Black73 (anonymer Nutzer)  
Mir hat es gefallen
toll formuliert
bin begeistert:)
Nayina  
Guten Abend!

Also erstmal: Ich habe mir hier nicht alle Reviews durchgelesen, wenn ich also irgendwen wiederhole (was sicherlich vorkommt), dann liegt das an meiner nächtlichen Faulheit. Der Review-Gott vergebe mir.

Ich hab in der Schule gelernt, man soll mit den positiven Kritikpunkten anfangen. Also tu ich das Mal.
Ich finde es, wie andere ebenfalls, mutig von dir, so einen Text hier einzustellen, bewundernswert.
Ich stimme dir auch vollkommen zu, dass es Autoren gibt, die Ideen von anderen durchkauen... wobei ich sagen muss, dass ich glaube, dass das mir auch passieren kann. Allerdings versuche ich, es zu vermeiden. Ich bin auch deiner Meinung, dass die Zahl der Reviews überhaupt nichts mit der Qualität der Geschichte zu tun hat, es gibt Geschichten, die haben 3 Reviews und sind fantastisch und Geschichten mit über 1000 bei denen ich mich ernsthaft frage, warum keine davon auch nur ein bisschen kritisch ist.
Auch über das Phänomen, dass manchmal die Rechtschreibprüfung abhanden kommt, hab ich mich schon oft aufgeregt... Es kommt zwar bei jedem Mal vor, dass etwas nicht stimmt (Ich zB lasse meine FFs von einer Freundin lesen und lese sie noch mindestens 2 Mal selbst durch, bevor ich sie online stelle...und trotzdem entdecke ich Fehler), aber manchmal hat man doch das Bedürfnis, ein Mindestmaß an Rechtschreibung einzuführen.

Nun, genug zugestimmt. Schließlich forderst du ja selbst zur Kritik auf ;3
Die Metaphorik der Inzest... naja, damit kann ich mich nur schlecht anfreunden, aber okay...
Was die neuen Ideen angeht: Ich für meinen Teil schreibe FFs, weil ich für eigene Geschichten (und ich hab es oft genug versucht!) scheinbar (noch) zu wenig Fantasie habe. Gestern erst habe ich zudem beim Schreiben festgestellt, dass ich dachte, ich schreibe was ganz Neues, aber als ich es mir nochmal durchgelesen hab, habe ich gemerkt, dass Grundideen von mindestens 2 Büchern, die ich dieses Jahr gelesesn habe darin stecken. Geändert hab ich es nicht, ich fand es gut. Und ich glaube nicht, dass es außer mir wer erkennt. Man muss eben geschickt sein... ~-^
Außerdem hat es mir ein ganz bestimmtes Pairing angetan ;3 Weshalb ich auch fast nur dieses lese. Ich mecker allerdings auch nicht rum, wenn mir mal was andres unter die Nase kommt. Solange es mir nicht völlig gegen den Strich geht...manche Personen passen eben einfach nach subjektiver Meinung nicht zusammen (oder man hat, im Gegensatz zum Autor, festgestellt, dass der Altersunterschied mehr als erschreckend ist). Das gibt es nicht nur in Fanfictions... deswegen schreibe ich ja Fanfictions! XD

Ich denke, man sollte es doch jedem selbst überlassen, was er lesen will. Deinen Aufruf, mal was Neues zu probieren finde ich aber trotzdem sehr gut! Ich sehe oft genug, dass es zu dem, was ich suche, noch gar keine oder nur wenige (und dann leider meistens nicht die besten...) FFs gibt... Schade eigentlich. VIelleicht werd' ich mir das Mal zu Herzen nehmen und zu diesen Dingen selbst eine FF schreiben.

Ich habe deinen Text übrigens über eine Freundin gefunden, die den Vergleich mit der Inzest, gelinde gesagt, belustigend fand. Ich dagegen fand die Überschrift sehr provokant und erschreckend...wo ich doch so viel schreibe... ich nehme an, das war deine Absicht, also wenn dem so ist: Glückwunsch, gelungen!

Liebe Grüße und ich hoffe, es wirkt nicht zu abgekupfert XD
Nayina
666  
Ehrlich, ich finds wirklich toll, dass es Menschen gibt die so denken und es auch wirklich ansprechen- es ist deprimierend immer und immer und immer wieder das selbe zu lesen, vielleicht in anderen Formulierungen und reihenfolge, aber doch immer und immer wieder auf das selbe Prinzip zurückgreifend. Wuhuuu, und solche Kritik in einem so tollem Text wie deinem zu lesen kann einem doch irgendwie den Tag versüßen ^-^
chippidu  
Hallöchen =)

Also das hier wird jetzt nur ein kurzes review, weil ich mich eigentlich den Vorschreibern nur anschließen kann =) Ich finde deinen Titel genial, er passt und vor allem macht er neugierig, er ist der Grund, warum ich hier überhaupt gelesen hab(Les normalerweise nicht Essays...aber nach dem hier sollte ich das vielleicht mal ändern-->offen für was Neues sein ;) ).
Außerdem find ich deinen Aufbau gut, man kann deine Gedanken gut nachvollziehen, und vor allem gefallen mir deine Beispiele, wir du deutlich machst, wie du das meinst etc.
Am besten hat mir glaub ich dieser Satz gefallen...

"Wenn das Make up nicht sitzt und das Kleid zwei Nummern zu eng gewählt ist, dann lasst sie  um Gotteswillen nicht so aus den Haus!"
Da musste ich schon grinsen :)

Also alles in allem hat der Text ziemlich nachdenklich gemacht, und ich werde bei meinen Geschichten und den reviews (Obwohl ich immer versuche, so ehrlich wie möglich zu sein - und ich bin meist sehr kritisch xD) etc. jetzt auch zweimal darüber nachdenken, was ich so schreibe, glaube ich ;)

LG, chippidu
Mary-Jane  
Hey,
nach den ganzen Monsterreviews kommt jetzt ein ganz kleiner.
Weil ich zwar meine Meinung kundtue, aber dabei nicht ausschweifen kann ...
Ich fand dein Essay einfach wunderbar.
besonderst der Satz am Ende hat mich gefesselt.
"Ihr seid nicht Goethe, aber versucht es wenigsten."
Genau das sollte meiner Meinung nach die Einstellung sein, die man als Autor haben sollte.
Und wenn man sich dann trotzdem in der Zeit vertut, die Grammatik vertauscht, oder ne Rechtschreibschwäche hat...
dann hat man es wenigsten ausprobiert....
(Ich glaub dein Text kommt auf meine Favoliste =) )
lg,
      Mary-Jane
Lotos  
Das mit den "beliebten Themen/ Genres" trifft nicht nur auf den Bereich der Fanfiction zu, sondern leider auch auf den Bereich der Freien Arbeiten!
Ich, die eigentlich eher ungewöhnliche Themen herauspickt, bekommt tausendmal weniger Reviews (eine treue Seele) als einer, der meinetwegen Slash (mach ich auch) und immer schön das Eine bringt. Mit grafischen Details und was weiß ich.
Regt mich ebenfalls bodenlos auf!

Und diese Nettigkeitsreviews? Hm, den Fehler mache ich auch manchmal gerne, wenn der Autor noch sehr jung ist, obwohl man auch schon da genau hingucken sollte. Manchmal ist alles schon so grässlich, dass man gar nicht mehr weiß, wie man sich dazu konstruktiv äußern soll. Schreiben, dass alles "Scheißdreck" ist, darf man ja auch nicht, oder?

Dein Essay ist wirklich top gelungen!

LG Koto
LoveOutsideTheBox (anonymer Nutzer)  
guten abend meine liebe :)

ich bin noch nicht lange hier angemeldet und ich muss sagen, ich bin sehr froh, dass ich über deinen text gestolpert bin.
du hast mich wirklich zum nachdenken gebracht.
in manchen fandoms ist es wirklich sehr, sehr wahr, was du schreibst!
die ffs, die sich von der 'norm' unterscheiden bekommen wesentlich weniger aufmerksamkeit / reviews als, die eben dieser 'norm' entsprechen...
ehrlich gesagt musste ich bei einigen geschichten, die ich wirklich nicht gut fand, denken: wie kommt eine solche story zu so positiven reviews?!
und ich hab bisher auch fast nur reviewt, was ich gut fand.
sicher ein fehler, denn gerade die, die noch viele fehler machen, hätten ein kritisches review ja wirklich nötig...

also du hättest ja eigentlich kein review 'nötig', aber das wollte ich dir jetzt dennoch sagen ;)
liebe grüße,
sam
Monsterkatzi  
also...
das hat mich jetzt echt zum nachdenken angeregt....ob ich nicht auch eine große schwester bin die immer sagt das es gut ist, egal ob es das wirklich ist oder nicht....naja leider habe ich auch nicht so viel erfahrung mit dem schreiben oder dem beurteilen von geschichten.....

und jetzt kommen mir reviews die ich zu einigen geschichten geschrieben hab, plötzlich völlig falsch vor, weil ich geschrieben hab das es mir gefällt, obwohl ich im unterbewussten nicht immer dieser meinung war.....

ich bemerke höchstens mal irgendwelche rechtschriebfehler die mich total fuchsig machen, und entweder lese ich diese story dann nicht weiter oder ich schreibe halt wie gesagt, das es eine gute geschichte ist....

oh mann wenn ich so drüber nachdenk muss ich es echt noch lernen  storys objektiv zu beobachten....

MIZU
Artiel  
Joa, ich finde, im Großen und Ganzen hast du recht und ich find`s gut, dass des mal jemand anspricht(/schreibt), auch gefällt mir die Idee mit den "Schlümpfen" ich selbst würde mich als "Babyschlumpf" bezeichnen, hab aber trotzdem bisher nur eigene Storys (mit eigenen Charakteren) geschrieben.
 Aber wie mit allen anderen Dingen, spielt auch hier Geschmack eine große Rolle, FF ist nicht gleich FF, es kann in ein und der selben Kategorie einige gute (mit neuen Ideen "gefüllte") und einige schlechte  FFs, bzw. welche mit ausgelutschten Handlungsträngen, geben.
Dennoch, alles in allem sind deine Ansichten schlüssig, ich bin auch mehr für eigene(freie) Arbeiten und stimme den meisten Argumenten zu.
Lg BadCat
Rion (anonymer Nutzer)  
Zunächst muss ich sagen, dass ich es sehr mutig von dir finde, dieses Thema anzusprechen!
Schließlich befinden wir uns auf einer FF-Seite...

Es wurde Zeit, dass sich endlich jemand mit dieser Sache auseinandersetzt, und es sagt wie es ist.
Natürlich kann man nicht gleicht alles verteufeln, ich finde zum Beispiel, dass FFs für Einsteiger keine schlechte Sache sind, wenn man es richtig angeht.
Das Schreiben fällt einem leichter,wenn man die Handelnen schon kennt und somit eine Grundlage hat, an der man sich orientieren kann.

Doch letztendlich muss jeder Schreiber seinen eigenen Stil finden, andere Themen und Autoren können dazu beitragen aus "Schlümpfen" selbstständige und kreative Schreiber zu machen, die auch mal  eigene Ideen umsetzten.
(Ich persönlich gehöre zu jener Fraktion, die noch am Anfang steht, sich aber trotzdem schon mit "FF-Fernen" Schreibformen auseinandersetzt - und stolz darauf ist!)

Liebe Grüße, Rion
Kassandra  
Interessante Sichtweise und recht angenehm zu lesen. Der Inzest-Gedanke war ein wenig suspekt, passt aber mehr oder weniger hinein. Bist wohl ein Revoluzzer, was? ;) Für meinen Geschmack hättest du es teilweise noch ausbauen können und es ausdrucksstärker schreiben sollen!
Was du forderst, kann ich nur nachvollziehen, wobei ich sagen muss, dass es auch bei mir Pairings gibt, die ich hauptsächlich lese. Allerdings bedeutet das dann nicht, dass ich einer andere Geschichte ihre Qualität nicht zustehen kann! ;) Mit neuen Ideen und Kreativ-Sein ist es leider nicht immer so einfach, aber mir ist schon klar, was du meinst.
LG, Kassandra
pacos  
hey, ich finds echt ne gute idee, dass du so was on stellst!
schön zu wissen, dass man nicht mit goethe verglichen wird, lässt einem noch luft zum atmen^^
das mit der familie war gut gewählt, auch wenns bei uns nich so zugehtXD
man weiß wies gemeint is, so.
ich finds schade, dass du auf den titel nicht noch mehr eingegangen bist, den inzest halt, aber du hast das thema gut rübergebracht^^
sehr interessant zu lesen, schön mit der nase draufzustoßen. und deinen tipp was zu lesen, was einen erst mal nicht interessiert, beherzige ich mal, wird bestimmt witzigXD
das mit dem wiederaufgreifen von alten geschichten finde ich auch ein problem, auch wenn ich das bisher auf dieser seite noch nicht so bemerkt habe, eher auf anderen, z.B. animexx.
jedenfalls verständlich und anschaulich dargestellt, werd mal drauf achten^^
grütze (-->XD) pacos
Dunkle Flamme  
Deine Ausführung gefällt mir und ich kann es nachvollziehen, wobie ich gerne zugebe, dass ich in meinen Fanfiktion auch festgefahren bin. Was daran liegen könnte, dass ich in erster Linie für mich schreibe und ich nun mal ein Lieblingspairing habe *g*.

Wobei ich eine Sache anmerken muss: Auch in der Literatur (weibei ich hierbei nur Bücher meine, die es in der Printversien gibt) ist nicht immer alles neu. Der Grund, warum wir bei Fanfiktions das Gefühl haben, immer das gleiche zu lesen, weil die Geschichten ier geballt zu einem Thema auftauschen. Aber wenn du dich in der Literatur aufmerksam umschaust, wirst du feststellen, dass immer wieder die gleichen Dinge auftauchen. Selbst Goethe hat schon 'geklaut'. Bei vielen Themen bleibt es überhaupt nicht aus, dass es Parallelen gibt und dass es so scheint, als ob ein Thema schon aufgetaucht wäre. Autoren neigen dazu, viel zu lesen und nicht immer läßt sich mehr feststellen, ob eine Idee selbst entwickelt wurde oder so in irgendeiner anderen Form schon aufgetauscht ist. Das beste Beispiel ist der allgemeine Fantasy Bereich der Literatur. Viele Autoren, und einige von ihnen sind wirklich verdammt gut, haben sich von Tolkien beeinflussen und inspirieren lassen.

Ein wunderbarer Autor, Phillip Pullman, hat das mal gut in Worte gefasst: "Ich habe Ideen aus jedem Buch gestohlen, das ich gelesen habe."  - Ich nenne es weniger stehlen, als eher Anregungen schaffen.

Es ist schwer, etwas neues zu schaffen. Dafür ist die Flut der Literatur einfach zu groß und ich bin mir sicher, jedes Thema ist in irgeneiner Weise irgendwo schon mal aufgetaucht. Es kommt vor allem darauf an, was aus dem Thema gemacht wird. Nicht die Grundidee ist entscheidend, sondern was daraus gemacht wird. Die Umsetzung und der Stil sind es, die den Leser fesseln.

Und da gebe ich dir recht, einige Autoren brauchen da sicher noch entwicklung (mich eingeschlossen) und es hilf niemanden, einfach nur zu schrieben, dass etwas gut ist, um selbst eine Review zu bekommen. Kriik, solange sie konstruktiv ist, ist das beste, was einem Autor passieren kann und manchmal hilft eine konstruktive Kritik aus einem Rohdiamanten einen Edelstein zu machen.

Niemand ist perfekt, aber jeder kann an sich arbeiten und dann, zumindest bin ich der Meinung, auch ein vielgeschriebenes Pairing oder eine bereits geschrieben Idee, zu etwas tollen werden, das einen Alleinstellungsfaktor hat, einfach weil es gut geschrieben worden ist.

Aber im Grunde gebe ich dir recht. Eine Autoren sollten versuchen, nicht immer das gleiche zu schreiben, damit wieder mehr vielfalt herrscht.

Nur bei den Reviews muss ich dir etwas widersprechen:  Ich habe eine Geschichte, bei der ging es am Anfang weder um eine Beziehung noch um sonst irgendetwas in dieser Art und es definitiv jugendfrei - und diese Geschichte hat bisher die meisten Reviews bekommen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sie etwas vollkommen neues war. Wer weiß das schon.

Und bevor ich es vergesse: Alles in allem finde ich deinen Text gut. Er ist klar und verständlich geschrieben, gut nachvoll ziehbar und behinhaltet einer Thematik, der ich so nur zustimmen kann.

Gruß

Dunkle Flamme
DeathRose  
Inhaltlicher hat mir der Text sehr gut gefallen, weil du damit nicht nur einen Punkt ansprichst, denn zum Einen werden hier die Schreiberlinge angesprochen, etwas neues auszuprobieren (was aber auch für die Leser zählt) und die Reviewer, die aufgefordert werden, konstruktive Kritik zu geben. Es sind beides Themen, mit denen sich jeder, der hier angemeldet ist, zwangsläufig beschäftigt auf die eine oder andere Art. Auch gefallen hat mir, dass du nicht zu sehr ins Detail gegangen ist, weil man könnte über beide Themen seeeehr viel schreiben und du hast es wirklich nur so in Worte gepackt, wie es wichtig ist und dass es gut zu lesen ist.
Der Titel hat es mir auch angetan, weil auf diese Metapher, die nun wirklich sehr treffend ist, muss man erst einmal kommen.

Ich stimme mit deinen Aussagen zweifellos überein, was an sich erst mal etwas irnoisch ist, da ich selbst kaum was ausprobiere, was nicht heißt, dass ich es nicht tue. Vor allem aber würde ich gerne den Punkt "Reviews" unterschreiben, denn es ist wirklich, wie du sagst, dass einige Leute nur "ist toll, ach weiter" schreiben oder die FF fast heilig sprechen, obwohl noch so viel zu verbessern wäre. Das kann daran liegen, dass viele einfach zu faul sind, oder aber wie du schreibst, dass man befreundet ist, wobei ich genau dann nicht nachvollziehen kann, wo das Problem liegt beim Kritisieren. Man will den anderen schließlich helfen.

Einziger Kritikpunkt sind die Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler.
Calynka  
Hey

Grundlegend ist deine Aussage richtig, wobei ich es nicht als Inzest ansehe, sondern eher als... ja was? Faulheit vorher nachzusehen ob die eigene Idee schon vorhanden ist? Oder sich einfach etwas Eigenes zu überlegen? Oder einfach nur der verbitterte Versuch das 'Erfolgskonzept' anderer für sich zu entdecken und sich zu eigen zu machen.
Andererseits ist es ganz natürlich, dass sich bei Fanfictions in einem Fandom irgendwann immer wieder die gleichen ausgelutschten Ideen wiederfinden. Und selbst wenn es neue Ideen sind, kann man meist schon von vornerein sagen, wie die Story enden wird.  
Der Überraschungseffekt ist oft gleich null, wobei bestimmte Fandoms den Autor - insofern er sich nicht zu AUs traut – an sich schon teilweiße einschränken. Soll aber meiner Meinung auch nicht als Entschuldigung gelten, gleiche Ideen immer und immer wieder durchzukauen.
Hier muss ich aber noch dazusagen: Wer von uns hat das nicht schon getan? Jeder fängt mal klein an und man lernt schließlich aus Fehlern.
Ehrliche Reviews helfen da, wie du richtig sagtest, weiter. Leider verkraften die nicht alle und löschen diese FFs dann meist, um bei der nächsten die Fehler aber gleich wieder zu wiederholen. *schon einiges gesehen hat*
Den Rat einen Klassiker zur Ideenfindung zu lesen, find ich hier aber etwas widersprüchlich. Auch hier werden wieder Ideen einfach übernommen. Es ist gut viel zu lesen auch um seinen Stil zu verbessern, aber dazu reicht nicht nur ein Klassiker, sondern viele verschiedene Bücher. Wer ein einziges Buch gelesen hat, ist noch kein guter Schreiber.
Letztes Thema: Beta. Dass neue Autoren bei der ersten Story noch keinen haben ist meist logisch. Rechtschreibprogramm hat wie du auch sagtest so ziemlich jeder. Sich selbst das ganze aber noch 2 bis 3 Mal durchzulesen schadet danach allerdings auch nichts.
Btw.
<eingefahrenen Review-Schreiber> Schreibern
<Aber wenn dieser gut Autor gar> dieser gutE
<dadurch was wirklich Wichtig, was> das WichtigE
Ich will dich hier nicht unnötig korrigieren, aber wie du siehst: Selbst erfahrene Schreiber mit Rechtschreibprogramm und sogar mit Beta, machen Fehler. ;)

Auch wenn ich jetzt viel dagegen gesagt habe, teile ich deine Meinung zum größten Teil. Soviel wollte ich jetzt auch gar nicht schreiben. Nur eins noch: Ob jemand gut oder schlecht schreibt, liegt immer im Auge des Lesers.
Und tröste dich: Wer nur nach Lob lechzt, denn wird die Kritik schmerzhaft treffen.
Cateye
issachar  
dein aufruf ist okay. der wunsch, neue und gute ideen zu haben, treibt wohl jeden schreiber um und es ist ein graus, wenn da nichts kommt. da heißt es dann, raus, raus, raus und sammeln - pilze sammeln.^^

es ist in gewisser weise mit inzest zu vergleichen, sich immer und immer wieder in der gleichen scheiße zu wälzen und sein talent zu vergeuden. (und damit möchte ich nichts gegen das thema 'Inzest' gesagt haben, denn das ist ein sehr heikles und nicht minder interessantes sujet). andererseits lernen viele schreiberlinge erst an ffs, wie man schreibt. handlungsaufbau, stil ... usw. werden von den 'großen' abgeguckt. daran ist m.e. nichts verwerfliches. machen wirs nicht immer so, daß wir uns von unseren vorbildern inspirieren lassen? du rätst ja selbst dazu, sich klassiker 'anzutun'. also? was spricht dagegen, auch hier vorbilder zu suchen und deren vorgehensweise zu studieren? daß dabei auch handlungselemente übernommen werden, bleibt nicht aus.

reviews bauen auf, sind opium fürs volk^^, sprich, sind manchmal falsche freunde. grottige textchen erhalten die meisten reviews. stinkige ideen, immer und immer wieder ausgekotzt, sind dem leser die liebsten, eben weil er weiß, was passiert, was ihn erwartet. warum werden heftchenromane immer wieder gerne gelesen? das ewig gleiche ist dem leser das willkommenste. er will sich nicht überraschen lassen, will nicht nachdenken, will 'nur' konsumieren. leider ist das nicht nur bei alterchens der fall, sondern auch schon bei jungspunden. die bravogeneration wandelt sich zur bildgeneration und eben zu heftchenlesern ... böse, böse, aber olle Axel ist dankbar. oder wäre es, wenn er noch lebte XD. und Lübbe-Bastei ebenso. eine weiterentwicklung wird dadurch selbstredend unterbunden. bzw. geht sie nur in eine richtung. der gestank nach verwesung macht sich breit.

einwenig selbstironie schwingt in deinem text mit. warum? es sind die fehler, grammatikalischer und orthographischer natur. wenn der ruf nach einem betaleser laut wird, dann auch und v.a hier.

so long (oder auch nicht),

issachar
Innocence  
Tja,

ich kann das nur unterschreiben, was du da in Worte gefasst hast.
Es ist auch nicht der erste Essay, den ich dazu lese.

Leider schreiben oder beschweren sich eben nur die "Perlen" über diese Vorgänge bezüglich des Reviewschreibens. Und da es sehr wenige im Verhältnis davon gibt, kann man damit nichts ausrichten, leider.
Wird ja wieder nur von Interessierten gelesen, nicht wahr?

Ich für meinen Teil lese auch nur, was mich vom Inhalt interessiert, aber mein Interesse ist breit gefächert, das ist der Unterschied. Und vor allem orientiere ich mich eigentlich nicht an der Anzahl der Reviews, sondern bilde mir für gewöhnlich eine eigene Meinung, wenn ich es gelesen habe. Falls ich bis zum Ende komme, denn manchmal klinke ich mich auch nur wegen der miesen Orthographie oder Ausdrucksfähigkeit aus.
Und einmal habe ich mich regelrecht gestritten, weil sich jemand erlaubt hat, am Anfang eines Kapitels einfach zu schreiben, er hätte keinen Bock auf ´ne Rechtschreib-Korrektur gehabt. Kein Wunder, dass sich dann andere denken, sie müssten das auch nicht tun. Und sich dann auf die Kreativität hinausreden. Alles schön und gut, aber alles hat seine Grenzen, oder? Was laber ich da eigentlich...?

Das Gebettle am Ende ist unterste Schiene, aber mich ärgert eigentlich noch viel mehr, dass es auch noch funktioniert!
Du siehst, hier ärgern sich noch mehr darüber, sieht man ja an deinen Reviews dazu.
Alles Perlen, jede Wette!

LG, Innocence
Souhnie (anonymer Nutzer)  
Du hast wirklich Recht. Ich frag mich immer wieder, warum manch grottenschlechte Geschichte positive Kritik bekommt, bloß weil Person X Person Y vögelt. O.o

Und es stimmt auch: Die "guten" Autoren würden niemals eine Review bekommen, würden sie etwas Anderes probieren. Das ist wirklich unglaublich schade. Deshalb les ich nicht mehr viele Fanfiktions, sondern bin eher im Prosa Bereich unterwegs, obwohl es da auch irgendwie ähnlich ist: Slash-Geschichten bekommen immer mehr Reviews als Geschichten mit m/f-Pairing.

Mir gefällt, wie du schreibst, dass man nicht der anhimmelnde kleine Bruder, etc sein sollst. Das passt unheimlich gut und verdeutlicht gut wie das Reviewschreiben oftmals ist.

Lg Souhnie
Blacky007  
Wow!
Mehr kann man gar nicht dazu sagen! Du bringst genau das auf den Punkt, was wichtig ist.

Mich persönlich hast du damit inspiriert, auch mal Geschichten durch zu lesen, die mich nicht interessieren und immer, wenn ich keine Lust habe ein Rev zu schreiben, weil mir die Story zu "dumm" ist habe ich deine kleine Geschichte hier vor Augen und fange sofort an, dem Autor meine Meinung zu sagen.

Ein wirklich tolles Ding, was du hier verfasst hast und ich finde, dass sollte jeder hier mal auf dieser Seite lesen ^^

LG
Blacky
Louisa (anonymer Nutzer)  
Hey,

die drei bisherigen Reviews hab ich jetzt nicht gelesen, da ich jetzt seit einer Stunde schon so viel Text vor meinen Augen gehabt habe, dass dashier für heute das letzte an Buchstaben ist, was ich sehen will.
Jedenfalls - ich finde, dass fast alles, was du geschrieben hast, wirklich stimmt. Ich bin so frech, mich als jemand zu bezeichnen, der nicht immer ausgelatschte Themen schreibt, um mit Reviews belohnt zu werden (okay, aktiv schreibe ich auch erst seit heute mit... aber ich lese schon lange die FF's und kenne mich recht gut aus mit dem von dir beleuchteten Thema). Ich hatte auch erst 2, 3 Mal das Problem, das meine Geschichte von einem anderen Autor niedergeschrieben wurde. Trotzdem bin ich extrem Review-Hungrig. Es müssen nicht viele sein - ich möchte nur bestätigt werden in meinem Tun.

Eine andere Sache: Ich finde nicht, dass man FF's lesen sollte, deren Kurzbeschreibungen einen nicht interessieren. Fesselt mich eine Geschichte nicht von den ersten Sätzen an, dann bin ich unaufmerksam beim Lesen und urteile zu schnell, nachlässig oder von mir selbst eingenommen. Ich finde viel eher, dass man auch mal Geschichten lesen sollte, die keine oder nur ein Review haben, sich aber trotzdem interessant anhören. Denn auch wenn das, was mann dem Autor später dazu schreibt, eine Kritik wird - wenigstens hat irgendwer die Geschichte gelesen und sich geistlich damit befasst. Denn das ist es, was man mit dem Schreiben erreichen wollen sollte: Das wenigstens ein anderes Lebewesen irgendetwas daraus lernt. Und wenn man es selbst ist.

Lg,
Louisa
Nina von Neulich  
hi Sweet poem,

Im Prinzip hast du recht mit dem was du geschrieben hast. Besonders die vielen Rechtschreibfehler die FF vorhanden sind, sind nervig und wenn dann noch soetwas unter der FF steht, wie ich hatte keine zeit mehr die Rechtschreibfehler zu korrigieren, könnt ich durch drehen. Es wäre ja auch nicht schlimm die Geschichte ein paar Tage später on zu stellen dafür ohne oder mit weniger Rechtschreibfehlern.

Auch hast du damit recht das es nicht schadet auch mal Geschichten zu lesen die auf den ersten Blick uninteressant scheinen weil sie anders sind. Nur habe ich persönlich nicht die Zeit dazu, wenn ich mal dazu komme FF zu lesen will ich etwas lesen was mir gefällt. Natürlich halte ich mich da nicht nur an Parring oder Themen die ich kenne und schon öfter gelesen habe, aber wenn für mich etwas uninteressant klingt, dann lese ich es auch nicht. Die Gefahr ist einfach zu groß eine "Niete" zu ziehen.
Ich hoffe du verstehst was ich meine.

LG takumi-kun
LPLilly93  
Hey. =)

Ich wusste, dass es sich lohnt, das hier zu lesen.

Du hast in diesem Essay so ziemlich alles erwähnt, was es zu diesem Thema zu sagen gibt. Und du hast Recht.
In einigen Punkten muss ich dir wirklich zustimmen. Storys sind auf keinen Fall nach ihrer Reviewzahl zu bewerten. Konnte mich selbst auch schon davon überzeugen, dass das wirklich kein Hinweis auf die Qualität einer Geschichte sein muss.
Auch diese üblichen Mindestkriterien, die eine FF anscheinend erst lesenswert machen (bestes Beispiel: Slash), hast du genau so angesprochen, wie man es tun sollte. Warum sind wir alle eigentlich auf so wenige Themen fixiert? Ich hab auch selbst das Gefühl, dass mir einige gute Storys entgehen, nur deshalb, weil ich im Endeffekt auch auf ein paar bestimmte Dinge eingestellt bin. Wo ist die Garantie dafür, dass mir Slash-Storys besser gefallen, nur weil sie z.B. eines meiner Lieblingspairings enthalten? Wer sagt, dass es nicht mindestens genau so gute, völlig anders thematisierte FFs gibt? Und trotzdem schwimmt man nur selten gegen den Strom und liest das, was man für gewöhnlich außer Acht lässt.
Dabei ist deine Aufforderung, genau das zu tun, wirklich sinnvoll. Sich auf bestimmte Dinge zu versteifen kann das Lesevergnügen höchstens beschränken, nicht vervielfältigen.
Mir gefällt, wie du die Sachen ansprichst. So schön verpackt in diese "Inzest"-Thematik. Wirklich gut geschrieben, regt auch zum Nachdenken an. Ich werde versuchen, mir ein paar deiner Worte zu Herzen zu nehmen, auf jeden Fall.

Viele Grüße,
Lisa.
Mariko  
Hallo Sweet Poem!

In den meisten Punkten bin ich deiner Meinung. Natürlich hat jeder FF-Leser sicherlich sein Lieblingspairing und Lieblingsthema, doch schaden kann es bestimmt nicht auch mal etwas neues auszuprobieren und auch mal Geschichten zu lesen die zwar interessant klingen, aber beiseite geschoben werden nur, weil gerade die neuste FF, mit Lieblingspairing herausgekommen ist, aber allerdings viel schlechter geschrieben ist.

Ich habe zu meinem Lieblingspairing schon sehr viele FF´s gelesen und es waren viele offensichtlich  schlechte dabei. Trotzdem haben diese ausschließlich gute Reviews erhalten, was ich nicht verstehen kann. Ich finde es sehr schade das keine ehrliche Kritik mehr gegeben werden kann. WIe du auch schon geschrieben hast, kann sich der Autor dadurch nicht weiterentwickeln, da man seine Fehler meistens selbst nicht wirklich sieht.

Was mich dann allerdings wirklich aufregt sind die vielen Rechtsschreibfehler in einigen FF´s. Es kommt mir manchmal vor dass manche Autoren ihre Geschichte nach dem Schreiben kein einziges mal durchgelesen haben. Hauptsache am Ende der seite steht: " Bitte, bitte, bitte hinterlasst vieeele Reviews!!!!^^ *ganz lieb guck*.
Ich will nicht sagen, dass ich selbst in den wenigen Texten die ich veröffentlicht habe nicht auch mal auf ein Review gehofft habe. Doch es auf eine so aufdringliche Weise zu machen finde ich ziemlich nervig. Damit möchte ich jetzt keinen beleidigen oder so...Das ist nur meine Meinung dazu.

Na ja, ich finde es schön dass du etwas zu dem Thema geschrieben hast. Vielleicht ändert sich ja bald mal was! ;-)

Liebe Grüße
Mariko
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