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Reviews
Jathy  
Liebe Stoffi!

Nach scheinbar endloser Lesepause habe ich mich endlich an das Nachtschichtkapitel gewagt und muss sagen ... Nein, ich will lieber nicht wissen, welche Abgründe menschlicher Existenz du uns noch wortgewaltig vor Augen führen willst. Mädel, mir wird angst und bange, wenn ich das lese!

Dabei zeigte sich nach den ersten drei Seiten wirklich so etwas wie Licht am Ende des Tunnels. Zuvor musste Elena stundenlang um ihren Sohn bangen, aber dieser Teil des Kapitels mündete wenigstens in einem Happy End. So richtig glücklich ist die erleichterte Mama dennoch nicht, denn das Gespräch mit ihrer zukünftigen Ex-SchwieMa liegt ihr schwer im Magen. Jamies Verhalten, als die beiden Uniformierten ihn in den heimischen Gefilden abgesetzt haben, setzt dem Ganzen noch die sprichwörtliche Krone auf.

Was nun Thelma angeht, so bin ich sehr zerrissen. Es wäre alles ganz einfach, stünde irgendwo im Text "Stoffi hat gesagt, dass sie eine zänkische und arrogante alte Schachtel ist". Dann wüsste ich Bescheid. Nur liegen die Dinge in dieser Story etwas anders, denn immerhin "sehen" wir sie nur mit Elenas Augen und zudem auch noch im Rückblick. Berücksichtigt man, dass sie ihre Geschichte ja erst erzählt, als sie bereits hinter Gittern sitzt und ihr Sohn emotional für immer verloren ist, dann dürfte auch eine gewaltige Portion Bitterkeit in ihren Worten mitschwingen, die erst NACH der eigentlichen Geschichte entstanden ist.

Thelma könnte selbstverständlich wirklich so unsympathisch sein, wie Elena sie empfindet. Aber ich überlege auch, ob nicht doch ein klitzekleines Fünkchen echter Sorge um Jamie mitspielt. Ich mag fast nicht glauben, dass sie alles, was bei Elena in ihrer Mutterrolle schief geht, einzig und allein aus Bosheit für sich ausnutzt. Der Gedanke, dass sie auch ihrem leiblichen Sohn das Sorgerecht für den Jungen streitig machen könnte, entspringt zwar Elenas Abneigung gegen sie, aber er beweist indirekt, dass Thelma vielleicht doch nicht sooo schlecht ist. Einzig die Frage, ob man sich gegenseitig sympathisch ist (wovon Elana und Thelma ja Lichtjahre entfernt sind), reicht nicht aus, um glaubhaft auf den Charakter zu schließen.

Kaum wäre der Moment gekommen, dass Elena etwas innere Ruhe findet, bricht das nächste Chaos aus deiner Tastatur über die arme Frau herein. Sicher, sie hat unterschwellig damit gerechnet, dass die nächste Begegnung mit dem Clown nicht mehr lange auf sich warten lässt, aber was dann passiert, gehört eindeutig in die Kategorie "das möchte ich nie erleben".

Joker trifft sie wieder an ihrer verwundbarsten Stelle: Jamie. Schon die Erwähnung seiner Namens scheint auszureichen, um ihre moralischen Barrikaden bröckeln zu lassen. Das ist nur zu verständlich, denn wie sie selbst sagt, braucht sie ihren Sohn zum Überleben. Insofern ist die Drohung, dem Jungen etwas anzutun, zweifach wirksam: die Mutterseele wird gefordert und der Beschützerinstinkt geweckt, aber auch der reine Überlebenswille hat ein Wörtchen mitzureden.

Für Elena wird es - zumindest bis zu diesem Moment - nichts Schlimmeres geben, als ihre fachliche Perfektion in den Dienst eines geistesgestörten Mörders zu stellen. Oder ist sie mit dieser nächtlichen Aufgabe gar selbst zur Mörderin geworden? Gewiss wird sie versuchen, sich daran festzuhalten, dass sie den hilflosen Junkie nicht direkt getötet hat; der Joker hat ihn immerhin "lebend" aus der Klinik geschleppt. Und doch wird ihr Gewissen ihr vorhalten, dass sie seinen Tod zumindest billigend in Kauf genommen hat, als sie dieses unbekannte Etwas in seinen Bauch gepflanzt hat. Sie wusste zu jedem Zeitpunkt ihres Handelns, dass das Opfer keine Chance haben wird.

An dieser Stelle drängt sich natürlich die Frage auf, was es wohl gewesen sein könnte - dieses "Ding". Und: Welchen Zweck verfolgt der Joker mit der Aktion? Ist es vielleicht eine Bombe und der Junkie wird zu einer Art Selbstmordattentäter, ohne es zu wissen? Wird irgendein Sozialarbeiter den armen Kerl im kritischen Zustand finden und er landet in der Klinik praktisch vor Elenas Nase, und dann muss sie sogar hoffen, dass er trotz medizinischer Hilfe stirbt, damit er sie nicht verrät? Oder ist es reiner Selbstzweck, dass der Joker "nur" ihren Willen brechen will und der Junkie nicht mehr als ein atmendes Werkzeug ist?

Atmendes Werkzeug - das scheint auch der stumme Begleiter des Jokers zu sein. Mehr, als dass er sein Leben aushaucht und postum den Mord an dem Path.-Chef angehängt bekommt, billigst du ihm nicht zu. Fragst sich nur, welche Story sich Elena in aller Eile und unter dem Eindruck der soeben gesehenen zweieinhalb Morde ihren Kollegen und Vorgesetzten auftischen wird.

Ich schätze, ich sollte mich beim nächsten Kapitel auf alles gefasst machen. Du machst es der Ärztin wirklich nicht leicht, aber auch die anderen Personen deiner Geschichte haben reichlich Ecken und Kanten. Schauen wir also, wer sich wann woran stoßen wird ...

Liebe Grüße und einen schönen restlichen Sonntag,
deine Jathy
StormXPadme  
Hmmmm… Ob der Besuch im Krankenhaus jetzt ne gute Idee is… Die Polizei is doch schon so gut wie an Elena dran, die sollt sich eher in den nächsten Greyhound setzen und erstmal untertauchen… Gibt ja auch in anderen Städten Krankenhäuser… *seufz* Aber so richtig Sicherheit is das wohl auch net, weder für sie noch für Jamie…

Hach ja, da kommen wir wieder auf Karen zurück… Ich bin ja mal gespannt, was für ne Rolle sie jetzt kriegt… Da verlangt Elena doch n bissl viel von ihr…

Ouch… Und hinein in die Höhle des Löwen, und auch noch ziemlich beeinträchtigt… Ich geb Karen fünf Sekunden, bevor sie’s merkt. Erweiterte Pupillen und so :D.

Okay, falsch vermutet… Aber mit der Geschichte hat sie nun auch genug Misstrauen geweckt *G*. Wie gesagt… Ich denk, dass Karen bald noch ziemlich wichtig werden wird, was nicht unbedingt gut für den Charakter sein muss… Die weiß viel zuviel…

Mäh *seufz*. Und sie is immer wieder so nah dran… Aber den Punkt, an dem das noch was bringt, die ganze Geschichte wem zu erzählen, is sie eh schon vorbei *seufz*. Jetzt steckt sie mittendrin, da winkt schon der Untersuchungsrichter mit dem Aktendeckel, sobald sie den Mund aufmacht… Aber Karen wird sich damit net zufrieden geben, denk ich…

*grummel* Musst du immer spoilern? :P Ich wollt doch grad gar net wissen, dass die stirbt *sniff*.

*grübel* Klugscheißer-Mode on: Müsste nicht die Drohung die Argumente überschatten? Nur am Rande…

Und da geht’s los, war ja klar *G*. Auf der einen Seite bewundernswert, wie ruhig Elena auf die Cops reagiert, aber so ne Ruhe muss sie in ihrem Beruf ja auch haben… Außerdem hast du’s gut auf den Punkt gebracht… Es kann ihr wohl wirklich nix Schlimmeres mehr passieren als schon is *seufz*.

Gordooon *quietsch*. Haaach, du weißt, was ich sehen will *G*. Kaffee und Akt in der Hand, so soll das sein *G*.

Wheeee :D. Gerichtsmedizin, ich liebe es *G*. Und ich kann als brave Anwaltstippse nur bestätigen, dass du perfekt recherchiert hast :P *hat da ja auch schon das eine oder andere Gutachten bearbeitet*. Tja, wie gesagt… Damit hab ich gerechnet *seufz*.

*vom Bett kipp* Danke, Elenas Kommentar war absolute Spitzenklasse *G*. Ich sag ja… Sie is unglaublich abgebrüht geworden… Anders würd sie aber auch vermutlich schon lang net mehr leben, da hätt sie schon die erste Begegnung net überlebt. Den Joker überlebt man nur, wenn man selbst schon geistig net mehr voll intakt is… Und in dem Fall ne trainierte emotionale Distanz zu Dingen mitbringt…

Sie redet *strahl*. Nein, ich strahle nicht… Die Story kann keine positive Wendung nehmen *seufz*. Außer, du hast da mit dem Ende was gefinkelt… Heißt im Klartext, jetzt wird’s nur noch schlimmer, wo man grad n bissl Hoffnung hätte…

Super Deal *grummel*. Gordon hat irgendwie den Teil überhört, wo Jamie in Lebensgefahr is, oder? *seufz*.

So was wirklich Befriedigendes kam ja jetzt net raus bei dem Gespräch… Aber das is in der Situation wohl auch net möglich. Aber Gordon is halt doch wieder mal der Beste… N anderer hätt sich da hinter allen möglichen Vorschriften versteckt und sofort alle Schritte veranlasst, scheiß auf n kleines Kind, das in Gefahr is… Gordon hat das perfektioniert, was man Mensch bleiben nennt… Viel Hoffnung hab ich allerdings trotzdem net, dass er was ausrichten kann *seufz*. Aber vielleicht überraschst du mich ja am Ende doch noch…
StormXPadme  
So, während ich im Büro sitz und auf Nachricht von meinem Lappy wart, kann ich auch genauso gut die Zeit sinnvoll nutzen…

Jetzt bin ich aber mal auf die Auflösung gespannt, was da in der letzten Nacht passiert is *G*. Wenn Elena so gar nix davon mitbekommen hat, kann’s jetzt ja nix ganz Großes gewesen sein… eigentlich… Oder es war weit genug entfernt, dass man nix gehört hat *G*.

*prust* Da sieht man’s, Fast Food kann tödlich sein :D. Sorry, der war aufgelegt *G*. Hm… Für die sonstige Größenordnung des Jokers wirkt das irgendwie fast schon… normal… Ich warte noch auf die wirkliche Bedeutung von dem Attentat *G*

Die lieben Fernsehberichte… Ich schlag mich mit so was ja immer rum bis zum geht nicht mehr, aber du hast auch für solche Szenen n gutes Händchen.

*Stirnrunzel* Ich sitz grad auf der Leitung… Das Mces wurde doch neu eröffnet, oder? Wie kann Leicester da dann schon länger arbeiten? Sorry, ich korinthenkack schon wieder rum…

Hach ja, da haben wir die Auflösung, von der Elena sicher gar nix wissen wollt *seufz*. Da hatte sie ja jetzt doch zum ersten Mal wirklich die Finger im Spiel… Jetzt bin ich gespannt, wie weit sie schon über die Grenze is, dass sie nicht mehr zurückkann… Wie weit sie’s noch berührt… Über n Versteck sollt sie jedenfalls schon mal nachdenken, lang wird das net dauern, bis die Spur zu ihr führt…

*seufz* Das wird ihr jetzt erst klar, wie schwere Konsequenzen ihre kleine Liaison haben wird? Das hätt sie eigentlich schon die ganze Zeit wissen müssen… Und wieder find ich’s erstaunlich, dass sie zuerst an die Konsequenzen für sich selbst anstatt an verstärkt die Leute denkt, die da gestorben sin… Absicht oder nicht… Das Bild formt sich weiter.

*lach* Ich geb zu, jetzt bin ich auch zusammengezuckt… So n schrilles Geräusch, wenn man grad so tief in Gedanken is, is einfach nur fies…

Haach, süß, wir hören endlich wieder mal was von dem Kleinen… Ob der wohl noch sauer is? Ich würd Elena ja schon gern noch so n letztes Treffen gönnen *seufz*.

Mäh… Das las sich so richtig schön als Höflichkeitsanruf, richtig schön gemein… Wird wohl nix mit dem Treffen *seufz*. Gut… Für Jamie eh gesünder…

Irgendwie is das Telefonat… Das hinterlässt ganz n komisches Gefühl… Da sprechen die beiden trotz Elenas kleiner Zickereien, ich kann’s nur so nennen, wirklich schon wie Komplizen miteinander… Sie kann sich net groß sträuben, das is mir schon klar… Das macht das Ganze ja so fies und surreal *seufz*. Es kommt halt immer mehr das Gefühl auf, dass sie wirklich schon irgendwie aufgegeben hat und sich ihrem neuen Job fügt…

Was wie wo? Was is mit Tieren? Willst du meine Nerven endgültig zum Teufel schicken? *G* Erst die Kinder, dann die Tiere, du verschonst aber auch keinen *G*. Ich hoff, es sin keine Katzen, sonst leg ich Protest ein :P.

Tja… Und im nächsten Moment muss Elena schon wieder verstehen, wie Recht der Joker mit vielen seiner Ansichten hat *seufz*. Wie schlecht die Gesellschaft an sich is und dass denen n bissl Wachrütteln wohl wirklich net schaden würd…

*quieeeetsch* Bruce is dran :D. Biet mir bloß net noch mal so ne Cut Scene an, sonst schrei ich wirklich noch danach :P. Die beiden sin sooooo niedlich :D. Immerhin hat er den Anstand, sich zu entschuldigen, wenn er sich schon einfach verpisst… Wobei mich ja interessieren würd, wo er da bei der Explosion war, da scheint ihn ja keiner gesehen zu haben *G*.

>aber was hätte ich ihm sagen sollen? Dass ich schon ein Date mit einem geisteskranken Schlächter hatte?
*prust* Das wär doch mal ne Ausrede… Hey, Bruce würd wahrscheinlich noch mit Begeisterung das dritte Rad am Wagen spielen *G*.

*seufz* Wo is bloß die lobenswerte Erwägung von eben hin, sich doch noch wem anzuvertrauen? Bruce müsst einfach mal n bissl Dampf machen und die Flirterei sein lassen *grummel*. Scheiß-Timing… Vielleicht wär’s dann doch noch net zu spät *seufz*.

Gna, was wird das denn jetzt… Ich weiß grad net ganz, was Bruce erreichen will… Ich weiß ja net, wie weit seine Menschenkenntnis reicht, aber dass er mit der Art von Druck bei Elena nix erreicht, sollt ihm doch klar sein *seufz*. Glaubt er, er kann sie mit dem Kostüm irgendwie beeindrucken? *seufz*

Ach Gottchen, packt mal jemand die Wattebäusche aus, um das Testosteron vom Boden zu wischen… Ich kann den Kerl grad net so wirklich ernst nehmen, ich weiß net, warum *seufz*. Klar, auf Elena wirkt er in gewissem Maß einschüchternd, aber als Leser seh ich in der Aktion hauptsächlich n völlig sinnfreies Dominanzverhalten, mit dem er sie bloß abschrecken wird, wo sie Hilfe eh grad so nötig hätt *seufz*. Und ich will mir net vorstellen, wie der Kerl auf nem Schrank rumsitzt *prust* Vor allem, weil Küchenschränke ja im Allgemeinen ziemlich hoch sin, das dürfte eng werden… Manchmal übertreibt er’s aber auch mit seiner Rolle… Aber… es is comic, und das is gut so *G*.

Da is er ja endlich, unser aller Lieblingspsychopath… Da hat er sich ja mal ziemlich Zeit gelassen. Ich ahne Böses *seufz*. Der dürft von Batmans Besuch bei Elena nicht sonderlich erfreut sein…

Ouch… Und die Strafe folgt auf dem Fuß. Die Szene is im Konnex mit den anderen wichtig, find ich… Wie gesagt, oben hat man schon fast das Gefühl, Elena hat sich mit ihrer neuen Anstellung abgefunden… Genau der richtige Zeitpunkt, um vom Joker noch einmal verdeutlicht zu bekommen, was Sache is.

Joah, dann bin ich mal gespannt, was uns am Montag erwartet *G*
StormXPadme  
Lieblingskapitel sin toll :D. Da bin ich jetzt ja gespannt *G*. Alles Walzer, oder wie war das? :D

Haach :D. Ja ja ja, ich weiß, es wird nix draus, aber ich find’s trotzdem süß, wie Elena sich da aufputzt *G*. Aber das denk ich braucht sie auch mal einfach wieder… So einfach n Abend Normalität *huuustalsob* nach dem ganzen Mist… Und gleich mal die Trauerfarbe angelegt, das passt doch *G*. Braucht sie sich nachher gar nicht erst umzuziehen… Nach der Warnung isses ja eigentlich schon recht mutig von ihr, da hinzugehen, aber es stimmt halt, sie hat net wirklich ne Wahl… Ich kann dich jetzt net mal loben, weil mal wieder was so herrlich Normales und Fluffiges da is, weil ich weiß, dass das bald eh wieder vorbei sein wird *hmpf*. Du hast da n Talent dafür, n Charakter noch mal n schönen Moment zu gönnen, bevor er in den Abgrund schlittert *sniff*. Dann genieß ich wohl besser noch die letzten Minuten Ruhe *seufz*.

Mehr kann sie net tun, is klar *hmpf*. Man könnt ja den Gastgeber zB warnen *grummel*. Aber ich weiß ja *seufz*. Aus der Sache mit der Erpressung kommt sie erstmal net mehr raus…

*prust* Ja ja, die hohen Schuhe, die Geißel der Menschheit *G*. Wieso muss ich grad sofort an ne andere Story von dir denken? :P Aber für Elena werden schmerzende Füße vermutlich das kleinste Übel zu bleiben *seufz*.

Tja, die typische Frage nach dem point of no return… Meistens kann man den eh net mehr so genau festlegen, das wär n endloses Gedankenspiel… Da wär’s wichtiger rumzugrübeln, wie man wieder rausfindet *grummel*. Elena is ja schon auf halbem Weg, der Joker muss wieder in den Knast… Aber dass sie da net drumrum kommt, was zu beizutragen, das wird ihr wohl net klar sein, bis es zu spät is…

Waaaah, is das süß, sie hat ein Geschenk für ihn :D. Ich will auch wissen, was drin is :D. Und Elena is mir sehr sympathisch, ich bin auch zu doof zum Geschenke einpacken, wie du ja aus leidvoller Erfahrung weißt…

*lach* So nen Dialog gibt’s irgendwie bei mir auch immer, wenn ich auf irgendnem Fest bin *G*. Und meine Oma besteht bis heute darauf, Verpackungen hundert Mal wieder zu verwenden…

Ouch, der hat wehgetan… Ja, ich bin schlimm, ich streit’s ja gar net ab, aber das wär doch ne gute Gelegenheit für Bruce, mal wieder sein Hemd vor Elena auszuziehen :D. Ich erwart ja gar nix, aber so n bissl knistern darf’s doch, oder? :P

Ja ne is klar *G*. Bruce haut sich jedes Mal auf die Fresse, wenn er außer Haus geht, ne? :D Er sollt seine Ausreden besser trainieren…

Huch… Da begibt er sich aber grad in gefährliche Gefilde… Aber ich mag die Seite an ihm, so unerwartet sie grad kommt… Ich mag’s immer, wenn man mal n bissl von der wahren Seite von ihm sieht… Und gerade dafür, dass du den Charakter ja net soooo magst, kriegst du das immer wieder wunderbar hin. Da vergess ich für fünf Minuten glatt meine Aggressionen *G*.

*vom Bett kipp* Also, dafür dass Elena das net geplant hat, is das ne geniale Pointe *G*. Jup, es is amtlich, Bruce tut mir grad verflixt leid *G*. Der wird wohl bald ziemlich in Erklärungsnot kommen *G*. Wobei’s mich ja interessieren würd, ob er wirklich reiten kann, soll ja in manchen Situationen net blöd sein…

*grübel* Die Leibwächter sin nur teilweise da? Klar, die sin nur fürs Image, aber wundert sich da niemand, wenn Bruce die Hälfte der Zeit ohne rumrennt? Da wär’s ganz ohne fast glaubwürdiger…

Tsss *G*. Ich glaub zwar net, dass es in diesem Leben noch ne Rolle spielt, aber… Wieso is man wohl plötzlich so gut drauf in Gegenwart eines Kerls? Hach, die beiden sin niedlich, sorry *G*.

Okay… Das war ne eiskalte Ernüchterung *G*. Das war’s dann wohl mit der Freude auf nen netten Abend… Hach ja, so Veranstaltungen kenn ich *G*. Da kommt man sich schon fast wie n Alien vor, wenn man da nur hingeht, um Spaß zu haben *G*. Netter Weg, seinen Geburtstag zu feiern…

Das war definitiv ne Rache von Bruce :P. Elena tut mir so leid… Da will sie eh schon net in der Öffentlichkeit stehen… Aber gut, dann hätt sie die Party meiden müssen *G*.

Alfred, mein Held… Wenigstens einer kümmert sich um Elena *G*. Bruce wird sich ja grad lieber um seine gesellschaftlichen Verpflichtungen kümmern…

*prust* Wegsaufen, warum net… Gut, ob das klug is, wenn gleich der Joker in der Tür stehen wird… In der einen oder anderen Weise…

Uaaah geh mir mit Champagner weg… Ich trink ja sowieso schon kaum, und das Zeug… Ne… Ich kämpf ja schon mit Sekt… Hach ja, schön noch mal n bissl die High Society aufgerollt, du lässt keine Gelegenheit aus, n bissl in der Gesellschaft rumzustochern :D. Ich liebe es…

Engländer trinkfester als Schotten? Das halt ich für n Gerücht :P. Aber Alfred und Elena beim Wettsaufen… Das Bild hätte definitiv was :D.

Tss, gib’s zu, ich soll wieder Mitleid haben *grummel*. Das geht einfach net… Net in der Beziehung… Bruce hat sich das Leben selbst ausgesucht, er opfert genug dafür… Da sin solche Verluste nur logische Schritte aufm Weg…

Ouch… Okay, ich hab kein schlechtes Gewissen mehr, Elena is da ja noch viel rabiater und nüchterner *G*. Da kann man ja fast froh sein, dass Bruce ihr das net so offen erzählt hat, wenn sie da mit so ner Kaltschnäuzigkeit rangeht…

Da is ja unser Casanova wieder *grummel*. Lang genug hat’s gedauert… Hach das könnt grad so schön ruhig auf dem Balkon sein *seufz*. Aber du hast mich inzwischen so geeicht, dass ich schon nägelknabbernd da sitz und nur wart, bis gleich irgendwo ne Bombe hochgeht und Elena an Bruce‘ Hosenbein überm Geländer hangelt…

Haach das Batsignal, ich liebe es :D. Das fehlt mir in der Welt so n bissl, das comichafte *G*. Ich will mein rotes Telefon wieder haben…

Ach Gottchen, Bruce gibt sich aber auch Mühe, zu retten, was noch zu retten is *G*. Als ob Elena unterschwellig net sowieso schon was ahnt *G*.

*lach* Das Gespräch is so was von surreal *G*. Bruce muss sich ja langsam richtig schizophren vorkommen… Da erinnere ich mich doch an n nettes Haiku von dir, von wegen, irgendwann vergisst man, wer man is, wenn man ständig zwei Leute is… Das kommt da grad so n bissl durch… Macht ihm wohl doch n bissl sehr zu schaffen, die ganze Sache, vor allem, wenn ihm jemand näher kommt…

Ich hätt’s net verschreien sollen, da haben wir die peinliche Situation *seufz*. Elena kann aber auch einfach net mit Menschen umgehen…

Huch… Das war’s? Bruce haut einfach ab? *G* Wo bleibt das versprochene Feuerwerk? *G* Ich hatte ja eigentlich mit großer Action gerechnet… Na, ich verschrei’s mal lieber net…

Okay, jetzt hab ich n kleines bissl Mitleid mit Elena… So stehen gelassen zu werden is echt net schön… Wo’s grad so schön zwischen Bruce und ihr war… Also… auf freundschaftlicher Ebene… Und weil sie sich n bissl näher gekommen sin und überhaupt… Weil du wieder mal mit Moral und Charakterisierung spielst, dass es eine Freude is… Ich glaub, er hat in dem Kapitel so einiges an Gedankengängen an ihr in Gang gebracht, auch wenn’s für die vermutlich schon zu spät is *seufz*.

Dann hoff ich jetzt einfach mal, dass England dir trotz allem bald wieder Zeit zum Updaten lässt… Du weißt ja, ohne deine Geschichten… Das ginge so gar net…
StormXPadme  
So, dann versuch ich hier mal auch wieder trotz Müdigkeit was zusammenzuzimmern… Ich weiß, meine letzten Reviews waren net so der Bringer, ich sollt mehr Kopf reinstecken, aber den hab ich im Moment zuwenig, weißt du ja… Und wenn ich aufhör, regelmäßig lesen, komm ich net mehr hinterher. Möcht ich eigentlich net riskieren. Ich geb mein Bestes.

Da kann wohl jemand bald die Pathologie net mehr sehen, hm? Viel Wahl wird ihr der Joker nur vermutlich leider net lassen… Nach ihrem bisherigen Verhalten hätt ich erwartet, dass Elena dem Geschehenen gegenüber kühler reagiert, das war eine erfrischende Abwechslung. Da is die Schale von Distanz und Verdrängung jetzt wohl mal so wirklich aufgebrochen… Wenn’s jetzt noch soweit helfen würd, dass sie sich jemandem anvertraut *seufz*.

Wheee, wen haben wir denn da :D? Hach, Gordon is immer so n kleines Highlight bei dir, mal schauen, wie weit er bei Elena kommt… Der Sherlock Holmes-Vergleich kriegt n extra-Bussi, das war einfach süß *G*.

*prust* Elena is wieder mal umwerfend charmant, muss ich schon sagen :P. Klar hat sie Recht, und sie is grad wirklich n bissl weggetreten… Trotzdem wieder mal eindeutig n Grinser wert, die Begrüßung *G*.

Und wieder die kleinen Details, die ich auch bei Scar Tissue schon so lieben gelernt hab und die ich irgendwann mal auch so ausm Ärmel schütteln können will… Das zerbrochene Ziffernblatt, is das schön *lächel*. Ich fang jetzt net groß an rein interpretieren, wenn’s vielleicht nur n kleines Detail am Rande war, aber es is auf jeden Fall wieder mal ne Symbolik, wo das Auge einfach hängen bleibt…

Hm… Noch scheint Elena wohl keiner zu verdächtigen… Ob da nicht noch die Spurensicherung irgendwas findet, das sie belastet *seufz*. Wobei ich doch bezweifle, dass der Joker sie zum jetzigen Zeitpunkt im Knast sehen will, und auch, wenn er vermutlich behaupten würd, sie muss sich wieder selbst rausbringen… Wenn er sie für sein Spiel haben will, muss er fast n bissl seine schützende Hand drüber halten. Von dem her bin ich einfach mal gespannt, wie lang Elena da unbehelligt bleibt…

*lach* Wusst ich’s doch, ich war einfach nur wieder mal net weit genug mit Lesen… Aber hey, dann hat Elena theoretisch ja noch Zeit, ganz schnell die Biege zu machen… Spätestens nach der Nacht müsst ihr jetzt eigentlich klar sein, dass sie nix mehr in Gotham hält und dass sie für ihren Sohn sowieso bloß ne Gefahr is…

Okay würd ich übrigens auch ausschreiben… Kann ich das gleich hier machen: Ob’s ne feste Regel is, weiß ich jetzt auswendig nicht, es war jedenfalls eine der ersten Anmerkungen meiner ersten Beta… Und es sieht optisch einfach schöner aus, is das gleiche wie mit Zahlen, die man in der wörtlichen Rede auch eher ausschreiben sollte. Für’s Auge liest sich’s IMO flüssiger, wenn der Satz auch so da steht, wie er ausgesprochen wird. Aber das is am Ende wieder mal Klugscheißerei und Paragraphenreiterei, und jetzt bin ich still, hab dich schon genug genervt ;).

*seufz* Soviel zur Hoffnung, sie vertraut sich endlich mal jemandem an… Damit brauch ich in diesem Leben wohl net mehr rechnen, hm?

*grübel* Können die sie zwingen, in der Stadt zu bleiben? Würd mich mal interessieren, ob da dann n Haftbefehl ergeht, wenn sie abhaut… Na, wenigstens hat Elena noch ihren Sarkasmus *G*.

Hmmm… Gordon scheint da doch n bissl was zu ahnen, oder kommt mir das nur so vor? *G* Irgendwie kann ich mir net vorstellen, dass er sich in der Story genauso für deine Protagonistin einsetzt wie in Scar Tissue… Elena hat diesen Unschuldsbonus irgendwie einfach net, sie is kein blondes Engelchen, das man vor allem beschützen will… Da fänd ich’s fast interessanter, wenn Gordon diesmal zum Jäger wird *G*.


Na, auf die Nachrichten bin ich jetzt auch mal gespannt *Augenbraue hochzieh*. Hach schön, mal wieder n kleiner Seitenhieb auf die Presse und auf die Menschen, die sie nähren, du verlierst eben nie die zweite Seite aus den Augen *G*.

Huch, der Jahrmarkt… Siehst du mal, der war erst mal im Hintergrund nach dem Horrorszenario im letzten Kapitel… Ich weiß nicht, ob’s beabsichtigt is, aber mir is grad schon wieder aufgefallen, dass Elena als erstes dran denkt, dass sie da was Schreckliches erfahren hat und net, wie viele Menschen da auch schon umgekommen sind… Ich verurteil sie net, um Himmels Willen… Dafür is sie viel zu sehr wie die meisten Leute… Der Mensch an sich is nun mal schlecht, und du hast dir genau jemandem aus diesem dumpfen, egoistischen Durchschnitt rausgesucht...

Kannst du mal mit dieser Jahrmarktmusik aufhören? :P Mann mann *G*. Wieso hab ich schon wieder den Abspann von IT im Kopf…

*lach* Der Joker als Hauptdarsteller in nem Stephen King-Roman, das hätte doch was *g*. Hach, Stoffi und ihre Hommagen *G*.

Hmmm… Dann sin die an dem Tatort also auch schon… Ich wart ja irgendwie die ganze Zeit, dass gleich jemand mit Handschellen vor der Tür steht, um Elena mitzunehmen… Lang kann’s net mehr dauern, bis die Spur zu ihr führt, je nachdem, wie schnell und genau die Labors arbeiten…

Tja… Dass der Joker in dem Punkt Recht hat, wissen wir ja schon etwas länger… Wie gesagt, der Mensch als primitives Tier, keine großen Neuigkeiten… Wenn’s auch nicht ganz so extrem hier rauskommt wie in Scar Tissue, ganz vergisst du dieses Vorhalten vom Spiegel eben doch nicht, sonst wär’s ja auch kein geniales Stoffi-Werk…

Ist der Ruf erst ruiniert… Das war auch irgendwo klar… Der Joker wird net zulassen, dass sie in ihr altes Leben zurückkehrt, das is bei dem Kerl net mehr möglich, wenn man die Begegnung mit ihm mal überlebt hat… Als angesehene Chirurgin nützt sie ihm halt net viel… Und solang ihr Name ständig in den Medien auftaucht, wird sich wohl keiner mehr freiwillig von ihr operieren lassen…

*seufz* Die Erkenntnis kommt n bissl spät bei Elena, dass es n Weg raus da schon lang net mehr gibt… Da wird kein Jamie mehr in dem Zimmer wohnen, vermutlich bald auch keine Elena mehr, was das angeht… Wobei das mit dem Anrufbeantworter interessant is, da hängt wohl immer noch jemand ein ganz klein wenig an seinem alten Leben, auch wenn man’s natürlich nie zugeben würd…

Na das war ja klar, dass da sofort wieder Bruce seine Lauscher aufsperrt, wenn er irgendwo den Joker in der Nähe vermutet *G*. Ich kann bei dem Kerl einfach keine Uneigennützigkeit vermuten, wenn’s um die liebe Nemesis geht… Der Anruf kam mir da doch n bissl prompt *G*.

Er kann’s einfach net lassen *seufz*. Ich hätt ja nix gegen so n Treffen, wenn Elena mal mit der Wahrheit rausrückt *argh*. Da war ja wenigstens mal der Ansatz von dem Denken bei ihr, dass sie anfängt, Leben gegen einander aufzuwägen… Die älteste Diskussion der Fiktionsgeschichte *seufz*. Hoffentlich wird ihr bald mal klar, dass es so net weitergehen kann… Aber wie gesagt… Dafür isses vermutlich eh schon schon lang zu spät.

*prust* Im Jogging-Dress zum Date? So wird das nix… Ja, ich bin schlimm, ich bin schon still… Ehrlich gesagt kann ich mir Elena jetzt auch net groß in nem Abendkleid vorstellen *G*. Wobei ich ja mit den Gedanken schon wieder auf Bruce‘ nette Einladung komm… Vielleicht wär das trotz allem net schlecht, wenn Elena da hingeht, so könnt sie sich vielleicht zumindest gesellschaftlich n wenig rehabilitieren… Als ob das noch viel nutzt *seufz*.

Hach ja, nett, das kennt man doch, mit so Blicken werd ich auch mal gern im Büro konfrontiert, dass man in ne gewisse Gesellschaft net reinpasst *G*. Jetzt will ich hier aber sofort n Bruce in strahlend weißer Rüstung sehen, der Elena rettet *G*.

Na also, geht doch *G*. Das war doch schon fast romantisch *g*. Die beiden passen halt jetzt einfach net so wirklich zusammen *G*. Trotzdem hätt ich grundsätzlich jetzt net wirklich was dagegen, wenn Bruce mal seinen dünnen Hintern schwingt und Elena n bissl aufrüttelt *seufz*.

Na, da rückt sie ja wenigstens mal mit einem Teil der Wahrheit raus… Ich würd ja fast frohlocken, dass Bruce ihr vielleicht helfen kann, was das Sorgerecht angeht, Geld is da jetzt n net unwesentlicher Faktor, was Gericht, Gutachten etc angeht… Aber wie gesagt… Ich bin inzwischen soweit, dass ich’s Jamie gar net mehr wünsch. Der soll bei Granny bleiben, is er noch am sichersten und kriegt net noch mehr n mentalen Knacks…

*G* Sag ich doch, das musste ja kommen… Er meint’s zur Abwechslung glaub ich wirklich mal lieb… Man weiß grad wirklich net, was man Elena wünschen soll *seufz*. Eigentlich nur, dass das alles so schnell wie möglich vorbei is, und den Gefallen tust du uns ja net…

*lach* Ich weiß ja net, wie ehrlich Bruce grad is, ich neig bei solchen Menschen, alles auf die Waagschale zu legen… Aber er gibt sich grad jedenfalls recht charmant, das kann ich net abstreiten *G*. Tut gut, auch mal solche Seiten zu sehen, nachdem er bis jetzt doch eher der Arsch mit dem Geld war…

Ich wusste es, sie geht hin *G*. Alles andere wär ja auch fad gewesen… Und ich hab irgendwie das Gefühl, das wird kein ausgelassenes Komasaufen mit Ronald McDonald als Ehrengast…

*lach* Is das süß, wie die beiden flirten *G*. Auch wenn du’s sicher wieder mal nur machst, um Elena gleich wieder in irgendnen Abgrund zu stoßen und ich Bruce‘ Motivationen immer noch net ganz trau, grad is das richtig niedlich zu lesen *G*.


*G* Woods is charmant wie eh und je, was? Ich weiß, es is net zum Lachen, aber man tut’s halt doch trotzdem…

*G* Ja ja, wenn eine Frau sich was Gutes tun will, sieht das Bad so aus *lach*. Wobei ich zur Entspannung ja eher Arnika empfehlen würd *huussst*. Sorry, es tut einfach auch mal gut, über so Belanglosigkeit zu blödeln, wenn eh gleich wieder n Joker vor dem Fenster steht *G*.

Wie macht der Kerl das immer? Auch wenn ich damit gerechnet hab, ich find’s immer wieder faszinierend… Übrigens liebe ich diesen kleinen Reim, will ich hier nur mal anmerken *G*.

Ich hoff doch mal, die Veranstaltung is im nächsten Kapitel, das will ich jetzt sehen :D.
StormXPadme  
So, den Freitagnachmittag hab ich mir für dich reserviert ;).

Richtig, der Kleine is ja weg *seufz*. Eigentlich kann er ja nur bei Granny sein… So fies, dass du ihn jetzt schon dem Joker in die Hände spielst, bist hoffentlich net mal du *grummel*.

Bäääh, auf ner Tablette trocken rumlutschen? Da würg ich schon, wenn ich dran denk… Da wär bei mir schon jeder Beruhigungseffekt dahin, wenn ich erstmal ne Stunde würg…

*grummel* War klar, dass du es uns net so einfach machst… Im Football-Stadion kann er ja auch schlecht sein… Vielleicht steht er ja auch grad vor Wayne Manor rum… Doch, das könnt auch noch sein… Wenn er net zur Oma is… Was ich bei dem Drachen jetzt auch gut verstehen kann…

Tja *seufz*. Das mit dem Sorgerecht war ja zu erwarten… Sonderlich lang wird Elena das net mehr haben, spekulier ich jetzt einfach mal…

Ich sag jetzt mal net, wenn zwei sich streiten, obwohl mir genau das grad durch den Kopf… Und ironischerweise würd ich jetzt mal behaupten, bei der Oma, auch wenn’s n Drache is, geht’s Jamie wirklich noch am besten…

Haaach, und Bruce steht ihr bei :D. Ja ja, du siehst schon wieder die Herzchen in meinen Augen aufleuchten… Auch wenn ich gehofft hätt, Jamie is bei ihm *grummel*. Jetzt kann ich mir bloß noch vorstellen, dass er irgendwo in der Stadt unterwegs is, um Mommy zu erschrecken…

*seufz* Jup, auch das musste man befürchten… Und das Mitleid mit Elena hält sich grad in Grenzen, jetzt wo der Kleine wieder da is. Grenzt eh an n Wunder, dass ihm nix passiert is… Und wie gesagt… Ich halt’s net für die schlechteste Idee, wenn er erstmal bei Granny unterkommt… Da steht hoffentlich wenigstens kein Joker in der Küche…

Hm… Na wenigstens kann Elena das genauso sehen, dass Jamie da sicherer is… Überhaupt wirkt sie schon wieder sehr… net ruhig, aber resigniert in dem Moment, es is zwar schwer für sie, aber es bricht keine Welt zusammen… Ne Mischung aus Vernunft und dieser gewissen Distanz zu dem Kind, denk ich… Dass sie ihn vielleicht net wieder sieht, fürcht ich allerdings auch *mäh*.

Hey, da is der Satz, den ich schon die ganze Zeit predige… Bittere Erkenntnis, und rechtzeitig kommt er wohl auch net mehr *seufz*. Und mit Wünschen sollt Elena wohl auch grad etwas vorsichtiger sein *seufz*. Die haben ja bekanntlich die Angewohnheit, sich schneller zuerfüllen, als einem lieb is…

Iiih, da schmeißt du uns direkt ins nächste Horrorkabinett *schüttel*. N relativ nüchterner Einstieg noch in ne Szenerie, die vermutlich bald genug wieder für Gänsehaut sorgen wird… Wieder mal ein sehr interessanter Einblick in eine fremde Welt, und für Med-Freaks natürlich besonders interessant, auch wenn Elena das verständlicherweise net so sieht…

Der Opferaltar, die Plastikfolie und das Besteckmesser… Danke, ich bekomme Visionen von auferstehenden Leichen *urgs*. Wieder mal arbeitest du sehr subtil, um die Stimmung zu erzeugen, aber durchaus spürbar… Stoffi-Kunst eben…

Hach ja, herrlich… Das gibt wieder n Schlagabtausch der Sonderklasse *hibbel*. Es is ne perverse Faszination, die der Charakter verbreitet, aber sie is net abzustreiten *lach*. Irgendwie befürcht ich grad nix Gutes für unseren guten Dr. Philips, wenn der Kerl sich net mal versteckt… Abkürzungen in direkter Reder sollte in Prosa IMO übrigens besser ausschreiben, is nur ne formale Sache, aber ich muss ja auch korinthenkacken zwischendurch, sonst hast du ja nix, wofür du mich verfluchen kannst :P.

Huch… Der Joker hat n Komplizen dabei? Das will aber wirklich net zu ihm passen *genau hinäugt ob der Kerl überhaupt noch lebt… oder wie lang noch*…

Okay… Dein Video lässt grüßen *G*. Und schon wieder muss ich an Hannibal denken, du schaffst es aber auch, mir Assoziationen einzupflanzen *G*. Na, wenigstens kriegt der Kerl nix mehr mit von dem, was ihm gleich blüht *seufz*.

Is Elenas einzige Sorge grad wirklich, dass sie net steril arbeiten kann? *Augenbraue heb* Is ja wohl auch net so selbstverständlich, dass sie irgendjemandem einfach irgendwas einpflanzt… Is sie schon so abgebrüht, dass sie die Befehle des Jokers so annimmt, mit so wenig Widerstand? Einerseits erschreckend, aber es is halt auch wieder n Charakterzug vo ihr… Sie hat’s akzeptiert, dass sie grad eh nix ändern kann und funktioniert einfach noch… Wahrscheinlich fängt sie sich damit erstmal eh weniger Schaden ein…

Na wenigstens wehrt sie sich noch n bissl… Sonst hätt ich mir jetzt wirklich Sorgen gemacht. Woher der Joker seine Infos hat, würd mich allerdings auch interessieren… *Augenbraue heb* Da erwartet uns wohl noch eine Überraschung…

Uaaah… Schön blutig, aber was will man erwarten *G*. Die richtigen Details hast du uns zum Glück erspart… Obwohl ich bei dir ja jetzt net drauf wetten würd, dass das net noch kommt *seufz*.

*argh* Wusst ich’s doch, dass der noch wen abknallt in dem Kapitel *grummel*. Der alte Mann war grad so lieb… Ich weiß doch, wofür du solche Charaktere nur einbaust *grummel*. Jetzt sollt Elena aber zusehen, dass sie sich schnellstens da verpisst, oder? Wird net lang dauern, bis man sie mit dem Mord in Zusammenhang bringt…

Okay, dafür war der Kumpane da… Arti, hm? *G* Willst du, dass ich Albträume krieg? *G* Ob das Elena wirklich ausm Schneider hilft… Zweifelhaft… Die wird da auch ihre Spuren hinterlassen haben… Bis die Leute da ankommen, sollt sie sich jedenfalls schon mal in hysterischen Ausbrüchen üben, viel Zeit hat sie net mehr…
Pooky  
Ich melde mich auch mal wieder zu Wort, unglaublich, wie viel ich schon wieder verpasst hab. Aber ist halt immer so - bei so langen Kapiteln brauch ich immer ne Weile, da darfst dir also nix bei denken ;-)

Irgendwie glaub ich das sofort, dass man als Taxifahrer nicht unbedingt den sichersten Job in Gotham City hat. Würd ich ja nicht mal in unserer Gegend machen wollen ;-) *lach* joah, ich denke mal, es ist offensichtlich, dass Elena Hilfe braucht. Tja, man könnte wohl tatsächlich sagen, dass El dem Teufel begegnet ist… oder zumindest nem sehr eifrigen Sprössling desselben ;-) Kein Wunder, dass sie erstmal noch viel zu sehr unter Schock steht, um sich ausgiebig über diese Begegnung Gedanken zu machen. Ich denk auch mal, an nem gewissen Punkt schaltet sich der Geist aus purem Schutzmechanismus erstmal ab. Und ich glaub, im Moment ist es genau das, was Elena gerade braucht. Aber dass sie dann doch im Krankenhaus zusammenklappt, war zu erwarten. Immerhin ist sie ja ganz schön lädiert… wobei ich nicht davon ausgehe, dass die Begegnung mit dem Joker nur körperliche Spuren hinterlassen wird.

Ah, da ist ja Karen wieder. Klar, die wird auch nen kleinen Schock weggetragen haben. Da geht ihre Kollegin mal eben raus um eine zu rauchen, und taucht dann blutüberströmt wieder auf… da wird El jetzt ne Menge zu erklären haben und ich halte es für fraglich, dass man ihr sofort glauben wird. Ist ja schon irgendwie ne… unglaubliche Geschichte ;-) Ach, und da sind auch schon die Detectives. Irgendwie hab ich da jetzt schon n ganz komisches Gefühl, bevor die Unterhaltung überhaupt losgegangen ist. Hm. Okay und es scheint sich zu bestätigen *lach* klar… sie sagt, sie hatte die Ehre den Joker zu treffen und schon muss es gelogen sein. Einer der besten Sätze, die Elena da von sich gibt: „Ach so ist das. Weil ich nicht tot bin, glauben Sie mir nicht.“ --- So sieht’s scheinbar aus. Also ich muss sagen, dieses ganze Verhör hast du echt gut rüber gebracht. Genauso, wie man es in nem Film erwarten würde. Das passt einfach von vorne bis hinten, sehr schön!

Und als hätte es nicht schon genug Schocks gegeben - jetzt auch noch die Sache mit Jamie. Oh Mann. Ich glaube, du gehörst auch zu der Sparte Autoren, die ihre Charas wirklich, wirklich gerne quälen - vor allem emotional ;-) Aber es scheint ja nicht allzu furchtbar schlimm zu sein. Ich weiß noch nicht so recht, wie ich Elena als Mutter einschätzen soll, wenn ich vom Prolog ausgehe… da werd ich mich einfach mitreißen lassen und sehen, was die Zeit so bringt ;-)
phazonshark  
Hm… Okay, ich hab „Pakt mit dem Teufel“ heute morgen gelesen und hab gerade Zeit, was dazu zu sagen, insofern… Diesmal nur ein kurzes Update.

Bei der Jahrmarktszene hab ich nicht verstanden, was ich mich als Leser fragen soll. Wird Michelle überleben? Wie schlimm steht es nach dem Unfall um Jami? Das waren Fälle da hab ich sofort begriffen, um welche Antwort ich mir Sorgen machen soll. Aber hier: Wird der Joker da sein? Vermutlich. Wird Elena ihn mit der Waffe erschießen? Geht nicht. Wird sie hier beginnen, für ihn zu arbeiten? Sieht so aus, denn erstens ist das ihr Plan, zweitens ist das im Sinne des Jokers und drittens heißt das Kapitel „Pakt mit dem Teufel“. Das ganze Kapitel läuft irgendwie einfach vom Anfang bis zum Ende durch und obwohl uns Elena versichert, wie unberechenbar der Joker ist, wirkt der Gute hier relativ zahm.

Weiß nicht. Es ist toll umgesetzt. Der Jahrmarkt als das Reich des Jokers, die Farben, der Regen, eine bizarre und verlassene Welt… Die erstklassige Ausführung sorgt dafür, dass ich Elenas Angst verstehe. Aber das Konzept des Kapitels verhindert, dass ich selbst mir Sorgen machen kann. Das einzig wirklich Unerwartete, das der Joker aufbietet, ist die Sache mit den Fingerabdrücken. Die ist tatsächlich großartig. Denn während er ihr bisher einfach ein Angebot gemacht hat, das sie nicht ablehnen kann, stellt er ihr jetzt wirklich eine Falle – und das ist kewl zu sehen.

Die Waffe… Ich würd sie vorher schonmal erwähnen. Weil ich gestern Abend zwecks Blog-Post eh nochmal über „Chekhov‘s gun“ gegrübelt habe, stach mir der Absatz hier irgendwie doppelt ins Auge. Hier kannst du’s ja wirklich wörtlich einsetzen. Wenn der Leser schon in den ersten Kapiteln erfährt, dass Elena theoretisch Zugang zu einer Waffe hat, dann macht er sich gleich noch viel mehr Gedanken um ihren Gemütszustand. Gleichzeitig kommt das dann hier nicht so aus dem Nichts. (Wobei Waffenbesitz in Amerika jetzt nicht sooo die Seltenheit ist, ächem, aber… Nech?) ;-)

Okay, das ist es schon, glaube ich. Auf denn! :-)
Jathy  
Kennst du „Tintenherz“? Ich denke, ich darf das bei dir voraussetzen. Nun gut, liebe Stoffi. Dann danke Merlin, Neptun, der Heilsarmee, der Fremdenlegion oder weiß der Kuckuck, wer sonst noch eine Auge auf dich geworfen haben könnte, dass Elena nie und nimmer deiner Story entsteigen kann! In deiner Haut würde ich nämlich nicht stecken wollen, wenn sie erfährt, dass das alles keinesfalls des Jokers Spiel ist, sondern vielmehr deiner blühenden Fantasie entspringt. Angesichts des verschwundenen Juniors möchte ich schon überlegen, dem Wahnsinn deines Plots treu zu bleiben – versprichst du mir bitte, dass dem Kleinen nix passiert ist? Dass er nur bei der Nachbarin eine kühle Limo süffelt oder so? Gut, dass wir darüber gesprochen haben …

Angefangen hast du das Kapitel mit Elenas Heimkehr nach der unheimlichen Begegnung der vierten Art (da lob ich mir E.T. und andere Außerirdische – die sind wenigstens harmlos). Doch so intensiv Elenas Reinigungsaktion auch gewesen sein mag, Jamie riecht den Braten, was angesichts der blutverschmierten Klamotten seiner Mama und ihres lädierten Gesichts sicher kaum verwundern dürfte. Doch leider ist das nicht der einzige Grund für seine panische Weckattacke.

Die Nachrichten, dass eine andere Schule von einem Attentat getroffen wurde, zerstäubt Elenas Hoffnung in Windeseile. Hatte sie gehofft, dass die gesamte Drohung sich in Luft aufgelöst hätte, sobald sie sich dem Willen des Jokers beugen würde, so hat er den Schauplatz des Verbrechens nur um ein paar Straßenzüge verschoben. Aber immer noch nah genug, um Elena zu treffen …

Der Treffer sitzt nicht nur durch die grausamen Bilder, wie ihr das TV-Programm präsentiert. Auch Jamies Reaktionen, allesamt durchaus verständlich, treffen sie ins Mark. Wieder ist es eine Person aus ihrem engsten Umfeld, die ihr entgleitet, ohne dass sie etwas dagegen ausrichten kann. „Denn seine Worte „Ich hasse dich! Ich will zu Grandma!“ sind nicht einfach nur so daher gebrüllt, sie haben einen viel tieferen Hintergrund, der einem Angst machen kann.

Lange nicht gesehen? Bruce taucht mal wieder aus dem Nichts auf – wenn das noch unauffällig sein soll, dann weiß ich auch nimmer weiter. Wieder ist es der Geruch, den Elena wahrnimmt, der sie kurzzeitig verstört und der doch keiner weiteren Analyse unterzogen wird. Nicht einmal die angeblich in der Küche verbrannte Hand rüttelt die sonst so kühl denkende Frau auf. Wie schlimm muss es um ihre Psyche bestellt sein!

Stattdessen registriert sie, dass auch Bruce seinerseits auf der Hut ist. Sie spürt, dass er viel verbirgt, sie ahnt, dass er nicht ist, was er vorgibt zu sein – und doch ist sie selbst viel zu sehr unter Druck, um diesen Anzeichen nachzugehen.

Dafür überrascht mich Woods. Echt! Sein Charme war auch bislang nicht wirklich legendär, daher hat mich die wenig begeisterte Begrüßung nicht überrascht. Seine kratzbürstige Art scheint schon fast eine willkommene Konstanze in Elenas Leben zu sein – woran man sich doch zuweilen festhalten kann, wenn’s nichts Besseres gibt. Aber: Dass er wirklich auf ihr Betteln eingeht, ihr eine Karriere als Maler vom Dienst in Aussicht stellt und darüber hinaus noch den leichten Anflug von Besorgnis durchblicken lässt, übersteigt mein Vorstellungsvermögen um mehrere Nuancen. Elena scheint es nicht wesentlich anders zu gehen, anders kann ich mir ihren schwarzen Humor von den bereits toten Patienten, die sich nicht ein zweites Mal umbringen kann, nicht erklären. Woods gibt nach und Elena kann sich nun in den nächsten Nächten im wahrsten Sinne des Wortes etwas „weißmachen“.

Wie ein kleiner Lichtblick taucht Karen wieder im Geschehen auf. Die zwischen den beiden Frauen gewechselten Worte hätten durchaus das Zeug zum Durchatmen, wenn nicht Michelle ins Blickfeld rücken würde – und alle scheinbare Leichtigkeit verfliegt. So schnell sich das Blatt in Elenas Leben gewandelt hat, so schnell vertreibst du mit nichts weiter als deinen geschriebenen Worten jeden Hauch einer Hoffnung. Kein Wunder, dass sie angesichts dieser Stimmungsschwankungen beim Eintreffen von Thomas bereits auf die nächste Katastrophe gefasst ist. Besser, man rechnet mit dem Schlimmsten und wird dann positiv belehrt …

Michaels Aufwachen ist tatsächlich eine gute Nachricht, rein menschlich gesehen. Aber zugleich bedeutet das auch, dass Elena ein Problem wieder aktiv ins Visier nehmen muss, welches sie umständehalber ein wenig beiseitegeschoben hatte. Das Sorgerecht um den gemeinsamen Sohn scheint noch nicht voll ausdiskutiert zu sein, sonst müsste sie in diesem Moment nicht wiederholt daran denken, dass Michael eine potenzielle Gefahr für ihre Mutterrolle ist. Die daraus resultierende Anspannung beim Krankenbesuch ist nachvollziehbar, der daraus erwachsene wenig entspannte Dialog ebenso.

Und dann setzt du dem Fass die sprichwörtliche Krone auf, indem du Jamie aus der Wohnung bugsierst. Ich hatte es eingangs schön erwähnt: Meine Nerven baumeln am seidenen Faden! Schau, dass du das wieder auf die Reihe kriegst, ja?

Ich vertraue darauf, dass du mich nicht restlos ruinieren willst – ansonsten kannst du mit mir den anvisierten Glühwein statt auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt in der nächstgelegenen Klapse trinken.

Es kann nur besser werden! Hoffe ich für Elena, und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Liebe Grüße und ein schönes sonniges Restwochenende,

deine Jathy
Jathy  
Da haben wir also das nächste Dilemma. Unfreiwillig gönnt sich Elena ein Schlammbad, dessen medizinische Wirksamkeit bar jeder Erörterung ist. Auch mögliche Trainingseffekte für ein spontanes Frauen-Schlammcatchen dürfen außer Acht bleiben. Was also rechtfertigt den nächtlichen Ausflug in die gespenstischste Gespensterbahn, die man sich ausdenken kann?

Ganz sicher: Angst. Angst und der krampfhafte Versuch, alles irgendwie doch noch zum Guten zu wenden. Obwohl Elena weiß, dass sie gegen einen Psychopathen wie Joker nicht den Hauch einer Chance hat, riskiert sie alles, um auf diesen Rummelplatz zu kommen. Ich denke, in erster Linie ist genau das ihr Motor, was sie sich immer wieder vor Augen hält. Sie will unter keinen Umständen die Schuld daran tragen, wenn Kinder und Lehrer zu unschuldigen Opfern eines perfiden Spiels werden. Jamie ist dank seines erpresserischen Deals raus aus der Nummer – aber ein paar hundert andere Menschenleben stehen noch immer auf der Abschussliste des Verrückten. Die Eindrücke und Schuldgefühle vom Baseballspiel spielen dem Initiator des Ganzen sicher in die Hände.

An dieser Stelle muss ich unbedingt eine Szene des Textes hervorheben, die es mir besonders angetan hat: Du beschreibst Elenas Schritte auf den Treppenstufen, das Hallen ihrer Absätze darauf und das Wirken auf ihre eigene Verfassung mit einer derart treffenden Perfektion, dass ich den betreffenden Passus mehrfach gelesen habe. Wer kennt nicht das beklemmende Gefühl einer ausweglosen Situation? Aber wer könnte es auch so punktgenau beschreiben wie du? Wow, einfach nur wow …

Noch ein winziges Detail, das mir sofort ins Auge sticht: Die Ratte im Schatten der Umzäunung. Ist es Zufall, dass du gerade dieses Tier gewählt hast (es hätte auch eine streunende Katze sein können) oder war es Berechnung, weil du damit das Bild der „Angstratte“ wieder aufgreifst? Mir scheint das Letztere der Fall zu sein, denn während die „Angstratte“ nur ein Sinnbild für ihre Verfassung ist – ähnlich wie der innere Schweinehund –, wird sie jetzt mit einer echten, einer lebendigen Ratte konfrontiert. Die Ratte ist quasi die fleischgewordene Angst der gehetzten Frau …

Das Kopfschütteln konnte ich mir nicht verkneifen, als Elena halb unter dem Zaun hängt und an die fällige Tetanusimpfung denkt. Wie, bei allen Göttern der Welt, kann sie in so einem Moment auf so einen Gedanken kommen? Ich schätze, es ist wieder ihre analytische Ader, die es ihr erlaubt, gerade in Situationen der höchsten Anspannung an vergleichsweise banalen Dingen festzuhalten.  Hätte sie auch nur im Mindesten geahnt, was ihr bevorsteht, wäre sie daheim geblieben – ohne alle Gedanken an Vorsorgeimpfungen oder halbierte Jacken!

Das Wetter, welches du Elena auf ihrem nächtlichen Streifzug zumutest, wäre ein nächstes Argument, sie stehenden Fußes wieder nach Hause zu schicken. Bis auf die Haut durchweicht stehen die Chancen wirklich gut, dass sie binnen kürzester Zeit mit Fieber und Schüttelfrost flach liegt. Und niemand wird’s ihr danken, erst recht nicht der Joker.

Das Karussell hätte ich am liebsten überflogen. Grauen über Grauen, was du hier inszenierst! Und mittendrin eine total überforderte Frau, knapp vor einem Nervenkollaps, und ein schlecht geschminkter Mann mit diabolischen Ambitionen. So ungefähr stelle ich mir einen Stephen-King-Thriller vor. Das Lesen dieser Werke kann ich mir nun sparen, du versorgst mich bereits mit einem (un-)gesunden Maß unmenschlicher Scheußlichkeiten. Langsam bekomme ich eine Ahnung davon, was du gemeint hattest, als du in einer Mail schriebst, es geht erst richtig los.

Als würden die optischen Eindrücke nicht schon ausreichend sein, um Elena zu brechen, zwingst du ihr auch noch ein Gespräch mit dem angemalten Kerl auf, in welchem sie erneut nur als Verliererin dastehen kann. Ihm Krankheit vorzuwerfen, war genauso korrekt wie gefährlich – zumal er den Spieß in gewohnter Manier rumdreht und sie an sich selbst zweifeln lassen will. Genau darin ist der Joker beängstigend perfekt: Wer sich mit ihm anlegen will, dem wird schnell eine Art Spiegel vorgehalten, welcher zu Selbstzweifeln und Unterlegenheit führt; vom zumeist tödlichen Ausgang der Begegnungen ganz zu schweigen. Man könnte fast meinen, des Jokers Werkzeug sind nicht blutige Messer sondern messerscharfe Worte.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Elena seine Ankündigung vom „Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ sogleich mit dem beliebten Filmklassiker in Verbindung bringt. Natürlich ist sie irritiert, welche Assoziation er gerade heraufbeschworen hat, und diese momentane Verwirrung weiß er garantiert für sich auszunutzen!

Btw: Als ich dieses Zitat las, dachte ich auch sofort an die berühmte Schlussszene des Filmes – sie ist auch einer Story von mir schon zum Opfer gefallen … Allerdings weniger blutrünstig.

Verwirrend, verstörend, verängstigend – Joker weiß um seine Wirkung und nutzt diese solange und so gnadenlos aus, bis Elena gegen alle Bedenken in einen Pakt einwilligt, von dem sie nur weiß, dass er ihr Ende sein wird. Eine Komödie, wie es im letzten Satz des Kapitels anklingt, wird ihr in Zukunft ganz sicher nicht geboten. Mal sehen, was stattdessen auf dem Spielplan der Saison steht: Kapitel 13? Kein gutes Omen ...!
Jathy  
Hallo, liebe Stoffi!

Es ist Wochenende, ich habe besuchsfrei und endlich die Gelegenheit, mich um die Dinge zu kümmern, die mir wirklich unter den Nägeln brennen: Lesen! Immerhin mutiere ich schon zum Bummelzug, während du im ICE-Tempo die Updates präsentierst. Stopp, Züge sind ja für dich kein so tolles Thema …

Wieder einmal hast du etwas Unglaubliches vollbracht: Das Kapitel selbst war, vergleicht man es mit so manchem anderen Text aus deiner geschätzten Tastatur, verhältnismäßig ruhig. Das kurze Treffen mit dem Sportstar, die Heimfahrt Seit an Seit mit Bruce, ein paar komische Zeitungsartikel, Kaffee mit der Kollegin, ein zickiger Sohnemann – alles in allem Dinge, die man mehr oder weniger alltäglich einordnen würde. Wenn …. Ja, wenn nicht das ganze Dilemma, in welchem Elena bis zur Halskrause steckt, in einem einzigen Satz von dir zusammengefasst werden könnte: „Alles stand Kopf, ich hatte keine Kontrolle mehr.“ Treffender kann man ihre Situation kaum auf den Punkt bringen.

Doch der Reihe nach:

Das Gespräch mit Seymour hätte für Jamie der Hit schlecht hin werden sollen. Und sicher wäre es das unter anderen, weniger explosiven Umständen auch geworden. Doch statt sich mit seinem Idol um das zu kümmern, was ihn brennender als alles andere interessiert, hängt der kleine Kopf in der jüngsten Vergangenheit fest. Eine makabere Gemeinsamkeit, die der große Star und sein kleiner Fan hier gefunden haben ... Und doch: Elena hat mit Sicherheit Recht, dass es in diesem Moment gar kein anderes Thema hätte geben können! So brutal die Realität auch war und ist, für Jamie ist es sicher hilfreich, dass der Baseballer, den er bisher nur als unerreichbares Wesen kannte, auch eine menschliche und verständnisvolle Seite hat. Gewiss, es wird ihm nicht von jetzt auf gleich bewusst werden, aber irgendwann wird auch er begreifen, dass diese emotionale Nähe und Verbundenheit ihm etwas geben konnte.

An Bruce‘ Seite scheint Elena das erste Mal bewusst – so man das unter diesen Eindrücken sagen kann – zu sehen, dass hier etwas nicht stimmt. „Bruce wirkte überrascht“ – das ist für mich ein Hinweis darauf, dass der Schleier, welcher den Mann umgibt, löchriger wird. Allerdings scheint mir Elena noch meilenweit davon entfernt zu sein, die Zeichen entsprechend zu deuten. In dieser Anspannung sei das verziehen, aber ich warte innerlich  auf den Moment, wo sie begreift, wer Bruce wirklich ist – bzw. welcher Figur er in seiner „Parallelwelt“ Leben einhaucht.

Bezeichnend für den Dialog zwischen Bruce und Elena ist, dass der undurchsichtige Millionär immer mal wieder Öl ins Feuer gießt – versehentlich oder wissentlich, das ist die Frage. Fest steht jedoch, dass er mit seinen Bemerkungen Elenas Schuldgefühle forciert; sei es nun in Bezug auf die wahren Hintergründe für das Massaker oder weil sie ihm trotz innerer Widerstände das Leben gerettet hatte. Es ist quasi immer wieder dieselbe Stelle, auf die seine Worte treffen – etwas, was es der Ärztin nicht gerade einfacher macht.

Dann gibt es einen Satz in ihrem Dialog, der mir die Stirn in Plisseefalten gelegt hat: „…, es ist ein erklärtes Ziel des Jokers, …“ Das irritierte mich zunächst mächtig, denn wie wir ahnen dürfen, weiß Bruce von der Ziellosigkeit in Jokers Handeln (Chaos mal außen vor gelassen). Dass er irgendetwas tut, um eine andere Person damit zu belehren, glaube ich nicht. Alles scheint nur deshalb zu passieren, wie er es gerade so und nicht anders will. Daher überlege ich, ob diese Aussage von Bruce nicht eher eine Finte ist. Will er Elena damit glauben machen, er wüsste nichts von des Jokers Persönlichkeit? Will er absichtlich etwas oberflächlich in seiner Analyse wirken? Oder spekuliert er darauf, dass Elena auf diesen Fehler anspringt, damit er einen weiteren Ansatzpunkt hat, in ihr Geheimnis einzudringen? Verstehe Frau die Männer …

Gegen Ende des Gespräches haben Elena und Bruce eigentlich einen Punkt erreicht, an dem Elena hätte Farbe bekennen können. Immerhin diskutieren sie eine geraume Zeit lang verdammt nah an der Wirklichkeit. Seine Zweifel an den Hintergründen für den Anschlag im Sportstadion, ihr Wissen um Jokers Motiv – Treffer! Wäre Jamie nicht mit im Auto, hätte Elena diese Chance ergriffen? Und wenn schon nicht im direkten Gespräch, dann vielleicht auf anderem Wege? Wenn man Angst hat, abgehört zu werden (Bei Joker weiß man nie …), dann wären Zettel und Stift eine denkbare Alternative, um sich zu öffnen … Aber das ist nur Spekulation, die an deiner Story abprallt.

Der nächste Tiefschlag kommt schwarz auf weiß gedruckt in Gestalt einer fiktiven Zeitung. Die Titelzeile des Artikels hat mich glatt an der Nase herum geführt, denn ich rechnete knallhart mit einer Morddrohung gegen Elena selbst. Dabei habe ich freilich außer Acht gelassen, dass das absolut unsinnig wäre, denn erstens wäre deine Story dann schneller zu Ende, als mir lieb ist und zweitens passt das nicht in mein Joker-Bild. Dass er sein nächstes Opfer persönlich warnt, können wir wohl streichen … Nein, wesentlich charakteristischer ist es, Elenas Nerven damit zu zerrütten, dass er ihr mit Namen und Foto vor Augen hält, wen er als Nächsten auf dem Kieker hat.

Natürlich würde Michelle nicht ohne Weiteres den „Befehl“ von Elena hinnehmen. Das war zu erwarten. Auch war klar, dass sie sich, sollte die Katastrophe in ihrem Haus wirklich eintreten, ernsthaft an Elena wenden würde. Nun ist die Explosion mit viel Lug und Trug verhindert worden, doch damit ist das Problem selbst nicht vom Tisch. Michelles Aussage, Elena habe einen gewaltigen Sprung an der Schüssel, ist dabei noch das Harmloseste. Viel schlimmer ist, dass Elena in ihrem Bemühen, das Schlimmste zu verhindern, immer mehr Leute von sich stößt. Eigentlich kann sie nichts mehr dagegen tun, denn ob sie nun alles dem Selbstlauf überlässt oder einschreitet – es wird ihr zur Last gelegt werden. Da ist es dann auch schon nicht mehr tragisch, wenn Michelle ihr im Zorn vorhält, Elena hätte schon immer im Mittelpunkt stehen wollen. Ich glaube nicht, dass man exakt dies der Ärztin vorhalten kann, aber die Zeiten sind so turbulent, dass Elena das nicht mal mehr merkt.

Zu allem Überfluss bekommt Jamie von dem ganzen Drama viel zu viel mit. Die Abneigung, am morgigen Tag wieder in die Schulte stapfen zu müssen, ist sicher nur eins von vielen Zeichen dafür. Der Junge hat Angst, wie Elena sich eingestehen muss – und ihre Hoffnung, ihn beschützen und exakt davor bewahren zu können, hat sich als geplatzte Seifenblase entpuppt. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass die Situation eskaliert: Jamie wirft seiner Mama Zeitungsdiebstahl vor und handelt drei Tage zusätzlicher Ferien heraus. Bei Kindern muss man sicher damit rechnen, dass sie die Schule nicht einmal von außen sehen wollen, aber in diesem Fall stecken die Wurzeln allen Übels viel tiefer, als es Grammatik und Algebra je ermöglichen würden. Doc h leider hat Elena im Augenblick keinen Nerv dafür, um das tatsächliche Leid in Jamies Seele aufzuspüren …

Mit einem faulen Deal endet das Kapitel und verspricht sogleich einen weitaus fauleren in nächster Zukunft. Schauen wir also, was du deiner Protagonistin in Kapitel zwölf zumutest. Gesund wird es sicher nicht …
phazonshark  
//EDIT: Oh. Im Doppelangriff mit Stormy. Der Klassiker. ;-)

Okay, ich hab vor ein oder zwei Tagen ein Review für die nächsten drei Chaps getippt (in meinem Fall also Vier, Fünf und Sechs), aber irgendwie fügte sich das zu nichts zusammen. Und bei vielen Dingen kann ich schon gar nicht mehr auseinandersieben, was wohin gehört. Hier also mein Rundumschlag zu den nächsten acht Kapiteln, inklusive "Denkanstöße".

Von den ersten Sätzen der regulären Handlung an hetzt, denkt und agiert Elena von einer Extremsituation zur nächsten. Ich kann nicht sagen, wie realistisch sie sich dabei verhält, aber wie das immer so ist: Als Autor kann man letzlich kaum was anderes tun, als dem Leser eine dramatisierte Vermutung zu präsentieren. Und wie die meisten anderen Leser auch halte ich es so, dass ich alles glaube, was einigermaßen haltbar und durchweg interessant ist. Und ich "glaube" diese Geschichte. Nicht im wörtlichen Sinne, aber im lesetechnischen.

Ich hab die Kapitel ziemlich schnell hintereinander weggelesen und ich hatte zeitweise Mühe zu erklären, warum. Es ist nicht Elena, es ist nichtmal der Joker. Die durchgehende Storyfrage, "Wie kommt Elena von Kapitel 1 zum Prolog?", ist zwar interessant, nun aber auch nicht dermaßen fesselnd, dass sie einen durch die Geschichte schleifen könnte. Ah... Der Grund, aus dem das hier funktioniert, ist deine spürbare Begeisterung für alles, was geschieht. Das klingt jetzt mehr nach Medizinmann als nach Kritiker, aber... Diese Geschichte hat einfach sehr viel Leben. In sich drin. Ich mache beim Lesen ganz automatisch eine gedankliche Liste an Dingen, die ich eigenwillig oder blöd fand, aber... Das Teil lebt. Als eine von ganz wenigen Fanfictions und relativ wenigen Romanen, die ich in jüngerer Zeit gelesen habe. Leben ist mehr wert als alle kleinen Holperer zusammen. Frankenstein hat sich ja auch nicht beschwert, dass das Monster Schrauben im Kopf hatte. (Der Apfel... war erst... der ANFANG!) ;-)

Von diesen leicht übersinnlichen Erklärungen abgesehen, würde ich sagen, dass "Blutiges Handwerk" einen sehr soliden Plot sehr begeistert durchzieht. Die Premise ist nicht der helle Wahnsinn und zum Zeitpunkt von "Denkanstöße" hoffe ich, dass da nochmal ein Spin kommt, irgendein Trick, der sie ein wenig verändert, aber... In Zeiten der Multiplot-Thriller ist es definitiv schön zu sehen, wie Elena dem roten Faden beständig folgt und gleichzeitig die Subplots im Auge behält. (Mit Subplot meine ich hier solche, bei denen sie ebenfalls Hauptcharakter ist, also beispielsweise... "Sorgerecht für Jamie" oder "Wie habe ich Bruce Wayne zu verstehen?". Solche Dinge.)

Ich zweifle hin und wieder ein wenig an der Genre-Einstufung "Thriller", weil alles sich durch den detaillierten Stil etwas verlangsamt und die genre-typischen schnellen Cuts zwischen Storylines fehlen. Logischerweise. Gleichzeitig kennen wir das ungefähre Ende, bzw. meinen es zu kennen. Dadurch erreicht das "Handwerk" nicht die wilde, unvorhersehbare Spannung von TDK. Stattdessen, und daher ist die Einstufung letzlich doch berechtigt, ist das hier eine klassischere Art von Thriller, etwas gesetzter, aber auch dichter dran am Personal der Geschichte.

Wo wir gerade bei klassischen Geschichten sind: Ich weiß nicht, ob dir Tropes ein Begriff sind? TvTropes.org? Eine blutbeschmierte Frau läuft durch die Stadt. Der schwarze Taxifahrer. Der Zusammenbruch kurz nach Ankunft im Krankenhaus. Sarkasmus in der Aufarbeitung einer Krise. Die kontraproduktiven Polizisten. Die Darstellung der Presse. Solche Dinge. Das sind keine Klischees, es sind bloß Bausteine. Und während dein Stil die Handlung real und beklemmend macht, wird sie durch die Tropes praktisch vertraut und zugänglich. Das ist nicht schlecht, sondern einfach unvermeidbar und notwendig. Es fiel mir auf, weil sich gerade im vierten Kapitel ein paar Klassiker versammeln.

Jamie. Der Gute wirkt manchmal etwas klischeehaft, ein bisschen sehr unschuldig und kindlich, speziell bei der Aufwach-Szene in "Im Blickpunkt" (?). Ich tue mich schwer, da groß zu kritisieren, weil ich selbst mich bei Kinder-Charakteren immer mit Tricks aus der Affäre ziehe. Jamies Wortwahl springt im Laufe der Kapitel ein wenig im Alter, seine Persönlichkeit ist sehr typisch-kindlich, sein Wert für die Geschichte liegt momentan mehr in der Rolle, die er spielt, und der Art von Konflikt, die er erzeugt, als in ihm selbst. Anders gesagt: Wir verdanken Jamie großartige Situationen, allen voran seine Beinahe-Begegnung mit dem Joker in der Küche und seine Alles-andere-als-beinahe-Begegnung mit dem Joker im Stadion. Aber verglichen mit Elena und dem Joker bleibt er selbst einfach ein wenig blass. Für mich. Bisher.

Jamies Unfall ist dagegen großartig. Sowohl vom Timing als auch vom Wesen generell. So schlimm das jetzt auch klingt. Ich hatte Jamies Entführung durch Michael als ein Bestandteil des Elena-Dilemmas im ersten Kapitel verbucht. Dass es tatsächlich ein Setup für einen Unfall war, hatte mich beim ersten Lesen von "Nachwehen" wirklich überrascht. Nachdem sich herausstellt, dass Jamie nicht wirklich in Lebensgefahr ist, hab ich nachträglich ein wenig am Sinn des Ganzen gezweifelt, aber... Gerade vor dem Hintergrund von "Ein unmoralisches Angebot" vermute ich mal, dass du Jamies Zerbrechlichkeit gegenüber Elena und dem Leser etablieren wolltest. Er läuft ja auch im Stadion später noch mit Blessuren vom Unfall herum, was sehr effektiv ist, wenn es darum geht, zu erinnern, was bzw. wer auf dem Spiel steht.

Ansonsten... Irgendwo war das fast das einzige, was mich wirklich bis zum Gehtnichtmehr überrascht hat. In leichtem Abstand gefolgt vom Stadion-Feuerwerk. Bruce Wayne hast du angekündigt, den Joker in "Stippvisite" ebenfalls... Der Auftakt zur Küchenszene ist toll geschrieben, nebenbei, sehr unheimlich, aber man wusste, dass der Joker da sein würde. Ebenso wie wir nach wie vor wissen, dass Jamie und Elena grundsätzlich überleben, der Joker auch, uns fehlt ein sehr interessantes Puzzlestück, aber... Teile des Abschluss-Klassenphotos kennen wir bereits. Der Konflikt zwischen Elena und dem Joker wird immer heftiger, immer mehr Leute werden hineingezogen, sie muss immer weiter gehen... Aber der rote Faden ändert nicht plötzlich seine Richtung. Wir befinden uns in einem relativ bestimmten System, mit mehreren Variablen, klar, aber nicht einmal die Variable namens "Joker" kann wirklich viele Werte annehmen. Anders gesagt: Es gibt nicht so viel, dass er tun kann. Der Joker funktioniert erst so richtig in einem chaotischen System. In einem fast durchweg bestimmten System ist er ein Fisch aus dem Wasser.

Das meinte ich, als ich letztes Mal sagte, dass er zwar wie geschaffen für diesen Stil ist, sich aber nur bedingt zuhause fühlen könnte in diesem Plot. Ich fand die entsprechenden Teile von "Stippvisite" und "Ein unmoralisches Angebot" wirklich etwas eigenwillig. Der Joker sitzt in Elenas Küche. Und um in seinem eigenen TDK-Folterszenen-Wortlaut zu bleiben: Es gibt absolut nichts, was er tun kann. Er kann Elena und Jamie nicht töten. Er kann ihnen psychisch zusetzen, aber das kann er nicht nur, er muss es sogar. Selbst der Joker muss sich ja an den Prolog halten. Und wenn man in der Küchenszene sieht, wie er sich an den Tisch setzt und tut, was der Prolog von ihm verlangt, und das auch noch mit bloßen Worten, dann... Ich weiß nicht, mir kam er wie ein Raubtier in einem Käfig vor. Brillant in Szene gesetzt. Aber letzlich hinter Gittern. Und da kann er noch so gut brüllen, die ganze Weltanschauung, die er da rüberbringen will... Ich sag's mal so, der Witz am Joker ist ja, dass er nicht wirklich Sinn macht. Er versucht Elena gegenüber das Konzept "Kausalität" zu dekonstruieren - anhand einer Argumentationskette. Das ist paradox. Und damit eigentlich einmal mehr erstklassiges Joker-Material, aber die Story wirkt an diesem Punkt so, als ob Elena sich damit wirklich rumkriegen lässt. Es gibt keinen besseren Weg, meine Befürchtungen aufzuhellen, als ein Stadion in die Luft zu jagen. Aber trotzdem, ein bisschen überfragt war ich bei dem Kapitelzweiteiler dennoch.

Hm... Mist, jetzt endet das Review auf so einer kritischen Note. Sei versichert, dass meine Lobeshymnen der ersten Hälfte noch immer volle Gültigkeit haben. Ich kritisiere hier praktisch, dass dem Monster nicht die Fingernägel geschnitten wurden und blende dabei aus, dass es zum Leben erweckt wurde. Was der sehr viel wichtigere Punkt ist. Um spontan einen erhobenen Daumen aus dem Hut zu ziehen (Würg...): Ich stand der ganzen "Ärztin-rettet-Monster-das-Leben"-Sache etwas kritisch gegenüber. Die Anschuldigungen der Presse waren weit hergeholt (selbst für Presse-Verhältnisse) und Elenas Rechtfertigung etwas seltsam (Sie verschont den Mann, der ihr jeden Moment den Kopf wegpusten könnte, weil er eine Gerichtverhandlung verdient hat?). Aber am Ende von "Im Blickpunkt" baust du blitzartig eine Brücke zur Batman-Selbstjustiz und das fand ich sehr clever. Ich glaube, ich hab beim Lesen leise "Oha...!" gemurmelt, weil mich dieses Element vorher wirklich irritiert hat, und ich es jetzt mehr als Diskussion des Superhelden-Vigilantismus sehen kann. Was sehr plötzlich sehr viel Sinn macht.

Ah... Okay, ich schließe hier erstmal. Eh, ich sehe gerade, das Review ist ein ziemlicher Klotz. Aber das hast du dir selbst eingebrockt. ;-)
StormXPadme  
Hach, schöner Einstieg… Ich musste unwillkürlich an den Beginn von Hannibal denken… Siehst du mal, wie du wieder mit Bildern spielst… Da tun einem beim Lesen die Hände weh. Und in so ner Situation isses nur natürlich, dass man dann anfängt, Gespenster, in dem Fall Flecken zu sehen, die gar nicht mehr da sind… Wobei ich mich unweigerlich schon wieder frag, ob Elena auch vorsichtig genug is… Auch wenn Jamie bis jetzt schläft, so ne Waschaktion macht unweigerlich Lärm, gerade wenn man so rumrubbelt und das Wasser so lang läuft… Und wenn der das Blut überall sieht, das dürft n Schock fürs Leben geben… Wieder mal…

Hm… Ich will net schon wieder ihre Mutterinstinkte in Frage stellen, aber… Wacht man net schneller und klarer normalerweise auf, wenn das eigene Kind neben einem brüllt und weint? Das is doch eigentlich n Geräusch, das mitten ins Herz geht *kann da ja nur als Kitty-Mama sprechen*… Aber gut, Elena is ja auch angeschlagen genug… Wieder mal eine sehr realistische Beschreibung ihres gesundheitlichen Zustands, da macht man sich doch unweigerlich Gedanken, was du schon alles erlebt hast *G*. Und der Vergleich mit dem Nebel zwischen dem beiden is wieder mal n extra fieser Vorbote *seufz*. Du hast es einfach drauf, diese fiesen kleinen Akzente zu setzen, vor allem, wenn man eh schon weiß, was da mal passiert *seufz*.

Hm… Wenn n paar Schlaftabletten im ersten Moment schon so auf ihr Erinnerungsvermögen schlagen, kauft sie sich am besten am Bahnhof ne Tüte Haschisch, dann bringt sie ihre Arbeit für den Joker auch ohne größere Schäden hin *hüstel*.

*hrg* Ich sag ja, der Kleine findet das Zeug… Verbrennen oder in ne Mülltonne unten auf der Straße werfen wär wohl intelligenter gewesen *seufz*. Jamie is ja net doof, der wird auch wissen, dass das net ihr Blut is… Da wird das Misstrauen wohl so langsam anfangen zu schwelen *seufz*.

*Kopfschüttel* Ich werd schon wieder aggressiv… Der Kleine is völlig fertig mit den Nerven, und es kümmert sie net mal, sie is noch grob zu ihm… Das is grad n Armutszeugnis ihrer Mutterliebe *seufz*. Aber es wär ja auch kein Stoffi-Charakter, wenn er net seine Fehler und Schwächen hätt… Es macht die Sicht für den Leser auch interessant. Der Mitleidsfaktor mit Elena sinkt mit der Zeit… wandelt sich in Interesse für das, was der Joker auch immer mit ihr vorhat… Und schwupps findet man sich selbst auf der Seite der Bösen wieder, und wenn’s nur als sensationslustiger Zuschauer is, dem jede Empathie fehlt… Hach ja, Stoffi hält uns wieder mal den Spiegel vor *G*.

Hm… Jetzt hat der die Nachbarschule angesteckt? *grübel* Ich frag mich, was das jetzt soll… Vielleicht noch so ne nachträgliche Warnung an Elena? Bräucht er ja eigentlich net mehr, wenn sie eh schon zugesagt hat, für ihn zu arbeiten… Aber wer weiß schon, was in dem Kopf von dem Kerl vorgeht… Vielleicht will er ja auch nur ihr Gedächtnis auffrischen…

Hach ja, man muss Gotham einfach lieb haben… Da lassen die lieber die Kinder verbrennen anstatt den einzigen helfen zu lassen, der das kann… Find ich allerdings auch wieder sehr bezeichnend, dass Elena zuerst so ne – sicher richtige – Überlegung hat anstatt an die vielen toten und verletzten Kinder zu denken… Gerade als Mutter…

Die Stunde der Wahrheit, wieder mal… Jamie hat grad allen Grund, sauer zu sein, und so langsam sollt sich Elena ne Erklärung einfallen lassen, wenn sie ihn net von sich abschrecken will…

*argh* Ja ja, sie hat ja Recht, auf die Art könnt sie’s ihm net erklären… Aber das was sie grad macht, is auch net besser, ihn da verstört und sauer sitzen und allein zu lassen… Mir fehlt immer noch ihre Überlegung der Option, sich endlich mal Hilfe zu holen *seufz*. Irgendwie wirkt sie resigniert grad… Die fehlende Empathie gegenüber den toten Kindern liegt mir im Magen. Das is n ziemlich deutliches Zeichen dafür, wie klein ihr Tellerrand grad is… Vor allem, wenn sie mit den Gedanken schon lieber gleich bei ihrem Auftrag is, für was sie ja eigentlich noch Zeit hätt, als sich wenigstens um Jamie zu kümmern *seufz*. Nein, in diesem Kapitel machst du sie nicht sympathischer…

Sieh an, unser einsamer Beschützer is wieder da… Wär er mal letzte Nacht in der Nähe gewesen *grummel*. Irgendwie pissen die mich grad alle gewaltig an, ich will Alfred wieder haben *lach*. Und Elena riecht schon wieder was, im wahrsten Sinne des Wortes *G*. Hach, ich kann es kaum erwarten, bis sie das Geheimnis rauskriegt :D. Irgendwie hab ich das Gefühl, das gibt wieder n fiesen verbalen Schlagabtausch…

Hach, ich mag diesen kleinen Moment der Erkenntnis… Die beiden sin irgendwie wirklich süß zusammen. Die Story braucht ja auch ihre leicht rosarot angehauchten Seiten… Und irgendwie wär das schon n nettes Pairing, so auf psychologisch gesehener Ebene *G*. Es sollt zwar besser n Psychiater mitkommen ins Bett, aber sonst…

Huch, da hat sich jemand verbrannt? *G* Unvorsichtig mit dem alles aushaltenden Anzug gewesen? *G* Na, jetzt fehlt noch, dass Elena die gleiche Verletzung bei Batman sieht, dann wird’s lustig *G*.

Öhhhm… Elena auf ner High Society-Party, na Prost Mahlzeit *G*. Am besten bringt sie noch ihren neuen Arbeitskollegen mit, das wär dann ne passende Aufmachung… Ne ne… Der Kerl hat aber auch manchmal Ideen…

Mann sollte wissen, wann man verloren hat… Der Kerl is aber auch hartnäckig *G*. Ich frag mich echt, was du genau mit der Party vorhast *in sich hinein grins*. Entweder gibt’s n nettes romantisches kleines Zwischenspiel als Aufhellung… was ich mir nun eher net vorstellen kann… Oder wieder mal n Feuerwerk *G*. Bei Bruce is ja noch net oft genug was in die Luft geflogen…

Na, wenigstens merkt Elena es noch selbst, wie abwesend und kühl sie grad is *seufz*. N kleiner Schritt zur Besserung… Und trotzdem hat sie die aktuelle Katastrophe ziemlich gut verdrängt…

*prust* Die unterbezahlte Empfangsschwester, die net mal die Kohle zum Ansatz Nachfärben hat… Hach, ich mag deine kleinen Nebenbeschreibungen einfach *und wünschte immer noch, mir würd mal so was einfallen*… Müsste da im Krankenhaus net grad Hochbetrieb wegen der Schule herrschen? *grübel* Oder kommen die Patienten diesmal woanders hin?

>Schießen Sie dann auf Leute?
Stoffi!!! *hust* Ich weiß, darüber soll man net grinsen… Aber du und dein unterschwelliger Humor *G*. Du bist fies…

*grübel* Und was wird das jetzt genau? Versucht Elena grad, in die Pathologie versetzt zu werden? *G* Dann hat Woods ja doch noch auf seine ganz eigene liebenswerte Arschloch-Art seinen „Zweck“ in dem kleinen Spielchen erfüllt…

*lach* Sie tut es tatsächlich, oh Mann… Und irgendwie find ich’s ja fast putzig, dass sich Woods unter seiner harten Schale Sorgen um sie macht… So ganz vollkommen schwarz gibt’s bei dir halt auch net… Hach ja, Stoffi und ihre Charakterisierungen, da kann sich so mancher ne Scheibe abschneiden…

*misstrauisch schaut* Ooookay, das is kein Zufall, dass jetzt Karen da steht *G*. Oder dass Elena ihr das mit der Pathologie auf die Nase bindet… Oh, ich hab n Scheißgefühl bei der Sache *seufz*. Irgendwie befürcht ich, werden wir die Kleine nicht mehr lange da sehen…

*seufz* Ich dacht mir ja schon, dass du als nächstes Michelle antanzen lässt… Wenn schon fies sein, dann richtig… Aber Michelle wird wohl auch net das Problem sein, im Moment fürcht ich mehr um unser Blondie hier…

*argh* Das muss jetzt auch noch kommen, oder? *G* Michael is wieder da, wie schön… Genau rechtzeitig, um Jamie so schnell wie möglich von Elena wegzuholen, weil sich schon rumgesprochen hat, dass sie einen an der Klatsche hat *schief grins*.


Und noch schön n Streit oben drauf, sie is ja noch net fertig genug *seufz*. Aber hey, vielleicht hilft’s ihr, wenn Michael ihr den Kopf wäscht, um einzusehen, dass sie sie mit Jamie nicht weitermachen kann…

Weit gefehlt… Elena is grad eigentlich überhaupt nicht mehr in der Position, irgendwem Vorwürfe zu machen… Und zu lange außer Dienst is sie wohl auch schon, Patienten schonen und so… Was will sie, dass der Kerl gleich wieder ins Koma fällt?

>„Warst du schon mal so wütend auf einen Menschen, so...blind vor Zorn...dass du ihm wehtun wolltest? Dass du...ihm den Tod gewünscht hast?“
*Hand heb* Absatzproblem… Da wüsst ich grad net, wer das sagt beim ersten Lesen…

Und gleich noch einer, der sich um Elena sorgt *seufz*. So langsam sollt sie mal anfangen, die Hilfe auch anzunehmen *grummel*.

>Mein Misstrauen und der permanente Zynismus waren zur üblen Gewohnheit geworden, zu einer Marotte, die ich nicht leichtfertig abstreifen konnte, obwohl ich es wollte. Beides war zu einer Art Schutzschild für mich geworden, ein Panzer, der mich vor Enttäuschungen verschonte, die zwischenmenschliche Beziehungen viel zu oft bedeuteten.
Huch, Geschwister im Herzen *G*. Die Einstellung kenn ich doch irgendwoher… *seufz*

*und gleich noch mal seufz* Der will sie doch net etwa immer noch wiederhaben… Na, sobald er rauskriegt, was sie grad so alles treibt, wird das ne heilsame Medizin sein…

*vom Bett kipp*
STOFFI!
Ich seh schon, ich hab dich zu dem Zeitpunkt schon zu Tode genervt :P. Ich will dann bitte auch n Comic, ich muss schließlich genug hier mit deiner Story durchmachen :P.

*hrgs* Hab ich net immer gesagt, es is verantwortungslos, den Kleinen allein zu lassen? *argh*. Und jetzt willst du mich ne Woche warten lassen, damit ich weiß, was mit ihm is *motz*. Ich halte dich jetzt einfach mal noch für nicht sooo sadistisch und hoff, er hat sich einfach zur Oma verpieselt… So wie Elena mit ihm umgegangen is… nur verständlich…
phazonshark  
Moin!

... im wahrsten Sinne, es ist sieben Uhr an einem Sonntag. Bei dem Thema kann ich deine Frage aus der Mail beantworten; ich schiebe Dienst an einer sozialtherapeutischen Lebensgemeinschaft für Menschen mit geistiger Behinderung und leider ist es Zivis erlaubt, Nachtbereitschaften zu machen. Was mich wieder zu den im Körper eingespeicherten sieben Uhr bringt. Und zu der Tatsache, dass ich die Freitagsbereitschaft genutzt habe, das "Handwerk" bis auf Halbzeit von "Home Run" zu lesen. Mensch, es ist eine Brücke nach der nächsten hier. Wie dem auch sei, ich sag jetzt erstmal zu Kapitel Zwei und Drei etwas, aber... Es ist für dich vielleicht nützlich zu wissen, von wo ich die Story betrachte, daher die Einleitung. (Ich komme da an einem anderen Tag noch drauf zu sprechen, aber als der Joker in der Küche aufgetaucht ist, hat die Betreute im Zimmer neben der Bereitschaftskammer plötzlich ein mitternächtliches Klagelied angestimmt. Sehr atmosphärisch.)

Okay. Ich sehe "Erste Hilfe" und "Zu Risiken und Nebenwirkungen" als einen Zweiteiler. Irgendwo fließen alle Kapitel sehr schön ineinander, irgendwo könnte man mit "Nachwehen" eine Trilogie bilden, aber... Für Reviewzwecke würde ich sagen, dass Elenas Entführung, die Behandlung und die Flucht eine Sequenz bilden.

Der Auftakt selbiger ist filmreif. Ich hab im letzten Review schon geschrieben, dass Elenas Schritte in die Dunkelheit etwas Besonderes an sich haben. Hinter ihr ist das hell erleuchtete Krankenhaus, vor ihr die Schwärze, und sie wagt sich immer weiter hinaus. Erinnert man sich an den Prolog, dann ist das hier sehr bedeutungsgeladen. Oder man denkt ans vorangegangene Kapitel, wo Elenas Herz und Verstand schon einmal gegensätzliche Ziele hatten - nur dass da der Verstand gesiegt hat. Hier siegt der Drang zu helfen, oder - wenn man sich etwas aus dem Fenster lehnt - vielleicht auch ein unterbewusster Wunsch, dem Krankenhaus und der Routine zu entkommen. Ich weiß nicht. Jedenfalls sage ich "filmreif", weil das eine Szene ist, die in Filmen recht einfach und in Romanen recht schwer zu machen ist. Trotzdem bringst du sie hier zum Laufen und mit dem "Joker-in-der-Küche"-Moment klappt es später sogar ein zweites Mal.

Gut... Der obligatorische Absatz über den Stil. Hier fällt auf, dass deine Detailbegeisterung sich hervorragend mit dem Joker verträgt. Manche Menschen aus dem wahren Leben stehen halt einfach in der Gegend rum und sprechen. Platt gesprochen. Aber der Joker hat so viele Eigenheiten und ein so körperliches Auftreten, dass er wirklich wie gemacht ist für diese Art von Schreibstil.

Ah... Der Joker ist dagegen nur bedingt gemacht für diese Art von Plot. Und ab "Stippvisite" merkt man's. Aber noch passt alles und mehr noch, deine erste Joker-Szene der Story macht etwas mit dem Joker, das wir in Dark Knight nicht finden und trotzdem funktioniert. Nicht nur läuft sie länger (und hält trotzdem erstaunlich gut die Spannung), sondern sie zeigt ein dichteres, intensiveres Verhältnis zwischen ihm und seinem Opfer. Er und Elena halten praktisch gegenseitig ihre Leben in der Hand und obwohl wir wissen, dass Elena überlebt, wird ihre Angst so gut geschildert, dass man es regelmäßig wirklich vergisst.

Okay, was gefiel mir nicht? Ah... Bloß eine technische Sache. Genereller Natur, nix aus diesem Chap im Speziellen: Meistens gibst du jedem Sprechenden im Dialog einen eigenen Absatz. Hin und wieder machst du es allerdings nicht und... Ich stolpere bei sowas. Es ist nicht verboten, es ist keine Todsünde oder sonstwas, aber es erschwert das sofortige Verständnis. Man muss dann irgendwie nochmal an den Anfang eines Satzes springen, weil man jetzt erst weiß, wer ihn spricht, und weil der Text sonst so flüssig zu lesen ist, stechen solche Holperer immer etwas heraus.

Abschließend: Ich hatte "Scar Tissue" damals nur angelesen und nicht weiter verfolgt, weil ich die Befürchtung hatte, dass du den Joker mehr als Menschen darstellen willst und weniger als den Sturm, dem er in TDK gleichkommt. Das ist ein völlig legales Konzept und kann tolle Geschichten ergeben, es hat mich persönlich nur einfach nicht interessiert, deshalb habe ich mir aufgrund einer groben Vermutung vermutlich eine Irrsinnsgeschichte durch die Lappen gehen lassen. Ah... Hier im "Handwerk" taucht das Problem aber nicht auf. Dein Joker ist exakt der TDK-Naturgewalt-Joker, nur einfach in einer neuen Situation. Man sieht ihn vor sich, es gibt keine Brüche in der Erinnerung, die man an den Film hat,... Das ist sehr schwer hinzubekommen, aber es funktioniert hier wirklich großartig.

Ich hab oben geschrieben, dass ich dem Joker-Einsatz in "Stippvisite" und "Ein unmoralisches Angebot" ein bissel kritischer gegenüberstehe. Aber da muss ich noch ein wenig drüber nachdenken und vielleicht sollte ich auch ersteinmal weiterlesen, anstatt über einen Witz zu grübeln, dessen Pointe der Joker noch gar nicht gebracht hat. Bis hierhin ist jedenfalls alles prima.
Jathy  
*in die ff.de-welt gestolpert komm*

Hallo, liebe Stoffi,

spät aber immerhin – ich hab’s geschafft! Wenigstens das Kapitel von vor zwei Wochen durfte ich mir endlich zu Gemüte führen. Das heißt, ich habe 1/3 der Verspätung aufgeholt.

Zum Text: Ich muss vorab zugeben, dass ich mit derartigen Mannschaftsspielen nicht viel anfangen kann. Sport überhaupt … Würde bei Wikipedia ein Foto neben dem Begriff „Unsportlichkeit“ stehen, dann wär’s meins. Daher sieh es mir bitte nach, wenn ich nicht wirklich auf diese Details eingehe; ich kapier’s einfach nicht. Trotzdem habe ich es gelesen und gemerkt, wie viel Mühe du dir damit gegeben hast, die unterschiedlichen Ansichten von Elena  („Die Partie zog sich hin.“) und Jamie („Out! Der war out, das hab ich genau gesehen! Was ist das für ein Schiri?!“) in Worte zu fassen. Dadurch, dass du zwar Elena erzählen lässt, ihre Schilderung aber immer wieder von Sohnemanns Jubel oder Protest unterbrochen wird, entsteht eine ganz bestimmte Art Spannung. Unruhe, Hektik vielleicht. Zumindest durchbricht seine Begeisterung immer wieder die leicht dunkelgrau angehauchten Gedanken der Frau Mama, für die das Event von vornherein nicht zum größten Vergnügen wird. Gefällt mir sehr gut!

Bruce scheint dabei im gewissen Sinne zwischen zwei Stühlen zu sitzen. Er möchte sich auf jeden Fall Elenas Gunst sichern, weshalb er den Dialog mit ihr nie ganz versanden lässt. Gleichzeitig pflichtet er jedoch auch Jamie bei, denn den Kleinen muss er sich ebenfalls warm halten – für den Fall, dass Elenas Gunst von Jamies Urteil über ihn abhängt? Man könnte meinen, er sucht nach einer Hintertür, die schnurstracks durch Jamies kindliches Herz führt. Das klingt nicht sehr sympathisch, aber manchmal muss man eben Umwege in Kauf nehmen …

Zu Beginn hast du meine Aufmerksamkeit sehr geschickt auf die Maskottchen und Leckerli-Verkäufer gelenkt. Irgendwie habe ich schon beim Lesen befürchtet, dass einer der Vermummten das Kuckucksei in diesem Spiel ist. Nur: Im Verlaufe der sportlichen Beschreibungen ging das wieder etwas unter – um dann umso intensiver für den Aha-Effekt zu sorgen, als Jamie sich das Ketschup mit Würstchen holte. Gleichzeitig mit Elena stellten sich auch bei mir die Nackenhaare auf.

Dass der Joker so unverfroren ist, sich inmitten von tausenden Zuschauern aufzuhalten, beweist seine Sicherheit, noch immer nicht identifiziert zu sein. Männer mit Narben im Gesicht sind sicher nicht ungewöhnlich, und wenn die verräterischsten Spuren geschickt mit Chemie abgedeckt wurden, hat sicher kaum jemand darauf geachtet und eine Verbindung zum Joker geknüpft. Der Begriff „Feuerwerk“ war so unpassend wie alarmierend – zumindest mir war gleich unwohl, als er Elena daraufhin ansprach. Denn dass er wirklich ein hübsches klassisches, amerikanisch-übertriebenes Geballer meint, war wohl auszuschließen.

Leider sollte mein Instinkt mich nicht getäuscht haben. Joker schreckt vor nichts zurück, um Druck auf Elena auszuüben und seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Ihm ist es dabei sch***-egal, wie viele unschuldige Opfer es gibt. Je mehr, desto besser für seinen Plan, denn er kalkuliert wohl damit, dass Elena einzig damit erpressbar ist, dass er im Falle ihrer Weigerung weiterhin Mord und Totschlag verbreiten wird. Jamie inbegriffen – auch der Junge hätte zu einem der Opfer werden können.

Wer möchte dabei in Elenas Haut stecken? Ich ganz sicher nicht! Daher bewundere ich sie, dass sie es in dieser Situation schafft, wenigstens halbwegs die Nerven zu behalten. Wenigstens solange, bis Rettung naht. Doch das wahre Ausmaß der Katastrophe wird sie wohl erst nach einiger Zeit begreifen: Opferzahlen  werden durch die Presse geistern, Die Sachschäden in Millionenhöhe beziffert. Menschliche Opfer sind das Pfand, mit welchem Joker die Ärztin ködert, oder?

Nun, der Auftritt des „Man in black“ war nicht ganz unerwartet, nachdem du mir per Mail einen kleinen Wissensvorsprung vor Elena verschafft hast. Dennoch habe ich diese Szene besonders gern gelesen, denn ein keines Detail hat meine Aufmerksamkeit erregt: Elena sieht in Batman einen Fremden, und doch registriert sie einen bekannten Geruch. Das Äußere wie auch die Stimme sind zur Unkenntlichkeit entstellt – doch der Duft? Dabei kam mir in den Sinn, dass gerade der Eigengeruch einer Person über Sympathie und Antipathie entscheidet. „Man kann sich nicht riechen“, heißt es sprichwörtlich, doch es steckt viel an unromantischen Chemieformeln dahinter. Für Elena, diese sonst so abgeklärte und rationale Frau, könnte der Geruch ein Hinweis sein oder werden – vorausgesetzt, sie bekommt irgendwann einen klaren Kopf und kann die Puzzleteile mit etwas Abstand neu sortieren.

Knapp dem eigenen Untergang entkommen offenbart Jamie eine erstaunliche Nüchternheit. Wo andere Kinder vielleicht noch panisch schreien würden, kombiniert er den eben erst erlebten Schrecken mit dem Hotdog-Verkäufer, und den wiederum mit dem Mann, der seiner Mutter seit geraumer Zeit klammheimlich zusetzt – heimlich zumindest aus Elenas Sicht, denn noch schien sie geglaubt zu haben, der nächtliche Küchenbesucher wäre von Jamie unbemerkt geblieben. Natürlich wird er auch spüren, dass Elenas Antwort, „er“ könne sie aus der Zeitung kennen, nicht mehr als eine fade Ausrede war …

Bruce‘ plötzliches Auftauchen, halbwegs wohlbehalten natürlich, wirkt wie ein Märchen für den Jungen. Hatte er sich gerade noch Sorgen gemacht, weil Bruce gut und gerne eines der tödlich getroffenen Opfer hätte sein können, hört man seine Erleichterung aus dem Ruf geradezu heraus. Ich gönne es ihm, denn damit bekommt der traumatische Nachmittag doch noch eine einigermaßen gute Wendung. Bruce hatte ihm das Gespräch mit seinem Sport-Idol versprochen, und das wollte er unbedingt einhalten. Wenn auch unter erschwerten Bedingungen!

Was nun Bruce‘ Gipsarm angeht, so zweifle ich ein bissel daran. Ich würde es ihm durchaus zutrauen, dass er keinerlei Verletzungen davongetragen hat, der Glaubwürdigkeit wegen aber seinen Anzug geopfert und den Arm zum „Verarzten“ hingehalten hat. Immerhin hätte Alfred das auch gut hinbekommen … Kann aber auch sein, ich sehe schon überall Gespenster, weil ich keinem Burschen in deiner Story übern Weg traue. *lach*

Die nächsten Kapitel lachen mich schon an, aber ich muss mich noch ein wenig gedulden. Aber es wird … irgendwann.

Bis dahin sei von Herzen gegrüßt von deiner nachdenklichen, zweifelnden und dennoch neugierigen Jathy
StormXPadme  
Soo, Freitag is, Lesetag :D. Uuund gleich wieder ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme am Anfang, ich liebe es :D

Iiks? Elena und ne Waffe? Ich bin erschüttert *G*. Damit hätt ich jetzt irgendwie net gerechnet… Und ich teile ihre Gedanken, bevor du sie aufschreibst, das auch noch in ner Wohnung mit nem kleinen Kind… *seufz* Aber das is wohl in Gotham an der traurigen Tagesordnung… Ob sie damit allerdings was gegen den Joker ausrichten kann, sei mal dahingestellt… Wenn sie ähnlich zögerlich wie Erin damit umgeht… *seufz* Und selbst dann stehen ihre Karten net allzugut…

Wäh… Jahrmarkt im Dunkel, schür nur die tiefsten Ängste deiner Leser *lach* Wie gesagt: Das Setting is grenzgenial, ich mag es, wenn du auf comic-artige Bilder zurückgreifst, das entführt einen noch n bissl tiefer in das Genre… Du drückst dem Ganzen einen hervorragenden Krimi-Stempel auf, der keine Wünsche offen lässt, und wenn dann noch so n bissl bunte Farben dazu kommen, bin cih restlos glücklich.

*G* Ich seh schon, deine Protagonistinnen laufen genau wie meine gern mal mit hohen Absätzen rum, scheiß drauf, ob man dann besser gehört *hust*. Man is ne Frau, man braucht High Heels :D.

Baaah, Stoffi, mir läuft’s kalt den Rücken runter *lach*. Das is einfach wieder mal so n geniales Setting… Mit dem Regen und dem Matsch… Du schaffst es einfach, Bilder im Kopf zu erzeugen… Irgendwie bin ich grad in Jurassic Park, net hauen, da war das irgendwie auch so eklig und hat noch zu dieser alles dunkel und gefährlich-Mentalität beigetragen… Jedenfalls kriegst du’s einfach hin, dass man sich alles bildlich vorstellt, deine große Stärke… Ja ne, und noch die Ratte dazu *G*. Danke, die Woche schick ich dir wieder mal die Zwischenabrechnung von meinem Psychiater, zwecks Albtraumbehandlung…

Ich hätt ja gewettet, dass du Elena drüber klettern lässt *G*. Na wenigstens das ersparst du ihr, dass sie sich da noch irgendwo aufspießt…

*pruuust* Och, jetzt sei mal net so zimperlich, Elena, so n Schlammbad is nun mal wirklich gesund… Nach der Nacht in der Kälte und Nässe is so n bissl Entspannung doch gut… Nein, ich bin böse, ich hör eh schon auf… Du verleitest einen einfach mit deinen kleinen humorvollen Bemerkungen zwischendurch *G*.

*diskret schauder* Manch einer mag sagen, dass deine Beschreibungen und Einleitungen zu lang sind, dass du nicht gleich zum Punkt kommst… Aber es is, wie ich dir schon das letzte Mal versucht hab zu sagen… Es is Geschmackssache… Ich möchte es nicht missen, zuerst lesen zu können, was ich in der Berieselung durch nen Film gleich vor Augen hätt… Und in nem wär’s net halb so beklemmend, da würde die düstere Stimmung fehlen, die du mit deiner gekonnten Wortwahl fabrizierst… Also Kopf hoch, hm? Du machst das schon genau richtig… Um in ne Geschichte eintauchen zu wollen, muss man in den Kopf des Charakters schlüpfen, und das Lesevergnügen wär nur halb so schön, wenn ich grad net durch Elenas Augen auf dieses Horrorszenario schauen könnt…

*Finger knacks* Sooo… Jetzt muss ich dir glaub ich wieder mal ein Essay schreiben, auch wenn meine stümperischen Fähigkeiten das net wirklich ausdrücken können, was mir durch den Kopf geht… Ich hoff, du hast zumindest selbst irgendeine Ahnung, _wie_ genial allein dieser Karussell-Absatz is… Wie du es schaffst, aus dem Traum eines jeden Kleinkinds einen Albtraum zu machen, als würden wir uns einem genialen Horrorfilm zu finden… Wie du mit einzelnen Bildern Gedanken in den Kopf setzt, die einen das nächste Mal einen großen Bogen um ein Plastikpferd machen lassen, bis hin zu dem Bild des schrecklichen Grinsens, das den Protagonisten deiner genialen Storys begleitet… Es is mir egal, wie oft du das noch abstreiten willst, Stoffi, du kannst das genauso gut wie ein gewisser Lieblingsautor von uns beiden, du hast diese Kunst erlernt und perfektioniert… Und irgendwann schick ich dir auch noch die Rechnung meines Orthopäden, so oft wie ich in Ehrfurcht vor deiner Kunst auf die Knie sinke.

*lach* Danke, dass du mir den Horrorfilmvergleich abnimmst, bevor ich meckern muss… Und man tut’s halt doch immer wieder, egal wie schwachsinnig es is *seufz*. Und Elena hat zumindest ein sehr ehrbares Argument… Jetzt wär’s sowieso schon zu spät, auch wenn sie eigentlich weiß, bei der Polizei wär sie besser aufgehoben. Ich will doch mal stark bezweifeln, dass der Joker sie jetzt einfach gehen lässt…

*schüttel* Ich war ja eigentlich überzeugt, da sitzt der Joker drin und wartet… Du machst es noch schlimmer *seufz*. Und genau wie bei Erin merkt man spätestens jetzt, der point of no return is lang überschritten… Wenn Elena jetzt zur Polizei geht, kann sie sich gleich freiwillig vorher in nem orangefarbenen Anzug schmeißen… So verdächtig, wie sie jetzt schon is *seufz*. Genug Fingerabdrücke dürft sie jetzt allein aufm Karussell hinterlassen haben… Der Joker is einfach grausam genial in dem, was er tut, er hat ihr von Anfang an keine Wahl gelassen *seufz*. Und wieso hab ich das dumpfe Gefühl, die Spielwarten wurden nicht post mortem angebracht *seufz*.

Waaah, und das sieht Elena erst jetzt, dass da überall Leichen rumstehen? Hat sie da nirgends hin geleuchtet vorher? Muss man das net riechen? Urgs… Danke, jetzt is mir auch schlecht *zuck*. Eine Leichenhalle wieder einmal eines King würdig, du schonst deine Leser wirklich in keiner Weise… Is das abartig…

Du… Sadistin… Du lässt das Teil auch noch anspringen *argh*. Danke, das war’s, ich geh nie wieder schlafen… Hat’s dir nicht gereicht, dass du mir schon einmal Albträume beschert hast? *lach* Oh Mann… Stoffi beweist wieder einmal, dass sie einzigartig is, die beste Autorin nicht nur in dieser Sektion *seufz*. Ich glaub kaum, dass irgendjemand anderer auf so abgedrehte Ideen kommen würd… Und die dann auch noch so glaubhaft umsetzen kann. Nicht nur glaubhaft, das is n Handwerk, das kann man erlernen… Du setzt sie so um, dass sie bis gaaanz tief in die Seele fahren und deinen Leser mit albtraumhaften Bildern im Kopf zurücklassen… Ich hab jetzt n Jahrmarkt-Trauma, vielen Dank auch…

Und als wär’s net schon schlimm, ne Runde mit nem Haufen Leichen zu drehen, schön mal net den Realismus vergessen *zuck*. Bei so nem lustig dudelnden Karussell vergisst man ja gern mal, dass man net umsonst während der Fahrt absteigen sollt… Danke, mein Trauma vor großen, gefährlichen Maschinen hat sich soeben in die 10. Potenz gesteigert…

Hm… Könnt Elena nicht irgendwo einsteigen? Ich würd zwar jetzt auch net gern mit ner Leiche spazierenfahren wollen, aber so könnt sie sich zumindest erstmal retten… Irgendwo einsteigen oder draufsteigen… Aber gut, wer denkt an so was in so nem Moment…

Stoffiiiiiiiiiii… Mäh. Wieso lieferst du Elena nicht gleich in der Klapse ein, würd uns einiges ersparen… Wah, is das ekelhaft, du ersparst ihr aber auch gar nix… Weißt du, Scar Tissue is schon hart… Da sieht man einfach zu viele menschliche Abgründe… Aber das hier is pervers… Es is ein Horrorfilm erster Klasse, gepaart mit deiner herausragenden Charakterisierung, deinem ganz eigenen Stil, und ich möchte dich hiermit offiziell an einen Verlag verkaufen *grummel* *scheiß Copyright*.

Mäh, lauf doch weg, Mädchen *seufz*. Ja ich weiß, geht grad net, aber grad würd sie’s glaub ich wirklich tun, wo sie vielleicht zum ersten Mal so richtig merkt, wie krank der Typ eigentlich is… Und ausgerechnet in dem Moment spielt ihr Körper net mit *seufz*. Irgendwie isses fast ein Trost, dass es sowieso schon lang zu spät is…

Unter normalen Umständen würd ich ja, sagen sie sollte aufhören, ihn noch mehr zu reizen *seufz*. Aber wie gesagt… Ich bezweifle, dass das jetzt noch einen Unterschied macht…

Und mich würd trotz allem interessieren, was grad die Motivation des Jokers war, die Schausteller abzuschlachten… Gründe braucht er ja keine, aber ne Motivation gibt’s ja doch immer… Irgendwas, was seinem Spiel dient… Und da bin ich mir grad noch net so sicher…

*seufz* Und da ist der Pakt mit dem Teufel wohl geschlossen… Und auch hier schaffst du wieder ein Bild, dass im wahrsten Sinne des Wortes über die Haut geht… Ich find es interessant, dass sie gerade in diesem Augenblick anfängt, ihn so genau zu betrachten… Das wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, näher wird sie ihm in Zukunft wohl noch öfter kommen *seufz*.

*lach* Danke, der Satz erinnert mich doch gleich glatt an was ganz anderes… War mir gar nicht bewusst, dass das ein Zitat is, ich sollte mir wohl mehr Klassiker ansehen *G*. Und beim Joker hat das gleich wieder so was wunderbar Surreales… *seufz* Was anderes würd in der Situation jetzt auch net passen… Wo Elena endgültig mit Schwung auf ihren Abgrund zuschlittert…

Aaja *G*. Er weiß von keiner Schule, is klar… Aber auch das passt, alles andere wär seinem Charakter nicht gerecht geworden… Er stellt die Bedingungen, er gibt die Befehle… Verhandeln is da net, da kann man nur hoffen, dass er die Gegenleistung auch erbringt…

*G* Es sollte einem zu denken geben, wenn der Joker einem Vorträge über Vorsichtigkeit hält… Na, vielleicht hilft’s ja, dass Elena ne zeitlang unbescholten bleibt *seufz*. Da ich ja immer noch stark bezweifeln muss, dass sie sich jetzt endlich Hilfe sucht…

Danke, wir haben ja grad nicht schon genug Leichen gesehen *argh*. Nein, ich glaub ich _will_ gar nicht wissen, was du jetzt wieder vorhast *schauder*. Und wenn ich da an so einige Bilder in deinem Trailer denk… meldet sich mein Magen jetzt schon protestierend zu Wort. Du hast es einfach damit, Grenzen zu überschreiten, Tabus zu brechen… Das macht ne gute Story eben aus *seufz*. Und dem Leser bleibt nur, auf die kleinen hellen Lichtblicke zwischendurch zu hoffen, um auch mal wieder die Nerven zu schonen…
phazonshark  
Moin!

Ich wollte eigentlich noch ein wenig in der Story vorankommen, damit ich zum ersten Kapitel wirklich was vor dem Hintergrund kommender Dinge kann, aber... Ich bin jetzt bei der Hälfte vom fünften, "Im Blickpunkt", und glaube, einen groben Eindruck davon zu haben, welche Rolle "Schlechte Nachrichten" für die folgenden Kapitel spielt.

Okay. Zuerst das, was mir definitiv gefallen hat.

Elenas Startpunkt im TDK-Canon wirkt sehr nahtlos und elegant. Im Prolog kommt sie ein bisschen aus dem Nichts, ist ganz plötzlich ein (ehemaliger) Big Player und hat Seite an Seite mit dem Joker gearbeitet. Das muss natürlich so sein, der Witz am Prolog ist ja gerade diese "Wie ist das passiert?"-Frage. Aber trotzdem ist es schön zu sehen, wie Elena praktisch am Rande des Sturms beginnt, alles verarztet, was herangeschwemmt wird, und dann langsam ins Zentrum gezogen wird. (Wobei "gezogen" so eine Sache ist: Die Entführungsszene in "Erste Hilfe" fühlt sich fast so an, als wäre sie absichtlich aufs offene Meer hinausgeschwommen, weil der Sturm sie gerufen hat. Ich weiß nicht, wie sehr das gewollt ist, aber man kann irgendwie sehr lange darüber grübeln.)

Juuut... Sie wirkt glaubhaft als Chirurgin. Ich hab von der ganzen Ecke keine Ahnung, ich muss einfach glauben, was du sie da erzählen und machen lässt, aber... Joah. Es fühlt sich richtig an. Gleiches gilt für die Interaktionen zwischen den Leuten, die Reaktionen auf das Video, etc...

Der vielleicht größte Pluspunkt ist, dass das Kapitel eine Struktur hat. Wir bekommen zuerst eine Menge Exposition zu Elenas Berufswelt, die sich dann mit Exposition zu ihrem Privat- und Familienleben abwechselt. Als ich das gelesen hab, war ich etwas unschlüssig, ob ich das nun gut oder schlecht finden soll. Denn nach dem brütenden, aber letzlich sehr behutsamen Prolog hätte ich mir eine Eröffnung mit mehr Tempo gewünscht. Warum also der ganze Kram schon im ersten Kapitel?

Weil es nur so geht. In der zweiten Hälfte von "Schlechte Nachrichten" wird Elena urplötzlich vor die Wahl gestellt: Entweder sie fährt zu ihrem Sohn, verliert am nächsten Tag ihren Job und am übernächsten Tag das Sorgerecht. Oder sie arbeitet weiter und lässt Jamie in den Händen von Michael. Das ist hochclever. Noch besser, es ist ne fiese Kiste. Und wenn ein Autor schon am Ende des ersten Kapitels so etwas bastelt, dann kann ich es verzeihen, wenn davor eine kleine Informationsflut kommt. Weil es sich wirklich sehr schnell auszahlt und man sieht, dass du auf etwas hinauswillst.

Michael und seine Mutter... Sie wirken jetzt natürlich als völlige Unsympathen. Aber letzlich kann der Joker nicht der einzige sein, der die nötige Portion Konflikt ins "Blutige Handwerk" bringt, also hey. (Er könnte. Aber er soll nicht.)

Okay, der einzige Punkt, bei dem ich wirklich nicht weiß, was ich davon halten oder gar dazu sagen soll, ist der Stil. Von der Sprache her ist es nach wie vor großartig, da müssen wir nicht drüber reden. Und die Details sind immer noch beeindruckend, speziell wenn es gern übersehene Alltagsdinge oder - das andere Extrem - chirurgische Kniffe sind. Aaaaber... Ah, folgendes:

Ich weiß nicht, wie du die Ich-Perspektive gelesen haben willst. Ist das etwas, das genau jetzt geschieht, und uns in der Ich-Form mitgeteilt wird? Das Meer an Details lässt darauf schließen. Oder ist das ein Rückblick Elenas, in dem sie sich erinnert, was passiert ist und es für uns aufbereitet? Da gibt es in "Risiken und Nebenwirkungen" einen Absatz, der rückblickend, erklärend, auktorial wirkt.

Gleichzeitig würde der Rückblick erklären, warum sie mit ihren Gedanken gleichzeitig überall und nirgendwo ist. Sie spricht mit jemandem, er sagt was, Elena denkt drüber nach, grübelt, was sie selbst sagen soll, erzählt dem Leser etwas über die derzeitige Situation der Chirurgie, bemerkt die Muster auf dem Krankenhausflur, dann erst sagt sie etwas, denkt anschließend noch einmal drüber nach und beginnt, die Reaktion ihres gegenübers zu analysieren. Übertrieben ausgedrückt.

Ich glaube, du bist dermaßen brillant in Sachen Gedankengänge und Details, dass du manchmal zu viel davon reinnimmst. Elena scheint keinen Tunnelblick zu kennen, keine unbedacht-intuitiven Antworten... Sie kann noch so viel Stress haben, ihr entgeht später trotzdem nicht, welche Färbung des Blut am Mundwinkel des Jokers hat und was es bedeutet. Als sie im vierten Kapitel erkennt, dass sie sich das ausgerechnet das Nummernschild des Lieferwagens nicht gemerkt hat, war ich wirklich überrascht. ;-)

Du sagtest auf dem Blog mal, du würdest zu viel "Labern". Stormy sagte daraufhin, das stimme nicht, es sei kein "Labern". Und ihr habt irgendwo beide Recht. Es ist kein Labern. Es ist schlau, aufmerksam und es sprüht vor Schreibfreude. Es ist nur einfach sehr viel. Der Fokus im Sinne von "Ich führe jetzt dieses Gespräch", "Ich denke jetzt über ein Problem nach", "Ich operiere jetzt diesen Patienten",... Dieser Fokus geht manchmal einfach verloren.

Guuut... Das ist dein Stil und es zieht sich wohl so durch die Geschichte, daher wollte ich das am Anfang gesagt haben und schaue, dass ich mich in den folgenden Kapiteln nicht zu sehr an dem Thema festbeiße. Erwarte vielleicht ein paar kleine Anmerkungen, aber... Ich werde mich nicht beschweren, dass ein Apfel nunmal ein Apfel ist. Jedenfalls nicht, solange er weiterhin schmeckt. (Du hast dich sicher gefragt, warum bisher keine weit hergeholte Metapher kam. Dabei hab ich mir das beste lediglich für den Schluss aufgehoben. ;-))
black snoopy  
Kaum regnent es in Strömen draußen, zieht es mich wieder an den PC zu Elena und Co. Genau das richtige Wetter für eine "düstere" Fanfiction.

Gleich zu Anfang schaffst du es durch die einfachsten Beschreibungen, wie den Deckenventialtor oder die fleckige Couch mir ein genaues Bild des Aufenthaltsraums in den Kopf zu setzten. Es ist als würde man einen Film vor dem inneren Auge sehen, ohen dabei zu viele langatmige Beschreibungen lesen zu müssen. Klasse, das gefällt mir so an deinem Schreibstil.

Oh man, über sechs Stunden auf eine Nachricht von ihrem Sohn zu warten muss wirklich nervenaufreibend sein. Gerade in dieser gefährlichen Zeit und den Spielchen des Jokers wird man doch als Mutter schirr wahnsinnig, wenn man nichts von dem eigenem Kind hört.

„Ja, alles prächtig. Während die Welt untergeht, mache ich es mir auf der Couch bequem, warte nur noch auf das Popcorn und schiebe mein Kind auf meinen abtrünnigen Ehemann ab, damit ich die Show ungestört genießen kann.“ HA, ich liebe den Sarkasmus dieser Frau, einfach genial. Karen finde ich toll, sie hat die passenden, teilweise gemeinen Antworten auf Elenas Sarkasmus. Solche Arbeitskollegen braucht man =)

‚Du hörst dich schon an wie jemand in diesen schlechten B-produzierten Teeniesplatterfilmen’ *lach* Genau das war auch mein erster Gedanke. Da macht man sich immer lustig über solche Szenen im Fernsehn und wenn man dann selbst mal in sowas gerät verhält man sich genauso blöd.

Gott, man möchte Elena am liebsten an den Schultern packen und schütteln, man ahnt ja gleich, dass das in der Gasse keine Katze oder ein Betrunkener ist, wah... schrecklich, mit jedem Schritt den sie macht ist mein Herzschlag einen Takt schneller geworden beim Lesen. Schrecklich, wie schaffst du das?

„Gottverdammt! Scheiß Katzenvieh!“ Wahhh... bei einem Film wäre das eine Szene, wo ich wahrscheinlich mein Popcorn um mich geworfen hätte.

Ich weiß, warum ich Nichtraucher bin! Aua...aua...aua.
Da ist er wieder, der liebe Joker. Mit seiner schaurigen Art au den Plan getreten und gleich schon fließt Blut. Oh man, der Gute hat immer alle Hände voll zu tun mit seinen "Gefangenen", warum muss Elena auch versuchen wegzulaufen?

keinen Mucks auf Anraten deines Hausarztes Dr. Joker.“  Na den Arzt würde ich aber schnellstens wechseln *lach* Ach ja, er hat diese trockene Art, sein Humor ist unvergleichlich und wird einem nie langweilig. Ich kann verstehen, warum du so gerne über ihn schreibst. Er ist eine der komplexesten Figuren, die ich kenne und man kann einfach nicht genug vom ihm kriegen.


Oh man, in einem klapprigen Lieferwagen solch eine Operation durchzuführen, das kan auch nur dem Joker einfallen. Als Streuner holt man sich schon mal Löcher in den Pelz, tja so unrecht hat er damit nicht aber ich glaube Elena und einige andere Menschen wären froh drum gewesen, wenn es ein paar mehr Löcher gewesen wären und man so den Spielchen des Jokers entgangen wäre. Aber nun hat sie ja die ehrenvolle Aufgabe an ihm herumzuschnibbeln, ich bin sehr gespannt.
Eine ruhige Hand in solch einer Situation zu behalten, wo man vor Angst fast gelähmt ist und wenn dann auch noch eine Waffe auf einen gerichtet ist, herrlich, das sind doch mal Arbeitsbedingungen.

Ein sehr schönes Kapitel, mit viel Joker, dunklen Humor. Ich bin begeistert!
Alles Liebe
snoopy
StormXPadme  
Hey, du lieferst mir grad wieder ne Ausrede, nicht anzufangen :P. Gib’s zu, das is Absicht :P.

*lächel* Da hast du ja mal n durch und durch liebenswerten Nebencharakter eingebaut… So n Riesenteddy *G*. Das tut Jamie sicher grad gut nach der Katastrophe eben, da so auf Tuchfühlung zu gehen…

Muahhahhahah, bescheiden, schon klar *G*. Ich fahr jetzt dann auch mit nem Diablo zu nem Date vor… Der wird doch net tatsächlich mal selbst fahren? *G*

Haaach, die beiden zusammen sin niedlich *G*. Da bekomm ich doch sofort wieder Fantasien… Und nein, ich will dich zu nix nötigen, ich weiß eben, dass du so was gut kannst und will dir da mal deine Zweifel austreiben ;).

Ouch… Bruce muss definitiv an seinem Charme arbeiten, das war eben wirklich n Todesstoß *seufz*. So wird das nix mit der zwanglosen Affäre *hust*.

Doch… Ich mag das Gespräch der beiden. Bruce is da so n bissl der Gegenpol zum Joker, er fördert Elenas gute Seiten, während der Joker der andere Motor ist… Durchaus charmant zu beobachten, auch wenn man schon weiß, wie’s ausgeht *seufz*. Aber… Die Philosophiererei über den Joker hilft Elena grad n bissl… Schaffst du es doch wieder, Bruce n paar Bonuspunkte bei mir einzuräumen :P. Und ich hab das Gefühl, aus ihrem Vorsatz, ihn nie wiederzusehen, wird nix *G*. Wenn sie ihm jetzt noch genug vertrauen würd, um sich ihm anzuvertrauen *seufz*. Dann wär wohl viel anders verlaufen…

*hmpf* Ich fühl mich nicht wohl, wenn die beiden allein in der Wohnung sind *seufz*. Ich unterstell Elena net, dass sie die Bedrohung vergessen hat, aber ich könnt den Kleinen da keine Sekunde mehr aus den Augen lassen, wenn ich weiß, es könnt jederzeit wieder der Joker in der Tür stehen…

Mäh… Wenigstens die eine Nacht Ruhe hätt der Joker ihr lassen können *hmpf*. Das war’s dann wohl mit der Nachtruhe *seufz*.

*quiek* Ich fühl mich grad in meine Kindheit zurückversetzt *lach*. Das hat so n bissl was von Early Edition grad… Der Joker schätzt anscheinend gute TV-Serien *hust*. Doch, das gefällt mir… Und für Elena bedeutet das noch mehr nervenaufreibende Spielchen *seufz*.

Hm… Ich bewundere Elenas Kalkül und Rationalität angesichts der Situation… An so n Funkenschlag hätten jetzt nicht viele Leute gedacht… Sie is ja kein Techniker… Ob’s wirklich was bringt, wag ich zu bezweifeln *seufz*.



Diesen einen kursiven rausgestrichenen Satzteil hab ich net ganz verstanden, ehrlich gesagt... Das wirkte n bissl zusammenhanglos...

Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es nach 23 Uhr war, Michelle hatte heute Spätdienst, wäre also bald zu Hause, sodass
sie bei aufgedrehtem Gashahn ihre Feierabendzigarette rauchen konnte
ich sie vielleicht noch rechtzeitig erreichen können würde.

Da war ich grad etwas verwirrt...



*seufz* Glaubt Elena wirklich, dass das was bringt? Na ja… So gut kennt sie den Joker wohl noch net *seufz*. Der findet n Weg, die Schlagzeile zu bekommen… Oder sie noch schlimmer zu machen…

Hm… Is Elena eigentlich bewusst, dass sie sich da grad ziemlich verdächtig macht? Spätestens wenn da wirklich alles in die Luft fliegt, wird die gute Michelle Fragen stellen… Wissen wollen, woher Elena das wusste… Ob sie da was mit zu tun hatte… Und die Polizei auch… Ich seh schon, du legst es drauf an, wieder mal jemanden in den Knast zu bringen *seufz*.

Nein, irgendwie klingt das Versprechen net sehr glaubwürdig *seufz*. Freundinnen haben ja bekanntlich die Angewohnheit, einen net richtig ernst zu nehmen, vor allem, wenn sie einen grad für völlig durchgeknallt halten *seufz*. Elena sollt wohl besser hinfahren, um sicherzugehen *seufz*. Und inzwischen hat der Joker Spaß mit Jamie *hrg*. Du bist eine Sadistin, meine Liebe…

Na wenigstens denkt Elena selbst noch dran, dass sie sich verdächtig machen könnt *seufz*. Es is ja nobel von ihr, dass sie die anderen Leute auch schützen will, aber wenn sie erst im Schlosshotel Gitterblick wohnt, kann sie für Jamie auch net mehr da sein… Hmpf… Du schaffst es aber auch, einen als Leser in moralische Dilemma zu werfen *G*. Gib’s zu, du hast Nachhilfe beim Joker genommen *G*.

Und sie tut es doch *seufz*. Vielleicht sollte sie ganz einfach die Zeitung behalten, damit man sie nicht gleich in den Knast steckt… Obwohl *hust*… Nein, ich fang net schon wieder damit an, den Gefallen tust du mir eh net :P.

Die Frau lügt auch, ohne rot zu werden *G*. Ich bin ja mal gespannt, was Michelle dazu sagt, wenn sie das erfährt *G*. Übrigens, netter Nachname *G*. Du hast es mit den Anspielungen…

*prust* Jup, sag ich ja, das mit den Lügen klappt immer besser *G*. Bis das wacklige Kartenhaus über ihr zusammenschlägt *seufz*.

*seufz* Wieso hab ich das Gefühl, das wird die letzte ruhige Nacht Schlaf sein? Dass die ganze Lügerei net ohne Folgen bleiben wird, is Elena doch hoffentlich klar…

Wusst ich’s doch, da kommt die hysterische Freundin angerannt *g*. Jetzt bin ich doch sehr gespannt, wie Elena DAS erklären will…

Ouch, da is wer sauer… Hoffentlich geht die Kleine net gleich auf Elena los *seufz*. Jamie is verstört genug…

Tjaaa, Elena *mit hochgezogener Augenbrau an die Anrichte lehnt*. Jetzt is ne Erklärung fällig… Irgendwie tut sie mir grad leid… Aber ich hoff ja noch, dass sie die Sache zur Besinnung bringt und sie zumindest mit Bruce redet… Ach Mensch, was musstest du uns aber das Ende auch gleich am Anfang servieren, so hat man ja net mal mehr die klitzekleinste Hoffnung *g*.

Ich frag mich auch grad, was es mit dem Charakter jetzt auf sich hat… Du führst ja niemanden ohne Grund ein *G*. Und bis jetzt kannten wir ja nur Karen… Ich hab kein gutes Gefühl mit Michelle, obwohl sie ja nix dafür kann… Aber die sollt eigentlich grad tot sein, und ich glaub net, dass dem Joker das gefällt… Da kommt noch was hinterher, und es wird n weiterer Tiefschlag für Elena werden *seufz*.

Hm… Na wenigstens scheint Michelle ihr zu glauben… Man hätt ja auch in Richtung Aufmerksamkeitssucht denken können… Dass Elena jetzt wirklich n Rad ab und das mit dem Gas irgendwie selbst hingedreht hat… Wie gesagt… Ich hoff, sie hat die Zeitung noch… Ich hab ja so das dumpfe Gefühl, die is über Nacht verschwunden, da hat sie sich vor dem Schlafengehen ja net mehr drum gekümmert…

Hm… Da hat sie sich dann eigentlich doch schon recht deutlich jemandem anvertraut… Ob das dem Joker gefällt? *sorgenvoll zu Jamies Zimmer schielt*

Tja, auch die liebe Michelle macht sich’s grad n bissl einfach… Aber das is ja der Knackpunkt, dass man für sich den sichersten Weg wählt *seufz*. Wenn sie mal bloß net das Ganze rumerzählt… Sonst hat Elena wirklich große Probleme… Wenn sie die net jetzt schon hat…

Hm… Jamie soll net zur Schule? Gar net mal so blöd, die Idee *schief grins*. Elena könnt ihn ja auch zuhause unterrichten *hüstel*. Dass es das dann mit dem Sorgerecht gewesen sein dürfte, davon sprechen wir mal lieber net…

Elena reißt auch noch die Tür auf, wenn grad der Joker davorstehen könnt? *argh* Die Frau macht mich wahnsinnig *seufz*. Early Edition Teil 2, hm? *neugierig zur Zeitung schiel* Oh, und lieben wir solche peniblen Nachbarn net *G*. Da überlebt nix mehr in so nem Treppenhaus, net mal Menschen und Tiere… Du immer mit deinen Details *neidisch seufz*.

Tja… Jetzt isses wohl soweit, jetzt hat Elena definitiv keine Wahl mehr *seufz*. Es war zu erwarten… Trotzdem sollt sie zumindest noch mal in Erwägung ziehen, zur Polizei zu gehen, die besten Beweise hat sie ja mit ihren Zeitungen in der Hand… Dann gibt’s noch so was wie Personenschutz und so… Aber da ich ja weiß, wieviel du davon hältst, deine Charaktere zu schonen, schmink ich mir das einfach gleich mal ab *grummel*.

Oh, und ich liebe die kleinen psychopathischen Schoten des Jokers *G*. Hurra, die Schule brennt… Also, Stoffi *G*. Ich weiß ja, du hast’s net so mit Kindern :P.

Wenigstens teilt Elena meine Überlegungen, ich hatte ja schon begonnen, an ihrem Verstand zu zweifeln *seufz*. Sie schlägt das mit der Polizei n bissl zu schnell aus *grummel*. Dafür hat man eigentlich ne Exekutive, und sie hat’s bisher ja noch net mal probiert… Da überwiegt wohl doch die Angst und die Sorge um Jamie, was wiederum durchaus ein positives Licht auf ihren Charakter wirft… Ja ja, du schaffst es wieder mal, deine Charaktere sin einfach net schwarzweiß *G*.

Tja, da stellt sich wohl schon das nächste Problem… Obwohl ich mir so nen Eintrag in den Gelben Seiten vom Joker ja durchaus lustig vorstell *G*. Das hätte mal was… Aber erstmal sollt’s Elena vielleicht einfach damit probieren, sich vor’s Haus zu stellen und zu rauchen… Dass sie immer beobachtet wird, dürft ja nix Neues sein…

Muahahhahaha, Jahrmarkt, is das geil *G*. Ich fühle mich an Comic-Zeiten erinnert… Das gibt ein lustiges Treffen im Spiegelkabinett *g*. Fragt sich nur, was inzwischen mit Jamie passiert *seufz*. Und hat Elena die Zeitung grad offen aufm Tisch liegen lassen, wo Jamie eh schon so neugierig is? *seufz*

Okay, sie hat sie net liegen lassen… Aber ob das grad viel hilft… Jamie wird definitiv zu neugierig *seufz*.

*prust* So hätt mich meine Mom mal versuchen sollen zu bestechen, wenn ich net in die Schule wollte :D. Is das geil… Ob es allerdings viel hilft, abzusperren, wenn der Joker bei einem einbrechen will, wage ich dann doch zu bezweifeln…

*Augenbraue heb* Der Kleine entwickelt sich zum Erpresser *G*. Er weiß jedenfalls, wie er Kapital rausschlagen kann, soviel is klar… Ich will ja gar net wissen, was du dem Knirps wieder alles antust, bevor die Story vorbei is *seufz*.

Wieder n Kapitel rum, und du machst es net einfacher für uns Leser *G*. Aber ich bin froh… Du hast da schon n ganz guten Update-Rhythmus… Sonst würden deine Storys wirklich noch schwere Schäden hinterlassen *G*.
StormXPadme  
So, jetzt geht’s hier auch weiter *Finger knacks*. Muss man ausnutzen, wenn man Urlaub und Zeit hat :D.

Ah, richtig, heut kommt ja der große Ausflug ins Stadion *G*. Da bin ich ja gespannt, was du da alles wieder für Gemeinheiten bereithältst :P.

Haach ja… Schön, mal wieder n kleinen Ausschnitt aus der Vergangenheit zu lesen, auch wenn’s natürlich n melancholischer is… Aber das macht den Charakter einfach runder und ganzer…

*lach* Und wieder mal ne Stimmung perfekt eingefangen *G*. Irgendwie merkt man, dass du Fußball-Fan bist :P. Fehlen nur noch die Fahnen :D. Da könnt man ja für n paar Minuten fast deine ganzen sadistischen Pläne vergessen und mitfeiern *G*.

*prust* Ooch, das Maskottchen… Schade, Elena durfte nie als lebendes Gemüse durch die Gegend wanken? Das gehört ja bei Studenten fast schon zum Klischee *lach*.

*vom Bett kipp* Die Red Sox, wie konnt ich was anderes erwarten? *G* Wenn du schon Baseball anpackst, is das vorprogrammiert *lach*. Jetzt wart ich bloß noch, dass irgendwo so n blasser schmaler Kerl mit irrem Blick und Brille durchs Bild taumelt…

> Ich stand noch auf einer der oberen Stufen der Tribüne und hatte auf das viertelkreisförmige Spielfeld hinab.
Da is n Verb verschütt gegangen *Kopf einzieh*

… Ich fang jetzt nicht schon wieder an, ich denk mir einfach meinen Teil zu Privatlounge *G*. Du schaffst es aber auch, dass mir der Kerl immer unsympathischer wird *lach*.

*schüttel* Joah, noch freut sich der Kleine… Sicher net mehr lang. Nix ekliger als in so ner sterilen Lounge rumzusitzen und die ganze Stimmung des Publikumsrangs zu versäumen…

Zuhause in Sicherheit? *Stirnrunzel* Hat Elena da net das eine oder andere unwichtige Detail vergessen? *hust* Aber gut, irgendne Sicherheit muss sie sich halt grad einreden *seufz*.

*G* Der Kleine is einfach niedlich, den braucht man in so ner Story immer wieder als Lichtblick… Du hast einfach n Talent für Kinder… Wie er sich da gleich wie zuhause fühlt… Ich sag ja, ich find, die beiden sollten einfach bei Bruce einziehen *G*.

Hach ja, und es kommt King-Feeling auf *lach*. Da fühlt man sich doch gleich wie zuhause unter den Red Sox *G*.

Hach ja, Bruce befindet sich wieder aufm Beobachtungsposten… *seufz* Der Kerl würd vieeel weiter kommen, wenn er Elena mal reinen Wein einschenken würd…

*lach* Wie viele Baseball-Spiele hast du dir reingezogen, um solche Details zu beschreiben? *g* Mein herzlichstes Beileid :P. Und meinen tiefsten Respekt *seufz*. Du weißt ja, ich und Recherche von solchen Dingen…

*lach* Das war doch mal n geschickter Kommentar von Bruce *G*. Jetzt hat er ihr Interesse geweckt, soviel is klar… Und ja, ich gebe zu, ich hab dieselben Vorurteile *G*. Schon Scheiße, wenn man die im Büro ständig wieder bestätigt bekommt…

*lach* Jup, das is wieder ganz Alfred, schön bissig, wenn’s drauf ankommt :D.

*lächel* Und mal eben wieder n paar Infos von nem Nebencharakter eingestreut… Man kann Alfred einfach nur lieb haben…

Ja ja, mach nur so ne fiese Ankündigung, wenn man eh schon die ganze Zeit weiß, dass irgendwas passieren wird *lach*. Du hast’s aber auch damit, einen bis auf’s Blut zu reizen :P.

Danke, jetzt hab ich Hunger auf Hotdog *G*. Und viel Mayo net vergessen…

Waaah… Das machst du jetzt net wirklich *G*. Die haben aber auch n Glück, dass sie genau in _den_ Hotdog-Verkäufer reinrennen… Und das is net fair *grummel*. Der Joker hat gesagt, er lässt Jamie in Ruhe, wenn sie net petzt… Aber wir wissen ja, wieviel der von seinen Versprechen hält *seufz*.

Ouch… Der Joker hat wieder mal sein Lieblingsspielzeug ausgepackt, was? *seufz*. Das wird Bruce aber net freuen, dass das direkt vor seiner Nase passiert is…

Ich hab grad n böses déjà vu *seufz*. So ne Massenpanik hatten wir hier auch schon mit mehreren Toten, nur durchs Rumtrampeln *seufz*. Und du schreibst das wieder mal so realistisch, dass man sich selbst nur verängstigt irgendwo verkriechen möchte… Da sinkte Elenas Menschenliebe wohl gerade wieder mal gen null… Wobei ich mich frag, wie sie reagiert hätt, wenn sie allein gewesen wär… Vermutlich net anders, schon um selbst net zerquetscht zu werden… Du schaffst es aber auch, eine Seele innerhalb kürzester zu demontieren…

Huch… Da war Bruce aber fix mit umziehen *hust*. Und er scheint schon n ziemlich n Narren an Elena gefressen zu haben, wenn er sie und den Kleinen da rausholt… Sterben ja grad noch n paar Leute mehr… Ich unterstell ihm jetzt mal net, dass sie nur nützlich für ihn is, obwohl’s sicher zu nem guten Teil so is…

Allzuviel fällt mir grad net ein, was aber auch daran liegt, dass ich mit Action-Szenen net _so_viel anfangen kann… Ich les sie trotzdem gern, und ich find’s wieder mal überwältigend, wie realistisch du so was wie n Einsturz von nem Massengebäude hinbringst… aber viel mehr als meine tiefste Bewunderung kann ich dir grad net aussprechen… Es is einfach net so mein Thema *Kopf einzieh*.

Wobei ich’s witzig find… Elena hat wohl ne feine Nase *G*. Ich sag ja, die macht sich sicher gut im Batcave… Da sollt Bruce n bissl vorsichtiger sein *G*.

*seufz* Da isses also soweit, inmitten von Schrecken und Chaos denkt sie zum ersten Mal drüber nach, das Angebot anzunehmen… Da geht der Absturz also weiter *seufz*. Mäh, weißt du, wie das fies is, wie sie da heulend sitzt? Da will man bloß noch mitheulen… Wie gesagt… Ich bin immer noch net der Meinung, dass es keine andere Möglichkeit gibt als den Weg, den sie letztendlich einschlagen wird… Aber irgendwie wirst du auch das hinbringen *seufz*..


Tja *seufz*. Jetzt is auch der Ring weg… Irgendwie eh besser so *schief grins*. Von dem sollt man sich eigentlich eh so schnell wie möglich trennen, wenn man erstmal getrennt is…

Irgendwie will ich grad gar net wissen, was Jamie sagen wird *seufz*. Der hat wohl mehr vom Joker gesehen, als Elena lieb is…

*seufz* Na wenigstens etwas… Und der Kleine scheint Bruce zu mögen… Der sieht da wohl schon nen recht vielversprechenden Ersatzpapi *hust*.

Zu früh gefreut… Jamie bekommt mehr mit, als gut für ihn ist, definitiv *hrg*. Und Elena is ja bekanntlich nicht sonderlich gut mit Ausreden…

*seufz* Irgendwie klingt Elena net sonderlich überzeugt, als sie sagt, dass sie auf ihn aufpassen will… Aber wie auch *argh*. Das machst du ihr auch alles andere als leicht… Vermutlich wär’s das Beste, sie schickt ihn irgendwohin, wo er in Sicherheit is, ans andere Ende der Welt oder so… Das bringt sie natürlich auch net über sich *seufz*. Du und deine ausweglosen Situationen *grummel*.

Hmmm *G*. Ich könnt mich ja täuschen, aber wie Elena da reagiert… Da kommt sie mir ja faaaast n bissl so vor, als würd sie doch so langsam Zuneigung zu Bruce aufbauen *G*. Ich glaub, die wär ihm grad ganz gern selbst mal n bissl um den Hals gefallen *G*. Nein, ich verlang sicher net noch mal nach Romantik, du hast mir schon mit Erin und Scott das Herz gebrochen :P. Aber so gegen n kurzes erotisches Zwischenspiel hätt ich ja nix *hüstel*.

*seufz* Na wenigstens für Jamie nimmt der Tag noch n nettes Ende…

Hach ja und der letzte Absatz is ja wieder mal Demontage pur *G*. Immer schön weiter drauf in Elenas Gutmenschenempfinden *G*. Viel fehlt nicht mehr, bis sie wirklich ins Schwanken kommt *seufz*.

Siehst du, heut bin ich brav und sag nix *lach*. Auch wenn du’s trotzdem verdient hättest und bla blub, aber solang du so auch n bissl Freude hast, bin ich ja schon froh *still und leise zurückzieht*
Phoebe Snape (anonymer Nutzer)  
Review, die Zweite...^^

...und ich brauch erstmal ne Kippe um wieder in die Realität zurückzufinden. Wie vorhin schon erwähnt, bin ich es langsam leid immer und immer wieder irgendwelche Lobeshymnen anzustimmen, aber was anderes fällt mir auch hier leider nicht ein. Gut wenn ich keine mehr singen will, dann sollte ich vielleicht mal grottenschlechte Geschichten lesen, aber dafür les ich viel zu gern, als mir das durch unbedachte aneinanderreihung von Worten vermiesen zu lassen.

Ich habe das Review nach Kapitel eins bewusst weggelassen, weil mir einfach die Worte fehlten, nicht, dass ich jetzt mehr zur Verfügung hätte, aber irgendwo muss ich ja meine Gedanken niederschreiben. Ja, die müssen nämlich raus aus meinem Kopf, bevor ich mir nachher den neuen Potter im Kino anschaue :)

Ich bin nicht gut darin, nach dem Lesen einer Geschichte meine ganzen Gedanken zu formulieren, daher wäre es eigentlich besser während des Lesens alles zu notieren, was mir in den Sinn kommt, aber dadurch wird der Lesefluss gehemmt und ich kann mich nicht so schön in einer Geschichte verlieren. Naja ich geb jedenfalls mein Bestes :)  

Ichmuss gestehen, dass ich ein klein wenig erschüttert war, als ich in Kapitel 1 lesen musste, das Micheal seine Sekretärin vögelt. Nicht wegen der Tatsache, sondern wegen der Wortwahl. Ich lese und lese und lese und mit einem Mal erscheint dieser Satz vor meinen Augen. Er spiegelt wider, dass Elena zwar sauer darüber ist, aber sich dennoch damit abgefunden hat und irgendwie empfinde ich das so, dass sie nichteinmal sauer auf diese Frau ist, die ihr den Mann in dieser hinsicht wegnimmt, sondern dass sie all ihre Wut auf Michael fokussiert. Deine Ausdrucksweise, wie eben dieses vögeln oder gegenüber der Schwiegermutter...blöde Fotze, wären in jeder Situation dermaßend unpassen gewesen, aber hier fügt es sich so ein, als hätte es nie woanders hin gehört. Es lässt die Geschichte eral und autenthisch wirken. Ich will garnicht erst wissen, wieviel arbeit die ganze Recherche zu Blutiges Handwerk gemacht hat. Die ganzen Fachausdrücke und Vorgehensweise bei chirurgischen Eingriffen. Wirklich bewundernswert, denn ich bringe meinen Hintern einfach nicht hoch um endlich auch für meine Idee mit der Recherche zu beginnen. So nun is meine Schwester von der Arbeit heim und ich hab meinen Faden verloren. Schade, eigentlich wollte ich noch so viel zu Kapitel eins und zwei schreiben, aber meine Gedanken sind verstreut und die Konzentration im Eimer...das nächste Mal review ich wenn ich weiß, dass mich keiner stören kann ^^...

glg
Phoebs
Phoebe Snape (anonymer Nutzer)  
Huhu Stoffi...

ich habe mich nun doch endlich mal dazu entschlossen Blutiges Handwerk zu lesen und ich hoffe, dass ich es nicht so vernachlässigenwerde wie Scar Tissue... Ich weiß nicht, wie es dazu kam, dass ich aufgehört habe ST zu lesen, aber du selbst sagst ja, dass es keine Pflicht ist zu lesen, und dennoch möchte ich versuchen hier dran zu bleiben.

Ich habe ja den Trailer zu dieser FF gesehen, da war sie noch nicht und und da beschloß ich diese FF muss gelesen werden. Nicht nur weil es um den Joker geht, der zweifelsohne mein Lieblingscharakter aus Dark Knight ist, sondern auch weil ich deinen Schreibstil sehr faszinierend finde.

Ich habe jetzt den Prolog endlich mal zu ende gelesen und kann voller Begeisterung sagen WoW. Zuerst dachte ich, dass es der Joker ist, der dort in Arkham sitzt und deshalb war ich einen kurzen Moment verwirrt, als der Name Elena fiel. Während ich den Prolog verschlungen habe und bei jedem Geräusch, was mich uas der Story herausriss scheinbar missbilligend geschaut habe, habe ich festgestellt, dass es mir nicht mehr so wichtig ist, dass es um den Joker geht. Ich möchte nun weiterlesen, weil ich festgestellt habe, dass der Prolog die Gegenwart zeigt und die Geschichte schließlich vom ersten Kapitel bis zum Ende eben zu diesem Prolog hinführt. Aber ist ja eigentlich meistens so ^^
Ich würde ja jetzt schreiben was mir am besten an diesem Prolog gefallen hat, aber das klingt irgendwie so abgedroschen und dennoch fallen mir keine Anderen Worte ein.
Du hast Elenas Situation wirklich realistisch und autenthisch rübergebracht und ich kann sagen irgendwie ist sie mir Sympathisch. Auch die ewig flackernde Neonleuchte blieb mir im Gedächtnis. Sie spiegelt meiner meinung nach das Sterbliche wider, das Leben der Menschen in aller Einfachheit (gibts das Wort eigentlich?). Die einzelnen Worte, wie zum Beispiel Kammerflimmern, oder am Ende Herzstillstand. Ich kann leider nur sagen, dass ich solche Momente in einer Story liebe (Ich kann Lobeshymnen langsam nicht mehr leiden ^^) Kurz, aussagekräftig und vorallem prägen sich solche Lesemomente ein. Ich hoffe du hast noch weitere solche Worte in deiner Geschichte parat, und ich bin auch schon sehr gespannt wie es weitergeht.

Normalerweise reviewe ich nicht, wenn schon mehrere Kapitel online sind, aber ich musste das erstmal los werden, auch wenn ich vielleicht nicht richtig zum Ausdruck bringen konnte, was mir beim Lesen so durch den Kopf ging. So hoffe ich doch, dass es einigigermaßen verständlich rüberkam:)...ich mache mich nun auf zu Kapitel eins und schau mal was mich dort erwartet :)

glg
Phoebs
StormXPadme  
*angehechelt komm* So, irgendwann bin ich dann wieder überall up to date…

Och mäh *seufz*. Es war klar, dass Elena jetzt besorgt um den Kleinen is, aber das is halt auch keine Lösung… Solange sie ihm net sagt, was los is, wird er bei der nächsten Gelegenheit raus bei der Tür sein *seufz*. Wenn sie ihn einsperrt, tut sie ihm jedenfalls keinen Gefallen *seufz*. Weil sie aber auch niemanden hat, dem sie trauen kann *grummel*. Der Joker sucht sich schon immer die richtigen aus… Sonst gäb’s da sicher irgendwie ne Möglichkeit mit Polizeischutz etc, ohne dass er’s mitkriegt… So is sie ziemlich aufgeschmissen *seufz*

Gut, wenigstens das Argument mit der Gesundheit hat sie auf ihrer Seite *seufz*. Aber das wird auch net ewig ziehen…

Ja ne is klar *argh*. Es fällt auch überhaupt net auf, wenn sie ihn mit zur Arbeit nimmt…. Langsam sollt sie sich was Neues überlegen *seufz*. Aber Jamie is erstaunlich folgsam dafür, dass das wirklich ne Tortur is, die sie da grad mit ihm anstellt *Kopfschüttel*. Kann sich nur noch um Tage handeln, bis er abhaut *seufz*.

Hmm… Neee… Karen is auch keine Option… Die steht Elena nicht nahe genug *seufz*. Wenn sie allerdings was rausfindet… Du erwähnst die net umsonst immer wieder, da kommt noch was *grummel. Aber Elena könnt ja inzwischen die Sache mit ihrem Ex vorschieben, da sollt sie sowieso auch irgendwann mal aktiv werden… *Visitenkarte rauskramt*

Ich sag doch *seufz*. Jetzt macht sie Karen schon neugierig, bald gehen die Schwierigkeiten richtig los…

*G* Sag ich doch, das is ne gute Ausrede… Zwar auch nur solange, bis der Joker das nächste Mal zuschlägt, denn das wird er nicht klammheimlich im Dunkeln tun, das is net sein Stil… Aber erstmal reicht’s *seufz*.

Karen war ja fast lieb, wenn’s wirklich um’s Sorgerecht ging *seufz*. So is das natürlich nur n schwacher Trist für Elena… Aber wie gesagt… Ich lass mich überraschen, was du mit dem Charakter noch vorhast… Die berühmte enge Freundin taucht bei dir nicht ohne Grund immer wieder mal auf :P. Und die is so n perfekter Kandidat für n Vorführopfer vom Joker… Die wär IMO die erste, die Elena von hinten n Messer reinrammt, wenn sie sich so selbst retten kann…

*argh* Da freut man sich auf ein ruhiges, gemütliches Essen, und dann wirfst du uns schon wieder ins kalte Wasser… Aber für den Joker is das zu früh *einfach mal zitternd um den Kleinen spekulier*. Der is sicher nur abgehauen, weil ihm fad is *grummel*.

Ouch… Gut, mit so nem Ausbruch hab ich gerechnet, da is sie genau der Typ dafür. Mental total instabil, immer ne wacklige Maske auf, und sobald was passiert, tickt sie total aus… Es war vorauszusehen *seufz*. Und is in der Situation natürlich auch verständlich… Bloß wenn sie so weitermacht, steht ihr Job auf noch wackligeren Beinen, dann kommt sie wieder in Schwierigkeiten wegen dem Sorgerecht…

>„Clementine, die Psychiatrie befindet sich im Westflügel!“
*vom Bett kippt* Danke… Das brauchte es gerade nach der Horrorvision von dem kleinen mit nem zerschnittenen Gesicht…

Oh Mann… Ich frag jetzt besser mal net, ob du schon mal n Nervenzusammenbruch hattest *lach*. Man könnt’s fast annehmen, wenn man das so liest… Is das gruselig *Gänsehaut hat*. Ich glaub, das is der allererste Moment, wo ich ganz 100 % mit Elena mitfühl, da kann sie einem einfach nur leid tun *seufz*. Tja, mit dem Job dürft’s das jetzt gewesen sein, ich glaub net, dass Woods sie nach der Nummer in irgendnen OP gehen lässt… Und dann lässt sie ihre Angst wieder an dem Kleinen aus *mecker*. Anstatt sich drauf zu besinnen, dass sie selber schuld is, wenn sie ihm net klar macht, in was für großer Gefahr er is…

*prust* Das war’s dann wohl mit der eventuellen Love Story zwischen Bruce und Elena *hust*. Eh klar, dass er genau dann auftaucht, wenn sie grad völlig am Durchdrehen is *g*.

Und was sag ich, da haben wir unser Arschloch Nummer 1 *seufz*. Jetzt sollte Elena besser ne gute Ausrede parat haben, und da sie die nicht hat… hat sie jetzt wohl viel Zeit, auf Jamie aufzupassen.

Tja, das war klar *seufz*. Na, eigentlich kann’s Elena ja nur recht sein *schief grins*. Und immerhin is sie nicht gleich gefeuert worden… Hätt mich jetzt auch net wirklich überrascht…

Kurze Anmerkung, als sie in den Spiegel schaut, fällt’s mir zum wiederholten Mal auf… Die unzähmbaren Haare hattest du jetzt schon öfter drin, die Wiederholung fiel mir jetzt irgendwie ins Auge…

Ansonsten is das natürlich kein sehr erfreulicher Anblick *seufz*. Am besten heuert Elena bei Bruce an und lässt sich auf irgendwelche karibischen Inseln entführen *hust*. Dann hat sie Sicherheit und Urlaub auf einmal… Und n neuen Kerl, der auf sie aufpasst… Sorry, mir war grad danach…

Und ich vermisse wieder mal den Punkt, wo sie drüber nachdenkt, wie sie Jamie grad erschreckt hat *grummel*. Oder wie sie jetzt auf ihn aufpassen will, wo sie Zeit dazu hat… Das Gedankenkarussell setzt immer wieder an ner Stelle ein, die mir nicht gefallen will *seufz*. Aber du hast ja schon versprochen, dass sie das noch früh genug merkt *grummel*.

Ouch, die Abfuhr tut weh *lach*. Aber so wie ich Bruce‘ Hartnäckigkeit einschätz, lässt er sich das eh net gefallen *G*. Und spätestens wenn er mit ein paar Geldscheinen wedelt, die Elena grad eh gut brauchen kann… *grummel*.

Na da scheint sie ja langsam wieder zur Vernunft zu kommen *seufz*. Das wär jetzt nix gewesen, wenn sie Jamie auch noch verbietet, dahinzugehen… Obwohl so n Treffen ja wieder ne perfekte Möglichkeit für den Joker is, um zuzuschlagen *grummel*. Viel zuviel Trubel, viel zuviele Leute überall, Lärm… Ich seh schon die nächste Katastrophe auf uns zurollen *seufz*.

*zuck* Da wollte ich grad ein wenig Sympathie für ihn hegen, da lässt du ihn mit nem einzigen Satz schon wieder alles kaputtmachen *grummel*. Wenn der Kerl net bald mit seiner Protz-Masche aufhört, werf ich ihn dem Joker zum Fraß vor… Ich glaub, er kapiert wirklich net, dass er Elena damit net beeindrucken kann *G*.

*G* Berechtigte Frage von Elena… Und Bruce is mit glaubhaften Erklärungen nie der Beste gewesen *seufz*. Mit dem bissl Snob-Charme, den er da präsentiert, wird er sich an Elena jedenfalls die Zähne ausbeißen *G*. Aber was tut man net alles, um an den Joker ranzukommen…

*G* Immerhin, Elena hat gesundes Misstrauen in den richtigen Momenten… Ich sag ja, das is definitiv ne Kandidatin, um den Batcave zu erforschen *G*. Und dann hätt sie vermutlich immer noch n paar bissige Bemerkungen auf Lager…

*G* Was sag ich, sie spekuliert schon… Ich kenn dich einfach zu gut :P. Och, in Wayne Manor dürften Jamie und sie sicher genug sein, sie muss jetzt halt einfach schnell auftauen :D.

Und ich liebe einfach die kleinen Wortduelle, die sich die beiden liefern *lach*. Elena is jedenfalls keins dieser süßen blonden Mäuschen, die Bruce sonst in sein Bett zerrt *G*. Da is wohl bei jemandem der Jagdinstinkt geweckt *G*.

Na klasse, er hat’s aber auch damit, sie vor den Kopf zu stoßen… So wird das nie was mit dem Date *G*. Wenn die beiden auch so sin, wenn sie sich dann mal näher kommen, dürfte das… ähm… interessant werden…

Ich frag mich grad, ob Bruce wieder eine seiner Rollen spielt oder ob er wirklich net kapiert, was sie so aufregt… Ich sag ja, Batman hin oder her, in seinem normalen Leben is und bleibt der Kerl n Snob *seufz*.

Es is zum Haareraufen… Wenn man net weiß, was der Kerl wirklich is, könnt man ihn grad wirklich lieb haben und ihm dankbar sein, dass er sich so um Elena kümmert… Aber dafür ärgert es einfach zu sehr, zu wissen, dass er das alles mit Berechnung macht, dass er immer nur ne Rolle spielt… So kann er halt auch keine Beziehungen zu Leuten aufbauen *seufz*. Der Kerl is dafür prädestiniert, einsam und allein zu sterben… Und dann is er wahrscheinlich noch stolz drauf *seufz*.

Ja ne, ganz unauffällig, wie er sie da schon wieder auszufragen versucht *argh*. Ich sag, in einem Moment liebhaben, im nächsten erschlagen… Kann ich gut nachvollziehen, dass Elena auf das Spielchen keinen Bock hat…

*G* Sehr optimistisch, dass das am Samstag die letzte Begegnung sein wird… Wir werden sehen…

*sagt einfach nix mehr, weil du mir ja gewisse Wörter verboten hast, sondern starrt einfach deprimiert auf die laschen Zeilen und hofft auf bessere Zeiten*.
Jathy  
Da staunst du, gell? Diesmal bin ich voll drin im Zeitplan ... *lach*

Schon die Kapitelüberschrift ließ nichts Gutes erwarten, und genau das ist auch eingetroffen. Du packst Elena ein weiteres Mal in ein rasantes Karussell, welches an jedem Donnerstag mehr Fahrt aufnimmt - und es ist kein müder Augenblick in Sicht, in dem Elena gefahrlos abspringen könnte. Dabei hat es ganz den Anschein, als wollte Bruce sich als der Retter in der Not profilieren ...

Doch Elenas Skepsis ist nicht klein zu kriegen. Auch gegenüber Bruce nicht. Frappierend ist dabei wieder, wie exakt sie trotz aller Anspannung und trotz des eben erst erlebten Schocks "Kind weg" sein Verhalten beobachtet und analysiert. Spontan fällt mir dabei dein Satz ein, er hätte mit seinen Lippen gelächelt aber nicht mit den Augen. Das sind scheinbar nur Kleinigkeiten, die nicht mal im normalen Leben jedem auffallen, doch Elena registriert knallhart und zieht ihre Schlüsse daraus. In ihrem Falle bedeutet das, dass sie Bruce weiterhin misstraut.

Misstrauen ... Leider schafft es auch Karen nicht, durch Elenas seelischen Stahlpanzer zu dringen. Natürlich ist das verständlich, denn für die Mama ist und bleibt die größte Sorge, dass dem Junior etwas zustößt - und im Falle dessen, dass sie sich entgegen der Forderung des Jokers jemandem anvertraut, müsste sie die Bürde der Schuld tragen, wenn dem Jungen etwas passiert. Ich denke, sowohl die Angst um Jamie als auch das Wissen um ihre potentielle Schuld an seinem Untergang rechtfertigen Elenas ablehnende Haltung gegenüber allen möglichen Helfern. Nur leider rennt sie damit immer tiefer in eine Sackgasse, an deren Ende die Clownsfratze grinst ...

Zurück zu Bruce: Im Grunde genommen bin ich Elena nicht böse, dass sie ihn so "abbürstet". Du weißt, dass ich diesen Kerl auch nicht unbedingt genial finde, ich hätte ebenfalls Probleme damit, ihm zu vertrauen. Insofern möchte ich Elena schon fast zuzwinkern, und doch ist da auch eine leise Stimme in mir, die mir zuflüstert, Elena bräuchte Bruce vielleicht doch noch.

Jamie stand zu Beginn des Kapitels stärker im Vordergrund, deshalb will ich dem Junior auch ein paar Worte widmen: Dass das Kind seine Ferien gern anders nutzen würde, als zu Hause oder in der Klinik die Zeit totzuschlagen, ist mehr als logisch. Dazu gehört halt auch, mit den Freunden an der frischen Luft herum zu tollen. In dem Moment, als er diesen Wunsch äußert und Elena diesen mit Verweis auf seine Halskrause ablehnt, dachte ich, dass ihr für den Bruchteil einer Sekunde vielleicht der Unfall eine brauchbare Hilfe war. Eine bessere Begründung (oder Ausrede ...) für ihr "no" hätte es doch nie geben können! Die erlittenen Verletzungen hingegen sind etwas, was Jamie schwer von der Hand weisen kann. Doch das heißt ja nicht, dass er es so einfach hinnimmt ... Auf seinen Alleingang im Krankenhaus habe ich daher schon fast gewartet; inklusive Elenas Ausraster.

Dieser wiederum wird das Bild, welches Jamie bislang von seiner Mama hatte, weiter ins Wanken bringen. Die einst so beherrschte Frau hat in der Joker-in-der-Küche-Nacht die Grenzen ihrer Belastbarkeit um mehrere Nuancen überschritten, in der Kinderbetreuungsabteilung passierte dies wenige Tage später äußerst lautstark erneut. Und schließlich gehe ich davon aus, dass Elena auch in Zukunft in immer kürzer werdenden Abständen sichtbar die Nerven verliert. Mit jedem derartigen "Zwischenfall" wird sie sich Jamie ungewollt und unbewusst entfremden. Eigentlich ist es tragisch, doch ich kann es drehen und wenden, wie ich  will: Elena verliert ihren Sohn in jedem Fall. Entweder wegen der Rache des Jokers, weil sie sich jemandem anvertraut, oder wegen ihres eigenen nervlichen Verfalls, wenn sie niemanden ins Vertrauen zieht. Dramatisch ...

Dass der Joker heute keinen direkten Auftritt hatte, war wenigstens ein Aspekt zur Entspannung. Doch du schaffst es immer wieder, den Kerl indirekt präsent sein zu lassen. Sei es durch das handgeschriebene Kärtchen, welches Elena im Schränkchen aufbewahrt (Was, wenn Jamie es findet???) oder durch Gespräche über ihn. Dabei fällt mir ein, dass du es meisterhaft verstanden hast, Elena die Worte so in den Mund zu legen, dass man dachte, sie redet von ihm und der permanenten Belastung durch ihn - während ihr Gegenüber relativ ahnungslos blieb.

Relativ? Ich vermute, Bruce weiß SEHR viel mehr über Elena und ihren unfreiwilligen Kontakt zum Joker. Beide beschatten sie, jeder mit seinen Mitteln und nach seinen Fähigkeiten. Was, wenn sie aufeinander treffen? Das Chaos "Made by Stoffi" kennt kein Ende ...

Ich denke, dafür, dass ich den Text bisher (!!!) nur ein einziges Mal gelesen habe, dürfte doch einiges hängen geblieben sein. Meine Voreiligkeit muss ich nun mit längerem Warten bezahlen - hey, und dabei beschwere ich mich sonst immer, dass die Woche nur sieben Tage hat!

Mit viel Geduld harre ich der Dinge am kommenden Donnerstag, ich bin schon gespannt - und nervös! Damit schließt sich der Kreis zum heutigen Kapitel-Titel, sei von Herzen gegrüßt,
deine Jathy
Jathy  
Liebe Stoffi,

diesmal habe ich mich wirklich durch den Text gequält – doch keine Angst, daran trägst du echt keine Schuld. Vielmehr war es meine eigene innere Unruhe, weil ich mit jedem neuen Satz, der den Joker in Elenas Küche festhielt, mehr  ins Geschehen hätte eingreifen mögen. Gewiss wäre es mir nicht gut bekommen, denn einen durchgeknallten Masken-Heini zu stören, ist sicher ungesund, wenn nicht gar gesundheitsgefährdend. Und doch: Mir wurde die Zeit, die er in ihrem kleinen Reich zubrachte, lang und länger, was wiederum das Verständnis für ihre prekäre Situation enorm beflügelt hat. Dadurch, dass du dir viel Zeit gelassen hast, um das Verstörende seiner Anwesenheit in ihrer Küche, seine merkwürdigen Essgewohnheiten und seine sprunghafte Konversation zu beschreiben, konnte ich ihre innere Panik fast körperlich spüren. Respekt!

Nachdem Elena diesen Alptraum „Mann in der Küche“ halbwegs überstanden hatte, wobei der Joker noch immer nicht von der Bildfläche verschwunden war, präsentierte Jamie ihr unwissentlich den nächsten Abgrund. Fast muss man Elena schon dafür bewundern, wie sie es geschafft hat, im Moment ihrer höchsten Panik die Nerven zu behalten. Allerdings wird dieses Verhaltensmuster auch große Rückschlüsse für ihren Beobachter und ungebetenen Gast zulassen – ohne dass ihr das im Augenblick bewusst ist. Fakt ist jedoch, dass der Joker live miterleben darf, wie belastbar Elena ist, was ihr Schwachpunkt ist und dass sie im Falle eines Falles auch lügen kann. Ich denke, er wird dieses Wissen sehr wohl zu seinen Gunsten ausnutzen und keinerlei Skrupel haben, Elena zur Unzeit damit zu konfrontieren. Wie heißt es so schön: alles hat zwei Seiten. In diesem Falle könnte ihre Fähigkeit, Jamies Sicherheit vor alles andere zu stellen, leicht eine Fußangel übelster Sorte werden.

Jamie … Dass der Junge erst relativ spät im Flur auftaucht und Elena nebst Joker nicht eher überrascht, mag ein Glücksumstand sein. Den Schock, hätte er die Clownmaske mampfend am Küchentisch vorgefunden, möchte ihr mich nicht ausmalen müssen. Oder war es weniger Glück als deine Gnade mit dem Kind? Immerhin ziehst du ja die Fäden im Hintergrund …

Eine Beobachtung in Bezug auf den Sohnemann muss ich unbedingt in Worte fassen: Es ist sicher natürlich, dass ein Kind sich um die Mutter sorgt, wenn diese sichtbar neben sich steht. Doch in Jamies Fall habe ich den Eindruck, dass Elenas bisherige Beherrschtheit sich als Nachteil entpuppt. Jamie kennt seine Mutter nur als strenge, disziplinierte und gefasste Person – sie derart aufgelöst zu erleben, passt nicht in das Bild, welches er von ihr hat. Daher reagiert er skeptisch, als sie ihm die Geschichte mit dem heruntergefallenen Glas stammelt. Und auch für ihre Ausrede, telefoniert zu haben, ist er viel zu empfindlich. Eigentlich hat er seine kindliche Naivität schon zu einem großen Teil verloren und wirkt viel erwachsener und verständnisvoller, als es andere Kids in seinem Alter tun. Ich denke, auch das ist ein Ergebnis der zerrissenen Familienbande, des permanenten Machtkampfes zwischen Elena und der Schwiegerfamilie und des unseligen Bestrebens nach Perfektion. Dazu passen auch Jamies Frage, ob denn der Stress von dem Herrn im Auto verursacht wurde (er ist ein guter Beobachter) und seine Überlegung, die Einschätzung von Mr. Wayne noch einmal zu überdenken.

Als ob das nicht schon genug starker Tobak für die arme Frau gewesen ist, jubelst du ihr schließlich noch eine „Grußkarte“ mit Selbstgereimten vom Joker unter. Ne, Mädel, das ist nicht fair! Und wieder bleibt der Schock nicht vor den Augen des Juniors verborgen. Da drängt sich förmlich die Frage auf, ob Jamie bei Mama schlafen will, weil es ihm gut tut oder weil er spürt, dass sie ihn jetzt braucht. Da der Junge nicht auf den Kopf gefallen ist, traue ich ihm durchaus zu, dass er Elenas Bedürfnis als sein eigenes ausgibt, weil er weiß, dass sie ihn dann nicht zurückweisen wird. Zu kompliziert? Wem sagst du das …

Meine liebe Stoffi, das war heute verhältnismäßig kurz – aber nicht minder interessiert. Immerhin will ich dich nicht über Gebühr in Antwort-Druck bringen, nachdem ich dich neben den Reviews auch per Mail zutexte. In diesem Sinne denke ich, das Wichtigste hätte ich erwischt. Bleibt mir die Spannung auf das, was du auf die ereignisreiche Joker-Nacht folgen lässt. Auf Entspannung warte ich lieber nicht …

Liebe Grüße und bis demnächst auf diesem Sendeplatz,
deine Jathy

P.S.: Deine Wortwahl, deine Fähigkeit zur Beschreibung, ohne dass es langweilig wird, wie du immer wieder kleine Überraschungen einbaust – und sei es auch „nur“ mal in winzigen Erwähnungen – muss ausdrücklich mal gelobt werden! Gerade der Anfang, als Elena ihn beim Essen beobachtet, ist ein Paradebeispiel dafür. *hut zieh*
StormXPadme  
So… Erstmal Teil 1 *lach*. Ich sag eh schon nix mehr dazu, wie spät ich wieder dran bin *seufz*.

*prust* Das Essverhalten erinnert mich grad an nen Bulimiker, die essen ja auch am liebsten süß und herzhaft durcheinander *G*. Na, gut, dass Elena auch was da hatte, das hätt sonst bös ausgehen können *hüstel*. Und ich hätt ja nix dagegen, wenn er nur zum Essen vorbeigekommen wär *seufz*.

*grummel* Wenn sie jetzt noch n paar Mal drüber nachdenkt, seh ich sie wirklich kopflos rauslaufen und auf Jamie vergessen… Ich weiß, das is böse, aber in ner Extremsituation würd ich’s ihr fast zutrauen… Is ja die Chance da, dass er ihr nachkommt und das Kind in Ruhe lässt… Und ich glaub, das Risiko würd sie eingehen *grübel*.

Verhandeln, aja… Normalerweise verhandelt der Kerl doch nur mit Messer und Knarre *G*. Spielen trifft’s wohl eher… Aber Elena sollt die Schokolade annehmen, Zucker is gut für die Energie, und die kann sie grad brauchen *hust*.

>Verstehe...du nimmst keine Süßigkeiten von Fremden an, wie?
*prust* Danke, den brauchte es gerade wieder *breit grins*

Tsss, Elena wird da doch net grad mit seinen Händen liebäugeln? *G* Erstaunlich, dass ihr das in der Situation überhaupt noch auffällt… Gut, in ihrem Beruf is sie Stress gewöhnt…

Muahahha und schon geht die Diskussion weiter :D. Ich liebe es *Hände reib*. Und ich trau ihm zu, dass er sie innerhalb von fünf Minuten in Verzweiflung und Aggressionen stürzt *G*. Wie gesagt, ich halt sie da grad für sehr empfänglich für…

Ich sag ja… Es war mir so klar… Er hat sie schon halb am Haken *seufz*. Klar stellte er nur die negative Seite der Dinge dar, und die is bei den meisten Menschen zum Glück ihr Leben lang unterdrückt genug… Aber er hat da halt grad ne Persönlichkeit vor sich, die genug Feinde hat *seufz*. Und wenn dann noch seine Genialität und seine Redegewandtheit dazu kommt… Und seine Psycho-Spielchen… Dann dürft das mit dem Überreden nur ne Frage der Zeit sein *seufz*.

*grübel* Ne, mit nem geistig gesunden Verstand is das bei aller Philosophiererei natürlich net ganz nachvollziehen… Dass die westliche Gesellschaft nicht das Gelbe vom Ei is, wissen wir, aber zum Glück is sie nur verdummt, anspruchslos und lahm… und nicht auf die Weise aggressiv, wie sie der Joker gern hätt… Aber hey, gebt uns wieder mal nen Krieg in die Hand, und wer weiß, was wird…

*G* Gut, er hat wieder n Punkt gewonnen… Wobei ich für Selbstmord durchaus für etwas halt, das jeder selbst zu entscheiden hat, spätestens im Alter, aber das is wieder ne andere Geschichte… Jedenfalls schafft es der Joker, einen zum Nachdenken zu bringen, da muss natürlich so n brillanter Autor wie du dahinter stehen *lächel*

Interessant… Sich selbst nimmt er aus der Anschauung also aus… Dann würd ich doch gern mal wissen, was da seine Rolle seiner Meinung nach is *G*. Ordnung in das Chaos der Ordnung bringen oder so… Dinge geraderücken… Wobei die meisten, die in die Richtung denken, sich selbst da ziemlich vernachlässigen und in ne Märtyrer-Rolle verfallen, das passt auch wieder net zu ihm…

Na das is ja schon mal n Trost, wenn er sie mag, letztes Mal wollt er sie noch abknallen… Aber hey, sie hat ihn überlebt, das allein dürft sie interessant für ihn machen…

Och… Es hat n unbestreitbaren Vorteil, wenn er da is, da dürft ihn im Moment keiner suchen… Gut, zumindest Batman dürft das Denken des Jokers inzwischen kennen, wenigstens der müsste auf die Idee mal kommen, bei Elena zuhause vorbeizuschauen…

*mal wieder kurz zu ihrem Detail-Gott beten muss… Die Speichelbläschen… *seufz* Kann man das Gespür für Details irgendwo kaufen? *resigniert den Kopf schüttelt*

*prust* Aber irgendwie hat der Joker Recht, schon komisch, dass sie genau in dem Moment da nachhakt :P. Tja, hätt sie wohl doch seine Hausärztin werden soll *hüstel*.

*hrgs* Muss sie ihm das mit der Polizei auch noch auf die Nase binden? *grummel* Da hat wohl wer Suizid-Absichten…

*prust* Wo er Recht hat, hat er Recht… Noch hat er keinen Grund, sich an ihr zu rächen *G*. Obwohl ich net so genau weiß, ob das gut oder schlecht is… So geht das Unvermeidliche langsamer *grummel*.

*Kopfschüttel* Sie wird irgendwie mit jedem Satz frecher… Eigentlich müsst ihr doch klar sein, wie unberechenbar er is und dass er ihr im einen Augenblick ins Gesicht lacht und im nächsten auf sie ballert…

Och… Wer sagt, dass Batman ihn übergeben muss *G*. Von hinten niederhauen, fesseln und Polizei rufen… Aber den Gefallen tust du uns ja net :P. So ne Party im Knast mit den dreien hätt übrigens mal was *lach*. Ich will dann bitte ne Ansichtskarte vom Schlosshotel Gitterblick…

Da sieht man wieder mal, es is net gesund, wenn man net wählen geht *hüstel*.

Immer wieder lustig, wie er die Geschichte mit Two Face jedem aufbindet *G*. Wenn mal wer zur Zeitung rennt, hat sich das mit Batmans Tarnungsgeschichte erledigt…

Es war mir klar *grummel*. Du kannst einfach deine Finger nicht von Kindern lassen :P. Dann bin ich mal gespannt, was er jetzt wirklich will *seufz*. Es kann ja nur hässlich werden…

Mäh… Er erpresst sie jetzt net wirklich mit dem Kleinen, oder? *grrr* Gut… Sie kann ja zur Polizei gehen… Theoretisch… So wie ich dich kenn, findest du auch hier wieder n Weg, es so zu drehen, dass sie das net kann *grummel*. Und ich hab das dumpfe Gefühl, ich will gar net wissen, was das für Denkanstöße sin *heul*. Ich sollt deine Storys net an Tagen lesen, wo ich eh schon tot bin…

Es war mir so klar, dass du den Kleinen auftauchen lässt *G*. Das wär ja sonst kein echter Stoffi-Sadismus gewesen…

Irgendwie… mag ich das Bild grad net, wie sie sich schon wieder an ihm festhält… Sie hat ja keine Ahnung, ob der Joker noch im Haus is… Da wär’s weit intelligenter gewesen, ihn unter nem Vorwand zu nem Nachbarn zu schicken… Jetzt tut sie’s schon wieder *seufz*. Es is und bleibt faszinierend, wie du es schaffst, dem Charakter die nötigen unsympathischen Facetten zu verleihen…

Der Kleine fragt viel zuviel *nach* *seufzt und Böses ahnt*. Der wird net aus dieser Sache rausgehalten werden, dafür hast du’s schon viel zu sehr drauf angelegt, dass wir ihn lieb haben *mäh*. Ich weiß grad net, ob’s wirklich n Trost is, dass er überlebt *seufz*.

*grrr* Elena kann doch sicher besser lügen *seufz*. Bei der Story würd sogar n Vierjähriger nachfragen…

*seufz* Na wenigstens is sie noch einigermaßen energisch… Net, dass er noch auf die Idee kommt, in die Küche laufen zu wollen *mäh*.

Ich sag jetzt schon gar nix mehr zu diesen Gedankengängen über den Kleinen *seufz*. Sie is nun mal so… Und ich denk, sie wird’s noch früh genug bereuen…

Irgendwie hab ich das Gefühl, Elena wird bald lernen, wie man wo einbricht *seufz*. Neben so n paar anderen Lektionen darin, wie man sich so schnell wie möglich n Strafverfahren anhängt…

Ach Gottchen, die Reimkünste des Jokers *G*. Ich weiß, es is net lustig, die Karte wird sie in ihren Träumen verfallen, aber er bringt da einfach immer diese ungewollte Komik rein…

Es sei ihm gegönnt *seufz*. Die Milch und das Bett… Es wird einer der letzten friedlichen Nächte werden…

Am Ende der Szene hätte ich mir fast noch n paar Gedanken von Elena mehr gewünscht, es wirkte ne Spur abgehackt… Aber da kommt ja sicher bald wieder was *Stoffi gut genug kennt und lächel*.

Sorry, Süße… Man merkt mir meine Erschöpfung wieder mal an *seufz*.
phazonshark  
Ich bin eigentlich vor allem Leser deines Blogs, Scar Tissue hat mich thematisch nicht so interessiert, aber um dieses Gefühl von "Dir entgeht was" loszuwerden, hab ich in den Prolog vom Handwerk mal reingeschaut. In aller Kürze ein paar Gedanken...

Hm... Es ist lahm, aber gleichzeitig das einfachste mit dem Stil anzufangen: Groß. Um es detaillierter zu machen, es ist sehr fließend, sehr detailliert, sehr im Augenblick verwurzelt und vor allem verflixt lebendig. Aber ich denke, das hörst du oft, also kann ich da nicht so viel Neues zu sagen.

Ein paar von Elenas Beschreibungen stechen besonders hervor, darunter, dass die anderen Insassen "vergessen haben, dass sie existieren" und dass das Leben in Arkham leichter ist, wenn man so tut, als wäre man verrückt. Letzteres wirft natürlich die gute alte Frage auf, ob nicht jede Maske irgendwann zum Gesicht wird. Aber momentan sieht Elena mehr nach einem Mix aus "durch den Wind", "abgestumpft" und "aggressiv belustigt" aus.

Die Karten werden nicht sofort auf den Tisch gelegt. Der ganze Anfang ist sehr mutig in einem langsamen Tempo erzählt, aber es funktioniert, weil nacheinander Fragen aufgeworfen und teilweise schon beantwortet werden. "Wer ist das?" fragt man zuerst. Sobald man einen groben Eindruck hat, folgt "Warum ist sie hier?". Und wieder etwas später eine erste Antwort. Es zieht einen wirklich durchs Kapitel und gibt einem das Gefühl, das man hier an der Oberfläche eines Eisberges kratzt. Sehr kewl.

Vierter Punkt auf der Daumen-hoch-Liste: In vielen anderen Geschichten würde man so eine Szene aus der Perspektive von Corelli zeigen. Du wählst dagegen Elena und somit den ungewöhnlicheren und interessanteren Weg. Ich wollte zuerst schreiben, dass das sehr mutig ist, aber... Das wäre in deinem Fall nicht angebracht. Der Prolog liest sich nicht nach Experiment sondern nach etwas, von dem du sehr genau wusstest, wie du es umsetzen musst, damit es funktioniert. Wärst du weniger erfahren, wäre es mutig. Könnte man vielleicht sagen. So ist es halt einfach schlau. :-)

Was hab ich zu bemängeln? Ah... Die Dynamik wird etwas dadurch gedämpft, dass Elena den Prolog hindurch komplett passiv agiert. Corelli handelt, fragt, versucht, probiert. Elena hat kein Ziel, sie hat nur ihre Meinung und ihr Wissen. Das ist beides sehr interessant, ersetzt aber das erste nicht. Elena reagiert immer nur und manchmal tut sie nicht einmal das. Das macht zwar Sinn (Sie ist in ihrer eigenen Welt), fühlt sich aber etwas eigenwillig an. Ich war zum Beispiel nicht auf ihrer Seite beim Lesen. Aber aus deinem Blog (du hast da vor Ewigkeiten mal was geschrieben) weiß ich, dass du dir dessen völlig bewusst bist, insofern... Joah. Vielleicht hängt die Story zu diesem Punkt auch noch nicht davon ab, dass Elena gewinnen sehen will.

Etwas aufgestoßen ist mir die Diskussion des Leichenraubes. Ich finde, dass Elena und Corelli beide leicht seltsame Positionen vertreten. Der Joker hat Leichen geklaut. Corelli hält das für atypisch, Elena fragt warum. Ich hatte als Antwort erwartet: »Weil er sie früher einfach selbst getötet hätte.« Stattdessen präsentiert Corelli uns Nekrophilie als weit hergeholtes Motiv. Das ist so löchrig, dass Elena es selbstverständlich in Grund und Boden reden kann, nur um dann allerdings zu erwidern, dass der Joker niemals Motive hat. Und damit schließt sie aus, er könne mit den Leichen irgendwas vorhaben, was jetzt meine natürliche Vermutung als Leser wäre. Ich weiß nicht. Mag ja sein, dass er keine Motive hat, aber er verfolgt doch durchaus Pläne? Irgendwie konnte sich Elena da noch nicht recht als Joker-Expertin durchsetzen. Wobei ich sie mir trotzdem schon jetzt als interessante Gegenspielerin oder als erneute Clown-Gefährtin vorstellen kann, keine Frage...

Hm... Ach ja. Bester Moment des Chaps: Das Flackern der Lampe, mitsamt Herzstillstand und Reanimation. Es öffnet und schließt das Kapitel, gleichzeitig bietet es ein Element des Wandels in einer festgefrorenen Umgebung, was nie verkehrt ist.

Fazit: Die Story hat was. Der Stil zieht einen wirklich ins nächste Kapitel, inhaltlich muss ich schauen, ob mir Elenas Perspektive als "Kamera" auf die Welt zusagt. Aber wie ich oben schon sagte, technisch kann man hier nix dran aussetzen.
Jathy  
Oh, Stoffi, was hast du dir hier bloß wieder ausgedacht … *seufz* Wirst du Elena jemals eine Verschnaufpause gönnen?

Der Anfang war so viel versprechend: Jamie darf endlich das Krankenhaus verlassen, zwischen Mama und Sohn scheinen sich langsam der Alltag und die Vertrautheit der Mini-Familie einen Platz zurückzuerobern. Die kleine Moserei, weil Jamie kein Kaninchenfutter will, wäre dabei eigentlich harmlos und typisch für Kids, wenn dahinter nicht der permanente Vergleich mit dem Verwöhnprogramm der väterlichen Seite stünde. An dieser Stelle konnte ich mir ein tiefes Durchatmen und hochgezogene Augenbrauen nicht verkneifen, weil ich Elenas Versuche, den Jungen vernünftig zu erziehen, einerseits verstehe, andererseits aber auch wünschen würde, dass sie wenigstens ab und zu ein bisschen lockerer sein könnte. Jamie kam eben erst aus der Klinik – kann die Mama da nicht mal eine Ausnahme machen? Nein. Elena lebt für Ordnung und Disziplin und merkt dabei gar nicht, dass sie ihren Sohn damit manchmal gehörig vor den Kopf stößt. Oder besser gesagt, sie merkt es zu spät. Ich denke, gerade damit wird sie Michael und dessen Mutter ungewollt Munition liefern, denn Jamie wird das Gefühl, von seiner Mutter immer wieder enttäuscht zu werden, kaum dadurch verlieren, dass sie Strenge vor Güte walten lässt.

Was ich von der Begegnung mit Mr. Wayne halten soll, weiß ich noch nicht. Schon beim vorigen Kapitel habe ich gegrübelt, wie denn dieser schwerreiche Patient ins Bild bzw. ins Geschehen passen könnte. Nach der Lektüre dieses neuen Textes bin ich kein bisschen schlauer. Natürlich ist es auf den ersten Blick sehr nett von ihm, Elena anzusprechen, den Junior ins Gespräch einzubeziehen, die beiden nach Hause zu bringen und schließlich einen Spielbesuch in Aussicht zu stellen. All das macht ihn aber nicht so rasend interessant, dass ich einen tieferen Sinn dahinter erkenne. Oder wird mir hier mal wieder zum Verhängnis, dass ich mich im Metier des Jokerfilms nicht auskenne? Dann lach halt darüber und  wart ab, ob und wann ich ohne Kompass aus dem Informationsdickicht wieder heraus finde … *zwinker*

Schließlich haben wir am Ende einen Kerl in der Küche, auf den wir – zumindest im realen Leben –ganz gern verzichten würden. Nix gegen geschminkte Männer, solange sie noch alle Tassen im Schrank haben, aber der Joker ist nun wirklich jemand, von dem man sich wünscht, er würde sich als alberner Albtraum entpuppen. Elena wünscht sich dies mit Sicherheit auch, nicht zuletzt wegen des schlafenden Sohnes (Wobei noch nicht einmal klar ist, ob Jamie überhaupt noch in der Wohnung ist! *haare rauf*). Doch genauso nüchtern, wie sie ihre eigene Küche mit der sterilen Atmosphäre eines OP-Saales vergleicht, weiß sie, dass diese Begegnung absolut real und kein Kinderspiel ist. Merkwürdigerweise glaube ich übrigens, dass gerade das Kühle der Küche ihr eine gewisse Sicherheit vermittelt. In einem gemütlichen Wohnzimmer könnte sie noch viel weniger mit der Tatsache umgehen, den meistgesuchten Verbrecher in Reichweite zu haben. Die Küche ist ihr OP und im OP ist sie zu Hause …

Apropos Schminke: Es erstaunt mich wirklich, dass Elena in einem derartig brenzligen Moment darauf achten kann, dass die Fassadenmalerei des Jokers heute nicht so verschmiert ist wie bei ihrer ersten Begegnung. Und auch die Überlegung, dass das warme Kühlschranklicht dieser Gesichtsbeschreibung einen angenehmen Touch gibt, irritiert auf den ersten Blick. Allerdings interpretiere ich es für mich so, dass Elena auch hier wieder auf ein bewährtes Muster zurückgreift und für sich selbst die Dinge so haarscharf analysiert, wie sie es in medizinischen Belangen tun muss. In der Klinik hängen Menschenleben von ihrer Genauigkeit ab – im übertragenen Sinne ist angesichts der Konfrontation mit dem Psychopaten auch im Privatleben gewissermaßen der Notstand für ihr Dasein ausgebrochen. Vielleicht auch deshalb die fachmännische Beurteilung der entstellenden Narben, denn auch damit bewegt sie sich zumindest gedanklich auf sicherem Terrain …

Die Motive des Jokers, erneut in Elenas Umkreis aufzukreuzen, liegen für mich noch im Dunkeln. Die erste Begegnung war zufällig und ihrer Zigarettensucht geschuldet („Rauchen gefährdet die Gesundheit!“ Wie wahr ...). Doch dieses Mal hat der Joker sich ganz bewusst für Elenas Wohnung entschieden, womit diese den trügerischen Schein des Schutzes und der Privatsphäre endgültig verliert. Doch WAS will er wirklich? Um sich die Hände zu waschen, war er sicher nicht darauf angewiesen, ihre Adresse auszukundschaften. Um ihr mitzuteilen, dass er der Presse den Vorfall mit der Not-OP gesteckt hat, hätte er sie nicht aufsuchen müssen. Will er ihr das Gefühl nehmen, sie wäre vor ihm sicher, obwohl sie sich schon begegnet waren und sie bislang der erste Mensch ist, der dieses Zusammentreffen nicht mit dem Leben bezahlt hat? Soll sie Angst davor bekommen, er hätte noch eine Rechnung offen und würde sich dafür rächen, dass sie ihm entkommen konnte? Oder ist er von ihrer spröden Art fasziniert und er will herausfinden, inwieweit er es schafft, eine intelligente Frau zu manipulieren? Dass er erneut auf ihre Hilfe angewiesen ist, glaube ich nicht – es sei denn, er beruft sich auf ihren ärztlichen Rat, nach der Not-OP die medizinische Nachsorge nicht schleifen zu lassen und interpretiert sein erneutes Auftauchen als „Arzttermin“?

Dass der Joker die Fähigkeit besitzt, Menschen zu manipulieren, steht für mich außer Frage. Und dass Elena sich dieser Versuche bewusst ist, sich einerseits dagegen wehren will, andererseits aber auch neugierig ist, ist auch deutlich. Immerhin sagt sie ja selbst, dass seine Worte sowohl inhaltlich als auch vom reinen Klang der Stimme her in ihr Gehirn gelangen und – früher oder später – dort Fuß fassen könnten. Und doch scheint es mir noch ein sehr weiter Weg zu sein, bis etwas passiert, was Elenas Einweisung in die geschlossene Abteilung rechtfertigen könnte.

Liebe Stoffi, so sarkastisch du das Kapitel mit Elenas Gedanken zur Gastfreundschaft auch hast ausklingen lassen, so wenig optimistisch bin ich, was die nächsten Stunden in der Küche angeht. Und natürlich hoffe ich auch, dass Jamie von alldem nichts mitbekommen wird! Abenteuer sind ja ganz schön und gut, aber das wäre dann doch zu viel des Guten …

Bis Donnerstag ist’s nicht mehr weit. Ich freue mich schon heute auf den „Rest“ der Nacht bei Fertigfrikadelle und gekühlter Schokolade. Für diesmal bin ich wieder auf dem Laufenden und darf gespannt sein, was du mir zum nächsten update-Terminverrätst. Dann bin ich bestimmt wieder pünktlich, wenngleich auch das nächste Wochenende nicht frei von Terminen ist …

Liebe Grüße und alles Gute,
deine Jathy
Jathy  
Liebe Stoffi,

ich muss schauen, dass ich den Anschluss nicht verpasse – da die Woche nur mickrige sieben Tage hat und drei davon unseren Freunden gewidmet waren, gerät mein ganzes Zeitsystem aus den Fugen. Aber aller Verspätung zum Trotz verzichte ich nicht freiwillig auf die Lektüre deines Werkes.

Zum Kapitel selbst könnte ich zusammenfassend sagen: Das war wohl nicht Elenas Tag. Schon allein, dass dieser Dr. Woods sie praktisch aufs Abstellgleis manövriert, dürfte ihrer Genesung alles andere als zuträglich sein. Die Hoffnung, dass über kurz oder lang der ganze Rummel um ihre Person vom Winde verwehrt würde, zerschlägt sich spätestens mit dem Auftauchen des Multimillionenheinis (Sorry für die respektlose Titulierung, aber der Typ ist mir in etwa so bekannt wie der Kaiser von China …). Eine Begegnung, auf deren unmittelbare Folgen – nämlich das Getuschel der Klinikmannschaft – Elena liebend gern verzichtet hätte. Und dann noch der wahrhaft blumige Abschluss, der die Gerüchteküche weiter am Brodeln hält. Nein, sie ist nicht zu beneiden! Dagegen scheint der Gedanke an den überfälligen Anruf bei der wenig sympathischen Schwiegermutter reinweg eine Schonkur zu sein …

Was mir zu denken gegeben hat, war Elenas Kurzbesuch am Krankenzimmer von Michael. Sicher durfte man das erwarten, es gehört sich einfach so, wenn man im Interesse des gemeinsamen Kindes an einem einigermaßen zivilisierten Umgang miteinander interessiert ist. Wie sollte sie denn Jamie jemals erklären können, dass sie seinen kranken Dad nie besucht hat? Allerdings klang Wehmut durch und auch das Eingeständnis, dass Michael ihr noch immer nicht ganz egal ist. Auch der Gedanke, dass sie nicht leicht verzeiht, lässt mich vermuten, dass sie genau dies gern tun würde – aber eben nicht kann. Und damit stößt sie ein weiteres Mal an die Grenzen ihres eigenen Ichs.

Dr. Woods ist ein Typ, den ich gern – mit deiner Erlaubnis – achtkantig aus dem Geschehen wippen würde. Mei, wie kann jemand dermaßen blasiert und selbstherrlich sein? Und wieso lassen sich das alle Klinikmitarbeiter gefallen? Ist er der Chef??? Oder verschließen die wirklichen Bosse die Augen davor, weil er ihnen mit seiner abstoßenden Art viel Arbeit abnimmt? Soll’s ja auch geben … Für Elena dürfte Woods sich in der Vergangenheit schon zu einem roten Tuch gemausert haben – nun warte ich nur darauf, dass sie ihre Beherrschung verliert und die Eskalation nicht mehr zu verhindern ist. Auch Elena ist nur begrenzt belastbar, und dies umso mehr, als sie die traumatischen Erlebnisse mit dem Maskenmann nicht abschütteln kann. Wobei ich unwillkürlich fragen muss: WIE sollte das in dieser Umgebung auch funktionieren? Immerhin scheint sich niemand ihrer wirklich anzunehmen und ihr tatkräftig zur Seite zu stehen.

Ich möchte noch auf den Besuch des Promi-Patienten zu sprechen kommen. Zunächst, als ich dahinter kam, um wen es sich dabei handelt, war ich äußerst skeptisch. Und als du dann so bildreich beschrieben hast, wie der englische Buttler sich verhalten hat, welches Wortschatzes er sich bedient und wie weltfremd er durch dieses Mittelklassekrankenhaus stolziert ist, musste ich mir fast das Lachen verbeißen. Letztlich war ich jedoch verblüfft, dass eben dieser betagte Buttler, der wie ein Import von einem anderen Stern wirkt, Elena gar nicht so unähnlich ist.

Im Nachhinein scheint auch der Unternehmer einen angenehmen Eindruck bei Elena hinterlassen zu haben – zumindest tat es ihr gut, nicht wie eine durchgeknallte Außerirdische behandelt zu werden. Vielleicht öffnet dieser relativ kurzzeitige Kontakt ihr wieder die Augen und sie sieht Chancen für sich und ihre Zukunft außerhalb der Klinik? Zumindest empfinde ich es als Achtungszeichen, dass Elena trotz ihrer zuweilen ruppigen und abgestumpften Art noch ein Gespür dafür hat, dass es außerhalb der Klinikmauern und der Grenzen ihrer selbst auferlegten sozialen Isolation noch andere Werte gibt. Dabei will ich nicht einmal den Versuch wagen zu bewerten, ob denn das Leben, dass der reiche Patient führt, so viel erstrebenswerter ist als Elenas Dasein. Mir gefällt lediglich, dass du ihr noch soviel Sinn zubilligst und sie empfänglich dafür machst, über den eigenen Tellerrand zu schielen.

Der letzte Teil deines Kapitels ist, gelinde gesagt, ein bisschen fies. Die wunderschönen Blumen vor dem einen geistigen Auge, während das andere skeptisch auf den Absender der Karte schielen will. Elenas emotionale Achterbahnfahrt bis hin zur Erlösung, ja Befreiung, war nur allzu gut nachvollziehbar. Und dann? Kaum hatte ich Elenas Erleichterung genossen, schließt du mit einem scheinbar kleinen Sätzchen ab, das alles wieder in Frage stellt.

Der Bosheit der letzten Worte kann ich mich nun sehr leicht widersetzen und sofort den Anschluss lesen. Wenigsten einen Vorteil hat meine Verspätung … Dabei denke ich auch überhaupt nicht daran, dass ich eigentlich vier Kapitel (rund 50-55 Word-Seiten) zur Korrektur lesen sollte. Frau muss Prioritäten setzen!

Bis bald auf diesem Sendeplatz, dann mit den Eindrücken vom nächsten Streich aus deiner Tastatur.

Liebe Grüße,
deine Jathy
StormXPadme  
Ein Stoffi-Kapitel zum Wochenendanfang, so soll’s sein *Finger knacks*.

Buahahhahahah gleich ein Zitat einer meiner Lieblingsfilme am Kapitelbeginn, was will ich mehr? :D *sagte ich schon mal, dass ich Gabriel Byrne vergöttere?*

*lach* Tja, mit solchen Gerüchten muss man leben, wenn man solche Bekanntschaften pflegt *G*. Och, von wegen Zeitplan… So n Krankenhaus hat genug Betten, da lässt sich ne Affäre zwischendurch schon mal reinquetschen :P. Ne, das hätt jetzt auch net zu Elena gepasst, wenn sie da groß was zu sagt… Und vermutlich glaubt’s ihr sowieso keiner, wenn sie sagt, da läuft nix, dann kann man auch genauso gut resigniert schweigen *G*.

Jamie liegt immer noch da? *grübel* Kommt mir jetzt doch etwas sehr lang vor, normalerweise schicken die dich mit nem Schleudertrauma ja gleich nach Hause… Und da das Krankenhaus eh schon überfüllt is… Aber das wär jetzt nur meine Überlegung…

*prust* Es würde auch reichlich dämlich aussehen, wenn Bruce auf einem seiner Zuchthengste vor dem Krankenhaus aufschlägt… So in Frack und Zylinder und nem Ballschuh in der Hand… *und wir reden mal nicht davon, dass Sat1 das damals in Verliebt in Berlin tatsächlich getan hat* *heute noch zuckt*.

Ah, jetzt isses doch soweit *lächel*. Auch wenn ich von Elenas Mutterqualitäten net überzeugt bin… Den Kleinen freut’s natürlich… Wenn ich nur net das doofe Gefühl hätt, dass die beiden direkt in ihr Unglück laufen *seufz*.

Baseballkarten… Ami-Jungs *G*. Ich hab die Spielregeln bis heute nicht kapiert *hüstel*. Und ich hab grad wieder so n Stephen King-Wehmutsanfall *seufz*. Girl who loved Tom Gordon und so… Ganz fiese Assoziationen.

Wenigstens bemüht sie sich *seufz*. Es is gut, Elena auch mal so mit dem Kleinen zu sehen, bisher hat sie in der Mutterrolle wirklich net grad brilliert… Aber grad sin die beiden süß zusammen *lächel*. Gut zu sehen, dass es auch noch positive Momente gibt…

*pruuuust* Bruce geht aber wirklich ran hier, holla die Waldfee *G*. Der steht da jetzt natürlich nur gaaanz zufällig, ne? *G* Für seine verzweifelte Suche nach dem Joker hat er sich eh Zeit gelassen *G*.

*grummel* Wenn er an Elena ranwill, schön, aber der soll das Kind aus dem Spiel lassen *grummel*. Der Kleine wird ihn innerhalb von zweieinhalb Minuten vergöttern, und dabei is er genau wie Mommy nur Mittel zum Zweck… Der Kerl geht aber auch manchmal über Leichen…

Ich tat es gerade Elena gleich und verzog schmerzlich das Gesicht… Himmel, diese unerträglichen Bemerkungen… Ich hab im Büroalltag auch gern mal mit Herrschaften von und zu und Besitzern von Weltkonzernen zu tun… Und nix is einem da mehr zuwider als so ne Prahlerei… Ekelhaft. Ja ja, Image und so *seufz*. Aber in solchen Momenten kommt dann halt doch wieder durch, dass es n Teil von Bruce sehr genießt *grummel*.

*noch mehr das Gesicht verzieht* Er is grad wirklich… Ne, geht so gar nicht… Man kann auch anders an Leute herantreten als mit seinem Geldbörserl zu wedeln, aber wir wissen ja, Bruce und zwischenmenschliche Beziehungen… Was erwartet man *seufz*.

Die stehen da immer noch, oder? *G* Ich frag mich ja, wann die ersten Leute wirklich protestieren, weil Bruce die Fahrbahn blockiert *lach*. Ich glaub, ich würd dem grad zufleiß so’n netten kleinen Spickzettel ans Auto heften… Nicht, dass ihn das stören würd, vermutlich hat er daheim ne Collage mit Strafzetteln… Aber… Schon aus Prinzip… Merkt man, dass ich nicht mit Geldsäcken kann? *G*

> „Wieso, gehört die auch Ihnen?“

Danke, mein Lacher des Abends :D. Herrlich, ich seh schon, da erwarten uns noch einige gesalzene Wortduelle…

*G* Bruce is so berechenbar… Schööön erstmal über den Kleinen alles machen… Nein, ich glaub… Da wär ich net mal aus Neugier eingestiegen *sich schüttelt*.

Tja ja, wenn man so was zum ersten Mal von innen sieht… Ich bin ja jetzt doch auch in ner renommierten Kanzlei, und ich sitz teilweise bei Dinge, die einem da begegnen, immer noch mit hochgezogener Augenbraue und einem gequälten Lächeln… Ich weiß ja net, ob Geld einen so verändert, aber… Soviel Kohle für unnötigen Mist ausgeben… Es tut in der Seele weh *seufz*.

*G* Ich verkneif mir jetzt, dass Alfred ihm hoffentlich nicht auch noch den königlichen Hintern abwischt, aus dem Alter is Bruce hoffentlich raus… Auch wenn’s bös klingt, aber nur weil man reich is, muss man sich net fahren lassen…

*lach* Na, das is ja schon fast wieder süß, wie die beiden miteinander kabbeln… Ich sag ja, ohne Alfred wär das Ganze sehr düster…

*seufz* Wieso klingt nur alles so unehrlich, was Bruce grad sagt… Ich will mal erleben, dass er so was ohne Hintergedanken macht *seufz*. Ja ja ich weiß, er macht‘s nächtlich… Aber als Mensch gerät er halt immer mehr in den Hintergrund…

*seufz* Irgendwie… is das grad keine pädagogische Meisterleistung. Der Kleine is zu jung für so ne Lektion, vor allem, wenn er sich grad auf was so freut… Nicht zuviele Hoffnungen machen, ja, gleich so pessimistisch reinhauen, nein…

Nein… Keine Meisterleistungen *seufz*. Ich will jetzt net sagen, sie is überfordert… Aber wirklich gut kann sie mit dem Kleinen auch net. Da merkt man doch, dass sie immer zuwenig Zeit für sowas hatte…

Da will man dem Kleinen doch sofort mit über die Haare streicheln *mäh*. Gegen Ende hatte ich Elena ja schon wieder fast lieb… Das klang schon besser… Schade, dass man weiß, dass sie nie die Zeit haben wird, besser zu werden *grummel*.

*Stoffi einen vernichtenden Blick zuwirft* Du tust es schon wieder… Du bringst schon wieder n Kind in Gefahr *sniff*. Du spielst aber auch jedes Mal wieder mit unseren Nerven *mäh*. Ich sag ja, die hätten alle im Krankenhaus bleiben sollen…

Das is so herrlich surreal… Ich glaub, da werden wir alle so n bissl zu Horrorfilmfiguren, da würd man automatisch nur mehr da stehen und sich net rühren können… Ich spekulier jetzt mal, dass sie vielleicht mit ner bissl ausgeprägteren Beziehung zu Jamie doch als erstes den Panikreflex hätt und zumindest nach dem Kleinen brüllen würd, ihm sagen, dass er wegmuss… Aber alles in allem… kann man grad nur mitleiden *seufz*.

*in sich hinein sinniert* Mal abgesehen von seinem Wahnsinn… Frag ich mich grad, was ihn treibt… Entweder es passt ihm net, dass ihm ein Opfer entkommen is… Oder er braucht wieder was von ihr… Er hat n bissl was über sie in dem Gespräch rausgefunden aber soviel dass er sie schon als Komplizin einstuft… bezweifle ich irgendwie. Na, du wirst uns ja net lang auf die Antwort warten lassen *seufz*

*prust* Also war doch er das mit dem Artikel… Okay, ich nehm’s zurück, sie is ihm doch mehr aufgefallen als angenommen *G*. Dann muss ihm grad langweilig sein, wenn er seine Psycho-Spielchen grad so auf ne einzige Person konzentriert, deren Tun und Lassen net mal groß Aufmerksamkeit erregen wird… Net in dem Rahmen, wie er das will…

Hach *laechel*. Stoffi auf einem ihrer Hoehepunkte… Man merkt einfach, wie sehr du den Charakter verinnerlicht hast und liebst… Seine kleine Ansprache da geht wieder mal unglaublich unter die Haut… Und ich fuerchte fast, Elena spricht noch mehr drauf an, als ihr lieb is *seufz*. Er hat sie in die beste Position gebracht, um dafuer empfaenglich zu werden, soviel Aggressionen wie sie grad mit sich rumschleppt *seufz*.

*lach* Er hat’s aber auch wirklich drauf, sich als Unschuldsengel darzustellen… Fast könnt man ihm glauben, wenn man mal Mord und Todschlag beiseite lässt *G*.

*prust* Klar, zu so nem Gespräch gehört auch n gutes Bier *G*. Ich glaub, das is so mit eine der genialsten Szenen, die ich je von dir gelesen hab… Nichts charakterisiert so stark wie n Gespräch unter surrealen Umständen… Da muss man seine alt eingefahrenen Denkbahnen schon ganz automatisch umstellen, und das eröffnet ganz neue Perspektiven…

Danke, jetzt hab ich Hunger *lach*. Und wenn der Kleine aufwacht, brichst du uns wieder mal das Herz *grummel*. Danke auch, sag noch mal, du machst keine fiesen Clifhanger…
StormXPadme  
So, mit einem Tag Verspaetung schnei ich jetzt auch hier rein *laechel*. Viel laenger kann ich meine Ungeduld eh net zaehmen *lach*. Uebrigens hatte ich gestern meine eigene Dosis Blutiges Handwerk, wenn du mal Szenen fuer nen neuen Trailer brauchst, schau dir mal ‚Awake‘ an… Scheisse, geht der unter die Haut *lach*. Aber genug geschwafelt *Finger knacks und sich einen Muffin schnappt*.

*lach* Du hast aber auch n Talent für Zitate am Kapitelbeginn *G*. Immer so nette kleine Seitenhiebe *lach*. Gefaellt mir *breit grins*.



So so, Elena bekommt also die ganze Drecksarbeit ab… Na, ohne boes sein zu wollen, vielleicht braucht sie das grad auch n bissl, um net abzuheben… Soll sie nur wieder mal n bissl dran erinnert werden, wie’s unten an der Nahrungskette is…

*seufz* Der Kerl will aber auch mit Gewalt nerven, kann das sein? Ich glaub mir wuerd da grad gaaanz versehentlich die Nadel auskommen… Ooops, jetzt bin ich abgerutscht, sorry… Hat’s wehgetan?

Bei dem Satz mit den Grundkenntnissen is glaub ich n kleiner Haenger drin *Kopf einzieh und wegrenn*. Himmel, der Kerl is aber auch… Das is wieder so einer auf meiner „dem Joker zum Frass vorwerfen“-Liste *G*. Elena sollt sich eventuell rasch nach nem neuen Job umsehen…

*grummel* Schick sie nur nach Hause… Schoen gleich wieder raus aus der sicheren Festung… Du findest aber auch immer n Weg, deine Charaktere direkt in die Arme des Jokers zu treiben *g*.

*roechel* Sorry… Bruce hat sich aber jetzt net absichtlich irgendwo von seinem Motorrad gestuerzt, nur um zu der Aerztin zu kommen, ueber die er wieder mal an den Joker ranzukommen glaubt, oder? *G* Und ich liebe Elenas unfreundliche Gedanken in seine Richtung *lach*. Sein Playboy-Image is immer wieder einfach zu herrlich…

*G* Hach, herrlich… Egal wie’s passiert war, Elena duerft da jetzt wohl n sehr gut betuchten Beschuetzer haben, das duerft in Sachen Jamie auf jeden Fall ne nicht unwesentliche Rolle spielen… Dann muss sie sich jetzt aber auch anstrengen und ne schoenere Wunde als eben naehen *in sich hineingrinst*.

*prust* Jup, das hab ich mir aber auch schon gedacht, Elena avanciert noch zur Staraerztin *G*. Gut, wenn sie Bruce und seine Kampfkatholizitaet genauso stuemperisch wie den Joker behandelt, duerft das n bissl schwierig werden *hust*. *denkt immer noch mit Schaudern an die Schuhbaender*.

Hrr *G*. Ich kann ja nun mit Christian Bale net soooooviel anfangen, aber ich muss zugeben, du beschreibst ihn so, dass man glatt schwach werden koennte *G*. Und so wie Elena ihn da beschreibt… verleih ich dem Ganzen doch glatt mal ne gewisse schwaermerische Note. Ich glaub, da bahnt sich was an *pfeifend auf ihre Naegel starrt*. Das is schon ne sehr idealisierende Beschreibung *G*. Du hast so was einfach drauf… Nicht nur beschreiben sondern sogar in so was eigentlich stumpfes noch ne storytreibende Note hineinzulegen… Ich will das auch koennen *seufz*.

Och schade, Alfred is als Gouvernante dabei *G*. Dann wird’s wohl nix mitm Quickie aufm Krankenbett, um Bruce‘ Ruf zu wahren *hust*.

Wehwehchen… Himmel, Elena is so herzallerliebst zu ihren Mitmenschen *G*. Ich find es erstaunlich, dass sie als Aerztin arbeiten kann… Sie sollt ueberlegen, in House‘ Team anzuheuern, da wuerd sie perfekt hinpassen. Davon abgesehen: Ich wusste es, Bruce hat nur markiert, um sie auszuquetschen und seine Joker-Obsession auszuleben *G*. Oder will er jetzt Herzprobleme behaupten? *G* Oder n Schwaecheanfall? *G*

Tsss… Da will wohl einer flirten, was? *G* Och joah… Es waer auf jeden Fall ein explosives Paerchen *G*.

*huestel* Bruce begibt sich da schon n bissl in gefaehrliches Gewaesser *G*. Wenn das an die Oeffentlichkeit dringt, dass er sich da mal eben anschiessen laesst und keinem davon erzaehlt… Er spielt wieder mal Spielchen, und das gefaellt mir nicht *G*. Aber es gibt der Begegnung natuerlich ne unverkennbare Wuerze… Und ich hoer schon Elenas bissigen Kommentar zu Alfreds Behandlungsmethoden *lach*.

Ich wusste es *lach*. Da war sie eh noch relativ lieb, ich haett mit nem fieseren Kommentar gerechnet *G*. Vermutlich weiss sie eben doch, mit wem man sich’s net verscherzen sollt *G*.

Ooooooooooooooooooooch, der arme Kleine Bruce hat Aua *wegbricht*. Sorry… Elena kann’s ja net wissen, aber wenn man die Hintergruende kennt is diese kleine Show einfach unterhaltsam *G*.

Ouch… Is doch immer wieder erstaunlich, unsere Helden nackt zu sehen… Daredevil hat da auch ne schoene Liebesszene… Ich sag ja, es is mutig von Bruce, nur wegen dem Joker n oeffentliches Krankenhaus aufzusuchen, da kommen unweigerlich Fragen auf.

Nein, ich halte meine schmutzigen Gedanken im Zaum, es is nur ne medizinische Untersuchung *brav ihre Gedanken einsperrt*.

……………………………… Ich kommentiere diesen selten daemlichen sexistischen Kommentar jetzt mal nicht… Wieso hab ich nur das Gefuehl, Bruce is grad n bissl mehr von seiner Zielperson angetan als er sollt *seufz*. Ich seh die beiden schon im Bett landen… Nicht, dass ich grundsaetzlich was dagegen haett… Aber der Kerl wuerd von mir erstmal n Knebel verpasst bekommen, und dann lernt der erstmal die Freuden des devot Seins *G*.

Ich sag doch, er geniesst es *lach*. Kann mal einer Alfred rausschicken? *hust*

Rhetorisch is und bleibt der Kerl keine Leuchte… Das war wirklich ne lahme Ueberleitung zu dem, was er eigentlich wissen will *G*. Und es is ne primitive Art, sie ausfragen zu wollen… Ich hab das dumpfe Gefuehl, Elena wird sich gleich kommentarlos verziehen *G*. Da muss er schon n paar Dates mit ihr ausmachen, um mehr zu erfahren *hust*.

Sag ich doch, und weg is sie *G*. Bruce hat schon mal mehr Geschick an den Tag gelegt…

*seufz* Und schon wieder denkt sie an Jamie als _ihren_ Anker… Es macht einen einfach wuetend, je oefter man es liest… Und sie versteht einfach nicht, wie falsch dieses Denken is…

*lach* Alfred und Elena… Irgendwie is das suess, auf das Gespraech freu ich mich… Und es is putzig, wie sich Bruce und er da grad in ner fremden Welt zurechtzufinden versuchen *G*. Eigentlich sollt Bruce mehr Zeit in den unteren Schichten verbringen, das gehoert auch zu seinem naechtlichen Job…

So, erstmal genug Infos rausgekriegt, um sie fuer Bruce zu notieren *lach*. Ich kann mir net helfen, Alfred is ja lieb und nett, aber er fungiert halt doch auch immer so n bissl als Messenger zwischen Totenbett und seinem geliebten Master *G*. Na, irgendwer muss die Drecksarbeit ja machen…

Unbewusst merkt man halt schon so n bissl, dass das auch fuer Elena besondere Patienten sin, so nebenbei bemerkt… Ich bezweifle doch, dass sie jeden mit ins Schwesternzimmer nehmen und dem n Kaffee von da anbieten wuerd…

<„Polo“, murmelte ich mir selbst zu, während ich darauf wartete, dass sich mein schwarzer Kaffee auf eine trinkbare Temperatur abgekühlt hatte, „wer’s glaubt, wird selig.“
*lach* Ich kann dir nicht sagen warum, aber das is einer meiner Lieblingsabsaetze ueberhaupt bei dir… Da is ne Leichtigkeit drin, die ich manchmal n bissl vermiss… Das is in Ordnung, du schreibst nun mal dunkle Storys, da waer Slapstick absolut unangebracht, und Humor is net noetig, es wuerd die Stimmung auch eher stoeren… Aber manchmal, so zwischendurch… braucht man so kleine Momente einfach, und das is genau so einer. Zum Schmunzeln und Nicken und Kopfschuetteln und einfach Elena mal liebhaben. Mehr bitte *schuechtern Hand heb*.


Och… Wenn Elena net einschlafen kann, ich wuesst da jemanden, der sie sicher nur zu gern muede machen wuerd *huestel*. Himmel, ich muss aufhoeren, du verdrehst sicher schon nur mehr die Augen *lach*. Ich hab halt so ne kleine romantische Ader (geb mich aber auch mit Sex zufrieden *hust*), ich geb’s ja zu…

Doch, das is gut, auch wieder mal was von Michael zu hoeren… Auch wenn man keine grossen Sympathien fuer den Kerl hegt, er is halt doch noch da, und nix is schlimmer, als Storyelemente einfach unter den Tisch fallen zu lassen…

Ouch… Das duerft Krieg geben. die hat net mal die Mutter verstaendigt?? Und die macht sich keine Sorgen um ihren Sohn, wenn der sich nie meldet? Das is… ne schlechte Idee. Da koennt man ihr in nem eventuellen Prozess bezueglich dann auch sehr schnell wieder Lieblosigkeit unterstellen, gaaanz schlechtes Zeichen… *Anwaltstippsen-Modus off*

Quieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeetsch!

Sorry, das waren meine fuenf Minuten :D.

Bruce hat ihr nicht tatsaechlich Blumen geschickt, oder? Hat er, hat er? IS das putzig :D. Ich sag ja, er braucht n Date, um mehr von ihr ueber den Joker zu erfahren *G*. Aber ich bin jetzt einfach mal so nett und unterstell ihm nicht, dass das der einzige Grund is *G*. Benefit of the doubt und so *G*.

*lach* Du schaffst es aber auch, einem die schoensten Momente zu verderben *G*. Da hab ich mich grad so gefreut, und dann kommt der Arsch wieder an *grummel*. Wuerd mich gar net wundern, wenn die Blumen jetzt im Muellkorb landen *sniff*.

*lach* Irgendwie wusste ich, dass sie nicht in Begeisterungsstuerme ausbricht… Ich schaetz sie jetzt auch net wirklich als den Typ Frau ein, den man mit Blumen bezirzt… Der obligatorische Niesanfall fehlt noch…

*lach* Okay, Elena is wirklich n bissl morbide geworden… Verstaendlich aber schade… Ich find, sie hat sich so n kleines Laecheln durchaus verdient vor der Apokalypse *G*. Und ich muss doch bezweifeln, dass das wirklich vom Joker kommt. Ich versuch mir grad nicht vorzustellen, wie der in nen Blumenladen stapft und so ne Bestellung aufgibt *G*. Und er is auch net der Typ fuer versiegelte Karten *G*.

*hmpf* Und wo bleibt die Einladung zum Essen? *pffffffffffffffffffffffff* Enttaeusch mich nur :P. Jetzt hatte ich mich schon so gefreut… Oder wartet er jetzt macho-like, bis sie ihn kontaktiert und sich bedankt? *G* Jetzt muss ich wohl oder uebel warten *grummel*. Sadistin…
Pooky  
So, wenigstens ein Kapitel wollte ich dann heute mal schaffen, bevor ich allzu arg hinterher hinke ;-)

*lach* ja… und das dürfte auch das größte Problem an der ganzen Sache sein! Operieren, während man mit ner Waffe bedroht wird. Würde ich nun nicht unbedingt optimale Bedingungen nennen *g* Aber gut, wenn was schief geht und sie mal eben nervös auszuckt, is der Joker selbst schuld. Nur irgendwas sagt mir, dass ihm das sogar völlig egal wäre. Zumindest würde es zu dem Bild passen, das man sich von einem völlig Durchgeknallten so macht ;-) Und dann auch noch das klobige Messer, sein Summen… hm hm hm… er scheint regelrecht auf solche extremen Situationen zu stehen ;-)

Und da sagt sie mal was sehr Wahres… nur, weil er vielleicht äußerlich so scheint, heißt das noch lange nicht, dass er auch ein Dummkopf ist. Seine Wortwahl ist wirklich überraschend, auch für mich, aber irgendwie… angenehm überraschend ;-) Im weiten Sinne betrachtet unterstreicht das den Genie und Wahnsinn Eindruck.

*lach* ich kann einfach nicht anders, als diese ganze Szene mit einem breiten Schmunzeln zu lesen. El macht sich da ständig verrückt, ist so ziemlich in der bescheidensten Situation überhaupt, ist nervös etc. Und der Joker greift mal eben locker ins Handschuhfach und zaubert was zum Desinfizieren hervor. Irgendwie komm ich bei dieser Sache automatisch ins Grübeln, ob es ihm tatsächlich egal ist, dass da so ziemlich alles schief laufen und er am Ende draufgehen könnte… es macht ja fast den Eindruck. Gerade, weil er nicht gerade dumm zu sein scheint, muss ihm das ja klar sein. Aber irgendwie würde es mich nicht mal wundern, wenn er so ne „joah, wenn’s passiert, passiert’s halt“ Einstellung hat.

Diese ganze Operation liest sich stellenweise wirklich amüsant, auch wenn’s blöd klingt. Aber immer diese Sprüche vom Joker zwischendurch und wie der Typ die Ruhe weg hat… unfassbar. Und wie er dann auch noch zu lachen anfängt, während ICH sogar beim Lesen Schmerzen hab… Und wie sie sich immer wieder mit solchen kleinen Äußerungen ködern und aus dem Konzept bringen lässt… doch, es ist wirklich köstlich. Klar, für El natürlich nicht unbedingt, aber du wirst schon wissen, was ich meine ;-)

Ganz ehrlich, du bist wahnsinnig kreativ *lach* auf Schnürsenkel als Garn wär ich im Leben nicht gekommen!! Wie genial *lach* Und die Geschichte, die er ihr kurz darauf erzählt, wie er zu seinen Narben gekommen ist… tja, Wahrheit oder nur eine weitere seiner Varianten? Man wird es wohl nie erfahren. Was er da immer wieder von sich gibt, das passt einfach genau. Dass sich die Menschen z.B. in ihre Arbeit flüchten um sich abzulenken etc. Du weißt ja, mittlerweile hab ich den Film gesehen und ich finde, solche Kommentare spiegeln genau den Joker aus dem Film wieder.

Verständlich, dass sie gerade jetzt gegen Ende Schiss kriegt. Sie hat ihren Job erledigt und wird nicht mehr gebraucht, warum also sollte er sie jetzt laufen lassen… zumindest würde ich genau dasselbe denken. Uah… gruselig! Da bekommt dieser Satz „wenn du schnell genug bist“ ja wirklich ne ganz neue Bedeutung. Gott, wie mies!!! Und ihre Flucht beschreibst du wirklich wahnsinnig realistisch. Man ist mal wieder mitten drin. Ich hab Panik, meine Beine sind weich wie Brei und mir tut irgendwie gerade alles weh ;-) Zweimal trifft er sie also… und ich frage mich gerade, ob er wirklich ein eher mittelmäßiger Schütze ist, oder das genaue Gegenteil und sie gar nicht wirklich treffen wollte. Also das war ja mal wirklich haarscharf… puh!!! Und obwohl das ja alles äußerst gruselig, spannend und nervenaufreibend war, setzt du mit dem Ende noch mal eins drauf… ist schon krass, was El da für Erkenntnisse kommen… und im Moment weiß ich noch gar nicht so recht, wie ich das einordnen soll. Das hat mich gerade richtig überrollt. Alles, was ich im Moment empfinde, ist Mitleid. Und ich weiß gerade nicht, ob das gut ist ;-)
laboratory581  
Wieder ein sehr schönes Kapitel! Zwar wieder ohne Joker, aber das tut dem ganzen keinen Abbruch. Wie schon erwähnt, finde ich es überaus wichtig, auch das Leben der Protagonisten und Nebendarsteller zu beleuchten. Es würde irgendwann langweilig werden, wenn es nur um den einen, den einzigartigen Joker ginge – ohne Identität und nur bloßes Gemetzel und Spielchen mit der Polizei. Wobei ich soetwas durchaus erheiternd finde, solange ich es nicht selbst erleben muss.

Diese Audrey, wieder eine typisch amerikanische Krankenschwester. Die finde ich immer zum Kotzen. Korpulent und stämmig bis geht nicht mehr und dann noch dieses strenge Auftreten. Damit jagt man dem Patienten und Besuchern dann gehörig Angst ein und meint dann als Autoritätsperson akzeptiert zu werden. Wäh! Einfach nur ...!
Ein Glück, dass sie Elena bei ihrem Sohn lässt und sich nicht mit ihr anlegt. Aber sie hätte wirklich auf Elena hören und etwas leiser sein sollen. Was soll das, einfach Jamie aufwecken? Wollte sie ihre schwindende Macht demonstrieren? Doofe Ziege, sag ich da nur. Auf jeden Fall sollte sie nicht auf Kinder losgelassen werden. Diese Schwester Audrey ist so feinfühlig wie ein Elefant im Porzellanladen!
Na ja, und dann wird’s nicht besser! Elena will arbeiten, wird aber von Karen dazu aufgefordert nach Hause zu gehen und dieser eklatante Woods knallt ihr 'nen Kommentar vor den Latz, damit sie nach Hause geht. Kann denn keiner Elena verstehen? Sie hat so viel durchgemacht und jetzt wird sie allein gelassen. Einfach nur schrecklich! Aber was will man machen. Ab nach Hause!
Ich kann Elena verstehen und ihr Empfinden als sie allein in der Wohnung ist, ist sehr gut rübergebracht. Da hat sich bei mir gleich 'ne Gänsehaut gebildet! Richtig gruslig!
Endlich kommt der erholsame Schlaf durch Tabletten und dann nach dem Aufwachen geht der Albtraum weiter. Irgendwie ist etwas durchgesickert und Elena hat diese verdammten Geier von der Presse am Hals. Diese Sensationsgeilheit kann ich bis heute nicht verstehen. Das einzige was die Zeitungen tun ist ein Thema auszuschlachten bis es langweilig wird oder Angst und Schrecken zu verbreiten. Und in diesem Bezug steht die Tageszeitung Bild bei mir ganz oben. In meinen Augen ein einziges Schundblatt für einen gewissen Personenkreis.
Von Woods ist es äußerst unfein seiner Chirurgin vorzuwerfen, dass einzig und allein sie daran Schuld trägt, dass nun jedermann weiß, dass sie den Joker verarztet hat.
Die anfängliche Wut auf Karen scheint nicht ganz zu verrauchen. Immerhin wusste sie bis auf die beiden Detectives von der unliebsamen Begegnung mit dem Joker. War sie's oder war sie's nicht?
Ich tippe mal eher nein! Aber woher sollte es der Taxifahrer gewusst haben?
Oder war es der Joker höchstpersönlich, der Elena angeschwärzt hat? Irgendwie gefällt mir der Gedanke. Der Joker versucht Elena unerbittlich auf seine Seite zu ziehen und da ist ihm jedes Mittel recht.
Ich bin ja schon sehr gespannt, wer Elena bei den Medien verpfiffen hat.
We will see!

Bis dahin,
lab
Jathy  
Hallo, liebe Stoffi!

Eins gleich vorweg: Deine tolle Mail hat mich trocken und wohlbehalten erreicht. Ich bin jedes Mal echt gerührt, wie viel Mühe du dir mit der Beantwortung der Reviews gibst.

Zum neuen Kapitel: Obwohl es im Vergleich zu der Entführungsszene wenig „action“ gibt, lässt sich eine gewisse Spannung nicht leugnen. Natürlich lag mein Augenmerk zuerst auf der Szene des Erwachens von Jamie und wie der Junior wohl mit den Gegebenheiten umgehen wird. Okay, die Halskrause kann bei ihm nicht punkten – das hätte ich ihm schon eher verraten können. In innerer Alarmbereitschaft habe ich dann verfolgt, wie Elena ihrem Sprössling verständlich machen will, dass die Scheidung nichts mit dem gemeinsamen Kind und der elterlichen Liebe zu tun hat. Fast hätte ich ihr geglaubt …Weißt du, ich bin in der glücklichen Lage, mich damit nie direkt auseinander setzen zu müssen. Und doch gibt es gewisse Vorstellungen, wie Eltern dies ihren Kindern am wenigsten belastend plausibel machen könnten. Elenas Worte, ihre Beteuerungen, dass Jamie sich immer der Liebe beider Elternteile sicher sein darf, passten zu mehr als 100 Prozent in dieses Klischee. Und das macht mir Angst! Irgendwo konnte ich beim Lesen und Nachdenken das Gefühl nicht abstreifen, dass sie dadurch, dass sie dem Jungen genau das erzählt, was man in diesem Moment von ihr erwartet, sich selbst beruhigen will. Und dabei bemerkt sie nicht, dass sie dabei nach einer vorgefertigten Schablone vorgeht: Den Papa vor dem Kind nicht schlecht machen, sich sichtbar um den anderen Elternteil sorgen, keine Verluste prognostizieren, dem Kind vorgaukeln, dass aus seiner Sicht alles bleibt, wie es ist. Dies ist sicher schon abertausend Mal so praktiziert worden, Elena weiß das bestimmt auch von Kollegen / Bekannten / Verwandten. Und nun bedient sie sich dieser „Erfolgsgeschichte“. Darin sehe ich eine ziemlich deutliche Parallele zu der „Elena im Dienst“, denn auch hier schöpft sie einen Großteil ihrer Sicherheit und ihres Selbstwertgefühls aus Routine und medizinischen Erfolgen, die ihrem Handeln Recht geben. Im Prinzip befürchtet sie, dass die Scheidung für Jamie eine furchtbare Herausforderung werden könnte, und gleichzeitig gibt dieses Kopieren der Worte und Gesten ihr die trügerische Hoffnung, dass er das schon schaffen wird – so wie ungezählte andere Scheidungskinder auch. Auf Besorgnis erregende Weise klingt das beruhigend …

Ein zweites Detail, das ich gern aufgreifen möchte, ist der Umgangston in der Klinik. Ich fürchte fast, dass dieser nicht wenig dazu beitragen wird, dass Elena in den Sog des Jokers gezogen wird. Wenn man so mit ihr umspringt wie dieser Woods oder die unsympathische Schwester im Presswurstkittel, dann ist es nur logisch, wenn sie über kurz oder lang die Seiten wechselt. Nicht plötzlich, aber stetig wiederholte Vorwürfe und Unterstellungen, weil sie mit dieser unglückseligen Not-OP und ihrer dramatischen Flucht die Aufmerksamkeit auf sich und das Krankenhaus gezogen hat, nagen an ihren Nerven. Irgendwann wird jemand aus dem Klinikbereich sehr aggressiv fragen, wieso sie ihm Hilfe gewährt hat. Irgendwann wird ihr jemand nachreden, sie würde die publicity genießen und sich für etwas Besseres halten. Irgendwann wird sie merken, dass die Zeit nicht dazu beiträgt, die neugierigen und zum Teil boshaften Blicke verebben zu lassen … Und damit wird die Saat gesät, die Elenas Ende besiegelt.

Wer nun die Informationen an die Presse gegeben hat, scheint mir noch im Dunkeln zu liegen. Allerdings reicht der Fakt selbst aus, sogar die Polizei nervös werden zu lassen. Der Text auf dem AB ließ jedenfalls nichts Gutes ahnen. In diesem Detail hast du mich übrigens ganz schön auf die Folter gespannt, denn ich hätte fast damit gerechnet, dass Jokers Stimme auf dem AB das Liedchen trällert – und sie damit in die nächste Panik treibt, denn das hieße, sie ist vor ihm nicht sicher. Aber nein, der nächste Auftritt des „Herrn mit der Maske“ lässt noch auf sich warten.

Damit bin ich praktisch in Elenas Wohnung angekommen. Die Tatsache, dass Elena ein Arbeitstier mit nicht vorhandenem Privatleben ist, ließ schon vermuten, dass ihr Sinn für Wohnliches nur bedingt ausgeprägt ist. Doch das, was du hier skizzierst, hat mich trotzdem schockiert. Immerhin lebt sie schon acht Jahre in diesen Wänden! Dass sie schon so lange bestimmte Veränderungen vor sich her schiebt, lässt mich befürchten, dass sie im Grunde ein sehr einsamer Mensch geworden ist. Einzig im Beruf findet sie so etwas wie "Wärme", ansonsten kann sie nicht einmal zu Hause richtig entspannen; sie fühlt sich schutzlos, ihre Wohnung ist kein Rückzugsgebiet, kein „Nest“. Symptomatisch auch, dass einzig Jamies kleines Reich dem entspricht, was sie für ein normales Kinderzimmer hält, während es im Rest der Wohnung eher spartanisch (Provisorisch?) ausschaut. Damit scheint es mir auch nachvollziehbar zu sein, dass Elena abseits des ganzen Trubels ihre Gedanken an Joker nicht abstellen kann. Hier in der Kälte ihres Heims, findet sie keinen Trost.

Die durchaus bedrückende Stimmung, welche Elena stets zu umgeben scheint, bringt mich auf eine ziemlich "merkwürdige" Spur: Die Ärztin scheint innerlich schon alt zu sein. Meist sind es ja eher Vertreter der 80Plus-Generation, die gelegentlich sagen "wenn ich noch einmal jung wäre, dann würde ich dies und das ausprobieren". Doch Elena scheint schon in jungen Jahren an diesem Punkt angekommen zu sein, an dem man meint, nichts mehr zum Positiven ändern zu können und Verpasstem auf ewig hilflos nachweinen zu müssen - wobei ich mir fast wünschen würde, sie könnte das: Weinen! Doch darauf warte ich wahrscheinlich vergebens ... Es könnte ihr gut tun, doch ihre Selbstdisziplin hält sie so auf Trab, dass sie sich diese "Schwäche" nie zugestehen würde.

Andere scheinbar nur nebenbei erwähnte Bilder unterstreichen ihre momentane psychische Verfassung – zum Beispiel das Verhängen des Spiegels – ebenso, wie sie einen weiteren Einblick in die verletzliche bzw. verletzte Seele dieser Frau geben. Es klingt so wahnsinnig viel Resignation durch, so viel Trauer um verpasste Chancen, so viel Wut auf die eigene Person. Ich denke, das Meiste war schon vor der Begegnung mit Joker präsent, doch erst diese schicksalhafte Nacht spült das wahre Ausmaß ihres persönlichen Elends ans Tageslicht.

Angenommen, ich würde deinen Prolog ignorieren – immerhin verrät er ja schon das Ende der Geschichte. Könnte ich mir dann vorstellen, dass es ein gutes Ende für Elena geben könnte? Ich würde es ihr wünschen, keine Frage. Aber ich hätte Schwierigkeiten, mit vorzustellen, dass Elena die Joker-Sache restlos abhaken und sich dem „normalen“ Leben widmen könnte. Ihr bisheriges Leben hat Spurrinnen vorgezeichnet, aus denen sie so oder so nicht mehr ausbrechen könnte. Joker bringt den Zug nur zusätzlich in Fahrt …

So viel für heute. Spekulationen darüber, wie es für Elena unmittelbar weiter geht, fallen mir schwer. Natürlich rechne ich damit, dass sie stehenden Fußes an den OP-Tisch zurück will. Doch schafft sie es auch, zur alten Routine zurück zu kehren? Und wann wird sie das nächste Mal aus ihrem Trott gerissen? Ich lasse mich überraschen.

Danke für das wunderbare Kapitel mit neuen Blicken auf deine bemerkenswerte Protagonistin!

Liebe Grüße und bis demnächst auf diesem Sendeplatz,
deine Jathy
StormXPadme  
Soo, jetzt kann’s gleich hier weitergehen *Haende reib*. Paprika-Chips – offizielles Stormy-Suchtmittel – liegen neben mir, richtige, dunkle Musik dazu… Passt *G*.

Ouch, Rueckenschmerzen sin fies… Ich bin ja von jeher n medizinisches Wunder, meine Haltung is auch ne Katastrophe, aber ich hab nie aua *lach*. Und meine hohen Schuhe nimmt mir auch keiner weg *lach*. Gut, High Heels im OP waeren vermutlich auch etwas hinderlich *hust*.

*lach* Und wieder mal n Charakter, wo man nur schaudernd den Kopf schuetteln kann… Diese richtig feisten, keifenden Krankenschwestern im rosa Outfit, ganz schlimm *G*. Du hast einfach n Haendchen fuer so Charakter… *lach* Was mir grad einfaellt bezueglich des schwarzen Chaffeurs, letztens bei MIB 2 musste ich auch wieder an dich denken *G*. „Eigentlich gehört da n Schwarzer ans Steuer, aber den halten die Bullen immer an“… Ja ja, so is das…

Ouch *seufz*. Da regt sich Elena ueber das fehlende Feingefuehl der Schwester auf, aber dass sie grad auch net wie Miss America aussieht und ihren Kleinen grad ziemlich schocken duerft, daran denkt sie auch net…

Maeh… Ganz boeser Sadismus, n Kind leiden zu lassen *G*. Da appellierst du an den Mutterinstinkt einer jeden Leserin *lach*. Wenn der Kleine jetzt auch noch zu heulen anfaengt, klick ich weg *hust*. Neee, das wuerdst du gar net schaffen… Aber du hast schon n Talent, Sachen zu schreiben, wo man am liebsten wegsehen wuerd…

Hm… Der Kleine erinnert sich net? Das is gut… Aber ich frag mich, ob Elena in ihrem etwas egozentrischen Denken grad bedenkt, dass sie ihm gleich sagen muss, dass sein Daddy im Koma liegt und dass das fuer den Kleinen net so vorteilhaft wie fuer sie is *seufz*.

Phew… Das nimmt der Kleine ja recht gelassen auf… Ich glaub, ich haett da als Kind noch weitergefragt… Da sieht man find ich schon, dass zu beiden Eltern so n bissl ne Distanz da is… Tja, und die Frage musste zwangslaeufig trotzdem kommen *seufz*. Auch darauf haett sie sich mal besser n bissl vorbereitet…

Du faehrst aber auch grad die volle fiese Emotionskeule auf *ouch*. Tja, mit der Frage beschaeftigt sich frueher oder spaeter jedes Scheidungskind… Und der Kleine is schon von den ersten Saetzen her viel zu erwachsen, das merkt man gleich mal. Der hat schon viel zuviel gesehen *seufz*. Und es tut weh zu wissen, er wird bald noch mehr sehen *seufz*.

*grummel* Schon klar… Sprich nur wieder von ner Zukunft, die es nie geben wird *heul*. Fuer solche Szenen koennt ich dich manchmal wirklich hassen :P. Uebrigens musste ich grad  so lachen, weil ich zwei ganz aehnliche Dialogszenen mit Karl und seinem Kleinen bei mir drin hatte… Kinder kann man eben immer mit Fastfood koedern *lach*.

Woah woah, da kommt wieder mal die Bitterkeit mit voller Wucht zurueck *G*. Na, wenigstens sagt Elena Karen net laut, was sie denkt, sonst waer das wohl die laengste Zeit ne Freundschaft gewesen…

*lach* Jup, in gewisser Weise gehoert sie zur Einrichtung, am besten klebt sie sich gleich n Inventar-Pickerl auf die Stirn *G*. Na, wenigstens muss sie in dem Zustand net weiter arbeiten, das waer ja noch schoener gewesen… Aber ich hab kein gutes Gefuehl damit, dass sie die sichere Festung verlaesst *seufz*. Ihr kommt wohl net in den Sinn, dass der Joker sie immer noch im Visier haben koennt…

Okay, sie hat doch n bissl Angst *lach*. Das is gut, alles waer unnatuerlich gewesen… Ueberhaupt hat das Kapitel jetzt n bissl mehr n Blick nach innen, und das is sehr gut *nick*. So bekommt man wieder ne Facette mehr von dem Menschen Elena zu sehen…

*nick* Jup, die Szene zuhause is wirklich sehr stark. Jetzt hat Elena endlich mal Zeit fuer die Nach-Trauma-Wehen… Und es is gut zu sehen, dass sie das doch so mitnimmt und beruehrt, es foerdert ihre menschliche Seite. Gerade Aerzten werden ja gern mal uebermenschliche Nerven zugesagt, aber nach so nem Erlebnis, wie sie’s hinter sich hat, waer das unnatuerlich gewesen.

Wow… Dass sie im Vornherein daran denkt, den Spiegel abzudecken, beschert mir irgendwie grad Gaensehaut… Doch, sie is ziemlich mit den Nerven runter *seufz*. Aber… gut so… Das haelt vorsichtig… und am Leben… Obwohl man ja durch deinen Prolog schon weiss, dass da jede Hoffnung vergebens is…

*lach* Die Vergleiche in der Dusche erinnerten mich gerade signifikant an IT… „Wir fliegen hier unten… Wir fliegen aaaaallleeeee…..“

Hm… Ich weiss net ob ich’s gut finden soll, dass sie Schlaftabletten nimmt… Dann is sie ausgeknockt und bekommt net mit, dass was passiert *seufz*. Und dass es das wird, davon bin ich inzwischen doch recht ueberzeugt *G*.

*Stirnrunzel* Ich bin verwirrt… Da bin ich ja mal sehr gespannt, was Karen fuer ne Erklaerung fuer den Mist hat… Als ob Elena net schon genug Schwierigkeiten haett *grummel*. Ich seh schon die Paparazzi draussen stehen, wenn sie gleich das Haus verlaesst…

Na, zum Glueck, vor der Tuer hat also noch keiner gewartet… Aber ich kann mir vorstellen, dass die in der Klinik auch net begeistert sein werden *seufz*.

Tja, wusst ich’s doch *seufz*. Und wie genau sin die in die Notaufnahme gekommen? *gruebel* Is ja kein oeffentlicher Platz, die haben da eigentlich nix verloren…

*gruebel* Also is sie doch erst aufm Weg zum Eingang? Und dann is sie aber doch schon wieder drin? Oder auf dem Weg zu welchem „Eingang“ is sie genau? Der Absatz glaub ich hat n klitzekleinen Fehler *Kopf einzieh*.

Jup, das war zu erwarten *seufz*. Ich fuercht, Elenas Job is so oder so nicht mehr sonderlich sicher… Hoffentlich zahlt der Joker wenigstens gut *huestel*.

Himmel, Woods muss aber auch regelmaessig das Arschloch vom Dienst spielen, oder? *grummel* Jetzt hoff ich, Elena kann ihren Frust wenigstens an Karen auslassen…

Hach, der Kleine… Ich geniess den Lichtblick mal, solang’s geht *seufz*. *lach* Jetzt waer n Lappy wohl angesagt, hm? Dann waer ihm wenigstens net fad *G*. Andererseits haett er dann auch laengst von Elenas kleiner Begegnung mit dem Joker erfahren *seufz*.

*grummel* Oookay, jetzt bin ich gespannt… Die stellt sich jetzt net auch noch doof, oder? *grummel* Irgendwie hat man grad das Beduerfnis, zu ner Ohrfeige auszuholen, aber zum Glueck is Elena so impulsiv dann doch wieder net *G*.

Ne, is klar, sie war’s net… Vermutlich is der Joker im Schwesternschuerzchen durch die Gaenge gelaufen und hat geplaudert…

*gruebel* Bleibt immer noch die Frage, wie’s an die Zeitung gelangt is… Gut, koennt wirklich der Joker gewesen sein, wieder mal n Leben zerstoeren und so… Fuer das Sorgerecht duerft das auch net das beste sein *seufz*. Elena wird wohl noch das eine oder andere Mal ihre Entscheidung bereuen…

Aaah, ich bin wieder im Filmgeschehen *lach*. Na dann kann’s bis zur naechsten Konfrontation ja net mehr lang dauern… Wer weiss, vielleicht wird Elena ja auch nach Arkham gerufen, um dort weiter zu behandeln *hust*. Wo der Joker und so schon so warm miteinander geworden sind…

Ne, auf die sechs Seiten von den ersten Scar Tissue-Kapiteln komm ich einfach net mehr *seufz*. Vielleicht hab ich viel einfach schon gesagt und moecht mich net staendig wiederholen, gerade, was das Stilistische angeht… An deiner Story liegt’s jedenfalls net, ich hoff, das weisst du *seufz*.
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