hat. Aber Gelíefed hat trotzdem irgendwo Recht. (Wäre ja sonst auch sehr mau als Abschluss des Kapitels.)
Uhm... Eine sehr unhandliche Review-Antwort. Aber ein schönes Review. :-) Also vielen Dank und ich hoffe, dass "Eis und Feuer" zumindest als Ganzes für dich funktionieren wird. :-)
... und ein weiteres Mal vielen Dank! :-) Ausgelassene Wörter kannst du mir definitiv um die Ohren hauen, zögere da keine Sekunde. Das "Was bisher geschah" ist manchmal nur ein Nachgedanke und bekommt dann nicht immer die Sorgfalt, die für die de-facto Einleitung des Kapitels eigentlich nötig wäre. *hust*
MAERSIAN - Jep, Maersian steht praktisch an einer Wegzweigung, noch stehen ihm beide Möglichkeiten offen, er kann den Krieg fortsetzen oder sich um Frieden bemühen. Dass Aragorn anscheinend so viel Vertrauen in ihn gesetzt hat, beeinflusst ihn natürlich, aber wie du schon sagst, auf der anderen Seite weiß er noch nichts vom Tod seines Sohnes. Ich kann versprechen, dass Maersian im nächsten Kapitel eine Entscheidung trifft, also... Das geht jetzt nicht ewig hin und her.
PILINDIEL & LEGOLAS - Njah, sie ist praktisch seine Erinnerung an den Thron, der Teil vom Thron, der ihm nachläuft. Sie haut ihm das seit einem Jahr um die Ohren, aber das hier ist ihre erste "gesprächige" Story-Szene zusammen, deshalb kam das erst jetzt auf. Pilindiel würgt ihm die Thronflucht speziell jetzt nochmal rein, weil Legolas Lieg vorgeworfen hat, ein schlechter Anführer zu sein. Damit fordert er die Schelte natürlich heraus. ;-)
ARAGORN & LEGOLAS - Dämlich oder nicht... Silia spricht den Punkt ebenfalls an und ich verstehe das Problem, das hier entstanden ist. Ah, vorsichtig geantwortet: Ich hab einen Fehler in der Präsentation, bzw. dem POV gemacht, nicht so sehr in der Logik der Handlung. Das macht schon alles Sinn, nur eben nicht aus Liegs Perspektive. Nicht vor dem nächsten Kapitel jedenfalls. Weiß nicht recht. Behalte deine (berechtigte!) Kritik fürs nächste Chap auf jeden Fall im Hinterkopf und gib mir, wenn du magst, kurz Rückmeldung, ob sich die Dinge zufriedenstellend aufgeklärt haben. Ich will wirklich nicht, dass ihr mit einem sauren Beigeschmack aus "Eis und Feuer" geht.
LIEG & DYRE - Ich entschuldige mich für das schwammige Einbetten der zwei Flashbacks. Meine Hoffnung war, dass ich den Rückblick auf diese Art stärker Lieg zuordnen kann, fast schon als Erinnerung. Ich schau nochmal drüber. Zu deiner Frage: Alles ist wichtig. Die Flashbacks fast noch mehr als die Gegenwartsszenen. Ich bin sehr froh, dass man mir noch nicht auf die Schliche gekommen ist, und hoffe, das Ende des Arcs wird da Klarheit schaffen.:-)
Die WÄCHTER-Sache ist "nicht so toll"... Okay. Kann ich mir insofern gut vorstellen, dass es nicht nur etwas extrem ist, sondern wir es noch nicht im Einsatz gesehen haben. Ich weiß, das Prinzip wurde nun schon zweimal erklärt, weil es eben so zentral ist, aber bisher hat es noch keine Geschichten produziert. Wenn es soweit ist, hoffe ich, dich überzeugen zu können, aber keine Frage, es ist Geschmackssache.
MIT WEM SPRECHE ICH GERADE? - Die Idee ist, dass es keine Dyre und keinen Nazgûl mehr gibt, sondern nur noch... Dazgûlnyre! Gut, blöde Namen außen vor gelassen, spricht Lieg mit einem Wesen, das zwei Gedächtnisse und zwei Wertemodelle gleichzeitig hat. Sie erinnert sich also an die Morde des Nazgûl als ob es ihre eigenen waren und ein Teil von ihr schert sich nicht darum, während ein anderer Teil daran zugrunde geht. Insofern würde ich mich dir anschließen, es geht ihr wirklich ziemlich schlecht. Ich stelle mir das mehr als grausam vor, weshalb ich auch noch keinen Dyre-POV übers Herz gebracht hab.
IT'S ALL PART OF THE PLAN - Jah, mit Gelíefeds Reaktion hab ich gekämpft. Wir sehen ihn später noch wütend - ich wollte mir die extremere Reaktion aufheben. Dennoch ging die Szene nach dem jetzigen Finalsatz noch eine ganze Weile weiter und wir hätten erfahren, was Gelíefed annimmt und befürchtet, aaaber... Ich hab dabei genau das festgestellt, was du hier schon vermutest: Kürzer ist wirkungsvoller. Mit jedem Satz, den ich dazugefügt hab, wurde alles nur komplizierter und schwächer.
Der Vollständigkeit halber wollte ich auch nochmal erwähnen, dass wir die Todesszene der Namenlosen aus ihrer Perspektive sehen, am Ende von Istari 1, und sie ganz und gar nicht begeistert von ihrem Ableben ist. Also... Die Dinge liefen nicht so, wie sie das gern gehabt hätte, und es bleibt dabei, dass sie sich verrechnet hat. Aber Gelíefed hat trotzdem irgendwo Recht. (Wäre ja sonst auch sehr mau als Abschluss des Kapitels.)
Uhm... Eine sehr unhandliche Review-Antwort. Aber ein schönes Review. :-) Also vielen Dank und ich hoffe, dass "Eis und Feuer" zumindest als Ganzes für dich funktionieren wird. :-)
Silia
Hallo phazonshark
Hier wiederum kommt Lieg ins Spiel - und Pilindiel, eine Elbin, deren Wichtigkeit für die Geschichte noch nicht ganz sicher ist. Zumindest weiß ich im Moment nicht, wie ich sie einordnen soll. Sie berät Lieg? - Aber ich verstehe nicht wirklich, weshab... dann der "vergiftete" Splitter.... ist die Selbstheilung und Immunität der Elben stark genug? - Oder ist auch sie vergiftet? - Hm... ich denke, oder hoffe, dass das im Laufe der Geschichte noch zu erfahren ist.
Und was hat es mit der "gekrümmten" Zeit zu tun?.... (Was du in der Geshichte alles verbiegst... *kopfschüttel* das passt schon lange auf keine Kuhhaut mehr) Befinden sich diese seltsamen Orte in der Zukunft oder in der Vergangenheit....es vergeht die Zeit langsamer.... aber dann muss der Ort sich irgendwie weit entfernt befinden.... wenn du Einstein Glauben schenkst....
Und die Szene mit Gelífed irritiert mich auch ein wenig.... ok... etwas verwirrt warte ich auf den Weitergang der Geschichte.
Versteh das jetzt nicht falsch, aber die Verwirrtheit bezieht sich darauf, dass ich nicht weiß, was Gelífed vor hat, und wie ich diese Szene einschäzten soll. Gerade auch in dem Punkt, da er das gesamte Jishin verbraucht, das eigentlich jetzt für 2 Personen hätte reichen sollen... Deshalb .... wie das wohl ausgeht?
Ich weiß, mein Kommentar ist heut nicht besonders lang und vielleicht auch nicht sonderlich ergiebig. Aber ich bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht.
Liebe Grüße - Silia
Hier wiederum kommt Lieg ins Spiel - und Pilindiel, eine Elbin, deren Wichtigkeit für die Geschichte noch nicht ganz sicher ist. Zumindest weiß ich im Moment nicht, wie ich sie einordnen soll. Sie berät Lieg? - Aber ich verstehe nicht wirklich, weshab... dann der "vergiftete" Splitter.... ist die Selbstheilung und Immunität der Elben stark genug? - Oder ist auch sie vergiftet? - Hm... ich denke, oder hoffe, dass das im Laufe der Geschichte noch zu erfahren ist.
Und was hat es mit der "gekrümmten" Zeit zu tun?.... (Was du in der Geshichte alles verbiegst... *kopfschüttel* das passt schon lange auf keine Kuhhaut mehr) Befinden sich diese seltsamen Orte in der Zukunft oder in der Vergangenheit....es vergeht die Zeit langsamer.... aber dann muss der Ort sich irgendwie weit entfernt befinden.... wenn du Einstein Glauben schenkst....
Und die Szene mit Gelífed irritiert mich auch ein wenig.... ok... etwas verwirrt warte ich auf den Weitergang der Geschichte.
Versteh das jetzt nicht falsch, aber die Verwirrtheit bezieht sich darauf, dass ich nicht weiß, was Gelífed vor hat, und wie ich diese Szene einschäzten soll. Gerade auch in dem Punkt, da er das gesamte Jishin verbraucht, das eigentlich jetzt für 2 Personen hätte reichen sollen... Deshalb .... wie das wohl ausgeht?
Ich weiß, mein Kommentar ist heut nicht besonders lang und vielleicht auch nicht sonderlich ergiebig. Aber ich bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht.
Liebe Grüße - Silia
Antwort von phazonshark
Moin! Doooch, wage es nicht, die Ergiebigkeit deines Feedbacks unter den Scheffel zu stellen. Seltsam gesagt. Ich hatte mich bei dem ersten Teil schon darauf gefasst gemacht, dass ihr auf den zweiten oder dritten wartet, weil's ja wirklich erst etwas vorbereitet und wie du sagst, man sieht den Sinn noch nicht überall. Also: Danke fürs Review, hier kurz die angesprochenen Punkte:
PILINDIEL UND DER SPLITTER - Das ist eines dieser Rätsel, die nicht als Rätsel gedacht sind. Will heißen: Selbstheilung ist wirklich schon die Antwort. Nachdem wir Mittelerde in der Geschichte ja sehr oft als ein Lebewesen interpretieren, wollte ich hier rüberbringen, dass dieses Lebewesen sehr wohl fähig ist, sich gegen Krankheiten zu verteidigen. Die Frage ist nur, zu welchem Preis und... Das ist die Idee hinter dem ganzen Kapitel-Dreiteiler.
GEKRÜMMTE ZEIT - Einstein... Ja. Schon irgendwo. Diese Sachen haben ihre Inspiration in der Ecke Zeitdilatation und Co, sind aber mit starkem Fantasy-Einschlag umgesetzt, also würde man sich vermutlich nur selbst verwirren, wenn man da mit Physik hinterkommen will. Aber klar, die Parallelen sind da.
GELÍEFED UND JISHIN - Hm... Es gibt ein paar Dinge, die er verschweigt, aber was den Kern dieser Szene angeht, ist er sehr ehrlich: Er will Pallandos Erinnerungen lesen und braucht dafür sehr viel Jishin, um sich in einen entsprechenden Zustand zu versetzen. Und du hast völlig Recht, das ist ein ärgerlich hoher Preis, wenn man nicht mal weiß, wie viel er herausbekommen wird... Aber das kommt im nächsten Kapitel, diese Szene ist wirklich nur das Intro, um euch wieder an diese Storyline heranzuführen.
Juuut... Das nächste Chap ist seit eben online, deshalb will ich da gar nicht mehr so nebulös drumherum reden. Also: Nochmal vielen Dank und natürlich ein schönes Wochenende! :-)
PILINDIEL UND DER SPLITTER - Das ist eines dieser Rätsel, die nicht als Rätsel gedacht sind. Will heißen: Selbstheilung ist wirklich schon die Antwort. Nachdem wir Mittelerde in der Geschichte ja sehr oft als ein Lebewesen interpretieren, wollte ich hier rüberbringen, dass dieses Lebewesen sehr wohl fähig ist, sich gegen Krankheiten zu verteidigen. Die Frage ist nur, zu welchem Preis und... Das ist die Idee hinter dem ganzen Kapitel-Dreiteiler.
GEKRÜMMTE ZEIT - Einstein... Ja. Schon irgendwo. Diese Sachen haben ihre Inspiration in der Ecke Zeitdilatation und Co, sind aber mit starkem Fantasy-Einschlag umgesetzt, also würde man sich vermutlich nur selbst verwirren, wenn man da mit Physik hinterkommen will. Aber klar, die Parallelen sind da.
GELÍEFED UND JISHIN - Hm... Es gibt ein paar Dinge, die er verschweigt, aber was den Kern dieser Szene angeht, ist er sehr ehrlich: Er will Pallandos Erinnerungen lesen und braucht dafür sehr viel Jishin, um sich in einen entsprechenden Zustand zu versetzen. Und du hast völlig Recht, das ist ein ärgerlich hoher Preis, wenn man nicht mal weiß, wie viel er herausbekommen wird... Aber das kommt im nächsten Kapitel, diese Szene ist wirklich nur das Intro, um euch wieder an diese Storyline heranzuführen.
Juuut... Das nächste Chap ist seit eben online, deshalb will ich da gar nicht mehr so nebulös drumherum reden. Also: Nochmal vielen Dank und natürlich ein schönes Wochenende! :-)
Fuin
Das ging aber schnell diesmal! Wie schön!
Sehr interessantes und verwirrendes Kapitel wieder mal ;)
Also Lieg (wie macht man den Strich über dem I?) und Pilindiel sind aus dem Wald raus ... Glück oder hat der Nazgûl sie wirklich entkommen lassen? Ganz klar letzteres ... Der Wald ist also so ein Ort wie die Ferne Welt, an dem die Zeit irgendwie anders läuft? Wie wird ein Ort dazu? Das muss etwas mit den Nazgûl zu tun haben, weil vorher war das ja nur Edoras, bevor der Wald kam. Allerdings hatte der wohl in der Fernen Welt nichts damit zu tun. Jedenfalls kommen sie am falschen Datum wieder raus, um dann direkt von Maersian aufgegriffen zu werden, der glaubt, Lieg sei ein Bote des Nazgûls.
Oder besser gesagt, von dem, was in diesem Wald ist und Rohan scheinbar hilft. Weil Botschaften aus diesem Wald kommen, die bisher immer gut für Rohen waren, scheint er den Wald/Edoras fast schon anzubeten. Dabei hat er keine Ahnung, was in Wirklichkeit dort drinnen ist. Eigentlich fast schon traurig. Er setzt seine Hoffnungen in etwas, das ihm am Ende doch nicht helfen wird, nämlich in einen Nazgûl, der Rohan höchstens in seinem eigenen Krieg benutzt ...
Was ist denn mit Dyre und Legolas? Sie sind anscheinend immer noch im Wald ...
‚Ich hätte niemals von Verstärkungen sprechen dürfen, dachte er. Ich habe alles nur noch schlimmer gemacht.’
Ja. Das hätte ich jetzt auch so gesehen. Rohan ist darin bestärkt, dass der Krieg richtig ist und dass jetzt doch eine Chance auf den Sieg haben. Sie werden also weder aufgeben, noch sich auf eine Waffenruhe einlassen. – Weil der Wald sagt, dass Hilfe kommt.
Was sich ja später erstaunlicherweise fast bewahrheitet.
Gut, aber jetzt springt die Handlung erst mal nach Minas Tirith.
Gelíefed hat also Kauko nicht getötet, da dieser vom Schwarzen Atem befallen ist. Das ist erst mal schon ziemlich schlecht, dass ein Nazgûl nun also die Macht in Gondor hat. Ein anderer ist in Rohan an der Macht und ein dritter auch in Mordor, wenn ich mich jetzt richtig erinnere. Die Menschen können so doch praktisch gar nichts mehr ausrichten. Sie sind nur noch Marionetten und Kanonenfutter ...
Warum hast es eigentlich keinen Sinn, Kauko zu töten? Weil sich der Nazgûl sofort wieder jemand anderes suchen würde, der seine Stelle einnimmt?
Gelíefed will jetzt also den Schwurstein zerstören. Wusste er die ganze Zeit schon davon? Dann hätte er das doch auch schon irgendwann früher tun können, oder? Durch Jishin soll er also die Gedanken von Pallando lesen ... ob das gut geht? Hoffentlich. Allerdings wäre ja dann alles ziemlich schnell erledigt, oder? Schwurstein weg – Friede, Freude, Eierkuchen? Wenn die Nazgûl weg sind, vermute ich, dass sich auch der Konflikt zwischen Rohan und Gondor irgendwie lösen ließe. – Aber so einfach wird das nicht gehen.
Dann geht’s wieder nach Rohan. Lieg ist in der Welt ohne Könige also wieder in der Rolle des Königs. Hat er ja schon Erfahrung mit. Ach, ne, ohne Könige: Jetzt ist Aragorn also wieder da. Und liefert sich an die Rohirrim aus. Hmhm. Vielleicht gar nicht so dumm, da diese erkennen, dass Gondor den Krieg eigentlich nicht will? Auf jeden Fall liegt Aragorns Schicksal in Liegs Händen und nicht in denen von Maersian. Das ist in sofern gut, als dass er, glaube ich, mit Lieg vernünftig sprechen kann. Allerdings weiß ich nicht so richtig, wie ich Lieg einschätzen soll. Ich glaube, er ist so einer, der aus gutem Willen falsche Entscheidungen trifft. Immerhin war er ja doch nur ein Wachposten und kein König ... Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass Aragorn und er zusammen Rohan und Gondor wenigstens einander wieder näher bringen könnten.
Mal angenommen, die beiden Reiche würden sich verbünden (würde das überhaupt gehen, nach allem, was passiert ist?), hätten sie eine Chance, gegen die Nazgûl einen Krieg zu führen und zu gewinnen? Ohne den Schwurstein bringt das wahrscheinlich alles nichts. Und was diesen Betrifft, habe ich noch eine andere Vermutung: Gelíefed kann in den Gedanken von Pallando zwar erfahren, wo er sich befindet, stirb dann aber bei diese Gedankenlesesache oder wacht nicht mehr auf und keiner wird erfahren, was er erfahren hat ... Das wäre irgendwie ungut, aber es würd zu deiner Geschichte passen ;)
Der letzte Teil hat mich nun arg verwirrt (was vermutlich auch die Absicht war^^):
‚»Ein Plan.« Pilindiels Blick wurde düster und sie schloss die Hände fester um die Zügel, wie in Erwartung eines Sturms. »Wir sind hier, weil diese Welt versucht, sich zu heilen.«
»Warum… Zitterst du dann?«
»Ich bin seit drei Zeitaltern hier«, sagte Pilindiel leise. »Es gibt nichts, was Mittelerde nicht tun würde, nicht opfern und nicht zerstören würde… Um zu überleben.«’
Warum sollte Pilindiel jetzt eigentlich am Zittern sein, wenn sie doch kurz vorher noch sagt ‚wird schon werden’?
Und jetzt die eigene Frage: Was genau will Mittelerde opfern? So wie sie das sagt ... keine Ahnung, aber das weckt in mir das Gefühl, dass von denen, die da jetzt in Dunharg sind, bald nicht mehr so viele Leben werden ... warum auch immer. Denn bei denen liegen meiner Meinung nach nicht die eigentlichen Probleme, sondern im Moment eher ein wenig Hoffnung ...
Oh, da fällt mir grade noch was ein: Der Ozean aus Blut. Was war denn damit noch mal? Ich hab ‚Deus ex machina’ noch mal überflogen ... Da müsste doch bald irgendwas noch kommen, was damit zu tun hat?
Ja ja, Fragen über fragen. Aber das ist man ja gewöhnt und das ist es auch, was ich an Istari so liebe!
LG, Fuin =)
Sehr interessantes und verwirrendes Kapitel wieder mal ;)
Also Lieg (wie macht man den Strich über dem I?) und Pilindiel sind aus dem Wald raus ... Glück oder hat der Nazgûl sie wirklich entkommen lassen? Ganz klar letzteres ... Der Wald ist also so ein Ort wie die Ferne Welt, an dem die Zeit irgendwie anders läuft? Wie wird ein Ort dazu? Das muss etwas mit den Nazgûl zu tun haben, weil vorher war das ja nur Edoras, bevor der Wald kam. Allerdings hatte der wohl in der Fernen Welt nichts damit zu tun. Jedenfalls kommen sie am falschen Datum wieder raus, um dann direkt von Maersian aufgegriffen zu werden, der glaubt, Lieg sei ein Bote des Nazgûls.
Oder besser gesagt, von dem, was in diesem Wald ist und Rohan scheinbar hilft. Weil Botschaften aus diesem Wald kommen, die bisher immer gut für Rohen waren, scheint er den Wald/Edoras fast schon anzubeten. Dabei hat er keine Ahnung, was in Wirklichkeit dort drinnen ist. Eigentlich fast schon traurig. Er setzt seine Hoffnungen in etwas, das ihm am Ende doch nicht helfen wird, nämlich in einen Nazgûl, der Rohan höchstens in seinem eigenen Krieg benutzt ...
Was ist denn mit Dyre und Legolas? Sie sind anscheinend immer noch im Wald ...
‚Ich hätte niemals von Verstärkungen sprechen dürfen, dachte er. Ich habe alles nur noch schlimmer gemacht.’
Ja. Das hätte ich jetzt auch so gesehen. Rohan ist darin bestärkt, dass der Krieg richtig ist und dass jetzt doch eine Chance auf den Sieg haben. Sie werden also weder aufgeben, noch sich auf eine Waffenruhe einlassen. – Weil der Wald sagt, dass Hilfe kommt.
Was sich ja später erstaunlicherweise fast bewahrheitet.
Gut, aber jetzt springt die Handlung erst mal nach Minas Tirith.
Gelíefed hat also Kauko nicht getötet, da dieser vom Schwarzen Atem befallen ist. Das ist erst mal schon ziemlich schlecht, dass ein Nazgûl nun also die Macht in Gondor hat. Ein anderer ist in Rohan an der Macht und ein dritter auch in Mordor, wenn ich mich jetzt richtig erinnere. Die Menschen können so doch praktisch gar nichts mehr ausrichten. Sie sind nur noch Marionetten und Kanonenfutter ...
Warum hast es eigentlich keinen Sinn, Kauko zu töten? Weil sich der Nazgûl sofort wieder jemand anderes suchen würde, der seine Stelle einnimmt?
Gelíefed will jetzt also den Schwurstein zerstören. Wusste er die ganze Zeit schon davon? Dann hätte er das doch auch schon irgendwann früher tun können, oder? Durch Jishin soll er also die Gedanken von Pallando lesen ... ob das gut geht? Hoffentlich. Allerdings wäre ja dann alles ziemlich schnell erledigt, oder? Schwurstein weg – Friede, Freude, Eierkuchen? Wenn die Nazgûl weg sind, vermute ich, dass sich auch der Konflikt zwischen Rohan und Gondor irgendwie lösen ließe. – Aber so einfach wird das nicht gehen.
Dann geht’s wieder nach Rohan. Lieg ist in der Welt ohne Könige also wieder in der Rolle des Königs. Hat er ja schon Erfahrung mit. Ach, ne, ohne Könige: Jetzt ist Aragorn also wieder da. Und liefert sich an die Rohirrim aus. Hmhm. Vielleicht gar nicht so dumm, da diese erkennen, dass Gondor den Krieg eigentlich nicht will? Auf jeden Fall liegt Aragorns Schicksal in Liegs Händen und nicht in denen von Maersian. Das ist in sofern gut, als dass er, glaube ich, mit Lieg vernünftig sprechen kann. Allerdings weiß ich nicht so richtig, wie ich Lieg einschätzen soll. Ich glaube, er ist so einer, der aus gutem Willen falsche Entscheidungen trifft. Immerhin war er ja doch nur ein Wachposten und kein König ... Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass Aragorn und er zusammen Rohan und Gondor wenigstens einander wieder näher bringen könnten.
Mal angenommen, die beiden Reiche würden sich verbünden (würde das überhaupt gehen, nach allem, was passiert ist?), hätten sie eine Chance, gegen die Nazgûl einen Krieg zu führen und zu gewinnen? Ohne den Schwurstein bringt das wahrscheinlich alles nichts. Und was diesen Betrifft, habe ich noch eine andere Vermutung: Gelíefed kann in den Gedanken von Pallando zwar erfahren, wo er sich befindet, stirb dann aber bei diese Gedankenlesesache oder wacht nicht mehr auf und keiner wird erfahren, was er erfahren hat ... Das wäre irgendwie ungut, aber es würd zu deiner Geschichte passen ;)
Der letzte Teil hat mich nun arg verwirrt (was vermutlich auch die Absicht war^^):
‚»Ein Plan.« Pilindiels Blick wurde düster und sie schloss die Hände fester um die Zügel, wie in Erwartung eines Sturms. »Wir sind hier, weil diese Welt versucht, sich zu heilen.«
»Warum… Zitterst du dann?«
»Ich bin seit drei Zeitaltern hier«, sagte Pilindiel leise. »Es gibt nichts, was Mittelerde nicht tun würde, nicht opfern und nicht zerstören würde… Um zu überleben.«’
Warum sollte Pilindiel jetzt eigentlich am Zittern sein, wenn sie doch kurz vorher noch sagt ‚wird schon werden’?
Und jetzt die eigene Frage: Was genau will Mittelerde opfern? So wie sie das sagt ... keine Ahnung, aber das weckt in mir das Gefühl, dass von denen, die da jetzt in Dunharg sind, bald nicht mehr so viele Leben werden ... warum auch immer. Denn bei denen liegen meiner Meinung nach nicht die eigentlichen Probleme, sondern im Moment eher ein wenig Hoffnung ...
Oh, da fällt mir grade noch was ein: Der Ozean aus Blut. Was war denn damit noch mal? Ich hab ‚Deus ex machina’ noch mal überflogen ... Da müsste doch bald irgendwas noch kommen, was damit zu tun hat?
Ja ja, Fragen über fragen. Aber das ist man ja gewöhnt und das ist es auch, was ich an Istari so liebe!
LG, Fuin =)
Antwort von phazonshark
Moin! Was kann ich sagen...? Du machst dir da sehr viel Mühe jedes Mal und das sogar so fix, dass ich hier beim Weiterschreiben weiß, man hat den ersten Teil verstanden und richtig interpretiert und abgesegnet... Sehr kewl. Also, vielen Dank! :-) Mach dir um den "Lieg"-Strich keine Gedanken, den kann ich auch nur per Open Office auslösen, und langsam macht mich der Name wahnsinnig. Nur sein Bruder ist schlimmer. ;-)
ZEITVERSCHIEBUNG - Es ist auch hier eigentlich nur die Idee, dass ein Ort aus Mittelerde entrückt wurde, irgendwo vielleicht vergleichbar mit den Unsterblichen Landen. Der Nazgûl hat nix mit der Fernen Welt zu tun, jup. Der Nazgûlwald ist auch nicht ebenso weit weg wie Lorien, er stiehlt dir einen Tag, aber... Das ist im Prinzip auch schon alles.
MARIONETTEN der Nazgûl... Jah. Mein Gedanke war, dass das Verschwinden der Könige (Aragorn, Éomer, Gelíefed, Vanmóriel irgendwo,...), dass das ein Vakuum hinterlässt, dass die Ringgeister automatisch füllen. Aber weil die Menschen dann keinerlei Chancen hätten und eine Marionettenwelt sehr langweilig wäre, hielt ich es für interessant, den Hexenkönig verschwinden zu lassen, damit die übrigen Nazgûl sich gegeneinander wenden. Wobei in Mordor momentan Alatar die Macht hat, da kommt höchstwahrscheinlich im nächsten Chap was zu. Dass Gelíefed Kauko nicht getötet hat... Ja, ich würde mich deiner Erklärung ganz faul anschließen, öchem, und ergänzen, dass Gelíefed schon immer so wenig getötet hat, wie möglich. Er ist nur einfach gefährlich gut darin und in Istari 1 war er kein freier Mann.
SCHWURSTEIN - Oh. Gut aufgepasst, Gelíefed wusste vorher nicht davon. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass sich diese Lücke auftut, weil ich die Szenen in anderer Reihenfolge geschrieben hab, als sie hier auftauchen, aaaber... Wir erfahren noch, wie Gelíefed von der Existenz des Schwursteins erfahren hat, und wir sehen natürlich, ob er das Versteck des Steins aus Pallando herausbekommt oder - wie du ansprichst - nie wieder aufwacht. Weia. Aber du hast völlig Recht, wenn man den Stein zerstört, setzt man im klassischen HdR-Stil eine weltrettende Kettenreaktion in Gang. Ich bin nicht über sowas erhaben. *hust*
GONDOR-ROHAN-ARAGORN... Viel kann ich da gar nicht mehr zu sagen, du beschreibst schon ziemlich genau, was so die Möglichkeiten und Gefahren des Ganzen sind. In "Nachtfeuer" prallt später sehr viel aufeinander, viele Charaktere treffen sich zum ersten Mal, ein bisschen wie bei "Die drei Könige" damals, und das wäre definitiv ein guter Moment, das Ruder noch herumzureißen, jah...
LETZTER WORTWECHSEL - Ja, der ist zum Verrücktwerden. Die Idee ist, dass Pilindiel einerseits sagt, die Welt hat einen Plan (Hoffnung!), aber gleichzeitig weiß, dass die Welt vielleicht einige(s) opfern muss, um diesen Plan durchzusetzen (Angst!). Ich fand das als Konzept ganz interessant, aber es fiel mir schwer, das rüberzubringen. Ich hab das "Es wird werden" jetzt einfach rausgekürzt, damit das wenigstens nicht so ein Schlangenlinien-Kurs ist und Pilindiel nicht abwechselnd zwei gegensätzliche Sachen versucht.
OZEAN AUS BLUT - Völlig richtig, wir haben in "Deus ex machina" den ersten Bluttropfen gesehen und... Wenn das noch ein Ozean werden soll, dann rechne ich noch innerhalb von "Nachtfeuer" mit dem nächsten. ;-) Fokus ist es allerdings noch nicht, ich will diesen Dreiteiler ein bisschen mehr auf Augenhöhe der Menschen halten, das angesprochene Federklingen-Kapitel war ja sehr abgehoben von seinen Spielern bzw. Charakteren.
Ah... Jup. Die nächsten beiden Kapitel sind noch nicht getippt, allerdings hab ich für den Dreiteiler einen sehr genauen Plot - hatte ja auch ein halbes Jahr Zeit - und sobald ich Zeit für Istari abkapseln kann, geht das eigentlich recht fix. Ich schau mal, dass ich den Rhythmus halte. Also, nochmal vielen Dank und auf denn!
ZEITVERSCHIEBUNG - Es ist auch hier eigentlich nur die Idee, dass ein Ort aus Mittelerde entrückt wurde, irgendwo vielleicht vergleichbar mit den Unsterblichen Landen. Der Nazgûl hat nix mit der Fernen Welt zu tun, jup. Der Nazgûlwald ist auch nicht ebenso weit weg wie Lorien, er stiehlt dir einen Tag, aber... Das ist im Prinzip auch schon alles.
MARIONETTEN der Nazgûl... Jah. Mein Gedanke war, dass das Verschwinden der Könige (Aragorn, Éomer, Gelíefed, Vanmóriel irgendwo,...), dass das ein Vakuum hinterlässt, dass die Ringgeister automatisch füllen. Aber weil die Menschen dann keinerlei Chancen hätten und eine Marionettenwelt sehr langweilig wäre, hielt ich es für interessant, den Hexenkönig verschwinden zu lassen, damit die übrigen Nazgûl sich gegeneinander wenden. Wobei in Mordor momentan Alatar die Macht hat, da kommt höchstwahrscheinlich im nächsten Chap was zu. Dass Gelíefed Kauko nicht getötet hat... Ja, ich würde mich deiner Erklärung ganz faul anschließen, öchem, und ergänzen, dass Gelíefed schon immer so wenig getötet hat, wie möglich. Er ist nur einfach gefährlich gut darin und in Istari 1 war er kein freier Mann.
SCHWURSTEIN - Oh. Gut aufgepasst, Gelíefed wusste vorher nicht davon. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass sich diese Lücke auftut, weil ich die Szenen in anderer Reihenfolge geschrieben hab, als sie hier auftauchen, aaaber... Wir erfahren noch, wie Gelíefed von der Existenz des Schwursteins erfahren hat, und wir sehen natürlich, ob er das Versteck des Steins aus Pallando herausbekommt oder - wie du ansprichst - nie wieder aufwacht. Weia. Aber du hast völlig Recht, wenn man den Stein zerstört, setzt man im klassischen HdR-Stil eine weltrettende Kettenreaktion in Gang. Ich bin nicht über sowas erhaben. *hust*
GONDOR-ROHAN-ARAGORN... Viel kann ich da gar nicht mehr zu sagen, du beschreibst schon ziemlich genau, was so die Möglichkeiten und Gefahren des Ganzen sind. In "Nachtfeuer" prallt später sehr viel aufeinander, viele Charaktere treffen sich zum ersten Mal, ein bisschen wie bei "Die drei Könige" damals, und das wäre definitiv ein guter Moment, das Ruder noch herumzureißen, jah...
LETZTER WORTWECHSEL - Ja, der ist zum Verrücktwerden. Die Idee ist, dass Pilindiel einerseits sagt, die Welt hat einen Plan (Hoffnung!), aber gleichzeitig weiß, dass die Welt vielleicht einige(s) opfern muss, um diesen Plan durchzusetzen (Angst!). Ich fand das als Konzept ganz interessant, aber es fiel mir schwer, das rüberzubringen. Ich hab das "Es wird werden" jetzt einfach rausgekürzt, damit das wenigstens nicht so ein Schlangenlinien-Kurs ist und Pilindiel nicht abwechselnd zwei gegensätzliche Sachen versucht.
OZEAN AUS BLUT - Völlig richtig, wir haben in "Deus ex machina" den ersten Bluttropfen gesehen und... Wenn das noch ein Ozean werden soll, dann rechne ich noch innerhalb von "Nachtfeuer" mit dem nächsten. ;-) Fokus ist es allerdings noch nicht, ich will diesen Dreiteiler ein bisschen mehr auf Augenhöhe der Menschen halten, das angesprochene Federklingen-Kapitel war ja sehr abgehoben von seinen Spielern bzw. Charakteren.
Ah... Jup. Die nächsten beiden Kapitel sind noch nicht getippt, allerdings hab ich für den Dreiteiler einen sehr genauen Plot - hatte ja auch ein halbes Jahr Zeit - und sobald ich Zeit für Istari abkapseln kann, geht das eigentlich recht fix. Ich schau mal, dass ich den Rhythmus halte. Also, nochmal vielen Dank und auf denn!
Silia
Jöh, phazonshark, ein weiteres Kapitel... so schnell?
Na, ich hatte schon befürchtet, ich müsse ewig auf die Fortsetzung warten, sieht ja fast so aus, als ob du auf meine Kommentare gewartet hättest? Das verwirrt mich ein wenig, weil ich es ansonsten gewöhnt bin, dass die Geschichten brach liegen bleiben, oder sogar verschwinden, wenn ich Reviews hinterlasse... Es freut mich wirklich, dass es in dem Fall nicht so ist (wobei... man soll den Tag nicht vor dem Abend loben....)
Nun aber Schluss mit dem Gefasel, sondern zu deiner Geschichte.
Wiederum katapultierst du uns mit einem neuen Faden deiner Geschichte. Mir war nicht wirklich bewusst, was mit Lothiriel geschehen war... hm... ich glaube, ich hatte zwar ein Gefühl, dass sie überlebt haben könnte, aber da sie nicht mehr auftauchte, und somit bis dahin für die Geschichte unwichtig war, wurde auch sie vergessen. Umso überraschender ist ihr Auftauchen, und die Tragik mit Imrahil... ach.. ob das noch eine wichtige Rolle spielt, oder ob das wiederum nur eine "Boshaftigkeit" deinerseits ist?
Ja, manchmal habe ich wirklich das Gefühl, du tötest absichtlich irgendwelche Figuren, die wir als Leser liebgewonnen haben, oder sie als gute Menschen/Elben etc. sehen, nur um uns jeder Hoffnung zu berauben? - Als Imrahil nämlich ins "Spiel" kam, hatte ich die Hoffnung, dass die beiden einen Frieden bewirken könnten, oder zumindest sich einigen könnten. Naja, mit Kauko dem Bösen verfallen, sicher nicht einfach, aber ... möglich.
Wiederum .... und diesmal wiederum in Gedanken halten, dass er noch nicht tot ist.... warten wir auf eine Lösung.
Nun aber verrätst du uns auch endlich, was im Anduin gefunden wurde.. bzw. ich muss mich berichtigen, wer.. nein es ist keine wildgewordene Nessi.... kein Kapitän Nemo mit seinem U-Boot.
sondern... Elfwine, dessen Ankunft die Statue geprengt haben soll? -
Hm... dann müsste er übermächtig sein...mit Jishin verseucht ist er sowieso.... ich frage mich, worauf das hinauslaufen soll. Ist Er nun eine Art "BeinaheGott"?
Im Prinzip erinnert mich das ein wenig an einen Maia... der gesandt wird... aber, dann müsste er als Kind in der Wiege ausgetauscht worden sein....
Hach ja, ich und meine Thesen.....
Liebe Grüße - Silia
Na, ich hatte schon befürchtet, ich müsse ewig auf die Fortsetzung warten, sieht ja fast so aus, als ob du auf meine Kommentare gewartet hättest? Das verwirrt mich ein wenig, weil ich es ansonsten gewöhnt bin, dass die Geschichten brach liegen bleiben, oder sogar verschwinden, wenn ich Reviews hinterlasse... Es freut mich wirklich, dass es in dem Fall nicht so ist (wobei... man soll den Tag nicht vor dem Abend loben....)
Nun aber Schluss mit dem Gefasel, sondern zu deiner Geschichte.
Wiederum katapultierst du uns mit einem neuen Faden deiner Geschichte. Mir war nicht wirklich bewusst, was mit Lothiriel geschehen war... hm... ich glaube, ich hatte zwar ein Gefühl, dass sie überlebt haben könnte, aber da sie nicht mehr auftauchte, und somit bis dahin für die Geschichte unwichtig war, wurde auch sie vergessen. Umso überraschender ist ihr Auftauchen, und die Tragik mit Imrahil... ach.. ob das noch eine wichtige Rolle spielt, oder ob das wiederum nur eine "Boshaftigkeit" deinerseits ist?
Ja, manchmal habe ich wirklich das Gefühl, du tötest absichtlich irgendwelche Figuren, die wir als Leser liebgewonnen haben, oder sie als gute Menschen/Elben etc. sehen, nur um uns jeder Hoffnung zu berauben? - Als Imrahil nämlich ins "Spiel" kam, hatte ich die Hoffnung, dass die beiden einen Frieden bewirken könnten, oder zumindest sich einigen könnten. Naja, mit Kauko dem Bösen verfallen, sicher nicht einfach, aber ... möglich.
Wiederum .... und diesmal wiederum in Gedanken halten, dass er noch nicht tot ist.... warten wir auf eine Lösung.
Nun aber verrätst du uns auch endlich, was im Anduin gefunden wurde.. bzw. ich muss mich berichtigen, wer.. nein es ist keine wildgewordene Nessi.... kein Kapitän Nemo mit seinem U-Boot.
sondern... Elfwine, dessen Ankunft die Statue geprengt haben soll? -
Hm... dann müsste er übermächtig sein...mit Jishin verseucht ist er sowieso.... ich frage mich, worauf das hinauslaufen soll. Ist Er nun eine Art "BeinaheGott"?
Im Prinzip erinnert mich das ein wenig an einen Maia... der gesandt wird... aber, dann müsste er als Kind in der Wiege ausgetauscht worden sein....
Hach ja, ich und meine Thesen.....
Liebe Grüße - Silia
Antwort von phazonshark
Moin! Ah... Und natürlich vielen Dank! Dass es nun zumindest ein paar Chaps weitergeht, hatte mehrere Gründe, von Leétors Aufforderungen über deine und Fuins Reviews, bis hin zu der Tatsache, dass mich der Plot für die nächsten Kapitel, "Nachtfeuer", wirklich Monate gekostet hat, jetzt aber steht... (Wobei ich ja nebenbei immer noch andere Projekte hab, dann zieht sich sowas automatisch, es kommen auch wieder Zeiten, in denen Istari Priorität bekommt, hoffe ich...)
LOTHÍRIEL & IMRAHIL: Als ich damals beschlossen hab, dass Lothíriel überleben sollte, hatte ich die grobe Idee, dass sie als "Kind zweier Welten" wie geschaffen dafür wäre, Gondor und Rohan wieder zusammenzuführen. Das war aber vor drei Jahren und da wusste ich noch nicht, wie Istari 2 denn nun in einzelne Kapitel zerlegt werden muss. "Im Westen nichts Neues" zollt praktisch dieser Idee Tribut, ohne sie wirklich zentral zu machen. Ob Imrahil nun stirbt oder nicht... Hab schon bei Fuin geschrieben, ich fand einen Todesfall in diesem Kapitel etwas sehr düster, also hab ich die Frage aufgeschoben. Mal schauen. Er ist halt nicht wichtig für den Plot in dessen jetziger Form.
ELFWINE & ELENDIL: Du erinnerst völlig richtig, nähere Infos zu Elfwine gibt's sonst nochmal in Kapitel 39 bis 42 von Istari 1, sowie Kapitel 49 für die Pläne der Zauberer. Elfwine ist wirklich als einer der Istari angelegt und hat entsprechende Kräfte, die Zerstörung der Statue war aber keine Absicht, sondern mehr ein Nebeneffekt seiner Ankunft. Dieses Kapitel zeigt auch noch nicht die ganze Wahrheit über den "Anduinfund", aber es gibt schonmal einen groben Eindruck, warum sowohl Gondor als auch Rohan vom Stauen des Flusses überrascht wurden und warum Maersian das Gebiet abgeriegelt hat.
Ah... Okay. Das ist es schon, glaube ich. Noch einmal vielen Dank, ich wünsche ein frohes Wochenende soweit gehabt zu haben und... Bis denn! :-)
LOTHÍRIEL & IMRAHIL: Als ich damals beschlossen hab, dass Lothíriel überleben sollte, hatte ich die grobe Idee, dass sie als "Kind zweier Welten" wie geschaffen dafür wäre, Gondor und Rohan wieder zusammenzuführen. Das war aber vor drei Jahren und da wusste ich noch nicht, wie Istari 2 denn nun in einzelne Kapitel zerlegt werden muss. "Im Westen nichts Neues" zollt praktisch dieser Idee Tribut, ohne sie wirklich zentral zu machen. Ob Imrahil nun stirbt oder nicht... Hab schon bei Fuin geschrieben, ich fand einen Todesfall in diesem Kapitel etwas sehr düster, also hab ich die Frage aufgeschoben. Mal schauen. Er ist halt nicht wichtig für den Plot in dessen jetziger Form.
ELFWINE & ELENDIL: Du erinnerst völlig richtig, nähere Infos zu Elfwine gibt's sonst nochmal in Kapitel 39 bis 42 von Istari 1, sowie Kapitel 49 für die Pläne der Zauberer. Elfwine ist wirklich als einer der Istari angelegt und hat entsprechende Kräfte, die Zerstörung der Statue war aber keine Absicht, sondern mehr ein Nebeneffekt seiner Ankunft. Dieses Kapitel zeigt auch noch nicht die ganze Wahrheit über den "Anduinfund", aber es gibt schonmal einen groben Eindruck, warum sowohl Gondor als auch Rohan vom Stauen des Flusses überrascht wurden und warum Maersian das Gebiet abgeriegelt hat.
Ah... Okay. Das ist es schon, glaube ich. Noch einmal vielen Dank, ich wünsche ein frohes Wochenende soweit gehabt zu haben und... Bis denn! :-)
Silia
Hallo phazonshark,
wiederum melde ich mich mit meinen Kommentaren zum 6. Kapitel, das wohl vorerst das letzte ist.. ich hoffe doch. die Geschichte geht weiter.. naja, man weiß nie....
In diesem Kapitel führst du uns wiederum an eine völlig andere Ecke, das ist deine Spezialtät, mehrere Handlungsabläufe verteilt, darzustellen und von einer Szene zur anderen zu hüpfen.
Ein Rückblick, der erklärt, was es sich mit Seren auf sich hat, und warum sie nicht im Palast aufwuchs. - Das ist somit geklärt.
Und dann die Gefangennahme Aragorns von den Adlern.. erst hier wird einiges aus Istari 1 klar (ich weiß nicht, hatte ich es damals nicht kapiert, oder kam die endgültige Lösung wirklich erst hier?) - zum einen die familiäre Zusammenhänge von Adfyr, Bradchwyr, Gwaihir, zumindest war mir nie ganz klar, welche Rolle sie spielen. Nun, dass sie die Ausbilder der Federklingen sind und irgendwo zwischen den Valar und den Menschen/Elben sind, scheint mir jetzt klar. Die Form der Adler ist dennoch etwas vage.... sind sie nun Adler.. oder menschenähnliche Gestalten... Gestaltenwandler.... ist wohl die geeignetste Variante. - (Gibt es bei Tolkien auch)
Doch das verhängnisvollste meiner Meinung nach, ist die Tatsache, das auch Gwaihir im Besitz eines Palantirs ist... zumindest, wenn meine Vermutung sich bewahrheiten sollte und Sauron noch immer auf der anderen Seite "der Strippe" hantiert.
Etwas wirr ist der Abschluss. Erst ist Bradychwyr tot, dann auch Gwaihir... Bradychwyr aufersteht (so ein bescheuerter Ausdruck .... ) und wird zu einem goldenen Adler... hm...
tja.. und der Ausdruck, dass Seren eine Waffe sein soll.. naja, gefällt mir in diesem Moment nicht, denn zuvor hattest du erkklärt, dass sie eine Heilerin sein soll.... in gewisser Weise scheintt sich das zu widersprechen
Nun, ich brenne darauf, zu erfahren, wie es weiter geht....
aber ich fürchte, ich verbrenne dabei.....
Jo, in diesem Sinne
LG- Silia
wiederum melde ich mich mit meinen Kommentaren zum 6. Kapitel, das wohl vorerst das letzte ist.. ich hoffe doch. die Geschichte geht weiter.. naja, man weiß nie....
In diesem Kapitel führst du uns wiederum an eine völlig andere Ecke, das ist deine Spezialtät, mehrere Handlungsabläufe verteilt, darzustellen und von einer Szene zur anderen zu hüpfen.
Ein Rückblick, der erklärt, was es sich mit Seren auf sich hat, und warum sie nicht im Palast aufwuchs. - Das ist somit geklärt.
Und dann die Gefangennahme Aragorns von den Adlern.. erst hier wird einiges aus Istari 1 klar (ich weiß nicht, hatte ich es damals nicht kapiert, oder kam die endgültige Lösung wirklich erst hier?) - zum einen die familiäre Zusammenhänge von Adfyr, Bradchwyr, Gwaihir, zumindest war mir nie ganz klar, welche Rolle sie spielen. Nun, dass sie die Ausbilder der Federklingen sind und irgendwo zwischen den Valar und den Menschen/Elben sind, scheint mir jetzt klar. Die Form der Adler ist dennoch etwas vage.... sind sie nun Adler.. oder menschenähnliche Gestalten... Gestaltenwandler.... ist wohl die geeignetste Variante. - (Gibt es bei Tolkien auch)
Doch das verhängnisvollste meiner Meinung nach, ist die Tatsache, das auch Gwaihir im Besitz eines Palantirs ist... zumindest, wenn meine Vermutung sich bewahrheiten sollte und Sauron noch immer auf der anderen Seite "der Strippe" hantiert.
Etwas wirr ist der Abschluss. Erst ist Bradychwyr tot, dann auch Gwaihir... Bradychwyr aufersteht (so ein bescheuerter Ausdruck .... ) und wird zu einem goldenen Adler... hm...
tja.. und der Ausdruck, dass Seren eine Waffe sein soll.. naja, gefällt mir in diesem Moment nicht, denn zuvor hattest du erkklärt, dass sie eine Heilerin sein soll.... in gewisser Weise scheintt sich das zu widersprechen
Nun, ich brenne darauf, zu erfahren, wie es weiter geht....
aber ich fürchte, ich verbrenne dabei.....
Jo, in diesem Sinne
LG- Silia
Antwort von phazonshark
Ah... Danke! Einmal mehr. ;-) Wie das letzte Chap war auch 2x06 eines, zu dem ich noch keine spezielleren Ideen und Reaktionen gehört habe, umso interessanter war also dein Feedback zu lesen. Es gibt nicht wirklich viel, was ich hinzufügen, diskutieren oder klären könnte, ich glaube, wir sehen und verstehen dieses Kapitel hier ähnlich, aber... Der Tradition halber sag ich trotzdem nochmal was zu den einzelnen Punkten. :-)
=> VÖLLIG ANDERE ECKE: Jah, diese Idee von Kapiteln, die sich jeweils auf einen Charakter und eine Storyline konzentrieren, war etwas, das ich schon in Istari 1 immer mal wieder versucht habe. In diesen ersten neun Kapiteln, dem ersten Arc von Istari 2, hab ich das jetzt stärker durchgezogen, bin aber immer noch nicht sicher, wie sinnvoll es ist. Es ist etwas einfacher zu erfassen, für mich und für euch, geht allerdings planungstechnisch ziemlich an die Substanz. Es ist eine interessante Herausforderung, das alles auszutüfteln, aber... Es schlaucht. Mal schauen, wie ich das im nächsten Arc angehe.
=> ANTWORTEN! Yipppieh! ;-) Meine Befürchtung war, dass man die neuen Informationen als eine Verkomplizierung missverstehen würde, aber... Du setzt es richtig zusammen und es ist schön zu hören, dass meine Kapitel nicht nur Fragen aufwerfen. ;-) Was manchmal natürlich schon die Idee ist, aber... Nicht nur. Um wiederum deine Frage zu beantworten: Die komplette Erklärung zu Seren kam wirklich erst hier. Wir wussten im ersten Teil nicht, warum Aragorn sie weggegeben hat, warum er sie nicht sehen durfte, was die Adler mit ihr planten... Das Ganze war auch eines dieser Rätsel, bei denen ich vor dem Kapitel nicht sicher war, wie weit jeder Leser es inzwischen zusammengesetzt hatte, also hab ich beschlossen, es einfach komplett zu erklären, um alle auf den gleichen Stand zu bringen. Natürlich gibt's immer noch Ungewissheiten in Sachen Federklingen, aber... Ein bisschen rätselhaft soll die Bande ja auch bleiben. :-)
=>DER MANN HINTER DEM VORHANG, also am anderen Ende der Palantír-Strippe, ist zumindest jemand, den wir in Istari schonmal gesehen haben. Ich muss immer etwas vorsichtig sein, wenn es darum geht, neue globale Spieler in die Geschichte zu gehen, daher habe ich bisher darauf verzichtet, in Istari 2.
=> WIRRER ABSCHLUSS: Stimmt, jah. Ich wollte nach dem Höhepunkt des Kapitels nicht mehr so viel nachschieben, als Folge rattert das alles sehr schnell vorbei... Zumindest wird die Storyline bald wieder aufgegriffen, dann klären sich eventuelle Fragen über den Ausgang vielleicht. In jedem Fall schaue ich mir 2x06 nochmal an.
=>WAFFE ODER HEILERIN? Widerspruch... Schon, ja. Mein Gedanke war: Ein Mensch, der die Nazgûl-Krankheit heilen kann, ist von der anderen Seite aus betrachtet eine Waffe gegen die Nazgûl. Vielleicht wäre "Werkzeug" präziser als "Waffe", weil dann betont wird, dass die Adler Seren nicht die Wahl gelassen hätten, anders als Aragorn es tut. Hm... Ich glaube, der Widerspruch liegt in der Natur der Sache, ebenso wie man Legolas' Jagd nach den Nazgûl als Angriff oder als Heilung verstehen kann.
In Sachen Fortsetzung sind die nächsten eineinhalb Kapitel getippt, ich kämpfe nur gerade an sehr vielen Fronten, Fanfictiontechnisch, deshalb brauche ich vielleicht noch eine Weile. 7, 8 und 9 werden auf jeden Fall online gehen, anschließend muss ich mir erst mal wieder einen genaueren Plan für die nächsten neun Kapitel machen.
Aukay. Nochmal vielen Dank und auf denn! :-)
=> VÖLLIG ANDERE ECKE: Jah, diese Idee von Kapiteln, die sich jeweils auf einen Charakter und eine Storyline konzentrieren, war etwas, das ich schon in Istari 1 immer mal wieder versucht habe. In diesen ersten neun Kapiteln, dem ersten Arc von Istari 2, hab ich das jetzt stärker durchgezogen, bin aber immer noch nicht sicher, wie sinnvoll es ist. Es ist etwas einfacher zu erfassen, für mich und für euch, geht allerdings planungstechnisch ziemlich an die Substanz. Es ist eine interessante Herausforderung, das alles auszutüfteln, aber... Es schlaucht. Mal schauen, wie ich das im nächsten Arc angehe.
=> ANTWORTEN! Yipppieh! ;-) Meine Befürchtung war, dass man die neuen Informationen als eine Verkomplizierung missverstehen würde, aber... Du setzt es richtig zusammen und es ist schön zu hören, dass meine Kapitel nicht nur Fragen aufwerfen. ;-) Was manchmal natürlich schon die Idee ist, aber... Nicht nur. Um wiederum deine Frage zu beantworten: Die komplette Erklärung zu Seren kam wirklich erst hier. Wir wussten im ersten Teil nicht, warum Aragorn sie weggegeben hat, warum er sie nicht sehen durfte, was die Adler mit ihr planten... Das Ganze war auch eines dieser Rätsel, bei denen ich vor dem Kapitel nicht sicher war, wie weit jeder Leser es inzwischen zusammengesetzt hatte, also hab ich beschlossen, es einfach komplett zu erklären, um alle auf den gleichen Stand zu bringen. Natürlich gibt's immer noch Ungewissheiten in Sachen Federklingen, aber... Ein bisschen rätselhaft soll die Bande ja auch bleiben. :-)
=>DER MANN HINTER DEM VORHANG, also am anderen Ende der Palantír-Strippe, ist zumindest jemand, den wir in Istari schonmal gesehen haben. Ich muss immer etwas vorsichtig sein, wenn es darum geht, neue globale Spieler in die Geschichte zu gehen, daher habe ich bisher darauf verzichtet, in Istari 2.
=> WIRRER ABSCHLUSS: Stimmt, jah. Ich wollte nach dem Höhepunkt des Kapitels nicht mehr so viel nachschieben, als Folge rattert das alles sehr schnell vorbei... Zumindest wird die Storyline bald wieder aufgegriffen, dann klären sich eventuelle Fragen über den Ausgang vielleicht. In jedem Fall schaue ich mir 2x06 nochmal an.
=>WAFFE ODER HEILERIN? Widerspruch... Schon, ja. Mein Gedanke war: Ein Mensch, der die Nazgûl-Krankheit heilen kann, ist von der anderen Seite aus betrachtet eine Waffe gegen die Nazgûl. Vielleicht wäre "Werkzeug" präziser als "Waffe", weil dann betont wird, dass die Adler Seren nicht die Wahl gelassen hätten, anders als Aragorn es tut. Hm... Ich glaube, der Widerspruch liegt in der Natur der Sache, ebenso wie man Legolas' Jagd nach den Nazgûl als Angriff oder als Heilung verstehen kann.
In Sachen Fortsetzung sind die nächsten eineinhalb Kapitel getippt, ich kämpfe nur gerade an sehr vielen Fronten, Fanfictiontechnisch, deshalb brauche ich vielleicht noch eine Weile. 7, 8 und 9 werden auf jeden Fall online gehen, anschließend muss ich mir erst mal wieder einen genaueren Plan für die nächsten neun Kapitel machen.
Aukay. Nochmal vielen Dank und auf denn! :-)
Stef (anonymer Nutzer)
Ach verdammt, man lese das Kleingedruckte... :)
Alles ok, kann weitergehen!
Mehr gibt es leider nicht von mir. Meine üblichen Zeit/ Schweinehundprobleme kennst du ja schon.
Alles ok, kann weitergehen!
Mehr gibt es leider nicht von mir. Meine üblichen Zeit/ Schweinehundprobleme kennst du ja schon.
Antwort von phazonshark
Hehe ;-) Aukay, Statusbericht dankend zur Kenntnis genommen. Als nächstes kommt noch ein kurzes Brücken- und Erklär-Kapitel zum Wiedereinsteigen, aber dann kommt nochmal ein ganz brauchbarer Brocken, denke ich. Auf denn! :-)
Fuin
Hallo!
oh mein Gott, bin ich schon lange nicht mehr dazu gekommen, zu lesen, geschweige denn, dir ein Review zu schreiben ... genau drei Monate, um genau zu sein :(. Dabei hast du das sehr verdient und ich finds richtig schade, dass du jetzt erstmal Pause machen willst ... Fallls du weiterschreibst, dann werde ich auf jeden Fall wieder/immer noch dabei sein!
Jetzt reciht meine Zeit leider nicht, um noch mehr zu schreiben, aber wenn das nächste Kapitel kommt, werd ich wieder ein längeres Review schreiben .... :)
LG =)
oh mein Gott, bin ich schon lange nicht mehr dazu gekommen, zu lesen, geschweige denn, dir ein Review zu schreiben ... genau drei Monate, um genau zu sein :(. Dabei hast du das sehr verdient und ich finds richtig schade, dass du jetzt erstmal Pause machen willst ... Fallls du weiterschreibst, dann werde ich auf jeden Fall wieder/immer noch dabei sein!
Jetzt reciht meine Zeit leider nicht, um noch mehr zu schreiben, aber wenn das nächste Kapitel kommt, werd ich wieder ein längeres Review schreiben .... :)
LG =)
Antwort von phazonshark
Moin und Danke! ;-)
Die Pause... Es ist definitiv schön zu wissen, dass du weiterhin Interesse an der Geschichte hast; das Problem war nur, dass der zweite Teil es nicht geschafft hat, die anderen Leser für sich zu interessieren. Was bedeutet: Ich muss irgendetwas korrigieren, weiß aber nicht was. Dazu kam, dass mich die Stille irgendwie persönlich getroffen hat, was bedeutet, dass ich mich vielleicht einfach nicht als Fanfiction-Autor eigne. Denn wenn ich nicht mit fehlendem Feedback umgehen kann, und sowas gehört nunmal dazu, dann kann ich das hier nicht machen. Daher die Pause. Ich muss da einfach drüber nachdenken und herausbekommen, wie ich mit dem ganzen Internet-Autor-Dasein umzugehen habe.
Nun ja. Das jetzt als Erklärung, damit die Dinge nicht ganz so merkwürdig im Raum stehen. Nochmal vielen Dank und auf denn! :-)
Die Pause... Es ist definitiv schön zu wissen, dass du weiterhin Interesse an der Geschichte hast; das Problem war nur, dass der zweite Teil es nicht geschafft hat, die anderen Leser für sich zu interessieren. Was bedeutet: Ich muss irgendetwas korrigieren, weiß aber nicht was. Dazu kam, dass mich die Stille irgendwie persönlich getroffen hat, was bedeutet, dass ich mich vielleicht einfach nicht als Fanfiction-Autor eigne. Denn wenn ich nicht mit fehlendem Feedback umgehen kann, und sowas gehört nunmal dazu, dann kann ich das hier nicht machen. Daher die Pause. Ich muss da einfach drüber nachdenken und herausbekommen, wie ich mit dem ganzen Internet-Autor-Dasein umzugehen habe.
Nun ja. Das jetzt als Erklärung, damit die Dinge nicht ganz so merkwürdig im Raum stehen. Nochmal vielen Dank und auf denn! :-)
Silia
Hallo phazonshark
es tut mir leid, dass ich mich nicht eher gemeldet habe, aber dazu gibt es mehrere Gründe, einmal meine Zeit, ich hatte nämlich Besuch, und damit nicht die entsprechende Ruhe, und zum zweiten wollte ich das Kapitel etwas auf mich einwirken lassen, um es vernüfntig kommentieren zu können.
Ja, das ist an diesem Punkt ein wenig schwierig, da sich unsere beiden Tolkien-Welten und Vorstellungen berühren und sogar teils überschneiden, jedenfalls empfinde ich das so. Und damit ist es schwierig, meine Gedanken zu deiner Geschichte so zu lenken, dass ich dich nicht zu sehr beeinflusse. Also damit bitte ich dich gleichzeitig, dich nicht allzusehr von meinen Gedanken beeinflussen zu lassen.
Mit diesem neuen Kapitel eröffnest du neue Fragen und lässt alte wieder aufkeimen. Die Geschichte beginnt mit Geliefed, jemand, der bisher (in Istari2) nicht mehr im Rampenlicht stand und beinahe vergessen ist. Ja, eigentlich sogar wirklich vergessen. Über seine Rolle bin ich mir auch nicht wirklich im Klaren... gut... böse... verleitet...zur Besinnung kommen.... welche Rolle er auch spielt, man kann ihn, wie auch viele andere Akteure deiner Geschichte nicht wirklich einordnen. Gut – Geliefed ist im Gefängnis und soll nun Cathal heilen, der jetzt schwerst verletzt ist.. Das wirft erst einmal die Frage auf, was ist geschehen, und ich beginne wieder Thesen aufzustellen:
Wer ist das Mädchen mit der grünen Schleife.. immer wieder taucht sie auf, und ja, ich habe deine Reviewantwort gelesen, und dass Pallando sie töten wollte.. ok. ... weil sie Nazgul- verseucht , mal einfach ausgedrückt... Jetzt das Rätsel um Cathal, der Wächter Pallandos ist und nach dem Blick in die Palantiri erwachte, um ihn zu töten.
Hier – und das gilt natürlich auch für das Orkkapitel mit Alatar – werden die Thesen sehr diffisil:
Die Istari sind nun mal unsterblich, weil sie Maiar sind. Maiar haben lt. Tolkien die Fähigkeit ihre Form zu wandeln... Das bedeutet, wenn man versucht, sie zu töten, zerstört man im schlimmsten Fall nur ihre Form, die Hülle, derer sie sich bedienen. Ihr Geist, die Maiar selbst sind dann eben körperlos, und bauen sich eben neue... oder so ähnlich, die Maiar verschwinden nicht. Ebenso wie Sauron, der ja x-mal getötet wurde und er eben in neuer Version.. mal als Vampir, mal als Annatar mal in grausiger Form erscheint. In Herr der Ringe wurde ledglich der Ring zerstört, Sauron aber nicht – zumindest ist das meine Auffassung, denn dazu bedürfte es mehr als einen Menschen oder Hobbit, oder Elben. Dazu wäre meiner Meinung nach ein Valar oder anderer Maia notwendig, der den „Geist“ - Sauron bannen könnte und zu Ilúvatar, der diesen eben ins Jenseits befördern könnte (also außerhalb des Universums Mittelerdes, nämlich dort, wo Melkor derzeit schmort).
Deshalb ist es für mich in gewisser Weise schwierig, zu glauben, dass ein einfacher Ork, bzw. Cathal ein Wächter sein könnte.... (Wie auch immer, lass dich nicht zu sehr von meiner Welt beeinflussen. ) Ich bin momentan der Auffassung, dass Cathal beim Blick in die Palantiri nicht einen „Marschbefehl“ der Valar/Ilúvatars bekommen hat, sondern Saurons, der noch immer irgendwo sein Unwesen treibt.... - - wer weiß, vielleicht sogar in der Version des Mädchens mit der grünen Schleife.... Das würde sogar erklären, dass Pallando das Mädchen umbringen möchte. Pallando braucht dazu keine Palantiri, denn er (wie auch Mithrandir und die anderen Istari) hatten diese ihren „Marschbefehl“ direkt von den Valar erhalten... In diesem Falle wäre tatsächlich Pallando seinem Auftrag noch treu.
Ein anderes Thema ist Kauko... der nun Imperator ist.. irgendwie hat das einen Geschmack nach Star-Wars.. und die Dunkle Seite der Macht... naja so gesehen ist das nicht von der Hand zu weisen. Auf der anderen Seite Cathal, der fast tot ist,und wenn er geheilt wird, wie ein Gott dasteht. Dass Kauko von der Nazgûlkrankheit befallen ist... ob von der Kranheit befallen, oder von Sauron direkt beeinflusst, ist in dem Fall bereits nebennsächlich, denn wenn er in die Palantiri blickt, ist es sowieso zu spät, denn die stehen ja noch immer mit Sauron in Verbindung.. Kauko ist ein Diener Saurons, und führt zukünftig dessen Befehle aus.... Hm.. jetzt frage ich mich aber, ob die Nazgûl, bzw. welche von ihnen noch Saurontreu sind....
Der ewige Gärtner wäre dann... der Obernazgûl der Saurongegner, der sich nun Legolas bemächtigt, die anderen zu töten, die von der Nazgûlkrankheit befallen sind.... Hm... Geliefed kann auch erkennen, wer von der Krankheit befallen ist? - Dann ist daran wohl das Jishin schuld? Und Legolas hat auch Jishin abbekommen? - Möglicherweise wird er aber nicht abhängig, weil er ein Elb ist, und gegen Krankheiten etc. immun?
Hm... Gelíefed wäre dann mit Legolas auf derselben Seite....Aragorn noch unabhängig... und demnächst mit den Federklingen im Rücken im Krieg... aber gegen wen? Inwieweit weiß er über den neuesten Stand der Dinge bescheid?
..... und Ilúvatar blickte auf die ehemal herrliche Kugel vor sich und sah, wie sie langsam aber sicher ihr Aussehen veränderte, die braunen Flecken blau wurden, Blaue Flecken sich rot färbten, grüne Flecken schwarz wurden, und andere, ehemals helle zu grün... Immer schneller und heftiger vollzogen sich die Wandlungen. Ilúvatar schüttelte den Kopf und seufzte: „Egal was ich auch versuche... es misslingt...“
Nun, in diesem Sinne...liebe Grüße bis demnächst - Silia
es tut mir leid, dass ich mich nicht eher gemeldet habe, aber dazu gibt es mehrere Gründe, einmal meine Zeit, ich hatte nämlich Besuch, und damit nicht die entsprechende Ruhe, und zum zweiten wollte ich das Kapitel etwas auf mich einwirken lassen, um es vernüfntig kommentieren zu können.
Ja, das ist an diesem Punkt ein wenig schwierig, da sich unsere beiden Tolkien-Welten und Vorstellungen berühren und sogar teils überschneiden, jedenfalls empfinde ich das so. Und damit ist es schwierig, meine Gedanken zu deiner Geschichte so zu lenken, dass ich dich nicht zu sehr beeinflusse. Also damit bitte ich dich gleichzeitig, dich nicht allzusehr von meinen Gedanken beeinflussen zu lassen.
Mit diesem neuen Kapitel eröffnest du neue Fragen und lässt alte wieder aufkeimen. Die Geschichte beginnt mit Geliefed, jemand, der bisher (in Istari2) nicht mehr im Rampenlicht stand und beinahe vergessen ist. Ja, eigentlich sogar wirklich vergessen. Über seine Rolle bin ich mir auch nicht wirklich im Klaren... gut... böse... verleitet...zur Besinnung kommen.... welche Rolle er auch spielt, man kann ihn, wie auch viele andere Akteure deiner Geschichte nicht wirklich einordnen. Gut – Geliefed ist im Gefängnis und soll nun Cathal heilen, der jetzt schwerst verletzt ist.. Das wirft erst einmal die Frage auf, was ist geschehen, und ich beginne wieder Thesen aufzustellen:
Wer ist das Mädchen mit der grünen Schleife.. immer wieder taucht sie auf, und ja, ich habe deine Reviewantwort gelesen, und dass Pallando sie töten wollte.. ok. ... weil sie Nazgul- verseucht , mal einfach ausgedrückt... Jetzt das Rätsel um Cathal, der Wächter Pallandos ist und nach dem Blick in die Palantiri erwachte, um ihn zu töten.
Hier – und das gilt natürlich auch für das Orkkapitel mit Alatar – werden die Thesen sehr diffisil:
Die Istari sind nun mal unsterblich, weil sie Maiar sind. Maiar haben lt. Tolkien die Fähigkeit ihre Form zu wandeln... Das bedeutet, wenn man versucht, sie zu töten, zerstört man im schlimmsten Fall nur ihre Form, die Hülle, derer sie sich bedienen. Ihr Geist, die Maiar selbst sind dann eben körperlos, und bauen sich eben neue... oder so ähnlich, die Maiar verschwinden nicht. Ebenso wie Sauron, der ja x-mal getötet wurde und er eben in neuer Version.. mal als Vampir, mal als Annatar mal in grausiger Form erscheint. In Herr der Ringe wurde ledglich der Ring zerstört, Sauron aber nicht – zumindest ist das meine Auffassung, denn dazu bedürfte es mehr als einen Menschen oder Hobbit, oder Elben. Dazu wäre meiner Meinung nach ein Valar oder anderer Maia notwendig, der den „Geist“ - Sauron bannen könnte und zu Ilúvatar, der diesen eben ins Jenseits befördern könnte (also außerhalb des Universums Mittelerdes, nämlich dort, wo Melkor derzeit schmort).
Deshalb ist es für mich in gewisser Weise schwierig, zu glauben, dass ein einfacher Ork, bzw. Cathal ein Wächter sein könnte.... (Wie auch immer, lass dich nicht zu sehr von meiner Welt beeinflussen. ) Ich bin momentan der Auffassung, dass Cathal beim Blick in die Palantiri nicht einen „Marschbefehl“ der Valar/Ilúvatars bekommen hat, sondern Saurons, der noch immer irgendwo sein Unwesen treibt.... - - wer weiß, vielleicht sogar in der Version des Mädchens mit der grünen Schleife.... Das würde sogar erklären, dass Pallando das Mädchen umbringen möchte. Pallando braucht dazu keine Palantiri, denn er (wie auch Mithrandir und die anderen Istari) hatten diese ihren „Marschbefehl“ direkt von den Valar erhalten... In diesem Falle wäre tatsächlich Pallando seinem Auftrag noch treu.
Ein anderes Thema ist Kauko... der nun Imperator ist.. irgendwie hat das einen Geschmack nach Star-Wars.. und die Dunkle Seite der Macht... naja so gesehen ist das nicht von der Hand zu weisen. Auf der anderen Seite Cathal, der fast tot ist,und wenn er geheilt wird, wie ein Gott dasteht. Dass Kauko von der Nazgûlkrankheit befallen ist... ob von der Kranheit befallen, oder von Sauron direkt beeinflusst, ist in dem Fall bereits nebennsächlich, denn wenn er in die Palantiri blickt, ist es sowieso zu spät, denn die stehen ja noch immer mit Sauron in Verbindung.. Kauko ist ein Diener Saurons, und führt zukünftig dessen Befehle aus.... Hm.. jetzt frage ich mich aber, ob die Nazgûl, bzw. welche von ihnen noch Saurontreu sind....
Der ewige Gärtner wäre dann... der Obernazgûl der Saurongegner, der sich nun Legolas bemächtigt, die anderen zu töten, die von der Nazgûlkrankheit befallen sind.... Hm... Geliefed kann auch erkennen, wer von der Krankheit befallen ist? - Dann ist daran wohl das Jishin schuld? Und Legolas hat auch Jishin abbekommen? - Möglicherweise wird er aber nicht abhängig, weil er ein Elb ist, und gegen Krankheiten etc. immun?
Hm... Gelíefed wäre dann mit Legolas auf derselben Seite....Aragorn noch unabhängig... und demnächst mit den Federklingen im Rücken im Krieg... aber gegen wen? Inwieweit weiß er über den neuesten Stand der Dinge bescheid?
..... und Ilúvatar blickte auf die ehemal herrliche Kugel vor sich und sah, wie sie langsam aber sicher ihr Aussehen veränderte, die braunen Flecken blau wurden, Blaue Flecken sich rot färbten, grüne Flecken schwarz wurden, und andere, ehemals helle zu grün... Immer schneller und heftiger vollzogen sich die Wandlungen. Ilúvatar schüttelte den Kopf und seufzte: „Egal was ich auch versuche... es misslingt...“
Nun, in diesem Sinne...liebe Grüße bis demnächst - Silia
Antwort von phazonshark
"Yeeehah!", fällt mir da nur ein. Ich verneige mich und sage mit einem breiten Grinsen "Danke!". Und das sei gleich als nächstes gesagt, du hast absolut alle Zeit der Welt zum Lesen. Das war nun ein Kapitel, zu dem noch niemand was spezielles gesagt hat, also hat's mich natürlich gefreut, dass du da so schnell weitergelesen hast, aaaaber... Fühl dich zu nix verpflichtet, ich freu mich schon wie verrückt, dass es noch immer jemand liest. :-)
Vor dem Hintergrund: Du hattest neulich angesprochen, dass du sehr gerne Theorien schreibst, und ich wollte nochmal versichern, dass mich das natürlich absolut interessiert - ich war nur kurz verunsichert, ob du die Kapitel als frustrierend empfindest, was ich natürlich verhindern möchte. Also: Ich mach einfach mal weiter wie bisher und du haust es mir notfalls um die Ohren, falls alles zu rätselhaft und undurchsichtig wird.
In wie weit mich deine Gedanken beeinflussen... Njaah, ich ziehe eigentlich sehr stur einen Plan durch, will heißen: Auch wenn du etwas herauskombinierst, was ja immer mal wieder vorkommt, kann ich da nichts nachträglich ändern, weil es wirklich nur so zusammenpasst. Außerdem soll man ja auch was rauskriegen können als Leser. ;-) Wo ich Istari tatsächlich auf Leserreaktionen anpasse und anpassen muss, das ist mehr in Sachen Tempo, und einfach wie umfangreich oder knapp bestimmte Dinge erklärt werden, oder wann das passiert...
Okay, ans Eingemachte:
=> GELÍEFED IST VERGESSEN: Tatsache. Wobei das fast schon der Witz an der Sache ist, weil er ja wirklich versucht hat, aus der Welt zu schleichen. Wie bei vielen der anderen Charaktere auch, ist es eigentlich am einfachsten, sich Gelíefed vor dem Hintergrund seiner Ziele vorzustellen, und nicht so sehr in Sachen Gut oder Böse. Gelíefed hat ein Volk, das er schützen will, und er hat eine Menge Dinge getan, für die er nach Vergebung sucht. Alles, was mit ihm passiert ist und passiert, sein ganzer Arc, entwickelt sich eigentlich immer um diese Dinge.
=> WER SIND DIE WÄCHTER? Zugegeben, Cathal oder ein Ork gegen einen Istari, das klingt nicht nach einem fairen Kampf. Aber es geht auch nicht darum, den Geist eines Zauberers zu vernichten, das braucht wohl wirklich größere Kräfte, es geht nur um den Tod des sterblichen Körpers. Und da steht Cathal praktisch in der Tradition vom Herrn Schlangenzunge, das sind beides Kandidaten, von denen man's nicht erwartet, was der Grund dafür sein könnte, dass es funktioniert. Wobei wir noch nicht wissen, ob Pallando überlebt, aber das wird bald aufgegriffen, wäre ja etwas blöd sonst.
=> WER ÜBERWACHT DIE WÄCHTER? Ich mag deine Sauron-Idee. Hier kommen ganz klar Befehle von oben, aber wie du schon sagst, niemand weiß wirklich, welche Kräfte sich da oben ein Schachspiel liefern und wem welche Figuren gehören. "Marschbefehle" ist da ein sehr passendes Wort und passt nicht nur zu diesem Kapitel, sondern auch zu der ganzen Sant-Handlung aus Istari 1, sowie dem unmittelbar nächsten Chap, "Deus ex machina", wo dem Titel entsprechend nochmal ein göttlicher Befehl kommt. Oder auch nicht. Je nachdem, was man glauben will.
=>SAURON LEBT...!? Nun ja. Ich will nix ausschließen, denn irgendwie wird er wohl noch existieren, und wenn's in der Leere ist, aber... Fürs erste geht es schon um die Nazgûl. Man kann sich Istari 2 ganz gut als einen Nazgûl-Krieg vorstellen, also als das, was passiert, wenn Sauron eben nicht mehr da ist, um sie zu kontrollieren. Und jup, der Gärtner scheint die Oberhand zu haben. Ich an Legolas Stelle würd mir zumindest den stärksten aussuchen, wenn ich schon für diese Kerle arbeite... ;-)
=>WIE VIEL WEIß ARAGORN? *hust* Hält sich in Grenzen. Wir sehen das im nächsten Kapitel. Es gibt ein paar Dinge, die er wohl bei den Waldelben aufgeschnappt hat, aber weder über die gegenwärtige Situation von Mittelerde noch jener der Federklingen hat er wirklich Details. Er kommt von draußen rein und muss im nächsten Kapitel erstmal aus einigen Dingen schlau werden; die meisten dieser Dinge wollen seinen Tod. Was ein Ansporn sein dürfte.
Juut... Ich hoffe einmal mehr, ich hab was brauchbares sagen können. Ich hoffe ebenfalls, dass du mit dem sechsten Kapitel etwas anfangen kannst, wobei es dem fünften vom Genre und der ganzen Art her ähnelt, also wird das schon irgendwie werden. Kapitel 7 hab ich heute fertig geschrieben, allerdings sehr inmitten eines anderen Projektes, also schau ich da nochmal drüber, ehe ich es hochlade. Aber es ist da. "Im Westen nichts Neues." Oookay, dann nochmal vielen Dank und auf denn!
Vor dem Hintergrund: Du hattest neulich angesprochen, dass du sehr gerne Theorien schreibst, und ich wollte nochmal versichern, dass mich das natürlich absolut interessiert - ich war nur kurz verunsichert, ob du die Kapitel als frustrierend empfindest, was ich natürlich verhindern möchte. Also: Ich mach einfach mal weiter wie bisher und du haust es mir notfalls um die Ohren, falls alles zu rätselhaft und undurchsichtig wird.
In wie weit mich deine Gedanken beeinflussen... Njaah, ich ziehe eigentlich sehr stur einen Plan durch, will heißen: Auch wenn du etwas herauskombinierst, was ja immer mal wieder vorkommt, kann ich da nichts nachträglich ändern, weil es wirklich nur so zusammenpasst. Außerdem soll man ja auch was rauskriegen können als Leser. ;-) Wo ich Istari tatsächlich auf Leserreaktionen anpasse und anpassen muss, das ist mehr in Sachen Tempo, und einfach wie umfangreich oder knapp bestimmte Dinge erklärt werden, oder wann das passiert...
Okay, ans Eingemachte:
=> GELÍEFED IST VERGESSEN: Tatsache. Wobei das fast schon der Witz an der Sache ist, weil er ja wirklich versucht hat, aus der Welt zu schleichen. Wie bei vielen der anderen Charaktere auch, ist es eigentlich am einfachsten, sich Gelíefed vor dem Hintergrund seiner Ziele vorzustellen, und nicht so sehr in Sachen Gut oder Böse. Gelíefed hat ein Volk, das er schützen will, und er hat eine Menge Dinge getan, für die er nach Vergebung sucht. Alles, was mit ihm passiert ist und passiert, sein ganzer Arc, entwickelt sich eigentlich immer um diese Dinge.
=> WER SIND DIE WÄCHTER? Zugegeben, Cathal oder ein Ork gegen einen Istari, das klingt nicht nach einem fairen Kampf. Aber es geht auch nicht darum, den Geist eines Zauberers zu vernichten, das braucht wohl wirklich größere Kräfte, es geht nur um den Tod des sterblichen Körpers. Und da steht Cathal praktisch in der Tradition vom Herrn Schlangenzunge, das sind beides Kandidaten, von denen man's nicht erwartet, was der Grund dafür sein könnte, dass es funktioniert. Wobei wir noch nicht wissen, ob Pallando überlebt, aber das wird bald aufgegriffen, wäre ja etwas blöd sonst.
=> WER ÜBERWACHT DIE WÄCHTER? Ich mag deine Sauron-Idee. Hier kommen ganz klar Befehle von oben, aber wie du schon sagst, niemand weiß wirklich, welche Kräfte sich da oben ein Schachspiel liefern und wem welche Figuren gehören. "Marschbefehle" ist da ein sehr passendes Wort und passt nicht nur zu diesem Kapitel, sondern auch zu der ganzen Sant-Handlung aus Istari 1, sowie dem unmittelbar nächsten Chap, "Deus ex machina", wo dem Titel entsprechend nochmal ein göttlicher Befehl kommt. Oder auch nicht. Je nachdem, was man glauben will.
=>SAURON LEBT...!? Nun ja. Ich will nix ausschließen, denn irgendwie wird er wohl noch existieren, und wenn's in der Leere ist, aber... Fürs erste geht es schon um die Nazgûl. Man kann sich Istari 2 ganz gut als einen Nazgûl-Krieg vorstellen, also als das, was passiert, wenn Sauron eben nicht mehr da ist, um sie zu kontrollieren. Und jup, der Gärtner scheint die Oberhand zu haben. Ich an Legolas Stelle würd mir zumindest den stärksten aussuchen, wenn ich schon für diese Kerle arbeite... ;-)
=>WIE VIEL WEIß ARAGORN? *hust* Hält sich in Grenzen. Wir sehen das im nächsten Kapitel. Es gibt ein paar Dinge, die er wohl bei den Waldelben aufgeschnappt hat, aber weder über die gegenwärtige Situation von Mittelerde noch jener der Federklingen hat er wirklich Details. Er kommt von draußen rein und muss im nächsten Kapitel erstmal aus einigen Dingen schlau werden; die meisten dieser Dinge wollen seinen Tod. Was ein Ansporn sein dürfte.
Juut... Ich hoffe einmal mehr, ich hab was brauchbares sagen können. Ich hoffe ebenfalls, dass du mit dem sechsten Kapitel etwas anfangen kannst, wobei es dem fünften vom Genre und der ganzen Art her ähnelt, also wird das schon irgendwie werden. Kapitel 7 hab ich heute fertig geschrieben, allerdings sehr inmitten eines anderen Projektes, also schau ich da nochmal drüber, ehe ich es hochlade. Aber es ist da. "Im Westen nichts Neues." Oookay, dann nochmal vielen Dank und auf denn!
Feael Silmarien
Moin Phazy!
Eigentlich war das nächste Review nach dem 11. Kapitel angedacht, aber dann hast du in den Mails für Kapitel 4 so viel Werbung gemacht und es hat mir beim Lesen so sehr gefallen, dass es jetzt ein eigenes Review bekommt. Also ich hatte endlich mal wieder das "Istari-Feeling". Die "Fetzen" haben mir in den letzten Kaps wirklich gefehlt. Bis jetzt ist 4 mein Favorit.
Ich gliedere das Review am besten mal nach den Schauplätzen. Aaaaaalso dann ... Minas Morgul:
Was mir als erstes in Auge gestochen ist, war der Winter mitten im Oktober. Ich war da echt verwirrt, da ein dermaßen kontinentales Klima in Minas Morgul völlig absurd ist. Ich bin da jetzt wirklich neugierig, was es mit dem Verrücktspielen der Natur in ganz Mittelerde auf sich hat.
Interessant waren auch die Erkenntnisse und Wendungen, in diesem Handlungsstang: die Orks wenden sich gegen die Zauberer (je mehr Feindschaften, desto interessanter), besser noch war aber die Tatsache, dass Pallando und Alatar, die bisher wie ein Team gewirkt haben, eigentlich getrennte Ziele verfolgen. Mehr wage ich zu diesen Punkten lieber noch nicht zu spekulieren. Abwarten, Tee trinken und den Verlauf beobachten, dann Schlüsse ziehen. (Die Freiheit, über Legolas, Faramir und Aragorn zu lästern nehme ich mir aber trotzdem. ;) )
Was ich in diesem Kapitel besonders spektakulär fand, waren die recherchierenden Orks. Orks in einer Bibliothek!! Die bloße Vorstellung ist schon urkomisch. *sich Ork mit Lesebrille vorstell* Ich finde es auch erstaunlich/beachtenswert, dass sie überhaupt welche haben, die lesen können. ^^ Ich meine: Wozu muss ein Ork lesen? Solange er anderen die Köpfe einschlagen kann, müsste er mit seinem Leben doch klarkommen. ^^ Schon beeindruckend.
Was mir im fast selben Maße ins Auge gestochen ist wie das Wetter war der zweite Bibliothekszwerg. Schon die Nummer zwei in der Geschichte. Also wenn ich jetzt an die Merkmale des Zwergenvolkes denke, ist es nicht gerade üblich, dass Zwerge lieber in Bibliotheken herumgeistern statt in der Erde nach Schätzen zu buddeln. Und hier sind gleich zwei davon. Der eine war taub, der hier ist blind ... Also wenn noch drei weitere Bibliothekszwerge vorkommen, von deren einer keinen Geruchs-, der zweite keinen Geschmacks- und der dritte keinen Tastsinn hat, werde ich mich nicht wundern. ^^
Mein erster Gedanke beim Auftauchen von Ibun war allerdings die Frage, ob er tatsächlich etwas mit dem Zwerg aus der Kanalisationsbibliothek von Minas Tirith zu tun hat. Ob die beiden Brüder sind oder so. Das würde immerhin in der Hinsicht passen, dass Minas Anor und Minas Ithil gewissermaßen Zwillinge waren.
Zu denken gibt mir auch der Name Ibun. Im Legendarium war es einer der beiden Söhne von Mîm, wenn ich mich recht erinnere. Allerdings bin ich etwas skeptisch, ob ich dir so viel Canonbezug zutrauen sollte, zumal Ibun ein Silmarillion-Charakter ist. Aber wenn der andere Bibliothekszwerg zufälligerweise Khîm heißen sollte, dann falle ich vor Lachen und Freude vom Stuhl.
Hmh. Die Sache mit dem besonderen Schutz für Istari, Gandalfs Überleben durch die Jishin-Quelle und den Wächern ist interessant, aber ich will dazu lieber nicht viel sagen, weil bei mir dann das Buchpuristische wieder durchschlagen würde. Jenseits von meiner streng orthodoxen Empfindung ist es aber eine Erweiterung des (/deines eigenen!) Universums, die viele nette Pfade zu eröffnen scheint. Da bin ich neugierig, zumal Cathal ja mal eben einfach beschlossen hat, Pallando zu killen. Und dann gibt es ja noch Elfwine/Nuh, der unter den Istari ganz besonders ist. Ob es bei ihm mit dem Wächter genauso ist?
Eben habe ich Cathal angesprochen, also geht es jetzt wohl mit Minas Tirith weiter:
Auch hier keine Kritik. Die Szene, in der Cathy die Menge in Schach hält, ist realistisch, vor allem die Gegenargumente der Leute. *g* "Mordor in Weiß" ist ein cooler Ausdruck und die Pally-wird-wütend-Szene ist wohl eine Anspielung auf die Gandi-wird-wütend-Szene in den Filmen, nur dass Pally weniger freundlich ist als Gandi. ... Aber ich sage lieber etwas zu den seriöseren Dingen.
Ich kann das Mädchen mit der grünen Schleife schon wittern und mir fällt kein Spitzname für sie ein. Selbst Ibun habe ich in meinem Kopf schon in Bunny umgetauft, aber egal. Ich werde mir darüber nochmal den Kopf zerbrechen. Jedenfalls kann ich sie wittern, sprich: Ich wusste irgendwoher, dass Pally zu ihr gehen will. Vielleicht gibt es ja eine Gesetzmäßigkeit, wenn sie auftaucht? Z.B. wenn mir keine andere Vermutung einfällt und weil sie so oft und immer ohne Erklärung vorkommt. Soll heißen: Wenn man das Mädchen mit der grünen Schleife vermutet, weil man sonst keine logische Erklärung findet, liegt man anscheinend mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% goldrichtig. Irgendwie finde ich das schon lustig.
Was ich schon bei zahlreichen früheren Stellen hätte anmerken können: Ich mag die Art deiner Fetzen-Komposition/Koordination. Wie es hier mit dem Wächter geschieht. Die Erklärung kommt bei den Orks ein paar Fetzen früher und dann kann die Cathal-ist-Wächter-Enthüllung ganz fließend gehen. Mag ich.
Als Pally getroffen wird, schreit er, Cathy & Co. hätten jemanden befreit. Wen? Vermuten könnte ich Alatar, weil er sich ohne Pally nun ganz uneingeschränkt seiner Orkliebe widmen kann. Oder ist jemand anderes gemeint? Irgendwas mit Nazgûl, obwohl mir dafür jetzt keine logische Begründung einfällt? Ne, ich tippe auf Alatar. Und dass Pally gekillt werden soll, liegt daran, dass er die Menschen retten will, obwohl die "Götter" (*Knurren der Buchpuristin*) sie im Blutozean ersaufen lassen wollen. Klingt für mich zumindest schlüssig.
Joah. Bleibt nur noch der Düsterwald:
Also die Einleitung ist cool. Eine ganze Reihe von Absurditäten. ^^ Mag ich. Und "das letzte heimelige Haus" - abgesehen davon, dass hier wieder der Canon zitiert wird, welch Ironie! Ja, total heimelig, wenn Nägel von der Decke rieseln. Sowas kann leicht ins Auge gehen und die haben Kinder im Haus!! Tse ... Und wo ist eigentlich deine brillante Erziehung in Sachen Gleichberechtigung? Wieso hämmert eigentlich nur Aragorn am Haus herum? Weibliche Kämpfer bei den Elben, aber die klassische Aufgabenteilung in der halbelbischen Familie. Berufstätige Frauen haben wir, aber im gemeinsamen Haushalt ist Arwen wohl trotzdem das Heimchen am Herd, wie? :P
Meine Sympathie für das Haus hat allerdings keinen Einfluss auf meine Antipathie gegenüber Aragorn. Und auch Arwen gegenüber bin ich schon vorsichtig. Also Arwen ... Ich habe da einfach so ein flaues Gefühl im Magen, weil sie mich an Kikyou aus "Inuyasha" erinnert. Ich weiß nicht, ob du das kennst ... Also sie ist eine zentrale Figur, stirbt aber am Anfang der Serie, wird dann sozusagen wiederbelebt und latscht fast bis zum Ende als lebende Leiche durch die Gegend, wobei sie ab und zu stirbt bzw. für tot erklärt wird, dann aus heiterem Himmel aber wieder auftaucht. Insgesamt "stirbt" sie in der Serie vier Mal, glaube ich. Hinzu kommt noch, dass Inuyasha in sie verliebt ist und immer, wenn sie auftaucht, alles stehen und liegen lässt und ihr hinterherläuft. Das alles ist zwar Teil eines raffinierten Plots, den ich vergöttere, aber Kikyou geht 99% aller Fans gehörig auf die Nerven. Ich gehöre schon zu der Minderheit, die sich keinem Kikyou-Hassclub angeschlossen hat, und selbst mich nervt dieses Hin und Her. Die soll endlich mal endgültig sterben und dann ruhe in Frieden (was sie schließlich Gott sei Dank tut). Bei Arwen merke ich, wie bei mir der für Kikyou verantwortliche Gehirnbereich zu reagieren anfängt, zumal sich Aragorn auch noch ähnlich wie Inuyasha verhält. Eine Kritik ist das hier nicht. Eher ... Eine Warnung? Vor einem Fehler, der bereits anderswo begangen wurde. Da muss die Ausführung schon stimmen, wenn Arwen tatsächlich irgendwann schon wieder zurückkommen sollte (wobei das Wiedersehen auch anders gemeint sein könnte; schließe ich nicht aus). Und was Aragorn angeht ... Er ist und bleibt ein kleines, wimmerndes, abhängiges ..., das zu schwach ist, um loszulassen. Genauso wie Faramir. (Ich beharre auf meiner Lästerfreiheit.) Und wie konnten die beiden ihren Kindern eigentlich den Aufenthalt in diesem Haus antun? Arwen leidet ja auch darunter. Oder haben sie das nur gemacht, weil der kleine, schwache Aragorn es nötig gehabt und mal wieder nur an sich gedacht hatte? *läster* *läster* *läster*
Und ich überlege grad ... Wozu wurde Arwen eigentlich wiederbelebt, wenn sie ein Jahr lang nichts getan hat als sich zu verabschieden, um schließlich doch noch zu sterben? O.o
An einer Stelle des Abschieds von Aragorn ist da eine kleine, holprige Tempusanomalie: "Jetzt lächelt sie. Und versteht. Und endlich weiß sie es, endlich hat etwas in ihr die Wahrheit verstanden. Und als sie ihre Stimme wiederfand, sprach sie, als wäre allein die Vorstellung [...]"
Und dann das Finale, wo Aragorn sich endlich mal entscheidet. Hm, ist ein großer Moment, aber die obligatorische emotionale Note blieb bei mir irgendwie aus. Dazu war der Schluss einfach zu ... korrekt. Zu sehr so, wie er sein sollte. Mir fehlt da nichts, da ist nichts Überflüssiges, es ist einfach zu glatt. Zumindest ich empfand das so.
Na ja. Bis auf die Kritik am Ende mochte ich das Kapitel sehr, auch den Düsterwald-Part. Der war nun mal richtig schön mysteriös, das hat mir an dem Teil am meisten gefallen. Aber mein Favorit innerhalb von Kapitel 4 ist Minas Morgul. Die recherchierenden Orks sind einfach unschlagbar! XD
Joar. Wie gesagt, das nächste Review kommt voraussichtlich nach Kapitel 11. Und für heute war es das, schätze ich.
Einen schönen Sonntag und liebe Grüße,
Feael
Eigentlich war das nächste Review nach dem 11. Kapitel angedacht, aber dann hast du in den Mails für Kapitel 4 so viel Werbung gemacht und es hat mir beim Lesen so sehr gefallen, dass es jetzt ein eigenes Review bekommt. Also ich hatte endlich mal wieder das "Istari-Feeling". Die "Fetzen" haben mir in den letzten Kaps wirklich gefehlt. Bis jetzt ist 4 mein Favorit.
Ich gliedere das Review am besten mal nach den Schauplätzen. Aaaaaalso dann ... Minas Morgul:
Was mir als erstes in Auge gestochen ist, war der Winter mitten im Oktober. Ich war da echt verwirrt, da ein dermaßen kontinentales Klima in Minas Morgul völlig absurd ist. Ich bin da jetzt wirklich neugierig, was es mit dem Verrücktspielen der Natur in ganz Mittelerde auf sich hat.
Interessant waren auch die Erkenntnisse und Wendungen, in diesem Handlungsstang: die Orks wenden sich gegen die Zauberer (je mehr Feindschaften, desto interessanter), besser noch war aber die Tatsache, dass Pallando und Alatar, die bisher wie ein Team gewirkt haben, eigentlich getrennte Ziele verfolgen. Mehr wage ich zu diesen Punkten lieber noch nicht zu spekulieren. Abwarten, Tee trinken und den Verlauf beobachten, dann Schlüsse ziehen. (Die Freiheit, über Legolas, Faramir und Aragorn zu lästern nehme ich mir aber trotzdem. ;) )
Was ich in diesem Kapitel besonders spektakulär fand, waren die recherchierenden Orks. Orks in einer Bibliothek!! Die bloße Vorstellung ist schon urkomisch. *sich Ork mit Lesebrille vorstell* Ich finde es auch erstaunlich/beachtenswert, dass sie überhaupt welche haben, die lesen können. ^^ Ich meine: Wozu muss ein Ork lesen? Solange er anderen die Köpfe einschlagen kann, müsste er mit seinem Leben doch klarkommen. ^^ Schon beeindruckend.
Was mir im fast selben Maße ins Auge gestochen ist wie das Wetter war der zweite Bibliothekszwerg. Schon die Nummer zwei in der Geschichte. Also wenn ich jetzt an die Merkmale des Zwergenvolkes denke, ist es nicht gerade üblich, dass Zwerge lieber in Bibliotheken herumgeistern statt in der Erde nach Schätzen zu buddeln. Und hier sind gleich zwei davon. Der eine war taub, der hier ist blind ... Also wenn noch drei weitere Bibliothekszwerge vorkommen, von deren einer keinen Geruchs-, der zweite keinen Geschmacks- und der dritte keinen Tastsinn hat, werde ich mich nicht wundern. ^^
Mein erster Gedanke beim Auftauchen von Ibun war allerdings die Frage, ob er tatsächlich etwas mit dem Zwerg aus der Kanalisationsbibliothek von Minas Tirith zu tun hat. Ob die beiden Brüder sind oder so. Das würde immerhin in der Hinsicht passen, dass Minas Anor und Minas Ithil gewissermaßen Zwillinge waren.
Zu denken gibt mir auch der Name Ibun. Im Legendarium war es einer der beiden Söhne von Mîm, wenn ich mich recht erinnere. Allerdings bin ich etwas skeptisch, ob ich dir so viel Canonbezug zutrauen sollte, zumal Ibun ein Silmarillion-Charakter ist. Aber wenn der andere Bibliothekszwerg zufälligerweise Khîm heißen sollte, dann falle ich vor Lachen und Freude vom Stuhl.
Hmh. Die Sache mit dem besonderen Schutz für Istari, Gandalfs Überleben durch die Jishin-Quelle und den Wächern ist interessant, aber ich will dazu lieber nicht viel sagen, weil bei mir dann das Buchpuristische wieder durchschlagen würde. Jenseits von meiner streng orthodoxen Empfindung ist es aber eine Erweiterung des (/deines eigenen!) Universums, die viele nette Pfade zu eröffnen scheint. Da bin ich neugierig, zumal Cathal ja mal eben einfach beschlossen hat, Pallando zu killen. Und dann gibt es ja noch Elfwine/Nuh, der unter den Istari ganz besonders ist. Ob es bei ihm mit dem Wächter genauso ist?
Eben habe ich Cathal angesprochen, also geht es jetzt wohl mit Minas Tirith weiter:
Auch hier keine Kritik. Die Szene, in der Cathy die Menge in Schach hält, ist realistisch, vor allem die Gegenargumente der Leute. *g* "Mordor in Weiß" ist ein cooler Ausdruck und die Pally-wird-wütend-Szene ist wohl eine Anspielung auf die Gandi-wird-wütend-Szene in den Filmen, nur dass Pally weniger freundlich ist als Gandi. ... Aber ich sage lieber etwas zu den seriöseren Dingen.
Ich kann das Mädchen mit der grünen Schleife schon wittern und mir fällt kein Spitzname für sie ein. Selbst Ibun habe ich in meinem Kopf schon in Bunny umgetauft, aber egal. Ich werde mir darüber nochmal den Kopf zerbrechen. Jedenfalls kann ich sie wittern, sprich: Ich wusste irgendwoher, dass Pally zu ihr gehen will. Vielleicht gibt es ja eine Gesetzmäßigkeit, wenn sie auftaucht? Z.B. wenn mir keine andere Vermutung einfällt und weil sie so oft und immer ohne Erklärung vorkommt. Soll heißen: Wenn man das Mädchen mit der grünen Schleife vermutet, weil man sonst keine logische Erklärung findet, liegt man anscheinend mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% goldrichtig. Irgendwie finde ich das schon lustig.
Was ich schon bei zahlreichen früheren Stellen hätte anmerken können: Ich mag die Art deiner Fetzen-Komposition/Koordination. Wie es hier mit dem Wächter geschieht. Die Erklärung kommt bei den Orks ein paar Fetzen früher und dann kann die Cathal-ist-Wächter-Enthüllung ganz fließend gehen. Mag ich.
Als Pally getroffen wird, schreit er, Cathy & Co. hätten jemanden befreit. Wen? Vermuten könnte ich Alatar, weil er sich ohne Pally nun ganz uneingeschränkt seiner Orkliebe widmen kann. Oder ist jemand anderes gemeint? Irgendwas mit Nazgûl, obwohl mir dafür jetzt keine logische Begründung einfällt? Ne, ich tippe auf Alatar. Und dass Pally gekillt werden soll, liegt daran, dass er die Menschen retten will, obwohl die "Götter" (*Knurren der Buchpuristin*) sie im Blutozean ersaufen lassen wollen. Klingt für mich zumindest schlüssig.
Joah. Bleibt nur noch der Düsterwald:
Also die Einleitung ist cool. Eine ganze Reihe von Absurditäten. ^^ Mag ich. Und "das letzte heimelige Haus" - abgesehen davon, dass hier wieder der Canon zitiert wird, welch Ironie! Ja, total heimelig, wenn Nägel von der Decke rieseln. Sowas kann leicht ins Auge gehen und die haben Kinder im Haus!! Tse ... Und wo ist eigentlich deine brillante Erziehung in Sachen Gleichberechtigung? Wieso hämmert eigentlich nur Aragorn am Haus herum? Weibliche Kämpfer bei den Elben, aber die klassische Aufgabenteilung in der halbelbischen Familie. Berufstätige Frauen haben wir, aber im gemeinsamen Haushalt ist Arwen wohl trotzdem das Heimchen am Herd, wie? :P
Meine Sympathie für das Haus hat allerdings keinen Einfluss auf meine Antipathie gegenüber Aragorn. Und auch Arwen gegenüber bin ich schon vorsichtig. Also Arwen ... Ich habe da einfach so ein flaues Gefühl im Magen, weil sie mich an Kikyou aus "Inuyasha" erinnert. Ich weiß nicht, ob du das kennst ... Also sie ist eine zentrale Figur, stirbt aber am Anfang der Serie, wird dann sozusagen wiederbelebt und latscht fast bis zum Ende als lebende Leiche durch die Gegend, wobei sie ab und zu stirbt bzw. für tot erklärt wird, dann aus heiterem Himmel aber wieder auftaucht. Insgesamt "stirbt" sie in der Serie vier Mal, glaube ich. Hinzu kommt noch, dass Inuyasha in sie verliebt ist und immer, wenn sie auftaucht, alles stehen und liegen lässt und ihr hinterherläuft. Das alles ist zwar Teil eines raffinierten Plots, den ich vergöttere, aber Kikyou geht 99% aller Fans gehörig auf die Nerven. Ich gehöre schon zu der Minderheit, die sich keinem Kikyou-Hassclub angeschlossen hat, und selbst mich nervt dieses Hin und Her. Die soll endlich mal endgültig sterben und dann ruhe in Frieden (was sie schließlich Gott sei Dank tut). Bei Arwen merke ich, wie bei mir der für Kikyou verantwortliche Gehirnbereich zu reagieren anfängt, zumal sich Aragorn auch noch ähnlich wie Inuyasha verhält. Eine Kritik ist das hier nicht. Eher ... Eine Warnung? Vor einem Fehler, der bereits anderswo begangen wurde. Da muss die Ausführung schon stimmen, wenn Arwen tatsächlich irgendwann schon wieder zurückkommen sollte (wobei das Wiedersehen auch anders gemeint sein könnte; schließe ich nicht aus). Und was Aragorn angeht ... Er ist und bleibt ein kleines, wimmerndes, abhängiges ..., das zu schwach ist, um loszulassen. Genauso wie Faramir. (Ich beharre auf meiner Lästerfreiheit.) Und wie konnten die beiden ihren Kindern eigentlich den Aufenthalt in diesem Haus antun? Arwen leidet ja auch darunter. Oder haben sie das nur gemacht, weil der kleine, schwache Aragorn es nötig gehabt und mal wieder nur an sich gedacht hatte? *läster* *läster* *läster*
Und ich überlege grad ... Wozu wurde Arwen eigentlich wiederbelebt, wenn sie ein Jahr lang nichts getan hat als sich zu verabschieden, um schließlich doch noch zu sterben? O.o
An einer Stelle des Abschieds von Aragorn ist da eine kleine, holprige Tempusanomalie: "Jetzt lächelt sie. Und versteht. Und endlich weiß sie es, endlich hat etwas in ihr die Wahrheit verstanden. Und als sie ihre Stimme wiederfand, sprach sie, als wäre allein die Vorstellung [...]"
Und dann das Finale, wo Aragorn sich endlich mal entscheidet. Hm, ist ein großer Moment, aber die obligatorische emotionale Note blieb bei mir irgendwie aus. Dazu war der Schluss einfach zu ... korrekt. Zu sehr so, wie er sein sollte. Mir fehlt da nichts, da ist nichts Überflüssiges, es ist einfach zu glatt. Zumindest ich empfand das so.
Na ja. Bis auf die Kritik am Ende mochte ich das Kapitel sehr, auch den Düsterwald-Part. Der war nun mal richtig schön mysteriös, das hat mir an dem Teil am meisten gefallen. Aber mein Favorit innerhalb von Kapitel 4 ist Minas Morgul. Die recherchierenden Orks sind einfach unschlagbar! XD
Joar. Wie gesagt, das nächste Review kommt voraussichtlich nach Kapitel 11. Und für heute war es das, schätze ich.
Einen schönen Sonntag und liebe Grüße,
Feael
Silia
Hallo phazonshark,
zu früher Stunde ein paar Worte:
Diesmal päsentierst du uns ein Ork- Kapitel. Ich mag die Orks nicht, warum, kann ich dir nicht sagen, ich mag sie einfach nicht. Und vor allem werde ich nicht wirklich schlau aus ihnen. Egal, lassen wir das, das ist eine persönliche Meinung und hat mit der Geschichte an sich nicht viel zu tun.
Also... wie ich im letzten Kapitel schon erwähnt hatte, bin ich mir über die Stellung der beiden Istari (Pallando und Alatar) noch immer nicht im Klaren. Sie wurden nach Mittelerde gesandt, um den Menschen und Elfen im Krieg gegen Sauron zu helfen.. sind aber bei Tolkien verschollen. Bisher war ich der Meinung, sie hätten sich mit Sauron verbündet gehabt (oh mann, wie das klingt) und die Orks gegen Gondor geschickt. - Jetzt auf einmal ist Pallando in Minas Tirith und scheint Freund zu sein, während er Alatar gefangen hält - würde ja zu einem Überläufer passen... Aber der Hinweis mit dem Wächter, der einen Istari, der Sünde begeht, töten kann verwirrt mich jetzt völlig... Wieso wird dann Pallando getötet? - Und nicht Alatar, der ja noch immer gegen die Menschen arbeitet?
Als zweites picke ich jetzt die Szenen mit dem seltsam herumwandelnden Haus heraus..... Wiederum eine "Zwischengeschichte", die so ganz und gar nicht hereinpasst. Sagen wir, sie passt ins Konzept... verwirren, Rätsel aufgeben etc. Aber doch wieder nicht, weil sie absolut
keinen Sinnn für die Zukunft der Geschichte gibt.
Ich habe vielmehr die Vermutung, dass du ursprünglich Arwen mehr Bedeutung zumessen wolltest, und deshalb war sie nicht ganz tot... und nun, stellst du fest, du brauchst sie nicht mehr, deshalb stirbt sie jetzt noch ganz. Nur deshalb diese Szene...
Naja und wieder tauchte bei den Minas Tirith- Szenen das Mädchen mit der grünen Schleife auf. Ich hatte bereits geschrieben, dass ich den Verdacht hatte, sie sei Aragorns Tochter (also identisch mit Seren) aber jetzt ist klar, dass sie es nicht ist... Sie ist zeitgleich im seltsamen Haus im Düsterwald....Das erklärt auch die Bemerkung in einem der letzten Kapitel, dass Aragorn Gondor im Stich gelassen hatte. Wieder etwas, das ich mir nicht vorstellen konnte/kann...
Aber wer weiß, vielleicht ist das Haus nicht wirklich, sondern nur eine Traumsequenz? Und die lebenden Personen sind in Wirklichkeit woanders?
Nach wie vor weiß man an deiner Geschichte nich, woran man wirklich ist.
Achja.. Schnee in Mordor...... wenn dort das Klima so rau geworden ist... müsste dann nicht in Gondor auch kalt sein? - Jedenfalls liegt Minas Morgul nicht weit von - Minas Tirith entfernt...
Gut... mal sehen was das nächste Kapitel bringt
zu früher Stunde ein paar Worte:
Diesmal päsentierst du uns ein Ork- Kapitel. Ich mag die Orks nicht, warum, kann ich dir nicht sagen, ich mag sie einfach nicht. Und vor allem werde ich nicht wirklich schlau aus ihnen. Egal, lassen wir das, das ist eine persönliche Meinung und hat mit der Geschichte an sich nicht viel zu tun.
Also... wie ich im letzten Kapitel schon erwähnt hatte, bin ich mir über die Stellung der beiden Istari (Pallando und Alatar) noch immer nicht im Klaren. Sie wurden nach Mittelerde gesandt, um den Menschen und Elfen im Krieg gegen Sauron zu helfen.. sind aber bei Tolkien verschollen. Bisher war ich der Meinung, sie hätten sich mit Sauron verbündet gehabt (oh mann, wie das klingt) und die Orks gegen Gondor geschickt. - Jetzt auf einmal ist Pallando in Minas Tirith und scheint Freund zu sein, während er Alatar gefangen hält - würde ja zu einem Überläufer passen... Aber der Hinweis mit dem Wächter, der einen Istari, der Sünde begeht, töten kann verwirrt mich jetzt völlig... Wieso wird dann Pallando getötet? - Und nicht Alatar, der ja noch immer gegen die Menschen arbeitet?
Als zweites picke ich jetzt die Szenen mit dem seltsam herumwandelnden Haus heraus..... Wiederum eine "Zwischengeschichte", die so ganz und gar nicht hereinpasst. Sagen wir, sie passt ins Konzept... verwirren, Rätsel aufgeben etc. Aber doch wieder nicht, weil sie absolut
keinen Sinnn für die Zukunft der Geschichte gibt.
Ich habe vielmehr die Vermutung, dass du ursprünglich Arwen mehr Bedeutung zumessen wolltest, und deshalb war sie nicht ganz tot... und nun, stellst du fest, du brauchst sie nicht mehr, deshalb stirbt sie jetzt noch ganz. Nur deshalb diese Szene...
Naja und wieder tauchte bei den Minas Tirith- Szenen das Mädchen mit der grünen Schleife auf. Ich hatte bereits geschrieben, dass ich den Verdacht hatte, sie sei Aragorns Tochter (also identisch mit Seren) aber jetzt ist klar, dass sie es nicht ist... Sie ist zeitgleich im seltsamen Haus im Düsterwald....Das erklärt auch die Bemerkung in einem der letzten Kapitel, dass Aragorn Gondor im Stich gelassen hatte. Wieder etwas, das ich mir nicht vorstellen konnte/kann...
Aber wer weiß, vielleicht ist das Haus nicht wirklich, sondern nur eine Traumsequenz? Und die lebenden Personen sind in Wirklichkeit woanders?
Nach wie vor weiß man an deiner Geschichte nich, woran man wirklich ist.
Achja.. Schnee in Mordor...... wenn dort das Klima so rau geworden ist... müsste dann nicht in Gondor auch kalt sein? - Jedenfalls liegt Minas Morgul nicht weit von - Minas Tirith entfernt...
Gut... mal sehen was das nächste Kapitel bringt
Antwort von phazonshark
Ooookay, das ging ja gerade nochmal gut. Ich hatte mich da auf einiges gefasst gemacht. ;-) Also, vielen Dank für dein Review, das Schlimmste haben wir beide jetzt überstanden. :-)
=> Die blauen Zauberer: Das Problem mit den beiden ist, dass sie wirklich zu den wenigen Charakteren hier gehören, die manchmal ganz frech lügen. Selbst Vanmoriel konnte man relativ wörtlich nehmen, aber wenn Pallando sich als "Saurons Erbe" bezeichnet, dann macht er das nur, um Hasskér für sich zu gewinnen. Um die Loyalitäten und Ziele zu erklären:
Alatar ist nur auf seiner eigenen Seite. Er will frei von seinem Wächter sein und würde alles dafür tun. Pallando ist auf Seite der Menschen, beschäftigt sich aber mit so vielen Problemen auf einmal, dass man seine Pläne schwer einschätzen kann. Warum der Wächter bzw. Cathal ihn angegriffen hat... Du fragst die richtige Frage. :-)
=> Arwen und das letzte Haus: Hm... Jah. Du hast schon Recht, es wirkt wie eine Notlösung, weil es eigentlich sogar mehrere Notlösungen auf einmal darstellt. Ich lege die Karten einfach mal wieder auf den Tisch:
In Istari 1 wusste ich, dass ich Aragorn an einen dunklen Ort bringen musste, damit er Gondor im Stich lässt. Also hab ich Arwen getötet, zum Leben erweckt, und damit Aragorns Beschützerinstinkt für seine Familie ausgelöst, weshalb er sie alle in dieses Haus gebracht hat. Das hatte für mich zwei Vorteile: Aragorn beendet den Krieg nicht. Und Arwen und Aragorn können sich angemessener verabschieden, als das in "Glaube, was du siehst" damals der Fall war. In einem Satz: Ich bin weich geworden und wollte denen noch ein Jahr geben.
Was ich erst beim Schreiben von Istari 2 gesehen hab, ist, dass "Das letzte Haus" als eigenständiges Kapitel nicht sehr gut war. Ich weiß es, weil ich's geschrieben hab, *hust*, ursprünglich als drittes Kapitel nach "Ernte den Sturm". Es ist eine wichtige Entwicklung, aber ich konnte sie nicht so stark schreiben, dass sie funktionierte. Also hab ich die Szenen nochmal und kürzer, traum-artiger (wie du schon sagst), geschrieben, und in "Memento mori" eingebaut, weil sie dort vom Thema her passten: Alatar will den Tod besiegen, Arwen dagegen akzeptiert ihren Tod, damit ihre Familie nicht mehr an dieses Haus gebunden ist.
Das ist nicht toll, alles, keine Frage... Was ich früher oder später wohl tun werde, ist, die Arwen-Sequenzen in "Memento mori" länger und besser zu schreiben, und die Länge des Kapitels einfach in Kauf zu nehmen.
=> Schnee in Mordor: Das ist wieder einer dieser Fälle, die ich inzwischen "gestauter-Anduin"-Phänomen nenne. ;-) Ich versuche im Wesentlichen rüberzubringen, dass Mittelerde als Welt im Sterben liegt, wörtlich genommen, und dass eines der Symptome sozusagen eine Klimakatastrophe ist. Diese Wetterschwankungen, wie der Schnee in Mordor, sind nicht notwendigerweise natürlicher Herkunft, womit ich mir diesen örtlich begrenzten Winter erklären würde, aaaber... Klar, es ist auch in Gondor kälter geworden, denke schon.
=> Mädchen mit der grünen Schleife: Ah... Ich kann zumindest sagen, dass wir im nächsten Kapitel sowohl ihren Namen erfahren, als auch warum Pallando sie töten wollte. Generell, sie ist eigentlich als Rätsel gedacht und wird wohl nie ganz erklärt werden, aber... Sobald sie wirklich zentral im Plot ist und jemand sie töten will, werdet ihr natürlich erfahren, warum - alles andere wäre mies.
=> Nächstes Kapitel: Ah... Ich verspreche, es hat keine Subplots. ;-) Es ordnet sich ganz am Ende in den größeren Kontext ein, aber die meiste Zeit über ist es eine Gelíefed-Geschichte, inhaltlich wie kamera-technisch geht es wirklich um ihn. "Memento mori" lässt drei Fäden in der Luft hängen, einen davon greift besagtes "Welt ohne Könige" auf, die Aragorn-Handlung sehen wir in "Deus ex machina". Die Ork-Handlung musste ich etwas zurückstellen, was dich ja aber vielleicht freuen wird. ;-)
Jaah... Gut, das isses schon. Du bekommst noch eine Mail von mir, hat mich meine Vista-Sidebar gerade erinnert. *hust* Aber gut, bis dahin schonmal vielen Dank und einen vergnüglichen Donnerstag! :-)
=> Die blauen Zauberer: Das Problem mit den beiden ist, dass sie wirklich zu den wenigen Charakteren hier gehören, die manchmal ganz frech lügen. Selbst Vanmoriel konnte man relativ wörtlich nehmen, aber wenn Pallando sich als "Saurons Erbe" bezeichnet, dann macht er das nur, um Hasskér für sich zu gewinnen. Um die Loyalitäten und Ziele zu erklären:
Alatar ist nur auf seiner eigenen Seite. Er will frei von seinem Wächter sein und würde alles dafür tun. Pallando ist auf Seite der Menschen, beschäftigt sich aber mit so vielen Problemen auf einmal, dass man seine Pläne schwer einschätzen kann. Warum der Wächter bzw. Cathal ihn angegriffen hat... Du fragst die richtige Frage. :-)
=> Arwen und das letzte Haus: Hm... Jah. Du hast schon Recht, es wirkt wie eine Notlösung, weil es eigentlich sogar mehrere Notlösungen auf einmal darstellt. Ich lege die Karten einfach mal wieder auf den Tisch:
In Istari 1 wusste ich, dass ich Aragorn an einen dunklen Ort bringen musste, damit er Gondor im Stich lässt. Also hab ich Arwen getötet, zum Leben erweckt, und damit Aragorns Beschützerinstinkt für seine Familie ausgelöst, weshalb er sie alle in dieses Haus gebracht hat. Das hatte für mich zwei Vorteile: Aragorn beendet den Krieg nicht. Und Arwen und Aragorn können sich angemessener verabschieden, als das in "Glaube, was du siehst" damals der Fall war. In einem Satz: Ich bin weich geworden und wollte denen noch ein Jahr geben.
Was ich erst beim Schreiben von Istari 2 gesehen hab, ist, dass "Das letzte Haus" als eigenständiges Kapitel nicht sehr gut war. Ich weiß es, weil ich's geschrieben hab, *hust*, ursprünglich als drittes Kapitel nach "Ernte den Sturm". Es ist eine wichtige Entwicklung, aber ich konnte sie nicht so stark schreiben, dass sie funktionierte. Also hab ich die Szenen nochmal und kürzer, traum-artiger (wie du schon sagst), geschrieben, und in "Memento mori" eingebaut, weil sie dort vom Thema her passten: Alatar will den Tod besiegen, Arwen dagegen akzeptiert ihren Tod, damit ihre Familie nicht mehr an dieses Haus gebunden ist.
Das ist nicht toll, alles, keine Frage... Was ich früher oder später wohl tun werde, ist, die Arwen-Sequenzen in "Memento mori" länger und besser zu schreiben, und die Länge des Kapitels einfach in Kauf zu nehmen.
=> Schnee in Mordor: Das ist wieder einer dieser Fälle, die ich inzwischen "gestauter-Anduin"-Phänomen nenne. ;-) Ich versuche im Wesentlichen rüberzubringen, dass Mittelerde als Welt im Sterben liegt, wörtlich genommen, und dass eines der Symptome sozusagen eine Klimakatastrophe ist. Diese Wetterschwankungen, wie der Schnee in Mordor, sind nicht notwendigerweise natürlicher Herkunft, womit ich mir diesen örtlich begrenzten Winter erklären würde, aaaber... Klar, es ist auch in Gondor kälter geworden, denke schon.
=> Mädchen mit der grünen Schleife: Ah... Ich kann zumindest sagen, dass wir im nächsten Kapitel sowohl ihren Namen erfahren, als auch warum Pallando sie töten wollte. Generell, sie ist eigentlich als Rätsel gedacht und wird wohl nie ganz erklärt werden, aber... Sobald sie wirklich zentral im Plot ist und jemand sie töten will, werdet ihr natürlich erfahren, warum - alles andere wäre mies.
=> Nächstes Kapitel: Ah... Ich verspreche, es hat keine Subplots. ;-) Es ordnet sich ganz am Ende in den größeren Kontext ein, aber die meiste Zeit über ist es eine Gelíefed-Geschichte, inhaltlich wie kamera-technisch geht es wirklich um ihn. "Memento mori" lässt drei Fäden in der Luft hängen, einen davon greift besagtes "Welt ohne Könige" auf, die Aragorn-Handlung sehen wir in "Deus ex machina". Die Ork-Handlung musste ich etwas zurückstellen, was dich ja aber vielleicht freuen wird. ;-)
Jaah... Gut, das isses schon. Du bekommst noch eine Mail von mir, hat mich meine Vista-Sidebar gerade erinnert. *hust* Aber gut, bis dahin schonmal vielen Dank und einen vergnüglichen Donnerstag! :-)
Fuin
So, ich komme auch mal wieder dazu, ein klitzekleines Review zu schreiben =)
Muss ich ja noch einiges nachholen ...
Also los:
Ernte den Sturm 2:
Also das erste was mir aufgefallen ist, ist dieser Satz so ziemlich am Anfang: „Noch immer Antwort“. Ich würde sagen, da fehlt ein Wort^^.
Cathal hat da ja einen irgendwie seltsamen Tag hinter sich ... Erst wird er rausgeworfen und dann trifft er Aragorn, der auf dem Boden sitzt und Häuser anstarrt. Warum sitzt er da eigentlich? Übringes gut von Cathal, dass er dem armen Mädchen die Hand nicht abgehackt hat. Was ist an diesem Mädchen denn so besonderes? Es wurde ja schon öfters ein Mädchen mit grüner Schleife erwähnt. In der Szene mag ich die Darstellung von Aragorn. Er ist der König, aber er ist seinen Leuten trotzdem nahe und er ist sich nicht zu schade, irgendwo auf dem Boden zu sitzen neben einem rausgeworfenen Soldaten (warum auch immer er da jetzt saß^^)
Kauko ist doof, ich wusstes schon immer^^. Aragorn scheint ihn ja auch nicht leiden zu können.
Hmm ... „Anscheinend wusste der König noch nichts von seinem Rauswurf.“ und „Der König hatte von ihm gehört?“, widerspricht sich irgendwie. Erst wundert sich Cathal, dass Aragorn noch nicht gehört hat, dass er rausgeschmissen wurde und danach wundert er sich, dass Aragorn überhaupt schon von ihm gehört hat.
Cathal benutzt also den Palantír um in Lindwígend ‚reinzugucken’. An sich ist die Idee ja gar nicht mal soo schlecht (wenn man mal davon absieht, dass ich diese Idee, überhaupt in den Palantír zu sehen, schlecht fand). Aber Lindwígend ist dabei gestorben ... Ziemlich großes Opfer dafür, dass Cathal erst mal glaubt, er hätte gar nichts gesehen.
In der Szene steht übrigens irgendwo gefeselt, statt gefesselt.
Aber er hat ja dann doch herausgefunden, wie sich die Krankheit verbreitet. Blöd, dass das einzige Wasser, das Minas Tirith jetzt noch hat, verschmutzt ist bzw. auch davon nur noch wenig da ist ... Anduin ist weg ... Ich wusste ja, dass es immer noch schlimmer geht^^.
Und dann geht Cathal zu Gelíefed. Find ich gut, ich mag Gelíefed.
Und Cathal erfährt, dass Aragorn die Namenlose geheilt hat. Und zieht daraus den Schluss, dass er sein Volk verlassen hat ... Das wird sein Vertrauen in den König wohl *leicht* erschüttert haben. Ob das so gut ist?
Ja doch, ich glaube das ist gut. Weil wenn er noch weiterhin an die Rückkehr des Königs geglaubt hätte, hätte er wohl Minas Tirith nicht verlassen wollen. Und ich glaube das ist das Beste, was er im Moment tun kann. – Alle Leute, die nicht infiziert sind, wegbringen. Wohin auch immer.
Währenddessen wird Legolas von Rohirrim gefangen genommen. Armer Legolas ... der hat auch irgendwie kein Glück. Was die Menschen da jetzt in dem See gefunden haben, würde ich jetzt wirklich gerne wissen.
Wenigstens haben Cathal und Ithal was zu lachen. ‚Nicht den Kopf verlieren’ ist in dieser Situation ja wirklich eindeutig zweideutig^^. Ich Trottel hab aber erst beim dritten Mal lesen verstanden, worüber genau die jetzt lachen *Kopf schüttel*.
Aber am Ende erfährt Cathal, dass er gar keinen Jungen gesehen hat auf dem Hof. Das war auch ein Bild aus dem Palantír, nehme ich mal an?
Ich glaube, dass der nicht nur aussah wie Faramir, sondern dass das wirklich Faramir als Kind war ... Aber keine Ahnung, was einem das bringen soll. Vielleicht hat Faramir ein Buch, in dem die Lösung für die Probleme steht? Oder er hats selbst mal aufgeschrieben? Hm ... Ooder: eine bekloppte Theorie: Faramir wurde wiedergeboren nach seinem Sturz in dieses Loch. Und jetzt ist er ein Kind, das irgendwo rumläuft und lebt.
So, nächstes Kapitel:
‚Der ewige Gärtner’ ... Sehr seltsamer Titel finde ich ... oder auch sehr seltsamer Name für einen Nazgûl. Also mit Gärtnern verbinde ich ja bis jetzt keine Geister oder ähnliches ... Aber ab jetzt habe ich Angst vor dem Gartencenter :D
Also irgendwie hat mich da ganze Kapitel ziemlich verwirrt.
Thranduil beim Unkraut jäten stelle ich mir ... lustig vor. Ich hätte ne gute Idee, wie er seine seltenen Pflanzen nicht rausreißen muss. Einfach nen größeren Zaun bauen, damit die Tiere nicht kommen^^ ... also das war jetzt wahnsinnig überflüssig zu erwähnen, aber egal^^.
Hmm ... Ich mag Thranduils Ansichten nicht. Leben opfern um Leben zu schützen? Ne. Alles Leben ist gleich viel schützenswert. Aber wahrscheinlich kommt man als König (oder Gärtner) wirklich nicht weit, wenn man anders denkt und auf jeden Rücksicht nimmt.
Legolas hat also nicht mehr nur Kranke getötet, sondern auch einige Gesunde ... Vielleicht hat er wirklich damit verhindert, dass sie infiziert werden ... Aber mir scheint es eher so, als würde er so langsam an Verfolgungswahn leiden.
Līeg vertraut die ganze Zeit über einem Nazgûl ... nicht gut.
Und dann kommt Dyre wieder ... Eigentlich schön, dass Līeg ihr immer noch vertrauen will, nachdem sie sich so lange kannten. Nur blöderweise ist sie von einem Nazgûl besessen.
Dass die Sturmelben kommen, ist eigentlich nicht unbedingt soo vorteilhaft. Die Rohirrim können ja im Prinzip nichts dazu, dass sie auf den Nazgûl reingefallen sind.
Das ist jetzt wieder Gärtnerdenken, oder? Sie schießen die Rohirrim ab (die ja doch noch zu den ‚Guten’ gehören) und wollen damit Legolas retten ... Oder sie wissen von dem Nazgûl und schießen die Rohirrim deshalb ab, weil sie denken, die würden sich absichtlich mit dem Nazgûl verbünden ... Unwahrscheinlich, weil sonst hätte Legolas vorher auch schon davon gewusst.
Warum kommen aus einem toten Pferd Käfer raus? Recht sinnlos ... erinnert mich an ‚die Mumie’ oder irgendwas in der Art. Ich denke mal so was soll irgendwie die Spannung steigern ... ich find’s eher überflüssig ...
Bei dem nächsten ‚irgendwann’-Abschnitt ... sucht Legolas da nach dem Kind, das Cathal im Palantír gesehen hat? Anscheinend hat Faramir ja doch ein Kind(??) und das ist vom Nazgûl besessen ... Oder meine bekloppte Theorie von weiter oben wurde bestätigt.
Ist ja irgendwie schon lustig, dass ein Waldelb von einem bösen Wald gejagt wird. Also jetzt nicht richtig lustig, eher unheimlich, aber du weißt, was ich meine^^. Die Pflanzen sind also hier auch schon krank. Das Blut der Kranken gelangt ins Wasser, das verseuchte Wasser wird von den Pflanzen aufgenommen.
Ob das jetzt unbedingt gut ist, dass Legolas selbst entscheiden wollte, wenn er stirbt ... also irgendwie wäre am Ende ja genau das gleiche bei rausgekommen. – Tot ist tot.
Obwohl ... na ja, doch , ich kann ihn schon verstehen.
„Die Welt hatte ihn verschont, weil sie wusste, dass er sich selbst niemals verschonen würde. Er allein entschied, wann er seine Strafe erhielt und wie hoch ihr Maß sein würde. Er war der Kläger. Der Verteidiger. Und der Richter.“
Hat ja irgendwo schon seine Logik. Ich würde da jetzt anders denken, aber ich bin ja auch kein Elb^^.
Dyre kann ich auch verstehen, auch mehr als Legolas, glaube ich. Muss wirklich unschön sein, mit einem Nazgûl sich den Körper quasi zu teilen. Wenn sie stirbt, stirbt er auch. – wahrscheinlich der einzige Weg, ihn loszuwerden?
Legolas merkt dann, dass er besser doch überleben sollte. Hoffentlich war das nicht zu spät. Wenn man die Nazgûl töten könnte. Indem man ihre Nachkommen tötet, dann wäre das ja relativ einfach. – vorausgesetzt, man weiß, wer diese Nachkommen sind. Das scheint ja für Legolas nicht mehr unbedingt so das Problem zu sein ... Mit dem nachgewachsenen Auge ... Hat der Nazgûl das gemacht, dass das nachwächst um das für seinen Krieg zu nutzen? Oder ist das normal bei Elben, dass so was nachwächst^^?
Wenn man den Stein der Schwüre vernichtet, müssten die nicht dann auch tot sein? Ohne das ‚Wasser’ könnten sie ja auch nicht weiterleben. Dann sollte Pallando mal schnell den Stein der Schwüre vernichten ... geht dann bestimmt schneller.
Oder ich hab ne bessere Idee: er benutzt seine Orkarmee, um die Welt von den Kranken zu ‚reinigen’. Besser wäre natürlich, man würde ein Heilmittel finden. Schließlich sind auch die Kranken irgendwo noch Menschen.
Krieg unter den Nazgûl ... einerseits werden die einen Kranken von den anderen umgebracht, was die Krankenpopulation (geniales Wort, oder?^^) vermindern würde ...
Andererseits hätte dann aber hinterher ein einziger Ringgeist die Macht (vermutlich der Gärtner, so wies momentan aussieht), was auch nicht gut ist, weil niemand mehr da ist, der sich ihm in den Weg stellt.
Das Kapitel ist ja ziemlich düster und, wie ich finde, verwirrend, aber ich sehe jetzt so den ein oder anderen Lichtblick für die gesunde Bevölkerung von Mittelerde. Legolas wird hoffentlich versuchen, vor dem Gärtner zu fliehen, um nicht ihm helfen zu müssen, sondern das Wissen, dass er jetzt hat, dazu zu verwenden, die Erben von *allen* Nazgûl auszuschalten.
Obwohl man trotzdem lieber ein Heilmittel finden sollte.
Hmm. Eigentlich wollte ich noch was zum nächsten Kapitel schreiben ... aber ich habs noch nichtmal gelesen *schäm*. Und weil ich jetzt grade etwas sehr unkonzentriert bin, wird ich’s wohl heute auch nicht mehr lesen. Deine Geschichte ohne Konzentration zu lesen ...
1. ist eindeutig unmöglich, weil ich hinterher noch wichtige Dinge übersehe und 2. hat sie auch nicht verdient, dass sie gelesen wird, ohne sich tiefer gehende Gedanken drüber zu machen.
Außerdem glaube ich, dass dieses Review ziemlich unhilfreich war und ich sowieso schon zu viel übersehen habe ...
Also dann, bis denne =)
LG :)
Muss ich ja noch einiges nachholen ...
Also los:
Ernte den Sturm 2:
Also das erste was mir aufgefallen ist, ist dieser Satz so ziemlich am Anfang: „Noch immer Antwort“. Ich würde sagen, da fehlt ein Wort^^.
Cathal hat da ja einen irgendwie seltsamen Tag hinter sich ... Erst wird er rausgeworfen und dann trifft er Aragorn, der auf dem Boden sitzt und Häuser anstarrt. Warum sitzt er da eigentlich? Übringes gut von Cathal, dass er dem armen Mädchen die Hand nicht abgehackt hat. Was ist an diesem Mädchen denn so besonderes? Es wurde ja schon öfters ein Mädchen mit grüner Schleife erwähnt. In der Szene mag ich die Darstellung von Aragorn. Er ist der König, aber er ist seinen Leuten trotzdem nahe und er ist sich nicht zu schade, irgendwo auf dem Boden zu sitzen neben einem rausgeworfenen Soldaten (warum auch immer er da jetzt saß^^)
Kauko ist doof, ich wusstes schon immer^^. Aragorn scheint ihn ja auch nicht leiden zu können.
Hmm ... „Anscheinend wusste der König noch nichts von seinem Rauswurf.“ und „Der König hatte von ihm gehört?“, widerspricht sich irgendwie. Erst wundert sich Cathal, dass Aragorn noch nicht gehört hat, dass er rausgeschmissen wurde und danach wundert er sich, dass Aragorn überhaupt schon von ihm gehört hat.
Cathal benutzt also den Palantír um in Lindwígend ‚reinzugucken’. An sich ist die Idee ja gar nicht mal soo schlecht (wenn man mal davon absieht, dass ich diese Idee, überhaupt in den Palantír zu sehen, schlecht fand). Aber Lindwígend ist dabei gestorben ... Ziemlich großes Opfer dafür, dass Cathal erst mal glaubt, er hätte gar nichts gesehen.
In der Szene steht übrigens irgendwo gefeselt, statt gefesselt.
Aber er hat ja dann doch herausgefunden, wie sich die Krankheit verbreitet. Blöd, dass das einzige Wasser, das Minas Tirith jetzt noch hat, verschmutzt ist bzw. auch davon nur noch wenig da ist ... Anduin ist weg ... Ich wusste ja, dass es immer noch schlimmer geht^^.
Und dann geht Cathal zu Gelíefed. Find ich gut, ich mag Gelíefed.
Und Cathal erfährt, dass Aragorn die Namenlose geheilt hat. Und zieht daraus den Schluss, dass er sein Volk verlassen hat ... Das wird sein Vertrauen in den König wohl *leicht* erschüttert haben. Ob das so gut ist?
Ja doch, ich glaube das ist gut. Weil wenn er noch weiterhin an die Rückkehr des Königs geglaubt hätte, hätte er wohl Minas Tirith nicht verlassen wollen. Und ich glaube das ist das Beste, was er im Moment tun kann. – Alle Leute, die nicht infiziert sind, wegbringen. Wohin auch immer.
Währenddessen wird Legolas von Rohirrim gefangen genommen. Armer Legolas ... der hat auch irgendwie kein Glück. Was die Menschen da jetzt in dem See gefunden haben, würde ich jetzt wirklich gerne wissen.
Wenigstens haben Cathal und Ithal was zu lachen. ‚Nicht den Kopf verlieren’ ist in dieser Situation ja wirklich eindeutig zweideutig^^. Ich Trottel hab aber erst beim dritten Mal lesen verstanden, worüber genau die jetzt lachen *Kopf schüttel*.
Aber am Ende erfährt Cathal, dass er gar keinen Jungen gesehen hat auf dem Hof. Das war auch ein Bild aus dem Palantír, nehme ich mal an?
Ich glaube, dass der nicht nur aussah wie Faramir, sondern dass das wirklich Faramir als Kind war ... Aber keine Ahnung, was einem das bringen soll. Vielleicht hat Faramir ein Buch, in dem die Lösung für die Probleme steht? Oder er hats selbst mal aufgeschrieben? Hm ... Ooder: eine bekloppte Theorie: Faramir wurde wiedergeboren nach seinem Sturz in dieses Loch. Und jetzt ist er ein Kind, das irgendwo rumläuft und lebt.
So, nächstes Kapitel:
‚Der ewige Gärtner’ ... Sehr seltsamer Titel finde ich ... oder auch sehr seltsamer Name für einen Nazgûl. Also mit Gärtnern verbinde ich ja bis jetzt keine Geister oder ähnliches ... Aber ab jetzt habe ich Angst vor dem Gartencenter :D
Also irgendwie hat mich da ganze Kapitel ziemlich verwirrt.
Thranduil beim Unkraut jäten stelle ich mir ... lustig vor. Ich hätte ne gute Idee, wie er seine seltenen Pflanzen nicht rausreißen muss. Einfach nen größeren Zaun bauen, damit die Tiere nicht kommen^^ ... also das war jetzt wahnsinnig überflüssig zu erwähnen, aber egal^^.
Hmm ... Ich mag Thranduils Ansichten nicht. Leben opfern um Leben zu schützen? Ne. Alles Leben ist gleich viel schützenswert. Aber wahrscheinlich kommt man als König (oder Gärtner) wirklich nicht weit, wenn man anders denkt und auf jeden Rücksicht nimmt.
Legolas hat also nicht mehr nur Kranke getötet, sondern auch einige Gesunde ... Vielleicht hat er wirklich damit verhindert, dass sie infiziert werden ... Aber mir scheint es eher so, als würde er so langsam an Verfolgungswahn leiden.
Līeg vertraut die ganze Zeit über einem Nazgûl ... nicht gut.
Und dann kommt Dyre wieder ... Eigentlich schön, dass Līeg ihr immer noch vertrauen will, nachdem sie sich so lange kannten. Nur blöderweise ist sie von einem Nazgûl besessen.
Dass die Sturmelben kommen, ist eigentlich nicht unbedingt soo vorteilhaft. Die Rohirrim können ja im Prinzip nichts dazu, dass sie auf den Nazgûl reingefallen sind.
Das ist jetzt wieder Gärtnerdenken, oder? Sie schießen die Rohirrim ab (die ja doch noch zu den ‚Guten’ gehören) und wollen damit Legolas retten ... Oder sie wissen von dem Nazgûl und schießen die Rohirrim deshalb ab, weil sie denken, die würden sich absichtlich mit dem Nazgûl verbünden ... Unwahrscheinlich, weil sonst hätte Legolas vorher auch schon davon gewusst.
Warum kommen aus einem toten Pferd Käfer raus? Recht sinnlos ... erinnert mich an ‚die Mumie’ oder irgendwas in der Art. Ich denke mal so was soll irgendwie die Spannung steigern ... ich find’s eher überflüssig ...
Bei dem nächsten ‚irgendwann’-Abschnitt ... sucht Legolas da nach dem Kind, das Cathal im Palantír gesehen hat? Anscheinend hat Faramir ja doch ein Kind(??) und das ist vom Nazgûl besessen ... Oder meine bekloppte Theorie von weiter oben wurde bestätigt.
Ist ja irgendwie schon lustig, dass ein Waldelb von einem bösen Wald gejagt wird. Also jetzt nicht richtig lustig, eher unheimlich, aber du weißt, was ich meine^^. Die Pflanzen sind also hier auch schon krank. Das Blut der Kranken gelangt ins Wasser, das verseuchte Wasser wird von den Pflanzen aufgenommen.
Ob das jetzt unbedingt gut ist, dass Legolas selbst entscheiden wollte, wenn er stirbt ... also irgendwie wäre am Ende ja genau das gleiche bei rausgekommen. – Tot ist tot.
Obwohl ... na ja, doch , ich kann ihn schon verstehen.
„Die Welt hatte ihn verschont, weil sie wusste, dass er sich selbst niemals verschonen würde. Er allein entschied, wann er seine Strafe erhielt und wie hoch ihr Maß sein würde. Er war der Kläger. Der Verteidiger. Und der Richter.“
Hat ja irgendwo schon seine Logik. Ich würde da jetzt anders denken, aber ich bin ja auch kein Elb^^.
Dyre kann ich auch verstehen, auch mehr als Legolas, glaube ich. Muss wirklich unschön sein, mit einem Nazgûl sich den Körper quasi zu teilen. Wenn sie stirbt, stirbt er auch. – wahrscheinlich der einzige Weg, ihn loszuwerden?
Legolas merkt dann, dass er besser doch überleben sollte. Hoffentlich war das nicht zu spät. Wenn man die Nazgûl töten könnte. Indem man ihre Nachkommen tötet, dann wäre das ja relativ einfach. – vorausgesetzt, man weiß, wer diese Nachkommen sind. Das scheint ja für Legolas nicht mehr unbedingt so das Problem zu sein ... Mit dem nachgewachsenen Auge ... Hat der Nazgûl das gemacht, dass das nachwächst um das für seinen Krieg zu nutzen? Oder ist das normal bei Elben, dass so was nachwächst^^?
Wenn man den Stein der Schwüre vernichtet, müssten die nicht dann auch tot sein? Ohne das ‚Wasser’ könnten sie ja auch nicht weiterleben. Dann sollte Pallando mal schnell den Stein der Schwüre vernichten ... geht dann bestimmt schneller.
Oder ich hab ne bessere Idee: er benutzt seine Orkarmee, um die Welt von den Kranken zu ‚reinigen’. Besser wäre natürlich, man würde ein Heilmittel finden. Schließlich sind auch die Kranken irgendwo noch Menschen.
Krieg unter den Nazgûl ... einerseits werden die einen Kranken von den anderen umgebracht, was die Krankenpopulation (geniales Wort, oder?^^) vermindern würde ...
Andererseits hätte dann aber hinterher ein einziger Ringgeist die Macht (vermutlich der Gärtner, so wies momentan aussieht), was auch nicht gut ist, weil niemand mehr da ist, der sich ihm in den Weg stellt.
Das Kapitel ist ja ziemlich düster und, wie ich finde, verwirrend, aber ich sehe jetzt so den ein oder anderen Lichtblick für die gesunde Bevölkerung von Mittelerde. Legolas wird hoffentlich versuchen, vor dem Gärtner zu fliehen, um nicht ihm helfen zu müssen, sondern das Wissen, dass er jetzt hat, dazu zu verwenden, die Erben von *allen* Nazgûl auszuschalten.
Obwohl man trotzdem lieber ein Heilmittel finden sollte.
Hmm. Eigentlich wollte ich noch was zum nächsten Kapitel schreiben ... aber ich habs noch nichtmal gelesen *schäm*. Und weil ich jetzt grade etwas sehr unkonzentriert bin, wird ich’s wohl heute auch nicht mehr lesen. Deine Geschichte ohne Konzentration zu lesen ...
1. ist eindeutig unmöglich, weil ich hinterher noch wichtige Dinge übersehe und 2. hat sie auch nicht verdient, dass sie gelesen wird, ohne sich tiefer gehende Gedanken drüber zu machen.
Außerdem glaube ich, dass dieses Review ziemlich unhilfreich war und ich sowieso schon zu viel übersehen habe ...
Also dann, bis denne =)
LG :)
Antwort von phazonshark
"Noch immer Antwort"... Jah. Ganz Recht, da fehlen nicht nur dem Text sondern auch mir die Worte. ;-) Wie dem auch sei, erst einmal vielen Dank für dein Review! Einmal mehr ziemlich umfangreich, rätselfreudig, interessiert und detektivisch. Und hilfreich, wage es nicht, daran zu zweifeln. Ich hab fast schon ein schlechtes Gewissen, weil Istari vielleicht oft so wirkt, als könnte man der Story Unrecht tun, wenn man nicht jedes Detail bedenkt. Das ist aber wirklich nicht so. Ein Review kann auch nur aus den Worten "Was zur Hölle geht hier vor?" bestehen und ich bin trotzdem dankbar. Also: Fühl dich zu nix gedrängt!
Nachdem das Formale geklärt wurde, ran ans Eingemachte:
Ich würde dir darin zustimmen, dass es am Ende gut ist, dass Cathal die Wahrheit über Aragorns Verbleib erfahren hat. Klar ist es ein Schlag ins Gesicht für Cathal, aber... Erstens weiß er nun, was Sache ist, zweitens akzeptiert er Aragorn endlich als fehlbaren Menschen und drittens kann er nun versuchen, das Problem auf seine Art zu lösen. Wie du schreibst, wird das Problem der Evakuierung definitiv das "Wohin?" sein. Die Antwort ist tatsächlich relativ... Ehm... Naheliegend. Um die Ecke, aber naheliegend.
Was die Menschen im See gefunden haben, ist auch wieder so eine Sache, wo ich zum fröhlichen Miträtseln einlade. Man kann es herausbekommen, es ist nichts, das völlig aus heitem Himmel kommt. Für alle Fälle gibt's die eine Hälfte der Antwort aber schon im fünften Kapitel.
War der Junge ein Bild auf dem Palantír und zudem Faramir als Kind? Jau. Beides richtig. Wie du schon sagst, legt "Der ewige Gärtner" aber auch nahe, dass da zusätzlich zum imaginären auch tatsächlich ein junger Faramir in Minas Tirith herumläuft. Was etwas seltsam anmutet, ich weiß. Ich kann zwei Dinge versprechen: Die Rätselslösung ist nicht annähernd so kompliziert, wie man zu diesem Zeitpunkt denkt. Und: Die Antwort gibt's am Ende des neunten Kapitels. Denke ich.
Die Sturmelben sind relativ kaltblütig, ja. Wir sehen bald, dass zumindest Pilindiel eigentlich ein ganzes nettes Mädel ist, aber... Der Angriff auf die Rohirrim ist relativ finster. Und du hast Recht: Von dem Nazgûl wissen sie da noch nichts, es geht also "nur" um Legolas' Rettung.
Dyre kann den Nazgûl nur töten, wenn sie auch sich selbst tötet... Jau. Die große Frage ist: Welchen Effekt hätte es jetzt, wenn man den Stein der Schwüre in den Schicksalsberg wirft? Vor einem Jahr wäre das zweifellos das Ende der Nazgûl gewesen. Aber inzwischen hat mindestens einer von ihnen sich so sehr mit Dyre verbunden, dass er vielleicht mehr von ihr abhängt als vom Stein... Der Gedanke mit dem Heilmittel für die Kranken wird bald aufgegriffen werden und zwar von Mittelerdes größter kleinster Heilerin. Paradox gesprochen.
Der Krieg unter den Nazgûl könnte zur Folge haben, dass einer am Ende dominiert, jep. Wir können den Dyre Nazgûl ausschließen und der Hexenkönig ist mit Éowyn in den Abgrund verschwunden. Bleiben noch sieben andere, von denen ich mein Geld auf den Gärtner setzen würde. ;-)
"Memento mori"... Ist ein jeder Hinsicht ein ziemlich unhandlicher Brocken. Ich mag's, aber... Du vermutest richtig, dass man es schwer nebenbei lesen kann. Ich hab mir die ersten vier Kapitel heute nochmal alle am Stück durchgelesen und... Nach "Memento mori" war ich wirklich erschöpft. Es ist ein anstrengendes Stück Istari. Es steckt einiges drin und technisch geht's wohl schon in Ordnung, aber... "Memento mori" fehlt in vieler Hinsicht die Leichtigkeit einiger anderer Kapitel.
Ich bin eine Katastrophe in Sachen Eigenwerbung. Wie dem auch sei: Lass dich nicht hetzen und fühl dich einmal mehr dankbar auf die Schulter geklopft!
Nachdem das Formale geklärt wurde, ran ans Eingemachte:
Ich würde dir darin zustimmen, dass es am Ende gut ist, dass Cathal die Wahrheit über Aragorns Verbleib erfahren hat. Klar ist es ein Schlag ins Gesicht für Cathal, aber... Erstens weiß er nun, was Sache ist, zweitens akzeptiert er Aragorn endlich als fehlbaren Menschen und drittens kann er nun versuchen, das Problem auf seine Art zu lösen. Wie du schreibst, wird das Problem der Evakuierung definitiv das "Wohin?" sein. Die Antwort ist tatsächlich relativ... Ehm... Naheliegend. Um die Ecke, aber naheliegend.
Was die Menschen im See gefunden haben, ist auch wieder so eine Sache, wo ich zum fröhlichen Miträtseln einlade. Man kann es herausbekommen, es ist nichts, das völlig aus heitem Himmel kommt. Für alle Fälle gibt's die eine Hälfte der Antwort aber schon im fünften Kapitel.
War der Junge ein Bild auf dem Palantír und zudem Faramir als Kind? Jau. Beides richtig. Wie du schon sagst, legt "Der ewige Gärtner" aber auch nahe, dass da zusätzlich zum imaginären auch tatsächlich ein junger Faramir in Minas Tirith herumläuft. Was etwas seltsam anmutet, ich weiß. Ich kann zwei Dinge versprechen: Die Rätselslösung ist nicht annähernd so kompliziert, wie man zu diesem Zeitpunkt denkt. Und: Die Antwort gibt's am Ende des neunten Kapitels. Denke ich.
Die Sturmelben sind relativ kaltblütig, ja. Wir sehen bald, dass zumindest Pilindiel eigentlich ein ganzes nettes Mädel ist, aber... Der Angriff auf die Rohirrim ist relativ finster. Und du hast Recht: Von dem Nazgûl wissen sie da noch nichts, es geht also "nur" um Legolas' Rettung.
Dyre kann den Nazgûl nur töten, wenn sie auch sich selbst tötet... Jau. Die große Frage ist: Welchen Effekt hätte es jetzt, wenn man den Stein der Schwüre in den Schicksalsberg wirft? Vor einem Jahr wäre das zweifellos das Ende der Nazgûl gewesen. Aber inzwischen hat mindestens einer von ihnen sich so sehr mit Dyre verbunden, dass er vielleicht mehr von ihr abhängt als vom Stein... Der Gedanke mit dem Heilmittel für die Kranken wird bald aufgegriffen werden und zwar von Mittelerdes größter kleinster Heilerin. Paradox gesprochen.
Der Krieg unter den Nazgûl könnte zur Folge haben, dass einer am Ende dominiert, jep. Wir können den Dyre Nazgûl ausschließen und der Hexenkönig ist mit Éowyn in den Abgrund verschwunden. Bleiben noch sieben andere, von denen ich mein Geld auf den Gärtner setzen würde. ;-)
"Memento mori"... Ist ein jeder Hinsicht ein ziemlich unhandlicher Brocken. Ich mag's, aber... Du vermutest richtig, dass man es schwer nebenbei lesen kann. Ich hab mir die ersten vier Kapitel heute nochmal alle am Stück durchgelesen und... Nach "Memento mori" war ich wirklich erschöpft. Es ist ein anstrengendes Stück Istari. Es steckt einiges drin und technisch geht's wohl schon in Ordnung, aber... "Memento mori" fehlt in vieler Hinsicht die Leichtigkeit einiger anderer Kapitel.
Ich bin eine Katastrophe in Sachen Eigenwerbung. Wie dem auch sei: Lass dich nicht hetzen und fühl dich einmal mehr dankbar auf die Schulter geklopft!
Feael Silmarien
Moin Phazy!
Die ersten drei Kapitel habe ich jetzt gelesen, weiter lese ich nicht, ehe ich dir nicht einen kleinen Ersteindruck hinterlassen habe. Sonst häuft sich das Zeug, das ich loswerden möchte, ich verstecke mich vor meinen Notizen und am Ende kommt eine nach sonderbaren Kriterien filtrierte Megatirade wie bei Istari 1 heraus. Aber ich werde trotzdem nicht das Gefühl los, dass dieses Review eine hübsche Länge erreichen wird, schließlich möchte ich mir mal den Luxus gönnen, etwas mehr auf die Details einzugehen.
Aaaaaaalso erstmal ein paar allgemeine Bemerkungen.
Ich habe mir die bereits veröffentlichten 11 Kapitel ausgedruckt. Mit den ganzen Absätzen/Leerzeilen macht das etwa 183 beidseitig bedruckte A4-Seiten. Das ist Romanlänge! Wenn ich jetzt bedenke, dass das nur ein Teil eines Teils einer Trilogie ist ... Ich glaube, man muss den Istari-Stapel ausgedruckt in den Händen halten, um den ganzen Umfang richtig zu spüren. Schon beeindruckend. Respekt!
Einen gravierenden Nachteil hat das allerdings und den kennst du ja: Dieses Mordsding von Fanfiction und die teilweise extrem langen Kapitel sind am Bildschirm sehr anstrengend zu lesen, was vielleicht ein "technischer" Faktor dafür war, dass mir in der zweiten Hälfte von Istari 1 aus meiner Sicht negative Dinge eher aufgefallen und die positiven eher aus dem Kopf gefallen sind, weil ich ja eh schon - rein körperlich - ziemlich fertig, also negativ veranlagt war. Kurz: Die Masse - vor allem die Kapitellänge - trübt meine Wahrnehmung. Hm. Mit dem ausgedruckten Text scheint es jetzt besser zu gehen. Jedenfalls träume ich nach wie vor von einer Verbesserung meiner Reviews. Die für Istari sind nämlich ein völlig anderes Level. Schon allein von der Länge her hat mein Finalreview zu Istari 1 alle meine bisherigen Revs nicht nur getoppt: Da ist ein gewaltiger Abstand. Solche Revs zu schreiben ist eine (lebensmüde erscheinende) Sache für sich.
Was mir als erstes aufgefallen ist, waren (natürlich) die "Was bisher geschah"-Passagen. Die scheinen sich ja durch den ganzen zweiten Teil zu ziehen - oder sollte ich anhand von nur drei Kapiteln lieber nicht auf die ganze Story schließen?
Na ja. Auf jeden Fall halte ich sie für eine sehr gute Idee: 1. weiß ich auf Anhieb kaum noch etwas aus Istari 1, das war einfach zu viel und teilweise viel zu lange her. 2. ist das eine schöne Andeutung auf das, was kommt. Da kann man sich mental vorbereiten.
Ich denke, es kommt oft genug vor, dass "Was bisher geschah" eher eine grobe (meist zu grobe und nichtssagende) Zusammenfassung für Neueinsteiger und ansonsten komplett überflüssig ist. Für gewöhnlich auch sehr langweilig zu lesen. Einfach frühere Passagen zu kopieren (und das Tempus zu ändern) finde ich sehr raffiniert. Vor allem auch, weil das Hirn dann "anspringt" und sich erinnert, wo der Absatz herkommt, in welchem Kontext er stand, sogar komplette Szenen tauchen wieder auf usw. Netter Effekt. Bzw. ... Schlau, bestimmte Gedächtnismechanismen im Gehirn des Lesers zu nutzen.
Was ich dir schon zu Istari 1 schreiben wollte ... Wie FF quillt über vor mehrdeutigen … ich nenne sie Motive. Das finde ich toll! Gehört sicherlich zu den Dingen, die das (künstlerische) Erzählen von stumpfem Berichten unterscheiden. Ich finde es immer wieder super, wenn narrative Mittel nicht nur theoretisch existieren, sondern auch verwendet werden. Ist nicht ganz allgemein üblich bei Hobby-Autoren. Es gibt in der Welt sooooo viel Werkzeug, da ist es schon ein wenig traurig, wenn nur die wenigsten überhaupt wahrgenommen werden.
Eine besondere Bedeutung bekommt das Ganze, wenn die Motive zu Story-Arc-Titeln werden. Sprich: Ozean aus Blut, der Bund im Schatten, das Gift der grünen Unsterblichen, Herz der Finsternis etc. (d.h. was mir auf Anhieb leider nicht einfällt). Das sind auch schlaue Verknüpfungen der einzelnen Stränge. Eines Tages kommt es dann "nur" noch darauf an, dass die Mehrdeutigkeit eine Bedeutung hat und alles in einen dicken, fetten, abgrundtief schwarzen Punkt mündet. Viel Glück dabei! ;) (Bin schon gespannt, wie du den Knoten auflöst.)
Im zweiten Teil kommen jetzt neue Motive. Da gibt es jetzt den Sturm und den (Ewigen) Gärtner. Vielleicht noch die Summe aller Ängste. Das wirkt erstmal nur wie eine halbwegs harmlose Repetitio, aber es wird (abgesehen von der Dramatik) schon einen Grund geben, weshalb du sie eingebaut hast. (<- Wehe, wenn nicht!)
Schön finde ich übrigens auch, dass die Motive ziemlich ... hm ... dynamisch sind. Also dass du z.B. nicht nur den Ozean hast, sondern auch ein Meer von Elben, Wasser generell und was so dazugehört ... "fließen". Bilde ich mir das nur ein oder ist der "Wasser-Sektor" bei dir besonders groß? Und "Ozean" erscheint mir wie ein besonderer Link in diesem Sektor. Im ersten Teil gab es den Ozean aus Blut, hier gibt es jetzt die "leuchtenden Geheimnisse" und den "Schwarzen Atem" im Blut. Oder: Pallandos Gewand als blauer Ozean mit roten Blutflecken.
Im letzten Review habe ich Tippfehler kritisiert. Die gestiegene Menge war nur gefühlt, ist also keine Tatsache. Wenn ich jetzt die zweite Hälfte von Teil 1 und die ersten drei Kapitel von Teil 2 gefühlsmäßig vergleiche, würde ich sagen, dass die Fehler schlagartig weniger geworden sind. Bei Istari 1 habe ich den Eindruck, dass der Anfang in dieser Hinsicht sehr sauber war und die Fehlerzahl dann im Laufe der Story gestiegen ist. Da ich mir 2 ja ausgedruckt habe, kann ich die Fehler anstreichen. Folgende Beobachtungen: Die ersten drei Kapitel sind bis auf ein paar Vertippser sauber, aber irgendwie hast du "Nester" drin. In dem eigentlich sauberen Text kommt plötzlich eine Reihe von Fehlern, die aus mysteriösen Gründen ziemlich nah beieinander liegen. Sie wirken fast wie Inseln. Nester eben. Am Ende des dritten Kapitels, das eigentlich nahezu fehlerlos ist, kommen plötzlich gleich sieben Fehler auf nur drei Seiten.
Etwas Ähnliches war in Istari 1, glaube ich, auch. Ein stilistisches Nest habe ich in meinem Review vom 21.12.2008 angemerkt: Die Aragorn-Passage, wo mehrere Sätze hintereinander mit "Der Mensch" anfangen. Nester scheinen bei dir irgendwie ... Es ist komisch. Es gibt einfach Stellen, da bekomme ich das Gefühl, nicht du, sondern jemand anderes hätte sie geschrieben. Da staunt man schon nicht schlecht.
Ansonsten ... Ich glaube, der Fehler, den du am häufigsten machst, ist das Auslassen von Wörtern. Vorzugsweise Artikel und Pronomen. Das ist aber nur so aus dem Bauch heraus; eine Statistik habe ich nicht. Obwohl ich die Fehler angestrichen habe und nachzählen könnte. Aber das wäre sogar mir zuuuuuuu ... Was Vertippser angeht, bin ich bei dir ziemlich überkritisch und hyperallergisch. *harrharrharr* Dürfte meine (halb unbewusste) Art sein, mein Gefallen an einer FF und Respekt vor dem Autor auszudrücken.
Joah. Ab jetzt der Übersicht halber Kapitel für Kapitel. Mal schaun, ob ich etwas wie einen zusammenhängenden Text hinbekomme oder doch "nur" mal wieder ausformulierte Stichpunkte.
Ich fange mal mit dem Punkt an, der für mich am schwierigsten in Worte zu fassen sein dürfte. Wäre auch der größte Kritikpunkt für die ersten drei Kapitel. Um mal kurz anzudeuten, worum es geht: Den Anfang des ersten Kapitels - und somit des kompletten 2. Teils - fand ich eher ungeschickt. Gesamtkonstruktionstechnisch, "längetechnisch", "relevanztechnisch" ... erzähltechnisch. Ist natürlich etwas anmaßend, das alles nach nur drei Kapiteln zu beurteilen, aber es handelt sich immerhin um den Ersteindruck und der zählt ja bekanntlich am meisten.
Puh, da gibt es so viel und irgendwie hängt alles so zusammen, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Vielleicht mit ... Die erste Szene ist einfach zu deskriptiv. Und damit meine ich ... [Möchtegern-Literaturwissenschaftlerin-Modus ein] Ein erzählender Text besteht ja grundsätzlich sowohl aus deskriptiven als auch aus narrativen Elementen. Grob würde ich Deskription und Narration so definieren, dass Deskription das Beschreiben von Objekten, Zuständen u.ä. (also irgendwelchen "starren" Dingen) darstellt und Narration das Beschreiben von Zustandsveränderungen. Die Grenze ist hier natürlich schwammig und deswegen finde ich es genauer, wenn man sagt: deskriptiv/narrativ in Bezug auf etwas. Diese erste Szene, in der Pallando in Minas Tirith ankommt, ist an sich sehr narrativ, es gibt viel Bewegung. Jedoch erscheint der größte Teil der beschriebenen Vorgänge (zumindest nach der Lektüre der ersten drei Kapitel) als für die Gesamtkonstruktion extrem irrelevant. Ich verstehe z.B. nicht, wieso du fast eine ganze Seite (auf meinem Ausdruck) brauchst, um zu sagen: Pallando stürzt hinunter und landet im Fluss. Nach meinem Kenntnisstand ist es für die Gesamtgeschichte doch komplett egal, wie viel Pallando noch zu fallen hat. Deswegen interessiert es mich schlicht und ergreifend nicht. Wenn da für die Erzählung wichtige Dinge drin gewesen wären, aber ... Bis auf einige für die Gesamterzählung (wie ich schätze) wichtige Stichworte (z.B. der Sturm), fand ich die erste Szene unnötig in die Länge gezogen. Action ist einfach nicht actionreich, wenn sie nicht von Bedeutung ist. In Bezug auf die Gesamterzählung ist die erste Szene zu geschätzten 95% deskriptiv. [Möchtegern-Literaturwissenschaftlerin-Modus aus] ... Und kommt somit beinahe einer unnötig ausführlichen Landschaftsbeschreibung gleich. ... Hat sich beim Lesen für mich so angefühlt.
Eine meilenlange Beschreibung (auf meinem Ausdruck ist diese höchst deskriptive Szene immerhin ca. 5 Seiten lang!) ist meiner Meinung nach ein eher ungelenker Einstieg. Nicht nur in ein einzelnes Kapitel (das verkraftet man ja), sondern vor allem in eine Story. Mir fehlt da sozusagen der Leser-Köder. Wenn ich nicht gesagt bekomme, wozu ich etwas lese, dann sehe ich auch keinen Sinn darin. Der Sinn einer so ausführlichen Beschreibung von Pallandos Ankunft will sich mir nicht offenbaren.
Auch die Erzählperspektive hinkt hier, meine ich. Ich habe nichts dagegen, wenn die Perspektive hüpft, aber es muss alles einen Sinn haben. Hier erkenne ich ihn nicht. ... Der/die Hüpfer ist/sind da, wo Pallando gegen die Kranken kämpft. Die Szene insgesamt ist doch eigentlich figural, auf Pallando fokussiert. Der größte Teil der Szene hat Innensicht. Sobald es aber zum Kampf kommt, wird der Leser urplötzlich in die "Vogelperspektive" hinaufkatapultiert. Also ein Absatz: "Unwillkürlich wich Pallando zurück, die Augen nicht von den Neuankömmlingen ablassend. Er sah Dunkelheit. Verzerrtes Leben. In jedem Augenpaar stand nichts als Leere. Er richtete seinen Stab auf die anstürmenden Gondorianer und sammelte seine Kräfte." Wir sehen: Pallando weicht zurück, ohne es zu wollen, wir erfahren, was genau er wahrnimmt und wie er es deutet (Dunkelheit, verzerrtes Leben, Leere) und was ungefähr er innerlich durchmacht (er kann die Augen nicht von ihnen lassen). Schließlich sammelt er seine Kräfte. Also ganz klar: Innensicht. Die nächsten Absätze: "Eine zierliche Frau erreichte ihn zuerst. Ein Messer blitzte in ihren weißen Händen auf und schnellte auf den Zauberer zu. / Pallando keuchte vor Überraschung. Er packte die Frau am Handgelenk, drehte das Messer aus ihrem Griff heraus und stieß sie beiseite. / Zwei Männer brüllten. Sie schlängelten sich geschickt an der taumelnden Frau vorbei und wollten sich auf Pallando werfen, die Fäuste erhoben." Öhm ja. Ich hocke als unbeteiligter Beobachter auf einem Berg und sehe zu, wie irgendwelche Leute durch die Gegend rennen und sich kloppen. Wie ich auf den Berg gekommen bin, weiß ich nicht. Ich war einfach von einem Absatz auf den anderen da. Eben war ich noch dabei, Pallandos Innereien zu durchwühlen ... Also der Begriff "Erzählperspektive" ist wohl nicht ganz präzise. Vielmehr wird hier zwischen der internen und externen Fokalisierung geknipst. Hm, joah. Fand ich etwas holprig. Also ich glaube, das kommt bei deinen Kampfszenen regelmäßig vor. Ich habe auch schon kritisiert, dass die Kämpfe hier eher unnatürlich wirken. Vielleicht gehören diese Kritikpunkte in Wirklichkeit zusammen, da müsste ich noch nachdenken.
Um nochmal zu Pallandos Sturz zurückzukommen ... Wie gesagt, ich fand den irrelevant. Die Idee mit dem Angeben des verbliebenen Abstands zum Boden ist an sich ganz cool, aber wenn der Sturz nicht so relevant ist bzw. ich nicht weiß, was ich davon habe, wenn er aufklatscht oder überlebt, ist dieses Erzählmittel einfach verschwendet. Und schlimmer noch: Es wird überstrapaziert (womit wir bei einer sehr, sehr alten Geschichte wären).
Na ja. Insgesamt wirkte die Szene auf mich träge, schwerfällig und übergewichtig. Könnte meiner Meinung nach beschnippelt und komprimiert werden. Schade, dass es ausgerechnet die erste Szene war. Der Rest war ja meilenweit besser. [Trampel-und-in-den-Boden-stampf-Modus aus]
Aber ansonsten ... Im Prinzip halte ich Pallandos Ankunft für eine gute Idee für eine Einleitung (Pallando reist nach Minas Tirith und der Leser hat den Luxus, ihm einfach folgen zu können), aber sie ist einfach ... zu dick aufgetragen. Was ich aber echt cool fand, war, wie du einem gleich am Anfang "Ein Jahr später" entgegenschmetterst. Nicht mehr, nicht weniger. Eine wohldosierte Portion Schock. Das hat der langatmigen ersten Szene dann doch etwas Würze verliehen (und die wirkt immer noch nach).
Die Buchpuristin hatte schon im letzten Review ihren großen Auftritt, daher drücke ich ihr jetzt einfach mal den Mund zu, sodass sie den Namen Kauko, der nicht unbedingt nach einem Dúnedain-Fürsten klingt (selbst wenn es nicht Sindarin oder Quenya sein sollte, Adunaїsch stelle ich mir auch etwas anders vor), und die Erfindung eines im Canon unerwähnten Flusses namens Vitus nur noch skeptisch beäugen kann. Letzteres ist ja wirklich krankhaft.
Wenn ich ein wenig ins Detail gehe, dann will ich die Sprengung der Argonath nicht links liegen lassen. An sich ganz cool, vor allem der Sinn und Zweck und die Symbolik machen neugierig auf mehr, aber an der Stelle vielleicht doch ein Verbesserungstipp: Ich hasse lange Beschreibungen, aber manchmal erscheinen sie angemessen, vor allem an Stellen, die man in einer Verfilmung in Zeitlupe zeigen würde. Die Argonath zu sprengen ist erstens ein ganz schlimmes Sakrileg von epischen Ausmaßen, zweitens haben die Argonath selbst rein physisch gesehen epische Ausmaße und drittens scheint dieser Akt für die Gesamtgeschichte von Bedeutung zu sein. Während Pallandos Ankunft zu dick aufgetragen wirkt, ist bei der Sprengung genau das Gegenteil der Fall. Die zwei Absätze sind ja schon mal sehr spektakulär - und das meine ich wortwörtlich; ich habe ein schlichtes, alles sagendes "cool" als Seitenkommentar stehen -, vor allem den Vergleich der Flammen mit einer Blutfontäne fand ich sehr gelungen und raffiniert. Aber es fehlt irgendwie noch etwas, zumindest fühlt sich die Beschreibung für mich unvollendet an. Distanziert. Sprich: Ich sitze im Kino und kann die einstürzenden Gesteinsmassen zwar sehen und hören, aber ich spüre sie nicht, ich werde mir der Gewaltigkeit dieses Ereignisses nicht bewusst (das kam erst später, als ich in meinem Kopf mit dem Zerfransen der Szene und ihrer Einordnung begann). Ich denke, an dieser Stelle hättest du ein Tickchen mehr Sinne ansprechen können. Die Argonath können sich, finde ich, durchaus mit den ägyptischen Pyramiden messen. Also wenn so ein Riesending in sich zusammenbrechen würde, gäbe es sicherlich mehr zu beschreiben als stürzende Steine und Donnern. Da würde wahrscheinlich die Erde beben und nicht nur die Gesteinslawine würde donnern und neben den größeren Bruchstücken gäbe es jede Menge Staub, die dem Betrachter die Sicht vernebelt und in seine Augen und in seine Lungen dringt, die sich wie ein grauer Schleier über die nahe Vegetation legt, wodurch ihre Farben verblassen, und die vielleicht sogar das Wasser des Flusses grau und braun färbt, als sie sich darin wie eine (Blut-)Wolke ausbreitet ... *fantasier* *fantasier* *fantasier*
Im Grunde sehe ich bei diesem Punkt eine Verwandtschaft mit der Hin- und Her-Knipserei der Fokalisierung. Damit wäre es wohl ein weiteres Beispiel für ... Auch bei anderen Kampfszenen kommt etwas in der Richtung vor. Deine Szenen sind für gewöhnlich ja sehr charakterzentriert, aber sobald etwas "Interessantes" (sprich: Blutiges, Actionreiches, Spektakuläres etc.) passiert, wird der Charakter aus dem Zentrum geschleudert. Am Anfang der "Unsterblichen" war das, glaube ich, noch anders. Vielleicht liegt das auch an meiner Erinnerung oder an meiner damaligen Wahrnehmung, aber die Explosion in Edoras fand ich wesentlich "runder", spektakulärer ... Sie hat einen tieferen Eindruck hinterlassen und das auf Anhieb.
Joah, aber gut fand ich die Szene trotzdem. Vor allem passend. Ins Kapitel. Einmal gibt es da den Rat - und speziell Kauko -, der einen neuen König will, was die Absetzung der Linie Elendils bedeuten würde, und dann gibt es noch Pallando, der Cathal was von Selbstständigkeit vorpredigt. Wenn die Menschen "selbst zu Königen werden", braucht man die Linie Elendils ja auch nicht mehr. Von daher schildert das Kapitel tatsächlich den "Tod" eines Königs - oder zumindest den Anfang.
Mit Pallandos Predigt(en) komme ich nun zum letzten Punkt, den ich beim ersten Kapitel gern ansprechen würde. Also als Seitenkommentar habe ich da nur "Yeah" stehen. Sprich: Zustimmung. Was mir allerdings aufgefallen ist (und zwar wirklich buchstäblich aufgefallen, soll keine Kritik sein, sondern eher Philosophie): "Wissen" wurde noch an keiner Stelle definiert. Für solche breiten, unscharfen abstrakten Begriffe hat meistens jeder seine eigene Definition, deswegen ist das Wort an sich zu 90% nichtssagend und der Empfänger ergänzt es für gewöhnlich mit seiner eigenen Definition, die eine völlig andere sein kann als die des Senders, wodurch die beiden freudig aneinander vorbeireden und es nichtmal merken. Wobei es zu einem Zauberer natürlich passt, sich nur ganz undeutlich auszudrücken. Irgendwie legen diese werten Herren keinen sonderlich großen Wert darauf, verstanden zu werden. *zu Gandalf schiel* Vielleicht führen sie in Wirklichkeit ja auch nur Selbstgespräche und Aragorn & Co. sind selbst schuld, wenn sie sich angesprochen fühlen ... Cathal missbraucht Pallandos Worte ja auch als Ansporn, um in den Palantír zu schauen, obwohl eigentlich klar wurde, dass der Zauberer das für keine gute Idee hält. Im folgenden Kapitel hat sich das Schauen in den Palantír zwar zunächst als nicht gerade fatal entpuppt, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Folgen noch kommen.
Also ich glaube, es ist gerade die Frage, die mich am meisten beschäftigt. Was ist hier das "Wissen", dem die Istari, Vanmoriel und wer-sonst-nicht-alles hinterherjagen? Ich bin echt neugierig, ob du noch vorhast, das zu definieren. Autoren, Filmemacher etc. haben es, so weit ich das kenne, nicht so mit Definitionen abstrakter Begriffe, ein paar Größen ausgenommen. Dasselbe gilt auch für "Hoffnung". In deiner Audio-Reviewantwort hast du z.B. gesagt, man würde nur dann verstehen, was Hoffnung ist, wenn man selbst dann noch hofft, wenn es theoretisch keinen Sinn mehr macht. Oder so ähnlich. Ich hoffe (ja, hoffe! ;) ), dass ich das noch halbwegs richtig in Erinnerung habe. Also ich würde zu deiner Definition von Hoffnung sagen, dass wenn man in einer hoffnungslosen Lage immer noch hofft, es sich nur um eins von zwei Dingen handeln kann: Hirnschaden oder Glaube. Hoffnung ist das schon längst nicht mehr. Hoffnung ist bööööööse, um meine Ansichten jetzt mal übertrieben auszudrücken. Und Glaube ist gut und das, was Kraft gibt. Aber die Christen (auch jene, die sich für Atheisten halten) hatten es irgendwie nie nötig, Hoffnung und Glaube auseinanderzuhalten.
Na ja. Das wären so meine vorläufigen Gedanken dazu. Ich meine, dass man sich ins eigene Fleisch schneidet, wenn man nicht definiert. Ich finde es immer schade, wenn in ansonsten großartigen Werken nicht erklärt wird, was gemeint ist, denn wenn ich dann mit meinen eigenen Definitionen an die Sache gehe, entweiht das nahezu jedes noch so ergreifende Märtyrium. Heißt jetzt nicht, dass eine Definition immer drin sein muss (es gibt auch keinen "Punktabzug" von mir als Leser), aber ich finde es halt schade, wenn es nicht drin ist. Bin daher gespannt, ob da noch etwas in der Art kommt.
Was mir dazu sonst noch einfällt ... Du outest sich so ziemlich als Kind deines Kulturraumes und deiner Zeit. Das tust du eigentlich in jedem Kapitel. Jeder Autor tut das. Und vor allem dann, wenn es um irgendwelche Werte geht. Und das kommt in "Istari" recht oft vor. Bei den verschiedenen Kulturen, die bereits vorgekommen sind, habe ich bis jetzt auch keine allzu bemerkenswerten Mentalitätsunterschiede beobachtet. Im Grunde "ticken" sie alle gleich. Ich glaube, bei meinem letzten Review habe ich da ein Auge zugedrückt, zumindest glaube ich mich zu erinnern, ein paar Kritikpunkte gestrichen zu haben.
Hm. Joah, Kind deiner Zeit ... Wenn ich schon dabei bin ... Diese Predigt von Selbstständigkeit ist sehr progressiv für Mittelerde, wenn man bedenkt, dass es dort nur Monarchien gegeben hat (... glaube ich ... im Moment fällt mir kein nichtmonarchisches Beispiel ein). Vor allem die Menschen sind immer großen, schillernden Persönlichkeiten hinterhergedackelt. Und da sollen Cathal & Co. einfach mal eben ihre Mentalität umschalten? Typisch Zauberer. Ich glaube, ins "nachrömische" Europa kam diese Mentalität erst mit der Reformation bzw. wurde erst durch sie möglich. *den dreißigjährigen Krieg in Gedanken nach Mittelerde projizier* ... Okay, genug fantasiert (obwohl die Fantasien schön blutig waren). Jedenfalls bin ich gespannt, wie Pallandos Predigt vom Nicht-mehr-auf-irgendwelche-Könige-Warten in der Praxis funktionieren soll, ohne dass jemand auf dem Scheiterhaufen landet.
Ich schätze mal, zu Kapitel 1 habe ich nichts mehr zu sagen. Für Kapitel 2 habe ich jetzt irgendwie eine Reihe von Stichpunkten, von denen ich nicht weiß, wie ich sie halbwegs sinnvoll zusammenflicken soll. Daher ... bin ich faul und schalte auf Stichpunkt-Stil.
Die "Stimmungsbalance" hat mir in diesem Kapitel sehr gefallen. Es gibt immer noch genug Düsternis, Dramatik, Handlung etc., aber es wirkt hier wesentlich natürlicher und dadurch auch dramatischer, ergreifender ... Ich sag' da nur "Die Hauswand antwortete nicht." und "Er sagt, wir sollen jetzt bloß nicht den Kopf verlieren.".
Und wenn wir schon beim "Kopf" sind ... Ithal hat auch noch andere amüsante Sprüche auf Lager. "Wir sind keine Zauber und Könige, Cathal." Das ist etwas, wo Ithal sich eindeutig irrt. Denn er IST ein Zauber. Er hat mich schon mit seiner Disziplin, die er mit Disziplin ausgleicht, verzaubert. ... Wo ist hier eigentlich der offizielle Fanclub? Wo kriege ich eine Ithal-Plüschfigur zum Knuddeln? *.* Hiermit taufe ich ihn auf den Namen Tally, das wandelnde Paradoxon! O.O
Mit dieser Pseudo-Überleitung zum nächsten Punkt: das Mädchen mit der grünen Schleife. Ich habe mich nach der Lektüre der ersten drei Kapitel doch mal neugierig in die Review-Ecke getraut und dachte: "Schaaaade." Ich war nämlich auch drauf und dran zu glauben, sie sei Seren. Und jetzt ist sie eine Art Tom Bombadil.
Palantíri. Wie Cathal sie anwendet und die Möglichkeiten, die sie einem hier bieten, machen mich dann doch stutzig, auch wenn ich der Buchpuristin eigentlich die Klappe stopfen wollte. Nun ja. "Istari" ist keine Fanfiction, also lasse ich die Meckerei. *seufz* ... Was mich aber interessieren würde: Warum sind die Palantíri in irgendeinem Raum in der Nähe der Halle und nicht über der obersten Kammer von Ecthelions Turm? Das war doch ein netter, geheimer Ort und das für Jahrhunderte. Wieso sollte man die Palantíri jetzt irgendwo anders aufbewahren? An einem viel weniger geheimen Ort noch dazu? Ich bin auch neugierig, um was für Steine es sich handelt. Ich weiß nicht, ob ich die Erklärung nicht auch einfach verpennt habe. Im HdR kennen wir ja drei: Orthanc, Anor und Ithil (bzw. Barad-dûr). In den Stein von Minas Anor kann man ja nicht mehr gucken, weil er nur noch Denethors brennende Hände zeigt. Haben die Gondorrim den dritten Stein von Barad-dûr herausgeholt? O.o
Während du einem in Kapitel 1 "Ein Jahr später" ins Gesicht drückst, haben wir hier die "Gegenwart". Nach nur drei Kapiteln ist es zwar ziemlich heftig zu sagen, aber weißt du, was ich jetzt schon vermisse? Den Standort jenseits der Zeit sozusagen. Ich habe den Eindruck, dass du den vierten Story-Arc der "Unsterblichen" nicht sonderlich magst, zumindest klangst du ziemlich überrascht, als ich ihn als toll bezeichnet habe. Ich glaube, ich mag ihn vor allem deswegen, weil er gleichzeitig Prolepse und Gegenwart ist. Er ist viel mehrschichtiger; er hat eine diegetische und eine metadiegetische Ebene, um mal wieder den Oberstreber zu spielen. Das finde ich sehr cool, weil dadurch die Zeiten sozusagen verschmelzen. Der vierte Story-Arc ist jetzt nicht das einzige in der Art, was ich gelesen habe, aber es ist immer noch selten genug und ich liebe solche komplexeren Strukturen. Man war da mittendrin, aber es wirkte gleichzeitig auch etwas ... entrückt.
Also was ich sagen möchte ... Es fällt wirklich krass auf, dass Teil 2 urplötzlich extrem linear ist, verglichen jetzt mit Teil 1. Irgendwie kann ich mich darüber nicht freuen. Lineare Erzählweise hat zwar auch ihre Daseinsberechtigung, aber ich denke, rein konstruktionstechnisch hätte es mir andersherum besser gefallen. Also wenn der erste Teil einfacher wäre als der Zweite, sodass auch in der Komplexität der Erzählung eine Steigerung zu verzeichnen gewesen wäre. Nach dem komplexeren ersten Teil (und besonders den wirklich schwierigen letzten Kapiteln) fühle ich mich ein wenig unterfordert.
Und ... ja. "Ein Jahr später" wirke schon cool. Aber wenn ich mir das so überlege ... "Vor 15 Monaten", "Gegenwart" & Co. - Das steht "Istari" irgendwie nicht. Im ersten Teil gab es diese "Hilfen" ja auch nicht, nur das Datum, und es entstand ein Eindruck von "Fetzen". Ich habe es, glaube ich, einmal als Wissenschaftlichkeit oder so bezeichnet. Da hat man als Leser kleine Einblicke bekommen und (mehr oder weniger) selbst konstruiert. Hier dagegen bekommt man alles schon vorgekaut (zumindest wirkt es so). Man kann sich zurücklehnen und sich von den Fragen und Antworten berieseln lassen. Es ist zuuuuuu ... einfach! (Auch mit den Plotsträngen übrigens. Es gab bis jetzt nur zwei Stränge, die auch noch in Einzelkapitel geordnet sind. Das ist mir irgendwie zu wenig. Ich liebe es, wenn die Inhalte eines Kapitels doch alle zusammengehören, also wenn ein Kapitel auch wirklich eine Einheit ist, aber die thematische Einheit hätte genügt, es muss ja nicht zwangsläufig auch Ort und Zeit treffen.)
Ich frage mich übrigens auch, ob irgendwann noch Präsenspassagen kommen. Sie gehören so ziemlich zu den Sachen, die mich am meisten neugierig machen. Bzw. der Erzähler ist es, der mich neugierig macht. Aber, hm, die narratologischen Philosophien lasse ich vorerst lieber.
Am Ende des Kapitels kommt heraus, dass der Junge, den Cathal gesehen hat, nicht wirklich da war. Na ja, sowas in der Art habe ich eigentlich auch erwartet, irgendwie hat der Junge sich zu sehr nach einem Traum "angefühlt". Eine Palantír-Vision vielleicht? Oder eine andere Art von Vision? Ein Geist? Ich bin momentan für den Palantír. So aus dem Bauch heraus.
Joar, kommen wir zum nächsten und letzten Kapitel für dieses Review.
Bilde ich es mir nur ein oder sülzt und rotzt Legolas in letzter Zeit ziemlich viel? Mit dem vierten Arc hat's angefangen. Aber da konnte ich es verstehen, das war ja noch frisch. Hat er nichts Besseres zu tun als sich permanent zu zerfleischen? Ich meine, so unrealistisch ist es nicht, dass jemand es tut, aber zu Legolas passt es nun echt nicht. Er ist seinerzeit durch Feuer und Wasser gegangen und hat das ein oder andere Jahrtausend auf dem Buckel. Da wird er doch zu irgendeiner Form von psychischer Selbsterhaltung imstande sein bzw. eine von vornherein stabilere Psyche haben. Und außerdem ist mittlerweile schon ein Jahr vergangen! Hat er denn so gar keine inneren Fortschritte gemacht?
Dann die Gärtner-Metapher am Anfang des Kapitels. Plottechnisch habe ich nichts dagegen. Überhaupt habe ich nichts gegen diese Metapher an sich, außer dass sie eigentlich nur eine nette Umschreibung für "der Zweck heiligt die Mittel" ist. Da fällt mir auch ein (in Russland zumindest) geflügelter Ausdruck ein: Mit guten Absichten ist der Weg in die Hölle gepflastert. Nein, ich habe nichts gegen diese Einstellung als Teil der Story, aber ich kann ihr nicht zustimmen. Blumen sind eine Sache, Menschenleben eine völlig andere. Hm, Legolas ist sich dessen bewusst. Ich denke auch nicht, dass er von dieser "Weisheit" tatsächlich überzeugt ist, denn wenn er es wäre, hätte er keine Gewissensbisse. Und gerade deswegen ist er unwürdig, den Gärtner zu spielen. ... Und hat die "Strafe" verdient, dessen er sich ebenfalls bewusst ist. Aber auch hier zeigt sich: Er steht nicht zu sich selbst.
Und wie kommt er eigentlich darauf, dass das Töten potentieller Opfer die einzige Lösung wäre? Hat er überhaupt nach einer anderen Möglichkeit gesucht? Erwähnt wurde nichts in der Richtung, zumindest ist mir nichts aufgefallen. Er wirkt irgendwie eingeschränkt im Oberstübchen. Also wenn er die Menschen nicht töten will, wieso sucht er dann nicht nach einer Alternative? Stattdessen verschwendet er seine Zeit anscheinend lieber mit Selbstzerfleischungen.
Insgesamt wirkt er auf mich momentan wie ein kleiner, eingebildeter Schwächling. Wie eine mickrige Laus, die ihre Klappe weiter aufgerissen hat als ihr zusteht. Irgendwie freue ich mich schon auf das irgendwann hoffentlich noch kommende Legolas-Faramir-Duell. Ich weiß echt nicht, wer mir momentan persönlich unsympathischer ist: die Laus oder der Psychopath? Da ist echt 'ne blutrünstige Vorfreude. *harrharrharr* Wenn einer den anderen erschlagen sollte, dann zerstückele ich den Sieger! *Hände reib und Motorsäge streichel* Bin schon ganz neugierig, ob und wen ich zerstückeln darf ... Schwierig wird's allerdings mit dem Zerstückeln, wenn Fari als Kind oder so auftaucht. Zumindest Cathals Vision und die eine Szene deuten etwas mit Kind und Faramir an. Ist das Loch am Ende der "Unsterblichen" etwas wie ein Jungbrunnen oder was? Wäre ein kindlicher Faramir auch anfällig für die Nazgûl (die Buchpuristin in mir windet sich beim bloßen Gedanken daran in Qualen)? Na ja, wir werden sehen, vielleicht kommt alles auch noch ganz anders. Aber die Motorsäge habe ich für alle Fälle zur Hand.
Nebenbei: Am Anfang des Kapitels gibt es so einen Satz: "Die Emyn Arnen hatten sie schon am zweiten Tag seiner Gefangenschaft verlassen [...]" Ich tippe mal darauf, dass du die Emyn Muil meinst. Jedenfalls bin ich darüber ziemlich heftig gestolpert, weil ich im ersten Moment schon ziemlich verwirrt war.
Interessant:
- Woher kennt Līeg eigentlich die genaue Zahl der "unschuldigen" Opfer von Legolas? Eine SO genaue Informationsübertragung in mittelalterähnlichen Zuständen? Oder hat's ihm der Ewige Gärtner geflüstert?
- Hat mich schon in Teil 1 erstaunt: die weiblichen Kämpfer bei den Elben. Wo hast du das Patriarchat gelassen? Oder soll es eine weitere "Andeutung" sein von der Art wie die moderne Sprache?
- Bei "Von hier kommen die Befehle" musste ich ehrlich gesagt erst an Elfwine denken, weil ich es kaum erwarten kann, ihn "wiederzusehen". Aber dann war es ein Nazgûl. Eine wirklich interessante Idee mit dem Nazgûl-Krieg. Mal schaun, wie sich das entwickelt, dann habe ich vielleicht mehr zu sagen.
- Irgendwo am Ende hüpft ein haarloser, drahtiger Hase über den königlichen Grabstein. Aus irgendeinem Grund habe ich mich an das weiße Jishin-Karnickel erinnert gefühlt. Keine Ahnung, wieso. Aber der Hase lässt mir jetzt keine Ruhe: Warum zum Kuckuck "haarlos und drahtig"?
Spannungstechnisch hat mir das Kapitel sehr gefallen. Die ganze Zeit versteht man nicht so recht, was da eigentlich vor sich geht, aber man weiß, dass man kurz davor ist, etwas Wichtiges zu erfahren. War toll!
Und wenn wir schon bei Spannung sind: Der Countdown in der zweiten Hälfte der Mitte hat es echt in sich! Legolas zählt vorwärts, der Erzähler rückwärts. Das hat echt was! Der Effekt wird verstärkt. Was ich mich ein wenig frage, ist, wieso Legolas auf Quenya zählt. Er ist doch ein Sindar! Und so weit ich weiß, werden in deutschen Übersetzungen die Punkte über dem e in Quenya-Wörtern weggelassen. Joah ... Im Grunde ist es dasselbe Stilmittel wie in der allerersten Szene von Kapitel 1. Im Gegensatz zum Sturz Pallandos finde ich es hier aber sehr passend, weil man ahnt, dass einen eine Antwort erwartet, man ist eh schon gespannt und der Countdown verstärkt diese Spannung. Allerdings ist die letzte Anwendung dieses Stilmittels nicht sehr lange her, was - aus meiner Sicht zumindest - ebenfalls für die Kürzung von Pallandos Ankunft spricht. Ich glaube, als ich die Stelle gelesen habe, dachte ich: "Huch, schon wieder ein Countdown?" Ist schon ein Weilchen her. Aber wenn du das zu oft hintereinander benutzt, fällt das eben auf und als Leser rutscht man da eben etwas aus der Geschichte.
Tjo, ich denke, das war es für dieses Review. Eine allgemeine Beobachtung fällt mir noch ein, nämlich dass bei dir Kinder eine bemerkenswerte Rolle spielen. Da gibt es diesen Ewiger-Gärtner-Erben, Seren, das Mädchen mit der grünen Schleife, Eldarion (okay, der ist nur ganz kurz vorgekommen), Elfwine (der ja [angeblich] die zentrale Figur sein soll und mittlerweile etwas älter ist), Sant ... Habe ich jemanden vergessen? Ach ja, ich weiß nicht mehr, wie er hieß, aber den Jungen mit dem Schattenhundwelpen in Noelani gab es auch noch. Sind es jetzt alle? Auf jeden Fall ziemlich viele. ... Öh, und Dyre haben wir auch als Kind gesehen. Aearon und Fán ebenfalls ... und Faramir auch ...
Also es ist dieses Mal recht philosophisch geworden. Aber ich höre an dieser Stelle lieber auf mit dem Philosophieren, weil ich aufholen möchte. Es ist immer total fies, wenn du in deinem Blog einen neuen "Making of"-Eintrag postest und ich den nicht lesen kann. *grrrrr* Daher ... Auf ins Aufholen!
Liebe Grüße,
Feael
Die ersten drei Kapitel habe ich jetzt gelesen, weiter lese ich nicht, ehe ich dir nicht einen kleinen Ersteindruck hinterlassen habe. Sonst häuft sich das Zeug, das ich loswerden möchte, ich verstecke mich vor meinen Notizen und am Ende kommt eine nach sonderbaren Kriterien filtrierte Megatirade wie bei Istari 1 heraus. Aber ich werde trotzdem nicht das Gefühl los, dass dieses Review eine hübsche Länge erreichen wird, schließlich möchte ich mir mal den Luxus gönnen, etwas mehr auf die Details einzugehen.
Aaaaaaalso erstmal ein paar allgemeine Bemerkungen.
Ich habe mir die bereits veröffentlichten 11 Kapitel ausgedruckt. Mit den ganzen Absätzen/Leerzeilen macht das etwa 183 beidseitig bedruckte A4-Seiten. Das ist Romanlänge! Wenn ich jetzt bedenke, dass das nur ein Teil eines Teils einer Trilogie ist ... Ich glaube, man muss den Istari-Stapel ausgedruckt in den Händen halten, um den ganzen Umfang richtig zu spüren. Schon beeindruckend. Respekt!
Einen gravierenden Nachteil hat das allerdings und den kennst du ja: Dieses Mordsding von Fanfiction und die teilweise extrem langen Kapitel sind am Bildschirm sehr anstrengend zu lesen, was vielleicht ein "technischer" Faktor dafür war, dass mir in der zweiten Hälfte von Istari 1 aus meiner Sicht negative Dinge eher aufgefallen und die positiven eher aus dem Kopf gefallen sind, weil ich ja eh schon - rein körperlich - ziemlich fertig, also negativ veranlagt war. Kurz: Die Masse - vor allem die Kapitellänge - trübt meine Wahrnehmung. Hm. Mit dem ausgedruckten Text scheint es jetzt besser zu gehen. Jedenfalls träume ich nach wie vor von einer Verbesserung meiner Reviews. Die für Istari sind nämlich ein völlig anderes Level. Schon allein von der Länge her hat mein Finalreview zu Istari 1 alle meine bisherigen Revs nicht nur getoppt: Da ist ein gewaltiger Abstand. Solche Revs zu schreiben ist eine (lebensmüde erscheinende) Sache für sich.
Was mir als erstes aufgefallen ist, waren (natürlich) die "Was bisher geschah"-Passagen. Die scheinen sich ja durch den ganzen zweiten Teil zu ziehen - oder sollte ich anhand von nur drei Kapiteln lieber nicht auf die ganze Story schließen?
Na ja. Auf jeden Fall halte ich sie für eine sehr gute Idee: 1. weiß ich auf Anhieb kaum noch etwas aus Istari 1, das war einfach zu viel und teilweise viel zu lange her. 2. ist das eine schöne Andeutung auf das, was kommt. Da kann man sich mental vorbereiten.
Ich denke, es kommt oft genug vor, dass "Was bisher geschah" eher eine grobe (meist zu grobe und nichtssagende) Zusammenfassung für Neueinsteiger und ansonsten komplett überflüssig ist. Für gewöhnlich auch sehr langweilig zu lesen. Einfach frühere Passagen zu kopieren (und das Tempus zu ändern) finde ich sehr raffiniert. Vor allem auch, weil das Hirn dann "anspringt" und sich erinnert, wo der Absatz herkommt, in welchem Kontext er stand, sogar komplette Szenen tauchen wieder auf usw. Netter Effekt. Bzw. ... Schlau, bestimmte Gedächtnismechanismen im Gehirn des Lesers zu nutzen.
Was ich dir schon zu Istari 1 schreiben wollte ... Wie FF quillt über vor mehrdeutigen … ich nenne sie Motive. Das finde ich toll! Gehört sicherlich zu den Dingen, die das (künstlerische) Erzählen von stumpfem Berichten unterscheiden. Ich finde es immer wieder super, wenn narrative Mittel nicht nur theoretisch existieren, sondern auch verwendet werden. Ist nicht ganz allgemein üblich bei Hobby-Autoren. Es gibt in der Welt sooooo viel Werkzeug, da ist es schon ein wenig traurig, wenn nur die wenigsten überhaupt wahrgenommen werden.
Eine besondere Bedeutung bekommt das Ganze, wenn die Motive zu Story-Arc-Titeln werden. Sprich: Ozean aus Blut, der Bund im Schatten, das Gift der grünen Unsterblichen, Herz der Finsternis etc. (d.h. was mir auf Anhieb leider nicht einfällt). Das sind auch schlaue Verknüpfungen der einzelnen Stränge. Eines Tages kommt es dann "nur" noch darauf an, dass die Mehrdeutigkeit eine Bedeutung hat und alles in einen dicken, fetten, abgrundtief schwarzen Punkt mündet. Viel Glück dabei! ;) (Bin schon gespannt, wie du den Knoten auflöst.)
Im zweiten Teil kommen jetzt neue Motive. Da gibt es jetzt den Sturm und den (Ewigen) Gärtner. Vielleicht noch die Summe aller Ängste. Das wirkt erstmal nur wie eine halbwegs harmlose Repetitio, aber es wird (abgesehen von der Dramatik) schon einen Grund geben, weshalb du sie eingebaut hast. (<- Wehe, wenn nicht!)
Schön finde ich übrigens auch, dass die Motive ziemlich ... hm ... dynamisch sind. Also dass du z.B. nicht nur den Ozean hast, sondern auch ein Meer von Elben, Wasser generell und was so dazugehört ... "fließen". Bilde ich mir das nur ein oder ist der "Wasser-Sektor" bei dir besonders groß? Und "Ozean" erscheint mir wie ein besonderer Link in diesem Sektor. Im ersten Teil gab es den Ozean aus Blut, hier gibt es jetzt die "leuchtenden Geheimnisse" und den "Schwarzen Atem" im Blut. Oder: Pallandos Gewand als blauer Ozean mit roten Blutflecken.
Im letzten Review habe ich Tippfehler kritisiert. Die gestiegene Menge war nur gefühlt, ist also keine Tatsache. Wenn ich jetzt die zweite Hälfte von Teil 1 und die ersten drei Kapitel von Teil 2 gefühlsmäßig vergleiche, würde ich sagen, dass die Fehler schlagartig weniger geworden sind. Bei Istari 1 habe ich den Eindruck, dass der Anfang in dieser Hinsicht sehr sauber war und die Fehlerzahl dann im Laufe der Story gestiegen ist. Da ich mir 2 ja ausgedruckt habe, kann ich die Fehler anstreichen. Folgende Beobachtungen: Die ersten drei Kapitel sind bis auf ein paar Vertippser sauber, aber irgendwie hast du "Nester" drin. In dem eigentlich sauberen Text kommt plötzlich eine Reihe von Fehlern, die aus mysteriösen Gründen ziemlich nah beieinander liegen. Sie wirken fast wie Inseln. Nester eben. Am Ende des dritten Kapitels, das eigentlich nahezu fehlerlos ist, kommen plötzlich gleich sieben Fehler auf nur drei Seiten.
Etwas Ähnliches war in Istari 1, glaube ich, auch. Ein stilistisches Nest habe ich in meinem Review vom 21.12.2008 angemerkt: Die Aragorn-Passage, wo mehrere Sätze hintereinander mit "Der Mensch" anfangen. Nester scheinen bei dir irgendwie ... Es ist komisch. Es gibt einfach Stellen, da bekomme ich das Gefühl, nicht du, sondern jemand anderes hätte sie geschrieben. Da staunt man schon nicht schlecht.
Ansonsten ... Ich glaube, der Fehler, den du am häufigsten machst, ist das Auslassen von Wörtern. Vorzugsweise Artikel und Pronomen. Das ist aber nur so aus dem Bauch heraus; eine Statistik habe ich nicht. Obwohl ich die Fehler angestrichen habe und nachzählen könnte. Aber das wäre sogar mir zuuuuuuu ... Was Vertippser angeht, bin ich bei dir ziemlich überkritisch und hyperallergisch. *harrharrharr* Dürfte meine (halb unbewusste) Art sein, mein Gefallen an einer FF und Respekt vor dem Autor auszudrücken.
Joah. Ab jetzt der Übersicht halber Kapitel für Kapitel. Mal schaun, ob ich etwas wie einen zusammenhängenden Text hinbekomme oder doch "nur" mal wieder ausformulierte Stichpunkte.
Ich fange mal mit dem Punkt an, der für mich am schwierigsten in Worte zu fassen sein dürfte. Wäre auch der größte Kritikpunkt für die ersten drei Kapitel. Um mal kurz anzudeuten, worum es geht: Den Anfang des ersten Kapitels - und somit des kompletten 2. Teils - fand ich eher ungeschickt. Gesamtkonstruktionstechnisch, "längetechnisch", "relevanztechnisch" ... erzähltechnisch. Ist natürlich etwas anmaßend, das alles nach nur drei Kapiteln zu beurteilen, aber es handelt sich immerhin um den Ersteindruck und der zählt ja bekanntlich am meisten.
Puh, da gibt es so viel und irgendwie hängt alles so zusammen, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Vielleicht mit ... Die erste Szene ist einfach zu deskriptiv. Und damit meine ich ... [Möchtegern-Literaturwissenschaftlerin-Modus ein] Ein erzählender Text besteht ja grundsätzlich sowohl aus deskriptiven als auch aus narrativen Elementen. Grob würde ich Deskription und Narration so definieren, dass Deskription das Beschreiben von Objekten, Zuständen u.ä. (also irgendwelchen "starren" Dingen) darstellt und Narration das Beschreiben von Zustandsveränderungen. Die Grenze ist hier natürlich schwammig und deswegen finde ich es genauer, wenn man sagt: deskriptiv/narrativ in Bezug auf etwas. Diese erste Szene, in der Pallando in Minas Tirith ankommt, ist an sich sehr narrativ, es gibt viel Bewegung. Jedoch erscheint der größte Teil der beschriebenen Vorgänge (zumindest nach der Lektüre der ersten drei Kapitel) als für die Gesamtkonstruktion extrem irrelevant. Ich verstehe z.B. nicht, wieso du fast eine ganze Seite (auf meinem Ausdruck) brauchst, um zu sagen: Pallando stürzt hinunter und landet im Fluss. Nach meinem Kenntnisstand ist es für die Gesamtgeschichte doch komplett egal, wie viel Pallando noch zu fallen hat. Deswegen interessiert es mich schlicht und ergreifend nicht. Wenn da für die Erzählung wichtige Dinge drin gewesen wären, aber ... Bis auf einige für die Gesamterzählung (wie ich schätze) wichtige Stichworte (z.B. der Sturm), fand ich die erste Szene unnötig in die Länge gezogen. Action ist einfach nicht actionreich, wenn sie nicht von Bedeutung ist. In Bezug auf die Gesamterzählung ist die erste Szene zu geschätzten 95% deskriptiv. [Möchtegern-Literaturwissenschaftlerin-Modus aus] ... Und kommt somit beinahe einer unnötig ausführlichen Landschaftsbeschreibung gleich. ... Hat sich beim Lesen für mich so angefühlt.
Eine meilenlange Beschreibung (auf meinem Ausdruck ist diese höchst deskriptive Szene immerhin ca. 5 Seiten lang!) ist meiner Meinung nach ein eher ungelenker Einstieg. Nicht nur in ein einzelnes Kapitel (das verkraftet man ja), sondern vor allem in eine Story. Mir fehlt da sozusagen der Leser-Köder. Wenn ich nicht gesagt bekomme, wozu ich etwas lese, dann sehe ich auch keinen Sinn darin. Der Sinn einer so ausführlichen Beschreibung von Pallandos Ankunft will sich mir nicht offenbaren.
Auch die Erzählperspektive hinkt hier, meine ich. Ich habe nichts dagegen, wenn die Perspektive hüpft, aber es muss alles einen Sinn haben. Hier erkenne ich ihn nicht. ... Der/die Hüpfer ist/sind da, wo Pallando gegen die Kranken kämpft. Die Szene insgesamt ist doch eigentlich figural, auf Pallando fokussiert. Der größte Teil der Szene hat Innensicht. Sobald es aber zum Kampf kommt, wird der Leser urplötzlich in die "Vogelperspektive" hinaufkatapultiert. Also ein Absatz: "Unwillkürlich wich Pallando zurück, die Augen nicht von den Neuankömmlingen ablassend. Er sah Dunkelheit. Verzerrtes Leben. In jedem Augenpaar stand nichts als Leere. Er richtete seinen Stab auf die anstürmenden Gondorianer und sammelte seine Kräfte." Wir sehen: Pallando weicht zurück, ohne es zu wollen, wir erfahren, was genau er wahrnimmt und wie er es deutet (Dunkelheit, verzerrtes Leben, Leere) und was ungefähr er innerlich durchmacht (er kann die Augen nicht von ihnen lassen). Schließlich sammelt er seine Kräfte. Also ganz klar: Innensicht. Die nächsten Absätze: "Eine zierliche Frau erreichte ihn zuerst. Ein Messer blitzte in ihren weißen Händen auf und schnellte auf den Zauberer zu. / Pallando keuchte vor Überraschung. Er packte die Frau am Handgelenk, drehte das Messer aus ihrem Griff heraus und stieß sie beiseite. / Zwei Männer brüllten. Sie schlängelten sich geschickt an der taumelnden Frau vorbei und wollten sich auf Pallando werfen, die Fäuste erhoben." Öhm ja. Ich hocke als unbeteiligter Beobachter auf einem Berg und sehe zu, wie irgendwelche Leute durch die Gegend rennen und sich kloppen. Wie ich auf den Berg gekommen bin, weiß ich nicht. Ich war einfach von einem Absatz auf den anderen da. Eben war ich noch dabei, Pallandos Innereien zu durchwühlen ... Also der Begriff "Erzählperspektive" ist wohl nicht ganz präzise. Vielmehr wird hier zwischen der internen und externen Fokalisierung geknipst. Hm, joah. Fand ich etwas holprig. Also ich glaube, das kommt bei deinen Kampfszenen regelmäßig vor. Ich habe auch schon kritisiert, dass die Kämpfe hier eher unnatürlich wirken. Vielleicht gehören diese Kritikpunkte in Wirklichkeit zusammen, da müsste ich noch nachdenken.
Um nochmal zu Pallandos Sturz zurückzukommen ... Wie gesagt, ich fand den irrelevant. Die Idee mit dem Angeben des verbliebenen Abstands zum Boden ist an sich ganz cool, aber wenn der Sturz nicht so relevant ist bzw. ich nicht weiß, was ich davon habe, wenn er aufklatscht oder überlebt, ist dieses Erzählmittel einfach verschwendet. Und schlimmer noch: Es wird überstrapaziert (womit wir bei einer sehr, sehr alten Geschichte wären).
Na ja. Insgesamt wirkte die Szene auf mich träge, schwerfällig und übergewichtig. Könnte meiner Meinung nach beschnippelt und komprimiert werden. Schade, dass es ausgerechnet die erste Szene war. Der Rest war ja meilenweit besser. [Trampel-und-in-den-Boden-stampf-Modus aus]
Aber ansonsten ... Im Prinzip halte ich Pallandos Ankunft für eine gute Idee für eine Einleitung (Pallando reist nach Minas Tirith und der Leser hat den Luxus, ihm einfach folgen zu können), aber sie ist einfach ... zu dick aufgetragen. Was ich aber echt cool fand, war, wie du einem gleich am Anfang "Ein Jahr später" entgegenschmetterst. Nicht mehr, nicht weniger. Eine wohldosierte Portion Schock. Das hat der langatmigen ersten Szene dann doch etwas Würze verliehen (und die wirkt immer noch nach).
Die Buchpuristin hatte schon im letzten Review ihren großen Auftritt, daher drücke ich ihr jetzt einfach mal den Mund zu, sodass sie den Namen Kauko, der nicht unbedingt nach einem Dúnedain-Fürsten klingt (selbst wenn es nicht Sindarin oder Quenya sein sollte, Adunaїsch stelle ich mir auch etwas anders vor), und die Erfindung eines im Canon unerwähnten Flusses namens Vitus nur noch skeptisch beäugen kann. Letzteres ist ja wirklich krankhaft.
Wenn ich ein wenig ins Detail gehe, dann will ich die Sprengung der Argonath nicht links liegen lassen. An sich ganz cool, vor allem der Sinn und Zweck und die Symbolik machen neugierig auf mehr, aber an der Stelle vielleicht doch ein Verbesserungstipp: Ich hasse lange Beschreibungen, aber manchmal erscheinen sie angemessen, vor allem an Stellen, die man in einer Verfilmung in Zeitlupe zeigen würde. Die Argonath zu sprengen ist erstens ein ganz schlimmes Sakrileg von epischen Ausmaßen, zweitens haben die Argonath selbst rein physisch gesehen epische Ausmaße und drittens scheint dieser Akt für die Gesamtgeschichte von Bedeutung zu sein. Während Pallandos Ankunft zu dick aufgetragen wirkt, ist bei der Sprengung genau das Gegenteil der Fall. Die zwei Absätze sind ja schon mal sehr spektakulär - und das meine ich wortwörtlich; ich habe ein schlichtes, alles sagendes "cool" als Seitenkommentar stehen -, vor allem den Vergleich der Flammen mit einer Blutfontäne fand ich sehr gelungen und raffiniert. Aber es fehlt irgendwie noch etwas, zumindest fühlt sich die Beschreibung für mich unvollendet an. Distanziert. Sprich: Ich sitze im Kino und kann die einstürzenden Gesteinsmassen zwar sehen und hören, aber ich spüre sie nicht, ich werde mir der Gewaltigkeit dieses Ereignisses nicht bewusst (das kam erst später, als ich in meinem Kopf mit dem Zerfransen der Szene und ihrer Einordnung begann). Ich denke, an dieser Stelle hättest du ein Tickchen mehr Sinne ansprechen können. Die Argonath können sich, finde ich, durchaus mit den ägyptischen Pyramiden messen. Also wenn so ein Riesending in sich zusammenbrechen würde, gäbe es sicherlich mehr zu beschreiben als stürzende Steine und Donnern. Da würde wahrscheinlich die Erde beben und nicht nur die Gesteinslawine würde donnern und neben den größeren Bruchstücken gäbe es jede Menge Staub, die dem Betrachter die Sicht vernebelt und in seine Augen und in seine Lungen dringt, die sich wie ein grauer Schleier über die nahe Vegetation legt, wodurch ihre Farben verblassen, und die vielleicht sogar das Wasser des Flusses grau und braun färbt, als sie sich darin wie eine (Blut-)Wolke ausbreitet ... *fantasier* *fantasier* *fantasier*
Im Grunde sehe ich bei diesem Punkt eine Verwandtschaft mit der Hin- und Her-Knipserei der Fokalisierung. Damit wäre es wohl ein weiteres Beispiel für ... Auch bei anderen Kampfszenen kommt etwas in der Richtung vor. Deine Szenen sind für gewöhnlich ja sehr charakterzentriert, aber sobald etwas "Interessantes" (sprich: Blutiges, Actionreiches, Spektakuläres etc.) passiert, wird der Charakter aus dem Zentrum geschleudert. Am Anfang der "Unsterblichen" war das, glaube ich, noch anders. Vielleicht liegt das auch an meiner Erinnerung oder an meiner damaligen Wahrnehmung, aber die Explosion in Edoras fand ich wesentlich "runder", spektakulärer ... Sie hat einen tieferen Eindruck hinterlassen und das auf Anhieb.
Joah, aber gut fand ich die Szene trotzdem. Vor allem passend. Ins Kapitel. Einmal gibt es da den Rat - und speziell Kauko -, der einen neuen König will, was die Absetzung der Linie Elendils bedeuten würde, und dann gibt es noch Pallando, der Cathal was von Selbstständigkeit vorpredigt. Wenn die Menschen "selbst zu Königen werden", braucht man die Linie Elendils ja auch nicht mehr. Von daher schildert das Kapitel tatsächlich den "Tod" eines Königs - oder zumindest den Anfang.
Mit Pallandos Predigt(en) komme ich nun zum letzten Punkt, den ich beim ersten Kapitel gern ansprechen würde. Also als Seitenkommentar habe ich da nur "Yeah" stehen. Sprich: Zustimmung. Was mir allerdings aufgefallen ist (und zwar wirklich buchstäblich aufgefallen, soll keine Kritik sein, sondern eher Philosophie): "Wissen" wurde noch an keiner Stelle definiert. Für solche breiten, unscharfen abstrakten Begriffe hat meistens jeder seine eigene Definition, deswegen ist das Wort an sich zu 90% nichtssagend und der Empfänger ergänzt es für gewöhnlich mit seiner eigenen Definition, die eine völlig andere sein kann als die des Senders, wodurch die beiden freudig aneinander vorbeireden und es nichtmal merken. Wobei es zu einem Zauberer natürlich passt, sich nur ganz undeutlich auszudrücken. Irgendwie legen diese werten Herren keinen sonderlich großen Wert darauf, verstanden zu werden. *zu Gandalf schiel* Vielleicht führen sie in Wirklichkeit ja auch nur Selbstgespräche und Aragorn & Co. sind selbst schuld, wenn sie sich angesprochen fühlen ... Cathal missbraucht Pallandos Worte ja auch als Ansporn, um in den Palantír zu schauen, obwohl eigentlich klar wurde, dass der Zauberer das für keine gute Idee hält. Im folgenden Kapitel hat sich das Schauen in den Palantír zwar zunächst als nicht gerade fatal entpuppt, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Folgen noch kommen.
Also ich glaube, es ist gerade die Frage, die mich am meisten beschäftigt. Was ist hier das "Wissen", dem die Istari, Vanmoriel und wer-sonst-nicht-alles hinterherjagen? Ich bin echt neugierig, ob du noch vorhast, das zu definieren. Autoren, Filmemacher etc. haben es, so weit ich das kenne, nicht so mit Definitionen abstrakter Begriffe, ein paar Größen ausgenommen. Dasselbe gilt auch für "Hoffnung". In deiner Audio-Reviewantwort hast du z.B. gesagt, man würde nur dann verstehen, was Hoffnung ist, wenn man selbst dann noch hofft, wenn es theoretisch keinen Sinn mehr macht. Oder so ähnlich. Ich hoffe (ja, hoffe! ;) ), dass ich das noch halbwegs richtig in Erinnerung habe. Also ich würde zu deiner Definition von Hoffnung sagen, dass wenn man in einer hoffnungslosen Lage immer noch hofft, es sich nur um eins von zwei Dingen handeln kann: Hirnschaden oder Glaube. Hoffnung ist das schon längst nicht mehr. Hoffnung ist bööööööse, um meine Ansichten jetzt mal übertrieben auszudrücken. Und Glaube ist gut und das, was Kraft gibt. Aber die Christen (auch jene, die sich für Atheisten halten) hatten es irgendwie nie nötig, Hoffnung und Glaube auseinanderzuhalten.
Na ja. Das wären so meine vorläufigen Gedanken dazu. Ich meine, dass man sich ins eigene Fleisch schneidet, wenn man nicht definiert. Ich finde es immer schade, wenn in ansonsten großartigen Werken nicht erklärt wird, was gemeint ist, denn wenn ich dann mit meinen eigenen Definitionen an die Sache gehe, entweiht das nahezu jedes noch so ergreifende Märtyrium. Heißt jetzt nicht, dass eine Definition immer drin sein muss (es gibt auch keinen "Punktabzug" von mir als Leser), aber ich finde es halt schade, wenn es nicht drin ist. Bin daher gespannt, ob da noch etwas in der Art kommt.
Was mir dazu sonst noch einfällt ... Du outest sich so ziemlich als Kind deines Kulturraumes und deiner Zeit. Das tust du eigentlich in jedem Kapitel. Jeder Autor tut das. Und vor allem dann, wenn es um irgendwelche Werte geht. Und das kommt in "Istari" recht oft vor. Bei den verschiedenen Kulturen, die bereits vorgekommen sind, habe ich bis jetzt auch keine allzu bemerkenswerten Mentalitätsunterschiede beobachtet. Im Grunde "ticken" sie alle gleich. Ich glaube, bei meinem letzten Review habe ich da ein Auge zugedrückt, zumindest glaube ich mich zu erinnern, ein paar Kritikpunkte gestrichen zu haben.
Hm. Joah, Kind deiner Zeit ... Wenn ich schon dabei bin ... Diese Predigt von Selbstständigkeit ist sehr progressiv für Mittelerde, wenn man bedenkt, dass es dort nur Monarchien gegeben hat (... glaube ich ... im Moment fällt mir kein nichtmonarchisches Beispiel ein). Vor allem die Menschen sind immer großen, schillernden Persönlichkeiten hinterhergedackelt. Und da sollen Cathal & Co. einfach mal eben ihre Mentalität umschalten? Typisch Zauberer. Ich glaube, ins "nachrömische" Europa kam diese Mentalität erst mit der Reformation bzw. wurde erst durch sie möglich. *den dreißigjährigen Krieg in Gedanken nach Mittelerde projizier* ... Okay, genug fantasiert (obwohl die Fantasien schön blutig waren). Jedenfalls bin ich gespannt, wie Pallandos Predigt vom Nicht-mehr-auf-irgendwelche-Könige-Warten in der Praxis funktionieren soll, ohne dass jemand auf dem Scheiterhaufen landet.
Ich schätze mal, zu Kapitel 1 habe ich nichts mehr zu sagen. Für Kapitel 2 habe ich jetzt irgendwie eine Reihe von Stichpunkten, von denen ich nicht weiß, wie ich sie halbwegs sinnvoll zusammenflicken soll. Daher ... bin ich faul und schalte auf Stichpunkt-Stil.
Die "Stimmungsbalance" hat mir in diesem Kapitel sehr gefallen. Es gibt immer noch genug Düsternis, Dramatik, Handlung etc., aber es wirkt hier wesentlich natürlicher und dadurch auch dramatischer, ergreifender ... Ich sag' da nur "Die Hauswand antwortete nicht." und "Er sagt, wir sollen jetzt bloß nicht den Kopf verlieren.".
Und wenn wir schon beim "Kopf" sind ... Ithal hat auch noch andere amüsante Sprüche auf Lager. "Wir sind keine Zauber und Könige, Cathal." Das ist etwas, wo Ithal sich eindeutig irrt. Denn er IST ein Zauber. Er hat mich schon mit seiner Disziplin, die er mit Disziplin ausgleicht, verzaubert. ... Wo ist hier eigentlich der offizielle Fanclub? Wo kriege ich eine Ithal-Plüschfigur zum Knuddeln? *.* Hiermit taufe ich ihn auf den Namen Tally, das wandelnde Paradoxon! O.O
Mit dieser Pseudo-Überleitung zum nächsten Punkt: das Mädchen mit der grünen Schleife. Ich habe mich nach der Lektüre der ersten drei Kapitel doch mal neugierig in die Review-Ecke getraut und dachte: "Schaaaade." Ich war nämlich auch drauf und dran zu glauben, sie sei Seren. Und jetzt ist sie eine Art Tom Bombadil.
Palantíri. Wie Cathal sie anwendet und die Möglichkeiten, die sie einem hier bieten, machen mich dann doch stutzig, auch wenn ich der Buchpuristin eigentlich die Klappe stopfen wollte. Nun ja. "Istari" ist keine Fanfiction, also lasse ich die Meckerei. *seufz* ... Was mich aber interessieren würde: Warum sind die Palantíri in irgendeinem Raum in der Nähe der Halle und nicht über der obersten Kammer von Ecthelions Turm? Das war doch ein netter, geheimer Ort und das für Jahrhunderte. Wieso sollte man die Palantíri jetzt irgendwo anders aufbewahren? An einem viel weniger geheimen Ort noch dazu? Ich bin auch neugierig, um was für Steine es sich handelt. Ich weiß nicht, ob ich die Erklärung nicht auch einfach verpennt habe. Im HdR kennen wir ja drei: Orthanc, Anor und Ithil (bzw. Barad-dûr). In den Stein von Minas Anor kann man ja nicht mehr gucken, weil er nur noch Denethors brennende Hände zeigt. Haben die Gondorrim den dritten Stein von Barad-dûr herausgeholt? O.o
Während du einem in Kapitel 1 "Ein Jahr später" ins Gesicht drückst, haben wir hier die "Gegenwart". Nach nur drei Kapiteln ist es zwar ziemlich heftig zu sagen, aber weißt du, was ich jetzt schon vermisse? Den Standort jenseits der Zeit sozusagen. Ich habe den Eindruck, dass du den vierten Story-Arc der "Unsterblichen" nicht sonderlich magst, zumindest klangst du ziemlich überrascht, als ich ihn als toll bezeichnet habe. Ich glaube, ich mag ihn vor allem deswegen, weil er gleichzeitig Prolepse und Gegenwart ist. Er ist viel mehrschichtiger; er hat eine diegetische und eine metadiegetische Ebene, um mal wieder den Oberstreber zu spielen. Das finde ich sehr cool, weil dadurch die Zeiten sozusagen verschmelzen. Der vierte Story-Arc ist jetzt nicht das einzige in der Art, was ich gelesen habe, aber es ist immer noch selten genug und ich liebe solche komplexeren Strukturen. Man war da mittendrin, aber es wirkte gleichzeitig auch etwas ... entrückt.
Also was ich sagen möchte ... Es fällt wirklich krass auf, dass Teil 2 urplötzlich extrem linear ist, verglichen jetzt mit Teil 1. Irgendwie kann ich mich darüber nicht freuen. Lineare Erzählweise hat zwar auch ihre Daseinsberechtigung, aber ich denke, rein konstruktionstechnisch hätte es mir andersherum besser gefallen. Also wenn der erste Teil einfacher wäre als der Zweite, sodass auch in der Komplexität der Erzählung eine Steigerung zu verzeichnen gewesen wäre. Nach dem komplexeren ersten Teil (und besonders den wirklich schwierigen letzten Kapiteln) fühle ich mich ein wenig unterfordert.
Und ... ja. "Ein Jahr später" wirke schon cool. Aber wenn ich mir das so überlege ... "Vor 15 Monaten", "Gegenwart" & Co. - Das steht "Istari" irgendwie nicht. Im ersten Teil gab es diese "Hilfen" ja auch nicht, nur das Datum, und es entstand ein Eindruck von "Fetzen". Ich habe es, glaube ich, einmal als Wissenschaftlichkeit oder so bezeichnet. Da hat man als Leser kleine Einblicke bekommen und (mehr oder weniger) selbst konstruiert. Hier dagegen bekommt man alles schon vorgekaut (zumindest wirkt es so). Man kann sich zurücklehnen und sich von den Fragen und Antworten berieseln lassen. Es ist zuuuuuu ... einfach! (Auch mit den Plotsträngen übrigens. Es gab bis jetzt nur zwei Stränge, die auch noch in Einzelkapitel geordnet sind. Das ist mir irgendwie zu wenig. Ich liebe es, wenn die Inhalte eines Kapitels doch alle zusammengehören, also wenn ein Kapitel auch wirklich eine Einheit ist, aber die thematische Einheit hätte genügt, es muss ja nicht zwangsläufig auch Ort und Zeit treffen.)
Ich frage mich übrigens auch, ob irgendwann noch Präsenspassagen kommen. Sie gehören so ziemlich zu den Sachen, die mich am meisten neugierig machen. Bzw. der Erzähler ist es, der mich neugierig macht. Aber, hm, die narratologischen Philosophien lasse ich vorerst lieber.
Am Ende des Kapitels kommt heraus, dass der Junge, den Cathal gesehen hat, nicht wirklich da war. Na ja, sowas in der Art habe ich eigentlich auch erwartet, irgendwie hat der Junge sich zu sehr nach einem Traum "angefühlt". Eine Palantír-Vision vielleicht? Oder eine andere Art von Vision? Ein Geist? Ich bin momentan für den Palantír. So aus dem Bauch heraus.
Joar, kommen wir zum nächsten und letzten Kapitel für dieses Review.
Bilde ich es mir nur ein oder sülzt und rotzt Legolas in letzter Zeit ziemlich viel? Mit dem vierten Arc hat's angefangen. Aber da konnte ich es verstehen, das war ja noch frisch. Hat er nichts Besseres zu tun als sich permanent zu zerfleischen? Ich meine, so unrealistisch ist es nicht, dass jemand es tut, aber zu Legolas passt es nun echt nicht. Er ist seinerzeit durch Feuer und Wasser gegangen und hat das ein oder andere Jahrtausend auf dem Buckel. Da wird er doch zu irgendeiner Form von psychischer Selbsterhaltung imstande sein bzw. eine von vornherein stabilere Psyche haben. Und außerdem ist mittlerweile schon ein Jahr vergangen! Hat er denn so gar keine inneren Fortschritte gemacht?
Dann die Gärtner-Metapher am Anfang des Kapitels. Plottechnisch habe ich nichts dagegen. Überhaupt habe ich nichts gegen diese Metapher an sich, außer dass sie eigentlich nur eine nette Umschreibung für "der Zweck heiligt die Mittel" ist. Da fällt mir auch ein (in Russland zumindest) geflügelter Ausdruck ein: Mit guten Absichten ist der Weg in die Hölle gepflastert. Nein, ich habe nichts gegen diese Einstellung als Teil der Story, aber ich kann ihr nicht zustimmen. Blumen sind eine Sache, Menschenleben eine völlig andere. Hm, Legolas ist sich dessen bewusst. Ich denke auch nicht, dass er von dieser "Weisheit" tatsächlich überzeugt ist, denn wenn er es wäre, hätte er keine Gewissensbisse. Und gerade deswegen ist er unwürdig, den Gärtner zu spielen. ... Und hat die "Strafe" verdient, dessen er sich ebenfalls bewusst ist. Aber auch hier zeigt sich: Er steht nicht zu sich selbst.
Und wie kommt er eigentlich darauf, dass das Töten potentieller Opfer die einzige Lösung wäre? Hat er überhaupt nach einer anderen Möglichkeit gesucht? Erwähnt wurde nichts in der Richtung, zumindest ist mir nichts aufgefallen. Er wirkt irgendwie eingeschränkt im Oberstübchen. Also wenn er die Menschen nicht töten will, wieso sucht er dann nicht nach einer Alternative? Stattdessen verschwendet er seine Zeit anscheinend lieber mit Selbstzerfleischungen.
Insgesamt wirkt er auf mich momentan wie ein kleiner, eingebildeter Schwächling. Wie eine mickrige Laus, die ihre Klappe weiter aufgerissen hat als ihr zusteht. Irgendwie freue ich mich schon auf das irgendwann hoffentlich noch kommende Legolas-Faramir-Duell. Ich weiß echt nicht, wer mir momentan persönlich unsympathischer ist: die Laus oder der Psychopath? Da ist echt 'ne blutrünstige Vorfreude. *harrharrharr* Wenn einer den anderen erschlagen sollte, dann zerstückele ich den Sieger! *Hände reib und Motorsäge streichel* Bin schon ganz neugierig, ob und wen ich zerstückeln darf ... Schwierig wird's allerdings mit dem Zerstückeln, wenn Fari als Kind oder so auftaucht. Zumindest Cathals Vision und die eine Szene deuten etwas mit Kind und Faramir an. Ist das Loch am Ende der "Unsterblichen" etwas wie ein Jungbrunnen oder was? Wäre ein kindlicher Faramir auch anfällig für die Nazgûl (die Buchpuristin in mir windet sich beim bloßen Gedanken daran in Qualen)? Na ja, wir werden sehen, vielleicht kommt alles auch noch ganz anders. Aber die Motorsäge habe ich für alle Fälle zur Hand.
Nebenbei: Am Anfang des Kapitels gibt es so einen Satz: "Die Emyn Arnen hatten sie schon am zweiten Tag seiner Gefangenschaft verlassen [...]" Ich tippe mal darauf, dass du die Emyn Muil meinst. Jedenfalls bin ich darüber ziemlich heftig gestolpert, weil ich im ersten Moment schon ziemlich verwirrt war.
Interessant:
- Woher kennt Līeg eigentlich die genaue Zahl der "unschuldigen" Opfer von Legolas? Eine SO genaue Informationsübertragung in mittelalterähnlichen Zuständen? Oder hat's ihm der Ewige Gärtner geflüstert?
- Hat mich schon in Teil 1 erstaunt: die weiblichen Kämpfer bei den Elben. Wo hast du das Patriarchat gelassen? Oder soll es eine weitere "Andeutung" sein von der Art wie die moderne Sprache?
- Bei "Von hier kommen die Befehle" musste ich ehrlich gesagt erst an Elfwine denken, weil ich es kaum erwarten kann, ihn "wiederzusehen". Aber dann war es ein Nazgûl. Eine wirklich interessante Idee mit dem Nazgûl-Krieg. Mal schaun, wie sich das entwickelt, dann habe ich vielleicht mehr zu sagen.
- Irgendwo am Ende hüpft ein haarloser, drahtiger Hase über den königlichen Grabstein. Aus irgendeinem Grund habe ich mich an das weiße Jishin-Karnickel erinnert gefühlt. Keine Ahnung, wieso. Aber der Hase lässt mir jetzt keine Ruhe: Warum zum Kuckuck "haarlos und drahtig"?
Spannungstechnisch hat mir das Kapitel sehr gefallen. Die ganze Zeit versteht man nicht so recht, was da eigentlich vor sich geht, aber man weiß, dass man kurz davor ist, etwas Wichtiges zu erfahren. War toll!
Und wenn wir schon bei Spannung sind: Der Countdown in der zweiten Hälfte der Mitte hat es echt in sich! Legolas zählt vorwärts, der Erzähler rückwärts. Das hat echt was! Der Effekt wird verstärkt. Was ich mich ein wenig frage, ist, wieso Legolas auf Quenya zählt. Er ist doch ein Sindar! Und so weit ich weiß, werden in deutschen Übersetzungen die Punkte über dem e in Quenya-Wörtern weggelassen. Joah ... Im Grunde ist es dasselbe Stilmittel wie in der allerersten Szene von Kapitel 1. Im Gegensatz zum Sturz Pallandos finde ich es hier aber sehr passend, weil man ahnt, dass einen eine Antwort erwartet, man ist eh schon gespannt und der Countdown verstärkt diese Spannung. Allerdings ist die letzte Anwendung dieses Stilmittels nicht sehr lange her, was - aus meiner Sicht zumindest - ebenfalls für die Kürzung von Pallandos Ankunft spricht. Ich glaube, als ich die Stelle gelesen habe, dachte ich: "Huch, schon wieder ein Countdown?" Ist schon ein Weilchen her. Aber wenn du das zu oft hintereinander benutzt, fällt das eben auf und als Leser rutscht man da eben etwas aus der Geschichte.
Tjo, ich denke, das war es für dieses Review. Eine allgemeine Beobachtung fällt mir noch ein, nämlich dass bei dir Kinder eine bemerkenswerte Rolle spielen. Da gibt es diesen Ewiger-Gärtner-Erben, Seren, das Mädchen mit der grünen Schleife, Eldarion (okay, der ist nur ganz kurz vorgekommen), Elfwine (der ja [angeblich] die zentrale Figur sein soll und mittlerweile etwas älter ist), Sant ... Habe ich jemanden vergessen? Ach ja, ich weiß nicht mehr, wie er hieß, aber den Jungen mit dem Schattenhundwelpen in Noelani gab es auch noch. Sind es jetzt alle? Auf jeden Fall ziemlich viele. ... Öh, und Dyre haben wir auch als Kind gesehen. Aearon und Fán ebenfalls ... und Faramir auch ...
Also es ist dieses Mal recht philosophisch geworden. Aber ich höre an dieser Stelle lieber auf mit dem Philosophieren, weil ich aufholen möchte. Es ist immer total fies, wenn du in deinem Blog einen neuen "Making of"-Eintrag postest und ich den nicht lesen kann. *grrrrr* Daher ... Auf ins Aufholen!
Liebe Grüße,
Feael
Silia
Hallo, phazonshark,
wieder ich, wer sonst?
Kapitel 3:
Diesmal bietest du uns ein Legolas-Kapitel, das einerseits wieder Fragen aufwirft, mit... was hat das mit dem ewigen Gärtner auf sich, andererseits erklärst du hier vieles....was natürlich wiederum neue Fragen aufkommen lässt - so wie wir es von dir gewöhnt sind.
Zum einen einäugiger Legolas: er sieht nicht mehr, stolpert. kann die Entfernungen abschätzen (Jaaahhh die Bestätigung) und dann wächst ihm ein Auge nach, mit dem er sehen kann, wer krank ist? Mein lieber Schieber! Wie soll das gehen? - Naja einfach so nachwachsen? Hm.... das ist doch sehr eigenartig. Ich könnte es mir halbwegs erklären, wäre er eine Zeitlang in der Obhut der Istari gewesen.. oder irgendwo gefangen... sozusagen dass er manipuliert wurde, ohne dass er es weiß.
Und jetzt präsentierst du uns Dyre, die jetzt sowohl Nazgul, als auch Mensch ist.. ich weiß hier im Moment nicht, was sich davon halten soll.. vermutlich du selbst auch nicht...
Völlig irritiert hat mich diese "Erinnerung" - Tut mir leid, Faramir- Szene: Sie stand zunächst völlig im Widerspruch zu allem anderen. Denn im Kapitel zuvor, war darauf hingewiesen, dass Faramir keine Kinder hat... aber dann hast du es mit deinem Nachwort erklärt, dass es sich um eine Vorschau handelt.... Natürlich bleibt die Frage: "Tötet er ihn wirklich?"
Und damit sind wir im Nazgulkrieg. Dass diese Nachkommen haben könnten, hattte ich niemals in Erwägung gezogen.. Geister sind Geister.... wie sollen sie Nachkommen zeugen? - Durch die Krankheit... alle werden zu Nazguls?
Nein, das kann es doch nicht sein... es wären derer zu viele.
Ja und indirekt hast du das mit dem Wasser auch wieder geklärt, das was jetzt in Minas Tirith ankkommt, kann ja nur vergifet sein, wenn in Edoras sogar die Bäume und Pflanzenb infiziert sind... Tjo, dauert nicht mehr lang, bis dieser seltsame Wald sich bis nach Perlagir ausdehnt.... Au backe.... Mittelerde ist nicht mehr das, was es einmal war.
So, und nun bekommt Legolas die aufgabe: "Untertan eines Nazgulnachkommen" zu werden... Ob Legolas diese Aufgabe so verfolgt? Ob er das mit seinem Gewissen vereinbaren kann? - Ob....das gut ausgeht?
Aber noch immer sind viele Fragen offen...
vor allem... wie soll das alles enden?
(Achja, was im Anduin gefunden wurde... vielleicht noch eine Jishin-Truhe? Die einzige Variante, die noch Sinn macht...., fiel mir nur so nebenbei ein und betrifft das vorige Kapitel...)
Im nächsten Kapitlel kommen also auch die Orks wieder ins Spiel.... mal sehen, was da kommt...
Bis demnächst - viele Grüße - Silia
wieder ich, wer sonst?
Kapitel 3:
Diesmal bietest du uns ein Legolas-Kapitel, das einerseits wieder Fragen aufwirft, mit... was hat das mit dem ewigen Gärtner auf sich, andererseits erklärst du hier vieles....was natürlich wiederum neue Fragen aufkommen lässt - so wie wir es von dir gewöhnt sind.
Zum einen einäugiger Legolas: er sieht nicht mehr, stolpert. kann die Entfernungen abschätzen (Jaaahhh die Bestätigung) und dann wächst ihm ein Auge nach, mit dem er sehen kann, wer krank ist? Mein lieber Schieber! Wie soll das gehen? - Naja einfach so nachwachsen? Hm.... das ist doch sehr eigenartig. Ich könnte es mir halbwegs erklären, wäre er eine Zeitlang in der Obhut der Istari gewesen.. oder irgendwo gefangen... sozusagen dass er manipuliert wurde, ohne dass er es weiß.
Und jetzt präsentierst du uns Dyre, die jetzt sowohl Nazgul, als auch Mensch ist.. ich weiß hier im Moment nicht, was sich davon halten soll.. vermutlich du selbst auch nicht...
Völlig irritiert hat mich diese "Erinnerung" - Tut mir leid, Faramir- Szene: Sie stand zunächst völlig im Widerspruch zu allem anderen. Denn im Kapitel zuvor, war darauf hingewiesen, dass Faramir keine Kinder hat... aber dann hast du es mit deinem Nachwort erklärt, dass es sich um eine Vorschau handelt.... Natürlich bleibt die Frage: "Tötet er ihn wirklich?"
Und damit sind wir im Nazgulkrieg. Dass diese Nachkommen haben könnten, hattte ich niemals in Erwägung gezogen.. Geister sind Geister.... wie sollen sie Nachkommen zeugen? - Durch die Krankheit... alle werden zu Nazguls?
Nein, das kann es doch nicht sein... es wären derer zu viele.
Ja und indirekt hast du das mit dem Wasser auch wieder geklärt, das was jetzt in Minas Tirith ankkommt, kann ja nur vergifet sein, wenn in Edoras sogar die Bäume und Pflanzenb infiziert sind... Tjo, dauert nicht mehr lang, bis dieser seltsame Wald sich bis nach Perlagir ausdehnt.... Au backe.... Mittelerde ist nicht mehr das, was es einmal war.
So, und nun bekommt Legolas die aufgabe: "Untertan eines Nazgulnachkommen" zu werden... Ob Legolas diese Aufgabe so verfolgt? Ob er das mit seinem Gewissen vereinbaren kann? - Ob....das gut ausgeht?
Aber noch immer sind viele Fragen offen...
vor allem... wie soll das alles enden?
(Achja, was im Anduin gefunden wurde... vielleicht noch eine Jishin-Truhe? Die einzige Variante, die noch Sinn macht...., fiel mir nur so nebenbei ein und betrifft das vorige Kapitel...)
Im nächsten Kapitlel kommen also auch die Orks wieder ins Spiel.... mal sehen, was da kommt...
Bis demnächst - viele Grüße - Silia
Antwort von phazonshark
Hehe ;-) Tatsächlich, das mit den Entfernungen wird hier erwähnt, hab's mir jetzt auch nochmal angesehen. Das ist doch mal Leserservice! ;-) Im Ernst, vielen Dank erstmal für das Review, sehr witzig und interessant und vergnüglich einfach wieder was zu Istari zu lesen. Vor allem, wenn ich so langsam ein Gleichgewicht aus Fragen und Antworten hinbekommen haben sollte, das ist ja immer so mein Langzeitziel. Also: Danke! :-)
=> Legolas' neues Auge: Ich bin ehrlich, als ich damals auf Halbzeit in Istari 1 etabliert hab, dass er ein Auge verloren hat, war meine ursprüngliche Idee, dass er in Istari 2 eines von Gelíefeds Augen erhalten würde, die ja praktisch auch nochmal speziell sind. Also das neue Auge war von dem Moment an geplant, wo er das alte verloren hat, aber es hat sich keine Legolas-Gelíefed-Storyline ergeben, also bin ich auf die "Es ist nachgewachsen" Erklärung ausgewichen. Ich könnte dazu nochmal mehr Hintergrund bringen, aber... Du sagst selbst, im Wesentlichen läuft es auf Einfluss von Göttern/Istari/Jishin hinaus.
=> Faramir-Szene: Ja, momentan scheint es eine Regelmäßigkeit in Istari 2 zu sein, dass immer eine Szene pro Kapitel nicht zu den anderen passt, hm? ;-) Ah... Nicht toll. Und verwirrend, ich weiß, jah. Wir werden die Szene in den ersten neun Kapiteln nicht nochmal sehen, aber es gibt die Antwort zum Faramir-Rätsel, und im zweiten Story-Arc sehen wir dann wirklich Legolas gegen Faramir, was ja irgendwie schon seit dem Anfang von Istari 1 angekündigt ist...
=> Nazgûl: Oh, die Nachkommen hatten sie, bevor sie zu Geistern wurden. Einige sind vielleicht auf Númenor umgekommen, oder im ersten Ringkrieg, aber... Die Idee ist, dass sich die Blutlinie gehalten hat und die Nazgûl nur solche Körper befallen können, die ihren eigenen Körpern damals ähneln. Ich weiß nicht, wie weit hergeholt das ist, aber... Man kann ein bisschen was damit anstellen, geschichtentechnisch, also dachte ich, hey. :-) Der Schwarze Atem selbst wirkt sich auf Nicht-Nachkommen mehr aus wie eine gewöhnliche Krankheit mit leichter Hypnose. Das ist das, was man in Minas Tirith sieht.
=> Dyre: Du hast Recht, ich hab gebraucht, um mich in den (veränderten) Charakter reinzufinden, das ist auch in diesen sechs veröffentlichten Kapiteln noch nicht passiert. Kapitel 8 und 9 haben Dyre aber in einer zentraleren Rolle und erklären ein wenig, "wer" und "was" sie jetzt ungefähr ist und wohin ihre Reise geht.
=> Jishin-Truhe im Anduin: Hehe ;-) Zugegeben, das wäre Istari-Logik. Wenn man meinem Kram hier glauben kann, muss man in Mittelerde laufend aufpassen, nicht in irgendeine Jishin-Höhle zu stürzen. Ah... Letzlich... Der Atlantis-Gedanke aus dem letzten Review ist irgendwo passend, Jishin auch irgendwo, weil es was übersinnliches an sich hat, bzw. hatte...
Ooookay. Dann noch einmal vielen Dank und ich hoffe, du kannst mit "Memento mori" etwas anfangen, falls nicht: Die beiden Kapitel danach sind nochmal wieder was anderes. *hust*
=> Legolas' neues Auge: Ich bin ehrlich, als ich damals auf Halbzeit in Istari 1 etabliert hab, dass er ein Auge verloren hat, war meine ursprüngliche Idee, dass er in Istari 2 eines von Gelíefeds Augen erhalten würde, die ja praktisch auch nochmal speziell sind. Also das neue Auge war von dem Moment an geplant, wo er das alte verloren hat, aber es hat sich keine Legolas-Gelíefed-Storyline ergeben, also bin ich auf die "Es ist nachgewachsen" Erklärung ausgewichen. Ich könnte dazu nochmal mehr Hintergrund bringen, aber... Du sagst selbst, im Wesentlichen läuft es auf Einfluss von Göttern/Istari/Jishin hinaus.
=> Faramir-Szene: Ja, momentan scheint es eine Regelmäßigkeit in Istari 2 zu sein, dass immer eine Szene pro Kapitel nicht zu den anderen passt, hm? ;-) Ah... Nicht toll. Und verwirrend, ich weiß, jah. Wir werden die Szene in den ersten neun Kapiteln nicht nochmal sehen, aber es gibt die Antwort zum Faramir-Rätsel, und im zweiten Story-Arc sehen wir dann wirklich Legolas gegen Faramir, was ja irgendwie schon seit dem Anfang von Istari 1 angekündigt ist...
=> Nazgûl: Oh, die Nachkommen hatten sie, bevor sie zu Geistern wurden. Einige sind vielleicht auf Númenor umgekommen, oder im ersten Ringkrieg, aber... Die Idee ist, dass sich die Blutlinie gehalten hat und die Nazgûl nur solche Körper befallen können, die ihren eigenen Körpern damals ähneln. Ich weiß nicht, wie weit hergeholt das ist, aber... Man kann ein bisschen was damit anstellen, geschichtentechnisch, also dachte ich, hey. :-) Der Schwarze Atem selbst wirkt sich auf Nicht-Nachkommen mehr aus wie eine gewöhnliche Krankheit mit leichter Hypnose. Das ist das, was man in Minas Tirith sieht.
=> Dyre: Du hast Recht, ich hab gebraucht, um mich in den (veränderten) Charakter reinzufinden, das ist auch in diesen sechs veröffentlichten Kapiteln noch nicht passiert. Kapitel 8 und 9 haben Dyre aber in einer zentraleren Rolle und erklären ein wenig, "wer" und "was" sie jetzt ungefähr ist und wohin ihre Reise geht.
=> Jishin-Truhe im Anduin: Hehe ;-) Zugegeben, das wäre Istari-Logik. Wenn man meinem Kram hier glauben kann, muss man in Mittelerde laufend aufpassen, nicht in irgendeine Jishin-Höhle zu stürzen. Ah... Letzlich... Der Atlantis-Gedanke aus dem letzten Review ist irgendwo passend, Jishin auch irgendwo, weil es was übersinnliches an sich hat, bzw. hatte...
Ooookay. Dann noch einmal vielen Dank und ich hoffe, du kannst mit "Memento mori" etwas anfangen, falls nicht: Die beiden Kapitel danach sind nochmal wieder was anderes. *hust*
Silia
Hallo phazonshark, hier bin ich wieder und will dir ein paar wenige Worte hinterlassen:
zu Kapitel 2
Sodele, das Mädchen mit der grünen Schleife... immer wieder taucht sie auf. Um ehrlich zu sein, müsste ich den ganzen Teil 1 noch einmal lesen um deren Bedeutung aufzufrischen. Hatte ich mir nicht einmal gedacht, das wäre die „versteckte“, also unbekannte Tochter Arwens und Aragorns? Immer wieder überlege ich, ob die beiden es zulassen würden, dass ihr Kind in Armut unter schlechten Verhältnissen lebt....
aber nun der Satz Aragorns: „Kauko hätte zuschlagen sollen“ (Szene Brotdiebstahl)... erschüttert mich.... ich glaube kaum, dass Aragorn so kaltherzig solche Äußerungen tätigte, wenn sie seine Tochter wäre....
Der Blick in die Palantiri.... gut.. Cathal hat gesehen und die Bedeutung erkannt... das ist doch ein sehr positiver Aspekt Cathals. Ob Aragorn bereits wusste/fühlte, dass Cathal solche Ambitionen hat, als er ihn als Statthalter einsetzte?
Und jetzt kommt das Wasserthema...
Also... es fließt viel Wasser den Anduin hinunter....
Es fließt verdammt viel Wasser den Anduin hinunter....
Es fließt so unglaublich viel Wasser den Anduin hinunter.....
Zum besseren Verständnis wiederhole ich: Die Argonath sind am Nordeingang des Nen Hithoel, der sich oberhalb der Raurosfälle befindet. - Soweit- sogut...
Wenn hier die Felsenge versperrt wird, staut sich das Wasser... auchgut...
Somit werden die Lande oberhalb überschwemmt, die Ebene von Celebrant, Lórien.... und sucht sich schließlich einen anderen Weg, an der niedrigsten Stelle irgendwo... und fließt anderweitig weiter. (weil das Anduinwasser drückt ja von Norden her nach..aber wohin?
Ich persönlich bin der Auffassung, dass der Anduin vor dem Sarn Gebir nach rechts quillt und über Rohan einen neuen Weg sucht.
Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit... der Damm hält dem Druck nicht stand.....
Ok, lassen wir das... nehmen wir an, dass der Anduin sich einen neuen Weg nach Rhun sucht und eben eine lange Zeit weg ist. Aber..... damit sind wir bei meinen Überlegungen noch lange nicht am Ende....
Noch immer plätschert der Schneeborn von Edoras in die Entwasser.... Also... Wasser kommt noch immer, nur eben ein Rinnsal.
Mit deiner Hypothese, dass das Wasser des Anduin sauber ist... dann muss logischerweise das Wasser der Entwasser ebenfalls sauber sein, ansonsten wäre ja auch der Anduin kontaminiert....
Ich persönlich war immer der Meinung, dass Minas Tirith das Trinkwasser aus Quellen des Minolluin bekommt, und die sind m.E frisch... (woher sollen die verseucht sein?)
Nungut... du hast es so geschrieben.. der Autor ist „Gott“ seiner Welt... also muss ich das so akzeptieren, wie du es vorgibst...wenn auch widerwillig.
Und weit müssten die Menschen aus Minas Tirith nicht.. Erui, Celos, Sirith und weitere, die nach Süden fließen, entspringen in relativer Nähe... Man könnte ja ansonsten Aquädukte bauen.. so wie die Römer...... (wenn sie es nicht schon hatten...*grübel*)
An Dol Amroth selbst ändert sich gar nichts, liegt ja direkt am Meer und bezieht sein Trinkwasser sowieso aus den Dor en Emil, denke ich.
Bleibt hier nur noch die Szene mit Legolas, der von hinten eins über die Rübe geknallt bekommt... was hat er wohl entdeckt... - logischerweise Atlantis... *grins *
Um ehrlich zu sein, ist das für mich ein großes Rätsel. Wenn da etwas freigelegt wird, das eine Armee benötigt... hm... ein Seeungeheuer? Das nun aufgebracht und stinkesauer durch die Welt stampft?
Oder doch eher eine versunkene Stadt, oder Anlage.. wenn ja... dann ist das ja tot....
Hm....Goldvorräte... ein Riesen-Schatz?....
Ich lass das Raten lieber, es kann alles und gar nichts sein. Ich warte lieber ein bisschen, vielleicht verrätst du es uns im nächsten Kapitel.
Ach.. und ich kann mich noch immer nicht mit einem einäugigen Legolas anfreunden, der jetzt natürlich wohl auch schlechter kämpfen kann....weil er Entfernungen schlechter abschätzen kann.. Hm...aber vielleicht das das ja nicht so wichtig...
So, das wars
LG-Silia
zu Kapitel 2
Sodele, das Mädchen mit der grünen Schleife... immer wieder taucht sie auf. Um ehrlich zu sein, müsste ich den ganzen Teil 1 noch einmal lesen um deren Bedeutung aufzufrischen. Hatte ich mir nicht einmal gedacht, das wäre die „versteckte“, also unbekannte Tochter Arwens und Aragorns? Immer wieder überlege ich, ob die beiden es zulassen würden, dass ihr Kind in Armut unter schlechten Verhältnissen lebt....
aber nun der Satz Aragorns: „Kauko hätte zuschlagen sollen“ (Szene Brotdiebstahl)... erschüttert mich.... ich glaube kaum, dass Aragorn so kaltherzig solche Äußerungen tätigte, wenn sie seine Tochter wäre....
Der Blick in die Palantiri.... gut.. Cathal hat gesehen und die Bedeutung erkannt... das ist doch ein sehr positiver Aspekt Cathals. Ob Aragorn bereits wusste/fühlte, dass Cathal solche Ambitionen hat, als er ihn als Statthalter einsetzte?
Und jetzt kommt das Wasserthema...
Also... es fließt viel Wasser den Anduin hinunter....
Es fließt verdammt viel Wasser den Anduin hinunter....
Es fließt so unglaublich viel Wasser den Anduin hinunter.....
Zum besseren Verständnis wiederhole ich: Die Argonath sind am Nordeingang des Nen Hithoel, der sich oberhalb der Raurosfälle befindet. - Soweit- sogut...
Wenn hier die Felsenge versperrt wird, staut sich das Wasser... auchgut...
Somit werden die Lande oberhalb überschwemmt, die Ebene von Celebrant, Lórien.... und sucht sich schließlich einen anderen Weg, an der niedrigsten Stelle irgendwo... und fließt anderweitig weiter. (weil das Anduinwasser drückt ja von Norden her nach..aber wohin?
Ich persönlich bin der Auffassung, dass der Anduin vor dem Sarn Gebir nach rechts quillt und über Rohan einen neuen Weg sucht.
Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit... der Damm hält dem Druck nicht stand.....
Ok, lassen wir das... nehmen wir an, dass der Anduin sich einen neuen Weg nach Rhun sucht und eben eine lange Zeit weg ist. Aber..... damit sind wir bei meinen Überlegungen noch lange nicht am Ende....
Noch immer plätschert der Schneeborn von Edoras in die Entwasser.... Also... Wasser kommt noch immer, nur eben ein Rinnsal.
Mit deiner Hypothese, dass das Wasser des Anduin sauber ist... dann muss logischerweise das Wasser der Entwasser ebenfalls sauber sein, ansonsten wäre ja auch der Anduin kontaminiert....
Ich persönlich war immer der Meinung, dass Minas Tirith das Trinkwasser aus Quellen des Minolluin bekommt, und die sind m.E frisch... (woher sollen die verseucht sein?)
Nungut... du hast es so geschrieben.. der Autor ist „Gott“ seiner Welt... also muss ich das so akzeptieren, wie du es vorgibst...wenn auch widerwillig.
Und weit müssten die Menschen aus Minas Tirith nicht.. Erui, Celos, Sirith und weitere, die nach Süden fließen, entspringen in relativer Nähe... Man könnte ja ansonsten Aquädukte bauen.. so wie die Römer...... (wenn sie es nicht schon hatten...*grübel*)
An Dol Amroth selbst ändert sich gar nichts, liegt ja direkt am Meer und bezieht sein Trinkwasser sowieso aus den Dor en Emil, denke ich.
Bleibt hier nur noch die Szene mit Legolas, der von hinten eins über die Rübe geknallt bekommt... was hat er wohl entdeckt... - logischerweise Atlantis... *grins *
Um ehrlich zu sein, ist das für mich ein großes Rätsel. Wenn da etwas freigelegt wird, das eine Armee benötigt... hm... ein Seeungeheuer? Das nun aufgebracht und stinkesauer durch die Welt stampft?
Oder doch eher eine versunkene Stadt, oder Anlage.. wenn ja... dann ist das ja tot....
Hm....Goldvorräte... ein Riesen-Schatz?....
Ich lass das Raten lieber, es kann alles und gar nichts sein. Ich warte lieber ein bisschen, vielleicht verrätst du es uns im nächsten Kapitel.
Ach.. und ich kann mich noch immer nicht mit einem einäugigen Legolas anfreunden, der jetzt natürlich wohl auch schlechter kämpfen kann....weil er Entfernungen schlechter abschätzen kann.. Hm...aber vielleicht das das ja nicht so wichtig...
So, das wars
LG-Silia
Antwort von phazonshark
Oha. ;-) Okay, spontan hab ich jetzt keine Ahnung, was ich dazu sagen kann, aber ich verschaffe mir Zeit indem ich sage: Danke erstmal! :-) Wie immer eine sehr spezielle Perspektive, auf die ich nicht gefasst war, aber das macht es natürlich spannend und irgendwie muss man mich ja mal auf Details stupsen. ;-)
=> Das Mädchen mit der grünen Schleife: Sie ist für mich mehr eine Idee als ein tatsächlicher Charakter, vielleicht sogar das einzige Rätsel von Istari, das ich nicht beantworten möchte, weil... Genau das die Idee hinter ihr ist. Aber für Zwecke dieses Kapitels kann ich schonmal versichern, dass die Tochter von Aragorn und Arwen definitiv Seren ist, nicht Schleifi, und in diesem Flashback sitzt Aragorn vor dem Haus, in dem Seren mit einer der Federklingen lebt - sie ist also gut versorgt. Vielleicht zu gut, dazu kommen wir in Kapitel 6. Ah... „Kauko hätte zuschlagen sollen“ darfst du nicht ohne den darauffolgenden Satz verstehen: "Dann wären wir ihn jetzt los". Will heißen: Schleifchen hätte Kauko erledigt und Aragorn wusste das. ;-)
=> Cathal und der Palantír: Was Aragorn damals in Cathal gesehen hat, war vor allem, dass er einen Befehl verweigert hat, beim Brotdiebstahl, um das Mädchen zu schützen. Das hat Aragorn beeindruckt, also hat er ihm die Stadt anvertraut. Der Blick in den Palantír war wirklich Cathals letzter Ausweg, er weiß, wie gefährlich die Teile sind, also macht er das wirklich erst, als ihm nichts anderes mehr einfällt, um die Stadt zu retten. Und vielleicht hat Aragorn gewusst, dass er das notfalls tun würde, könntest du schon Recht mit haben...
=> Okay, ans Eingemachte: der Anduin. ;-) Erst einmal hast du etwas erkannt, was ich übersehen hatte, nämlich, dass die Entwasser HINTER den Argonath in den Anduin mündet, der Fluss also nicht ganz verschwinden wird, das Kapitel stellt es da etwas sehr extrem da, auch in einer sehr kurzen Zeit. Das Anduin-Wasser ist sauber, der Fluss ist zu groß, um ihn durch den Schwarzen Atem zu verunreinigen, aber das Wasser verschmutzt auf dem Weg in die Stadt, der Leichenfluss vom letzten Kapitel sollte diese Idee rüberbringen. Dass Minas Tirith Wasser aus dem Gebirge bekommen könnte, ist ein Gedanke, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich da vor allem verschmutzter Regen gesammelt hat... Weiß nicht. Mittelerde geht gerade wettertechnisch und in jeder anderen Hinsicht vor die Hunde, das heißt, ich könnte das schon alles noch etwas mehr und umfassender begründen, als ich das im Kapitel tue, aber... Ich als "Gott der Geschichte"? ;-) Njaaah, meine Hoffnung ist eigentlich nur, dass man als Leser sagt: "Der Anduin wird gestaut? Ich hab Zweifel, aber es könnte halbwegs machbar sein und für die Zwecke der Geschichte werde ich mal annehmen, das ginge." ;-) Diese ganze Sache mit dem Schwarzen Atem und der Wasserversorgung und allem spielt eigentlich auf die Pest an, nur eben mit einem Fantasy-Einschlag, für den es zugegeben ein wenig Suspension of Disbelief braucht. *hust*
=> Oh Gott, ein Seeungeheuer im Nen Hithoel. Und es ist bockig, weil es jetzt auf dem Trockenen sitzt. Das ist tatsächlich witzig, ich hätte irgendetwas in der Art machen sollen, aber ich hätte das nicht dramatisch rüberbringen können. Ah... Atlantis ist ebenfalls cool als Idee, praktisch die Istari Version von Númenor... ;-) Diese ganze Sache wird praktisch stückweise erklärt, der Plan ist, dass wir am Ende von Kapitel 7 schonmal wissen, wer die Argonath gesprengt hat.
=> Einäugiger Legolas: Da kommt im nächsten Kapitel eine kleine Wendung zu, "Der ewige Gärtner". Tatsächlich reite ich die Augen-Metapher ein wenig zu Tode, aber... Man wird ganz gut was herausfinden in Sachen Legolas und Nazgûl und Sturmelben... Joah.
Okay, ich hoffe ich konnte alles irgendwie aufgreifen und... Jaah. Ein schönes Wochenende und noch einmal vielen Dank! :-)
=> Das Mädchen mit der grünen Schleife: Sie ist für mich mehr eine Idee als ein tatsächlicher Charakter, vielleicht sogar das einzige Rätsel von Istari, das ich nicht beantworten möchte, weil... Genau das die Idee hinter ihr ist. Aber für Zwecke dieses Kapitels kann ich schonmal versichern, dass die Tochter von Aragorn und Arwen definitiv Seren ist, nicht Schleifi, und in diesem Flashback sitzt Aragorn vor dem Haus, in dem Seren mit einer der Federklingen lebt - sie ist also gut versorgt. Vielleicht zu gut, dazu kommen wir in Kapitel 6. Ah... „Kauko hätte zuschlagen sollen“ darfst du nicht ohne den darauffolgenden Satz verstehen: "Dann wären wir ihn jetzt los". Will heißen: Schleifchen hätte Kauko erledigt und Aragorn wusste das. ;-)
=> Cathal und der Palantír: Was Aragorn damals in Cathal gesehen hat, war vor allem, dass er einen Befehl verweigert hat, beim Brotdiebstahl, um das Mädchen zu schützen. Das hat Aragorn beeindruckt, also hat er ihm die Stadt anvertraut. Der Blick in den Palantír war wirklich Cathals letzter Ausweg, er weiß, wie gefährlich die Teile sind, also macht er das wirklich erst, als ihm nichts anderes mehr einfällt, um die Stadt zu retten. Und vielleicht hat Aragorn gewusst, dass er das notfalls tun würde, könntest du schon Recht mit haben...
=> Okay, ans Eingemachte: der Anduin. ;-) Erst einmal hast du etwas erkannt, was ich übersehen hatte, nämlich, dass die Entwasser HINTER den Argonath in den Anduin mündet, der Fluss also nicht ganz verschwinden wird, das Kapitel stellt es da etwas sehr extrem da, auch in einer sehr kurzen Zeit. Das Anduin-Wasser ist sauber, der Fluss ist zu groß, um ihn durch den Schwarzen Atem zu verunreinigen, aber das Wasser verschmutzt auf dem Weg in die Stadt, der Leichenfluss vom letzten Kapitel sollte diese Idee rüberbringen. Dass Minas Tirith Wasser aus dem Gebirge bekommen könnte, ist ein Gedanke, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich da vor allem verschmutzter Regen gesammelt hat... Weiß nicht. Mittelerde geht gerade wettertechnisch und in jeder anderen Hinsicht vor die Hunde, das heißt, ich könnte das schon alles noch etwas mehr und umfassender begründen, als ich das im Kapitel tue, aber... Ich als "Gott der Geschichte"? ;-) Njaaah, meine Hoffnung ist eigentlich nur, dass man als Leser sagt: "Der Anduin wird gestaut? Ich hab Zweifel, aber es könnte halbwegs machbar sein und für die Zwecke der Geschichte werde ich mal annehmen, das ginge." ;-) Diese ganze Sache mit dem Schwarzen Atem und der Wasserversorgung und allem spielt eigentlich auf die Pest an, nur eben mit einem Fantasy-Einschlag, für den es zugegeben ein wenig Suspension of Disbelief braucht. *hust*
=> Oh Gott, ein Seeungeheuer im Nen Hithoel. Und es ist bockig, weil es jetzt auf dem Trockenen sitzt. Das ist tatsächlich witzig, ich hätte irgendetwas in der Art machen sollen, aber ich hätte das nicht dramatisch rüberbringen können. Ah... Atlantis ist ebenfalls cool als Idee, praktisch die Istari Version von Númenor... ;-) Diese ganze Sache wird praktisch stückweise erklärt, der Plan ist, dass wir am Ende von Kapitel 7 schonmal wissen, wer die Argonath gesprengt hat.
=> Einäugiger Legolas: Da kommt im nächsten Kapitel eine kleine Wendung zu, "Der ewige Gärtner". Tatsächlich reite ich die Augen-Metapher ein wenig zu Tode, aber... Man wird ganz gut was herausfinden in Sachen Legolas und Nazgûl und Sturmelben... Joah.
Okay, ich hoffe ich konnte alles irgendwie aufgreifen und... Jaah. Ein schönes Wochenende und noch einmal vielen Dank! :-)
Luthiriel
Auch hier gibts kein besonders langes Review (ich habe keine Kreativität).
Ich hab gerade mein verspätetes Review zu Istari 1 gepostet, als ich das hier schon durch hatte :D
weiterhin gefällt es mir sehr gut, ich mag vor allem Gelíefed. Schade ist nur, dass Arwen tot ist, aber als so eine Art "Untote" hätte sie mir auch nicht gefallen. Also alles gut :D
Ich freu mich schon aufs nächste Kapitel
Ich hab gerade mein verspätetes Review zu Istari 1 gepostet, als ich das hier schon durch hatte :D
weiterhin gefällt es mir sehr gut, ich mag vor allem Gelíefed. Schade ist nur, dass Arwen tot ist, aber als so eine Art "Untote" hätte sie mir auch nicht gefallen. Also alles gut :D
Ich freu mich schon aufs nächste Kapitel
Antwort von phazonshark
Hi Luthiriel!
Auch hier nochmal vielen Dank - ich folge dir gerade stark verspätet auf dem Weg von 1 nach 2. Hat mich sehr gefreut, dass du fließend weiterlesen mochtest! :-) Ich höre immer wieder mal, dass jemand auf die Fertigstellung von 2 warten will, ehe er mit dem Teil anfängt - und das ist natürlich okay, kann aber - ächem - echt noch eine Weile dauern.
Arwens Storyline hätte ursprünglich noch tiefer in den zweiten Teil hineingehen sollen, aber an ihrem endgültigen "Tod" gab es nicht so viel zu rütteln, weil ich nicht den Eindruck erwecken will, man könnte irgendeinen Teil der Geschichte auf irgendeine Art rückgängig machen. Das wäre ja nicht sonderlich spannend. Und wie gesagt, ursprünglich hätte es im zweiten Teil noch mehr mit Arwen gegeben, aber ich wollte die deprimierende Düsterwald-Sache möglichst schnell zurücklassen und zum optimistischeren Dunharg-Handlungsbogen kommen. Istari 1 war schon düster genug. ;-)
Also denn: Danke fürs Lesen bis hierher, weitere Kapitel sind in Arbeit, sehr langsam, sehr behutsam, vielleicht auf leicht übervorsichtige Art, aber... Sie kommen. :-)
Auch hier nochmal vielen Dank - ich folge dir gerade stark verspätet auf dem Weg von 1 nach 2. Hat mich sehr gefreut, dass du fließend weiterlesen mochtest! :-) Ich höre immer wieder mal, dass jemand auf die Fertigstellung von 2 warten will, ehe er mit dem Teil anfängt - und das ist natürlich okay, kann aber - ächem - echt noch eine Weile dauern.
Arwens Storyline hätte ursprünglich noch tiefer in den zweiten Teil hineingehen sollen, aber an ihrem endgültigen "Tod" gab es nicht so viel zu rütteln, weil ich nicht den Eindruck erwecken will, man könnte irgendeinen Teil der Geschichte auf irgendeine Art rückgängig machen. Das wäre ja nicht sonderlich spannend. Und wie gesagt, ursprünglich hätte es im zweiten Teil noch mehr mit Arwen gegeben, aber ich wollte die deprimierende Düsterwald-Sache möglichst schnell zurücklassen und zum optimistischeren Dunharg-Handlungsbogen kommen. Istari 1 war schon düster genug. ;-)
Also denn: Danke fürs Lesen bis hierher, weitere Kapitel sind in Arbeit, sehr langsam, sehr behutsam, vielleicht auf leicht übervorsichtige Art, aber... Sie kommen. :-)
Fuin
Hey! Ein neues Kapitel, wie schön, da meld ich mich doch glatt auch mal wieder!
Ich hoffe du nimmst mir nicht übel, dass ich die Reviews zu den letzten, zu denen ich noch nichts geschrieben habe. Einfach überspringe. Aber ich weiß, dass sie sonst nur vor mir herschiebe, bzw. verdränge und das wäre gemein. Also sage ich nur so viel: Sie haben mir gefallen, obwohls doch oft arg verwirrend war ...
„Im Westen nichts Neues“ – Der Titel gefiel mir schon mal auf Anhieb.
Auch das Kapitel an sich war super! Ein bisschen endspannend nach der ganzen Verwirrung, aber auf keinen Fall langweilig (das hätte ich jetzt auch ehrlich gesagt nicht erwartet^^).
Am Anfang war ich erst mal überrascht von Lothíriel. Ich hatte gedacht, dass sie bei der Explosion in Edoras gestorben ist. Hast du irgendwo mal erwähnt, dass sie überlebt hat? Ja? Dann ist mein Gedächtnis wohl nicht so gut, oder ich habe das als nicht so wichtig erachtet ... Nein? Na dann war die Überraschung wohl geplant. Erst fand ich das nicht so gut, dass sie einfach wieder da war. Das klingt ein bisschen nach diesem ‚ja der Charakter war zwar normalerweise tot, aber jetzt isser halt wieder da’. Naja, wenn’s ein Hauptcharakter gewesen wäre, wär’s schlimmer gewesen ... Dass Gelíefed sie weggebracht hat, ergibt natürlich einigermaßen Sinn. Auf ihr Überleben bezogen. Aber was hat ihn dazu gebracht? Zu dem Zeitpunkt lebte die Namenlose noch. Er hat sich das getraut, obwohl er wusste, dass sie seinem Volk das Jishin wegnehmen würde, wenn sie’s erfährt? Wusste er eigentlich auch, dass Elfwine noch lebt? Oder glaubt er ‚einfach nur so’ dran oder will ihr nur die Hoffnung nicht nehmen? Man, ich bin echt ganz schön raus aus der Story, glaub ich ...
Oh, da war noch ein klitzekleiner Rechtschreibfehler: »an dem Abend, an dem Meduseld zerstört wurde … Sind Dinge geschehen, die ich nicht verstehe. Aber ihr wisst, dass Euer Sohn unter besondere Umständen geboren wurde.« bei besonderen fehl ein ‚n’.
Gut, also ein Jahr später will Lothíriel ihren Vater treffen. Verständlich, sowohl aus der Sicht der Königin, die für ihr Volk einen Waffenstillstand erreichen will, als auch aus der der Tochter, die wissen will, ob ihr Vater immer noch ihr Vater ist oder ein Feind. Aber dass sie so lange damit gewartet hat? Wenn sie früher zu ihrem Vater gegangen wäre, dann hätte sie vielleicht noch was ausrichten können. Ich finde, sie hätte früher riskieren sollen, dass die Namenlose auf sie aufmerksam wird. Bevor der Krieg völlig ausartet.
Erstmal wird jetzt klar, dass Rohan das mit dem Anduin nicht gemacht hat. (oder war das schon vorher klar?) Jedenfalls blieben für mich jetzt nur noch 3 Leute die das getan haben könnten. – Alatar, Pallando oder einer der Nazgûl.
Also ich hab mich für sie gefreut, dass ihr Vater ihr helfen will. Und dass er nicht ihr Feind ist, obwohl sie die Königin seiner Feinde ist. Ja, ich hab mich über diese einigermaßen friedliche Szene gefreut. Aber – Damit hätte ich ja rechnen müssen, dass es so nicht bleiben kann ;) Trotzdem hat mich das fast schon schockiert, dass Maeting Imrahil erstochen hat. Ich hätte den beiden noch ein paar glückliche Minuten gegönnt. Ein bisschen quatschen ... Ich bin mir sicher, dafür hätten sie ein wenig Zeit gehabt ... Gut, das wird dann wohl nichts mehr^^.
Also dann reitet Lothíriel nach Minas Tirith, um den Zwölferrat zu suchen. Gut. Ich habe gedacht, entweder würde sie es schaffen, mit Kauko zu reden, oder sie würde von den Kranken angegriffen. Ja, eigentlich hatte ich erwartet, dass die Kranken sie angreifen. Dass die Wachen sie gar nicht erst reinlassen, ist natürlich logisch. Aber dass sie sie so freundlich empfangen, eher weniger, finde ich. Klar, sie ist die Tochter ihres Fürsten, aber sie ist/war ja doch die Königin von Rohan. Na gut, dann erfährt man auch, dass Imrahil noch nicht tot war, als er gefunden wurde. Ich hoffe, dass er hinterher doch noch gestorben ist. Zwei ‚Auferstandene’ in einem Kapitel sind einer zu viel ;)
Dann geht’s wieder weg aus Minas Tirith, diesmal zum Nen Hithoel. Also mir geht das ein wenig schnell hin und her. Sie reitet in 3 Tagen von Cair Andros nach Minas Tirith, aber von Minas Tirtih nach Nen Hitthoel braucht sie nur 2 Tage? Nicht sehr logisch, wenn ich das mal so sagen darf. Als sie dann dort ankommt, hatte ich Elfwinde irgendwie schon im Hinterkopf. Ich meine, schon seit dem Anfang des Kapitels war das ja schon relativ klar, das ja seine Mutter nicht ohne Grund plötzlich auftaucht. Hier macht ihr Auftauchen für mich übrigens wieder Sinn!
Aber warum sollte die Statue jetzt durch ihn zerstört worden sein? Ich meine, es muss doch gut sein, dass er zurückkommt. Ein kleiner Lichtblick für Mittelerde? Oder auch ein etwas größerer? Aber ich denke, er wird auch Gondor helfen müssen, ich glaube nicht, dass er nur auf der Seite von Rohan ist, sondern da für Frieden sorgt. Damit man sich endlich um die Nazgûl kümmern kann. Nun, die Statue ist trotzdem zerstört. Vielleicht, seil Elfwine jetzt den Platz einnimmt, den der König von Gondor haben sollte? Nämlich, für eben diesen Frieden zu sorgen? Obwohl Aragorn ja jetzt auch zurückkommen müsste?
Hmhm. Vielleicht habe ich auch irgendetwas ganz falsch verstanden.
Aber jedenfalls habe ich jetzt die Hoffnung, dass alles irgendwie besser wird in Mittelerde und bin schon mal gespannt auf das nächste Kapitel. Wenn du dieses bis jetzt noch nicht hochgeladen hast, weil das andere noch nicht fertig war, heißt das, dass das Kapitel 8 auch schon fertig ist? Darf man fragen, wann du’s hochlädst? Weil dann müsste ich nicht jeden Tag vorm PC kleben, um zu gucken, ob’s schon da ist, obwohl ich gar keine Zeit habe (:
Na gut, das war’s dann jetzt von mir ... ziemlich viel sinnloses Geschwafel mal wieder und bestimmt nicht besonders aufschlussreich, aber trotzdem ... Ich habe mir Mühe gegeben, ’n ordentliches Review abzugeben :D
Gute Nacht und bis denne (:
Ich hoffe du nimmst mir nicht übel, dass ich die Reviews zu den letzten, zu denen ich noch nichts geschrieben habe. Einfach überspringe. Aber ich weiß, dass sie sonst nur vor mir herschiebe, bzw. verdränge und das wäre gemein. Also sage ich nur so viel: Sie haben mir gefallen, obwohls doch oft arg verwirrend war ...
„Im Westen nichts Neues“ – Der Titel gefiel mir schon mal auf Anhieb.
Auch das Kapitel an sich war super! Ein bisschen endspannend nach der ganzen Verwirrung, aber auf keinen Fall langweilig (das hätte ich jetzt auch ehrlich gesagt nicht erwartet^^).
Am Anfang war ich erst mal überrascht von Lothíriel. Ich hatte gedacht, dass sie bei der Explosion in Edoras gestorben ist. Hast du irgendwo mal erwähnt, dass sie überlebt hat? Ja? Dann ist mein Gedächtnis wohl nicht so gut, oder ich habe das als nicht so wichtig erachtet ... Nein? Na dann war die Überraschung wohl geplant. Erst fand ich das nicht so gut, dass sie einfach wieder da war. Das klingt ein bisschen nach diesem ‚ja der Charakter war zwar normalerweise tot, aber jetzt isser halt wieder da’. Naja, wenn’s ein Hauptcharakter gewesen wäre, wär’s schlimmer gewesen ... Dass Gelíefed sie weggebracht hat, ergibt natürlich einigermaßen Sinn. Auf ihr Überleben bezogen. Aber was hat ihn dazu gebracht? Zu dem Zeitpunkt lebte die Namenlose noch. Er hat sich das getraut, obwohl er wusste, dass sie seinem Volk das Jishin wegnehmen würde, wenn sie’s erfährt? Wusste er eigentlich auch, dass Elfwine noch lebt? Oder glaubt er ‚einfach nur so’ dran oder will ihr nur die Hoffnung nicht nehmen? Man, ich bin echt ganz schön raus aus der Story, glaub ich ...
Oh, da war noch ein klitzekleiner Rechtschreibfehler: »an dem Abend, an dem Meduseld zerstört wurde … Sind Dinge geschehen, die ich nicht verstehe. Aber ihr wisst, dass Euer Sohn unter besondere Umständen geboren wurde.« bei besonderen fehl ein ‚n’.
Gut, also ein Jahr später will Lothíriel ihren Vater treffen. Verständlich, sowohl aus der Sicht der Königin, die für ihr Volk einen Waffenstillstand erreichen will, als auch aus der der Tochter, die wissen will, ob ihr Vater immer noch ihr Vater ist oder ein Feind. Aber dass sie so lange damit gewartet hat? Wenn sie früher zu ihrem Vater gegangen wäre, dann hätte sie vielleicht noch was ausrichten können. Ich finde, sie hätte früher riskieren sollen, dass die Namenlose auf sie aufmerksam wird. Bevor der Krieg völlig ausartet.
Erstmal wird jetzt klar, dass Rohan das mit dem Anduin nicht gemacht hat. (oder war das schon vorher klar?) Jedenfalls blieben für mich jetzt nur noch 3 Leute die das getan haben könnten. – Alatar, Pallando oder einer der Nazgûl.
Also ich hab mich für sie gefreut, dass ihr Vater ihr helfen will. Und dass er nicht ihr Feind ist, obwohl sie die Königin seiner Feinde ist. Ja, ich hab mich über diese einigermaßen friedliche Szene gefreut. Aber – Damit hätte ich ja rechnen müssen, dass es so nicht bleiben kann ;) Trotzdem hat mich das fast schon schockiert, dass Maeting Imrahil erstochen hat. Ich hätte den beiden noch ein paar glückliche Minuten gegönnt. Ein bisschen quatschen ... Ich bin mir sicher, dafür hätten sie ein wenig Zeit gehabt ... Gut, das wird dann wohl nichts mehr^^.
Also dann reitet Lothíriel nach Minas Tirith, um den Zwölferrat zu suchen. Gut. Ich habe gedacht, entweder würde sie es schaffen, mit Kauko zu reden, oder sie würde von den Kranken angegriffen. Ja, eigentlich hatte ich erwartet, dass die Kranken sie angreifen. Dass die Wachen sie gar nicht erst reinlassen, ist natürlich logisch. Aber dass sie sie so freundlich empfangen, eher weniger, finde ich. Klar, sie ist die Tochter ihres Fürsten, aber sie ist/war ja doch die Königin von Rohan. Na gut, dann erfährt man auch, dass Imrahil noch nicht tot war, als er gefunden wurde. Ich hoffe, dass er hinterher doch noch gestorben ist. Zwei ‚Auferstandene’ in einem Kapitel sind einer zu viel ;)
Dann geht’s wieder weg aus Minas Tirith, diesmal zum Nen Hithoel. Also mir geht das ein wenig schnell hin und her. Sie reitet in 3 Tagen von Cair Andros nach Minas Tirith, aber von Minas Tirtih nach Nen Hitthoel braucht sie nur 2 Tage? Nicht sehr logisch, wenn ich das mal so sagen darf. Als sie dann dort ankommt, hatte ich Elfwinde irgendwie schon im Hinterkopf. Ich meine, schon seit dem Anfang des Kapitels war das ja schon relativ klar, das ja seine Mutter nicht ohne Grund plötzlich auftaucht. Hier macht ihr Auftauchen für mich übrigens wieder Sinn!
Aber warum sollte die Statue jetzt durch ihn zerstört worden sein? Ich meine, es muss doch gut sein, dass er zurückkommt. Ein kleiner Lichtblick für Mittelerde? Oder auch ein etwas größerer? Aber ich denke, er wird auch Gondor helfen müssen, ich glaube nicht, dass er nur auf der Seite von Rohan ist, sondern da für Frieden sorgt. Damit man sich endlich um die Nazgûl kümmern kann. Nun, die Statue ist trotzdem zerstört. Vielleicht, seil Elfwine jetzt den Platz einnimmt, den der König von Gondor haben sollte? Nämlich, für eben diesen Frieden zu sorgen? Obwohl Aragorn ja jetzt auch zurückkommen müsste?
Hmhm. Vielleicht habe ich auch irgendetwas ganz falsch verstanden.
Aber jedenfalls habe ich jetzt die Hoffnung, dass alles irgendwie besser wird in Mittelerde und bin schon mal gespannt auf das nächste Kapitel. Wenn du dieses bis jetzt noch nicht hochgeladen hast, weil das andere noch nicht fertig war, heißt das, dass das Kapitel 8 auch schon fertig ist? Darf man fragen, wann du’s hochlädst? Weil dann müsste ich nicht jeden Tag vorm PC kleben, um zu gucken, ob’s schon da ist, obwohl ich gar keine Zeit habe (:
Na gut, das war’s dann jetzt von mir ... ziemlich viel sinnloses Geschwafel mal wieder und bestimmt nicht besonders aufschlussreich, aber trotzdem ... Ich habe mir Mühe gegeben, ’n ordentliches Review abzugeben :D
Gute Nacht und bis denne (:
Antwort von phazonshark
Oha. Erstmal natürlich vielen Dank! :-) Von "Geschwafel" kann absolut keine Rede sein, ebenso besteht natürlich kein Zwang, überhaupt was zu schreiben. Zumal ich bei dir ja auch wusste, dass du die Chaps gelesen hast, also nix drin war, das absolut nicht ging. Das ist als Info immer schon sehr wertvoll. Das gleiche gilt nun auch für dieses Review, ich kann mich da nur dankend verneigen uuuund... Nirgends wirklich widersprechen. Der Vollständigkeit halber sag ich natürlich trotzdem was. ;-)
LOTHÍRIELS RETTUNG durch Gelíefed wird in "Glaube, was du siehst" (1x24) aufgedeckt, hatte für Istari 1 aber nie größere Konsequenzen, deshalb vergisst man's leicht. In 1x40 sieht man die Szene, glaube ich, also wie Gelíefed durch die Goldene Halle rennt... Warum er Lothíriel rettet, müsste sich auch in 1x23 und 1x24 finden, das Gespräch mit Éomer. Ich hatte das in diesem Kapitel hier nicht nochmal genauer geschildert, weil ich ihr Auftreten schon ein bisschen als überraschenden Anfang haben wollte, aaaaber... Du hast völlig Recht, die Details sind schon eine Weile her und dann wirkt es natürlich etwas seltsam und gekünstelt.
ANGRIFF AUF IMRAHIL... Mein ursprünglicher Gedanke war, dass er tatsächlich im Wald sterben würde, in dem Glauben, dass Lothíriel ihn aus der Festung gelockt hatte, um selbige zu stürmen und ihn zu ermorden. Aber dann wäre das Kapitel sehr viel dunkler geworden und Lothíriel würde in eine zweite Trauerphase reinschlittern, und irgendwie hab ich's nicht übers Herz gebracht. Mal schauen, was aus ihm wird. Bei ihm ist wirklich alles offen, er ist nicht relevant für den großen Über-Plot.
Die REISEZEITEN: Sie braucht zwei Tage von Cair Andros (Abend, 22.) nach Minas Tirith (Vor Sonnenaufgang, 24.), und drei bis zum Nen Hithoel (Abend, 26). Ich war ein bisschen besessen davon, dass Nuh nach seiner Ankunft am 19. Oktober genau sieben Tage lang schlafen würde, passend zu den sieben Jahren, die er in der Fernen Welt war, und hab das dann vermutlich alles etwas sehr gestaucht. Ich rechne nochmal drüber und schau, was der beste Kompromiss ist. Ich mein, ich hab hier nen Atlas liegen, also schulde ich euch irgendwo brauchbare Reisezeiten. ;-)
ZERSTÖRUNG DER STATUE: Hehe ;-) Ich mag die Idee, dass die Ankunft des neuen Königs die Statue eines alten Königs zerstört. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Um auf deine Frage hin die Idee hinter Elfwines Ankunft nochmal zu erklären: Wir haben damals in "Verräter" gesehen, dass die Ferne Welt einen rauskicken kann und man dann irgendwo in Mittelerde landet. Die Idee hinter Elfwine war jetzt, dass er sich innerhalb der Statue materialisiert und sie damit sprengt, ohne das natürlich beabsichtigt zu haben. Das war eine dieser Sachen, die ich ja logischerweise schon seit 2x01 weiß und dann versäumt habe, genauer zu erklären, weil ich mich an die Idee gewöhnt habe. Klassische Falle. Aber wir sehen das im ersten Elfwine bzw. Nuh-Kapitel nochmal genauer.
Ah... Wann Kapitel 8 online geht... Ich hab den Mainplot fertig, die Rohan-Handlung, will aber noch zwei kleine Szenen von anderswo dazwischenschieben. Momentan mache ich Istari etwas sehr nebenbei, hin und wieder finde ich mal wirklich nen Tag dafür und dann geht das. Länger als eine Woche sollte Chap 8 nicht dauern.
Okay, ich muss mich nochmal wieder in Bewegung setzen, seh ich gerade. Dir also vielen Dank, war wirklich interessant zu lesen, und ich wünsche natürlich ein brauchbares Wochenende!
LOTHÍRIELS RETTUNG durch Gelíefed wird in "Glaube, was du siehst" (1x24) aufgedeckt, hatte für Istari 1 aber nie größere Konsequenzen, deshalb vergisst man's leicht. In 1x40 sieht man die Szene, glaube ich, also wie Gelíefed durch die Goldene Halle rennt... Warum er Lothíriel rettet, müsste sich auch in 1x23 und 1x24 finden, das Gespräch mit Éomer. Ich hatte das in diesem Kapitel hier nicht nochmal genauer geschildert, weil ich ihr Auftreten schon ein bisschen als überraschenden Anfang haben wollte, aaaaber... Du hast völlig Recht, die Details sind schon eine Weile her und dann wirkt es natürlich etwas seltsam und gekünstelt.
ANGRIFF AUF IMRAHIL... Mein ursprünglicher Gedanke war, dass er tatsächlich im Wald sterben würde, in dem Glauben, dass Lothíriel ihn aus der Festung gelockt hatte, um selbige zu stürmen und ihn zu ermorden. Aber dann wäre das Kapitel sehr viel dunkler geworden und Lothíriel würde in eine zweite Trauerphase reinschlittern, und irgendwie hab ich's nicht übers Herz gebracht. Mal schauen, was aus ihm wird. Bei ihm ist wirklich alles offen, er ist nicht relevant für den großen Über-Plot.
Die REISEZEITEN: Sie braucht zwei Tage von Cair Andros (Abend, 22.) nach Minas Tirith (Vor Sonnenaufgang, 24.), und drei bis zum Nen Hithoel (Abend, 26). Ich war ein bisschen besessen davon, dass Nuh nach seiner Ankunft am 19. Oktober genau sieben Tage lang schlafen würde, passend zu den sieben Jahren, die er in der Fernen Welt war, und hab das dann vermutlich alles etwas sehr gestaucht. Ich rechne nochmal drüber und schau, was der beste Kompromiss ist. Ich mein, ich hab hier nen Atlas liegen, also schulde ich euch irgendwo brauchbare Reisezeiten. ;-)
ZERSTÖRUNG DER STATUE: Hehe ;-) Ich mag die Idee, dass die Ankunft des neuen Königs die Statue eines alten Königs zerstört. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Um auf deine Frage hin die Idee hinter Elfwines Ankunft nochmal zu erklären: Wir haben damals in "Verräter" gesehen, dass die Ferne Welt einen rauskicken kann und man dann irgendwo in Mittelerde landet. Die Idee hinter Elfwine war jetzt, dass er sich innerhalb der Statue materialisiert und sie damit sprengt, ohne das natürlich beabsichtigt zu haben. Das war eine dieser Sachen, die ich ja logischerweise schon seit 2x01 weiß und dann versäumt habe, genauer zu erklären, weil ich mich an die Idee gewöhnt habe. Klassische Falle. Aber wir sehen das im ersten Elfwine bzw. Nuh-Kapitel nochmal genauer.
Ah... Wann Kapitel 8 online geht... Ich hab den Mainplot fertig, die Rohan-Handlung, will aber noch zwei kleine Szenen von anderswo dazwischenschieben. Momentan mache ich Istari etwas sehr nebenbei, hin und wieder finde ich mal wirklich nen Tag dafür und dann geht das. Länger als eine Woche sollte Chap 8 nicht dauern.
Okay, ich muss mich nochmal wieder in Bewegung setzen, seh ich gerade. Dir also vielen Dank, war wirklich interessant zu lesen, und ich wünsche natürlich ein brauchbares Wochenende!
Silia
zu Kapitel 1
Hallo phazonshark,
lange, sehr lange habe ich mich nicht mehr blicken lassen. In der Zwischenzeit ist deine Geschichte nicht allzuweit gediehen, und mehr noch.. ich bin erschrocken, wie viel, bzw. wie wenig Zuspruch du bekommen hast. Ich verstehe es nicht, Istari 1 hatte doch durchschnittlich 4,5 Reviews pro Kapitel, Istari 2 nur 0,67... und das noch aufgerundet...
Warum?
Dabei geht die Geschichte genauso turbulent und geschehnisreich weiter, wenn du auch mit recht gruseligen „Bildern“ aufwartest.... Wäh... die aufgedunsenen Leichen im blutigen Wasser.. . Igitt, und in dieser Stinkebrühe landet Pallando...
(Der muss ja dann fürchterlich gestunken haben... )
Pallando..... bisher fragte ich mich immer, auf welcher Seite die blauen Istari stehen, und ich bin mir noch immer nicht sicher, ob er wirklich auf der Seite der Menschen und Elben um Aragorn ist. Der Kopf der Namenlosen... was hat er zu bedeuten? Ich bin gespannt, welche Bedeutung du ihm noch zumisst... (oder ist das vielleicht nur eine gedankliche Sackgasse und du führst uns in die Irre?)
Total wirr am Ende die Szene mit Legolas. Nein, nicht die Szene an sich ist wirr, sondern vielmehr, dass sie da steht... irgendwie scheint die zusammenhangslos reingepflastert. Und .... wer hat was getan? Hm.....
Ein neuer König soll her?- Au weia...
So, das wars fürs erste.
LG - Silia
Hallo phazonshark,
lange, sehr lange habe ich mich nicht mehr blicken lassen. In der Zwischenzeit ist deine Geschichte nicht allzuweit gediehen, und mehr noch.. ich bin erschrocken, wie viel, bzw. wie wenig Zuspruch du bekommen hast. Ich verstehe es nicht, Istari 1 hatte doch durchschnittlich 4,5 Reviews pro Kapitel, Istari 2 nur 0,67... und das noch aufgerundet...
Warum?
Dabei geht die Geschichte genauso turbulent und geschehnisreich weiter, wenn du auch mit recht gruseligen „Bildern“ aufwartest.... Wäh... die aufgedunsenen Leichen im blutigen Wasser.. . Igitt, und in dieser Stinkebrühe landet Pallando...
(Der muss ja dann fürchterlich gestunken haben... )
Pallando..... bisher fragte ich mich immer, auf welcher Seite die blauen Istari stehen, und ich bin mir noch immer nicht sicher, ob er wirklich auf der Seite der Menschen und Elben um Aragorn ist. Der Kopf der Namenlosen... was hat er zu bedeuten? Ich bin gespannt, welche Bedeutung du ihm noch zumisst... (oder ist das vielleicht nur eine gedankliche Sackgasse und du führst uns in die Irre?)
Total wirr am Ende die Szene mit Legolas. Nein, nicht die Szene an sich ist wirr, sondern vielmehr, dass sie da steht... irgendwie scheint die zusammenhangslos reingepflastert. Und .... wer hat was getan? Hm.....
Ein neuer König soll her?- Au weia...
So, das wars fürs erste.
LG - Silia
Antwort von phazonshark
Whoa. :-) Ich war jetzt davon ausgegangen, dass der zweite Teil dich einfach nicht überzeugen konnte, aber... Wie's aussieht, hab ich noch eine Chance! Danke also, freut mich wirklich, trotz meiner merkwürdigen Einleitung gerade ;-)
Die Motive der Blauen Zauberer sind ja in "Alles ist erleuchtet" ein wenig erklärt worden, generell halte ich sie aber noch bis zum vierten Kapitel, "Memento mori", ein wenig im Dunkeln. Also die Fragen, die du dir stellst, sind gewollt - bis auf die Sache mit Pallandos Geruch vielleicht, ächem, aber stimmt natürlich, toll riechen wird er nach dem Leichenfluss nicht. Vermutlich ist er aber nach Mordor und den Flügelbestien nichts besseres gewohnt, also hey. ;-)
Der Kopf der Namenlosen ist keine Sackgasse, auch wenn es natürlich so aussieht. Auch die Sprengung einer der Argonath-Statuen wirkt im Zusammenhang dieses Kapitels zugegeben etwas seltsam, aber... Es wird für später wichtig und ich fand das Ende eines der Steinkönige angemessen symbolisch für das, was wir im Hauptteil des Kapitels sehen. Mit Legolas geht es auch das nächste Kapitel noch etwas weiter, und Chap 3, "Der ewige Gärtner", konzentriert sich dann wirklich auf ihn als Hauptperson. "Ernte den Sturm" ist ja letzlich ein Zweiteiler über Cathal und Minas Tirith.
Hm... Du sprichst verständlicherweise die generelle Situation der Geschichte an und ich möchte das aufgreifen, wirklich viel kann ich aber nicht sagen. Istari 2 hat jetzt neun Favorisierungen, was für einen zweiten Teil in einem kleinen Fandom ein toller Wert ist, ich bin da sehr dankbar, letzlich wird die tatsächliche Leserzahl aber geringer sein und auch die Reviewzahl deutet wirklich nicht auf größeres Interesse an Istari 2 hin, da hast du natürlich völlig Recht. Aber Fuin ist noch dabei, du bist jetzt eingestiegen, eine(n) Neuleser(in) gibt es,... Ich schulde es euch da definitiv, die Geschichte zumindest an einem guten Ort zu landen, Charakter- und Antworten-technisch. Momentan bin ich ein wenig auf eine Auftragsarbeit gebucht, aber sobald die abgeschlossen ist, geht es hier nochmal weiter. Und bis dahin hast du ja noch fünf lange Kapitel, das ist schon nochmal mehr, als es aussieht. ;-)
Also, vielen Dank für dein Review und ich hoffe, der zweite Teil kann dir halbwegs was bieten. :-)
Die Motive der Blauen Zauberer sind ja in "Alles ist erleuchtet" ein wenig erklärt worden, generell halte ich sie aber noch bis zum vierten Kapitel, "Memento mori", ein wenig im Dunkeln. Also die Fragen, die du dir stellst, sind gewollt - bis auf die Sache mit Pallandos Geruch vielleicht, ächem, aber stimmt natürlich, toll riechen wird er nach dem Leichenfluss nicht. Vermutlich ist er aber nach Mordor und den Flügelbestien nichts besseres gewohnt, also hey. ;-)
Der Kopf der Namenlosen ist keine Sackgasse, auch wenn es natürlich so aussieht. Auch die Sprengung einer der Argonath-Statuen wirkt im Zusammenhang dieses Kapitels zugegeben etwas seltsam, aber... Es wird für später wichtig und ich fand das Ende eines der Steinkönige angemessen symbolisch für das, was wir im Hauptteil des Kapitels sehen. Mit Legolas geht es auch das nächste Kapitel noch etwas weiter, und Chap 3, "Der ewige Gärtner", konzentriert sich dann wirklich auf ihn als Hauptperson. "Ernte den Sturm" ist ja letzlich ein Zweiteiler über Cathal und Minas Tirith.
Hm... Du sprichst verständlicherweise die generelle Situation der Geschichte an und ich möchte das aufgreifen, wirklich viel kann ich aber nicht sagen. Istari 2 hat jetzt neun Favorisierungen, was für einen zweiten Teil in einem kleinen Fandom ein toller Wert ist, ich bin da sehr dankbar, letzlich wird die tatsächliche Leserzahl aber geringer sein und auch die Reviewzahl deutet wirklich nicht auf größeres Interesse an Istari 2 hin, da hast du natürlich völlig Recht. Aber Fuin ist noch dabei, du bist jetzt eingestiegen, eine(n) Neuleser(in) gibt es,... Ich schulde es euch da definitiv, die Geschichte zumindest an einem guten Ort zu landen, Charakter- und Antworten-technisch. Momentan bin ich ein wenig auf eine Auftragsarbeit gebucht, aber sobald die abgeschlossen ist, geht es hier nochmal weiter. Und bis dahin hast du ja noch fünf lange Kapitel, das ist schon nochmal mehr, als es aussieht. ;-)
Also, vielen Dank für dein Review und ich hoffe, der zweite Teil kann dir halbwegs was bieten. :-)
Stef (anonymer Nutzer)
Hallo Phazonshark
ich warte sehnsüchtig auf Fortsetzung! Und ganz viele andere bestimmt auch.
Ich denke, du hast sehr viele "stille Leser", die nicht reviewen, aber deine Geschichte trotzdem gerne lesen. Mein persönlicher Hinderungsgrund ist Zeitmangel. Also eigentlich mein innerer Schweinehund :-). Aber ohne mich intensiver mit der Geschichte auseinander zu setzen möchte ich keine Kritik hinterlassen. Und dazu fehlt dann eben doch die Zeit.
ich warte sehnsüchtig auf Fortsetzung! Und ganz viele andere bestimmt auch.
Ich denke, du hast sehr viele "stille Leser", die nicht reviewen, aber deine Geschichte trotzdem gerne lesen. Mein persönlicher Hinderungsgrund ist Zeitmangel. Also eigentlich mein innerer Schweinehund :-). Aber ohne mich intensiver mit der Geschichte auseinander zu setzen möchte ich keine Kritik hinterlassen. Und dazu fehlt dann eben doch die Zeit.
Antwort von phazonshark
Moin!
Whoa, das kommt tatsächlich unerwartet. Aber kewl. Danke und sozusagen nochmal "Willkommen dabei!" ;-)
Mmh... Kritik kann ja viele Formen haben, insofern darfst du dich da wirklich nicht gedrängt sehen, gleich eine Analyse zu schreiben. Ich hatte nun das Glück, sehr viele aufwändige und lange Reviews zu bekommen, aber das erwarte ich natürlich von niemandem. Nun ja. In jedem Fall vielen Dank. :-)
Whoa, das kommt tatsächlich unerwartet. Aber kewl. Danke und sozusagen nochmal "Willkommen dabei!" ;-)
Mmh... Kritik kann ja viele Formen haben, insofern darfst du dich da wirklich nicht gedrängt sehen, gleich eine Analyse zu schreiben. Ich hatte nun das Glück, sehr viele aufwändige und lange Reviews zu bekommen, aber das erwarte ich natürlich von niemandem. Nun ja. In jedem Fall vielen Dank. :-)
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