Schiebi86  
Fallender Schnee. Weiß, schön, aber vergänglich.
Im gegensatz zu diesen Review.
Der Schreibstil, aus der Sicht von Kenshin, ist wunderbar gewählt so konntest du seine Gedankenwelt,
besser niederschreiben. Du hast seine ich nenne es mal "Gefühlswelt" perfekt dargestellt.
Seine Erinnerung an Tomoe, die Bakumatsu-Ära und die vielen Male als er Blut vergossen hatte,
die selbstzweifel im bezug auf Kaoru.
Speziell die selbstkritik die er übt, ist sehr glaubwürdig, er weiß was getan hat und redet es nicht schön.
Und man merkt dieses, du hast es wunderbar wiedergegeben.

Kenshin alleine auf der Engawa, sinniert über sein bisheriges Leben, eine klare Leseempfehlung von mir.
Mach weiter so

Cya Schiebi86
HiYasha  
Du hast recht: es ist das Schönste! Eindeutig.

Total schön erfasst, und so passend, wo es angeblich heute Nacht schneien soll.

Ja -seufz- da gibt es so viel zu zu sagen. Die Mischung ist gelungen, immer wieder wie eine Überschrift...an einem Wintertag wie diesem, und dann die Songtexte, die so gut passen...auch wenn sie bei mir eine ganz, ganz miese Erinnerung wecken und sehr negativ belegt sind. Kann dieses Stück ja nix für. Sie passen auf alle Fälle.

Mir kam Kenhsin immer so verletzlich vor wie eine Schneeflocke, so kalt, so abwesend, so unerreichbar, so zerbrechlich und leicht zu zerstören. Und genau das kommt in deinem Text so klar heraus. Seine Gefühle, die Abgründe in seiner Seele. Wie er die Nacht im Schnee verbringt, fast ohne es zu merken. Genau so kam er mir vor, so weit weg, so tief versunken in sich selbst, gefesselt in seinen Albträumen, dass er die Realität oft gar nicht erkennt.
Er ist wie Schnee, leise, unbemerkt, und er hat auch eine klare Schönheit, unaufdringlich und sehr zurückhaltend. Und doch ist er eisig.
Aber Kaoru...sie kann ihn retten, ihn wärmen. Die habe ich immer bewundert. Mit welcher Ausdauer die ruhig und stumm neben ihm stand, nie müde werdend, auf ihn zu warten, auf seine Seele zu warten, bis sie sich zeigt, sich rührt, meldet und erklärt. Und genau diesen Aspekt hast du eingefangen. Dabei ist sie so sanft, so zart, so vorsichtig. Nicht rohe Gewalt oder derbes Verhalten öffnen sein Herz, sondern ihre Ausdauer, ihre stete Wärme, ihre reine Gegenwart.

Du bringst mich dazu, in meinen eigenen Erinnerungen zu versinken, an das Knistern des fallenden Schnees zu denken, die seltsame Stille, die sich dann übers Land legt, das Glitzen und Glänzen. Gut dass ich keine Assoziationen an Blut habe...muss ja schrecklich sein.

Jetzt freu ich mich richtig auf die nächsten Wochen und wünsche mir ein wenig Schnee...und Ruhe.

Liebe Grüße

Hi-chan
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