Black73 (anonymer Nutzer)  
Wow,bin sprachlos,
ist Dir wirklich grossartig
gelungen:)
Sakura Zan-yoo (anonymer Nutzer)  
Hallo Moony
Ich muss ehrlich sagen, dass ich, bis auf eben gerade, noch nie in meinem leben ein Essay gelesen hab und die Definition kenne ich leider auch nciht, deshalb kann ich dir wohl nur inhaltliche Kritik beisteuern.
Ich fand es gut, dass du Zitate eingebracht hast, auch Menschen, die nciht wirklich vertraut mit dem Erfinder und dem Werdegang sind, verstehen hier worum es geht. Ich finde aber, du hättest sie etwas besser in den Text eingliedern können, die Übergänge weisen kleine Unebenheiten auf^^.
Ich finde diene Grundidee interessant, Carpe Diem in Carpe Vitam umzuwandeln. Wie du auch sagtest, schließt das eine das andere ein. Ich finde aber, dass man beide in einem Atemzug erwähnen sollte, da Carpe Vitam ohne Carpe Diem kaum existieren kann.
Schön, dass du kritisierst, die Menschen würden einfach versuchen, alles negative aus ihrem Leben zu streichen und sich mit Protz und Prunk glücklich zu machen. Ich finde man kann ohne negative Erfahrungen keine positiven amchen und auch umgekehrt. Es gefällt mir auch, dass du die derzeitige Verwendung dieser beiden Wörter näher beleuchtest und auch dort deinen Senf dazu gibt. Du drückst hier klar deine Meinung aus und leitest schön deine Grundidee ein.
Alles in allem ist es relativ gut gelungen, finde ich. Versuche die kleinen Unebenheiten zu glätten und dann wird es perfekt ;)
Liebe Grüße Sakura
sevil (anonymer Nutzer)  
Inhaltlich stimme ich dir im Großen und Ganzen durchaus zu, möchte aber noch anmerken, dass zumindest für mich Carpe diem und Vanitas sich nicht ausschließen, sondern nur eine Akzentverschiebung des gleichen Grundgedankens sind (nämlich, dass wir alle vergänglich sind und nur dieses eine Leben haben).

Die Unterscheidung Carpe diem - Carpe vitam ist für mich irgendwie nicht ganz so nachvollziehbar, weil (wie du ja auch selbst schon sagst) das Leben aus den Tagen besteht. Mann kann also nicht stolz auf sein Leben sein, wenn man die einzelnen Tage des Lebens nicht genutz hat. Also auch hier wieder eine Akzentverschiebung.

Was die Form angeht, das war für mich kein Essay, dafür war es zu methodisch und zu wenig "rund", wenn du verstehst was ich meine. Mir fehlt irgendwie ein bisschen der rote Faden und der Wiitz, den ein Essay normalerweise haben sollte. Im Essay geht es um die Entwicklung eines Gedankens und auch das fehlt mir bei dir. Wir bekommen einen geschichtlichen Überblick und dann deine eigenen Gedanken, aber die sind durch nichts verbunden außer durch das Thema. Das reicht mir nicht für ein Essay, aber vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll :)

Nimms nicht persönlich, ich bin eigentlich ganz umgänglich ;) Wenn du magst, kannst du mir ja auch eine Nachricht schreiben, wenn ich es wieder mal nicht geschafft habe, das Zeug, was mein Gehirn produziert, einigermaßen vernünftig auf den Bildschirm zu bringen (passiert mir leider öfter *seufz*).
lg
sevil
Labertasche  
Weisst du, was das Problem an guten Essays ist?
Ich kann sie so verdammt schwer kommentieren ;)
Ich muss sagen, dei Arbeit ist dir gut gelungen, exakt und auch treffend hast du alles in Worte gefasst,
Ich habe das Gefühl, vor einem Beendeten Text zu stehen.
Mir persönlich gefallen aber solche steinernen, faktenreichen Texte nicht ;) Ich liebe lebendiges, persönliches -  menschliches.
Und davon geht halt etwas verloren, sobald man theoretisch wird =)

Trotzdem, das Essay ist definitiv gut gelungen, soviel muss ich dir lassen ;)
Für mich persönlich äussert sich "Carpe Diem" im Wertschätzen der Zeit, die wir geschenkt bekamen.
Es ist dieses mulmige Gefühl, wenn ich wieder eine Stunde auf Youtube verplempert habe,
aber auch das wohlige Gefühl, wenn ich einige Augenblicke still bei Menschen sein kann, denen mein Herz gehört.
"Carpe Diem" bedeutet, "Liebe dein Leben" ... ;)

Schlaf gut und lg, Labertasche
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