Jathy  
Liebe Stoffi,

ich muss schauen, dass ich den Anschluss nicht verpasse – da die Woche nur mickrige sieben Tage hat und drei davon unseren Freunden gewidmet waren, gerät mein ganzes Zeitsystem aus den Fugen. Aber aller Verspätung zum Trotz verzichte ich nicht freiwillig auf die Lektüre deines Werkes.

Zum Kapitel selbst könnte ich zusammenfassend sagen: Das war wohl nicht Elenas Tag. Schon allein, dass dieser Dr. Woods sie praktisch aufs Abstellgleis manövriert, dürfte ihrer Genesung alles andere als zuträglich sein. Die Hoffnung, dass über kurz oder lang der ganze Rummel um ihre Person vom Winde verwehrt würde, zerschlägt sich spätestens mit dem Auftauchen des Multimillionenheinis (Sorry für die respektlose Titulierung, aber der Typ ist mir in etwa so bekannt wie der Kaiser von China …). Eine Begegnung, auf deren unmittelbare Folgen – nämlich das Getuschel der Klinikmannschaft – Elena liebend gern verzichtet hätte. Und dann noch der wahrhaft blumige Abschluss, der die Gerüchteküche weiter am Brodeln hält. Nein, sie ist nicht zu beneiden! Dagegen scheint der Gedanke an den überfälligen Anruf bei der wenig sympathischen Schwiegermutter reinweg eine Schonkur zu sein …

Was mir zu denken gegeben hat, war Elenas Kurzbesuch am Krankenzimmer von Michael. Sicher durfte man das erwarten, es gehört sich einfach so, wenn man im Interesse des gemeinsamen Kindes an einem einigermaßen zivilisierten Umgang miteinander interessiert ist. Wie sollte sie denn Jamie jemals erklären können, dass sie seinen kranken Dad nie besucht hat? Allerdings klang Wehmut durch und auch das Eingeständnis, dass Michael ihr noch immer nicht ganz egal ist. Auch der Gedanke, dass sie nicht leicht verzeiht, lässt mich vermuten, dass sie genau dies gern tun würde – aber eben nicht kann. Und damit stößt sie ein weiteres Mal an die Grenzen ihres eigenen Ichs.

Dr. Woods ist ein Typ, den ich gern – mit deiner Erlaubnis – achtkantig aus dem Geschehen wippen würde. Mei, wie kann jemand dermaßen blasiert und selbstherrlich sein? Und wieso lassen sich das alle Klinikmitarbeiter gefallen? Ist er der Chef??? Oder verschließen die wirklichen Bosse die Augen davor, weil er ihnen mit seiner abstoßenden Art viel Arbeit abnimmt? Soll’s ja auch geben … Für Elena dürfte Woods sich in der Vergangenheit schon zu einem roten Tuch gemausert haben – nun warte ich nur darauf, dass sie ihre Beherrschung verliert und die Eskalation nicht mehr zu verhindern ist. Auch Elena ist nur begrenzt belastbar, und dies umso mehr, als sie die traumatischen Erlebnisse mit dem Maskenmann nicht abschütteln kann. Wobei ich unwillkürlich fragen muss: WIE sollte das in dieser Umgebung auch funktionieren? Immerhin scheint sich niemand ihrer wirklich anzunehmen und ihr tatkräftig zur Seite zu stehen.

Ich möchte noch auf den Besuch des Promi-Patienten zu sprechen kommen. Zunächst, als ich dahinter kam, um wen es sich dabei handelt, war ich äußerst skeptisch. Und als du dann so bildreich beschrieben hast, wie der englische Buttler sich verhalten hat, welches Wortschatzes er sich bedient und wie weltfremd er durch dieses Mittelklassekrankenhaus stolziert ist, musste ich mir fast das Lachen verbeißen. Letztlich war ich jedoch verblüfft, dass eben dieser betagte Buttler, der wie ein Import von einem anderen Stern wirkt, Elena gar nicht so unähnlich ist.

Im Nachhinein scheint auch der Unternehmer einen angenehmen Eindruck bei Elena hinterlassen zu haben – zumindest tat es ihr gut, nicht wie eine durchgeknallte Außerirdische behandelt zu werden. Vielleicht öffnet dieser relativ kurzzeitige Kontakt ihr wieder die Augen und sie sieht Chancen für sich und ihre Zukunft außerhalb der Klinik? Zumindest empfinde ich es als Achtungszeichen, dass Elena trotz ihrer zuweilen ruppigen und abgestumpften Art noch ein Gespür dafür hat, dass es außerhalb der Klinikmauern und der Grenzen ihrer selbst auferlegten sozialen Isolation noch andere Werte gibt. Dabei will ich nicht einmal den Versuch wagen zu bewerten, ob denn das Leben, dass der reiche Patient führt, so viel erstrebenswerter ist als Elenas Dasein. Mir gefällt lediglich, dass du ihr noch soviel Sinn zubilligst und sie empfänglich dafür machst, über den eigenen Tellerrand zu schielen.

Der letzte Teil deines Kapitels ist, gelinde gesagt, ein bisschen fies. Die wunderschönen Blumen vor dem einen geistigen Auge, während das andere skeptisch auf den Absender der Karte schielen will. Elenas emotionale Achterbahnfahrt bis hin zur Erlösung, ja Befreiung, war nur allzu gut nachvollziehbar. Und dann? Kaum hatte ich Elenas Erleichterung genossen, schließt du mit einem scheinbar kleinen Sätzchen ab, das alles wieder in Frage stellt.

Der Bosheit der letzten Worte kann ich mich nun sehr leicht widersetzen und sofort den Anschluss lesen. Wenigsten einen Vorteil hat meine Verspätung … Dabei denke ich auch überhaupt nicht daran, dass ich eigentlich vier Kapitel (rund 50-55 Word-Seiten) zur Korrektur lesen sollte. Frau muss Prioritäten setzen!

Bis bald auf diesem Sendeplatz, dann mit den Eindrücken vom nächsten Streich aus deiner Tastatur.

Liebe Grüße,
deine Jathy
StormXPadme  
Ein Stoffi-Kapitel zum Wochenendanfang, so soll’s sein *Finger knacks*.

Buahahhahahah gleich ein Zitat einer meiner Lieblingsfilme am Kapitelbeginn, was will ich mehr? :D *sagte ich schon mal, dass ich Gabriel Byrne vergöttere?*

*lach* Tja, mit solchen Gerüchten muss man leben, wenn man solche Bekanntschaften pflegt *G*. Och, von wegen Zeitplan… So n Krankenhaus hat genug Betten, da lässt sich ne Affäre zwischendurch schon mal reinquetschen :P. Ne, das hätt jetzt auch net zu Elena gepasst, wenn sie da groß was zu sagt… Und vermutlich glaubt’s ihr sowieso keiner, wenn sie sagt, da läuft nix, dann kann man auch genauso gut resigniert schweigen *G*.

Jamie liegt immer noch da? *grübel* Kommt mir jetzt doch etwas sehr lang vor, normalerweise schicken die dich mit nem Schleudertrauma ja gleich nach Hause… Und da das Krankenhaus eh schon überfüllt is… Aber das wär jetzt nur meine Überlegung…

*prust* Es würde auch reichlich dämlich aussehen, wenn Bruce auf einem seiner Zuchthengste vor dem Krankenhaus aufschlägt… So in Frack und Zylinder und nem Ballschuh in der Hand… *und wir reden mal nicht davon, dass Sat1 das damals in Verliebt in Berlin tatsächlich getan hat* *heute noch zuckt*.

Ah, jetzt isses doch soweit *lächel*. Auch wenn ich von Elenas Mutterqualitäten net überzeugt bin… Den Kleinen freut’s natürlich… Wenn ich nur net das doofe Gefühl hätt, dass die beiden direkt in ihr Unglück laufen *seufz*.

Baseballkarten… Ami-Jungs *G*. Ich hab die Spielregeln bis heute nicht kapiert *hüstel*. Und ich hab grad wieder so n Stephen King-Wehmutsanfall *seufz*. Girl who loved Tom Gordon und so… Ganz fiese Assoziationen.

Wenigstens bemüht sie sich *seufz*. Es is gut, Elena auch mal so mit dem Kleinen zu sehen, bisher hat sie in der Mutterrolle wirklich net grad brilliert… Aber grad sin die beiden süß zusammen *lächel*. Gut zu sehen, dass es auch noch positive Momente gibt…

*pruuuust* Bruce geht aber wirklich ran hier, holla die Waldfee *G*. Der steht da jetzt natürlich nur gaaanz zufällig, ne? *G* Für seine verzweifelte Suche nach dem Joker hat er sich eh Zeit gelassen *G*.

*grummel* Wenn er an Elena ranwill, schön, aber der soll das Kind aus dem Spiel lassen *grummel*. Der Kleine wird ihn innerhalb von zweieinhalb Minuten vergöttern, und dabei is er genau wie Mommy nur Mittel zum Zweck… Der Kerl geht aber auch manchmal über Leichen…

Ich tat es gerade Elena gleich und verzog schmerzlich das Gesicht… Himmel, diese unerträglichen Bemerkungen… Ich hab im Büroalltag auch gern mal mit Herrschaften von und zu und Besitzern von Weltkonzernen zu tun… Und nix is einem da mehr zuwider als so ne Prahlerei… Ekelhaft. Ja ja, Image und so *seufz*. Aber in solchen Momenten kommt dann halt doch wieder durch, dass es n Teil von Bruce sehr genießt *grummel*.

*noch mehr das Gesicht verzieht* Er is grad wirklich… Ne, geht so gar nicht… Man kann auch anders an Leute herantreten als mit seinem Geldbörserl zu wedeln, aber wir wissen ja, Bruce und zwischenmenschliche Beziehungen… Was erwartet man *seufz*.

Die stehen da immer noch, oder? *G* Ich frag mich ja, wann die ersten Leute wirklich protestieren, weil Bruce die Fahrbahn blockiert *lach*. Ich glaub, ich würd dem grad zufleiß so’n netten kleinen Spickzettel ans Auto heften… Nicht, dass ihn das stören würd, vermutlich hat er daheim ne Collage mit Strafzetteln… Aber… Schon aus Prinzip… Merkt man, dass ich nicht mit Geldsäcken kann? *G*

> „Wieso, gehört die auch Ihnen?“

Danke, mein Lacher des Abends :D. Herrlich, ich seh schon, da erwarten uns noch einige gesalzene Wortduelle…

*G* Bruce is so berechenbar… Schööön erstmal über den Kleinen alles machen… Nein, ich glaub… Da wär ich net mal aus Neugier eingestiegen *sich schüttelt*.

Tja ja, wenn man so was zum ersten Mal von innen sieht… Ich bin ja jetzt doch auch in ner renommierten Kanzlei, und ich sitz teilweise bei Dinge, die einem da begegnen, immer noch mit hochgezogener Augenbraue und einem gequälten Lächeln… Ich weiß ja net, ob Geld einen so verändert, aber… Soviel Kohle für unnötigen Mist ausgeben… Es tut in der Seele weh *seufz*.

*G* Ich verkneif mir jetzt, dass Alfred ihm hoffentlich nicht auch noch den königlichen Hintern abwischt, aus dem Alter is Bruce hoffentlich raus… Auch wenn’s bös klingt, aber nur weil man reich is, muss man sich net fahren lassen…

*lach* Na, das is ja schon fast wieder süß, wie die beiden miteinander kabbeln… Ich sag ja, ohne Alfred wär das Ganze sehr düster…

*seufz* Wieso klingt nur alles so unehrlich, was Bruce grad sagt… Ich will mal erleben, dass er so was ohne Hintergedanken macht *seufz*. Ja ja ich weiß, er macht‘s nächtlich… Aber als Mensch gerät er halt immer mehr in den Hintergrund…

*seufz* Irgendwie… is das grad keine pädagogische Meisterleistung. Der Kleine is zu jung für so ne Lektion, vor allem, wenn er sich grad auf was so freut… Nicht zuviele Hoffnungen machen, ja, gleich so pessimistisch reinhauen, nein…

Nein… Keine Meisterleistungen *seufz*. Ich will jetzt net sagen, sie is überfordert… Aber wirklich gut kann sie mit dem Kleinen auch net. Da merkt man doch, dass sie immer zuwenig Zeit für sowas hatte…

Da will man dem Kleinen doch sofort mit über die Haare streicheln *mäh*. Gegen Ende hatte ich Elena ja schon wieder fast lieb… Das klang schon besser… Schade, dass man weiß, dass sie nie die Zeit haben wird, besser zu werden *grummel*.

*Stoffi einen vernichtenden Blick zuwirft* Du tust es schon wieder… Du bringst schon wieder n Kind in Gefahr *sniff*. Du spielst aber auch jedes Mal wieder mit unseren Nerven *mäh*. Ich sag ja, die hätten alle im Krankenhaus bleiben sollen…

Das is so herrlich surreal… Ich glaub, da werden wir alle so n bissl zu Horrorfilmfiguren, da würd man automatisch nur mehr da stehen und sich net rühren können… Ich spekulier jetzt mal, dass sie vielleicht mit ner bissl ausgeprägteren Beziehung zu Jamie doch als erstes den Panikreflex hätt und zumindest nach dem Kleinen brüllen würd, ihm sagen, dass er wegmuss… Aber alles in allem… kann man grad nur mitleiden *seufz*.

*in sich hinein sinniert* Mal abgesehen von seinem Wahnsinn… Frag ich mich grad, was ihn treibt… Entweder es passt ihm net, dass ihm ein Opfer entkommen is… Oder er braucht wieder was von ihr… Er hat n bissl was über sie in dem Gespräch rausgefunden aber soviel dass er sie schon als Komplizin einstuft… bezweifle ich irgendwie. Na, du wirst uns ja net lang auf die Antwort warten lassen *seufz*

*prust* Also war doch er das mit dem Artikel… Okay, ich nehm’s zurück, sie is ihm doch mehr aufgefallen als angenommen *G*. Dann muss ihm grad langweilig sein, wenn er seine Psycho-Spielchen grad so auf ne einzige Person konzentriert, deren Tun und Lassen net mal groß Aufmerksamkeit erregen wird… Net in dem Rahmen, wie er das will…

Hach *laechel*. Stoffi auf einem ihrer Hoehepunkte… Man merkt einfach, wie sehr du den Charakter verinnerlicht hast und liebst… Seine kleine Ansprache da geht wieder mal unglaublich unter die Haut… Und ich fuerchte fast, Elena spricht noch mehr drauf an, als ihr lieb is *seufz*. Er hat sie in die beste Position gebracht, um dafuer empfaenglich zu werden, soviel Aggressionen wie sie grad mit sich rumschleppt *seufz*.

*lach* Er hat’s aber auch wirklich drauf, sich als Unschuldsengel darzustellen… Fast könnt man ihm glauben, wenn man mal Mord und Todschlag beiseite lässt *G*.

*prust* Klar, zu so nem Gespräch gehört auch n gutes Bier *G*. Ich glaub, das is so mit eine der genialsten Szenen, die ich je von dir gelesen hab… Nichts charakterisiert so stark wie n Gespräch unter surrealen Umständen… Da muss man seine alt eingefahrenen Denkbahnen schon ganz automatisch umstellen, und das eröffnet ganz neue Perspektiven…

Danke, jetzt hab ich Hunger *lach*. Und wenn der Kleine aufwacht, brichst du uns wieder mal das Herz *grummel*. Danke auch, sag noch mal, du machst keine fiesen Clifhanger…
StormXPadme  
So, mit einem Tag Verspaetung schnei ich jetzt auch hier rein *laechel*. Viel laenger kann ich meine Ungeduld eh net zaehmen *lach*. Uebrigens hatte ich gestern meine eigene Dosis Blutiges Handwerk, wenn du mal Szenen fuer nen neuen Trailer brauchst, schau dir mal ‚Awake‘ an… Scheisse, geht der unter die Haut *lach*. Aber genug geschwafelt *Finger knacks und sich einen Muffin schnappt*.

*lach* Du hast aber auch n Talent für Zitate am Kapitelbeginn *G*. Immer so nette kleine Seitenhiebe *lach*. Gefaellt mir *breit grins*.



So so, Elena bekommt also die ganze Drecksarbeit ab… Na, ohne boes sein zu wollen, vielleicht braucht sie das grad auch n bissl, um net abzuheben… Soll sie nur wieder mal n bissl dran erinnert werden, wie’s unten an der Nahrungskette is…

*seufz* Der Kerl will aber auch mit Gewalt nerven, kann das sein? Ich glaub mir wuerd da grad gaaanz versehentlich die Nadel auskommen… Ooops, jetzt bin ich abgerutscht, sorry… Hat’s wehgetan?

Bei dem Satz mit den Grundkenntnissen is glaub ich n kleiner Haenger drin *Kopf einzieh und wegrenn*. Himmel, der Kerl is aber auch… Das is wieder so einer auf meiner „dem Joker zum Frass vorwerfen“-Liste *G*. Elena sollt sich eventuell rasch nach nem neuen Job umsehen…

*grummel* Schick sie nur nach Hause… Schoen gleich wieder raus aus der sicheren Festung… Du findest aber auch immer n Weg, deine Charaktere direkt in die Arme des Jokers zu treiben *g*.

*roechel* Sorry… Bruce hat sich aber jetzt net absichtlich irgendwo von seinem Motorrad gestuerzt, nur um zu der Aerztin zu kommen, ueber die er wieder mal an den Joker ranzukommen glaubt, oder? *G* Und ich liebe Elenas unfreundliche Gedanken in seine Richtung *lach*. Sein Playboy-Image is immer wieder einfach zu herrlich…

*G* Hach, herrlich… Egal wie’s passiert war, Elena duerft da jetzt wohl n sehr gut betuchten Beschuetzer haben, das duerft in Sachen Jamie auf jeden Fall ne nicht unwesentliche Rolle spielen… Dann muss sie sich jetzt aber auch anstrengen und ne schoenere Wunde als eben naehen *in sich hineingrinst*.

*prust* Jup, das hab ich mir aber auch schon gedacht, Elena avanciert noch zur Staraerztin *G*. Gut, wenn sie Bruce und seine Kampfkatholizitaet genauso stuemperisch wie den Joker behandelt, duerft das n bissl schwierig werden *hust*. *denkt immer noch mit Schaudern an die Schuhbaender*.

Hrr *G*. Ich kann ja nun mit Christian Bale net soooooviel anfangen, aber ich muss zugeben, du beschreibst ihn so, dass man glatt schwach werden koennte *G*. Und so wie Elena ihn da beschreibt… verleih ich dem Ganzen doch glatt mal ne gewisse schwaermerische Note. Ich glaub, da bahnt sich was an *pfeifend auf ihre Naegel starrt*. Das is schon ne sehr idealisierende Beschreibung *G*. Du hast so was einfach drauf… Nicht nur beschreiben sondern sogar in so was eigentlich stumpfes noch ne storytreibende Note hineinzulegen… Ich will das auch koennen *seufz*.

Och schade, Alfred is als Gouvernante dabei *G*. Dann wird’s wohl nix mitm Quickie aufm Krankenbett, um Bruce‘ Ruf zu wahren *hust*.

Wehwehchen… Himmel, Elena is so herzallerliebst zu ihren Mitmenschen *G*. Ich find es erstaunlich, dass sie als Aerztin arbeiten kann… Sie sollt ueberlegen, in House‘ Team anzuheuern, da wuerd sie perfekt hinpassen. Davon abgesehen: Ich wusste es, Bruce hat nur markiert, um sie auszuquetschen und seine Joker-Obsession auszuleben *G*. Oder will er jetzt Herzprobleme behaupten? *G* Oder n Schwaecheanfall? *G*

Tsss… Da will wohl einer flirten, was? *G* Och joah… Es waer auf jeden Fall ein explosives Paerchen *G*.

*huestel* Bruce begibt sich da schon n bissl in gefaehrliches Gewaesser *G*. Wenn das an die Oeffentlichkeit dringt, dass er sich da mal eben anschiessen laesst und keinem davon erzaehlt… Er spielt wieder mal Spielchen, und das gefaellt mir nicht *G*. Aber es gibt der Begegnung natuerlich ne unverkennbare Wuerze… Und ich hoer schon Elenas bissigen Kommentar zu Alfreds Behandlungsmethoden *lach*.

Ich wusste es *lach*. Da war sie eh noch relativ lieb, ich haett mit nem fieseren Kommentar gerechnet *G*. Vermutlich weiss sie eben doch, mit wem man sich’s net verscherzen sollt *G*.

Ooooooooooooooooooooch, der arme Kleine Bruce hat Aua *wegbricht*. Sorry… Elena kann’s ja net wissen, aber wenn man die Hintergruende kennt is diese kleine Show einfach unterhaltsam *G*.

Ouch… Is doch immer wieder erstaunlich, unsere Helden nackt zu sehen… Daredevil hat da auch ne schoene Liebesszene… Ich sag ja, es is mutig von Bruce, nur wegen dem Joker n oeffentliches Krankenhaus aufzusuchen, da kommen unweigerlich Fragen auf.

Nein, ich halte meine schmutzigen Gedanken im Zaum, es is nur ne medizinische Untersuchung *brav ihre Gedanken einsperrt*.

……………………………… Ich kommentiere diesen selten daemlichen sexistischen Kommentar jetzt mal nicht… Wieso hab ich nur das Gefuehl, Bruce is grad n bissl mehr von seiner Zielperson angetan als er sollt *seufz*. Ich seh die beiden schon im Bett landen… Nicht, dass ich grundsaetzlich was dagegen haett… Aber der Kerl wuerd von mir erstmal n Knebel verpasst bekommen, und dann lernt der erstmal die Freuden des devot Seins *G*.

Ich sag doch, er geniesst es *lach*. Kann mal einer Alfred rausschicken? *hust*

Rhetorisch is und bleibt der Kerl keine Leuchte… Das war wirklich ne lahme Ueberleitung zu dem, was er eigentlich wissen will *G*. Und es is ne primitive Art, sie ausfragen zu wollen… Ich hab das dumpfe Gefuehl, Elena wird sich gleich kommentarlos verziehen *G*. Da muss er schon n paar Dates mit ihr ausmachen, um mehr zu erfahren *hust*.

Sag ich doch, und weg is sie *G*. Bruce hat schon mal mehr Geschick an den Tag gelegt…

*seufz* Und schon wieder denkt sie an Jamie als _ihren_ Anker… Es macht einen einfach wuetend, je oefter man es liest… Und sie versteht einfach nicht, wie falsch dieses Denken is…

*lach* Alfred und Elena… Irgendwie is das suess, auf das Gespraech freu ich mich… Und es is putzig, wie sich Bruce und er da grad in ner fremden Welt zurechtzufinden versuchen *G*. Eigentlich sollt Bruce mehr Zeit in den unteren Schichten verbringen, das gehoert auch zu seinem naechtlichen Job…

So, erstmal genug Infos rausgekriegt, um sie fuer Bruce zu notieren *lach*. Ich kann mir net helfen, Alfred is ja lieb und nett, aber er fungiert halt doch auch immer so n bissl als Messenger zwischen Totenbett und seinem geliebten Master *G*. Na, irgendwer muss die Drecksarbeit ja machen…

Unbewusst merkt man halt schon so n bissl, dass das auch fuer Elena besondere Patienten sin, so nebenbei bemerkt… Ich bezweifle doch, dass sie jeden mit ins Schwesternzimmer nehmen und dem n Kaffee von da anbieten wuerd…

<„Polo“, murmelte ich mir selbst zu, während ich darauf wartete, dass sich mein schwarzer Kaffee auf eine trinkbare Temperatur abgekühlt hatte, „wer’s glaubt, wird selig.“
*lach* Ich kann dir nicht sagen warum, aber das is einer meiner Lieblingsabsaetze ueberhaupt bei dir… Da is ne Leichtigkeit drin, die ich manchmal n bissl vermiss… Das is in Ordnung, du schreibst nun mal dunkle Storys, da waer Slapstick absolut unangebracht, und Humor is net noetig, es wuerd die Stimmung auch eher stoeren… Aber manchmal, so zwischendurch… braucht man so kleine Momente einfach, und das is genau so einer. Zum Schmunzeln und Nicken und Kopfschuetteln und einfach Elena mal liebhaben. Mehr bitte *schuechtern Hand heb*.


Och… Wenn Elena net einschlafen kann, ich wuesst da jemanden, der sie sicher nur zu gern muede machen wuerd *huestel*. Himmel, ich muss aufhoeren, du verdrehst sicher schon nur mehr die Augen *lach*. Ich hab halt so ne kleine romantische Ader (geb mich aber auch mit Sex zufrieden *hust*), ich geb’s ja zu…

Doch, das is gut, auch wieder mal was von Michael zu hoeren… Auch wenn man keine grossen Sympathien fuer den Kerl hegt, er is halt doch noch da, und nix is schlimmer, als Storyelemente einfach unter den Tisch fallen zu lassen…

Ouch… Das duerft Krieg geben. die hat net mal die Mutter verstaendigt?? Und die macht sich keine Sorgen um ihren Sohn, wenn der sich nie meldet? Das is… ne schlechte Idee. Da koennt man ihr in nem eventuellen Prozess bezueglich dann auch sehr schnell wieder Lieblosigkeit unterstellen, gaaanz schlechtes Zeichen… *Anwaltstippsen-Modus off*

Quieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeetsch!

Sorry, das waren meine fuenf Minuten :D.

Bruce hat ihr nicht tatsaechlich Blumen geschickt, oder? Hat er, hat er? IS das putzig :D. Ich sag ja, er braucht n Date, um mehr von ihr ueber den Joker zu erfahren *G*. Aber ich bin jetzt einfach mal so nett und unterstell ihm nicht, dass das der einzige Grund is *G*. Benefit of the doubt und so *G*.

*lach* Du schaffst es aber auch, einem die schoensten Momente zu verderben *G*. Da hab ich mich grad so gefreut, und dann kommt der Arsch wieder an *grummel*. Wuerd mich gar net wundern, wenn die Blumen jetzt im Muellkorb landen *sniff*.

*lach* Irgendwie wusste ich, dass sie nicht in Begeisterungsstuerme ausbricht… Ich schaetz sie jetzt auch net wirklich als den Typ Frau ein, den man mit Blumen bezirzt… Der obligatorische Niesanfall fehlt noch…

*lach* Okay, Elena is wirklich n bissl morbide geworden… Verstaendlich aber schade… Ich find, sie hat sich so n kleines Laecheln durchaus verdient vor der Apokalypse *G*. Und ich muss doch bezweifeln, dass das wirklich vom Joker kommt. Ich versuch mir grad nicht vorzustellen, wie der in nen Blumenladen stapft und so ne Bestellung aufgibt *G*. Und er is auch net der Typ fuer versiegelte Karten *G*.

*hmpf* Und wo bleibt die Einladung zum Essen? *pffffffffffffffffffffffff* Enttaeusch mich nur :P. Jetzt hatte ich mich schon so gefreut… Oder wartet er jetzt macho-like, bis sie ihn kontaktiert und sich bedankt? *G* Jetzt muss ich wohl oder uebel warten *grummel*. Sadistin…
Pooky  
So, wenigstens ein Kapitel wollte ich dann heute mal schaffen, bevor ich allzu arg hinterher hinke ;-)

*lach* ja… und das dürfte auch das größte Problem an der ganzen Sache sein! Operieren, während man mit ner Waffe bedroht wird. Würde ich nun nicht unbedingt optimale Bedingungen nennen *g* Aber gut, wenn was schief geht und sie mal eben nervös auszuckt, is der Joker selbst schuld. Nur irgendwas sagt mir, dass ihm das sogar völlig egal wäre. Zumindest würde es zu dem Bild passen, das man sich von einem völlig Durchgeknallten so macht ;-) Und dann auch noch das klobige Messer, sein Summen… hm hm hm… er scheint regelrecht auf solche extremen Situationen zu stehen ;-)

Und da sagt sie mal was sehr Wahres… nur, weil er vielleicht äußerlich so scheint, heißt das noch lange nicht, dass er auch ein Dummkopf ist. Seine Wortwahl ist wirklich überraschend, auch für mich, aber irgendwie… angenehm überraschend ;-) Im weiten Sinne betrachtet unterstreicht das den Genie und Wahnsinn Eindruck.

*lach* ich kann einfach nicht anders, als diese ganze Szene mit einem breiten Schmunzeln zu lesen. El macht sich da ständig verrückt, ist so ziemlich in der bescheidensten Situation überhaupt, ist nervös etc. Und der Joker greift mal eben locker ins Handschuhfach und zaubert was zum Desinfizieren hervor. Irgendwie komm ich bei dieser Sache automatisch ins Grübeln, ob es ihm tatsächlich egal ist, dass da so ziemlich alles schief laufen und er am Ende draufgehen könnte… es macht ja fast den Eindruck. Gerade, weil er nicht gerade dumm zu sein scheint, muss ihm das ja klar sein. Aber irgendwie würde es mich nicht mal wundern, wenn er so ne „joah, wenn’s passiert, passiert’s halt“ Einstellung hat.

Diese ganze Operation liest sich stellenweise wirklich amüsant, auch wenn’s blöd klingt. Aber immer diese Sprüche vom Joker zwischendurch und wie der Typ die Ruhe weg hat… unfassbar. Und wie er dann auch noch zu lachen anfängt, während ICH sogar beim Lesen Schmerzen hab… Und wie sie sich immer wieder mit solchen kleinen Äußerungen ködern und aus dem Konzept bringen lässt… doch, es ist wirklich köstlich. Klar, für El natürlich nicht unbedingt, aber du wirst schon wissen, was ich meine ;-)

Ganz ehrlich, du bist wahnsinnig kreativ *lach* auf Schnürsenkel als Garn wär ich im Leben nicht gekommen!! Wie genial *lach* Und die Geschichte, die er ihr kurz darauf erzählt, wie er zu seinen Narben gekommen ist… tja, Wahrheit oder nur eine weitere seiner Varianten? Man wird es wohl nie erfahren. Was er da immer wieder von sich gibt, das passt einfach genau. Dass sich die Menschen z.B. in ihre Arbeit flüchten um sich abzulenken etc. Du weißt ja, mittlerweile hab ich den Film gesehen und ich finde, solche Kommentare spiegeln genau den Joker aus dem Film wieder.

Verständlich, dass sie gerade jetzt gegen Ende Schiss kriegt. Sie hat ihren Job erledigt und wird nicht mehr gebraucht, warum also sollte er sie jetzt laufen lassen… zumindest würde ich genau dasselbe denken. Uah… gruselig! Da bekommt dieser Satz „wenn du schnell genug bist“ ja wirklich ne ganz neue Bedeutung. Gott, wie mies!!! Und ihre Flucht beschreibst du wirklich wahnsinnig realistisch. Man ist mal wieder mitten drin. Ich hab Panik, meine Beine sind weich wie Brei und mir tut irgendwie gerade alles weh ;-) Zweimal trifft er sie also… und ich frage mich gerade, ob er wirklich ein eher mittelmäßiger Schütze ist, oder das genaue Gegenteil und sie gar nicht wirklich treffen wollte. Also das war ja mal wirklich haarscharf… puh!!! Und obwohl das ja alles äußerst gruselig, spannend und nervenaufreibend war, setzt du mit dem Ende noch mal eins drauf… ist schon krass, was El da für Erkenntnisse kommen… und im Moment weiß ich noch gar nicht so recht, wie ich das einordnen soll. Das hat mich gerade richtig überrollt. Alles, was ich im Moment empfinde, ist Mitleid. Und ich weiß gerade nicht, ob das gut ist ;-)
laboratory581  
Wieder ein sehr schönes Kapitel! Zwar wieder ohne Joker, aber das tut dem ganzen keinen Abbruch. Wie schon erwähnt, finde ich es überaus wichtig, auch das Leben der Protagonisten und Nebendarsteller zu beleuchten. Es würde irgendwann langweilig werden, wenn es nur um den einen, den einzigartigen Joker ginge – ohne Identität und nur bloßes Gemetzel und Spielchen mit der Polizei. Wobei ich soetwas durchaus erheiternd finde, solange ich es nicht selbst erleben muss.

Diese Audrey, wieder eine typisch amerikanische Krankenschwester. Die finde ich immer zum Kotzen. Korpulent und stämmig bis geht nicht mehr und dann noch dieses strenge Auftreten. Damit jagt man dem Patienten und Besuchern dann gehörig Angst ein und meint dann als Autoritätsperson akzeptiert zu werden. Wäh! Einfach nur ...!
Ein Glück, dass sie Elena bei ihrem Sohn lässt und sich nicht mit ihr anlegt. Aber sie hätte wirklich auf Elena hören und etwas leiser sein sollen. Was soll das, einfach Jamie aufwecken? Wollte sie ihre schwindende Macht demonstrieren? Doofe Ziege, sag ich da nur. Auf jeden Fall sollte sie nicht auf Kinder losgelassen werden. Diese Schwester Audrey ist so feinfühlig wie ein Elefant im Porzellanladen!
Na ja, und dann wird’s nicht besser! Elena will arbeiten, wird aber von Karen dazu aufgefordert nach Hause zu gehen und dieser eklatante Woods knallt ihr 'nen Kommentar vor den Latz, damit sie nach Hause geht. Kann denn keiner Elena verstehen? Sie hat so viel durchgemacht und jetzt wird sie allein gelassen. Einfach nur schrecklich! Aber was will man machen. Ab nach Hause!
Ich kann Elena verstehen und ihr Empfinden als sie allein in der Wohnung ist, ist sehr gut rübergebracht. Da hat sich bei mir gleich 'ne Gänsehaut gebildet! Richtig gruslig!
Endlich kommt der erholsame Schlaf durch Tabletten und dann nach dem Aufwachen geht der Albtraum weiter. Irgendwie ist etwas durchgesickert und Elena hat diese verdammten Geier von der Presse am Hals. Diese Sensationsgeilheit kann ich bis heute nicht verstehen. Das einzige was die Zeitungen tun ist ein Thema auszuschlachten bis es langweilig wird oder Angst und Schrecken zu verbreiten. Und in diesem Bezug steht die Tageszeitung Bild bei mir ganz oben. In meinen Augen ein einziges Schundblatt für einen gewissen Personenkreis.
Von Woods ist es äußerst unfein seiner Chirurgin vorzuwerfen, dass einzig und allein sie daran Schuld trägt, dass nun jedermann weiß, dass sie den Joker verarztet hat.
Die anfängliche Wut auf Karen scheint nicht ganz zu verrauchen. Immerhin wusste sie bis auf die beiden Detectives von der unliebsamen Begegnung mit dem Joker. War sie's oder war sie's nicht?
Ich tippe mal eher nein! Aber woher sollte es der Taxifahrer gewusst haben?
Oder war es der Joker höchstpersönlich, der Elena angeschwärzt hat? Irgendwie gefällt mir der Gedanke. Der Joker versucht Elena unerbittlich auf seine Seite zu ziehen und da ist ihm jedes Mittel recht.
Ich bin ja schon sehr gespannt, wer Elena bei den Medien verpfiffen hat.
We will see!

Bis dahin,
lab
Jathy  
Hallo, liebe Stoffi!

Eins gleich vorweg: Deine tolle Mail hat mich trocken und wohlbehalten erreicht. Ich bin jedes Mal echt gerührt, wie viel Mühe du dir mit der Beantwortung der Reviews gibst.

Zum neuen Kapitel: Obwohl es im Vergleich zu der Entführungsszene wenig „action“ gibt, lässt sich eine gewisse Spannung nicht leugnen. Natürlich lag mein Augenmerk zuerst auf der Szene des Erwachens von Jamie und wie der Junior wohl mit den Gegebenheiten umgehen wird. Okay, die Halskrause kann bei ihm nicht punkten – das hätte ich ihm schon eher verraten können. In innerer Alarmbereitschaft habe ich dann verfolgt, wie Elena ihrem Sprössling verständlich machen will, dass die Scheidung nichts mit dem gemeinsamen Kind und der elterlichen Liebe zu tun hat. Fast hätte ich ihr geglaubt …Weißt du, ich bin in der glücklichen Lage, mich damit nie direkt auseinander setzen zu müssen. Und doch gibt es gewisse Vorstellungen, wie Eltern dies ihren Kindern am wenigsten belastend plausibel machen könnten. Elenas Worte, ihre Beteuerungen, dass Jamie sich immer der Liebe beider Elternteile sicher sein darf, passten zu mehr als 100 Prozent in dieses Klischee. Und das macht mir Angst! Irgendwo konnte ich beim Lesen und Nachdenken das Gefühl nicht abstreifen, dass sie dadurch, dass sie dem Jungen genau das erzählt, was man in diesem Moment von ihr erwartet, sich selbst beruhigen will. Und dabei bemerkt sie nicht, dass sie dabei nach einer vorgefertigten Schablone vorgeht: Den Papa vor dem Kind nicht schlecht machen, sich sichtbar um den anderen Elternteil sorgen, keine Verluste prognostizieren, dem Kind vorgaukeln, dass aus seiner Sicht alles bleibt, wie es ist. Dies ist sicher schon abertausend Mal so praktiziert worden, Elena weiß das bestimmt auch von Kollegen / Bekannten / Verwandten. Und nun bedient sie sich dieser „Erfolgsgeschichte“. Darin sehe ich eine ziemlich deutliche Parallele zu der „Elena im Dienst“, denn auch hier schöpft sie einen Großteil ihrer Sicherheit und ihres Selbstwertgefühls aus Routine und medizinischen Erfolgen, die ihrem Handeln Recht geben. Im Prinzip befürchtet sie, dass die Scheidung für Jamie eine furchtbare Herausforderung werden könnte, und gleichzeitig gibt dieses Kopieren der Worte und Gesten ihr die trügerische Hoffnung, dass er das schon schaffen wird – so wie ungezählte andere Scheidungskinder auch. Auf Besorgnis erregende Weise klingt das beruhigend …

Ein zweites Detail, das ich gern aufgreifen möchte, ist der Umgangston in der Klinik. Ich fürchte fast, dass dieser nicht wenig dazu beitragen wird, dass Elena in den Sog des Jokers gezogen wird. Wenn man so mit ihr umspringt wie dieser Woods oder die unsympathische Schwester im Presswurstkittel, dann ist es nur logisch, wenn sie über kurz oder lang die Seiten wechselt. Nicht plötzlich, aber stetig wiederholte Vorwürfe und Unterstellungen, weil sie mit dieser unglückseligen Not-OP und ihrer dramatischen Flucht die Aufmerksamkeit auf sich und das Krankenhaus gezogen hat, nagen an ihren Nerven. Irgendwann wird jemand aus dem Klinikbereich sehr aggressiv fragen, wieso sie ihm Hilfe gewährt hat. Irgendwann wird ihr jemand nachreden, sie würde die publicity genießen und sich für etwas Besseres halten. Irgendwann wird sie merken, dass die Zeit nicht dazu beiträgt, die neugierigen und zum Teil boshaften Blicke verebben zu lassen … Und damit wird die Saat gesät, die Elenas Ende besiegelt.

Wer nun die Informationen an die Presse gegeben hat, scheint mir noch im Dunkeln zu liegen. Allerdings reicht der Fakt selbst aus, sogar die Polizei nervös werden zu lassen. Der Text auf dem AB ließ jedenfalls nichts Gutes ahnen. In diesem Detail hast du mich übrigens ganz schön auf die Folter gespannt, denn ich hätte fast damit gerechnet, dass Jokers Stimme auf dem AB das Liedchen trällert – und sie damit in die nächste Panik treibt, denn das hieße, sie ist vor ihm nicht sicher. Aber nein, der nächste Auftritt des „Herrn mit der Maske“ lässt noch auf sich warten.

Damit bin ich praktisch in Elenas Wohnung angekommen. Die Tatsache, dass Elena ein Arbeitstier mit nicht vorhandenem Privatleben ist, ließ schon vermuten, dass ihr Sinn für Wohnliches nur bedingt ausgeprägt ist. Doch das, was du hier skizzierst, hat mich trotzdem schockiert. Immerhin lebt sie schon acht Jahre in diesen Wänden! Dass sie schon so lange bestimmte Veränderungen vor sich her schiebt, lässt mich befürchten, dass sie im Grunde ein sehr einsamer Mensch geworden ist. Einzig im Beruf findet sie so etwas wie "Wärme", ansonsten kann sie nicht einmal zu Hause richtig entspannen; sie fühlt sich schutzlos, ihre Wohnung ist kein Rückzugsgebiet, kein „Nest“. Symptomatisch auch, dass einzig Jamies kleines Reich dem entspricht, was sie für ein normales Kinderzimmer hält, während es im Rest der Wohnung eher spartanisch (Provisorisch?) ausschaut. Damit scheint es mir auch nachvollziehbar zu sein, dass Elena abseits des ganzen Trubels ihre Gedanken an Joker nicht abstellen kann. Hier in der Kälte ihres Heims, findet sie keinen Trost.

Die durchaus bedrückende Stimmung, welche Elena stets zu umgeben scheint, bringt mich auf eine ziemlich "merkwürdige" Spur: Die Ärztin scheint innerlich schon alt zu sein. Meist sind es ja eher Vertreter der 80Plus-Generation, die gelegentlich sagen "wenn ich noch einmal jung wäre, dann würde ich dies und das ausprobieren". Doch Elena scheint schon in jungen Jahren an diesem Punkt angekommen zu sein, an dem man meint, nichts mehr zum Positiven ändern zu können und Verpasstem auf ewig hilflos nachweinen zu müssen - wobei ich mir fast wünschen würde, sie könnte das: Weinen! Doch darauf warte ich wahrscheinlich vergebens ... Es könnte ihr gut tun, doch ihre Selbstdisziplin hält sie so auf Trab, dass sie sich diese "Schwäche" nie zugestehen würde.

Andere scheinbar nur nebenbei erwähnte Bilder unterstreichen ihre momentane psychische Verfassung – zum Beispiel das Verhängen des Spiegels – ebenso, wie sie einen weiteren Einblick in die verletzliche bzw. verletzte Seele dieser Frau geben. Es klingt so wahnsinnig viel Resignation durch, so viel Trauer um verpasste Chancen, so viel Wut auf die eigene Person. Ich denke, das Meiste war schon vor der Begegnung mit Joker präsent, doch erst diese schicksalhafte Nacht spült das wahre Ausmaß ihres persönlichen Elends ans Tageslicht.

Angenommen, ich würde deinen Prolog ignorieren – immerhin verrät er ja schon das Ende der Geschichte. Könnte ich mir dann vorstellen, dass es ein gutes Ende für Elena geben könnte? Ich würde es ihr wünschen, keine Frage. Aber ich hätte Schwierigkeiten, mit vorzustellen, dass Elena die Joker-Sache restlos abhaken und sich dem „normalen“ Leben widmen könnte. Ihr bisheriges Leben hat Spurrinnen vorgezeichnet, aus denen sie so oder so nicht mehr ausbrechen könnte. Joker bringt den Zug nur zusätzlich in Fahrt …

So viel für heute. Spekulationen darüber, wie es für Elena unmittelbar weiter geht, fallen mir schwer. Natürlich rechne ich damit, dass sie stehenden Fußes an den OP-Tisch zurück will. Doch schafft sie es auch, zur alten Routine zurück zu kehren? Und wann wird sie das nächste Mal aus ihrem Trott gerissen? Ich lasse mich überraschen.

Danke für das wunderbare Kapitel mit neuen Blicken auf deine bemerkenswerte Protagonistin!

Liebe Grüße und bis demnächst auf diesem Sendeplatz,
deine Jathy
StormXPadme  
Soo, jetzt kann’s gleich hier weitergehen *Haende reib*. Paprika-Chips – offizielles Stormy-Suchtmittel – liegen neben mir, richtige, dunkle Musik dazu… Passt *G*.

Ouch, Rueckenschmerzen sin fies… Ich bin ja von jeher n medizinisches Wunder, meine Haltung is auch ne Katastrophe, aber ich hab nie aua *lach*. Und meine hohen Schuhe nimmt mir auch keiner weg *lach*. Gut, High Heels im OP waeren vermutlich auch etwas hinderlich *hust*.

*lach* Und wieder mal n Charakter, wo man nur schaudernd den Kopf schuetteln kann… Diese richtig feisten, keifenden Krankenschwestern im rosa Outfit, ganz schlimm *G*. Du hast einfach n Haendchen fuer so Charakter… *lach* Was mir grad einfaellt bezueglich des schwarzen Chaffeurs, letztens bei MIB 2 musste ich auch wieder an dich denken *G*. „Eigentlich gehört da n Schwarzer ans Steuer, aber den halten die Bullen immer an“… Ja ja, so is das…

Ouch *seufz*. Da regt sich Elena ueber das fehlende Feingefuehl der Schwester auf, aber dass sie grad auch net wie Miss America aussieht und ihren Kleinen grad ziemlich schocken duerft, daran denkt sie auch net…

Maeh… Ganz boeser Sadismus, n Kind leiden zu lassen *G*. Da appellierst du an den Mutterinstinkt einer jeden Leserin *lach*. Wenn der Kleine jetzt auch noch zu heulen anfaengt, klick ich weg *hust*. Neee, das wuerdst du gar net schaffen… Aber du hast schon n Talent, Sachen zu schreiben, wo man am liebsten wegsehen wuerd…

Hm… Der Kleine erinnert sich net? Das is gut… Aber ich frag mich, ob Elena in ihrem etwas egozentrischen Denken grad bedenkt, dass sie ihm gleich sagen muss, dass sein Daddy im Koma liegt und dass das fuer den Kleinen net so vorteilhaft wie fuer sie is *seufz*.

Phew… Das nimmt der Kleine ja recht gelassen auf… Ich glaub, ich haett da als Kind noch weitergefragt… Da sieht man find ich schon, dass zu beiden Eltern so n bissl ne Distanz da is… Tja, und die Frage musste zwangslaeufig trotzdem kommen *seufz*. Auch darauf haett sie sich mal besser n bissl vorbereitet…

Du faehrst aber auch grad die volle fiese Emotionskeule auf *ouch*. Tja, mit der Frage beschaeftigt sich frueher oder spaeter jedes Scheidungskind… Und der Kleine is schon von den ersten Saetzen her viel zu erwachsen, das merkt man gleich mal. Der hat schon viel zuviel gesehen *seufz*. Und es tut weh zu wissen, er wird bald noch mehr sehen *seufz*.

*grummel* Schon klar… Sprich nur wieder von ner Zukunft, die es nie geben wird *heul*. Fuer solche Szenen koennt ich dich manchmal wirklich hassen :P. Uebrigens musste ich grad  so lachen, weil ich zwei ganz aehnliche Dialogszenen mit Karl und seinem Kleinen bei mir drin hatte… Kinder kann man eben immer mit Fastfood koedern *lach*.

Woah woah, da kommt wieder mal die Bitterkeit mit voller Wucht zurueck *G*. Na, wenigstens sagt Elena Karen net laut, was sie denkt, sonst waer das wohl die laengste Zeit ne Freundschaft gewesen…

*lach* Jup, in gewisser Weise gehoert sie zur Einrichtung, am besten klebt sie sich gleich n Inventar-Pickerl auf die Stirn *G*. Na, wenigstens muss sie in dem Zustand net weiter arbeiten, das waer ja noch schoener gewesen… Aber ich hab kein gutes Gefuehl damit, dass sie die sichere Festung verlaesst *seufz*. Ihr kommt wohl net in den Sinn, dass der Joker sie immer noch im Visier haben koennt…

Okay, sie hat doch n bissl Angst *lach*. Das is gut, alles waer unnatuerlich gewesen… Ueberhaupt hat das Kapitel jetzt n bissl mehr n Blick nach innen, und das is sehr gut *nick*. So bekommt man wieder ne Facette mehr von dem Menschen Elena zu sehen…

*nick* Jup, die Szene zuhause is wirklich sehr stark. Jetzt hat Elena endlich mal Zeit fuer die Nach-Trauma-Wehen… Und es is gut zu sehen, dass sie das doch so mitnimmt und beruehrt, es foerdert ihre menschliche Seite. Gerade Aerzten werden ja gern mal uebermenschliche Nerven zugesagt, aber nach so nem Erlebnis, wie sie’s hinter sich hat, waer das unnatuerlich gewesen.

Wow… Dass sie im Vornherein daran denkt, den Spiegel abzudecken, beschert mir irgendwie grad Gaensehaut… Doch, sie is ziemlich mit den Nerven runter *seufz*. Aber… gut so… Das haelt vorsichtig… und am Leben… Obwohl man ja durch deinen Prolog schon weiss, dass da jede Hoffnung vergebens is…

*lach* Die Vergleiche in der Dusche erinnerten mich gerade signifikant an IT… „Wir fliegen hier unten… Wir fliegen aaaaallleeeee…..“

Hm… Ich weiss net ob ich’s gut finden soll, dass sie Schlaftabletten nimmt… Dann is sie ausgeknockt und bekommt net mit, dass was passiert *seufz*. Und dass es das wird, davon bin ich inzwischen doch recht ueberzeugt *G*.

*Stirnrunzel* Ich bin verwirrt… Da bin ich ja mal sehr gespannt, was Karen fuer ne Erklaerung fuer den Mist hat… Als ob Elena net schon genug Schwierigkeiten haett *grummel*. Ich seh schon die Paparazzi draussen stehen, wenn sie gleich das Haus verlaesst…

Na, zum Glueck, vor der Tuer hat also noch keiner gewartet… Aber ich kann mir vorstellen, dass die in der Klinik auch net begeistert sein werden *seufz*.

Tja, wusst ich’s doch *seufz*. Und wie genau sin die in die Notaufnahme gekommen? *gruebel* Is ja kein oeffentlicher Platz, die haben da eigentlich nix verloren…

*gruebel* Also is sie doch erst aufm Weg zum Eingang? Und dann is sie aber doch schon wieder drin? Oder auf dem Weg zu welchem „Eingang“ is sie genau? Der Absatz glaub ich hat n klitzekleinen Fehler *Kopf einzieh*.

Jup, das war zu erwarten *seufz*. Ich fuercht, Elenas Job is so oder so nicht mehr sonderlich sicher… Hoffentlich zahlt der Joker wenigstens gut *huestel*.

Himmel, Woods muss aber auch regelmaessig das Arschloch vom Dienst spielen, oder? *grummel* Jetzt hoff ich, Elena kann ihren Frust wenigstens an Karen auslassen…

Hach, der Kleine… Ich geniess den Lichtblick mal, solang’s geht *seufz*. *lach* Jetzt waer n Lappy wohl angesagt, hm? Dann waer ihm wenigstens net fad *G*. Andererseits haett er dann auch laengst von Elenas kleiner Begegnung mit dem Joker erfahren *seufz*.

*grummel* Oookay, jetzt bin ich gespannt… Die stellt sich jetzt net auch noch doof, oder? *grummel* Irgendwie hat man grad das Beduerfnis, zu ner Ohrfeige auszuholen, aber zum Glueck is Elena so impulsiv dann doch wieder net *G*.

Ne, is klar, sie war’s net… Vermutlich is der Joker im Schwesternschuerzchen durch die Gaenge gelaufen und hat geplaudert…

*gruebel* Bleibt immer noch die Frage, wie’s an die Zeitung gelangt is… Gut, koennt wirklich der Joker gewesen sein, wieder mal n Leben zerstoeren und so… Fuer das Sorgerecht duerft das auch net das beste sein *seufz*. Elena wird wohl noch das eine oder andere Mal ihre Entscheidung bereuen…

Aaah, ich bin wieder im Filmgeschehen *lach*. Na dann kann’s bis zur naechsten Konfrontation ja net mehr lang dauern… Wer weiss, vielleicht wird Elena ja auch nach Arkham gerufen, um dort weiter zu behandeln *hust*. Wo der Joker und so schon so warm miteinander geworden sind…

Ne, auf die sechs Seiten von den ersten Scar Tissue-Kapiteln komm ich einfach net mehr *seufz*. Vielleicht hab ich viel einfach schon gesagt und moecht mich net staendig wiederholen, gerade, was das Stilistische angeht… An deiner Story liegt’s jedenfalls net, ich hoff, das weisst du *seufz*.
Alii-Wan Kewerwolf  
Hallo Stoffi
Hiermit überwinde ich meine Reviewfaulheit und melde mich endlich mal wieder.
Und endlich hab ich’s geschafft beim Blutigen Handwerk wieder up to date zu sein. Ich muss gestehen, dass ich nach dem ersten Kapitel etwas skeptisch war, aber ich hab weitergelesen und konnte gar nicht mehr aufhören! Und wieder fällt mir deine Detailverliebtheit auf, die mir z.B. beim offiziellen Roman zu Batman The Dark Knight fehlt, wie ich heute festgestellt habe. ^^
Auch wenn ich mich nicht so oft melde, ich bleib dran und zwar bis zum Ende. Wenn ich eine so geniale Geschichte lese, dann will ich auch wissen wies ausgeht! ;)
Jathy  
Gute elf Seiten im Word hatte ich mir als heutige Lektüre gegönnt und muss einmal mehr sagen, ich bin begeistert. Dabei war diese Kapitel so ganz anders, als ich es nach der Not-OP-Angelegenheit erwartet hätte. Irgendwie ... ruhiger, besonnener. Zwar hatte ich Elena gern eine Verschnaufpause gegönnt, aber dass sie diese auch bekommt, war dann doch überraschend.

Manches, was ich in den bisherigen Reviews als Fragen aufgeschrieben hatte, wurde beantwortet, mit anderen Details hätte ich nie und nimmer gerechnet. Zu den erwarteten Aspekten gehörte zweifellos, dass Elena aussprechen muss, was ihr widerfahren ist. Ich sehe darin ein ganz entscheidendes Moment des Begreifens: Solange man irgendetwas Grausames / Trauriges nicht selbst in Worte fassen muss, ist es "nicht passiert". Doch wenn in diesem Fall Elena erklären muss, wer sie entführt hatte, dann bringt das eine zusätzliche Dimension in die Realität. Zunächst war ich schockiert, als sie diese Bemerkung fallen ließ, es wäre Michaels Anwalt gewesen, der sie so zugerichtet hat. Noch während des Weiterlesens gingen mir einige Gedanken durch den Kopf, wie sie wohl aus der Nummer wieder raus kommt: Schiebt man es auf den Schock, gepaart mit der Angst um Jamie, dass sie so eine abstruse Fantasie entwickelt hat? Nein, es war nur ein kleiner Versuch, ungeachtet der ganzen Tragik den Humor nicht zu verlieren - und außer Karen hat niemand diese blödsinnige Unterstellung vernommen. Ich war beruhigt, das darfst du mir glauben, dass Elena bei der Wahrheit geblieben ist!

"Vernommen" ist ein Wort, welches mich gleich auf die beiden Polizisten führt. Es war sicher nicht anders zu erwarten, Elena würde aussagen müssen - amtlich und offiziell. Und im Prinzip war auch absehbar, dass die von ihr erbrachte medizinische Hilfe, die sie Joker hatte zuteil werden lassen, nicht auf große Begeisterungsstürme treffen würde. Die Reaktion der Beamtin, weil Elena "zum Dank" das Monster zusammengeflickt hat, ist in gewisser Weise normal. Erschreckend normal. Denn ich denke, jeder, der in die Joker-Geschichte involviert ist, würde dieselbe Frage stellen. Was jedoch auf den ersten Blick überraschte, war die Bitte, Elena möge nichts von ihrer Begegnung mit dem Monster in die Öffentlichkeit sickern lassen. Ich verstehe ihre Wut darüber, dass man die Einwohner von Gotham City für dumm verkaufen will. Bei Lichte betrachtet halte ich das Ansinnen der beiden Beamten jedoch für durchaus realistisch. Gäbe es eine mit deiner Story vergleichbare Situation in der Realität, würden die offiziellen Stellen wahrscheinlich genauso wortkarg sein. Und die Massen dumm sterben lassen ...

Bevor ich mich der Überraschung zuwende, die du mir mit dem neuen Text bereitet hast, will ich schnell noch etwas einflechten - ich vergesse es sonst: Dr. "Clementine". Ich schreibe Elenas Familiennamen ganz bewusst in Anführungszeichen, denn von nun an ist er mehr als das. Wie oft wird Elena tagtäglich im Krankenhaus angesprochen und genau SO gerufen? Bisher hat sie dies sicher nicht gezählt, weil es das Normalste auf der Welt war. Ärzte, Patienten, Pflegekräfte - für alle war und ist sie Dr. Clementine. Doch das dürfte sich grundlegend ändern, denn wenn in Zukunft irgendwer ihren Namen ausspricht, wird sie zwanghaft an dieses alte Lied denken und damit werden die Erinnerungen an Joker und seinen nervigen Gesang aufgewühlt. Der Bezug zu diesem Lied war sicher schon früher da (so wie ich immer an die alte Ariel-Reklame denken muss, wenn ich diesen Namen lese ...), aber daran war sie sicher gewöhnt. Nun hat er eine neue Seite bekommen, und damit zu leben, dürfte ihr mehr als schwer fallen. In diesem Zusammenhang stellt sich für mich auch die Frage, ob das vielleicht Michaels Familienname ist, den sie mit der Hochzeit übernommen hat - dann dürfte sie ungewollt auch ihrem gerade-noch-Ehemann dafür zürnen.

Nun zu der Überraschung, denn damit hatte ich so bald nicht gerechnet: Jamie. Für mich war der Kleine bisher eine zentrale Figur in Elenas Denken, doch im Mittelpunkt der Handlung stand er nicht wirklich. Das Wissen, dass Michael den Sohn aus der bedrohten Stadt heraus fährt, hielt mich immer davon ab, etwas anderes zu vermuten oder gar zu erwarten. Nun, du hattest es anders geplant und ich fand den Buben schneller bei Elena, als - vor allem - sie hoffen konnte. Allerdings hast du Jamie nicht nur einfach im Krankenhaus abgesetzt, sondern ihm auch gleich noch das Erlebnis eines Autounfalls angetan. Karens Worten entnehme ich, dass dem Lütten nicht viel passiert ist, Michael hat's schwerer erwischt. Trotzdem rechne ich damit, dass der, sobald er wieder bei Sinnen ist, nicht so einfach auf das Sorgerecht verzichten wird. Sein Unfall verschafft dem Streit um das Kind nur eine Atempause, mehr nicht. Oder aber alles eskaliert genau deshalb, weil Elena einerseits nicht mehr gewünscht hatte, als Jamie vor Joker in Sicherheit zu wissen, andererseits sie selbst diesem Verbrecher regelrecht in die Arme getaumelt ist ...

Atempause - so empfinde ich das ganze Kapitel. Wie hatte Gandalf es einst formuliert? "Das Luftholen vor dem großen Sprung", sinngemäß. Elena hatte heute etwas Zeit, um einen Gang runter zu schalten und endlich mal selbst im Mittelpunkt zu stehen - denn dort war sie zweifellos, bevor sie von Jamies Verletzungen erfahren hat. Doch genau diese werden das Riesenrad wieder in Schung bringen, denn dass Elena sich erstmal selbst kuriert und Jamies Heilung einzig ihren erfahrenen Kollegen überlässt, kann ich wohl vergessen. Eine Mutter ist eine Mutter ist eine Mutter ...

Die Mutter kommt übrigens in einem winzigen Satz allzu bekannt zum Ausdruck. Der Gedanke daran, dass der Junior mal wieder zum Frisör müsse, ist, glaube ich, allen Müttern der Welt eigen. Man möchte darin fast so etwas wie Normalität sehen, wenn ... Bei Elena verbinde ich das nicht nur mit den typischen Mutter-Sorgen (das Kind muss ordentlich aussehen, was sollen die Leute sonst denken), sondern es ist vielleicht schon Teil ihrer Bestrebens nach Perfektion und Distanz. Dadurch, dass sie an so etwas Banales denkt, während das Kind im Krankenhaus liegt, schiebt sie diesen dramatischen Fakt ein Stück weg von ihrem Bewusstsein. Vielleicht glaubt sie dadurch, die Tatsache selbst besser verarbeiten zu können. Es könnte aber auch sein, dass sie sich bereits so sehr der beruflichen Distanz verschrieben hat, dass es ihr zunehmend schwerer fällt, im Privatleben diese "Kälte" abzulegen. Und sie merkt es nicht einmal ...

Im Übrigen hast du wieder kleine Details eingeflochten, die mir beim Lesen sowohl Elena als auch ihren Alltag näher gebracht haben. Ihre Gedanken über die Grazie von Karen zum Beispiel. Oder deren etwas zu dünnes Haar und die kleine Oberweite. Das sind Winzigkeiten, die Elena vielleicht wie Blitze durch den Kopf gehen und die eigentlich keine tiefere Bedeutung haben. Fakten, die es dir ersparen, uns Karens Aussehen detailliert zu beschreiben, weil wir sie ja "mit Elenas Augen" sehen sollen. Sie beweisen wie in den ersten Kapiteln auch, dass Elena dies durchaus wahrnimmt und den Unterschied zu sich sieht. Sie erkennt, dass sie im Krankenhaus viel von sich verloren hat. Zwar steht keine explizite Wertung seitens der Hauptfigur im Text, aber mittlerweile unterstelle ich Elena eine gewisse Bitterkeit darüber, dass sie über all der Arbeit und dem Gram der unglücklichen Ehe vergessen hat zu leben.

Elenas Alltag, das hektische Krankenhaus, bekommt einen neuen Anstrich dergestalt, dass du die Notfallärztin in die Rolle der Patientin steckst. Jemand, der weiß, was hinter den Kullissen bzw. OP-Schirmen passiert, muss sich damit auseinander setzen, was außerhalb des OP-Saals für die Kranken zu tun ist / getan wird. Eigentlich sollte diese Erfahrung Elena bereichern, aber ich rechne eher damit, dass sie die Zwangsruhe als ausgesprochen belastend empfindet und lieber heute als morgen in den bekannten Trott mit allen Begleiterscheinungen zurück will. Den Stress kennt sie, sie kann damit leben, am OP-Tisch ist sie fit - basta. Alles, was dieses Schema durchbricht, macht sie unsicher, verletzlich und somit krank.

Genug überlegt, wobei mein Oberstübchen sicher noch nicht damit abgeschlossen haben wird, wenn ich die Sendetaste drücke. Du darfst dir sicher sein, dass ich wirklich neugierig bin, wie Jamie reagieren wird, wenn seine Mutter beim Aufwachen neben ihm liegt. Die Ärzte möchten es ihr bitte verzeihen, dass sie ihr eigenes Krankenbett verlassen hat! Und Michael? Mal schauen, wie lange der außer Gefecht ist ... Ob mir Joker, den du so elegant in die Flucht geschlagen bzw. gschrieben hast, fehlen wird, weiß ich noch nicht. Heute habe ich sehr gern auf ihn verzichtet. Aber er wird wohl eher zu früh als zu spät wieder von sich reden machen ...

Für diesmal liebe Grüße und ein schönes, erholsames Wochenende für dich,
deine Jathy
StormXPadme  
Man glaubt es nicht, Samstagnachmittag und ich komme tatsaechlich schon dazu, mich endlich meinem Lesegenuss zu widmen… Schlag mich einfach, ich brauch n besseres Zeitmanagement…

*prust* Ich bin jetzt mal net boese und stell mir vor, wie sich Elena da blutueberstroemt auf die Strasse stellt, und dann prescht Scary Movie-like noch wer drueber… Nun, das haett ihr zumindest einiges von dem erspart, was du ihr noch antun willst… Und ja, Taxifahrer in so ner Stadt duerfte auf den Listen mit den Scheissjobs ne glatte 1 – 3 wert sein…

*prust* Mir faellt grad auf, dass wirklich alle Chauffeure und Taxifahrer in Fanfics schwarz sind… Das is einfach so ne Eigenschaft, die man aus Filmen uebernimmt, aber musst mal drauf achten… Wie schon in Bodyguard schon mal so schoen festgestellt wurde, die arme Sau is am Ende immer der kleine schwarze Chauffeuer…

… Neeein, sie braucht keine Hilfe, sie is n Maso aufm Heimweg von ner Hardcore-Party… Man kann aber auch bloede Fragen stellen…

Na, jetzt is sie wenigstens erstmal in Sicherheit *seufz*. Aber so wie ich dich kenn, net lang… Und ob in dem ueberfuellten Krankenhaus ueberhaupt jemand Zeit hat, sich gscheit um sie zu kuemmern, na ja… Gut, Vitamin B soll da ja helfen… Aber wer weiss, ob sie das das noch hat, wo sie ihren Arbeitsplatz verbotenerweise verlassen hat…

Schon wieder so ne bloede Frage *G*. Der Kerl laesst sie doch jetzt sicher da auch noch allein ins Krankenhaus reinkriechen, oder? *grummel* Du schaffst es wieder mal, mit deinen Szenen so ne erschreckend dunkle Gesamtsituation zu schaffen, wo jeder dem anderen einfach nur scheissegal is, dass man schon ruecksichtlich eventueller Depressionen zoegert, weiterzulesen *g*. Gut, dass ich so neugierig bin *G*.

Pfft und wer bezahlt jetzt Mister Charming in seinem Taxi draussen? *G* Das waer die erste Prioritaet vor der Polizei gewesen :P. Nein, ich bin nicht boese…


Hach ja, da is Karen wieder… Ich zaehl schon mit *G*. Je oefter wir das Maedel sehen, umso unwahrscheinlichet isses, dass sie am Schluss noch lebt… Aber ich lass mich mal ueberraschen…

… Danke, ohne deine Lacher zwischendurch waer man WIRKLICH deprimiert *prust*. Gib’s zu, das war n Seitenhieb auf meine staendige Anwaltsquasselei *lach*. Aber Pech gehabt, Unterschriften, die man unter Zwang leistet, sin ungueltig :P.

*lach* Okay, ich nehm alles zurueck, sie denkt doch noch an den Taxifahrer… Irgendwie is das suess *G*. Hat so was von der peniblen rechtschaffenden Buergerin, was nicht ner gewissen Ironie entbehrt, wenn man bedenkt, was da spaeter noch kommt…

*G* So so, Detective Munroe *lach*. Immer diese Schluesselreize hier…

Hm… Irgendwie drueckt sich Elena grad davor, vom Joker zu erzaehlen *gruebel*. Ich muss grad irgendwie an Erin denken *G*. Noch wer, der sich gern in Schwierigkeiten bringt…

*prust* Ich liebe Elena immer mehr… Sie is grad wirklich n bissl flapsig, aber es sei ihr in ihrer Situation gestattet…

Und da haben wir wieder die beruehmte Impulsivitaet… Elena legt sich gern mit Leuten an, oder? *G* Hach, das wird noch lustig… Ich freu mich auf die erste Begegnung mit unserem lieben Batman *G*.

*G* Die Polizisten schaukeln sich grad auf der Antipathie-Liste sehr weit nach oben… Aber gut, mit dem Vorwurf hat Elena rechnen muessen… Am Ende bekommt sie da noch n Verfahren wegen, weil sie ihre Arbeit gemacht hat…

*grummel* Jetzt auf einmal sind wir wieder freundlich… Nein, ich mag die Cops net, ich setz die mal auf die Liste in Scar Tissue fuer die taeglichen Morde, ja? *G*

… Was tust du uns da an? *grummel* Du willst mri jetzt net erzaehlen, dass auch noch mit dem Kleinen was is, oder? *maeh*

Na wenigstens etwas… Aber das is erstmal nur sekundaer beruhigend, primaer heisst dass, dass der Kleine weiterhin in der Stadt ist… Ich seh schon, du willst uns unbedingt mit Jamie als Druckmittel quaelen *seufz*.

Ouch, der war hart, aber wenigstens sagt’s endlich jemand Elena mal… Dass sie das Kind braucht und net umgekehrt *seufz*. Die Erkenntnis wird sie wohl noch n paar Mal treffen…

*gruebel* Warum nehmen die net einfach n Rollstuhl? Das waer im Moment gesuender fuer Elena…

Hach ja *seufz*. Der Absatz mit ihrem POV is einfach so schoen, davon wuensch ich mir mehr… Vielleicht erkennt sie jetzt ja doch langsam, dass sie zuwenig fuer Jamie tut… Und das mit dem Job hab ich auch schon angemerkt, wenn ich mich richtig erinnere, da haette sich was Neues gefunden… Na ja, fuer Reue isses zu spaet…

Irgendwie tut dieses letzte Bild weh… Gerade weil’s so schoen und so wichtig is… Aber du schafftst es immer, so Henkersmahlzeiten zu schreiben, wo man genau weiss… So wird’s nie wieder… Und das is… bedrueckend *seufz*.

Ich weiss, du wirst mir gleich wieder eine auflegen, Stoffi, aber ich muss trozdem wieder einmal schuldbewusst den Kopf einziehen. Das is glaub ich das kuerzeste, was ich dir je geschrieben hab *seufz*. Die Woche war… net so gut, und gerade fehlte mir glaub ich n wenig die Inspiration… Dass ich’s trotzdem sehr genossen hab, weisst du hoffentlich, und dass ich mit Hibbeln aufs naechste Update wart, auch…
black snoopy  
So, ich habe es auch endlich geschafft das erste Kapitel zu lesen. Alleine der Anfang:
Zwei Jahre, drei Monate und fünfzehn Tage zuvor... *brr* Ich kann mir nicht helfen, es hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Vielleicht weil man jetzt genau weiß, was für ein langer, harter Weg vor Elena liegt bis zu dem tragischen(?) Ende in der Anstallt.

*lach* Ja, diese Kaffeeautomaten, ich kann sie da sehr gut verstehen. In meiner Schule gab es auch so ein Ding, wo man erst drei, vier Mal gegen treten musste ehe etwas Kaffee-Ähnliches herauskam. Aber gerade in Krankenhäusern sollte man doch annehmen, dass die Dinger funktionieren, sie sind die Lebensretter für die Ärzte^^

Ich mag die Ich-Version, so erfährt man so viel von Elenas Gedankengängen und ich mag ihre Art,verspannt, ironisch und leicht zickig, ich meine bei so einem Job ist das ja auch absolut verständlich. Trotzdem, ich hege jetzt schon eine unglaubliche Sympathie für die Ärztin.

Oh man, so eine Scheidung ist echt hart und wenns dann auch noch so einen Stress wegen dem Sorgerecht gibt, dann leiden doch am Ende nur die Kinder. Und Elena hat da echt schlechte Karten bei ihrem Job, so was muss unheimlich belasten. Vor allem wenn du beschreibst, dass sie ihren Sohn so selten sieht.

Ich habe mich beim Lesen in meine alte "Emergency Room" Zeit zurück versetzt, die Hektik in der Notaufnahme, die Sanitäter, die die Werte zurufen.*herrlich* Obwohl ich ja bekanntlich kein Blut sehen kann, fieber ich doch sehr mit, wenn die liebe Elena um das Leben des Patienten kämpft. Du beschreibst das so herrlich,man hat das Gefühl nutzlos daneben zu stehen und Elena bei ihrem Handwerk zu zusehen. Hab ich erwähnt, dass ich die Ich-Form mag?^ ^

„Wenn ich mich nicht irre, sind Sie nicht auf innere Medizin spezialisiert, Dr. Burton. Also schauen Sie zu, lernen Sie, aber vor allen Dingen...halten Sie die Klappe.“  Oh man, die haben sich aber lieb.*lach* So schnell gibt sie wohl das Messer nicht aus der Hand, was?

Der Joker im Fernsehn...herrlich. Er versteht es sich und seine Opfer in Szene zu setzen. „Aber Brücken und Tunnel halten Überraschungen für euch bereit! Haha Haha Ha.“ Uhi, das beruhigt ja unheimlich*brr* Ich bin sehr gespannt wer als erstes eine dieser Überraschungen auslöst.

Was bildet sich ihr Exmann und dessen Mutter eigentlich ein? Ich kann Elena absolut verstehen, dass sie so ausrastet und beleidigt. MIr wären da wahrscheinlich noch deutlich mehr Sachen eingefallen. Also wirklich...
Und diese arrogante Art von ihrem Ex, Gott...der macht mich wahnsinnig. „Michael Samuel“, meldete er sich, worauf mir ein aufgebrachtes: „Hallo Arschloch!“ herausplatzte. Recht so... was bildet er sich bloß ein?

*seufz* Ein tolles Kapitel, mit schön viel Krankenhausaction, einen eindringlichen Einblick in Elenas Privatleben und eine große Neugierde auf die Überraschungen des Jokers.

Alles Liebe,
deine snoopy
laboratory581  
Zuerst einmal, möchte ich dich wieder einmal für dieses großartige Kapitel loben. Auch wenn der Joker mal ein paar Kapitel keinen Auftritt ist es dennoch lesenswert. Immerhin dreht sich nicht alles um diesen Harlekin des Hasses sondern auch um das Drumherum. sei es nun das Metropolitan und seine Ärzte, Elena, Bruce/Batman und Alfred, das GCPD und Commissioner Gordon, alles ist wichtig. Alles ist wichtig und jedes noch so kleine Detail macht die Story zu dem was sie ist.

So, nachdem ich beim dritten Kapitel einer der Letzten Reviewer war, bin ich nun eine der Ersten. Vielleicht sogar die Erste, aber das ist relativ. Ist ja eigentlich egal, ob Erster oder Letzter. Wichtig für mich ist nur, daß ich kein Kapitel verpaße und immer fleißig Review gebe. Und falls doch mal, dann hol ich es einfach nach.

Aber nun genug palavert, jetzt geht’s ans Eingemachte!
Oh ja, ein Taxi zu erwischen, ist wirklich eine lebensgefährliche Aufgabe. Wenn einem sein Leben lieb ist, sollte er lieber zu Fuß gehen. Aber in Elenas Zustand und der Desorientierung ist es doch besser angebracht sich dem waghalsigen Versuch ein Taxi zu ergattern, hinzugeben.
Und es funktioniert! Es hält doch tatsächlich eines dieser schnuckeligen Wagen, die einen dorthin kutschieren, wo man auch hin will.
Die etwas misstrauische Reaktion des Taxifahrers ist nur allzu verständlich. Immerhin ist es eine Tatsache, daß der Beruf des Taxifahrers lebensgefährlich sein kann. Immer wieder hört oder liest man von Übergriffen auf Taxis, deren Fahrer entweder verletzt worden sind oder sogar ihr Leben verloren haben. Und wenn man so einer blut- und dreckverschmierten Frau wie Elena begegnet, dann ist eine gesunde Portion Misstrauen, das Beste.
Mit dem dunkelhäutigen Taxifahrer ist wieder ein typisches Klischee angeschnitten worden. Aber ich kann bestätigen, daß es Tatsachen entspricht. In New York bin ich zwar nur einmal Taxi gefahren, aber ich hatte einen eben solchen Fahrer. Und es waren viele Taxis mit dunkelhäutigen Fahrern unterwegs. Das Ergebnis dieses durchaus philosophisch angehauchten Absatzes ist damit, daß das Klischee keine Klischee im eigentlichen Sinn ist. (Was für ein Satz. Und er ist womöglich auch noch nicht mal als philosophisch anzusehen.)
Der nicht angeschnittene übliche Smalltalk ist hier mehr als angebracht. Schließlich weiß der Herr am Steuer nicht, wie er mit dem zombieähnlichen Fahrgast auf dem Rücksitz umgehen soll. Da hat Elena schon Recht, wenn sie behauptet, sie hätte eine Rolle in dem Film „Die Nacht der lebenden Toten“ übernehmen können. Und zack! ... Schon muss ich irgendwie an einen Zombiefilm denken. Ich habe zwar nur eine kurzen schwarzweiß Szene gesehen, aber das hat gereicht um mich zu ekeln. Mittlerweile steh ich ja auf so 'n Zeug! Massen von Zombies weiden Menschen aus und dann kam da noch das Bild wie einer dieser lebenden Toten gerade den meterlangen Darm aus einem Toten herausnimmt und in sich hinenstopht. Mmh! Lecker! Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht war das sogar der Streifen „Die Nacht der lebenden Toten“. Kann sein, kann aber auch nicht sein!
Nun zurück, zum eigentlichen Kern!
Es war vorhersehbar, daß Elena irgendwann zusammenbricht. Und daß dies genau in der Notaufnahme geschieht, war zu erwarten. Weil wenn nicht dort, wann dann? Und dort konnte sie auch gleich medizinisch versorgt werden.
An dieser Stelle möchte ich dem Taxifahrer aufs Herzlichste Danken, daß er Elena mitgenommen und an ihr gewünschtes Fahrtziel – dem Metropolitan Hospital – angesteuert hat. Denn Elena hat sicherlich noch eine gewisse Glaubwürdigkeit ausgestrahlt. Und allein die OP-Kluft hat schon Bände gesprochen.

Auf seltsame Art und Weise hatte ich das Gefühl die Protagonistin Dr. Elena Clementine zu sein, die aus der Bewusstlosigkeit erwacht und sich in einem Krankenbett wiederfindet. Die Beschreibung, wie so ein Erwachen vonstatten geht, ist sehr real beschrieben. In gewisser Hinsicht kann man sagen, ich bin mit Elena in Ohnmacht gefallen und gemeinsam mit ihr wieder aufgewacht. Schön, daß gleich Karen bei ihrem Erwachen anwesend ist und nicht gleich die Cops, die sie mit unzähligen Fragen bombadieren. Und bevor Elena die Wahrheit über ihren „Unfall“ erzählt, versucht sie das ganze mit einem Späßchen herunterzuspielen. War klar, daß Karen sich dadurch veralbert vorkommt. Aber das mit dem Joker scheint sie anfangs auch nicht ganz ernst zu nehmen, was aber dann doch der Fall ist. Und sie hat da ganz Recht: Elena hätte das Rauchen lassen sollen. Da sieht man mal wieder: Rauchen kann tödlich sein! Und ich als militanter Nichtraucher hasse diese Glimmstengel sowieso!

So, so, so, so, so! Die Cops, dein Freund und Helfer stellen die Glaubwürdigkeit Elenas in Frage – zumindest tut das diese doofe Pummelkuh von Polizistin.
Dazu noch eine Anmerkung meinerseits: Ich hasse diese Frau! Bei sowas könnt ich richtig aggressiv werden!
Rotschöpfchen ist da wenigstens etwas umgänglicher. Irgendwie schon verständlich, daß es irgendwann nur noch nervig wird, wenn jeder behauptet, dem Joker begegnet zu sein. Aber Elena muss man glauben. Schließlich ist sie Ärztin und hat einen hippokratischen Eid geleistet. Wenn es irgendein dahergelaufener Trottel wäre, würde ich sagen: „Ok, du willst dich nur wichtig machen.“ Und wenn mal ein Opfer der Jokers überlebt, dann ist das zwar ungewöhnlich, aber die Dame und der Herr von der Polizei sollten sich mal erklären, woher sich Elena die Streifschüße und sauberen Schnitte hergezogen hat. Sicherlich war sie das nicht selbst. Wenigstens wird dann doch zugegeben, daß der Joker entkommen ist. Aber warum damit hinterm Berg halten? Warum die Bevölkerung mit einer falschen Tatsache blenden und sie in dem Glauben lassen, daß der irre Psychopath festgenommen wurde? Ich wäre da genauso wie Elena ausgeflippt.
Ach ja, das hatte ich ganz vergessen: Mit vertrauten Personen über das Geschehene zu sprechen ist einfacher als es Fremden zu erzählen.

Jetzt kommt für Elena eine Schreckensnachricht: ihr dämlicher Ex hat einen Autounfall gehabt und ihr Sohn ist verletzt. Um Michael würd ich mir an ihrer Stelle auch keine Sorgen machen. Soll dieser Depp doch im künstlichen Koma liegen. Und der Gipfel ist ja wohl, daß dieser Idiot, für Jamie keinen Kindersitz benutzt hat. Und dann will der das Sorgerecht! Pah! Klar, in der Panik kann man solche Dinge ja gerne mal vergessen. Trotzdem hat er Jamie damit einer Gefahr ausgesetzt – was allerdings mit Kindersitz eventuell auch passieren kann.
Da ist es dann mit der Ruhe vorbei! Elena kann ihren Schlaf nun erst mal vergessen. Sie muss zu Jamie. Ein Glück, das es den Jungen nicht so hart wie seinen (verantwortungslosen) Daddy erwischt hat. Von Karen eine echt noble Geste ihre verletzte Kollegin zu Jamie zu bringen. Aber erst mal muß Elena darum bitten und betteln bevor sie das bekommt, was sie will.
Da ist dann die Strafe, was sie bei eventuellem Erwischtwerden aufgebrummt bekommt ein Klacks. Immerhin geht es hier um ihren Sohn.
Jetzt schlafen die beiden erst mal friedlich nebeneinander.
Doch wie wird es jetzt weitergehen? Ich bin schon gespannt wie eine Feder, was als nächstes geschieht!

LG
lab
laboratory581  
Großartig! Einfach großartig!
Ich bin noch immer über das niedrige Schmerzempfinden des Jokers erstaunt. Obwohl ... so ungewöhnlich scheint mir das gar nicht mehr. Wenn ich in meine Vergangenheit eintauche, erinnere ich mich an ein Tier ... genauer gesagt an ein Pferd, welches ein sehr niedriges Schmerzempfinden hatte. Ich könnte da jetzt eine Geschichte erzählen ... aber das lass ich jetzt mal schön bleiben, weil immerhin soll ich hier nicht über mein Leben schwadronieren sondern ein anständiges oder auch durchgeknalltes Review (wie man's nimmt *g*) hinterlassen.

So so! Die liebe Elena muss nun stark improvisieren was sie letztendlich auch erfolgreich schafft. Die Werkzeuge sind wirklich sehr ungewöhnlich für so einen chirurgischen Eingriff; vor allem der Korkenzieher. Irgendwie kann ich mir das nicht so recht vorstellen, wie Elena mit dem die Wunde zusammenflickt.
Für Elena wäre es ein Leichtes gewesen den Joker zu töten. Doch sie tut es nicht, hätte sonst gegen den Codex eines Arztes – Menschenleben zu retten und nicht zu beenden – verstoßen. Aber in dem Fall hätte sie ja eine Ausnahme machen können. Immerhin hätte es keiner mitbekommen. Aber dann wäre ja die Geschichte an dieser Stelle zu Ende. Oder vielleicht auch nicht. Und ohne den Joker macht die Welt doch keinen Spaß mehr. Das bringt mich direkt dann zu seiner Aussage (ich zitiere, wenn's denn erlaubt ist ... ach, ich tu's einfach): ;Ja, du meinst es ernst, so ernst, liebe Dr. Clementine...das Leben ist zu kurz, um alles ernst zu nehmen...insbesondere sich selbst.'
Habe ich schon einmal erwähnt, daß ich mein Lebensmotto vom Joker habe?
Why so serious? Das Leben ist viel zu kurz um ernst zu sein!
Das nur am Rande! Weiter geht’s im Kontext (wollte ich einfach mal diesen Satz sagen)!
Der Joker ist in diesem Kapitel so herrlich manipulativ dargestellt, sodaß es mir eine reine Freude bereitet hat, diese Passagen zu lesen. Ja ja, es stimmt ... viele Psychopathen können sehr gut manipulieren, da ist der Joker keine Ausnahme. Er ist der Meister der Manipulation, ein wahrer Künstler!
Er ist es, der Elenas Weltbild ins wanken bringt, er ist es, der ihre Psyche angreift ohne das sie sich zur Wehr setzen kann.

Oh la la, da hast du dem Joker aber eine tolle Geschichte für seine Narben zurecht gelegt. Wirklich faszinierend, wie er diesmal zu seinen Narben gekommen ist. Ob diese Geschichte aus seinem Leben wohl stimmt? Ich wage es mal zu bezweifeln, denn wenn es um sein früheres Leben als 'normaler' Mensch geht, dann erzählt er nie die Wahrheit. Oder hat er bei Elena eine Ausnahme gemacht?

Menschliches Elend! So habe ich das ja noch nie gesehen, daß Ärzte nur das Elend des Lebens verlängern. Gut, das ist die Ansicht des Jokers, eines Psychopathen, der seine menschliche Existenz schon weit hinter sich gelassen hat. Ich für meinen Teil, liebe das Leben! Und das wird sich auch nicht ändern!
Es amüsiert mich, als Elena behauptet, sein Elend verlängert zu haben und er ihr darauf eine saftige Erwiderung gibt, die einen erschaudern lässt. Irgendwie legt es nahe, daß der Joker nur noch eine Schatten seiner Selbst ist und sich für keinen richtigen Menschen mehr hält.

Oh ja! Dr. Clementine muss jetzt um ihr Leben kämpfen, vor dem Teufel in der Gestalt des Jokers flüchten! Elena ist jetzt sicher der Meinung, daß der Joker aus Versehen daneben schießt. Nein, nein, nein, Verehrteste, das tut er nicht. Es war pure Absicht (da bin ich mir ziemlich sicher)! Und das Schlimmste steht ihr noch bevor! Der Kleintransporter verfolgt sie. Sie kann sich noch mit einem Sprung in die Seitengasse retten. Und ihre Annahme, der Joker würde gleich auftauchen und ihr Leben vollends aushauchen, bewahrheitet sich nicht. Aber sicherlich kreuzen sich ihre Wege irgendwann wieder!
Und ... es ist vollbracht ... der Joker hat Elena so weit manipuliert und körperlich strapaziert, daß sie sich tot fühlt – nur noch wie eine lebendige Tote, ein Zombie in der nun für sie gräßlichen Welt!

Also, das war's jetzt von mir! Bis zum nächsten Kapitel!

LG
lab
MidnaBlack  
Huhu Stoffi!

So nun melde ich mich auch endlich wieder. Das zweite Kapitel hab ich nun gelesen und komme ohne weitere Umschweife darauf zu sprechen:

Erstmal hab ich mich schon auf den Joker gefreut und konnte es kaum abwarten endlich von ihm zu lesen :)
Aber gut, von Anfang an. Ich fand diese ehm Neckereien zwischen Elena und Karen toll. Ja, das kenne ich auch und es macht Spaß *gg* Aber was mich tierisch gestört hat war, dass Jamie sich immer noch nicht gemeldet hat! Michael ist echt ein Arsch (sorry^^). Aber ich glaube auch, dass er Jamie das Handy weggenommen hat und er sich deshlab nicht melden konnte. Naja, ich hoffe es zumindest, nicht dass ihnen doch was passiert ist. Aber Elena wird es ja leider nicht mehr mitbekommen, wenn Jamie sich doch noch meldet... oder... sie hat doch immernoch ihren Pieper dabei, oder? Dann bekommt sie es ja vielleicht doch mit. Naja, oder auch nicht. Ich denke, der Joker wird sich dem Pieper gleich entledigen, wenn er etwas mitbekommt. Oder aber, ich habe irgendwo überlesen, dass Elena den gar nicht mehr dabei hat. Naja...zurück zum Thema.
Ganz besonders toll und vorallem witzig fand ich diese Beschreibung hier:
-„Dr. Clementine, könnten Sie einen Blick auf diese Krankenakte werfen?“, tönte es von dem rothaarigen Assistenzarzt Clive, der so überambitioniert war, dass er mit Freuden allen höher gestellten Ärzten so lange in den Hintern kroch, bis Kopf und Hals nie wieder Selbstbräuner benötigten.-
Das konnte man sich echt gut vorstellen, auch wenn man es vielleicht gar nicht wollte *lach* Echt super beschrieben, fand ich.
Was ich auch toll fand, war die Einbringung der Fähren, und das der Joker auf diesem Gebäude ist. Damit hast du natürlich eine falsche Fährte gelegt nicht wahr? Also ich zumindest habe nicht unbedingt mit dem Joker gerechnet, als dieses Rasscheln da war. Ach da fällt mir noch ein, dass ich auch die beschreibung echt cool fand, mit der Zigarette, also wie Elena sie dann anzündet und so. Ich wünschte ich könnte das auch so gut wie du :)
Zurück zu dem Rascheln. Nach ner Zeit beschlich mich dann doch das Gefühl. es könnte der Joker sein, eben weil du ja sagtest, er kommt definitiv vor. Als dann aber die Katze da raussprang, hab ich den Verdacht wieder fallen gelassen, nur um kurz darauf zu erschrecken. Ab hier beginnt also dein eigener Verlauf der Dark Night Geschichte, hab ich Recht?
Aber ich abe mich anfangs genauso wie Elena gefragt, was derJoker von ihr will. Sicherlich hat er nicht ausgerechnet sie haben wollen, ich denke er hat einfach gewartet, bis irgendjemand rauskam. Oder er kam halt er gerade da an und Elena war zur falschen Zeit am falschen Ort. Hm... Jetzt hat Elena natürlich alles in der Hand. Sie könnte den Joker eigentlich töten wenn sie wollte oder? Aber ich glaube, dass sie es nicht mal versuchen wird. Also zumindest ich würde es nicht mal versuchen.
Was ich aber noch gut fand, was mir grad einfällt, war, dass Elena immer so am Rande schon so diagnostiziert hat. Also zum Beispiel an dem Blut an den Mundwinkeln des Jokers erkannt hat, dass es innere Verletzungen sein mussten.
Naja, ich bin schon gespannt drauf wie es weitergeht und deswegen les ich jetzt gleich weiter :)

Zum dritten Kapitel:

Oh wow, ein wirklich sehr spannendes Kapitel. Ich weiß noch gar nicht so recht, was ich schreiben soll. Ich glaube, ich muss meine Gedanken erstmal wieder ein wenig ordnen. Ich versuche mal -wie immer- am Anfang anzufangen. Also der Kapiteltitel passt, jetzt so im Nachhinein wirklich wieder herrlich zu dem Kapitel. Am Anfang dachte ich mir noch, hm, was der wol zu bedeuten hat, aber jetzt weiß ich es ja.
Auch hier muss ich wieder eine bestimmte Textstelle zitieren, die ich irgendwie... lustig fand
-„Worauf wartest du noch, mein Täubchen, hm? Dass...äh...die Kugel aus lauter Langeweile von selbst herauskommt, um sich ein spannenderes Örtchen zu suchen?“-
Jaah *lach* ein spannenderes Örtchen *g*
Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie Elena mit den wenigen und eher schlechten Mitteln, die ihr geboten waren, zurecht gekommen ist. Und sie versteht ihren Beruf wirklich sehr gut. Und ich fand es absolut erstaunlich, wie der Joker damit umgegangen ist. Also damit, dass im da jemand den Rücken noch mehr "aufschlitzt" und dann noch in der Wunde rumpult, um eine Kugel und Knochensplitter herauszuholen. Zwischenzeitlich dachte ich echt, so wie Elena, dass der Joker jederzeit die Pistole einsetzen würde. Doch er hat es nicht getan, aber vermutlich nur, weil es eben zu seinem eigenen Wohl war. Ich war auch erstaunt zu lesen, dass Elena hoffte, der Joker würde nicht an den inneren Verletzungen verbluten. Eigentlich hätte sie eher das Gegenteil hoffen sollen und sie hatte es in der Macht, genau das zu verursachen, aber dennoch hat sie es nicht getan. War es wirklich nur, weil sie eben Leben rettete und sie nicht beendete? Oder überinterpretier ich da irgendwas? *g*
Ich hatte die Aussage vom Joker "kommt drauf an wie schnell du bist" auch genauso verstanden wie Elena und ich denke, das war auch volle Absicht von dir *g*
Wie sich dann herausstellte, hat er es natürlic nicht so gemeint, und das hat wieder gezeigt, dass der Joker unberrechenbar ist. Ich hatte schon gedacht, Elena würde wirklich dort ihr Leben lassen, bis mir einfiel, dass der Prolog ja was anderes sagte, aber dennoch hatte ich Angst um sie. Irgendwie. Ich war froh, dass sie gerade noch entkommen konnte und hier frage ich mich, wie sie wohl erneut in die Fänge des Jokers kommen wird, wenn überhaupt. Oder besser gesagt, wie sie zu sowas wie eine "Handlangerin" des Jokers wird. SIe ist im gerade noch entkommen, aber ich denke, hätte der Joker sie wirklich töten wollen, dann wäre sie jetzt auch tot. Aber warum er sie dann doch am Leben gelassen hat, diese Frage bleibt dann wohl noch offen. Falls ich nicht falsch denke und er sie doch ohne Absicht am Leben gelassen hat, aber... das glaube ich irgendwie nicht. Ich frage mich,ob sie es noch rechtzeitig ins Metropolitan schafft, bevor sie das Bewusstsein doch noch verliert und vorallem, was sie dann ihren Kollegen erzählt. Irgendwie glaube ich nicht, dass sie irgendjemandem erzählen wird, dass sie dem Joker in die Arme gefallen ist und ihm quasi das Leben gerettet hat. Ich würde es zumindest nicht tun, denke ich. Aber ich wäre auch nicht fähig gewesen ihn überhaupt zu behandeln *gg* Ich fand allerdings diese Unterhaltung zwischen dem Joker und Elena auch interessant.Im Nachhinein hat er ihr ja doch zu denken gegeben, mit seinen Aussagen.Und ich glaube, diese Geschichte, woher er seine Narben hat, ist auch wieder nur erfunden. Er hat ja schon in dem Film gezeigt, dass er es irgendwie zu lieben scheint, die Geschichte seiner Narben immer irgendwem aufzudrängen, aber immer eine andre GEschicte zu erzählen. Dass so jemand wie der Joker verheiratet gewesen sein soll, kann ich mir auch nur schwer vorstellen. Und ich denke, diese Geschichte ist ihm dann kurzerhand eingefallen, als er Elenas Ring gesehen hat. Naja, ich bin gespannt drauf, wie Elena erneut an den Joker gelangt, dass das passieren wird, ist glaube ich sicher. Aber ich bin, wie gesagt, auch gespannt was Elena ihren Kollegen erzählen wird, wegen ihren Verletzungen, falls sie überhaupt im Krankenhaus ankommt. Wird sie die Wahrheit sagen, oder wird sie irgendeine Geschichte erfinden?
Ich hoffe, das werde ich im nächsten Kapitel erfahren ^^

Also ich denke, das wars dann mal von mir
Liebe Grüße,
deine Midna
Jathy  
Hallo, liebe Stoffi!

Nach dem Genuss des Kapitels vier aus deiner fantasiereichen Schreibstube möchte ich mich ganz spontan fragen, wie du auf diesen Horror gekommen sein magst. Eine Operation unter diesen Bedingungen stellt wahrscheinlich alles in den Schatten, was Elena bis dato widerfahren ist. Umso mehr muss ich ihre Versuche bewundern, der ganzen Absurdität dadurch zu trotzen, dass sie an eingefleischten Ritualen festhält. Dabei denke ich insbesondere daran, dass sie mit Joker genauso distanziert spricht wie mit einem anderen x-beliebigen Patienten, dass sie ihm die gleichen Ratschläge zur Nachsorge erteilt wie anderen Verletzten – und all das angesichts der Tatsache, dass sie haargenau weiß, wie wenig er sich ihre Worte zu Herzen nehmen wird, sie gar zu befolgen, steht außerhalb aller Erwartungen. Besonders prägnant war für mich ihre Anrede „Mr. Joker“ –  eine Mischung aus geschäftlicher Distanz einerseits und makabrer Akzeptanz dieser Grauen verbreitenden Person andererseits.

Wieder hast du ein paar Einblicke in Elenas Vergangenheit gestattet, die möglicherweise wichtig sein könnten, um sie und ihre Entwicklung zu verstehen bzw. wenigstens nachvollziehen zu können. Der Geruch des weißen Rums war ihr bedauerlicherweise nicht von lustigen Studentenfeten bekannt – das allein wäre sicher akzeptabel -, sondern er erinnert sie an die Mutter und deren Unvermögen, der heranwachsenden Tochter eine Stütze zu sein. Der Gedanken an die schmerzhaft vermasselte Abschlussfeier dürfte in dem Moment alles andere als hilfreich oder gar tröstend gewesen sein.

Dann webst du ebenfalls scheinbar nebensächlich unter, dass Elena in Michael einst den idealen Partner gesehen hatte. Wenn man hinzuzieht, dass diese Ehe aktuell vor dem endgültigen Aus steht, weiß man wiederum, dass die unausweichliche Scheidung nur die Spitze des Eisberges ist. Bis zu diesem Punkt dürfte sich sehr viel Schmerzhaftes ereignet haben; Enttäuschungen, die den Glauben der jungen Frau an das große Glück in seinen Grundfesten erschüttert haben, und die noch sehr lange nachwirken werden. Damit erklärt sich auch der Gedanke aus dem vorherigen Kapitel, dass Elena gegenwärtig keinen Sinn für Männer hat – der Kreis schließt sich auf beklemmende Weise.

Das Thema „Beziehungen“ bringt mich zwangsläufig zu der zweiten Hauptperson dieses Kapitels: Joker. Sein Auftritt in Kapitel drei hatte mich überrascht, wie du schon weißt. Jetzt hast du ihn ein bisschen aus der Reserve gelockt und Seiten präsentiert, die unsympathischer kaum sein können. Und doch zwingt er mich beinahe dazu, mir Gedanken über ihn zu machen.

Das Äußere des Gewaltverbrechers kann ich mir relativ leicht vorstellen. Zerlumpte Kleidung und stark überpinseltes Gesicht drängen den Clown praktisch in den optischen Vordergrund. Was überhaupt nicht dazu passt, ist seine Gewaltbereitschaft. Die Mischung aus Zirkus (wenn man den als Sinnbild für familientaugliche Sonntagnachmittagunterhaltung versteht) und grenzenloser Brutalität verstört einfach. Aber es gibt noch eine dritte Ebene, und das ist seine Art zu sprechen. Wieder scheint sich eine andere Seite zu zeigen, denn um sich so wie er ausdrücken zu können, bedarf es eines erheblichen Wortschatzes. Manche Formulierungen klingen geradezu geschraubt. So redet niemand, dem der Rest der Welt egal ist, der keine akzeptable Bildung genossen hat und der nicht ein Quäntchen Stolz in sich trägt. Der nicht auffallen will ...

Doch wie lassen sich diese drei Auffälligkeiten sinnvoll in Einklang bringen? Ich weiß es nicht. Stattdessen überlege ich mir, welche Geheimnisse Jokers Vergangenheit wohl in sich tragen mag, die der Schlüssel zu dieser menschenverachtenden Entwicklung gewesen sind.

Die Worte über seine – angebliche – Ehe und die Erfahrungen aus dieser Zeit klingen wie ein Puzzleteil im wirren Geflecht dieser Persönlichkeit. Aber sie reichen bei weitem nicht aus, Joker zu definieren. Angenommen, seine Ehefrau hätte ihm die markanten Narben im Gesicht wirklich zugefügt, dann wüsste ich gern, woher die übrigen Spuren größerer und zahlreicher Verletzungen stammen. Sind es Resultate des ewigen Katz-und-Maus-Spiels mit der Polizei, die er bislang jedoch so recht und schlecht selbst „weggedoktert“ hat? Stammen sie  aus seiner Kindheit und wir erfahren etwas über häusliche Gewalt, die ihn in eine derart brutale Richtung getrieben hat? Oder gab es in seiner Ehe, über die er ja nicht wirklich gut spricht, bereits vor dem letzten „Attentat“ körperliche Auseinandersetzungen?

Seine Bildung, eben hatte ich sie schon kurz angesprochen. Er verfügt über einen Wortschatz, in welchem Worte wie „Malheur“ oder aber „Assistenz“ ganz geläufig sind. Folglich ist er keine dummer Junge im Sinne von abgebrochener Schule oder fehlender beruflicher Ausbildung. Kein Zweifel, er geht keinem geregelten Job nach – aber das heißt ja nicht, dass er es intellektuell nicht könnte. Damit bleibt für mich die Frage, welchen Knick seine Biografie wohl gemacht hat …

Zugleich nutzt er seine zweifellos vorhandene Allgemeinbildung und seine in irgendeiner Form vorhandene Ausstrahlung, um Elena innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde bis ins Mark zu treffen. Es sind nicht etwa Stimmungsschwankungen, wenn er in einem Moment dieses nervige und längst abgegriffene Liedchen intoniert und kurz darauf einzig den medizinischen Eingriff in den Mittelpunkt stellt. Nein, es sind trotz der wahnsinnigen Schmerzen, welche ihn normalerweise plagen müssten, eiskalt berechnete Angriffe auf Elenas Nervenkostüm. Es spielt quasi mit dem Feuer, denn in dem Maße, in dem er Elena bis aufs Blut reizt und ihre Konzentrationsfähigkeit austestet, begibt er sich selbst in die Gefahr, dass sie ihm aus einer Reflexreaktion heraus Schaden zufügt oder zumindest ungewollt die Kontrolle über ihre zitternden Finger verliert. Oder übertüncht er mit dieser Masche nur seine eigenen Ängste und Befindlichkeiten, um vor der gekidnappten Ärztin keine Schwäche zuzulassen? Dann wäre es ein äußerst riskantes Manöver …

Ach, ich würde noch liebend gern weiter spekulieren, aber ich fürchte, du würdest weder Elena noch Joker am Ende wiedererkennen. Daher überlasse ich es dem Fortgang der Story, welche Antworten ich wohl bekommen werde, welche Ansätze bestätigt werden und wo ich meilenweit daneben liege.

Als unmittelbaren Anschluss an die bisherigen Ereignisse stelle ich mir gerade vor, wie wohl die Vorgesetzten und Kollegen reagieren werden, wenn Elena die Klinik wieder betritt. Sie hatte sich zu einer Zigarettenpause abgemeldet, doch dass Karens Bemerkung von der tödlichen Gefahr des Rauchens jemals in dieser Form ausgelegt werden könnte, hätte sicher niemand erwartet. Nun … Wie lange war Elena nicht vor Ort? Als Nichtraucherin tippe ich darauf, dass man für einen Glimmstängel vielleicht rund eine Viertelstunde braucht, dazu der Weg aus der Klinik ins Freie und Retour gerechnet, vielleicht noch ein kleiner Umweg namens „Pieseltour“ – in ungefähr einer halben Stunde hätte man sie wohl zurückerwarten dürfen. Doch Entführung, Notoperation und halsbrecherische Flucht dürften einiges an Zeit gekostet haben. Hinzu kommt, dass Elena Verletzungen hat, die schwerlich zu übersehen sind: Schnittwunde im Gesicht, Brandwunde am Hals, zerschürfter Arm usw. Untrügliche Zeichen dafür, dass etwas passiert sein muss …

Aber: Wird man ihr glauben, wenn sie die Wahrheit sagt? Der Gedanke ist eher abwegig. Die ganze Stadt steht quasi unter Schock, alle sind nervös und stehen emotional neben sich und dann kommt eine völlig überarbeitete Ärztin von der Zigarettenpause und tischt ihnen auf, sie hätte eben schnell mal dem Joker eine Kugel aus dem Rücken geschnippelt? Selbst das Vorzeigen derselben dürfte auf Skepsis stoßen. Und selbst wenn es jemand glaubt, drängt sich doch gleich die Frage auf, warum sie die einmalige Chance nicht genutzt hat, ihn zu liquidieren. Mit Berufsethos allein wird sie sich kaum freisprechen können.

Oder aber, und das halte ich für wahrscheinlicher, Elena hüllt sich in Schweigen. Ich traue ihr durchaus zu, in solch einer Situation „bockig“ zu sein, auch deshalb, weil sie das Erlebte erst einmal für sich selbst verarbeiten muss. Sie wäre überhaupt nicht in der Lage, Fragen nach dem Geschehen sachlich zu beantworten, das weiß sie und schweigt. Und dann gäbe es auch noch ihre Angst um Jamie, denn wenn sie das Erlebte an die Öffentlichkeit bringt, erfährt das auch Jokmer - und seine Rache kann grausam sein ...

Schließlich glaube ich, dass Jokers Worte, sie hätten gewisse Gemeinsamkeiten, ihr stärker zusetzen werden, als sie wahrhaben will. Die gescheiterten Beziehungen bei ihm und bei ihr sind ein erster, oberflächlicher Ansatzpunkt, der gewissermaßen Mitgefühl oder Verständnis für ihn auslöst. Aber ich denke, da gibt es noch mehr: Beide sind in einer ausweglosen Situation. Vollkommen gegensätzlich, da Elena Menschen retten will, Joker vernichtet sie. Doch beide können mit ihrem Tun nicht dafür sorgen, dass sich wirklich etwas ändert. Elena wird, so alles glatt geht und vom zeitlichen Standpunkt des eben Erlebten betrachtet, auch in zwanzig Jahren noch den Patienten zwischen Unfall, Alkohol, Drogen, Gewalt und „normalem“ Herzinfarkt nachjagen; egal, wie vielen sie schon das Leben retten konnte. Und Joker wird, so man ihn nicht dingfest macht, immer wieder morden und verstümmeln, doch unterm Strich erreicht er damit nichts (wobei die Frage ist, ob er überhaupt ein konkret zu benennendes Ziel verfolgt). Elena und Joker sind Kämpfer gegen Windmühlen, beide sind intelligent, beide sind ob ihrer Aussichtslosigkeit extrem reizbar. Im Moment scheint Joker der Ärztin diesbezüglich überlegen zu sein, denn ihr Gedanke an Jamie macht sie verletzlich. Aber auch sie wird an ihm eine gefährliche Schwachstelle finden und dann …?

Liebe Stoffi, ich bin tierisch gespannt darauf, welche Entwicklung du den Figuren „aufnötigst“. Mein Interesse gilt deiner Story ganz gewiss, mein Herz hängt ein bisschen an Elena. Auch wenn ich aus dem Prolog weiß, dass sie in gewisser Weise scheitern wird, hoffe ich noch auf ein Wunder …

Liebe Grüße an dich, bis demnächst auf diesem Sendeplatz,
deine Jathy
Pooky  
Iiihhh, ja… ekliger Zustand. Völlig gerädert sein aber ums Verrecken nicht einschlafen können, weil der eigenen Kopf einen auf Trab hält. Pfui. Ich hasse das ;-) Eigentlich ganz gut, dass El (ich bleibe da jetzt bei, Karen hat mich drauf gebracht und es schreibt sich so schön kurz *g*) noch Gesellschaft bekommt. Wenn sie schon nicht schlafen kann, dann wenigstens ein bisschen Ablenkung. Und übrigens, wollte ich jetzt ausdrücklich erwähnen - mir gefallen solche kleinen Details wie das schrammende Geräusch des Ringes sehr, sehr gut :-) So muss das sein! Das macht ne Story lebendig! Sehr schön.

Der Ton, in dem die beiden miteinander reden, ist 1A *g* Nichts aufgesetzt, frei nach Schnauze, perfekt!

Ja ja, der schleichende Selbstmord… dem setze ich mich jeden Tag mit Leidenschaft aus *hüstel* Aber was soll’s ein, zwei Laster sollte schließlich jeder haben *g* Und schon wieder denk ich mir - Respekt… ich wäre an ihrer Stelle vermutlich schon längst zusammen gebrochen. Und egal, ob Schlaf im Angebot wäre, oder nicht… ich hätt ihn mir einfach genommen. Bzw. wär ich irgendwann wahrscheinlich im Stehen eingeschlafen. *lach* und das glaub ich mal aufs Wort, auch wenn ich den Joker nicht wirklich „kenne“. Aber dass man ihn nicht links liegen kann, davon bin ich überzeugt.

Oh ja… in einer Großstadt bekommt man durchaus Anonymität und das sagt mal wieder so einiges über die Person Elena aus. Wobei ich in manchen Geschichten auch manchmal gerne diese Anonymität benutze ;-)

Ooohhh aua… leises Rascheln klingt gerade mal gar nicht gut!! Und nach deiner Ankündigung am Anfang des Kapitels kann das nur was Schlechtes bedeuten ;-)
„Du hörst dich schon an wie jemand in diesen schlechten B-produzierten Teeniesplatterfilmen“ --- *lol* ganz ehrlich, genau dieser Gedanke ging mir auch gerade durch den Sinn, als ich ihr „Hallo? Ist da jemand?“ gelesen hab *g* Ich find das echt immer witzig, wenn man seine eigene Gedanken ein paar Zeilen später zu lesen bekommt *g* Und das war ja mal ein richtiger Klassiker… da baut sich diese unheimliche Stimmung ne ganze Weile auf und dann schwuppdiwupp kommt da ne Katze angaloppiert *g*

Okay und das war offenbar nicht alles. AUTSCH, kann ich da nur sagen - aua, aua, aua!! Wie gesagt… ich kenn mich mit den Filmen etc. nicht wirklich aus, aber du stellst den Joker gleich so grausam dar, dass ich mir schon n ziemlich genaues Bild vom Grad seines Wahnsinns machen kann. Gruselig! Und da kann ich mir jetzt durchaus vorstellen, wieso es so viel Spaß macht, über ihn zu schreiben ;-)

Wahnsinnig authentisch dieser kurze Gedanke an ihren Sohn, als sie glaubt, sie würde jetzt sterben. Das ging mir richtig unter die Haut. War wieder eines von diesen Beispielen, die eine Story so richtig lebendig machen.

Du beschreibst das wirklich so anschaulich, dass mir beim Lesen ganz anders wird. Erst das mit der Zigarette, dann der Schnitt und all das mit so ner Skrupellosigkeit, wie man sie selten antrifft. Dass er Hilfe braucht, darauf würde ich jetzt auch mal tippen… und jetzt wird El auch noch verschleppt… *aaargh* warum hab ich gerade nur so ein ungutes Gefühl? Na gut, okay, dank des Epilogs weiß man ja, dass ihr erstmal nichts „Schlimmes“ passieren wird, aber das spricht dann wohl für dein Talent, Stimmung zu machen - ich hab trotzdem gerade Schiss um sie ;-) Diese turbulente Fahrt beschreibst du so realistisch, dass ich mir gerade selbst so vorkomme, als werd ich hier hin und her geworfen *g* Und wow, ich kann nur noch mal sagen… der Joker scheint ja echt völlig durchgeknallt zu sein. Seine Reaktion auf ihren Namen sprach gerade Bände und wie er dann auch noch anfängt zu singen… uaahh!! Okay, ich komme zu dem Schluss - dem Typ will man nicht wirklich begegnen ;-) Wahrscheinlich überflüssig zu erwähnen, dass ich immer neugieriger auf den Film werde…

Soooo, sie soll ihn also zusammen flicken… klar, wenn man mit ner Waffe bedroht wird, kann man bestimmt auch ganz wunderbare Arbeit leisten *g* Aber irgendwie bin ich gerade zuversichtlich, dass sie es schaffen wird ;-) Bin gespannt, wie die kleine Not-OP verlaufen wird und hoffe, dass ich bald dazu komme :-)
Jathy  
Liebe Stoffi!

Ein weiteres Mal ist es dir gelungen, mich mit deinen Worten zu verzaubern. Ich ahne schon, dass du es schaffst, in mir eine Sucht zu wecken, von deren Existenz ich bislang keinen blassen Schimmer hatte. *zwinker*

Am liebsten würde ich auf so ziemlich jeden Satz aus deiner Feder eingehen, aber das würde den Rahmen mehr als sprengen. Daher greife ich zwei, drei Details heraus, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind und insbesondere im ersten Fall ein wahres Gedankenkarussell in mir in Fahrt gebracht haben.

Deine Erwähnung, dass Elena weder mit Make-up noch auf High Heels durch die Klinik stolziert, mag für manchen nur eine nette Randnotiz sein. Doch als ich diese wenigen Worte gelesen habe, tauchte eine wahre Bilderflut in mir auf, von der ich dir gern erzählen möchte:

Natürlich erwartet man von einer diensthabenden Ärztin in einer Notaufnahme nicht, dass sie jeden modischen Schnickschnack mitmacht. Wen würde auch interessieren, zu welchem Lidschatten sie gegriffen hat, wenn man selbst unter Narkose liegt? Nein, dass ist nicht der springende Punkt. Was mich „alarmiert“ hat, war die Tatsache, dass Elena überhaupt an solche Dinge denkt! Das bedeutet für mich, dass sie sich sehr wohl dessen bewusst ist, dass  es ein Leben außerhalb der OP-Kluft gibt. Wir erleben eine Frau, die Erfahrungen hat, die binnen Sekunden zwischen einem dringenden Fall und einem sehr dringenden Fall unterscheiden muss und kann, die voll in das Hamsterrad des Klinikalltags integriert ist. Ergo: Elena ist keine blutjunge Anfängerin, die man einem erfahrenen Kollegen an die Seite gestellt hat und die eher „mitläuft“ als selbst das Tempo zu bestimmen. Das bedeutet für mich, dass Elena bereits eine Vergangenheit hat – und danach werden in mir Fragen laut, wenn ich ihre Gedanken über solche Banalitäten lese. Ich stelle mir eine Elena vor, die als Teenie-Girl und junge Studentin vielleicht ein „heißer Feger“ gewesen sein könnte; hübsch, auf Äußerlichkeiten bedacht und Dank ihrer Auffassungsgabe und ihres Intellekts durchaus anziehend. Eine junge Frau, die die hochhackigen Schuhe nicht nur zum fünfzigsten Geburtstag der Mama trug und die allerlei Farbtöpfchen ihr eigen nannte, die sich dennoch auf die Erlangung ihres Traumberufs konzentrierte. In so einer unbeschwerten Situation mag sie ihren späteren Mann kennengelernt haben. Doch die Zeit des Genießens und der Schonung sollte ein Ende finden. Dem Studium schloss sich der Berufsalltag mit allen Risiken und Nebenwirkungen an, die ungebundene junge Frau musste sich der Belastung der Mutterrolle stellen, ihr Ehemann verfolgte eigene berufliche Ambitionen. Früher oder später verliefen sich die Oberflächlichkeiten „Make-up und High Heels“ im Sande und andere Prioritäten gewannen an Gewicht. Heute, in der mehr als nur stressigen Situation, welche Elena gefangen hält, ist dafür kein Raum mehr – und doch denkt sie daran. Bedeutet das, dass sie sich ein kleines bisschen diese Zeit zurück wünscht? Würde sie gern etwas von der Verantwortung abgeben, die auf ihr lastet? Und: Könnte sie das überhaupt? Wie gesagt, es scheint nur eine belanglose Randnotiz zu sein, die andere Autoren vielleicht sogar weggelassen hätten. Mich hat sie inspiriert. Ich meine auch, von mir zu wissen, dass ich es überlesen hätte, wäre nicht in diesem kleinen Halbsatz zum Ausdruck gekommen, dass es ihre Gedanken sind. Hättest du nur geschrieben, dass sie ungeschminkt auf bequemen Schlappen durch die Flure schleicht, wär’s normal gewesen und es hätte mich nicht provoziert. Aber so …

Was mich ebenfalls zu einhundert Prozent angesprochen hat, das war die Erwähnung von Elenas Gefühlen, als sie auf dem Weg zwischen Helligkeit und Dunkelheit pendeln musste. Ich denke, jeder kann diese Beklemmung nachvollziehen, die einen überfällt, wenn man – wie in diesem Falle unter der Anspannung eines undefinierbaren Geräusches stehend – eben diese unklare Situation aufklären will. Eigentlich kennt sie das Gelände der Klinik seit Jahren, kennt die Plätze, wo die Müllcontainer stehen. Doch die Spannung, weil sie nichts sieht und die Wortfetzen der Nachrichten, die noch in ihr nachklingen, lassen das Bekannte zu einem großen Ungewissen werden … An dieser Stelle ein ganz großes Kompliment an dich und deine Taktik: Mit der Beschreibung von Elenas Emotionen ersparst du dir Sätze darüber, wie viele Laternen vor der Klinik stehen und ob sie nun weißes oder gelbliches Licht spenden, wie weit ihre Lichtkegel reichen und ob sie alle funktionieren. Das Gefühl für die Situation lebt so viel stärker auf, als es eine millimetergenaue Beschreibung je vermocht hätte. Das ist jetzt kein Widerspruch zu deiner ansonsten recht detailgetreuen Art – ganz im Gegenteil: Durch diese “Minimierung“ bist du vielleicht sogar genauer.

Absolut erfrischend fand ich den Rolle der Kollegin Karen. Während Elena praktisch im Chaos versinkt, bringt sie mit ihrer spröd-humorvollen Art Leben und Abwechslung ins Geschehen. An den beiderseitigen Reaktionen der Frauen merkt man dann auch, dass ihre kleinen Sticheleien nicht nur verstanden werden, sondern sogar notwendig sind, um im Alltagswahnsinn nicht unterzugehen. Ich hoffe, Karen wird noch des Öfteren ihren Auftritt haben dürfen.

Übrigens hast du mich wieder an der Nase herum geführt: Ich habe beim Lesen wirklich damit gerechnet, dass Elena im Gestrüpp eine verletzte Person findet, allerdings dachte ich eher an ein Opfer des mysteriösen Jokers. Wenn ich es richtig begriffen habe, so hat es in der Vergangenheit wohl schon mehrere Verletzte gegeben, denen die Mundwinkel auf so grausame Art verunstaltet worden sind. Daher war es für mich schlüssig, dass Elena nun auf eins dieser Opfer stößt und damit das bisher entfernt scheinende Grauen greifbare Realität für sie wird. Zumindest habe ich den Eindruck, dass sich die Verbrechen des Jokers aus Elenas Sicht immer in einer gewissen Entfernung abgespielt haben – so wie wir die Berichte der Nachrichten mehr oder weniger mit dem Gefühle „das ist woanders passiert“ zur Kenntnis nehmen. Es hätte für mich gepasst, wenn sie nun ganz direkt ärztliche Hilfe bei einem seiner Opfer leisten müsste.

Entsprechend überrascht war ich, als es der Joker höchstpersönlich war, den sie im Dunkel der Nacht angetroffen hat. Ich gebe zu, ich war für einen winzigen Augenblick sogar enttäuscht, denn der Verdacht lag auf der Hand, dass sich nun sehr schnell klärt, wieso Elena in die Situation des Epilogs geraten konnte. Doch das sollte wirklich nur kurze Zeit anhalten – viel mehr rechne ich damit, dass du dir reichlich Zeit damit lässt, die Verbindung zwischen Elena und diesem Verrückten auszubauen. Ob sie nachvollziehbar sein wird und auf welcher Ebene sie sich entwickeln könnte, bleibt für mich ungewiss. Ein Grund mehr, auf das nächste Kapitel gespannt zu sein …

In diesem Sinne widme ich meine Aufmerksamkeit dem vierten Streich.

Liebe Grüße an dich und einen wunderschönen restlichen Pfingstsonntag,
deine Jathy
StormXPadme  
So, jetzt komm ich auch endlich dazu, mich dieser Story mit der notwendigen Aufmerksamkeit zu widmen *laechel*. Da sie gerade dabei is, sich zu einem meiner absoluten Lieblinge zu entwickeln *mit schlechtem Gewissen zu Erin schiel- ich hab dich trotzdem gern*, will ich da net mit Kopfweh, Muedigkeit oder sonst was dransitzen… Und du weisst, wie ungern ich dich warten lass, wenn dich eh schon alle anderen im Stich lassen *grummel*

*gruebel* Ich fuehle mich gerade an die Med Star-Buecher der Star Wars-Reihe erinnert… Schlachtfeld-Behandlung, drei Farben fuer die Patienten, einmal fuer dringlich, nicht dringlich und hoffnungslos… Schoen durch die Reihen gehen und ueberall eins draufpappen… DAS sind widrige Bedingungen fuer Aerzte *G*.

*prust* Und jetzt auch noch Brittstift ausm Radio, was? *G* DAS is Sadismus, vergiss alles, was ich bisher sadistisch genannt hab :P. Tja, wenigstens gscheites Werkzeug haett der Joker mitbringen sollen *seufz*. Wie gesagt, wenn er an ner Blutvergiftung krepiert, isser selber schuld *G*.

*G* Du laesst den Lieben aber auch gern leiden, was? Da kommt man ja fast in Versuchung, sadistisch zu grinsen… Gut, Alkohol is Alkohol *hust*. Und wie viele Psychos hat vermutlich auch er n unterentwickeltes Schmerzempfinden…

*G* Irgendwie bring ich mit Rum immer Piraten in Verbindung, seeeltsam *hust*. Schoen, mal n kleinen Ausflug in Elenas Vergangenheit zu machen… Braucht man ja doch, solche Rueckblicke, um n bissl zu sehen, was n Charakter geformt hat…

*G* Sag ich ja, kein Schmerzempfinden… Gut, das is n ueberschaetztes Gut, das hab ich vom Hals abwaerts auch… Das kann man trainieren *G*.

Hach ich mag diese schluepfrigen Andeutungen einfach *in sich hineingrinst*. Du hattest mir ja geschrieben deswegen, da bin ich schon beruhigt… Aber so als Spielchen… is das durchaus amuesant *G*.

Tja… *seufz* Wenn sie ihn da jetzt wirklich kalt gemacht haette, haette sie sich sicher einiges erspart… Und ner ganzer Menge anderer Leute auch. Aber da haben wir wieder die gute alten Gewissensfrage      (glaub mir, du wirst dich bei mir damit auch noch zu Tode langweilen…)…

*prust* Irgendwie… hat er die Argumente auf ihrer Seite, wenn sie zittert, is sie selbst schuld… Und jetzt mal ganz doof gefragt… Wie will sie ihn eigentlich ohne Faden ueberhaupt wieder zunaehen, net nur innendrin? *G*

Die ganze Operation is einfach herrlich surreal… Ich sitz da und grins mir einen ab… Eigentlich isses ja ne wirklich ernste Situation… Aber seine Kommentare… Und dadurch, dass sie emotional eben auch net viel preisgibt… Is die Story zum Lesen einfach kurzweiliger und im komischen Sinne schon fast unterhaltsam… Nun, das wird sich sicher noch aendern *G*.

*prust* Ich weiss ja, dass sie net trinken will, aber irgendwie hat die Vorstellung was, dass sie sich jetzt einen hinter die Binde kippt, so als Nervenberuhigung…

Die Zweigespraeche der beiden sin einfach jetzt schon herrlich… Noch kabbeln sie ja noch regelrecht, wenn man mal die Knarre ausser Acht laesst… Ich glaub, Elena merkt grad gar nicht, wieviel sie ihm in die Hand spielt und was er noch alles draus machen wird… Und irgendwie machr mir das n bissl Sorgen *seufz*.

Sie faengt da jetzt net ernsthaft an mit ihm zu diskutieren, oder? *G* Ich sag ja, besonders kann die Frau net an ihrem Leben haengen… Andererseits… Noch hat sie ne Waffe in der Hand… Notwehr und so…

*G* Bei anderen wuerd das ja schon fast groessenwahnsinnig klingen, was der Joker da von sich gibt… Bei ihm weiss man leider, er kann’s wirklich *seufz*. Ich glaub, darum moegen wir beide Typen wie den so gern *G*. Weil wir auch wissen, wie am Boden die Welt is… Und da hast du uns grad ganz unterschwellig den Koeder fuer die Story gegeben *seufz*. Elena haett sich eben doch auf keine Diskussion einlassen sollen… Jetzt wird er ihr beweisen, dass er Recht hat…

Ah, jetzt denk sie doch ans Garn *G*. Ich fragte mich schon… Das is jetzt net sein Ernst, oder? *g* Vielleicht steckt so n bissl was von nem Maso in ihm…

*G* Das is jetzt wirklich surreal… Dass er einfach so aus seinem Leben erzaehlt… Haett ich jetzt nicht gedacht… Hm… Muss ich ja jetzt Wiki aufschlagen um nachzulesen, ob das stimmt, aber es is jedenfalls ne gute Geschichte *G*. Wenn er noch zwei, drei auspackt, isser wirklich verblutet, und wir haben’s alle hinter uns *hust*.

Da, ich wusste es, sie kommt schon ins Gruebeln *G*. Da hat der Joker wohl n perfektes Opfer fuer seine Manipulationen gefunden… Ich seh schon, Elena wird so‘n bissl wie ne zweite Amanda aus Saw, nur stilistisch mit einigem mehr Anspruch und Niveau *G*.

Och, ich glaub, n Feinhandwerker hat keien rauen Haende, im Gegenteil… Gerade wenn man sie als Feinwerkzeuge verwenden muss, muessen die glaub ich fein und gepflegt sein… Das waer jetzt aber nur mein Eindruck *gruebel*.

Muahahahah, das Gespraech geht immer mehr unter die Haut *G*. Die Story entwickelt sich immer mehr von dem weg, was ich von dir kenne, aber das is wie gesagt absolut in Ordnung, es is wieder ein eigener Stil, du entwickelst dich staendig fort und weiter… Das Ganze is wie gesagt kurzweiliger, aber es deswegen net weniger glaubwuerdig, und das isses, was mich an dir so fasziniert *laechel*. Du hast Suspension of disbelief zu ner Kunstform erhoben… Einfach wieder mal ein Meisterwerk aus dem Hause Stoffi… Und hoer auf mit den Zweifeln wegen deinen Dialogen, die sin gerade in dieser Szene wieder mal klasse ;). Da is mir zB jetzt wieder nix zu lang, also das is oft wirklich einfach subjektives Empfinden…

Das is… interessant. Es hat mich jetzt n bissl ueberrascht, dass sie sich da selbst behandelt, gerade weil sie eh schon Angst hat, er bringt sie gleich um… Ich glaub net, dass er das unter normalen Umstaenden zugelassen haett. Aber gleichzeitig zeigt’s auch, dass es eben keine normalen Umstaende sind… Ich glaub… Er mag sie schon ein bissl. In dem Sinn, wie er Leute halt mag, dass sie ihn faszinieren…

*pruuust* Das hatte jetzt wieder diesen gewissen Hauch von Komik *G*. Herrlich, ja klar, sie schreibt ihm jetzt Medikamente auf *G*. Ich hoff, sie hat ihren Rezeptblock dabei? *G* Und dann laeuft er in die naechste Apotheke und zahlt mit seiner Kreditkarte, am besten mit dem Bild von Harley Quinn oben drauf *G* *ich sagte schon, dass ich Batmans Kreditkarte in Teil 4 mag?*

Waaah… Ich bin ja nun wirklich net allergisch auf Blut, und man sieht bei mir auch genug davon… Aber das Bild von den Schnuersenkeln, die sich da spannen, das hat mich grad spontan meinen Muffin weglegen lassen *G*. Baeh *G*. Und das wird sicher net das letzte sein, was du uns hier an Unappetitlichem servierst *seufz*.

Hmmm… Jetzt waer eiigentlich der perfekte Zeitpunkt zu fliehen, oder? Irgendwie is Elena schon an so nem Point of no return angekommen, sonst haett sie spaetestens die Beine in die Hand genommen, als er sich da seelenruhig anzieht…

Is das geil, er laesst sie wirklich weglaufen *G* Das mag ich so an dem Charakter, der is so schoen unberechenbar *G*. Jetzt bin ich ja seeehr gespannt, ob sie’s auch schafft… Die letzte Begegnung der beiden wird’s ja net gewesen sein *G*.

Ouch… Ich muss innehalten, ich bin schon viele Absaetze weiter… Jetzt geht’s wieder Schlag auf Schlag, und das is das, was ich meine… Du bist sehr, sehr nuechtern in deinen Actionszenen in dieser Story. Wie gesagt: Ich find sie deswegen net schlechter, aber man kommt kaum zum Atmen. Da wird Elena gleich zweimal getroffen, sie laeuft immer noch weiter, dann wird sie bald ueberfahren… Man haelt nur noch den Atem an. Ich glaub, ich muss mich auch einfach erstmal umgewoehnen, ich kenn es eben n Tick ausgebauter von dir, aber noch mal: Es is absolut keine Kritik. Es geht eben schneller, geraffter als sonst. Und das tut ner Actionszene net unbedingt schlecht, ich wuerd sogar behaupten, es is besser so als zuviel Inneres, dazu neig ich ja… Nur bei der Stelle mit der Kriegsbemalung stutzte ich kurz, das is wieder so was wie mit den Augen das letzte Mal, das wuerd gerade in diesem schnellen, hektischen Moment vielleicht n Beobachter (wie der Joker) so nennen, aber Elena glaub ich net…

*Luft zischend wieder ausstoesst* Jup… Das war knapp… *Kopfschuettel*. Und ich glaub, da wuerd jeder erstmal kaputt liegenbleiben und drauf warten, ob’s wirklich vorbei is… Wobei ne halbe Stunde wirklich lang is, da duerft sie ganz nett Blut verloren haben *seufz*.

>Eigentlich hieß es, dass man den Tag, an dem man nur knapp dem Tod entronnen war, wie einen zweiten Geburtstag zelebrieren würde. Aber mir kam es so vor, als wäre ich längst tot und mir dieser Umstand durch die jüngsten Ereignisse nur vor Augen geführt worden.

Das, meine Liebe, kommt bitte ebenfalls in die Zitatekiste… Ich hab’s jetzt mehrmals gelesen, und ich hab immer noch ne Gaensehaut, dass ich bibber… Das is… wow. Das is grad fuer Leute wie mich, die schon mit dunklen Zeiten zu kaempfen hatten, n Zitat, das unter die Haut geht wie sonst nichts. Solange du deinem Publikum solche Momente bescherst, wirst du mich nicht von meiner Noergelei abbringen, dass du laengst in allen Buecherregalen dieser Welt stehen solltest…
laboratory581  
Endlich ... ja endlich bin ich dazugekommen das neue Kapitel von 'Blutiges Handwerk'  zu lesen.
Es ist mal wieder großartig geworden. Die Filmzitate am Anfang finde ich immer recht passend. Vor allem das vom zweiten Kapitel ist  genial. Ich kenn nämlich nur den Filmtitel, doch den Film selber nicht.
Anfangs beginnt es noch eher ruhig. Zwar findet Elena nicht ihren Schlaf, aber führt dafür eine nette Unterhaltung mit kleinen Stichelein mit ihrer Kollegin Karen. Und dann muss erst mal frische Luft geschnappt und eine Zigarette geraucht werden. Na, wenn das mal so eine gute Idee ist? *g* Die kleine Pause hat sich Elena jedenfalls verdient und Clive kann da ruhig warten.
Die Umschreibung der Zigarette mit 'Lungenkrebs in Zylinderform' find ich echt klasse.
Mit den unheimlichen Geräuschen in der Dunkelheit hast du schön Spannung aufgebaut. Mir ist da der selbe Gedanke wie Elena gekommen: Eine typische Situation aus einem B-Teeniesplatter! Der Schauplatz hätte wirklich nicht besser sein können.
Die hervorhuschende Katze bringt erst mal Ernüchterung und vielleicht hat der eine oder andere jetzt hier gemeint es sei alles in Ordnung. Ich allerdings nicht. Nein ... sowas kann man mit mir nicht machen. Hab schon vermutet, daß der Joker hinter den Geräuschen steckt.
Den Auftritt des Jokers hast du wie in 'Scar Tissue' genial hingekriegt. Sein Tun und seine Sprechweise erzeugen bei mir eine Gänsehaut. Und Elena ist diesem schrecklichen Clown jetzt hilflos ausgeliefert. Tja, da war frische Luft schnappen wohl das Falsche gewesen. Wäre sie nur lieber drinnen auf dem ätzenden Sofa geblieben. Aber jetzt ist es auch schon egal.
Die Höllenfahrt mit dem Joker auf der Straße ist echt ein Highlight. Entweder hat er wirklich keinen Führerschein oder fährt einfach so, um  auch im Verkehr größtmöglichstes zu verursachen. Ich vermute jetzt einfach mal, daß beide Gedanken zutreffen.
Tja, wie mag der Joker wohl mit richtigem Namen heißen? Ob einer von den ihm genannten Namen mit J dabei ist, ist schwer zu sagen. Aber ich gehe mal der Annahme, daß da keiner von denen passt.
Ach ja, und beor ich's vergess: Ich bewundere den Joker! Mit so einer Verletzung noch so 'normal' (damit ist gemeint, was für seine wahnsinnige Person als normal entspricht) zu reagieren, ist eine Meisterleistung. Und jetzt kommt die Stunde der Wahrheit! Wird Elena ohne irgendwelche Komplikationen die Kugel entfernen können?
Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf das nächste Kapitel!
Jathy  
Wenn ich könnte, wie ich wollte ... Ich glaube, ich würde mich ganz schön einmischen wollen, um Elena irgendwie aus diesem Teufelskreis zu zerren. Aber mir sind diesbezüglich die Hände gebunden ... *weil du hier die Regisseurin bist*

Zunächst einmal hatte sich mein Verdacht bestätigt, dass der Prolog auch in gewissem Sinne ein Epilog sein konnte. Mit diesem Kapitel entführst du deine Leserschaft in eine ziemlich weit zurück liegende Zeit, sieht man Elenas Klinikaufenthalt als Ausgangspunkt deiner Erzählung. Somit ist es wie ein Puzzle, bei dem man zwar weiß, welches Bild am Ende entstehem soll, aber der Weg bis zum fertigen Produkt ist mitunter unübersichtlich, in jedem Fall mit Zeitaufwand verbunden. Und es liegt ein nicht zu unterschätzender Reiz darin, sich dem Bekannten langsam anzunähern.

Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist: Wiederum streust du Details ein, die beim oberflächlichen Lesen untergehen würden, und dennoch die Aufmerksamkeit erregen können. Zum Beispiel die Erwähnung der wenig gepflegten Birkenstocklatschen: Elena scheint keine Frau zu sein, die auf dergleichen Äußerlichkeiten gesteigerten Wert legt. Solange die Latschen ihren Zweck erfüllen, werden sie getragen. Quietschende Sohlen? Abgetragene Absätze? Ja, und? Nebensächlich ... Ihr zukünftiger Ex-Mann scheint wohl eher das Gegenteil zu sein, die Schwiegermama und der reiche Schwager ein Kapitel für sich. So gesehen empfinde ich den Blick auf ihre gescheiterte Ehe nicht als besonders tragisch - sie ist nur ein einzelnes Element im Gesamtbild der Chirurgin.

Die Erwähnung ihrer beruflichen Situation führt meine Gedanken gleich weiter. Die Situation, die du hier recht explizit beschreibst, ist fast schon brutal genau nachvollziehbar. Elena ist in ein System integriert, welches sie nicht nur bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringt sondern weit darüber hinaus. Die Notaufnahme eines Krankenhauses ist kein leichter Job, für lange Überlegungen ist selten Zeit. Die Ideale, die Elena gehabt haben mag, als sie sich für diesen Beruf entschieden hatte, mögen längst dem alltäglichen Wahnsinn zum Opfer gefallen sein. Sie hat nur noch zu funktionieren, und so ist es nicht verwunderlich, dass sie ihre Patienten selbst schon als Maschinen bezeichnet. Ein Schutzmechanismus, um angesichts der Tragik ihrer Fälle nicht restlos zusammenzubrechen - aber auch ein Resultat dessen, was tagtäglich von ihr verlangt wird.

Als würde der Klinikwahnsinn nicht schon ausreichen, konfrontierst du sie mit dem, was Joker veranstaltet. Ich habe fast das Gefühl, als sollte er in Elena die letzten Kraftreserven mobilisieren - immerhin lässt sie sich in gewissem Maße von der Unruhe anstecken. Aber wäre dies auch so, wenn sie sich nicht um ihren Sohn sorgen würde? Ich denke, ohne den Junior wäre Elena in dieser Situation vielleicht kühler. Doch die Mutter in ihr ist nicht zu verleugnen und das permanente Kämpfen um den Sohn, um sein Wohl, um seine Liebe nimmt der Frau fast die Luft zum Atmen. Kein Wunder, wenn sie an dieser Front permanent Angst vorm eigenen Versagen hat ...

Alles in allem scheint sich eine große Katastrophe anzubahnen, deren Opfer Elena heißt und die praktisch keine Chance hat, sich gegen das zu wehren, was ihr bevor steht. Sie verliert Jamie, ihre Ehe wird geschieden, sie könnte beruflich versagen, ... Es scheint ein Wellenberg zu sein, der sich vor ihr auftürmt und der von Stunde zu Stunde größer wird.

Was ich recht interessiert gelesen habe: Elenas Abneigung gegen Clowns und Zirkus. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn auch ich mochte nie in den Zirkus gehen und mich dem gekünstelten Humor aussetzen. Auch heute noch verschmähe ich die nach Kalender verordnete Fröhlichkeit, die sich Karneval nennt. Insofern hat Elena mich erreicht! Natürlich ist ihre spröde Art auch eine sehr interessante Spielart, auf die ich mich gern einlasse ...

Alles in allem ein gelungener Auftakt, der mich noch neugieriger macht.

Liebe Grüße, deine Jathy
Jathy  
Ich hab's gewagt! Ja, ich habe den Prolog gelesen - und zwar zwei Mal.

Auch wenn ich, wie du weißt, im DK-Universum ein blindes Huhn bin, hat es mich gereizt, mit deiner Hilfe einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich noch nicht den geringsten Schimmer habe, auf was ich mich hier möglicherweise einlasse ...

Für mich sind alle Personen, die hier große oder kleine Auftritte haben werden, vollkommen unbekannt. Lediglich die Fotos von Heath Ledger in der Clown-Maske sind mir vertraut - ihrer Präsens in den Zeitungen der Republik konnte man sich quasi nicht entziehen. Weiter reichen meine "Vorkenntnisse" jedoch nicht. Daher magst du mir hoffentlich verzeihen, wenn auch lachend, dass ich beim ersten Lesen fest damit gerechnet hatte, du würdest aus der Perspektive des Jokers schreiben. Ungewöhnlich, aber nicht unmöglich. Dass die Ich-Person dann mit einem anderen Namen angesprochen wurde, hat mich zunächst irritiert. Aber okay, musste ich halt umdenken und noch einmal von vorn anfangen. *lach*

Ob Elena eine angenehme oder unsympathische Person ist, kann ich noch nicht abschätzen. Sie ist ... interessant, kantig. Verbittert? Ins Herz geschlossen habe ich sie definitiv nicht, aber vielleicht lüftest du die Schleier des Ungewissen ja bald. Ist sie eigentlich eine Person des Originals oder dein eigenes Geschöpf? Wie gesagt, ich kenne mich nicht aus ...

Ungeachtet der Tatsache, dass ich erst einen kleinen Schritt in Richtung DK gegangen bin, habe ich Details gefunden, mit denen du mich sofort fesseln konntest: "Ich habe Fragen - ja, die haben sie alle". Sinngemäß beginnt der ungleiche Dialog mit diesen Worten; das Erste gesagt, die Reaktion nur gedacht. Die kurze und zugleich knallharte Analyse von Elena, dass der Vorwurf der Leichenschändung allzu schnell über Joker hereinbrach - ohne Beweise, ohne konkrete Anzeichen. Vorurteil pur. Dies allein macht sie schon auf merkwürdige und kaum erklärbare Weise "angenehm". Verwirrend, aber absolut genial ...

Was mir beim Lesen fast körperliche Schmerzen bereitet hat, war die immer wieder aufgegriffene Beschreibung der flackernden Lampe. Ich habe das unruhige Licht faktisch vor mir gesehen. Und mehr noch: Meist werden "sterbende" Lampen von einem unangenehmen Knistern begleitet. Ein Ton, der mich fürchterlich an das Handy-Ladegerät erinnet und mich in den Wahnsinn treiben würde, wäre ich nicht schon mittendrin. Genau dieses schmerzhafte Sirren habe ich geglaubt zu hören, während Elena die letzten Versuche der Leuchte, Licht zu spenden, mit medizinischer Präzision kommentiert hat.

Ansonsten: Dein Prolog ließ den Verdacht in mir aufkommen, dass es in gewissem Sinne auch ein Epilog sein könnte. Ich rechne damit, dass dieser Aufenthalt in der Klinik nur die Spitze des Einberges ist und in der Folgezeit erklärt wird, wie Elena in diese wenig angenehme Situation kommen konnte. Denkbar wäre auch ein ständiger Wechel zwischen Gegenwart (wie Prolog) und Rückblenden zur Erläuterung der Vergangenheit. Spannend könnte es im weiteren Verlauf durchaus werden ...

Liebe Grüße,
deine Jathy
StormXPadme  
So, jetzt komm ich endlich zu, deinem neuen Kapitel die gebuehrende Aufmerksamkeit zu schenken… Deine Kapitel werden uebrigens auch hier wieder laenger, kann das sein? *G*

Hmmm… Die Gute wird sich doch net doch endlich hingelegt haben? Zeit waer’s ja mal… Wir sin zurueck in einem Stoffi-Setting, es is nicht zu uebersehen *laechel*. Drei einfache Details, keine ellenlangen Beschreibungen, nur zwei, drei Dinge, die den Raum in was Ungemuetliches verwandeln und Beklemmung schaffen… Ich will auch mal Stimmungen wie Stoffi malen koennen *seufz*. Aber mit Zeichnen war ich bekanntlich immer schon unterirdisch…

Du weisst ja inzwischen, dass ich eher auf Michaels Seite im Moment steh, aber wenn er wirklich den Kontakt zum Kind ganz unterbindet… Ouch… Darf er natuerlich rechtlich auch gar net, erstmal net, zumindest hier laeuft sorgerechtsmaessig ohne n Gutachten gar nichts… Aber viele Moeglichkeiten, sich zu wehren, hat Elena halt grad auch net… Zumindest weiss man ja – das is das Gute, wenn man das Ende kennt *G* - dass dem Kleinen nix passiert… Sonst wuerd ich dir jetzt schon wieder alles Moegliche zutrauen…

Hm… Die Beschreibung ihres Gesichts war fuer mich jetzt etwas zusammenhanglos, muss ich sagen… Das bin ich… nicht hauen… eleganter von dir gewoehnt. Es passte da in dem Sinn einfach net, dass sie ja grad denkt, ihr Aussehen is ihr grad voellig wurscht… Deswegen is der POV da n bissl schwierig… IMO… Net hauen *Kopf einzieh*.

*G* Jup, da is jemand seeehr sarkastisch *G*. Ich seh schon, du musst dich austoben, jetzt wo deine Protagonistin wieder sprechen kann :P. Aber ich mag das, ich liebe solche Charaktere… Und Karens Reaktion rockt *G*.

Hm… Faellt mir noch n bissl schwer, die Freundschaft einzuordnen… Eng aber mit gesundem Abstand wuerd ich mal sagen… Gut, mit Elena befreundet zu sein, duerft auch keine leichte Aufgabe sein. Karen scheint ja jedenfalls recht besorgt um sie… Wieso seh ich scho wieder n Redshirt tot am Boden liegen *seufz*?

*prust* Ich fuehle mich grad an dieses Faramir-Avatar erinnert, „There’s not enough days a week for all the therapy I’m going to need”… *G*

>>>„Ich geh eine rauchen...“, verkündete ich und wälzte mich von der Couch. „Dir ist schon klar, dass du dich einem schleichenden Selbstmord aussetzt?!“

Ich weiss, ich nerv dich damit schon zu Tode, aber das is wieder ne Stelle, wo ich als Absatz-gewoehnter Leser ueberlegen muss *lach*. Never mind me…

Hach, eine Protagonistin, die raucht, sehr sympathisch *G*. Politisch korrekte Charaktere sin langweilig…

*huestel* Und noch so n unsympathischer Seitencharakter *lach*. Ich mag’s, wieder ein wenig mehr von deinem Wortwitz zu sehen, Elenas zynische Gedanken sin einfach herrlich *G*. In Scar Tissue is da n bissl weniger von da, kommt mir vor, was net heisst, dass es da fehlt… Aber so Beschreibungen wie von dem Redhead da… herrlich *G*.

Anwalt, guter Plan *huestel*. *endlich hoert mal jemand auf mich* Wieso hab ich nur das dumme Gefuehl, dieser durchaus konstruktive Plan wird net umgesetzt werden? *seufz*

Aah, wir sind also noch mitten im Film *G*. Ich lerne dazu… Aja, das is also net weit entfernt… Ich sehe schon, was du vorhast *seufz*. Elena duerft nicht mehr lange mit soviel erzwungener Distanz vom Joker denken…

… Deine Details… Irgendwann schmeiss ich den Hut drauf bei mir, ich schwoer *G*. Ich glaub, ich hab n blindes Auge nach aussen, mir wuerd so was gar net einfallen, so n einfaches Wort wie ne Tuer, die in solchen Gebaeuden immer ruckelt… Das erfindet net das Rad neu, aber es macht n Text vollstaendig, und ich will lieber net dran denken, wie ich immer mit Beschreibungen kaempf *seufz*. Und du bringst Settings bis ins Detail so selbstverstaendlich *kopfschuettel*. Beneidenswert… Ich sag ja, beacht mich gar net, weiterlesen, weiterlesen, hier gibt’s nix zu sehen, weiterlesen…

>legte den Kopf in den Nacken, schloss die braunen Augen und atmete tief durch. Meine krause schwarze Mähne kitzelte mich im Gesicht und am Hals, klebte nicht länger verschwitzt an meiner Haut.
Ich hoffe, ich darf grad anmassend sein *ganz klein mach* Hier haett ich persoenlich zB die Augenfarbe weggelassen, weil ich die immer besser von nem Beobachter beschrieben find, oder halt in nem Spiegel… Selbst denkt man eigentlich ja net, dass man braune Augen hat… Sehr gut find ich hingegen, wie du die Haare hier eingebaut hast, im Gegensatz zu oben haben sie sozusagen grad ihre Daseinsberechtigung… Aber wie gesagt… Bitte immer im Kopf behalten, ich bin manchmal ueberkritisch ohne Ende (Und ich mach’s auch net besser *seufz*… Waer besser, wenn mir das bei mir selbst auffallen wuerd…), und auf welchem Niveau das hier is, weisst du ja ;).

*grummel* Halt uns das Zuckerl nur vor die Nase, dass gleich wieder alles in Ordnung is, wenn man genau weiss, gleich kommt die grosse Katastrophe… Elena wird ihre Wohnung fuercht ich so bald net mehr sehen *seufz*. Dafuer, dass du net rauchst, soviel ich weiss, hast du die Gelegenheitsraucher uebrigens grad perfekt erfasst *G*.

*g* Ich entdecke erste Gemeinsamkeiten mit Elena… Das is genau meine Einstellung zur Stadt *lach*. Ich brauch auch die Anonymitaet *G*. Bloss net zuviel sehen oder gesehen werden, wenn man das net will *G*.

*kapituliert mit einem tiefen Seufzen* Ich muesste deinen ganzen Text hier rein kopieren, wenn ich ansatzweise naeher bringen wollen wuerd, wo ich ueberall vor Verzueckung quietsche… Ich denk, du weisst inzwischen, wie sehr du mich mit deinem unvergleichlichen Talent fuer Stimmungen koederst. Vom trostlosen Erholungszimmer in die Stille der Nacht… Ohne auf jedes noch so kleinste Geraeusch und seine Wirkung zu vergessen… Das is eben Stoffi *Stempel draufhau*.

*prust* Ich sag dir jetzt lieber net, dass ich auch grad an so n Horrorfilm dachte, wo da was raschelte *G*. Das war grad wirklich typisch *G*. Du hast es aber auch damit, einen auf die Folter zu spannen… Und es war so klar, dass sie direkt in ihr Verderben rennt *G*. Klar, Aerztin und so, Helferinstinkt, aber dann holt man doch wenigstens Hilfe, wenn n paar Blocks entfernt n Wahnsinniger rumlaeuft *seufz*. Gut, sie is uebermuedet, man moege es ihr nachsehen… Der Butterfly-Effekt is sowieso schon am Laufen…

*mit den Fingern auf die Tastatur trommelt* Das Maedel macht einen grad wahnsinnig *G*. Spaetetens jetzt isses an der Zeit, jemanden zu holen, der hilft, je weiter man da ins Dunkle reingeht *grummel*.

… Ich koennt wetten, das war nicht das suesse Kitty, dass da die Geraeusche gemacht hat *G*. Ich lass mich mal ueberraschen, aber ich vermut da eher noch jemanden sitzen *G*. Und Elena is auf meiner Beliebtheitsskala grad noch weiter gesunken :P *Katzen lieb haben tut*.

*G* Sollte ich mir Gedanken machen, wie gut ich dich durchschauen kann? *G* Es war mir so klar… Ouch… Und dass der Joker sich die Gelegenheit fuer eine erste huebsche Narbe net entgehen laesst, war klar… In den ersten Sekunden noch ne sehr nuechterne Darstellung, was das emotionale angeht, bei Elena… Dafuer umso geraffter, man merkt, wie schnell alles geht, und das hat natuerlich auch was fuer sich…

Der Joker, wie er leibt und lebt *G*. Ich nehm mal an, ab hier is die Story sozusagen AU? *dunkel erinnert* Nicht, dass ich irgendwas dagegen haett, nur damit ich im Bilde bin *G*. Es bleibt dabei, die ersten Absaetze der Begegnung lesen sich sehr nuechtern, es bleibt bei den Handlungen und aeusserlichen Beschreibungen… Wie gesagt, ich find das nicht schlecht, es fiel mir nur auf. Ouch… Und gleich noch ne Narbe… Weglaufen is aber auch ne Scheiss-Idee in der Situation *G*. Gut, da erstmal vernuenftig und rational bleiben…

*seufz* Gut, sie wird vernuenftig, so langsam… Ich glaub, bei dem Anblick is jeder erstmal n bissl eingeschuechtert…

>Ich bekam gar nicht mit, dass ich die ganze Zeit über wie am Spieß schrie. So richtig gewahr wurde ich mir dessen erst, als sich mein Hals auch von innen anfühlte, als wäre er mit einer Zigarette ausgebrannt worden.
Das haett ich jetzt auch net angenommen… Sie wirkt die ganze Zeit irgendwie noch relativ ruhig… Das is vielleicht das bissl Schwierige an der Perspektive, man sieht die Person einfach net so von aussen… Laesst natuerlich mehr Interpretationsspielraum zu…

Hm… Der is wohl ganz schoen angeschlagen, hm? Wenn sich Elena n bissl ruhiger verhalten und ihn in Sicherheit wiegen wuerd, koennt sie ihn vielleicht sogar ueberwaeltigen… Mit Betonung auf vielleicht *seufz*. So ganz ohne Kampfausbildung… Neeee… Aber so impulsiv, wie wir sie kennen gelernt haben, wird sie’s wohl noch vversuchen, fuercht ich *seufz*.

Hach ja, der Joker philosophiert wieder mal uebers Sterben *G*. Das gehoert natuerlich zu meinen ungeschlagenen Lieblingsparts… Du weisst, wie ich deine Darstellung von ihm liebe…

*G* Ich wusste es, du laesst dir die Anspielung auf das Lied nicht entgehen… Trotz der ein wenig zurueckgenommen emotionalen Seite gefaellt mir das Kapitel immer besser… Es hat was von nem Albtraum an sich… Des lieben Jokers Grinsen im Rueckspiegel is da so’n Bild draus, das man ungern nachts sehen wuerd *G*. Singt er wenigstens melodisch? *hust*

Neeein, ganz doofe Idee, den Joker zu reizen *seufz*. Reichen ihr zwei Narben nicht? Ich seh schon, ich leg auch gleich hier schon mal ne Krankenakte an…

Hmm… Der anzuegliche Blick ueberrascht mich jetzt *G*. Der Joker is jemand, bei dem ich nie ne sexuelle Komponente gesehen hab… Im Gegensatz zu jemandem wie Hannibal zB… Der Joker kriegt fuer mich seinen Kick voll und ganz woanders… Aber ich lass mich gern ueberraschen *G*.

… Sie is selbstmordgefaehrdet, eindeutig *G*. Ein amuesanter Wortwechsel, aber wie gesagt… Die Sorge bleibt halt doch… Ich denk, sie weiss noch net so wirklich, dass sie da zu hoch pokert *seufz*.

Tja, es war abzusehen, was er vorhat… Nun, Elena hat zumindest die schale Beruhigung, dass er sie erstmal net toeten wird. Was an der beschissenen Situation net viel aendern duerft. Es weiss keiner, wo sie is, Karen weiss dan Jamie… Vermissen wird sie keiner… Dead Woman Walking…

Ouch… Wieder mal so ne fiese Joker-Wahrheit… Das faellt einem beim Krimi-Serien-Gucken gar net so auf, aber es is wirklich so *G*. Von nem Cop duerft man sich die fieseren Schusswunden abholen…

Die faengt da jetzt echt in nem dreckigen Lieferwagen an behandeln? *argh* Gut, bei dem Patienten duerft’s ihr wurscht sein, aber ob das so sinnvoll is, wenn’s dem Joker danach noch schlechter geht, weil er mit ner Blutvergiftung flachliegt? Wenigstens darauf hinweisen haett sie wohl sollen *seufz*. Na, das ganze Setting is schon so surreal, da macht das nix mehr…

Ich werde immer unzufriedener mit meinen Reviews *grummel*. Liegt nicht an dir, ich bin einfach net auf der Hoehe im Moment *seufz*.
Pooky  
*lach* das ist schon mal eine sehr gelungener Einstieg in Elenas Alltag. Allein mit dem ersten Wort ist man irgendwie gleich wieder mittendrin. Aber ganz ehrlich, ich fühl mich ja schon nach den ersten drei Abschnitten furchtbar gestresst... ich, die sich nach nem 11 Stunden Arbeitstag schon so vorkommt, als sei sie durch den Fleischwolf gedreht worden. Nee, so n Leben wär echt nix für mich. Insofern hat die Lady schon mal meinen allergrößten Respekt. Allerdings hat so ein Alltag auch diesen gemeinen Nebeneffekt, dass man irgendwann einfach nur noch funktioniert, anstatt richtig zu "leben". Und da hat ihr Mentor schon Recht - ist keinem geholfen, wenn sie völlig übermüdet irgendwelche Schäden anrichtet. Och, also ich hätte gerne nen Vorgeschmack auf ihr unfeines Vokabular bekommen. Aber ich geh mal stark davon aus, dass wir noch in den Genuss kommen werden *g*

Oh, Scheidung also! Gut, im Geiste notiert und trägt bestimmt nicht dazu bei, dass Elena ein sonniges, fröhliches Gemüt bekommt. Und irgendwie merkt man da schon in den wenigen Sätzen, dass das mit ihrem Sohn von jeher nicht gerade optimal gelaufen ist. Klar, so ein Job spannt ein aber wenn sie sich da tatsächlich hin und wieder ne ganze Woche nicht wirklich gesehen haben... ist das wirklich... blöd ;-) Aber gut, da merkt man noch, dass ihr Sohn ihr viel bedeutet. Und natürlich stellt man sich da wieder automatisch die Frage, wie es so weit kommen konnte, wo man sie im Prolog gesehen hat... krass.

Das scheint dann wohl der Vorteil an so nem Job zu sein - man hat gar nicht lange Zeit, sich groß Gedanken über was zu machen. Kommt ja schon der nächste Notfall. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass sie da immer noch Ekel empfindet und geschockt werden kann... wäre schlimm, wenn's anders wäre! Es gibt wohl einfach Dinge, an die man sich nie gewöhnen kann. Diese ganzen medizinischen Aspekte, kennst du dich damit wirklich so gut aus oder hast du recherchiert? Interessiert mich bei so was immer ;-)

*lach* es sei mir verziehen, aber ich musste gerade soooo an Lost denken *kicher* Dieser kleine Ausflug in die Gefühlswelt eines Chirurgen... besonders dieses "Es hieß einmal, dass mangelndes Mitgefühl eine Chirurgenkrankheit sei, dass ein guter Chirurg zwar alles über die Anatomie des Menschen wisse, aber nichts über seine Seele" hat mich gerade total an Jack erinnert *g* Vor allem, als Hurley mal zu ihm meinte "Dude, you suck", weil er nicht gerade "zwischenmenschlich korrekt" auf irgendwas reagiert hatte. Weiß nicht mehr genau. Na ja, auch egal ;-) Und die unberechenbaren Größen und Variablen, die werden dir auch noch bald begegnen bei Lost *g*

Es ist wirklich interessant, wie man so nach und nach n bisschen hinter Elenas Wesen steigt. So dieses... dass ihr Menschen zu viel und anstrengend werden manchmal. Wirklich ziemlich aussagekräftig, finde ich. Und das macht sie in der Tat zu ner ungewöhnlichen Protagonistin. Klar bekommen die meisten immer Macken, Ecken und Kanten verpasst, aber bei Elena ist das gleich noch mal ganz anders irgendwie. Extremer. Find ich. Macht jedenfalls auf Anhieb so den Eindruck und das verspricht noch sehr, sehr spannend zu werden *g*

Und dann noch diese Eilmeldung... weiß auch nicht, irgendwie hatte ich gerade Gänsehaut. Dir gelingt es wirklich jedes Mal prima, genau die richtige Stimmung einzufangen und auf Papier zu bannen, Respekt :-) Ausgangssperre?? Na wunderbar... und wenn ich dann noch sehe, dass sie nicht gerade das beste Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter zu haben scheint *seufz* irgendwie scheint da gerade alles schief zu gehen, was nur schief gehen kann. Im ersten Moment will man da natürlich nur Gift und Galle spucken nach dem Motto „was ist denn DAS für ein Arsch…“. Aber wenn dieser erste Moment überwunden ist, wird einem schon klar, dass er das nur macht, weil er sich um sein Kind sorgt. Und nicht, weil er Elena ärgern will. Na ja, behaupte ich jetzt halt einfach mal ;-)

Okay, wenn man das so aus Elenas Sicht sieht… sie kann nur verlieren… der Ton, in dem er mit ihr spricht… da regt man sich auch so n bissel auf. Aber irgendwie versteh ich seinen Standpunkt gerade mal völlig, muss ich sagen! Allerdings hab ich auch so ne gewisse Ahnung, dass sie nicht bei seinem Bruder ankommen werden… so glatt kann es doch einfach nicht gehen ;-) Bin sehr gespannt, wie das Chaos weiter geht!!
laboratory581  
Und hier noch ein Review zum ersten Kapitel!
Diese Rückblende in Elenas Leben vor ihrer Einlieferung in Arkham finde ich super. Sie hatte ja ein wirklich streßiges Leben und war eine viel beschäftigte Person. Ich habe das Gefühl, sie arbeitet sich noch auf. Das allem Anschein nach auch nicht mehr allzu lange dauern.
Klar, daß das pure Chaos ausgebrochen ist, wenn der Joker kurz zuvor das Gotham General in die Luft gejagt hat.
Das ihr wieder das Zusammensein mit ihrem Sohn wegen ihrer Arbeit verwehrt wird, ist mehr als traurig. Diesen Woods könnte ich wirklich gegen die Wand klatschen. Einerseits ist es verständlich, warum er das macht, andererseits unter aller Würde. Wenn Elena jetzt einen Kunstfehler macht, hilft ihm das auch nicht.
Diese Großmutter ist ja echt zum Kotzen! Aber so ist es nun mal. Typisch Schwiegermutter ... und ja immer zum Söhnchen halten. Es ist wirklich fürsorglich, daß der Ex den gemeinsamen Sohn aus der Stadt schaffen will. Aber er hat sich von der allgemeinen Panik anstecken lassen. Und was hat er jetzt davon? Er steckt im Stau! Und der Hohn ist, daß er nach dem Telefonat das Handy ausschaltet. Wenigstens konnte Elena mit ihrem Sohn Jamie kurz sprechen.
Und jetzt geht das Chaos weiter! Immer mehr Patienten kommen. Doch wieviele werden überleben?
Ich freu mich schon auf das nächste Kapitel!

LG
lab

PS: Sorry, daß mein Review jetzt so kurz ausgefallen ist. Ich hoffe, es gefällt dir trotzdem.
laboratory581  
Oh ja! Wie genial! Erst „Scar Tissue“ und jetzt noch „Blutiges Handwerk“!
Besser kann's nicht sein!
Habe mich sofort nach der Entdeckung der Story draufgestürzt und jetzt erst mal den Prolog gelesen. An das erste Kapitel werde ich mich gleich danach ranmachen. Ich finde einfach, jedes Kapitel deiner Story hat eine extra Würdigung verdient. Deshalb ein Review zu jedem Kapitel. Ansonsten würde es wahrscheinlich auch zu lang werden. *g*
Alles beginnt in Arkham Asylum, wie man den anschaulichen Beschreibungen entnehmen kann. Ein Graus, wenn die Ärzte und Pfleger der Meinung sind den Irren nur Herr zu werden, wenn man sie unter Medikamente setzt. Soetwas ist unmenschlich.
Mit Dr. Elena Clementine hast du einen sehr interessanten Charakter erschaffen. Zumindest empfinde ich es so.
Erst im Verlauf des Prologs wird klar, warum Elena wirklich hinter den Mauern von Arkham sitzt. Sie war Handlanger des Jokers.
Und jetzt bekommt sie Besuch vom FBI in der Gestalt der unbeholfenen Agent Corelli. Deren Unsicherheit ist förmlich zu spüren. Dadurch, daß du deine Story in der Ich-Form, also aus der Sicht von Elena schreibst, meine ich selbst diesem weiblichen Grünschnabel von einer FBI-Agentin gegenüber zu sitzen und das mache, was Elena tut.
Es ist mal wieder typisch: wenn sich die Behörden nicht mehr weiter wissen, versuchen sie an das Mitgefühl der Täter zu appellieren. Corelli versucht etwas aus Elena herauszubekommen, indem sie ihr ein Foto ihres Sohnes zeigt. Da kann ich nur ein sagen: wie erbärmlich!
Ob ihr Sohn geschrieben hat, er möchte sie nicht mehr sehen, sei jetzt dahingestellt. Vielleicht möchte auch Elena nicht, daß ihr Sohn sie so sieht. Darüber lässt sich jetzt spekulieren. Aber nun wieder zurück zur Story.
Da bin ich selbst überfragt. Was will der Joker mit den Leichen?
Zu behaupten, er wäre unter die Nekrophilen gegangen, ist echt das Letzte. Da kommt mir die Haarspalterei ganz recht. Nur weil man Leichen entwendet, ist man noch lange nicht nekrophil. Also ... Punktabzug für Miss FBI. Und das diese Person nie und nimmer den Fall klären möge und am Ende selbst in der Klapse landet. *hehe*
Das durchdringende Gelächter von Elena am Schluß zeigt aber schon, daß sie einen kleinen Knacks hat. Klar, wenn man Schreckliches erlebt, kommt man meist nicht unbeschadet davon.
Ich freue mich jetzt schon drauf weiterzulesen.
Also, bis zum nächsten Review.
MidnaBlack  
Huhu Stoffi!

So etwas verspätet konnte ich nun auch endlich dein neues Kapitel lesen! Ich hab gestern an so viel Schlafmangel gelitten, dass ich, wenn ich einen Satz gelesen habe, ihn bei dem nächsten schon wieder vergessen hatte :) Das machte das Lesen natürlich ziemlich schwer, weshalb ich es dann auf noch einen Tag nach hinten verschoben habe...nun ja...jetz konnte ich endlich lesen und ich bin traurig, dass es schonwieder alle ist, das Kapitel..
Hach irgendwie hatte ich es geahnt, dass du uns so deine Geschichte erzählen wirst. Und ich bin jetzt wirklich auf die Geschichte gespannt, die uns erzählen wird, wie Elena in die Situation aus dem Prolog gekommen ist. Der Anfang dazu war wirklich gut. Ich finde Elena ist wirklich ein interessanter Charakter. Ich finde ihre Art wirklich toll! Nicht nur in ihren Dialogen sondern auch in der Art und Weise, wie sie uns ihre momentane Situation schildert. Und was ich noch gut finde, ist, dass du direkt in das Geschehen aus The Dark Knight einsteigst, es aber trotzdem mit deinen eigenen Worten erzählst und deine eigene daraus machst.
Also Schlafmangel scheint Elena ja auch zu haben, was in diesem Beruf sicher nicht selten vorkommt, zumal da im Moment echt sau viel los ist. Was ich lustig fand  war die Aussage, dass man auf eine andre Art und Weise dem organisiertem Verbrechen auch dankbar sein könnte, weil die Kliniken so niemals an Arbeitsmangel leiden würden. Ich glaube, genauso hätte ich auch gedacht *lach* Elena wird mir irgendwie immer sympathischer. Sie ist eben ein normaler Mensch, mit normalen Problemen und sagte ich schon, dass ich ihre Art einfach liebe? *gg* Aber das mit ihrem Mann...naja, wie sie selbst auch später erwähnt, haben die beiden sich wohl einfach entfremdet. Aber traurig ist es auf einer Seite schon, gerade wegen Jamie. Der Junge ist neun Jahre alt und muss nun damit kar kommen, dass sich seine Eltern trennen. Aber hier wird auch schon ganz deutlich, dass Elena ihren Sohn schon ziemlich oft vernachlässigt hat. Sie ist sich dessen zwar selbst bewusst, kann oder will aber auch nicht wirklich was daran ändern.  Dass sie sich aber andere Umstände wünscht wird klar, als sie hofft, dass ihr nichts mehr dazwischen kommt und sie getrost endlich ihren wohlverdienten Feierabend antreten kann. Naja...aber da zeigt der Joker mal wieder sein großes Talent jemandem einen Strich durch die Rechnung zu machen. Auf einer Seite tut mir Elena ein bisschen Leid, auf der anderen allerdings nicht. Sie hätte einfach gehen können. Klar, sie hätte ihren Job unter Umständen verloren, was natürlich schlecht für das Sorgereccht gewesen wäre, aber vielleicht hätte der Chefarzt das ja im Nachhinein verstanden....vielleicht aber auch nicht. Aber eigentlich hätte ihr Sohn ihr doch wichtiger sein sollen, als ihr Job oder? Hm....

Oh und die Schwiegermutter von Elena....ich glaube, dass ist wirklich so eine typische Schwiegermutter^^ Als sie am Telefon gesagt hat, Jamie wäre nicht mehr bei ihr, da hatte ich schon Angst, ihm sei irgendwas zugestoßen oder so. Ich wusste nicht genau, ob ich beruhigt sein sollte, als sie gesagt hat, Jamie wäre bei Michael und sie versuchten die Stadt zu verlassen, oder ob ich da noch beunruhigter sein sollte. Ich glaube ich habe mich für letzteres entschieden. Ich hoffe, dass Michael es zulässt, dass Jamie sich wengistens ein paar Mal bei seiner Mutter melden kann, damit auch wir erfahren, ob es ihm gut geht^^ Ich hoffe wirklich, dass Michael und Jamie unversehrt aus Gotham rauskommen! Aber irgendwie hab ich da meine Zweifel, dass sie das auch wirklich schaffen. Ich weiß nicht...nennen wir es eine dunkle Vorahnung *g* Aber ich hoffe, du wirst diese dunkle Vorahnung nicht bestätigen. Was ich auf jeden Fall noch loswerden wollte (jetz fällts mir wieder ein^^) ist, dass ich es wirklich auch interessant finde, Einblicke in die Berufswelt eines Chirugen zu bekommen. Es ist tatsächlich fast so, wie in einer Krankenhausserie *gg* Allerdings möchte ich mir nicht unbedingt alle chirugischen Eingriffe bildlich vorstellen...*g*
Oh und ich fand es auch gut, wie Elena diese Distanz von Chirurgen zu ihren Patienten erklärt hat. Ich glaube jeder Arzt muss da eine innere Kühle, wie Elena so schön sagte, entwickeln können. Doch es gibt sicher auch einige, die diese Kühle auf ihr ganzes Leben ausbreiten und ich hoffe Elena wird da nicht irgendwann dazu gehören. Ich frage mich nun immer mehr, wie der Joker an sie herankommt. Wann er das erste Mal in Elenas Welt auftaucht und durch deine Blogeinträge bin ich nun natürlich auch neugierig, wie Elena an Bruce Wayne kommt :) Ich ahne viel schreckliches hier in dieser Geschichte, aber komischer Weise freue ich mich auch darauf! So ich glaube das wars heute von mir....ich bin heute irgendwie immernoch ziemlich müde ^^ Aber wenigstens nicht mehr so sehr, dass ich mich gar nicht konzentrieren konnte^^

glg Midna
StormXPadme  
Haaach, zurueck bei der ueblichen Kapitellaenge *G*. So verbring ich meinen Freitagnachmittag einfach gern *laechel*. Und da das WE auf Reisen ins Wasser gefallen is, is das n netter Trost…

*hiiibbel* Es geht in die Vergangenheit *laechel*. Jetzt bin ich wirklich endsgespannt, wie uns Elena da entgegentritt… Und wieder gleich ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme ganz zu Anfang… Wir beide haben einfach einen zu aehnlichen Geschmack *lach*. Und da ich als Kind schon jede Krankenhausserie verschlungen hab, die mir unterkam, freu ich mich auf die Parts natuerlich besonders…

*lach* Ein Absatz, und ich liebe die Frau *g*. Ja ja, der liebe Kampf mit der Technik… Du willst nicht sehen, wie ich oft mit unserem Druckerfaxscanblablub umgeh…

Ouch… Nicht gerade die besten Arbeitsbedingungen *seufz*. Ich tippe mal auf Doppelschichten, Uebermuedung, und so wie ich deinen Sadismus kenn, bald nen ziemlich fiesen Fehler im OP…

Sag ich’s doch *G*. Ich kenn dich doch langsam :P. Uebermuedung is in dem Beruf so ziemlich das Beschissenste, was einem passieren kann *seufz*. Und dann wundert man sich, wenn Fehler passieren…

*mal wieder zwischendurch bemerken muss* Und du vergisst nie darauf *laechel*. Immer diese Kleinigkeiten, mit denen du deine Storys so lebendig machst, Geraeusche und Gerueche… So gehoert sich das, um das Leserauge auf den Gang deiner Klinik zu befoerdern…

*GG* Soviel zum Ausruhen, was? Viel Spass beim Knie flicken *ihr eigenes kaputtes taetschelt*

*lach* Danke fuer die Info am Rande… Betrogene Ehefrau, hm? *G* Menschlich am absoluten Tiefpunkt angekommen… Beste Voraussetzungen, um von einer dunklen Verfuehrung eingefangen zu werden…

*seufz* Und da sehen wir schon die ersten Abgruende zwischen Mutter und Sohn… Elena bagatellisiert die Schwierigkeiten, ganz schlechtes Zeichen… Darum mag ich Storys so gern, wo man schon einen Einblick in die spaetere Situation hatte, so sieht man jetzt schon die kleinen Hinweise auf das Ende… Das zeichnet n guten Autor aus, Foreshadowing is ein wunderbares Stilmittel *laechel*. Grosse Sympathiepunkte holt Elena hier grad natuerlich net, aber das muss auch net sein, damit der Charakter gut is… Im Gegenteil, deine Charaktere sind in n paar Absaetzen vielschichtiger als bei anderen in ganzen Storys *ihren Hut am besten schon gar nicht mehr aufsetzt*. Was einem hier sofort auffaellt (mir zumindest *lach*), is, dass sie das Kind zu benutzen scheint… Sie braucht es als Ankerpunkt, als Lichtblick… Da sticht ne gute Portion Egoismus durch… Hach, ich hibbel so darauf, was das noch mit Elena gibt *laechel*. Ich muss mich jedes Mal zwingen, mit dem Lesen aufzuhoeren, um was zu schreiben *lach*.

Es geht looos :D. Ich liebe Krankenhausszenen einfach, ich bin da echt schlimm *lach*. *Haende reibt und Elena bei der Arbeit ueber die Schulter schaut*

*zuck* Danke fuer die Erinnerung an des Jokers liebste Verstuemmelung… Es tut jedes Mal wieder beim Lesen weh *schauder*.

> Im Prinzip mussten wir dem organisierten Verbrechen dieser Stadt dankbar sein. Dank ihm konnten wir uns nicht über mangelnde Arbeit beklagen.
Ouch, wieder eins mit der Antipathiekeule *lach*. Das war n ganzer Schwall an geballter Gefuehlskaelte, den du uns da grad um die Ohren gehauen hast… Ich bin gespannt, ob Elena das im Studium entwickelt hat oder was da fuer ne Geschichte dahintersteht… Du machst es einem aber auch net einfach… Aber wie gesagt… Das is das Faszinierende an deinen Charakteren, und ich wuerde keinen davon mehr missen wollen…

*lach* Ich sollte doch immer n paar Absaetze vorauslesen, da kommen auch schon die Gedanken dazu… Chirurgin mit Leib und Seele, hm? Na ich weiss nicht… N bissl viel emotionale Distanz seh ich da im Moment schon bei deiner Kleinen… Mal schauen, ob ich Recht behalt…

*prust* Sie is aber auch herzallerliebst zu anderen Menschen… Immerhin, sie hat ihre Gegenspieler fest im Griff, so muss das sein… Mal schauen, ob sie damit auch dem Joker was entgegenzusetzen hat…

Ah, da kommen noch n paar Zeilen, auf die ich schon gewartet hab… Hoeherrangige Berufe sin ja doch nach wie vor Maennerdomaene, und ich fragte mich schon, wie sich Elena da durchgeschlagen hat… Duerft auch n guten Teil dazu beigetragen habe, wie abgehaertet sie jetzt is… Erzwungener Smalltalk und gespieltes Laecheln sin da nur weitere Indizien…

Ha, noch jemand mit Clownsphobie *G*. Wir sin halt alle IT-geschaedigt… Die Szene im TV musste ich zweimal lesen, die war mir jetzt n bissl schwer verstaendlich, und ich weiss net genau, woran’s gelegen hat… Kann auch meine Freitagnachmittags-Muedigkeit sein. Der Joker ist jedenfalls zurueck, soviel is klar, und diesmal isses wieder n ganz anderer Auftritt als in Scar Tissue, was ich auch net anders erwartet hab… Hach, ich fiebere auf Elenas erste Begegnung mit ihm…

Das war’s dann wohl mit dem Abend mit dem Kind *seufz*. Ich sag ja… Ganz so sehr wie sie es sicher erfolgreich einredet haengt sie glaub ich net an ihm… Gerade in der Situation jetzt is ne Kuendigung IMO ne leere Drohung, die brauchen sie da, und sonst findet sie woanders n Job… Na wenigstens startet sie noch n Versuch *seufz*.

*Augenbraue nach oben geht* Da legt aber jemand selbstverstaendlich Hand an Elena *G*. Jetzt hab ich ja schon fast wieder unkeusche Gedanken… Immerhin, ihr Mann maust sich auch durch sein Buero, wo is das Problem? *hust*

Na super, da bedroht n Irrer die Stadt, und so ne Schnepfe nimmt Tabletten *seufz*. Da kommt man ja fast in Versuchung, wirklich mal zynisch zu sein… Wer so das Leben wegwirft… Na ja. Deine Beschreibung dieser Suizidart hat hoffentlich jeden Teenie-Leser hier bei dir von dem Versuch des Nachmachens, weil’s ja so cool is, geheilt *G*.

N bissl komisch is die Situation jetzt nach dieser Drohung… Ich fuehl mich n bissl unvorbereitet reingestossen als Leser, weiss net, wie ich das beschreiben soll… Vielleicht weil man so ausserhalb von dem Chaos draussen steht und es noch nicht wirklich gesehen hat, weil’s eben nur Elenas POV is… Oder weil sie relativ rational bleibt, wenn man bedenkt, was der Joker da so angekündigt hat… Was aber nicht unlogisch sondern nur auf ihren Schlafmangel zurueckzufuehren is, soviel is klar… Ich wart erstmal ab, n bissl warm muss ich mit dem Szenario grad noch werden.

Soo, eigentlich muesst das Telefonnetz jetzt belegt sein *hust*. Das wuerd zur Situation passen, ich bin ja schon erstaunt, dass Elena bis zum Telefon hingekommen is ohne dass sie schon wieder in Handschellen zum naechsten OP gezerrt wurde… Dass auch grad keiner von den anderen da Schlange steht und zuhause anzurufen probiert? *gruebel* Eigentlich muesst man ja auch im Krankenhaus grad so n bissl in Panik um seine Liebsten sein…

Ouch… Musst du mich so schocken? Im ersten Moment war ich ja schon ueberzeugt, dem Kleinen waer was passiert… Aber gut… Mit dem musste Elena wohl auch rechnen, ihr Mann scheint das Kind ja doch um einiges herzlicher zu lieben als sie *seufz*. Sie klingt in ihren POVs immer irgendwie… weiss nicht. Kuehl. Sie weiss, was sie tun muss, aber das klingt alles so nach Pflicht…

Hui, da knallst du uns wieder Woerter um die Ohren *G*. Zimperlich is Elena wirklich nicht… Gut, bei dem SChwiegerdrachen…

Hach ja, liebt man den Kerl nicht jetzt schon *seufz*. Ich hasse es, das sagen zu muessen, aber leider hat er mit allem Recht… Gut, dass er das vor dem Kind sagt, zeigt, dass er jetzt auch net grad der Superdrueber-Daddy is, aber is ja auch ne beschissene Situation grad… *seufz* Mir fehlt nur grad einfach irgendwie das Mitleid mit Elena… Und ich fuercht, so impulsiv, wie sie da grad rueberkommt, ahn ich immer mehr, was sie bald in Schwierigkeiten bringen wird *seufz*.

*seufz* Na wenigstens is sie so vernuenftig, den Kleinen bei ihrem Ex zu lassen, da stellt sie ihre Beduerfnisse richtig zurueck… Hoffen wir mal, die Vernunft haelt an… Irgendwie glaub ich’s net…

Wie, das war’s schon? *grummel* Ich will MEEEEEEEEEEHR *rumquaengel Teenie-Leser-Bettel-Modus an*
MidnaBlack  
Huhu Stoffi!

Hach ich bin so froh, dass du die Geschichte onstellst! Denn diesmal kann auch ich von Anfang an dabei sein! :)
Was mich ein bisschen gestört hat war....das der Prolog so schnell zu Ende war *g* Ich hätte jetzt noch ewig weiterlesen können^^
Und ich glaube, dass liegt auch einfach an deinem wunderbaren Schreibstil! Er nimmt ein sofort gefangen, versetzt einen sofort in die Geschichte hinein. Und das ist so unglaublich. Wie schon bei Scar Tissue, habe ich mich auch hier gefühlt, als wäre ich ein unscheinbarer Geist, der neben Elena sitzt und nicht nur alles sieht was sie sieht sondern auch ihre Gedanken selbst denkt und ihre Gefühle selbst fühlt. Hammer! Einfach Wahnsinn, wie du das immer wieder schaffst!
So, so. Das ist also die geheimnisvolle Elena, die du ja schon in deinem Blog ein bisschen vorgestellt hast. Der Prolog lässt mir natürlich wieder sehr sehr viel Freiraum zum Spekulieren^^ Aber das kommt erst später, erstmal will ich natürlich auf deinen Text eingehen.
Elena ist also in Arkham? Und sie war eine Handlangerin des Jokers? Interessant! Sehr interessant *g* Sie gefällt mir irgendwie jetzt schon. Ihre Art wie sie denkt, wie sie sich verhält. Doch ich stelle mal hier die Vermutung auf, dass sie, bevor sie dem Joker begegnet ist durchaus anders gewesen sein könnte? Zumindest ein bisschen, denke ich. Sie fragt sich immerhin, ob sie, als sie selbst noch ihrer Tätigkeit als Ärztin nachgehen konnte, genauso mit ihren Patienten umgegangen ist...
Besonders diese kleine Andeutung mit dem Tacker hat mich aufhorchen lassen... Was hat sie denn da angestellt? Ich denke mal, das werden wir alles noch erfahren oder? Ja, sicherlich *g*
Ich finde es außerdem interessant, wie Elena über ihren Sohn denkt. Beziehungsweise, was sie empfindet, als sie sein Bild sieht. Liegt es an den Pillen, dass sie so fast gar nichts dabei fühlt? Oder hat sie sich so sehr geändert? Da fragt man sich, wenn letzteres zutrifft, was wohl mit ihr geschehen sein mag! Aber, es ist natürlich sicher, dass eine Begegnung mit dem Joker durchaus Spuren hinterlässt. Nur wie tief diese Spuren wohl bei Elena sind?
Und interessant finde ich auf jeden Fall mal, dass der Joker Leichen klaut??!! Und er ist wieder zurück in Gotham? Das heißt also er war woanders?! Oh mann, du verstehst es mal wieder sehr gut, einen Leser neugierig zu machen *gg*
So, ich vermute mal, dass der Prolog vielleicht eine Szene aus der Zukunft war? Und man dann erst im Laufe deiner Geschichte erfährt, wie Elena da in diese Zelle kam?
Naja, ich hab natürlich noch mehr Vermutungen *g* So kann es zum Beispiel ja auch sein, dass der Prolog aussagt, was der Joker zur Zeit macht und weil das FBI nicht mehr weiterkommt, lassen sie Elena frei, damit sie sich wieder ihm anschließt und ihn dann überführen kann.... Aber ich glaube darauf würde sich Elena nicht einlassen, wenn ich sie denn jetzt schon so einschätzen darf. Ich glaube also eher an die erste Vermutung, oder aber, dass wir im Laufe der Geschichte Rückblenden bekommen und dadurch erfahren was geschehen ist.
Hm... ja...ach, da fällt mir gleich eine Frage ein. In welchem Zeitraum willst du denn veröffentlichen? Genauso wie bei Scar Tissue in zehn Tages-Schritten? Oder in kürzeren, oder gar längeren Abständen? Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie du uns deine Geschichte erzählst! Achja, diese neue Sichtweise gefällt mir sehr gut! Das macht das Ganze irgendwie noch spannender, alles aus der Sicht nur einer Person zu lesen. Entschuldige bitte, wenn alles heue irgendwie abgehakt klingt oder so in meinem Rev....ich fühl mich noch ein bisschen gerädert, hatte gestern mal wieder einen Migräneanfall *grml* deswegen konnte ich auch erst heute lesen. Naja, ich bin auf jeden Fall gespannt, was mich in dieser Geschichte noch so erwartet!

liebe Grüße
deine Midna
KathysSong  
Ich wußte doch, daß das Warten sich lohnen wird. Und ich kann ahnen, warum du bei dieser Story einen derartigen Schreibschub entwickelst. Ich behaupte mal kühn, daß es absolut faszinierend ist, in den Kopf deiner Protagonistin einzutauchen, ihre Gedanken zu verfolgen und ein paar ihrer Motive zu offenbaren.

Du zeichnest schon im Prolog ein gewisses Bild von ihr, das ich frecherweise für den weiteren Storyverlauf mal im Hinterkopf behalten werden. Irgendwie dünkt mir (*g), daß Elena auch vor dem Einzug in ihre neue Behausung ein relativ beherrschter, kühler Mensch war. 1A in ihrem Job und eine glatte 4, wenn es um Zwischenmenschliches geht. Und ich möchte gerne wissen, wo das herkommt *Stoffi anstrahlt*. Ich hoffe, ich liege mit dieser Einstellung nicht daneben *lach*

Ich weiß jedenfalls eins: Die Story wandert in meine Favoriten und ich freue mich auf Kapitel 1 :o)
Heiki (anonymer Nutzer)  
GAHHH!!! du willst unbedingt dass ich im zarten alter von 24 jahren meinen ersten Herzkasper habe... Da loggt man sich ganz unschuldig aus reiner langeweile ein, update ist ja erst uebermorgen faellig und dann ist da ne neue geschichte!!!
Und was fuer eine.. muss unbedingt endlich Gothika gucken gehen..
Der prolog liest sich schon mal sehrrr interessant..
weiss gar nicht was ich gross reviewen soll, ausser dass es sich wie gesagt sehr interessant anliest und ich neugierig aufs naechste kapitel warte..

Jetzt ist das FBI hinter dem Joker her.. er ist nach gotham zurueckgekehrt, also muss er zwischenzeitlich wo anders gewesen sein, frage wo? und was hat er dort angestelllt? Ich frage mich wo der Prolog in der gesamtstorie zeitlich einzuordnen ist.. wird der Teil wie Elena nach arkham gekommen ist in rueckblenden paralell zur "Gegenwart" erzaehlt oder machen wir einen Zeitsprung??

Diese Metapher zwischen dem Lampenflimmern und Herzrythmusstoerungen finde ich sehr interessant und unter dem gesichtspunkt dass Elena Aerztin ist sehr passend.
Du hast so ganz viele kleine Teaser eingestreuselt, die neugierig machen: Elena hat fuer den Joker gearbeitet, sie hat ueber den abgrund geschaut, ein 11jaehriger der seine Mutter nicht mehr sehen will und der Joker klaut neuestens Leichen???

Nunja wie mehrfach gesagt ich bin gespannt. Darf ich mich bei dieser Story auch auf nen regelmaessigen updaterythmus freuen??

Gruessle

Heiki
StormXPadme  
Haach, Stoffi *laechel*. Ich freu mich so, dass du dich entschieden hast, die Story schon hochzuladen *laechel*. Ich bin gespannt wie ein Haftlmacher, und diesmal darf ich von Anfang an dabei sein, das freut mich am meisten…

Mrau, gleich ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme am Anfang :D.

Du bist meine Meisterin der Einstiege, ich darf in die Knie gehen *lach*. Zuerst dachte ich an Elena, aber es dauerte bis zum dritten Absatz, bis es klick machte… Und weisst du, wie geil? Ich wuenscht, ich waer n Literaturkritiker und koennt dir auch noch mit professionellen Worten sagen, auf was fuer einem ueberirdischen Niveau dein Stil inzwischen is… Du schaffst es in zwei Absaetzen nicht nur, Stimmung einzufangen, Bedrueckung, Langeweile, Resignation… Du schaffst es auch, einen Grundton fuer die Charaktere deiner Story vorzugeben, ohne dass ueberhaupt nur jemand betitelt wurde, ohne dass man auch nur ne Seite kennt… Ein, zwei Saetze, zwei deiner lyrisch immer so wunderbar ausgereiften Vergleiche, und schon hat man deine Pro- und deinen Antoganisten auf einer Ebene gesehen… Mit dem Vergleich eines vergehenden Herzschlags und dieser Gluehbirne… Stoffi, wenn ich mir das anschau, wird mir ganz schwindlig *lach*. Ich will auch so schreiben koennen *lach*.

Maeh… Und im dritten Absatz geht’s dann gleich richtig zur Sache mit deiner Stimmungsmache… Ich seh schon, auf Gummibaerchenzeiten brauchen wir auch hier nicht hoffen… Der POV kann ja nicht von vielen Leuten stammen, von dem her… Is man schnell wieder drin in genau dem Chraktere, den man schon aus Scar Tissue kennt… Intelligent, trotz seines verdrehten Geistes ein klarer Verstand… Hannibal sehr aehnlich, denke ich, wir haben ja die gleichen Vorlieben auf dem Sektor… Nur noch n bissl kranker *seufz*. Aber jetzt hoer ich auf dich zu langweilen und les weiter *lach*.

Wie war das, die Verrueckten wissen meistens selbst nicht, dass sie’s sind? *G* Vermutlich is der gute Mann immer noch der Meinung, er is normal… Und ich bezweifle, dass du ihm ne Mary Sue auf den Hals jagen wirst, die ihn davon abbringt…

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Nein, ich loesche jetzt nicht mein ganzes bisheriges Review, du sollst ruhig sehen, wie geschickt du mich grad in die Pfanne gehaut hast… Verflixt, veraeppelt *lach*. Glaubst du mir jetzt mal, WIE gut du bist? Da rede ich noch gscheit, du schaffst mit ein paar Absaetzen einen Vergleich mit Gaensehaut, und dann… Neee *G*. Setzt du dem Ganzen gleich noch die Krone auf… Nun, dann nehm ich an, die Story wird gleich im Rueckblick erzaehlt, und das macht das Ganze gleich noch mal spannender… Mann mann, das is ja schon mal starker Tobak, mit dem man hier konfrontiert wird… Die glaubliche Heldin landet am Ende also selbst da, wo nur der absolute Abschaum sitzt… Na, jetzt weiss ich auch, was du mit Gothika am Anfang hattest *G*. Ich bin sehr sicher, du hast mich grad net zum letzten Mal reingelegt… Und du hast es geschafft, mich von Anfang bis Ende neugierig auf die Story zu machen *lach*. Jetzt will man natuerlich auch wissen, wie’s soweit gekommen is…

*G* Jetzt kommt der Vergleich mit der Lampe natuerlich auch schon ganz anders… Und man wird gleich noch mal ne Spur trauriger… Offensichtlich haengt Elena ja noch stark an ihrem alten Leben… eh klar… *seufz*. Und vermutlich muss man froh sein, dass sie so stark medikamentiert wird, sonst waer man nur noch mit dem depressiven, heulenden Elend konfrontiert…

Waaah, du immer mit deinen unsympathischen Kerlen *G*. Den glaubt man ja fast, schwitzen zu riechen… Iiiis das ekelhaft…

… Ich hatte gerade n absoluten Hannibal-Flash *G*. Der Besuch is sicher net ganz zufaellig an Clarice angelehnt, oder? *G* *bitte bloss nicht als Kritik auffassen, ich liebe so kleine Hommagen* Doch… Ich glaub, ich krieg langsam ne Idee, wie du die Story aufbaust… Aber diesmal lass ich das mit Spekulieren, sonst blamier ich mich noch mal so *G*.

Ha, FBI, ich wusste es *G*. Na, das haett mich jetzt auch gewundert, wenn sich ne so starke Persoenlichkeit, wie sie da in den ersten Absaetzen schon durchkommt, von so was beeindrucken laesst… Besonders lang kann Elena da noch nicht festsitzen, aber ich wuerd mal sagen, fuer ne labile Persoenlichkeit reicht das, um komplett durchzudrehen… Sie is doch noch relativ klar und hat ihre Persoenlichkeit noch… Und in der schwingt auch noch n guter Teil Stolz mit, trotz dem, was sie offensichtlich getan hat… Hach, Stoffi, ich wuerd am letzten schon jetzt alles lesen, was du an der Story hast… Diesmal gibt’s keine „relativ“ unschuldige Protagonistin, wie’s aussieht… Erin hat auch ihre Schattenseiten, aber sie is doch eher das Opfer… Hier konfrontierst du uns einmal mehr mit etwas, was man auf diese Weise in anderen Storys net finden wuerd, an was auch ich mich net trauen wuerd, und ich ziehe meinen Hut schon mal vor diesem Mut…

*prust* Danke, dass du die kleine Hommage selbst einbaust, so bleiben mir weitere Anmerkungen erspart *lach*. Wie gesagt… Ich find’s wunderbar *laechel*. Gerade wenn einen ne Fiktion so inspiriert, darf man ruhig ein, zwei Dinge einbauen…

Jup, die Situation kommt einem sehr bekannt vor *laechel*. Und ich bin so was von gespannt, was du draus machst…

*prustspuck* Danke, die Frage hat mich grad auch etwas aus dem Konzept gebracht *lach*. Aber hey, ich bin grad ganz froh, ich bin nicht mehr die einzige, die das Tabuwort zwischendurch mal erwaehnt… Und in der Situation, in dem Setting mit der Protagonistin is die Wortwahl ja mehr als angebracht… Es haut einem nur im ersten Moment genauso aus dem Konzept wie die liebe Agentin *G*.

*lach* Anfaengerin, ganz blutige Anfaengerin *die Agentin taetschelt* Da bekommt man ja fast Mitleid… Ich hoff… Es gibt noch viele solche Blicke in diese Erzaehlsituation, ich bin schon sehr gespannt, was du aus dieser vermutlich nur als Nebenhandlung fungierenden Geschichte machst… Oh, und ich liebe Elenas Bissigkeit jetzt schon *G*.

Ouch… Sag jetzt net, der Joker hat sich den Kleinen gekrallt *seufz*. Zu deiner sadistischen Ader passt das ja *grummel*.

Na, wenigstens etwas… Ich haett’s ja schon gedacht… Elenas Gefuehlskaelte in Bezug auf ihr eigenes Kind is erschreckend genug *seufz*. Man will ja fast hoffen, es is wegen den Medikamenten, aber da kenn ich dich besser… Du weisst, wie man auch elementare Grundfestungen wie Mutterliebe einreissen laesst…

Hmmm, schade, schon vorbei… Na, ich denk mal, die Agentin wird wiederkommen… Den Spass laesst du dir doch sicher nicht noch mal entgehen *G*. Aber jetzt will ich erstmal wissen, was fuer ne gemeinsame Vergangenheit deine beiden Protagonisten haben *rumhibbel*. Oh, meine liebe Stoffi, du wagst dich tatsaechlich an so ne grosse Story, wie man n Menschenleben so in den Abgrund stuerzt… Ich haett da so was von Muffensausen *lach*.

Ein ruhiger Abschluss fuer das Kapitel, und trotzdem bleibt Gaensehaut bei diesem Lachen, wo so langsam, nach und nach doch durchklingt, dass es mit dem Verstand doch net mehr so weit her is bei der lieben Elena… Da hat wohl doch schon ziemlich viel Schaden genommen. Aber weisst du, was ich so faszinierend find? Wie du, genau wie beim Joker, es schaffst, keinen Irrsinn in ihre Worte zu legen sondern Philosophie… Bei dir gibt’s nun mal keine Schwarzweissmalerei, das macht dich so gross… Es is ne unangenehme, schwarze Wahrheit, die in Auffassungen wie ihren liegt, aber man kann sie net verleugnen… Und das is die Kunst, die in deinen Storys steckt… Deine Leser in ihrem Denken bis zu solchen Punkten zu bringen… Sie zu bewegen, ihnen ihre eigenen dunklen Seiten zu zeigen… Hach, Stoffi, ich wuerd mir so wuenschen, dass wir von dir eigene Buecher im Regal stehen haetten *seufz*. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich anmerke, dass sie gleich neben meinen Stephen Kings stehen wuerden…

In diesem Sinne… warte und harre ich auf das naechste Kapitel…
black snoopy  
Ich konnte nicht widerstehen und musste,obwohl ich bei Scar Tissue hinterher hinke,  den Prolog lesen. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Ein völlig anderer Still als bei deinem Erstlings-Joker-Werk aber einfach genial. Du hast dieses Mal die Ich-Perspektive gewählt, sehr schwierig wie ich finde für den Autor, aber dafür intensiver und näher für den Leser.

Elena scheint im Prolog auf den ersten Blick ein sehr kühler und gefühlskalter Mensch zu sein, aber was soll man auch erwarten, wenn man mit einer Zwangsjacke an einem Stuhl gefesselt da sitzt und mit Medikamenten vollgepumpt wird? Ich bin shr gespannt darauf sie näher kennen zu lernen und zu erfahren, was in den zwei Jahren passiert ist, die sie ihren Sohn nicht gesehen hat und was eine Ärztin selbst zur Patientin gemacht hat.

Die Szene mit den Fotos, gerade mit dem ihres Sohnes, fande ich sehr "gruselig", mir ist ein Schauer über den Rücken gelaufen. Es muss furchtbar sein zu keinerlei Gefühlen mehr im Stande zu sein. Aber dafür ist der Joker ja bekannt, oh ich greife vor, aber ich glaube, der Joker hat seine Finger gehörig im Spiel gehabt, sie dort hinzubringen wo sie nun ist.

Das Flackern der Lampe mit einem Herzschlag zu vergleichen, sehr interessant und passend. Und es hat mir so ein beklemmendes Gefühl gegeben, ich habe mich selbst in diesem Raum gesehen und mich würde diese Enge wahnsinning machen, aber dann wäre ich ja am richtigen Ort^^

Also, ein gelungener Anfang, der sehr, sehr, sehr neugierig gemacht hat auf mehr.
Alles Liebe
snoopy
Pooky  
Hallo :-)

So, ich war ja schon sehr gespannt auf die Geschichte und musste dann heute natürlich gleich hier rein gucken :-) Erstmal muss ich sagen, dass ich Stories aus der Ich-Perspektive sowieso klasse finde. Irgendwo begrenzt es einen zwar, was die anderen Charas angeht, da kann man halt immer nur vermuten und andeuten... aber dafür wird umso intensiver auf die Hauptperson eingegangen und ich finde es einfach unglaublich spannend, alles aus dem Blickwinkel einer Person zu erleben. Das gibt einem noch viel eher das Gefühl mittendrin zu sein, finde ich.

Und genauso ging's mir auch schon nach den ersten paar Sätzen. Und irgendwie war ich gleich frustriert *lach* Ich glaub, ne hoffnungslosere Situation kann's doch kaum geben... und dann vor allem mit diesem Zitat aus Gothika *uagh* schrecklich. Irgendwo festzusitzen, ohne irgendwas tun zu können... ganz furchtbare Vorstellung...

Ich glaube, man muss dir wahrscheinlich nicht mehr sagen, dass du nen wahnsinnig Stil hast. Mit wenigen Worten erzeugst du intensive Stimmung, das kann nicht jeder :-)

"Meine Schulter juckt, aber ich kann mich nicht kratzen. Sie haben mir wieder die Zwangsjacke angelegt, damit ich mir nicht wehtun kann" --- das meinte ich. Boah, frustriert mich das!! Furchtbar trostlos. So fühlt es sich an, wenn ich das alles lese. Wie gesagt, ist halt so, als hockt man selbst gleich mittendrin...

Was mir übrigens besonders gefällt, sind die einzelnen Worte oder die besonders kurzen Sätze, die du immer so zur Unterstreichung einbringst. Das macht das alles noch n bissel intensiver. Sehr schön!

Ich finde es echt umwerfend, was du einem in nem einzigen Kapitel so alles präsentierst! Da muss man sich nicht "anstrengen", sofort läuft ein Film ab... und Stück für Stück so kleine Andeutungen, was vorher passiert ist und warum sie überhaupt dort gelandet ist. Und dann so gaaanz nebenbei der erste "Schreck"... Handlangerin des Jokers also??? Huiuiui!!! Ah, ach so... ich wollte auch nur noch mal erwähnt haben, dass ich mich in dem Fandom echt absolut nicht auskenne. Ich habe bisher nur einen Batman Film gesehen und das war eben der mit Michael Keaton... you do the math ;-) Aber egal, ich fühl mich hier trotzdem gleich wohl :-)

Als sie das Bild von ihrem Sohn sieht... das fand ich nen ziemlich krassen Moment... weil sie eben nichts empfinden kann. Böse!!

Natürlich ist dieses eine Kapitel noch lange nicht genug, um zu wissen, was man von "Dr. Clementine" halten soll. Aber auf jeden Fall hat es wahnsinnig neugierig gemacht. Du hast das alles wirklich wunderbar beschrieben, ich wiederhole mich gerne: da war ich einfach mittendrin :-) Und der letzte Satz macht mich selbstverständlich noch viel neugieriger *g* Ooohhh ich bin gespannt auf die vielen, vielen Dinge, die sich da noch auftun werden!!

Und zum Abschluss noch ein allgemeines Wort: wunder dich nicht, wenn ich ab und an mal länger brauchen sollte mit nem Feedback. Aber irgendwann werde ich immer aufholen :-) Dabei bleiben werde ich auf alle Fälle, denn die paar kleinen Bröckchen jetzt waren selbstverständlich noch lange nicht genug ;-) Dann mal viel Spaß beim weiter schreiben und danke für diesen beeindruckenden Ausflug in diese triste Welt!!

LG
Pooky
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