pacos  
eine frage: hast du dir die charaktere deines theaterstücks noch einmal angesehen?
sie reagieren nämlich nicht immer nach ihrem charakter. immer finden die drei noch zusammen und können sich einigen. dadurch wirkt dein stück nicht richtig. ich kann es nicht eindeutig zur komödie einordnen oder etwas anderem, dafür wechselt die stimmung zu oft.

ein problem sind auch deine lateinischen einwürfe. die versteht keiner und die szene in der kirche hat keine wirkliche funktion, vom verständnis her hättest du sie glatt weglassen können. ich meine, dass eine berühmte person, mir fällt der name grad gar nich ein, mal gesagt hat, dass ein stück erst gut ist, wenn man nichts mehr weglassen kann. ich weiß nicht, ob es aristoteles gewesen sein könnte XD wenn du dieses grundgerüst erst mal hast, dann kannst du natürlich auch noch andere szenen einwerfen, je nachdem wie dus magst, aber es ist wichtig, dass die geschichte vorangetrieben wird.

ein weiterer kritikpunkt ist, dass du dich für kein wirkliches hauptthema entscheiden kannst. einmal steht die entführung im mittelpunkt, dann die streitereien, dann auf einmal ignatus. es wäre besser, wenn du das hauptthema oder die hauptthemen immer wieder auftauchen lässt, ansonsten wirkt es wie reines chaos oder willkür.

an sich ist deine idee nicht schlecht, es wäre aber besser die charaktere noch einmal zu überarbeiten, da sie einfach nicht durchgehend eingehalten werden. außerdem sind sie sich zu ähnlich. wenn der geistliche so geistreich ist, sollte man das auch durchgehen zu spüren bekommen, denn in einem theaterstück ist es wichtig, wie die person sich selbst darstellt, dazu gehört vor allem dingen die sprache. du könntest auch irgendwelche inszenierungsvorschläge mit einbringen oder das äußerliche beschreiben, wenn sie neu auftreten. das kann man in vielen theaterstücken sehen.

lg pacos
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